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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
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 GrĂĽne Quellen
San-Francisco-Strumpfbandnatter (c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Ein neues Zuhause fĂĽr vom Aussterben bedrohte Schlangen | Leuchtend bunt und stark bedroht: San-Francisco-Strumpfbandnattern ziehen in die Wilhelma ein
In der Wilhelma wurde am Dienstag, 21. Juli 2026 die neue Anlage für San-Francisco-Strumpfbandnattern (Thamnophis sirtalis tetrataenia) eingeweiht. Es handelt es sich um eine Unterart der Gewöhnlichen Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis). Von dieser hebt sie sich durch ihr leuchtend türkisblau und orange gefärbtes Streifenmuster ab. Die Unterart stammt aus einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet in Kalifornien, wo sie strukturreiche Feuchtgebiete besiedelt. Aufgrund von Lebensraumzerstörung sind mittlerweile viele Teilpopulation voneinander isoliert, sodass ein genetischer Austausch unterbrochen wurde. Invasive Arten und Krankheiten sowie illegaler Fang setzen den noch vorhandenen Beständen weiter zu. Die mit rund 1.300 Tieren größte Population beherbergt heute der Flughafen von San Francisco, dessen durch Umzäunung bestens geschütztes Gelände mit Wasserflächen, Röhrichten, Wiesen und Buschland noch optimale Lebensbedingungen bietet. Aus vielen anderen seiner früheren Habitate ist das hübsch gefärbte Reptil mittlerweile verschwunden.
In der Wilhelma wurde für die San-Francisco-Strumpfbandnattern in direkter Nachbarschaft zu den Kalifornischen Seelöwen ein 24 m² großes Freilandterrarium als Gemeinschaftsprojekt der Fachbereiche Zoologie, Botanik, Parkpflege, Technik und Umweltbildung realisiert. Die beiden Schlangen, die am Tag der Einweihung ihr neues Zuhause bezogen haben, sind Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster. Sie werden sich ganzjährig in der Anlage aufhalten. Für die kalte Jahreszeit steht eine frostfreie Überwinterungsbox zur Verfügung, in welche sich die Tiere eigenständig zurückziehen können. Beim Bau der Anlage musste mit höchster Präzision vorgegangen werden, da Jungtiere der Strumpfbandnatter durch kleinste Spalte passen. Ein Schutznetz gegen Reiher und Rabenvögel sowie ein Grabschutz gegen Nagetiere beugen dem Eindringen von Beutegreifern vor.
Die Gestaltung und Bepflanzung der Anlage wurden dem natürlichen Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Schlange nachempfunden. Das Saatgut von 20 typischen Pflanzenarten wurde direkt aus Kalifornien importiert und in der Wilhelma herangezogen. Unter anderem findet man in der Wiesenfläche die Schmalblättrige Seidenpflanze. Sie ist in Nordamerika eine der der Hauptnahrungsquellen für die Raupen des Monarchfalters. Am Rand des Tümpels und in der an die Anlage angrenzenden Vegetation wächst das bis 1,8 Meter hohe silbergraue Amerikanische Moxakraut. In getrockneter Form ist die Pflanze ein wichtiger Bestandteil in den traditionellen Räucherzeremonien der indigenen Bevölkerung Nordamerikas.
Finanziert wurde das neue Großterrarium von der Ingrid Kandler Stiftung in der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, welche für den Bau der Anlage einen Betrag von 150.000 € zur Verfügung gestellt hat. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin zeigt sich dankbar: „Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung hier aus der Region – zumal die Spende von der Ingrid Kandler Stiftung und der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen nicht nur der Wilhelma, sondern der Erhaltungszucht eines vom Aussterben bedrohten Reptils zugutekommt.“
Um den Erhalt einer Reservepopulation der San-Francisco-Strumpfbandnatter kümmern sich zoologische Gärten in Zusammenarbeit mit privaten Tierhaltenden. Die Organisation Citizen Conservation, mit der auch die Wilhelma eng zusammenarbeitet, koordiniert das gemeinsame Erhaltungszuchtprogramm und bildet das Bindeglied zwischen Zoos, Wissenschaft und Privathaltung.
zum Bild oben:
Eine von zwei San-Francisco-Strumpfbandnattern erkundet die neu eröffnete Anlage.
(c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Dorfbrunnen Haslach – Stadt stellt zweite Bank wieder auf | Sitzen oder Nichtsitzen, das ist hier die Frage. Am Haslacher Dorfbrunnen waren im vergangenen Sommer Bänke verschwunden, nachdem es dort vermehrt zu Konflikten zwischen Platznutzenden gekommen war. Ob die Sitzgelegenheiten wieder aufgestellt werden sollen, darüber gab es im Stadtteil geteilte Meinungen. Zwischenzeitlich hat sich die Lage am Dorfbrunnen beruhigt. Die Bank in Richtung Uffhauser Straße hat die Stadt bereits im Herbst 2025 ersetzt.
Nun ist klar: Auch die zweite Bank wird zurückkehren. Bei einer Informationsveranstaltung des Lokalvereins Haslach am Montagabend hat das Amt für öffentliche Ordnung über die aktuelle Situation am Dorfbrunnen informiert. Lokalverein und viele Anwohner*innen haben sich dafür ausgesprochen, auch die zweite Bank in Richtung Kiosk wieder zu installieren. Der Platz soll so wieder hergestellt werden, wie es sich Haslacher*innen bei einer Bürgerbeteiligung im Jahr 2018 gewünscht hatten. Die Stadt wird die Bänke zunächst für eine Testphase aufstellen.
Das Amt für öffentliche Ordnung wird die Situation vor Ort weiter beobachten. Nicht nur am Dorfbrunnen, sondern auch auf anderen Plätzen ihres Stadtteils sollen sich die Haslacher*innen gerne aufhalten und sicher fühlen können. Dafür bleibt die Stadt weiterhin mit allen Akteur*innen im Austausch. Anregungen, Nachfragen und Hinweise sind willkommen an konfliktmanagement@freiburg.de. | | | | | |
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Verschiedenes
Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance @ Ingo Hilger | | | | | Genuss braucht Qualität und Qualität braucht nachhaltige Landwirtschaft | Slow Food Deutschland kritisiert die Kampagne 'Iss was dir schmeckt' der Initiative Fleisch
Juli 2026: Sind es wirklich die mahnenden Blicke von Vegetarier*innen und Veganer*innen, die vielen Menschen den Appetit auf Fleisch verderben? Wohl kaum. Dennoch baut die Kampagne „Iss was dir schmeckt“ des Deutschen Bauernverbandes und des Verbandes der Fleischwirtschaft genau auf diesem Bild auf. Damit lenkt sie vom eigentlichen Thema ab, denn gerade Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung machen gutes Fleisch zu einem besonderen Genuss.
Entspann dich! Iss, was du willst, und denkt nicht nach! Dies ist in etwa der Ton der Kampagne „Iss was dir schmeckt“, hinter der die Initiative Fleisch steht. Sie möchte die anscheinend bedrohten Fleischliebenden in Schutz nehmen und sie ermuntern, sich von Bedenkenträger*innen aller Art den Geschmack nicht vermiesen zu lassen. „Freiheit“, „Vielfalt“ und „individuell“ sind die Begriffe, die am meisten bemüht werden, „Essen und essen lassen“ wird zum Schlüssel zu mehr „Genuss, Respekt und Miteinander“ erklärt. Kritische Gedanken über Fleischkonsum führen hingegen zu Konflikten in Familien und Gesellschaft und stehen Verständnis und Versöhnung im Wege - so die Botschaft.
GenieĂźen braucht Wissen
Erstaunlich ist, zu welchen inhaltlichen Verbiegungen die Werbebranche fähig ist, um verunsicherte Verbraucher*innen im Auftrag der Fleischwirtschaft die Absolution zu erteilen. Besonders bemerkenswert erscheint uns die Aussage, Essen sei lediglich „eine Frage des Geschmacks“, als seien Genuss und Nachdenken Gegensätze. Als würde das Wissen um die Herkunft von Lebensmitteln die Freude daran verderben. Dabei gilt gerade das Gegenteil.
Weniger, dafĂĽr besser
Slow Food hat nie gefordert, auf Fleisch zu verzichten. Die Idee war immer eine andere: weniger, aber besser. Lieber ein gutes Stück Fleisch aus einer Landwirtschaft, die ihre Landschaft erhält, als industriell erzeugte Massenware aus der Intensivtierhaltung, die überall austauschbar ist und Böden sowie Klima auf Kosten künftiger Generationen belastet. Das Slow-Food-Motto „gut, sauber und fair“ ist kein moralischer Maßstab, sondern ein Genuss- und Qualitätsversprechen – für Verbraucher*innen ebenso wie für diejenigen, die Lebensmittel erzeugen.
Weide statt Megastall
Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., ist praktizierender Tierarzt und weiß, was bei Fleisch von Rindern, Schweinen und Geflügel Qualität ausmacht:
„Wer einmal Fleisch von einem Tier gegessen hat, das langsam gewachsen ist, artgerecht gehalten, stressfrei geschlachtet und handwerklich verarbeitet wurde, kennt den Unterschied. Aroma, Struktur, Charakter und Vielfalt entstehen dort, wo Tiere unter guten Bedingungen gehalten werden – nicht in Megaställen. Deshalb geht es gar nicht um die Frage, ob wir Fleisch mit oder ohne schlechtes Gewissen essen. Die entscheidende Frage lautet: Welches Fleisch verspricht Genuss und Vielfalt, und welche Landwirtschaft macht diesen Genuss auch künftig möglich?“
Fleischwirtschaft unter Konkurrenzdruck
Sicher verdienen die Sorgen vieler deutscher Bäuerinnen und Bauern Respekt. Sie stehen unter enormem wirtschaftlichem Druck. Wenn Handelsabkommen wie Mercosur dazu führen, dass noch mehr preisgünstiges Fleisch aus Südamerika auf den europäischen Markt gelangt, wächst die Sorge, auf den eigenen Produkten sitzen zu bleiben. Diese Sorge ist real. Aber sie lässt sich nicht dadurch lösen, dass man allein an die nationale Herkunft appelliert, die Sorge um Umwelt, Klima und Tierwohl als unliebsames Streitthema bagatellisiert und um das entscheidende Thema der Qualität einen Bogen macht.
Qualität als Wettbewerbsvorteil
Qualität entsteht dort, wo Tiere artgerecht gehalten werden, wo Böden gepflegt statt ausgelaugt werden, wo Futter aus vielfältigen Fruchtfolgen wächst und wo Metzger*innen ihr Handwerk verstehen. Nachhaltiges Wirtschaften ist deshalb kein Luxus für gute Zeiten. Es ist die Voraussetzung dafür, sich dauerhaft von anonymer Massenware abzusetzen. Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., sieht es so:
„Wer den Menschen Lust auf Fleisch machen will, sollte ihnen zeigen, wie gut Fleisch schmecken kann, wenn Landwirtschaft Natur erhält, statt sie zu verbrauchen. Was unsere Böden schützt, Tiere respektiert und bäuerliche Betriebe stärkt, schmeckt fast immer besser: nicht aus Prinzip, sondern weil Qualität dort entsteht, wo Menschen und Natur zusammen statt gegeneinander arbeiten. Wer die Zukunft der heimischen Landwirtschaft sichern will, sollte den besten Geschmack fördern. Denn Qualität ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den niemand günstig importieren kann“.
Tierarzt Dr. Rupert Ebner aus Ingolstadt ist seit 2024 Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V. Er publizierte zuletzt "Pillen vor die Säue - Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden" (oekom Verlag, 2021).
 Der studierte Tiermediziner war lange Zeit Vizepräsident der Bayerischen Landestierärztekammer sowie Umwelt- und Gesundheitsreferent der Stadt Ingolstadt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Fahrplanänderungen in Opfingen und Gundelfingen | Linie 32: Umleitungen durch Bauarbeiten in Freiburg-Opfingen
Am 24. und 25. Juli 2026 finden StraĂźenarbeiten in Freiburg-Opfingen statt. Dadurch muss die Buslinie 32 umgeleitet werden.
Am Freitag, 24. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen und Tiengen für den Verkehr gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren von 6 bis 18 Uhr eine Umleitung über das Gewerbegebiet Opfingen. Die Haltestellen werden regulär angefahren, es kommt dadurch allerdings zu kleineren Verspätungen.
Am Samstag, 25. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen-Unterdorf und St. Nikolaus gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren zwischen 6 und 18 Uhr eine Umleitung über den Fänchelenweg. Die Haltestelle St. Nikolaus wird in die Schlossgasse verlegt. Die Haltestelle Opfingen Unterdorf wird in diesem Zeitraum nur noch von der Buslinie 33 angefahren.
Busumleitung durch Gundelfinger Dorffest
Für das Gundelfinger Dorffest wird die Ortsdurchfahrt gesperrt. Dadurch müssen vom 23. Juli 2026, 20 Uhr, bis 26. Juli 2026, 24 Uhr, die Buslinien 15 und 24 umgeleitet werden. Die Haltestelle Sonne Platz entfällt, dafür wird die Haltestelle Rathaus Ost angefahren.
FĂĽr die Linie 15 wird in Fahrtrichtung Wildtal zudem eine Ersatzhaltestelle in der FeldbergstraĂźe eingerichtet. | | | | | |
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Veranstaltungen
Foto: Veranstalter | | | | | DIGA® Die Gartenmesse 31. Juli bis 2. August 2026 an der Rennbahn in Iffezheim | Wo Naturund Gartenfreunde grüne Lebensart hautnah erleben
- DIGA® Die Gartenmesse kehrt zum 21. Mal zurück an die Rennbahn nach Iffezheim
- Das besondere Pflanzenparadies mit rund 90 nationalen und internationalen Ausstellern
- Es werden biszu 8.000 gartenbegeisterte Besucherinnen und Besucher erwartet
- Aktuelle Gartentrends treffen auf ein mediterranes Pflanzenmeer
Die Gartenarbeit war im Jahr 2024 laut der Online-Datenplattform www.statista.com das beliebteste Hobby der Deutschen - und zwar noch vor dem Shopping und der Fotografie! Das ist kein Wunder, denn Gartenarbeit hält fit, inspiriert und macht glücklich. Zahlreiche Studien haben den gesundheitlichen Nutzen von Gartenarbeit belegt. Aber zahllose Hobbygärtnerinnen und -gärtner wissen das ja eh schon: Nirgends kann man besser entspannen als im eigenen Garten. Selbst wenn er nur ein paar Blumentöpfe auf dem Balkon groß ist. Das Team bei DIGA® Die Gartenmessen weiß das natürlich und hat unter dem Motto „Einkaufen – Bummeln – Genießen“ vom 31. Juli bis 2. August auf der Rennbahn Iffezheim das passende Messeangebot für alle Gartenbegeisterten zusammengestellt.
- Grüne Lebensart „live“ erleben!
„DIGA® Die Gartenmesse bietet grüne Lebensart und ein Pflanzenparadies mit ganz besonderem Ambiente“, sagt Veranstalter Dieter Maier von der SüMa Maier GmbH in Rheinfelden am Hochrhein. „Unser Messeformat ist seit über 20 Jahren bewährt, und für die Veranstaltung Anfang August in Iffezheim haben wir wieder ein spannendes Portfolio mit zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellerinnen und Ausstellern zusammengestellt!“ Abgerundet wird das Angebot durch einen großzügigen In- und Outdoor-Gastro-Bereich, der mit dem besonderen Ambiente des Iffezheimer Rennbahngeländes und zahlreichen kulinarischen Angeboten der Aussteller zum Verweilen und Genießen einlädt.
Die Besucherinnen und Besucher können sich auf neueste Garten- und Pflanzentrends, inspirierende Tipps und Themenwelten von den Ausstellern und hilfreiche Neuheiten aus dem Bereich Gartentechnik und Gartenmöbel freuen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der aktuellen DIGA® auf dem Thema Vielfalt und Auswahl: Von duftenden Rosenstöcken, prachtvollen und farbenfrohen Stauden über Zier- und Wasserpflanzen bis hin zu Blumenzwiebeln, Samen und Heilkräutern reicht das Angebot. Beratung zu natürlichem Pflanzenschutz, DIY-Ideen und Hilfe bei der Gartenplanung sind inklusive.
Auch Möbel und kunstvolle Objekte für Garten und Terrasse kommen nicht zu kurz: Von hochwertigen Edelstahlgrillkaminen und Himmelsliegen bis zu ausgefallenen Skulpturen, Vogelhäusern oder Wasserspielen – hier wird grüne Lebensart lebendig. Die vertretenen Fachfirmen informieren professionell zu Terrassendächern, Sonnenschutz, Sichtschutzlösungen, Markisen, Steinteppichen und vielem mehr. Mit dabei sind zahlreiche Anbieter rund um Gartentechnik, Möbel, Dekoration und Accessoires. Ob moderne Gestaltung oder naturnaher Rückzugsort – hier findet jeder Besucher neue Ideen für das eigene grüne Paradies daheim: „Wer aus seinem Garten eine echte Wohlfühloase schaffen will, ist bei uns in guten Händen“, so Dieter Maier.
INFO
21. DIGA® Die Gartenmesse auf der Rennbahn Iffezheim
31. Juli bis 2. August 2026
täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr
Tageskasse öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Letzter Einlass 30 Minuten vor Veranstaltungsende.
Hunde sind auf dem Veranstaltungsgelände willkommen.
Bitte fĂĽhren Sie diese durchgehend an der Leine.
Anfahrt/Parken/Eintritt:
Parkgelände Rennplatz
Rennbahnstr. 16
76473 Iffezheim
Kostenlose Parkplätze direkt am Messegelände
Eintritt (ausschl. Tageskarten): 7,- € (Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen sind frei)
Weitere Messetermine, Infos und Veranstalter:
SĂĽMa Maier Veranstaltungs-GmbH
Peter-Krauseneck-Str.12
79618 Rheinfelden
Tel. 07623741920
E- Mail: info@suema-maier.de
Web: www.suema-maier.de | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Lust aufs Land: Brotweg Yach | | Zwischen dicht bewaldeten Bergen im südlichen Schwarzwald erstreckt sich das Yach-Tal, wo auf zahlreichen Höfen bis heute uralte Backtradition gepflegt wird. Verbunden sind sie über den rund zwölf Kilometer langen Brotweg. Er verläuft entlang klarer Bäche, durch wilde Wälder und saftige Bergwiesen und gewährt herrliche Ausblicke ins Grüne. Zur Stärkung können Aktive im Schneiderhof einkehren. In familiärer Atmosphäre werden hier zum hausgemachten Holzofenbrot Vesperplatten mit traditionellem Schinkenspeck, Bibeleskäs und Apfel- oder Beerenmost serviert. Besonders lohnt sich ein Stopp am jeweiligen Backtag, wenn das Brot frisch aus dem Ofen auf den Tisch kommt. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
(c) Kieser Training | | | | | Thema Kopf hoch ! Kieser fĂĽr einen starken Nacken | Vortrag am Dienstag, den 04.08.2026 um 18:30 Uhr
bei Kieser Training Freiburg
Vom verspannten Nacken bis zum nächtlichen Zähneknirschen - Funktionsstörungen der Halswirbelsäule haben viele Folgen. Gezieltes Nackentraining stärkt die Funktionen. Lernen Sie die oberen und unteren Abschnitte der Halswirbelsäule zu unterscheiden damit sie schmerzfrei den Kopf oben halten können.
Kieser Freiburg
Grünwälderstr. 10-14
79098 Freiburg
Telefon: 0761 271350
Kommen Sie gerne vorbei - eine Anmeldung ist nicht erforderlich. | | Mehr | | | |
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GrĂĽne Quellen
| | | | | Dach der katholischen Filialkirche Heilig Kreuz in Scheinfeld wird renoviert | In den Jahren 1766 und 1767 aufgrund eines GelĂĽbdes des damaligen Schlossherrn errichtet
Bei einem Pressetermin vor Ort am Donnerstag, den 16. Juli 2026 um 10.00 Uhr überbringt Herbert van Beek, Ortskurator Bamberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 17.000 Euro für Renovierungsarbeiten am Dach und der Dachkonstruktion der katholischen Filialkirche Heilig Kreuz in Scheinfeld Erlabronn an Pfarrer Josef Maria Michael. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale.
Die Filialkirche Heilig Kreuz in Erlabronn wurde in den Jahren 1766 und 1767 aufgrund eines Gelübdes des damaligen Schlossherrn errichtet. Mit ihrem rechteckigen Langhaus und dem eingezogenen, halbrund geschlossenen Chor folgt sie einem für die Zeit gängigen Bauschema.
Besonders auffällig ist die nach Süden ausgerichtete Hauptfassade. Eckpilaster, Natursteinrahmungen, Rundbogennischen und ein geschwungener Volutengiebel verleihen dem Bau eine reiche ländlich-spätbarocke Gestaltung. Über dem Dach erhebt sich ein Dachreiter mit Zwiebelhaube.
Hervorzuheben ist zudem die reich ausgestattete Innenausstattung der Kirche. Besonders die Altäre in üppigen Spätrokokoformen sowie die frühklassizistischen Kreuzwegstationen ragen hervor. Insgesamt handelt es sich um eine bemerkenswerte Votivkirche, die eine eher handwerklich geprägte Architektur mit einer reichen Ausstattung verbindet und damit ein Dokument der Volksfrömmigkeit am Ende der Barockzeit darstellt.
Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat. | | | | | |
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Verschiedenes
Schwarzwaldberge und Belchen (c) TMBW / Achim Mende | | | | | Friedvolle Felsen: Belchen, Kandel und Co. | | Der Belchen ist mit 1.414 Metern zwar nur der vierthöchste Berg im Schwarzwald. Dafür verfügt er über eine besonders geheimnisvolle und ruhige Ausstrahlung. Die Kelten bezeichneten den markanten Berg bei Münstertal als „den Strahlenden“ und schrieben ihm mystische Kräfte zu. Von dem glatten Buckel aus genießt man großartige Aussichten über den Schwarzwald und ins Rheintal. Dichter Johann Peter Hebel resümierte daher: „Der Belchen ist die erste Station zwischen Himmel und Erde.“ Als weitere steinige Kraftorte im Schwarzwald gelten auch die Giersteine bei Forbach im Murgtal, der Kandel bei Waldkirch und der Blößling westlich von Bernau. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Rahmenplan Zähringen: Der Siegerentwurf steht fest | Jury entscheidet sich für Ideen der Arbeitsgemeinschaft aus AG Freiraum, K9 Architekten und Dörr Architekten
Freiburg. Eine Fläche, die für Bildung, Sport und Freizeit genutzt werden kann – das soll es künftig in Zähringen geben. Seit heute steht der Siegerentwurf für das Rahmenplangebiet fest. Drei Planungsbüros haben jeweils drei Entwürfe für die zukünftige Entwicklung des Gebiets erarbeitet und vorgestellt. Gewonnen hat die Planungsgruppe aus AG Freiraum, K9 Architekten und Dörr Architekten. Sie werden den Rahmenplan und die Entwicklungsstudien nun weiter ausbauen, finalisieren und im Herbst in Zähringen ausstellen.
Der Siegerentwurf legt seinen Schwerpunkt auf die Nutzungsmischung rund um die ehemalige Gärtnerei Hügin. Dort sollen Vereinsaktivitäten gebündelt und mit öffentlicher Freiraumnutzung, Bildung und Integration verbunden werden. Die Jury lobt dabei besonders die flexible Anpassung von Sport-, Bildungs- und Freiflächen.
Bereits gestern haben die Planungsbüros ihre Entwürfe in einem so genannten Akteursdialog vorgestellt. Dieser setzte sich aus Vertreter*innen der Planungsbüros Faktor Grün, Studio Stadtlandschaften und der Planungsgruppe, sowie aus Akteur*innen des Stadtteils, Vereinsvertretungen, zufällig ausgewählten Bürger*innen und der Stadtverwaltung zusammen, die alle ihre Perspektiven einbrachten.
Der Freiburger Norden ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Mit dem Güterbahnhofareal und weiteren künftig erschlossenen Gebieten im Norden von Zähringen werden dort langfristig mehr Menschen leben. Das hat auch Auswirkungen auf die sozialen Infrastrukturen, zum Beispiel Schulen, Kitas, Sportvereine sowie Spiel- und Sportflächen. Die bereits jetzt begrenzte öffentliche Fläche muss daher gut zwischen den unterschiedlichsten Bedürfnissen aufgeteilt werden. Der Rahmenplan
Zähringen hat deshalb das Ziel, die vorhandenen Flächen für eine nachhaltige Innenentwicklung zu prüfen und konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese genutzt werden können. Dazu gab es im Vorfeld bereits eine Online-Beteiligung und einen Stadtspaziergang, bei denen alle Bürger*innen ihre Ideen zur zukünftigen Flächenentwicklung einbringen konnten.
Die Fläche mit besonders großem Potenzial für die Innenentwicklung liegt zentral im Rahmenplangebiet an der Lameystraße, westlich der Gleise der Rheintalbahn. Dort befinden sich der Friedhof Zähringen, der Zähringer Park, das ehemalige Thermalbad, das Bürgerhaus und die Jahnhalle, die ehemalige Gärtnerei Hügin sowie die Flächen des Sportvereins TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. Das Rahmenplangebiet umfasst aber auch weitere potenzielle Entwicklungsflächen und angrenzende Bereiche, die für die künftige Innenentwicklung und die soziale Infrastruktur relevant sind.
Mit der Auswahl des Siegerentwurfs startet nun die zweite Phase der Mehrfachbeauftragung: Die Arbeitsgemeinschaft wird den ausgewählten Entwurf unter Berücksichtigung der Anmerkungen aus dem Akteursdialog, der Rückmeldungen der Jury, der bisherigen Beteiligungsergebnisse sowie der fachlichen Vorgaben weiterentwickeln. Auch die Entwicklungsstudien sollen finalisiert und eine Kostenschätzung aufgestellt werden. Zudem erarbeitet das Büro Optionen für Bauabschnitte und Zwischennutzungen. Die Beiträge aus der Online-Beteiligung, dem Stadtspaziergang sowie der Kinder- und Jugendbeteiligung fließen weiterhin in die Überarbeitung ein.
Im Herbst ist dann eine Ausstellung in Zähringen geplant, bei der der ausgearbeitete Entwurf und die Planung gezeigt werden. Alle Informationen zum Rahmenplan Zähringen und die Ergebnisse der Online-Beteiligung gibt es online. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Immenstadt-Bühl: Alte Schule (c) DSD / Hermann Hagspiel | | | | | Nach Instandsetzung: Alte Schule Bühl wird als neues Dorfzentrum eröffnet | Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat die Sanierung mit 100.000 Euro gefördert
Es ist das Ergebnis von sechs Jahren Planung, Sanierung und ehrenamtlichem Engagement: Am Freitag, den 17. Juli 2026, um 18.00 Uhr wird die Alte Schule im Immenstädter Ortsteil Bühl feierlich wiedereröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude, das einst vom Abriss bedroht war, erhält damit eine neue Zukunft als Dorfzentrum und Treffpunkt für die Bevölkerung. An der Eröffnung nimmt auch Rudolf Amann, Ortskurator Augsburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), teil.
Die DSD hat die Instandsetzung der Alten Schule mit 100.000 Euro gefördert. Unterstützt wurden Arbeiten an Dach, Fassade und Fenstern. Möglich war die Unterstützung dank der privaten Spender der DSD und der Erträge der Lotterie GlücksSpirale.
Mit den Arbeiten konnte ein Gebäude gesichert werden, das lange Zeit leer stand und dessen Erhalt zwischenzeitlich infrage stand. Fast wäre die Alte Schule in Bühl am Alpsee verschwunden. Das historische Gebäude sollte einem Neubau weichen, konnte jedoch durch das Engagement vieler Beteiligter bewahrt werden. Bei den Sanierungsarbeiten kam viel originale Bausubstanz wieder zum Vorschein. Unter späteren Bodenbelägen fanden sich historische Dielen, unter dicken Tapetenschichten entdeckten die Restauratoren originale Wandgestaltungen und Farbfassungen aus dem 19. Jahrhundert.
Errichtet wurde die Schule um 1867 als zweigeschossiges Schulgebäude mit Lehrerwohnung. Anlass für den Neubau waren die durch die königliche Schulvisitation beanstandeten Unterrichtsbedingungen im Ort. Das Gebäude entstand auf einem Grundstück der Pfarrei unmittelbar neben der Pfarrkirche St. Stephan sowie den Kapellen Maria Loreto und St. Anna. Bis zu 80 Schülerinnen und Schüler fanden damals im sogenannten Lehrzimmer Platz. Nach einem Brand wurde das Haus 1895 teilweise erneuert, 1914 folgte eine Erweiterung mit zwei zusätzlichen Klassenzimmern.
Die Alte Schule ist ein für das Allgäu typisches Schulgebäude des 19. Jahrhunderts. Besonders prägend sind die großflächigen Kastenfenster, die Fassaden mit den regionaltypischen Rundschindeln, die historischen Brettläden sowie die originale Ziegeldeckung. Auch im Inneren hat sich bemerkenswert viel Ausstattung erhalten, darunter das Jugendstiltreppenhaus, historische Holzböden, Wandtäfelungen und Innentüren. Die vielfältigen Ausstattungsdetails dokumentieren eindrucksvoll den Stellenwert, den Bildung im ländlichen Bayern bereits im 19. Jahrhundert besaß.
Bis 1972 wurde das Gebäude als Schule genutzt. Nach Einstellung des Schulbetriebs hatte die Musikkapelle bis Ende der 1980-Jahre dort ihren Probenraum. Bis in die jüngste Vergangenheit wurde die Alte Schule für Veranstaltungen wie Adventsmarkt, Martinsfest oder Jubiläumsfeiern genutzt.
Als dem denkmalgeschützten Schulgebäude 2020 der Abriss drohte, gründete sich der Freundeskreis Alte Schule Bühl mit Bürgern und Bürgerinnen, die bereit waren, Geld in die Hand zu nehmen, um dieses historische Kulturdenkmal zu erhalten und wiederzubeleben.
Die Alte Schule in Immenstadt-Bühl ist eines der mehr als 680 Denkmale, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale bisher allein in Bayern fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Westbad: GroĂźe Arbeiten fĂĽr kleine Wasserratten | - Nach der Reparatur der StarterbrĂĽcke beginnen die Arbeiten im Kinderbereich
- Schwimmhalle schlieĂźt ab Montag, 20. Juli
- Kinderbereich steht ab 2. Dezember wieder vollständig zur Verfügung
Freiburg. Nach der Reparatur der Starterbrücke zu Beginn des Jahres nimmt die Regio Bäder GmbH nun den Kinderbereich in der Schwimmhalle des Westbades in Angriff. Erneuert werden das Nichtschwimmer- und das Planschbecken sowie die angrenzenden Flächen. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag, 20. Juli. Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Schwimmhalle für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Schulen und Vereine können die Schwimmhalle bis zum Beginn der Sommerferien weiterhin nutzen.
Die vorübergehende Schließung dient der Sicherheit der Badegäste. Die Arbeiten verursachen zeitweise eine hohe Lärmbelastung. Dadurch könnten wichtige akustische Signale wie Hilferufe oder Notrufe im Beckenbereich nicht zuverlässig wahrgenommen werden.
Die reguläre Revision der Schwimmhalle wird deshalb vorgezogen. „Wir erneuern den Kinderbereich umfassend und verbinden die Arbeiten bewusst mit der anstehenden Revision. So nutzen wir die Schließzeit bestmöglich und vermeiden eine weitere vollständige Schließung der Schwimmhalle zu einem späteren Zeitpunkt“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter Freizeit- und Bäderanlagen.
Im Kinderbereich stehen umfangreiche Arbeiten an: Das Nichtschwimmerbecken wird neu gefliest. Am Planschbecken werden die technische Ausstattung und die Beleuchtung erneuert. Neue Wasserattraktionen werten den Bereich für die kleinen Besucherinnen und Besucher zusätzlich auf.
Die Schwimmhalle bleibt bis einschließlich Sonntag, 13. September, geschlossen. Die Wiederöffnung ist für Montag, 14. September, vorgesehen. Aufgrund des zusammenhängenden Bauablaufs und der erforderlichen Trocknungszeiten steht der Kinderbereich ab Mittwoch, 2. Dezember, wieder vollständig zur Verfügung.
Mehr Baden? Informationen, Kursangebote und aktuelle Ă–ffnungszeiten gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Zur Mainau? Vielleicht. Wir lassen uns Zeit (c) TMBW / Gregor Lengler | | | | | Die besten Plätze | Zwei Freundinnen verbringen ein Wochenende am Bodensee mit Zelt, Kanu und dem schönsten Tempo der Welt: dem eigenen
Wenn das hier Camping ist, gemacht. Ich sitze vor dem Zelt, die FĂĽĂźe im Gras, Tee in der Hand. Der See liegt ruhig, fast unbewegt. Kein StraĂźenlärm, kein Zeitdruck – nur Vogelzwitschern, das schwappende Wasser am Ufer, weit drauĂźen ein Ruderschlag. Luisa schläft noch. Ich genieĂźe die Stille – und dass der Bodensee fĂĽr diesen Moment nur mir gehört. Ich komme aus Hamburg. Wasser kenne ich – aber dort fĂĽhlt es sich anders an. Mehr Hafen, mehr Verkehr und ja, mehr Grau. Hier, am Westufer des Bodensees bei Konstanz, wirkt alles weicher. Die Geräusche, das Licht, sogar die Gedanken. Er ist mit 273 Kilometern Uferlänge der größte See Deutschlands. Dabei wirkt die Region mit ihren Weinbergen schon fast mediterran. Und das, obwohl man beim Schwimmen auf schneeÂbedeckte Berggipfel blickt. Der See gibt dem Leben einen anderen Rhythmus. Und genau das macht Lust, loszugehen und die Gegend zu entdecken.
Wo der See den Ton angibt
Luisa und ich sind auf dem Naturcampingplatz in Litzelstetten. Unser Zelt ist nur ein paar Schritte vom Ufer entfernt und befindet sich auf einer kleinen Wiese. Ausgestattet ist es mit Holzboden, richtigen Betten, einer kleinen Veranda mit StĂĽhlen – Glamping eben. Bei dem schönen Wetter frĂĽhstĂĽcken wir drauĂźen: Es gibt Croissants, Aprikosen, Tee und Kaffee. Und der Ausblick ist einmalig. Links vom Zelt liegt ein kleiner Hafen, von wo aus immer wieder ÂSegelboote und kleine Yachten starten und am Horizont vorbeiziehen. Vor dem Zeltplatz liegt die Blumeninsel Mainau, wie ein grĂĽner Farbtupfer im blauen Wasser. Und rechts davon sind die weiĂźen Gipfel der Alpen zu sehen. Der Anblick erinnert mich an ein Gemälde. Je länger ich hinschaue, desto mehr Details entdecke ich – aber aus der Entfernung wirkt alles dennoch wie ein stimmiges Ganzes. So langsam wärmt die Sonne das Gras unter meinen FĂĽĂźen und ich lehne mich entspannt zurĂĽck. Auf dem Campingplatz wird es lebendig. Die ersten Gäste machen sich auf den Weg zum Ufer, um zu schwimmen. Das glitzernde Wasser wirkt schon frĂĽh am Morgen einladend. Aber Luisa und ich haben andere Pläne. Der Campingplatz liegt nicht nur in einem Naturschutzgebiet, sondern direkt am 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg. Gegen Mittag schwingen wir uns also fĂĽr eine Erkundungstour auf Leihräder. Erst fĂĽhrt der Weg unter dem Schatten der Baumkronen entlang, dann kommt ein offenes Feld, perfekt fĂĽr eine Pause. Wir sind nicht die Einzigen, die unterwegs sind. Eine Rostgans ĂĽberquert den Schotterweg mit ihren KĂĽken, ein paar Meter weiter verschwindet eine Bachstelze mit Nistmaterial im GebĂĽsch. Immer wieder blitzt der blaue Bodensee durch das Laub hindurch – schon fast eine stille Einladung zur AbkĂĽhlung. ZurĂĽck am Platz reicht es mir nicht mehr, den See nur von Weitem zu sehen. Luisa zieht mit mir ein rotes Kanu ins frische Wasser. Vielleicht kann man bis zur Mainau fahren? Von den berĂĽhmten Gärten, Pfauen und dem Schloss sieht man vom Campingplatz aus natĂĽrlich nichts – vielleicht hilft eine Umrundung der Insel zu Wasser, denke ich und paddle los.
Einfach lospaddeln
Als ich am Schilfrand entlanggleite, kreuzt eine Blässhuhnfamilie meine Bahn, Libellen stehen in der Luft, kleine Fische huschen unter dem Kanu hindurch. Das Wasser ist klar, die Welt wird leiser. Ich merke schnell, wie wenig es braucht, um sich zu erholen – manchmal nur einen gleichmäßigen Ruder- schlag. Gelegentlich ziehe ich einfach das Paddel ein und lasse mich treiben. Am frühen Abend sitzen Luisa und ich am kleinen Strand des Campingplatzes. Die Füße im Kies, ein Bier in der Hand. Ein paar Boote gleiten noch über den See, zurück zum Hafen. Ohne Eile und angestrahlt von der tief stehenden Sonne. Mein erster Tag am Bodensee geht zu Ende. Ich bin erstaunt darüber, wie wohl ich mich fühle und wie vertraut alles wirkt – und gleichzeitig besonders. Der Anblick von Wasser, Bergen, Booten und Wiesen hat mich gepackt. Ob man sich daran je sattsehen kann? Luisa schaut zu mir rüber. „Und was machen wir morgen?“ Ich lasse den Blick lächelnd über das Panorama gleiten. „Wahrscheinlich wieder das Gleiche.“
Info-Kasten:
Der Naturcampingplatz Litzelstetten-Mainau liegt direkt am Bodenseeufer. Es gibt Stellplätze, Glamping-Zelte mit Betten und Sofas, einen Kiosk und viel Ruhe. Und die Aussicht zur Insel Mainau gibt es gratis dazu. Weitere Campingplätze unter camping-bw.de | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Sattelglück für Groß und Klein: Urlaubsreiterhof Trunk in Reckerstal | | Das Glück liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Diejenigen, die es in den Ferien finden möchten, können auf dem Urlaubsreiterhof im Lieblichen Taubertal einchecken. Ob Einsteigerin oder Profi, ob auf dem Schulpferd oder dem eigenen Ross: Alle sind bei Alexander Trunk und seinem Team herzlich willkommen. Auf gute alte Reiterart kann man die Abende zusammen am Lagerfeuer verbringen, denn Gemeinschaftsleben wird hier großgeschrieben. Ausflüge in die nähere Umgebung mit der Solymar-Therme, Europas artenreichstem Wildtierpark oder Schloss Weikersheim bieten Abwechslung. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Tropischen Seerosen in voller Blüte. © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Blütezeit der tropischen Seerosen in der Wilhelma | Sommerliches Farbenspiel am Seerosenteich
In den kommenden Wochen zeigt sich einer der stimmungsvollsten Orte der Wilhelma von seiner schönsten Seite: Der Seerosenteich im Maurischen Garten erreicht seine Hochblüte. Um die 40 unterschiedliche Arten und Sorten von Seerosen verwandeln das 650 Quadratmeter große Wasserbecken in ein buntes Blütenmeer.
Das Besondere: Nicht alle von ihnen blühen gleichzeitig. Während die Nachtblüher ihre meist weißen oder rosafarbenen Blüten bereits am späten Nachmittag öffnen und bis in den Vormittag hinein geöffnet halten, übernehmen anschließend die Tagblüher mit ihren gelben und blauen Farbtönen. Wer den Seerosenteich zu unterschiedlichen Tageszeiten besucht, erlebt daher immer wieder ein anderes Bild.
Etwas später als bei den Seerosen setzt die Blüte des Indischen Lotos ein. Bis weit in den September hinein setzt die Wappenpflanze der Wilhelma am Rande des Seerosenteichs farbenprächtige Akzente. Einen weiteren Blickfang bilden die Viktorien, die Riesenseerosen aus dem Amazonasgebiet. Ihre runden Schwimmblätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen und erinnern an Wagenräder. Ebenso faszinierend sind ihre Blüten: Sie öffnen sich am Abend zunächst in strahlendem Weiß. Bestäubende Käfer werden von Duft und Wärme angelockt und verbringen die Nacht im Inneren der Blüte. Erst am folgenden Abend öffnet sie sich erneut – nun rosafarben –, bevor sich der Lebenszyklus dieser einzelnen Blüte beendet.
Gärtnermeister Achim Bauer-Henriques und sein Team pflegen die tropischen Wasserpflanzen während der gesamten Saison. Damit die Seerosen ihre volle Pracht entfalten können, werden verwelkte Blätter regelmäßig entfernt und besonders stark wachsende Pflanzen zurückgeschnitten. Dafür steigen die Gärtnerinnen und Gärtner zwei bis dreimal pro Woche in das bis zu 30 Grad warme Wasser des Beckens. Gefüllt ist der Seerosenteich mit rund 800.000 Litern Mineralwasser aus der historischen Quelle im Maurischen Garten.
Nicht nur die Besucherinnen und Besucher schätzen den Seerosenteich. Auch heimische Tiere profitieren von diesem besonderen Lebensraum. Selbst Graureiher nutzen die riesigen Blätter der Viktorien gelegentlich als Ansitz. Zwischen den Schwimmblättern der Seerosen bauen Teichrallen regelmäßig ihre Nester und ziehen dort ihren Nachwuchs auf. Die auf der Roten Liste von Baden-Württemberg mittlerweile als gefährdet geltende Art ist in der Wilhelma ein regelmäßiger Brutvogel.
Die Wilhelma kann nicht nur mit den Viktorien als einigen der größten Vertreter der Seerosenwelt aufwarten – sondern auch mit der kleinsten: Bereits vor einem Jahr ist hinter den Kulissen die Nymphaea thermarum eingezogen. Ihre Blüten sind gerade einmal so groß wie eine 1-Cent-Münze. Seit Frühjahr 2026 ist die winzige Seerose in der Historischen Gewächshauszeile in der Sonderausstellung „Afrikanische Landschaften“ zu sehen. Die aus dem Südwesten Ruandas stammende Art galt seit 2008 als in der Natur ausgestorben, konnte aber in botanischen Gärten erfolgreich kultiviert werden. In ihrem natürlichen Lebensraum wurde die Art seit 2023 an zwei Standorten wiederentdeckt – dennoch erstreckt sich ihr gesamtes Verbreitungsgebiet auf nur 4 km². Damit handelt es sich nicht nur um die kleinste, sondern auch um eine der seltensten Seerosen der Welt.
zum Bild oben:
In der Wilhelma stehen die tropischen Seerosen in voller BlĂĽte.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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GrĂĽne Quellen
| | | | | EU-Emissionshandel | CO₂-Preissignal stärken statt verwässern
Ober: Klimaneutralität braucht verlässlichen Investitionskompass
Berlin - Anlässlich der Überprüfung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS 1) fordert der NABU, den Emissionshandel konsequent auf das Ziel der Klimaneutralität auszurichten. Der ETS-Review dürfe nicht dazu genutzt werden, das CO₂-Preissignal zu verwässern oder kurzfristigen industriepolitischen Interessen nachzugeben. Stattdessen brauche Europa einen verlässlichen und ambitionierten Emissionshandel, der Investitionen in klimafreundliche Technologien gezielt anreizt.
„Der CO₂-Preis ist der Investitionskompass für die klimaneutrale Industrie“, sagt Dr. Steffi Ober, Teamleiterin Transformation beim NABU. „Unternehmen investieren nur dann Milliarden in neue Produktionsverfahren, wenn sie darauf vertrauen können, dass Emissionen dauerhaft ihren Preis haben. Wer das Preissignal politisch verwässert, bremst die Transformation.“
Der europäische Emissionshandel hat sich als zentrales Instrument zur Emissionsminderung in Industrie und Energiewirtschaft etabliert. Die Erwartung steigender CO₂-Preise hat Investitionen in emissionsarme Technologien wirtschaftlich attraktiver gemacht. Diese Lenkungswirkung müsse der ETS-Review stärken – nicht schwächen.
„Europa steht im globalen Wettbewerb um die Technologien der Zukunft“, so Dr. Ober weiter. „Wer heute etwa in klimaneutrale Chemie oder Carbon-Management-Technologien investiert, braucht Planungssicherheit über Jahrzehnte. Das ETS muss deshalb eine klare Botschaft senden: Emissionen werden teurer, klimafreundliche Technologien rechnen sich.“
Der NABU erkennt die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen vieler Industrieunternehmen an. Wir müssen unsere Industrie durch einen funktionierenden CBAM und wirksame Handelsschutzinstrumente gegen Wettbewerbsverzerrungen schützen und durch industriepolitische Maßnahmen in der Transformation begleiten. Gleichzeitig sei es umso wichtiger, die ETS-Einnahmen konsequent für die Transformation aufzuwenden, anstatt damit Haushaltslöcher zu stopfen. In einer Phase hoher Investitionsbedarfe würde eine Verwässerung des CO2-Preises viele Milliarden an Auktionserlösen kosten und ein Zweckentfremden von ETS-Einnahmen entscheidende Mittel aus der Transformation abziehen.
„Der ETS-Review ist eine Bewährungsprobe für die europäische Klimapolitik“, erklärt Dr. Ober. „Wenn Europa Klimaneutralität ernst meint, muss es den Emissionshandel als Investitionskompass stärken. Ein starkes CO₂-Preissignal schafft Investitionssicherheit, beschleunigt Innovationen und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Europas.“ | | | | | |
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Verschiedenes
Erlangen: Hugenottenkirche (C) DSD / Peter Schabe | | | | | Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen wird restauriert | Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Kirche seit 2024 bereits mehrfach
Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 14.30 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 40.000 Euro für die Restaurierung der Sandsteinfassade des Kirchenturms an Pfarrerin Susanne Gillmann. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.
Die an der westlichen Schmalseite des heutigen Hugenottenplatzes stehende Pfarrkirche ist ein unverputzter eingeschossiger Sandsteinquaderbau. Die Fassaden erhalten durch Ecklisenen und ein umlaufendes Traufgesims ihre strukturierte und betonte Erscheinung. Der hochbarocke, dreigeschossige Fassadenturm nimmt im Erdgeschoss den durch ein Säulenportal hervorgehobenen Haupteingang auf. Die durch kräftige Gesimse getrennten Hauptgeschosse werden im Erdgeschoss durch Ecklisenen, im ersten Obergeschoss durch Eckpilaster und im zweiten Obergeschoss durch Dreiviertelsäulen gegliedert. Der Innenraum besteht aus einem querrechteckigen Saal. Die Decke, über kräftig ausgebildeten Hohlkehlen, ist mit schlichtem Rahmenstuck geschmückt. Die einzige historische Ausstattung sind die vermutlich zur Erstausstattung gehörende Kanzel und die um 1760 hinzugekommene Orgel mit Rocaille-Werk.
Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Das Playdate gibt es jetzt zum ersten Mal auch im Freien | Erster Open-Air-Spieleabend am 21. Juli im Ganter Hausbiergarten
Veranstaltung will Menschen ins Gespräch bringen
Premiere für das Playdate unter freiem Himmel: Unter dem Motto „Spielen verbindet” findet am 21. Juli zum ersten Mal eine Open-Air-Ausgabe des öffentlichen Freiburger Spieleabends statt. Menschen, die gerne spielen, treffen sich am Dienstag, 21. Juli, um 18 Uhr im Ganter Hausbiergarten bei der Dreisam. Nach dem Erfolg der ersten drei Veranstaltungen in der Markthalle (je bis zu 500 Besucher*innen), wird das Format jetzt sommertauglich. Anderer Ort, neue Spiele – dieses Mal können neben Brett- und Kartenspielen auch Bewegungsspiele wie Tischtennis-Rundlauf, Boule, Wikinger-Schach und Spikeball ausprobiert werden.
Insgesamt ist es das vierte Playdate in Freiburg. Das Angebot ist kostenlos und für alle geeignet, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler*innen sind oder nicht. Während der Veranstaltung kann man immer wieder den Tisch wechseln und andere Spiele ausprobieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich. Vor Ort erwarten die Besucher*innen vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiast*innen („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch bei Speisen und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, des Spieleladens FreiSpiel, dem Freiburger Bierle und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Im Winter wird es wieder Playdates in der Markthalle geben (Termine: 16. November, 18. Januar, 29. März, jeweils von 18 bis 22 Uhr). Weitere Infos gibt es hier. | | | | | |
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Ă–ko plus
Gorilla © Zoo Basel | | | | | Zolli Basel: Weiterer Verlust in der Gorillagruppe | Nach dem Tod von Gorilla-Männchen Mobali (11) kam es in der Gorillagruppe des Zoo Basel zu einem weiteren Todesfall. Das vier Tage alte Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37) verstarb am Dienstag, 14. Juli 2026, infolge einer durch Silberrücken Yeba (14) verursachten tödlichen Verletzung. Für Yeba war es das erste Jungtier. Joas trägt ihr verstorbenes Jungtier derzeit weiterhin bei sich. Der Vorfall verdeutlicht die hohe Komplexität sozialer Strukturen und Beziehungen innerhalb von Gorillagruppen.
Die Gorillagruppe des Zoo Basel verzeichnete innerhalb eines Tages zwei Todesfälle. Gorilla-Männchen Mobali (11) musste am Dienstag, 14. Juli 2026, aufgrund der Folgen einer Bissverletzung durch Silberrücken Yeba (14) vom Tierärzte-Team getötet werden. Der Zolli berichtete auf seinen Social-Media-Kanälen. Ebenfalls am Dienstag verstarb das vier Tage zuvor geborene Jungtier von Gorilla-Weibchen Joas (37).
Tödliche Verletzung
In den ersten vier Lebenstagen zeigte Joas das für Gorillas typische mütterliche Verhalten und hielt ihr Jungtier eng an ihrem Körper. Am Dienstagnachmittag, 14. Juli 2026, nahm Silberrücken Yeba das Jungtier von Joas an sich und zeigte ein ausgeprägtes Interesse an ihm. Gleichzeitig liess er die Mutter nicht mehr in seine unmittelbare Nähe. Im weiteren Verlauf kam es zu Rangeleien zwischen Joas und Yeba. Dabei wurde das Jungtier durch einen unbeabsichtigten Biss von Yeba in den Brustkorb tödlich verletzt.
Erstes Jungtier fĂĽr Yeba
Das getötete Jungtier wurde am 11. Juli 2026 geboren. Es handelte sich um ein Weibchen. Für Gorilla-Weibchen Joas war es der fünfte Nachwuchs. Für Silberrücken Yeba war es der erste Nachwuchs.
Komplexe Sozialverbände
Bei Gorillas sind soziale Beziehungen und Gruppendynamiken hochkomplex. Das Töten von Jungtieren durch Artgenossen, sogenannter Infantizid, ist bei Gorillas ein beobachtetes und wissenschaftlich beschriebenes Verhalten, das insbesondere bei in Haremstrukturen lebenden Tierarten bekannt ist. Die Ursachen dafür können vielfältig sein und stehen unter anderem im Zusammenhang mit der komplexen sozialen Struktur innerhalb von Gorillagruppen.
Abschiedsrituale bei Gorillas
Bei Gorillas kommt es vor, dass Mütter verstorbene Jungtiere noch über mehrere Tage oder Wochen bei sich tragen. Auch im aktuellen Fall trägt Joas ihr verstorbenes Jungtier weiterhin bei sich. Der Zoo Basel ermöglicht dieses natürliche Verhalten und greift nicht ein. Das Affenhaus bleibt geöffnet.
Blick in die Zukunft
Der Zolli beobachtet die Dynamik innerhalb der Gruppe weiterhin aufmerksam und steht im Austausch mit Expertinnen und Experten. Besondere Beachtung gilt dabei der weiteren Entwicklung der Gruppe, auch vor dem Hintergrund der erwarteten Geburt eines weiteren Jungtiers in den kommenden Wochen.
Die aktuelle Gorillagruppe besteht neben dem SilberrĂĽcken Yeba (14) aus den Weibchen Joas (37), Adira (19), Makala (11) und Qaziba (6). | | Mehr | | | |
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Ă–ko plus
| | | | | Mittel für Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind ausgeschöpft | Freiburg. Die Mittel für das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ sind für dieses Jahr vollständig ausgeschöpft. Deshalb muss die Stadt das Programm vorerst stoppen. Neue Anträge können ab sofort nicht mehr gestellt werden. Bereits eingegangene Anträge werden weiterhin bearbeitet. Sobald eine Antragstellung wieder möglich ist, informiert die Stadt auf ihrer Webseite.
Mit „Klimafreundlich Wohnen“ unterstützt die Stadt Freiburger*innen dabei, ihre Gebäude energetisch zu sanieren und dadurch Energieverbrauch, Heizkosten und CO₂-Emissionen zu senken. Gefördert werden Maßnahmen in drei Bereichen: eine gut gedämmte Gebäudehülle, effiziente und erneuerbare Heizungs- und Lüftungstechnik sowie erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaik. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) TMBW / Udo Bernhart | | | | | Zum „Mehr des Lebens“: Wege der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb | Dass das Biosphärengebiet Schwäbische Alb viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Wandertouren bietet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass man im Raum Ehingen nicht nur wandern, sondern auch das „Mehr des Lebens“ entdecken kann, mag dagegen überraschen. Die „Wege der Besinnung und Einkehr der Ehinger Alb“ führen als Rundweg durch die Landschaft und laden dazu ein, den Alltag Schritt für Schritt zurückzulassen und neue Lebensqualität zu gewinnen. Tafeln am Wegesrand regen dazu an, Altes und Gewohntes zu überdenken und geben mit „Besinnungsgedanken“ neue Impulse. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“.
zum Bild oben:
Skulptur "Enger und weiter Horizont" von Martin Burchard auf dem Ehinger Besinnungsweg
(c) TMBW / Udo Bernhart | | Mehr | | | |
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Ă–ko plus
| | | | | Neue Lichter fĂĽr zehn Stadtteile | Stadt Freiburg stellt weitere 5200 StraĂźenlampen auf LED um
Weniger Stromverbrauch, mehr Schutz fĂĽr nachtaktive Tiere: In den kommenden Monaten stellt die Stadt die StraĂźenbeleuchtung in zehn Stadtteilen auf moderne LEDs um. In Betzenhausen, StĂĽhlinger, Neuburg, Weingarten, Herdern, Oberau, Waldsee, Ebnet, GĂĽnterstal und Kappel leuchten kĂĽnftig klimafreundliche Lampen.
Die Umstellung ist Teil des städtischen Klimaschutzkonzepts und des Aktionsplans Biodiversität. Bereits in der ersten Phase 2025 hat die Stadtverwaltung rund 3500 Lampen in Hochdorf, Landwasser, Brühl, Lehen, Mooswald und Zähringen auf LED umgerüstet. Das hat den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung dort um rund 73 Prozent gesenkt.
Auch jetzt setzt die Stadt auf Leuchten, die das Licht gezielt auf Straßen und Wege lenken. Das reduziert die Lichtverschmutzung und verringert die Belastung für Insekten und andere nachtaktive Tiere. In Bereichen mit besonderer Bedeutung für den Natur- und Artenschutz werden zusätzlich Sensoren eingesetzt. Sie reduzieren die Beleuchtung und sorgen dafür, dass die Lichter nur bei Bedarf leuchten – zum Beispiel bei Bewegung von Verkehrsteilnehmer*innen.
Die Umstellung erfolgt zeitgleich in den Stadtteilen, damit die Arbeiten möglichst schnell beendet sind. Die zweite Umrüstungsphase kostet rund drei Millionen Euro. Sie wird anteilig aus dem städtischen Zukunftsfonds Klimaschutz finanziert. Etwa 40 Prozent der Kosten fördert die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes. Bis 2030 sollen alle Freiburger Stadtteile auf LED-Lampen umgestellt sein. | | | | | |
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Verschiedenes
Danieltanne im Hochschwarzwald (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH | | | | | Waldbaden unter Giganten: Wanderweg „Wäldersinn“ bei Rothaus | | Zwischen den mächtigen Tannen des Südschwarzwalds steht eine, die ist noch etwas mächtiger. Die „Danieltanne“ besitzt den größten Umfang aller Schwarzwald-Tannen und ist mit einem geschätzten Alter von über 400 Jahren die älteste Tanne der Republik. Seit Mai 2026 trägt sie daher auch den Titel „Nationalerbe-Baum“. Auf dem Rundwanderweg „Wäldersinn“ zwischen Rothaus und Grafenhausen lässt sich das Nadeldach, das das Naturdenkmal gemeinsam mit seinen Nachbarinnen bildet, auch aus der Horizontalen bewundern: Mehrere Holzliegen laden gemeinsam mit dem verlockenden Nadelduft zu einem wohltuenden Bad inmitten der Holzriesen ein. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Starkregen-Vorsorge - Fragen stellen, Häuser schützen | Infomobil erneut zu Besuch vor dem Rathaus im Stühlinger
Die Gefahr vor Starkregen bleibt. Extreme Wetterereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger vorkommen und Menschen und Gebäude gefährden. Eine gute Vorsorge kann jedoch vor größeren Schäden schützen. Deshalb gibt es für das gesamte Stadtgebiet Starkregengefahrenkarten. Jede*r kann darauf ablesen, wie gefährdet die eigene Wohnung oder das eigene Haus im Ernstfall sein könnte. Auch dieses Jahr gibt es für die Freiburger*innen zudem wieder die Möglichkeit sich kostenlos und unkompliziert zu informieren: Am Dienstag, 21. Juli, von 14 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 22. Juli, von 9 bis 13 Uhr ist das Infomobil vom Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) zu Gast auf dem Platz vor dem Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12.
Die geschulten Fachleute haben dort Antworten auf viele Fragen: Wie schütze ich mein Haus am besten? Was kostet das circa? Befindet sich mein Haus oder meine Wohnung in einem besonders gefährdeten Bereich? Was mache ich am besten, wenn in meinem Keller das Wasser steht?
Mehr Informationen zum Thema und die Starkregengefahrenkarten gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Atomkraftwerke im Hitzesommer in Frankreich und der Schweiz | Atomkraftwerke erzeugen AtommĂĽll, der eine Million Jahre strahlt. Tschernobyl und Fukushima haben die Gefahren aufgezeigt.
AKW sind nicht nur teuer und gefährlich, sie sind auch gigantische "Tauchsieder". Sie erhitzen gerade in Hitzesommern unsere europäischen Flüsse und gefährden das Leben in den Gewässern.
Wenn ein Kernkraftwerk 1000 Megawatt elektrischen Strom erzeugt, gibt es gleichzeitig bis zu 2000 MW an Wärme an die Umwelt ab. Das liegt an den Gesetzen der Physik: Jedes Wärmekraftwerk wandelt Wärme nur teilweise in Strom um (Wirkungsgrad von ca. 33 %). Der Rest ist unvermeidbare (und unvorstellbare!) Abwärme und wird über Kühltürme an die Atmosphäre oder bei Flusswasserkühlung direkt an die Gewässer abgegeben.
Der Unterschied zwischen elektrisch und thermisch:
- Thermische Leistung (MWth) = die Wärme, die der Reaktor durch die Kernspaltung erzeugt.
- Elektrische Leistung (MWe) = der Strom, den der Generator daraus produziert.
In einer Zeit, in der 5321 Tonnen Atommüll der Schweiz noch im Meer versenkt wurden, war die Gefährdung von Gewässern noch kein Thema für die Schweizer und französischen AKW-Betreiber. Viele überalterte AKW, wie das älteste AKW der Welt im Schweizer Beznau an der Aare, haben immer noch die veraltete Flusswasserkühlung. In Frankreich müssen bei sommerlicher Hitze häufig die Atomkraftwerke Bugey, Golfech, Nogent-sur-Seine, Saint-Alban und Blayais abgeschaltet oder heruntergeregelt werden.
Doch auch wenn es nicht ganz so heiß ist, schadet die AKW-Abwärme den Flüssen und Fischen. Für den Lachs und andere Salmoniden sind die dauererhitzten Gewässer einfach zu warm.
In Hitzesommern wie 2003, 2010, 2015, 2018, 2022 und aktuell 2026 müssen immer mehr flusswassergekühlte AKW abgeschaltet werden und gefährden so die Stromversorgung. Zusätzlich geben die Atomkraftwerke auch große Mengen radioaktives Tritium an die Gewässer ab, da Tritium nicht zurückgehalten werden kann.
Es ist unverständlich, warum rechte, konservative und marktradikale Parteien immer noch auf die gefährliche und teure Atomkraft setzen, wo es doch kostengünstige und umweltfreundliche Energiequellen gibt.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Die Freiburg-Umfrage 2026 läuft an | 6.000 Freiburger*innen wurden ausgewählt und mit Brief von OB Horn angeschrieben
Verwaltung bittet, die Fragebogen am besten online auszufĂĽllen
Die Freiburg-Umfrage, die das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI) regelmäßig alle zwei Jahre durchführt, ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse sind zentral für eine Politik, die sich an den Interessen der Bürgerschaft orientiert.
Nun läuft die Umfrage 2026 an. Durch ein repräsentatives Zufallsverfahren wurden dafür 6.000 Freiburger*innen ausgewählt und mit einem Brief von OB Martin Horn angeschrieben. In der diesjährigen Umfrage will die Stadt erfahren, wie sich die Befragten in Freiburg bzw. in ihrem Wohnviertel fühlen und wie zufrieden sie mit ihrer Wohnsituation sind. Zudem gibt es Fragen zu Mobilität und Verkehr, zu den Leistungen der Stadtverwaltung und zur Frage, wofür die Stadt mehr Geld ausgeben oder Geld einsparen sollte.
Die Beantwortung der Umfrage dauert etwa eine halbe Stunde. Am einfachsten beantworten die ausgewählten Teilnehmer*innen die Fragen auf einem Endgerät mit einem großen Bildschirm (PC, Tablet). Wer nicht online antworten kann oder will, erhält nach den Sommerferien mit einer Erinnerung an die Umfrage einen Papierfragebogen mit frankiertem Rückumschlag. Es erleichtert dem ABI aber die Arbeit, wenn die Befragten den Fragebogen online ausfüllen.
In seinem Anschreiben weist OB Horn darauf hin, dass die Antworten jedes und jeder Teilnehmer*in stellvertretend fĂĽr viele MitbĂĽrger*innen stehen.
Wer Fragen oder WĂĽnsche zur Freiburg-Umfrage hat, kann sie gerne an umfragen@freiburg.de senden. Das Umfrage-Team ist montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr zudem telefonisch unter der Rufnummer 0761 201-5770 erreichbar. | | | | | |
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Verschiedenes
Kleine Stelzvögel auf ihren ersten Schritten © Wilhelma Stuttgart/B.Meierjohann | | | | | Nachwuchs bei den Rosaflamingos in der Wilhelma | Vier kleine Stelzvögel auf ihren ersten Schritten
Die Flamingogruppe der Wilhelma hat Zuwachs bekommen: Bereits in der ersten Junihälfte sind vier Jungvögel geschlüpft. Zunächst hielten sie sich meist im von dichter Vegetation abgeschirmten hinteren Teil der Anlage auf, wo auch die Brut stattfand. Mittlerweile kann man immer häufiger beobachten, wie sie auf Erkundungstour gehen. Mit ihrem grauen Dunengefieder und den noch vergleichsweise kurzen Beinen unterscheiden sich die Küken deutlich von den rosafarbenen Erwachsenen.
Flamingos brüten auf mit Hilfe von Schlamm selbst aufgehäuften Hügeln, an deren Oberseite eine flache Brutmulde geformt wird. In der Regel besteht jedes Gelege aus nur einem einzigen Ei, das von beiden Elternteilen bebrütet wird. Nach rund vier Wochen Brutzeit schlüpft der Nachwuchs. Schon wenige Tage später verlassen die Jungvögel ihr Nest und schließen sich mit anderen Küken zu einer Art „Kindergarten“ zusammen. Dort verbringen sie den Großteil des Tages gemeinsam, während die Eltern sie weiterhin zuverlässig versorgen.
„Obwohl sich die Jungvögel in einer Gruppe aufhalten, findet jedes Küken seine Eltern wieder“, erklärt Andreas Frei, Vogel-Kurator der Wilhelma. „Flamingos erkennen sich an ihren individuellen Rufen. Das funktioniert in der Natur sogar in großen Kolonien mit Hunderten oder Tausenden von Vögeln.“
Der Name Rosaflamingo täuscht zunächst: Die Küken schlüpfen mit einem weichen grauen Dunenkleid und entwickeln erst im Laufe der Zeit ihr typisches Federkleid, das aber zunächst auch eher schlicht gefärbt ist. Die namensgebenden kräftigen Rosatöne im Gefieder, am Schnabel und an den Beinen zeigen sich meist erst im 3. oder 4. Lebensjahr. Das kräftige Rosa ausgewachsener Flamingos ist auf natürliche Farbstoffe zurückzuführen, die sie über ihre Nahrung aufnehmen.
Ebenso auffällig wie ihre Färbung ist die besondere Art der Nahrungssuche: Mit ihren nach unten gebogenen Schnäbeln filtern Flamingos kleine Krebstiere, Insektenlarven und andere Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Dabei halten sie den Kopf oft auf dem Kopf stehend ins Wasser und pumpen mit der Zunge das Wasser durch feine Lamellen im Schnabel – ein hochspezialisiertes Filtersystem.
Rosaflamingos sind ausgesprochen soziale Tiere und fühlen sich nur in Gruppen wohl. In der Natur können Brutkolonien mehrere Zehntausend Paare umfassen. Die Art ist rund um das Mittelmeer, in weiten Teilen Afrikas sowie vom Nahen Osten bis nach Indien verbreitet und gilt derzeit noch nicht als bedroht. Dennoch sind einzelne Brutkolonien natürlichen und vom Menschen verursachten Einflüssen ausgesetzt. Sinkende Wasserstände, lang anhaltende Trockenperioden, Störungen durch Freizeitaktivitäten oder Infrastrukturprojekte sowie Veränderungen der Wasserqualität können den Bruterfolg beeinträchtigen oder sogar ganze Kolonien gefährden.
zum Bild oben:
Immer häufiger gehen die Küken auf Erkundungstour durch die Flamingoanlage.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Neues Projekt der GrĂĽnoasen fĂĽr heiĂźe Sommertage | Vernebler im Colombipark bringt AbkĂĽhlung in die Stadt Freiburg
Die aktuelle Hitzewelle ist in vollem Gange und viele Menschen suchen Zuflucht an der Dreisam. Damit sich die Freiburger*innen auch in der Innenstadt erfrischen können, startet die Stadt Freiburg in diesem Sommer einen Testlauf mit zwei unterschiedlichen Vernebler-Systemen. Vernebler funktionieren über feine Hochdruckdüsen, die Wasser in winzige Tröpfchen zerstäuben. So entsteht ein angenehm kühlender Effekt, ganz ohne nass zu werden.
Noch diesen Sommer erprobt die Verwaltung über die Freiburger Grünoasen zwei verschiedene Modelle: Zwischen den Bäumen vor dem Colombischlössle spannt das Garten- und Tiefbauamt heute eine Stahlseilkonstruktion mit integrierten Nebeldüsen, die dort auf Knopfdruck für Erfrischung sorgt. Zum anderen hat das Amt einen Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen bestellt, der Begrünung, Beschattung und Verdunstung kombiniert. Für diesen steht der Standort noch nicht fest.
„Wir brauchen kühle Orte in der Stadt. Das haben wir in den vergangenen Wochen alle gemerkt. Deshalb freue ich mich, dass wir den Freiburger*innen, aber auch den Besucher*innen jetzt eine zusätzliche Möglichkeit zum Abkühlen geben können, noch dazu so zentral in der Innenstadt“, sagt der Erste Bürgermeister Martin Haag. „Ich bin gespannt, wie wir das Konzept aus dem Pilotprojekt auf andere Einsatzorte übertragen können.“
Mit dem Testlauf möchte die Stadt praktische Erfahrungen mit unterschiedlichen technischen Lösungen sammeln: Wie werden die Vernebler von der Bevölkerung angenommen? Welche Anforderungen ergeben sich für Betrieb und Unterhalt? Und sind solche Systeme dauerhaft robust genug für den öffentlichen Raum? Denn klar ist: Stadtmöblierung muss nicht nur schön und wirksam, sondern auch alltagstauglich sein.
Wasser spielt als zentraler Baustein einer klimaangepassten Stadtentwicklung eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, die Stadt langfristig klimafit zu halten. Freiburg hat mit den Bächle und der Dreisam eine gute Basis. Trinkbrunnen, Wasserspiele wie auf dem Platz der Alten Synagoge und nun auch Vernebler bringen zusätzliche Erfrischung in die Stadt.
Weitere fest installierte Vernebler sind bei der Umgestaltung des Zollhallenplatz und im Sanierungsgebiet Sulzburger eingeplant.
Der Vernebler an der Stahlseilkonstruktion kostet rund 15.000 Euro; das Modell mit PflanzkĂĽbel 30.000 Euro. | | | | | |
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Verschiedenes
Kamelfohlen auf dem Mundenhof (c) Patrick Seeger/Stadt Freiburg | | | | | Qaskiya, Khalil und Naran | Mundenhof freut sich ĂĽber dreifachen Kamel-Nachwuchs
Alle Kamelfohlen und -stuten sind wohlauf
Gleich dreifachen Kamelnachwuchs gibt es auf dem Mundenhof: Qaskiya, Khalil und Naran heißen die Fohlen, die am Mittwoch, 6. Mai, am Mittwoch, 20. Mai, und am Samstag, 27. Juni, zur Welt gekommen sind. Den Jungtieren und ihren Müttern geht es gut, die zwei Hengste und die Stute tollen mittlerweile fröhlich durch das Gehege.
Die Geburten der drei hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während Stutenfohlen Qaskiya – was aus dem Kurdischen übersetzt „edel“ bedeutet – am Morgen gesund und munter auf der Koppel lag, war die Geburt von Hengstfohlen Khalil (aus dem Arabischen: Freund) etwas turbulenter. Sie zog sich über mehrere Tage und Khalil hat dabei etwas Fruchtwasser geschluckt. Mittlerweile ist er aber topfit und entwickelt sich gut. Der Dritte im Bunde hat etwas länger auf sich warten lassen. Weil seine Mutter ihn nicht säugt, wird Naran mit dem Fläschchen gefüttert. Benannt werden die Kamele in der Regel von ihren Betreuungspersonen. Der Name Naran kommt aus dem Mongolischen und bedeutet der/die Sonnige.
Auf dem Mundenhof gab es schon länger keine Kameljungtiere mehr: Das letzte Fohlen ist dort 2019 geboren worden. Kamelweibchen sind zwischen 12 und 14 Monate trächtig und bringen danach ein Fohlen auf die Welt. Die Jungtiere sind sogenannte Nestflüchter – sie können innerhalb kürzester Zeit selbstständig laufen. Auf dem Mundenhof bleiben die drei Kamelfohlen etwa eineinhalb Jahre bei ihren Müttern bevor sie entwöhnt werden.
Wenn von einem Kamel die Rede ist, ist meistens das Trampeltier gemeint. Der Begriff „Kamel“ bezeichnet eine Familie der Säugetiere. Dazu gehören Altweltkamele (Trampeltiere und Dromedare) und Neuweltkamele (Guanakos, Vikunjas, Lamas und Alpakas). Sie unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl ihrer Höcker: Trampeltiere besitzen zwei, Dromedare einen und Neuweltkamele gar keinen Höcker. Die drei neugeborenen Fohlen auf dem Mundenhof gehören zu den Trampeltieren. Übrigens: Alle Kamele kommen zunächst ohne Höcker zur Welt. Dieser speichert nicht – wie meist angenommen – Wasser, sondern Fett.
Trampeltiere sind sehr gesellige Tiere. Sie leben in Gruppen zusammen und sind ideal an das Leben in der Wüste angepasst. So können sie ihre Körpertemperatur um bis zu drei Grad verändern. Sie schwitzen also deutlich später und halten es auch bei 40 Grad Hitze aus. Aber auch extreme Kälte vertragen die Tiere gut. Temperaturen von bis zu -30 Grad sind kein Problem für sie. Und was hat es mit dem Begriff „Wüstenschiff“ auf sich? Kamele werden so bezeichnet, weil sie gemächlich schwankend laufen. Das liegt an ihrer besonderen Gangart, dem Passgang. Sie bewegen dabei jeweils die Beine einer Körperseite gleichzeitig nach vorn, was ein Schaukeln verursacht.
Insgesamt gibt es auf dem Mundenhof acht erwachsene Trampeltiere, 14 Lamas und sieben Alpakas. Mit Qaskiya, Khalil und Naran kommen nun drei Kamelfohlen dazu. Besucher*innen können die sanftmütigen Nutztiere im Bereich Asien bewundern. Für Kinder ab acht Jahren bietet der Mundenhof auch Kamelreiten an. Mehr Informationen zu den Kamelen und allen Tieren auf dem Mundenhof gibt es auf: www.freiburg.de/mundenhof. | | Mehr | | | |
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