Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Veranstaltungen

 
Messewirtschaft in Zeiten von Corona
Messegesellschaften in Baden-WĂŒrttemberg formulieren VorschlĂ€ge zur Wiederaufnahme der GeschĂ€ftstĂ€tigkeit an die Landesregierung

In einem erstmalig gemeinsamen Schreiben vom 22. Mai 2020 wenden sich die Messegesellschaften Messe Freiburg, Messe Stuttgart, die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, die Messe Friedrichshafen sowie die Hinte Messen und Ausstellungs GmbH an den baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Winfried Kretschmann sowie an die Ministerin fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut und den Minister fĂŒr Soziales und Integration, Manfred Lucha. Darin formulieren die Messegesellschaften VorschlĂ€ge zur Wiederaufnahme der GeschĂ€ftstĂ€tigkeiten der baden-wĂŒrttembergischen Messewirtschaft wĂ€hrend der Zeit der Pandemie. Dies hatten die an der letzten GesprĂ€chsrunde der Messe-, Event-, Gastronomie- und Hotelbranche vertretenen Messegesellschaften mit Ministerin Hoffmeister-Kraut zugesagt. Die VorschlĂ€ge beinhalten allgemeine sowie spezifische Maßnahmen zu Gastronomie/Catering, der flexiblen rĂ€umlichen Planung von Veranstaltungen, Information und Kontrolle auf dem MessegelĂ€nde sowie zu Registrierung, Einlass und Abstandsregeln.

Der aufgrund der Corona-Pandemie erforderliche „shut-down“ hat seine Wirkung glĂŒcklicherweise nicht verfehlt. Dies erlaubt nun die vorsichtige Öffnung der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens. FĂŒr das Wiederanlaufen der Wirtschaft, die sich aktuell in einer Rezession von historischer Dimension befindet, können Messen als effiziente und sichere Marktplattformen eine wichtige Rolle spielen. Dazu möchte auch die Messewirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg ihren Beitrag leisten, der insbesondere fĂŒr die mittelstĂ€ndisch geprĂ€gte Wirtschaftsstruktur von essentieller Bedeutung ist.

Die in dem Schreiben an die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten allgemeine Maßnahmen, wie die Ausstattung des MessegelĂ€ndes mit ausreichenden Desinfektionsspendern, die Einhaltung von MindestabstĂ€nden in AbhĂ€ngigkeit zur Quadratmeterzahl des VeranstaltungsgelĂ€ndes und die kontinuierliche Be- und EntlĂŒftung von Messehallen und KonferenzrĂ€umen sowie spezifischere Maßnahmen, beispielsweise bei der Bewirtung fĂŒr Veranstaltungen: Beim Catering sollen die jeweils gĂŒltigen branchenspezifischen Regelungen fĂŒr die Gastronomie eingehalten und das gastronomische Angebot durch die Bereitstellung von Außenbereichen und To-Go-Angeboten entzerrt werden. Um die Besucherfrequenz zu entzerren, sollen diese gleichmĂ€ĂŸig verteilt sowie Kreuzungspunkte vermieden und die Besucher mit Wegen durch das GelĂ€nde gefĂŒhrt werden. FĂŒr ausreichende Information aller Messeteilnehmer, Aussteller wie Besucher und alle weiteren Beteiligten, sollen diese außerdem bereits im Vorfeld der Veranstaltung ĂŒber die Hygiene- und Schutzmaßnahmen informiert werden. Plakate, Flyer sowie Lautsprecherdurchsagen sollen den Informationsfluss auf dem MessegelĂ€nde gewĂ€hrleisten. Beim Thema Schutz und Hygiene empfehlen die Messegesellschaften, speziell geschultes Personal vor Ort unterstĂŒtzen zu lassen. Der Eintritt auf das MessegelĂ€nde soll weitestgehend kontaktlos/digitalisiert erfolgen, die Bildung von Warteschlagen durch den Einsatz von Zusatzlenkungen und Abstandsmarkierungen vermieden werden. Außerdem könnten Besuchertickets im Bedarfsfall mit zeitlicher Zuordnung ausgegeben werden. Alle auf dem VeranstaltungsgelĂ€nde anwesenden Personen sollen außerdem verpflichtend eine (Online-)Registrierung vornehmen. Dadurch wĂ€re eine RĂŒckverfolgung aller Beteiligten im Bedarfsfall sichergestellt, so die Messegesellschaften in ihrem Schreiben an die Landesregierung.

„Die einzigartige Aktion der fĂŒhrenden Messeveranstalter im Land zeigt die Notwendigkeit, dass auch fĂŒr die Messen ab September eine Planbarkeit vorgegeben wird – ob fĂŒr Fach- oder Publikumsmessen. Die Veranstalter sind sich ihrer Verantwortung bewusst, wie man an den einzelnen vorgeschlagenen Maßnahmen sehen kann", so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Aufgrund der langen Vorlaufzeiten ist es fĂŒr die gesamte Messebranche wichtig, dass baldmöglichst die Rahmenparameter definiert werden, mit denen in Baden-WĂŒrttemberg eine sichere Wiederaufnahme des Messebetriebs möglich wird. Ab September stehen viele wichtige Messen auf dem Kalender, zu denen die Aussteller eine Planungsgrundlage benötigen.
 
 

 
Freiburger Weinfest findet in diesem Jahr nicht statt
Das vom 1. Juli bis 6. Juli 2020 geplante 49. Freiburger Weinfest wird nicht stattfinden. Die Arbeitsgemeinschaft Weinfest, an der die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als Veranstalterin sowie Mitorganisatoren aus den Weinbaubereichen und der Gastronomie beteiligt sind, hat sich nach eingehender PrĂŒfung verschiedener Alternativen fĂŒr eine Absage des Freiburger Weinfestes auf dem MĂŒnstermarkt entschieden. Im Jahr 2020 wird es keinen Ersatztermin fĂŒr die Veranstaltung geben. Mit der Absage reagiert die Arbeitsgemeinschaft auf die Verordnung der Landesregierung ĂŒber infektionsschĂŒtzende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 16. Mai 2020 (in der Fassung vom 18. Mai 2020) sowie dem Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der LĂ€nder am 15. April 2020. Der Beschluss der Bundesregierung untersagt Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.
 
 

 
Hallo aus dem Wunderland
Wir haben lange auf diesen Moment gewartet und gehofft und freuen uns unglaublich, Ihnen die frohe Nachricht vermelden zu können: Ab Mittwoch, 20.05., rollen die ZĂŒge wieder und das Wunderland öffnet seine Tore!

NatĂŒrlich wird nichts so sein wie vorher. Tag und Nacht haben wir an einer Lösung getĂŒftelt, wie es gelingen kann die AusstellungsflĂ€che fĂŒr die GĂ€ste sicher zu machen, ohne dass das Besuchserlebnis darunter zu sehr leiden muss. Herausgekommen ist ein kreatives System fĂŒr die Einhaltung von Abstandsregeln – die sogenannte Wunderland-Straßenverkehrs-Ordnung (WuStVO).

DafĂŒr musste ein eigens kreiertes, kilometerlanges Straßensystem auf den Boden geklebt werden. 5 Kilometer verschiedenfarbiges Klebeband, 500 Meter Großfolie und ĂŒber 600 Verkehrsschilder sorgen fĂŒr ein spielerisches Einhalten der wichtigen und ernsten Regeln. Mit Einbahnstraßen, geregelten Sackgassen, Kreisverkehren, BahnĂŒbergĂ€ngen und vielen anderen Dingen, die im echten Leben auf gelernte Weise fĂŒr den richtigen Abstand sorgen.

In einem großangelegten Stresstest mit etwa 200 Personen haben wir dieses Straßenverkehrsnetz heute auf Herz und Nieren ĂŒberprĂŒft. Der Stresstest wurde genau beobachtet und ausgewertet. Nach diesem nervenaufreibenden Tag steht fest: Das Wunderland kann entsprechend der Hamburger Verordnung mit einer auf ca. 20 % reduzierten KapazitĂ€t mit gutem Gewissen wieder öffnen. Es war uns wichtig, nicht auf Teufel komm raus wieder zu öffnen – wir wollten es nur mit dem guten GefĂŒhl tun, dass wir grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz der Besucher in unserer Ausstellung gewĂ€hrleisten können.

Vor dem Wunderland liegt noch ein sehr langer Weg. Auch durch die Öffnung mit 20 % KapazitĂ€t wird das Wunderland nicht genĂŒgend Einnahmen generieren, um auch nur annĂ€hernd die Kosten fĂŒr einen Minimalbetrieb zu decken. Mit der Öffnung können aber zumindest ein paar der Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurĂŒckgeholt werden. Jedoch wird bis auf Weiteres kein Spielraum fĂŒr ein Weiterbau der wunderbaren Baubabschnitte Monaco, Provence und SĂŒdamerika vorhanden sein, so dass ĂŒber 100 der „schaffenden“ Wunderlandmitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit bleiben mĂŒssen.

Es ist so paradox - unsere WunderlĂ€nder wollen so gerne weiterbauen und wir möchten ihnen so gerne eine Perspektive geben, aber unser extra fĂŒr Ausnahmesituationen gefĂŒllte Notfalltopf soll möglichst noch ins nĂ€chste Jahr reichen. Dabei wĂ€re es in so einer Krise so gut fĂŒr uns und fĂŒr Hamburg, wenn die neuen Bauabschnitte schnell fĂŒr große Begeisterung sorgen. Davon sind wir aber nun meilenweit entfernt, wenn keine Lösungen gefunden werden.

Nun wĂŒrden wir uns aber erst einmal freuen, wenn wir uns bald im Wunderland wiedersehen. Ab sofort sind Tickets ab dem 20.05. buchbar ...
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Raus aus der Krise – Psychologische Tipps und mentale Strategien
Kontaktstelle Frau und Beruf bietet Live-Webinar am Dienstag, 26. Mai

Die Kontaktstelle Frau und Beruf bietet am Dienstag, 26. Mai, von 19-19.40 Uhr ein kostenloses Live-Webinar mit der Psychologin Gertraud Kinne an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verĂ€ndern unsere Lebens- und Arbeitsweise: EinschrĂ€nkung sozialer Kontakte, Home-Office, Online-Konferenzen, fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit und ReisebeschrĂ€nkungen sind Ausnahmesituationen. Sie fĂŒhren zu Unzufriedenheit, Stress und hĂ€ufig auch zu Existenzangst. Das Live-Webinar bietet Handwerkszeug, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern, die Kraftreserven zu wecken und gibt konkrete Tipps: Was kann ich selbst tun? Wie kann ich meinen Alltag besser bewĂ€ltigen? Wo gibt es professionelle UnterstĂŒtzungsangebote?

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 25. Mai, um 12 Uhr unter www.frauundberuf.freiburg.de anmelden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Webinar. Die angemeldeten Teilnehmerinnen erhalten vorab per Mail einen Link sowie weitere Informationen.
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NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen mit Lupe / Foto: NABU/M. Sieber
 
NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen und melden bei der Mitmachaktion Insektensommer / MarienkÀfer im Mittelpunkt

Berlin, 14.05.2020 – Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim NABU-Insektensommer spielt der MarienkĂ€fer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Die Mitmachaktion findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August deutschlandweit statt. „Jeder kennt das beliebte GlĂŒckssymbol“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Aber kaum jemand weiß, dass es in Deutschland etwa 70 MarienkĂ€fer-Arten gibt. Am hĂ€ufigsten entdecken wir den einheimischen SiebenpunktmarienkĂ€fer und den Asiatischen MarienkĂ€fer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeschleppt wurde. Wie weit sich die invasive Art bereits verbreitet hat, soll nun der Insektensommer zeigen.“ DafĂŒr sollen die Teilnehmer melden, wie oft sie den Asiatischen und den SiebenpunktmarienkĂ€fer entdecken konnten.

Beobachten und zĂ€hlen kann jeder und das fast ĂŒberall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht grĂ¶ĂŸer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. GezĂ€hlt wird eine Stunde lang. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.de oder mit der kostenlosen App NABU Insektenwelt.

Aber nicht nur die MarienkĂ€fer ­– jeder gesichtete Sechsbeiner soll dem NABU gemeldet werden. Auf einige in Deutschland hĂ€ufig vorkommende Arten soll dabei jetzt im FrĂŒhsommer aber besonders geachtet werden: außer den MarienkĂ€fern sind das Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral. „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de unterscheiden lernen“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das Lernprogramm wird von der Firma Neudorff unterstĂŒtzt. Und wenn man sich bei der Art nicht sicher ist, kann man auch einfach die Gruppe von Insekten angeben, zum Beispiel Schmetterling oder KĂ€fer. „Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum InsektenzĂ€hlen am besten geeignet“, so Breitkreuz. „Eine Erkundungstour in die Insektenwelt ist schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe auf dem Balkon.“

Der NABU engagiert sich seit Jahren fĂŒr den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar fĂŒr uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurĂŒckgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die AusrĂ€umung der Landschaft sind nur einige GrĂŒnde fĂŒr den Insektenschwund.

Die Daten der ZĂ€hlaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300 Menschen mit ĂŒber 6.300 Beobachtungen.
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Absage des Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte Ende Juni 2020
Der Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird nicht wie geplant am 27. und 28. Juni 2020 stattfinden. Die Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. sowie das Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg reagieren mit der Absage auf die aktuelle Situation im Hinblick auf die weltweite Corona-Pandemie. Da die aktuell geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften wĂ€hrend dem 24h-Lauf nicht eingehalten werden können, kann der 24h-Lauf in diesem Jahr nicht durchgefĂŒhrt werden.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki: „Der Freiburger 24h-Lauf verbindet Sport, Spaß und soziales Engagement und macht dabei auf die wichtigen Themen Kinderrechte und Kinderschutz aufmerksam - daher bedauern wir die Absage des diesjĂ€hrigen 24h-Laufs sehr. Die Gesundheit aller Teilnehmenden und Beteiligten steht fĂŒr uns jedoch an erster Stelle.“

„NatĂŒrlich war die Vorfreude auf den Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte auch bei uns schon riesengroß, ist diese Veranstaltung doch auch im bundesweiten Vergleich ein echtes Highlight. Deshalb unterstĂŒtzen wir als Kinderrechtsorganisation diese Veranstaltung Jahr fĂŒr Jahr besonders gerne, und die Absage schmerzt uns sehr. Nun gilt es jedoch die Corona-Pandemie einzudĂ€mmen und die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten voranzustellen“, betont Holger Hofmann, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Der nĂ€chste 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird voraussichtlich im Juni 2021 stattfinden.
 
 

Karlsruhe: Gemeinsam Stimme fĂŒr Europa erheben
Foto: Stadt Karlsruhe/SAM
 
Karlsruhe: Gemeinsam Stimme fĂŒr Europa erheben
Am Europatag auf Balkonen und an Fenstern die Europahymne singen und spielen

In der Europastadt Karlsruhe die Stimme krĂ€ftig fĂŒr Europa erheben: Darum geht es am Samstag, 9. Mai, um 18 Uhr beim gemeinsamen Singen und Spielen der Europahymne vom heimischen Balkon oder Fenster aus. Ob mit Gesang, Trompete, Cello oder Gitarre: Der KreativitĂ€t bei der Wahl des passenden Instruments sind keine Grenzen gesetzt.

"Diese Musik aus Fenstern und von Balkonen zeigt sich europaweit als Geste mit besonderer Symbolkraft. Seien auch Sie am Europatag bei dieser gemeinschaftlichen Aktion dabei: Schmettern fĂŒr Europa!", ruft OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup die Karlsruherinnenn und Karlsruher auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Einige musikalische Kostproben wurden bereits bei der Stadt eingereicht.

Die Aktion ist Teil des Europatags 2020 unter dem Motto "Karlsruhe in Europa: Wir halten zusammen!"

zum Bild oben:
HYMNE SCHMETTERN: Ob mit Trompete oder Gesang: Am Samstag 9. Mai um 18 Uhr heißt es: „Die Stimme fĂŒr Europa erheben“.
Foto: Stadt Karlsruhe/SAM
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NABU: Wie viele Blaumeisen sind noch da?
Stunde der Gartenvögel (c) NABU/S. Hennigs
 
NABU: Wie viele Blaumeisen sind noch da?
Vom 8. bis 10. Mai werden bei der "Stunde der Gartenvögel" wieder Vögel gezÀhlt

Berlin, 6. Mai 2020 – Unter Blaumeisen grassiert seit Wochen eine tödliche Seuche. Die „Stunde der Gartenvögel“ am kommenden Wochenende wird zeigen, wie stark die MeisenbestĂ€nde von der fĂŒr Deutschland neuen Vogelkrankheit beeintrĂ€chtigt wurden. Der NABU ruft gemeinsam mit seinem bayerischen Partner, dem Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV) vom 8. bis 10. Mai dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, am Fenster oder auf dem Balkon zu zĂ€hlen.

„In diesem Jahr steht einer der beliebtesten Gartenvögel, die Blaumeise, bei unserer ZĂ€hlung im Blickpunkt“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller, „Leider erliegen in diesem FrĂŒhjahr viele der kleinen Meisen mit dem blau-gelben Federkleid dem fĂŒr Meisen tödlichen Erreger Suttonella ornithocola.“

Wie sich die Seuche langfristig auf den Bestand auswirkt, kann bisher nur spekuliert werden. „Im besten Fall können die ĂŒberlebenden Meisen in diesem Jahr besonders erfolgreich brĂŒten, da sie weniger Konkurrenz haben als normalerweise“, so Miller. „Im schlechtesten Fall könnte mit der Krankheit ein andauernder AbwĂ€rtstrend des Blaumeisenbestands beginnen. So beobachten wir es beim GrĂŒnfink, dessen Zahl seit 2013 aufgrund der Krankheit Trichomoniasis abnimmt.“

Besonders spannend wird es fĂŒr die Ornithologen, die Ergebnisse der „Stunde der Gartenvögel“ mit dem sich aus der Meldeaktion abzeichnenden Verbreitungsgebiet des Blaumeisensterbens zu verschneiden. Dem NABU wurden bereits ĂŒber 30.000 tote oder kranke Blaumeisen gemeldet.

Im vergangenen Jahr hatten ĂŒber 76.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und Beobachtungszahlen aus fast 52.000 GĂ€rten gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“, handelt es sich damit um Deutschlands grĂ¶ĂŸte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen PlĂ€tzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de emeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhĂ€ltlich unter www.NABU.de/vogelwelt . Meldeschluss ist der 18. Mai.

Aktuelle ZwischenstÀnde und erste Ergebnisse sind ab dem ersten ZÀhltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

FĂŒr kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (4. bis 8. Mai) ins Leben gerufen. Weitere Informationen dazu unter www.NAJU.de/sdg .

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten ĂŒben will, kann dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen. Hier werden 15 hĂ€ufige Gartenvögel vorgestellt.
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