Prolixletter
Donnerstag, 18. Juli 2024
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Verschiedenes

Wasserspa├č am Flusslauf: Neckarufer Heilbronn
Donutboot auf dem Neckar in Heilbronn (c) Neckarboot GmbH & Co. KG
 
Wasserspa├č am Flusslauf: Neckarufer Heilbronn
Ob Naturfan, Genie├čerin oder Sportler, Heilbronn bietet Wasserangebote f├╝r alle. Besonders im Sommer, wenn sich das Freizeitleben rund um den Neckar abspielt. Aktive st├╝rzen sich mit dem Kanu, SUP oder Tretboot ins k├╝hle Nass. Wer es entspannter mag, findet am Neckarufer viele sch├Âne Pl├Ątze f├╝r eine Auszeit oder erkundet die Vielfalt der ÔÇ×NeckarmeileÔÇť, S├╝ddeutschlands gr├Â├čter Gastromeile. Wasserspa├č und Genuss verbinden kann man bei einer Fahrt im ÔÇ×BBQ-DonutÔÇť. Die runden Boote sind echte Hingucker und bieten verschiedene kulinarische Arrangements vom Grillset bis zur Weinprobe. In einem ganz besonderen Licht erstrahlt der Neckar beim Heilbronner Lichterfest im Juni: Neben stimmungsvollen Illuminationen erwartet die Besucherinnen und G├Ąste hier Kultur, Musik und Kulinarik.
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Freiburg: Unwetter von Montag auf Dienstag
Das von S├╝dwesten heraufziehende Unwetter sorgte ab 20:37 Uhr f├╝r 35 Eins├Ątze im Stadtgebiet Freiburg. Durch den Sturm wurden haupts├Ąchlich ├äste heruntergerissen und einige B├Ąume umgeworfen.

Die Integrierte Leitstelle und die Einsatzleitung wurden durch dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr sowie Kr├Ąfte der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg und von Feuerwehren aus dem Landkreis verst├Ąrkt.

Ein umgest├╝rzter Baum blockierte einen Zug der Breisgau S-Bahn (Kaiserstuhlbahn). Aus dieser S-Bahn mussten 48 Personen evakuiert werden. Die betroffenen Personen wurden mit Taxis an die vorgesehenen Haltstellen verbracht.

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehrabteilungen Unterstadt, St├╝hlinger, Oberstadt, Wiehre, Opfingen, Lehen und Hochdorf arbeiteten die Eins├Ątze bis ca. 24:00 Uhr ab.
 
Autor: Amt f├╝r Brand und Katastrophenschutz der Stadt FR

Karlsruhe: Schulh├Âfe zum Spielen w├Ąhrend der Sommerferien ge├Âffnet
┬ę Stadt Karlsruhe, Monika M├╝ller-Gmelin
 
Karlsruhe: Schulh├Âfe zum Spielen w├Ąhrend der Sommerferien ge├Âffnet
Spiel- und Bewegungsfl├Ąchen f├╝r Kinder

In diesen Sommerferien bleiben in Karlsruhe wieder zahlreiche Schulh├Âfe als Spiel- und Bewegungsfl├Ąchen f├╝r Kinder, die ihre Ferien zu Hause verbringen, ge├Âffnet. Das st├Ądtische Schul- und Sportamt kann jedoch nicht alle Schulh├Âfe freigeben, da in den Ferien in vielen Schulen oder auf deren Schulgel├Ąnde notwendige Bauma├čnahmen durchgef├╝hrt werden oder Ferienbetreuungen an der Ganztagsgrundschule stattfinden. Kinder bis 14 Jahre k├Ânnen w├Ąhrend der Sommerferien 2024 montags bis freitags in der Regel von 8 bis 16 Uhr folgende Schulh├Âfe zum Spielen nutzen:

Engelbert-Bohn-Schule und Sophie-Scholl-Realschule (Oberreut)
Grundschule Bulach (Bulach)
Grundschule Daxlanden (Daxlanden)
Otto- Hahn-Gymnasium (Waldstadt)
Werner-von-Siemens-Schule, Realschule am Rennbuckel und Grundschule am Rennbuckel (Nordweststadt)
Schule am Turmberg (Durlach)
der Schulhof der Anne-Frank-Schule steht ab 12. August zum Spielen zur Verf├╝gung
der Schulhof der Leopoldschule steht im Anschluss an die Ferienbetreuung ab 19. August zur Verf├╝gung

Bitte beachten Sie: Aufsichtspersonen stellt die Stadtverwaltung nicht bereit. Zudem ├╝bernimmt sie keine Haftung f├╝r Unf├Ąlle und Sch├Ąden. Die Hausmeister der Schulen sind jedoch berechtigt, bei Verst├Â├čen gegen die Ordnung einzuschreiten.

zum Bild oben:
An der Sophie-Scholl-Realschule in Oberreut und vielen anderen Schulen im Stadtgebiet ist in den Ferien das Spielen auf den Schulh├Âfen m├Âglich.
┬ę Stadt Karlsruhe, Monika M├╝ller-Gmelin
 
 

 
Wildbienen-Slackline, Weidendom und Wurmzucht
Auf dem Mundenhof entsteht ein Paradies f├╝r Umweltp├Ądagogik

Die Arbeiten an der neuen Zukunftsschmiede samt Zukunftsgarten haben begonnen

Von Werkstatt mit Wiese zum Lernort mit Oase: Der Mundenhof baut die als Werkstatt genutzte Alte Schmiede innerhalb von drei Jahren zur Zukunftsschmiede aus. Das Ziel: mehr Platz f├╝r umweltp├Ądagogische Kurse. Hinter der Zukunftsschmiede wird zeitgleich an einem Garten gewerkelt. Schulklassen und Gruppen erleben hier k├╝nftig hautnah Biodiversit├Ąt und klimagerechtes G├Ąrtnern ÔÇô inklusive Anfassen, Schnuppern und Schmecken. Das bestehende p├Ądagogische Angebot KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) ist seit Jahren ausgebucht. Klassenr├Ąume sind Mangelware und der Wunsch nach einem breiteren Themenspektrum gro├č. Als dann auch noch die Umkircher Schule anfragte, ob man nicht einen Schulgarten auf dem Mundenhof einrichten k├Ânnte, war man sich in der Hofleitung und im Umweltdezernat schnell einig: Der Zeitpunkt ist da f├╝r die Zukunftsschmiede mit Zukunftsgarten.

B├╝rgermeisterin Christine Buchheit sagt: ÔÇ×Jedes Jahr besuchen 500.000 Menschen unseren Mundenhof. Mit dem k├╝nftigen Stadtteil Dietenbach werden 150.000 weitere dazukommen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Potenziale auszubauen, die im historischen Geb├Ąudebestand schlummern. Besonders freut mich, dass mit der Zukunftsschmiede ein neues umweltp├Ądagogisches Angebot entstehen wird. Vor allem junge Menschen k├Ânnen hier erleben, wie Ern├Ąhrung, Klima und Artenvielfalt zusammenh├Ąngen ÔÇô und was sie selbst beitragen k├Ânnen.ÔÇť

Die Relevanz des Zukunftsgartens sieht auch der Energiedienstleister Badenova, der das Projekt unterst├╝tzt. Marlene OÔÇÖSullivan, Leiterin des Bereichs Nachhaltigkeit und Innovationsfonds, betont: ÔÇ×Bei Nachhaltigkeit geht es nicht um das Entweder-oder, sondern um das Mitdenken der Belange von Natur und Gesellschaft, w├Ąhrend wir unsere Bed├╝rfnisse befriedigen. Der Zukunftsgarten zeigt hier spielerisch viele Umsetzungsm├Âglichkeiten auf. Als Erlebnisraum weit ├╝ber die Grenzen von Freiburg hinaus hat der Mundenhof eine tolle Multiplikator-Funktion. Deshalb f├Ârdern wir das Projekt sehr gerne und freuen uns auf die erfolgreiche Umsetzung.ÔÇť

Der Garten entsteht auf dem ehemaligen Bolzplatz hinter der Alten Schmiede und soll aus drei Bereichen bestehen: einer ├Âffentlichen Spielwiese, einem Erlebnisfeld mit Sortengarten und Schulgarten und einer Gartenoase, die von den R├Ąumen der Zukunftsschmiede aus zug├Ąnglich ist. Bei der Entstehung sind viele Kooperationspartner beteiligt, die allesamt mit massenweiser Erfahrung im Bereich Bildung f├╝r nachhaltige Entwicklung aufwarten k├Ânnen. In gemeinsam veranstalteten Workshops werden Schulklassen, Auszubildende und Freiwilligengruppen zu Nachhaltigkeits-Profis, die mit ihrem Wissen helfen, den Garten zu bebauen und zu bepflanzen. Wenn er fertig ist, k├Ânnen Schulklassen und andere Gruppen mit der Begleitung des KonTiKi weitere Projekte umsetzen. Interessierte k├Ânnen das Geb├Ąude und den Garten auch f├╝r Kurse und Veranstaltungen mieten.

Schritt Eins des Projekts: Eine Spielwiese bauen. Die Wiese ist offen f├╝r alle und jederzeit zug├Ąnglich. Umgrenzt von einem Recyclingbeet und Fahrradstellpl├Ątzen ist sie nicht nur bestens geeignet f├╝r Bewegungsspiele, sondern bietet auch Lebensraum f├╝r Insekten, Reptilien und V├Âgel. F├╝r das bequemlichkeitsliebende Tier Mensch gibt es hier Picknickb├Ąnke und Liegepodeste im Schatten der Obstb├Ąume. In den Pfosten einer Slackline versteckt sich au├čerdem ein Bienenhotel. Den Eingang zum Zukunftsgarten ziert ein Weidendom.

Im Erlebnisfeld k├Ânnen Schulklassen ein Jahr lang eigenes Gem├╝se ziehen und in der Kochwerkstatt im Geb├Ąude oder in der Outdoork├╝che auf der Terrasse verkosten. Im Sortengarten k├Ânnen sie alte Gem├╝sesorten bestaunen, die kurz vor dem Aussterben standen. Die Gartenoase ist R├╝ckzugsort f├╝r Klassen und Gruppen, die die Zukunftsschmiede nutzen. Hier sind alle Pflanzen essbar und d├╝rfen nat├╝rlich probiert werden. Bei der Station Terra incognita k├Ânnen Kinder erleben, wie wild es in einer Wurmzucht kreucht. Fleuchen tut es derweil an der Insektenwand, die Wildbienen zum Nisten dringend gebrauchen k├Ânnen. Was auch nicht fehlen darf: ein Teich f├╝r Molche und Fr├Âsche. ├ťberhaupt wird dem Thema Wasser gro├če Beachtung geschenkt. Das Regenwasser wird mehrfach genutzt, bevor es schlussendlich in der Erde versickert. Bei der Pressekonferenz betonten Buchheit und OÔÇÖSullivan, dass eine bewusste Wasserbewirtschaftung in Zeiten des Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinne.

Die veranschlagten Kosten f├╝r den Ausbau der Zukunftsschmiede liegen bei knapp einer Million Euro. F├╝r den Garten wird mit einer Bausumme von 400.000 Euro gerechnet. Badenova unterst├╝tzt das Projekt mit 200.000 Euro aus dem Innovationsfonds. Damit kann unter anderem ein Teil der anfallenden internen und externen Personalkosten abgedeckt werden. Firmen k├Ânnen f├╝r einzelne Stationen Spendenpatenschaften ├╝bernehmen. Dadurch sind bisher Spendenbetr├Ąge in H├Âhe von 100.000 Euro eingegangen. Der Mundenhof hofft auf weitere Spendenpartnerschaften, da die Stadt jeden eingeworbenen Spendeneuro verdoppeln wird.
 
 

Ein Fluss, der verbindet
(c) TMBW / Joachim Negwer
 
Ein Fluss, der verbindet
Die Menschen hier haben eine besondere Beziehung zur Donau. Sie wachsen mit ihr auf, finden an ihrem Ufer Ruhe, Abk├╝hlung, Inspiration und Spa├č. Drei Donau-St├Ądte stellen wir vor

Wenn sich das Tor des Golems ├Âffnet, ist der Morgen l├Ąngst bereit f├╝r eine Mittagspause. Nicht selten kommt es vor, dass sich auf dem schmalen Gehsteig vor dem Tuttlinger Caf├ę dann schon eine kleine Menge Wartender gebildet hat. Das Golem ist ein wahrer Publikumsmagnet, und das zu Recht! Auf der Speisekarte stehen Pizza, Pasta und Risotto. Es werden selbst gemachte Eistees angeboten, und den freien Blick auf die Donau gibt es gratis dazu. Die flie├čt hier langsam und bed├Ąchtig am Caf├ę vorbei, taucht unter einer Br├╝cke durch und verschwindet nur wenige Meter weiter hinter einer Kurve.

Die G├Ąste haben sich schnell auf dem gro├čen Gel├Ąnde verteilt. Einige haben es sich auf den Liegest├╝hlen im Sandbereich gem├╝tlich gemacht. Eine Gruppe Jugendlicher fl├Ązt auf niedrigen Loungest├╝hlen ganz nah an der Bar ÔÇô da, wo die Musik am lautesten ist. Und ein P├Ąrchen sitzt auf einer gro├čen Sitzplattform aus Holz und studiert das Men├╝. Jeder findet hier seinen pers├Ânlichen Lieblingsplatz. Vom Caf├ę bis zum Marktplatz der Kleinstadt sind es nur wenige Gehminuten. Es lohnt sich, eine Runde bummeln zu gehen. Die geschichtsreiche Stadt Tuttlingen ist einladend. Am Marktplatz pl├Ątschert der auff├Ąllige Pyramidenbrunnen. Es gibt viele Caf├ęs, die jetzt in den Sommermonaten gut besucht sind, und in der Ferne schlagen die Glocken der Stadtkirche. In einer Ecke gegen├╝ber dem Brunnen h├Ąlt ein ├Ąlterer Mann pr├╝fend eine Pinzette gegen das Licht ÔÇô und das schon seit 36 Jahren. Die gut zwei Meter gro├če Plastik ÔÇ×Der InstrumentenmacherÔÇť ist ein Denkmal f├╝r das medizintechnische Gewerbe, das eine lange Tradition im Hightech-Standort Tuttlingen hat.

127 Kilometer flussabw├Ąrts liegt Ehingen. Die Donau flie├čt hier nicht durch die Stadt, sondern f├╝hrt in einem gro├čen Bogen um ihre Ausl├Ąufer. Wasserlos ist die Innenstadt dennoch nicht. Hier pl├Ątschert die Schmiech durch, ein Fl├╝sschen, das wenige Kilometer n├Ârdlich von Ehingen entspringt und die Kernstadt durchquert, bevor es in die Donau m├╝ndet. Die Schmiech ist zwar im Vergleich zur Donau winzig, aber auch sie zieht die Menschen in den warmen Monaten magisch an. Besonders im Stadtgarten, wo man ihr ganz nah kommen kann. Dort, neben dem flachen Groggensee, flie├čt die Schmiech durch eine angelegte Flussschleife. Hier kann man kneippen, sich erfrischen oder ein Picknick genie├čen ÔÇô auch als Reisender: Einige Gastgeberinnen in der mittelalterlichen Stadt bieten reich gef├╝llte Picknickk├Ârbe an, die man an seinem Lieblingsplatz, wie dem Stadtgarten direkt an der Schmiech, genie├čen kann. Und wer doch die Donau sehen m├Âchte, kann das auf dem 14 Kilometer langen Bierwanderweg. Der f├╝hrt auch an den f├╝nf Brauereien der Stadt vorbei, von denen manche schon seit Hunderten Jahren brauen.

Wer Ulm in seiner vollen Pracht sehen will, geht am besten an das Donau-Ufer. Dort, auf der H├Âhe des Edwin-Scharff-Hauses, liegt die Uferbar. Ein waldgr├╝n gestrichener Kiosk, aus dem leckere Sommerdrinks, Wein, Bier und Kaffeespezialit├Ąten verkauft werden. Mit der Erfrischung im Glas kann man an einem freien Tisch oder in einem Liegestuhl Platz nehmen und den Ausblick genie├čen. Genauer gesagt den Anblick, und der ist wirklich etwas Besonderes. An hei├čen Tagen treiben und fahren zahlreiche Schlauchboote und Kajakfahrer auf der Donau. Auf der langen Uferpromenade gegen├╝ber sind Joggerinnen und Radfahrer unterwegs. Das Ulmer M├╝nster mit dem welth├Âchsten Kirchturm ragt ├╝ber den H├Ąusern hervor. Und man sieht die Spitze der au├čergew├Âhnlichen, gl├Ąsernen Pyramide, in der die Stadtbibliothek untergebracht ist. Gleich gehtÔÇÖs noch auf einen abendlichen Bummel durch die mittelalterliche Stadt, in den Restaurants und Bars des Fischerviertels gibt es sicherlich noch ein freies Pl├Ątzchen.

zum Bild oben:
Von der Uferbar am Donau-Ufer in Ulm hat man einen tollen Blick auf die fast 1.200 Jahre alte Stadt
(c) TMBW / Joachim Negwer
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Linie 32: Neue Haltestelle in Umkirch
Vom 15. Juli an hat die Omnibuslinie 15 im Gewerbegebiet Umkirch eine neue Haltestelle namens ÔÇ×Umkirch GewerbegebietÔÇť. Sie befindet sich in der Stra├če Am Gansacker s├╝dlich der Einm├╝ndung von Im St├Âckacker. Hier halten k├╝nftig alle Fahrten der Omnibuslinie 32.
 
 

 
Parken am Opfinger See wird geb├╝hrenpflichtig
An Wochenenden und Feiertagen 10 Euro, unter der Woche 5 Euro: Das Parken am Opfinger See ist von Montag, 22. Juli, an kostenpflichtig

Jahrestickets und erm├Ą├čigte Jahresparkkarten im Vorverkauf am Forstamt und in der Ortsverwaltung Opfingen

Im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat die Bewirtschaftung des Parkraums am Opfinger See beschlossen, das Forstamt f├╝hrt sie jetzt ein: Von Montag, 22. Juli, an m├╝ssen Seebesucherinnen und -besucher, die mit dem Pkw anreisen, einen Kurzzeit-, einen Tages- oder einen Jahrestarif bezahlen, um ihr Fahrzeug abzustellen.

Die neu eingef├╝hrte L├Âsung f├╝r die Parkraumbewirtschaftung funktioniert ohne Schranken und Tickets. Stattdessen berechnet sie die Parkdauer automatisch mittels datenschutzkonformer Kennzeichenerkennung an Ein- und Ausfahrt. Daf├╝r sind an der Zufahrt zu den Parkfl├Ąchen Kennzeichen-Scanner installiert.

Bis zum 30. September betr├Ągt die Parkgeb├╝hr an Wochenenden und Feiertagen 10 Euro, unter der Woche 5 Euro t├Ąglich. Au├čerhalb der Saison, vom 1. Oktober bis 30. April, betr├Ągt sie jeweils die H├Ąlfte. F├╝r den kurzen Seebesuch mit dem Pkw gibt es einen 90-Minuten-Tarif f├╝r 2,50 Euro. Wenn zwischen der Ein- und der Ausfahrt weniger als 15 Minuten liegen, f├Ąllt keine Parkgeb├╝hr an.

F├╝r die Bezahlung stehen drei Kassenautomaten bereit. Sie befinden sich am Parkplatz, am Kiosk und bei der Opfinger H├╝tte. Der Tagestarif ist dort direkt bei der Ankunft zu entrichten. Der Kurzzeittarif (bis zu 90 Minuten) ist kurz vor Abfahrt an den Automaten zu l├Âsen. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kfz-Kennzeichens. Alternativ steht die Easypark-App zur Verf├╝gung.

F├╝r Vielparkende lohnt sich der Jahrestarif zum Preis von 100 Euro; er gilt ab dem Datum des Erwerbs f├╝r 365 Tage. F├╝r Inhaber der Freiburger FamilienCard, des Freiburg-Passes und der Ehrenamtskarte gibt es den erm├Ą├čigten Jahrestarif von 60 Euro. Regul├Ąre und erm├Ą├čigte Jahresparktarife werden seit dem 1. Juli zu den ├ľffnungszeiten an zwei Ausgabestellen angeboten: im Forstamt (Wonnhaldestr. 8) und in der Ortsverwaltung Opfingen (D├╝rleberg 2).

Der Erwerb der Jahresparktarife zum regul├Ąren Preis ist ab Montag, 22. Juli, auch an den Parkautomaten am Opfinger See m├Âglich. Wie der Tages- ist auch der Jahrestarif direkt bei Ankunft auf dem Parplatz zu l├Âsen. Um Aufbruchsversuchen vorzubeugen, ist die Zahlung am Parkautomaten nur mit Karte m├Âglich. Wer die Zahlung des jeweiligen Parktarifes vor der Ausfahrt aus dem Parkplatz vergisst, kann unter parken.mh-parkservice.de innerhalb von 24 Stunden seinen Aufenthalt nachtr├Ąglich online bezahlen. Wird dies vers├Ąumt, so f├Ąllt ein erh├Âhtes Nutzungsentgelt von 54 Euro an.

Der Opfinger See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die gro├če Besucherzahl bringt aber auch Probleme mit sich: M├╝ll wird abgelagert, wilde Feuerstellen entstehen, Rettungswege werden blockiert, an manchen Tagen herrscht Verkehrs- und Parkchaos. Zugleich verursachen die Unterhaltung und Pflege der Fl├Ąchen f├╝r die Stadt hohe Kosten. Die Einnahmen aus den Parkgeb├╝hren dienen nun der Finanzierung der Kommunikation vor Ort, der Beseitigung von M├╝ll, der Pflege der Gr├╝nfl├Ąchen, dem Unterhalt der Erholungseinrichtungen und der Biotopschutzzone.

Der Seebereich, die Liegewiesen und der umgebende Wald sind weiterhin wie gewohnt zu Fu├č, mit dem Rad und dem ├ľPNV zug├Ąnglich, so dass einem kostenfreien Seebesuch auch k├╝nftig nichts im Wege steht.

Schrankenloses Parken: So funktioniert┬┤s

Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeuges mithilfe eines Scanners gelesen, der auch automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Kassenautomaten lassen sich schnell und einfach bedienen und bieten umfangreiche Zahlungsm├Âglichkeiten mit Karte sowie per Smartphone ├╝ber Apple- und Google-Pay (NFC). Alternativ kann ├╝ber die Parking-App Easypark oder eine Banking-App bezahlt werden.

Eine Aufnahme des Kennzeichens und eine Textdatei mit Zeit- und Datumstempel zur Ermittlung der Parkdauer werden festgehalten. Es findet ausdr├╝cklich keine Videoaufzeichnung statt und es wird kein ├Âffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gem├Ą├č der geltenden Datenschutzgrundverordnung.

Bei der Einfahrt wird nur das Kennzeichen erfasst. Es ist nicht erkennbar, wer das Fahrzeug f├╝hrt. Nur im Falle eines Parkversto├čes werden ausschlie├člich ├╝ber die Betreiber des Parkplatzes mittels einer Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt die Halterdaten des Fahrzeuges ermittelt. Liegt kein Parkversto├č vor, werden die erfassten Daten ├╝ber Ein- und Ausfahrt automatisch gel├Âscht.
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Nach 40 Jahren: Zypresse eingestellt
Noch auf Freiburgs Schienen unterwegs (c) Foto: Daniel J├Ąger
 
Nach 40 Jahren: Zypresse eingestellt
Auf der Homepage des Anzeigenblattes Zypresse erfahren wir, dass es keine weitere Ausgabe der Zypresse geben wird: "Leider gibt es in der Druck- und Anzeigenbranche Entwicklungen, die es einem Verlag, wie der ZYPRESSE VERLAGS GMBH erschweren, die Wirtschaftlichkeit des Gesch├Ąftsbetriebs aufrechtzuerhalten. Unter den aktuellen Gegebenheiten sehen wir leider keine M├Âglichkeit, die Zypresse erfolgreich in die Zukunft zu f├╝hren."
Auch online ist der Betrieb eingestellt.

Hintergrund d├╝rfte sein, dass durch kostenlose Kleinanzeigen im Internet der Verkauf von Kleinanzeigen f├╝r Printmedien immer weiter r├╝ckl├Ąufig ist. Wer darauf geachtet hat, konnte beobachten, wie die Zypresse immer d├╝nner und d├╝nner wurde.

Gegr├╝ndet wurde die Zypresse 1984 von Roland Aphold als Offertenzeitung nach dem Muster des Anzeigenblattes "Zweite Hand", das bereits 1983 f├╝r den West-Berliner Raum gegr├╝ndet wurde. Das Konzept war simpel: Die Kleinanzeigen sind gratis, die Zeitung wird f├╝r 1 Mark verkauft. Da f├╝r die Erstauflage von 500 Exemplaren noch keine eigenen Kleinanzeigen vorhanden waren, wurden diese kurzerhand aus dem "Freiburger Kleinanzeiger" aus dem Prolix Verlag ohne irgendeine R├╝cksprache abgekupfert. Das Konzept des Freiburger Kleinanzeigers war: Die Kleinanzeigen sind entgeltpflichtig, das Blatt wird kostenlos an zahlreichen Stellen der Stadt zur Mitnahme ausgelegt.

Beim Prolix Verlag war vor Gr├╝ndung der Zypresse Bernt Kuphal jahrelang als Anzeigenleiter t├Ątig und von dem Konzept des Freiburger Kleinanzeigers voll ├╝berzeugt. 1984 wechselte er zur Zypresse und wurde mit Roland Aphold Mitherausgeber. Da das Offertenblatt als Verkaufszeitung keinen Erfolg hatte, entwickelte er das au├čergew├Âhnliche Konzept, sowohl die Kleinanzeigen als auch das Printprodukt gratis zu machen. In der Zypresse erschienen Eigenanzeigen mit einem Zehnmarkschein und dem Hinweis "Den k├Ânnen Sie sich bei uns sparen" - zehn Mark waren 1984 der Preis f├╝r eine vierzeilige Kleinanzeige im Freiburger Kleinanzeiger, dessen Anzeigenaufkommen daraufhin zu schmelzen begann. Auch der Kleinanzeigenteil der Badischen Zeitung hat unter dieser Entwicklung gelitten und in der Chefetage einiges Kopfzerbrechen verursacht, was schlie├člich dazu f├╝hrte, ein eigenes Medium namens "schnapp" ins Leben zu rufen.

Zwei Jahre "sogenannter Wettbewerb" zwischen der Zypresse und dem Freiburger Kleinanzeiger zeigten Wirkung, Ende 1987 musste sich der Prolix Verlag von seinem Kleinanzeigenblatt trennen. Auch die damalige Wochenzeitung "Prolix Zeitung" mit ├╝ber 1200 Abonnenten konnte aufgrund der Finanzlage nicht weiter herausgegeben werden. Beide Publikationen sind ├╝brigens im Archiv Soziale Bewegungen (Grethergel├Ąnde, Adlerstr. 12) archiviert und sind dort ├Âffentlich einsehbar.

Das Ende der kostenlosen Kleinanzeigen in der Zypresse hat schlie├člich die Badische Zeitung erwirkt, in dem sie abgemahnt hat, dass nach dem Rabattgesetz nicht f├╝r gewerbliche Kleinanzeigen Geb├╝hren erhoben werden und private Kleinanzeigen einhundert Prozent Rabatt bekommen. Daraufhin wurden in der Zypresse alle Kleinanzeigen nicht etwa gratis (das w├Ąre rechtlich m├Âglich gewesen) - jetzt wurden alle Kleinanzeigen entgeltpflichtig und somit hatte die Zypresse das Konzept des Freiburger Kleinanzeigers erfolgreich kopiert.

Der gro├če Zuspruch der Leser f├╝hrte zu einem gewaltigen Wachstum der Zypresse: "Das Konzept hat sich durchgesetzt und die Zypresse ist eines der gro├čen Offertenbl├Ątter im Kleinanzeigengesch├Ąft in S├╝dbaden geworden. Sie erscheint nun zweimal die Woche ÔÇô Mittwoch und Samstag" ist auf der Homepage der Zypresse f├╝r 1987 zu lesen. Der Gr├╝nder der Zypresse, Roland Aphold, der 1984 auch eine eigene Galerie gegr├╝ndet hatte, hat sich als Mitherausgeber verabschiedet und wurde mit einer Summe von 3 Millionen abgefunden, wie die IHK-Zeitung "Wirtschaft im S├╝dwesten" berichtete.

In der Ausgabe vom 20. April 2024 feiert die Zypresse Verlags GmbH "40 Jahre Zypresse" mit einer lustigen M├Ąrchen-Story. Auf Seite 5 lesen wir:
"Es begann mit einer Waschmaschine ... und einer tollen Idee unseres Gr├╝nders Bernt Kuphal. ┬╗Es muss doch eine M├Âglichkeit geben, wie ich meine alte Waschmaschine f├╝r wenig Geld an den Mann bringen kann?!┬ź fragte er sich. Gesagt, getan. Ein paar Monate sp├Ąter schon erschien die erste Ausgabe und zwar vor 40 Jahren, am 24.02.1984. Damals noch in schwarz-wei├č, aber schon gut gef├╝llt mit Kleinanzeigen."
 
 



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