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Freitag, 17. April 2026
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Ankunft des ersten Elefanten für die Altersresidenz
Besitzer übergibt seinen Zirkus-Elefant in die Betreuung des Karlsruher Zoos

Rani, Shanti, Jenny – und Nanda. Im Karlsruher Zoo ist heute morgen die 49 Jahre alte asiatische Elefantenkuh angekommen, die künftig mit den anderen drei Karlsruher Tieren auf der Anlage leben wird. Zusammen mit ihrem Besitzer Hardy Scholl und dem Karlsruher Chefelefantenpfleger Robert Scholz ist Nanda heute aus dem Berliner Raum nach Karlsruhe gereist. In Berlin hat Nanda ihre letzte Aufführung in einem Zirkus gehabt. In Karlsruhe soll die Elefantenkuh, die eine altersbedingte Sehschwäche hat, nun ihren Ruhestand genießen.

Hardy Scholl hatte den Kontakt mit dem Zoo Karlsruhe aufgenommen, nachdem er von der geplanten Altersresidenz für Elefanten im Zoo Karlsruhe gehört hat. Scholz hatte daraufhin Halter und Elefant besucht, sich selbst längere Zeit mit Nanda beschäftigt und festgestellt: Nanda ist eine geeignete Kandidatin für die Elefanten-WG. Schritt für Schritt wird sie nun im Zoo Karlsruhe an ihre neue Umgebung und ihre neuen Mitbewohnerinnen gewöhnt.

Im Masterplan für den Zoo Karlsruhe ist die Altersresidenz für Elefanten als Tierschutzprojekt verankert - gedacht für nicht mehr reisende Zirkus-Elefanten oder für nicht in einem Familienverband lebende alte Elefantendamen aus Zoos. Sowohl bei der Gehege-Ausstattung, als auch bei der täglichen Beschäftigung mit den Tieren achten Scholz und sein Team auf die Belange der Oldies. Geplant ist, die Elefanten-Außenanlage 2017 auf über 3.000 Quadratmeter zu erweitern.
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Kiosk am Opfinger See: Stadt schreibt Verpachtung aus
Die Stadt Freiburg schreibt die Verpachtung eines Kioskes im neuen Mehrzweckgebäude am Opfinger See aus. Die vollständige Ausschreibung steht auf www.freiburg.de/ausschreibungen.

Zur Kioskfläche von 24 Quadratmetern kommen eine Freisitzfläche für 40 Personen, eine WC-Anlage sowie ein 20 Quadratmeter großes Lager im ehemaligen Betriebsgebäude. Der Kiosk wird für gut vier Jahre vermietet, mit Option zur Verlängerung. Als Eröffnungstermin angestrebt wird der Beginn der Sommerferien, vorbehaltlich der Baufertigstellung und -abnahme.

Die jährliche Betriebszeit ist begrenzt von Ostern bis Ende Oktober. Vom 1. Mai bis 30. September sollte der Kiosk mindestens jedes Wochenende, jeden Schulferientag, jeden Feiertag und jeden Tag mit Höchsttemperatur über 25 Grad geöffnet sein. Die tägliche Öffnungszeit ist längstens von 10 bis 22 Uhr, mindestens aber von 13 bis 18 Uhr.

Für den Zuschlag entscheidend sind nicht allein die Wirtschaftlichkeit des Angebots und das Betriebskonzept. Der Pächter soll auch die Liegewiese sauber halten und eine bedarfsgerechte Benutzung der Toiletten ermöglichen. Auf die Einhaltung der genannten Öffnungs- bzw. Präsenzzeiten wird daher großer Wert gelegt.

Interessierte senden ihr Angebot bis zum 4. Juli ans Städtische Forstamt (Günterstalstraße 71, 79100 Freiburg) oder per Mail an jonas.klein@stadt.freiburg.de.
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Freiburg: Bauzeitenplan für Rathaus im Stühlinger aktualisiert
Umzug auf März 2017 festgelegt Großprojekt weiter im Kostenplan

Lange waren Bauleitung und Projektteam zuversichtlich, was die Fertigstellung und den Einzug ins neue Rathaus im Stühlinger Ende diesen Jahres betraf. Nun musste der Zeitplan aufgrund von nicht mehr aufholbaren Verzögerungen, die im Laufe des ersten Halbjahres entstanden waren, leicht aktualisiert werden: Der Neubau wird bis Ende des Jahres baulich fertig gestellt sein und damit rund 12 Wochen später als in der ursprünglichen ehrgeizigen Zeitplanung vorausgesagt. Der Umzug der Ämter mit den 840 Mitarbeitenden und die Eröffnung des Bürgerservicezentrums erfolgt nun im März 2017.

Die Gründe für die Verzögerung bei den Gewerken (Gebäudehülle, technische Gebäudeausrüstung und beim Innenausbau) sind komplex und vielfältig. Auf der Baustelle arbeiten insgesamt 50 Firmen. Kommt es bei einzelnen Gewerken zu Verzögerungen, kann dies größere zeitliche Auswirkungen auf die gesamte Baulogistik zur Folge haben. Zu Anfang des Projekts konnten Verzögerungen bei Rohbauarbeiten noch aufgeholt werden. Dieses Frühjahr konnten das Planungs- und Bauleitungsteam sowie die ausführenden Firmen den Zeitverlust nicht kompensieren.

Nach der baulichen Fertigstellung im Dezember stehen bis März nächsten Jahres die Möblierung und die Vorbereitungen für den Umzug der Ämter im Mittelpunkt der Arbeiten. Der Umzug an einem Wochenende im März mit sämtlichen Ämtern und Dienststellen, und die Eröffnung des Bürgerservicezentrums unmittelbar danach, müssen in dieser Zeit gut vorbereitet werden, um einen gelungenen Start für die Mitarbeitenden und die Bürgerschaft zu garantieren.

Wie ursprünglich angenommen, kostet der Neubau des ersten Bauabschnittes einschließlich Außenanlagen, Einrichtung und Nebenkosten 78,3 Millionen Euro. Das 2014 begonnene Projekt ist der erste von geplant insgesamt drei Bauabschnitten für ein Verwaltungszentrum im Stühlinger. Erste Planungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt haben bereits begonnen.

Projektverlauf:
2012 Grundsatzbeschluss, Architektenwettbewerb
2013 Baubeschluss
2014 Abriss des Pavillons Technisches Rathaus
2015 (März) Grundsteinlegung
2015 (Dezember) Richtfest
Ende 2016 bauliche Fertigstellung
März 2017 Umzug der Ämter und Eröffnung des Bürgerservicezentrums
 
 

 
Colagetränke: Sehr viel Zucker, Schadstoffe und andere Probleme
Hohe Mengen eines Schadstoffes aus Zuckerkulör sowie Chloratrückstände, Phosphorsäure am Limit oder mehr Alkohol als erlaubt: Die Laboranalyse von insgesamt 30 koffeinhaltigen Colagetränken im Test brachte einige Kritikpunkte ans Licht. Nur vier der geprüften Getränke erhielten das test-Qualitätsurteil „Gut“. Alle vier sind mit Süßstoffen gesüßt und zuckerfrei. Der ausführliche Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und auf www.test.de/cola.

Der durchschnittliche Zuckergehalt in einem halben Liter klassischer Cola entspricht 16,5 Stücken Würfelzucker. Damit ist die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Tagesmenge an zugesetztem Zucker bereits ausgeschöpft. Dafür bekommen die klassischen Colas im Test Punktabzüge. Nur 4 der 30 Colagetränke schaffen ein „gutes“ test-Qualitätsurteil – sie sind nur mit Süßstoffen gesüßt. 19 Produkte schneiden „befriedigend“, fünf „ausreichend“ und zwei „mangelhaft“ ab.

Fünf bekannte Markenprodukte fallen mit nennenswerten Mengen gesundheitlich bedenklicher Stoffe auf. Das typische Braun einer Cola stammt fast immer vom Farbstoff Zuckerkulör, der den Schadstoff 4-Methylimidazol mit sich bringen kann. Die Substanz gilt als möglicherweise krebserregend. In mehreren Colas fanden die Tester hohe Gehalte. Auch kritisch: die hohe Chloratbelastung einer Cola. Chlorat kann zum Beispiel aus Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln stammen. Zu viel davon kann die Jodaufnahme hemmen. Weitere Befunde: mehr Alkohol als erlaubt, versprochenes Aroma, das nicht nachweisbar war, oder Phosphorsäure am Limit.

Der ausführliche Test erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und ist unter www.test.de/cola abrufbar.
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Erfolgreiche Nachwuchstalente beim 15. Internat. Europa-Park Cup des SV Rust
Circa 150 Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz kämpften vom 26. bis 29. Mai 2016 beim 15. Internationalen Europa-Park Cup des SV Rust um den begehrten Pokal. Von den Bambinis bis zur D-Jugend kickten die Kids auf dem Sportplatz des SV Rust und strahlten mit der Sonne um die Wette. Die Teams konnten mit Kampfgeist und perfekter Technik bei einem der größten Jugendturniere Deutschlands punkten. Im internationalen Vergleich stellten sie ihr Talent unter Beweis. Die vielen Achterbahnen des Europa-Park waren die perfekte Belohnung für spannende Spiele. Alle Teilnehmer durften im Anschluss an das Turnier gratis Deutschlands größten Freizeitpark besuchen. Außerdem konnten sich die Teams in diesem Jahr zum ersten Mal im Torwandschießen beweisen und erzielten damit eine Spende von jeweils 500 Euro für die gemeinnützigen Vereine „Santa Isabel e.V. – Hilfe für Kinder und Familien“ und „Einfach helfen e.V.“
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Bringt der Fußball Europa zusammen?
Mit einem Internetspiel der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) können Fußballfans die Teilnehmerländer der Europameisterschaft kennenlernen. Ziel der Spiels ist es, die 24 für die Endrunde in Frankreich qualifizierten Länder auf einer Europakarte zu finden. Über die geographische Lage hinaus gibt es aber auch noch mehr über die Länder zu erfahren wie Hauptstadt, Fläche, Einwohnerzahl, Regierungssystem, das aktuelle Staatsoberhaupt usw. Wer weiß schon, dass von den 24 teilnehmenden Ländern 18 zur Europäischen Union gehören und sechs nicht? Aufgepasst, das Vereinigte Königreich (Großbritannien) ist gleich mit drei Mannschaften vertreten: England, Wales und Nordirland. Europa ist in dem Spiel mit seiner ganzen Vielfalt gegenwärtig. Dem schnellsten „Kartenleger“ winkt als Preis ein Original-EM-Nationalmannschafts-Trikot.
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Autoverkauf: Wer hinter den Kärtchen am Auto steckt
Gerade Besitzer älterer Pkw finden oft kaum Käufer für ihr Auto. Da sind Händler eine Hilfe, die ihre Kärtchen an die Autoscheibe stecken – vor allem in Großstädten ein weit verbreitetes Phänomen. Die Händler bieten zunächst extrem niedrige Ankaufspreise. Doch wer ruhig bleibt und ausdauernd verhandelt, kann einige Hundert Euro mehr erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stichprobe der Stiftung Warentest, die Verkaufsverhandlungen mit mehreren Händlern führte. Veröffentlicht ist das Ergebnis in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und auf www.test.de/auto-export.
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Freiburg: Amt für Migration und Integration wird gegründet
Das neue Amt bündelt Aufgaben und Leistungen aus unterschiedlichen Ämtern – künftig Service aus einer Hand

Zum 1. Juni wird das Amt für Migration und Integration (AMI) gegründet. Das neue Amt bündelt Aufgaben und Leistungen für Flüchtlinge und schon länger hier lebende Menschen mit Migrationshintergrund, die bislang in unterschiedlichen Ämtern angesiedelt waren. Künftig werden diese Leistungen innerhalb eines Amtes angeboten. Für die Menschen in Freiburg heißt das: Sie erhalten Service aus einer Hand. Es ist im Dezernat von Bürgermeister Ulrich von Kirchbach angesiedelt.

Das neue Amt hat folgende Abteilungen:
• Verwaltung mit Personal, zentrale Dienste und Finanzen
• Integration (Büro für Migration und Integration)
• Betreuung und Versorgung (bisher Sozialbetreuung, technische Dienste und Wohnheimverwaltung im Amt für Wohnraumversorgung)
• Abteilung für Leistungsgewährung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (bisher im Amt für Soziales und Senioren)
• Ausländerbehörde (bisher im Amt für öffentliche Ordnung).

Die städtischen Ansprechpersonen sind wie bislang unter den bekannten Adressen erreichbar. Auch die persönlichen E-Mail-Adressen bleiben unverändert. Die Telefonnummern der jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner ändern sich zum 1. Juni. Sie sind aber für eine längere Übergangsphase auch unter den bisherigen Rufnummern erreichbar.

In den kommenden Wochen werden die Abteilungen auch räumlich zusammengeführt. Standort des AMI wird das Telekom-Gebäude in der Berliner Allee 1 sein, in dem derzeit mehrere städtische Dienststellen bis zur Fertigstellung des neuen Rathauses untergebracht sind. Bis zur Besetzung der Leitung des neuen Amtes übernimmt der bisherige Leiter des Amtes für Wohnraumversorgung, Werner Hein, die kommissarische Leitung.

Mit der Gründung des AMI wird das Amt für Wohnraumversorgung aufgelöst. Die Oase, Zentrum für wohnungslose Menschen, und das Sachgebiet Prävention und Wohnungssicherung kommen ins Amt für Soziales und Senioren, das Sachgebiet Wohnen, in dem unter anderem die Wohnraumförderung, Wohnungssucherdatei, Ausstellung Wohnberechtigungsscheine angesiedelt sind, übernimmt das Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen.
 
 



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