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Samstag, 31. Januar 2026
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Verschiedenes

Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata (c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo
 
Freiburg und San Jerónimo feiern erfolgreichen Abschluss ihres Klimaprojekts
Feuchtgebiet Pata Pata in Cusco (Peru) wiederhergestellt – Bund bestätigt offiziellen Projektabschluss

Am Montag, 2. Februar, ist der internationale Tag der Feuchtgebiete

Was vor sechs Jahren mit einer gemeinsamen Idee begann, ist heute ein sichtbarer Beitrag zum Klima- und Naturschutz: Freiburg und der Distrikt San Jerónimo, der sich am Rand der Stadt Cusco auf über 3000 Meter Höhe im peruanischen Hochland befindet, haben ihr Kooperationsprojekt zur Rettung des Feuchtgebiets Pata Pata erfolgreich abgeschlossen. Das letzte noch erhaltene Feuchtgebiet in der Provinz Cusco, das zuvor stark durch Austrocknung und Schadstoffbelastung bedroht war, ist heute wieder zu einem intakten Lebensraum für Flora und Fauna geworden.

Jüngst hat nun die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) den Abschlussbericht des Projekts geprüft und als erfolgreich abgeschlossen bewertet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Programms Nakopa („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Insgesamt wurden rund 260.000 Euro investiert, davon 90 Prozent Bundesmittel. Die durch ein umfangreiches Kulturprogramm begleitete feierliche Einweihung des Feuchtgebiets Pata Pata fand im vergangenen Jahr statt.

Ziel des gemeinsamen Projekts war es, die für Feuchtgebiete typischen Ökosystemleistungen wiederherzustellen, so etwa den Erhalt der Biodiversität, die Wasserregulierung und -säuberung sowie seine Funktion als CO2-Senke. Dazu wurde das Feuchtgebiet ab 2022 fachgerecht renaturiert und ökologisch stabilisiert. Die Wasserquantität und -qualität hat sich dadurch erheblich verbessert und das Vorkommen einheimischer Pflanzen- und Tierarten nahm signifikant zu. Heute dient Pata Pata als Naherholungsgebiet und Lernort für ökologische Bildung: über 2300 Menschen aus Schulen, Universitäten, Verwaltungen und indigenen Gemeinschaften haben dort bereits an umweltpädagogischen Maßnahmen teilgenommen. ist damit zu einem regionalen Vorzeigeprojekt für kommunale Kooperation im Bereich Klima- und Umweltschutz geworden.

Oberbürgermeister Martin Horn betont: „Klimaschutz kennt keine Grenzen. Mit Projekten wie in San Jerónimo zeigen wir, dass internationale Zusammenarbeit konkrete Verbesserungen für Mensch und Natur bringt. Mein Dank gilt auch dem Bund, der das Projekt durch großzügige Förderung möglich gemacht hat. Pata Pata steht exemplarisch dafür, wie kommunale Partnerschaften wirken können – praxisnah, nachhaltig und mit echtem Mehrwert für beide Seiten.

Auch Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit zieht eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen Freiburg und San Jerónimo ist ein starkes Zeichen dafür, wie Städte weltweit gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen können.“

Seit 2019 verbindet Freiburg und San Jerónimo eine Klimapartnerschaft, die durch universitäre Kontakte und zivilgesellschaftliches Engagement entstanden ist. Fachexpert*innen aus beiden Städten tauschten seither Wissen zu Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus. Auf gegenseitigen Delegationsbesuchen konnte man sich vor Ort über die jeweiligen ökologischen Herausforderungen beider Kommunen austauschen und bei Lösungsansätzen voneinander lernen. Die Klimapartnerschaft soll auch nach Abschluss des Projekts zum Feuchtgebiet Pata Pata fortgesetzt werden.

zum Bild oben:
Feuchtgebiet Pata Pata
(c) Municipalidad Distrital de San Jerónimo – Oficina de Imagen Institucional y Comunicaciones
 
 

 
Landtagswahl 2026: Versand der Wahlbenachrichtigungen
Der Countdown läuft: Am Sonntag, 8. März, findet die Landtagswahl statt. Für die Teilnahme an der Wahl verschickt die Stadt über die Deutsche Post AG im Zeitraum vom 31. Januar bis 7. Februar die Benachrichtigungen an die rund 162.000 Wahlberechtigten; erstmals sind auch die 16- und 17-Jährigen dabei. Wer wählen will, muss diese Benachrichtigung am Wahltag ins aufgedruckte Wahllokal mitbringen, um sich dort auszuweisen.

Wer Briefwahl beantragen möchte, tut dies am einfachsten mit dem QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mit dem OnlineAntrag unter www.freiburg.de/briefwahl. Die Antragsfrist endet am Freitag vor der Wahl, 6. März, um 15 Uhr.

Ab Montag, 9. Februar, öffnet auch das Briefwahlbüro des Wahlamts in der Berliner Allee 1 die Pforten. Dort können die Briefwahlunterlagen persönlich oder für andere beantragt werden (in diesem Fall wird eine Vollmacht benötigt). Vor Ort stehen Wahlkabinen zur Verfügung, so dass man seine eigene Stimme auch gleich abgeben kann. Das Briefwahlbüro öffnet montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 18 Uhr.

Alle Informationen zur Landtagswahl am 8. März stehen auf der städtischen Internetseite online
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Badegewässerverordnung: sieben Badeseen in Freiburg
Bei den aktuellen Temperaturen denkt noch kaum jemand ans Baden im Freien. Trotzdem legt die Badegewässerverordnung jetzt schon fest, in welchen Seen die Freiburger*innen bedenkenlos plantschen können. 2026 sollen – wie schon in den vergangenen Jahren – der Flückigersee, der Tunisee, der Silbersee, der Moosweiher, der kleine Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), große Opfinger See und der Dietenbachsee als Badegewässer eingestuft werden.

Damit das Baden sicher bleibt, kontrolliert das Gesundheitsamt alle sieben Seen regelmäßig – mindestens aber einmal im Monat. Dabei werden Wasserproben auf Darmkeime, Verschmutzungen wie Abfälle oder teerhaltige Rückstände sowie auf eine starke Algenbildung untersucht. So ist sichergestellt, dass die Badegewässer den EU-Richtlinien entsprechen. Eine digitale Badegewässer-Karte ist unter https://badegewaesserkarte.landbw.de/ zu finden.

Noch bis zum 28. Februar haben Bürger*innen die Möglichkeit, Vorschläge, Hinweise oder Beschwerden zur Badegewässerliste einzureichen. Diese sind entweder an das Umweltschutzamt, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, oder an das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Gesundheitsschutz, Sautierstraße 30, 79104 Freiburg, zu richten.
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Verdi bestreikt die VAG am Montag
- Kein Stadtbahnverkehr und nur einzelne Busfahrten am 2. Februar

- VAG-Vorstände verweisen auf angespannte Haushaltslage der Kommunen und üben scharfe Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft: „Wünschen uns einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Streikrecht“

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am Montag, 2. Februar, ganztägig bestreikt. Der Arbeitskampf der Gewerkschaft Verdi beginnt mit Betriebsstart und endet mit Betriebsschluss. In dieser Zeit fahren keine VAG-Stadtbahnen und nur ein sehr kleiner Anteil der Busse. Auch die Schauinslandbahn bleibt außer Betrieb. Zusätzlich sind das VAG-Kundenzentrum, das Fundbüro sowie die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt geschlossen.

Vom Streik betroffen sind alle Bus- und Straßenbahnlinien, die direkt von der VAG betrieben werden. Ausgenommen sind lediglich Fahrten, die von privaten Auftragnehmern übernommen werden. Weitgehend in Betrieb bleiben daher die Linien 15 und 32. Auf den Linien 24, 33 und 34 verkehrt etwa die Hälfte der Fahrten. Alle übrigen Bus- und alle Stadtbahnlinien der VAG entfallen.

Alle tatsächlich stattfindenden Fahrten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft zu finden. Einen Notfallfahrplan kann die VAG nicht anbieten. Die VAG weist zudem darauf hin, dass die fahrenden Buslinien keine Anschlüsse an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG haben.

Unabhängig vom Streik bleiben Ziele in Freiburg über die Linien der Breisgau-S-Bahn erreichbar. Auch der Regionalverkehr der Deutschen Bahn mit seinen innerstädtischen Haltepunkten sowie einzelne Buslinien aus dem Umland fahren weiterhin.

Die Tarifverhandlungen für den kommunalen Nahverkehr hatten am 20. Januar in Stuttgart begonnen. Verhandelt wird lediglich über Zuschläge. Deutliche Entgeltsteigerungen, hohe Zulagen und eine reduzierte Wochenarbeitszeit sind laut VAG bereits aufgrund der zurückliegenden Tarifabschlüsse über das laufende Jahr hinaus vereinbart.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch übten scharfe Kritik an den Streiks: „Die Tarifverhandlungen sind sachlich und konstruktiv gestartet. Wir waren davon ausgegangen, dass Verdi Verständnis für die schwierige Haushaltslage hat“, erklärte Benz. „Umso unverständlicher und überraschender ist dieser Streik. Die Leidtragenden sind unsere Fahrgäste.“

Die Vorstände verwiesen darauf, dass in vielen Kommunen bereits freiwillige Aufgaben auf dem Prüfstand stehen. „Vielerorts geht es nicht mehr darum, ob Angebote im öffentlichen Nahverkehr gekürzt werden müssen, sondern darum, wie stark diese Kürzungen ausfallen“, sagte Benz. Vor diesem Hintergrund müsse das Vertrauen in den ÖPNV gestärkt werden. Streiks bewirkten das genaue Gegenteil. Es sei schwer nachvollziehbar, dass Verdi nun auf kommunaler Ebene realitätsferne Forderungen stellt, während in vielen Privatfirmen Beschäftigte um ihre Jobs bangen.

Nach Angaben der VAG hat Verdi das kommunale Unternehmen seit 2023 bereits an zwölf Tagen bestreikt. „Dies führte bei unseren Fahrgästen zunehmend zu Unverständnis. Hier wünsche ich mir einen verantwortungsvolleren Umfang mit dem Streikrecht “, erklärte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Der kommunale Nahverkehr biete gerade in Krisenzeiten sichere Arbeitsplätze und attraktive Bedingungen. „Das sollte auch die Gewerkschaft anerkennen und entsprechend berücksichtigen“, sagte Bartosch weiter.

Nach Berechnungen des kommunalen Arbeitgeberverbands sind die Gehälter in Baden-Württemberg im ÖPNV seit 2023 im Durchschnitt bereits um über 20 Prozent gestiegen, in unteren Entgeltgruppen noch stärker. Im Fahrdienst beträgt das durchschnittliche Monatsgehalt inklusive aller Zuschläge demnach landesweit mehr als 4.300 Euro. In Freiburg liege es aufgrund von Zusatzleistungen sogar noch höher, erklärte die VAG. Dazu komme, dass für Mai bereits eine Entgelterhöhung von 2,8 Prozent fest vereinbart ist.

Die VAG-Vorstände verwiesen außerdem auf das wachsende Defizit der VAG. Ein wesentlicher Grund dafür seien die enorm steigenden Personalkosten. Eine Umsetzung sämtlicher Verdi-Forderungen bei den Zuschlägen würden bei der VAG nach ersten Berechnungen zusätzliche Personalkosten im Umfang von rund drei Millionen Euro pro Jahr bedeuten.

Hinweis für die Fahrgäste:
Die Freiburger Verkehrs AG streikt nicht selbst, sondern wird von der Gewerkschaft Verdi bestreit. Daher greift keine Mobilitätsgarantie, und es gibt keinen Ersatzanspruch.
 
 

 
Freiburg: Einbürgerungsfeier
149 Menschen haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

Ein wichtiger Moment: 149 Freiburger*innen aus 51 Herkunftsländern haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – mit einer Feier im Historischen Kaufhaus am Donnerstag, 29. Januar. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 149 Eingebürgerten sind 23 Kinder und Jugendliche.

Seit November 2025 finden die Einbürgerungsfeiern im neuen Format statt: Neue Mitbürger*innen werden nicht nur vor Ort geehrt, sondern während der Veranstaltung selbst eingebürgert. Bei der letzten Einbürgerungsfeier vor sieben Wochen sind 123 Freiburger*innen eingebürgert worden. Die nächste Feier ist für Donnerstag, 26. März, geplant.
 
 

Bronzeplakette für die Dreieinigkeitskirche in Ludwigsburg
(c) strebewerk Architekten GmbH / DSD
 
Bronzeplakette für die Dreieinigkeitskirche in Ludwigsburg
Zur Erinnerung an die private Förderung

Rainer Müller vom Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) überbringt in Anwesenheit von Christoph Grüber von Lotto Baden-Württemberg bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 10.00 Uhr an Alois Krist von der Katholischen Kirchengemeinde Zur Heiligsten Dreieinigkeit eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Konservierungsarbeiten am Natursteinmauerwerk und den Betonwerksteinen der Kirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit in Ludwigsburg mit 100.000 Euro unterstützen. Das Gotteshaus gehört zu den über 430 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Zum Objekt:
Im Zentrum von Ludwigsburg, an der Ostseite des Marktplatzes, grenzt die freistehende, seit 1906 katholische Pfarrkirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit den Marktplatz nach Osten hin ab. 1721 begonnen, wurde sie 1781 als evangelische Garnisonskirche geweiht. Die Dreieinigkeitskirche ist ein einschiffiger Putzbau mit Pilastergliederung und einem kleinen Glockenturm im Westen. Im Äußeren eher schlicht, ist sie auf Grund ihrer zentral gelegenen städtebaulichen Position gegenüber der evangelischen Stadtkirche äußerst präsent in der als Gesamtanlage geschützten Altstadt von Ludwigsburg.

Neben der noch mehrheitlich bauzeitlichen Gestaltung zeigen sich an den Fassaden sichtbare Spuren früherer Reparaturmaßnahmen in Form von Ankerplatten. Die dazugehörigen Zugbänder sind unter Putz gelegt. Beide Elemente sind das Ergebnis einer früheren Instandsetzung, als es Setzungsprobleme im Chorbereich zu bannen galt, und damit Teil der Veränderungsgeschichte der Kirche und auch Dokument unterschiedlicher denkmalpflegerischer Herangehensweisen bei der Tragwerksinstandsetzung.

Der Innenraum wurde vielfach verändert und ist nicht mehr original, dennoch beinhaltet er heute einige wertvolle historische Elemente aus unterschiedlichen Epochen – darunter eine spätgotische Holzfigur „Madonna mit Kind auf der Mondsichel“ von guter bildhauerischer Qualität und ein barockes Altargemälde „Taufe Christi“.

zum Bild oben:
Ludwigsburg: Kath. Pfarrkirche Zur Heiligsten Dreieinigkeit (c) strebewerk Architekten GmbH / DSD
 
 

Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten wird instandgesetzt
Pastetten: Kleinbauernhaus Moosstetten 3 (c) Julia Pohl / DSD
 
Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten wird instandgesetzt
Das Haus stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut

Für die Instandsetzungsarbeiten an der Fassade, bestehend aus Sanierung der Sockelzone, Putz- und Kirchenmalerarbeiten sowie Zimmererarbeiten, am Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Bauernhaus gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

Zum Objekt:
Der Erlhof in Moosstetten in der Gemeinde Pastetten, gehört zu den prägenden historischen Hofanlagen am südlichen Rand des Moostettener Weilers. Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ursprünglich unterstand der Hof dem Kloster Attel und blieb bis zur Säkularisation im Jahr 1803 in dessen Besitz. Gemeinsam mit dem Schwaigerhof und dem Hellerhof bildete der Erlhof bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein Ensemble, das die örtliche Kulturlandschaft nachhaltig geprägt hat.

Das Wohnhaus des Erlhofs ist ein erdgeschossiger Steildachbau mit Blockhaus-Kniestock und Gred. Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau. Trotz späterer Veränderungen bewahrt das Gebäude wesentliche Merkmale der traditionellen Bauweise: die profilierten Balkenköpfe, der hohe hölzerne Kniestock sowie die charakteristische Dachform. Diese Elemente machen den Erlhof zu einem herausragenden Beispiel für die Entwicklung ländlicher Architektur in Oberbayern.
 
 

 
Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes an der Paduaallee
Mehr Platz und Strom von der Sonne

Der Park-and-Ride-Platz an der Paduaallee ist ab Donnerstag, 29. Januar, um 56 Plätze größer. Außerdem ist die Erweiterung mit einer PV-Anlage überdacht. Die insgesamt 390 Module liefern im Jahr rund 186 Megawattstunden Strom. Das entspricht dem Verbrauch von über 50 Haushalten.

Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit: „Das Projekt zeigt, wie wir unsere knappen Flächen effizient und im Sinne der Energiewende nutzen können. Wir schaffen Schatten für parkende Autos und produzieren gleichzeitig sauberen Solarstrom – ganz im Sinne unserer PhotovoltaikOffensive.

Mobilitätsbürgermeister Martin Haag: „Mit der PV-Überdachung des Park-and-Ride-Parkplatzes verbinden wir klimafreundliche Mobilität mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Nur wenn wir deutlich mehr Strom aus Windkraft und Solarenergie produzieren, können wir unsere Klimaziele erreichen.“

Auf der neuen Fläche gibt es außerdem vier AC-Ladestationen mit acht Ladepunkten. Der Betreiber der PV-Anlage aus Neuenburg am Rhein wird die Anlage noch um einen Batteriespeicher und um weitere Ladestationen erweitern. Das Besondere ist, dass der Strom nicht nur für privates Laden, sondern auch für Carsharing Autos genutzt wird.

Seit 2022 schreibt ein Landesgesetz vor, dass neue Großparkplätze zu 60 Prozent mit Photovoltaik-Modulen überbaut werden müssen. Die Verwaltung hat bei der Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes nicht nur 60 Prozent, sondern alle neuen Parkplätze überdacht. Das war bereits im Freiburg Bebauungsplan für das Baugebiet „Im Zinklern" so festgelegt.

Insgesamt hat die Erweiterung rund 920.000 Euro gekostet; ursprünglich kalkuliert waren 1,03 Millionen Euro. Das Land fördert das Projekt mit 725.350 Euro (LGVFG).
 
 



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