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Mittwoch, 23. Januar 2019
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Verschiedenes

 
500 zusÀtzliche RadabstellplÀtze am Rotteckring fertiggestellt
Jetzt insgesamt 7.000 PlĂ€tze in der Innenstadt fĂŒr RĂ€der

Weitere – zunĂ€chst 300 - RadabstellplĂ€tze werden in der ĂŒbrigen Innenstadt gebaut - Beginn der Arbeiten ab Dienstag, 22. Januar

Die Radfahrerinnen und Radfahrer wird es freuen. Im Zuge des Neubaus der Stadtbahn Rotteckring hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) jetzt ein wichtiges Etappenziel erreicht. Im Bereich der Stadtbahn Rotteckring gibt es jetzt 1.000 RadabstellplÀtze, das sind knapp 500 mehr als zu Baubeginn, damit hat sich der Bestand verdoppelt! In der gesamten Innenstadt sind damit jetzt knapp 7.000 RadabstellplÀtze vorhanden, das sind fast 7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

„Wir schaffen jedes Jahr mehr RadabstellplĂ€tze, aber so einen Zuwachs gab es lange nicht mehr. Es war ein Kraftakt, so viele Standorte zu finden. Hochwertige Stadtgestaltung, FlĂ€chen fĂŒr Lieferverkehr, fĂŒr Zu-Fuß-Gehende oder Freisitze der Gastronomie und Schaufenster der GeschĂ€fte - nirgends ist die Nutzungskonkurrenz so groß wie in der Innenstadt. Wir sind froh, es geschafft zu haben, das Angebot fĂŒr die Radfahrenden in Freiburg so sehr zu verbessern – und es geht noch weiter“, so Frank Uekermann, Leiter des GuTs.

Die nĂ€chste Etappe beginnt am Dienstag, 22. Januar. Ab dann werden weitere Radabstellanlagen in der Innenstadt gebaut. Die ursprĂŒnglich geplante Vergabe an eine Firma wurde wegen viel zu hoher Preise abgesagt, das GuT baut jetzt selbst. Geplant ist, an sieben Standorten knapp 300 neue RadabstellplĂ€tze zu bauen, teilweise auch bestehende Vorderradklammern durch komfortable und sichere RadbĂŒgel auszutauschen.

In diesen Straße werden zwischen 20 und 50 AbstellplĂ€tzen gebaut: Bertoldstraße (StĂŒhlingerbrĂŒcke, Rampe Ost), Eisenbahnstraße, Im GrĂŒn, Schnewlinstraße, Konrad-Adenauer-Platz, Schwabentorplatz und Leopoldring.

Weitere AbstellplĂ€tze folgen, insgesamt wird die Stadt 1.000 zusĂ€tzliche RadabstellplĂ€tze in der Innenstadt schaffen. Und darĂŒber hinaus werden noch fĂŒr das Radverleihsystem Frelo, das Mitte des Jahres starten soll, gerade Standorte gesucht.

Ziel der Stadtverwaltung ist es, dem gewĂŒnschten und ansteigenden Radverkehr ausreichend viele, attraktive und sichere Radabstellanlagen in der Innenstadt zur VerfĂŒgung zu stellen.
 
 

 
Kinder brauchen Familie
Informationen zu Vollzeitpflege und Adoption am Mittwoch, den 23. Januar, 18 Uhr, Landratsamt, Berliner Allee 3

Am Mittwoch, den 23. Januar, findet um 18 Uhr im Jugendamt des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald, Berliner Allee 3, 6. OG, in Freiburg wieder eine Informationsveranstaltung rund um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege oder Adoption statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem stĂ€dtischen Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familien organisiert.

Familien, Paare oder Einzelpersonen, die interessiert sind, Kinder oder Jugendliche in ihren Haushalt aufzunehmen, können sich erste Einblicke zu folgenden Themen verschaffen: Rechtliche HintergrĂŒnde, finanzielle Rahmenbedingungen, Bewerbungsverfahren, Vermittlungspraxis, Begleitung und UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten fĂŒr Pflegefamilien, Umgangsgestaltung mit der Herkunftsfamilie und Kooperation mit dem Jugendamt.

Erste Informationen rund um das Thema Pflegekinder sind online erhÀltlich ...
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Freiburg erhÀlt Landes-Förderung als Future Community
Foto: Ludmilla Parsyak, © Fraunhofer IAO
 
Freiburg erhÀlt Landes-Förderung als Future Community
Digitale Austauschplattform fĂŒr Daten und Informationen zum Thema Bauleitplanung

Die Stadt Freiburg erhĂ€lt eine Förderung in Höhe von 60.000 Euro fĂŒr den Aufbau einer digitalen Austauschplattform fĂŒr Daten und Informationen zum Thema Bauleitplanung (Urban planning information exchange platform). Insgesamt wurden 45 Kommunen des Landes im Rahmen des Förderprogramms „Gemeinden, StĂ€dte und Landkreise 4.0 - Future Communities“ von Innenministerium und digital@bw ausgezeichnet, das insgesamt ein Fördervolumen von mehr als einer Million Euro zur VerfĂŒgung gestellt hat. Darunter waren Projekte zur Überwachung des kommunalen Straßennetzes auf der Basis von KI, Jugendbeteiligungs-Apps oder auch digitale Sprachassistenten.

Die neue Plattform soll in Freiburg das Zusammenspiel zwischen Planung, Beteiligung und Genehmigung bei Bauvorhaben digitalisieren. In diesem ersten Schritt hin zum digitalen Bauantrag soll die Kooperation zwischen Stadt, PlanungsbĂŒros und Genehmigungsbehörden sowie die Datengrundlagen fĂŒr Online-Beteiligungen bei Planungsvorhaben digitalisiert werden.

zum Bild oben:
PreisĂŒbergabe durch Minister Thomas Strobl an Michael Schulz vom Amt fĂŒr Projektentwicklung und Stadterneuerung der Stadt Freiburg.
Foto: Ludmilla Parsyak, © Fraunhofer IAO
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Jugendgirokonten: Meist kostenlos – aber nicht alles inklusive
Jugendkonto, SchĂŒlerkonto, Jugendgirokonto, Taschengeldkonto – egal wie Banken das Konto nennen, dahinter steht ein Girokonto fĂŒr junge Leute. Das Konto ist meist kostenlos, das heißt es fĂ€llt keine monatliche GrundgebĂŒhr an und auch die Karte zum Konto ist gratis. Finanztest hat fĂŒr die aktuelle Februar-Ausgabe bei 132 Banken und Sparkassen ermittelt, ob und zu welchen Bedingungen sie Jugendkonten anbieten.

„Die Jugendkonten unterscheiden sich vor allem darin, ab welchem Alter das Konto eröffnet werden kann und wie lange es die gĂŒnstigen Konditionen gibt“, so Kerstin Backofen von Finanztest. FĂŒr manche Banken ist aber nicht nur das Alter, sondern auch der Status der jungen Leute als SchĂŒler, Studierende oder Azubis eine Bedingung. Unterschiede gibt es auch bei der Kreditkarte.

Eine Kreditkarte zum Girokonto ist fĂŒr Auslandsreisen sinnvoll. Es gibt sie als Prepaid-Karte fĂŒr MinderjĂ€hrige. Dann können Eltern Geld auf die Karte laden und das Guthaben aufstocken, wenn es nicht reicht. Eine normale Kreditkarte gibt es nur fĂŒr VolljĂ€hrige. Bei beiden Kreditkartenarten sind die Konditionen sehr unterschiedlich – von kostenfrei bis 42 Euro im Jahr. Außerdem bieten manche Karten die Möglichkeit, im Ausland kostenlos Bargeld am Automaten zu ziehen.

Finanztest-Expertin Backofen empfiehlt, auch darauf zu achten, dass die Bank genĂŒgend Automaten fĂŒrs kostenlose Geldabheben bietet oder zumindest ein Automat in WohnortnĂ€he ist. Denn wer Bargeld an einem Automaten zieht, der nicht zur eigenen Bank oder zum Bankenverbund gehört, muss dafĂŒr bezahlen. Das können bis zu 5 Euro pro Abhebung sein.

Was Überweisungen kosten, ab welchem Mindestalter Onlinebanking fĂŒr die Jugendlichen möglich ist, mit welcher Karte die Jugendlichen im Ausland in Euro oder in FremdwĂ€hrung kostenfrei Geld abheben können, wie hoch die Kosten fĂŒr die Kreditkarte sind – das zeigt der Test Jugendgirokonten. Er findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter online abrufbar ...
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Mikrozensus 2019 befasst sich vertieft mit Fragen zur Krankenversicherung
Interviewer befragen 51.000 Haushalte in Baden-WĂŒrttemberg

Der Mikrozensus 2019 hat begonnen. Über das ganze Jahr hinweg werden in ĂŒber 900 Gemeinden in Baden-WĂŒrttemberg 51.000 Haushalte von Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt. Neben dem Grundprogramm zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Befragten werden 2019 vertieft Fragen zur Krankenversicherung erhoben. Die Ergebnisse des Mikrozensus sind fĂŒr die Planung in Politik und Verwaltung von großer Bedeutung.

Der Mikrozensus ist eine amtliche Haushaltsbefragung, mit der seit 1957 wichtige Daten ĂŒber die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung ermittelt werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage fĂŒr politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen in Bund und LĂ€ndern, stehen aber auch der Wissenschaft, der Presse und interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zur VerfĂŒgung. Die Daten werden kontinuierlich ĂŒber das gesamte Jahr verteilt von Erhebungsbeauftragten erhoben. Knapp 1.000 Haushalte werden pro Woche in Baden-WĂŒrttemberg befragt.

In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunĂ€chst GebĂ€ude bzw. GebĂ€udeteile gezogen. Erhebungsbeauftragte ermitteln vor Ort, welche Haushalte darin wohnen und kĂŒndigen sich mit einem handschriftlich ergĂ€nzten Schreiben mit Terminvorschlag an. FĂŒr die ausgewĂ€hlten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden innerhalb von fĂŒnf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.

Erhebungsbeauftragte des Statistischen Landesamtes suchen die Haushalte zum vorgeschlagenen Termin auf und bitten sie um die AuskĂŒnfte. Sie weisen sich mittels eines Interviewer-Ausweises als Beauftragte des Statistischen Landesamtes aus und erfassen die Antworten mit einem Laptop. Die AuskĂŒnfte können fĂŒr alle Haushaltsmitglieder von einer volljĂ€hrigen Person erteilt werden.

Die Befragung mit Erhebungsbeauftragten ist fĂŒr die Haushalte die einfachste und zeitsparendste Form der Auskunftserteilung. Es ist aber auch möglich, den Fragebogen in Papierform selbst auszufĂŒllen. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und PrĂŒfung der Daten im Statistischen Landesamt werden sie anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.
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NĂ€rrisches Wochenende bei Freiburg
Umzug in Oberried / Foto: Matthias Reinbold
 
NĂ€rrisches Wochenende bei Freiburg
DRK lobt HĂ€strĂ€ger fĂŒr friedlichen nĂ€rrischen Aufmarsch
-Knapp 30 Versorgungen bei Veranstaltungen in Oberried und Stegen -

Oberried/Stegen (mr). Viele tausend HĂ€strĂ€ger, Guggemusiken und GĂ€ste verweilten am Samstag und Sonntag, 19. und 20.Januar, bei einem Narrentreffen in Oberried unweit von Freiburg. Dort wurde das 70-jĂ€hrige Bestehen der örtlichen Narrengilde mit zwei UmzĂŒgen samt Festbereich ausgiebig gefeiert.

Bereits am Freitag abend hatten nur wenige Kilometer entfernt die Waldgeister in Stegen zu ihrem beliebten Zunftabend eingeladen. Auch dort wurde natĂŒrlich bis in die frĂŒhen Morgenstunden gefeiert.

Bei beiden Veranstaltungen blieben grĂ¶ĂŸere Schadensereignisse bis heute, Sonntag, 15.30 Uhr, aus. Lediglich knapp 30 kleinere "Blessuren" galt es von den insgesamt ĂŒber 20 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes aus den Ortsvereinen Oberried, Stegen, March oder Vogtsburg-Bischoffingen an den drei Tagen zu versorgen.

DRK-Vorsitzender Markus Braun aus Oberried lobte deshalb die Teilnehmer der Veranstaltungen fĂŒr ihr "friedliches feiern" in der Dreisamtalgemeinde. Und auch der Pressesprecher des DRK-Kreisverbandes Freiburg, Matthias Reinbold, war vor Ort begeistert von den vielen fröhlich feiernden Menschen ohne jede Auseinandersetzung. "Da macht Brauchtum feiern wieder Freude", erklĂ€rte Reinbold als Fazit des nĂ€rrischen Wochenendes im DRK-Kreisverband Freiburg. Aber es werden noch viele weitere Fasnet-Veranstaltungen bis zum Aschermittwoch folgen. GrĂ¶ĂŸter Einsatz wĂ€hrend der nĂ€rrischen Saison 2019 wird dabei wieder die Begleitung des Umzuges am Rosenmontag in Freiburg sein.
 
 

 
Projekte-Fonds 2019 fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement
Ab sofort können Gruppen, Initiativen oder Vereine sich bewerben

BĂŒrgerschaftliche AktivitĂ€ten sind so vielfĂ€ltig und bunt wie das Leben, sie tragen viel zur Entwicklung und LiebenswĂŒrdigkeit von Freiburg bei. Dabei bringen die Engagierten nicht nur Zeit ein, sondern oft auch eigenes Geld, um AktivitĂ€ten oder kleinere Projekten umsetzen zu können. Das beginnt bei Fortbildungen, geht ĂŒber das Erstellen von Flyern und endet nicht beim BĂŒrobedarf. Um den Kostenaufwand zu begrenzen und das BĂŒrgerschaftliche Engagement (BE) nicht an 300 Euro scheitern zu lassen, wurde der Freiburger Projektefonds geschaffen.

Ab sofort können sich Gruppen, Initiativen und Vereine um eine finanzielle Förderung fĂŒr ihre AktivitĂ€ten oder Projekte bewerben. Die Antragsfrist endet am Freitag, 12. April. Insgesamt stehen jĂ€hrlich 5.000 Euro zur VerfĂŒgung; pro Antrag können bis zu 500 Euro vergeben werden. FĂŒr AntrĂ€ge wurde auf der stĂ€dtischen Homepage ein Online-Formular eingerichtet: www.freiburg.de/engagement.

Über die Vergabe der Mittel beraten die stĂ€dtische Stabsstelle BE sowie die fĂŒnf Engagement-Förderern im Freiburger Zentrum fĂŒr Engagement: FARBE e.V., Freiwilligen-Agentur, Projektstelle BE, SelbsthilfebĂŒro und der Treffpunkt Freiburg. Alle Einrichtungen stehen fĂŒr Anfragen und zur UnterstĂŒtzung gerne zur VerfĂŒgung.

Alle Infos zum Projekte-Fonds gibt es bei der Projektstelle BE (ehem. Agenda-BĂŒro) im Freiburger Zentrum fĂŒr Engagement (Tel. 0761/767.8511, projektstelle-be@freenet.de).
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Schritt fĂŒr Schritt zur Vergleichsmiete
Seit Januar gilt der Mietspiegel 2019/2020

In wenigen Minuten selber errechnen, ob die Miete oder eine geforderte Erhöhung dem Mietspiegel entspricht

Seit Januar gilt der neue Mietspiegel. Damit lĂ€sst sich in wenigen Minuten ganz einfach errechnen, ob die eigene Miete oder eine geforderte Mieterhöhung dem Mietspiegel entspricht. Unter www.freiburg.de/mietspiegel ist ein Online-Rechner zu finden, der das Ergebnis mit wenigen Klicks und Eingaben prĂ€sentiert. Auf dieser Seite steht auch die Mietspiegel-BroschĂŒre zum kostenlosen Download bereit. Sie kann auch als gedruckte Version zum Preis von 7,50 Euro bestellt (Tel. 0761/201-5302) oder in mehreren Dienststellen (siehe Fuß der Meldung) gekauft werden.

Ist die Miete zu hoch oder die Erhöhung, die der Vermieter fordert, berechtigt? Wie viel Miete kann ich fĂŒr meine Wohnung verlangen? Antworten auf diese Fragen gibt der Mietspiegel, der die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete abbildet. Dies ist eine Durchschnittsmiete, die mit Hilfe statistischer Verfahren berechnet wird. In die Auswertung fließen aufgrund gesetzlicher Vorschriften allerdings nur Haushalte ein, deren MietvertrĂ€ge innerhalb der vergangenen vier Jahren verĂ€ndert oder in den letzten zwei Jahren neu vereinbart wurden.

Dadurch will der Gesetzgeber sicherstellen, dass die Durchschnittsmiete den aktuellen Marktpreis widerspiegelt (daher der Name „Mietspiegel“). Diese Begrenzung wird kritisch gesehen, da lĂ€nger unverĂ€ndert bestehende, möglicherweise gĂŒnstigere MietverhĂ€ltnisse nicht in die Berechnung eingehen. Die derzeitige Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, die VerlĂ€ngerung des Betrachtungszeitraums zu prĂŒfen – eine gesetzliche Neuregelung gibt es allerdings noch nicht.

Der Mietspiegel 2019/2020 wurde von einer paritĂ€tisch besetzten und ehrenamtlichen Arbeitsgruppe aus FachkrĂ€ften der Freiburger Wohnungswirtschaft und InteressenverbĂ€nden unter Moderation eines anerkannten Mietrechtsexperten erstellt und durch das GEWOS-Institut fĂŒr Stadt-, Regional- und Wohnforschung begleitet. Mit seinem Beschluss vom 13. November 2018 hat ihn der Gemeinderat als qualifizierten Mietspiegel anerkannt.

Demnach liegt die mittlere monatliche Nettomiete aller Wohnungen, unabhÀngig von WohnflÀche, Baujahr und sonstigen Wohnwertmerkmalen, in der Stadt Freiburg bei 8,56 Euro je Quadratmeter. Die durchschnittliche Mietpreissteigerung seit dem letzten Mietspiegel 2017 betrÀgt 3,7 Prozent.

Der Mietspiegel gilt fĂŒr alle Mietwohnungen des freien Marktes zwischen 20 und 150 Quadratmeter. Ausgenommen sind preisgebundene oder geförderte Wohnungen, Wohnungen in Studierenden- oder sonstigen Wohnheimen, Wohngemeinschaften mit EinzelmietvertrĂ€gen, möblierte Wohnungen sowie Ein- und ZweifamilienhĂ€user.

Bei den Angaben im Mietspiegel handelt es sich um monatliche Nettokaltmieten in Euro pro Quadratmeter. Die Nettokaltmiete ist das Entgelt fĂŒr die Überlassung der Wohnung ohne Betriebs- und Heizkosten. Die Miete fĂŒr eine Garage oder einen Stellplatz, etwaige Möblierungs- und UntermietzuschlĂ€ge sind in der Nettokaltmiete nicht enthalten. KostenansĂ€tze fĂŒr Schönheitsreparaturen und kleinere Instandhaltungskosten sind fĂŒr die Bestimmung der ortsĂŒblichen Vergleichsmiete ohne Bedeutung.

MietvertrÀge sind in der Praxis unterschiedlich gestaltet. Sind beispielsweise Betriebskosten in der Mietzahlung enthalten, muss der geleistete Mietbetrag vor der Anwendung des Mietspiegels um die entsprechend enthaltenen Betriebskosten bereinigt werden.

Die Ermittlung der ortsĂŒblichen Vergleichsmiete fĂŒr eine konkrete Wohnung erfolgt im Mietspiegel anhand mehrerer Tabellen. Die Basismiete richtet sich nach der GrĂ¶ĂŸe der Wohnung in Quadratmetern WohnflĂ€che. Besonderheiten bei Art, GrĂ¶ĂŸe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit einer Wohnung werden ĂŒber ein Tabellensystem mit Zu- und AbschlĂ€gen erfasst und ermöglichen eine detaillierte Bestimmung der ortsĂŒblichen Vergleichsmiete fĂŒr Wohnungen, die von der Basismiete abweichen. FĂŒr besondere Wohnwertmerkmale wie Penthouse oder die Lage an einer stark befahrenen Bahntrasse sind weitere Zu- oder AbschlĂ€ge möglich.

Kriterien der Berechnung
AbhĂ€ngig von der WohnflĂ€che ergibt sich die Basismiete. Die WohnflĂ€che umfasst die GrundflĂ€chen derjenigen RĂ€ume, die ausschließlich zu einer bestimmten Wohnung gehören. Nicht dazu gehören ZubehörrĂ€ume, Keller, AbstellrĂ€ume und KellerersatzrĂ€ume außerhalb der Wohnung, WaschkĂŒchen, BodenrĂ€ume, TrockenrĂ€ume, HeizungsrĂ€ume und Garagen. DachgeschossflĂ€chen mit einer lichten Höhe von mindestens einem Meter und weniger als zwei Metern werden zur HĂ€lfte berĂŒcksichtigt; nicht berĂŒcksichtigt werden FlĂ€chen mit einer lichten Höhe von weniger als einem Meter. Die GrundflĂ€chen von Balkonen, Loggien, DachgĂ€rten und Terrassen sind in der Regel zu einem Viertel ihrer GrundflĂ€che, höchstens jedoch zur HĂ€lfte anzurechnen.
Die Basismiete pro Quadratmeter betrĂ€gt bei 20 qm 14,36 Euro, bei 30 qm 11,14 Euro, bei 40 qm 9,66 Euro, bei 60 qm 8,16 Euro, bei 80 qm 7,94 Euro, bei 100 qm 8,55 Euro, bei 120 qm 9,17 Euro und bei 140 qm 9,11 Euro. Alle weiteren Angaben bis zu 150 qm stehen quadratmetergenau in der Mietspiegel-BroschĂŒre bzw. online.

Daneben wirken sich besondere Wohnwertmerkmale, die von der Vermieterin bereitgestellt werden, auf die Miethöhe aus. Hat ein Mieter einzelne Ausstattungsmerkmale (z. B. hochwertige BodenbelĂ€ge) selbst geschaffen, ohne dass die Kosten hierfĂŒr vom Vermieter erstattet wurden, werden sie nicht mitberechnet. GrundsĂ€tzlich ist eine Wohnung in diejenige Baualtersklasse einzuordnen, in der das GebĂ€ude fertiggestellt beziehungsweise die Wohnung bezugsfertig wurde.
Bei einem Baujahr bis 1918 gibt es 8%, bei Baujahr 1919 bis 1948 13%, bei Baujahr 1949 bis 1960 10% und bei Baujahr 1961 bis 1977 7% Abschlag.
Bei Baujahr 1978 bis 1994 gibt es 3%, bei Baujahr 1995 bis 2001 7%, bei Baujahr 2002 bis 2008 9% und bei Baujahr ab 2009 18% Zuschlag.
Eine grundlegende Modernisierung seit 2001 gibt weitere 6 Prozent Zuschlag.

Die Lage in einem GebĂ€ude mit mindestens 10 Etagen (oberhalb des Erdgeschosses) fĂŒhrt zu einem Hochhaus-Abschlag von 6 Prozent auf die Basismiete.

Zu den besonderen Merkmalen der Wohnungsausstattung, die den Mietpreis in Freiburg beeinflussen, zĂ€hlen eine gehobene KĂŒchenausstattung (plus 15%), Einbauschrank oder -schrĂ€nke (nicht im KĂŒchenbereich; plus 3%), ein gut nutzbarer Balkon bzw. eine gut nutzbare Loggia (mindestens 8 qm groß; plus 5%), ausschließlich eigene Gartennutzung (plus 5%), ĂŒberwiegend Dreifachverglasung (plus 6%) und die Modernisierung bzw. der Einbau des Warmwassererzeugers nach 2009 (plus 3%).
AbschlĂ€ge gibt es bei Wohnungen ohne Gegensprechanlage mit TĂŒröffner (minus 3%), ohne Abstellgelegenheit fĂŒr FahrrĂ€der oder Kinderwagen innerhalb des GebĂ€udes (minus 3%), sowie bei Einzelöfen oder mindestens einem Wohnraum ohne Heizung (minus 8%).

Die Miethöhe wird auch von der Lage der Wohnung beeinflusst. Dazu wurden fĂŒnf Wohnlagenzonen auf Stadtteilebene ermittelt; ihre Klassifizierung erfolgte anhand der durchschnittlichen Miethöhe pro Stadtteil. Bei der Lage im Grenzbereich zwischen zwei Stadtteilen oder Unklarheiten in der Zuordnung gilt das Straßenverzeichnis in der Mietspiegel-BroschĂŒre.
ZuschlĂ€ge gibt es in den Stadtteilen Altstadt, Herdern, Neuburg (jeweils plus 12%), Oberau, Rieselfeld, Vauban und Wiehre (plus 9%). In Betzenhausen, Ebnet, GĂŒnterstal, Kappel, Lehen, Littenweiler, St. Georgen, StĂŒhlinger, Waldsee und ZĂ€hringen gibt es weder Zu- noch Abschlag. AbschlĂ€ge gibt es in den Stadtteilen BrĂŒhl, Haslach, Landwasser (jeweils minus 7%), Hochdorf, Mooswald, Munzingen, Opfingen, Tiengen, Waltershofen und Weingarten (minus 15%).

ZusĂ€tzlich wurden objektive Wohnlagekriterien ermittelt, die Zu- oder AbschlĂ€ge auf kleinrĂ€umiger Ebene erlauben. Wenn die Wohnung an einer Hauptverkehrsstraße mit starkem Verkehrsaufkommen und hohem bis sehr hohem LĂ€rmpegel liegt, gibt es 3% Abschlag. Wenn die nĂ€chste GrĂŒnanlage bzw. Park, die mindestens so groß ist wie ein Fußballfeld, ĂŒber 1.000 Meter entfernt liegt, gibt es 2% Abschlag. ZuschlĂ€ge bringt dagegen die gute Erreichbarkeit von Arzt, Apotheke, Schule, Kindergarten (plus 2%) bzw. der Bergwaldgebiete am Rande der Stadt (plus 5%).

Online-Rechner und Download/Kauf der BroschĂŒre
Unter www.freiburg.de/mietspiegel ist ein Online-Rechner zu finden, der das Ergebnis mit wenigen Klicks und Eingaben prĂ€sentiert. Auf dieser Seite steht auch die Mietspiegel-BroschĂŒre zum kostenlosen Download bereit.
Als gedruckte Version kostet die BroschĂŒre 7,50 Euro. Sie kann im Amt fĂŒr Liegenschaften und Wohnungswesen (Tel. 0761/201-5302) bestellt oder in folgenden Dienststellen gekauft werden: Amt fĂŒr Liegenschaften und Wohnungswesen, Fahnenbergplatz 4; BĂŒrgerservice, Fehrenbachallee 12; BĂŒrgerberatung am Rathausplatz 2-4; und in manchen Ortsverwaltungen.
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