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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Innenstadtbarometer startet am 12. Oktober | Erhebungen und Befragungen
„Wie beurteilen Sie die Ladenöffnungszeiten und die Einkaufsatmosphäre in Freiburg? Welche Angebote vermissen Sie? Wie beurteilen Sie die Erreichbarkeit und die Parkplatzsituation für die Innenstadt von Freiburg?“ Diese und noch weitere Fragen zur Einzelhandelssituation in der Innenstadt Freiburg werden ab 12. Oktober sowohl den Einzelhändlern wie auch den Kunden und Gästen in der Freiburger Innenstadt gestellt.
Die FWTM hat in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Südbaden und der Händlergemeinschaft z’Friburg in der Stadt das Einzelhandelsberatungsunternehmen CIMA beauftragt, mit einem Monitoring der Einzelhandelsentwicklung eine kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation der Veränderungen der Einzelhandelslagen und der Passantenströme in der Freiburger Innenstadt von Freiburg zu erstellen und somit eine valide Datengrundlage
für die Situation des Innenstadteinzelhandels zu schaffen.
Neben einer vollständigen Erhebung der Einzelhandelsbetriebe in der Innenstadt von Freiburg stellen die Kundenbefragung sowie die Befragung der Einzelhändler in der Freiburger Innenstadt eine wichtige Grundlage zur Erstellung des Innenstadtbarometers dar. „Mit den Problemen, wie zum Beispiel dem zunehmenden Onlinehandel oder der verschärfenden Wettbewerbssituation unte den Einkaufsstädten, ist Freiburg kein Einzelfall“ erläutert FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „“Umso wichtiger ist es, die Stärken aber auch die Schwächen von Freiburg als Einkaufsstadt genau zu kennen und daraus Strategien und Aktivitäten für eine erfolgreiche Marktpositionierung in der Zukunft abzuleiten.“
Die FWTM, der Handelsverband Südbaden und die Händlervereinigung z’Friburg in der Stadt bitten daher die Befragten, den Mitarbeitern der CIMA die gewünschten Auskünfte zu erteilen. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Zusatzverkehr am Mega-Samstag | Am MEGA-Samstag, 10. Oktober, werden der Stadtbahnbetrieb im Abend- und Spätverkehr sowie die Omnibuslinie 11 wie folgt verstärkt:
Stadtbahnen
Die Stadtbahnlinien verkehren bis zur planmäßigen Abfahrt am Bertoldsbrunnen um 0:31 Uhr im 15-Minuten-Takt. Diese Taktung startet für die Linie 1 in beide Richtungen um 22:46 Uhr. Zeitgleich beginnen die Fahrten der zusätzlichen Bahnen auch auf der Linie 2, allerdings nur auf der Strecke zwischen Zähringen und Bertoldsbrunnen, und der Linie 5 zwischen Rieselfeld und Bertoldsbrunnen. Ab 23:16 Uhr fährt die Linie 3 in beide Richtungen ebenfalls im 15-Minuten-Takt.
Die angegeben Uhrzeiten beziehen sich auf die An- beziehungsweise Abfahrt am Bertoldsbrunnen.
Omnibus
Linie 11:
Die Omnibuslinie 11 fährt an diesem Tag über ihren eigentlichen Betriebsschluss hinaus zwischen Hauptbahnhof und IKEA von 21:40 Uhr bis 23:10 Uhr (letzte Abfahrt ab IKEA) im 30-Minuten-Takt.
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| | | | | | Rust: Sabine Christiansen über „Starke Frauen, starke Männer“ | Ehrenamtliche Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ im Europa-Park
Marianne Mack, erste Vorsitzende des Vereins „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“ freute sich sehr über die Rednerin Sabine Christiansen, die im Rahmen der ehrenamtlichen Vortragsreihe am 30. September zu Gast war. Sabine Christiansen, Medienunternehmerin, Aufsichtsrätin und Vorsitzende der Sabine Christiansen Kinderstiftung hat Fernsehgeschichte geschrieben und rund 250 Besucher waren gespannt, von welchen außergewöhnlichen Erfahrungen sie zu berichten hatte.
„Starke Frauen – starke Männer“ ist das Thema, doch Sabine Christiansen wäre nicht authentisch ohne Politik. So steigt sie gleich in ein Thema ein, das alle bewegt. „Wir stehen vor einer gefährlichen Reise ins Ungewisse, unsere Welt wird sich verändern“, sagt Christiansen. Wie bewältigen wir die Flüchtlingsflut? Wie schaffen wir es, so viele Menschen unterzubringen, auszubilden, zu integrieren? „Das ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik. Doch man muss auch die Menschen ermutigen, Lösungen für sich selbst zu suchen“, so die Rednerin. Dies ist nicht ihre einzige Sorge. „Wie schaffen wir es, sowohl den Flüchtlingskindern als auch unseren Kindern Chancen und Perspektiven zu geben, wie können wir in Würde altern und wie gehen wir mit den Barbaren dieser Welt um?“
Die Zuhörer sind bewegt. Sabine Christiansen besticht durch ihr großes Wissen, erklärt schwierige Zusammenhänge schlüssig und berichtet von ihrem weltweiten sozialen Engagement: „Die Kinder sind immer die Leidtragenden!“ Sabine Christiansen ist seit 1997 Botschafterin von UNICEF, hat eine eigene Kinderstiftung und engagiert sich in etlichen weiteren Stiftungen. Sie weiß genau, worüber sie spricht. Ihre Worte bringen das unendliche Leid dieser jungen Menschen näher. Man merkt, dass die Hilfe bei der Traumabewältigung der leidgeprüften Kinder sie ein Leben lang begleiten wird.
Außer ihrer Produktionsfirma ist die gelernte Wirtschaftsjournalistin unter anderem im Aufsichtsrat von freenet und Hermes und findet es sehr spannend, neue Wege zu finden und etwas voranzutreiben.
Ein weiterer Themenschwerpunkt ist „soziale Kompetenz“. Wie wird man eine starke Frau, die dazu noch über soziale Kompetenz verfügt? Wie wird man mit Niederlagen fertig und wie macht man Karriere?
Ihr Ratschlag lautet, dass jeder die Dinge tun solle, die man für wichtig empfindet. Es sei wichtig, nach Niederlagen aufzustehen und weiterzugehen. Familie und gute Freunde sind wichtig und Karriere ist nur gut, wenn die soziale Komponente stimmt, also nur in Verantwortung zu den Kollegen und der Familie, so Christiansen.
Die Zuhörer sind begeistert, nachdenklich und voller Informationen. Diese Frau, deren Auszeichnungen und Preise ein langes Regal füllen, wird weiter Geschichte schreiben. Sie wird helfen wo es nötig ist, wird vorantreiben was ihr wichtig ist und wird auch nie mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten.
Mit der Spende des Vortrags unterstützen die Gäste eine junge Frau aus Madagaskar. Die 20-jährige lebt seit achtzehn Monaten in Deutschland und kann nicht mehr in ihre Heimat zurück. Doch alleine hätte sie das nie geschafft. Viele helfende Hände streckten sich ihr entgegen und ohne finanzielle Unterstützung wäre es nicht gegangen. Auch Marianne Mack war sofort bereit, Tiana zu unterstützen. Über ihren Förderverein „Santa Isabel e.V. - Hilfe für Kinder und Familien“ begleitet sie Tiana schon seit über einem halben Jahr – finanziell wie ideell. | | | | | |
| | | | | | Berlin Spandau: Japanische Staudenknöterich in voller Blüte | Dem Gartenamt von Berlin-Spandau ist es wohl entgangen, dass der sommergrüne Japanische Staudenknöterich eine sehr schnellwüchsige, geradezu wuchernde und ausdauernde Pflanze ist, die in Europa zu den Neophyten gezählt werden, die als problematische invasive Pflanzen bewertet werden. Die Pflanze zur vollen Blüte wachsen zu lassen, damit sie ihre unzähligen Samen weiter verstreuen kann, ist schon mehr als fahrlässig!
Der Japanische Staudenknöterich ist heimisch in China, Korea und Japan. Nach Europa wurde diese Pflanzenart um 1825 als Zier- und Viehfutterpflanze eingeführt. Damals war noch nicht klar, wie problematisch die außergewöhnliche Wuchskraft und Robustheit der Plfanze ist. Er ist heute in vielen europäischen Ländern verbreitet und kann dort in starkem Maße andere Arten verdrängen und so die Biodiversität gefährden. In Naturschutzgebieten (insbesondere Auen und Bachläufe) setzt er sich erfolgreich gegen die heimische Flora durch. Deshalb sind in der Schweiz der Verkauf, die Vermehrung und die Anpflanzung von Japanischem Staudenknöterich verboten.
Das obige Bild ist am 1.10.2015 in der Galenstraße bei der Grünanlage vor dem Bahnhof Spandau entstanden. Foto: Daniel Jäger | | | | | |
| | | | | | Freiburger Kongressherbst 2015 hat begonnen | Mit der GRUR Jahrestagung 2015 der Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) hat der Freiburger Kongressherbst 2015 begonnen. Acht Veranstaltungen mit 4500 Tagungsteilnehmern finden in den nächsten Wochen in Freiburg statt. FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann: „Die sehr gute Belegung in diesem Herbst bestätigt die Attraktivität des Kongressstandorts Freiburg.“
Folgende Tagungen finden im einzelnen statt: Nach der GRURJahrestagung 2015 vom 23. bis 25. September mit 700 Teilnehmern findet derzeit die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie vom 27. bis 29. September mit 1000 Teilnehmern im Konzerthaus statt. Vom 5. bis 7. Oktober werden 700 Gäste am Freiburger Infektiologie- und Hygienekongress teilnehmen. 1000 Besucher erwartet die VIII. Falk Gastro-Conference vom 13. bis 17. Oktober. Es folgen der Sustainability Summit 2015 vom 19. bis 20. Oktober mit 200 Gästen, die 14. Freiburg - Bad Krozinger Herz-Kreislauf-Tage mit 600 Besuchern am 23. und 24. Oktober und die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomaterialien vom 12. bis 14. November mit 300 Teilnehmern. Am 25. November tagt schließlich der Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg, zu dem 300 Gäste erwartet werden. | | | | | |
| | | | | | Die Lochis im Europa-Park - YouTube-Stars hautnah | Kreischende Teenies und Selfie-Alarm – für Kids und Jugendliche wurde am 26. September 2015 wahr. Sie durften ihre YouTube-Stars Die Lochis hautnah im Europa-Park erleben. Über 2.000 Fans kamen in den Italienischen Themenbereich, um eine Autogrammkarte der beiden Brüder zu ergattern. Heiko und Roman Lochmann sind für die Generation Z die wohl berühmtesten Zwillinge Deutschlands. Seit 2011 produzieren sie Videos für YouTube, haben mittlerweile über 1,5 Millionen Fans. Mit Songparodien, ihrer eigenen Musik und Sketchen haben sie sich schnell einen Namen in der Szene gemacht. Mit ihren selbstgeschriebenen Ohrwürmern wie „Ab Geht’s“ oder „Mein Letzter Tag“ stürmten Die Lochis die Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ende 2015 kommt ihr erster eigener Film in die Kinos.
In Deutschlands größtem Freizeitpark durften sie mit dem Alpenexpress VR-Ride eine Weltsensation erleben und während einer Achterbahnfahrt in virtuelle Welten eintauchen. Bei den Horror Nights mussten Die Lochis ihren Mut unter Beweis stellen und konnten ihren eigenen Horrorfilm durchlaufen. Das Halloween-Spektakel findet noch bis zum 7. November statt. | | Mehr | | | |
| | | | | | Atomare Aufrüstung gefährdet Souveränität | Der BUND Baden-Württemberg und der BUND am Südlichen Oberrhein werten die Entwicklung als politischen Skandal, die den Prinzipien des Völker- und Menschenrechts entgegensteht
Auf dem Bundeswehr-Militärflugplatz Büchel in Rheinland-Pfalz beginnen die Vorbereitungen für die Stationierung neuer amerikanischer Atombomben. Dies belegen US-Haushaltspläne, die der ZDF-Sendung "Frontal21" vorliegen (Sendung vom 22.09.2015). Danach stehen im Haushalt der US-Luftwaffe ab dem dritten Quartal 2015 Gelder für die so genannte "Integration des neuen Atombombensystems B61-12" auch in die deutschen Tornado-Jagdbomber bereit. Hinter dem Begriff "Integration" verbirgt sich eine massive atomare Aufrüstung in Deutschland.
„Alle Atomwaffen gefährden den Frieden. Atomwaffen sind ein Dorn im Fleisch unseres Landes. Der Dorn muss gezogen werden. Die Friedensbewegung muss aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Wenn gegen den Willen des Deutschen Bundestages, in einer Zeit massiver internationaler Spannungen, in Deutschland atomar aufgerüstet wird, dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob Deutschland ein souveräner Staat ist“, sagt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg.
Ist Deutschland ein souveräner Staat?
Der Deutsche Bundestag hatte im März 2010 mit großer Mehrheit beschlossen, die Bundesregierung solle sich mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzen. Im Koalitionsvertrag von Union und FDP hatte die Bundesregierung 2009 den Abzug der Atomwaffen aus Büchel zugesagt. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag ist vom angestrebten „Abzug der in Deutschland und Europa stationierten taktischen Atomwaffen“ die Rede.
Die Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und Guido Westerwelle (FDP) setzten sich während ihrer Amtszeiten für einen endgültigen Abzug der Atombomben ein. Doch statt der von den gewählten Abgeordneten unseres Bundestages gewünschten Abrüstung erfolgt nun die Aufrüstung und Stationierung von rund 20 neuen "optimierten" Nuklearwaffen, die zusammen die Sprengkraft von 80 Hiroshima-Bomben haben. „Eine atomare Aufrüstung gegen den Willen der Menschen und gegen den Willen des Deutschen Bundestages gefährdet nun unsere Souveränität“, warnt die Landesvorsitzende.
Gleichzeitig müssten die Millionen für die Umbauten an den Maschinen aus dem Bundeshaushalt kommen. Denn wenn die USA die neuen B61-12-Nuklearwaffen nach Büchel bringen, müssten nicht nur die Halterungen am deutschen Tornado-Bomber an die neuen, digital gesteuerten Bomben angepasst werden.
„Massenvernichtungswaffen und Atomwaffen sind mit den Prinzipien des humanitären Völkerrechts und den Menschenrechten unvereinbar. Waffensysteme, die zwischen Soldaten und Zivilisten nicht unterschieden werden diesen Grundsätzen „per definitionem“ nicht gerecht“, sagt Axel Mayer, BUND Regionalgeschäftsführer Südlicher Oberrhein. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburgs OB Dieter Salomon zu Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels | Zusagen gegenüber den Ländern entlasten nachhaltig auch die Kommunen
Aufstockung der Fördermittel für Wohnungsbau und für Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sind zu begrüßen
Salomon bewertet Handlungsprogramm des Landes BadenWürttemberg als gute Plattform für effektive Hilfe und Zusammenarbeit aller Akteure
„Parteipolitische Geplänkel im Vorfeld des Wahlkampfs über die Flüchtlingsfrage lösen kein Problem, sondern frustrieren die Bürgerinnen und Bürger!“
Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon begrüßt mit Nachdruck das auf wirksame Hilfe angelegte Handlungsprogramm der Landesregierung zur Aufnahme von Flüchtlingen. Seit dem ersten Flüchtlingsgipfel des Ministerpräsidenten mit den kommunalen Verbänden und weiteren Akteuren wie Kirchen, sozialen Verbänden und Hilfsorganisationen im Juli habe die Landesregierung aus kommunaler Sicht effektive Strukturen für die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen geschaffen. Insbesondere die zentrale Koordinierung der einzelnen Ministerien durch Staatssekretär Murawski im Staatsministerium stelle für die Kommunen eine wirksame Unterstützung dar.
An dieser Einschätzung einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen ändere auch die berechtigte Kritik aus einzelnen Städten nichts. „Innerhalb kürzester Zeit tausende Plätze für Flüchtlinge einrichten zu müssen, ist eine unvorstellbare logistische und organisatorische Aufgabe. Es kann nicht von Beginn alles perfekt und reibungslos laufen, sondern dabei kommt es zwangsläufig zu Problemen. Aber es ist anzuerkennen, dass die Landesregierung nach besten Kräften bemüht ist, den besonders stark belasteten Städten und Gemeinden zu helfen.“ Die Dimension der Aufgabe werde deutlich im Vergleich der Kapazitäten für die Erstaufnahme von Flüchtlingen, die innerhalb von drei Jahren von 900 auf 16.000 Plätze im Land aufgestockt worden sind.
OB Salomon weist darauf hin, dass Baden-Württemberg als erstes Bundesland alle Akteure im Sommer zu einem Flüchtlingsgipfel eingeladen hat. „Damit ist eine breite Verantwortungsgemeinschaft als gemeinsame Arbeitsebene mit den Landesbehörden, Kommunen, Verbänden und sozialen Einrichtungen geschaffen worden.“
Als Beispiel verweist Salomon auf die in Baden-Württemberg geltenden Regelungen zur Kostenerstattung. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern rechnen die baden-württembergischen Städte und Gemeinden die Kosten für die Aufnahme von Flüchtlingen ab 2016 „spitz“ gegenüber dem Land ab; die zwischen dem Land und kommunalen Verbänden vereinbarte Erstattung decke nahezu vollständig den Aufwand bei den Kommunen. Damit unterstütze Baden-Württemberg in vorbildlicher Weise die Städte und Gemeinden. In diesem Sinne sind auch die Finanzzusagen aus dem Spitzengespräch der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Abend des 24. September zu bewerten. Salomon: „Die Pauschale von 670 Euro monatlich pro Flüchtling über fünf Monate hilft direkt den Ländern und damit auch den Kommunen!“
Ein besonderes Augenmerk richten die Städte und Gemeinden auf den Wohnungsbau. Salomon: „Mehr Flexibilität und weniger Bürokratie beim Wohnungsbau sind wichtige Schlüssel zur Integration.“ Um so mehr sei anzuerkennen, dass nun kurzfristig weitere 500 Millionen Euro Bundesmittel jährlich von 2016 bis 2019 zur Förderung von preisgünstigem Wohnungsbau bereitgestellt werden. Die Bundeskanzlerin habe im Vorfeld des Flüchtlingsgipfels mit den Ministerpräsidenten eigens die kommunalen Spitzenverbände angehört, um die PraxisErfahrungen aus den Städten und Gemeinden aus erster Hand zu erfahren. Auch die angestrebte Beschleunigung von langwierigen und aufwändigen Verfahren im Wohnungsbau oder die Lockerung von Vorschriften, die einer schnellen Schaffung von Notquartieren und Heimen im Wege stehen, sei ein richtiger Schritt zu mehr Flexibilität.
Eine Entlastung erwartet der Freiburger Oberbürgermeister auch durch die zugesagten Finanzmittel zur Betreuung von „Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“, die ab ihrer Ankunft in der Verantwortung der kommunalen Jugendämter zu betreuen sind.
Salomon warnte davor, die Flüchtlingsfrage zum Gegenstand von parteipolitischen Auseinandersetzungen mit Blick auf die Landtagswahl zu machen. „Die Dimension der Aufgabe erfordert es, dass alle Ebenen des Staates – Bund, Länder und Kommunen – gut zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Dazu hat der Ministerpräsident mit dem Flüchtlingsgipfel, mit effektiven Strukturen in den Ministerien und regelmäßigen Gesprächen mit den Kommunen und allen Akteuren eine gute Grundlage geschaffen. Parteipolitisches Geplänkel auf dem Rücken der Menschen, die bei uns Hilfe und Schutz suchen, ist unwürdig, löst kein Problem und bringt uns in keiner Weise voran.“ Auch die Bürgerschaft hätte dafür kein Verständnis. Vielmehr wäre zu befürchten, dass damit die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement nachhaltig beschädigt werde. „Es ist großartig, wie sich die Menschen in Freiburg und anderswo engagieren. Aufgabe der Politik ist es, das Engagement zu fördern, aber nicht, die Bürgerinnen und Bürger zu enttäuschen. | | | | | |
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