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Veranstaltungen
| | | | | Neue Mitte Littenweiler-Waldsee: Stadt präsentiert Machbarkeitsstudie | Öffentliche Vernissage am Montag, 7. September, an der Laßbergschleife
Wie lässt sich die Endhaltestelle an der Laßbergschleife in Waldsee künftig nutzen? Welche Perspektiven gibt es für das Bahnhofsareal? Mit diesen Fragen hat sich die Stadt in einer Machbarkeitsstudie beschäftigt, die sie am Montag, 7. September, um 17 Uhr an der Laßbergschleife vorstellt. In einem einstündigen Get-Together erfahren Interessierte, wie die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee künftig aussehen könnte. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Anschließend sind die Pläne und Visualisierungen noch bis Freitag, 25. September, im öffentlichen Raum ausgestellt und frei zugänglich.
Durch die geplante Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 zum Kappler Knoten entfällt die heutige Endhaltestelle an der Laßbergschleife. Das Bahnhofsareal soll ebenfalls weiterentwickelt werden. Ziel ist es, beide Bereiche zeitgemäß und funktional zu gestalten und so eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.
Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Alternativen auf, wie die Gebäude und Freiräume genutzt und gestaltet werden können. Die Ergebnisse der vorangegangenen Bürgerschaftsdialoge sind dabei mit eingeflossen. Die Studie ist der erste Schritt bei der Entwicklung der Laßbergschleife und des Bahnhofsareals und bildet die Grundlage für die anschließende Planung. Eine weitere öffentliche Veranstaltung dazu ist ebenfalls vorgesehen. Mehr Informationen rund um das Projekt gibt es online. | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmeli | | | | | Versammlung „System Change Camp 2026“ in der Günther-Klotz-Anlage | Von Donnerstag, 13. August 2026 bis einschließlich Donnerstag, 27. August 2026, findet die Versammlung „System Change Camp“ in der Günther-Klotz-Anlage in Karlsruhe statt.
Die vom Bildungs- und Aktionsnetzwerk Wandel e. V. angemeldete Versammlung wird in Form eines Klimacamps durchgeführt. Die Veranstalter rechnen mit rund 1.000 Teilnehmenden.
Ziel des Camps ist es, über die Ursachen und Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise zu informieren und für deren Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen zu sensibilisieren. Das Programm umfasst unter anderem Workshops, Diskussionsveranstaltungen und weitere Informations- und Bildungsangebote zu unterschiedlichen Themen rund um Klima- und Umweltgerechtigkeit.
Während des Versammlungszeitraums wird ein Großteil der Grünflächen in der Günther-Klotz-Anlage durch das Camp genutzt.
Das Ordnungs- und Bürgeramt weist darauf hin, dass Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz grundsätzlich lediglich anmeldepflichtig sind und keiner behördlichen Genehmigung bedürfen. Beschränkungen oder ein Verbot einer Versammlung kommen nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht und unterliegen hohen rechtlichen Anforderungen.
zum Bild oben:
Derzeit ist es ruhig in der Günther-Klotz-Anlage (Symboldbild, hier "Mount Klotz"). Vom 13. bis 27. August findet in der Anlage das „System Change Camp 2026“ statt, das ein Großteil der Grünflächen nutzt.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | |
| | | | | | Frühe Industrialisierung im Südlichen Markgräflerland - eine Spurensuche | Ortskuratorium Müllheim/Markgräflerland der DSD lädt zu einem Vortrag ein
Das Ortskuratorium Mülheim/Markgräflerland der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Donnerstag, den 3. September 2026 um 19.00 Uhr in den Annette-Kolb-Saal des Kur- und Festspielhauses Badenweiler, Schlossplatz 2 in 79410 Badenweiler zu dem Vortrag „Frühe Industrialisierung im Südlichen Markgräflerland - eine Spurensuche“ ein. Es referiert Jan Merk, Leiter des Dreiländermuseums Lörrach. Der Historiker gilt als ausgewiesener Kenner des Markgräflerlandes und seiner Geschichte. In seinem Vortrag begibt er sich auf Spurensuche in die Zeit der frühen Industrialisierung im südlichen Markgräflerland. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.
Es ist wenig bekannt, dass das südliche Markgräflerland, insbesondere das untere Wiesental und die Region Lörrach, bereits ab etwa 1750 zu den frühesten Gebieten der Industrialisierung gehörte. Bis heute sind die Spuren sichtbar, auch in der grenzüberschreitenden Infrastruktur. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in Lörrach eine erste Indiennefabrik, die als Vorläufer der späteren Indienne- und Stoffdruckerei Koechlin, Baumgärtner & Cie gilt. Zeitgleich mit der Industrialisierung im Ruhrgebiet oder im elsässischen Mühlhausen stand die Region im äußersten Südwesten Deutschlands am Anfang der Industrialisierung, während Baden und Württemberg noch stärker landwirtschaftlich geprägt waren. Für die Entstehung des ersten großen Industriezentrums in Baden Mitte des 19. Jahrhunderts waren grenzüberschreitende Finanziers und Textilindustrielle aus der Schweiz und Frankreich entscheidend. Später folgten im Großraum Basel die Chemie- und Pharmaindustrie sowie mit beispielsweise Suchard/Milka die Schokoladenfertigung. Diese Geschichte und ihre Spuren einschließlich der grenzüberschreitenden Infrastruktur gilt es, neu zu entdecken und die verbliebenen Reste im Dreiländerbereich bewusst wahrzunehmen. | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: Bitteres Fest | Spanien 2026
Regie: Pedro Almodóvar
Darsteller: Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón
Dieses bittere Weihnachtsfest kündet offenkundig nicht von einem Fest der Harmonie. Vielmehr ist es ein so stilvoller wie unverzerrter Spiegel für Verlust, Begehren, unerfüllte Sehnsüchte, das Erzählen selbst – und den hohen Preis der Kunst… Pedro Almodóvar kehrt zurück zu seinen großen Themen und kredenzt ein elegantes, autopoetisches, unverhohlenes Drama über Trauer, Erinnerung und das Wesen des Erzählens!
Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa (Bárbara Lennie) stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán (Leonardo Sbaraglia), der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt… Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion, indem Almodóvar mit gleich zwei Alter Egos an die großen Themen und melancholischen Facetten seines Schaffens anknüpft, die er mit einer ungeschönten Selbstreflexion über Kunst und Leben verbindet. Aus der persönlichen Verlustgeschichte entwickelt sich ein Geflecht aus Erinnerungen, Beziehungen und fiktionalen Spiegelungen, in dem die Grenzen zwischen Erlebtem und Erzähltem zunehmend verschwimmen. In typischer Manier des spanischen Meisterregisseurs – visuell präzise komponiert, voller leuchtender Farben und emotionaler Zwischentöne – entfaltet der Film seine Wirkung weniger durch große dramatische Ausbrüche als durch die Genauigkeit seiner Figurenzeichnung. Die Kamera beobachtet Menschen, die versuchen, dem Schmerz einen Sinn abzuringen, während sich immer wieder die Frage stellt, wie aus Leben Geschichten werden – und was dabei verloren geht. Das Ergebnis ist ein reifes, klug konstruiertes Werk eines Regisseurs, der so frei erzählt wie selten zuvor. Ein zutiefst ehrlicher, menschlicher Film von großer cineastischer Eleganz.
Läuft im Kandelhof Freiburg | | | | | |
| | | | | | 24h-Lauf für Kinderrechte wird im Oktober nachgeholt | Nach der hitzebedingten Absage des 24h-Laufs für Kinderrechte Ende Juni steht nun der Nachholtermin fest: Von Samstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, findet der Spendenlauf im Seeparkstadion statt. Wie gewohnt fällt der Startschuss um 16 Uhr, genau 24 Stunden später ist Schluss.
Jetzt anmelden
Die bisher angemeldeten Teams wurden bereits informiert und behalten ihre Startnummern. Die Anmeldung für neue Teams sowie die Registrierung von Spenden ist weiterhin über die Website www.24hlauf-freiburg.de möglich. Am Sonntag, 4. Oktober, wird durch das Kinderbüro Freiburg ein Rahmenprogramm angeboten. Auch Extremläuferin Brigid Wefelnberg wird als Patin des Spendenlaufs dabei sein.
Alle Information gibt es online | | Mehr | | | |
| Kunst im Gehege (c) Mundenhof Freiburg | | | | | Kreativ auf dem Mundenhof: Achttägiges Symposium | „Kunst im Gehege“ startet am Samstag, 1. August
Kunstschaffenden bei der Arbeit zuschauen: Diese Möglichkeit bietet das elfte Symposium „Kunst im Gehege“ von Samstag, 1. August, bis Samstag, 8. August, auf dem Mundenhof. Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der Bildenden Kunst arbeiten in dieser Zeit täglich von 10 bis 18 Uhr mit unterschiedlichen Materialien. Interessierte können dabei zusehen, wie daraus Werke entstehen. Gearbeitet wird rund um den Nistplatz vor dem Atelier „Kunstgehege“.
Das Symposium findet bereits zum elften Mal statt. Am letzten Tag endet „Kunst im Gehege“ mit einer gemeinsamen öffentlichen Ausstellung am Samstag, 8. August, von 16 bis 19 Uhr statt.
Besucher sind jederzeit willkommen, sowohl zur Schlussausstellung als auch während der Arbeitsphase in den Tagen davor. | | | | | |
| | | | | | Besonderes Ereignis über Freiburg: partielle Sonnenfinsternis am 12. August | Planetarium erklärt Verlauf der Finsternis in mehreren Vorführungen
Geeignete Schutzbrillen im Planetarium erhältlich
Es wird dunkel über Freiburg – und das, obwohl die Sonne scheint. Am Mittwochabend, 12. August, erleben wir eine partielle Sonnenfinsternis. Das Besondere: Bis zu 90 Prozent der Sonne werden vom Neumond verdeckt sein. Das ist der höchste Verfinsterungsgrad, den Beobachter*innen in den kommenden Jahrzehnten sehen werden. Die nächste totale Sonnenfinsternis wird erst wieder 2081 zu beobachten sein. Das Planetarium Freiburg, Bismarckallee 7g, widmet sich in seinem Sommerferienprogramm der kommenden Finsternis und informiert in mehreren Vorführungen über dieses besondere Ereignis.
Die Finsternis beginnt um 19.24 Uhr, die maximale Verfinsterung ist um 20.17 Uhr erreicht. Etwa eine halbe Stunde später geht die Sonne dann unter. Am besten zu sehen ist die Sonnenfinsternis im Nordwesten, eine freie Sicht zum Horizont ist nötig. Das Planetarium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Beobachtung der Sonnenfinsternis ohne geeigneten Schutz schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung verursachen kann. Wer das Ereignis beobachten will, kann eine spezielle Brille für drei Euro beim Planetarium kaufen. Das Verwaltungsbüro hat Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Auch während der öffentlichen Vorführungen können die Brillen erworben werden. Last-Minute-Verkauf ist bis 18 Uhr am Finsternistag.
Zur Vorbereitung auf die partielle Sonnenfinsternis gibt es im Planetarium mehrere Vorführungen. Die Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel“ am Dienstag, 4. und 11. August, um 19.30 Uhr erklärt den Verlauf der Finsternis genauer. Im Programm „Eine Reise durch die Nacht“ wird ebenfalls darauf eingegangen. Die Vorführungen sind am Mittwoch, 29. Juli, 5. August, 12. August, um 15 Uhr, sowie am Samstag, 1. und 8. August, um 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet regulär neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Familienkarten gibt es ab zwölf Euro. Infos zum gesamten Programm des Planetariums, Kartenreservierung und zur Sonnenfinsternis gibt es zum Download unter www.planetarium-freiburg.de. | | Mehr | | | |
| | | | | | Versammlungen am Samstag, 25. Juli, in der Freiburger Innenstadt | Am Samstag, 25. Juli, findet zwischen 14 und 16 Uhr in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration mit dem Titel „Sozialabbau stoppen“ statt. Nach dem Auftakt auf dem Stühlinger Kirchplatz ziehen die erwarteten 500 Teilnehmer*innen über die Engelbergerstraße, die Wentzingerstraße und die WiwilÃbrücke über die Kreuzung Wilhelmstraße/Bismarckallee und von dort über die Bismarckallee, die Eisenbahnstraße, den Rotteckring, den Friedrichring, den Europaplatz, die Kaiser-Joseph-Straße und die Salzstraße zum Augustinerplatz.
Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstration können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
Darüber hinaus findet von 12 bis 13 Uhr am Bertoldsbrunnen eine demonstrative Aktion mit etwa 12 Teilnehmer*innen zum Thema „Frieden, Abrüstung“ statt. | | | | | |
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