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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Verschiedenes
Neidenstein: ehem. Synagoge (c) DSD / Nina Probst | | | | | Bauforschung an der ehemaligen Synagoge in Neidenstein | Geplant ist ein Lernort zur Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur
Für die notwendige Bauforschung an der ehemaligen Synagoge in Neidenstein stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 14.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörigen Fördervertrag überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 27. August 2026 um 14.00 Uhr Bernd Müller, Ortskurator Heidelberg der DSD, im Beisein von Bürgermeister Frank Gobernatz und Petra Görlach von Lotto Baden-Württemberg an Dr. Hans-Peter Gruber für die Fördergemeinschaft ehem. Synagoge Neidenstein e.V.
Anfang 1831 wurde am Ort des abgerissenen Vorgänger-Gotteshauses mit dem Bau der neuen Synagoge im damals vorherrschenden Rundbogenstil begonnen. Sie sollte eine der größten Landsynagogen Badens werden. Zum hundertjährigen Jubiläum konnte für Sanierungsarbeiten der renommierte Architekt Siegfried Seidemann gewonnen werden, der auch die Hauptsynagoge in Heidelberg renoviert hatte.
Bei den Novemberpogromen wurden am 10. November 2938 die Inneneinrichtung und Teile der Decke der Neidensteiner Synagoge zerstört, das Inventar geraubt und vernichtet. Am 20. Januar 1939 verkaufte die jüdische Gemeinde das schwer geschädigte Gebäude an einen Landwirt, der es anschließend als Schweinestall, Scheune und Lager nutzte. Die mit Thermenfenster und Portikus gestaltete Hauptfassade wurde abgebrochen, um - direkt über der Mikwe - einem Misthaufen und einer Jauchegrube Platz zu schaffen. Die restlichen Umfassungsmauern blieben erhalten und wurden als Stall und Scheune ausgebaut.
Durch den Abriss und den Rückbau des ehemaligen Vorraumes wurde auch der Zugang zu der sich darunter befindlichen Mikwe beseitigt. Um die Mikwe als Misthaufenanlage zu nutzen, wurde eine ausbetonierte Vertiefung ins Erdreich eingelassen. Dafür wurde die Decke der Mikwe abgetragen. Das ehemalige Ritualbad befand sich deutlich unterhalb des Bodens dieser ausbetonierten Vertiefung. Der Umfang von eventuell erhaltener Bausubstanz bzw. das weitere Ausmaß der Schäden wird sich erst in Folge der geplanten Maßnahme zeigen. Mit ihr lassen sich möglicherweise auch größere Reste der ursprünglichen Bausubstanz aufspüren.
Mikwen sind in der jüdischen Religionsausübung von hoher Bedeutung. Allein dadurch kommt diesen Orten ein hoher Denkmalwert zu. Die Mikwe in Neidenstein ist zudem besonders bedeutungsvoll bei der künftigen Nutzung der ehemaligen Synagoge als Lernort zur Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur. Sie besitzt eine zentrale Rolle, um die Strukturen und Funktionsweise einer jüdischen Gemeinde aufzuzeigen. Eingebettet in einen größeren historischen Kontext und mit den Spuren ihrer deutlich sichtbaren zweckentfremdenden Schändung illustriert die Mikwe zusammen mit der Synagoge die jüdische Ortsgeschichte Neidensteins bis zu ihrem gewaltsamen Ende.
Die ehemalige Synagoge gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Bachabschlag des Gewerbekanals | Kein Wasser in den Freiburger Bächle
Der jährliche Bachabschlag des Gewerbekanals nördlich der Dreisam findet in diesem Jahr von Samstag, 19. September, 8 Uhr, bis einschließlich Freitag, 2. Oktober, 10 Uhr, statt. Während des Bachabschlags wird der Gewerbekanal stillgelegt. In dieser Zeit wird das Kanalbett von Schlamm, Dreck und Unrat befreit. Wo nötig, werden während des Abschlags auch Reparaturen vorgenommen. In dieser Zeit fließt auch in den Freiburger Bächle kein Wasser.
Die Beteiligten und die betroffenen Gewässeranlieger werden gebeten, dem Garten- und Tiefbauamt alle während des Bachabschlags vorzunehmenden Arbeiten rechtzeitig per Mail an verena.voelz@freiburg.de mitzuteilen. Diese formlose Mitteilung ersetzt keine wasserrechtliche Erlaubnis nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) (beispielsweise für Gerüste im Gewässerbett oder eine Wasserhaltung). Mehr Informationen dazu gibt es unter www.freiburg.de/wasserrecht oder per Mail umweltschutzamt@freiburg.de.
Das aktuelle Trockenfallen des Gewerbekanals und damit auch der Bächle ist rein natürlichen Ursprungs. Beide sind von Niederschlägen abhängig, die
in diesem Jahr durch die anhaltende Trockenperiode sehr gering sind. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Neue Förderung macht`s möglich - Glasfaser bis in die Randlagen Ebnets | Spatenstich für rund 2,5 Kilometer neue Leitungen
16 bislang unterversorgte Gebäude erhalten einen Glasfaseranschluss
Schnelles und stabiles Internet auch dort, wo sich der privatwirtschaftliche Ausbau nicht rechnet: Der geförderte Glasfaserausbau in den Randlagen von Ebnet ist gestartet. Auf einer Strecke von insgesamt rund 2,5 Kilometern werden 16 bislang unterversorgte Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen.
Die neuen Leitungen entstehen im Welchental und im Wildbachweg sowie südlich der Schwarzwaldstraße, so dass auch der Sportplatz und das Wasserwerk angeschlossen werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird Ebnet nach dem Rieselfeld der zweite Freiburger Stadtteil sein, der vollständig mit Glasfaser versorgt ist.
„Mit dem heutigen Spatenstich erschließen wir Adressen, die bislang keinen Zugang zu schnellem Internet hatten. Mit der Breitbandförderung von Bund und Land schafft die Stadt Freiburg im Breisgau auch hier die Grundlage für zukunftssichere Glasfaseranschlüsse und schließt damit eine Lücke in der digitalen Infrastruktur. Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Unternehmen profitieren zukünftig von einem leistungsfähigen Glasfasernetz, und damit von neuen Möglichkeiten in den Bereichen Bildung, Arbeit und Digitalisierung. Bauprojekte wie dieses sind entscheidend, um Baden-Württemberg als einen attraktiven Wohn- und Lebensort und zugleich als starken und innovativen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel.
„Schnelles Internet ist heutzutage eine notwendige Grundlage für zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern realisieren wir hier in Ebnet etwas, das wir uns als Ziel für ganz Freiburg gesetzt haben: digitale Teilhabe für alle Menschen – egal, wo sie wohnen“, unterstreicht Martin Haag, Freiburgs Erster Bürgermeister die Relevanz des Projekts.
In Freiburg wird das Glasfasernetz durch privatwirtschaftliche Unternehmen ausgebaut. Allein in diesem Jahr sind sieben neue größere Ausbauprojekte gestartet. Gleichzeitig laufen sieben bereits begonnene Projekte sowie zahlreiche kleinere Maßnahmen weiter. Doch der Markt regelt nicht alles, die Unternehmen kalkulieren dabei wirtschaftlich. Einzelne Gebäude in Randlagen, die teilweise mehrere hundert Meter vom Ortsrand entfernt liegen, werden wegen hoher Anschlusskosten oft nicht berücksichtigt. Um auch diesen Haushalten zeitgemäße Internetanschlüsse zu ermöglichen, nutzt die Stadt Freiburg erstmals das Förderprogramm „Lückenschluss“ von Land und Bund. Das Programm wurde 2024 zunächst als Pilotprojekt aufgelegt und richtet sich gezielt an kleinere, bislang nicht wirtschaftlich erschließbare Gebiete. Während solche Förderprogramme früher auf den ländlichen Raum zugeschnitten waren, haben jetzt auch Städte gute Möglichkeiten eine Förderung zu erhalten. Freiburg hat einige Gebiete, die zwar Teil des Stadtkreises, aber kein Ballungsgebiet sind. Dazu gehören auch die Randlagen Ebnets.
Ursprünglich waren für das Projekt in Ebnet Gesamtkosten von rund 500.000 Euro veranschlagt worden. Nach Ausschreibung und Planung liegen die voraussichtlichen Baukosten nun bei rund 400.000 Euro. Bund und Land übernehmen zusammen 90 Prozent der förderfähigen Kosten: 50 Prozent trägt der Bund, 40 Prozent das Land. Die verbleibenden zehn Prozent finanziert die Stadt Freiburg.
Eigentümer*innen im Ausbaugebiet, die ihr Gebäude anschließen lassen möchten, müssen hierzu einen Gestattungsvertrag mit der Telekom abschließen, die Firma verlegt die Leitungen. Auch nachträgliche Anschlüsse sind möglich. Bei der Wahl ihres späteren Internetanbieters sind die Haushalte nicht an die Telekom gebunden: Für die öffentlich geförderten Leitungen muss auch anderen Anbietern ein offener Zugang gewährt werden.
Die Stadt will die neue Fördermöglichkeit künftig regelmäßig nutzen. Für den notwendigen Eigenanteil sind jährlich 100.000 Euro vorgesehen. Gemeinsam mit den Fördermitteln von Bund und Land können damit pro Jahr Ausbauprojekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Million Euro ermöglicht werden.
Als Nächstes sollen unterversorgte Randlagen im Stadtteil Waldsee erschlossen werden. Die Ausschreibung ist bereits abgeschlossen, der Baustart ist ebenfalls für 2026 vorgesehen. Weitere Förderanträge konzentrieren sich auf Gebiete am Tuniberg. | | | | | |
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Verschiedenes
Marxzell: Kloster Frauenalb (c) Landratsamt Karlsruhe | | | | | Zukunftsorientierte Hilfe für die Klosterruine Frauenalb in Marxzell | Für Notsicherung und Voruntersuchung
Für die Voruntersuchung und die Notsicherung der Klosterruine Frauenalb in Marxzell stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 90.000 Euro zur Verfügung. Die Klosteranlage Frauenalb befindet sich im Tal der von Süden nach Norden fließenden Alb auf einem Schwemmkegel, der sich von der westlichen Talwand quer in den Wiesengrund schiebt. In ihrer leicht erhöhten und solitär eingebetteten Lage über dem Bach bildet sie ein bestimmendes Element innerhalb der Kulturlandschaft der nördlichen Schwarzwaldausläufer. Die barocke Klosteranlage stellt eine bedeutsame Etappe in der Geschichte südwestdeutscher Klosterbaukunst des späten 17. und 18. Jahrhunderts dar.
Das Kloster wurde zwischen 1180 und 1185 gestiftet. Das Benediktinerinnenkloster erfüllte auch die Aufgabe eines adeligen Damenstifts, in dem unverheiratete oder verwitwete Frauen, materiell abgesichert, ein kontemplatives und standesgemäßes Leben führen konnten. So war die hoch- und spätmittelalterliche Entwicklung des Klosters bis zur ersten Aufhebung 1598 auf der einen Seite eng mit der umfangreichen Grundausstattung durch die Stifterfamilie sowie mit der Bindung an die Schirmherrschaft der Ebersteiner verknüpft.
Äbtissin Margarethe von Greith, die „zweite Gründerin“ des Klosters, ließ 1672 das Abteigebäude neu errichten. Unter ihrer Nachfolgerin Maria Salome von Breitlangenberg wurde 1696 mit dem Neubau der Konventgebäude begonnen, Süd- und Ostflügel waren 1704 vollendet. Unter Gertrud von Ichtrazheim wurden die Arbeiten ab 1727 fortgesetzt und eine neue Kirche errichtet. 1802 wurde das Kloster aufgehoben, 1809 gelangte es durch Schenkung an die Gräfin von Hochberg, die hier eine Woll- und Tuchfabrik einrichtete. Nach 1819 erfolgte eine Parzellierung des Areals, die Gebäude wurden veräußert und industriell genutzt. In den 1830/1840er-Jahren schließlich zerstörten mehrere Brände das Kloster, das Steinmaterial durfte abgebaut werden. 1902 kam es zu ersten Bemühungen der Bürgerschaft und des Großherzoglichen Konservators zur Bewahrung der Klosterruine.
Die lange Entwicklungsgeschichte des Klosters spiegelt zugleich wichtige Epochen der vormodernen Territorial- und Konfessionsgeschichte des Landes wider. Darüber hinaus galt die Ruine im frühen 19. Jahrhundert als „dramatisches“ Monument, das die Landschaft ästhetisch und romantisch überhöht. Wie die Heidelberger Schlossruine wurde auch die Frauenalber Klosterruine zunehmend von Künstlern und bürgerlichen Besuchern aufgrund des romantischen Erlebnisses bereist.
Die Klosterruine Frauenalb gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Abfallbilanz 2025: Wenig Restmüll, viel Potenzial beim Bioabfall | Freiburg bleibt Spitzenreiterin beim Abfall vermeiden
Erneut nimmt Freiburg eine Vorreiterrolle bei der Abfallvermeidung und der Abfalltrennung ein. Mit 111 Kilogramm Restabfall und Sperrmüll pro Person liegt Freiburg wieder an erster Stelle unter den kreisfreien Großstädten Baden-Württembergs. Das entspricht einem leichten Anstieg von zwei Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr. Die Abfallverwertungsquote blieb stabil bei 69 Prozent. Die Freiburger*innen sortieren gut und produzieren so deutlich weniger Restabfall als andere Städte und Kommunen – und bestätigen damit den Trend der letzten Jahre.
Zum Vergleich: Die zweitplatzierte Stadt Ulm kommt auf 128 Kilogramm pro Person; landesweit lag das Pro-Kopf-Aufkommen 2025 in Baden-Württemberg bei durchschnittlich 136 Kilogramm (Vorjahr: 138 Kilogramm). Verglichen mit diesen Werten schneidet Freiburg sehr gut ab.
Obwohl die Freiburger*innen Jahr für Jahr Spitzenergebnisse erzielen und so zeigen, dass ihnen die Umwelt am Herzen liegt, ist das Durchschnittsabfallaufkommen zugleich aber trotzdem beachtlich: Dieses liegt bei 360 Kilogramm pro Kopf – ein leichter Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben Restabfall und Sperrmüll zählen dazu auch die getrennt gesammelten Wertstoffe wie Bioabfälle, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Kunststoffe, Altholz, Elektrogeräte und Metalle.
Die Menge an Papierabfällen ging leicht von 54 Kilogramm auf 52 Kilogramm zurück, genau wie beim Altglas: Hier sank die Pro-Kopf-Menge von 28 Kilogramm auf 27 Kilogramm. Die Menge an Leichtverpackungen blieb im Jahresvergleich konstant (jeweils 23 Kilogramm). Dagegen stieg die Menge der erfassten Elektro- und Elektronikaltgeräte minimal von 5,2 auf 5,6 Kilogramm pro Person, während Grünabfälle witterungsbedingt leicht von 60 auf 58 Kilogramm zurückgingen.
Seit mehr als 25 Jahren können in Freiburg organische Abfälle über die Biotonne entsorgt werden. 2025 wurden an der Vergärungsanlage der Reterra rund 15.000 Tonnen Bioabfälle aus Freiburg angeliefert. Die Pro-Kopf-Menge lag bei 64 Kilogramm und damit leicht unter dem Vorjahreswert von 67 Kilogramm. Trotzdem liegt Freiburg weiterhin deutlich über dem landesweiten Durchschnitt von 55 Kilogramm je Einwohner*in und damit auch hier auf Platz eins unter den kreisfreien Großstädten.
Aber gleichzeitig zeigt die Freiburger Restabfallanalyse: Es landen noch immer zu viele Bioabfälle im Restmüll – rund 42 Prozent des Freiburger Restabfalls bestehen aus organischen Abfällen. Dabei ist Biomüll ein echtes Recyclingwunder: In Freiburgs Vergärungsanlagen entstehen daraus Biogas für Strom und Wärme sowie Kompost für die Landwirtschaft. Landen organische Abfälle stattdessen im Restmüll, werden sie verbrannt – so gehen wertvolle Ressourcen verloren.
Deshalb betont Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit: „Die Abfallbilanz zeigt, dass wir bereits auf einem sehr guten Weg sind. Die Freiburger*innen produzieren weniger Müll als der Landesdurchschnitt und trennen ihren Abfall schon in vielen Fällen vorbildlich. Es gibt aber noch Luft nach oben. Deshalb meine Bitte: Noch mehr richtig sortierten Bioabfall in die Biotonne werfen. Mein großer Dank geht an die vielen Freiburger*innen, die das bereits machen.“
Die Kampagne #wirfuerbio wird weiter fortgesetzt, um die Bürger*innen zu informieren und so die Qualität des Bioabfalls durch die Vermeidung von Plastik- oder biologisch abbaubaren Tüten weiter zu optimieren. Gleichzeitig sollen mehr organische Abfälle aus dem Restmüll in die getrennte Sammlung wandern. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Untersuchungsarbeiten auf der B31 | Von Montag bis Freitag zwischen der Brauerei Ganter und der Schreiberstraße und an der Leo-Wohleb-Brücke
Am Montag, 31. August, prüft das Garten- und Tiefbauamt (GuT) von 9 bis 15.30 Uhr die Leo-Wohleb-Brücke und untersucht den Straßenbelag. Dafür kommt ein spezielles Brückenbesichtigungsfahrzeug zum Einsatz. Anschließend folgen von Dienstag, 1. September, bis Freitag, 4. September, jeweils von 7 bis 15.30 Uhr Untersuchungsarbeiten am Asphalt auf der B31 zwischen der Brauerei Ganter und der Schreiberstraße.
Die Arbeiten auf der B31 in Richtung A5 finden fahrstreifenweise und in kurzen Abschnitten von maximal 200 Meter statt. Eine Spur bleibt jederzeit frei. Das GuT legt die Arbeiten bewusst in die Ferienzeit mit weniger Verkehr, trotzdem ist mit Rückstau zu rechnen.
Das GuT bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Stadt stellt weiteren Wasser-Vernebler am Kartoffelmarkt auf | Im Colombipark sorgt er bereits für Abkühlung und Erfrischung auf Knopfdruck, jetzt stellt die Stadt über die Freiburger Grünoasen einen weiteren Vernebler in der Innenstadt auf. Am Kartoffelmarkt steht ab Freitag, 28. August, ein Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen, der Begrünung, Verdunstung und Wassernebel kombiniert.
„Im Colombipark kam der Vernebler gut an. Und auch wenn die größte Hitze erst einmal vorbei ist, sind wir gespannt, ob sich die neue Variante im Praxistest ebenso bewährt“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. „Solche Testläufe sind enorm wichtig, um herauszufinden, wie wir Freiburg bestmöglich auf weitere Hitzeperioden vorbereiten können.“
Bereits seit einigen Wochen testet die Stadt einen Vernebler im Colombipark. Dort sorgen feine Nebeldüsen an einer Stahlseilkonstruktion für Abkühlung. Die Rückmeldungen der Bürger*innen sind positiv, das Angebot wird gut angenommen und insbesondere an heißen Tagen gerne genutzt. Vernebler funktionieren über feine Hochdruckdüsen, die Wasser in winzige Tröpfchen zerstäuben. So entsteht ein angenehm kühlender Effekt, ganz ohne nass zu werden.
Mit den Wasser-Verneblern sammelt die Stadt praktische Erfahrungen für den künftigen Einsatz von solchen Systemen: Wie werden sie von der Bevölkerung angenommen? Welche Anforderungen ergeben sich für Betrieb und Unterhalt? Und welche Auswirkungen haben sie auf das Mikroklima vor Ort?
Wasser spielt eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung und trägt dazu bei, die Stadt langfristig klimafit zu halten. Trinkbrunnen, Wasserspiele wie auf dem Platz der Alten Synagoge und nun auch Vernebler bringen zusätzliche Erfrischung in die Stadt.
Weitere fest installierte Vernebler sind bei der Umgestaltung des Zollhallenplatz und im Sanierungsgebiet Sulzburger eingeplant. Der Vernebler mit Pflanzkübel kostet 30.000 Euro. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Drei wunderbare Zitate aus dem Hitzesommer 2026 | - AfD-Chef Tino Chrupalla im ARD-„Sommerinterview“ vom 23. August 2026: „Für mich war das ein ganz normaler Sommer.“
- Die „BILD“-Zeitung titelte am 14. Mai 2026: „Prognosen völlig falsch! Klimaforscher streichen ihr schlimmstes Angst-Szenario.“ Die rechtslibertäre Springerpresse hat schon die perfekt organisierte „Heizungs-Hammer-Kampagne“ der Fossilisten organisiert. Erneut argumentiert sie im Sinne von Öl, Gas, Kohle und Klimawandelleugnern.
- Eine Tatsachen-Umkehrung gab es am 10.08.2026 in der FAZ: „Wenn nun Klimaschützer und Umweltaktivisten folgern, die Politik habe noch immer nicht begriffen, was die Klimakrise bedeute, richtet sich ihre Kritik in Wahrheit gegen sie selbst. Zu lange wurde das Phänomen dämonisiert, ohne die Symptome zu bekämpfen.“
Das Problem der Umweltbewegung: Sie bekommt diese Desinformationskampagnen teilweise nicht mehr mit, weil sie sich fast nur noch in der eigenen Blase bewegt und informiert. Und sie hat z.Bsp die „Heizungs-Hammer-Kampagne“ der Fossilisten beinahe widerspruchsfrei ertragen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Busumleitungen in Gundelfingen: Linie 15 und 24 betroffen | Aufgrund von kurzfristig angekündigten Bauarbeiten werden die Linien 15 und 24 ab sofort bis voraussichtlich 4. September 2026 im Bereich Gundelfingen umgeleitet.
Die Haltestelle Am Waldfriedhof entfällt– als Ersatz kann die Haltestelle Gundelfingen Bahnhof verwendet werden. Die Haltestelle Waldstraße wird auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt.
Um Verspätungen im Busverkehr zu vermeiden, fahren die Busse an der Haltestelle Gundelfingen Bahnhof teilweise bis zu zwei Minuten früher ab. Dennoch kann es auf den gesamten Linien teilweise zu Verspätungen kommen. | | | | | |
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Veranstaltungen
c) DSD / Foto: Lars Mattil | | | | | Über 5.500 Denkmale öffnen am Tag des offenen Denkmals® 2026 ihre Türen | Deutsche Stiftung Denkmalschutz veröffentlicht Programm für bundesweites Kulturevent
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) veröffentlicht am 3. August als bundesweite Koordinatorin das Programm des Tags des offenen Denkmals 2026. Bereits jetzt haben sich mehr als 5.500 Denkmale am größten Kulturevent Deutschlands angemeldet, welches in diesem Jahr am 13. September stattfindet. Die überwiegend kostenfreien Angebote setzen sich aus Denkmalöffnungen mit abwechslungsreichen Programmpunkten sowie zusätzlich über 800 Denkmal-Touren zusammen. Viele der Angebote stehen unter dem Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Das vollständige Programm ist jetzt online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und in der App www.tag-des-offenen-denkmals.de/app zu finden.
Das Programm zum Tag des offenen Denkmals 2026 wird laufend ergänzt. Sowohl online als auch in der App können Denkmalbegeisterte ab sofort ihr individuelles Programm zusammenstellen und nach Veranstaltungen in ihrer Region filtern. Das Angebot lässt sich auch nach Interessen, Barrierefreiheit oder Aktivitäten für Kinder filtern. In der App können darüber hinaus personalisierte Routen geplant werden.
„Ob als Erstbesucher oder Dauerfan, alleine oder mit der ganzen Familie, der Tag des offenen Denkmals bietet für alle interessierten Menschen gleichermaßen die Möglichkeit, sich mit der historischen Umgebung oder traditionellem Handwerk zu beschäftigen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Berührungsängste sind hier fehl am Platz“, so Sarah Wiechers von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Auch in diesem Jahr folgen zahlreiche Denkmaleigentümer dem Aufruf der DSD, ihre Veranstaltungen rund um das Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ zu gestalten. So sind Güterbahnhöfe und Bunker, Gartenstädte und historische Fabrikanlagen ebenso wie Brücken und Brückenhäuser, Gaswerke oder historische Backstuben Teil des diesjährigen Programms.
Im Fokus stehen Orte, an denen Menschen Verbindungen schaffen, Versorgung organisieren und Infrastruktur leben. Die Besucher dürfen sich am Tag des offenen Denkmals bundesweit auf spannende Führungen freuen. In Brandenburg zum Beispiel zur Nachrichtentechnik aus dem Kalten Krieg im Bunker Ladeburg in Bernau, in der über 400 Jahre alten Schmiede Werneuchen können Interessierte mit historischem Werkzeug schmieden. In Rheinland-Pfalz dürfen sich Groß und Klein in der ehemaligen Tuchfabrik Gebrüder Haas in Lambrecht auf Gespräche mit Augenzeugen freuen und an einem Tuchfabrik-Quiz teilnehmen. In Mecklenburg-Vorpommern erhalten Besucher am Bahnhof Lübstorf Einblicke in den Prozess der Denkmalsanierung und Rettung historischer Substanz.
Alle angemeldeten Denkmale sowie die engagierten Denkmalschützer vor Ort sorgen dafür, dass unsere vielseitige Baukultur erlebbar bleibt. Europaweit öffnen im September zu den European Heritage Days Denkmale mit dem Ziel, das kulturelle Erbe in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu dieser europäischen Initiative.
Die zentrale Eröffnung des Tags des offenen Denkmals findet als Open-Air-Veranstaltung in Bamberg statt. Stadtweit öffnen in Bamberg über 50 Denkmale ihre Türen.
Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals online
unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de
zum Bild oben:
Die ehemalige Tuchfabrik Gebrüder Haas in Lambrecht, Rheinland-Pfalz ist eines von bundesweit über 5.500 Denkmalen, die am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden können
(c) DSD / Foto: Lars Mattil
Ehemalige Tuchfabrik Gebrüder Haas in Lambrecht (
c) DSD / Foto: Lars Mattil | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Fußgängerampel an der Andreas-Hofer-Straße bekommt LED-Technik | Hell und effizient
Das Garten- und Tiefbauamt modernisiert derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Fußgängerampel an der Andreas-Hofer-Straße (westlich der Innsbrucker Straße) dran. Die Arbeiten starten am Montag, 31. August und dauern voraussichtlich eine Woche.
Während des Umbaus ist die Ampel außer Betrieb. Eine sichere Querung der Andreas-Hofer-Straße ist durch die 3,50 Meter breite Mittelinsel weiterhin gewährleistet.
Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart aber nicht nur Strom oder senkt die CO₂-Emissionen: Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.
Aber mit den neuen Ampelanlagen wird nicht nur Strom gespart – auch Fußgänger*innen profitieren zukünftig von der neuen Technik: Kurze Wartezeiten mit längeren Grünzeiten für den Fußverkehr, die sich bei Bedarf automatisch verlängern können, gewährleisten eine komfortable und natürlich weiterhin sichere Querung. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert: Seheingeschränkte und blinde Personen erkennen durch ein akustisches Signal und den vibrierenden Taster, dass die Ampel grün zeigt. Im Zuge der Erneuerung werden auch die Anforderungstaster an der Ampel in leichter zu bedienenden Sensortaster ausgetauscht.
Die Modernisierung dieser Ampelanlage kostet rund 25.000 Euro. Gefördert wird der Umbau mit 7.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Atomdeal Saudi-Arabien USA | Nicht autorisiertes, sinngemäßes Vorwort des französischen Staatspräsidenten Macron aus dem Februar 2020:
„Ohne zivile Atomenergie gibt es keine militärische Nutzung der Technologie – und ohne militärische Nutzung gibt es auch keine Atomenergie“.
Gegen den Iran wird gerade ein Krieg um Rohstoffe und ein Atomkraftwaffenkrieg geführt. In der westlichen Welt wird befürchtet, dass die autoritär geführte Theokratie mithilfe der zivilen Nutzung der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommen könnte. Jetzt will die Trump-Regierung der "guten, nützlichen" Autokratie Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Auch die Lieferung einer Urananreicherungsanlage in die Kriegsregion ist möglich. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Linie 14: Umleitung durch Baustelle in der Haslacher Straße | Linientaxis als Ersatz
Vom 24. August 2026 bis 19. Dezember 2026 finden in der Haslacher Straße Bauarbeiten statt. Dadurch ergeben sich Fahrplanänderungen auf der Buslinie 14. Die Arbeiten finden in zwei Bauabschnitten statt.
In beiden Bauabschnitten entfallen die Haltestellen Laufener Straße, Mathias-Blank-Straße und Haslacher Straße. Als Ersatz wird ein Linientaxi zwischen den Haltestellen Laufener Straße und Rohrgraben eingerichtet. Dort können Fahrgäste auf die Straßenbahnlinie 3 umsteigen.
Der zweite Bauabschnitt beginnt voraussichtlich am 28. September 2026. Dann entfallen zusätzlich die Haltestellen Mühle und Markgrafenstraße. Die Haltestelle Scherrerplatz wird in die Feldbergstraße verlegt, die Haltestelle Marienmattenweg in die Eschholzstraße. Der Schülerbus zur Markgrafenstraße ist davon nicht betroffen. | | | | | |
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Verschiedenes
Falsche Clownfische leben in Symbiose mit Seeanemonen (c) Wilhelma Stuttgart | | | | | Wilde Wochenenden entführen in die Welt unter Wasser | Aktionstag „Faszinierende Fische“ in der Wilhelma
Am Sonntag, 23. August 2026, dreht sich in der Wilhelmaschule alles um Flossen, Schuppen und das Leben unter der Wasseroberfläche. Im Rahmen der Wilden Wochenenden können Besucherinnen und Besucher die faszinierende Welt der Fische erkunden – und dabei ausgewählte Anschauungsobjekte aus nächster Nähe betrachten und anfassen.
Fische blicken auf eine außergewöhnlich lange Entwicklungsgeschichte zurück: Bereits vor mehr als 400 Millionen Jahren bevölkerten frühe Vertreter dieser Wirbeltiergruppe die Gewässer der Erde. Heute sind weltweit mehr als 30.000 Arten bekannt. Ihre Vielfalt reicht von winzigen, unscheinbaren Bewohnern kleiner Gewässer bis zu imposanten Räubern der Ozeane – mit höchst unterschiedlichen Körperformen, Farben und Überlebensstrategien. Gemeinsam mit den Zoopädagoginnen und Zoopädagogen der Wilhelmaschule gehen Kinder und Erwachsene den Besonderheiten dieser vielfältigen Tiergruppe auf den Grund: Woran erkennt man eigentlich einen Fisch? Welche Anpassungen machen ein Leben unter Wasser möglich? Wie funktionieren Kiemen – und gibt es Fische, die auch auf andere Weise atmen können? Auch die oft missverstandenen Haie kommen zur Sprache: Als wichtige Akteure im Nahrungsnetz tragen sie wesentlich zum Gleichgewicht der Meeresökosysteme bei.
Außerdem geht es um die Herausforderungen, denen Gewässer weltweit gegenüberstehen: Verschmutzung durch Müll, Überfischung und die Folgen des Klimawandels bedrohen zahlreiche aquatische Lebensräume. Die Besucherinnen und Besucher erfahren in der Wilhelmaschule, warum der Schutz dieser Ökosysteme so wichtig ist und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann. Außerdem wird vorgestellt, wie die Wilhelma das Projekt „Plan G“ bei der Wiederansiedlung von in der Natur zeitweise ausgestorbenen Kärpflingarten im mexikanischen Hochland unterstützt und gezeigt, wie Zoos aktiv zum Erhalt bedrohter Tierarten beitragen.
Der Aktionstag findet in der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr statt. Mitmach- und Rätselstationen laden zum Entdecken und Ausprobieren ein. Am Maltisch können thematisch passende Ausmalbilder gestaltet werden. Wie bei allen Aktionstagen im Rahmen der Wilden Wochenenden ist die Teilnahme bereits im Eintritt in die Wilhelma enthalten. Im Anschluss an den Besuch in der Wilhelmaschule sollte man natürlich nicht versäumen, im Aquarium auf Entdeckungsreise zu gehen und die dortige Vielfalt der Fische mit eigenen Augen zu erleben. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Fundbüro versteigert Fahrräder und weitere Fundsachen | Auktion startet am Donnerstag, 17. September
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – und schon hat man ein neues Fahrrad oder E-Bike. Wenn in Freiburg Fundsachen abgegeben werden und sich innerhalb der gesetzlichen Frist weder Eigentümer*in noch Finder*in meldet, können die Gegenstände öffentlich versteigert werden. Das Fundbüro bietet neben Fahrrädern auch weitere Fundsachen und Alltagsgegenstände online unter www.sonderauktionen.net an. Die Auktion läuft ab Donnerstag, 17. September, 18 Uhr durchgehend bis Sonntag, 27. September, ebenfalls 18 Uhr.
Bereits ab Donnerstag, 20. August, können Interessierte die Fundräder und -sachen auf der Versteigerungswebseite ansehen. Dort gibt es Bilder und kurze Beschreibungen zum jeweiligen Gegenstand. Wer am Ende der Versteigerung das höchste Gebot abgegeben hat, muss den ersteigerten Gegenstand per Banküberweisung bezahlen. Eine Barzahlung vor Ort ist nicht möglich. Kleinere Gegenstände werden nach erfolgreichem Zuschlag innerhalb Deutschlands versendet. Sperrige Gegenstände und Fundzweiräder können nach vorheriger Terminbuchung mit Vorlage des Kaufbelegs in der Kaiserstuhlstraße 18 abgeholt werden. Das geht entweder am Mittwoch, 14., oder 21. Oktober, jeweils von 8 bis 16 Uhr. Die Termine werden am Montag, 5. Oktober, auf www.freiburg.de/termine freigeschaltet.
Wer sein Fahrrad oder einen anderen Gegenstand vermisst, kann sich weiterhin persönlich in der „Aufbewahrungsstelle für Fundzweiräder“ umsehen. Eigentümer*innen haben mindestens sechs Monate Zeit, ihre Fundsachen abzuholen. Bei Fragen hilft das Fundbüro per E-Mail: fundbuero@freiburg.de
Die Stadt bietet die Online-Versteigerung nach der erfolgreichen Einführung im letzten Jahr bereits zum zweiten Mal an. Bei Gegenständen, die wiederholt nicht verkauft werden, prüft das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI), ob sie als Spende infrage kommen. Seit 1981 wurden durch Versteigerungen gut 6000 Fahrräder in neue Hände gegeben.
Weitere Informationen zur Vorschau, den Teilnahmebedingungen und zu den Abholterminen gibt es auf www.freiburg.de/fundbuero und www.freiburg.de/versteigerungstermine. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Ein neuer „Park im Park“ für Bad Krozingen | BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH erweitert den Kurpark auf 40.000 Quadratmetern um ein zukunftsweisendes Areal. Mit 95 klimaangepassten Zukunftsbäumen, artenreichen Naturräumen und dem neuen Familienspielplatz „Krambamboul“ verbindet das Projekt Ökologie, Erholung und Freizeitspaß. Zur Feier lädt der Park am 21. August zu einem großen Entdeckungstag ein.
Bad Krozingen wächst – und mit ihm sein grünes Herz. Auf rund 40.000 Quadratmetern stellt die Kur und Bäder GmbH gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Dipl.-Ing. (FH) Ralf Wermuth die Weichen für die Zukunft. Das Ziel der Erweiterung ist ein harmonisches Zusammenspiel aus nachhaltigem Naturschutz, modernem Freizeitangebot und hoher Aufenthaltsqualität für alle Generationen.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Klimaschutz: Im Oktober / November 2026 werden 95 hitze- und trockenheitsresistente Zukunftsbäume gepflanzt. Ergänzt durch artenreiche Bienenweiden, Streuobstwiesen und geschützte Biotope entsteht ein neuer Lebensraum für heimische Tiere. Ein besonderes Highlight für Besucher: Künftig wird ein Schäfer mit seiner Herde als natürlicher Landschaftspfleger im Kurpark anzutreffen sein.
Neben ökologischen Aspekten bietet das neue Areal viel Raum für Entspannung und Bewegung. Der „Spanische Platz“ lädt mit mediterraner Bepflanzung, Wellnessbänken und Himmelsliegen zum Durchatmen ein. Erweiterte Rindenmulchwege bieten ideale Bedingungen für Läufer und Spaziergänger. Für Familien entsteht auf der anderen Seite des Neumagens ein echtes Paradies: Der neue Spielplatz „Krambamboul“ lädt zum Toben und Naturerleben ein.
Entdeckungstag am 21. August
Um das erweiterte Areal gebührend einzuläuten, findet am Freitag, den 21. August 2026, von 12:00 bis 17:00 Uhr ein großer Entdeckungstag statt. Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag sowohl die Übungsgolfanlage als auch DiscGolf zu vergünstigten Schnupperpreisen (Kinder bis 16 Jahre: 3,00 €, Erwachsene: 4,00 €) ausprobieren. Equipment gibt es gegen Pfand direkt beim Café am See, das Gäste wie gewohnt mit Erfrischungen und Snacks versorgt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Kanalarbeiten: Vollsperrung in der Haslacher Straße | Die Stadtentwässerung Freiburg erweitert und erneuert ab Montag, 24. August, den Mischwasserkanal in der Haslacher Straße in offener Bauweise. Daher ist die Straße bis Mitte Dezember in Teilabschnitten voll gesperrt. Für Räder, Busse und Kraftfahrzeuge sind Umleitungen ausgeschildert. Lediglich der Fußverkehr kann an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Der erste Bauabschnitt befindet sich auf Höhe der Zufahrt zu den Parkplätzen des Nettocity. Im weiteren Verlauf erstrecken sich die Arbeiten von der Kreuzung Haslacher Straße / Markgrafenstraße bis zur Einmündung in die Bohlstraße, wo der neue Kanal an den bestehenden angeschlossen wird.
Die Kanalarbeiten laufen voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember. Danach übernehmen weitere Gewerke die Sanierung der Straße. Abschließend gestaltet das Garten- und Tiefbauamt die Kreuzung neu. Über die damit verbundenen weiteren Verkehrseinschränkungen wird im Vorfeld informiert.
Die Stadtentwässerung Freiburg bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Sperrungen. | | | | | |
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Verschiedenes
PV-Anlage in der Hans-Bunte-Straße 9 (c) Stadt Freiburg. | | | | | Stadt fördert Netzanschluss großer Photovoltaikanlagen | Zukunftsfonds Klimaschutz hilft beim Ausbau von Solarenergie auf Freiburgs Dächern
Mehr Solarstrom für Freiburg: Ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral, damit Freiburg klimaneutral werden kann. Die Stadt unterstützt deshalb im Rahmen eines Projektes des Energieversorgers Badenova den Netzanschluss großer Photovoltaikanlagen. Die Förderung läuft über den Zukunftsfonds Klimaschutz. So hilft die Verwaltung dabei, große Solaranlagen wirtschaftlich möglich zu machen. Denn gerade die Kosten für den Anschluss ans Stromnetz können für Eigentümer*innen und Betreiber*innen eine große Hürde sein.
Das Förderprogramm setzt genau dort an. Betreiber*innen von Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 30 Kilowattpeak müssen den Anschluss ihrer Anlage bis zum Netzverknüpfungspunkt bislang selbst bezahlen. Je weiter dieser Punkt entfernt ist, desto höher fallen die Kosten aus. Das kann dazu führen, dass größere Anlagen gar nicht erst gebaut werden – obwohl auf Freiburgs Dächern noch viel Potenzial für erneuerbaren Strom liegt.
Das Förderprogramm bezuschusst die Kosten, die Anlagenbetreiber*innen für den Netzanschluss tragen müssen, mit bis zu 1000 Euro pro Kilowattpeak installierter Leistung. Pro Solaranlage können maximal 50.000 Euro gefördert werden. Das Programm hat die Stadt gemeinsam mit dem Energieversorger Badenova 2023 zunächst als Pilotprojekt gestartet und aufgrund des Erfolgs weitergeführt.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt eine große Photovoltaikanlage in der Hans-Bunte-Straße 9. Die Anlage hat eine installierte Leistung von rund 270 Kilowattpeak und ist seit November 2025 am Netz. Pro Jahr kann sie bis zu 350 Megawattstunden Strom erzeugen. Für den Netzanschluss erhielt der Betreiber eine Förderung in Höhe von 36.150 Euro; die Kosten für den Netzanschluss lagen bei 48.200 Euro.
Das Förderprogramm ist bereits gut angelaufen: Durch die Mittel aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz konnten bislang rund 1,3 Megawatt installierte PV-Leistung ermöglicht werden. Insgesamt stehen für das Programm 399.000 Euro zur Verfügung. Davon wurden bisher 278.867 Euro bewilligt und ausgezahlt.
Förderfähig sind Photovoltaikanlagen auf Freiburger Gemarkung, für die keine gesetzliche PV-Pflicht nach dem Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg gilt – also keine Neubauten und keine grundlegenden Dachsanierungen. Interessierte können den Zuschuss unter Einreichung der Schätzkostenkalkulation von Badenova Netze via Mail an netzanschlussfoerderung@badenova.de beantragen. Weitere Informationen zur Förderung gibt es unter https://www.freiburg.de/pb/2088466.html. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Rauchen an Haltestellen und achtlos entsorgter Müll | Städtischer Vollzugsdienst hat bei Schwerpunktkontrollen 32 Verstöße festgestellt
Der städtische Vollzugsdienst hat von Montag, 10. August, bis Freitag, 15. August, verstärkt die Einhaltung der Vorschriften des neuen Landesnichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Dieses gilt seit dem 1. Juni und verbietet unter anderem das Rauchen an Straßenbahnhaltestellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf achtlos weggeworfenem Müll.
Insgesamt haben die Einsatzkräfte 32 Verstöße gegen die neuen Landesvorschriften für Raucher*innen und gegen die Regeln zur Abfallentsorgung festgestellt. In mehreren Fällen haben sich die Betroffenen zunächst nicht einsichtig gezeigt. Dadurch waren wiederholt zeitintensive Gespräche erforderlich. In zwei Fällen haben die betroffenen Personen zudem die Angabe ihrer Personalien verweigert. Diese Verstöße wurden gesondert geahndet und können ein deutlich höheres Bußgeld zur Folge haben.
Die Schwerpunktaktion macht deutlich, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Die Stadt wird daher auch künftig verstärkt Kontrollen durchführen. Ziel ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu verbessern, die Sauberkeit im Stadtgebiet zu fördern und insbesondere Kinder, Jugendliche und vulnerable Personen vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen.
„Mit den Schwerpunkaktionen wollen wir bewusst dafür sorgen und sensibilisieren, dass alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Gäste verantwortlich mit ihrem Müll umgehen und diesen ordentlich entsorgen. Ein sauberes Stadtbild gehört zur Attraktivität Freiburgs dazu und ist für uns ein Muss. Deshalb bin ich dankbar, dass der städtische Vollzugsdienst bei seinen täglichen Rundgängen das Thema im Blick hat und mit Schwerpunktkontrollen wie diesen das Bewusstsein für das neue Landesnichtraucherschutzgesetz und die Gefahren von Passivrauchen schärft.“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner. | | | | | |
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Verschiedenes
Lauffen: Alte Apotheke (c) Nina Probst / DSD | | | | | Ausstattung der Alten Apotheke in Lauffen bleibt erhalten | Das Gebäude stammt im Kern aus dem frühen 19. Jahrhundert
Bei einem Pressetermin am Mittwoch, den 19. August 2026 um 15.00 Uhr überbringt Claus Brechter, Ortskurator Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 40.000 Euro für Schlosserarbeiten sowie Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen im Eingangsfoyer und Apothekerraum und am Apothekerschrank der Alten Apotheke an Denkmaleigentümerin Iris Kurz. Das Gebäude liegt im Stadtteil Lauffen-Stadt exponiert am Ostufer des Neckarkanals an der zur Rathausinsel führenden Brücke.
Das Bauwerk stammt im Kern aus dem frühen 19. Jahrhundert. Eine Apotheke ist an diesem Standort seit 1826 nachweisbar. Das Gebäude wurde von 1888 bis 1892 unter Einbeziehung älterer Bauteile, wie Keller und Fassade, umgestaltet. In der Nachkriegszeit wurden die Oberflächen und Teile des Zubehörs unter der Verwendung der Ausstattung des späten 19. Jahrhunderts erneuert. Zudem wurde in dieser Zeit an der Südostecke ein hakenförmiger Anbau mit Terrasse angebaut.
Das freistehende und längliche Gebäude ist zweigeschossig und mit einem Satteldach versehen. Das Haus besitzt eine verputzte Fassade mit abgesetztem Sockel und reduzierter Gliederung. Zur Straßenseite hin befindet sich ein knapper Geschossvorsprung, der mit einem Gesims betont wird. Nach Westen hin schließt sich eine Mauer mit eisernem Tor an, welche den Garten von der Straße abschließt.
Im Erdgeschoss befinden sich die Eingänge zum Apothekenladen und zum Wohnbereich. Das Gebäude ist mit einem großen tonnengewölbten Keller aus Werksteinen versehen, der nachträglich durch Ziegelwände in kleinere Nutzungsbereiche eingeteilt wurde und im Zweiten Weltkrieg als Schutzraum diente.
Die Alte Apotheke in Lauffen gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Weitere Straßenbauarbeiten in der Lörracher Straße starten | Weiterer Ausbau der Radvorrangroute FR3
Am Montag, 7. September, beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit den Straßenbauarbeiten in der Lörracher Straße im Abschnitt zwischen der Wiesentalstraße und dem Schildackerweg. Der Straßenraum wird dabei neu aufgeteilt – zugunsten des Rad- und Fußverkehrs: Die Stadt baut die Radvorrangroute FR3 in diesem Abschnitt der Lörracher Straße auf einer Länge von rund 370 Metern aus.
Insgesamt sind die Arbeiten in neun Bauabschnitte gegliedert. Der jeweilige Abschnitt ist voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr führt über die Wiesentalstraße und die Basler Straße. Die Zufahrten auf die einzelnen Grundstücke können nahezu immer (gegebenenfalls über Provisorien) gewährleistet werden. Das GuT ist hier intensiv mit den Gewerbetreibenden in Kontakt, um die Einschränkungen auf ein Minimum zu beschränken. Das Amt informiert betroffene Anlieger*innen rechtzeitig, wenn ein neuer Bauabschnitt ansteht.
Für alle, die mit dem Rad unterwegs sind, gibt es eine ausgeschilderte Umleitung. Diese führt je nach Bauabschnitt über die Schopfheimer Straße oder den Schildackerweg. Fußgänger*innen werden an der Baustelle entlanggeführt. Der Zugang zu den Grundstücken ist immer möglich.
Mit der Umgestaltung der Straße wird diese in Zukunft sicherer und besser für alle, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Die Fahrbahn für die Autos wird etwas reduziert, um dadurch die bestehenden, teilweise zu schmalen Radwege verbreitern zu können. Der Radweg auf der Ostseite wird auf die Fläche der heutige Parkstände verlegt und durch taktile Trennsteine vom Gehweg abgegrenzt. In den Einmündungsbereichen werden taktile Leitelemente und Übergangssteine eingebaut, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Im Bereich des Schildackerwegs wird die vorhandene Ampelquerung für Zu-Fuß-Gehende barrierefrei umgebaut.
Ein zentrales Ziel der Planung ist es außerdem, die alten und raumgreifenden Platanen zu erhalten. Diese prägen das Straßenbild und leisten einen wichtigen Beitrag zum Hitze- und Klimaschutz.
Die Radvorrangroute FR3 ist eine der drei Pilotrouten des Radvorrangnetzes. Mit den geplanten Arbeiten in der Lörracher Straße wird ein wichtiger Abschnitt dieser Route hergestellt. Der FR3 führt zentral durch die Stadtteile Haslach, Stühlinger und Brühl/Beurbarung. Im Süden bindet der FR3 St. Georgen und Vauban und im Norden Herdern und Zähringen an. Er erschließt wichtige Ziele wie das Gewerbegebiet Süd, das Rathaus im Stühlinger sowie Gewerbeschulen, das Behörden-Areal mit Regierungspräsidium, die Uni-Klinik und das Entwicklungsgebiet Güterbahnhof-Nord.
Die Maßnahme kostet rund 1.500.000 Euro und wird vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich im August 2027 abgeschlossen.
Die Verwaltung bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Informationen zu weiteren städtischen Baustellen in Freiburg gibt es online | | Mehr | | | |
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Öko plus
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | „Huhn im Glück“ | Regionalvermarktung zum Anfassen
BAD KROZINGEN. Mit ihrem „Huhn im Glück“ vermarktet Familie Bleile täglich ihre fantastischen Eier. Und glücklich sind die Hühner. Dafür sorgt der eigens konstruierte mobile Hühnerstall, der alle 4-6 Wochen einen neuen Standort bekommt. Am Donnerstag, den 20. August 2026, ab 17.00 Uhr findet ein Spaziergang mit einem Ortskundigen durch Bad Krozingen bis zum aktuellen Standort der „glücklichen Hühner“ statt.
Günter, Karl, Waldemar, die Noras und Ottilien, so heißen die Hühner von Familie Bleile, die seit etwa acht Jahren um mehr als sechshundert Familienmitglieder gewachsen sind. Mit ihrem „Huhn im Glück“ vermarkten sie nun täglich ihre fantastischen Eier. Der eigens konstruierte mobile Hühnerstall, der alle 4-6 Wochen einen neuen Standort bekommt, sorgt dafür, dass das Federvieh stets ausreichend picken und scharren kann. Mit fünfmal gutem Futter am Tag und in Kombination mit dem saftigen Kleegras, das ihnen beim Auslauf zur Verfügung steht, gibt das die leckersten Eier. Eine „echte Geschmacksexplosion“, weiß Familie Bleile zu berichten.
In der Zwischenzeit sind nicht nur die Eier im Angebot, sondern auch weitere Produkte, die in Kooperation mit örtlichen Partnern hergestellt werden. Da wären beispielsweise die feinen Nudeln, der leckere Eierlikör oder die verführerischen Pralinen.
Ein gemeinsamer Spaziergang mit einem Ortskundigen bis zum aktuellen Standort der „glücklichen Hühner“ findet am Donnerstag, den 20. August 2026, ab 17.00 Uhr statt.
Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der Tourist-Information Bad Krozingen (Eingang Vita Classica – Therme). Auf dem Weg geht es am Bad Krozinger Schloss vorbei, weiter über Alt-Krozingen bis zur Fridolinskapelle. Auch während des Fußmarsches (ca. 40 min) gibt es bereits viel Wissenswertes über den Ort zu erfahren. Bei den mobilen Hühnerställen angekommen, steht natürlich das Federvieh im Mittelpunkt. Frau Bleile weiß hier viel Interessantes zu berichten und hat darüber hinaus kleine leckere Kostproben parat. Natürlich aus den Glücks-Eiern hergestellt. Rückkehr gegen 20.00 Uhr im Kurgebiet.
Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info und bei Reservix (https://badkrozingen.reservix.de/p/reservix/event/2539415) erhältlich. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Lebensraum von Kröte, Unke und Co. | Das Forstamt wertet den Wonnhaldeweiher ökologisch auf
Wer heute in der Wonnhalde unterwegs ist, wundert sich vielleicht über den Bagger, der da im Wald steht. Das hat einen guten Grund: Aktuell saniert das Forstamt den Wonnhaldeweiher und entfernt dafür Schlamm und Abfall aus dem trockenen Weiher. Die Sanierung hilft, die vorhandenen Lebensräume und Laichplätze von Amphibien zu pflegen und zu schützen.
Zunächst wurde der in den 70er Jahren angelegte Teich trockengelegt, die heimischen Fische tierschutzgerecht geborgen und in den Opfinger See umgesiedelt. Die Schildkröten fanden in der Reptilienauffangstation „Dragon Shelter“ ein neues Zuhause. Das hilft den Amphibien: Zwar teilen sie sich mit den Fischen einen Lebensraum, die beiden Tierarten können aber selten nebeneinander existieren. Auch im Wonnhaldeweiher sind die Amphibien den Fischen zum Opfer gefallen. Eine von Umweltschutzamt und Forstamt begleitete Untersuchung zeigte, dass im Gewässer vor allem Rotfedern und Rotaugen vorkommen, aber auch nicht heimische Arten wie zum Beispiel der Goldfisch. Ebenso wie die Schildkröten stammen die Zierfische ursprünglich aus Hausteichen oder Aquarien und wurden ausgesetzt oder als Laich eingeschleppt.
Aktuell entschlammt der Bagger den Weiher. Danach werden abgeflachte Uferbereiche geschaffen, die den Amphibien den Ein- und Ausstieg erleichtern. Mit strukturreichen Tiefenprofilen gestaltet das Forstamt den Unterwasserlebensraum vielfältig und schafft kleine Wasserreservoirs für Niedrigwasserzeiten. Im Winter werden dann die Bäume und Sträucher am Gewässerrand zurückgeschnitten, damit wieder mehr Sonne an die Wasseroberfläche gelangt. Rechtzeitig zur Amphibienlaichzeit im Frühjahr ist der Weiher dann wieder mit Wasser gefüllt.
Der Wonnhaldeweiher – und alle anderen Gewässer im Wald – dienen aber nicht nur als Lebensraum. Sie halten auch Regenwasser zurück und speichern es. Dadurch verlangsamen sie den Wasserabfluss bei Starkregen, fördern die Grundwasserneubildung und stabilisieren die Wasserversorgung des Stadtwaldes in Trockenphasen.
Die Stiftung Naturschutzfond Baden-Württemberg übernimmt die Kosten der Aufwertung des Wonnhaldeweihers. Mehr Informationen zur Sanierung des Wonnhaldeweihers gibt es unter www.freiburg.de/revier-günterstal. | | | | | |
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Grüne Quellen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Wilde Wochenenden: Thementag „Raubtiere“ in der Wilhelma | Auf leisen Pfoten: Raubtieren auf der Spur
Manche leben mitten unter uns, andere sind in ihren natürlichen Lebensräumen selten geworden: Raubtiere haben unterschiedlichste Lebensräume erobert und dafür bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt. Am Sonntag, 16. August 2026, dreht sich in der Wilhelma von 11 bis 17 Uhr alles um diese vielseitige Gruppe von Säugetieren. Beim Thementag „Raubtiere“ im Rahmen der „Wilden Wochenenden“ lädt das Team der Wilhelmaschule dazu ein, ihre besonderen Anpassungen kennenzulernen – und der Frage nachzugehen, wie ein dauerhaftes Zusammenleben von Menschen und Raubtieren gelingen kann.
Dafür muss der Blick gar nicht in die Ferne schweifen. Auch in unseren heimischen Wäldern sind Raubtiere unterwegs. Fuchs und Wildkatze gehören ebenso dazu wie zahlreiche große und kleine Beutegreifer anderer Regionen der Erde. Die Expertinnen und Experten der Wilhelmaschule vermitteln, welche Fähigkeiten Raubtiere zu hochspezialisierten Säugetieren machen und wie unterschiedlich ihre Lebensweisen sein können.
Doch vielerorts geraten Raubtiere unter Druck. Lebensraumverlust und Konflikte mit dem Menschen können ihre Bestände gefährden. Der Thementag richtet deshalb den Blick auch auf die Ursachen dieser Bedrohungen und darauf, was zum Schutz der Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen getan werden kann. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei, welche Rolle der internationale Artenschutz spielt – und welche Handlungsmöglichkeiten es auch im eigenen Alltag gibt.
Wie sich ein scheinbarer Gegensatz zwischen den Interessen von Menschen und dem Schutz von Raubtieren auflösen lässt, zeigt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA). Sie unterstützt an diesem Tag das Team der Wilhelmaschule und informiert an der oberen Gepardenanlage über ein Schutzprojekt in Namibia. Wo Geparde in der Nähe von Viehherden leben, kann es zu Konflikten kommen, wenn die Katzen Nutztiere reißen. Für die Geparde kann das tödliche Folgen haben. Eine wirkungsvolle Lösung setzt an, bevor solche Konflikte entstehen: Herdenschutzhunde bewachen die Nutztiere und halten Geparde von den Herden fern. Gemeinsam mit der Wilhelma und ihrem Förderverein finanziert die AGA die Vermittlung dieser Hunde an Viehhirten. So lassen sich Nutztiere schützen, ohne dass Geparde verfolgt werden müssen.
Der Thementag zeigt: Wer Raubtiere langfristig schützen will, muss nicht nur die Tiere selbst im Blick haben, sondern auch die Lebensräume und Menschen, mit denen sie diese teilen.
Wie bei den „Wilden Wochenenden“ üblich, ist die Teilnahme am Thementag „Raubtiere“ kostenlos und bereits im Eintritt in die Wilhelma enthalten.
zum Bild oben:
Dass Großkatzen, wie der Schneeleopard, zu den Raubtieren gehören, sollte jedem bekannt sein.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Fahrbahnsanierung: Holzhauser Straße & St. Nikolauser Straße kurzzeitig gesperrt | Sperrung wegen Materialfehler verschoben
Eigentlich sollten die Holzhauser Straße in Hochdorf und die St. Nikolauser Straße in Opfingen bereits im Juli saniert werden – wegen eines Materialfehlers hat sich der Einbau des Fahrbahnbelags jedoch verschoben. Die Holzhauser Straße ist demnach am Dienstag, 18. August, voll gesperrt, die St. Nikolauser Straße am Mittwoch, 19. August.
Die St. Nikolauser Straße wird über die Tulpenstraße und Krautgärten umgeleitet. Autofahrer*innen auf der Holzhauser Straße fahren über die Seestraße und Am Gehöft. Am Friedhof in Hochdorf fallen wegen der Baustelle einige Parkplätze weg | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | „50/150 – Utopie und Echo“ | Spektakuläre Klangwelten zum Jubiläum:
Vanessa Porter und Mike Svoboda Quartet an vier Abenden live im Richard Wagner Museum‌
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Das Richard Wagner Museum holt zwei internationale Größen der zeitgenössischen Musikszene nach Bayreuth: die gefeierte Perkussions-Virtuosin Vanessa Porter und das renommierte Mike Svoboda Quartet. Beide Formate stehen exemplarisch für musikalische „Positionen“ – jener zentrale Teil des Jubiläumsprogramms, der Wagners Erbe mit zeitgenössischen künstlerischen Impulsen aus der Gegenwart heraus befragt.
Im Rahmen des Doppeljubiläums „50/150 – Utopie und Echo“ werden damit vom 19. bis zum 22. August vier Konzertabende präsentiert, die einen faszinierenden Gegenpol zum traditionellen Konzertprogramm des Richard Wagner Museums bilden. Die Konzerte finden in der Ausstellungshalle des Museumsneubaus statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Karten sind zum Museumseintritt (10 € und 8 € ermäßigt für Schüler und Studierende) an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Lindenberg: Bergfriedhof Lindenberg (c) DSD / Guido Siebert | | | | | Dachwerkinstandsetzung auf dem Bergfriedhof in Lindenberg | Möglichst detail- und damit denkmalgetreue Wiederherstellung angestrebt
Mit einem Fördervertrag über 30.000 Euro fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale die Sanierung des Schindeldachs der Aussegnungshalle auf dem Bergfriedhof in Lindenberg. Die Friedhofsanlage stellt in architekturhistorischer Hinsicht eine qualitätvolle Symbiose aus organisch modellierten Bauwerken und landschaftsplanerisch überlegt gegliederten Geländestrukturen dar. Die gesamtheitliche Verknüpfung von Bauweise und Landschaftsplanung verkörpert ein hohes Maß an architektonischen und landschaftsprägenden Denkmalwerten.
Der Bergfriedhof wurde zwischen 1969 und 1971 angelegt als in Teilen modellierter Landschaftsgarten auf einem natürlichen Höhenrücken. Das Wegenetz wird in Bögen geführt. Die Aussegnungshalle ist ein sich zum Vorplatz sichelförmig öffnender Massivbau mit Holzkonstruktion und überdachtem Freibereich, sie fasst ein weit ausschwingendes schindelgedecktes Dach zusammen. Ein freistehender Glockenturm an höchster Stelle des Höhenzuges mit offenem Tragwerk und keilförmiger, schindelgedeckter Bedachung und eine Brunnenanlage aus behauenen Steinquadern und Muschelkalk schließen das Ensemble ab.
Die architektonisch bewusst eingesetzten Holzschindeldächer tragen einen wesentlichen Anteil des gesamtheitlich naturnahen Erscheinungsbildes. Ihre in wesentlichen Baudetails komplexen handwerklichen Ausführungen sind teils mitursächlich für den heute festzustellenden schlechten Erhaltungszustand. Die erforderliche Dachwerkinstandsetzung mit Neueindeckung zielt auf die möglichst detail- und damit denkmalgetreue Wiederherstellung ab.
Der Bergfriedhof gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Neue Mitte Littenweiler-Waldsee: Stadt präsentiert Machbarkeitsstudie | Öffentliche Vernissage am Montag, 7. September, an der Laßbergschleife
Wie lässt sich die Endhaltestelle an der Laßbergschleife in Waldsee künftig nutzen? Welche Perspektiven gibt es für das Bahnhofsareal? Mit diesen Fragen hat sich die Stadt in einer Machbarkeitsstudie beschäftigt, die sie am Montag, 7. September, um 17 Uhr an der Laßbergschleife vorstellt. In einem einstündigen Get-Together erfahren Interessierte, wie die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee künftig aussehen könnte. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Anschließend sind die Pläne und Visualisierungen noch bis Freitag, 25. September, im öffentlichen Raum ausgestellt und frei zugänglich.
Durch die geplante Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 zum Kappler Knoten entfällt die heutige Endhaltestelle an der Laßbergschleife. Das Bahnhofsareal soll ebenfalls weiterentwickelt werden. Ziel ist es, beide Bereiche zeitgemäß und funktional zu gestalten und so eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.
Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Alternativen auf, wie die Gebäude und Freiräume genutzt und gestaltet werden können. Die Ergebnisse der vorangegangenen Bürgerschaftsdialoge sind dabei mit eingeflossen. Die Studie ist der erste Schritt bei der Entwicklung der Laßbergschleife und des Bahnhofsareals und bildet die Grundlage für die anschließende Planung. Eine weitere öffentliche Veranstaltung dazu ist ebenfalls vorgesehen. Mehr Informationen rund um das Projekt gibt es online. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Der Numbat ist eine gestreifte Beuteltierart aus Australien © Perth Zoo | | | | | Wilhelma feiert Erfolg beim Artenschutz in Australien | Der Numbat beweist es: „Reverse the Red“ ist möglich
Der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt gilt als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die internationale Artenschutzbewegung „Reverse the Red“ verfolgt deshalb ein ehrgeiziges Ziel: Arten sollen nicht länger auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) in immer höhere Gefährdungskategorien aufsteigen – vielmehr soll dieser Trend umgekehrt werden. Dass dies gelingen kann, zeigt jetzt ein bemerkenswerter Erfolg aus Australien: Der Numbat, auch Ameisenbeutler genannt, wurde von der IUCN von der Beurteilung „Stark gefährdet“ um gleich zwei Kategorien auf „Potenziell gefährdet“ herabgestuft. Auch die Wilhelma hat dazu beigetragen.
Möglich wurde dieser Erfolg durch mehr als drei Jahrzehnte konsequenter Schutzarbeit. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Zucht- und Auswilderungsprogramm des Perth Zoos, das seit 1993 insgesamt 325 dort geborene Numbats für die Wiederansiedlung in geeigneten Lebensräumen in Westaustralien, Südaustralien und New South Wales bereitgestellt hat. Gemeinsam mit zahlreichen Naturschutzpartnern konnten mehrere neue, sich selbst erhaltende Populationen aufgebaut werden. Während Ende der 1970er Jahre nur noch rund 300 Exemplare der gut eichhörnchengroßen Beuteltiere in freier Wildbahn lebten, wird ihr Bestand heute auf 2.000 bis 3.000 Tiere geschätzt.
Die Wilhelma unterstützt den Perth Zoo seit 2025 mit 10.000 Euro pro Jahr bei diesem wichtigen Artenschutzprojekt. Die Mittel stammen aus dem Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma mit ihrem Eintritt leisten. Sie fließen in die aufwendige Beschaffung von Termiten – der natürlichen Hauptnahrung der Numbats. Ohne diese spezielle Ernährung wäre eine erfolgreiche Zucht und die Vorbereitung der Tiere auf ein Leben in der Wildnis nicht möglich.
In der Natur ernähren sich Numbats fast ausschließlich von Ameisen und Termiten. Um den Bedarf der Zuchttiere zu decken, sammeln Mitarbeitende des Perth Zoos jede Woche die lebenden Insekten im australischen Busch. Die Jungtiere wachsen dank dieser Nahrungsquelle unter möglichst naturnahen Bedingungen heran und werden sorgfältig auf ihre spätere Auswilderung vorbereitet. Ziel ist es, ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ein selbstständiges Leben in ihrem natürlichen Lebensraum zu geben.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Die Rückstufung des Numbats auf der Roten Liste ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass Artenschutz wirkt, wenn er wissenschaftlich fundiert, langfristig angelegt und international vernetzt ist. Solche Erfolgsgeschichten brauchen wir. Sie zeigen, dass wir den Rückgang bedrohter Arten tatsächlich umkehren können – ganz im Sinne von Reverse the Red“.
Trotz der erfreulichen Entwicklung bleibt der Numbat auf intensive Schutzmaßnahmen angewiesen. Die Art besiedelt heute noch weniger als ein Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets. Vor allem verwilderte Hauskatzen und Füchse stellen weiterhin eine erhebliche Bedrohung dar. Das Zucht- und Auswilderungsprogramm des Perth Zoos wird daher konsequent fortgeführt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Umleitung in Freiburg-Opfingen | Linie 32: Umleitungen durch Bauarbeiten in St. Nikolaus
Am Mittwoch, 19. August 2026, 6 bis 18 Uhr, finden in Freiburg zwischen St. Nikolaus und Opfingen Sanierungsarbeiten statt. Die L187 wird gesperrt, die Buslinie 32 umgeleitet.
Die Haltestelle Unterdorf entfällt in beide Richtungen. Für die Haltestelle St. Nikolaus wird ein Ersatz auf gleicher Höhe in der Schlossgasse eingerichtet. | | | | | |
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