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Verschiedenes
Kamelfohlen auf dem Mundenhof (c) Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | | | | Qaskiya, Khalil und Naran | Mundenhof freut sich über dreifachen Kamel-Nachwuchs
Alle Kamelfohlen und -stuten sind wohlauf
Gleich dreifachen Kamelnachwuchs gibt es auf dem Mundenhof: Qaskiya, Khalil und Naran heißen die Fohlen, die am Mittwoch, 6. Mai, am Mittwoch, 20. Mai, und am Samstag, 27. Juni, zur Welt gekommen sind. Den Jungtieren und ihren Müttern geht es gut, die zwei Hengste und die Stute tollen mittlerweile fröhlich durch das Gehege.
Die Geburten der drei hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während Stutenfohlen Qaskiya – was aus dem Kurdischen übersetzt „edel“ bedeutet – am Morgen gesund und munter auf der Koppel lag, war die Geburt von Hengstfohlen Khalil (aus dem Arabischen: Freund) etwas turbulenter. Sie zog sich über mehrere Tage und Khalil hat dabei etwas Fruchtwasser geschluckt. Mittlerweile ist er aber topfit und entwickelt sich gut. Der Dritte im Bunde hat etwas länger auf sich warten lassen. Weil seine Mutter ihn nicht säugt, wird Naran mit dem Fläschchen gefüttert. Benannt werden die Kamele in der Regel von ihren Betreuungspersonen. Der Name Naran kommt aus dem Mongolischen und bedeutet der/die Sonnige.
Auf dem Mundenhof gab es schon länger keine Kameljungtiere mehr: Das letzte Fohlen ist dort 2019 geboren worden. Kamelweibchen sind zwischen 12 und 14 Monate trächtig und bringen danach ein Fohlen auf die Welt. Die Jungtiere sind sogenannte Nestflüchter – sie können innerhalb kürzester Zeit selbstständig laufen. Auf dem Mundenhof bleiben die drei Kamelfohlen etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern bevor sie entwöhnt werden.
Wenn von einem Kamel die Rede ist, ist meistens das Trampeltier gemeint. Der Begriff „Kamel“ bezeichnet eine Familie der Säugetiere. Dazu gehören Altweltkamele (Trampeltiere und Dromedare) und Neuweltkamele (Guanakos, Vikunjas, Lamas und Alpakas). Sie unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl ihrer Höcker: Trampeltiere besitzen zwei, Dromedare einen und Neuweltkamele gar keinen Höcker. Die drei neugeborenen Fohlen auf dem Mundenhof gehören zu den Trampeltieren. Übrigens: Alle Kamele kommen zunächst ohne Höcker zur Welt. Dieser speichert nicht – wie meist angenommen – Wasser, sondern Fett.
Trampeltiere sind sehr gesellige Tiere. Sie leben in Gruppen zusammen und sind ideal an das Leben in der Wüste angepasst. So können sie ihre Körpertemperatur um bis zu drei Grad verändern. Sie schwitzen also deutlich später und halten es auch bei 40 Grad Hitze aus. Aber auch extreme Kälte vertragen die Tiere gut. Temperaturen von bis zu -30 Grad sind kein Problem für sie. Und was hat es mit dem Begriff „Wüstenschiff“ auf sich? Kamele werden so bezeichnet, weil sie gemächlich schwankend laufen. Das liegt an ihrer besonderen Gangart, dem Passgang. Sie bewegen dabei jeweils die Beine einer Körperseite gleichzeitig nach vorn, was ein Schaukeln verursacht.
Insgesamt gibt es auf dem Mundenhof acht erwachsene Trampeltiere, 14 Lamas und sieben Alpakas. Mit Qaskiya, Khalil und Naran kommen nun drei Kamelfohlen dazu. Besucher*innen können die sanftmütigen Nutztiere im Bereich Asien bewundern. Für Kinder ab acht Jahren bietet der Mundenhof auch Kamelreiten an. Mehr Informationen zu den Kamelen und allen Tieren auf dem Mundenhof gibt es auf: www.freiburg.de/mundenhof. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Verwaltung setzt Lärmaktionsplan weiter um | Tempo 30 künftig auch in Berliner Allee
Ab Mitte der kommenden Woche wird es an der Berliner Allee ruhiger: Nach Abschluss der Bauarbeiten an den Ampeln an der Kreuzung Sundgauallee / Berliner Allee gilt im Abschnitt von der Sundgauallee bis zur Bahnüberführung der Breisacher Bahn (Höhe Hirtenweg) künftig rund um die Uhr Tempo 30. Die Verwaltung passt hierfür neben der Beschilderung auch die Steuerung und Koordinierung der Ampeln an den Knotenpunkten mit der Lehener Straße, der Breisacher und Ensisheimer Straße und der Elsässer Straße an die neue Höchstgeschwindigkeit an.
Weitere Informationen gibt es online | | Mehr | | | |
| | | | | | Tierisch was los auf dem Mundenhof | Nachwuchs bei den Erdmännchen, Bisons, Kamelen und vielen anderen Tieren
Auf dem Mundenhof ist aktuell einiges los, es wuselt, wimmelt und wächst. Der Grund ist besonders niedlich: In den letzten Monaten wurden dort 35 Jungtiere geboren. Bei so viel Nachwuchs von fast zehn Tierarten haben die Tierpfleger*innen alle Hände voll zu tun. Junge gab es bei den Erdmännchen, Wollschweinen, Bisons, Schottischen Hochlandrindern, Yaks, Watussis, diversen Ziegenarten, Zackelschafen und den Kamelen.
Im Frühsommer herrscht traditionell Hochbetrieb in der Babystube des Mundenhofs. Die steigenden Temperaturen und das gute Nahrungsangebot bieten optimale Bedingungen, um Jungtiere großzuziehen. Die meisten Tiergeburten gibt es von April bis Juni. Auf dem Mundenhof halten dieses Jahr die Wollschweine den Rekord: 15 kleine Ferkel tummeln sich dort im Stall.
Für Besucher*innen bietet sich derzeit ein besonders schönes Bild. Viele der Jungtiere sind gut dabei zu beobachten, wie sie neugierig ihre Umgebung erkunden, über die Wiesen springen oder über die Koppeln flitzen. Die kleinen Erdmännchen wagen erste Ausflüge aus ihrem Bau, während die jungen Ziegen bereits mutig auf Steine und Baumstämme klettern.
Lange bleibt der tierische Nachwuchs allerdings nicht klein. Anders als bei uns Menschen wachsen viele der Tiere erstaunlich schnell heran. Manche können bereits mit drei Monaten abgegeben werden, andere bleiben ein Jahr oder länger bei ihrer Gruppe. Einige von ihnen werden dann in andere Zoos, Tierparks oder auch an private Halter*innen abgegeben. Manche Tiere bleiben jedoch dauerhaft Teil der Mundenhof-Familie.
Wer den Mundenhof in diesen Tagen besucht, kann mit etwas Glück viele der Jungtiere aus nächster Nähe beobachten. Die kommenden Wochen bieten damit die beste Gelegenheit, die jüngsten Bewohner*innen des Mundenhofs kennenzulernen. | | | | | |
| | | | | | Grüne Mystik: Spirituelle Touren im Nationalpark Schwarzwald | | Mit seinen dunklen Tannen, unergründlichen Seen und nebelverhangenen Anhöhen erscheint der Schwarzwald vielen als mystischer Ort. Wer hier gezielt nach spirituellen Angeboten sucht, wird auch schnell fündig. Etwa im Nationalpark: Verschiedene Touren führen zu den Kirchen und Kapellen entlang der Schwarzwaldhochstraße. Zwei „Schöpfungswege“ geben die Möglichkeit, „In himmlischer Ruhe“ und „Dem Himmel nahe“ zu wandern. Oder man begibt sich auf einen geistlichen Rundgang um den Mummelsee. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich den Outdoorangeboten des ökumenischen Netzwerks „Kirche im Nationalpark Schwarzwald“ anschließen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Bericht zur OB-Wahl erschienen | Die OB-Wahl im April 2026 brachte ein eindeutiges Ergebnis. Der Amtsinhaber Martin Horn, der 2018 überraschend in zwei Wahlgängen gegen den damaligen Amtsinhaber Dieter Salomon gewonnen hatte, konnte dieses Mal bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erringen. Damit war keine Stichwahl erforderlich. Der positive Trend bei der Wahlbeteiligung setzte sich auch bei der OB-Wahl fort. Im Vergleich der Großstädte in Baden-Württemberg liegt die Freiburger OB-Wahlbeteiligung aktuell sogar an der Spitze.
Dass OB-Wahlen Persönlichkeitswahlen sind, wurde einmal mehr deutlich: Herausforderin Monika Stein, wie bereits 2018 die einzige Frau im Bewerber_innenfeld, errang ein Viertel der Stimmen. Wahlsieger Horn erreichte in allen Stadtbezirken über 40 Prozent der Stimmen. Seine besten Ergebnisse mit jeweils deutlich über 60 Prozent erzielte Horn in den Ortschaften am Tuniberg, in Lehen und Hochdorf. Monika Stein konnte dagegen nur in den Stadtbezirken Vauban und Altstadt-Ring die meisten Stimmen einfahren. Insbesondere in den Tuniberg-Gemeinden fielen ihre Ergebnisse gering aus.
Aus organisatorischer Sicht lief alles reibungslos, obwohl die Vorbereitung der OB-Wahl in die heiße Phase der Landtagswahl fiel und bei der Briefwahl und bei der Zahl der Unterstützungsunterschriften für die Kandidierenden neue OB-Wahl-Rekorde erreicht wurden.
Der Bericht enthält auch eine Übersicht aller OB-Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg. Er kann ab sofort kostenlos unter www.freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen heruntergeladen werden. | | Mehr | | | |
| Lorettobad Freiburg: Alte Umkleidekabinen (c) Foto: Daniel Jäger | | | | | Neues aus dem Lorettobad: | Im Damenbad Zutritt ab 16 Jahren an Wochenenden
- Kapazitätsgrenze des Damenbads an hochfrequentierten Wochenenden erreicht
Nach wie vor bringen die anhaltend hohen Temperaturen hohe Besucherzahlen in den Freibädern mit sich. Das Damenbad im Lorettobad kommt deshalb aufgrund seiner spezifischen räumlichen Gegebenheiten regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Im Areal des Damenbads wird die maximale Besucherzahl von 400 bis 450 Personen schneller erreicht, da das Areal sehr klein ist. Der Zugang musste aufgrund der hohen Auslastung im Bad in dieser Saison bereits häufiger ausgesetzt werden.
Um auch an den hochfrequentierten Tagen einen geordneten und sicheren Badebetrieb zu ermöglichen und den Charakter des Damenbads zu erhalten, wird der Eintritt ab morgen im Damenbad besonders geregelt: Zugang haben Frauen ab 16 Jahren. Dies gilt an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag und aufgrund seiner besonderen Voraussetzungen ausschließlich für das Damenbad. Für das Familienbad im Lorettobad sowie alle anderen Bäder gelten keinerlei Einschränkungen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Erneut hohe Waldbrandgefahr in den nächsten Tagen | Offenes Feuer, Grillen und Rauchen im Wald sind verboten
Wer einen Waldbrand bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr (112) oder die Polizei (110) informieren
Seit Wochen wechselt der Waldbrand-Gefahrenindex für Freiburg zwischen der zweithöchsten Stufe 4 und der höchsten Gefahrenstufe 5. Für Morgen, 10. Juli, und Sonntag, 12. Juli, wird wieder die höchste Gefahrenstufe 5 (sehr hoch) angekündigt. Das geht aus der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes hervor, die weite Teile Baden-Württembergs, Bayerns und Ostdeutschlands im roten Bereich sieht (Quelle: Waldbrandgefahrenindex auf www.dwd.de).
Dank des besonnenen Verhaltens der Freiburger Bevölkerung sind in diesem Sommer noch keine Vegetationsbrände entstanden. Damit das so bleibt, bitten das Forstamt und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz alle Waldbesucherinnen und -besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und verweisen auf folgende Regeln.
Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und in einem Abstand von 100 Meter zum Wald außerhalb eingerichteter Grillstellen verboten (§ 41 Landeswaldgesetz). Beides stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann von Förstern, Polizei und Vollzugsdienst geahndet werden. Dafür können Verwarnungs- und Bußgelder erhoben werden. Waldbrandgefahr geht auch von achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Bei Gefahrenstufe 4 und 5 gilt bei den frei zugänglichen Grillstellen ein absolutes Feuer- und Grillverbot, auch an den offiziellen, vom Forstamt eingerichteten Grillstellen. Das gilt auch für mitgebrachte Gasgrills, Einweg-Holzkohlegrills oder sonstige selbst mitgebrachte Grills.
Regeln für Autos
Waldbesuchende sollen Zufahrtswege in die Wälder nicht mit ihrem Fahrzeug blockieren. Pkw dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Sie sollen nicht auf trockenem Bodenbewuchs, laubbedeckten Flächen oder trockenem Gras stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.
Hinweise der Feuerwehr Freiburg
Waldbrände sind meist von Menschen verursacht. Die strikte Einhaltung der Waldregeln hilft Brände zu verhindern. Zunehmend stellen aber Feuerwehr, Forst- und Umweltbehörden fest, dass Freizeitflächen in der Natur, auch im Wald, vermüllen. Dies erhöht die Brandlast und erschwert die Bekämpfung eines Brandes – in einer Zeit, da nach langer Trockenheit die Wasserressourcen ohnehin knapp sind.
Wer einen Waldbrand bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) informieren.
Nichts hilft besser, das Ausmaß eines Brandes einzuschränken, als die schnelle Information über den Brandherd und seine sofort eingeleitete Bekämpfung. Nur so lassen sich Gefahren für Natur und Mensch vermeiden.
Um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen, ist eine präzise Ortsbeschreibung wichtig. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen und die Wegweiser von Wanderwegen oder Mountainbikestrecken.
Die Feuerwehr Freiburg befasst sich seit 2012 intensiv mit dem Thema Vegetationsbrände und hat mit dem Forstamt einen Einsatzplan abgestimmt. Große Unterstützung kam dabei vom Waldbrandexperten Prof. Johann Georg Goldammer von der Universität Freiburg. In den vergangenen Jahren hat die Feuerwehr Freiburg viel in die waldbrandgemäße Ausbildung und Ausstattung investiert. Die Abteilungen Waltershofen und Kappel der Freiwilligen Feuerwehr sind als Sondereinheiten speziell trainiert. | | Mehr | | | |
| Wu-Wei-Wasserweg im Schwarzwald (c) KTG Bad Peterstal-Griesbach | | | | | Eins mit sich und der Natur: Wu-Wei-Wasserweg in Bad Peterstal-Griesbach | | Der Alltag und seine Herausforderungen lassen uns oft den Blick für das Wesentliche verlieren. „Der Wald hat das Potenzial, den inneren Frieden wiederherzustellen“, ist Anna Karina Cassinelli Vulcano überzeugt. Die Yoga-Lehrerin lädt dazu ein, im Grün des Schwarzwalds den Wu-Wei-Wasserweg entlangzuwandern und sich am Ufer der Wilden Rench innerlich auf das aus dem Daoismus stammende Prinzip „Wu Wei“ einzulassen: nicht gegen das Negative anzukämpfen, sondern bewusst dem natürlichen Fluss der Dinge zu folgen. Achtsamkeits- und Atemübungen helfen dabei, sich selbst verstärkt wahrzunehmen und die eigene Existenz inmitten der Natur zu spüren. | | Mehr | | | |
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