Otting: Schloßkapelle Mater Dolorosa (c) DSD / Peter Schabe |
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| Bronzeplakette für Schlosskapelle Mater Dolorosa in Otting |
Zur Erinnerung an die private Förderung
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der GlücksSpirale die Restaurierung der Innenraumschale mit den Wandbildern der Schlosskapelle Mater Dolorosa in Otting mit 25.000 Euro unterstützen. Manfred Kiesel, Ortskurator Dinkelsbühl der DSD, überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 28. Oktober 2026 um 11.00 Uhr eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Bürgermeister Wolfgang Lechner. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung der Denkmalpflege motivieren.
Die Schlosskapelle Mater Dolorosa steht am Ortsrand von Otting in der Nähe des ehemaligen Schlossareals. Bereits die mittelalterliche Burg verfügte über eine Kapelle, die 1393 urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1685 ließ Franz Josef Freiherr von Freyberg für ein Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes eine Kapelle errichten, die vermutlich in der heutigen Sakristei erhalten ist. Die heutige Schlosskapelle entstand zwischen 1702 und 1705 unter dem Hofmarkherrn Johann Karl Freiherr von Westernach.
Der einschiffige Bau mit seiner reich gegliederten Westfassade, dem oktogonalen Dachreiter und der charakteristischen Zwiebelhaube diente zeitweise auch als Wallfahrtskapelle. Besonders bemerkenswert ist die weitgehend erhaltene barocke Ausstattung. Im Inneren haben sich qualitätvolle Stuckaturen von Benedikt Vogel aus Oettingen und Melchior Paul aus Ellwangen sowie Wandfresken aus dem Jahr 1704 erhalten. Sie gehören zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen der Kapelle und vermitteln trotz späterer Veränderungen noch heute einen Eindruck von der ursprünglichen Raumpracht.
Nachdem 1853 das steinerne Gewölbe eingestürzt war, gingen die Deckenfresken verloren. Die Wandfresken, die Stuckausstattung, der Hochaltar von 1705 mit einer Pietà aus dem späten 16. Jahrhundert sowie weitere Teile der historischen Ausstattung blieben jedoch erhalten. Die geförderten Kirchenmalerarbeiten tragen dazu bei, diese bedeutenden Zeugnisse barocker Sakralkunst dauerhaft zu bewahren.
Die Schlosskapelle gehört zu den über 680 Denkmalen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat. |
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Leibfriedscher Garten mit Villa Moser in Stuttgart (c) SMG / Sarah Schmid |
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| Kulturdenkmal im Grünen U: Villa Moser Stuttgart |
| Die imposante Landhausvilla des Schokoladenfabrikanten Eduard Otto Moser wurde in den 1870er-Jahren von Architekt Johann Wendelin Braunwald im Park des Leibfriedschen Gartens erbaut. Ein Luftangriff im Jahr 1944 zerstörte sie dann bis auf ihre Grundmauern. Zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 hauchte man dem Gelände über Kunstinstallationen und die Verbindung mit dem „Grünen U“, das Grünanlagen vom Schlossgarten bis zum Killesbergpark einschließt, neues Leben ein. Die „Kunststation Villa Moser“ des Architekten Hans Dieter Schaal macht die Überreste des Baus im Renaissance-Stil und ihren verwilderten Park durch Laufstege für das Publikum zugänglich. Bei einem Spaziergang kann man sich in der denkmalgeschützten Gartenanlage auf Spurensuche begeben. |
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| Bau des Radschnellwegs RS6 rückt in die Weiherhofstraße vor |
Der Bau des RS6 geht voran. Anfang November sind die Arbeiten auf der Höhe des Stadtgartens weitestgehend abgeschlossen und die Baustelle rückt in die Weiherhofstraße vor.
Am Montag, 2. November, starten Bauarbeiten rund um die Einmündung Weiherhofstraße/Wölflinstraße. Dort entsteht eine Gehwegüberfahrt. Der Gehweg führt in Zukunft niveaugleich entlang der Weiherhofstraße über die Fahrbahn der Wölflinstraße. Rampen auf beiden Seiten bremsen querende Fahrzeuge aus. Das sichert die Vorfahrt des RS6. Für alle Fußgänger*innen entlang der Weiherhofstraße sorgt die Gehwegüberfahrt außerdem für Barrierefreiheit und mehr Sicherheit – etwa für den Schulverkehr zum Friedrich-Gymnasium. Was eine Gehwegüberfahrt ist, sieht man schon jetzt entlang der Stadtstraße an mehreren Stellen. Im Zuge der Arbeiten vergrößert das Garten- und Tiefbauamt auch die Baumbeete der beiden angrenzenden Bäume. Außerdem entsteht nördlich der Einmündung eine neue barrierefreie Querungsmöglichkeit über den Radschnellweg.
Ansonsten beschränken sich die Arbeiten in der Weiherhofstraße auf Markierungen und Beschilderungen, die den Verkehr neu regeln: Das Parken ist zukünftig auf der Westseite der Fahrbahn möglich. Neu markierte Sicherheitstrennstreifen sorgen für mehr Abstand zwischen Radfahrer*innen und Autoverkehr. Auch die beidseitige grüne Begleitlinie kommt wieder zum Einsatz. Sie führt perspektivisch bis nach Waldkirch und Emmendingen. Zudem wird der Bereich nördlich der Weiherhofstraße als Einbahnstraße (Radverkehr frei) in Richtung Süden ausgewiesen. Das ist Teil des Verkehrskonzepts, das den Kfz-Durchgangsverkehr aus der RS6-Achse heraushalten soll. Die Verwaltung will so gezielt den Verkehr rund um Schulen beruhigen, wie hier am Friedrich-Gymnasium.
Bis voraussichtlich Ende November sind die Bauarbeiten in der Weiherhofstraße fertig und es geht am Heinrich-Rosenberg-Platz weiter. |
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Dorf Guorn im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen (c) Stadt Münsingen |
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| Sehnsuchtsorte im Sperrgebiet – Albgut Münsingen und Dorf Gruorn |
| Vor einigen Jahren rollten noch Panzer durch das ehemalige militärische Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes bei Münsingen. Inzwischen liegt hier einer der größten unzerschnittenen Naturräume Baden-Württembergs. Die jahrzehntelange Sperrung hat so manches Kuriosum hinterlassen, wie die Überreste des verlassenen Dorfs Gruorn: Seine Kirche, der Friedhof und das Schulhaus sind nur zu Fuß oder per Rad zu erreichen und erzählen die tragische Geschichte der Dorfbevölkerung. Infotafeln und ein kleines Museum im ehemaligen Schulhaus vermitteln Details zu ihrem Leben und ihrer Vertreibung. Dort kann man auch einkehren – ebenso wie im unweit gelegenen „Alten Lager“. Die einstige Generals- und Truppenunterkunft empfängt ihre Gäste heute als „Albgut“. In viele der historischen Gebäude sind inzwischen Hotels, Gastronomien, Manufakturen und Eventlocations eingezogen. In den entlegeneren Bereichen des weitläufigen Areals scheint die Zeit dagegen noch immer still zu stehen. |
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| Freiburg: Einbürgerungsfeier im Oktober |
151 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten
Für 151 Freiburger*innen aus 48 Herkunftsländern war der Mittwoch, 28. Oktober, ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 151 Eingebürgerten sind 19 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier im September haben 240 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für Mittwoch, 18. November geplant. |
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| Freiburg: ASF sammelt Schnittgut ein |
Vom 2. bis 20. November sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten Gärten ein. Die Gartenabfälle werden gehäckselt und kompostiert. Die Abholtermine für jede Straße sind im Abfallkalender, in der Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de (>Abfuhrtermine<) zu finden.
Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss mit Naturkordel (kein Plastik) zusammengebunden sein und darf eine Länge von maximal 120 cm und einen Astdurchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bündeln lässt, kann in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in Plastiksäcken wird von der ASF nicht mitgenommen. |
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Blick auf den Mummelsee (c) Schwarzwald Tourismus / Klaus Hansen |
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| Mummelsee: Tödliche Liebe |
| Der Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße ist bekannt für seine dunkle Tiefe und die Wassergeister, die darin hausen sollen. Wer in mondhellen Nächten genau hinschaut, kann die „Mümmlein“ tanzen sehen. Die sanften Nixen halfen früher den Menschen im Tal, mussten aber rechtzeitig bei Einbruch der Nacht zu ihrem kristallenen Schloss am Seegrund zurückkehren. Der Erzählung nach vergaß eine von ihnen beim verliebten Tanz mit einem Bauernsohn die Zeit und erreichte das Schloss zu spät. Kurz darauf brandete eine blutrote Welle auf. Das Mümmlein hatte für seinen Liebestanz mit dem Leben bezahlt. |
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| Freiburg: Arbeiten an einer Brücke . B3 / Isfahanallee nachts gesperrt |
Das Geländer der Brücke, welche die Hans-Bunte-Straße über die B3 führt, muss repariert werden. Die Arbeiten laufen nachts von Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr bis Freitag, 30. Oktober, 5 Uhr morgens.
Dafür wird die B3 auf Höhe der Brücke stadteinwärts voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Abfahrt zur Hans-Bunte-Straße abgeleitet. Es gibt eine Umleitung. Ebenfalls betroffen ist die linke Fahrspur stadtauswärts. Sie ist gesperrt, aber der Verkehr in Richtung Waldkirch läuft einspurig an der Baustelle vorbei. |
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