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Montag, 2. März 2026
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Verschiedenes

 
Neues Meldegesetz tritt am 1. November in Kraft
Hinweise für Freiburgs Bürgerinnen und Bürger

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November in Kraft tritt, wird erstmals das Melderecht in Deutschland vereinheitlicht. Es soll unter anderem die Daten der Bürgerinnen und Bürger besser schützen, die Bürokratiekosten senken und Verwaltungsabläufe vereinfachen.

So muss etwa im Rahmen einer einfachen Melderegisterauskunft künftig angegeben werden, ob die Auskunft für einen gewerblichen Zweck benötigt wird. Die erlangten Daten dürfen dann nur für diese Zwecke verwendet werden. Auskünfte für Zwecke der Werbung oder des Adresshandels sind künftig nur noch zulässig, wenn die Betroffenen in die Übermittlung ihrer Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt haben. Die Einwilligung muss gegenüber der Auskunft verlangenden Stelle erklärt werden. Sie kann auch gegenüber der Meldebehörde als eine generelle Einwilligung für einen oder beide der genannten Zwecke erklärt werden.

Mit dem neuen Melderecht wird die Meldepflicht in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen abgeschafft, solange Bürgerinnen und Bürger für eine Wohnung in Deutschland gemeldet sind. Das Gesetz sieht zudem eine Vereinfachung der Hotelmeldepflicht vor.

Wieder eingeführt wird die 2002 abgeschaffte Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers oder -eigentümers bei der Anmeldung und Abmeldung, etwa beim Wegzug ins Ausland. Damit sollen sog. Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Künftig muss bei der Anmeldung in der Meldebehörde eine vom Wohnungsgeber oder -eigentümer ausgestellte Bescheinigung vorgelegt werden, mit der der Einzug in die anzumeldende Wohnung bestätigt wird. Die Wohnungsgeberbestätigung kann auf www.freiburg.de unter Online-Dienste / Meldewesen / Mitwirkung des Wohnungsgebers heruntergeladen, ausgefüllt und direkt an den Bürgerservice gesandt werden. Außerdem hält der Bürgerservice in der Basler Straße 2 Einzugs- und Auszugsmitteilungen für die Vermieter bereit.

Schon bisher bestand die Möglichkeit, bei einer Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder bei ähnlichen schutzwürdigen Interessen der meldepflichtigen Person eine Melderegisterauskunft an Personen oder Stellen dadurch zu verhindern, dass für Bürgerinnen und Bürger eine Auskunftssperre im Melderegister eingetragen wird. Künftig gibt es zudem die Möglichkeit der Eintragung eines bedingten Sperrvermerks im Melderegister für Personen, die in Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt, in Einrichtungen zur Behandlung von Suchterkrankungen, in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger oder behinderter Menschen oder der Heimerziehung dienen, einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber wohnen oder sich in einer Justizvollzugsanstalt befinden.

Damit soll speziell für den dort wohnenden Personenkreis gewährleistet werden, dass eine Weitergabe von Meldedaten an Private unterbleibt, soweit deren schutzwürdige Interessen dadurch beeinträchtigt würden. Mit dem Gesetz wird kein bundeseinheitliches Melderegister geschaffen. Die Länder behalten ihre dezentralen Melderegister auf Ortsebene und ggf. bestehende zentrale Datenbestände. Das bisherige Widerspruchsrecht im Meldegesetz von Baden-Württemberg, dass ein automatisierter Abruf über das Internet nicht zulässig ist, sieht das Bundesmeldegesetz nicht vor.
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Winterreifen: Stark im Schnee, schwach bei Nässe
Während sich viele Winterreifen bei Schnee und auf trockener Straße bewähren, ist ihre Leistung bei Nässe eher mäßig oder schlecht. Insgesamt überzeugt nur jedes siebte Testmodell. Von 35 getesteten Winterreifen erreichten lediglich 5 das Qualitätsurteil „Gut“, 4 waren „mangelhaft“, einer „ausreichend“, der Rest „befriedigend“. Im internationalen Test mit der Stiftung Warentest, dem ADAC, anderen europäischen Automobilclubs und Verbraucherorganisationen wurden 16 Reifen der Größe 165/70 R 14 T für Kleinwagen und 19 der Größe 205/55 R 16 H für Kompakt- und Mittelklasseautos geprüft.

Der Qualitätsunterschied zwischen guten und schlechten Modellen zeigt sich besonders eindrucksvoll beim Bremsen auf nasser Fahrbahn. Zwischen dem am besten verzögernden Kleinwagenreifen und dem schlechtesten in dieser Gruppe lagen im Test 13 Meter Bremsweg. Das entspricht rund drei Wagenlängen eines VW Polo. Deutlich waren die Unterschiede auch während der Kurvenfahrten. Konnte der Fahrer mit einem „guten“ Reifen noch einige Kilometer schneller fahren, rutschte er mit drei „mangelhaften“ Billigheimern bereits aus der Spur.

Die Reifen beeinflussen auch den Kraftstoffverbrauch der Autos. Zwischen dem besten und dem schlechtesten Kompaktwagenreifen liegen fast 6 Prozent Unterschied. Bei 50.000 Kilometern entspricht das einem Unterschied von fast 150 Litern. Mit dem gesparten Geld wäre ein neuer Satz „gut“ bewerteter Reifen zur Hälfte bezahlt.

Der ausführliche Test Winterreifen erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.09.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/winterreifen abrufbar.
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Freiburg: Die BADEN MESSE 2015 verzeichnet eine positive Gesamtbilanz
Die Landwirtschaftsschau, ein informatives und vielseitiges Rahmenprogramm sowie neue Sonderschauen boten Unterhaltung für die ganze Familie

Das „Männerparadies“ war der Renner am zweiten Messewochenende

Die 62. BADEN MESSE in Freiburg schloss Sonntagabend mit einer positiven Gesamtbilanz: In den vergangenen neun Tagen konnte die Messe Freiburg über 80.000 Besucher verbuchen. Die Erwartungen der Veranstalter wurden damit leicht übertroffen. Am ersten Messewochenende konnte sich neben der Designmesse für Recycling und Upcycling „FREI-CYCLE“ auch die Badischen Landwirtschaftsausstellung mit integrierter Sonderschau „Natürlich Regional“, dem Tierzelt auf dem Freigelände und ihrer facettenreichen Präsentation der ländlichen Vielfalt besonders großen Zuspruchs erfreuen. Am zweiten Wochenende hingegen verzeichnete neben den traditionellen Baden Messe Themen vor allem die neue Sonderschau „Männerparadies“ in den Hallen 9 und 10 reges Interesse seitens der männlichen Messebesucher: „Stilvolle Automobile der Marken Ferrari und Jaguar haben neben Maschinen mit Kultcharakter wie der Harley Davidson beim Publikum den Nerv getroffen, und der persönliche Kontakt zu Profisportlern des SC und des EHC Freiburg stellt für Fans beider Vereine immer einen ganz besonderen Kick dar“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki heute zum Messeausklang. Bei der Autogrammstunde mit SC-Star Vincenzo Grifo bildeten sich lange Schlangen, und auf dem Messegelände wimmelte es von Besuchern im EHC-Dress, die für ihr Erscheinen im Vereinsoutfit mit einem freien Eintritt zur Messe belohnt wurde. „Diesen Themenmix aus vermeintlichen „Männerthemen“, die auch bei Frauen auf Interesse stießen, werden wir sicherlich auch im kommenden Jahr ins Programm nehmen“, so Strowitzki weiter. Auch das „Bubble Soccer“ Charity-Turnier und die diversen Sport- und Actionangebote im „Männerparadies“ seien mit großem Interesse vom Messepublikum angenommen worden.

Insgesamt zogen die diesjährigen Aussteller der BADEN MESSE eine positive Bilanz der zurückliegenden neun Messetage: einzelne Produktgruppen beim Käuferinteresse hervorzuheben sei in diesem Jahr allerdings schwierig, so FWTM-Projektleiter Thomas Veser: „Wir haben durchweg eine gute Besucherqualität auf der Messe registriert und an allen Tagen, auch unter der Woche, höhere Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr erzielt“. Festzustellen war, dass vor allem die traditionellen und bewährten Produkte der BADEN MESSE auch in diesem Jahr sehr stark nachgefragt waren, wie eben der Zauberstab, Bügelstationen, Reinigungsprodukte sowie Küchenhilfen. Im Rahmenprogramm seien insbesondere die faszinierende Ausstellung „Die Wüste lebt“ und die neue Multimedia Roadshow „digital & fun“ gut frequentiert gewesen. Besonders beliebt bei den Verbrauchern war hier die Sonderschau „Digitale Revolution – eine Zeitreise der letzten 50 Jahre“, so Michael Rohrdrommel, der Geschäftsführer der „digital & fun“.

Auch sei das rege Interesse der Messebesucher an den Schau- und Informationsangeboten des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) und seiner Partnerverbände im Rahmen der Badischen Landwirtschaftsschau deutlich zu verzeichnen gewesen, so BLHV-Hauptgeschäftsführer Benjamin Fiebig am Sonntag. Vor allem das Interesse der Messebesucher an den Darbietungen im Tierzelt und auch der landwirtschaftlichen Geräten sei in diesem Jahr spürbar gewesen, so Fiebig weiter. Besonders gut seien auch die Thementage im Rahmenprogramm angekommen, bei denen am Samstag im Rahmen des Tags der Landfrauen die Präsidentin des südbadischen Landfrauenverbands, Rosa Karcher, von Ministerialdirektor Wolfgang Reimer für fast ein Vierteljahrhundert Engagement für die Interessen der Landfrauen mit der Staatsmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg geehrt wurde.

Nach Abschluss der BADEN MESSE werden nun die Vorbereitungen der Messen und Veranstaltungen der bevorstehenden Herbstmonate fortgesetzt: Vom 2. bis 4. Oktober steht die 117. Ausgabe der dreitägigen Südbadischen Gebrauchtwagenverkaufsschau auf dem Programm. Es folgt die Gastmesse „Mein Hund – Partner auf 4 Pfoten“ am 31. Oktober und 1. November, und ab dem 6. November freut sich die 12. Genießermesse „Plaza Culinaria“ wieder zahlreiche Gäste auf dem Gelände der Messe Freiburg willkommen heißen zu dürfen. Eine Woche später findet am 13. und 14. November zum 11. Mal die Job- und Karrieremesse „marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN“ statt. Kulturelle Highlights in den kommenden Monaten sind die Gastspiele von Kaya Yanar (14. Nov.), SIDO (18. Nov.) und Kool Savas (15. Dez.).
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Göttingen: 250 Jahre Wallpromenade
Die Altstadt von Göttingen wird von einem Wall umgeben, auf dem vor 250 Jahren eine Promenade mit Bäumen angelegt wurde. Der älteste Baun, der heute noch steht, wurde 1765 gepflanzt. Aus Anlass des Jubiläums wurden im Frühjahr rund um den Wall ca. 20 Schautafeln mit historischen Stichen sowie Postkarten- und Fotoansichten aufgestellt; nun kann der Spaziergänger vergleichen, ob und wie sich die Blicke vom Wall auf und in die Stadt in zweieinhalb Jahrhunderten gewandelt haben.

Die Göttinger Wallanlage wird heute von Spaziergängern und von sportlichen Joggern gerne genutzt. Auch für Fernreisende bietet sie Gelegenheit, eine Reiseunterbrechung mit einer Altstadtumrundung zu unterbrechen. Die Fernzüge halten im Göttinger Hauptbahnhof im Stundentakt und die Wallpromenade liegt unmittelbar davor. Zum Abschluss einer Umrundung, die etwa 40 bis 50 Minuten dauern kann, bietet in der warmen Jahreszeit auch ein Eispavillon italienisches Speiseeis zur Erfrischung an ...
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Freiburg: Perspektivplan
Vierte öffentliche Dialogveranstaltung am letzten Dienstag

Denkrichtungen „Starke Verbindungen“ und „Identitätsstiftende Quartiersparks“ Favoriten. Klarer Richtungshinweis für die Stadt- und Freiraumentwicklung

Online-Dialog ab sofort

Ende des Jahres Beschluss des Gemeinderats

Rund 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am letzten Dienstag zur vierten öffentlichen Dialogveranstaltung zum Perspektivplan Freiburg in den Paulussaal. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, welcher im Verfahren entwickelten Leitidee die zukünftige Stadtentwicklung folgen soll. Welche Stadtstruktur passt am besten zu Freiburg und an welchen räumlichen Merkmalen kann die Stadtentwicklung anknüpfen? „Starke Verbindungen“, „Identitätsstiftende Parks“ oder „Lebendige Ränder“ so heißen die drei Vorschläge. Die Teilnehmenden diskutierten mit den Vertretungen von Stadtverwaltung und beauftragten Büro, wo die zukünftigen Schwerpunkte der Siedlungs- und Freiraumentwicklung in Freiburg liegen sollen.

Aufgabe der drei Denkrichtungen ist es, Perspektiven für die strukturelle Entwicklung Freiburgs bis 2030 zu veranschaulichen und eine Diskussion darüber anzuregen. Im Vergleich lassen sich die Besonderheiten der unterschiedlichen Modelle für die Zukunft besser erkennen. Alle drei Denkrichtungen behandeln sowohl die Freiraum- als auch die Siedlungsentwicklung.


Die erste Denkrichtung: „Starke Verbindungen“ schlägt vor, entlang der Freiräume entlang der Dreisam oder zum Beispiel entlang des öffentlichen Straßenraums an der Paduaallee linear verdichtete Strukturen mit neuem Wohnungsbau und attraktiven Freiräumen zu entwickeln. Die Stadt wird hier durch vernetzte, dichte „Lebenslinien“ geprägt, die das Gefüge zusammenhalten.

Die zweite Denkrichtung „Identitätsstiftende Parks“ entwickelt an neuen oder neu gestalteten Parks und um sie herum zwiebelschalenartig verdichtete Stadtstrukturen mit neuem Wohnungsbau. Überall in der Stadt trifft man auf diese stadtbildprägenden Strukturen, die untereinander mit grünen Wegen verbunden sind. Freiburg wird zur Stadt der Parks.

Bei der dritten Denkrichtung „Lebendige Ränder“ schließlich entstehen neue Frei- und Wohnräume im Dialog mit der unmittelbar angrenzenden unbebauten Landschaft. Sie sind Rückzugsorte mit Weitblick, deren Struktur in die Region weitergedacht werde kann. Die gesamte Stadt profitiert von ihren schönen, durchmischten, sozial integrativen Rändern. Ein Stadtrandweg führt um Freiburg herum und verbindet die Freiräume.

Der Favorit bei der Veranstaltung am Dienstag war das Modell „Starken Verbindungen“. Die Teilnehmenden hatten den Eindruck, dass sich die Stadt über diese Leitidee am besten als Einheit entwickeln lässt. Dabei sorgt die Denkrichtung für eine Aufwertung von Räumen, entwickelt gezielt bisherige Problemstellen in der Stadt und nutzt dafür bislang verschenkte Flächen. Mit leichtem Vorsprung wurde dieses Modell als bevorzugte Denkrichtung für die Gesamtstadt gewählt. Es wird als dynamisch betrachtet und sollte nach Ansicht der Teilnehmenden die Dreisam als Lebens- oder Dreisampark beinhalten.

Die Denkrichtung „Identitätsstiftende Parks“ sahen die Teilnehmenden als innovativ an, weil attraktiver Wohn- und Begegnungsraum in den Quartieren geschaffen wird. Die Parks schaffen Freiraumqualität in guter räumlicher Verteilung und können als „grünes Wohnzimmer“ dienen.

Nur wenige Teilnehmende bevorzugten das Modell „Lebendige Ränder“. Es wurde bezweifelt, dass die Denkrichtung auch auf die inneren Bereiche der Stadt anwendbar ist und dass die Zugänglichkeit der offenen Landschaft zugleich verbessert werden kann.

Bürgermeister Martin Haag freute sich über das große Interesse aus der Bürgerschaft und das Engagement, das die Teilnehmenden auch an den drei vorherigen öffentlichen Veranstaltungen gezeigt haben. Er erklärte, dass es trotz des großen Drucks auf dem Wohnungsmarkt wichtig ist, auch die
Qualität von räumlichen Entwicklungen zu beachten. Dafür muss die Orientierung der Stadtstruktur stimmen und die Qualität von Architektur und Freiräumen angemessen sein.

Roland Jerusalem, Leiter des Stadtplanungsamtes, ergänzte, dass der Perspektivplan die Herausforderungen für die Stadtentwicklung diskutierbar gemacht hat: „Die Strategien Kapern, Akzentuieren und Öffnen werden bereits von den Akteuren angenommen. Das gleiche Ziel soll das räumliche Leitbild im Perspektivplan erreichen.“ Das Stimmungsbild in der Veranstaltung sei für ihn ein wichtiges Signal, so Jerusalem.

Die Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung im Stadtplanungsamt, Babette Köhler, erklärte, wie der Perspektivplan als Grundlage für den nächsten Flächennutzungsplan dienen wird. „Wir definieren ein neues Raumbild, das als konzeptionelle Grundlage für die Freiraum- und Siedlungsentwicklung dienen wird. Der Perspektivplan zeigt neue räumliche Potentiale und Möglichkeiten auf, die wir in nachfolgenden Planungsverfahren konkretisieren werden.“ Konkret werden sie durch städtebauliche Rahmenpläne, die Stadtteilleitlinien und den künftigen Flächennutzungsplan, so Köhler.

Ab jetzt Online-Dialog bis Mitte Oktober
Ab sofort beginnt auch ein Online-Dialog, der Freiburgerinnen und Freiburgern die Gelegenheit gibt, auch auf diesem Weg ihre Anregungen und Hinweise zu den drei Denkrichtungen mit dem Team Perspektivplan zu diskutieren. Über Videos, Pläne und Erläuterungen des Teams können sich Interessierte auf der Seite www.freiburg.de/perspektivplan über die drei Modelle und die bisherigen Zwischenergebnisse informieren. Baubürgermeister Haag ruft alle Freiburger Bürgerinnen und Bürger auf, sich hier zu beteiligen.

Das Team Perspektivplan wird auf der Grundlage der Beteiligungsergebnisse einen Vorschlag für eine oder eine Kombination aus den drei Denkrichtungen entwickeln. Es legt diesen Vorschlag Ende 2015 dem Gemeinderat zum Beschluss vor. Diese Entscheidung ist die Voraussetzung für den letzten Arbeitsschritt, in dem der Perspektivplan fertiggestellt und im Beteiligungsverfahren diskutiert wird.

Der Perspektivplan soll als räumliches Leitbild die Freiraum- und Siedlungsentwicklung in den nächsten 15 Jahren strategisch steuern und zeigt Potentiale für eine qualitätsvolle, flächensparende räumliche Entwicklung unserer Kommune auf. Als Endresultat sollen ein Raumbild für die Siedlungs- und Freiraumentwicklung, eine Karte der Freiburger Dichten sowie Entwicklungsbereiche für nachfolgende Rahmenpläne beschlossen werden.
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Hannover: Europäischer Gartenpreis für Herrenhäuser Gärten
Die Herrenhäuser Gärten sind der beste historische Garten in Europa. Sie wurden mit dem Europäischen Gartenpreis 2015 ausgezeichnet.

Anfang September 2015 sind die Herrenhäuser Gärten mit dem Europäischen Gartenpreis 2015 ausgezeichnet worden. Direktor Ronald Clark nahm die Auszeichnung bei der Preisverleihung in Hamburg entgegen. Eine international besetzte Jury aus Gartenexperten hatte die Herrenhäuser Gärten nominiert und aus den anderen Finalisten, Parks in England und Italien, ausgewählt. In der Kategorie „Historische Gärten“ wurde mit den Herrenhäuser Gärten zum ersten Mal ein deutscher Park ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis seit 2010 vom Europäischen Gartennetzwerk EGHN, dem European Garden Heritage Network. Es ist das größte Gartennetzwerk Europas und vertritt gut 170 Mitglieder in zwölf Ländern.

„Wir sind überglücklich als erster deutscher Garten in der Kategorie ‚Bester historischer Garten in Europa‘ ausgezeichnet worden zu sein. Das ist der Lohn für die langjährige, gute Arbeit am Ensemble Herrenhausen“, freut sich Kulturdezernentin Marlis Drevermann.

Der Europäische Gartenpreis bewertet mehr als nur spektakuläre Gartenkunst, die am besten gepflegten Staudenrabatten oder Rasenflächen. Den Zielen des EGHN entsprechend, ist der Preis breit angelegt und querschnittsorientiert. Für Nominierungen und Auszeichnungen sind innovative Konzepte bei der Realisierung und beim Management, städtebauliche Aspekte, Fragen der Nachhaltigkeit, besondere Angebote für Besucher oder bürgerschaftliches Engagement ebenso
wichtig wie hohe Qualität bei der Neuanlage oder Wiederherstellung eines Parks oder Gartens. Die Nominierten und vor allem die Finalisten und Gewinner sollen Inspiration oder auch Modell für andere Projekte sein. Als historische Gärten sind sie beispielhaft für ihre Maßnahmen in der Restauration, der Pflege oder Weiterentwicklung, in der Bildungsarbeit, in der sozialen Integration oder auch im Besucherservice oder Umweltschutz.

Preisträger der Vorjahre in der Kategorie „Historische Gärten“:
Die Lost Gardens of Heligan (GB, 2014), der Park Monserrate in Sintra, Portugal (2013), der Park und Garten Egeskov (Dänemark, 2012), die Villa Ottolenghi (Italien, 2011) und die Gärten von Trentham Gardens (GB, 2010).

Informationen zum Europäischen Gartennetzwerk und zum Europäischen Gartenpreis sind unter der Internetadresse www.eghn.org zu finden.

Die Herrenhäuser Gärten – Gartenkunst in Vollendung
Die Herrenhäuser Gärten vereinen drei Stilrichtungen der Gartenkunst in einem einzigartigen historischen Ensemble. Im wieder errichteten Schloss gibt das Museum Schloss Herrenhausen Einblicke in die Entstehungszeit und Entwicklung Herrenhausens. Der Große Garten beeindruckt mit barocken Ornamenten und prächtigen Wasserspielen. Im Berggarten sind botanische Schätze und Schauhäuser mit blühenden Orchideen und exotischen Pflanzen zu entdecken. Der im 19. Jahrhundert angelegte Georgengarten ist ein idyllischer Landschaftsgarten.

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
www.herrenhausen.de
Telefon (0511) 168-34000
ganzjährig täglich ab 9 Uhr geöffnet
Preise: 8 Euro/Person, Kinder bis 12 Jahre frei, Jugendliche ab 12 Jahre 4 Euro/Person, Gruppen ab 15 Pers. 7 Euro/Person, zahlreiche Ermäßigungen
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Karlsruhe: Grüße des OB zu Rosch ha-Schana
Juden in aller Welt feiern am 14. September Neujahrsfest 5776

Die Juden in aller Welt feiern am Montag, 14. September ihr Neujahrsfest 5776. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gratuliert hierzu der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe und deren 1. Vorsitzendem David Seldner. Er wünscht den Mitgliedern der Jüdischen Kultusgemeinde ein schönes Fest im Kreise ihrer Familien und für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit und alles Gute.

In einem Grußwort zu Rosch ha-Schana für das Mitteilungsblatt der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden schreibt das Stadtoberhaupt:

"Zum Neujahrfest Rosch ha-Schana am 14. September 2015 grüße ich alle jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in Karlsruhe, in Baden und in aller Welt sehr herzlich. Zum Beginn des jüdischen Jahres 5776 möchte ich Ihnen, auch im Namen des Gemeinderates und der Bürgerschaft unserer Stadt, die besten Wünsche für ein friedliches und erfolgreiches neues Jahr übermitteln. Rosch ha-Schana ist ein Tag der Besinnung, ein Tag, an dem jede und jeder Einzelne für sich Bilanz zieht über das vergangene Jahr und Vorsätze für die Zukunft fasst. An Rosch ha-Schana beginnen die zehn "ehrfurchtsvollen" Tage, die mit dem Versöhnungsfest Jom Kippur enden.

Versöhnung im Angesicht der gemeinsamen Vergangenheit erfordert gegenseitiges Verstehen und Vertrauen - eine Aufgabe, der gerade wir nichtjüdischen Deutschen uns immer wieder aufs Neue stellen müssen. Gewalt und Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Raum finden, dafür gilt es mit aller Entschlossenheit einzutreten. Und so bin ich stolz, Oberbürgermeister einer Stadt sein zu dürfen, deren Stadtgesellschaft schon seit den Tagen ihrer Gründung vor nunmehr 300 Jahren zumeist von einem liberalen und toleranten Geist geprägt war.

Die in der Fächerstadt gelebte Tradition des guten Miteinanders von Menschen aller Glaubensrichtungen und Religionen setzt sich in einem wichtigen Projekt im Rahmen des 300. Stadtgeburtstages fort, dem „Garten der Religionen“, der am 24. September 2015, also genau einen Tag nach Jom Kippur, eröffnet wird. Ich freue mich, dass mit diesem „Garten der Religionen“ ein öffentlicher Ort der Begegnung, des Austausches und des gemeinsamen Miteinanders geschaffen wird.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen allen ein gutes, ein für uns alle friedliches und für Sie persönlich erfolgreiches Jahr 5776. Möge Ihnen im neuen Jahr gelingen, was Sie sich vorgenommen haben."
 
 

 
Hamburg: WELTGRÖSSTE MODELLEISENBAHN
Miniatur Wunderland von Guinness World Records ausgezeichnet

Jährlich kommen über 1.200.000 Besucher aus allen Teilen der Welt in Hamburgs Speicherstadt um das Miniatur Wunderland zu besuchen. Die Anlage ist weltweit einmalig und für rund 200.000 Besucher der Grund nach Hamburg und an die Elbe zukommen. Neben den liebevoll gestalten Landschaften und Szenen in Verbindung mit ausgefeilter Technik, begeistert vor allem der Superlativ.

Das Miniatur Wunderland ist mit Abstand die größte Modelleisenbahn der Welt und jetzt noch einmal um 2,4 Kilometer Gleis größer. Anlässlich der Präsentation des neuen Guinness World Records Buch 2016, wurde das letzte Gleisstück zwischen der Schweiz und Italien verlegt. Damit ist der Italien-Abschnitt, der voraussichtlich im Sommer 2016 eröffnet wird, nun Teil der Anlage. Die Urkunde für den Weltrekord wurde feierlich von Marco Frigatti, dem obersten Guinness Rekordrichter, an Frederik und Gerrit Braun übergeben.

„Damit ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Gerrit und ich haben schon als ganz kleine Kinder davon geträumt eines Tages im Guinnessbuch zu stehen. Dass wir nun weltweit mit einer Doppelseite vorgestellt werden, ist für mich einfach ein unfassbar schönes Gefühl und macht mich richtig stolz“, erklärt Frederik Braun.

In der aktuellen Ausgabe des nach der Bibel meistverkauften Buches der Welt, wird das Miniatur Wunderland auf einer Doppelseite porträtiert. Das Buch und der Bericht erscheinen in 26 verschieden Länder in einer Auflage von über 3.000.000 Stück. Das Wunderland hält aber nicht nur den Rekord für die größte Modelleisenbahnanlage der Welt mit 15,4 Kilometer Gleis, sondern auch den Rekord für den größten Miniaturverkehrsflughafen.

„In der Geschichte des Wunderlandes haben wir schon den einen oder anderen Rekord gebrochen. Es macht einfach extrem viel Spaß sich spielerisch einer Herausforderung zu nähern und dann etwas zu schaffen, was noch niemand anderes geschafft hat. Wir werden in den nächsten Jahren bestimmt noch den einen oder anderen Rekord angreifen“, erklärt Gerrit Braun.

Fest steht: das Wunderland wird immer weiter wachsen. Nach der Eröffnung Italiens im kommenden Sommer folgen Monaco, England, Frankreich und hoffentlich noch viele weitere Teile der Welt. „Wir hoffen Guinness daher nicht zum letzten Mal zu Gast zu haben“, schließt Frederik Braun.

zum Bild oben:
Von links nach rechts: Frederik, Marco Fregatti (Guiness World Records) und Gerrit hinter der Brücke, welche Italien und die Schweiz verbindet.
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