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Verschiedenes
| | | | | Freiburger Silvesternacht: Hilfeleistungs- und Brandeinsatz | Der Jahreswechsel gestaltete sich für die Feuerwehr Freiburg ohne größere Einsätze und in der Anzahl der Einsätze als überschaubar.
Im Vorfeld der Silvesternacht wurden auch dieses Jahr wieder neben der Berufsfeuerwehr auf der Feuerwache, mehrere Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr zu Bereitschaftsdiensten in ihren Gerätehäusern eingeteilt.
Zwischen 22:00 - 4:00 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 11 Brandeinsätzen und 3 Hilfeleistungen aus.
Bei den Brandeinsätzen reichte das Einsatzspektrum vom Briefkastenbrand über den Müllcontainer bis hin zum Balkonbrand.
Personenschäden mussten bei den Brandeinsätzen keine beklagt werden.
Im Bereich der Hilfeleistungseinsätzen wurde am Schlossberg, in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst eine verletzte Person aus unwegsamen Gelände gerettet. | | | | | |
| | | | | | Freiburger Silvesternacht: Tausende machten mit der VAG die Nacht zum Tag | Seit dem Jahrtausendwechsel machen die Straßenbahnlinien und die meisten Buslinien der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in der Silvesternacht die Nacht zum Tag, um die zahlreichen feiernden Einheimischen und Gäste stressfrei und vor allen Dingen sicher nach Hause zu geleiten. Nach Schätzungen der VAG nutzten zwischen 0.30 und 4.30 Uhr rund 9.000 Fahrgäste die halbstündlich fahrenden Stadtbahnen und die angeschlossenen Buslinien. Nach den Aussagen der diensthabenden Verkehrsmeister lief alles „ruhig und geordnet“ ab.
Wie jedes Jahr stieg die Zahl der Fahrgäste etwa von 23 Uhr an sehr stark. Viele wollten pünktlich um Mitternacht am Bertoldsbrunnen das Neue Jahr begrüßen. Für die Stadtbahnen gab es dort zeitweise kein Durchkommen mehr, denn der Bertoldsbrunnen war zu dieser Zeit fest in der Hand von Feiernden. Die Straßenbahnlinien wurden – ähnlich wie am Rosenmontag üblich – an den Haltestellen „Stadttheater“, „Siegesdenkmal“, „Holzmarkt“ und „Oberlinden“ gebrochen.
Nachdem das Schienenreinigungsfahrzeug der VAG die Gleise rund um den Bertoldsbrunnen für Straßebahnen wieder befahrbar gemacht hatte, konnten alle Stadtbahnlinien von 1.30 Uhr an auch diesen zentralen Punkt im Liniennetz wieder passieren.
Ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zeigte, bestätigte sich auch bei diesem Jahreswechsel. Etwa von ein Uhr an waren viele der Stadtbahnfahrzeuge sehr gut besetzt – und das nicht nur von der Stadtmitte aus, sondern auch bei den Fahrten Richtung Innenstadt. Gelegentlich sorgten blockierte Türen für Verspätungen.
Der Bus- und Stadtbahnbetrieb der VAG lief von den kleineren Verspätungen abgesehen in dieser Nacht nahezu störungsfrei. Nur bei einer Rangelei zwischen Fahrgästen musste gegen drei Uhr die Polizei am Paula-Modersohn-Platz eingreifen.
Freiwilliges Begleitpersonal
Um die Fahrerinnen und Fahrer in dieser besonderen Nacht zu unterstützen, setzte die VAG zusätzliche Fahrzeugbegleiter ein. So war auf allen Straßenbahnen zusätzliches Personal „an Bord“, um bei der Abfertigung an Haltestellen mitzuhelfen, aber auch, um bei zu ausgelassenen Feiernden Rücksicht gegenüber den anderen Fahrgästen einzufordern. | | | | | |
| | | | | | Europapark Rust: Philipp Lahm kommt zur 20. José Carreras Gala | am Donnerstag, 18. Dezember 2014, ab 20.15 Uhr
„Ich helfe gern. Die Partnerschaft mit der José Carreras Leukämie-Stiftung und meinem Sommercamp ist eine ganz besondere, die mir immer wieder verdeutlicht, dass Gesundheit die Voraussetzung für alles ist, nicht nur im Fußball, sondern im Leben“, sagt Philipp Lahm. Der Kapitän der deutschen Fußball-Weltmeister-Mannschaft wird am Donnerstag, 18. Dezember 2014, einer der vielen Stars sein, die in der 20. José Carreras Gala im Europa-Park zu Gast sind. Im frei empfangbaren Fernsehen überträgt SAT.1 Gold die Jubiläumsgala (www.josecarrerasgala.de) ab 20.15 Uhr live aus Deutschlands größtem Freizeitpark.
José Carreras: „Philipp Lahm hat ein großes Herz. Er unterstützt die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung seit Jahren. Das in guter Kooperation mit der Philipp Lahm-Stiftung jährlich ausgerichtete Philipp Lahm Sommercamp für junge Leukämiepatienten ermöglicht Kindern, die die schreckliche Krankheit überstanden haben, wieder den Weg zurück ins Leben zu finden. Ich habe mich auch sehr für Philipp über den deutschen WM-Titel gefreut. Eben nicht nur, weil er ein exzellenter Fußballer ist, sondern wegen seines vorbildlichen sozialen Engagements.“
Auf dem Weg zu seinem Ziel „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem“ wird José Carreras auch in der Jubiläums-Gala wieder von namhaften nationalen und internationalen Künstler unterstützt, die mit ihrem Auftritt Spenden für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung sammeln. Zugesagt hat jetzt Laith Al-Deen. Der Popmusiker und Musikproduzent steht nun gemeinsam mit David Garrett, Chris de Burgh, Albert Hammond, Klaus Meine, Christina Stürmer, Annett Louisan, Söhne Mannheims, Katja Ebstein und Chima auf der Bühne.
Laith Al-Deen: „Ich durfte die José Carreras Gala bereits mit den „Fighting Spirits“ unterstützen. Diese Band – bestehend aus Jugendlichen, die den Krebs bekämpfen oder ihn überstanden haben – hat mich mit ihrem Mut wirklich beeindruckt. Das Engagement von Herrn Carreras tut dies ebenfalls!”
An der Seite von Gastgeber José Carreras führt Nina Eichinger durch den Abend. Und als Panel-Kapitän berichtet SAT.1 Moderator Matthias Killing vom aktuellen Spendenstand. Am Telefon sitzen zahlreiche Prominente, wie Elmar Wepper, Regine Sixt, Ingo Lenßen, Alexander Hold, Alexandra Rietz, Kai Böcking, Magdalena Brzeska, Alexandra Kamp, Felix Baumgartner, Vivien Konca, Nikeata Thompson, Norman Langen, Rhea Harder, Christina Surer, Martin Tomczyk, Viktoria Brams und Tanja Szewczenko.
Die José Carreras Gala ist eines der erfolgreichsten Charity-Formate im deutschsprachigen Fernsehen. Dank der bislang über 100 Millionen Euro an Spenden konnten mittlerweile über 1000 Forschungs- und Sozialprojekte finanziert werden, die helfen, Leukämie zu überwinden und Leid zu lindern.
Spendenkonto: Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung
Konto: 319 96 66 01
BLZ: 700 800 00
Commerzbank AG München
SWIFT-BIC: DRESDEFF700
IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01
Spenden-Telefonhotline*: 01802 400 100 (aus dem Ausland: 0049 1802 400 100)
*Kosten aus dem deutschen Festnetz: 0,06 €, Kosten aus dem dt. Mobilfunknetz: max. 0,42 €
Spenden-SMS: 81190 Kennwort: Blutkrebs | | Mehr | | | |
| | | | | | Europapark Rust: Beliebtester Ort auf Facebook | Deutsche küren den Europa-Park zur beliebtesten Touristenattraktion 2014
Platz 1 für den Europa-Park im größten sozialen Netzwerk Facebook. Deutschland ist ein attraktives Reiseland. Einzigartige Sehenswürdigkeiten ziehen Gäste aus aller Welt magisch an. Nun hat Facebook ermittelt, welche deutschen Orte unter den Nutzern am gefragtesten waren. Der Europa-Park zeigte dabei die meisten Check-ins auf und hat den Kölner Dom auf den 2. Platz verwiesen.
In Deutschland gibt es eine Vielzahl bekannter Orte und Sehenswürdigkeiten. In den diesjährigen Top Ten der beliebtesten Orte befinden sich Größen wie das Oktoberfest, die Allianz Arena und das Schloss Neuschwanstein. 2014 markierten sich die meisten Facebook-Nutzer im Europa-Park. Die Nutzer haben die Möglichkeit, sich an interessanten Orten, an denen sie sich befinden, zu markieren. So können sie die Erlebnisse mit ihren Freunden auf Facebook teilen. Die Check-in Daten wurden von Facebook anonym ausgewertet und in einem Ranking zusammengefasst, welches den Europa-Park als beliebtesten Ort 2014 auszeichnet.
Die Facebook Studie reit sich ein in eine lange Liste von Auszeichnungen für den Europa-Park in 2014. Mitte des Jahres wurde Deutschlands größter Freizeitpark von der weltweit größten Reise-Website, TripAdvisor, mit dem „Travellers‘ Choise Award“ zu Europas beliebtestem Freizeitpark ausgezeichnet. Millionen Urlauber und Reisende aus der ganzen Welt hatten ihre Stimme abgegeben. Ende Oktober folgte die Kür. Der Europa-Park wurde bei den „Golden Ticket Awards“ in San Diego als erster europäischer Freizeitpark zum „Besten Freizeitpark weltweit“ gewählt. Zu dieser Abstimmung wurden erfahrene Freizeitpark- und Achterbahnexperten aus der ganzen Welt durch die US-amerikanische Fachzeitschrift „Amusement Today“ eingeladen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Abfallkalender 2015 wird an alle Haushalte verteilt | Mit der nächsten Ausgabe des städtischen Amtsblatts am Freitag, 5. und Samstag, 6. Dezember, wird auch der Freiburger Abfallkalender 2015 an alle Haushalte in der Stadt verteilt. Die Bürgerinnen und Bürger der eingemeindeten Ortsteile erhalten ihre Exemplare am darauf folgenden Wochenende.
Der Kalender wird von der Stadt Freiburg gemeinsam mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) herausgegeben. Ausführlich geht das achtseitige Heft auf die Regelungen zur Abfallentsorgung ein und beschreibt die Sortierung von Wertstoffen wie Altpapier, Bioabfall und Elektrogeräten. Dem Abfallkalender beigelegt sind die Sperrmüll-Bestellkarten und ein vollständiges Straßenverzeichnis, in dem die Abfuhrtermine für 2015 aufgeführt sind.
Der Abfallkalender 2015 liegt ab Dienstag, 9. Dezember, auch an der Bürgerberatung im Rathaus, bei vielen städtischen Einrichtungen sowie bei den Recyclinghöfen aus. Haushalte, die versehentlich keinen Abfallkalender erhalten haben, können sich dorthin oder an die ASF, Telefonnummer: 76707-430 und 76707-721, per Fax: 76707-9302 oder per E-Mail unter info@abfallwirtschaft-freiburg.de wenden. | | | | | |
| | | | | | Welt-AIDS-Tag: Aufklärung darf nicht nachlassen | Prävention muss weltweit an der Lebenswelt der Menschen ansetzen
Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember 2014 erklärt Axel Blumenthal, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):
"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gedenkt anlässlich des Welt-AIDS-Tages den vielen Millionen Menschen, die den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit verloren haben. Zugleich gilt es Solidarität und Unterstützung mit HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen zu zeigen. Es ist erschreckend, dass es nach wie vor Menschen gibt, die aus Unwissenheit oder Vorurteilen HIV-Positiven oder an AIDS erkrankten Menschen etwa nicht die Hand geben wollen. Die meisten Menschen können heute in Deutschland aufgrund der medizinischen Fortschritte und Versorgung auch mit einer HIV-Infektion ein selbstbestimmtes Leben führen und in jedem Beruf arbeiten. Tabuisierung, Diskriminierung und Stigmatisierung sind folglich fehl am Platz.
Dennoch ist jede Neuinfektion eine Infektion zu viel. Zielgruppengerechte Aufklärung und Prävention bleiben weiterhin unabdingbar. Dazu gehört selbstverständlich eine Aufklärung an Schulen, die auch nicht-heterosexuelle Menschen anspricht und informiert. AIDS-Prävention muss mit der Stärkung schwuler und bisexueller Männer und ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung einhergehen. Je offener Menschen mit ihrer sexuellen Identität umgehen können, desto reflektierter setzen sie sich mit Präventionsanforderungen auseinander.
Doch der Kampf gegen HIV und AIDS ist ein weltweiter Kampf. In vielen Staaten stehen HIV-positiven und AIDS erkrankten Menschen die medizinischen Fortschritte nicht zur Verfügung. Deutschland muss sich daher im Zuge seiner Entwicklungszusammenarbeit daran beteiligen, dass der Zugang zu Informationen, Kondomen und Gesundheitsversorgung für alle gesichert ist.
Ein Engagement gegen HIV und AIDS ist ohne den Kampf gegen die Kriminalisierung gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen nicht möglich. Die Deutsche Bischofskonferenz hat betont, dass HIV / AIDS auch eine Realität innerhalb der Kirche ist und der Kirche daher eine entscheidende Rolle im Kampf gegen HIV und Aids zukommt. Nimmt sie diese Rolle ernst, dann muss sie für eine Sexualmoral einstehen, die an der Realität der Menschen ansetzt und nicht an moralischen Dogmen. Eine erfolgreiche HIV-Prävention meint nicht die Propagierung von Enthaltsamkeit, sondern Aufklärung über die Übertragungswege, Zugang zu Kondomen und die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Sexualität.
Der Einsatz gegen HIV / AIDS muss daher auch ein Einsatz für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern sein." | | | | | |
| | | | | | Gedenkstättenportal informiert über Geschichte der NS-„Euthanasie“-Verbrechen | Ausstellungen, Vorträge und Gedenkveranstaltungen erinnern landesweit an den Beginn der Mordaktionen in Grafeneck vor 75 Jahren
Am 14. Oktober 1939 wurde das Samariterstift Grafeneck für „Zwecke des Reichs“ beschlagnahmt, kurze Zeit später, im Januar 1940, begann dort der Mord an 10.654 Menschen mehrheitlich mit Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung. 75 Jahre nach diesem Zivilisationsbruch möchte die Gedenkstätte Grafeneck in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auf die vielfältigen Veranstaltungsangebote hinweisen, die sich mit den „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit, aber auch mit der historischen Aufarbeitung und der Geschichte der Erinnerungskultur befassen.
Die als „lebensunwertes Leben“ stigmatisierten Opfer von Grafeneck auf der Schwäbischen Alb wurden aus 48 Behinderteneinrichtungen und psychiatrischen Kliniken aus dem heutigen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen deportiert. Sie stammten ursprünglich aus allen Stadt- und Landkreisen des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge hatte jede größere Stadt und eine überwältigende Zahl mittlerer und kleinerer Gemeinden Opfer zu beklagen. Viele Veranstaltungen, die landesweit in Vorbereitung sind, verweisen auf diese Betroffenheit.
Das Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de listet auf Sonderseiten diese aktuellen Veranstaltungen auf und bietet interessierten Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit zu weitergehender Information. „Das breite bürgerschaftliche Engagement, das sich in den Veranstaltungen widerspiegelt, zeigt, dass der aktuelle Umgang mit Behinderung und Krankheit, aber auch vielfach die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte, für viele Menschen in Baden-Württemberg ein wichtiges Thema sind“, so der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck Thomas Stöckle.
Hinweise auf weitere Veranstaltungen in Baden-Württemberg zum Themenkreis „Geschichte und Erinnerungskultur. 75 Jahre NS-Euthanasie-Verbrechen“ nimmt der Fachbereich Gedenkstättenarbeit gerne auf.
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart | | Mehr | | | |
| | | | | | Ausstellungstipp: KAMAGURKA - How to become a German | Die Deutschwerdung des Kamagurka
caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst
bis 22. März 2015
Um Kamagurka in Deutschland bekannter zu machen, initiiert das caricatura museum frankfurt ein weltweit einzigartiges museales Projekt: die künstlerische Einbürgerung eines Cartoonisten.
Kamagurka wird zu seiner Ausstellung anreisen, für eine Woche in Frankfurt wohnen und sich verschiedenen Prüfungen stellen, die seine Deutschwerdung beweisen und dokumentieren. Damit will er zeigen: Deutsche akzeptieren in Wahrheit nur andere Deutsche als ebenbürtig. Um also als Humorist bestehen zu können, muss Kamagurka selbst Deutscher werden; nur so kann er die Anerkennung dieser Menschen finden, die seine neuen Landsleute werden sollen.
Ganz nebenbei geraten so Klischees über Deutschland und seine Einwanderer ins Visier, desgleichen die Schwierigkeiten, die auftreten, wenn Humor Landes- und Sprachgrenzen überschreitet. Und nicht zuletzt nimmt er auch die Diskussion um die europäische Freizügigkeit aufs satirische Korn.
Diese Ausstellung umfasst die wichtigsten, aus Titanic und anderen deutschen Publikationen bekannten Werke, aber auch Sketche, Dramolette, Skulpturen und Gemäldeserien. Kamagurka beweist damit, dass er ein ökonomisch wertvoller Einwanderer ist, der seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten kann. Die Ausstellung selbst hat er nach den berühmten deutschen Sekundärtugenden geordnet: Fleiß, Pünktlichkeit, Anstand, Disziplin, Pflichtbewusstsein. Diese Werte stehen symbolisch vor den einzelnen Abschnitten der Ausstellung und ermöglichen eine thematische Gliederung des umfangreichen Werks; sie unterstreichen nachdrücklich den „Bewerbungscharakter“ der Aktion.
Kamagurka lädt ein, ihn zu zwei Exkursionen zu begleiten:
Samstag, 29. November und Sonntag, 30. November,
jeweils 14 Uhr, Start am Museum.
Eintritt frei
Anlässlich der Ausstellung bietet Kurator Leo Fischer eigene Führungen an:
Mittwoch, 10.12. 2014 18 Uhr
Sonntag, 14.12. 2014 15 Uhr
Mittwoch, 14.01. 2015 18 Uhr
Sonntag, 18.01. 2015 15 Uhr
Der Eintritt beträgt 4 € zuzüglich des Museumseintritts | | Mehr | | | |
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