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Veranstaltungen
Mittendrin beim Mädeslflohmarkt (c) Fetzer GmbH | | | | | Mädels-Flohmarkt in Freiburg mit über 350 Ausstellerinnen | Stöbern, Entdecken und gemeinsam einen besonderen Tag verbringen: Der Mädels-Flohmarkt verwandelt die Messe Freiburg am Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 16 Uhr wieder in ein Paradies für Modebegeisterte. Mit über 350 Ausstellerinnen erwartet die Besucherinnen eine riesige Auswahl an Kleidung, Accessoires und einzigartigen Fundstücken.
Der Mädels-Flohmarkt in der Messehalle 2 bietet alles, was das Herz von Fashion-Fans höherschlagen lässt. Ob trendige Kleidung, hochwertige Marken- und Designerstücke, Schuhe, Handtaschen, Schmuck, Brillen oder liebevoll Selbstgemachtes – an den zahlreichen Verkaufsständen gibt es viel zu entdecken. Auch Liebhaberinnen von Vintage- und Retro-Schätzen kommen auf ihre Kosten und können nach besonderen Einzelstücken stöbern.
Die Veranstaltung hat sich längst als beliebter Treffpunkt für Frauen und Mädchen etabliert. Neben dem Einkaufserlebnis steht vor allem die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt. Besucherinnen können in entspannter Umgebung nach neuen Lieblingsstücken suchen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und gemeinsam mit Freundinnen einen abwechslungsreichen Tag verbringen.
Ob Modeverrückte, Schnäppchenjägerinnen, Designerinnen oder einfach neugierige Besucherinnen – der Mädels-Flohmarkt bietet für jede etwas. Die über 350 Ausstellerinnen sorgen für eine außergewöhnliche Vielfalt und machen den Flohmarkt zu einem der größten Events seiner Art in der Region. | | Mehr | | | |
| Lennart Schilgen (c) Foto: Marvin Ruppert | | | | | Lennart Schilgen "…macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen" | Freiburg-Premiere am 15. Oktober 2026 im Vorderhaus (Musikkabarett)
Die Wohnung versinkt im Chaos, die Welt geht mal wieder unter – und Lennart Schilgen macht … nichts! Na gut – Fast nichts. Er macht sich zum Beispiel sehr viele Gedanken über all die Dinge, die er nicht macht. Dass sowas „unproduktiv“ sei, haben bei Feldmaus Frederick auch erst alle gesagt – und plötzlich: Bäm! Sonnenstrahlen, Farben, Worte! Oder eben in Schilgens Fall: Fein geschliffene Lieder über die Schleifen und Kreisläufe in denen wir uns alle bewegen.
Der Berliner Liedermacher, der unter anderem mit seiner „Reinhard Mey-Parodie zum Niederknien“ (Mannheimer Morgen) und der doppelbödigen Mitsing-Hymne "Dafür hab ich ein Leben" Social Media erobert hat, bleibt auch in seinem vierten Programm ein Meister der Zwischentöne und Widersprüche: Mal verwandelt er sein gesammeltes Unvermögen in Self-Empowerment, mal simon-and-garfunkelt er sich staunend durch den Zauber eines Wutanfalls.
Wie immer mit dabei: der Schalk im Nacken. Die Metaebene. Und Gedichte, die phonetisch so ungestüm durch die Sprache pflügen, dass man sich verzückt jedwedem Unsinn hingibt – vom unrasierten Tiger bis zur masochistischen Fichte. Auf radioeins beliefert er inzwischen als "Verseflüsterer" unermüdlich seine eigene Lyrik-Kolumne – wenn es also heißt: "Lennart Schilgen macht nichts!", meint das: genug davon, um einen ganzen Abend zu füllen. Ist das nichts? Na und ob!
Mit dem brandneuen Live-Programm "…macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen" gastiert Lennart Schilgen am 15. Oktober erstmalig in Freiburg (Vorderhaus | Freiburg-Premiere).
Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2026
Ort: Vorderhaus, Habsburgerstr. 9, 79104 Freiburg im Breisgau
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999 (Reservix Tickethotline) | www.vorderhaus.de, https://vorderhaus.reservix.de & www.reservix.de
Eintrittspreis: AK 28,00 € / erm. 23,00 € | VVK 26,90 € / erm. 21,40 € inkl. MwSt., zzgl. 1,00 € Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung | | Mehr | | | |
| | | | | | Filmvorführung: „Maximilian Dortu oder Nur die Toten kehren nicht zurück“ | Stadtarchiv Freiburg, 15. Oktober
1976 drehte der Regisseur Jens-Peter Proll das Kammerspiel „Maximilian Dortu oder Nur die Toten kehren nicht zurück“. Es wurde im Februar 1977 im Fernsehen der DDR ausgestrahlt. Inzwischen ist der DDR-Film selbst ein Zeitdokument. Das Stadtarchiv, Neuer Messplatz 5A, zeigt ihn begleitend zur Ausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“. Bei der Filmvorführung am Donnerstag, 15. Oktober, um 17 Uhr ordnet der Leiter des Archivs, Dr. Florian Hoffmann, den Film historisch ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei. Da die Kapazitäten begrenzt sind, sollte man sich anmelden unter: info@breisgau-geschichtsverein.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 zu sehen.
Maximilian Dortu (1826-1849) gilt als bedeutender Protagonist der Revolution von 1848/49. Geboren in Potsdam, vertrat er schon als Student demokratische und frühsozialistische Ideen und schloss sich im Frühjahr 1848 der Revolution in Berlin und Potsdam an. Nach einer kurzen Zeit im französischen Exil unterstützte er ab Mai 1849 den badischen Aufstand, zunächst als Militärkommandant für den Amtsbezirk Gernsbach, dann als Befehlshaber eines Bataillons der Freiburger Volkswehr bei den letzten Abwehrgefechten. Nach der Niederlage der Revolutionstruppen wurde er gefangen genommen, von einem preußischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 31. Juli 1849 auf dem alten Friedhof in der Wiehre hingerichtet. Seine Grabstätte ist bis heute erhalten. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle | | | | | Stadtgarten Karlsruhe: Vom Sallenwäldchen zum „Central Park“ | Das Gartenbauamt lädt zum Sonntag, 11. Oktober, erstmals zu einer Führung unter dem Titel „Stadtgarten – Karlsruhe Central Park“ ein. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung ist kostenfrei, eine gültige Eintrittskarte für den Zoologischen Stadtgarten ist jedoch erforderlich. Diese kann vorab online oder am Veranstaltungstag an den Kassen erworben werden.
Der Stadtgarten ist eine attraktive und wertvolle Parkanlage mit großer Bedeutung für Karlsruhe und die gesamte Region. Seit dem vergangenen Jahr setzt sich zudem der Verein Stadtgartenfreunde Karlsruhe für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Anlage ein.
Die Führung leitet Ursula Nothhelfer, Professorin für Vegetationsplanung und Pflanzenverwendung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie Mitglied der Stadtgartenfreunde. Sie zeichnet die Entwicklung vom Sallenwäldchen, in dem der Stadtgarten 1823 seinen Anfang nahm, bis zur grundlegenden Neugestaltung für die Bundesgartenschau 1967 nach. Darüber hinaus ordnet sie den Stadtgarten in den Zusammenhang anderer berühmter Parkanlagen ein und erläutert seine Bedeutung für das Karlsruher Stadtgefüge.
zum Bild oben:
Der Stadtgarten ist eine weitläufige grüne Oase mitten in Karlsruhe. Seine Geschichte und Bedeutung für das Stadtgefüge stehen im Mittelpunkt der Führung am 11. Oktober.
© Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle | | Mehr | | | |
| | | | | | Mitmachen beim Klimaquartier Zähringen | Aktionen im Oktober
Flohmarkt, Workshops und Spielstraße laden zum Austausch ein
Das Klimaquartier Zähringen im Freiburger Norden bietet im Oktober viele Möglichkeiten, Klimaschutz in Aktion mit anderen zu erleben: Ein Stadtteil-Flohmarkt, Workshops oder eine temporäre Spielstraße laden zum Austauschen, Lernen und Mitmachen ein.
Stadtteil-Flohmarkt Zähringen am Samstag, 10. Oktober
Von 10 bis 14 Uhr gibt es an vier Standorten in Zähringen Flohmarktstände und ein vielfältiges Programm: An der Emil-Gött-Schule liegt der Fokus auf nachhaltigem Konsum, Ernährung und Gemeinschaft. Die Flohmarktstände bieten überwiegend Kinder- und Jugendsachen an. Das Jugendzentrum Jatz präsentiert seine Angebote für Jugendliche. Auch die Klimaquartier-Aktionsgruppen „Bücher und Begegnung“ und „Repaircafé Zähringen“ sind mit dabei. Außerdem wird der Bürgerverein Zähringen vor Ort sein und seine Angebote für mehr Kunst, Kultur und Solidarität im Stadtteil vorstellen. Wer wissen möchte, welche Unterstützung es für Engagierte in Zähringen und Freiburg gibt, kann das Haus des Engagements kennenlernen. Bei einem kostenlosen Workshop der mobilen Kochschule können Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, wie leckere, gesunde, regionale und saisonale Ernährung geht.
Im Thomaszentrum stellt sich von 10 bis 14 Uhr das Klimaquartier Zähringen mit dazu passenden städtischen Förderprogrammen und ihrem Partner, der Energieagentur Regio Freiburg, vor. Sie informieren zum Beispiel über das Förderprogramm „Wir fürs Quartier“ oder die kostenlosen Angebote des neuen Kompetenzzentrums Energie, Sanieren und Solar. Außerdem gibt es Eis, Spiele für Kinder, eine Himmelsschaukel und für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Cocktails gesorgt.
Am Vorplatz des Gemeindezentrums Sankt Blasius gibt es von 10 bis 16 Uhr einen Infostand des Bürgervereins Zähringen und außerdem Kaffee und Kuchen sowie einen Grillstand. Wer um 18 Uhr nach einem langen Flohmarkttag noch genug Energie mitbringt, kann bei der „KüfA -Küche für Alle“ des Ernährungsrats Freiburg in der Quartiersarbeit Zähringen, Zähringer Straße 346, mit anderen gemeinsam ein vegetarisches Abendessen aus geretteten, regionalen Zutaten zubereiten und so den Abend gesellig ausklingen lassen.
Workshop „Neue Zielgruppen erreichen, gemeinsam mehr bewegen“ am Dienstag, 13. Oktober
Wie erreicht man in Klimaschutzprojekten mehr Menschen? Wie kann man das Miteinander und die Lebensqualität im Stadtteil stärken? Diesen Fragen geht der Workshop „Neue Zielgruppen erreichen, gemeinsam mehr bewegen“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 19 Uhr, nach. Dabei wird in den Blick genommen, wer sich bereits beteiligt – und wer bislang kaum erreicht wird. Denn Klimaschutz gelingt am besten, wenn sich möglichst viele Menschen im Stadtteil mit ihren Erfahrungen, Ideen und Bedürfnissen einbringen und sich austauschen können. Der Workshop findet im Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, im Konferenzzentrum, Raum Schönberg, statt. Anmelden können sich alle Interessierten bis Mittwoch, 7. Oktober unter www.haus-des-engagements.de/angebote/veranstaltungen/neue-zielgruppen-erreichen-gemeinsam-mehr-bewegen. Referentinnen sind Claudia Schury vom Klima-Bündnis und Kirsten Heininger von Life Bildung Umwelt Chancengleichheit. Der Workshop richtet sich an Klimaschutz-Engagierte sowie an kommunale Mitarbeitende, um bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die Gleichstellung aller Geschlechter zu fördern. Die Teilnahme kostet nichts. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Klimaquartier-Spielstraße am Freitag, 16. Oktober
Zusammen mit dem Klimaquartier Zähringen / Freiburg Nord veranstalten engagierte Familien, das Kinderbüro Freiburg und das Spielmobil am Freitag, 16. Oktober, von 15 bis 18 Uhr für einen Tag eine Spielstraße in Herdern. Der nördliche Abschnitt der Sautierstraße zwischen Rennweg und Stefan-Meier-Straße gehört an diesem Nachmittag den Menschen: Alle sind herzlich eingeladen, sich auf der Straße zu treffen, ins Gespräch zu kommen, Roller, Skateboard oder Fahrrad zu fahren, Ball zu spielen und neue Ideen für ein klimafreundliches Miteinander im Stadtteil zu entwickeln. Neben Spielangeboten des Spielmobils können alle Interessierten auf einem Fahrrad-Parcours ihr Geschick testen und das eigene Fahrrad vom ADFC codieren lassen, um es besser vor Diebstahl zu schützen. Ein Stand des Klimaquartiers informiert über weitere Angebote des städtischen Projekts und Möglichkeiten, aktiv zu werden. Mehr Informationen gibt es auf der Projektseite des Klimaquartiers: www.freiburg.de/klimaquartier. | | Mehr | | | |
| (c) Veterama Mannheim | | | | | 51 Mal Leidenschaft für das Kulturgut auf Rädern | Vom 9. bis 11. Oktober 2026 wird das Maimarktgelände Mannheim wieder zum Treffpunkt für Oldtimerfreunde, Schrauber, Sammler und Enthusiasten aus ganz Europa
Mannheim. Wenn auf dem Maimarktgelände wieder Motorhauben geöffnet, Ersatzteilkisten durchstöbert und längst vergangene automobile Erinnerungen lebendig werden, ist es wieder so weit: VETERAMA-Zeit in Mannheim.
Vom 9. bis 11. Oktober 2026 öffnet die VETERAMA zum 51. Mal ihre Tore. Nach dem großen Jubiläum im vergangenen Jahr geht eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Oldtimer-Szene in die nächste Runde – und beweist damit einmal mehr: Leidenschaft für historische Fahrzeuge kennt kein Alter.
Seit mehr als fünf Jahrzehnten bringt die VETERAMA Menschen zusammen, die Benzin im Blut und ein Herz für klassische Mobilität haben. Vier- und Zweiräder, Ersatzteile und Zubehör, Restaurierungsobjekte, Werkzeug, Literatur und Automobilia machen das Maimarktgelände für drei Tage zu einer riesigen Schatzkammer der Fahrzeuggeschichte.
Das Glück liegt manchmal in einer alten Kiste
Wer schon einmal auf der VETERAMA war, kennt diesen besonderen Moment: Man läuft durch die Reihen, schaut hier, stöbert dort – und plötzlich liegt es vor einem. Dieses eine Teil, das am eigenen Fahrzeug seit Jahren fehlt.
Genau darin liegt die Faszination.
Denn die VETERAMA ist kein gewöhnlicher Markt. Sie ist ein Ort für Entdeckungen. Ein Ort, an dem gehandelt und gefeilscht wird, an dem Wissen weitergegeben wird und an dem ein Gespräch am Stand manchmal genauso wertvoll ist wie das Ersatzteil, das man anschließend mit nach Hause nimmt.
In Zeiten, in denen nahezu alles mit wenigen Klicks bestellt werden kann, hat dieses persönliche Erlebnis einen besonderen Wert. Auf der VETERAMA wird nicht nur gesucht – hier wird gefunden.
Für das leibliche Wohl sind wir bestens gerüstet. Es gibt Catering Zelte mit Sitzmöglichkeiten und mehrere Foodtrucks die über ein breites Sortiment an Getränken und Speisen verfügen.
Öffnungszeiten:
Freitag 12.00 – 20.00 Uhr (Zutritt ausschließlich mit dem Early Bird und dem Premium-Ticket)
Samstag 08.30 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag 08.30 Uhr – 16.00 Uhr | | Mehr | | | |
| | | | | | Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße am Vormittag gesperrt | | Am Samstag, 3. Oktober, ist von 10 bis 12 Uhr in der Wiehre eine Versammlung mit dem Titel „Tischdecke(n) für die Demokratie“ angemeldet. Für diese demonstrative Aktion werden auf der Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße Tische und Stühle aufgebaut. Die Turnseestraße ist deshalb in diesem Abschnitt für den allgemeinen Verkehr von 9 Uhr bis zum Ende des Abbaus, also bis circa 13 Uhr nicht befahrbar. | | | | | |
| © Wilhelma Stuttgart | | | | | Krabbeltiere aus Kastanien basteln | Wilhelmaschule verbindet beim Wilden Wochenende Lernspaß und Kreativität
Was unterscheidet eine Spinne von einem Insekt? Wie viele Körperabschnitte hat ein Insekt – und wie viele Beine hat eigentlich ein Tausendfüßer? Diesen Fragen geht die Wilhelmaschule am Sonntag, 4. Oktober, auf besonders kreative Weise nach. Von 11 bis 17 Uhr entstehen im Rahmen der Wilden Wochenenden aus Kastanien, herbstlichen Früchten, bunten Blättern und anderen Materialien anatomisch korrekt nachgebildete Krabbeltiere.
Unter fachkundiger Anleitung des Teams der Wilhelmaschule setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fundstücke aus der Natur zu Insekten, Spinnen und anderen Gliederfüßern zusammen. Dabei kommt es auf die Details an: Insekten besitzen beispielsweise einen dreigeteilten Körper und sechs Beine, während Spinnentiere acht Beine haben und einer eigenen Klasse innerhalb der Gliederfüßer angehören. Auch Tausendfüßer lassen sich bei genauer Betrachtung anhand ihres Körperbaus von anderen Krabbeltieren unterscheiden. So verbindet die Bastelaktion spielerisch Kreativität mit Lernspaß und der Anwendung dieses neugewonnenen biologischen Wissens.
Gleichzeitig zeigt das Basteln, dass es für kreatives Gestalten nicht immer eigens produzierte Materialien braucht. Kastanien, Blätter und andere herbstliche Fundstücke bekommen eine neue Verwendung – und lenken den Blick auf Formen, Strukturen und Farben, die bei einem Spaziergang leicht übersehen werden. Wer Naturmaterialien sammelt, genau betrachtet und daraus etwas Neues entstehen lässt, erlebt unmittelbar, welchen Wert vermeintlich alltägliche Dinge haben können. Diese Erfahrung lässt sich auch auf den Alltag übertragen: Ressourcen bewusst wahrzunehmen, Vorhandenes kreativ zu nutzen und nicht vorschnell durch Neues zu ersetzen, sind kleine Schritte zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt.
Nicht zuletzt schärft die Beschäftigung mit den nachgebildeten Krabbeltieren den Blick für ihre lebenden Vorbilder. Gerade die oft unscheinbaren und unbeliebten Gliederfüßer sind für funktionierende Ökosysteme von großer Bedeutung. Insekten bilden die artenreichste Tierklasse der Erde und übernehmen als Bestäuber, Zersetzer und Nahrungsgrundlage wichtige Funktionen in zahlreichen Ökosystemen. Viele Populationen sind jedoch gefährdet, unter anderem durch den Verlust geeigneter Lebensräume. Schon im eigenen Garten oder auf dem Balkon können beispielsweise nektarreiche Pflanzen und geeignete Nistmöglichkeiten dazu beitragen, heimische Insekten zu unterstützen.
Die selbst gebastelten Kunstwerke dürfen natürlich mit nach Hause genommen werden. Die Aktion findet am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme ist im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten.
zum Bild oben:
Am 4. Oktober kann man in der Wilhelmaschule anhand von echten Beispielen Kastanientiere basteln.
© Wilhelma Stuttgart | | Mehr | | | |
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