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Verschiedenes
| | | | | GroĂ-Thema Sportachse-Ost und Nachnutzung Dreisamstadion | Stadt möchte Mietvertrag mit dem Sportclub bis zum Juni 2033 verlĂ€ngern und weitere Entwicklung der Sportachse fördern
SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter: âJetzt geht es darum, die vorhandenen FlĂ€chen optimaler zu nutzen, um eine gröĂere Ăffnung fĂŒr den Breitensport zu ermöglichenâ
Das MietverhĂ€ltnis zwischen der Stadt Freiburg und dem Sportclub Freiburg (SCF) fĂŒr das Dreisamstadion an der SchwarzwaldstraĂe soll um zehn Jahre verlĂ€ngert werden, mit einseitiger VerlĂ€ngerungsoption fĂŒr den SCF um maximal zwei Mal fĂŒnf Jahre. Diese Linie schlĂ€gt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung am 6. Dezember vor. Zugleich ist der Mietvertrag ein Baustein im GroĂ-Thema Sportachse-Ost, wie SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter hervorhebt:
âDie sportliche Weiterentwicklung im Freiburger Osten hat ein sehr groĂes Potential fĂŒr die dort angesiedelten Institutionen und Vereine. Mit der Nachnutzung des Dreisamstadions legen wir einen groĂen Baustein fĂŒr das Areal der Sportachse. Die bereits beschlossene Umsetzung des Vorhabens âFT-Sportparksâ und die Perspektive fĂŒr die Weiterentwicklung beim PTSV Jahn mit dem Konzept âJahn 2032â sind weitere entscheidende Bausteine. Jetzt geht es darum, die vorhandenen FlĂ€chen noch optimaler zu nutzen, um den groĂen Bedarfen gerecht zu werden und eine gröĂere Ăffnung des ganzen Areals fĂŒr die Ăffentlichkeit und den Breitensport zu ermöglichen.â
Breiter betont, dass sich die Sportachse Ost, auch dank finanzieller UnterstĂŒtzung der Stadt fĂŒr die Vorhaben der FT von 1844, weiterentwickeln und zu weiteren Sportangeboten fĂŒhren werde. âHier haben wir ein einmaliges und zu erhaltendes Sport- und Bewegungsband fĂŒr die Freiburger Bevölkerung. Das Dreisamstadion ist ein Teil davon, hat aber aufgrund seiner Funktion als SpielstĂ€tte fĂŒr den Profisport eine Sonderfunktion.â Durch Vertrag vom 23.02.2011 und drei NachtragsvertrĂ€ge hatte die Stadt âihrâ Stadion bis zum 30. Juni 2023 an den SC vermietet. Nun soll das langfristig geschehen, damit der SC dort seine Frauen- und MĂ€dchenfuĂballmannschaften und die Abteilung âGesellschaftliches Engagementâ (GE) weiterentwickeln kann.
Seit der Eröffnung des Europa-Park-Stadions im Oktober 2021 finden Training und Spiele der ersten Herrenmannschaft am neuen Standort statt. Die Mannschaften Frauen I und Herren II trainieren und spielen dagegen im Dreisamstadion. Nach Abschluss eines langfristigen Mietvertrags sollen auch die MÀdchenteams des SCF, die aktuell bei Blau-Weià Wiehre trainieren, an die Dreisam ziehen.
Neben dem SCF hatten auch die umliegenden Breitensportvereine Bedarfe fĂŒr die Nutzung von TrainingsflĂ€chen auf dem GelĂ€nde des Dreisamstadions angemeldet. Dazu fanden GesprĂ€che mit der Stadt und dem SCF statt. Grundlage der kĂŒnftigen Nutzungsabsichten fĂŒr das Dreisamstadion ist das Nachnutzungskonzept des SC Freiburg vom Februar 2022; demnach will der SCF das Areal insbesondere fĂŒr die Frauen- und MĂ€dchenabteilung, das GE und den Aufbau eines Kinder- und Jugendkompetenzzentrums nutzen, das auch dem Breitensport, dem Ausbau der âSport-Quartiere Freiburgâ und der Sportstadt Freiburg zu Gute kommt. Ziel ist, dass alle Kinder gleichermaĂen Zugang zu Sport- und Bewegungsangeboten haben.
Zudem plant der SCF den RĂŒckbau der Freianlagen, den Neubau eines Kunstrasenplatzes samt Rasenheizung und Flutlichtanlage, die Neuanlage eines Naturrasenplatzes samt Flutlicht, den Umbau der OsttribĂŒne zur ParkflĂ€che und den Umbau der Kabinen und NachwuchsrĂ€ume. Das Investitionsvolumen liegt nach Berechnung des SCF bei 6,5 Millionen Euro; dafĂŒr wird er keine stĂ€dtischen ZuschĂŒsse beantragen.
Vorbehaltlich der Genehmigung durch den Gemeinderat umfasst der neue Mietvertrag alle bisher an den SCF vermieteten FlĂ€chen und wird ĂŒber zehn Jahre fest geschlossen. Danach erhĂ€lt der SCF eingeschrĂ€nkt einseitig das Recht auf zwei Optionen jeweils mit einer VerlĂ€ngerung um fĂŒnf Jahre auf insgesamt 15 bzw. 20 Jahre. Die Stadt kann die Optionen aber bei stĂ€dtebaulichem Bedarf versagen, wenn eine konkretisierte Planung (z.B. Rahmenplan) vorliegt und sie den ErsatzflĂ€chenbedarf des SCF berĂŒcksichtigt. Sobald sie die FlĂ€chen in Anspruch nimmt, mĂŒsste die Stadt den SCF fĂŒr die aufzugebenden, von ihm geschaffenen Sportanlagen entschĂ€digen.
Je nach der weiteren Entwicklung im Frauen- und MĂ€dchenfuĂball sollen zwischen dem SCF, dem PTSV Jahn und der FT von 1844 jĂ€hrlich GesprĂ€che ĂŒber eine Nutzung von TrainingsflĂ€chen des Dreisamstadions durch den Breitensport stattfinden. Die letzte Entscheidung liegt beim SCF. Eine Festlegung ĂŒber mehrere Jahre ist aufgrund der nicht absehbaren Entwicklungen im FrauenfuĂball und der geplanten Investitionen nicht möglich.
In den vergangenen Monaten fanden mehrere GesprĂ€che zwischen Sportdezernat, dem SCF und den Breitensportvereinen statt. Sie ergaben, dass eine Vereinbarung mit verbindlichen Trainingszeiten fĂŒr PTSV und FT nicht mit dem Betriebskonzept des SCF in Einklang zu bringen wĂ€re. Die Vereine haben die Verwaltung darĂŒber informiert, dass diese Regelung zu keiner Entlastung hinsichtlich der angemeldeten Bedarfe fĂŒhre. Da PTSV und FT keine Zusage fĂŒr definierte Nutzungszeiten erhielten noch Planungssicherheit fĂŒr die Zukunft hĂ€tten, sei davon auszugehen, dass dies ihre nachhaltige Entwicklung bei Outdoor-Sportarten behindere. Im Gegensatz zum SCF halten PTSV und FT es fĂŒr möglich, nach dem RĂŒckbau der NordtribĂŒhne an ihrer Stelle eine weitere TrainingsflĂ€che zu schaffen. Alle drei Vereine sind sich einig, dass auch die bessere Nutzung bisher nicht vollumfĂ€nglich genutzter SportflĂ€chen an der Sportachse Ost oder der Bau eines zusĂ€tzlichen Trainingsplatzes nördlich der Dreisam die schwierige Situation lösen wĂŒrden. Auch die stĂ€rkere Nutzung des Ăkosportplatzes der UniversitĂ€t könnte Entlastung bringen.
Der Mietzins betrĂ€gt fĂŒr den Gesamtkomplex Stadion (TribĂŒnen, VerwaltungsgebĂ€ude, Spielfeld, einschlieĂlich TV Compound, unmittelbare ZugangsflĂ€chen) 6 Prozent aus einem Bodenwert von 155 Euro pro Quadratmeter. FĂŒr unbebaute TrainingsflĂ€chen und BegleitflĂ€chen wird der regelmĂ€Ăige Bodenwert fĂŒr SportflĂ€chen von 16,50 Euro/qm mit einer Verzinsung von ebenfalls 6% angesetzt, und zwar unabhĂ€ngig von der Art der Nutzung (Amateur, Profi, GE). Anders als wenn Amateurvereine SportflĂ€chen nutzen, erhĂ€lt der SCF keine ZuschĂŒsse fĂŒr die Miete. Angesetzt wird der ĂŒbliche Zinssatz von 6% fĂŒr GewerbeflĂ€chen, nicht der reduzierte Zinssatz von 4% fĂŒr SportflĂ€chen. Damit wird der SCF jĂ€hrlich insgesamt 255.000 bis 265.000 Euro (netto) Miete entrichten.
Nach Ende des Mietvertrages gehen die durch den SCF neu zu errichtenden Anlagen in das Eigentum der Stadt Freiburg ĂŒber. FĂŒr ihre EntschĂ€digung bei Auslaufen des Vertrages wird ein 20jĂ€hriger einheitlicher Abschreibungszeitraum zugrunde gelegt. Nach 20 Jahren gelten die Anlagen als abgeschrieben. Der SCF verpflichtet sich, die Anlagen binnen fĂŒnf Jahren zu realisieren.
Die Stadt behĂ€lt sich, mit Blick auf die Planungen zur Sportachse Ost, ein SonderkĂŒndigungsrecht (wĂ€hrend der Laufzeit des Mietvertrages) fĂŒr die OsttribĂŒne und deren RĂŒckbau vor. SCF und Stadt streben eine bestmögliche Ausnutzung der DĂ€cher zum Betrieb von PV-Anlagen an, ggf. auch als Repowering (Erneuerung) der bestehenden Anlage auf der SĂŒdtribĂŒne.
Das Namensrecht soll wie beim bisherigen Mietvertrag beim SCF liegen. Es unterliegt dem Zustimmungsvorbehalt durch den Gemeinderat. Sollte der SCF durch die Vermarktung des Namensrechts Einnahmen generieren, sollen sie in die Förderung des Breitensports und den Bereich GE flieĂen. Eine Ănderung des Namens âDreisamstadionâ ist vom SCF derzeit nicht beabsichtigt.
In ihrer Vorlage fĂŒr den Gemeinderat empfiehlt die Verwaltung die Fortsetzung des MietverhĂ€ltnisses Dreisamstadion mit dem SCF, um den FrauenfuĂball und die Nachwuchsarbeit im MĂ€dchenfuĂball maĂgeblich zu stĂ€rken â zugleich sollen die anerkennenswerten Interessen der benachbarten Breitensportvereine im Rahmen der Sportachse Ost fortentwickelt werden.
Die Sportachse Ost ist ein einmaliges Sport- und Bewegungsband, dessen GelĂ€nde seit vielen Jahrzehnten von den dort ansĂ€ssigen Vereinen, der SportuniversitĂ€t, dem OlympiastĂŒtzpunkt und dem SĂŒdbadischen FuĂballverband gestaltet wird. Die Stadt Freiburg will diesen einmaligen Bewegungsraum erhalten und optimieren, damit möglichst viele Menschen daran teilhaben können.
Der GroĂteil der FlĂ€chen auf der Sportachse Ost ist an Sportvereine vermietet. Die Freiburger Turnerschaft von 1844 (6.389 Mitglieder, alle aus Freiburg) hat 27.750 qm gemietet. Der PTSV Jahn Freiburg (2.223 Mitglieder, davon 2.111 aus Freiburg) hat 35.600 qm gemietet. Beim Freiburger Tennis-Club (818 Mitglieder, davon 709 aus Freiburg) sind es 14.240 qm, und beim SC Freiburg (40.000 Mitglieder, davon 6200 aus Freiburg) sind es 53.000 qm.
Im Juni und Oktober 2022 kamen alle Akteurinnen und Akteure der Sportachse Ost unter Leitung des Sportdezernates zusammen. Dabei ging es um aktuelle Entwicklungen auf der Sportachse, die Nachnutzung des Dreisamstadions, um Ideen fĂŒr die StĂ€rkung von Kooperationen zwischen den Vereinen und die stĂ€rkere Ăffnung der gesamten Sportachse Ost nach auĂen. Alle Beteiligten waren sich einig im Wunsch nach Weiterentwicklung der Sportachse Ost aus sportfachlicher und stĂ€dtebaulicher Perspektive. Mehrere aktuelle Entwicklungen deuten bereits in diese Richtung:
Der PTSV Jahn Freiburg plant ein inklusives und ökologisches Konzept zur Weiterentwicklung des VereinsgelĂ€ndes (âJahn 2032â.) Der Bau einer neuen Sporthalle als Ersatz fĂŒr die abgĂ€ngige Karl-Burg-Halle wurde in der Mitgliederversammlung im Juli 2022 beschlossen. Entsprechende Mittel wurden beim Sportreferat fĂŒr den Doppelhaushalt 2023/2024 beantragt und werden dort beraten. Das Gesamtvolumen betrĂ€gt 13,7 Millionen Euro, davon 11,6 Millionen fĂŒr den Neubau der Halle. AuĂerdem steht auf dem VereinsgelĂ€nde der Bau einer Tennishalle, die Umwandlung des Tennen- in einen kleinen Kunstrasenplatz, die Anlage eines Multifunktionsfeldes und eines japanischen Dojos an.
Die Freiburger Turnerschaft von 1844 plant in ihrem Konzept âFT-Sportparkâ umfangreiche Sanierungen, Optimierungen und Weiterentwicklungen bei GebĂ€uden und FreiflĂ€chen des Vereins. Der Sportpark soll auch fĂŒr Nicht-Mitglieder stĂ€rker nutzbar werden. Ab dem DHH 2023/2024 bezuschusst die Stadt Freiburg das Konzept mit insgesamt 9 Millionen Euro. DarĂŒber hinaus plant die FT den Bau eines Sportkindergartens auf zwei der neun TennisplĂ€tze, die von der UniversitĂ€t angemietet sind. Aktuell ist er in Containern auf dem Parkplatz der FT untergebracht. Die Stadt unterstĂŒtzt diese PlĂ€ne.
Der Tennisclub Freiburg will vorrangig die HallenkapazitĂ€ten und damit seine Trainings- und Spielmöglichkeiten in Wintermonaten erhöhen, aber auch andere RĂŒckschlagsportarten anbieten, z.B. Padel (dabei spielen auf einem tennisĂ€hnlichen Feld vier Personen ĂŒber ein Netz bzw. ĂŒber die Banden). Auf zwei brachliegenden kleineren FlĂ€chen sollen Courts mit und ohne Ăberdachung entstehen, sowie ein ganzjĂ€hrig nutzbarer Multifunktionsplatz.
Alle MaĂnahmen der genannten Vereine und auch des SC Freiburg tragen dazu bei, die VereinsgelĂ€nde besser auszulasten, leerstehende KleinflĂ€chen zu nutzen und die Angebote des Vereins attraktiver zu machen. Ăber die Verwendung ökologischer Baumaterialien und die UmrĂŒstung auf regenerative Energien wollen die Vereine ihren Beitrag zur angestrebten KlimaneutralitĂ€t leisten.
Im Gegensatz zu Vereinsanlagen ist das GelĂ€nde des Sportinstituts (IfSS) der UniversitĂ€t Freiburg in Landeseigentum. Es wird fĂŒr Lehre, Trainingszwecke un den Hochschulsport genutzt. Die UniversitĂ€t plant aktuell keine baulichen Ănderungen und will die Nutzung ihrer SportflĂ€chen beibehalten. Unbefriedigend fĂŒr die UniversitĂ€t wie auch fĂŒr die Stadt ist der Zustand der WesttribĂŒne des Unistadions und der darunter liegenden Parkgarage; beides kann seit vielen Jahren nicht nutzbar. In GesprĂ€chen mit der UniversitĂ€t ging es zudem auch um den Ăkosportplatz der UniversitĂ€t, der pro Woche nur rund sechs Stunden genutzt wird. Eine stĂ€rkere Belegung wĂŒrde zur Entlastung der FlĂ€chenproblematik an der Sportachse Ost beitragen; sie wird nun geprĂŒft, wie auch Möglichkeiten der Umgestaltung oder Reaktivierung der brach liegenden WesttribĂŒne.
Um die Sportachse Ost weiterzuentwickeln, fĂŒr die Bevölkerung zu öffnen und die FlĂ€chen optimal zu gestalten, sind einige PrĂŒfauftrĂ€ge zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes notwendig. In den nĂ€chsten Jahren relevant werden voraussichtlich fĂŒnf davon: die baurechtliche PrĂŒfung und ggf. Genehmigung des Dreisamstadions z. B. bei Umbau/RĂŒckbau von TribĂŒnen oder beim Bau des Kunstrasenplatzes; ein LĂ€rmgutachten bei UmbaumaĂnahmen; die Anlage eines durchgĂ€ngigen Bewegungsbandes (Laufparcours) ĂŒber die gesamte Sportachse Ost; die PrĂŒfung der StellplĂ€tze auf der gesamten Sportachse (mögliche BĂŒndelung) und ggf. Einbindung in ein MobilitĂ€tskonzept. Zu prĂŒfen ist auch der RĂŒckbau der OsttribĂŒne im Dreisamstadion. Der SCF hat keinen Bedarf fĂŒr diese FlĂ€che. Denkbar wĂ€re die Anlage von SportflĂ€chen fĂŒr die umliegenden Breitensportvereine, ErsatzflĂ€chen fĂŒr die Tennisanlage der UniversitĂ€t oder der Bau einer Halle. | | | | | |
| | | | | | Freiburg hilft Partnerstadt in der Ukraine | Anschaffung von vier groĂen Generatoren zur Notstromversorgung der Bevölkerung von Freiburgs Partnerstadt Lviv
Förderzusage des Bundes ĂŒber 1,1 Millionen deckt die Kosten ab
Auch Freiburgs Partnerstadt Lviv (Lemberg) ist zunehmend von den Folgen des Krieges betroffen. Um die Stromversorgung der dortigen Bevölkerung zu unterstĂŒtzen, hat die Stadt Freiburg bei der Bundesregierung um Fördermittel nachgefragt. Jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: Das Bundesministerium fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Finanzierung von Generatoren zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung in Lviv zugesagt.
Der jetzt eingetroffene Zuwendungsbescheid umfasst rund 1,1 Millionen Euro, das entspricht der vollstĂ€ndigen Antragssumme. OberbĂŒrgermeister Horn freut sich ĂŒber die Zusage und erlĂ€utert: âDas ist in diesen schlimmen Zeiten mal eine richtig gute Nachricht fĂŒr unsere Partnerstadt. Ich freue mich sehr, dass wir dank der groĂzĂŒgigen Förderung vier dringend benötigte Stromgeneratoren besorgen können, um die mich mein Lemberger Amtskollege Sadovy gebeten hatte. Unsere ukrainischen Freundinnen und Freunde werden auch weiterhin unsere UnterstĂŒtzung brauchen.â
OberbĂŒrgermeister Horn hat die Neuigkeit seinem ukrainischen Kollegen bereits am Telefon ĂŒbermittelt. Die Generatoren wurden von der Freiburger Stadtverwaltung schon bestellt und sollen möglichst in den kommenden zwei Wochen auf den Weg nach Lviv gehen. | | | | | |
| | | | | | Handyversicherung: Meist teuer und fast immer mit Haken | Eine Handyversicherung zahlt, wenn der Besitzer das Handy selbst beschĂ€digt, etwa durch Fallenlassen. So die Theorie. In der Praxis gibt es aber zahlreiche Haken im Kleingedruckten, so dass die Versicherung oft nicht das leistet, was sich die Kunden erwarten. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr ihre Zeitschrift Finanztest 19 Handyversicherungen untersucht und stellt ĂŒbersichtlich dar, welche Versicherung wann tatsĂ€chlich leistet.
Im Kleingedruckten der Police steht, wann die Versicherung leistet â und in welcher Form. Ist ein Handy durch Sturz oder FlĂŒssigkeitsschaden zerstört, entscheidet meist der Versicherer, ob es Geld oder ein ErsatzgerĂ€t gibt. HĂ€ufig kann das Ersatzhandy auch ein gebrauchtes GerĂ€t sein. Oder ein anderes Handy âgleicher Art und GĂŒteâ. Gibt es statt eines Ersatzhandys Geld, bekommt Kunde oder Kundin oft schon kurz nach dem Erwerb nur noch einen Bruchteil vom Kaufpreis des zerstörten Handys. Und bei fast allen Versicherern zahlt man eine Selbstbeteiligung, wenn die Versicherung in Anspruch genommen wird.
Teuer ist eine Handyversicherung auĂerdem. Je teurer das Smartphone, desto teurer die Versicherungspolice. Ein 580 Euro teures GerĂ€t fĂŒr zwei Jahre zu versichern, kostet zwischen 82 und 240 Euro. FĂŒr ein 1.300-Euro teures GerĂ€t liegen die Preise fĂŒr den zweijĂ€hrigen Versicherungsschutz zwischen 127 und 312 Euro.
FĂŒr alle, die ihre Handyversicherung mit einem Diebstahlschutz ergĂ€nzen wollen, wird es noch teurer â aber nicht besser. Denn die Bedingungen im Kleingedruckten, damit die Versicherung leistet, können die meisten Kunden nicht einhalten.
Fazit der Stiftung nach ihrem Test: Eine Handyversicherung hat hohes EnttÀuschungspotenzial und gehört nicht zu den wichtigen Versicherungspolicen.
Der Test Handyversicherung findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/handyversicherung. | | Mehr | | | |
| | | | | | Baustellenbedingte Ănderungen im SC Verkehr am Sonntag | Durch die baustellenbedingten Unterbrechungen der Stadtbahnlinien 1 und 3 ergeben sich Ănderungen bei der Fahrt zum Heimspiel des SC Freiburg am kommenden Sonntag.
Die Stadtbahnlinie 1 verkehrt ganztĂ€gig auf ihrem Baustellenfahrweg von Littenweiler ĂŒber âBertoldsbrunnenâ und âHauptbahnhofâ zur Haltestelle âRobert-Koch-StraĂeâ und weiter bis âMesseâ.
Die Stadtbahnlinie 4 fĂ€hrt auf ihrem regulĂ€ren Linienfahrweg von ZĂ€hringen kommend ĂŒber âBertoldsbrunnenâ, âHauptbahnhofâ und âRobert-Koch-StraĂeâ bis âMesseâ.
Zudem werden SonderzĂŒge auf der Strecke âBertoldsbrunnenâ â âHauptbahnhofâ â âRobert-Koch-StraĂeâ â âMesseâ eingesetzt.
Auf dem Streckenabschnitt âBertoldsbrunnenâ â âMesseâ fĂ€hrt dann alle vier Minuten ein Fahrzeug Richtung Stadion.
ZusĂ€tzlich zum Stadion-Sonderverkehr mit der Stadtbahn wird die Omnibuslinie 22 verstĂ€rkt. Der Zusatzbus fĂ€hrt â zusĂ€tzlich zu den regulĂ€ren Kursfahrzeugen - alle 15 Minuten im Streckenabschnitt âBissierstraĂeâ â âTechnische FakultĂ€tâ, als Direktverbindung ohne Zwischenhalt. Die erste Sonderfahrt vor dem Spiel startet um 14.30 Uhr an der BissierstraĂe, nach dem Spiel erfolgt die erste Fahrt ab âTechnische FakultĂ€tâ um 19:38 Uhr. | | | | | |
| | | | | | ASF sammelt Schnittgut ein | Vom 7. bis 25. November sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten GĂ€rten ein. Die GartenabfĂ€lle werden gehĂ€ckselt und kompostiert. Die Abholtermine fĂŒr jede StraĂe sind im diesjĂ€hrigen Abfallkalender, in der ASF-Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss zusammengebunden sein und darf eine LĂ€nge von maximal 120 Zentimetern haben. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bĂŒndeln lĂ€sst, kann in Kartons oder PapiersĂ€cken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in PlastiksĂ€cken wird von der ASF nicht mitgenommen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: StĂŒtzmauer am Schlossbergring wird ĂŒberprĂŒft | Die StĂŒtzmauer am Schlossbergring wird ab Montag, 7. November, ĂŒberprĂŒft. Es ist aus Stand- und VerkehrssicherheitsgrĂŒnden notwendig, dass eine Spezialbaufirma an der StĂŒtzwand Ankerlasten umverteilt.
In Fahrtrichtung Norden wird der Radverkehr im betroffenen Bereich auf den Kfz-Fahrstreifen umgeleitet. Als Alternativroute können Radfahrende auch die Querung am Schwabentor und anschlieĂend die HerrenstraĂe nutzen. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Zwei WindrÀder in Kappel | Verwaltungsgerichtshof weist Widerspruch einer Initiative ab und gibt der Stadt Freiburg im Verfahren zum Taubenkopf Recht
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-WĂŒrttemberg hat in Sachen WindrĂ€der auf dem Taubenkopf in Freiburg-Kappel eine wichtige Etappen-Entscheidung getroffen.
Im Beschluss vom 20.10.2022 wird der Eilantrag der Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald (LANA) zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung von Widerspruch und Klage abgelehnt. Inhaltlich erkennt der VGH insbesondere gegen artenschutzrechtliche Vorgaben keine VerstöĂe. AuĂerdem sei die BeeintrĂ€chtigung des Landschaftsbilds gerechtfertigt. Damit hat die Stadt Freiburg, die den Bau zweier WindrĂ€der auf dem Taubenkopf politisch befĂŒrwortet und rechtlich genehmigt hat, einen Etappensieg errungen â und der Antragsteller könnte jederzeit mit den Bauarbeiten beginnen.
Ein endgĂŒltiges Urteil steht noch aus. Entscheidungen im vorlĂ€ufigen Rechtsschutz (wie in diesem Fall) besitzen aber eine erhebliche PrĂ€judizwirkung, weil der VGH auf Basis der ihm vorliegenden Informationen davon ausgeht, dass er voraussichtlich auch in der Hauptsache die Genehmigung fĂŒr rechtmĂ€Ăig halten wird.
Freiburg setzt in Sachen Energiewende auf Erneuerbare Energie und hier besonders auch die Windkraft. Aktuell laufen auf dem Rosskopf vier Windkraft-Anlagen Enercon E-66/18.70 mit jeweils 1,8 Megawatt (MW) Nennleistung und 98 Meter Nabenhöhe; eine der vier Anlagen liegt auf Gundelfinger Gemarkung.
Auf der HolzschlĂ€germatte laufen ebenfalls zwei WindrĂ€der Enercon E-66/18.70. Auch sie haben jeweils 1,8 MW Nennleistung und 98 m Nabenhöhe. Im August 2022 wurde die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr eine Anlage des Typs Enercon E-138 EP3 E2 mit 138 m Nabenhöhe (Gesamthöhe 229 m) und 4,2 MW Leistung erteilt. Die neue Anlage soll die beiden bestehenden ersetzen.
Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr den Taubenkopf in Freiburg-Kappel wurde am 7. Dezember 2021 erteilt. Sie gilt fĂŒr die Errichtung und den Betrieb von 2 Anlagen Enercon E-160 EP5 E2 mit jeweils 5,5 MW Leistung und 166 m Nabenhöhe (Gesamthöhe 246 m). Voraussichtlich werden beide Anlagen zusammen jĂ€hrliche 20 Mio Kilowattstunden (kwh) leisten. Der Stromverbrauch fĂŒr einen 4-Personen-Haushalt liegt zwischen 2.500 und 5.000 kWh pro Jahr. Die WindrĂ€der auf dem Taubenkopf wĂŒrden also den Stromverbrauch von 4000 bis 8000 vierköpfigen Familien oder WGs decken.
Nach Ablauf der Widerspruchsfrist liegen dem RegierungsprĂ€sidium Freiburg, das in der Hauptsache entscheiden muss, zwei WidersprĂŒche von betroffenen Anwohnern und drei WidersprĂŒche von UmweltverbĂ€nden vor. Ăber diese wird das RegierungsprĂ€sidium noch entscheiden. Einer der VerbĂ€nde, die Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald, hatte zudem einen Eilantrag beim VGH zur Wiederherstellung der aufschiebenden Bedingung nach § 80 VwGO gestellt. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. | | | | | |
| | | | | | Amerikanischen Faulbrut bedroht Bienenvölker in Freiburg | Keine Gefahr fĂŒr andere Tiere oder Menschen â Sperrbezirk wird aufrechterhalten
Im Juni wurde bei einem Bienenstand im Stadtkreis Freiburg der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, auch unter dem Namen âBösartige Faulbrutâ bekannt. Der Erreger stellt keine Gefahr fĂŒr ausgewachsene Honigbienen, andere Tiere oder Menschen dar.
In den vergangenen Monaten wurden sĂ€mtliche Bienenvölker in einem Kilometer Radius (so genannter Sperrbezirk) um das seuchenkranke Volk von den BienensachverstĂ€ndigen und der VeterinĂ€rbehörde des Amtes fĂŒr öffentliche Ordnung auf Krankheitsanzeichen untersucht und Proben entnommen. Dabei wurde ein weiteres Volk festgestellt, dass die sehr resistenten Sporen der Amerikanischen Faulbrut in sich trĂ€gt. Somit muss der Sperrbezirk in der Stadt ĂŒber den Winter aufrechterhalten bleiben. Die Ende Juni erlassene AllgemeinverfĂŒgung gilt, bis im kommenden FrĂŒhjahr alle Bienenvölker ein weiteres Mal untersucht wurden.
Verschleppung vermeiden â Was jede und jeder tun kann:
Honig, der von befallenen Bienenvölkern gewonnen wurde, enthĂ€lt viele Bakterien-Sporen. Diese sind fĂŒr den Menschen ungefĂ€hrlich. Der Honig bleibt somit fĂŒr den menschlichen Verzehr geeignet. Da man eine Sporenbelastung jedoch nicht sehen kann, darf Honig unter keinen UmstĂ€nden an Bienen verfĂŒttert werden und ist stets bienensicher aufzubewahren.
Leider kommt es immer wieder zur achtlosen Entsorgung von HonigglĂ€sern im Glascontainer. Diese stellen fĂŒr Bienen eine leicht zugĂ€ngliche Nahrungsquelle dar und werden gezielt angeflogen. Der Bienengesundheitsdienst und die VeterinĂ€rbehörde bitten dringend darum, nicht gespĂŒlte HonigglĂ€ser keinesfalls einfach in den Glascontainer zu werfen! Honigreste sollten immer fĂŒr Bienen unzugĂ€nglich ĂŒber den RestmĂŒll entsorgt werden.
Sporenfund in unsachgemÀà entsorgtem Honigglas in St. Georgen
Im Stadtteil St. Georgen wurde ein zum Teil noch gefĂŒlltes Honigglas im Altglascontainer bemerkt, das Bienen bereits als Futterquelle anflogen. Bei der Untersuchung bestĂ€tigte sich die BefĂŒrchtung: Eine hohe Sporenlast der Amerikanische Faulbrut wurde festgestellt. Aus diesem Grund wurden im Bereich der SchneeburgstraĂe Imker gebeten, auf klinische Erscheinungen bei ihren Völkern zu achten und im FrĂŒhjahr mit den zustĂ€ndigen BienensachverstĂ€ndigen eine Probe zu entnehmen.
Die AllgemeinverfĂŒgung der Stadt Freiburg steht zur allgemeinen Information online. | | Mehr | | | |
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