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Samstag, 29. November 2025
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Verschiedenes

 
ÖKO-TEST Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen
Versicherungen mit Leistungslöcher

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind für viele kaum bezahlbar oder nicht zu bekommen. Als Alternative bieten Assekuranzen Erwerbsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Policen an. ÖKO-TEST hat nun 54 dieser Tarife durchgecheckt und kommt zum Ergebnis, dass diese zwar besser sind als gar nichts, doch sie bieten magere Leistungen und sind zudem oft auch noch teuer.

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind gerade für solche Erwerbstätige, die sie am dringendsten brauchen, also Krankenschwestern, Dachdecker oder andere hart arbeitende Berufe, unbezahlbar. Auch für Menschen mit Vorerkrankungen sind diese Policen nicht zu bekommen. Viele Menschen treffen deshalb keine Vorsorge. ÖKO-TEST wollte wissen, ob zurecht oder ob man besser einen alternativen Tarif wie Multi-Risk-Policen, Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen abschließen sollte. Das Resümee des Verbrauchermagazins: Diese sind zwar besser als nichts, doch die Leistungen sind stark verbesserungswürdig.

Bei einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung beispielsweise hat der Versicherte erst einen Anspruch auf Zahlung, wenn er keine drei Stunden mehr arbeiten kann. Und es muss schon sehr viel passieren, bis man überhaupt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Die anderen Policen sind noch knausriger: Nur wer fast blind, stumm oder taub ist, erhält auf Anhieb eine Leistung. Ansonsten gibt es erst Geld, wenn Betroffene „den Kopf unter dem Arm tragen“. Selbst eine Querschnittslähmung führt nur bei wenigen Tarifen direkt zur Zahlung. Es besteht zudem ein hohes Risiko, dass man die „falsche“ Krankheit hat und deshalb leer ausgeht. Seelische Erkrankungen etwa sind in der Regel nur in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.

Die Beiträge sind dafür umso saftiger. Und dabei gilt: Bei Erwerbsunfähigkeitsversicherungen etwa bekommt man nicht unbedingt den besseren Versicherungsschutz, wenn man höhere Beiträge bezahlt.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es seit dem 30. Juni 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Broschüre „Leben in Deutschland“
Landeszentrale für politische Bildung veröffentlicht neue Materialien für Orientierungskurse mit Flüchtlingen

„Leben in Deutschland“ heißt eine neue Broschüre mit Materialien für Orientierungskurse mit Flüchtlingen. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie soeben erschienen. Sie eignet sich auch für Gruppen, die gerade beginnen, Deutsch zu lernen. Alle Texte sind in einfacher Sprache verfasst und mit einer Vielzahl von Fotos und Zeichnungen kombiniert. „Leben in Deutschland“ enthält die wichtigsten Themen für die Erstorientierung, darunter Bausteine zu „Bildung & Beruf“, „Toleranz & Zusammenleben“, „Familie & Erziehung“ und „Demokratie & Grundrechte“.

Die 96-seitige Broschüre vermittelt unabdingbares Basiswissen zu diesen Themen, will aber mehr: Einfache Beispiele aus dem Alltag bieten die Grundlage für den Austausch über Werte und wechselseitige Erwartungen von Migranten und der Aufnahmegesellschaft. Im Vordergrund steht dabei die Bedeutung von Freiheit, Toleranz für ein selbstbestimmtes Leben und konstruktives Miteinander in der Gesellschaft. Die Inhalte sind auf die Vorgaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtige (BAMF) für Orientierungskurse abgestimmt.

Das Lehrbuch kostet 5,- Euro zzgl. 3,- Euro Versandkosten und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop (auch von außerhalb Baden-Württembergs).
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Karlsruhe: Förderung für Kultur- und Medienschaffende
Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie / Abgabeschluss 31. Oktober

Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, können sich auch dieses Jahr um eine finanzielle Förderung beim Kulturbüro Karlsruhe bewerben. Auch Studierende mit entsprechenden Projektideen ab dem 5. Studiensemester sind zur Teilnahme eingeladen und interdisziplinäre Partnerprojekte willkommen. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 5.000 Euro, über die Projektauswahl entscheidet eine Fachjury. Abgabeschluss ist der 31. Oktober 2016.

Mit dieser Förderung unterstreicht die Stadt Karlsruhe erneut die Bedeutung und die Chance, die im kreativ-künstlerischen sowie auf neuen Technologien basierenden Arbeiten liegt. Der Fördertopf ist zudem eine Maßnahme zur Umsetzung des 2014 verabschiedeten Karlsruher Kulturkonzepts.

Weitere Infos zur Ausschreibung ....
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Karlsruhe: Sprachförderung in Grundschulen unverzichtbar
Migrationsbeirat spricht sich für Budgeterhöhung aus

Mit der im Karlsruher Integrationsplan verankerten Sprachförderung an Grundschulen korrigiert die Stadt Karlsruhe eine Schieflage im Bildungssystem. Denn Kinder aus bildungsfernen und anderssprachigen Familien haben weniger Chancen, sind häufig arm und in der Schule benachteiligt. Den Kreislauf unterbrechen wollen die Projekte „Bildungsberatung für junge Migranten und deren Eltern“ des Internationalen Bunds (IB) und „Bildungschancen und Zukunft für Kinder“ (BiZuKi) des Vereins für Jugendhilfe (VfJ). Beide Träger bieten seit langem unterrichtsergänzende Deutschförderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, für Muttersprachler, die mehrsprachig aufwachsen sowie jene, die Unterstützung brauchen, seit 2014 arbeiten sie zusammen. Der Förderbedarf steigt und damit die Kosten. Der von der Verwaltung empfohlenen Budgeterhöhung um rund 20 000 Euro für 2016 aus Integrationsmitteln hat der nicht öffentlich tagende Migrationsbeirat unter der Leitung von Bürgermeister Martin Lenz am gestrigen Donnerstagnachmittag zugestimmt.

Der VfJ will damit unter anderem die Prüfung des individuellen sprachlichen Niveaus bei Kindern verbessern und ausweiten, der IB weitere Förderklassen einrichten. Der Sprachförderung in Grundschulen komme umfassende Bedeutung zu, die Anpassung an aktuelle Bedarfe sei unverzichtbar, lautete der Tenor im Beirat. 2015 haben 22 Grundschulen mit 648 Mädchen und Jungen in Kleingruppen vor oder nach dem Unterricht das Angebot genutzt; damit wird mit rund der Hälfte aller Grundschulen in Karlsruhe kooperiert. Deren Rückmeldungen sind positiv. Die Kinder „können nun mutiger vor der Klasse sprechen und freier formulieren“, erklärt dazu etwa die Tullaschule bei der Evaluation. Besonders aufgefallen sei dies „bei Buchvorstellungen in Deutsch und kleinen Präsentationen im Sachunterricht.“.
 
 

 
Historische Entscheidung beim UN-Menschenrechtsrat
Votum für Unabhängige Expert_innenstelle zum Schutz der Menschenrechte von LSBTI

Anlässlich der Entscheidung des UN-Menschenrechtsrates am 30. Juni in Genf, die Resolution “Protection against violence and discrimination based on sexual orientation, and gender identity” anzunehmen und somit den Weg zu Etablierung einer Expert_innenstelle zum Schutz der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen (LSBTI) Menschen frei zu machen, erklärt Gabriela Lünsmann, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Das Votum ist eine historische Entscheidung für den Menschenrechtsschutz. Die Entscheidung macht den Weg frei für eine unabhängige Institution bei den VN, die die Wahrung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen (LSBTI) Menschen überwachen wird. Sie stärkt so die Menschenrechtsverteidiger_innen in aller Welt bei ihrer schwierigen Arbeit und wird die Entkriminalisierung von Homosexualität in vielen Verfolgerstaaten voranbringen. Die Entscheidung bedeutet mehr Schutz für LSBTI in aller Welt vor Gewalt und Diskriminierung. Darüber hinaus wird die Menschenrechtslage von LSBTI nun regelmäßig bei den VN thematisiert werden und nicht nur in Kontext von Resolutionsentwürfen.

628 Nichtregierungsorganisationen aus 151 Staaten, darunter auch der LSVD, hatten im Vorfeld der gestrigen Entscheidung den Menschenrechtsrat aufgefordert, die Resolution zu verabschieden. Dieser Aufforderung kamen 23 Staaten nach, 18 Staaten stimmten dagegen und sechs enthielten sich.

Nun ist es an der Zeit, dass Mandat des Rates schnell umzusetzen und die Stelle auch finanziell angemessen auszustatten."
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Pforzheim: Im Gasometer eine Zeitreise erleben
Er ist prominenter Zeuge der Industriegeschichte Pforzheims und weithin sichtbar im Stadtbild der Oststadt: Der Gasometer aus dem Jahr 1912 war fast 100 Jahre lang als Ausgleichsbehälter der Gasversorgung im Einsatz. Heute zählt er zu den letzten erhaltenen Glockengasbehältern und ist ein Denkmal für die Epoche der Industrialisierung. Um dieses eindrucksvolle Beispiel deutscher Ingenieurskunst zu erhalten, wurde innerhalb des alten Stahlgerüsts ein gigantischer Edelstahlzylinder errichtet. Er ist 40 Meter hoch und fasst 60.000 Kubikmeter umbauten Raums. In seinem Innern wartet auf Besucher eine Zeitreise, die von der Industrialisierung zurück ins alte Rom führt. 2014 verwandelte der Künstler Yadegar Asisi den Raum unter dem Titel „Rom 312“ in das weltgrößte 360-Grad-Panorama. Wer die 15 Meter hohe Plattform in der Raummitte besteigt, kann von dort einen atemberaubenden Rundblick auf die antike Millionenstadt in der Zeit des 4. Jahrhunderts genießen.
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Mannheim: In die Musikgeschichte eintauchen
Xavier Naidoo, Die Söhne Mannheims, Laith Al-Deen oder Joris – Mannheimer Künstler sind international bekannt und ihre Songs echte Chartstürmer. Mit der Popakademie besitzt die Stadt eine bedeutende Nachwuchsschmiede und trägt seit 2014 den Titel „UNESCO City of Music“. Jetzt hat in Mannheim mit dem Hotel Staytion direkt am Hauptbahnhof auch ein echtes Musik-Hotel eröffnet. Wer in einem der Zimmer und Appartments absteigt, kann ganz in die Mannheimer Musikgeschichte eintauchen. Gemäß dem Motto „Music meets Industry“ ist jede Etage einer anderen Band oder Musikrichtung gewidmet. Von der Ausstattung bis zur Musik auf den Gängen folgt hier alles konsequent einem Thema. Musikalischer Treffpunkt des Hauses ist die Bar im Erdgeschoss des Hotels. Besonderes Augenmerk liegt hier auf zwei großen Frachtcontainern, die urbanes Design und Industrie-Feeling vereinen. Nicht nur Musikliebhaber kommen hier ganz auf ihre Kosten.
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Freiburger Erlebnistag „Tourist in der eigenen Stadt“
Gewinnerinnen und Gewinner der Stadtrallye

Zum ersten Mal fand während des Erlebnistages „Tourist in der eigenen Stadt“ am 29. Mai eine große Stadtrallye statt. Die Rallye, die quer durch die Freiburger Innenstadt führte und bei der an verschiedenen Stationen Rätsel gelöst werden mussten, stieß auf hohen Anklang. Über 300 Freiburgerinnen und Freiburger sowie Gäste sendeten das Lösungswort „FREIBURGER BAECHLE“ ein.

Nun wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der Hauptpreise durch FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann gezogen: Über einen Wochenendaufenthalt für zwei Personen im Park Hotel Post kann sich Lucia Balnar freuen. Hoch hinaus geht es für Heike Meßmer bei einem 30-Minuten Rundflug von Dynamic Spirit. Ein weiterer Gewinn war ein Gutschein für Bensels Kochschule, der an eine Freiburgerin ging. Eine Monats-Regio-Karte der RVF haben jeweils Heike Grigoleit und Marion Hauck gewonnen. Über einen Gutschein der Tourist Information im Wert von 50 Euro kann sich Wibke Janzarik freuen. Der Gewinner einer Jahreskarte für alle öffentlichen Führungen von Freiburg Living History ist Florian Pilgram.

Lonieta Dylus, FWTM-Abteilungsleiterin „Tourist Information“, freut sich über den Erfolg den Erlebnistages: „Alle Programmpunkte wie die Stadtführungen, Hotelbesichtigungen und Ausflüge in die Umgebung waren ausgebucht. Es ist angedacht, den Erlebnistag in einem jährlichen Turnus stattfinden zu lassen.“

Seit 2004 fand der Erlebnistag sieben Mal statt. Mittlerweile gibt es 28 Führungen und Veranstaltungen. Alle Angebote sind kostenfrei. Mit der Veranstaltung „Tourist in der eigenen Stadt“ bietet die FWTM Einheimischen die Möglichkeit, Freiburg wieder einmal mit neuen Augen zu sehen und bedankt sich außerdem herzlich für die Freiburger Gastfreundschaft.
 
 



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