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Grüne Quellen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Drillinge bei den Romanovschafen | Frühlingsnachwuchs auf dem Asiatischen Schaubauernhof der Wilhelma
Kurz vor den Osterfeiertagen hat sich in der Wilhelma erneut tierischer Nachwuchs eingestellt: Bei den Romanovschafen sind Drillinge zur Welt gekommen. Besucherinnen und Besucher des Zoologisch-Botanischen Gartens bietet sich damit die Gelegenheit, zu beobachten, wie das muntere Trio seine Anlage im Bereich des Asiatischen Schaubauernhofs neugierig erkundet. Die Lämmer fallen durch ihr dichtes, zunächst schwarz gefärbtes Vlies auf. Sie unterscheiden sich voneinander durch die individuell verschiedenen weißen Partien im Bereich von Kopf, Hals und teilweise auch den Füßen.
Das Romanovschaf ist eine robuste, ursprünglich aus Russland stammende Nutztierrasse, die im späten 17. Jahrhundert durch Zucht entstanden ist. Romanovschafe gelten als ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber extremen Witterungsbedingungen: Sowohl bittere Kälte als auch sommerliche Hitze stellen für die an ein kontinentales Klima angepasste Rasse kein Problem dar.
Der Asiatische Schaubauernhof wurde im Sommer 2023 eröffnet. Sowohl die Romanovschafe als auch die Kaschmirziegen, bei denen in Kürze ebenfalls Nachwuchs zu erwarten ist, leben dort auf einer teilweise begehbaren Anlage. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen und die erwachsenen Schafe und Ziegen sogar mit bereitgestellten Bürsten striegeln. Für den Menschen nicht passierbare Durchgangsschleusen sorgen dafür, dass sich die Tiere immer in Ruhebereiche zurückziehen können.
In einem gegenüberliegenden Teil des Asiatischen Schaubauernhofs sind außerdem Vietnamesische Hängebauchschweine und Ayam-Cemani-Hühner zu sehen. Mit Trampeltieren und Yaks sind angrenzend an den Asiatischen Schaubauernhof noch weitere Nutztiere aus den Steppen und Gebirgen Asiens zu Hause. Aus botanischer Sicht wird der Bereich durch ein Reisfeld sowie Beete mit weiteren asiatischen Nutzpflanzen komplettiert und zeigt damit unterschiedliche Facetten der asiatischen Landwirtschaft.
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Im Trio erkunden die drei neugeborenen Lämmer ihre Anlage.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | |
| © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Nachwuchs bei den Emus in der Wilhelma Stuttgart | Gestreifte Osterküken aus dunkelgrünen Eiern
Kurz vor dem Osterfest sind in der Wilhelma Osterküken der außergewöhnlichen Art zur Welt gekommen: Die frisch geschlüpften Küken gehören zum Emu, der nach dem Afrikanischen Strauß zweitgrößten lebenden Vogelart der Erde. Die dunkelgrün gefärbten Eier, aus denen die Küken geschlüpft sind, entsprechen in Größe und Gewicht in etwa dem 10-bis 15-fachen eines Hühnereis. Charakteristisch für Emu-Küken ist ihr gestreiftes Gefieder, welches in den natürlichen Lebensräumen der Art eine überlebenswichtige Tarnfunktion mit sich bringt.
Anders als bei den meisten Vogelarten übernimmt ausschließlich das Emu-Männchen die Bebrütung der Eier, die oft von mehreren Weibchen in die gleiche Nistmulde gelegt werden. Über einen Zeitraum von rund acht Wochen verlässt der Hahn das Gelege kaum, reduziert seine Nahrungsaufnahme stark und sorgt kontinuierlich für die notwendige Temperatur und den Schutz der Eier. In der Wilhelma mussten dieses Frühjahr aber die Tierpflegerinnen und Tierpfleger nachhelfen. Vogel-Kurator Andreas Frei erklärt: „Unser Emu-Hahn ist ein erfahrener Vater. Er hat schon erfolgreich gebrütet und Jungvögel großgezogen. Wir waren daher sehr überrascht, als er seine Brut dieses Mal nach mehreren Wochen aufgab. Daher mussten wir die bereits angebrüteten Eier in unsere Obhut nehmen und in der Brutmaschine ausbrüten. Da wir für die Jungvögel im Innenbereich der Freiflugvolieren ein Aufzuchtgehege eingerichtet haben, können unsere Besucherinnen und Besucher die Emu-Küken durch eine Fensterscheibe aus nächster Nähe beobachten.“
In ihrer australischen Heimat besiedeln Emus vor allem offene Landschaften wie Savannen, Buschland und lichte Wälder. Als flugunfähige Laufvögel haben sie sich evolutionär an ein Leben am Boden angepasst. Ihre Nahrung ist vielfältig und umfasst neben pflanzlichen Bestandteilen auch Insekten.
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Es dauert eine Weile, bis die Emu-Küken die dicke Schale der dunkelgrünen Eier nach dem ersten Anpicken ganz durchbrochen haben.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | |
| Orang-Utanweibchen mit Jungtier (c) Zoo Leipzig | | | | | Leipzig: Jubiläum für Pongoland – ein Meilenstein im „Zoo der Zukunft“ | 25 Jahre modernste Tierhaltung & Forschung unter einem Dach
Die Situation der vier Menschaffenarten in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten in Asien und Afrika ist dramatisch. Auf der Roten Liste der IUCN werden sie von „stark gefährdet“ bis „vom Aussterben bedroht“ geführt. Lebensraumzerstörung und Wilderei sind nur einige der Einflussfaktoren für den dramatischen Populationsrückgang in den letzten Jahrzehnten. Inmitten von Leipzig, in der weltweit einzigartigen Menschenaffenanlage Pongoland, lässt sich seit 25 Jahren ein anderes Bild beobachten: 45 Jungtiere wurden hier seit 2001 geboren und sind aufgewachsen. Der letzte Nachwuchs kam in der Schimpansengruppe in den Jahren 2024 und 2025 zur Welt (Martin, Bou und Evelyn). Im gleichen Zeitraum beherbergte Pongoland insgesamt über 100 Bonobos, Schimpansen, Orang-Utans und Gorillas. Aktuell leben 49 Individuen in fünf Gruppen auf einer drei Hektar großen Fläche.
„Seit 25 Jahren ist Pongoland ein absoluter Publikumsmagnet und für mich persönlich ein emotionaler Ort, der mir immer wieder deutlich macht, welche Verantwortung wir als Zoos tragen: den uns anvertrauten Tieren die bestmöglichen Lebensbedingungen zu bieten und uns zugleich mit Nachdruck für ihren Schutz in der Natur einzusetzen. Gerade letzteres ist eine Mammutaufgabe, die wir nicht allein bewältigen können. Sie erfordert ein Zusammenspiel von Zoos, Naturschutzorganisationen, Forschungsinstitutionen und der Politik. Mit dem Max-Planck-Institut an unserer Seite haben wir einen starken und verlässlichen Partner, dessen Grundlagenforschung zu den kognitiven Fähigkeiten der Menschenaffen entscheidende Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten liefert und unsere Arbeit hier in Leipzig sowie den ex-situ Artenschutz nachhaltig unterstützt“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die besondere Bedeutung der Anlage und der Forschungskooperation zusammen.
Die Eröffnung am 1. April 2001 war für den Zoo Leipzig ein gelungener Auftakt im Transformationsprozess zum „Zoo der Zukunft“. Ermöglicht wurde die Menschenaffenanlage durch die Max-Planck-Gesellschaft, die im Jahr 1997 die Entscheidung traf, in Leipzig das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (Wolfgang-Köhler-Primatenforschungszentrum) zu gründen.
Ausschlaggebend war auch die Expertise des Zoos in der seit Ende des 20. Jahrhunderts andauernden Haltung von Menschenaffen. Seitdem gilt Pongoland als ein außergewöhnlicher Ort der weltweit einzigartigen Verbindung von internationaler Forschung, modernster Tierhaltung und öffentlicher Wissensvermittlung.
„Das Wolfgang-Köhler-Primatenforschungszentrum ist einzigartig, weil wir hier an einem Standort kontinuierlich mit allen vier Menschenaffenarten forschen können“, sagt Daniel Haun, Direktor der Abteilung für Vergleichende Kulturpsychologie am MPI-EVA. „Dass wir Forschung, Tierwohl und Transparenz für die Besucherinnen und Besucher so eng miteinander verbinden können, beruht ganz wesentlich auf der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Zoo Leipzig.“
Ostern im Zoo: Das Pongoland-Jubiläum wird sich inhaltlich auch im kunterbunten Osterprogramm widerspiegeln. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben für die Menschenaffen verschiedene Osterüberraschungen gebastelt und verteilen sie im Zuge der täglichen Fütterungen und Kommentierungen um 13.30 Uhr. Ergänzend dazu bietet das Max-Planck-Institut spannende Einblicke in seine Forschungsarbeit vor Ort. Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Pongoland ermöglichen die XXL-Kulissenblicke, die an verschiedenen Tagen gebucht werden können. Auch medial wird das Jubiläum gewürdigt: Das Spezial „Pongoland – Ein Haus für Menschenaffen“ der Sendung Elefant, Tiger & Co. wird am Karfreitag um 20:15 Uhr im MDR Fernsehen gezeigt.
Kreative Bastel- und Mitmachaktionen, wie Eierlauf oder andere Geschicklichkeitsspiele, Ferientouren, Kulissenblicke im Aquarium oder bei den Tüpfelhyänen, aber auch die Lesungen der Autorin Nicole Bösch aus ihrem Werk „Knolles Reise: Abenteuer in Illnau“ runden das österliche Programm ab. Und auch das traditionelle Stockbrotgrillen am Lagerfeuer ist für das Osterwochenende vorbereitet.
Weitere Informationen zum kompletten Osterprogramm finden Sie auf der Webseite des Zoos | | Mehr | | | |
| Neuankömmlinge - die ersten Sonnensittiche sind da @ Zoo Leipzig | | | | | Zoo Leipzig: Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten | Farbenfrohe Erlebnisse pünktlich zum Osterfest
Der Countdown läuft: Nur noch eine Woche, bis zur nächsten Eröffnung im Zoo der Zukunft in Leipzig. Mit den Vogelwelten Loriversum und Amazonien warten ab der Neueröffnung im Zoo Leipzig am 2. April pünktlich zum Osterfest zudem nicht nur neue großräumige Flugräume für Aras, Loris & Co., sondern auch farbenprächtige und akustisch lautstarke Erlebnisse auf die Zoogäste. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während sich die künftigen Bewohner der beiden Flugräume noch hinter den Kulissen eingewöhnen, werden Sitzmöglichkeiten und Brutkästen installiert, gestalten Landschaftsbauer das Gelände und bepflanzen den neuen Lebensraum im Zentrum des Zoos. Die Aufregung und Vorfreude steigt, die Fertigstellung und Eröffnung pünktlich zum Osterfest und den bevorstehenden Ferien naht mit großen Schritten. Grünflügelaras, Sonnensittiche und Forstenloris sind nur einige der zahlreichen künftig zu beobachtenden Arten.
Neben Amazonien und Loriversum werden viele der Zoobesucher auch das im Herbst neueröffnete, sanierte Terrarium erstmals bei ihrem Osterspaziergang durch die spannende Tierwelt entdecken. Der Zoo hat ab sofort auch wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet – und lockt somit neun Stunden täglich ins tierische Abenteuer für die ganze Familie. „Wir freuen uns darauf, die beeindruckenden Volieren mit diesem spannenden und artenreichen Vogelbesatz zu erleben und unseren Besuchern zu ermöglichen, mitten durch die farbenfrohe Vogelwelt zu gehen“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus.
Mit den zahlreichen Neuerungen geht zum 1. April auch eine Preisanpassung der Einzeltickets um einen Euro sowie der Familienkarte um drei Euro einher, mit der die gestiegenen, laufenden Kosten des Zoobetriebs finanziert werden. Damit wird die geplante Anpassung in zwei Schritten erfolgen und mit der Eröffnung von Feuerland abgeschlossen sein. Der Zeitpunkt ist gegenwärtig noch nicht terminierbar und hängt von den Baufortschritten nach der langen Frostperiode und dem damit verzögerten Fortgang ab. „Wir haben sensibel abgewogen und uns für die schrittweise Anpassung entsprechend der Fertigstellung unserer Projekte im Zoo der Zukunft entschieden“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold. Mit den tagesfüllenden Beobachtungs- und Erlebnismöglichkeiten in der Tierwelt können sich kleine und große Abenteurer auf unvergessliche Stunden im Reich der Tiere freuen! | | Mehr | | | |
| Rotes Pandaweibchen Kamala auf der Außenanlage (c) Zoo Leipzig | | | | | Zoo Leipzig: Saisonstart mit Familienwochenende | Kostenloser Eintritt für Kinder
Am 21. März läutet der Zoo Leipzig mit dem HITRADIO RTL-Familienwochenende offiziell die Sommersaison ein. An diesem Wochenende haben alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre freien Eintritt. Überdies wird ein vielfältiges Programm für beste Familienunterhaltung sorgen und den Zoobesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.
Gestartet wird am Samstag mit den Morningshow Moderatoren Uwe Fischer und Katja Möckel, die sich von 9 bis 12 Uhr auf der Radiobühne im Konzertgarten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen und als rasende Reporter im Zoo unterwegs sind. Tierisch interessante Interviews mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, Mitmachkonzerte, eine Zauberwerkstatt, Puppentheateraufführungen und Gewinnspielaktionen ergänzen das zweitägige Bühnenprogramm. Außerdem warten die HITRADIO RTL-Station „Kinderreporter“ sowie zahlreiche kreative Spiel- und Bastelaktionen auf kleine und große Zoofans.
Am Abend runden zwei Lesungen anlässlich der Buchmesse vor einer außergewöhnlichen Kulisse den Zoobesuch bestens ab: In der Kiwara-Lodge liest die Autorin Inès Keerl aus ihrem Werk „Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings‘ mutiger Kampf um ihr Glück“, und Lara Rüter stellt in Gondwanaland ihr Buch „Affenliebe“ vor. | | Mehr | | | |
| Volkach-Gaibach: Gutshof Öttershausen (C) Roland Rossner / DSD | | | | | Fast verlorenes Erbe: Hilfe für den Erhalt vom Gutshof Öttershausen in Volkach | Eine der letzten landwirtschaftlichen Anlagen vom berühmten Barockbaumeister Neumann
Der Verein Gutshof Öttershausen erhält von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) Unterstützung zur Rettung und Wiederherstellung der noch erhaltenen Gebäude in Volkach. Mit 176.000 Euro werden für die bereits begonnene Notsicherung des Winkelbaus, die Erstellung eines statischen Gutachtens und erste Zimmerarbeiten dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale unterstützt.
Der entsprechende Fördervertrag wird am Donnerstag, den 19. März 2026, 10.30 Uhr vor Ort, Öttershausen 1 in 97332 Volkach, übergeben. Der Erste Vorsitzende vom Gutshof Öttershausen e. V., Reinhold Mast, wird den Vertrag von Reinhold Schöpf, DSD-Ortskurator Fränkische Stadtbaumeister, entgegennehmen.
Zum Objekt:
Von der einst vierseitigen Hofanlage sind nur noch der Schüttbau – hier wurde einst Getreide aufgeschüttet und gelagert – und der L-förmige Winkelbau, in dem sich einst auch eine Brennerei befand, übrig. Nachdem der Gutshof über 35 Jahre leer stand, wurde 2011 ein Teil der bis dato vorhandenen zehn Gebäude abgerissen; bis auf den nun denkmalgeschützten Schütt- und Winkelbau.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Gutshof im elften Jahrhundert. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts gehört er dem Adelsgeschlecht von Schönborn. Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn beauftragte Balthasar Neumann ab 1740 mit dem Umbau und der Erweiterung der Anlage.
Der noch existierende zwischen 1745 und 1747 erbaute Schüttbau gilt heute als eines der letzten erhaltenen landwirtschaftlichen Gebäude, die Neumann im Auftrag der Familie der Grafen von Schönborn entworfen hat. Gewölbe auf allen Geschossen, ein repräsentatives Treppenhaus mit Schlossanmutung, eine innovative Bauweise – lange Eisenschrauben, um die hölzernen Dachbalken zu verstärken, Zuganker im Gewölbe – charakterisieren den Bau.
Neumann gilt als einer der bedeutendsten Baumeister des süddeutschen Barocks. 1719 wurde er von Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn zum fürstbischöflichen Baudirektor Würzburgs berufen. Als solcher übernahm Neumann nicht nur die Planung für den Neubau der Würzburger Residenz.
Nachfahre Paul Graf von Schönborn hat dem Gutshof-Verein per Erbpacht ein 50-jähriges Nutzungsrecht eingeräumt. Der Verein möchte ein Balthasar-Neumann-Zentrum einrichten und über Neumanns Leben, seine Bauwerke, seine Unterstützer informieren. Für das Gut kann nach wie vor gespendet werden: www.denkmalschutz.de/denkmal/hofgut.html
Spendeninformation
Empfänger: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400
Verwendungszweck: Gutshof Öttershausen
Mehr Informationen: Beitrag im DSD-Förderer-Magazin Monumente im Februar 2026 über den Gutshof als „Denkmal in Not“ - klicke auf "mehr" | | Mehr | | | |
| © Thomas Ziegler | | | | | "Vom Aquarium des Kölner Zoos bis nach Vietnam" | Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Prof. Dr. Thomas Ziegler, Kurator des Aquariums im Kölner Zoo und Koordinator zahlreicher Biodiversitätsforschungs- und Artenschutzprojekte in Vietnam, hält am kommenden Donnerstag, 19. März, um 18:15 Uhr einen Vortrag mit dem Titel: „Vom Aquarium des Kölner Zoos bis nach Vietnam: Gemeinsam für den Artenschutz – mit einem globalen Plan“.
Ziegler ist einer der bekanntesten Herpetologen und beschäftigt sich wissenschaftlich mit Reptilien und Amphibien. Seit vielen Jahren engagiert er sich international im Artenschutz. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Vietnam, einer der artenreichsten Regionen der Erde, in der gleichzeitig zahlreiche Tierarten stark gefährdet sind. Gemeinsam mit lokalen Partnern beteiligt sich der Kölner Zoo dort unter anderem an Forschungsprojekten, der Ausbildung von Fachkräften sowie am Aufbau von Zucht- und Schutzprogrammen für bedrohte Reptilien und Amphibien.
Es gibt Einblicke in diese internationale Zusammenarbeit, und Ziegler zeigt auf, welche Rolle moderne Zoos heute im globalen Artenschutz spielen können – von wissenschaftlicher Forschung über Erhaltungszucht bis hin zur Unterstützung von Schutzprojekten in den Herkunftsländern der Tiere. Auch die Bezüge zur Kampagne "Vietnamazing" der Europäischen Zoovereinigung EAZA und die Schnittpunkte mit dem Zoo Karlsruhe werden beleuchtet.
Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.
zum Bild oben:
Prof. Dr. Thomas Ziegler spricht im Exotenhaus über Artenschutz mit einem globalen Plan.
© Thomas Ziegler | | Mehr | | | |
| © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | „Wilhelma Nr. 20“ erneut Deutschlands schönste Kamelienblüte | Erfolg auf der Kamelienblütenschau in Pirna-Zuschendorf
Seit 2014 nimmt der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart alljährlich an der Kamelienblütenschau im Landschloss Zuschendorf im sächsischen Pirna teil. Drei Tage lang können die Besucherinnen und Besucher der bundesweit größten Kamelienausstellung bei dem von der Mitteldeutschen Kameliengesellschaft ausgelobten Publikumswettbewerb über die schönste von rund 1.000 Blüten abstimmen. Zum dritten Mal nach 2016 und 2023 wurde dabei eine Blüte der Sorte ‚Wilhelma Nr. 20‘ als schönste Kamelienblüte Deutschlands ausgezeichnet. Die Wilhelma konnte sich damit zum insgesamt sechsten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen behaupten.
Die Wilhelma pflegt in ihren historischen Gewächshäusern aktuell 80 Sorten der Camellia japonica sowie weitere 27 Arten und Sorten der aus Ostasien stammenden Zierpflanze – ein Gesamtbestand von 216 Pflanzen. 16 von ihnen stammen noch aus der Zeit von König Wilhelma I. von Württemberg, der 1845 per Schiff 200 Kamelien in seine Residenz in Cannstatt, die heutige Wilhelma, kommen ließ. Dirk Herkert, Technischer Leiter des Fachbereichs Botanik der Wilhelma erklärt: „Leider sind die Aufzeichnungen seit der Zeit von König Wilhelm I. nicht vollständig vorhanden. Bei einigen Kamelien sind die genaue Sorte und Herkunft daher unbekannt. Darum wurden ihnen Nummern zugeteilt, so auch der Kamelie, die wir heute als ‚Wilhelma Nr. 20‘ bezeichnen.“
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin zeigt sich stolz: „Unser großer Dank gilt nicht nur den Besucherinnen und Besuchern der Kamelienblütenschau in Pirna, welche die ‚Wilhelma Nr. 20‘ erneut zur schönsten Kamelienblüte Deutschlands gewählt haben. Besonders stolz sind wir auf unsere engagierten Gärtnerinnen und Gärtner, deren sorgfältige und fachkundige Pflege der Kamelien diesen Erfolg erst möglich gemacht hat.“
zum Bild oben:
Die „Wilhelma Nr. 20“ im Gewächshaus in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | | | |
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