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| | | | | Freiburg: Arbeiten der Deutschen Bahn | Umleitung des Radschnellwegs FR2 fĂĽr zwei Tage
Die Deutsche Bahn erneuert die Eisenbahnüberführung über den Kronenmühlebach in Haslach und Weingarten. Dafür laufen kommende Woche Vorarbeiten. Unter anderem müssen Bäume entlang der Strecke zurückgeschnitten oder gefällt werden. Um die Sicherheit der Radfahrer*innen zu gewährleisten, ist der FR2 in der Nähe der „Badenweiler Straße“ am Montag, 23. Februar, und Dienstag, 24. Februar, gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
Die Deutsche Bahn bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen. | | | | | |
| | | | | | Weniger Lärm durch geringere Geschwindigkeiten | Verwaltung beginnt mit der Umsetzung des Lärmaktionsplans
Einheitlichere Temporegeln in Freiburg
In Freiburg ist es an vielen Stellen zu laut. Da an diesen Straßenabschnitten Menschen wohnen, ist die Verwaltung rechtlich verpflichtet, etwas gegen den Lärm zu tun. Daher müssen Autos an den betroffenen Straßen in Zukunft langsamer fahren. Das sieht der Lärmaktionsplan (LAP) vor, dessen Fortschreibung der Gemeinderat Ende September 2025 beschlossen hat. Kommende Woche beginnt die Verwaltung mit der Umsetzung und passt die Beschilderung entsprechend an.
Leiser wird es in einem ersten Paket zunächst an folgenden Straßen: Elsässer Straße im Stadtteil Mooswald, Uffhauser Straße, Günterstalstraße, Wiesentalstraße zwischen der Eisenbahnüberführung Rheintalbahn und der Merzhauser Straße, Hansjakobstraße sowie Schwarzwaldstraße östlich der Einmündung Hansjakobstraße. In diesen Straßen gelten Tempo-30-Regelungen bislang nur nachts (Lärmschutz) oder nur tagsüber (Umfeld von Schulen und Kindergärten). Das wird jetzt einheitlicher. Künftig darf hier rund um die Uhr nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.
Hinzu kommt die Opfinger StraĂźe in Weingarten, an der eine Tempo-30-Regelung nur in den Nachtstunden (22-6 Uhr) eingefĂĽhrt wird.
Bis es an allen Straßen, für die im Lärmaktionsplan Änderungen vorgesehen sind, wirklich leiser ist, dauert es noch. Der Grund: An vielen Strecken müssen auch die Ampeln neu abgestimmt, berechnet und programmiert werden, damit die „grüne Welle“ weiterhin funktioniert.
Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online | | Mehr | | | |
| | | | | | Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr: Radvorrangroute FR1 wird breiter | Arbeiten zwischen SandfangbrĂĽcke und Dreisam beginnen am Montag, 23. Februar
Die Radvorrangroute FR1 ist einer der am stärksten frequentierten Radwege der Stadt und die wichtigste Route aus dem Dreisamtal und dem Freiburger Osten in die Kernstadt. Rund 5.000 Radfahrende fahren hier durchschnittlich jeden Tag, an schönen Sommertagen deutlich mehr. Der Anteil an Lastenrädern und Pedelecs wächst auch hier und es wird häufiger überholt. Nun baut die Stadt den Weg aus, damit er sicher und attraktiv bleibt. Zwischen der Sandfangbrücke und dem Dreisamstadion ist das mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Die Arbeiten beginnen am Montag, 23. Februar, und sind – wenn das Wetter mitspielt – am Freitag, 13. März, abgeschlossen. Während der Bauzeit gibt es für den Radverkehr eine Umleitung über die Kartäuserstraße und die Schwarzwaldstraße.
In Zukunft ist der Radweg dann auf einer Strecke von rund 950 Meter 4,2 Meter breit – statt wie bisher 3 Meter. Neu dazu kommt außerdem eine weiße Randmarkierung und eine unterbrochene Mittellinie, um den Weg noch sicherer zu machen. Aber auch den Bäumen wird Gutes getan: Mit den Bauarbeiten wird in der Nähe der Bäume ein Baumsubstrat eingebaut. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Wurzeln in Zukunft durch den Radweg nach oben drücken, da die Bäume Feuchtigkeit, Luft und Nährstoffe in tieferen Schichten finden.
Die Verbreiterung kostet rund 220.000 Euro. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen. | | | | | |
| | | | | | Neues Taubenhaus an der Blauen BrĂĽcke eingeweiht | Freiburg baut modernes Stadttauben-Management weiter aus
Taubenschlag bringt mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit
An der Blauen Brücke ist das neue „Taubenquartier“ offiziell eingeweiht. Damit stärken die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) und die Freiburger Stadtverwaltung ihr tierschutzorientiertes Stadttauben-Management und sorgen für mehr Sauberkeit und Lebensqualität im öffentlichen Raum. Gemeinsam mit engagierten Privatpersonen sowie der Initiative „Respektiere Tauben“ verfolgt die Stadt Freiburg damit konsequent einen Ansatz, der auf tiergerechte Betreuung und Populationskontrolle statt auf Vergrämung setzt. Davon profitieren Mensch, Tier und die Stadt.
Stadttauben sind keine Wildtiere, sondern Nachfahren domestizierter Haustauben. Ihr ausgeprägtes Brutverhalten ist menschengemacht und führt in Städten häufig zu Konflikten, sowohl durch Verschmutzungen als auch durch schlechte Lebensbedingungen der Tiere. Taubenhäuser bieten hierfür eine nachhaltige Lösung: Die Tiere erhalten dort Futter, Wasser und geschützte Brutplätze. Zudem werden Eier tierschutzgerecht durch Attrappen ersetzt, wodurch sich die Population wirksam regulieren lässt, ohne den Tieren zu schaden. Gleichzeitig werden öffentliche Plätze, Fassaden und Balkone spürbar entlastet.
Dritter Taubenhaus-Standort in zentraler Lage
Nach den erfolgreichen Standorten in der Bugginger Straße und in der Schwabentorgarage ist das Taubenquartier an der Blauen Brücke bereits der dritte Taubenschlag im Rahmen des Freiburger Stadttauben-Managements. Der Standort wurde gezielt gewählt, da eine bislang von Tauben genutzte Öffnung in der Konstruktion der Stadtbahnbrücke geschlossen werden musste. Um zu verhindern, dass die Tiere unkontrolliert auf Balkone und Fassaden im Stadtteil Stühlinger ausweichen, wurde hier ein alternativer Nist- und Aufenthaltsort geschaffen. Zusätzlich werden durch den neuen
Container weitere, bislang im Stadtteil Stühlinger lebende Tiere erreicht. Der Container wurde innerhalb von drei Wochen geplant, umgebaut und im September 2025 aufgestellt. Aktuell befinden sich dort rund 90 Tauben, perspektivisch können dort etwa 250 bis 300 Tiere untergebracht werden. Die Betreuung übernehmen zwei Teilzeitkräfte der ASF. Die Tauben vom Konzerthaus werden aktuell angefüttert und sollen später ebenfalls im Taubencontainer untergebracht werden.
Erfolgreiches Modell mit Perspektive
Oberbürgermeister Martin Horn: „Mehr Tierwohl und mehr Stadtsauberkeit – das neue Taubenhaus stellt eine echte Win-Win-Situation dar. Das Konzept hat sich an den anderen Standorten in der Stadt bewährt und wir werden es weiter ausbauen. Nächster Schritt soll ein Taubenschlag im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses sein. Damit würden der Münsterplatz und die gesamte Innenstadt deutlich entlastet. Mit dem Stadttauben-Management beschreiten wir einen nachhaltigen Weg, der Probleme nicht verdrängt, sondern dauerhaft entschärft, und damit ganz konkret die Lebensqualität in unseren Stadtteilen verbessert.“
Die bisherigen Erfahrungen in Freiburg bestätigen den eingeschlagenen Weg. In der Schwabentorgarage leben inzwischen rund 350 Tauben, während angrenzende Stadtgebiete wie die Oberwiehre weitgehend taubenfrei sind. Anwohnende berichten von deutlich weniger Verschmutzungen, Eigentümerinnen und Eigentümer von spürbaren Verbesserungen im Umfeld.
Da der Erfolg der Taubenhäuser auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Freiburg, der ASF sowie engagierten privaten Unterstützern beruht, sagt Geschäftsführer Michael Broglin: „Für die ASF ist das Stadttauben-Management ein fester Bestandteil moderner kommunaler Daseinsvorsorge. Die Planung für die neue Taubenpension überschnitt sich mit den Plänen einer Initiative aus dem Stühlinger, dort ein Taubenhaus zu errichten. Dieser Wunsch konnte nun mit dem jetzigen Standort realisiert werden. Gleichzeitig eröffnet die Unterhaltung der Taubenhäuser neue sozialpolitische Perspektiven: So wird die Betreuung teilweise von ehemaligen langzeitarbeitslosen Menschen übernommen, die dadurch eine verlässliche, sinnstiftende Tätigkeit erhalten, ein Ansatz, der ökologische Verantwortung und gemeinwohlorientiertes Engagement miteinander verbindet.“
Ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung war auch die Unterstützung des Freiburger Unternehmers Peter Unmüßig, welcher der Stadt das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellt: „Mir war es wichtig, eine praktikable Lösung zu ermöglichen, die dem Stadtteil zugutekommt und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren gewährleistet“, so Unmüßig. „Dass daraus nun ein dauerhaftes kommunales Projekt entstanden ist, freut mich sehr.“
Aus fachlicher Sicht ergänzt Zinaida Nabulsi von der Initiative „Respektiere Tauben“: „Taubenhäuser sind eine bewährte tierschutzgerechte Lösung. Sie bieten den Gefiederten einen festen, sicheren Ort und ermöglichen eine humane Populationskontrolle.“ Seit dem Jahr 2021/22, so Nabulsi, seien in den nun drei Taubenschlägen mehr als 8000 Eier zur Populationskontrolle gegen Plastik-Eier ausgetauscht worden. „Entscheidend ist die kontinuierliche Betreuung – dann bleiben die Tauben dauerhaft im Schlag, und die Situation im öffentlichen Raum entspannt sich spürbar“, so Nabulsi weiter.
Die Tauben werden schrittweise an den neuen Standort gewöhnt. Durch gezieltes Anfüttern kehren sie nach dem „Umzug“ und einer Eingewöhnungsphase selbstständig in das Taubenhaus zurück, wo sie dauerhaft verbleiben. Erfahrungsgemäß halten sich die Tiere zu 80 bis 90 Prozent der Zeit in den Schlägen auf. Zusätzlich trägt das spezielle Futter dazu bei, die Verschmutzung im öffentlichen Raum weiter zu reduzieren.
Nächster Schritt der Bemühungen von ASF und Stadtverwaltung ist der Aufbau eines zusätzlichen Taubenschlags im Dachgeschoss des Historischen Kaufhauses. Aufgrund der Erfolge des Stadttauben-Managements signalisieren bereits Objekteigentümer anderer Stadtteile, etwa im Rieselfeld und in Zähringen, Interesse an der Errichtung weiterer Taubenschläge. | | | | | |
| | | | | | Beginn der Vogelschutzzeit im März | Grundstückseigentümer*innen sollten jetzt ihre Pflanzen zurückschneiden
RĂĽckschnitt ist Pflicht und Gehwege mĂĽssen frei bleiben
Wenn üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, kann das gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, dass Grundstückseigentümer*innen ihre Pflanzen zurückschneiden. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben.
Da der Frühling naht, sollten Grundstückseigentümer*innen jetzt zu Gartenschere und Heckenschneider greifen. Nur im Februar sind notwendige Rückschnitte noch uneingeschränkt erlaubt, denn im März beginnt die Vogelschutzzeit. Formschnitte sind dann noch möglich, aber Hecken und andere Gehölze dürfen bis Ende September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.
Dieses Verbot gilt jedoch nicht, wenn der Rückschnitt nötig ist, um den Verkehrsraum freizuhalten. Das baden-württembergische Straßengesetz schreibt vor, dass Anpflanzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfen. Der Luftraum über Fahrbahnen muss bis 4,50 Meter und jener über Geh- und Radwegen bis 2,50 Meter freigehalten werden. Auch dürfen Büsche und Bäume dürfen nicht in den Straßenraum ragen.
Falls sich in den Hecken oder Bäumen aber Nester mit Eiern oder Jungvögel befinden, gilt: Schere oder Säge beiseitelegen und das weitere Vorgehen mit der unteren Naturschutzbehörde abstimmen (0761/ 201 – 6125, -6126, -6127, - 6157).
Wenn Grundstückseigentümer*innen oder deren Beauftragte ihrer Pflicht nicht nachkommen, kann das Konsequenzen haben. Sie sind haftbar, wenn beispielsweise jemand durch herabfallende Äste zu Schaden kommt. | | | | | |
| | | | | | Artenvielfalt in Freiburg | Grüne Infrastruktur zur Förderung der biologischen Vielfalt
Neuer Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald ist fertig:
Aussichtsreiche Perspektive fĂĽr die Tier- und Pflanzenwelt im Freiburger Osten
Durch die massiven Eingriffe des Menschen in die Landschaft ist die Biodiversität seit Jahrzehnten rückläufig; in den nächsten Jahren sind rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Oder anders ausgedrückt: Jede achte Art weltweit – mehr als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das geht auch an Freiburg nicht spurlos vorbei. Um diesen dramatischen Abwärtstrend lokal etwas entgegenzusetzen, hat die Stadt 2019 den „Aktionsplan Biodiversität“ beschlossen. Ein zentraler Baustein ist der jetzt fertiggestellte Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald, der am Montag im Ausschuss für Klima- und Umweltschutz vorgestellt und beraten wurde.
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit betont: „Das weltweite Artensterben wird die Zukunft unserer Region verändern – daher müssen wir handeln. Artenvielfalt braucht Konzepte, Raum und dauerhafte Pflege. Mit dem Biotopverbundplan Freiburg-Schwarzwald schaffen wir nun auch eine Perspektive für die Tier- und Pflanzenwelt der Schwarzwaldhänge und -täler im Osten unserer Stadt.“
Straßen, Wohngebiete und intensiv genutzte Felder trennen oft die Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Deshalb ist es wichtig, solche Wanderhindernisse zu überwinden und zusammenhängende Biotopverbünde zu schaffen. Ziel ist es, ökologisch hochwertige Lebensräume zu erhalten und neu zu entwickeln. So können sich verschiedene Tierarten – beispielsweise Amphibien, Reptilien, Heuschrecken und Schmetterlinge – sowie Pflanzen in menschengenutzten Kulturlandschaften ausbreiten und vermehren.
Das Potenzial im Freiburger Schwarzwald ist groß: Viele extensiv genutzte Wiesen und Weiden sind (noch) artenreich. Aktuell machen ökologisch wertvolle Lebensräume hier rund 23 Prozent der Offenlandfläche aus (etwa 142 von 618 Hektar) – allerdings sind diese Grünlandlebensräume zunehmend bedroht. Durch die Umsetzung aller im neuen Biotopverbundplan vorgeschlagenen Maßnahmen könnte ihr Anteil auf rund 41 Prozent steigen (256 Hektar). Das gäbe vielen regionalen Tier- und Pflanzenarten eine langfristige Perspektive.
Dafür ist die Stadt allerdings auf Unterstützung angewiesen, um nicht nur auf städtischen sondern auch auf privaten Flächen Maßnahmen umzusetzen. Die Ziele können besser gemeinsam mit den landwirtschaftlichen Betrieben und Flächeneigentümer*innen vor Ort erreicht werden. Das Umweltschutzamt berät fachlich und unterstützt die freiwillige Umsetzung von Maßnahmen mit umfangreichen Fördermitteln des Landes – beispielsweise die extensive Beweidung, die Sanierung und die Neuanlage von naturnahen Gewässern oder Blühflächen auf Äckern. Auch Ausgleichs- oder Ökokontomaßnahmen sind im Einzelfall förderfähig. Für weitere Informationen kann das Umweltschutzamt unter umweltschutzamt@freiburg.de kontaktiert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Stadt mit dem Förderprogramm „Artenschutz in der Stadt“ alle Bürger*innen, Institutionen und Unternehmen bei biodiversitätsfördernden Maßnahmen in privaten Gärten, Vorgärten, Höfen, auf Grundflächen oder an Gebäuden. Um Vögeln, Insekten und anderen Tieren Nahrungs- und Nistmöglichkeiten sowie Rückzugsräume zu bieten, braucht es nicht viel Platz. So können kleinräumige Biotope wie Trockensteinmauern oder zugewachsene Weidenflächen entstehen. Außerdem gibt es im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität noch Fachberatungen und Informationen für Interessierte. Mehr Informationen gibt es unter www.freiburg.de/artenschutz.
RĂĽckblick: Biotopverbundplan Tuniberg
Bereits 2024 hat das Umweltschutzamt den Biotopverbundplan Tuniberg fertiggestellt und vorgestellt. Gemeinsam mit dem Plan FreiburgSchwarzwald ist jetzt sowohl der Osten mit der Vorbergzone, den Schwarzwaldhängen und -tälern als auch der Westen mit dem Tuniberg und der Mooswaldniederung abgedeckt. Die Planungen für den neuen Biotopverbund Freiburg-Mitte laufen bereits – dann steht einem flächendeckenden Biotopverbund Freiburg nichts mehr im Weg. Das ist ein wichtiger Meilenstein, um die Biodiversität in der Region und darüber hinaus zu fördern.
Im Landesnaturschutzgesetz hat sich das Land Baden-Württemberg zum Ziel gesetzt, landesweit bis zum Jahr 2030 ein Netz räumlich und funktional verbundener Biotope zu schaffen, das 15 Prozent der Offenlandfläche umfasst. Nur so kann die Wanderung von Tier- und Pflanzenarten sichergestellt und der Austausch gefährdeter Populationen auch in Zukunft gewährleistet werden. Dazu sollen die Biotopverbundpläne beitragen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Gemeinsam für eine saubere Stadt: Müllsammelaktion | Gruppen können sich jetzt für „Freiburg putzt sich raus“ anmelden
Wenn viele Hände anpacken, wird Freiburg ein Stück sauberer: Am Samstag, 14. März, lädt das Garten- und Tiefbauamt im Rahmen von „Freiburg packt an“ wieder zur stadtweiten Müllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“ ein. Jedes Jahr beteiligen sich daran rund 1500 bis 2000 Menschen.
Die Aktion läuft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den Bürgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen. Diese organisieren die Putzaktionen vor Ort. Auch einzelne Freiwillige können sich in den bestehenden Gruppen engagieren. Wer motiviert ist, kann nicht nur am Aktionstag, sondern auch unter der Woche mit anpacken.
Das „Freiburg packt an“-Team stattet die fleißigen Helfer*innen mit Handschuhen, Zangen und Säcken aus. Die Mitarbeiter der ASF holen den gesammelten Abfall ab.
Gruppen können sich bis Montag, 23. Februar mit einer Mail an fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
| | | | | | Mundenhof freut sich auf freiwillige Helferinnen und Helfer | Mitmach-Aktion Weidenschneiden am Samstag, 14. Februar
Am Samstag, 14. Februar, ab 14 Uhr lädt der Mundenhof zur jährlichen Mitmach-Aktion Weidenschneiden ein. Dabei hofft der Mundenhof, viele freiwillige Helferinnen und Helfer begrüßen zu können. Treffpunkt ist beim Kiosk am Haupteingang. Wer mitmachen will, sollte sich bei Angelika Fischhaber (Tel. 0761/8978 6962) anmelden, Rosen- oder Astscheren und ein Vesper mitbringen. Gegen eine Spende können die Weidenruten mit nach Hause genommen werden.
Kopfweiden haben früher ganze Landschaften geprägt. Ihre Weidenruten kamen vielfältig zum Einsatz: als Flechtmaterial für Körbe und Möbel, als Baumaterial in Fachwerkwänden, als Bindematerial im Weinberg. Heute ersetzt billige Import-Plastik den Naturstoff, deswegen verschwinden die bizarren Gestalten zunehmend aus unserer Landschaft.
Auf dem Mundenhof gibt es sie noch – die Kopfweiden. Aber sie müssen regelmäßig gepflegt werden. Unter Anleitung der Flechtspezialistin Angelika Fischhaber werden die Kopfweiden wieder in Form gestutzt.
Bei ganz schlechtem Wetter wird die Mitmach-Aktion Weidenschneiden auf Samstag, 21. Februar, verschoben. | | | | | |
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