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Ă–ko plus
Flachschildkroeten Boulengers © Zoo Basel | | | | | Zoos retten Arten – weltweit | VdZ-Jahrestagung zieht Bilanz eines globalen Netzwerks
59 Millionen Euro in fünf Jahren, 155 Projekte, 55 Länder: Wie zoologische Gärten als operative Partner den internationalen Artenschutz mitgestalten
Basel/Berlin, 3. Juni 2026 – 59 Millionen Euro haben VdZ-Zoos in den vergangenen fünf Jahren in Natur- und Artenschutzprojekte weltweit investiert. Jährlich wildern sie rund 500 Tiere aus rund 20 gefährdeten Tierarten in Europa aus – dazu über 230ʼ000 Insekten, Amphibien und Fische. Und sie engagieren sich mit Personal, Expertenwissen und Sachspenden in mindestens 155 Projekten in 55 Ländern weltweit. Die modernen Zoos begeistern ihre Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue – alleine im Jahr 2025 besuchten rund 41 Millionen Menschen die Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ).
Diese Zahlen legte der VdZ bei seiner Jahrestagung vom 3. bis 6. Juni 2026 in Basel vor. Über 200 internationale Expertinnen und Experten – Direktorinnen und Direktoren, Biologinnen und Biologen, Tierärztinnen und Tierärzte sowie Artenschutzfachleute – kamen zusammen, um die Zukunft des internationalen Artenschutzes zu gestalten.
Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen strategische Fragen des Artenschutzes – fokussiert auf die gemeinsame Betrachtung von Zoo- und Wildtierpopulationen und die zwingende Zusammenarbeit zwischen der Weltnaturschutzunion IUCN, den Zoos, CITES-Behörden und Bildungseinrichtungen. Höhepunkt war das VdZ Zoo- und Wildtier-Forum am 4. Juni: Razan Khalifa Al Mubarak (Präsidentin der Weltnaturschutzunion IUCN), Katja Christ (Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrats), sowie Bruno Mainini (Stellvertretender Leiter CITES Behörde Schweiz) begrüssten die Fachleute aus Zoowelt, Politik und Gesellschaft.
«Heute sind viele Mitglieder des VdZ Teil des IUCN-Netzwerks und Experten aus Zoos leisten einen direkten Beitrag zur Arbeit der IUCN-Kommission für das Überleben der Arten. Durch diese Zusammenarbeit unterstützen das Wissen und die Fachkompetenz der Zoogemeinschaft den Artenschutz sowohl in der Wildnis als auch durch die Pflege bedrohter Tierarten», sagt Her Excellency Razan Khalifa Al Mubarak, IUCN-Präsidentin. «Der Verband der Zoologischen Gärten spiegelt dieses Engagement wider. Die Mitgliedszoos begrüssen jedes Jahr dutzende Millionen Besucher, leisten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung und unterstützen Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt. In einer Zeit, in der der Verlust der biologischen Vielfalt nach wie vor eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit darstellt, sind Partnerschaften wie diese wichtiger denn je.»
Dass die internationale Zusammenarbeit erfolgreich ist, verdeutlichen auch die Zahlen der Roten Liste der IUCN. Bis 2022 hat sich der Status von mehr als 200 Arten auch durch die tatkräftige Unterstützung der Zoogemeinschaft auf der Roten Liste verbessert, darunter so bekannte Arten wie das Przewalski-Pferd, der Iberische Luchs, das Goldkopflöwenäffchen, der Waldrapp und der Lear-Ara sowie andere Tierarten, denen im Naturschutz allgemein weniger Aufmerksamkeit oder Mittel zuteilwerden, wie beispielsweise der Moorea-Baumschnecke.
Seitdem hat sich das Engagement der Zoos im Artenschutz noch erhöht, weiss auch Nationalrats-Vizepräsidentin Katja Christ, die die Arbeit der Schweizer Zoos eng verfolgt: «Wissenschaftlich geführte Zoos übernehmen grosse Aufgaben im Bereich Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Alleine in der Schweiz sensibilisieren sie jährlich über 4.5 Millionen Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung des Erhalts der Biodiversität. Zoos schaffen Begegnungen mit der Tierwelt, die gerade für Kinder prägend sind. Denn was man als Kind lieben lernt, ist man auch später bereit zu beschützen.»
Ein Plan für alle – Zoos als integraler Teil des Artenschutzes
Lange galt die Welt des Artenschutzes als zweigeteilt: hier die Arbeit in der Natur, dort die Haltung von Tierarten in Zoos. Der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion IUCN hat dieses Denken überwunden. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Wildpopulationen und Populationen in menschlicher Obhut werden nicht länger getrennt gemanagt, sondern gemeinsam als eine Population betrachtet. Zoos sind damit keine Reservate am Rand des Artenschutzes – sie sind ein integraler Bestandteil der globalen Strategie zur Rettung bedrohter Arten.
«Der One Plan Approach spiegelt den Paradigmenwechsel im Natur- und Artenschutz von reinen Bewahrungsstrategien in der Wildbahn hin zu Interventionskonzepten. Diese erkennen menschliches Eingreifen als Schlüssel für zeitgemässe Schutzkonzepte auch ausserhalb der noch bestehenden Lebensräume. Wild- und Zootierpopulationen werden gemeinsam als demographische und genetische Subpopulationen eines Gesamt-Systems gemanagt. Das erfordert koordinierte Zuchtprogramme, wissenschaftlich fundiertes Populationsmanagement, Monitoring und langfristige Partnerschaften – genau das, wofür der VdZ und seine Mitglieder stehen», betont Dr. Dag Encke, Präsident des VdZ.
«Als Gastgeber dieser Tagung sind wir stolz, drei Tierarten zu halten, die den One Plan Approach schon jetzt in die Tat umsetzen: die Kordofan-Giraffe, die Boulengers Flachschildkröte und die Rio-Pescado-Harlekinkröte. Jede dieser Arten steht für eine andere Facette des integrierten Artenschutzes – von der Reservepopulation für künftige Wiederansiedlungen über die Bergung vom Aussterben bedrohter Arten aus ihrem natürlichen Lebensraum bis zur Vernetzung institutioneller und privater Tierhalterinnen und Tierhalter, um koordinierte Erhaltungszuchten aufzubauen», erklärt Dr. Olivier Pagan, Direktor des Zoo Basel.
Kontakt
Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org
Tel.: +49 (0)30 206 53 90 14
Gastgeber mit Vorbildfunktion: Zoo Basel
Der Zoo Basel – von seinen Besucherinnen und Besuchern liebevoll «Zolli» genannt – ist nicht nur Gastgeber der Tagung, sondern selbst ein lebendiges Beispiel für dieses Engagement. Seit 2015 generiert er mit dem «Naturschutzfranken» erhebliche Mittel für Artenschutzprojekte weltweit. Mit dem Masterplan «Zolli 2049» schafft er zusätzliche Flächen, um Tierhaltung, Artenschutz und Besuchserlebnis im urbanen Kontext nachhaltig weiterzuentwickeln – und setzt damit ein Zeichen, dass Biodiversität nicht am Zooausgang endet.
Ăśber den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten. Rund 40 Millionen Menschen besuchen jährlich die 71 VdZ-Zoos, mehr als eine Million profitieren von den besonderen Bildungsangeboten der Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Geschäftsführer des Verbands ist Volker Homes und Präsident der Direktor des Tiergartens Nürnberg, Dr. Dag Encke. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zooverband und gab den Anstoss zur Gründung des Weltzooverbands. | | | | | |
| (c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg | | | | | Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni | Forstamt Freiburg lädt auf Fahrradexkursion ein. Gelbbauchunke im Fokus
Am Freitag, 12. Juni, ist wieder der Tag der Artenvielfalt. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat diesen Tag, an dem sich alles um die Artenvielfalt im „Ländle“ dreht, 2022 ins Leben gerufen (https://tag-der-artenvielfalt-bw.de/). Jedes Jahr beteiligen sich landesweit viele Akteure mit diversen Naturerlebnissen daran. Wie gewohnt ist auch das städtische Forstamt mit von der Partie.
Beim diesjährigen Angebot des Forstamtes „Neben der Spur?“ geht es um die Erhaltung gefährdeter Amphibienarten im südlichen Mooswald. Auf einer zweistündigen Fahrradexkursion stellen die Waldnaturschutz-Beauftragten Hannah Sharaf und Vanessa Tschöpe den Teilnehmenden die Biologie, die Lebensräume und Laichgewässer von Gelbbauchunke und Kammmolch vor. In diesen Wochen ist die Chance nämlich groß, die beiden Protagonisten vor Ort anzutreffen: die Unke mit ihren herzförmigen Pupillen und dem auffällig gelb-schwarz gefleckten Bauch – und den Molch, dessen Unterseite ebenfalls gelb bis orangegelb gefleckt ist.
Zielgruppe der Radtour sind alle Interessierten, gerne auch Familien mit Kindern. Treffpunkt zum Start der Tour ist die Schlatthof-Strauße zwischen Eugen-Keidel-Bad und der A5 (GPS-Koordinaten: 47.991230 / 7.761044, Schlatthöfe 3). Hier geht es um 14 Uhr mit den Rädern los.
Um eine vorherige Anmeldung bis Montag, 8. Juni, bei Vanessa Tschöpe wird gebeten (vanessa.tschoepe@freiburg.de; Tel. 0761 201 6207).
zum Bild oben:
Die Gelbbauchunke: Ihre Erkennungsmerkmale sind ihre herzförmigen Pupillen und ihr auffallend gelb-schwarz gefleckter Bauch.
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg | | Mehr | | | |
| | | | | | Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Freiburg | Mitmachstände, Insektenführungen und Tipps zur naturnahen Gartengestaltung
Etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten leben derzeit in Baden-Württemberg. Sie zu erhalten und zu schützen ist landesweit ein wichtiges Ziel, denn eine große Artenvielfalt sorgt für stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser. Trotzdem werden viele Arten immer seltener oder sterben aus und auch die Lebensräume schwinden. Um das zu ändern, gibt es in Freiburg seit vielen Jahren den Tag der Artenvielfalt. Seit 2022 wird er vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg federführend landesweit organisiert.
In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt am Samstag, 13. Juni, im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Mitmach- und Infostände. Den Tag über bieten Expert*innen kostenlose Führungen zu Insekten, Schmetterlingen oder Fledermäusen an. Außerdem berät das Umweltschutzamt im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zur biodiversitätsfördernden Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut für den Garten aus. Am Sonntag, 14. Juni, folgen dann im Waldhaus zwei Aufführungen von Fräulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang. Anmelden können sich Interessierte unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.
Alle Informationen zum Tag der Artenvielfalt gibt es auf der Webseite der Ă–kostation www.oekostation.de. Weitere Angebote in Freiburg und Baden-WĂĽrttemberg gibt es unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de.
Förderprogramm Artenschutz
Das Förderprogramm der Stadt läuft seit 2021. Interessierte können sich auf der Internetseite www.freiburg.de/artenschutz-programm informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail bei artenschutz@freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt über mögliche Maßnahmen und die Höhe der Fördersätze. Es können bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblühen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und Sträucher, Nisthilfen wurden aufgehängt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell. | | Mehr | | | |
| | | | | | Energiewende - Klimawende | Windkraft, Freiflächen-Photovoltaik, Führung kleine Wasserkraft
„Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik - Argumente und Standorte in der Regio Freiburg“ ist Thema des Vortrags von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 39 von ECOtrinova e.V. und ideellen Mitträgern am Samstag 13. Juni 2026 um 10:00 - 11 Uhr im Hörsaal 1015 im KG 1 der Universität Freiburg i.Br., Platz der Universität, Stadtmitte. Der Eintritt ist frei. Anschließend startet um 11:30 Uhr eine kostenlose Führung per Rad zu 5 Kleinwasserkraftanlagen in Freiburg an Dreisam und am Gewerbekanal mit den Experten und Betreibern Michael Wagner und Andreas Markowsky. Treff ist bei der Reinigung Himmelsbach, Gerberau 48, Ende ca. 14 Uhr. Anmeldung zur Führung bis 11. Juni an ecotrinova@web.de. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und ideelle Mitträger, u.a. das Klimabündnis Freiburg sowie BUND- und NABU-Freiburg und Fesa e.V.. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ in Freiburg-Hochdorf | Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstützt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 9. Juni und kostenfreie Einzelberatungen am 12. Juni
Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen: Energetische Gebäudesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darüber, wie eine richtige Dach- oder Fassadendämmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verständlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.
Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so geht´s“ am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Zu den Mühlmatten 6) bietet einen Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der Dachdämmung über die Fassade bis zur Kellerdecke. Fachvorträge erläutern außerdem die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen Fördermöglichkeiten vor. Im Anschluss lädt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen für individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen.
Weiter geht’s am Freitag, 12. Juni: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im Rathaus Freiburg-Hochdorf an. Unabhängige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minütige Beratung richtet sich an Wohnhauseigentümer*innen in Hochdorf.
Interessierte können sich für beide Veranstaltungen online unter www.earf.de/energetisch-sanieren anmelden.
Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ in Hochdorf wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg und der Initiative Hochdorf 2035 klimaneutral, die sich in Hochdorf besonders für die Energie- und Wärmewende engagiert und ihre Mitbürger*innen bei Sanierungs- und Heizungsaustausch unterstützt, organisiert. | | Mehr | | | |
| | | | | | Nachhaltig, vielfältig und regional | Der Freiburger Setzlingsmarkt kehrt zurück
Nach fünf Jahren Pause ist es endlich so weit: Am 10. Mai kehrt der Setzlingsmarkt beim Mundenhof in Freiburg zurück – mit regionalen Gärtnereien, Pflanzentipps und hoffentlich bestem Frühlingswetter. Von 10 bis 16 Uhr entsteht hier ein kleines Paradies für Hobbygärtner*innen.
Auf dem Setzlingsmarkt finden Besucher*innen ein vielfältiges Angebot an Gemüsejungpflanzen, Kräutern, Stauden und Saatgut – alles aus regionaler, meist ökologischer Produktion. Organisiert wird der Markt von der Bio-Musterregion Freiburg gemeinsam mit der Stadt. Damit wird eine alte Tradition fortgeführt: Von 2013 bis 2021 veranstaltete die Schweizer Stiftung ProSpecieRara den beliebten Pflanzenmarkt, bevor sie sich aus Deutschland zurückzog. Jetzt kehrt die kostenlose Veranstaltung zurück. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Energiekarawane in Herdern und Brühl unterwegs | Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude
Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr
Die Freiburger Energiekarawane kommt nach Herdern und Brühl. Die Beratungskampagne des Freiburger Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ ist vom 7. Mai bis zum 19. Juni unterwegs und beantwortet individuelle Fragen von Hauseigentümer*innen und Mieter*innen: Wie funktioniert ein Heizungstausch? Wie kann ein Haus gedämmt oder eine Photovoltaikanlage installiert werden? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie kann Strom und Energie gespart werden? Und wie viel Geld lässt sich so sparen?
Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 7. Mai, um 19 in der Aula der Weiherhof-Realschule (Schlüsselstraße 5, 79104 Freiburg im Breisgau) statt. Carolina Kreuz, Energieberaterin der Verbraucherzentrale, gibt praktische Tipps zur energetischen Gebäudesanierung. Das Vorgehen der Energiekarawane wird erläutert und es gibt Informationen zum Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ der Stadt. Abschließend gibt es noch eine Fragerunde.
Im Rahmen der Energiekarawane können sich Hauseigentümer*innen und Mieter*innen kostenlos beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben. Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude oder die Haushalte zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch Energieberater*innen verbunden. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung des Hauses gestellt sowie mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen samt entsprechender Fördermöglichkeiten besprochen werden. Hauseigentümer*innen erhalten als Dankeschön für die Teilnahme an einer Beratung einen Bonus von bis zu 500 Euro, wenn sie das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ für Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch nutzen.
Mit der DurchfĂĽhrung der Energiekarawane hat die Stadt den Verein fesa e.V. beauftragt. HauseigentĂĽmer*innen in Herdern und BrĂĽhl werden per Brief ĂĽber die Aktion informiert.
Die Energiekarawane wird im Auftrag der Stadt Freiburg in Kooperation mit der Verbraucherzentrale BW, dem fesa e.V. und den BĂĽrgervereinen aus Herden und BrĂĽhl-Beurbarung durchgefĂĽhrt.
Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung und zu Beratungsterminen sind unter www.fesa.de/herdern, per Mail an energiekarawane@fesa.de oder telefonisch unter 0761 / 40 73 61 möglich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Auftakt von „Freiburg blüht auf“ | Für mehr Biodiversität vor der Haustür
Rund 500 Baumpat*innen kümmern sich im Rahmen von „Freiburg packt an“ um die artenreiche Bepflanzung der Flächen um die Stadtbäume. Das schafft Lebensraum für Insekten, hilft den Bäumen und sieht schön aus. Die Stadtverwaltung und die Ökostation beraten die Aktiven und statten sie mit kostenlosen Pflanzen aus.
Am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr sind alle Baumpat*innen und Interessierte zum Auftakt „Freiburg blüht auf 2026“ herzlich eingeladen. Der Treffpunkt ist an der Ecke Neumattenstraße 31 / Gottfriedstraße. Das Team der Ökostation sowie vom Garten- und Tiefbauamt wird eine Baumscheibe – so heißen die Grünflächen rings um die Straßenbäume – bepflanzen und ökologisch aufwerten. Außerdem gibt es kostenloses Pflanzmaterial und Samen für die Baumscheiben.
Das Team stellt bei der Gelegenheit zudem das neue Baumscheibenmobil vor. Das ist ein Transportfahrrad mit Dach und Gepäckbox, mit dem die Mitarbeitenden von „Freiburg packt an“ ab sofort umweltfreundlich zu ihren Einsatzorten kommen und tatkräftig bei der Anlage der Beete helfen.
„Freiburg packt an“ unterstütz engagiere Anwohner*innen, die ihre Baumscheiben gestalten wollen. Interessierte können sich bei fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
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