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Öko plus
| | | | | Kostenfreie, nachbarschaftliche Beratung zu Balkonsolar startet in Freiburg | Mit dem Projekt „BalkonScout Freiburg“ startet ein neues nachbarschaftliches Beratungsangebot zu Balkonsolaranlagen für Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, insbesondere Mieterinnnen und Mietern niedrigschwellig, neutral und kostenfrei auf ihrem Weg zur eigenen Solarstromerzeugung zu unterstützen.
Sieben, vom gemeinnützigen Verein fesa e.V. ausgebildete, ehrenamtliche BalkonScouts stehen ab sofort bereit, um interessierte Freiburger Bürgerinnen und Bürger vor Ort und kostenfrei zu beraten. Beratungstermine können bereits jetzt vorgemerkt werden, die konkrete Terminplanung beginnt ab Januar 2026.
Die BalkonScouts informieren praxisnah und unabhängig rund um das Thema Steckersolargeräte. In etwa 60-minütigen Beratungsgesprächen unterstützen Bürgerinnen und Bürger
- bei der Einschätzung der Eignung von Balkon oder Außenbereich,
- bei der Auswahl einer passenden Balkonsolaranlage und der geeigneten Technik,
- mit praktischen Tipps zur sicheren Montage und Inbetriebnahme sowie
- mit Hinweisen zur Nutzung des erzeugten Stroms und mit Informationen zur Ertragsmessung
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Mieterinnen und Mieter. Hintergrund ist, dass steigende Energiepreise viele Haushalte stark belasten. Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 16. September 2025 haben Menschen aus Mieterhaushalten häufiger Zahlungsrückstände als Eigentümerhaushalte, rund ein Drittel der Bevölkerung verfügt über keine finanziellen Rücklagen für unerwartete Ausgaben, und die Preise für Haushaltsenergie bleiben trotz aktueller Rückgänge auf hohem Niveau (abrufbar unter https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/09/PD25_N050_61_63.html)
Stecker-Solargeräte für den Balkon können hier eine wirksame Entlastung bieten: Sie ermöglichen es Mieterinnen und Mietern selbst Strom zu erzeugen und Kosten zu senken. Die Anschaffung amortisiert sich häufig bereits nach wenigen Jahren.
Anmeldungen zur nachbarschaftlichen BalkonScout-Beratung sind ab sofort möglich:
https://www.fesa.de/projekte/klimaschutzkampagnen/balkonscout/
Das Projekt BalkonScout Freiburg wird von der Georg Salvamoser Stiftung, der Sparkasse Freiburg sowie der Freiburger Bürgerstiftung unterstützt. Darüber hinaus wurde das Projekt mit dem FAIR ways Preis des SC Freiburg ausgezeichnet. | | | | | |
| Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | | | | Das Frelo-Netz wächst 2026 deutlich | Ab Januar gibt es für Freiburg Frelos der neusten Generation, E-Frelos und neue Lasten-Frelos. Ab März machen viele Landkreisgemeinden beim Fahrradvermietsystem mit.
Startschuss für eine neue Phase regionaler Mobilität. Im neuen Jahr gibt es einen Neustart des beliebten Fahrradvermietsystems Frelo: Es wächst weiter über die Stadt Freiburg hinaus in die Landkreise Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Insgesamt wird es ab März 162 Frelo-Stationen geben, davon 100 in Freiburg, 40 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 22 im Landkreis Emmendingen. 18 Kommunen im Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) sowie der Gewerbepark Breisgau bieten dann zusätzlich Frelo-Stationen an. Der Vorsitzende des RVF-Aufsichtsrats Martin Horn und die Landräte Dr. Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald) und Hanno Hurth (Emmendingen) präsentierten das regional vernetzte Mobilitätsangebot.
Wie Frelo funktioniert und weitere Infos? (klicke unten auf "mehr"!)
Von einer „echten Erfolgsgeschichte“ sprach Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg: „Jetzt schreiben wir gemeinsam ein neues Kapitel. In Freiburg werden wir ab Januar neue Fahrräder, Lastenräder und erstmals auch E-Räder anbieten. Im Frühjahr wird Frelo dann weiter in die Region wachsen. Das ist ein wichtiger Schritt und ein starkes Signal für die gute Zusammenarbeit in unserem Verkehrsverbund RVF. So bringen wir die Region noch näher zusammen.“
Horn, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des RVF ist, warb bei weiteren Gemeinden für eine Teilnahme am beliebten Fahrradvermietsystem. „Ich bin optimistisch: Frelo wird auch in weiteren Gemeinden überzeugen. Wir freuen uns, wenn noch mehr Orte dazukommen – denn nachhaltige Mobilität darf nicht an der Stadtgrenze aufhören.“
In Freiburg selbst erreicht Frelo seit seiner Einführung 2019 jährlich Ausleihrekorde. „Wir sind sehr glücklich, dass die Freiburgerinnen und Freiburger Frelo so gut annehmen und in ihrem Alltag nutzen. Wir hatten 2024 mehr Frelo-Ausleihen als das Fahrradvermietsystem in München, obwohl dort fünf Mal so viele Räder stehen und sechs Mal so viele Bürgerinnen und Bürger leben“, erklärte Freiburgs Mobilitätsbürgermeister Martin Haag. „Jede Ausleihe hilft uns, unsere wichtigen Klimaziele zu erreichen“, sagte Haag weiter.
Gemeinden finanzieren moderne Mobilitätsform
Nach dem Erfolg in Freiburg haben sich weitere Kommunen für Frelo entschieden. In manchen Gemeinden und Städten in der Region zunächst in Form von Pilotstationen. Nach positiver Resonanz werden diese in den nächsten Wochen zu regulären Stationen. Zusätzliche Standorte kommen hinzu. „Ich danke den Gemeinden, dass sie diesen innovativen Weg für die Mobilität von morgen mitgehen und die Frelo-Stationen finanzieren“, erklärte Dr. Christian Ante. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Frelo für die sogenannte letzte Meile zum Bahnhof, zum Arbeitsplatz oder aber auch die Fahrt in den Nachbarort genutzt wird. Ante ist überzeugt: „Ich bin sicher, dass die Kommunen mit Frelo weiter an Attraktivität gewinnen. Wir sehen jetzt schon bei den Pilotstationen, dass Frelo auch für Unternehmen positiv ist und sie sich über dieses Mobilitätsangebot für ihre Mitarbeitenden freuen.“
Flexible Ergänzung zu Bus und Bahn
„Wir haben in den letzten Jahren viel investiert in den Ausbau des Regionalbus-Angebots. In jeder unserer Kommunen im Landkreis Emmendingen fahren die Busse seit diesem Jahr stündlich. Mit Frelo kommt nun ein weiteres Angebot für eine regionale klimafreundliche Mobilität hinzu. Die Leihräder sind eine willkommene Alternative zum Auto für Pendlerinnen und Pendler und für alle, die unsere schöne Region erkunden wollen“, sagte Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen. Der große Vorteil von Frelo sei die Flexibilität: „Mit Frelo kann man individuell planen, weil die Räder ganz unabhängig vom Fahrplan rund um die Uhr ausleihbar sind“, sagte Hurth weiter zu den Vorteilen von Frelo.
E-Frelos zuerst in Freiburg, dann in der Region
„Frelo leistet einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung einzelner Gemeinden“ führte Timm Anders, Geschäftsführer des RVF, aus. Gerade auch die E-Frelos mit einer Mindest-Reichweite von 60 Kilometern erlauben die Fahrt von Ort zu Ort. Insgesamt werden im Verbundgebiet des RVF fast 1.200 Räder ausleihbar sein, davon sind 206 E-Frelos. Bereits ab Januar sind E-Frelos in der Stadt Freiburg verfügbar, ab März dann auch an Stationen in der Region. Aufgrund der Neu-Ausschreibung wird es an allen Stationen im gesamten RVF auch neue Standard-Frelos geben.
Einheitliche Preise im gesamten RVF – Rabatte für viele
Im gesamten RVF-Gebiet wird es einheitliche Preise für Frelo geben. Die Standard-Frelos kosten weiterhin 1 Euro/30 Minuten, die E-Frelos 2 Euro/je 30 Minuten und die Lastenfrelos 2,50 Euro/30 Minuten. Alle, die ein RVF-Abo haben (Deutschland-Ticket oder Regiokarte) erhalten 1 Euro Rabatt auf jede Ausleihe. Damit sind die Standard-Frelos in den ersten 30 Minuten kostenlos für diese Zielgruppe. „Inzwischen beziehen rund 116.000 Menschen ihr Deutschland-Ticket über die VAG. Sie alle profitieren vom Rabatt“, sagte Magdalena Schneider, verantwortlich für das Mobilitätsmanagement von RVF und VAG. Auch Studierende der Albert-Ludwigs-Universität, der Hochschule für Musik Freiburg, der Pädagogischen Hochschule und der Hochschule Macromedia fahren die ersten 30 Minuten kostenlos mit den Standard-Frelos.
„Wir verstehen uns als Mobilitätsverbund und haben das Ziel, dass alle Menschen umweltfreundlich von Tür zu Tür kommen“, erklärt Timm Anders. „Mobilität ist heute viel mehr als Bus und Bahn – deshalb gehört die Integration von Sharing-Angeboten – allen voran Frelo– zu unserer Kernaufgabe“, so Anders weiter.
Infobox:
Was ist für Frelo-Nutzende ab 1. Januar wichtig
- Es gelten neue Preise für Frelo. Aber: Die Ausleihe von Standard-Frelos bleibt für den Großteil der Nutzenden kostenlos (siehe oben)
- Neu: Es werden E-Frelos bereitgestellt
- Bis Mitte Januar werden alle Fahrräder ausgetauscht und neue Frelo-Räder bereitgestellt.
- Nahtloser Übergang: Der Systemwechsel erfolgt ohne spürbare Einschränkungen für Nutzerinnen und Nutzer. Die Ausleihe läuft weiterhin über die App von Nextbike, eine Neu-Anmeldung ist nicht nötig.
- Neue Stationstypen: Künftig kann es unterschiedliche Stationstypen geben. In Freiburg werden bestehende und neue Stationen gemischt auftreten. Sie können sich optisch leicht unterscheiden, gehören jedoch klar erkennbar alle zum Frelo-System.
- Alle Stationen sind in der RVF-, VAG- und Nextbike-App mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Räder abrufbar.
- Stationsverlegungen: Einige Stationen in Freiburg werden neu positioniert: Die Station Lörracher Straße wird nach Waldsee verlegt und künftig „Kirner-Straße“ heißen – so wird die bisherige Lücke im Stadtteil Waldsee geschlossen.
- Die wenigen vorhandenen Frelo-Terminals (10 Stück) werden außer Betrieb genommen.
zum Bild oben:
Vor dem Start von Frelo 2.0 stellten Oberbürgermeister und RVF-Aufsichtsratsvorsitzender Martin Horn, die Landräte Dr. Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald) und Hanno Hurth (Emmendingen) sowie die RVF-Geschäftsführung und weitere Bürgermeister der teilnehmenden Frelo-Gemeinden die Neuerungen vor. Und natürlich die neuen Frelos.
Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Geänderter Fahrplan bei der VAG an Heiligabend und Silvester | - Einschränkungen über die Feiertage
- Kein Verkehr durch die Innenstadt in der Nacht auf Neujahr
- Fahrtzeiten werden in Echtzeit in der App VAG mobil und auf der Webseite www.vag-freiburg.de dargestellt
Alle Jahre wieder kommt es über Weihnachten und Silvester zu Fahrplanabweichungen im Bus- und Straßenbahnverkehre der Freiburger Verkehrs AG. An Heiligabend und Silvester gilt an Heiligabend und an Silvester der Samstagsfahrplan mit verschiedenen Abweichungen. Sämtliche Fahrten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft auf der Webseite www.vag-freiburg.de sowie in der App VAG mobil abgebildet.
Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember
An Heiligabend gilt auf allen Linien der Freiburger Verkehrs AG (VAG) der Samstagsfahrplan, wobei die Stadtbahnlinien von 15 Uhr an im 15-Minuten-Takt einen direkten Anschluss am Bertoldsbrunnen haben.
Ab 19 Uhr verkehren die Stadtbahnlinien im 30-Minuten-Betrieb. Die Buslinien fahren ab etwa 15 Uhr im 30-Minuten-Takt.
Die Abfahrtszeiten sind an die veränderten Ankunftszeiten der Straßenbahnlinien angepasst. Die Buslinie 21 fährt ab 15.15 Uhr stündlich bis 23.15 Uhr ab der Dorfstraße nach Horben. Von Horben geht es ab 15.30 stündlich bis 23.30 Uhr zurück zur Dorfstraße.
Die Buslinie 22 startet von der Bissierstraße letztmals um 15.25 Uhr bis Zähringen, bis IKEA um 15.40 Uhr und von Zähringen zurück zur Bissierstraße um 16.03 Uhr. Die Buslinie 34 fährt von der Munzinger Straße kommend um 16.23 Uhr letztmals zum KEIDEL Mineral-Thermalbad.
Alle folgenden Fahrten fahren ohne Andienung dessen Richtung Tiengen/Munzingen.
Die Letzte Abfahrt am KEIDEL Mineral-Thermalbad in Richtung Munzinger Straße findet um 16.59 statt. Alle folgenden Fahrten fahren von Tiengen/Munzingen kommend direkt in Richtung Haid.
Silvester, Mittwoch, 31. Dezember.
An Silvester gilt auf allen Linien der VAG bis um 15 Uhr der Samstagsfahrplan. Die Stadtbahnlinien verkehren von 15 Uhr an im 15-Minuten-Takt mit direkten Anschluss am Bertoldsbrunnen.
Um 23.30 ist die letzte Möglichkeit vom Bertoldsbrunnen mit der Stadtbahn aus der Innenstadt zu fahren. Um einen Busanschluss zu erreichen ist die letzte Möglichkeit der Anschluss um 23.30 Uhr.
Innenstadt ist gesperrt
Im neuen Jahr starten die Stadtbahnen an den Endhaltestellen gegen 00.20 und enden bis ca. 04.30 aufgrund der Reinigung der Innenstadt an den Haltestellen Stadttheater (1,2,3,4), Erbprinzenstraße (5), Europaplatz (3), Holzmarkt (2,4) und Schwabentorplatz (1).
Erster direkter Anschluss am Bertoldsbrunnen ist um 04.40 Uhr. An Silvester fahren die Buslinien ab 15 Uhr im 15-Minuten Takt und ab 00.30 Uhr alle 60 Minuten. Die Buslinie 21 fährt ab 15.15 stündlich bis 23.15 Uhr ab der Dorfstraße nach Horben. Von Horben geht es ab 15.30 stündlich bis 23.30 Uhr zurück zur Dorfstraße.
Die Buslinie 22 startet von der Bissierstraße letztmals um 15.25 Uhr bis Zähringen, bis IKEA um 15.40 Uhr und von Zähringen zurück zur Bissierstraße um 16.03 Uhr. Die Buslinie 33 fährt letztmalig um 23.17 ab Opfingen und 23.19 ab Munzinger Straße ab. Die Buslinie 34 fährt von der Munzinger Straße letztmals zum KEIDEL Mineral-Thermalbad um 16.23 Uhr. Alle folgenden Fahrten fahren ohne Andienung dessen Richtung Tiengen/Munzingen. Die Letzte Abfahrt am KEIDEL Mineral-Thermalbad in Richtung Munzinger Straße findet um 16.59 Uhr statt.
Alle folgenden Fahrten fahren von Tiengen/Munzingen kommend direkt in Richtung Haid. Die Anbindung für die Ortsteile Munzingen, Tiengen und Opfingen übernimmt im Zeitraum zwischen 0.30 und 5.00 nur die Linie 32. | | Mehr | | | |
| Neuen Radabstellanlage (c) Stadt Freiburg | | | | | Freiburg: Mehr Platz für Fahrräder | 66 neue Abstellplätze am Hauptbahnhof
Am Hauptbahnhof gibt es jetzt 66 zusätzliche Fahrradabstellplätze. Das Garten- und Tiefbauamt hat die Abstellanlage in der Kleinen Bismarckallee östlich des Hauptbahnhofs erweitert. Die neuen Fahrradbügel befinden sich direkt am Eingang zur Unterführung.
Rund um den Bahnhof gibt es viele Möglichkeiten das Fahrrad abzustellen. Doch der Bedarf ist groß – und nicht immer gibt es für alle Räder einen sicheren Platz. Mit den neuen Bügeln will die Verwaltung den Parkdruck mindern und damit auch das Fahrrad als Zubringer zum Hauptbahnhof stärken. Weitere neue Radabstellmöglichkeiten westlich des Hauptbahnhofes sind derzeit in Planung.
Neben den Radabstellplätzen hat das Amt zwei neue Bäume gepflanzt, welche künftig Schatten spenden. Außerdem wurden die bisher direkt neben den Treppen stehenden Altglascontainer an einen städtebaulich verträglicheren Platz an der Kleinen Bismarckallee versetzt. Im neuen Jahr wird die Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) an der Rückwand des zurückgebauten Aufzugs an der Bahnhofstreppe noch einen Bildschirm mit Hinweisen zu städtischen Veranstaltungen installieren. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Viel mehr als eine Sanierung | Umbau der Elsässer Straße in Landwasser abgeschlossen
40 neue Bäume und mehr Platz für den Fuß- und Radverkehr
In den vergangenen neun Monaten hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Elsässer Straße zwischen den beiden Einmündungen der Wirthstraße saniert. Bei dieser Gelegenheit hat das Amt die Straße neu eingeteilt und grundlegend zugunsten von Fuß- und Radverkehr umgebaut. Pünktlich vor Weihnachten sind die Arbeiten im Zeit- und Kostenplan abgeschlossen.
Oberbürgermeister Martin Horn sagte beim Termin vor Ort: „Viele Menschen in Landwasser haben sich seit Jahren eine freundlichere Elsässer Straße gewünscht. Heute können wir sagen: Das haben wir geschafft. Die Straße ist jetzt ein Ort, an dem sich alle sicher und wohl fühlen können, egal ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder dem Rollstuhl.“
Baubürgermeister Martin Haag ergänzte: „Mit Projekten wie der Elsässer Straße gestalten wir die Stadt von morgen. Wir schaffen mehr Platz für Menschen, wir machen Mobilität sicherer, wir entsiegeln und pflanzen neue Bäume. So entstehen Stadtteile, in denen die Bürger*innen gern unterwegs sind. Mein besonderer Dank gilt den Anwohner*innen, die die Bauzeit mit Geduld begleitet haben. Dieser Umbau ist ein Gewinn für Landwasser.“
Wer heute durch die Elsässer Straße geht, erkennt sie kaum wieder. Das GuT hat die überdimensionierten Fahrbahnen der Elsässer Straße im Zuge der Sanierung zurückgebaut. Dafür hat das Amt bislang fehlende Gehwege angelegt und die Radwege deutlich verbreitert. Die Geh- und Radwege haben nun in weiten Teilen eine Breite von 4 bis 4,5 Metern. Alle Gehwege sind mit Rollstuhlüberfahrtsteinen und einem Blindenleitsystem ausgestattet.
Auch die Bushaltestelle „Diakoniekrankenhaus“ auf Höhe der Einmündung Wirthstraße Süd ist jetzt barrierefrei und alle Kreuzungen im Sanierungsbereich sind mit einem Blindenleitsystem und Rollstuhlüberfahrtssteinen ausgestattet. So ist die Straße jetzt für alle Verkehrsteilnehmer*innen attraktiver und sicherer. Außerdem wurde auf Höhe der Einmündung Auwaldstraße Süd der zu steile und daher nicht barrierefreie Fußgängersteg aus dem Jahr 1973 abgerissen. Stattdessen gibt es dort nun eine barrierefreie Kreuzung mit Ampeln. Eine bessere Lösung an dieser Stelle wurde schon seit vielen Jahren aus Politik und Bürgerschaft des Stadtteils Landwasser gefordert.
Die Umgestaltung kommt aber nicht nur den Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zugute – insgesamt pflanzt das GuT rund 40 neue Bäume in neu angelegten Grünflächen zwischen der Fahrbahn und den neuen Geh- und Radwegen. Insgesamt hat das Amt rund 900 Quadratmeter Asphaltfläche entsiegelt.
Die Straßenbauarbeiten des GuT haben rund 2,9 Millionen Euro gekostet und werden vom Land Baden-Württemberg mit rund 90 Prozent gefördert. Das Projekt war das erste in Baden-Württemberg, das aufgrund eines Klimamobilitätsplans mit einem Klimabonus unterstützt wurde. Parallel zu den Bauarbeiten des GuT hat die VAG die Gleise der Linie 1 umfangreich erneuert und die Stadtbahnhaltestellen barrierefrei umgebaut.
Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmer*innen für das Verständnis während der Bauzeit. Im Frühjahr 2026 stehen nochmals Bauarbeiten am nördlichen Knotenpunkt Wirthstraße/Auwaldstraße an. Auch dort sind Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr geplant. | | | | | |
| Königspinguin © Zoo Basel | | | | | Zölli Basel: Nachzuchten aller Pinguinarten | Im Jahr 2025 wurden im Zoo Basel bei allen drei gehaltenen Pinguinarten erfolgreich Jungtiere aufgezogen. Im Vivarium zogen die Eselspinguine (Pygoscelis papua) ein Jungtier und die Königspinguine (Aptenodytes patagonicus) zwei Küken auf. Bei den Brillenpinguinen (Spheniscus demersus) im Sautergarten sind derzeit vier Jungtiere des Jahrgangs 2025 zu beobachten. Obwohl Brut und Aufzucht bei den drei Pinguinarten in vielen Punkten ähnlich verlaufen, zeigen sich in einzelnen Phasen deutliche Unterschiede.
Die Pinguinnachzuchten im Zoo Basel sind in diesem Jahr über mehrere Monate verteilt geschlüpft. Den Anfang machten die Brillenpinguine (Spheniscus demersus) im Sautergarten: Die ersten beiden Küken schlüpften bereits im Mai. Im Juli folgte das Eselspinguinküken (Pygoscelis papua), im August kamen zwei Königspinguine (Aptenodytes patagonicus) hinzu und im September schlüpften nochmals zwei Brillenpinguine. Die vier jungen Brillenpinguine sind noch gut an ihrem Jugendgefieder zu erkennen. Sie haben ihre Bruthöhlen bereits verlassen und sind nun gemeinsam mit der Gruppe unterwegs. Der junge Eselspinguin ist etwas schwieriger zu entdecken, während die beiden jungen Königspinguine mit ihrem braunen Daunenkleid sofort ins Auge fallen.
Unterschiedliche Gelege
Die Unterschiede bei der Brut der drei Pinguinarten im Zolli zeigen sich bei der Grösse des Geleges. Während Esels- und Brillenpinguine normalerweise zwei Eier pro Gelege legen, ist es beim Königspinguin stets nur ein Ei. Dies hängt mit dem jeweiligen Brutplatz zusammen. Esels- und Brillenpinguine bauen Nester – die Brillenpinguine hauptsächlich aus pflanzlichem Material wie Zweigen und Gräsern, die Eselspinguine zusätzlich mit zahlreichen Steinen. Königspinguine hingegen brüten ihr Ei unter der Bauchfalte auf ihren Füssen aus.
Gemeinsame Brut
Bei allen drei Pinguinarten beteiligen sich beide Elternteile an der Brut, der sogenannten Inkubation. Allerdings unterscheiden sich die Arten darin, wie häufig sie sich beim Brüten abwechseln. Brillenpinguine wechseln sich in der Regel häufig ab, Königspinguine hingegen eher selten. Auch die Dauer der Inkubation variiert: Während Brillen- und Eselspinguine etwa fünf Wochen lang brüten, dauert es bei den Königspinguinen rund acht Wochen, bis die Küken schlüpfen.
Aufzucht
Die Dauer der Kükenaufzucht variiert je nach Pinguinart. Während die Jungtiere der Esels- und Brillenpinguine nach etwa zehn bis zwölf Wochen ihr erstes wasserabweisendes Gefieder tragen, dauert es bei den Königspinguinen ganze zehn bis dreizehn Monate, bis sie ihr Daunenkleid ablegen. Erst mit diesem Gefieder können die Pinguine ins Wasser und eigenständig nach Nahrung jagen. Königspinguine müssen ihre Küken also deutlich länger versorgen. Entsprechend können die meisten Paare nicht jedes Jahr ein Jungtier aufziehen.
Die drei im Vivarium gehaltenen Jungtiere der Königs- und Eselspinguine sind bereits ab und zu beim täglichen Pinguinspaziergang zu beobachten. Dieser findet von November bis Februar in der Regel täglich statt, sofern die Aussentemperatur um 10 °C beträgt. Der Spaziergang startet gegen 11.00 Uhr bei der Vivariumsbrücke. In diesem Zusammenhang weist der Zolli auf die Verhaltensregeln für den Pinguinspaziergang hin. Der Zoo Basel informierte am 5. November 2025 (Pinguinspaziergang: Seit 50 Jahren ein Publikumsmagnet). | | | | | |
| | | | | | Oh Tannenbaum: Fällung einer Nordmanntanne im Stadtgarten Freiburg | Auch wenn schon ganz schön weihnachtet, und alle damit beschäftigt sind, Weihnachtsbäume aufzustellen, muss eine Tanne im Stadtgarten leider weichen. Das Garten- und Tiefbauamt muss das recht große Exemplar kurzfristig fällen, da der Baum nicht mehr sicher steht. Als Weihnachtsbaum ist die Tanne nicht geeignet, da sie bereits Nadeln verliert.
Die Fällarbeiten finden Mitte kommender Woche statt. Währenddessen sperrt das Amt Wege innerhalb des Parks. | | | | | |
| | | | | | VAG-Info zur Linie 27 | Umleitung wegen Bauarbeiten des Radschnellwegs
Der zweite Bauabschnitt für die Straßenarbeiten des Radschnellwegs durch Herdern beginnt: Vom 12. Dezember 2025 bis 29. Januar 2026 ist die Kreuzung im Bereich Stadtstraße/Hochmeisterstraße gesperrt.
Das betrifft wie auch beim ersten Bauabschnitt die Linie 27. Die Haltestelle Hochmeisterstraße entfällt in beide Fahrtrichtungen ersatzlos. Die Haltestelle Stadtgarten wird mit Ende des ersten Bauabschnitts wieder in beide Richtungen angefahren.
Die Arbeiten am Radschnellweg dauern voraussichtlich bis Ende Juni 2026. Über Fahrplanänderungen der weiteren Bauabschnitte werden wir rechtzeitig informieren. | | | | | |
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