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Mittwoch, 25. März 2026
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Verschiedenes

Schwarzwald: Naturschauplatz für Serienklassiker und Blockbuster
Wiwilibrücke in Freiburg (c) TMBW / Christoph Düpper
 
Schwarzwald: Naturschauplatz für Serienklassiker und Blockbuster
Der Schwarzwald ist Kult, ebenso wie viele seiner Filme und Serien: Vom „Schwarzwaldmädel“ bis zur „Schwarzwaldklinik“ und den „Fallers“, deren Hof es sogar wirklich gibt. Ob es im Schlosshotel Waldlust wirklich spukt, ist dagegen nicht erwiesen. Mit seinem morbiden Charme dient der Lost Place in Freudenstadt aber regelmäßig als Location für Mystery- und Horrorproduktionen wie „Bela Kiss“, „Haunted“ oder das „Horrorcamp“ von Youtuber Knossi und Rapper Sido. Die Serie „Biohackers“ von 2020 wurde in Freiburg gedreht und der Kinofilm „Wann kommst du meine Wunden küssen?“ aus dem Jahr 2023 spielt ebenfalls im Schwarzwald. Genauso wie Teile der mit einem Bambi ausgezeichnete Dramedy „25 Km/h“, mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel in den Hauptrollen. Das Filmpreis-Reh wiederum hat seinen Ursprung in Karlsruhe, wo bereits Joaquin Phoenix, Senta Berger und André Eisermann drehten. Die Orte dazu lernen Gäste bei der „Filmlocation Fahrrad-Tour“ kennen und können danach im Cinema City Hotel, Deutschlands erstem Kinohotel, übernachten.
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Hell und effizient
Ampelanlage an der Elsässer Straße/Weidweg bekommt LED-Technik

Das Garten- und Tiefbauamt rüstet derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik um. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Anlage an der Elsässer Straße / Weidweg dran. Die Arbeiten beginnen am Montag, 30. März, und dauern voraussichtlich eine Woche. Währenddessen ist die Anlage außer Betrieb. Der Zeitpunkt wurde bewusst in die Osterferien gelegt, weil dort das Verkehrsaufkommen geringer ist.

Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart nicht nur Strom und senkt die CO₂-Emissionen. Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.

Die Modernisierung dieser Ampelanlage kostet rund 17.000 Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Umbau mit rund 9.000 € aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“.
 
 

 
Ein Ort für Bienen und Menschen statt für Autos
Neue Grünfläche an der Ecke Fürstenbergstraße / Türkenlouisstraße

Die Wiehre ist um einen grünen Fleck reicher. Wo früher Autos auf Asphalt und Schotter parkten, sprießt bald frisches Grün unter neu gepflanzten Bäumen. Die Stadt hat an der Ecke Fürstenbergstraße / Türkenlouisstraße rund 1000 Quadratmeter entsiegelt, neuen Rasen angelegt und zehn Bäume gepflanzt. Gemeinsam mit den beiden bestehenden Linden wird der Platz dadurch zum schattigen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Damit der Rasen ungestört wachsen kann, ist das Areal mit einem Seil geschützt.

Zum Verweilen laden zusätzliche Sitzgelegenheiten ein. Außerdem hat die Verwaltung die Wege neu angelegt und barrierefrei ausgebaut. Auch Fahrradfahrer*innen kommen auf ihre Kosten: Für sie gibt es neue Stellplätze.

„Hier ist eine Grünoase entstanden, die einen echten Mehrwert für die Menschen im Quartier bietet. Wieder einmal wird deutlich, dass es sich lohnt bei der Gestaltung des öffentlichen Raums an alle zu denken. So entstehen schöne Orte mitten in der Stadt – gut für die Menschen, gut für die Natur“, sagt Baubürgermeister Martin Haag.

Die Umgestaltung kostet rund 180.000 Euro. Finanziert wird sie aus Fördermitteln des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ der KfW und aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Freiburger Sonderprogramm „Klimaanpassung und Verkehrswende“.
 
 

Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
(c) DZT / Francesco Carovillano
 
Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
„Tatort“, „4 Blocks“ oder „SOKO Stuttgart“ – die Landeshauptstadt bietet mit ihrem Mix aus urbanem Großstadtflair und beschaulichem Quartiers-Charme die perfekte Kulisse für beliebte nationale Serien, aber auch echte Hollywood-Kassenschlager: Im US-amerikanischen Action-Spielfilm „The Avengers“ von 2012 kommt es ausgerechnet in Stuttgart zum Showdown zwischen den Superhelden. Gedreht wurde allerdings nicht in der Schwaben-Metropole selbst, sondern in einem von Set-Designern nachgebauten Stuttgart in Cleveland (Ohio). Dabei hat sich so mancher kuriose Fehler eingeschlichen, genauer hinschauen lohnt sich also. Dasselbe gilt für Kenner der Region bei den deutschen Kino-Dramen „Freier Fall“ und „Novemberkind“, für die in Ludwigsburg und Kornwestheim gefilmt wurde.

zum Bild oben:
Stuttgarter Schlossplatz mit Kunstmuseum und Königsbau (c) DZT / Francesco Carovillano
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Linie 15 und 24: Umleitungen in Gundelfingen wegen Bauarbeiten
Ab Donnerstag, 26. März 2026, bis voraussichtlich Anfang Juni 2026 wird ein Teil der Alten Bundesstraße in Gundelfingen wegen Bauarbeiten gesperrt. Dadurch wird die Buslinie 24 sowie einzelne Fahrten der Buslinie 15 durch das Industriegebiet Gundelfingen umgeleitet.

Beide Buslinien halten in Fahrtrichtung Gundelfingen Bahnhof dadurch zusätzlich an den Haltestellen Industriestraße, Hansjakobstraße, Klosterweg und der zusätzlichen Haltestelle Lindenstraße, die südlich der Kreuzung Lindenstraße/Alte Bundesstraße liegt. Die Haltestellen Sonne-Platz und Rosenstraße entfallen Richtung Gundelfingen Bahnhof. Die Haltestellen Schwarzwaldstraße und Auf der Höhe entfallen auf beiden Linien in beide Richtungen ersatzlos.

Die Linie 15 ist davon nur zu Tagesrandzeiten sowie sonntags betroffen.

Die Linie 24 fährt in Richtung Gundelfinger Straße ab Sonne-Platz über die Haltestellen Rathaus West, Vörstetter Straße, Klosterweg, Hansjakobstraße und Industriestraße.

Alle Fahrten finden Sie in der VAG-App.
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Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Riesenrundgemälde "Amazonien" im Gasometer (c) Gasometer Pforzheim
 
Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Im denkmalgeschützten Gasometer in Pforzheim präsentiert der Künstler Yadegar Asisi auf 3.500 Quadratmetern seine monumentalen 360°-Panoramen, die er aus Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei am PC zu einem Gesamtwerk verschmelzen lässt. Auf Stoff gedruckt wird dieses dann in dem Rundgebäude installiert. Durch ihren Eins-zu-eins-Maßstab kann man beim Besuch ganz in die raumgreifenden Bilder eintauchen und sich in andere Welten versetzen lassen. Mit seinem aktuellen Werk holt Asisi die Dschungelwelt Amazoniens in den Schwarzwald. Welches Motiv folgt, ist noch offen. Seine Fans erwarten aber schon gespannt, wohin die nächste Reise gehen wird.
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Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Schloss Heidelberg im Nebel (c) Staatl.Schloesser und Gärten Ba-Wü / Ralf Kuhlen
 
Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Mit seiner Altstadt, dem Neckar und dem berühmten Schloss zählt Heidelberg zu den beliebtesten Locations in Baden-Württemberg: Sean Connery drehte hier für den Mittelalter-Blockbuster „Der Name der Rose“. Der Medizin-Thriller „Anatomie“ mit Franka Potente spielt an der Universität der Studentenstadt. In „Die Apothekerin“ mimt Katja Riemann eine Einheimische. Und die Netflix-Romcom „Isi und Ossi“ treibt die Klischees der ungleichen Neckarstädte Heidelberg und Mannheim auf die Spitze. Auch die alte Salzsieder-Stadt Schwäbisch Hall hat bereits mehrfach Filmgeschichte geschrieben: Teile des Schwarz-Weiß-Klassikers "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann spielen in der Altstadt und die internationale Produktion „Die Päpstin“ nutzte sie ebenfalls als Szenerie. Neben „Hallywood“ muss sich aber auch Öhringen-Michelbach nicht verstecken: Mit der Filmbiografie "Rush" über die Formel-1-Legenden James Hunt und Niki Lauda schaffte es das kleine Örtchen international auf die große Leinwand.
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Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
(c) Stadt Freiburg
 
Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
Freiburgs Forstamt bringt die Wegweiser für Mountainbike-Strecken im Stadtwald auf den neuesten Stand. Sie folgen weiterhin dem bewährten Zielwege-System, zeigen an jeder Kreuzung alle möglichen Routen, nennen Entfernungen und die Höhendifferenz dorthin. Neben der Orientierung dienen die Schilder auch als Rettungstreffpunkte im Notfall. Zusammen mit der Wanderwegweisung des Schwarzwaldverein, die demselben Prinzip folgt, findet man sich unterwegs auch ohne Karte oder Handy gut zurecht.

Seit der letzten Erneuerung der Schilder sind schon zehn Jahre vergangen. Die erste Beschilderung, damals noch mit liebevoll selbst hergestellten Holztäfelchen, hatte das Forstamt bereits 1996 angebracht. Seit 2004 sind die Mountainbike-Strecken nach Naturpark-Standard beschildert, 2016 erfolgte die erste Erneuerung. Seit es die Wegweiser gibt, erleichtern sie die Besucherlenkung; Konflikte zwischen Mountainbikenden und anderen Erholungssuchenden im Wald sind selten geworden.

Freiburgs Mountainbike-Streckennetz umfasst 166 Kilometer, ohne Anschlussstrecken an die Nachbarwegenetze. Ein knappes Sechstel der Strecken (15 Prozent) entfällt auf schmale Wege unter 2 Meter Breite – das ist regional wie überregional ein Rekordwert. Das Wanderwegenetz, das der Schwarzwaldverein beschildert, ist mit 238 Kilometer sogar noch länger.

Die nun anstehende Erneuerung der Wegweiser kostet 3.000 Euro und wird von der Stadtkasse bezahlt. Die erstmalige Beschilderung im Jahr 2004 hatte 6.400 Euro gekostet, davon hatte der Naturpark 3.400 Euro übernommen. Die Kontrolle der Wegweiser und den Ersatz defekter oder fehlender Wegweiser übernimmt Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk – natürlich klimafreundlich mit dem Lasten-E-Bike. Die Aktion soll etwa drei Wochen dauern.

zum Bild oben:
Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk (links) und Andreas Schäfer vom städt. Forstamt
(c) Stadt Freiburg
 
 



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