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Verschiedenes
| | | | | Gedenkstättenportal informiert über Geschichte der NS-„Euthanasie“-Verbrechen | Ausstellungen, Vorträge und Gedenkveranstaltungen erinnern landesweit an den Beginn der Mordaktionen in Grafeneck vor 75 Jahren
Am 14. Oktober 1939 wurde das Samariterstift Grafeneck für „Zwecke des Reichs“ beschlagnahmt, kurze Zeit später, im Januar 1940, begann dort der Mord an 10.654 Menschen mehrheitlich mit Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung. 75 Jahre nach diesem Zivilisationsbruch möchte die Gedenkstätte Grafeneck in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auf die vielfältigen Veranstaltungsangebote hinweisen, die sich mit den „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit, aber auch mit der historischen Aufarbeitung und der Geschichte der Erinnerungskultur befassen.
Die als „lebensunwertes Leben“ stigmatisierten Opfer von Grafeneck auf der Schwäbischen Alb wurden aus 48 Behinderteneinrichtungen und psychiatrischen Kliniken aus dem heutigen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen deportiert. Sie stammten ursprünglich aus allen Stadt- und Landkreisen des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge hatte jede größere Stadt und eine überwältigende Zahl mittlerer und kleinerer Gemeinden Opfer zu beklagen. Viele Veranstaltungen, die landesweit in Vorbereitung sind, verweisen auf diese Betroffenheit.
Das Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de listet auf Sonderseiten diese aktuellen Veranstaltungen auf und bietet interessierten Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit zu weitergehender Information. „Das breite bürgerschaftliche Engagement, das sich in den Veranstaltungen widerspiegelt, zeigt, dass der aktuelle Umgang mit Behinderung und Krankheit, aber auch vielfach die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte, für viele Menschen in Baden-Württemberg ein wichtiges Thema sind“, so der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck Thomas Stöckle.
Hinweise auf weitere Veranstaltungen in Baden-Württemberg zum Themenkreis „Geschichte und Erinnerungskultur. 75 Jahre NS-Euthanasie-Verbrechen“ nimmt der Fachbereich Gedenkstättenarbeit gerne auf.
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart | | Mehr | | | |
| | | | | | Ausstellungstipp: KAMAGURKA - How to become a German | Die Deutschwerdung des Kamagurka
caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst
bis 22. März 2015
Um Kamagurka in Deutschland bekannter zu machen, initiiert das caricatura museum frankfurt ein weltweit einzigartiges museales Projekt: die künstlerische Einbürgerung eines Cartoonisten.
Kamagurka wird zu seiner Ausstellung anreisen, für eine Woche in Frankfurt wohnen und sich verschiedenen Prüfungen stellen, die seine Deutschwerdung beweisen und dokumentieren. Damit will er zeigen: Deutsche akzeptieren in Wahrheit nur andere Deutsche als ebenbürtig. Um also als Humorist bestehen zu können, muss Kamagurka selbst Deutscher werden; nur so kann er die Anerkennung dieser Menschen finden, die seine neuen Landsleute werden sollen.
Ganz nebenbei geraten so Klischees über Deutschland und seine Einwanderer ins Visier, desgleichen die Schwierigkeiten, die auftreten, wenn Humor Landes- und Sprachgrenzen überschreitet. Und nicht zuletzt nimmt er auch die Diskussion um die europäische Freizügigkeit aufs satirische Korn.
Diese Ausstellung umfasst die wichtigsten, aus Titanic und anderen deutschen Publikationen bekannten Werke, aber auch Sketche, Dramolette, Skulpturen und Gemäldeserien. Kamagurka beweist damit, dass er ein ökonomisch wertvoller Einwanderer ist, der seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten kann. Die Ausstellung selbst hat er nach den berühmten deutschen Sekundärtugenden geordnet: Fleiß, Pünktlichkeit, Anstand, Disziplin, Pflichtbewusstsein. Diese Werte stehen symbolisch vor den einzelnen Abschnitten der Ausstellung und ermöglichen eine thematische Gliederung des umfangreichen Werks; sie unterstreichen nachdrücklich den „Bewerbungscharakter“ der Aktion.
Kamagurka lädt ein, ihn zu zwei Exkursionen zu begleiten:
Samstag, 29. November und Sonntag, 30. November,
jeweils 14 Uhr, Start am Museum.
Eintritt frei
Anlässlich der Ausstellung bietet Kurator Leo Fischer eigene Führungen an:
Mittwoch, 10.12. 2014 18 Uhr
Sonntag, 14.12. 2014 15 Uhr
Mittwoch, 14.01. 2015 18 Uhr
Sonntag, 18.01. 2015 15 Uhr
Der Eintritt beträgt 4 € zuzüglich des Museumseintritts | | Mehr | | | |
| | | | | | Rust: 600 Gäste üben sich in „Eleganter Schlagfertigkeit“ | Ehrenamtliche Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ im Europa-Park
Am 25. November 2014 ging es im Rahmen von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ um die „Elegante Schlagfertigkeit“. Für Petra Schächtele-Philipp, Referentin und langjährige Trainerin für Rhetorik, Schlagfertigkeit und Führung bedeutet Schlagfertigkeit mehr als nur die passende Antwort oder das letzte Wort zu haben. Rund 600 Zuhörer lauschten gespannt auf das Rüstzeug, um zu jeder Tages- und Nachtzeit die pfiffigste, kreativste und humorvollste Antwort auf jede mehr oder weniger spitze Bemerkung bereit zu haben.
Es gibt ein afrikanisches Sprichwort, das lautet, „Sprich mit freundlichen Worten, doch führe immer einen Knüppel mit!“. Laut Petra Schächtele-Philipp kommt es nicht darauf an, jemanden fertig zu machen, sondern souverän und auf spielerische Weise die eigenen Interessen zu vertreten. „Schlagfertigkeit soll Spaß machen und dient der Unterhaltung. Sie ist zwar kein Mittel, um Probleme zu lösen, kann aber helfen, Positionen neu zu überdenken und zu ordnen“, meint die Referentin.
Humor ist der Schlüssel zu vielen Dingen. Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und über den Dingen zu stehen, sei essentiell. Schlagfertigkeit ist kein Geschenk des Himmels, aber Schlagfertigkeit kann man lernen, davon ist die Referentin fest überzeugt. Ein Zauberwort heißt „üben“ und das zweite „aufschreiben“. Zur Veranschaulichung nannte sie einige schlagfertige Antworten:
Wer hat Ihnen denn diesen Blödsinn erzählt? Antwort: Waren Sie das nicht?
Ich habe nichts zum Anziehen! Antwort: Dann hülle dich in Schweigen!
Du musst auch immer das letzte Wort haben. Antwort: Ja genau!
Die eleganten Schlagfertigkeiten der Referentin sind unerschöpflich. Ihre grundsätzlichen Ratschläge lauten: Man solle kreative Antworten klauen und aufschreiben; sich nicht ärgern, wenn der gute Spruch doch erst 24 Stunden später einfällt. Man könne sich freuen, dass das Unterbewusstsein weiter daran gearbeitet hat. Bemerkungen, die ärgern, sollten gezielt überhört werden. Intelligent schauen und interessiert fragen sei wichtig. Was nicht zumutbar ist, muss kategorisch abgelehnt werden.
Nach über zwei Stunden sind die Notizblöcke der 600 Gäste voll und viele freuen sich bereits auf den nächsten kreativen, humorvollen Schlagabtausch. Mit nach Hause nehmen die Zuhörer viele gute Tipps und Anregungen und die Freude auf viele „Neue Perspektiven“ im kommenden Vortragsjahr. Die Spenden des Vortrags kommen verwaisten Kindern aus der Region zugute, denen der Schritt in ein Leben ohne Eltern damit ein wenig erleichtert werden kann.
Mauritia Mack, die Schwägerin von Marianne Mack, ist Gründerin und Vorsitzende des gemeinnützigen "Vereins Einfach helfen e.V.", der bereits 2008 ins Leben gerufen wurde. „Einfach helfen e.V." engagiert sich für Personen, die durch eine schwere Krankheit oder durch ein Schicksal in existenzielle Not geraten sind und schnelle, unkomplizierte Hilfe brauchen. Außerdem ist Mauritia Mack Ehrenmitglied des "Deutschen Kinderschutzbundes Ortenau e.V.", den sie seit 2008 unterstützt. Seit 2010 gibt es die Charity Schmuckkollektion „Mauritia Mack by Leonardo“, in Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Glashersteller Leonardo. Mauritia Mack wählt aus, welchem sozialen internationalen Projekt ein Teil des Erlöses gespendet wird. Jährlich präsentiert sie zwei Kollektionen für den guten Zweck.
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| | | | | | "Man muss weiter zurückgreifen und tiefer hinsehen" | Stadtdekan Engelhardt beim 70jährigen Gedenken der Bombardierung Freiburgs im Münster
Freiburg (gh). Im Blick auf die historische Verantwortung der Bombardierung Freiburgs, vor 70 Jahren, sagte der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt bei der ökumenischen Gedenkfeier am Donnerstag 27. November im Freiburger Münster: "Ebenso klar ist auch, dass, was aus unserer Stadt vor 70 Jahren binnen 20 Minuten eine Trümmerwüste machte, seinen wahren Grund nicht im Start der 300 britischen Jagdflieger lag. Auch nicht im Beginn des 2. Weltkriegs. Ja, nicht einmal die „Machtergreifung“ ist der Wurzelgrund dafür, dass deutsche Städte in Trümmer gingen. Man muss weiter zurückgreifen und tiefer hinsehen."
Engelhardt nannte den preußischen Militarismus, für den "viele deutsche Herzen brannten", der am Anfang "der bösen Tat" gestanden habe. Im Blick auf die jüngste Geschichte und die aktuelle Weltlage stellte der Theologe die Frage: "Warum habt ihr so lange gezögert, als eine Volksgruppe daran ging, andere auszulöschen, vor den Augen der Welt: damals in Ruanda, in Darfur, jetzt in Irak und Syrien? Warum hatte eure Weltgemeinschaft kein Interesse am Schicksal dieser Menschen?" Wenn "eines Tages die Soldaten ...vor Gott stehen", gälte es gemeinsam mit ihnen vor dem Kreuz Jesu Christi zu bitten: "Gott sei uns Sündern gnädig!" | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Dichterer Stadtbahntakt an den Adventssamstagen | | An den Adventssamstagen verdichtet die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die taktfolge auf allen Stadtbahnlinien zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr auf einen 7,5 Minuten Takt. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: „Cities for Life - Städte gegen die Todesstrafe“ | Freiburg beteiligt sich zum zweiten Mal am weltweiten Aktionstag am Sonntag, 30. November
Freiburg beteiligt sich am Sonntag, 30. November zum zweiten Mal am weltweiten Aktionstag „Cities for Life - Städte gegen die Todesstrafe“.
Im Juli 2013 beschloss der Freiburger Gemeinderat, dass sich die Stadt Freiburg an der internationalen Städtekampagne zur Abschaffung der Todesstrafe beteiligt.
In diesem Jahr hat das Kulturamt zum Thema „Cities for Life – Städte gegen die Todesstrafe“ einen Plakatwettbewerb für Studierende der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) ausgelobt. Alle eingereichten Plakatentwürfe werden im Dezember im Innenhof des Wentzingerhauses präsentiert. Drei von einer Jury ausgewählte Plakate werden in den nächsten Jahren jeweils zum Aktionstag in der Stadt plakatiert.
Am internationalen Aktionstag, Sonntag 30. November, wird Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach um 10.30 Uhr die Plakatausstellung im Innenhof des Wentzingerhauses im Museum für Stadtgeschichte eröffnen. Im Rahmen der Vernissage werden auch die Preise für die drei ausgewählten Plakate verliehen.
Der Aktionstag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Freiburg mit der Freiburger Hochschulgruppe von Amnesty International und der hKDM. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Alle unter einem Schirm! | FWTM schließt Kooperationsverträge mit 22 Gästeführungsanbietern
Zum zweiten Mal schließt die FWTM nach 2012 Verträge mit 22 Gästeführungsanbietern. Hierin verpflichten sich die Anbieter auf bestimmte Fortbildungs- und Qualitätsstandards und verpflichten sich, gemeinsam ein Mindestangebot an offenen Stadtführungen anzubieten. So können Freiburggäste ohne Vorbuchung/Voranmeldung regelmäßig an klassischen Stadtführungen teilnehmen, die drei bis zwölf mal täglich vor der Tourist Information starten. Die Kooperationspartner tragen den Titel „offizieller Partner der Stadt Freiburg“.
Im Jahr 2012 endete die 15 Jahre währende exklusive Kooperation der FWTM mit Freiburg Kultour. In den Jahren zuvor hatte die Zahl der Gästeführungsanbieter in Freiburg stark zugenommen und die Sonderstellung eines Anbieters wurde von den konkurrierenden Unternehmen zunehmend kritisiert. Mit dem Kooperationsangebot der FWTM an alle Marktteilnehmer, die bereit waren, die entsprechenden Qualitätsstandards einzuhalten, endete ein langer Streit unter den Anbietern.
FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: Die Kooperationsvereinbarung mit 20 Anbietern im Jahre 2012 hat sich als Erfolgsmodell entpuppt. Die Gewinner sind die Freiburgbesucher, die von einem qualitätsvollen und vielfältigen Angebot profitieren.“ Die gute Entwicklung im Freiburg Tourismus kann nach Auffassung der FWTM neben Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie auch den Gästeführern zu Gute.
Zusätzlich zu den 20 bestehenden Kooperationspartnern konnten zwei neue Unternehmen für die Partnerschaft gewonnen werden. Die Zahl der offenen Führungen konnte durch die Kooperationsvereinbarungen in den letzten drei Jahren täglich auf bis zu 12 Führungen täglich in der Hauptsaison gesteigert werden. Auch im Winter werden inzwischen täglich offene Führungen angeboten. Zudem hat sich die Bandbreite an unterschiedlichen Führungen - von klassischen Stadtführungen über Genuss- und Schauspielführungen bis zu Radtouren – deutlich erhöht.
Zum Symbol der guten Zusammenarbeit von Gästeführungsanbietern und FWTM ist der rote Schirm der Tourist Information auf dem Rathausplatz geworden, unter dem alle offenen Stadtführungen starten. Im Jahre 2010 hatte die Adresse unter dem Titel „Die Affäre Roter Schirm“ noch über den Streit der Gästeführungsanbieter berichtet, die sich gegenseitig, mit roten Regenschirmen ‚bewaffnet‘, die Kunden auf dem Rathausplatz streitig machten. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Wählen 16+ - Stellungnahmen für die Jugend | Ein halbes Jahr nach der Kommunalwahl formulieren Gemeinderäte ihre Positionen zu Forderungen von Freiburger Jugendlichen
Am Aktionstag der Kampagne "Wählen 16+" trafen sich im Mai 600 Jugendliche im Freiburger Rathaus, um wenige Wochen vor der Kommunalwahl mit Gemeinderäten ins Gespräch zu kommen. Bei der vom Jugendbüro Freiburg organisierten Veranstaltung stimmten sich die erstmals wahlberechtigten 16- und 17-Jährigen unter anderem mit Testwahl und Wahl-Quiz, bei einer Plakatausstellung und an Infoständen auf die bevorstehende Wahl ein. Ein Höhepunkte des Aktionstags war dabei der Speed-Talk im Ratssaal, bei dem amtierende und kandidierende Gemeinderäte in 30-Sekunden-Statements zu kommunalpolitischen Forderungen der Jugendlichen Stellung beziehen mussten. Wesentlich mehr Zeit – nämlich bis zum Oktober 2014 – hatten die später tatsächlich Gewählten für das Formulieren ausführlicher Stellungnahmen zu insgesamt 15 Top-Forderungen, die Freiburger Jugendliche im Rahmen der Kampagne erhoben hatten.
Von "Mehr öffentliche Plätze für Jugendliche!" über ein Nein zum Kommunalen Ordnungsdienst, ein Ja zu günstigeren Wohnungen bis hin zu Wünschen nach billigeren Regio-Karten, nach jugendgerechten Ausgeh- und Shopping-Möglichkeiten oder einem Paintball-Platz reichen die Forderungen, die im Rahmen der Kampagne von weit über 1.000 Freiburger Jugendlichen zusammengetragen wurden. Am Aktionstag wurden sie zum Inhalt eines Vertrags zwischen den PolitikerInnen und dem Jugendbüro im Jugendbildungswerk, das stellvertretend für die Jugendlichen unterzeichnete.
Die erste getroffene Vereinbarung – eine ausführliche Stellungnahme zu den Forderungen der Jugendlichen bis zum Oktober – wurde mittlerweile von der Mehrzahl der unterzeichnenden Parteien, Listen und Gruppierungen im Gemeinderat eingelöst. Ihre Texte wurden, wie im Vertrag vorgesehen, vom Jugendbüro in der Reihenfolge des Posteingangs auf der Website der Kampagne unter 16plus.freiburgxtra.de veröffentlicht.
Die hier geäußerten Meinungen, Absichtserklärungen und Positionen werden sicher nicht nur von Freiburger Jugendlichen gelesen. Von ihnen aber besonders aufmerksam. Denn so umfangreich wie die Liste der während der Kampagne erhobenen Forderungen (rund 180 sind auf der Website dokumentiert), so hoch war auch die Wahlbeteiligung der 16- und 17-jährigen ErstwählerInnen. Mit 58 Prozent Wahlbeteiligung stellten die jungen FreiburgerInnen nicht nur den Landesrekord auf, sie lagen damit auch deutlich über der allgemeinen Wahlbeteiligung von 51,4 Prozent in der Stadt selbst.
Ein derart deutlich vorgetragenes kommunalpolitisches Interesse der Jugendlichen lässt sich nicht ignorieren. Im Gegenteil: Dem verjüngten Gemeinderat ist es – so der Tenor der bisherigen Stellungnahmen – ein Anliegen, diesem Interesse gerecht zu werden. Den Parteien und Gruppierungen, deren vertraglich vereinbarte Texte noch ausstehen, mag es Antrieb sein, zu Stift oder Tastatur zu greifen. Und alle gemeinsam werden – auch das sieht der Vertrag vor – im nächsten Mai schauen, was ein Jahr nach der Wahl aus den für unterstützenswert gehaltenen Forderungen in der politischen Praxis geworden ist. | | | | | |
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