Prolixletter
Freitag, 4. April 2025
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14:25:31 Uhr
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Verschiedenes

 
Freiburg: Mit der Linie 4 zur Frühjahrsmesse
Während der Herbstmesse, die von Freitag, dem 19. Oktober, bis Montag, dem 29. Oktober, stattfindet, fahren die Bahnen der Linie 4 im gesamten Abend- und Spätverkehr bis zum Betriebsschluss im 15-Minuten-Takt.

Am Eröffnungs- und Abschlusstag werden zwischen 16.30 Uhr und 0.48 Uhr zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt. Gleiches gilt am Kindertag, 18. Oktober. Hier fahren Verstärker zwischen 13 Uhr und 20.48 Uhr.
 
 

 
Freiburger Museum für Neue Kunst erwirbt zwei Gemälde
Mit Mitteln des Fördervereins hat das Museum für Neue Kunst (MNK) die Gemälde „Selbstbildnis mit Melitta“ von Wilhelm Schnarrenberger (1936) und „Selbstbildnis“ von Melitta Schnarrenberger (1984) angekauft. Den Wunsch, beide Bilder zu erwerben, hatte Christine Litz, Direktorin des Museums, seit längerem. Nun entschieden sich die Erben für einen Verkauf.

In der Sammlung des MNK befinden sich bereits Werke von Wilhelm Schnarrenberger. Das „Selbstbildnis mit Melitta“ ergänzt damit den bisherigen Bestand. Ein besonderer Glücksfall ist, dass nun auch eine Arbeit Melitta Schnarrenbergers die Sammlung bereichert.

Wilhelm Schnarrenberger (1892-1966), aufgewachsen in Buchen und Freiburg, ausgebildet in München, war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Nachdem ihn die Nazis 1933 als Professor an der Badischen Landeskunstschule entließen, zog er nach Berlin. Hier sah er sich mit schwierigen Arbeitsbedingungen konfrontiert, sein Werk galt ab 1937 als entartet.

Melitta Schnarrenberger (1909-96) studierte in Karlsruhe bei Georg Scholz und als Meisterschülerin bei Alfred Haueisen. Wilhelm Scharrenberger und sie heirateten 1930. Nach gemeinsamen Jahren in Berlin übersiedelte das Paar 1938 nach Lenzkirch, um dem drohenden Krieg in der Großstadt zu entgehen, und betrieb dort eine Pension. 1946 kam es zur Scheidung, danach betätigte sie sich auf lokaler Ebene sozial und politisch und nahm erst in den 70er-Jahren ihre künstlerischen Tätigkeit wieder auf.

Mit dem „Selbstbildnis“ wirft die 75-Jährige einen schonungslosen Blick auf sich, zeigt sich aber selbstbewusst in typischer Malerpose. Zusammen mit dem 48 Jahre vorher entstandenen Doppelporträt ihres Mannes ergibt sich eine gespenstische Leerstelle an der Seite der Malerin. Beide Gemälde sind ab Samstag, 27. Oktober, in der
Ausstellung „To Catch a Ghost“ im Museum für Neue Kunst zu sehen. Diese Ausstellung widmet sich den Phänomenen des Unheimlichen und Bedrohlichen.

zum Bild oben:
Wilhem Schnarrenberger, Selbstbildnis mit Melitta, 1936 (c) „Nachlass Schnarrenberger, Foto: Stefan Hösl
 
 

 
Karlsruhe als "Tatort"-Kulisse und Film-Drehort
Vortrag im Pfinzgaumuseum am 17. Oktober

Eine Leiche auf dem Werderplatz? Das passiert zum Beispiel, wenn Karlsruhe für den "Tatort" zu Ludwigshafen wird.

In seinem Vortrag gibt Filmboard Karlsruhe-Chef Dr. Oliver Langewitz am Mittwoch, 17. Oktober, im Pfinzgaumuseum Einblicke, für welche Kino- und TV-Filme Karlsruhe die Kulisse bot und wie Filmproduktionen den szenischen Raum konstruieren. Dabei kann eine Verfolgungsjagd in Frankfurt durchaus in der Karlsruher Kaiserstraße gedreht worden sein ("Allein unter Frauen") oder Stuttgarter Militärbaracken werden in der Karlsruher Nordstadt nachgestellt ("Buffalo Soldiers").

Auch, dass in Karlsruhe immer wieder "Tatorte" gedreht werden, dürfte hinlänglich bekannt sein. Während Kriminalhauptkommissar Eugen Lutz (Werner Schumacher) in den 1970er und 80er-Jahren direkt in Karlsruhe ermittelte, hielt die Fächerstadt in späteren "Tatorten" (etwa mit Ulrike Folkerts oder Ritchy Müller) immer wieder als Drehort her.

Die Veranstaltung in der Karlsburg Durlach findet im Rahmen der Sonderausstellung "Durlach flimmert. Kino, Film, Vergnügen 1945 bis 1980" statt. Der Eintritt zum Vortrag und in die Sonderausstellung ist an diesem Tag, wie übrigens jeden Mittwoch, frei. Zu den sonstigen Öffnungszeiten, Samstag (14 bis 18 Uhr) und Sonntag (11 bis 18 Uhr) beträgt der Eintrittspreis in die Sonderausstellung zwei beziehungsweise ein Euro (ermäßigt).

zum Bild oben:
Szene aus dem Tatort-Dreh des Südwestfunks Stuttgart für den Krimi "Gefährliche Wanzen" am 3. April 1973 in Karlsruhe: Kommissar (Werner Schumacher) begutachtet vor dem Polizeirevier 6 in der Stephanienstraße 28 eine "Leiche".
Foto: Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger 1973 A 25 88 7 1
 
 

 
Beutelsbacher Konsens verpflichtet Lehrkräfte gegen Indoktrination ...
... aber nicht zur Wertneutralität

Der Beutelsbacher Konsens, der im Jahr 1976 auf Initiative der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erarbeitet wurde, ist bis heute geltender Standard für den politisch-historischen Unterricht an allen Schulen. Er wird auch außerhalb Deutschlands in vielen Ländern beachtet. Seine Grundbestandteile sind ein Indoktrinationsverbot, ein Gebot, politisch Kontroverses auch kontrovers darzustellen sowie Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, ein eigenständiges Urteil über politische Themen zu gewinnen.

Selbstverständlich sind Lehrkräfte zuallererst dazu verpflichtet, für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und damit die Werte des Grundgesetzes und der Landesverfassung einzutreten. Zudem haben sie die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler im Geiste der Demokratie, Menschenwürde und Gleichberechtigung zu erziehen. Die dafür notwendige Überparteilichkeit ist nicht mit Wertneutralität zu verwechseln. Wenn ein amerikanischer Präsident pauschal über einzelne Bevölkerungsgruppen herzieht, die Unabhängigkeit von Richtern infrage stellt, Wahlergebnisse zu seinen Ungunsten nicht anerkennen will oder kritische Medien am liebsten verbieten würde, dann ist dies im Gemeinschaftskundeunterricht im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung selbstverständlich kritisch zu beleuchten. Dasselbe gilt auch für politische Parteien, die Antisemiten in ihren Reihen dulden, erkennbare personelle Überlappungen in die rechtsradikale und rechtsextremistische Szene aufweisen und deren Abgeordnete bei Demonstrationen mitlaufen, bei denen offen der unter Strafe stehende Hitler-Gruß gezeigt wird. Dies kann im politischen Unterricht nicht nur kritisch angesprochen werden, dies muss kritisch angesprochen werden.
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Nächste Woche beginnt Befragung für „Urban Audit 2018“
Wie zufrieden sind die Freiburgerinnen und Freiburger mit der Lebensqualität in ihrer Stadt?

500 repräsentativ ausgewählte Freiburgerinnen und Freiburger erhalten in den nächsten Wochen einen Anruf vom IFAK-Institut in Taunusstein. Anlass ist die europaweite Befragung zur Lebensqualität im Rahmen von „Urban Audit 2018“. Mit diesem Projekt erhebt die Europäische Kommission Grundlageninformation über die Lebensbedingungen in europäischen Städten. Die Stadt Freiburg beteiligt sich nach 2006, 2009, 2012 und 2015 bereits zum fünften Mal an einer koordinierten telefonischen Erhebung in 24 deutschen Städten, die sich an die Befragung der EU anlehnt.

Dabei geht es um Fragen zur öffentlichen Sicherheit und die Zufriedenheit der Bürger mit den Lebensbedingungen und Infrastrukturangeboten in ihrer Stadt. Zudem werden die drei aus Sicht der Befragten drängendsten politischen Probleme abgefragt. Daneben werden die üblichen soziodemographischen Merkmale erhoben: Alter, Geschlecht, Schulausbildung und Berufsstatus.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Gleichwohl bittet das Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung alle Bürger, die per repräsentativem Zufallsverfahren ausgewählt wurden, den Interviewern des Meinungsforschungsinstituts IFAK telefonisch Auskunft zu geben. Die ausgewählten Personen äußern ihre Meinung stellvertretend für eine Vielzahl von Mitbürgern.

Der Datenschutz ist in allen Phasen der Erhebung und der Auswertung gewährleistet. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Die gewonnenen Daten werden vom Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung ausgewertet und veröffentlicht.
 
 

 
Freiburg: Schneller zum Einsatz
Feuerwehr Freiburg startet Pilotprojekt mit neuem Bevorrechtigungssystem

„Sitraffic Stream“ sichert im Notfall grüne Welle für Einsatzfahrzeuge auf der Eschholzstraße

Freiburg wächst, und mit der Bevölkerungszahl steigt auch die Zahl der Einsätze für die Feuerwehr. Doch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erschwert das Vorankommen der Einsatzfahrzeuge. Darum startet die Feuerwehr Freiburg nun ein Pilotprojekt mit einem neuen System der Verkehrslenkung, das ihren Einsatzfahrzeugen auf der Eschholzstraße im Notfall ein Vorrecht einräumt.

Dieses System heißt „Sitraffic Stream“ und wurde in Freiburg von zwei Fachämtern für den örtlichen Bedarf optimiert. Bei einem Ortstermin haben es Bürgermeister Stefan Breiter, Ralf-Jörg Hohloch, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz (ABK), und Hans-Georg Herffs, der oberste Verkehrsplaner im Garten- und Tiefbauamt (GuT), heute vorgestellt.

Dabei betonte Bürgermeister Breiter: „Um einer Person in Notlage helfen zu können, ist allerhöchste Eile geboten. Da muss unsere Feuerwehr enge Hilfsfristen einhalten. Besonders bei Einsätzen in Freiburgs Norden ist die verkehrliche Erreichbarkeit zunehmend schwieriger geworden. Nun soll Sitraffic unserer Feuerwehr in Zukunft helfen, die entscheidenden Minuten früher vor Ort zu sein.“

Feuerwehr und Rettungsdienste sind rechtlich verpflichtet, Hilfsfristen mit einem definierten Zielerreichungsgrad einzuhalten. So gibt das Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg vor, dass spätestens 15 Minuten nach einem Notfall ein Rettungsmittel vor Ort sein muss. Das ist gerade in Städten durch die Zunahme des motorisierten Verkehrs immer schwerer einzuhalten; auf der B 31 (Höhe Ganter) sind es durchschnittlich 55.000 Fahrzeuge pro Tag.


Mittels moderner Technik wirkt die Stadt Freiburg dem nun entgegen. Sogenannte Bevorrechtigungs-Systeme sind in der Lage, freie Fahrt für herannahende Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Dazu führt jedes Fahrzeug ein Zusatzgerät mit sich: die On-Board Unit (OBU) mit integrierter GPS-Antenne zur satellitengesteuerten Ortung. Das GPS meldet die Position des Fahrzeugs auf 5 Meter genau an die Zentrale. Von dort aus werden alle Ampeln, denen es sich auf der Einsatzroute nähert, auf Grün geschaltet. Hat es die Kreuzung verlassen, meldet sich die OBU am nächsten Meldepunkt ab, und die Zentrale veranlasst das Umschalten der Ampel auf Normalbetrieb. In der Regel dauert der Eingriff in den Normalbetrieb weniger als eine Minute.

Neben dem wichtigen Zeitgewinn bietet die Sonderschaltung einen weiteren Vorteil: Einsatzfahrzeuge müssen nicht mehr rote Ampeln überfahren, während die Ampeln für den querenden Verkehr auf Grün stehen. Dank „Sitraffic Stream“ erhalten alle übrigen Verkehrsströme, auch Stadtbahnen, „Rot“ angezeigt. Das erhöht die Sicherheit für alle Beteiligten, inklusive der Einsatzfahrzeuge.

Bereits im Jahr 2014 hat die Feuerwehr Freiburg in einem Pilotprojekt das System im Stadtverkehr getestet. Danach floßen die Ergebnisse in Fahrzeit-Simulationen ein – und siehe da, das System brachte auf den ausgewählten Strecken signifikante Verbesserungen. Also ließen das Amt für Brand- und Katastrophenschutz und die Abteilung Verkehrsplanung im Garten- und Tiefbauamt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellen. Ein Student des Geo-Informationsmanagements sollte im Rahmen der Bachelorarbeit konkret prüfen, ob ein Bevorrechtigungs-System an Ampeln die Leistungsfähigkeit der Freiburger Feuerwehr verbessern könne und ob es wirtschaftlich darstellbar wäre.

Nun soll die Einführung des Bevorrechtigungs-Systems bis 2022 ausgebaut werden. Dazu wurden entsprechende Gelder im Doppelhaushalt 2019/2020 vorbehaltlich der Genehmigung des Gemeinderats eingestellt.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden 2018 bereits die Anfahrtsrouten verkehrsplanerisch und einsatztaktisch begutachtet. Der Verkehrsleitrechner im GuT erhielt Systemkomponenten für das Bevorrechtigungs-System, die Steuergeräte an den Ampeln wurden teilweise ausgetauscht und für das neue System umprogrammiert. In den Jahren 2019/20 soll mit den beantragten Haushaltsmitteln zunächst die nördliche Anfahrtsroute ausgebaut werden, 2021/22 könnte dann die östliche Anfahrtsroute folgen. Ob sich weitere Routen für das Bevorrechtigungs-System eignen, wird im Verlauf begutachtet.

Für die Anfahrtsroute Nord, via Eschholz-, Hohenzollern-, Heiliggeist-, Friedhof-, Waldkircher und Zähringer Straße, müssen 19 Ampeln mit der entsprechenden Steuerungstechnik nachgerüstet werden. Auf der Anfahrtsroute Ost, über Ochsenbrücke, Lessing-, Schiller-, Schwarzwald- und Hansjakobstraße, sind es 16 Ampeln.

In der Pilotphase im ersten Halbjahr 2018 wurden auf der Nord-Route entlang der zentralen Achse Eschholzstraße die Ampeln an den Kreuzungen zur Ferdinand-Weis-Straße, zur Engelbergerstraße, zur Wannerstraße und zur Lehener Straße mit dem Bevorrechtigungs-System ausgestattet. Gerade die Kreuzung Wannerstraße bildet dank der Stadtbahn-Linien 1, 3, 4 und 5 einen Brennpunkt mit hohem Verbesserungspotential. Allerdings ist hier auch der größte Einrichtungsaufwand notwendig.

Bei der Auswahl der Strecken hat die Feuerwehr auch berücksichtigt, wie häufig sie einen Abschnitt für die Anfahrt zu Einsätzen nutzt. Da von der Feuerwache in der Eschholzstraße 118 über die nördliche Eschholzstraße (täglich rund 15.000 Fahrzeuge) auch die Universitätsklinik und das neugestaltete Güterbahnhofareal angefahren werden, ist hier weiterhin mit vielen Einsatzfahrten zu rechnen. Das erleichtert die Analyse der tatsächlichen Verbesserung.
 
 

 
Freiburg: Neubau Stadtbahn Rotteckring
Bauabschnitt zwischen Bertoldstraße und Rosastraße fertig – Weitere 300 Meter der 1,9 Kilometer langen Strecke am Rotteckring sind abgeschlossen

Nun geht es Schlag auf Schlag mit der Fertigstellung der neuen Stadtbahn auf dem Rotteckring. Zwischen Bertoldstraße und Rosastraße ist ein weiterer Bauabschnitt am Ring abgeschlossen. Bis Ende des Jahres werden zwei weitere Abschnitte des Großprojekts - Friedrichring und Kronenbrücke - folgen.

Bei der Eröffnung des vierten Bauabschnittes am Rotteckring betonte Oberbürgermeister Martin Horn, dass der äußerst ambitionierte Zeitplan des bislang größten innerstädtischen Projekts eingehalten werden kann und der Abschnitt nach 15 Monaten termingerecht fertiggestellt wurde. Und Baubürgermeister Martin Haag bedankte sich bei seinen Fachleuten im federführenden Garten- und Tiefbauamt (GuT) für die gute Koordinierung der Großbaustelle und bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten.

Die neue Stadtbahn wird ab Mitte März 2019 von der Kronenstraße über die Werthmannstraße, den Rotteckring, den Fahnenbergplatz und den Friedrichring bis zum Siegesdenkmal fahren. Das Großprojekt wurde im Februar 2015 mit dem Abriss und dem Neubau der Kronenbrücke begonnen. Zahlreiche Leitungen mussten im Vorfeld verlegt und mehrere Bauwerke parallel gebaut werden.

Nach dem Umbau hat sich der Rotteckring sichtbar verändert.
Insgesamt entstand hier ein großzügiger Bereich mit Boulevardcharakter, der mit Granitplatten aus den Vogesen belegt ist und der weitgehend den Fußgängern vorbehalten bleibt. Unter einer neuen Baumreihe aus Säulenhainbuchen, die den Verlauf des Boulevards betont, entstanden Aufenthaltsmöglichkeiten am Rand der Altstadt hin zum Colombipark. Zwischen der Rathausgasse und Unterlinden begleitet ein neu gebautes, 130 Meter langes Freiburger Bächle, den Altstadtrand.

Zudem wurde an der Gleiskreuzung an der Bertoldstraße die neue barrierefreie Haltestelle Stadttheater gebaut. An dieser Haltestelle besteht künftig die Möglichkeit auf die Linien, die zwischen Bertoldsbrunnen und Hauptbahnhof die neue Strecke kreuzen, umzusteigen. Die ursprünglich in der Eisenbahnstraße installierte Toilette wurde in Richtung des stark frequentierten Platzes der Alten Synagoge versetzt.

Die Einfahrt zur Rotteckgarage wurde mit einer neuen Zufahrt auf die Westseite verlegt und die alte Zufahrt zu einem Technikraum umgebaut. Die neue Rampe taucht in Tieflage ab und unterquert dann mit dem neuen Bauwerk den Rotteckring mit Stadtbahn. Die neue Einfahrt kann nun von Norden her angefahren werden.

Zwischen der neu errichteten Zufahrt zur Rotteckgarage und den Gleisen der Stadtbahn können die Radlerinnen und Radler sicher zwischen der Stadtbahn und der Tiefgaragenzufahrt vorbeifahren.

Am Knotenpunkt Rotteckring/Eisenbahnstraße kreuzt die neue Stadtbahntrasse die frühere Fußgängerunterführung zwischen Eisenbahnstraße und Rathausgasse. Diese Unterführung wurde mit dem Bau der neuen Stadtbahn bereits im Jahr 2015 geschlossen. Fußgängerinnen und Fußgänger können den Rotteckring oberirdisch mit einer akustisch ausgestatten Ampel sicher queren.

An der Einmündung der Eisenbahnstraße in den Rotteckring in Richtung Friedrichring sind entlang auf der grünen Gleiskörper der Stadtbahn auf beiden Seiten Fahrstreifen als Radfahrstraßen ausgeschildert. Vor dem Colombihotel wurde eine Fahrgasse für den Anlieger- und Lieferverkehr gebaut.

Das 1975 eingeweihte Mahnmal zum Gedenken an die Verfolgten des Naziregimes stand bis zum Umbau des Rotteckrings an der Ecke zum „Schwarzen Kloster“ im Bereich der Gebäude der Volkshochschule. Die von Walter Schelenz geschaffene Bronzeplastik erhielt im Zuge der Umgestaltung ihren neuen Platz in Richtung Rathausgasse.

Der Rand des Colombiparks in Richtung Innenstadt wurde ebenfalls neu gestaltet. Über eine niedrigere Sandsteinmauer ist der Zugang zum Colombipark auf ganzer Länge vom Rotteckring aus möglich. Zugleich kann die Sandsteinmauer als Sitzgelegenheit genutzt werden. Außerdem erhielt der Park an der Ecke Eisenbahnstraße einen neuen barrierefreien Zugang.

Wie auch in allen anderen Abschnitten des Gesamtprojektes wurde besonderer Wert auf behindertengerechte Ausführung gelegt. Fahrbahnquerungen wurden mit speziellen Rollstuhlüberfahrtssteinen sowie Blindenleitstreifen ausgestattet. An der Ecke Eisenbahnstraße/Colombipark ist zudem noch ein Blindenstadtmodell vorgesehen.

Außerdem sind in diesem Bauabschnitt 220 Fahrradbügel versetzt und 45 neue Bäume gepflanzt worden. Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) installierte im Zuge dieser Baumarbeiten neun unterirdische Abfallbehälter sowie zwei unterirdische Glasbehälter.

Die Kosten für den Tief-, Gleis- und Straßenbau in diesem Bauabschnitt lagen bei 5 Millionen Euro. Für die Rotteckgaragenzufahrt kommen noch 1,9 Millionen Euro und für den Rückbau der Unterführung an der Eisenbahnstraße weitere 150.000 Euro hinzu.
 
 

 
Freiburg: Fahrscheine jetzt direkt im Taxi
Das Frauen-Nacht-Taxi wird nutzerinnenfreundlicher

Frauen und Mädchen vor sexualisierter Gewalt und Belästigungen im öffentlichen Raum schützen – das ist der Grund für das Frauen-NachtTaxi. Ende 2017 wurde es von der Verkehrs-AG in Zusammenarbeit mit der städtischen Stelle zur Gleichberechtigung der Frau eingeführt. Für 7 Euro bringt es die Nutzerinnen bis vor ihre Haustür.

Analog den Safer-Traffic-Verkehren der VAG fährt das Sammeltaxi in den Nächten auf Samstag und auf Sonntag und vor ausgewählten Feiertagen von Mitternacht bis 4 Uhr morgens, jeweils zur vollen Stunde. Bis die VAG-Haltestelle Siegesdenkmal fertig gestellt ist, fahren die Taxen in der Seitenstraße Auf den Zinnen ab.

Um das Frauen-Nacht-Taxi nutzerinnenfreundlicher zu machen, haben VAG und Stadt das Angebot nachgebessert: Neuerdings kann der Fahrschein auch direkt im Taxi erworben werden. Zudem wird der Abfahrtsort im Dezember verlegt, sobald die VAG-Haltestelle Siegesdenkmal fertig gestellt ist.

Im laufenden Semester wird das Frauen-Nacht-Taxi übrigens von der Evangelischen Hochschule Freiburg evaluiert.
 
 



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