Prolixletter
Sonntag, 19. Juli 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
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Verschiedenes 
 
Nach Instandsetzung: Alte Schule Bühl wird als neues Dorfzentrum eröffnet
Immenstadt-BĂĽhl: Alte Schule (c) DSD / Hermann Hagspiel
 
Nach Instandsetzung: Alte Schule Bühl wird als neues Dorfzentrum eröffnet
Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat die Sanierung mit 100.000 Euro gefördert

Es ist das Ergebnis von sechs Jahren Planung, Sanierung und ehrenamtlichem Engagement: Am Freitag, den 17. Juli 2026, um 18.00 Uhr wird die Alte Schule im Immenstädter Ortsteil Bühl feierlich wiedereröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude, das einst vom Abriss bedroht war, erhält damit eine neue Zukunft als Dorfzentrum und Treffpunkt für die Bevölkerung. An der Eröffnung nimmt auch Rudolf Amann, Ortskurator Augsburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), teil.

Die DSD hat die Instandsetzung der Alten Schule mit 100.000 Euro gefördert. Unterstützt wurden Arbeiten an Dach, Fassade und Fenstern. Möglich war die Unterstützung dank der privaten Spender der DSD und der Erträge der Lotterie GlücksSpirale.

Mit den Arbeiten konnte ein Gebäude gesichert werden, das lange Zeit leer stand und dessen Erhalt zwischenzeitlich infrage stand. Fast wäre die Alte Schule in Bühl am Alpsee verschwunden. Das historische Gebäude sollte einem Neubau weichen, konnte jedoch durch das Engagement vieler Beteiligter bewahrt werden. Bei den Sanierungsarbeiten kam viel originale Bausubstanz wieder zum Vorschein. Unter späteren Bodenbelägen fanden sich historische Dielen, unter dicken Tapetenschichten entdeckten die Restauratoren originale Wandgestaltungen und Farbfassungen aus dem 19. Jahrhundert.

Errichtet wurde die Schule um 1867 als zweigeschossiges Schulgebäude mit Lehrerwohnung. Anlass für den Neubau waren die durch die königliche Schulvisitation beanstandeten Unterrichtsbedingungen im Ort. Das Gebäude entstand auf einem Grundstück der Pfarrei unmittelbar neben der Pfarrkirche St. Stephan sowie den Kapellen Maria Loreto und St. Anna. Bis zu 80 Schülerinnen und Schüler fanden damals im sogenannten Lehrzimmer Platz. Nach einem Brand wurde das Haus 1895 teilweise erneuert, 1914 folgte eine Erweiterung mit zwei zusätzlichen Klassenzimmern.

Die Alte Schule ist ein für das Allgäu typisches Schulgebäude des 19. Jahrhunderts. Besonders prägend sind die großflächigen Kastenfenster, die Fassaden mit den regionaltypischen Rundschindeln, die historischen Brettläden sowie die originale Ziegeldeckung. Auch im Inneren hat sich bemerkenswert viel Ausstattung erhalten, darunter das Jugendstiltreppenhaus, historische Holzböden, Wandtäfelungen und Innentüren. Die vielfältigen Ausstattungsdetails dokumentieren eindrucksvoll den Stellenwert, den Bildung im ländlichen Bayern bereits im 19. Jahrhundert besaß.

Bis 1972 wurde das Gebäude als Schule genutzt. Nach Einstellung des Schulbetriebs hatte die Musikkapelle bis Ende der 1980-Jahre dort ihren Probenraum. Bis in die jüngste Vergangenheit wurde die Alte Schule für Veranstaltungen wie Adventsmarkt, Martinsfest oder Jubiläumsfeiern genutzt.

Als dem denkmalgeschützten Schulgebäude 2020 der Abriss drohte, gründete sich der Freundeskreis Alte Schule Bühl mit Bürgern und Bürgerinnen, die bereit waren, Geld in die Hand zu nehmen, um dieses historische Kulturdenkmal zu erhalten und wiederzubeleben.

Die Alte Schule in Immenstadt-Bühl ist eines der mehr als 680 Denkmale, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale bisher allein in Bayern fördern konnte.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Westbad: GroĂźe Arbeiten fĂĽr kleine Wasserratten
- Nach der Reparatur der StarterbrĂĽcke beginnen die Arbeiten im Kinderbereich
- Schwimmhalle schlieĂźt ab Montag, 20. Juli
- Kinderbereich steht ab 2. Dezember wieder vollständig zur Verfügung

Freiburg. Nach der Reparatur der Starterbrücke zu Beginn des Jahres nimmt die Regio Bäder GmbH nun den Kinderbereich in der Schwimmhalle des Westbades in Angriff. Erneuert werden das Nichtschwimmer- und das Planschbecken sowie die angrenzenden Flächen. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag, 20. Juli. Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Schwimmhalle für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Schulen und Vereine können die Schwimmhalle bis zum Beginn der Sommerferien weiterhin nutzen.

Die vorübergehende Schließung dient der Sicherheit der Badegäste. Die Arbeiten verursachen zeitweise eine hohe Lärmbelastung. Dadurch könnten wichtige akustische Signale wie Hilferufe oder Notrufe im Beckenbereich nicht zuverlässig wahrgenommen werden.

Die reguläre Revision der Schwimmhalle wird deshalb vorgezogen. „Wir erneuern den Kinderbereich umfassend und verbinden die Arbeiten bewusst mit der anstehenden Revision. So nutzen wir die Schließzeit bestmöglich und vermeiden eine weitere vollständige Schließung der Schwimmhalle zu einem späteren Zeitpunkt“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter Freizeit- und Bäderanlagen.

Im Kinderbereich stehen umfangreiche Arbeiten an: Das Nichtschwimmerbecken wird neu gefliest. Am Planschbecken werden die technische Ausstattung und die Beleuchtung erneuert. Neue Wasserattraktionen werten den Bereich für die kleinen Besucherinnen und Besucher zusätzlich auf.

Die Schwimmhalle bleibt bis einschließlich Sonntag, 13. September, geschlossen. Die Wiederöffnung ist für Montag, 14. September, vorgesehen. Aufgrund des zusammenhängenden Bauablaufs und der erforderlichen Trocknungszeiten steht der Kinderbereich ab Mittwoch, 2. Dezember, wieder vollständig zur Verfügung.

Mehr Baden? Informationen, Kursangebote und aktuelle Ă–ffnungszeiten gibt es online
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Verschiedenes 
 
Die besten Plätze
Zur Mainau? Vielleicht. Wir lassen uns Zeit (c) TMBW / Gregor Lengler
 
Die besten Plätze
Zwei Freundinnen verbringen ein Wochenende am Bodensee mit Zelt, Kanu und dem schönsten Tempo der Welt: dem eigenen

Wenn das hier Camping ist, gemacht. Ich sitze vor dem Zelt, die Füße im Gras, Tee in der Hand. Der See liegt ruhig, fast unbewegt. Kein Straßenlärm, kein Zeitdruck – nur Vogelzwitschern, das schwappende Wasser am Ufer, weit draußen ein Ruderschlag. Luisa schläft noch. Ich genieße die Stille – und dass der Bodensee für diesen Moment nur mir gehört. Ich komme aus Hamburg. Wasser kenne ich – aber dort fühlt es sich anders an. Mehr Hafen, mehr Verkehr und ja, mehr Grau. Hier, am Westufer des Bodensees bei Konstanz, wirkt alles weicher. Die Geräusche, das Licht, sogar die Gedanken. Er ist mit 273 Kilometern Uferlänge der größte See Deutschlands. Dabei wirkt die Region mit ihren Weinbergen schon fast mediterran. Und das, obwohl man beim Schwimmen auf schnee­bedeckte Berggipfel blickt. Der See gibt dem Leben einen anderen Rhythmus. Und genau das macht Lust, loszugehen und die Gegend zu entdecken.

Wo der See den Ton angibt

Luisa und ich sind auf dem Naturcampingplatz in Litzelstetten. Unser Zelt ist nur ein paar Schritte vom Ufer entfernt und befindet sich auf einer kleinen Wiese. Ausgestattet ist es mit Holzboden, richtigen Betten, einer kleinen Veranda mit Stühlen – Glamping eben. Bei dem schönen Wetter frühstücken wir draußen: Es gibt Croissants, Aprikosen, Tee und Kaffee. Und der Ausblick ist einmalig. Links vom Zelt liegt ein kleiner Hafen, von wo aus immer wieder ­Segelboote und kleine Yachten starten und am Horizont vorbeiziehen. Vor dem Zeltplatz liegt die Blumeninsel Mainau, wie ein grüner Farbtupfer im blauen Wasser. Und rechts davon sind die weißen Gipfel der Alpen zu sehen. Der Anblick erinnert mich an ein Gemälde. Je länger ich hinschaue, desto mehr Details entdecke ich – aber aus der Entfernung wirkt alles dennoch wie ein stimmiges Ganzes. So langsam wärmt die Sonne das Gras unter meinen Füßen und ich lehne mich entspannt zurück. Auf dem Campingplatz wird es lebendig. Die ersten Gäste machen sich auf den Weg zum Ufer, um zu schwimmen. Das glitzernde Wasser wirkt schon früh am Morgen einladend. Aber Luisa und ich haben andere Pläne. Der Campingplatz liegt nicht nur in einem Naturschutzgebiet, sondern direkt am 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg. Gegen Mittag schwingen wir uns also für eine Erkundungstour auf Leihräder. Erst führt der Weg unter dem Schatten der Baumkronen entlang, dann kommt ein offenes Feld, perfekt für eine Pause. Wir sind nicht die Einzigen, die unterwegs sind. Eine Rostgans überquert den Schotterweg mit ihren Küken, ein paar Meter weiter verschwindet eine­ Bachstelze mit Nistmaterial im Gebüsch. Immer wieder blitzt der blaue Bodensee durch das Laub hindurch – schon fast eine stille Einladung zur Abkühlung. Zurück am Platz reicht es mir nicht mehr, den See nur von Weitem zu sehen. Luisa zieht mit mir ein rotes Kanu ins frische Wasser. Vielleicht kann man bis zur Mainau fahren? Von den berühmten Gärten, Pfauen und dem Schloss sieht man vom Campingplatz aus natürlich nichts – vielleicht hilft eine Umrundung der Insel zu Wasser, denke ich und paddle los.

Einfach lospaddeln

Als ich am Schilfrand entlanggleite, kreuzt eine Blässhuhnfamilie meine Bahn, Libellen stehen in der Luft, kleine Fische huschen unter dem Kanu hindurch. Das Wasser ist klar, die Welt wird leiser. Ich merke schnell, wie wenig es braucht, um sich zu erholen – manchmal nur einen gleichmäßigen Ruder- schlag. Gelegentlich ziehe ich einfach das Paddel ein und lasse mich treiben. Am frühen Abend sitzen Luisa und ich am kleinen Strand des Campingplatzes. Die Füße im Kies, ein Bier in der Hand. Ein paar Boote gleiten noch über den See, zurück zum Hafen. Ohne Eile und angestrahlt von der tief stehenden Sonne. Mein erster Tag am Bodensee geht zu Ende. Ich bin erstaunt darüber, wie wohl ich mich fühle und wie vertraut alles wirkt – und gleichzeitig besonders. Der Anblick von Wasser, Bergen, Booten und Wiesen hat mich gepackt. Ob man sich daran je sattsehen kann? Luisa schaut zu mir rüber. „Und was machen wir morgen?“ Ich lasse den Blick lächelnd über das Panorama gleiten. „Wahrscheinlich wieder das Gleiche.“

Info-Kasten:

Der Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau liegt direkt am Bodenseeufer. Es gibt Stellplätze, Glamping-Zelte mit Betten und Sofas, einen Kiosk und viel Ruhe. Und die Aussicht zur Insel Mainau gibt es gratis dazu. Weitere Campingplätze unter camping-bw.de
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Verschiedenes 
 
 
SattelglĂĽck fĂĽr GroĂź und Klein: Urlaubsreiterhof Trunk in Reckerstal
Das Glück liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Diejenigen, die es in den Ferien finden möchten, können auf dem Urlaubsreiterhof im Lieblichen Taubertal einchecken. Ob Einsteigerin oder Profi, ob auf dem Schulpferd oder dem eigenen Ross: Alle sind bei Alexander Trunk und seinem Team herzlich willkommen. Auf gute alte Reiterart kann man die Abende zusammen am Lagerfeuer verbringen, denn Gemeinschaftsleben wird hier großgeschrieben. Ausflüge in die nähere Umgebung mit der Solymar-Therme, Europas artenreichstem Wildtierpark oder Schloss Weikersheim bieten Abwechslung.
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Verschiedenes 
 
BlĂĽtezeit der tropischen Seerosen in der Wilhelma
Tropischen Seerosen in voller Blüte. © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
BlĂĽtezeit der tropischen Seerosen in der Wilhelma
Sommerliches Farbenspiel am Seerosenteich

In den kommenden Wochen zeigt sich einer der stimmungsvollsten Orte der Wilhelma von seiner schönsten Seite: Der Seerosenteich im Maurischen Garten erreicht seine Hochblüte. Um die 40 unterschiedliche Arten und Sorten von Seerosen verwandeln das 650 Quadratmeter große Wasserbecken in ein buntes Blütenmeer.

Das Besondere: Nicht alle von ihnen blühen gleichzeitig. Während die Nachtblüher ihre meist weißen oder rosafarbenen Blüten bereits am späten Nachmittag öffnen und bis in den Vormittag hinein geöffnet halten, übernehmen anschließend die Tagblüher mit ihren gelben und blauen Farbtönen. Wer den Seerosenteich zu unterschiedlichen Tageszeiten besucht, erlebt daher immer wieder ein anderes Bild.

Etwas später als bei den Seerosen setzt die Blüte des Indischen Lotos ein. Bis weit in den September hinein setzt die Wappenpflanze der Wilhelma am Rande des Seerosenteichs farbenprächtige Akzente. Einen weiteren Blickfang bilden die Viktorien, die Riesenseerosen aus dem Amazonasgebiet. Ihre runden Schwimmblätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen und erinnern an Wagenräder. Ebenso faszinierend sind ihre Blüten: Sie öffnen sich am Abend zunächst in strahlendem Weiß. Bestäubende Käfer werden von Duft und Wärme angelockt und verbringen die Nacht im Inneren der Blüte. Erst am folgenden Abend öffnet sie sich erneut – nun rosafarben –, bevor sich der Lebenszyklus dieser einzelnen Blüte beendet.

Gärtnermeister Achim Bauer-Henriques und sein Team pflegen die tropischen Wasserpflanzen während der gesamten Saison. Damit die Seerosen ihre volle Pracht entfalten können, werden verwelkte Blätter regelmäßig entfernt und besonders stark wachsende Pflanzen zurückgeschnitten. Dafür steigen die Gärtnerinnen und Gärtner zwei bis dreimal pro Woche in das bis zu 30 Grad warme Wasser des Beckens. Gefüllt ist der Seerosenteich mit rund 800.000 Litern Mineralwasser aus der historischen Quelle im Maurischen Garten.

Nicht nur die Besucherinnen und Besucher schätzen den Seerosenteich. Auch heimische Tiere profitieren von diesem besonderen Lebensraum. Selbst Graureiher nutzen die riesigen Blätter der Viktorien gelegentlich als Ansitz. Zwischen den Schwimmblättern der Seerosen bauen Teichrallen regelmäßig ihre Nester und ziehen dort ihren Nachwuchs auf. Die auf der Roten Liste von Baden-Württemberg mittlerweile als gefährdet geltende Art ist in der Wilhelma ein regelmäßiger Brutvogel.

Die Wilhelma kann nicht nur mit den Viktorien als einigen der größten Vertreter der Seerosenwelt aufwarten – sondern auch mit der kleinsten: Bereits vor einem Jahr ist hinter den Kulissen die Nymphaea thermarum eingezogen. Ihre Blüten sind gerade einmal so groß wie eine 1-Cent-Münze. Seit Frühjahr 2026 ist die winzige Seerose in der Historischen Gewächshauszeile in der Sonderausstellung „Afrikanische Landschaften“ zu sehen. Die aus dem Südwesten Ruandas stammende Art galt seit 2008 als in der Natur ausgestorben, konnte aber in botanischen Gärten erfolgreich kultiviert werden. In ihrem natürlichen Lebensraum wurde die Art seit 2023 an zwei Standorten wiederentdeckt – dennoch erstreckt sich ihr gesamtes Verbreitungsgebiet auf nur 4 km². Damit handelt es sich nicht nur um die kleinste, sondern auch um eine der seltensten Seerosen der Welt.

zum Bild oben:
In der Wilhelma stehen die tropischen Seerosen in voller BlĂĽte.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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GrĂĽne Quellen 
 
 
EU-Emissionshandel
CO₂-Preissignal stärken statt verwässern

Ober: Klimaneutralität braucht verlässlichen Investitionskompass

Berlin - Anlässlich der Überprüfung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS 1) fordert der NABU, den Emissionshandel konsequent auf das Ziel der Klimaneutralität auszurichten. Der ETS-Review dürfe nicht dazu genutzt werden, das CO₂-Preissignal zu verwässern oder kurzfristigen industriepolitischen Interessen nachzugeben. Stattdessen brauche Europa einen verlässlichen und ambitionierten Emissionshandel, der Investitionen in klimafreundliche Technologien gezielt anreizt.

„Der CO₂-Preis ist der Investitionskompass für die klimaneutrale Industrie“, sagt Dr. Steffi Ober, Teamleiterin Transformation beim NABU. „Unternehmen investieren nur dann Milliarden in neue Produktionsverfahren, wenn sie darauf vertrauen können, dass Emissionen dauerhaft ihren Preis haben. Wer das Preissignal politisch verwässert, bremst die Transformation.“

Der europäische Emissionshandel hat sich als zentrales Instrument zur Emissionsminderung in Industrie und Energiewirtschaft etabliert. Die Erwartung steigender CO₂-Preise hat Investitionen in emissionsarme Technologien wirtschaftlich attraktiver gemacht. Diese Lenkungswirkung müsse der ETS-Review stärken – nicht schwächen.

„Europa steht im globalen Wettbewerb um die Technologien der Zukunft“, so Dr. Ober weiter. „Wer heute etwa in klimaneutrale Chemie oder Carbon-Management-Technologien investiert, braucht Planungssicherheit über Jahrzehnte. Das ETS muss deshalb eine klare Botschaft senden: Emissionen werden teurer, klimafreundliche Technologien rechnen sich.“

Der NABU erkennt die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen vieler Industrieunternehmen an. Wir müssen unsere Industrie durch einen funktionierenden CBAM und wirksame Handelsschutzinstrumente gegen Wettbewerbsverzerrungen schützen und durch industriepolitische Maßnahmen in der Transformation begleiten. Gleichzeitig sei es umso wichtiger, die ETS-Einnahmen konsequent für die Transformation aufzuwenden, anstatt damit Haushaltslöcher zu stopfen. In einer Phase hoher Investitionsbedarfe würde eine Verwässerung des CO2-Preises viele Milliarden an Auktionserlösen kosten und ein Zweckentfremden von ETS-Einnahmen entscheidende Mittel aus der Transformation abziehen.

„Der ETS-Review ist eine Bewährungsprobe für die europäische Klimapolitik“, erklärt Dr. Ober. „Wenn Europa Klimaneutralität ernst meint, muss es den Emissionshandel als Investitionskompass stärken. Ein starkes CO₂-Preissignal schafft Investitionssicherheit, beschleunigt Innovationen und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Europas.“
 
 

Verschiedenes 
 
Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen wird restauriert
Erlangen: Hugenottenkirche (C) DSD / Peter Schabe
 
Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen wird restauriert
Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Kirche seit 2024 bereits mehrfach

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 14.30 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 40.000 Euro für die Restaurierung der Sandsteinfassade des Kirchenturms an Pfarrerin Susanne Gillmann. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.

Die an der westlichen Schmalseite des heutigen Hugenottenplatzes stehende Pfarrkirche ist ein unverputzter eingeschossiger Sandsteinquaderbau. Die Fassaden erhalten durch Ecklisenen und ein umlaufendes Traufgesims ihre strukturierte und betonte Erscheinung. Der hochbarocke, dreigeschossige Fassadenturm nimmt im Erdgeschoss den durch ein Säulenportal hervorgehobenen Haupteingang auf. Die durch kräftige Gesimse getrennten Hauptgeschosse werden im Erdgeschoss durch Ecklisenen, im ersten Obergeschoss durch Eckpilaster und im zweiten Obergeschoss durch Dreiviertelsäulen gegliedert. Der Innenraum besteht aus einem querrechteckigen Saal. Die Decke, über kräftig ausgebildeten Hohlkehlen, ist mit schlichtem Rahmenstuck geschmückt. Die einzige historische Ausstattung sind die vermutlich zur Erstausstattung gehörende Kanzel und die um 1760 hinzugekommene Orgel mit Rocaille-Werk.

Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Das Playdate gibt es jetzt zum ersten Mal auch im Freien
Erster Open-Air-Spieleabend am 21. Juli im Ganter Hausbiergarten
Veranstaltung will Menschen ins Gespräch bringen

Premiere für das Playdate unter freiem Himmel: Unter dem Motto „Spielen verbindet” findet am 21. Juli zum ersten Mal eine Open-Air-Ausgabe des öffentlichen Freiburger Spieleabends statt. Menschen, die gerne spielen, treffen sich am Dienstag, 21. Juli, um 18 Uhr im Ganter Hausbiergarten bei der Dreisam. Nach dem Erfolg der ersten drei Veranstaltungen in der Markthalle (je bis zu 500 Besucher*innen), wird das Format jetzt sommertauglich. Anderer Ort, neue Spiele – dieses Mal können neben Brett- und Kartenspielen auch Bewegungsspiele wie Tischtennis-Rundlauf, Boule, Wikinger-Schach und Spikeball ausprobiert werden.

Insgesamt ist es das vierte Playdate in Freiburg. Das Angebot ist kostenlos und für alle geeignet, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler*innen sind oder nicht. Während der Veranstaltung kann man immer wieder den Tisch wechseln und andere Spiele ausprobieren.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich. Vor Ort erwarten die Besucher*innen vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiast*innen („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch bei Speisen und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, des Spieleladens FreiSpiel, dem Freiburger Bierle und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Im Winter wird es wieder Playdates in der Markthalle geben (Termine: 16. November, 18. Januar, 29. März, jeweils von 18 bis 22 Uhr). Weitere Infos gibt es hier.
 
 

Ă–ko plus 
 
Zolli Basel: Weiterer Verlust in der Gorillagruppe
Gorilla © Zoo Basel
 
Zolli Basel: Weiterer Verlust in der Gorillagruppe
Nach dem Tod von Gorilla-Männchen Mobali (11) kam es in der Gorillagruppe des Zoo Basel zu einem weiteren Todesfall. Das vier Tage alte Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37) verstarb am Dienstag, 14. Juli 2026, infolge einer durch Silberrücken Yeba (14) verursachten tödlichen Verletzung. Für Yeba war es das erste Jungtier. Joas trägt ihr verstorbenes Jungtier derzeit weiterhin bei sich. Der Vorfall verdeutlicht die hohe Komplexität sozialer Strukturen und Beziehungen innerhalb von Gorillagruppen.

Die Gorillagruppe des Zoo Basel verzeichnete innerhalb eines Tages zwei Todesfälle. Gorilla-Männchen Mobali (11) musste am Dienstag, 14. Juli 2026, aufgrund der Folgen einer Bissverletzung durch Silberrücken Yeba (14) vom Tierärzte-Team getötet werden. Der Zolli berichtete auf seinen Social-Media-Kanälen. Ebenfalls am Dienstag verstarb das vier Tage zuvor geborene Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37).

Tödliche Verletzung
In den ersten vier Lebenstagen zeigte Joas das für Gorillas typische mütterliche Verhalten und hielt ihr Jungtier eng an ihrem Körper. Am Dienstagnachmittag, 14. Juli 2026, nahm Silberrücken Yeba das Jungtier von Joas an sich und zeigte ein ausgeprägtes Interesse an ihm. Gleichzeitig liess er die Mutter nicht mehr in seine unmittelbare Nähe. Im weiteren Verlauf kam es zu Rangeleien zwischen Joas und Yeba. Dabei wurde das Jungtier durch einen unbeabsichtigten Biss von Yeba in den Brustkorb tödlich verletzt.

Erstes Jungtier fĂĽr Yeba
Das getötete Jungtier wurde am 11. Juli 2026 geboren. Es handelte sich um ein Weibchen. Für Gorilla-Weibchen Joas war es der fünfte Nachwuchs. Für Silberrücken Yeba war es der erste Nachwuchs.

Komplexe Sozialverbände
Bei Gorillas sind soziale Beziehungen und Gruppendynamiken hochkomplex. Das Töten von Jungtieren durch Artgenossen, sogenannter Infantizid, ist bei Gorillas ein beobachtetes und wissenschaftlich beschriebenes Verhalten, das insbesondere bei in Haremstrukturen lebenden Tierarten bekannt ist. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und stehen unter anderem im Zusammenhang mit der komplexen sozialen Struktur innerhalb von Gorillagruppen.

Abschiedsrituale bei Gorillas
Bei Gorillas kommt es vor, dass Mütter verstorbene Jungtiere noch über mehrere Tage oder Wochen bei sich tragen. Auch im aktuellen Fall trägt Joas ihr verstorbenes Jungtier weiterhin bei sich. Der Zoo Basel ermöglicht dieses natürliche Verhalten und greift nicht ein. Das Affenhaus bleibt geöffnet.

Blick in die Zukunft
Der Zolli beobachtet die Dynamik innerhalb der Gruppe weiterhin aufmerksam und steht im Austausch mit Expertinnen und Experten. Besondere Beachtung gilt dabei der weiteren Entwicklung der Gruppe, auch vor dem Hintergrund der erwarteten Geburt eines weiteren Jungtiers in den kommenden Wochen.

Die aktuelle Gorillagruppe besteht neben dem SilberrĂĽcken Yeba (14) aus den Weibchen Joas (37), Adira (19), Makala (11) und Qaziba (6).
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Ă–ko plus 
 
 
Mittel für Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind ausgeschöpft
Freiburg. Die Mittel für das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind für dieses Jahr vollständig ausgeschöpft. Deshalb muss die Stadt das Programm vorerst stoppen. Neue Anträge können ab sofort nicht mehr gestellt werden. Bereits eingegangene Anträge werden weiterhin bearbeitet. Sobald eine Antragstellung wieder möglich ist, informiert die Stadt auf ihrer Webseite.

Mit „Klimafreundlich Wohnen“ unterstützt die Stadt Freiburger*innen dabei, ihre Gebäude energetisch zu sanieren und dadurch Energieverbrauch, Heizkosten und CO₂-Emissionen zu senken. Gefördert werden Maßnahmen in drei Bereichen: eine gut gedämmte Gebäudehülle, effiziente und erneuerbare Heizungs- und Lüftungstechnik sowie erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaik.
 
 

Verschiedenes 
 
Zum „Mehr des Lebens“: Wege der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb
(c) TMBW / Udo Bernhart
 
Zum „Mehr des Lebens“: Wege der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb
Dass das Biosphärengebiet Schwäbische Alb viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Wandertouren bietet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass man im Raum Ehingen nicht nur wandern, sondern auch das „Mehr des Lebens“ entdecken kann, mag dagegen überraschen. Die „Wege der Besinnung und Einkehr der Ehinger Alb“ führen als Rundweg durch die Landschaft und laden dazu ein, den Alltag Schritt für Schritt zurückzulassen und neue Lebensqualität zu gewinnen. Tafeln am Wegesrand regen dazu an, Altes und Gewohntes zu überdenken und geben mit „Besinnungsgedanken“ neue Impulse. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“.

zum Bild oben:
Skulptur "Enger und weiter Horizont" von Martin Burchard auf dem Ehinger Besinnungsweg
(c) TMBW / Udo Bernhart
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Ă–ko plus 
 
 
Neue Lichter fĂĽr zehn Stadtteile
Stadt Freiburg stellt weitere 5200 StraĂźenlampen auf LED um

Weniger Stromverbrauch, mehr Schutz fĂĽr nachtaktive Tiere: In den kommenden Monaten stellt die Stadt die StraĂźenbeleuchtung in zehn Stadtteilen auf moderne LEDs um. In Betzenhausen, StĂĽhlinger, Neuburg, Weingarten, Herdern, Oberau, Waldsee, Ebnet, GĂĽnterstal und Kappel leuchten kĂĽnftig klimafreundliche Lampen.

Die Umstellung ist Teil des städtischen Klimaschutzkonzepts und des Aktionsplans Biodiversität. Bereits in der ersten Phase 2025 hat die Stadtverwaltung rund 3500 Lampen in Hochdorf, Landwasser, Brühl, Lehen, Mooswald und Zähringen auf LED umgerüstet. Das hat den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung dort um rund 73 Prozent gesenkt.

Auch jetzt setzt die Stadt auf Leuchten, die das Licht gezielt auf Straßen und Wege lenken. Das reduziert die Lichtverschmutzung und verringert die Belastung für Insekten und andere nachtaktive Tiere. In Bereichen mit besonderer Bedeutung für den Natur- und Artenschutz werden zusätzlich Sensoren eingesetzt. Sie reduzieren die Beleuchtung und sorgen dafür, dass die Lichter nur bei Bedarf leuchten – zum Beispiel bei Bewegung von Verkehrsteilnehmer*innen.

Die Umstellung erfolgt zeitgleich in den Stadtteilen, damit die Arbeiten möglichst schnell beendet sind. Die zweite Umrüstungsphase kostet rund drei Millionen Euro. Sie wird anteilig aus dem städtischen Zukunftsfonds Klimaschutz finanziert. Etwa 40 Prozent der Kosten fördert die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes. Bis 2030 sollen alle Freiburger Stadtteile auf LED-Lampen umgestellt sein.
 
 

Verschiedenes 
 
Waldbaden unter Giganten: Wanderweg „Wäldersinn“ bei Rothaus
Danieltanne im Hochschwarzwald (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH
 
Waldbaden unter Giganten: Wanderweg „Wäldersinn“ bei Rothaus
Zwischen den mächtigen Tannen des Südschwarzwalds steht eine, die ist noch etwas mächtiger. Die „Danieltanne“ besitzt den größten Umfang aller Schwarzwald-Tannen und ist mit einem geschätzten Alter von über 400 Jahren die älteste Tanne der Republik. Seit Mai 2026 trägt sie daher auch den Titel „Nationalerbe-Baum“. Auf dem Rundwanderweg „Wäldersinn“ zwischen Rothaus und Grafenhausen lässt sich das Nadeldach, das das Naturdenkmal gemeinsam mit seinen Nachbarinnen bildet, auch aus der Horizontalen bewundern: Mehrere Holzliegen laden gemeinsam mit dem verlockenden Nadelduft zu einem wohltuenden Bad inmitten der Holzriesen ein.
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Freiburg: Starkregen-Vorsorge - Fragen stellen, Häuser schützen
Infomobil erneut zu Besuch vor dem Rathaus im StĂĽhlinger

Die Gefahr vor Starkregen bleibt. Extreme Wetterereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger vorkommen und Menschen und Gebäude gefährden. Eine gute Vorsorge kann jedoch vor größeren Schäden schützen. Deshalb gibt es für das gesamte Stadtgebiet Starkregengefahrenkarten. Jede*r kann darauf ablesen, wie gefährdet die eigene Wohnung oder das eigene Haus im Ernstfall sein könnte. Auch dieses Jahr gibt es für die Freiburger*innen zudem wieder die Möglichkeit sich kostenlos und unkompliziert zu informieren: Am Dienstag, 21. Juli, von 14 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 22. Juli, von 9 bis 13 Uhr ist das Infomobil vom Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) zu Gast auf dem Platz vor dem Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12.

Die geschulten Fachleute haben dort Antworten auf viele Fragen: Wie schütze ich mein Haus am besten? Was kostet das circa? Befindet sich mein Haus oder meine Wohnung in einem besonders gefährdeten Bereich? Was mache ich am besten, wenn in meinem Keller das Wasser steht?

Mehr Informationen zum Thema und die Starkregengefahrenkarten gibt es online
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Atomkraftwerke im Hitzesommer in Frankreich und der Schweiz
(c) mitwelt.org
 
Atomkraftwerke im Hitzesommer in Frankreich und der Schweiz
Atomkraftwerke erzeugen AtommĂĽll, der eine Million Jahre strahlt. Tschernobyl und Fukushima haben die Gefahren aufgezeigt.

AKW sind nicht nur teuer und gefährlich, sie sind auch gigantische "Tauchsieder". Sie erhitzen gerade in Hitzesommern unsere europäischen Flüsse und gefährden das Leben in den Gewässern.

Wenn ein Kernkraftwerk 1000 Megawatt elektrischen Strom erzeugt, gibt es gleichzeitig bis zu 2000 MW an Wärme an die Umwelt ab. Das liegt an den Gesetzen der Physik: Jedes Wärmekraftwerk wandelt Wärme nur teilweise in Strom um (Wirkungsgrad von ca. 33 %). Der Rest ist unvermeidbare (und unvorstellbare!) Abwärme und wird über Kühltürme an die Atmosphäre oder bei Flusswasserkühlung direkt an die Gewässer abgegeben.

Der Unterschied zwischen elektrisch und thermisch:
- Thermische Leistung (MWth) = die Wärme, die der Reaktor durch die Kernspaltung erzeugt.
- Elektrische Leistung (MWe) = der Strom, den der Generator daraus produziert.

In einer Zeit, in der 5321 Tonnen Atommüll der Schweiz noch im Meer versenkt wurden, war die Gefährdung von Gewässern noch kein Thema für die Schweizer und französischen AKW-Betreiber. Viele überalterte AKW, wie das älteste AKW der Welt im Schweizer Beznau an der Aare, haben immer noch die veraltete Flusswasserkühlung. In Frankreich müssen bei sommerlicher Hitze häufig die Atomkraftwerke Bugey, Golfech, Nogent-sur-Seine, Saint-Alban und Blayais abgeschaltet oder heruntergeregelt werden.
Doch auch wenn es nicht ganz so heiß ist, schadet die AKW-Abwärme den Flüssen und Fischen. Für den Lachs und andere Salmoniden sind die dauererhitzten Gewässer einfach zu warm.

In Hitzesommern wie 2003, 2010, 2015, 2018, 2022 und aktuell 2026 müssen immer mehr flusswassergekühlte AKW abgeschaltet werden und gefährden so die Stromversorgung. Zusätzlich geben die Atomkraftwerke auch große Mengen radioaktives Tritium an die Gewässer ab, da Tritium nicht zurückgehalten werden kann.

Es ist unverständlich, warum rechte, konservative und marktradikale Parteien immer noch auf die gefährliche und teure Atomkraft setzen, wo es doch kostengünstige und umweltfreundliche Energiequellen gibt.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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Die Freiburg-Umfrage 2026 läuft an
6.000 Freiburger*innen wurden ausgewählt und mit Brief von OB Horn angeschrieben

Verwaltung bittet, die Fragebogen am besten online auszufĂĽllen

Die Freiburg-Umfrage, die das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI) regelmäßig alle zwei Jahre durchführt, ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse sind zentral für eine Politik, die sich an den Interessen der Bürgerschaft orientiert.

Nun läuft die Umfrage 2026 an. Durch ein repräsentatives Zufallsverfahren wurden dafür 6.000 Freiburger*innen ausgewählt und mit einem Brief von OB Martin Horn angeschrieben. In der diesjährigen Umfrage will die Stadt erfahren, wie sich die Befragten in Freiburg bzw. in ihrem Wohnviertel fühlen und wie zufrieden sie mit ihrer Wohnsituation sind. Zudem gibt es Fragen zu Mobilität und Verkehr, zu den Leistungen der Stadtverwaltung und zur Frage, wofür die Stadt mehr Geld ausgeben oder Geld einsparen sollte.

Die Beantwortung der Umfrage dauert etwa eine halbe Stunde. Am einfachsten beantworten die ausgewählten Teilnehmer*innen die Fragen auf einem Endgerät mit einem großen Bildschirm (PC, Tablet). Wer nicht online antworten kann oder will, erhält nach den Sommerferien mit einer Erinnerung an die Umfrage einen Papierfragebogen mit frankiertem Rückumschlag. Es erleichtert dem ABI aber die Arbeit, wenn die Befragten den Fragebogen online ausfüllen.

In seinem Anschreiben weist OB Horn darauf hin, dass die Antworten jedes und jeder Teilnehmer*in stellvertretend fĂĽr viele MitbĂĽrger*innen stehen.

Wer Fragen oder WĂĽnsche zur Freiburg-Umfrage hat, kann sie gerne an umfragen@freiburg.de senden. Das Umfrage-Team ist montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr zudem telefonisch unter der Rufnummer 0761 201-5770 erreichbar.
 
 

Verschiedenes 
 
Nachwuchs bei den Rosaflamingos in der Wilhelma
Kleine Stelzvögel auf ihren ersten Schritten © Wilhelma Stuttgart/B.Meierjohann
 
Nachwuchs bei den Rosaflamingos in der Wilhelma
Vier kleine Stelzvögel auf ihren ersten Schritten

Die Flamingogruppe der Wilhelma hat Zuwachs bekommen: Bereits in der ersten Junihälfte sind vier Jungvögel geschlüpft. Zunächst hielten sie sich meist im von dichter Vegetation abgeschirmten hinteren Teil der Anlage auf, wo auch die Brut stattfand. Mittlerweile kann man immer häufiger beobachten, wie sie auf Erkundungstour gehen. Mit ihrem grauen Dunengefieder und den noch vergleichsweise kurzen Beinen unterscheiden sich die Küken deutlich von den rosafarbenen Erwachsenen.

Flamingos brüten auf mit Hilfe von Schlamm selbst aufgehäuften Hügeln, an deren Oberseite eine flache Brutmulde geformt wird. In der Regel besteht jedes Gelege aus nur einem einzigen Ei, das von beiden Elternteilen bebrütet wird. Nach rund vier Wochen Brutzeit schlüpft der Nachwuchs. Schon wenige Tage später verlassen die Jungvögel ihr Nest und schließen sich mit anderen Küken zu einer Art „Kindergarten“ zusammen. Dort verbringen sie den Großteil des Tages gemeinsam, während die Eltern sie weiterhin zuverlässig versorgen.

„Obwohl sich die Jungvögel in einer Gruppe aufhalten, findet jedes Küken seine Eltern wieder“, erklärt Andreas Frei, Vogel-Kurator der Wilhelma. „Flamingos erkennen sich an ihren individuellen Rufen. Das funktioniert in der Natur sogar in großen Kolonien mit Hunderten oder Tausenden von Vögeln.“

Der Name Rosaflamingo täuscht zunächst: Die Küken schlüpfen mit einem weichen grauen Dunenkleid und entwickeln erst im Laufe der Zeit ihr typisches Federkleid, das aber zunächst auch eher schlicht gefärbt ist. Die namensgebenden kräftigen Rosatöne im Gefieder, am Schnabel und an den Beinen zeigen sich meist erst im 3. oder 4. Lebensjahr. Das kräftige Rosa ausgewachsener Flamingos ist auf natürliche Farbstoffe zurückzuführen, die sie über ihre Nahrung aufnehmen.

Ebenso auffällig wie ihre Färbung ist die besondere Art der Nahrungssuche: Mit ihren nach unten gebogenen Schnäbeln filtern Flamingos kleine Krebstiere, Insektenlarven und andere Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Dabei halten sie den Kopf oft auf dem Kopf stehend ins Wasser und pumpen mit der Zunge das Wasser durch feine Lamellen im Schnabel – ein hochspezialisiertes Filtersystem.

Rosaflamingos sind ausgesprochen soziale Tiere und fühlen sich nur in Gruppen wohl. In der Natur können Brutkolonien mehrere Zehntausend Paare umfassen. Die Art ist rund um das Mittelmeer, in weiten Teilen Afrikas sowie vom Nahen Osten bis nach Indien verbreitet und gilt derzeit noch nicht als bedroht. Dennoch sind einzelne Brutkolonien natürlichen und vom Menschen verursachten Einflüssen ausgesetzt. Sinkende Wasserstände, lang anhaltende Trockenperioden, Störungen durch Freizeitaktivitäten oder Infrastrukturprojekte sowie Veränderungen der Wasserqualität können den Bruterfolg beeinträchtigen oder sogar ganze Kolonien gefährden.

zum Bild oben:
Immer häufiger gehen die Küken auf Erkundungstour durch die Flamingoanlage.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Neues Projekt der GrĂĽnoasen fĂĽr heiĂźe Sommertage
Vernebler im Colombipark bringt AbkĂĽhlung in die Stadt Freiburg

Die aktuelle Hitzewelle ist in vollem Gange und viele Menschen suchen Zuflucht an der Dreisam. Damit sich die Freiburger*innen auch in der Innenstadt erfrischen können, startet die Stadt Freiburg in diesem Sommer einen Testlauf mit zwei unterschiedlichen Vernebler-Systemen. Vernebler funktionieren über feine Hochdruckdüsen, die Wasser in winzige Tröpfchen zerstäuben. So entsteht ein angenehm kühlender Effekt, ganz ohne nass zu werden.

Noch diesen Sommer erprobt die Verwaltung über die Freiburger Grünoasen zwei verschiedene Modelle: Zwischen den Bäumen vor dem Colombischlössle spannt das Garten- und Tiefbauamt heute eine Stahlseilkonstruktion mit integrierten Nebeldüsen, die dort auf Knopfdruck für Erfrischung sorgt. Zum anderen hat das Amt einen Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen bestellt, der Begrünung, Beschattung und Verdunstung kombiniert. Für diesen steht der Standort noch nicht fest.

„Wir brauchen kühle Orte in der Stadt. Das haben wir in den vergangenen Wochen alle gemerkt. Deshalb freue ich mich, dass wir den Freiburger*innen, aber auch den Besucher*innen jetzt eine zusätzliche Möglichkeit zum Abkühlen geben können, noch dazu so zentral in der Innenstadt“, sagt der Erste Bürgermeister Martin Haag. „Ich bin gespannt, wie wir das Konzept aus dem Pilotprojekt auf andere Einsatzorte übertragen können.“

Mit dem Testlauf möchte die Stadt praktische Erfahrungen mit unterschiedlichen technischen Lösungen sammeln: Wie werden die Vernebler von der Bevölkerung angenommen? Welche Anforderungen ergeben sich für Betrieb und Unterhalt? Und sind solche Systeme dauerhaft robust genug für den öffentlichen Raum? Denn klar ist: Stadtmöblierung muss nicht nur schön und wirksam, sondern auch alltagstauglich sein.

Wasser spielt als zentraler Baustein einer klimaangepassten Stadtentwicklung eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, die Stadt langfristig klimafit zu halten. Freiburg hat mit den Bächle und der Dreisam eine gute Basis. Trinkbrunnen, Wasserspiele wie auf dem Platz der Alten Synagoge und nun auch Vernebler bringen zusätzliche Erfrischung in die Stadt.

Weitere fest installierte Vernebler sind bei der Umgestaltung des Zollhallenplatz und im Sanierungsgebiet Sulzburger eingeplant.

Der Vernebler an der Stahlseilkonstruktion kostet rund 15.000 Euro; das Modell mit PflanzkĂĽbel 30.000 Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
Qaskiya, Khalil und Naran
Kamelfohlen auf dem Mundenhof (c) Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Qaskiya, Khalil und Naran
Mundenhof freut sich ĂĽber dreifachen Kamel-Nachwuchs

Alle Kamelfohlen und -stuten sind wohlauf

Gleich dreifachen Kamelnachwuchs gibt es auf dem Mundenhof: Qaskiya, Khalil und Naran heißen die Fohlen, die am Mittwoch, 6. Mai, am Mittwoch, 20. Mai, und am Samstag, 27. Juni, zur Welt gekommen sind. Den Jungtieren und ihren Müttern geht es gut, die zwei Hengste und die Stute tollen mittlerweile fröhlich durch das Gehege.

Die Geburten der drei hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während Stutenfohlen Qaskiya – was aus dem Kurdischen übersetzt „edel“ bedeutet – am Morgen gesund und munter auf der Koppel lag, war die Geburt von Hengstfohlen Khalil (aus dem Arabischen: Freund) etwas turbulenter. Sie zog sich über mehrere Tage und Khalil hat dabei etwas Fruchtwasser geschluckt. Mittlerweile ist er aber topfit und entwickelt sich gut. Der Dritte im Bunde hat etwas länger auf sich warten lassen. Weil seine Mutter ihn nicht säugt, wird Naran mit dem Fläschchen gefüttert. Benannt werden die Kamele in der Regel von ihren Betreuungspersonen. Der Name Naran kommt aus dem Mongolischen und bedeutet der/die Sonnige.

Auf dem Mundenhof gab es schon länger keine Kameljungtiere mehr: Das letzte Fohlen ist dort 2019 geboren worden. Kamelweibchen sind zwischen 12 und 14 Monate trächtig und bringen danach ein Fohlen auf die Welt. Die Jungtiere sind sogenannte Nestflüchter – sie können innerhalb kürzester Zeit selbstständig laufen. Auf dem Mundenhof bleiben die drei Kamelfohlen etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern bevor sie entwöhnt werden.

Wenn von einem Kamel die Rede ist, ist meistens das Trampeltier gemeint. Der Begriff „Kamel“ bezeichnet eine Familie der Säugetiere. Dazu gehören Altweltkamele (Trampeltiere und Dromedare) und Neuweltkamele (Guanakos, Vikunjas, Lamas und Alpakas). Sie unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl ihrer Höcker: Trampeltiere besitzen zwei, Dromedare einen und Neuweltkamele gar keinen Höcker. Die drei neugeborenen Fohlen auf dem Mundenhof gehören zu den Trampeltieren. Übrigens: Alle Kamele kommen zunächst ohne Höcker zur Welt. Dieser speichert nicht – wie meist angenommen – Wasser, sondern Fett.

Trampeltiere sind sehr gesellige Tiere. Sie leben in Gruppen zusammen und sind ideal an das Leben in der Wüste angepasst. So können sie ihre Körpertemperatur um bis zu drei Grad verändern. Sie schwitzen also deutlich später und halten es auch bei 40 Grad Hitze aus. Aber auch extreme Kälte vertragen die Tiere gut. Temperaturen von bis zu -30 Grad sind kein Problem für sie. Und was hat es mit dem Begriff „Wüstenschiff“ auf sich? Kamele werden so bezeichnet, weil sie gemächlich schwankend laufen. Das liegt an ihrer besonderen Gangart, dem Passgang. Sie bewegen dabei jeweils die Beine einer Körperseite gleichzeitig nach vorn, was ein Schaukeln verursacht.

Insgesamt gibt es auf dem Mundenhof acht erwachsene Trampeltiere, 14 Lamas und sieben Alpakas. Mit Qaskiya, Khalil und Naran kommen nun drei Kamelfohlen dazu. Besucher*innen können die sanftmütigen Nutztiere im Bereich Asien bewundern. Für Kinder ab acht Jahren bietet der Mundenhof auch Kamelreiten an. Mehr Informationen zu den Kamelen und allen Tieren auf dem Mundenhof gibt es auf: www.freiburg.de/mundenhof.
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Freiburg: Verwaltung setzt Lärmaktionsplan weiter um
Tempo 30 kĂĽnftig auch in Berliner Allee

Ab Mitte der kommenden Woche wird es an der Berliner Allee ruhiger: Nach Abschluss der Bauarbeiten an den Ampeln an der Kreuzung Sundgauallee / Berliner Allee gilt im Abschnitt von der Sundgauallee bis zur Bahnüberführung der Breisacher Bahn (Höhe Hirtenweg) künftig rund um die Uhr Tempo 30. Die Verwaltung passt hierfür neben der Beschilderung auch die Steuerung und Koordinierung der Ampeln an den Knotenpunkten mit der Lehener Straße, der Breisacher und Ensisheimer Straße und der Elsässer Straße an die neue Höchstgeschwindigkeit an.

Weitere Informationen gibt es online
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Tierisch was los auf dem Mundenhof
Nachwuchs bei den Erdmännchen, Bisons, Kamelen und vielen anderen Tieren

Auf dem Mundenhof ist aktuell einiges los, es wuselt, wimmelt und wächst. Der Grund ist besonders niedlich: In den letzten Monaten wurden dort 35 Jungtiere geboren. Bei so viel Nachwuchs von fast zehn Tierarten haben die Tierpfleger*innen alle Hände voll zu tun. Junge gab es bei den Erdmännchen, Wollschweinen, Bisons, Schottischen Hochlandrindern, Yaks, Watussis, diversen Ziegenarten, Zackelschafen und den Kamelen.

Im FrĂĽhsommer herrscht traditionell Hochbetrieb in der Babystube des Mundenhofs. Die steigenden Temperaturen und das gute Nahrungsangebot bieten optimale Bedingungen, um Jungtiere groĂźzuziehen. Die meisten Tiergeburten gibt es von April bis Juni. Auf dem Mundenhof halten dieses Jahr die Wollschweine den Rekord: 15 kleine Ferkel tummeln sich dort im Stall.

Für Besucher*innen bietet sich derzeit ein besonders schönes Bild. Viele der Jungtiere sind gut dabei zu beobachten, wie sie neugierig ihre Umgebung erkunden, über die Wiesen springen oder über die Koppeln flitzen. Die kleinen Erdmännchen wagen erste Ausflüge aus ihrem Bau, während die jungen Ziegen bereits mutig auf Steine und Baumstämme klettern.

Lange bleibt der tierische Nachwuchs allerdings nicht klein. Anders als bei uns Menschen wachsen viele der Tiere erstaunlich schnell heran. Manche können bereits mit drei Monaten abgegeben werden, andere bleiben ein Jahr oder länger bei ihrer Gruppe. Einige von ihnen werden dann in andere Zoos, Tierparks oder auch an private Halter*innen abgegeben. Manche Tiere bleiben jedoch dauerhaft Teil der Mundenhof-Familie.

Wer den Mundenhof in diesen Tagen besucht, kann mit etwas Glück viele der Jungtiere aus nächster Nähe beobachten. Die kommenden Wochen bieten damit die beste Gelegenheit, die jüngsten Bewohner*innen des Mundenhofs kennenzulernen.
 
 

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GrĂĽne Mystik: Spirituelle Touren im Nationalpark Schwarzwald
Mit seinen dunklen Tannen, unergründlichen Seen und nebelverhangenen Anhöhen erscheint der Schwarzwald vielen als mystischer Ort. Wer hier gezielt nach spirituellen Angeboten sucht, wird auch schnell fündig. Etwa im Nationalpark: Verschiedene Touren führen zu den Kirchen und Kapellen entlang der Schwarzwaldhochstraße. Zwei „Schöpfungswege“ geben die Möglichkeit, „In himmlischer Ruhe“ und „Dem Himmel nahe“ zu wandern. Oder man begibt sich auf einen geistlichen Rundgang um den Mummelsee. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich den Outdoorangeboten des ökumenischen Netzwerks „Kirche im Nationalpark Schwarzwald“ anschließen.
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Freiburg: Bericht zur OB-Wahl erschienen
Die OB-Wahl im April 2026 brachte ein eindeutiges Ergebnis. Der Amtsinhaber Martin Horn, der 2018 überraschend in zwei Wahlgängen gegen den damaligen Amtsinhaber Dieter Salomon gewonnen hatte, konnte dieses Mal bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erringen. Damit war keine Stichwahl erforderlich. Der positive Trend bei der Wahlbeteiligung setzte sich auch bei der OB-Wahl fort. Im Vergleich der Großstädte in Baden-Württemberg liegt die Freiburger OB-Wahlbeteiligung aktuell sogar an der Spitze.

Dass OB-Wahlen Persönlichkeitswahlen sind, wurde einmal mehr deutlich: Herausforderin Monika Stein, wie bereits 2018 die einzige Frau im Bewerber_innenfeld, errang ein Viertel der Stimmen. Wahlsieger Horn erreichte in allen Stadtbezirken über 40 Prozent der Stimmen. Seine besten Ergebnisse mit jeweils deutlich über 60 Prozent erzielte Horn in den Ortschaften am Tuniberg, in Lehen und Hochdorf. Monika Stein konnte dagegen nur in den Stadtbezirken Vauban und Altstadt-Ring die meisten Stimmen einfahren. Insbesondere in den Tuniberg-Gemeinden fielen ihre Ergebnisse gering aus.

Aus organisatorischer Sicht lief alles reibungslos, obwohl die Vorbereitung der OB-Wahl in die heiĂźe Phase der Landtagswahl fiel und bei der Briefwahl und bei der Zahl der UnterstĂĽtzungsunterschriften fĂĽr die Kandidierenden neue OB-Wahl-Rekorde erreicht wurden.

Der Bericht enthält auch eine Übersicht aller OB-Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg. Er kann ab sofort kostenlos unter www.freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen heruntergeladen werden.
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Verschiedenes 
 
Neues aus dem Lorettobad:
Lorettobad Freiburg: Alte Umkleidekabinen (c) Foto: Daniel Jäger
 
Neues aus dem Lorettobad:
Im Damenbad Zutritt ab 16 Jahren an Wochenenden

- Kapazitätsgrenze des Damenbads an hochfrequentierten Wochenenden erreicht

Nach wie vor bringen die anhaltend hohen Temperaturen hohe Besucherzahlen in den Freibädern mit sich. Das Damenbad im Lorettobad kommt deshalb aufgrund seiner spezifischen räumlichen Gegebenheiten regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Im Areal des Damenbads wird die maximale Besucherzahl von 400 bis 450 Personen schneller erreicht, da das Areal sehr klein ist. Der Zugang musste aufgrund der hohen Auslastung im Bad in dieser Saison bereits häufiger ausgesetzt werden.

Um auch an den hochfrequentierten Tagen einen geordneten und sicheren Badebetrieb zu ermöglichen und den Charakter des Damenbads zu erhalten, wird der Eintritt ab morgen im Damenbad besonders geregelt: Zugang haben Frauen ab 16 Jahren. Dies gilt an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag und aufgrund seiner besonderen Voraussetzungen ausschließlich für das Damenbad. Für das Familienbad im Lorettobad sowie alle anderen Bäder gelten keinerlei Einschränkungen.
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Verschiedenes 
 
 
Erneut hohe Waldbrandgefahr in den nächsten Tagen
Offenes Feuer, Grillen und Rauchen im Wald sind verboten

Wer einen Waldbrand bemerkt, soll unverzĂĽglich die Feuerwehr (112) oder die Polizei (110) informieren

Seit Wochen wechselt der Waldbrand-Gefahrenindex für Freiburg zwischen der zweithöchsten Stufe 4 und der höchsten Gefahrenstufe 5. Für Morgen, 10. Juli, und Sonntag, 12. Juli, wird wieder die höchste Gefahrenstufe 5 (sehr hoch) angekündigt. Das geht aus der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes hervor, die weite Teile Baden-Württembergs, Bayerns und Ostdeutschlands im roten Bereich sieht (Quelle: Waldbrandgefahrenindex auf www.dwd.de).

Dank des besonnenen Verhaltens der Freiburger Bevölkerung sind in diesem Sommer noch keine Vegetationsbrände entstanden. Damit das so bleibt, bitten das Forstamt und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz alle Waldbesucherinnen und -besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und verweisen auf folgende Regeln.

Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und in einem Abstand von 100 Meter zum Wald außerhalb eingerichteter Grillstellen verboten (§ 41 Landeswaldgesetz). Beides stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann von Förstern, Polizei und Vollzugsdienst geahndet werden. Dafür können Verwarnungs- und Bußgelder erhoben werden. Waldbrandgefahr geht auch von achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Bei Gefahrenstufe 4 und 5 gilt bei den frei zugänglichen Grillstellen ein absolutes Feuer- und Grillverbot, auch an den offiziellen, vom Forstamt eingerichteten Grillstellen. Das gilt auch für mitgebrachte Gasgrills, Einweg-Holzkohlegrills oder sonstige selbst mitgebrachte Grills.

Regeln fĂĽr Autos
Waldbesuchende sollen Zufahrtswege in die Wälder nicht mit ihrem Fahrzeug blockieren. Pkw dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Sie sollen nicht auf trockenem Bodenbewuchs, laubbedeckten Flächen oder trockenem Gras stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.

Hinweise der Feuerwehr Freiburg
Waldbrände sind meist von Menschen verursacht. Die strikte Einhaltung der Waldregeln hilft Brände zu verhindern. Zunehmend stellen aber Feuerwehr, Forst- und Umweltbehörden fest, dass Freizeitflächen in der Natur, auch im Wald, vermüllen. Dies erhöht die Brandlast und erschwert die Bekämpfung eines Brandes – in einer Zeit, da nach langer Trockenheit die Wasserressourcen ohnehin knapp sind.

Wer einen Waldbrand bemerkt, soll unverzĂĽglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) informieren.

Nichts hilft besser, das Ausmaß eines Brandes einzuschränken, als die schnelle Information über den Brandherd und seine sofort eingeleitete Bekämpfung. Nur so lassen sich Gefahren für Natur und Mensch vermeiden.

Um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen, ist eine präzise Ortsbeschreibung wichtig. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen und die Wegweiser von Wanderwegen oder Mountainbikestrecken.

Die Feuerwehr Freiburg befasst sich seit 2012 intensiv mit dem Thema Vegetationsbrände und hat mit dem Forstamt einen Einsatzplan abgestimmt. Große Unterstützung kam dabei vom Waldbrandexperten Prof. Johann Georg Goldammer von der Universität Freiburg. In den vergangenen Jahren hat die Feuerwehr Freiburg viel in die waldbrandgemäße Ausbildung und Ausstattung investiert. Die Abteilungen Waltershofen und Kappel der Freiwilligen Feuerwehr sind als Sondereinheiten speziell trainiert.
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GrĂĽne Quellen 
 
Federn, Flugkunst und Vogelschutz im Fokus der Wilden Wochenenden
Afrikanische Zwergglanzente © Wilhelma Stuttgart
 
Federn, Flugkunst und Vogelschutz im Fokus der Wilden Wochenenden
Wilhelmaschule informiert über die Welt der Vögel

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ bietet der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart einen ganzen neuen Aktionstag an: Am Sonntag, 12. Juli 2026 dreht sich in der Wilhelmaschule alles um die faszinierende Welt der Vögel. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm, das die außergewöhnlichen Fähigkeiten der gefiederten Wirbeltiere beleuchtet.

Ob in Wäldern, Wüsten, Gebirgen oder Städten – Vögel haben nahezu jeden Lebensraum der Erde erobert. Grundlage ihres Erfolgs sind zahlreiche Anpassungen an ihre Umwelt. An verschiedenen Stationen können große und kleine Gäste diesen Besonderheiten auf den Grund gehen und selbst ausprobieren, wie unterschiedlich Vögel an ihre Lebensräume angepasst sind.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Federn – ein Merkmal, das ausschließlich Vögel besitzen. Man erfährt, wie Federn aufgebaut sind, welche unterschiedlichen Aufgaben sie erfüllen und weshalb Daunen, Schwung- und Steuerfedern ganz verschieden aussehen. An echten Federn lässt sich nachvollziehen, wie ihre feinen Strukturen nach dem sogenannten Klettverschlussprinzip ineinandergreifen. Unter der Lupe wird außerdem das Geheimnis des nahezu lautlosen Flugs der Eulen sichtbar.

Auch die erstaunliche Vielfalt der Vogelschnäbel wird anschaulich erklärt. Ihre Form verrät viel darüber, welche Nahrung eine Vogelart bevorzugt. An verschiedenen Mitmachstationen können die Gäste selbst testen, welche Herausforderungen etwa ein Rotkehlchen oder eine Gans bei der Nahrungssuche meistern müssen. Ergänzt wird das Programm durch Einblicke in unterschiedliche Fußformen, den leichten Knochenbau der Vögel als Voraussetzung für den Flug sowie die Lebensweise von Zug- und Standvögeln.

Darüber hinaus widmet sich der Thementag dem Balzverhalten, der Jungenaufzucht und der Vielfalt von Nestern und Vogeleiern. Vogelgesänge, verschiedene Nestformen und ein Quiz zum Erkennen heimischer Vogelarten laden dazu ein, die Vogelwelt genauer kennenzulernen.

Neben der faszinierenden Biologie der Vögel geht es auch um ihren Schutz. Lebensraumverlust, der Rückgang von Insekten als Nahrungsgrundlage oder Kollisionen mit Glasfassaden setzen zahlreichen Vogelarten zu. Die Wilhelmaschule zeigt, wie diese Bedrohungen zusammenhängen und mit welchen einfachen Maßnahmen jeder zum Vogelschutz im eigenen Garten oder auf dem Balkon beitragen kann.

Ein besonderer Schwerpunkt des Thementags liegt auf dem Kronenkranich, dem „Zootier des Jahres 2026“. Mit der bundesweiten Kampagne machen die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und weitere Partner jedes Jahr auf eine besonders bedrohte Tierart aufmerksam, die bislang wenig im öffentlichen Fokus steht. Beim Kronenkranich sind vor allem die Zerstörung von Feuchtgebieten und der illegale Wildtierhandel für den Bestandsrückgang verantwortlich. Am Beispiel dieser eleganten Vogelart zeigt die Wilhelmaschule, wie moderner Artenschutz funktioniert und warum der Schutz ganzer Lebensräume für das Überleben vieler Vogelarten entscheidend ist.

Die Teilnahme am Thementag Vögel ist – wie bei allen Wilden Wochenenden – im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten.

zum Bild oben:
Der löffelartige Schnabel der Enten, hier eine Afrikanische Zwergglanzente, hilft bei der Nahrungsaufnahme im Wasser.
© Wilhelma Stuttgart
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Das Ferienprogramm fĂĽr Kinder und Jugendliche ist online
Mit großen Schritten geht es auf die Sommerferien zu. Nur noch drei Wochen, dann endet das Schuljahr – höchste Zeit also, zu überlegen, wie sich die freie Zeit gestalten lässt. Inspirationen für Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche bietet die Plattform www.freiburger-ferien.de. Hier gibt es Infos zu Einzelaktionen und auch mehrtägigen Angeboten. Buchen können Eltern dann direkt bei den Veranstaltenden. Am Programm beteiligen sich die Kinder- und Jugendtreffs, Aktionsspielplätze, das Spielmobil sowie Vereine aus Kunst, Medien, Kultur und Sport.

Aktuell sind über 160 Angebote online zu finden. Die Programmliste wird fortlaufend aktualisiert. Es lohnt sich also, auch während der Ferien immer wieder auf der Internetseite vorbeizuschauen. Auch außerhalb der Ferien gibt es dort Infos zu Freizeitveranstaltungen für Kinder und Jugendliche in Freiburg. Einige Angebote sind inklusiv und barrierefrei. Zudem ist der Teilnahmebeitrag für die meisten Angebote sehr gering, viele Aktivitäten sind ganz kostenlos. Alle kostenpflichtigen Angebote können mit Gutscheinen für Bildung und Teilhabe bezahlt werden.

Für Familien, die Unterstützung benötigen – zum Beispiel auf Grund ihrer finanziellen Situation, stehen rund 140 direkt auf der Website buchbare Plätze zur Verfügung. Die dafür nötigen Freischaltcodes verteilen Sozialarbeiter*innen direkt an die Familien. Die Teilnahmekosten für diese Plätze übernimmt das Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI).

Um Ferienangebote zu realisieren, konnten Einrichtungen der Freiburger Kinder- und Jugendarbeit Fördermittel beim AKI beantragen. Dadurch werden 26 zusätzliche Ferienprojekte stattfinden, die Plätze für etwa 800 Kinder und Jugendliche bieten.
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Ă–ko plus 
 
Garten HerrenmĂĽhle Bleichheim im Juli
Foto: Veranstalter
 
Garten HerrenmĂĽhle Bleichheim im Juli
Eine sommerliche Fülle prägt den Garten im Juli. Gleichzeitig können Besucher mit dem Fachmann darüber sprechen, welche Pflanzen die Hitze gut und welche sie weniger gut meistern. Etliche Salbei und andere Sonnenkinder sind in Hochform. Eintritt wird erhoben. Hansjörg Haas steht für Gartenfragen zur Verfügung. Öffnungszeiten im Juli: Sonntag, 12. von 13 bis 18 Uhr, Freitag, 10. und 24. Juli von 15 bis 18 Uhr.

Adresse:
Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
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Veranstaltungen 
 
 
Wasser- und Lasershow beim Freiburger Seefest
Zum 40-jährigen Bestehen des Seeparks erwartet Besucherinnen und Besucher beim diesjährigen Seefest vom 24. bis 26. Juli erstmals eine spektakuläre Wasser- und Lasershow. Ergänzt wird das Jubiläumsprogramm durch künstlerische Darbietungen.

Das Freiburger Seefest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Der Seepark wird 40 Jahre alt. Unter der Überschrift „Sparkasse präsentiert 40 Jahre Seepark“ dürfen sich Besucherinnen und Besucher deshalb auf ein erweitertes Programm mit zahlreichen besonderen Attraktionen freuen. Höhepunkt des diesjährigen Festes wird erstmals eine eindrucksvolle Wasser- und Lasershow auf dem Flückigersee sein.

Spektakuläre Wasser- und Lasershow als neues Highlight

Die Show kombiniert Wasserfontänen, Licht- und Lasereffekte zu einer atmosphärischen Inszenierung auf dem Wasser. Durch Projektionen und Lichtbilder, die sich in den Wasserflächen spiegeln, entsteht ein außergewöhnliches visuelles Erlebnis mit räumlicher Wirkung. Damit setzt das Seefest im Jubiläumsjahr bewusst auf einen neuen Programmhöhepunkt. Auf ein klassisches Feuerwerk wird in diesem Jahr verzichtet. Neben der Wasser- und Lasershow erwartet die Gäste am Samstag, den 25. Juli, von 16:00 bis 19:00 Uhr ein abwechslungsreiches Varieté-Programm auf dem gesamten Seeparkgelände. Es treten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen auf – darunter Jonglage, Zauberei, Clownerie, Beatbox und weitere Acts.

„Ein besonderes Erlebnis zum Jubiläum“

Oberbürgermeister Martin Horn erklärt:
„Der Seepark ist seit 40 Jahren ein besonderer Ort für Freiburg. Dieses Jubiläum wollen wir gemeinsam mit den Menschen der Stadt groß feiern. Mit dem Seefest und der neuen Wasser- und Lasershow bekommt der runde Geburtstag ein echtes Highlight, auf das sich Freiburg freuen darf.“

Katharina Schirmbeck, Geschäftsführerin der FWTM, ergänzt:
„Das diesjährige Seefest verbindet auf besondere Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Seeparks. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, ist es gelungen, zum 40-jährigen Bestehen des Seeparks ein außergewöhnliches Jubiläumsprogramm auf die Beine zu stellen."

Doppeltes Jubiläum: 200 Jahre Sparkasse und 40 Jahre Seepark

Das diesjährige Seefest steht zudem im Zeichen eines weiteren besonderen Jubiläums: Hauptsponsor Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau feiert 2026 ihr 200-jähriges Bestehen. In ihrem Jubiläumsjahr unter dem Motto „Sehen, was wirklich zählt“ unterstützt die Sparkasse zahlreiche Projekte in Freiburg und dem nördlichen Breisgau mit insgesamt 2,2 Mio. Euro.

Der heutige Seepark entstand vor 40 Jahren im Zuge der Landesgartenschau 1986 auf dem ehemaligen Kiesabbaugelände rund um den Flückigersee. Die Freiburger Landesgartenschau zählt bis heute zu den erfolgreichsten in Baden-Württemberg. Die aus dieser Entwicklung entstandene Park- und Freizeitlandschaft prägt das Stadtbild im Freiburger Westen bis heute nachhaltig.

Weitere Informationen zum Programm online.
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Verschiedenes 
 
Eins mit sich und der Natur: Wu-Wei-Wasserweg in Bad Peterstal-Griesbach
Wu-Wei-Wasserweg im Schwarzwald (c) KTG Bad Peterstal-Griesbach
 
Eins mit sich und der Natur: Wu-Wei-Wasserweg in Bad Peterstal-Griesbach
Der Alltag und seine Herausforderungen lassen uns oft den Blick für das Wesentliche verlieren. „Der Wald hat das Potenzial, den inneren Frieden wiederherzustellen“, ist Anna Karina Cassinelli Vulcano überzeugt. Die Yoga-Lehrerin lädt dazu ein, im Grün des Schwarzwalds den Wu-Wei-Wasserweg entlangzuwandern und sich am Ufer der Wilden Rench innerlich auf das aus dem Daoismus stammende Prinzip „Wu Wei“ einzulassen: nicht gegen das Negative anzukämpfen, sondern bewusst dem natürlichen Fluss der Dinge zu folgen. Achtsamkeits- und Atemübungen helfen dabei, sich selbst verstärkt wahrzunehmen und die eigene Existenz inmitten der Natur zu spüren.
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