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Samstag, 26. September 2026
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Verschiedenes

SpielplÀtze in Karlsruhe: Sicherheit, QualitÀt und AttraktivitÀt im Blick
© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika MĂŒller-Gmelin
 
SpielplÀtze in Karlsruhe: Sicherheit, QualitÀt und AttraktivitÀt im Blick
Gesperrte SpielgerÀte werden repariert oder ersetzt

Auf Karlsruher SpielplĂ€tzen sind derzeit einzelne SpielgerĂ€te und Spielbereiche durch BauzĂ€une gesperrt. „Wenn ein SpielgerĂ€t gesperrt wird, geschieht das immer, weil bei einer Kontrolle ein Sicherheitsmangel festgestellt wurde. Wir arbeiten daran, die betroffenen GerĂ€te möglichst schnell wieder nutzbar zu machen oder durch neue Spielangebote zu ersetzen“, erklĂ€rt Anja GrĂŒn, Abteilungsleitung fĂŒr Spielanlageninspektionen.

Sicherheit geht vor

Die stĂ€dtischen SpielgerĂ€te und Anlagen werden regelmĂ€ĂŸig kontrolliert. Werden dabei sicherheitsrelevante MĂ€ngel festgestellt, muss das betroffene GerĂ€t unmittelbar gesperrt werden. Nicht jeden Mangel kann das Gartenbauamt selbst beheben. MĂŒssen Fachfirmen beauftragt oder SpielgerĂ€te beziehungsweise Ersatzteile beschafft werden, entstehen oft Bearbeitungs- und Lieferzeiten. Bei einer notwendigen Erneuerung eines SpielgerĂ€tes können Lieferzeiten von mehr als einem halben Jahr entstehen. Auch Arbeiten an FallschutzflĂ€chen sind hĂ€ufig umfangreich. Nach Abschluss der Arbeiten ist zudem eine sicherheitstechnische PrĂŒfung erforderlich, bevor ein SpielgerĂ€t wieder fĂŒr die Nutzung freigegeben werden kann.

20 Spielanlagen werden dieses Jahr komplett zurĂŒckgebaut

UnabhĂ€ngig von der Sperrung einzelner sanierungsbedĂŒrftiger SpielgerĂ€te werden in diesem Jahr rund 20 kleinere Spielanlagen komplett zurĂŒckgebaut. Dabei handelt es sich um Anlagen, die zum Beispiel wegen ihres Alters, geringer Nutzung oder den Entwicklungen im Quartier ausgewĂ€hlt wurden.

Eine Auflistung aller aktuell zum RĂŒckbau vorgesehenen Spielanlagen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Karlsruhe (Tagesordnungspunkt 24).

In den kommenden drei Jahren ist zudem geplant, weitere rund 60 Anlagen zurĂŒckzubauen. Diese FlĂ€chen werden zu begrĂŒnten Aufenthalts- und FreiflĂ€chen umgewandelt. Durch die Reduzierung der SpielgerĂ€te können die Kosten fĂŒr Reparaturen und Instandhaltung gesenkt werden.

Die verbleibenden Spielanlagen werden zeitgleich saniert und weiterentwickelt. Dabei berĂŒcksichtigt das Gartenbauamt die örtlichen Gegebenheiten und BedĂŒrfnisse sowie die verfĂŒgbaren finanziellen Mittel. Das Ziel ist es, mit den verbleibenden 488 Spielanlagen im Stadtgebiet, auch kĂŒnftig attraktive und vielfĂ€ltige SpielrĂ€ume in Karlsruhe anzubieten.

Aktuelle Informationen zu laufenden Maßnahmen

Das Gartenbauamt möchte kĂŒnftig noch umfassender ĂŒber die Entwicklung der Spielanlagen informieren. Hinweise zu laufenden Maßnahmen werden bereits, soweit möglich, an den Absperrungen angebracht.

ZusĂ€tzlich ist eine eigene Themenseite zu den stĂ€dtischen Spielanlagen geplant. Dort sollen in KĂŒrze unter anderem Informationen zur Spielanlageninspektion, zum Sachstand des RĂŒckbaus, zu den QualitĂ€tskriterien sowie aktuelle Meldungen gebĂŒndelt zur VerfĂŒgung stehen.

zum Bild oben:
StĂ€dtische SpielgerĂ€te und Anlagen werden regelmĂ€ĂŸig kontrolliert.
© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika MĂŒller-Gmelin
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Freiburg: Mehr Ruhe fĂŒr alle
Weitere Straßen mit Tempo 30 ab kommender Woche

Der LĂ€rmaktionsplan der Stadt Freiburg wird weiter umgesetzt. Leiser wird es ab kommender Woche an folgenden Straßen: Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße. Dort gilt Tempo 30 aus LĂ€rmschutzgrĂŒnden bisher nur nachts. Das wird jetzt einheitlicher. KĂŒnftig darf hier rund um die Uhr nicht schneller als 30 km/h gefahren werden. Auch die Heiliggeiststraße fĂ€llt unter die neue Regelung, um die LĂŒcke zu schließen. Die Verwaltung passt auch die Ampelsteuerung und die Schilder an die neue Höchstgeschwindigkeit an.

Weitere Informationen zum LĂ€rmaktionsplan gibt es online
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Regio BĂ€der Freiburg: Bilanz Freibadsaison 2026
Außergewöhnlicher Badesommer mit Besucherrekord

‱ Rekordsaison 2026: Rund 600.000 BadegĂ€ste in den vier FreibĂ€dern
‱ Erhöhung der GĂ€stezahl gegenĂŒber dem Vorjahr von ĂŒber 50 Prozent
‱ Strandbad bleibt bei stabilem Wetter bis 4. Oktober geöffnet
‱ Schwimmförderung: 710 Kinder haben wĂ€hrend der Sommersaison in Freiburgs BĂ€dern schwimmen gelernt

Noch mindestens eine Woche, dann schließt auch das Strandbad als letztes der insgesamt vier FreibĂ€der seine Tore. Damit endet eine herausragende Badesaison mit endlosen Sommertagen und Rekordbesucherzahlen. Bei anhaltend stabilem Wetter wird das Strandbad bis Sonntag, 4. Oktober, geöffnet bleiben.

Blieb die Vorjahressaison wegen der Wiedereröffnung des Freibads West in Erinnerung, so wird die Saison 2026 mit rund 600.000 BadegĂ€sten als endloser Rekord-Badesommer in Erinnerung bleiben: Seit der Eröffnung des Strandbads am 1. Mai gab es insgesamt 99 Sommertage mit ĂŒber 25 Grad.

Bis einschließlich des vergangenen Dienstags, 22. September, haben insgesamt 582.405 BadegĂ€ste die Freiburger FreibĂ€der besucht. Das entspricht einem Zuwachs von ĂŒber 50 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr (376.667 GĂ€ste). Das Strandbad als grĂ¶ĂŸtes Freibad verzeichnete bislang insgesamt 246.827 Besuchende, und auch andere FreibĂ€der haben die 100.00er-Grenze ĂŒberschritten (Lorettobad 134.051, Westbad 111.112, Freibad St. Georgen 90.415 GĂ€ste). Das Freibad West wurde nach seiner Wiedereröffnung im August 2025 erstmals ĂŒber eine vollstĂ€ndige Sommersaison hinweg betrieben. Die Besucherzahlen des aus Hallen- und Freibad bestehenden Kombibads Westbad werden wĂ€hrend der Sommersaison pauschal zu 75 Prozent dem Freibad zugerechnet.

WĂ€hrend der vielen heißen Sommertage im Juni und Juli kam es zu einem regelrechten Ansturm auf die FreibĂ€der. Die BĂ€derverwaltung reagierte und erweiterte die Öffnungszeiten im Freibad West und im Strandbad. Im Damenbad im Lorettobad kam es aufgrund der KapazitĂ€tsgrenze von maximal 450 Personen Ende Juni Anfang Juli zu temporĂ€ren Einlassstopps. Auch hier reagierte die BĂ€derverwaltung, in dem am Wochenende nur noch Frauen ab 16 Jahren in das Damenbad eingelassen wurden. JĂŒngere Besucherinnen konnten stattdessen das Familienbad nutzen. So konnte der Charakter des Damenbads auch bei hoher Nachfrage als Ort der Ruhe und Erholung erhalten bleiben.

Der besucherstĂ€rkste Badetag 2026 war zugleich der heißeste Tag des Jahres: AbkĂŒhlung fanden an jenem Samstag, den 27. Juni, insgesamt 15.045 BadegĂ€ste in den FreibĂ€der BĂ€dern. Mit dem darauffolgenden Sonntag fanden an diesem besonderen Wochenende rd. 28.500 GĂ€ste – mehr als in ein ganzes Dreisamstadion passen wĂŒrden – den Weg in die Freiburger FreibĂ€der.

Die Zahlen zeigen, dass sich die BadegĂ€ste seit der Eröffnung des Westbads deutlich gleichmĂ€ĂŸiger verteilen. An dem Wochenende des 26./27 Juni nahm das Westbad allein fast 4.500 BadegĂ€ste auf und trug damit spĂŒrbar zur Entlastung der anderen FreibĂ€der bei. Gleichfalls spricht vieles dafĂŒr, dass mit dem Westbad zusĂ€tzliche BadegĂ€ste gewonnen werden konnten.

Ende Juli wurde im Freibad West zudem die neue Strandbar West eröffnet. Seit der Eröffnung haben sich die Besucherzahlen stetig erhöht, die Strandbar West ist bereits jetzt zu einem beliebten Treffpunkt auch fĂŒr Seeparkbesucher geworden.

Die Kinder-Schwimmkurse in den FreibĂ€dern der Regio BĂ€der in Kooperation mit der Freiburger Schwimmschule wurden ĂŒber den Sommer wieder sehr gut angenommen. Insgesamt haben in den FreibĂ€dern 229 Kinder an Kursen teilgenommen und schwimmen gelernt. Hinzu kommen ĂŒber 481 SchwimmschĂŒler in den HallenbĂ€dern, sodass insgesamt ĂŒber 700 Kinder wĂ€hrend der Sommersaison die Schwimmkurse der Regio BĂ€der besucht haben.

Besonders erfreulich verlief die Saison auch im Hinblick auf Sicherheit und Organisation: Es gab keine nennenswerten UnfĂ€lle zu verzeichnen – ein Erfolg, der vor allem auf eine qualifizierte Schulung des Personals zurĂŒckzufĂŒhren ist. Durch eine gute personelle Besetzung konnten zudem Öffnungszeiten in vollem Umfang gewĂ€hrleistet werden, was von den Besucherinnen und Besuchern sehr geschĂ€tzt wurde. „Unsere vorausschauende Personalstrategie hat sich wieder ausgezahlt. In diesem Supersommer hat unser engagiertes BĂ€derpersonal Außergewöhnliches fĂŒr unsere BĂŒrgerschaft geleistet. Ihnen gilt unser großes Dankeschön“, so Matthias MĂŒller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Regio BĂ€der GmbH.

Auch fĂŒr die kommende Saison arbeiten die Regio BĂ€der an weiteren Verbesserungen des Badeangebots. Dazu gehören u.a. die Weiterentwicklung der digitalen Besucherinformation im Lorettobad sowie die FortfĂŒhrung geplanter Investitionen in die Infrastruktur der FreibĂ€der.
 
 


(c) mitwelt.org
 
"Die VergÀnglichkeit"
von Johann Peter Hebel (Eine Schwarzwald-Apokalypse)

Jetzt, am Dienstag, 22. September 2026 jĂ€hrt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum 200. Mal. Johann Peter Hebel (1760–1826) war weit mehr als nur ein alemannischer Mundartdichter; er gilt als wegweisender Literat, Theologe, PĂ€dagoge, Moralist und AufklĂ€rer, dessen Wirken manchmal visionĂ€re ZĂŒge trug. Durch seine Kalendergeschichten und Gedichte schuf er eine volksnahe Literatur, die bis heute nachwirkt. Er war auch Wegbereiter der modernen Kurzgeschichte. Als Schulvisitator und Direktor des Karlsruher Gymnasiums setzte sich Hebel fĂŒr Bildung und die Weiterentwicklung des Schulwesens ein. Er wollte Wissen fĂŒr das einfache Volk zugĂ€nglich und verstĂ€ndlich machen. Franz Kafka, Elias Canetti, Walter Benjamin und Ernst Bloch lobten seine Werke.
Aufgrund seines Gedichtbands -Alemannische Gedichte- gilt er gemeinhin als Pionier der alemannischen Mundartliteratur. Heute ist er auch ein wenig ein "SĂ€ulenheiliger" des alemannischen Dialekts. Gerade die "SĂ€ulenheiligen" mĂŒssen ab und zu vom Denkmal geholt und ein wenig entstaubt werden, auch um die AktualitĂ€t von Dialekt zu zeigen und um Diskussionen anzustoßen.

"Die VergÀnglichkeit"
Hebels Gedicht „Die VergĂ€nglichkeit“ kann im 200. Todesjahr Hebels durchaus neu gelesen werden. Wenn heute der Schwarzwald von den Folgen des konzern- und menschengemachten Klimawandels geprĂ€gt ist – von Hitze, DĂŒrre, Trockenheit und Waldsterben –, dann wirkt das Bild der verbrannten Welt im Gedicht unmittelbar gegenwĂ€rtig.
Besonders das eindringliche Bild „Lueg, dört isch d'Erde gsi, und selle Berg het Belche gheiße!“ entfaltet gerade im Hitzesommer 2026 eine starke emotionale Wirkung.
Aus dieser Perspektive lassen sich einzelne Textfragmente als erstaunlich „visionĂ€r“ empfinden: als dunkler, teilweise schwer zugĂ€nglicher, aber eindringlicher Text, der uns dazu bringt, ĂŒber die Verletzlichkeit der Welt nachzudenken. Literatur darf und soll in neue Gegenwarten hineinsprechen.

SelbstverstÀndlich konnte Hebel 1803 weder den konzern- und menschengemachten Klimawandel noch moderne Umweltkrisen kennen. Ihm, dem Theologen und PÀdagogen, ging es nicht um ökologische Prognosen, sondern um eine grundlegende existenzielle Erfahrung: die Unausweichlichkeit der VergÀnglichkeit.
Menschen, Tiere, HĂ€user, Dörfer und selbst ganze StĂ€dte sind in seinem VerstĂ€ndnis nicht dauerhaft. Das Gedicht entfaltet diese Einsicht in einer Steigerung: von der persönlichen VergĂ€nglichkeit ĂŒber das Dorf bis hin zur ganzen Welt. Der Dialog zwischen Vater und Sohn macht diese Erfahrung anschaulich und lebensnah. Er fĂŒhrt nicht zu einer politischen oder moralischen Handlungsanweisung, sondern zu einer existenziellen Einsicht.

Auch die Katastrophenszenen sind in ihrem historischen Kontext zu verstehen. Hebel denkt in Bildern, die stark von biblischen und frĂŒhneuzeitlichen Vorstellungen geprĂ€gt sind: Feuer, Erdbeben, kosmische ErschĂŒtterung. Hebels Leben (1760–1826) war geprĂ€gt von den Nachwirkungen des SiebenjĂ€hrigen Kriegs, den Revolutions- und Napoleonischen Kriegen sowie Hunger- und Krisenjahren. Dazu kamen Naturkatastrophen wie das Erdbeben von Lissabon 1755 und extreme Witterungs- und Missernteperioden, insbesondere die Hungerjahre um 1770/71.

Eine heutige Lesart kann das Gedicht als Spiegel aktueller Krisen verstehen. Hebel hat aber keine ökologische Botschaft oder einen politischen Auftrag. Es geht ihm um das VerhÀltnis des Menschen zur Zeit, zur Endlichkeit und zur Welt. Seine Reflexion ist heute, im Zeitalter der Apokalypse-Blindheit Àhnlich wichtig wie im Jahr 1803.

Auszug aus dem Gedicht "Die VergÀnglichkeit"
(GesprĂ€ch auf der Straße nach Basel zwischen Steinen und Brombach, in der Nacht)

Alemannisch:
Der Belche stoht verchohlt,
der Blauen au, as wie zwee alti TĂŒrn,
und zwische drin isch alles use brennt,
bis tief in Boden abe.
D'Wiese het ke Wasser meh,
's isch alles öd und schwarz,
und totestill, so wit me luegtdas siehsch,
und seisch di'm Kamerad, wo mitder goht:
"Lueg, dört isch d'Erde gsi, und selle Berg het Belche gheiße!"

Schriftdeutsch:
Der Belchen steht verkohlt,
der Blauen auch, ganz wie 2 alte TĂŒrme,
und zwischendrin ist alles ausgebrannt,
bis tief in den Boden hinein.
Die Wiese hat kein Wasser mehr,
es ist alles öde und schwarz
und totenstill, so weit man schaut
und du sagst deinem Kameraden, der mit dir geht:
"Schau, dort ist die Erde gewesen, und dieser Berg hat Belchen geheißen! "
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Autor: Axel Mayer (spricht KaiserstĂŒhler Alemannisch)

 
Freiburgs Daten auf der Spur
Neuer Datenspaziergang macht digitale Stadtentwicklung an fĂŒnf Stationen erlebbar

Drei Kilometer lange Route fĂŒhrt vom Rathaus im StĂŒhlinger bis in den Stadtgarten

Woher weiß die Anzeige an der Haltestelle, wann die nĂ€chste Straßenbahn kommt? Wie findet die VAG-App das nĂ€chste freie Frelo? Und woher kennt die Stadt die klimatischen Unterschiede zwischen einzelnen Stadtteilen? Antworten auf diese Fragen gibt der neue Freiburger Datenspaziergang. An fĂŒnf Stationen erfahren Interessierte ab sofort ganz konkret mehr darĂŒber, welche Daten in Freiburg erhoben werden, wie die Technik dahinter funktioniert und welchen Nutzen die Daten fĂŒr die Stadtgesellschaft haben.

Der rund drei Kilometer lange Spaziergang startet am Besucherparkplatz beim Rathaus im StĂŒhlinger. Von dort fĂŒhrt die Route ĂŒber die Stadtbahnhaltestelle Rathaus im StĂŒhlinger und die RadzĂ€hlstation an der WiwilibrĂŒcke zur Frelo-Station am Europaplatz und schließlich zur meteorologischen Station im Stadtgarten. Hinweisschilder an den fĂŒnf Stationen erklĂ€ren die jeweilige Technik und liefern Hintergrundwissen.

Die erste Station zeigt, wie im Boden eingelassene Sensoren freie und belegte ParkplĂ€tze erkennen. Die Informationen fließen unter anderem in das stĂ€dtische Parkleitsystem ein. So finden Autofahrer*innen schneller einen freien Park-and-Ride-Platz. In KĂŒrze werden auch BehindertenparkplĂ€tze in der Innenstadt erfasst. Gleichzeitig helfen die Daten der Stadt dabei, den tatsĂ€chlichen Bedarf an ParkplĂ€tzen besser einzuschĂ€tzen.

An der Stadtbahnhaltestelle beim Rathaus im StĂŒhlinger geht es um Daten im öffentlichen Nahverkehr. Sensoren zĂ€hlen die Ein- und Ausstiege, GPS-Antennen erfassen den aktuellen Standort der Fahrzeuge. Auf dieser Grundlage entstehen die Echtzeitangaben an den Haltestellen. Die Fahrgastzahlen helfen der VAG zudem, ihr Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Die RadzĂ€hlstation an der WiwilibrĂŒcke macht sichtbar, wie viele Menschen zu welcher Zeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Werte fließen in die stĂ€dtische Verkehrsplanung ein und helfen dabei, die Radinfrastruktur am tatsĂ€chlichen Bedarf auszurichten.

An der Frelo-Station am Europaplatz erfahren Besucher*innen, wie der Standort verfĂŒgbarer LeihrĂ€der ermittelt wird. Die Daten sorgen dafĂŒr, dass freie Frelos in der VAG-App angezeigt werden. Gleichzeitig können Stadt und VAG erkennen, an welchen Standorten besonders viele LeihrĂ€der gebraucht werden.

Die letzte Station liegt im Stadtgarten. Dort messen Sensoren unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag. Die Daten machen klimatische Unterschiede innerhalb Freiburgs sichtbar und unterstĂŒtzen Stadt und Forschung dabei, auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels zu reagieren.

Der Datenspaziergang ist Teil des Projekts Smart City Freiburg. Er soll digitale Technologien verstÀndlich und transparent machen und zeigen: StÀdtische Daten sind kein Selbstzweck. Sie helfen dabei, MobilitÀt besser zu organisieren, Ressourcen gezielter einzusetzen und Freiburg zukunftsfÀhig zu planen.

Die fĂŒnf Stationen können als zusammenhĂ€ngender Spaziergang oder einzeln besucht werden. Die Informationen zu den Stationen sowie die vollstĂ€ndige Route des Spaziergangs sind zu finden unter www.freiburg.de/datenspaziergang.
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StationĂ€re Geschwindigkeitsmessanlage an neuem Standort in der Basler Straße
Die Stadt hat eine stationĂ€re Geschwindigkeitsmessanlage an einem neuen Standort in Betrieb genommen. An der Basler Straße, Höhe Fichtestraße, steht seit dem 9. September eine neue Anlage. Insgesamt erhöht sich die Anzahl der Anlagen dadurch nicht. Der bereits in die Jahre gekommene „Blitzer“ in der Heinrich-von-Stephan-Straße wird mittelfristig außer Betrieb gehen. Der Gemeinderat hatte die neue Anlage als Ersatzmaßnahme bereits mit dem Doppelhaushalt 2025/26 beschlossen. Die Anlage ist technisch so ausgestattet, dass sie den Verkehr in beide Richtungen ĂŒberwachen kann.
 
 

 
Straßenbauarbeiten in Lehen: Umleitung der Linien 19 und 32
Wegen Straßenbauarbeiten ist Durchfahrt durch Lehen von Montag, 21. September, bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember, nicht möglich. Deshalb kommt es zu EinschrĂ€nkungen und Umleitungen auf den Buslinien 19 und 32.

Von der Paduaallee fahren die Linie 19 und 32 in Richtung Lehen/Mundenhof sowie Umkirch direkt ĂŒber die B31 zur Haltestelle „Ziegelhofstraße“. Die Haltestellen „Kirchbergstraße“ und „Gescheidstraße“ entfallen. FĂŒr Direktbusse der Linie 19 zum Mundenhof ist der erste regulĂ€re Halt nach der Umleitung die Haltestelle „Am Sender“.

Die Umleitung ĂŒber die B31 gilt in gleicher Weise auch fĂŒr die Gegenrichtung.

Die FahrplÀne sind in der App VAG mobil oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de/ angepasst.
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Baden-WĂŒrttemberg nach der Wahl
Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg lĂ€dt zur Tagung ĂŒber die politische Lage im SĂŒdwesten ein

Wie hat die Landtagswahl die politische Landschaft in Baden-WĂŒrttemberg verĂ€ndert? Welche Folgen hatte das neue Wahlrecht? Und vor welchen Herausforderungen steht die neue Landesregierung? Mit diesen und weiteren Fragen beschĂ€ftigt sich die Tagung „Baden-WĂŒrttemberg nach der Wahl – Perspektiven auf die Landespolitik im SĂŒdwesten“, zu der die Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) einlĂ€dt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 22. September 2026 von 10 bis 19.30 Uhr in Stuttgart statt.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Journalismus beleuchten in ihren VortrĂ€gen zentrale Fragen, die sich nach der Landtagswahl in Baden-WĂŒrttemberg stellen. Vormittags stehen Analyse und Einordnung des Wahlergebnisses im Mittelpunkt. Gefragt wird unter anderem, welche Auswirkungen das neue Wahlrecht hatte und wie ErstwĂ€hlerinnen und ErstwĂ€hler politisch entschieden haben. Der Mittag widmet sich der Landespolitik nach der Wahl: Koalitionsbildung, Regierungsbildung sowie Herausforderungen und Chancen der kommenden Legislaturperiode werden diskutiert. Am Nachmittag rĂŒcken demokratische Beteiligung, politische Kommunikation und die Vermittlung landespolitischer Themen in den Fokus.

Den Abschluss bildet ab 18 Uhr ein Abendpodium unter dem Titel „Schweres Erbe? Eine Bilanz der Ära Kretschmann“. Es diskutieren Prof. Dr. Gabriele Abels, Politikwissenschaftlerin an der UniversitĂ€t TĂŒbingen, die Journalistin Annika Grah, Leiterin des gemeinsamen landespolitischen BĂŒros von Badischen Neuesten Nachrichten, Badischer Zeitung, SĂŒdwestpresse und SĂŒdkurier in Stuttgart, und Prof. Dr. Ulrich Eith, Direktor des Studienhauses Wiesneck, Institut fĂŒr politische Bildung e. V. in Buchenbach bei Freiburg. Die Moderation hat Lena Angerer, SĂŒdwestpresse Ulm. Das Abendpodium kann auch unabhĂ€ngig von der Tagung besucht werden.

Die Tagung richtet sich an alle politisch Interessierten.

Termin: Dienstag, 22. September 2026, 10 bis 19.30 Uhr
Ort: Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg, Heilbronner Straße 35, 70191 Stuttgart
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung online
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