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Ăko plus
(c) VAG Freiburg / Stadt Freiburg / Patrick Seeger | | | | | Wimmelbahn zeigt Vielfalt der stĂ€dtischen Gesellschaften in Freiburg | âą OB Horn stellt StraĂenbahnmotiv vor: âVielfalt und wichtige Aufgaben der kommunalen Unternehmen sichtbar machenâ
âą Fahrzeug der Fahrschule wĂŒrdigt den tĂ€glichen Einsatz der Mitarbeitenden fĂŒr eine funktionierende und lebenswerte Stadt
BadegĂ€ste planschen in den Becken stĂ€dtischer BĂ€der, EntsorgungskrĂ€fte reinigen den Rathausvorplatz und ein ErdmĂ€nnchen des Mundenhofs fĂ€hrt auf der Regenbogenrolltreppe zur Stadtbahn: Diese drei augenzwinkernden Motive stehen beispielhaft fĂŒr das, was die neu gestaltete Wimmelbahn zeigt: Die Vielfalt der Aufgaben der stĂ€dtischen Gesellschaften und wie sie Freiburg Tag fĂŒr Tag am Laufen halten.
Viele helfende HĂ€nde fĂŒr mehr LebensqualitĂ€t
OberbĂŒrgermeister Martin Horn stellte die neu beklebte StraĂenbahn gemeinsam mit Mitarbeitenden der stĂ€dtischen Gesellschaften vor. Horns zentrale Botschaft: Hinter der hohen LebensqualitĂ€t in Freiburg stehen viele helfende HĂ€nde. Vieles, was in Freiburg selbstverstĂ€ndlich funktioniert, sei das Ergebnis der tĂ€glichen Arbeit zahlreicher Mitarbeitender im Stadtkonzern: Verkehr, Sauberkeit, Energieversorgung, Wohnen, Freizeitangebote, Kultur und GrĂŒnflĂ€chen.
âEs ist leicht, im Alltag ĂŒber Verwaltung oder kommunale Unternehmen zu schimpfen und alles als gegeben anzusehenâ, sagte Horn. âDabei setzen sich die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen Tag fĂŒr Tag fĂŒr das Gemeinwohl ein. DafĂŒr verdienen sie Respekt und unsren herzlichen Dank.â Die neue Wimmelbahn mache diese wichtige Arbeit sichtbar.
Mitarbeitende bei Einweihung
Bei der Vorstellung der Bahn waren zahlreiche Mitarbeitende der stĂ€dtischen Gesellschaften in ihrer Arbeitskleidung anwesend. Sie stehen stellvertretend fĂŒr die vielen Menschen im Stadtkonzern, die Freiburg jeden Tag zuverlĂ€ssig am Laufen halten; oft im Hintergrund, aber mit groĂer Wirkung fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.
Viele Akteure im Stadtkonzern
Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sorgt fĂŒr saubere StraĂen und PlĂ€tze und arbeitet an einer nachhaltigen Umstellung ihres Fuhrparks. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) garantiert mit Bussen, StraĂenbahnen und der Schauinslandbahn klimafreundliche MobilitĂ€t in der ganzen Stadt. Die Freiburger Stadtbau GmbH schafft und erhĂ€lt bezahlbaren Wohnraum und entwickelt neue Quartiere. Die Badenova versorgt Freiburg rund um die Uhr mit Strom, Gas, WĂ€rme und Wasser und treibt die Energiewende voran.
ErgĂ€nzt werden diese groĂen Unternehmen durch weitere kommunale Beteiligungen: Die Freiburger Qualifizierungs- und BeschĂ€ftigungsgesellschaft (FQB) unterstĂŒtzt unter anderem die Pflege von GrĂŒnanlagen. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) organisiert MĂ€rkte, Messen und Veranstaltungen und stĂ€rkt die Innenstadt. Das Theater Freiburg prĂ€gt das kulturelle Leben der Stadt. Der Mundenhof bietet Natur- und Tiererlebnisse fĂŒr Familien. Der Flugplatz Freiburg sichert die stĂ€dtische Luftverkehrsinfrastruktur. Die Freiburger Stiftungsgesellschaft engagiert sich fĂŒr Stiftungsvermögen und kulturelles Erbe. Auch die Eigenbetriebe wie die Friedhöfe tragen zum funktionierenden Gemeinwesen bei.
Szenen aus dem Stadtleben
Der Freiburger Illustrator Michael Bögle hat das Motiv fĂŒr die Wimmelbahn entworfen: Zwischen Marktplatz, MĂŒnster und Messâ, neben WindrĂ€dern, Wasserschlössle und Wiwili BrĂŒcke, zwischen BĂ€chle, BĂŒrger*innen und Bahnen, Rathausplatz und Roter Otto wuseln die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen â und die Tiere des Mundenhofs.
Einsatz als Fahrschulfahrzeug
Die Wimmelbahn ist eine StraĂenbahn vom Typ GT8N mit der Nummer 230. Die VAG hat das Fahrzeug vor kurzem aus dem Regelverkehr genommen und setzt es kĂŒnftig als reines Fahrschulfahrzeug ein. FĂŒr das Fahrzeug suchte die VAG nach einem neuen Motiv. Die konkrete Idee fĂŒr die Wimmelbahn entstand vor einiger Zeit bei einem Austausch der kommunalen Unternehmen mit OB Horn. KĂŒnftig fahren FahrschĂŒler*innen der VAG mit der frisch beklebten Wimmelbahn durch Freiburg.
Hintergrund: PIWI-Prozess und Idee zur Wimmelbahn
Im Rahmen eines 2023 begonnenen Verbesserungsprozesses der stĂ€dtischen Projektgruppe PIWI hat die Stadt gemeinsam mit den GeschĂ€ftsfĂŒhrungen der stĂ€dtischen Gesellschaften, Stadtwerken, der Stiftungsverwaltung und Badenova eine Klausur zur Weiterentwicklung der Konzernsteuerung abgehalten. Ziel war es, die Zusammenarbeit innerhalb des kommunalen Konzerns weiter zu stĂ€rken, Synergien besser zu nutzen, gemeinsame Ziele zu definieren und Aufgaben kĂŒnftig noch stĂ€rker vernetzt zu bearbeiten.
Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen besteht der Bedarf, strategische Schnittmengen kĂŒnftig systematischer zu nutzen und konkrete MaĂnahmen zur Effizienzsteigerung im Konzern Stadt zu entwickeln. Damit wird zugleich ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung der kommenden Haushaltsjahre geleistet und ein Anliegen des Gemeinderats nach stĂ€rkerer Konzernsteuerung aufgegriffen.
Im Mittelpunkt der im Herbst 2025 abgehaltenen Klausur mit dem OB standen konkrete Projekte (kurz-, mittel- und langfristig) sowie Potenzialanalysen und Projektabstimmungen fĂŒr eine intensivere fachliche Kooperation, gemeinsame Services sowie die BĂŒndelung von Aufgaben und Personalressourcen. Die gemeinsame StraĂenbahn ist eines der kurzfristigen Projekte, das aus dem StĂ€rkungsprozess der Beteiligungssteuerung von Stadt und kommunalen Unternehmen, entstanden ist; weitere folgen.
15 Fakten: Wie die stÀdtischen Gesellschaften Freiburg lebenswerter machen*
1. Mehr als 4100 Menschen arbeiten im gesamten Stadtkonzern â und sorgen jeden Tag dafĂŒr, dass Freiburg funktioniert: von sauberem Trinkwasser bis zu pĂŒnktlichen Bahnen.
2. KĂŒnftige FachkrĂ€fte: Mehr als 160 Auszubildende lernen gleichzeitig im Stadtkonzern einen von mehr als 40 Ausbildungsberufe.
3. Inklusiv: Der Stadtkonzern schafft derzeit knapp 30 Stellen fĂŒr Menschen mit Behinderung und betreut rund 400 Menschen in schwierigen Lebenslagen in unterschiedlichen Projekten.
4. Der Stadtkonzern investiert rund eine Million Euro tÀglich in Freiburgs Zukunft. In Schulen, MobilitÀt, Kinder- und Jugendhilfe, BÀder und moderne Infrastruktur.
5. Die stÀdtischen Gesellschaften erwirtschaften tÀglich einen Umsatz von etwa 5,2 Millionen Euro und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
6. Rund 1.000 neue Wohnungen sind aktuell im Bau, darunter ein eigenes Azubi-Wohnheim, das jungen Menschen einen bezahlbaren Start in Freiburg ermöglicht.
7. 22 neue E-Busse, 8 neue StraĂenbahnen und moderne AufzĂŒge verbesserten 2025 die MobilitĂ€t â klimafreundlich, leise und barrierefrei.
8. Die Energieversorgung lÀuft rund um die Uhr zuverlÀssig. Mehr als 120 Millionen Euro an Investitionen treiben die lokale Energiewende voran.
9. Acht Hallen- und FreibĂ€der bieten Raum fĂŒr Sport, Gesundheit und Erholung â fĂŒr Kinder, Familien und Senior*innen.
10. GroĂe Veranstaltungen und Tourismusprojekte beleben die Innenstadt und stĂ€rken Handel, Gastronomie und Begegnung.
11. Kultur- und Veranstaltungsorte schaffen lebendige Treffpunkte und fördern Austausch und Vielfalt in der Stadt.
12. Der Stadtkonzern steht Menschen dort zur Seite, wo sie konkrete UnterstĂŒtzung brauchen: Bei Bildungschancen, in akuten Notlagen oder fĂŒr nachbarschaftliche Hilfe.
13. Zwei Drittel der Busflotte der VAG fÀhrt inzwischen elektrisch, bei der Stadtreinigung sind sogar bereits 90 Prozent des Fuhrparks Stromer und bei der Abfallentsorgung der ASF sind 100 Prozent des Fuhrparks wasserstoffbetrieben. Alle stÀdtischen Gesellschaften arbeiten so am Ziel KlimaneutralitÀt bis zum Jahr 2035.
14. Auch der Ausbau des Nahverkehrs reduziert COâ. DarĂŒber hinaus senkt der Umstieg auf E-Busse den VerkehrslĂ€rm â fĂŒr sauberere Luft und ruhigere StraĂen.
15. Nachhaltige Bau- und Energieprojekte senken dauerhaft den Energieverbrauch und schĂŒtzen Umwelt und Ressourcen.
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*Quelle: v.a. Beteiligungsbericht der Stadt Freiburg 2025 | | | | | |
| | | | | | âFreiburg putzt sich rausâ: Anpacken gegen MĂŒll in der Stadt | Viele Aktionen zum Mitmachen am Samstag, 14. MĂ€rz
Wenn viele HĂ€nde anpacken, wird Freiburg ein StĂŒck sauberer: Ab Freitag, 13. MĂ€rz, treffen sich rund 40 Gruppen und 15 Schulen, um in der ganzen Stadt gemeinsam MĂŒll zu sammeln. Die meisten Aktionen finden am Samstag, 14. MĂ€rz, statt. Dann kommen zahlreiche Gruppen, Vereine und Ortsverwaltungen zusammen, um mit anzupacken und ihre Stadtteile sauberer zu machen.
Wer am Samstag spontan Zeit hat, kann noch mitmachen: In ganz Freiburg gibt es Treffpunkte fĂŒr Freiwillige â ohne vorherige Anmeldung. Eine Ausnahme gilt fĂŒr gröĂere Gruppen ab fĂŒnf Personen: Sie werden gebeten, sich vorab per Mail an fpa@freiburg.de anzumelden.
Das Programm âFreiburg packt anâ steht fĂŒr alle Freiburger*innen offen. UnzĂ€hlige Menschen engagieren sich seit 2004 auf öffentlichen FlĂ€chen fĂŒr die Stadtökologie. Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Engagierten, die durch Baumpatenschafen, urbane GĂ€rten sowie Aktionen und Patenschaften zu einer schönen und artenreichen Stadt ihren Beitrag leisten.
Die Aktion lĂ€uft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den BĂŒrgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen. | | | | | |
| | | | | | Die gröĂte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg | Bundesweiter âWĂ€rmepumpen-Infotagâ am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal â noch gibt es freie PlĂ€tze
Wie heizen wir zukĂŒnftig unsere HĂ€user? Die WĂ€rmepumpe ist dafĂŒr neben der FernwĂ€rme ein zentrales PuzzlestĂŒck. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur WĂ€rmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim WĂ€rmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal (DreisamstraĂe 3). Die Veranstaltungen startet um 16 Uhr mit verschiedenen InformationsstĂ€nden und Beratungsangebote. Um 18 Uhr eröffnet UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit das BĂŒhnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen WĂ€rmeplan. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig, noch gibt es freie PlĂ€tze.
Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung â nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es fĂŒr sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern.
Zur UnterstĂŒtzung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die BĂŒhne: Ab 18 Uhr informieren âEnergiesparkommissarâ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, WĂ€rmepumpen-BeirĂ€tin der EU-Kommission, in VortrĂ€gen ĂŒber den Heizungstausch.
Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf InformationsstĂ€nden fĂŒr individuelle Beratungen und ProjektgesprĂ€che zur VerfĂŒgung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater fĂŒr WĂ€rmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltung âEnergetisch Sanieren â so gehtâsâ am Tuniberg | Freiburger Förderprogramm âKlimafreundlich wohnenâ unterstĂŒtzt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 16. MĂ€rz und kostenfreie Einzelberatungen am 20. MĂ€rz
Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei, die COâ-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche âKlimafreundlich Wohnenâ informiert die Stadt beispielsweise darĂŒber, wie eine richtige Dach- oder FassadendĂ€mmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verstĂ€ndlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.
Der Infoabend âEnergetisch Sanieren â so gehtÂŽsâ am Montag, 16. MĂ€rz, um 18.45 Uhr im BĂŒrgersaal in Opfingen bietet einen Ăberblick ĂŒber sinnvolle SanierungsmaĂnahmen â von der DachdĂ€mmung ĂŒber die Fassade bis zur Kellerdecke. Im Anschluss an die VortrĂ€ge lĂ€dt der Marktplatz âEnergetisch Sanierenâ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen fĂŒr individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete SanierungsmaĂnahmen und Informationen zu allen Fördermöglichkeiten.
Weiter gehtâs am Freitag, 20. MĂ€rz: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im BĂŒrgersaal in Opfingen an. UnabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minĂŒtige Beratung richtet sich an WohnhauseigentĂŒmer*innen am Tuniberg.
Interessierte können sich fĂŒr beide Veranstaltungen online anmelden.
Die Veranstaltungsreihe âEnergetisch sanieren â so gehtâsâ am Tuniberg wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg organisiert. | | Mehr | | | |
| | | | | | Achtung auf StraĂen, Rad- und Forstwegen: Amphibien-Wanderung startet | Die Tage werden lĂ€nger, die Temperaturen steigen: WĂ€hrend viele Freiburger*innen das frĂŒhlingshafte Wetter in den Parks genieĂen, beginnt fĂŒr Frösche, Kröten und andere Amphibien die wichtigste Reise des Jahres â ihre Wanderung zu den LaichgewĂ€ssern. DafĂŒr mĂŒssen sie StraĂen, Rad- und Forstwege ĂŒberqueren.
Deshalb die dringende Bitte: besonders aufmerksam sein und vor allem langsam fahren. Das gilt insbesondere in der DĂ€mmerung ab 18 Uhr und in den frĂŒhen Morgenstunden, bis es hell ist (circa 7 Uhr). Je wĂ€rmer und feuchter die NĂ€chte sind, desto mehr Frösche, Kröten und Molche sind unterwegs. Dabei ĂŒberqueren sie nicht nur StraĂen: MĂ€nnliche Amphibien machen es sich auf dem Asphalt bequem. Dort stört kein Busch oder Grashalm die Sicht, und sie können Weibchen besser finden. Das erhöht die Paarungschancen â leider aber auch das Risiko, ĂŒberfahren zu werden.
Entsprechende Amphibienschilder warnen deshalb Rad- und Fahrzeugfahrer*innen entlang bekannter Wanderstrecken. Die Tiere sterben nicht nur, wenn sie ĂŒberfahren werden. Es reicht bereits, wenn Autos mit mehr als 30 Stundenkilometern unmittelbar an ihnen vorbeifahren. Die dabei ausgelösten Druckwellen lassen die Tiere innerlich platzen.
FĂŒr Amphibien ist ihre jĂ€hrliche Wanderung in den vergangenen Jahrzehnten immer schwieriger und gefĂ€hrlicher geworden. Klimawandel und menschliche Eingriffe in die Natur haben viele LaichplĂ€tze zerstört. Einige Arten in Baden-WĂŒrttemberg haben in den letzten zehn Jahren mehr als 60 Prozent ihres Bestands verloren. Umso wichtiger ist das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich jedes Jahr fĂŒr den Schutz der Tiere einsetzen und so die Arbeit der Naturschutzbehörden unterstĂŒtzen.
Im Kappler Kleintal, am kleinen Opfinger See und am Waldsee haben NABU und BUND AmphibienschutzzĂ€une aufgestellt. Ehrenamtliche tragen dort viele Wochen lang Kröten, Frösche und Molche ĂŒber die StraĂe. Auch am Radweg FR2 sammeln Helfer*innen jeden Abend Bergmolche ein und bringen sie zu nahegelegenen LaichgewĂ€ssern. Ohne dieses wertvolle Engagement wĂŒrden deutlich mehr Amphibien sterben.
Neue Warnschilder stehen im Kappler GroĂtal, an der Eichhalde, an der WintererstraĂe beim Haus Tobias in Herdern und am Schlierbergweg in der Unterwiehre, da dort viele Amphibien besonders an feuchten und warmen Abenden wandern
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Mehr Informationen zum Natur- und Artenschutz gibt es online | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Hochspannungsleitungen werden umverlegt | Sperrung der Radvorrangroute FR1
FĂŒr den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen der DB Energie und der Netze BW zwischen dem Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils. Sie werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die kĂŒnftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo-Allee sowie der B31a verlĂ€uft.
Die Leitungsverlegung beginnt am Montag, 2. MĂ€rz. FĂŒr die Arbeiten muss der FR1 westlich der Breisgauer StraĂe auf einem Abschnitt von rund 700 Metern âam Silberhofâ von Montag, 2. MĂ€rz, bis Donnerstag, 12. MĂ€rz, gesperrt werden. Eine Umleitung fĂŒr den Radverkehr ist ausgeschildert. | | | | | |
| | | | | | Die gröĂte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg | Bundesweiter âWĂ€rmepumpen-Infotagâ am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal
Wie heizen wir zukĂŒnftig unsere HĂ€user? Die WĂ€rmepumpe ist dafĂŒr neben der FernwĂ€rme ein zentrales PuzzlestĂŒck. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur WĂ€rmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim WĂ€rmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal (DreisamstraĂe 3). Die Veranstaltung startet um 16 Uhr mit verschiedenen InformationsstĂ€nden und Beratungsangeboten. Um 18 Uhr eröffnet UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit das BĂŒhnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen WĂ€rmeplan.
Der WĂ€rmepumpen-Infotag tourt durch ganz Deutschland und fand bereits in acht Kommunen groĂen Anklang. UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit freut sich: âWir haben uns bei der kommunalen WĂ€rmewende frĂŒhzeitig auf den Weg gemacht. Freiburg ist mit dem 2021 verabschiedeten Masterplan WĂ€rme deutschlandweite Vorreiterin. Deshalb begrĂŒĂen wir es sehr, dass die Heizungswende-Tour einen Stopp in Freiburg einlegt. â
Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung â nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es fĂŒr sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern.
Zur UnterstĂŒtzung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die BĂŒhne: Ab 18 Uhr informieren âEnergiesparkommissarâ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, WĂ€rmepumpen-BeirĂ€tin der EU-Kommission, in VortrĂ€gen ĂŒber den Heizungstausch.
Carsten Herbert zeigt mit einer praktischen Anleitung auf, woran Hausbesitzende erkennen, welchen Energiebedarf das eigene Haus hat, wie man Heizkosten spart und wie man das richtige System wĂ€hlt. Sein Credo: âEs gibt fĂŒr jedes Haus eine passende WĂ€rmepumpe!â
Anja Floetenmeyer-Woltmann informiert ĂŒber gesetzliche Vorgaben, den wirtschaftlich besten Zeitpunkt und wie man ein solches Projekt angeht. Besucher*innen erhalten konkrete Tipps zu Kosten, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.
Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf InformationsstĂ€nden fĂŒr individuelle Beratungen und ProjektgesprĂ€che zur VerfĂŒgung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater fĂŒr WĂ€rmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig. | | Mehr | | | |
| | | | | | Die Waldhaus-Termine im MĂ€rz | Spazieren, schnitzen, schauen
Sonntag, 1. MĂ€rz, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: BÀume und StrÀucher im Winterzustand
Auf einem gemĂŒtlichen Spaziergang mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes ĂŒber BĂ€ume und StrĂ€ucher im Winterzustand. Anhand von Knospen, Rinde, Gestalt und FrĂŒchten bestimmen wir gemeinsam einheimische Gehölze in der Umgebung des Waldhauses. Sofern vorhanden bitte Lupe und Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte im Waldhaus-CafĂ© bezahlen)
Donnerstag, 5. MĂ€rz, 18 Uhr | ohne Anmeldung
Ăffentliche Vernissage: EuropĂ€ischer Naturfotograf des Jahres -
PrÀmierte Bilder aus dem Wettbewerb 2023 der GDT
Seit ihrer GrĂŒndung vor ĂŒber 50 Jahren setzt sich die Gesellschaft fĂŒr Naturfotografie (GDT) fĂŒr eine Naturfotografie ein, die sich zu AuthentizitĂ€t, Naturschutz und hoher kĂŒnstlerischer QualitĂ€t bekennt. Zum zweiten Mal zeigt das Waldhaus eine Auswahl prĂ€mierter Fotos aus diesem renommierten Wettbewerb. Die Bilder dieser Ausstellung fĂŒhren die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur, aber auch ihre FragilitĂ€t angesichts der weltweiten BiodiversitĂ€ts- und Klimakrise eindrucksvoll vor Augen. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Mittwoch, 11. MĂ€rz, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour rund um das Waldhaus erleben die Teilnehmenden den Wald kurz vor FrĂŒhlingsbeginn. Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., vermittelt Wissenswertes ĂŒber nachhaltige Waldbewirtschaftung, ĂŒber das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung fĂŒr den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren, Teilnahme frei.
Sonntag, 15. MĂ€rz, 9 bis 11 Uhr | Anmeldeschluss: 10. MĂ€rz
Morgenexkursion Waldvögel
Bei einem Morgenspaziergang mit dem Biologen und Ornithologen Frank Hohlfeld erkunden die Teilnehmenden die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen WaldbestĂ€nden kommen ĂŒber 20 Vogelarten vor, die auf der Tour zu sehen und zu hören sein können. Bitte Fernglas mitbringen und warm und wetterfest kleiden. Ab 12 Jahren. Teilnahmebeitrag: 8 Euro. Dieser Kurs wird vom Förderverein Waldhaus bezuschusst.
Freitag, 20. MĂ€rz, 14 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Zum Tag des Waldes: Familienaktionstag - BĂ€ume pflanzen im Mooswald
StĂŒrme, DĂŒrre, SchĂ€dlinge â die Folgen der KlimaerwĂ€rmung bedrohen den Wald. Um ihn fit fĂŒr die Zukunft zu machen, werden an diesem Familienaktionstag gemeinsam standortgerechte Baumarten im Freiburger Mooswald gepflanzt. Treffpunkt: Parkplatz Kleiner Opfinger See. Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, feste Schuhe, Vesper, Spaten (nur wenn vorhanden). Die Regie haben Markus MĂŒller, Leiter des Waldhauses und des Forstreviers Opfingen, und Jörg Hoeser, Forstwirt und Waldhaus-Mitarbeiter. FĂŒr Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz Freiburg (Weingarten)
Samstag, 21. MĂ€rz, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 9. MĂ€rz
GrĂŒnholzwerkstatt: Kochlöffel schnitzen
Regional, nachhaltig und komplett handgemacht. Nach der Erarbeitung von Löffelrohlingen mit der Axt setzen die Teilnehmenden grundlegende Schnitztechniken zur Ausarbeitung der Löffel ein. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Kunsthandwerkes die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Kochlöffel fertigen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Kursleiter Matthis Berthold wurde am SĂ€terglĂ€ntan.Institut fĂŒr Traditionelles Kunsthandwerk in Schweden ausgebildet. Teilnahmebeitrag: 90 Euro inkl. Material. Mindestalter 16 Jahre
Samstag, 28. MĂ€rz, 11 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 16. MĂ€rz
GrĂŒnholzwerkstatt: Rankhilfen und Staudenhalter fĂŒr den Garten Die Teilnehmenden fertigen mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Eichen- oder Kastanienholz schöne und langlebige Staudenhalter oder Rankhilfen fĂŒr den Garten. Sie werden in entspannter AtmosphĂ€re von Werkstattleiter und Schreinermeister Frank Janson fachlich angeleitet. Teilnahmebeitrag: 30 Euro inkl. Material; Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro
Sonntag, 29. MĂ€rz | ohne Anmeldung
FrĂ€ulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lumbricus terrestris - Der Regenwurm, 16 Uhr Canis lupus â Der Wolf
Ein altes Sprichwort lautet: Der liebe Gott weiĂ, wie man fruchtbare Erde macht und hat das Geheimnis den RegenwĂŒrmern anvertraut. Was der Lumbricus terrestris, König der Tiere, und sein Hofstaat alles anstellen, damit es ĂŒberhaupt Leben auf dem Blauen Planeten gibt, erfĂ€hrt das werte Publikum um 14 Uhr. Um 16 Uhr prĂ€sentiert das FrĂ€ulein das gröĂte Raubtier aus der Familie der Hunde: Canis lupus, den Wolf. Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 (Regenwurm) bzw. 8 Jahren (Wolf). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark SĂŒdschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-WĂŒrttemberg und der EuropĂ€ischen Union.
Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender, an info@waldhaus-freiburg.de oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr).
Ăffnungszeiten des Waldhauses von Februar bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafĂ©) | | Mehr | | | |
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