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Dienstag, 19. März 2019
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Verschiedenes

 
Karlsruhe-App fĂŒr Freizeit und BĂŒrgerdienste
Workshop bringt Interessengruppen zusammen / Grundstein fĂŒr Testversionen gelegt

Mit dem Projekt "digital@KA" entwickelt die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft eine Multifunktions-App, die fĂŒr die Menschen in der FĂ€cherstadt zum Bindeglied zwischen analoger und digitaler Welt werden soll. Ziel ist es, BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern einen einfachen, zentralen und personalisierbaren Zugang zu verschiedenen Apps und Diensten zu ermöglichen, den sie mit nur einem Passwort (Single-Sign-On) erreichen. Zum einen sollen dabei digitale BĂŒrgerdienste der öffentlichen Verwaltung gebĂŒndelt und mobil verfĂŒgbar gemacht werden, zum anderen sollen ĂŒber die App auch Dienste privater Anbieter erreichbar sein.

VielfĂ€ltige BĂŒrgerbeiteiligung

Um die App an die BedĂŒrfnisse der Nutzenden anzupassen, lud das Projektteam nun BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, stĂ€dtische Mitarbeitende, Vereine, Vertreterinnen und Vertreter des Einzelhandels sowie der lokalen Wirtschaft zum Workshop "BĂŒrger-App gemeinsam gestalten" in das Zukunftslabor der Stadt Karlsruhe ein. Hier hatten die Teilnehmenden bereits frĂŒhzeitig die Möglichkeit, ihre ganz unterschiedlichen Ideen und VorschlĂ€ge einzubringen. Vielfalt war dabei besonders wichtig und so war unter anderem die Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren gefragt, um deren Anforderungen an die Bedienbarkeit, mögliche Hindernisse und gewĂŒnschte Dienstleistungen in Erfahrung zu bringen. Aber auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Kenntnisse und Vorstellungen einbringen und mit dem Projektteam erörtern.

Inhalte des Workshops

Im Laufe der Veranstaltung haben sich die Teilnehmenden dabei in sogenannte Personas hineinversetzt. Fiktive Personen also, die mit ihren konkreten Eigenschaften und ihrem konkreten Nutzungsverhalten stellvertretend fĂŒr bestimmte Nutzergruppen sind. ZunĂ€chst nahmen sie die Rolle von bereits existierenden BĂŒrger-Personas ein und mussten aus deren Sicht beschreiben, welche Aufgaben sie ĂŒblicherweise bewĂ€ltigen mĂŒssen (sogenannte Customer Jobs). Auch die Art der Interaktionen mit und außerhalb der Stadtverwaltung war hier von Bedeutung. ZusĂ€tzlich sollten sie beschreiben, welche Probleme die jeweilige Persona beim AusfĂŒhren ihrer Aufgaben hat und wie eine digitale Lösung aussehen könnte. Da auch Firmen und Vereine ihre Dienste, Angebote und Aktionen ĂŒber die BĂŒrger-App anbieten können, waren die Teilnehmenden im zweiten Teil des Workshops damit befasst, neue Personas fĂŒr diese Nutzergruppen zu entwickeln. FĂŒr die Firmen-Gruppe wurden die Personas "EinzelhandelsgeschĂ€ft" und "Start-up" geschaffen, fĂŒr Vereine "Sportverein" und "Kulturverein".

Zukunftsprognose

Mit dem Workshop wurde laut Projektleiter Dr. Ralf Trunko "der Grundstein fĂŒr die weitere Entwicklung der BĂŒrger-App gelegt." Erste Versionen zum Testen sollen folgen, um die App in einem kontinuierlichen Prozess verbessern zu können. Ab Ende 2019 sollen dann im halbjĂ€hrlichen Rhythmus neue Versionen erscheinen. Koordiniert wird der Entwicklungsprozess vom Amt fĂŒr Informationstechnik und Digitalisierung der Stadt Karlsruhe. Partner sind das FZI Forschungszentrum Informatik, das CyberForum e.V., die CAS Software AG, die YellowMap AG, die WeLocal World AG sowie die ISB AG. Das Projekt digital@KA wird gefördert im Rahmen der Digitalisierungsinitiative "digital@bw" des Ministeriums fĂŒr Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-WĂŒrttemberg.
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Ökumene ist der Ernstfall
RAHMENVEREINBARUNG ZWISCHEN DER KATHOLISCHEN UND DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN DER STADT

Freiburg. Einstimmig hat die Evangelische Stadtsynode am Samstag der ökumenischen Rahmenvereinbarung mit den katholischen Stadtdekanat bei ihrer FrĂŒhjahrstagung in der MatthĂ€uskirche, Sundgauallee zugestimmt. Bereits Ende Februar hatte der katholische Dekanatsrat, das von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe entworfene dreiseitige Papier, ebenfalls einstimmig befĂŒrwortet. „Der Weg der Ökumene ist uns alternativlos aufgetragen“, heißt es in der Vereinbarung, die vor den anwesenden rund 50 Synodalen unterschrieben wurde. Im Wesentlichen wird darin festgehalten was in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht wurde. Zugleich wird erklĂ€rt, „soweit und so oft wie möglich mit einer Stimme sprechen“ zu wollen.

Ökumene sei kein Luxus, sondern der „Ernstfall des Glauben“, sagte der evangelische Stadtdekan und zitierte damit Kardinal Walter Kasper. Bereits in seiner Ansprache zu Beginn der Synodentagung hatte Engelhardt die ökumenische Öffnung, die durch II. Vatikanische Konzil in Rom ermöglicht worden war, gewĂŒrdigt. Selbstkritisch meinte er: die evangelische Kirche sei demgegenĂŒber „in den letzten 50 Jahren ökumenisch an vielen Stellen unter Niveau geblieben, indem wir gegenĂŒber den katholischen Reformen in einer gewissen behĂ€big-wohlwollenden SelbstgenĂŒgsamkeit verblieben sind“.

Eine Hausaufgabe, die aus der jetzt geschlossenen Vereinbarung heraus entstĂŒnde sei es vor allem in der Kommunikation miteinander weiterhin „bessere Strukturen zu schaffen“ sagte Dompfarrer und Stadtdekan Christian WĂŒrtz. Der stellvertretende Vorsitzende des Dekanatsrats Hansjörg Kaiser betonte, dass es auf Seiten der einzelnen Gemeinden bereits „viel, viel mehr Kooperationen gibt“, als im Rahmenvertrag festgehalten werde. Vereinbart wurde deshalb, dass der Rahmenvertrag in zwei bis drei Jahren ĂŒberarbeitet und gegebenenfalls erweitert werden könne. Dies hatte auch Regina D. Schiewer in ihrer EinfĂŒhrung zur Synodentagung betont: Es brauche eine „diskutierende Kirche, die sich im GesprĂ€ch befindet“ damit sich etwas verĂ€ndere oder aber bewusst beim Alten belassen werde, so die Vorsitzende des evangelischen Leitungsgremiums.
Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass sich der Stadtkirchenrat und der Dekanatsrat etwa alle zwei Jahre zu gemeinsamen Sitzungen treffen, dass der katholische Dekan beim evangelischen Reformationstagsgottesdienst mitwirkt und der evangelische Dekan beim katholischen Gottesdienst zum ersten Fastensonntag. Dies sind nur zwei von weiteren etwa zwei Dutzend verschiedenen Formaten in denen es bereits aktive Kooperationen gibt, die in der Vereinbarung genannt sind und weiterentwickelt werden sollen.

Viele Synodale zeigten ihre Freude ĂŒber das jetzt erreichte, und lobten die „gelungene“ Arbeit der Vorbereitungsgruppe.

Ein weiteres Thema bei der FrĂŒhjahrtagung der Stadtsynode war die zu ĂŒberarbeitende Lebensordnung fĂŒr die Ehe und Trauung. Der Landessynodale Jochen Kunath stellte den Entwurf der Landeskirche nicht ohne kritische Anmerkungen vor. Die sogenannte Lebensordung, reflektiert die theologische Wahrnehmung und das kirchliche Handeln in Bezug auf Trauung und Ehe. Nachdem die gesellschaftliche Situation in diesem Themenfeld in jĂŒngster Vergangenheit starke Wandlungen erfahren hat, und die badische Landessynode vor drei Jahren einer Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren uneingeschrĂ€nkt zugestimmt hat und muss dieses Papier der Landeskirche unter Beteiligung der Kirchenbezirke ĂŒberarbeitet werden. Eine Arbeitsgruppe soll fĂŒr eine RĂŒckmeldung an die Kirchenleitung nun eine Vorlage erarbeiten.

Schließlich stellte der Beauftragte fĂŒr die Seelsorgearbeit, der Psychologe Markus Becker die laufende Arbeit des Seelsorgeausschusses vor. Der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der evangelischen Kirche berichtet von dem gelungenen Projekt „Was ich im Herzen trage“, bei dem es um psychologische Beratung von Ă€lteren Menschen geht. Wenn der Stadtkirchenbezirk sein selbst gestecktes Ziel, die Seelsorgearbeit bei Senioren weiter auszubauen nachkommen wolle, mĂŒsste jedoch weitere Mittel eingesetzt werden, meinte Becker.
 
 

 
Karlsruhe: Jazzclub und P8 mit Bundesmusikpreis APPLAUS 2018 ausgezeichnet
Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche gratuliert den Programm-Machern

FĂŒr ihr herausragendes Livemusikprogramm haben mit dem Jazzclub und P8 – Panorama gleich zwei Karlsruher SpielstĂ€tten den Bundesmusikpreis APPLAUS 2018 der Initiative Musik erhalten. Die Auszeichnungen sind mit 20.000 Euro fĂŒr den Panorama e.V. und 7.500 Euro fĂŒr den Jazzclub verbunden. "Ich freue mich ĂŒber die großartige Auszeichnung", so Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche in ihren GlĂŒckwunschschreiben an die beiden Kulturvereine. Damit erfahre deren wichtige kulturelle Arbeit neben der institutionellen Förderung durch die Stadt Karlsruhe auch auf Bundesebene WertschĂ€tzung, hofft Asche, dass "Ihr Engagement dadurch noch mehr beflĂŒgelt wird."
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Upload-Filter: Hauruck-Entscheidung verhindert
vzbv beteiligt sich an erfolgreichem Aufruf gegen vorgezogene Abstimmung

Die Reform des europĂ€ischen Urheberrechts geht in die heiße Phase: Uploadfilter bilden das zentrale Element des EU-Reformvorstoßes. Der Koalitionsvertrag spricht sich zwar eindeutig gegen verpflichtende Uploadfilter aus. Trotzdem hat die Bundesregierung zugestimmt, diese durch Artikel 13 der Richtlinie einzufĂŒhren. In einem Brief an die Fraktionsvorsitzenden des Europaparlaments haben Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Internetkultur gefordert, die Entscheidung ĂŒber Uploadfilter im EuropĂ€ischen Parlament nicht vorzuverlegen, besser sogar sie zu verschieben. Andernfalls könnte aus Sicht des BĂŒndnisses das Bild, das insbesondere junge Leute von der europĂ€ischen Gesetzgebung haben, nachhaltig beschĂ€digt werden.

„Kurz vor der Europawahl wĂ€re es ein völlig falsches Signal an junge WĂ€hlerinnen und WĂ€hler gewesen, die Abstimmung ĂŒber Uploadfilter vorzuverlegen. NatĂŒrlich liegt die Vermutung nahe, dass man hiermit den europaweiten Protesten am 23. MĂ€rz gegen Artikel 13 zuvorkommen wollte. Das ist mindestens schlechter Stil“, sagt Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv. Mit Ihrem Vorstoß, die Entscheidung ĂŒber Uploadfilter vorzuverlegen, konnte sich die EuropĂ€ische Volkspartei nicht durchsetzen

„Dass eine Vorverlegung jetzt vom Tisch ist, hĂ€ngt maßgeblich mit den Protesten vor allem junger Menschen im Netz und auf der Straße zusammen. Davor kann man nur den Hut ziehen.“
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Schutz vor Hacks
Großen deutschen Onlinediensten fehlt doppelte Sicherung

„Doppelt gesichert hĂ€lt besser“. Auf diesem Prinzip beruht die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Neben dem Passwort ist noch ein zweiter Faktor beim Einloggen nötig. Immer mehr Internet­services bieten diesen Schutz an, wie die Stiftung Warentest in einer Unter­suchung von 45 Diensten festgestellt hat. Vielen großen deutschen Onlinediensten fehlt der empfehlenswerte Schutz allerdings.

Konnten Nutzer beim letzten Test im April 2017 ihren Zugang zu Internet­services nur in 15 von 42 FĂ€llen mit 2FA sichern, fanden die Tester jetzt diese Option bereits bei 34 von 45 geprĂŒften Angeboten. Bedauerlicher­weise bieten viele große deutsche Online­dienste wie GMX, T-Online, Web.de, Zalando und Otto ihren Kunden noch immer keine entsprechende Möglich­keit an.

Ob per SMS, App, Stick oder anders – die Stiftung Warentest zeigt unter www.test.de/2fa, welche Verfahren es gibt, wie sie funktionieren und listet in einer ĂŒbersichtlichen Tabelle auf, welche Plattformen welche Methode anbieten.
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Freiburg: Jahresfahrplan 2019
Einbindung der Rottecklinie und Taktverdichtungen

Der Wechsel zum Jahresfahrplan 2019 bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) am 16. MÀrz ist geprÀgt von der Einbindung des neu eröffneten Streckenabschnitts der Stadtbahn Rotteckring, von Taktverdichtungen auf einzelnen Linien und von einer verbesserten Bedienung des Industriegebietes Nord.

Stadtbahn

Änderungen im Liniennetz ergeben sich bei den Stadtbahnlinien 2, 4 und 5.

Die Stadtbahnlinie 5 fĂ€hrt vom 16. MĂ€rz an vom Rieselfeld kommend wie bisher alle 7,5 Minuten durch Haslach. Nach der Haltstelle „Heinrich-von-Stephan-Straße“ bleibt sie in der Kronenstraße und fĂ€hrt nach der KronenbrĂŒcke ĂŒber Wertmannstraße, Rotteckring und Fahnenbergplatz zur neuen Endhaltstelle „Europaplatz“ (ehemals „Siegesdenkmal“). Von dort geht die Fahrt zurĂŒck Richtung Rieselfeld. Wichtige, barrierefreie Umsteigemöglichkeiten entlang der Linie 5 gibt es an den Haltestellen „Am LindenwĂ€ldle“, „Stadttheater“ und „Europaplatz“.

Die Stadtbahnlinie 2 fĂ€hrt dann aus GĂŒnterstal kommend im 10-Minuten-Takt vom Bertoldsbrunnen weiter Richtung „Rathaus im StĂŒhlinger“ und ĂŒber „Hauptfriedhof“ bis „Hornusstraße“.
Die Stadtbahnlinie 4 behĂ€lt ihren Fahrweg, wird wegen der großen Nachfrage jedoch von einem 10-Minuten-Takt auf einen 7,5-Minuten-Takt verbessert.

In den FrĂŒhspitzen fĂ€hrt die Linie 1 alle 4 Minuten, die Stadtbahnlinien 3, 4 und 5 fahren in dieser Zeit alle 6 Minuten.

Bus

SpĂŒrbare VerĂ€nderungen bringt der neue Fahrplan im Bereich des Stadtteils Mooswald und des Industriegebietes Nord.

Der Fahrweg der Buslinie 10 fĂŒhrt kĂŒnftig nicht mehr durch das IG Nord, sondern von der Paduaallee kommend im 30-Minuten-Takt durch die ElsĂ€sser Straße zur Bissierstraße.

Die Buslinie 36 fĂ€hrt im 15-Minuten-Takt zwischen Hochdorf und der Haltstelle „Moosweiher“. Jedes zweite Fahrzeug fĂ€hrt dann – zeitlich versetzt zur Linie 10 – ebenfalls durch die ElsĂ€sser Straße zur Haltestelle „Bissierstraße“. Auf diese Weise kann zwischen den Haltestellen „Hofackerstraße“ und „ElsĂ€sser Straße“ im Tagesverkehr ein 15-Minuten-Takt angeboten werden.

Die Andienung des IG Nord erfolgt vom 16. MĂ€rz an durch die neue Buslinie 22. Diese startet an der Haltestelle “Bissierstraße“ und fĂ€hrt alle 15 Minuten – und damit deutlich hĂ€ufiger als die bisherige Linie 10 – durch das IG Nord zur Endhaltestelle „Gundelfinger Straße“.

Änderungen gibt es auch bei den Buslinien 24 und 27. Neu hinzu kommt die Linie 23.

Die Linie 24 (Munzinger Straße – Paduaallee – Gundelfinger Straße – Gundelfingen Bahnhof) wird kĂŒnftig im Tagesverkehr durchgĂ€ngig angeboten.

Von Herden kommend endet die Linie 27 kĂŒnftig am neuen ‚Europaplatz‘. Dort besteht dann mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 Anschluss an das Stadtbahnnetz

Neu hinzu kommt die Linie 23, die als Pendlerlinie fĂŒr das IG Nord konzipiert ist. Drei Fahrten am Morgen und weitere drei am spĂ€teren Nachmittag starten am Hauptbahnhof, fahren durch das IG Nord und enden an der Haltestelle „Gundelfinger Straße“.

Nachtverkehr „Safer Traffic“

Entsprechend der Änderung im Tagesnetz fĂ€hrt die Stadtbahnlinie 5 kĂŒnftig auch im Nachtverkehr an den Wochenenden zwischen Rieselfeld und Europaplatz.

Außerdem freut sich die VAG, dass die Gemeinde MĂŒnstertal wieder von den nĂ€chtlichen Anschlusstaxen angesteuert wird.
 
 

 
Die Stadtbahn Rotteckring: Meilenstein der Innenstadtentwicklung
Freiburg. Die Stadtbahn Rotteckring ist ein wesentlicher Meilenstein der Westerweiterung der Freiburger Innenstadt. Sie erschließt die bis zur Bismarckallee gewachsene Innenstadt flĂ€chig mit Öffentlichem Nahverkehr. An der Haltestelle „Stadttheater“ ist ein neuer barrierefreier Umsteigknoten entstanden, der den Bertoldsbrunnen als zentralen Straßenbahnknotenpunkt Freiburgs entlastet. Hier wird kĂŒnftig die Stadtbahnlinie 5, aus dem Rieselfeld und aus Haslach kommend, ins Herz der Stadt gefĂŒhrt.

Die Rottecklinie ist Teil des Gesamtvorhabens „Stadtbahn Vauban-Rotteckring-Messe“ und wird von Bund und Land zusammen mit 85 % der förderfĂ€higen Kosten bezuschusst.

Aus betrieblicher und „netzstrategischer“ Sicht ist der neue Stadtbahnabschnitt fĂŒr die VAG von großer Bedeutung. Mit der zusĂ€tzlichen SĂŒd-Nord-Strecke in der Innenstadt wird der Bereich am Bertoldsbrunnen entlastet und erlaubt nun im ganzen Netz engere Fahrplantaktungen. Mit dem neuen Streckenabschnitt ergibt sich fĂŒr den Stadtbahnverkehr zudem mehr FlexibilitĂ€t im Falle von Störungen und Veranstaltungen.

Seit dem Baubeginn im MĂ€rz 2015 ist von der Kronenstraße ĂŒber den Rotteckring bis hin zum Europaplatz die neue, 1,9 Kilometer lange Stadtbahnstrecke gewachsen. Auf rund zwei Dritteln ihre LĂ€nge ist sie als freiburgtypisches Rasengleis ausgefĂŒhrt, auf dem die Straßenbahnen leiser und vibrationsarm rollen.

Die fĂŒnf neuen, barrierefreien Haltestellen bieten Innenstadtbesucherinnen und -besuchern nun noch mehr umweltfreundliche MobilitĂ€tsoptionen und ermöglichen es, immer möglichst nahe am gewĂŒnschten Ziel ein- und auszusteigen.

TatsĂ€chlich ist der „Erschließungseffekt“ der neuen Linie enorm. Von der Reiterstraße kommend fĂŒhrt die Strecke unter anderem an der Angell-Akademie und dem Rotteckgymnasium vorbei, um dann, nach Überquerung der KronenbrĂŒcke, viele UniversitĂ€tsinstitute und -einrichtungen mitsamt der Mensa und der Bibliothek zu erschließen. Nördlich der Bertoldstraße heißen die Anlieger zum Beispiel St. Ursula Gymnasium, Colombi Park, ArchĂ€ologisches Museum, VHS oder ADAC. Auch das Rektorat der UniversitĂ€t hat nun endliche eine Stadtbahnhaltestelle direkt vor der TĂŒr.

Im Friedrichring finden sich zahllose GeschĂ€fte aller Art, Gastronomiebetriebe und Hotels. Hier wurde auch dank des Stadtbahnbaus eine ehemals schwierige VerkehrsfĂŒhrung radikal vereinfacht und zugleich Platz fĂŒr eine großflĂ€chige Erweiterung des FußgĂ€ngerbereiches in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße erreicht. Außerdem verbessert der Umbau der Haltestelle „Siegesdenkmal“ den Komfort fĂŒr die FahrgĂ€ste der Freiburger Verkehrs AG (VAG) erheblich. Dies gilt insbesondere auch fĂŒr Menschen mit eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t.

Am neu entstandenen urbanen Europaplatz ist mit dem markanten Pavillon fĂŒr Einheimische wie fĂŒr GĂ€ste der Stadt eine neue Landmarke, ein neuer Orientierungspunkt entstanden, der auch fĂŒr die VAG drei wichtige Funktionen beinhaltet: Im Untergeschoss des GebĂ€udes befinden sich TechnikrĂ€ume fĂŒr die Stromversorgung der Stadtbahnstrecken. Außerdem ist dort auch ein Sozialraum, in dem sich Fahrerinnen und Fahrer aufhalten können. Rund um den Pavillon ist eine kombinierte Bus- und Stadtbahnhaltestelle entstanden und im architektonisch geschwungenen Dach befindet sich eine Ladeeinrichtung fĂŒr Elektrobusse.

Die Umgestaltung des Rotteck- und Friedrichrings mitsamt dem Platz rund um das Siegesdenkmal ist zweifellos eines der wichtigsten stadtgestalterischen und Stadtbild prĂ€genden Projekte in Freiburg seit EinfĂŒhrung der FußgĂ€ngerzone in den frĂŒhen siebziger Jahren. Der ehemalige, trennende Innenstadtring wurde fĂŒr die Menschen zurĂŒckgewonnen und zugleich entstanden viele urbane FlĂ€chen. Entlang der Stadtbahnstrecke entwickelten sich PlĂ€tze und verkehrsberuhigte StadtrĂ€ume mit idealen Bedingungen fĂŒr Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende. Erneut wurde deutlich, wie die Entscheidung fĂŒr den Bau einer Stadtbahn zu vielen Folgeinvestitionen entlang der Strecke und zu einer Aufwertung großer Bereiche der Stadt fĂŒhrt.
 
 

 
Gesunde ErnÀhrung leicht gemacht
Statement von Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv, zum „Tag der gesunden ErnĂ€hrung“

Verbraucherinnen und Verbrauchern wird es nicht leichtgemacht, sich im Alltag ausgewogen zu ernĂ€hren. HĂ€ufig ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, was die Zusammensetzung der NĂ€hrwerte im Lebensmittel fĂŒr die eigene ErnĂ€hrung und das Produkt bedeuten. Der vzbv fordert schon seit langem eine vereinfachte farbliche NĂ€hrwertkennzeichnung. Dazu Klaus MĂŒller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband:

„Gesunde ErnĂ€hrung liegt im Trend und wird immer wichtiger fĂŒr Verbraucher. Trotzdem sind immer mehr Kinder und Erwachsene in Deutschland ĂŒbergewichtig. Es ist wichtig, dass Verbraucher mit einem Blick erkennen können, ob es sich um ein ausgewogenes oder weniger ausgewogenes Lebensmittel handelt. Nur dann können sie die richtige Kaufentscheidung an der Ladentheke treffen. Ein NĂ€hrwertkennzeichnungssystem muss wissenschaftlich basiert erarbeitet, in TestmĂ€rkten auf seine Wirksamkeit geprĂŒft und in einem Dialogprozess mit verschiedenen Stakeholdern erarbeitet werden. Das Nutri-Score-Modell in Frankreich erfĂŒllt diese Kriterien und ist ein sehr ĂŒberzeugendes Beispiel aus der Praxis. Es könne Vorbild fĂŒr Deutschland sein.

Einige Unternehmen haben angekĂŒndigt, in diesem Jahr den Nutri-Score auf ihren Produkten zu kennzeichnen. Der Koalitionsvertrag sieht vor, bis Sommer 2019 ein Modell zur Weiterentwicklung der bestehenden NĂ€hrwertkennzeichnung zu erarbeiten. Der Verbraucher braucht jetzt schnellstmöglich ein geeignetes und einheitliches System in Deutschland. Nur wenn eine farbliche Kennzeichnung auf jedem verarbeiteten Lebensmittel zu finden ist, können Verbraucher schnell und unkompliziert vergleichen.“
 
 



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