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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Verschiedenes
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Nachwuchs bei den Markhoren in der Wilhelma | Drei junge Kletterkünstler auf der Gebirgsanlage
In der Wilhelma hat es Nachwuchs bei den Markhoren gegeben: Ende Mai und Anfang Juni kamen drei Jungtiere der seltenen Wildziegenart zur Welt – darunter ein Weibchen und zwei kleine Böcke.
Markhore stammen aus den felsigen Gebirgsregionen Zentral- und Südasiens. Dort besiedeln sie steile Hänge und zerklüftete Felslandschaften in Höhen von mehreren tausend Metern. Schon wenige Tage nach der Geburt folgen die Jungtiere ihren Müttern über anspruchsvolles Gelände. Die ausgeprägte Kletterfähigkeit schützt die Tiere vor vielen Fressfeinden und gehört zu den bemerkenswertesten Anpassungen dieser Wildziegenart.
„In den ersten Lebenswochen gibt es für die neugierigen Markhor-Jungtiere so viel zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können derzeit sehr schön beobachten, wie sie ihre Umgebung erkunden, miteinander spielen und dabei ihre bereits jetzt erstaunliche Trittsicherheit trainieren“, erklärt die zuständige Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher.
Unverwechselbar sind vor allem die ausgewachsenen Männchen mit ihren schraubenförmig gedrehten Hörnern, die über einen Meter lang werden können. Ihnen verdankt die Art ihren deutschen Namen „Schraubenziege“. Während die Böcke außerhalb der Paarungszeit häufig allein oder in lockeren Junggesellengruppen leben, bilden Weibchen mit ihrem Nachwuchs stabile Herdenverbände.
Die Wilhelma beteiligt sich an einem Europäischen Ex-situ-Programm (EEP) der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA). Innerhalb dieses Netzwerks werden die Bestände in europäischen Zoos koordiniert, um langfristig genetisch vielfältige und gesunde Populationen zu erhalten. Empfehlungen zu Zucht und Tiertransfers helfen dabei, die Zukunft der Art in menschlicher Obhut nachhaltig zu sichern.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin betont: „Jede erfolgreiche Geburt ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer Art, die in europäischen Zoos nur selten zu sehen ist. Die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Ex-situ-Programms zeigt, wie moderne Zoos Verantwortung für bedrohte Tierarten übernehmen.“
Trotz ermutigender Entwicklungen in einigen Herkunftsländern gilt der Markhor weltweit weiterhin als potenziell gefährdet. Nachdem die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten durch Wilderei, Lebensraumverlust und Konkurrenz mit Weidevieh stark zurückgegangen waren, konnten verschiedene Schutzmaßnahmen vielerorts eine Erholung bewirken. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt die Art derzeit als „Near Threatened“ („potenziell gefährdet“). Die Bestände sind jedoch weiterhin auf zahlreiche voneinander getrennte Teilpopulationen verteilt, was die Art langfristig verwundbar macht.
zum Bild oben:
Markantes Merkmal der erwachsenen Männchen sind die schraubenartig gedrehten Hörner.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Aktionsmonat „Engagierter Juni“ | 84 Initiativen stellen sich am Donnerstag, 18. Juni, beim Aktionstag „Engagement an einem Tisch“ auf dem Platz der alten Synagoge vor
Das gab es noch nie auf dem Platz der alten Synagoge: Am Donnerstag, 18. Juni, wird der Platz mit Biertischen, Bierbänken und Lastenfahrrädern bestückt. Dort präsentieren dann 84 Initiativen und Verbände von 16 bis 19 Uhr ihr jeweiliges Einsatzgebiet. Unter dem Motto „Engagement an einem Tisch“ sind unter anderem die Bereiche Bildung und Kultur, Gesundheit, Soziales, Demokratie/Friedensförderung, Umwelt/Naturschutz, Migration/Integration und Verpflegung prominent vertreten. Auf dem Theatervorplatz stehen derweil die Koordinationsstellen für Engagement und der Hitzebus für Informationen zur Verfügung.
Um 16.30 und 18 Uhr bedankt sich das Theater Freiburg mit kostenlosen Backstage-Führungen bei Engagierten und Interessierten. Im Essensbereich halten Foodsharing, Bike-Café und Weltacker Speisen und Getränke bereit – und an Tisch 78 bietet das Kunstmobil ein kreatives Mitmachprogramm an.
Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mit den Initiativen ins Gespräch zu kommen und sich motivieren und inspirieren zu lassen. Dank der Spenden von Galeria Kaufhof, DM und Planetarium findet um 18.15 Uhr eine Tombola für die beteiligten Engagierten statt.
Den Kalender mit rund 150 Veranstaltungen zum Engagierten Juni gibt es online | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Schulaktionstag gegen Gewalt im EuropaPark Stadion | Anmeldung bis Mittwoch, 17. Juni, möglich
Selbstbestimmung stärken, Grenzen respektieren, Gewalt verhindern: Darum geht es beim „Schulaktionstag gegen Gewalt – für Schutz und Respekt“ am Dienstag, 21. Juli, im Europa-Park Stadion. Schulklassen der Stufen acht bis elf lernen in Workshops unter anderem wie sie Gewalt erkennen, präventiv handeln und Diskriminierung entgegenwirken können. Eine Anmeldung ist noch bis Mittwoch, 17. Juni, unter www.eveeno.com/schulaktionstag möglich.
Der Aktionstag soll die Teilnehmer*innen für geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisieren und ihnen helfen, verschiedene Formen von Gewalt zu erkennen und zu verhindern. Zudem werden konkrete Hilfe- und Beratungsangebote vorgestellt. Auf diesen Inhalten können Schulen weiter aufbauen. Mehr Informationen gibt es auf: www.in-bewe.de/schulaktionstag.
Der Schulaktionstag ist ein Teil des kommunalen Aktionsplanes zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Er findet in Kooperation mit dem SC Freiburg, dem Schüler*innenrat und unter Beteiligung von Freiburger Fachstellen und externer Referent*innen statt. Der Bildungsträger inbewe übernimmt die Projektorganisation, die Mekriba Stiftung unterstützt den Aktionstag. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Kostenlose Beratung zur Einsparung von Energie am Gebäude | Verlängert: Energiekarawane noch bis zum 3. Juli in Freiburg Herdern und Brühl unterwegs
Seit Anfang Mai ist die Energiekarawane in Freiburg Herden und Brühl unterwegs und weckt reges Interesse. Deshalb wird die Beratungskampagne des Umweltschutzamtes zum Thema „Energetische Gebäudesanierung“ verlängert: Bis zum 3. Juli können sich Hauseigentümer*innen kostenlos über Sanierungsmöglichkeiten beraten lassen und damit ihre private Energiewende vorantreiben.
Die Erstberatungen sind individuell auf die Gebäude zugeschnitten und mit einem Hausbesuch durch qualifizierte Energieberater*innen der Verbraucherzentrale verbunden. Dabei können Fragen zur energetischen Optimierung des Hauses gestellt sowie mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen samt entsprechender Fördermöglichkeiten besprochen werden. Die Energiekarawane in Freiburg Herdern und Brühl wird im Auftrag der Stadt vom Verein fesa e.V. in Kooperation mit der
Verbraucherzentrale BW und den Bürgervereinen Herdern e.V. und Brühl-Beurbarung durchgeführt.
Anmeldung zu kostenfreien Beratungsterminen sind unter www.fesa.de/herdern, per Mail an energiekarawane@fesa.de oder telefonisch unter 0761 /407361 möglich. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Achterbahn SilverStar im Nebel (c) Europa-Park | | | | | Im freien Fall: Europa-Park in Rust | | In Deutschlands größtem Freizeitpark sind Adrenalinkicks und atemberaubende Action garantiert. Ob bei einer Fahrt mit der Silver Star – mit 73 Metern eine der höchsten Achterbahnen Europas – oder beim Katapultstart des Blue Fire Megacoaster. Mit der Holzachterbahn Wodan kommt man den nordischen Göttern ganz nah. Auch die drehfreudige Euro-Mir oder der neue Multi Launch Coaster Voltron Nevera sorgen für rasante Höhenflüge. Eingebettet in den neuen kroatischen Themenbereich, bietet die Attraktion Nervenkitzel par excellence mit sieben Über-Kopf-Elementen und 2,2 Sekunden Schwerelosigkeit am Stück. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg gut auf Hitze vorbereiten | Onlinebeteiligung zum Freiburger Hitzeaktionsplan startet heute
Rekordtemperaturen und Tropennächten: Der Klimawandel ist kein Phänomen der Zukunft, sondern bereits heute Realität in Freiburg. Deshalb entwickelt die Stadt einen Hitzeaktionsplan, um die Bürger*innen in solchen Hitzeperioden bestmöglich zu schützen. Im April fand bereits die Öffentlichkeitsveranstaltung mit Workshop der teilnehmenden Bürger*innen statt. Jetzt können sich alle Freiburger*innen auch digital einbringen: Pünktlich zum nationalen Hitzeaktionstag startet heute die Onlinebeteiligung für den Freiburger Hitzeaktionsplan unter www.mitmachen.freiburg.de.
Die Onlineplattform stellt Fragen rund um den Umgang mit Hitze im Alltag: Wie belastend sind lange Hitzeperioden? Wer ist wo besonders betroffen? Was kann getan werden, um die Hitze erträglicher zu machen? Und wie erreichen Informationen zum Hitzeschutz möglichst viele Menschen? Ziel ist es, verschiedene Bevölkerungsgruppen – insbesondere vulnerable Menschen – für das Thema zu sensibilisieren. Die Umfrage soll dabei helfen, herauszufinden, wer wie am besten geschützt werden kann. Zusätzlich können alle Freiburger*innen ihre Ideen zu kühlen Orten im Stadtgebiet einbringen.
Denn: Jede*r ist nicht nur betroffen, sondern bringt auch wichtige Erfahrungen und Hinweise im Umgang mit Hitze mit. Verwaltung und Fachgutachterinnen werten diese dann aus und werden diese bei der Erstellung des Freiburger Hitzeaktionsplans mitberücksichtigen. Die Teilnahme dauert lediglich zehn bis 15 Minuten.
Die Erstellung des Hitzeaktionsplans erfolgt in einer Projektgruppe mit der Stadtverwaltung, dem Gesundheitsamt sowie zahlreichen Akteur*innen und Expert*innen des Gesundheits- und Sozialwesens und wird vom Umweltschutzamt koordiniert. Fachgutachter*innen unterstützen die Projektgruppe. Der Freiburger Hitzeaktionsplan soll bis Mitte nächsten Jahres fertiggestellt sein. Weitere Informationen zur Klimaanpassung in Freiburg und zur städtischen Klimaanpassungsstrategie finden sich unter www.freiburg.de/klimaanpassung. | | | | | |
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Verschiedenes
Zeppelin über dem Bodensee bei Immenstaad (c) TMBW / Dietmar Denger | | | | | Im Luftschiff: Zeppelinflug am Bodensee und in Oberschwaben | | Ein sanftes Surren der Motoren begleitet den majestätischen Zeppelin, wenn er am Hangar in Friedrichshafen in die Luft steigt. Hat er seine Flughöhe von rund 300 Metern erreicht, heißt es: abschnallen, frei bewegen, dem Piloten bei der Arbeit zusehen oder einfach durch die riesigen Panoramafenster die Aussicht genießen. Von hier oben scheint einem die Welt zu Füßen zu liegen und trotzdem lassen sich durch die niedrige Flughöhe selbst kleinste Details am Boden erkennen. Elf verschiedene Routen führen über den Bodensee, die grüne Hügellandschaft Oberschwabens und die Voralpen. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Versammlungen am Samstag in der Freiburger Innenstadt | Am Samstag, 13. Juni, versammeln sich um 14 Uhr auf dem Augustinerplatz etwa 200 Personen, um gegen Kürzungspläne der Bundesregierung zu protestieren. Im Anschluss an eine Kundgebung ziehen die Teilnehmenden durch die Gerberau, die Kaiser-Joseph-Straße, die Bertoldstraße sowie über den Rotteckring zur Eisenbahnstraße und auf derselben Strecke zurück zum Augustinerplatz. Um 16 Uhr endet die Versammlung.
Zudem ist eine Demonstration zum Thema „Artenvielfalt auf der Zähringer Höhe“ angemeldet. Sie beginnt um 14 Uhr im Stadtgarten beim Aufgang zum Karlssteg. Die erwarteten 100 Teilnehmer*innen starten zu einer Fahrraddemo auf der Route Jakob-Burckhardt-Straße, Leopoldring,Habsburgerstraße, Zähringer Straße, Reutebachgasse, Wildtalstraße undPochgasse zum Höheweg. Der Abschluss ist für 15 Uhr geplant.
Von 16 bis 18.30 Uhr findet eine Versammlung unter dem Motto „Psychotherapie retten“ und voraussichtlich 400 teilnehmenden Personen statt. Sie beginnt auf dem Stühlinger Kirchplatz und führt über WiwilÃ-Brücke, Wilhelmstraße, Belfortstraße, Rempartstraße und Kaiser-Joseph-Straße zum Europaplatz, dann über Friedrichring, Friedrichstraße, Bismarckallee und WiwilÃ-Brücke zurück auf den Stühlinger Kirchplatz.
Als Versammlung ohne Aufzug ist eine Aktion für Frieden und Abrüstung angemeldet, die mit etwa zehn Personen von 12 bis 13 Uhr am Bertoldsbrunnen stattfindet.
Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstrationen können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar. | | | | | |
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Veranstaltungen
Wurzeln der Ingwerpflanze © Wilhelma Stuttgart | | | | | Die Vielfalt der tropischen Nutzpflanzen | Aktionstag in der Wilhelmaschule
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ widmet sich die Wilhelmaschule am Sonntag, 14. Juni 2026, den tropischen Nutzpflanzen. Viele dieser Pflanzen begleiten uns täglich, ohne dass wir uns näher mit ihrer Herkunft beschäftigen. Ob Ananas, Banane oder Kokosnuss – ihre Früchte bereichern Frühstückstische und Küchen weltweit. Darüber hinaus liefern tropische Pflanzen Rohstoffe für Gewürze, Getränke und sogar Textilien. Wie wird aus Kakaofrüchten Schokolade hergestellt? Und weshalb wächst die Ananas nicht an einem Baum, sondern bodennah?
An verschiedenen Mitmach- und Informationsstationen vermittelt das Team der Wilhelmaschule Wissenswertes über Herkunft, Anbau und Verarbeitung bedeutender tropischer Kulturpflanzen. Dabei werden auch globale Handelswege und die Auswirkungen der weltweiten Vernetzung thematisiert. Besucherinnen und Besucher erhalten zudem Einblicke in ökologische Fragestellungen, etwa die Folgen des Anbaus von Palm- und Kokospalmen für Mensch und Natur. Gegen einen Kostenbeitrag von 3 Euro können Fairtrade-Baumwolltaschen individuell bedruckt werden.
Ein Besuch in der Wilhelmaschule lässt sich ideal mit einer Entdeckungstour durch die Gewächshäuser und Gartenanlagen des Zoologisch-Botanischen Gartens verbinden. Im Maurischen Landhaus wachsen unter anderem Bananenpflanzen, Ananas, Mango, Kaffee und Kakao heran. Weitere tropische Nutzpflanzen sind in den gerade erst frisch bepflanzten Freilandbeeten hinter dem Gebäude zu finden.
Der Thementag „Tropische Nutzpflanzen“ findet am 14. Juni 2026 von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme ist im regulären Eintrittspreis der Wilhelma enthalten; zusätzliche Kosten entstehen nicht.
zum Bild oben:
Die Wurzeln der Ingwerpflanze werden zu Gewürzen und Heilmitteln verarbeitet.
© Wilhelma Stuttgart | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg: Schauübungen, Kinderprogramm und viel Einsatz in der Urachstraße | Am Samstag, 13. Juni, lädt die Freiwillige Feuerwehr (Abteilung 07 Wiehre) zum beliebten Blaulichttag ein
Vier Mal hat der Blaulichttag bereits für riesigen Andrang und viele große Kinderaugen gesorgt – jetzt steht seine fünfte Auflage an: Am Samstag, 13. Juni, lädt die Freiwillige Feuerwehr Abteilung 07 Wiehre von 10 bis 20 Uhr zum diesjährigen Blaulichttag ein. Er findet im und vor dem Feuerwehrhaus in der Urachstraße 5 statt und bietet ein attraktives Programm für die ganze Familie.
„Wir sind eine der wenigen Städte im Südwesten, die Blaulichttage veranstalten. Darauf sind wir durchaus stolz – denn einen besseren Rahmen kann man sich kaum vorstellen für unsere Blaulicht-Organisationen, die an diesem Tag über ihre Arbeit informieren, die Bevölkerung für das Ehrenamt sensibilisieren und um neue Mitglieder werben“, betont OB Martin Horn.
Wie in den Vorjahren ist die gesamte Riege der Blaulicht-Organisationen am Start: Freiwillige Feuerwehr, Malteser-Hilfsdienst, Landespolizei, Technisches Hilfswerk (THW), Bergwacht Schwarzwald, Rettungshundestaffel der Malteser, Rettungstaucher „Pinguine“, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Zoll, Johanniter, Region der Lebensretter e.V., First Aid For All, Bundespolizei, Notfallseelsorge Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald, Vollzugsdienst der Polizeibehörde und Blutspende der Uniklinik Freiburg.
Neben Info-Ständen gibt es spannende Schauübungen, Workshops und Mitmachaktionen. Dazu zählen die Personensuche mit Rettungshunden (11 Uhr), eine Brandbekämpfung mit Löschangriff (12 Uhr), eine Herz-LungenWiederbelebung (13 Uhr), ein Feuerlöscher-Training (14 Uhr), ein Einsatz
Gerüstsystem (14.30 Uhr), ein Verkehrsunfall mit Patientenrettung (15.30 Uhr) und die Demonstration einer Fettexplosion (17 Uhr).
Daneben können Besucher am Erste-Hilfe-Workshop zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und an einem Feuerlöscher-Training teilnehmen, einen
Tatortwagen mit Kriminaltechnik anschauen, eine mobile Gepäckröntgenanlage mit den mitgebrachten Taschen testen sowie in Zusammenarbeit mit der VAG und den Freunden der Freiburger Straßenbahn sehen, wie eine Straßenbahn im Falle eines Unfalls angehoben wird.
Zum Kinderprogramm gehört die Feuerwehr-Hüpfburg, das Teddybärenkrankenhaus, die Anprobe einer Kinderpolizeiuniform, ein Bobbycar-Parkour, ein Hebekissenlabyrinth, Feuer löschen, Fingerabdrücke nehmen und weitere Aktionen an den Ständen. Von 13 bis 15 Uhr gibt es das, worauf manche Kinder seit langem hinfiebern (und warum manche Erwachsene bedauern, kein Kind mehr zu sein): Kinder-Rundfahrten im Feuerwehrauto!
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Neben Grillprodukten aus dem selbstgebauten Grillcontainer der FF-Abteilung 07 gibt es Chili sin carne, Crêpes, Kaffee und selbstgemachte Kuchen, alles von lokalen Lieferanten und Erzeugern.
Besucherinnen und Besucher können sich auf einen ereignisreichen Tag voller Engagement, Information und Action freuen.
Weitere Informationen stehen auf www.blaulichttag-freiburg.de oder in den Sozialen Medien unter @blaulichttag | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
© Zoologischer Stadtgarten, Maike Kindinger | | | | | Rosenführung im Zoologischen Stadtgarten | Zusatzprogramm des Vereins "Stadtgartenfreu(n)de Karlsruhe"
Die Rosen stehen im Mittelpunkt, wenn das Gartenbauamt am kommenden Sonntag, 14. Juni, zu einer Führung im Zoologischen Stadtgarten einlädt. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung ist kostenfrei, jedoch ist der Erwerb einer gültigen Eintrittskarte erforderlich. Diese kann online über www.zoo-karlsruhe.de oder vor Ort an den Kassen erworben werden.
Der Karlsruher Rosengarten wurde in den vergangenen 125 Jahren mehrfach umgestaltet. Mit seinen etwa 15.000 Rosen, die sich aus 130 Sorten zusammensetzen, begeistert er die Gäste des Stadtgartens. Bei der Führung gibt es zudem die Gelegenheit, vom Gartenbauamt-Team nicht nur etwas über die Historie des Rosengartens zu erfahren, sondern auch praktische Tipps rund um das Thema Rosen in Gärten zu erhalten.
Der Verein „Stadtgartenfreu(n)de Karlsruhe" bietet am Sonntag zudem ein Zusatzprogramm rund um den Rosengarten an. Von 10 bis 17 Uhr gibt es Rundgänge mit den Stadtgartenfreunden, florale Werkstücke Karlsruher Floristen, Pflanzen, Keramik und Bücher. Auch für das leibliche Wohl ist in der Zeit gesorgt.
zum obigen Bild:
Der Rosengarten ist am kommenden Sonntag bei einer Führung durch das Gartenbauamt zu erleben.
© Zoologischer Stadtgarten, Maike Kindinger | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Schritt für Schritt zu mehr Ruhe | Verwaltung setzt Lärmaktionsplan weiter um
Tempo 30 künftig auch in Breisacher Straße
Ab kommender Woche wird es an der Breisacher Straße ruhiger: Künftig gilt im Abschnitt von der Berliner Allee bis zur Eisenbahnüberführung der Rheintalbahn rund um die Uhr Tempo 30. Als Lückenschluss wird auch die Straße Zur Unterführung bis zur Friedrichstraße / Bismarckallee in die neue Regelung einbezogen. Bisher gilt dort Tempo 50. Die Verwaltung passt die Ampelsteuerung und die Beschilderung entsprechend an.
Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Fußball-WM 2026: Trump, Infantino, FIFA & Gier | Fußball kann eine wunderbare Sportart sein, und er begeistert Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Das Spiel verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, fördert Teamgeist, Fairness und Bewegung. Durch seine einfachen Regeln kann es fast überall gespielt werden und schafft gemeinsame Erlebnisse, die Grenzen von Sprache, Kultur und Alter überwinden. Gerade deshalb gilt Fußball als eine der beliebtesten Sportarten der Welt.
Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht nicht für die oben genannten Werte und nicht für Fair Play.
Schon die Fußball-Weltmeisterschaften in den Autokratien Russland und Katar zeigten, dass der FIFA Profite wichtiger sind als Menschenrechte. Dies gilt auch für die kommende Weltmeisterschaft 2034 in der „guten Diktatur“ Saudi-Arabien.
Auch 2026 stellt die FIFA (wieder einmal) wirtschaftliche Interessen und Gier über die sportlichen und gesellschaftlichen Aspekte. Sie prognostiziert für den Vierjahreszyklus (2023–2026) Einnahmen von über 13 Milliarden US-Dollar und peilt damit erneut einen historischen Rekordgewinn an. Die Eintrittspreise liegen deutlich höher als bei früheren Weltmeisterschaften. Grund ist ein höchst profitables dynamisches Preissystem („Dynamic Pricing“), das sich an der Nachfrage orientiert.
Um die Profite zu erhöhen, wurde das Turnier aufgebläht. Die WM 2026 wird erstmals mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Das bringt Qualitätsverluste und eine höhere Belastung für die Spieler. Nach Berechnungen der britischen Organisation „Scientists for Global Responsibility“ (SGR) wird die Drei-Länder-WM 2026 die klimaschädlichste in der bisherigen Geschichte des Turniers. Die Treibhausgasemissionen werden sich im Vergleich zum Durchschnitt der vorherigen vier Endrunden nahezu verdoppeln. Grund sind neben der Erweiterung des Turniers von 32 auf 48 Mannschaften vor allem die großen Distanzen, die meist mit Flugzeugen zurückgelegt werden müssen.
Drei-Länder-WM: Gegeneinander statt miteinander
Die Fußball-WM findet in einer Zeit statt, in der US-Präsident Donald Trump Kanada mit Annexion und Mexiko mit Militärschlägen droht. Trump hat an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen lassen, und beide Länder werden mit hohen Strafzöllen überzogen. Vor den Spielen ist die Menschenrechtslage nur in Kanada gut. Mexikos Alltag ist geprägt von 133.500 verschwundenen Menschen, organisierten Kartellen, korrupten Behörden und fortschreitender Militarisierung. Die USA, in denen drei Viertel aller WM-Spiele stattfinden, befinden sich in einem regelrechten Menschenrechts- und Demokratienotstand. Die Menschenrechtsorganisation Sport and Rights Alliance hat kurz vor Turnierbeginn vor einer WM in einem „Klima der Angst“ gewarnt.
Infantino & Trump
Der verhaltensoriginelle US-Präsident Trump steht für eine rechtslibertäre Politik der Gier, der Demokratiegefährdung und Klimazerstörung, für Menschenrechtsverletzungen und für Kriege.
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino steht zu Recht regelmäßig in der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs massiv voranzutreiben. Er führt den Verband autoritär und sichert sich durch intransparente Geldflüsse an kleinere Verbände seine Macht.
Infantino und Trump passen insoweit sehr gut zueinander. Der erste "FIFA-Friedenspreis", überreicht von Infantino, ging an den Mann, der nur wenige Wochen später den Iran militärisch angriff. Doch laut Infantino soll Trump „sieben bis neun Kriege beendet“ haben. Mehr Peinlichkeit ist schwer denkbar.
Die WM passt gut in unser Zeitalter global explodierender Gier. Eine Gier, die nicht nur den Fußball zerstört.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | | | | |
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Öko plus
| | | | | Honig und mehr | Am 14. Juni lädt der Mundenhof zum Bienensonntag ein
Während der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am siebten
Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklärt seit 2005 einmal jährlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fällt er auf Sonntag, 14. Juni.
Von 11 bis 17 Uhr gibt es am Bienenhaus, im Eingangsbereich des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes über die fleißigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Imkerverein Freiburg statt. Für Fragen stehen dessen Imkerinnen und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur Verfügung. Sie erklären zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut gefüttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert. Zudem wird der NABU vor Ort sein, um spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Wildbienen zu geben und über die Vielfalt insektenfreundlicher Pflanzen zu informieren.
Über den Tag verteilt finden regelmäßig Führungen zu den Bienenvölkern statt. Damit die angebotenen Führungen nicht schmerzhaft werden, stehen mehrere Schutzanzüge zur Verfügung.
Den gesamten Bienensonntag über gibt es außerdem am Bienenhaus Honig vom Mundenhof und von anderen Standorten zu probieren und zu kaufen. | | | | | |
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Grüne Quellen
Die Gepardenbrüder Sam und Frodo © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Zwei Gepardenbrüder neu in der Wilhelma | Geparden-Männchen Sam und Frodo sind von Münster nach Stuttgart gezogen
Ende Mai gab es in der Wilhelma einen tierischen Neuzugang im Doppelpack: Die Geparde Sam und Frodo sind im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eingetroffen. Bei den fast zwei Jahre alten Brüdern handelt es sich um Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster.
Die Wilhelma hat in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Zuchterfolge bei den Geparden erzielt: 2022 brachte das Weibchen Niara Fünflinge und 2025 sogar Sechslinge zur Welt. Die Jungtiere aus dem ersten Wurf leben mittlerweile im Zoo Basel und im Longleat Safari Park in Großbritannien. Der Nachwuchs von 2025 ist noch bei seiner Mutter. Zawadi, der Vater aller Jungtiere, und sein Bruder Haraka lebten von 2019 bis 2025 in Stuttgart, wurden dann aber an den Zoo im norwegischen Kristiansand gegeben. An ihrer Stelle bringen jetzt die beiden Gepardenbrüder aus Münster frisches Blut in die Wilhelma.
Dort sind für die Männchen und das Weibchen der gepunkteten Katzen zwei unterschiedliche Anlagen vorhanden. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, erklärt: „In der Natur treffen bei den Geparden Männchen und Weibchen nur zur Paarung zusammen. Dann gehen sie getrennte Wege. Die Jungtiere bleiben bis zu 1,5 Jahre bei ihrer Mutter, die ihnen in der Zwischenzeit alle Fähigkeiten für das Überleben in der Savanne beibringt. Die Reviere der Weibchen überschneiden sich oft mit denen unterschiedlicher Männchen oder Männergruppen. Sobald ein Weibchen nach der Entwöhnung ihrer Jungtiere wieder empfängnisbereit wird, werden daher die Karten bei der Partnerwahl wieder ganz neu gemischt. “
Sowohl für die Bestände von Wildtieren in ihren natürlichen Lebensräumen als auch für ihre Reservepopulation in menschlicher Obhut ist die genetische Vielfalt überlebenswichtig. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert: „Im Rahmen der Ex Situ-Programme des europäischen Zooverbands EAZA wird genau ermittelt, welche Geparde in Europas Zoos für die Zucht zueinander passen, um möglichst viel genetische Variabilität zu erhalten.“ Was im Grundsatz für alle Tierarten gilt, gilt für Geparden ganz besonders: Man geht davon aus, dass ihr Weltbestand infolge der letzten Eiszeit so stark schrumpfte, dass alle heute lebenden Individuen von sehr wenigen Vorfahren abstammen.
Die Wilhelma beteiligt sich nicht nur am Europäischen Ex Situ-Programm (EEP) für Geparde, sondern engagiert sich auch für den Schutz der bedrohten Art im südlichen Afrika: Seit 2021 spendet der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma jedes Jahr rund 25.000 € an den Cheetah Conservation Fund in Namibia. Insgesamt kamen auf diese Weise schon 156.000 € zusammen. Diese wurden für die Ausbildung von Herdenschutzhunden in Namibia eingesetzt. Hintergrund ist, dass zuvor regelmäßig Geparde von Farmern aus Sorge um ihr Vieh getötet wurden. Dank der Herdenschutzhunde, die alleine durch ihre Präsenz in der Lage sind, Geparde von Nutztieren fernzuhalten, wurde ein großer Beitrag geleistet, um eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Geparden zu ermöglichen.
Die Gepardenbrüder Sam und Frodo © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: DON´T LOOK BACK | USA 1967, OmeU, 96 Min., Regie: D. A. Pennebaker
Donn Alan Pennebaker gilt vielen als Pionier des Konzertfilms. Seine Dokumentation DON’T LOOK BACK über die erste Auslandstournee des damals gerade berühmt gewordenen Bob Dylan in England 1965 war weit mehr als ein Abfilmen von Bühnenauftritten. D.A. Pennebaker richtete seine Kamera auf das, was Backstage geschah, sein Film zeigt Dylan während Interviews mit Journalisten, mit Fans und wie er mit seiner damaligen Lebensgefährtin Joan Baez gemeinsam in einem Hotelzimmer singt. Mit seinem Stil, mit Handkamera und Originalton zu filmen, führte er das französische Cinéma Vérité in die US-amerikanische Popkultur ein.
85 Jahre Bob Dylan
Kommunale Kino Freiburg
Do 11.06., 22:00 | | | | | |
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Veranstaltungen
Foto: Veranstalter | | | | | Garten Herrenmühle im Juni | Sommerliche Stimmungsbilder prägen den Garten der Herrenmühle in Bleichheim. Rosen und vielfältige Sommerstauden blühen aus dem Vollen, im Schatten präsentieren sich Farne und Funkien von ihrer besten Seite. Jeder Gartenraum entfaltet seine eigene Stimmung. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann Hansjörg Haas steht den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Eintritt wird erhoben. Öffnungszeiten im Juni: Sonntag, 14. Juni von 13 bis 18 Uhr, Freitag 12. und 26. Juni von 15 bis 18 Uhr.
Hansjörg Haas
Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim | | Mehr | | | |
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Öko plus
Flachschildkroeten Boulengers © Zoo Basel | | | | | Zoos retten Arten – weltweit | VdZ-Jahrestagung zieht Bilanz eines globalen Netzwerks
59 Millionen Euro in fünf Jahren, 155 Projekte, 55 Länder: Wie zoologische Gärten als operative Partner den internationalen Artenschutz mitgestalten
Basel/Berlin, 3. Juni 2026 – 59 Millionen Euro haben VdZ-Zoos in den vergangenen fünf Jahren in Natur- und Artenschutzprojekte weltweit investiert. Jährlich wildern sie rund 500 Tiere aus rund 20 gefährdeten Tierarten in Europa aus – dazu über 230ʼ000 Insekten, Amphibien und Fische. Und sie engagieren sich mit Personal, Expertenwissen und Sachspenden in mindestens 155 Projekten in 55 Ländern weltweit. Die modernen Zoos begeistern ihre Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue – alleine im Jahr 2025 besuchten rund 41 Millionen Menschen die Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ).
Diese Zahlen legte der VdZ bei seiner Jahrestagung vom 3. bis 6. Juni 2026 in Basel vor. Über 200 internationale Expertinnen und Experten – Direktorinnen und Direktoren, Biologinnen und Biologen, Tierärztinnen und Tierärzte sowie Artenschutzfachleute – kamen zusammen, um die Zukunft des internationalen Artenschutzes zu gestalten.
Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen strategische Fragen des Artenschutzes – fokussiert auf die gemeinsame Betrachtung von Zoo- und Wildtierpopulationen und die zwingende Zusammenarbeit zwischen der Weltnaturschutzunion IUCN, den Zoos, CITES-Behörden und Bildungseinrichtungen. Höhepunkt war das VdZ Zoo- und Wildtier-Forum am 4. Juni: Razan Khalifa Al Mubarak (Präsidentin der Weltnaturschutzunion IUCN), Katja Christ (Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrats), sowie Bruno Mainini (Stellvertretender Leiter CITES Behörde Schweiz) begrüssten die Fachleute aus Zoowelt, Politik und Gesellschaft.
«Heute sind viele Mitglieder des VdZ Teil des IUCN-Netzwerks und Experten aus Zoos leisten einen direkten Beitrag zur Arbeit der IUCN-Kommission für das Überleben der Arten. Durch diese Zusammenarbeit unterstützen das Wissen und die Fachkompetenz der Zoogemeinschaft den Artenschutz sowohl in der Wildnis als auch durch die Pflege bedrohter Tierarten», sagt Her Excellency Razan Khalifa Al Mubarak, IUCN-Präsidentin. «Der Verband der Zoologischen Gärten spiegelt dieses Engagement wider. Die Mitgliedszoos begrüssen jedes Jahr dutzende Millionen Besucher, leisten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung und unterstützen Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt. In einer Zeit, in der der Verlust der biologischen Vielfalt nach wie vor eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit darstellt, sind Partnerschaften wie diese wichtiger denn je.»
Dass die internationale Zusammenarbeit erfolgreich ist, verdeutlichen auch die Zahlen der Roten Liste der IUCN. Bis 2022 hat sich der Status von mehr als 200 Arten auch durch die tatkräftige Unterstützung der Zoogemeinschaft auf der Roten Liste verbessert, darunter so bekannte Arten wie das Przewalski-Pferd, der Iberische Luchs, das Goldkopflöwenäffchen, der Waldrapp und der Lear-Ara sowie andere Tierarten, denen im Naturschutz allgemein weniger Aufmerksamkeit oder Mittel zuteilwerden, wie beispielsweise der Moorea-Baumschnecke.
Seitdem hat sich das Engagement der Zoos im Artenschutz noch erhöht, weiss auch Nationalrats-Vizepräsidentin Katja Christ, die die Arbeit der Schweizer Zoos eng verfolgt: «Wissenschaftlich geführte Zoos übernehmen grosse Aufgaben im Bereich Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Alleine in der Schweiz sensibilisieren sie jährlich über 4.5 Millionen Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung des Erhalts der Biodiversität. Zoos schaffen Begegnungen mit der Tierwelt, die gerade für Kinder prägend sind. Denn was man als Kind lieben lernt, ist man auch später bereit zu beschützen.»
Ein Plan für alle – Zoos als integraler Teil des Artenschutzes
Lange galt die Welt des Artenschutzes als zweigeteilt: hier die Arbeit in der Natur, dort die Haltung von Tierarten in Zoos. Der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion IUCN hat dieses Denken überwunden. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Wildpopulationen und Populationen in menschlicher Obhut werden nicht länger getrennt gemanagt, sondern gemeinsam als eine Population betrachtet. Zoos sind damit keine Reservate am Rand des Artenschutzes – sie sind ein integraler Bestandteil der globalen Strategie zur Rettung bedrohter Arten.
«Der One Plan Approach spiegelt den Paradigmenwechsel im Natur- und Artenschutz von reinen Bewahrungsstrategien in der Wildbahn hin zu Interventionskonzepten. Diese erkennen menschliches Eingreifen als Schlüssel für zeitgemässe Schutzkonzepte auch ausserhalb der noch bestehenden Lebensräume. Wild- und Zootierpopulationen werden gemeinsam als demographische und genetische Subpopulationen eines Gesamt-Systems gemanagt. Das erfordert koordinierte Zuchtprogramme, wissenschaftlich fundiertes Populationsmanagement, Monitoring und langfristige Partnerschaften – genau das, wofür der VdZ und seine Mitglieder stehen», betont Dr. Dag Encke, Präsident des VdZ.
«Als Gastgeber dieser Tagung sind wir stolz, drei Tierarten zu halten, die den One Plan Approach schon jetzt in die Tat umsetzen: die Kordofan-Giraffe, die Boulengers Flachschildkröte und die Rio-Pescado-Harlekinkröte. Jede dieser Arten steht für eine andere Facette des integrierten Artenschutzes – von der Reservepopulation für künftige Wiederansiedlungen über die Bergung vom Aussterben bedrohter Arten aus ihrem natürlichen Lebensraum bis zur Vernetzung institutioneller und privater Tierhalterinnen und Tierhalter, um koordinierte Erhaltungszuchten aufzubauen», erklärt Dr. Olivier Pagan, Direktor des Zoo Basel.
Kontakt
Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org
Tel.: +49 (0)30 206 53 90 14
Gastgeber mit Vorbildfunktion: Zoo Basel
Der Zoo Basel – von seinen Besucherinnen und Besuchern liebevoll «Zolli» genannt – ist nicht nur Gastgeber der Tagung, sondern selbst ein lebendiges Beispiel für dieses Engagement. Seit 2015 generiert er mit dem «Naturschutzfranken» erhebliche Mittel für Artenschutzprojekte weltweit. Mit dem Masterplan «Zolli 2049» schafft er zusätzliche Flächen, um Tierhaltung, Artenschutz und Besuchserlebnis im urbanen Kontext nachhaltig weiterzuentwickeln – und setzt damit ein Zeichen, dass Biodiversität nicht am Zooausgang endet.
Über den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten. Rund 40 Millionen Menschen besuchen jährlich die 71 VdZ-Zoos, mehr als eine Million profitieren von den besonderen Bildungsangeboten der Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Geschäftsführer des Verbands ist Volker Homes und Präsident der Direktor des Tiergartens Nürnberg, Dr. Dag Encke. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zooverband und gab den Anstoss zur Gründung des Weltzooverbands. | | | | | |
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Öko plus
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg | | | | | Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni | Forstamt Freiburg lädt auf Fahrradexkursion ein. Gelbbauchunke im Fokus
Am Freitag, 12. Juni, ist wieder der Tag der Artenvielfalt. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat diesen Tag, an dem sich alles um die Artenvielfalt im „Ländle“ dreht, 2022 ins Leben gerufen (https://tag-der-artenvielfalt-bw.de/). Jedes Jahr beteiligen sich landesweit viele Akteure mit diversen Naturerlebnissen daran. Wie gewohnt ist auch das städtische Forstamt mit von der Partie.
Beim diesjährigen Angebot des Forstamtes „Neben der Spur?“ geht es um die Erhaltung gefährdeter Amphibienarten im südlichen Mooswald. Auf einer zweistündigen Fahrradexkursion stellen die Waldnaturschutz-Beauftragten Hannah Sharaf und Vanessa Tschöpe den Teilnehmenden die Biologie, die Lebensräume und Laichgewässer von Gelbbauchunke und Kammmolch vor. In diesen Wochen ist die Chance nämlich groß, die beiden Protagonisten vor Ort anzutreffen: die Unke mit ihren herzförmigen Pupillen und dem auffällig gelb-schwarz gefleckten Bauch – und den Molch, dessen Unterseite ebenfalls gelb bis orangegelb gefleckt ist.
Zielgruppe der Radtour sind alle Interessierten, gerne auch Familien mit Kindern. Treffpunkt zum Start der Tour ist die Schlatthof-Strauße zwischen Eugen-Keidel-Bad und der A5 (GPS-Koordinaten: 47.991230 / 7.761044, Schlatthöfe 3). Hier geht es um 14 Uhr mit den Rädern los.
Um eine vorherige Anmeldung bis Montag, 8. Juni, bei Vanessa Tschöpe wird gebeten (vanessa.tschoepe@freiburg.de; Tel. 0761 201 6207).
zum Bild oben:
Die Gelbbauchunke: Ihre Erkennungsmerkmale sind ihre herzförmigen Pupillen und ihr auffallend gelb-schwarz gefleckter Bauch.
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Freiburg | Mitmachstände, Insektenführungen und Tipps zur naturnahen Gartengestaltung
Etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten leben derzeit in Baden-Württemberg. Sie zu erhalten und zu schützen ist landesweit ein wichtiges Ziel, denn eine große Artenvielfalt sorgt für stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser. Trotzdem werden viele Arten immer seltener oder sterben aus und auch die Lebensräume schwinden. Um das zu ändern, gibt es in Freiburg seit vielen Jahren den Tag der Artenvielfalt. Seit 2022 wird er vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg federführend landesweit organisiert.
In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt am Samstag, 13. Juni, im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Mitmach- und Infostände. Den Tag über bieten Expert*innen kostenlose Führungen zu Insekten, Schmetterlingen oder Fledermäusen an. Außerdem berät das Umweltschutzamt im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zur biodiversitätsfördernden Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut für den Garten aus. Am Sonntag, 14. Juni, folgen dann im Waldhaus zwei Aufführungen von Fräulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang. Anmelden können sich Interessierte unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.
Alle Informationen zum Tag der Artenvielfalt gibt es auf der Webseite der Ökostation www.oekostation.de. Weitere Angebote in Freiburg und Baden-Württemberg gibt es unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de.
Förderprogramm Artenschutz
Das Förderprogramm der Stadt läuft seit 2021. Interessierte können sich auf der Internetseite www.freiburg.de/artenschutz-programm informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail bei artenschutz@freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt über mögliche Maßnahmen und die Höhe der Fördersätze. Es können bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblühen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und Sträucher, Nisthilfen wurden aufgehängt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Energiewende - Klimawende | Windkraft, Freiflächen-Photovoltaik, Führung kleine Wasserkraft
„Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik - Argumente und Standorte in der Regio Freiburg“ ist Thema des Vortrags von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 39 von ECOtrinova e.V. und ideellen Mitträgern am Samstag 13. Juni 2026 um 10:00 - 11 Uhr im Hörsaal 1015 im KG 1 der Universität Freiburg i.Br., Platz der Universität, Stadtmitte. Der Eintritt ist frei. Anschließend startet um 11:30 Uhr eine kostenlose Führung per Rad zu 5 Kleinwasserkraftanlagen in Freiburg an Dreisam und am Gewerbekanal mit den Experten und Betreibern Michael Wagner und Andreas Markowsky. Treff ist bei der Reinigung Himmelsbach, Gerberau 48, Ende ca. 14 Uhr. Anmeldung zur Führung bis 11. Juni an ecotrinova@web.de. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und ideelle Mitträger, u.a. das Klimabündnis Freiburg sowie BUND- und NABU-Freiburg und Fesa e.V.. | | | | | |
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Öko plus
| | | | | Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ in Freiburg-Hochdorf | Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstützt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 9. Juni und kostenfreie Einzelberatungen am 12. Juni
Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen: Energetische Gebäudesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darüber, wie eine richtige Dach- oder Fassadendämmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verständlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.
Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so geht´s“ am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Zu den Mühlmatten 6) bietet einen Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der Dachdämmung über die Fassade bis zur Kellerdecke. Fachvorträge erläutern außerdem die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen Fördermöglichkeiten vor. Im Anschluss lädt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen für individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen.
Weiter geht’s am Freitag, 12. Juni: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im Rathaus Freiburg-Hochdorf an. Unabhängige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minütige Beratung richtet sich an Wohnhauseigentümer*innen in Hochdorf.
Interessierte können sich für beide Veranstaltungen online unter www.earf.de/energetisch-sanieren anmelden.
Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ in Hochdorf wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg und der Initiative Hochdorf 2035 klimaneutral, die sich in Hochdorf besonders für die Energie- und Wärmewende engagiert und ihre Mitbürger*innen bei Sanierungs- und Heizungsaustausch unterstützt, organisiert. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
TAHNEE: Ein Touch Too Much (c) TAHNEE | | | | | TAHNEE mit neuem Programm in Freiburg | Tahnee kommt mit ihrem brandneuen Comedy-Programm „EIN TOCH TOO MUCH“ am 24.10.2026 auch nach Freiburg ins Konzerthaus. Sie zeigt in ihrem vierten und zugleich persönlichsten Programm wie großartig es sein kann, selbst EIN TOUCH TOO MUCH zu sein, wenn alle anderen auf Sparflamme laufen – und wie gnadenlos anstrengend Menschen wirken, die permanent mit XXL-Energie durch den Alltag stolpern. Zwischen liebevoller Selbstironie, einem Feuerwerk an Parodien und zielsicherer Beobachtung entsteht ein Programm, das fragt: „Was, wenn „zu viel“ genau die richtige Menge ist?“
TAHNEE "EIN TOUCH TOO MUCH"
24. Oktober 2026
Freiburg KONZERTHAUS
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Preis: 44,60 € - 61,65 € (Inklusive Vorverkaufsgebühr)
Veranstalter: IH-SECURITY
In Kooperation mit S-PROMOTION
Kartenvorverkauf
unter www.s-promotion.de unter der Tickethotline 06073-722 740 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Information zu OCEAN | ABSCHIED VON GESTERN | Wiederholung | Koki Freiburg | So 07.06
Aufgrund der großen Nachfrage wiederholen wir am Sonntag, den 7. Juni um 17:30 Alexander Kluges Spielfilmdebüt ABSCHIED VON GESTERN. Ursprünglich war hier ein Screening von OCEANS mit David Attenborough geplant, das leider ausfällt.
ABSCHIED VON GESTERN ist der Beginn unserer Retrospektive zu Alexander Kluge, die bis Ende Juli läuft. Als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films stellte sich Kluge früh gegen die Konventionen eines erstarrten Kinos und suchte nach einer anderen, offeneren Form des Erzählens. Im Zentrum seines filmischen Schaffens steht die seismographische Erkundung der deutschen Nachkriegsgesellschaft und der unbewältigten NS-Vergangenheit – meisterhaft umgesetzt in seinem berühmten Spielfilmdebüt ABSCHIED VON GESTERN.
Wir freuen uns sehr, dass Jörg Später erneut eine Einführung zum Film geben wird.
Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße | | | | | |
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Veranstaltungen
© pr Karlsruhe | | | | | Sommerfest der Zoofreunde mit dem Polizeimusikkorps auf der Seebühne | Die Zoofreunde Karlsruhe laden gemeinsam mit dem Polizeimusikkorps Karlsruhe am kommenden Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr, zum großen Sommerfest auf der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Unter der Leitung des Dirigenten Mario Ströhm präsentiert Deutschlands größtes Polizeiorchester unter anderem mit dem Gesang von Erster Polizeihauptmeisterin Nina Hirschler und Einlagen von Sänger und Tubist Toni Bergsch, Polizeihauptkommissar a.D., eine bunte Mischung seines Repertoires im Rahmen des Sommerfestes und zugunsten der Zoofreunde.
Mit von der Partie ist auch Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der mit Beiträgen das Programm bereichern wird. Es moderiert Frank Stemmle. Zudem gibt es eine Tombola mit einem ganz besonderen Hauptpreis. Die Veranstaltung ist im Zooeintritt enthalten. Für das leibliche Wohl wird direkt neben der Seebühne gesorgt.
zum Bild oben:
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe ist am Sonntag beim Sommerfest auf der Seebühne zu erleben.
© pr | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO | Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart
Der Dokumentarfilm THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO aus dem Jahr 1950 ist ein visuell beeindruckendes Monumentalwerk, dass das Leben und Schaffen des Renaissancemalers Michelangelo Buonarroti porträtiert. Der Film verzichtet vollständig auf Schauspieler*innen und Inszenierungen; stattdessen wird die Geschichte ausschließlich durch die Kameraführung über Michelangelos Skulpturen, Gemälde und architektonische Werke sowie durch Aufnahmen der Originalschauplätze in Italien erzählt. Durch Lichtsetzung und dynamische Perspektiven erweckt die Kamera den Marmor zum Leben und macht Werke wie den „David“ oder die Fresken der Sixtinischen Kapelle unmittelbar greifbar. Eingebettet in die turbulenten politischen und religiösen Wirren seiner Zeit – von den Intrigen der Medici bis hin zur Plünderung Roms – erscheint Michelangelo als ein „unsichtbarer Titan“, dessen Präsenz allein durch sein gewaltiges Erbe spürbar wird.
THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO wurde 1951 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Kunstfilme der Kinogeschichte.
Italien, Schweiz, BRD 1950, OmU, 70 Min., Regie: Robert J. Flaherty, Richard Lyford, Curt Oertel
Kommunales Kino Freiburg
Mi 03.06., 19:30, mit Einführung | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen Fronleichnam | Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine jeweils auf den Folgetag. Das heißt, die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke erfolgt statt Donnerstag am Freitag und Samstag. Die Verwaltung, der Recyclinghof in Haslach und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.
Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Brillenbär © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Brillenbär José ist in der Wilhelma eingezogen | Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart engagiert sich für die Nachzucht von Brillenbären
In der Wilhelma hat ein männlicher Brillenbär ein neues Zuhause gefunden: Ende Mai 2026 ist der 18 Jahre alte José aus dem ungarischen Sóstó Zoo im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eingezogen. Nach einigen Tagen Eingewöhnung hat er mittlerweile begonnen, seine Anlage zu erkunden. Von dort nimmt er bereits Blick- und Geruchskontakt zu seiner achtjährigen Artgenossin Suyana auf. Noch halten sich beide Tiere in separaten Bereichen auf – aber das könnte sich bald ändern. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, erklärt: „Unser Ziel ist es, mit dem Brillenbär-Männchen José und unserem Weibchen Suyana einen Beitrag zur Nachzucht dieser gefährdeten Art zu erzielen. In der Natur kommen beide Geschlechter in der Regel nur zur Paarung zusammen und leben den Rest des Jahres einzelgängerisch. Da unsere Anlage aus drei separaten Bereichen besteht, die bei Bedarf miteinander verbunden werden können, bieten wir dafür beste Voraussetzungen. Zunächst lassen wir José aber ausreichend Zeit, seine Anlage in Ruhe kennenzulernen und sich einzugewöhnen.“
Im Frühjahr 2025 gab es zuletzt einen Zuchtversuch bei den Brillenbären in der Wilhelma: Damals war das Männchen Hubärt aus der österreichischen Tierwelt Herberstein für rund zwei Monate zu Besuch im Zoologisch-Botanischen Garten. Die Zusammenführung mit Suyana erschien zunächst vielversprechend. Mehrfach kam es zu Paarungen, die leider dennoch nicht zum gewünschten Erfolg führten. Umso größer ist die Hoffnung, dass die Nachzucht mit José, der dauerhaft in der Wilhelma bleiben soll, besser klappen wird.
Bei Brillenbären handelt es sich um die einzige Bärenart Südamerikas. Ihren Lebensraum bilden sowohl Bergwälder als auch Trockenlandschaften in und entlang der Anden und ihrer Ausläufer, von Venezuela bis nach Bolivien. Aufgrund ihres Verbreitungsgebietes nennt man sie auch „Andenbären“. Der Namen „Brillenbär“ nimmt Bezug auf die markante, helle Gesichtszeichnung, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin macht deutlich, warum sich Zoos für die Zucht von Brillenbären einsetzen: „Aufgrund von Habitatverlust, vor allem bedingt durch fortschreitende landwirtschaftliche und bergbauliche Inanspruchnahme seiner Lebensräume, aber auch durch illegale Nachstellung, gilt der Brillenbär laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdete Art. Umso wichtiger ist der Erhalt einer Reservepopulation in menschlicher Obhut, was durch ein Ex Situ-Programm des Europäischen Zooverband EAZA gewährleistet wird, an dem auch die Wilhelma teilnimmt.“ In Ecuador leiste die Wilhelma außerdem einen direkten Beitrag für den Schutz der natürlichen Lebensräume, nicht nur des Brillenbären, sondern unzähliger weiterer Tier- und Pflanzenarten: Seit 2020 hat der Zoologisch-Botanische Garten mit Hilfe des von den Besucherinnen und Besuchern über den Wilhelma-Eintritt entrichteten Artenschutz-Euro sowie mit Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma über 700.000 € in den Erwerb von Landflächen in Ecuador investiert. Auf diese Weise konnte der dortige Kooperationspartner, die NGO Jocotoco, dabei unterstützt werden, Regenwälder zu schützen, ehemals gerodete Flächen wieder aufzuforsten und Biotope miteinander zu vernetzen.
zum Bild oben:
Viel Grün sorgt für eine naturnahe Umgebung.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg: Versammlung am Mittwoch, 3. Juni | Rempartstraße von 10 bis 16.30 Uhr gesperrt
Aufgrund einer Versammlung zum Thema Verkehrspolitik ist die Rempartstraße am Mittwoch, 3. Juni, von 10 bis 16.30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Die Parkhäuser an der Rempartstraße sind von der Kaiser-Joseph-Straße aus erreichbar. Für den Radverkehr bleibt die Rempartstraße befahrbar | | | | | |
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Verschiedenes
Burg Wildenstein (c) Donaubergland GmbH / Gemeinde Leibertingen / Achim Mende | | | | | Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein | | Die Bauzeit von Burg Wildenstein liegt weit zurück im 13. Jahrhundert. Heute empfängt sie ihre Gäste als frühneuzeitliche Festung, zu der sie im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die großflächigen Wandmalereien im Speisesaal der heute als Jugendherberge genutzten Anlage. Ihr Inneres ist wegen der ausladenden Burggräben nur über Brücken erreichbar. Während der grandiose Ausblick von der Spornburg den Burgherren einst als Frühwarnsystem diente, macht er jetzt in erster Linie Lust auf Ausflüge ins Donautal, das sich zu Füßen der Burg erstreckt. | | Mehr | | | |
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