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Verschiedenes
| | | | | ZMF: Bewährter Shuttle-Service zum Festivalgelände und extra Frelo-Angebot | Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) bietet zum Zelt-Musik-Festival (ZMF) wie gewohnt Sonderfahrten in Shuttlebussen an, die von der Haltestelle „Munzinger Straße“ (Stadtbahnlinie 3 Richtung „Haid“) direkt zum Festivalgelände fahren. Für die Anreise zum Festival, das vom 17. Juli bis zum 4. August auf dem Gelände des Mundenhofes stattfindet, gilt wie gewohnt die Regelung „Eintrittskarte = Fahrausweis“ im gesamten Netz des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF). Die Eintrittskarten zum Konzert gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis zum Betriebsschluss auf allen Linienverkehren des RVF in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie in der Stadt Freiburg. Auch der von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) angebotene Busshuttle von der Munzinger Straße zum Festivalgelände ist in diese Regelung eingeschlossen.
Wer innerhalb der regulären Linienverkehre des RVF ohne Eintrittskarte Richtung Mundenhof unterwegs ist hat die üblichen RVF-Tarife zu zahlen. Für die Hin- und Rückfahrt im Shuttlebus wird insgesamt ein Euro fällig.
Erstmals besteht in diesem Jahr auch die Möglichkeit ganz entspannt mit dem Frelo zum ZMF radeln. Beim Fahrradparkplatz des ZMF-Geländes wird eine virtuelle Frelo-Station eingerichtet.
Sonntag bis Donnerstag:
Die Shuttlebusse fahren zwischen 18.00 und 23.55 Uhr bedarfsorientiert. Wer vom Festivalgelände um 0.05 Uhr zurückfährt, erreicht von Sonntag bis Donnerstag den letzten Stadtbahnanschluss der Linie 5 am Maria-von-Rudloff-Platz Richtung Innenstadt.
Weitere feste Abfahrtszeiten der Shuttlebusse vom Festivalgelände Richtung Stadt sind um 1.00 Uhr und 2.00 Uhr. Diese Busse fahren über den Maria-von-Rudloff-Platz zum Hauptbahnhof.
Freitag und Samstag (Tage mit VAG Nachtverkehr)
Freitags und samstags startet der Busshuttle wie gewohnt um 18 Uhr an der Munzinger Straße.
In den Nächten Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag hat das ZMF bis 3.30 Uhr geöffnet. In diesen Nächten bietet die VAG um 1 Uhr, um 2 Uhr, um 3 Uhr und um 4 Uhr Fahrten an mit denen man die Stadtbahnhaltestellen „Maria-von-Rudloff-Platz“ (Linie 5) und „Munzinger Straße“ (Linie 3) erreicht.
Wie kommt man zu den Nachmittagsveranstaltungen?
Die Vormittags- und Nachmittagsveranstaltungen erreicht man von der Haltestelle „Munzinger Straße“ aus. Vor hier aus werden Shuttlebusse angeboten:
Montag bis Freitag: Hinfahrt 13.45 Uhr ab „Munzinger Straße“; Rückfahrt 16.00 Uhr.
Samstags: Hinfahrt 13.30 Uhr ab „Munzinger Straße“, Rückfahrt: 16.00 Uhr.
Sonntags: Hinfahrt 10.30 Uhr ab „Munzinger Straße“, Rückfahrt: 13.30 Uhr
Zusatzveranstaltung
Am Freitag, 19. Juli, findet der Bambinilauf statt. Aus diesem Anlass verkehrt der ZMF-Sonderverkehr zwischen 15.30 Uhr und 18.15 Uhr im 30-Minuten-Takt. Abfahrtszeit ist jeweils zur halben und vollen Stunde ab „Munzinger Straße“. Kinder haben in dieser Zeit Freifahrt. | | | | | |
| | | | | | Energieversorger wechseln | Als Kunde unerwünscht
Wer jährlich seinen Anbieter für Strom oder Gas wechselt, muss neuerdings damit rechnen, dass er vom Versorger abgelehnt wird. Den Grund dafür erfahren Kunden nicht. Doch sie können vorbeugen. Finanztest informiert in der August-Ausgabe, warum Versorger manche Kunden nicht wollen und gibt Tipps, wie sich Kunden vor Ablehnung schützen.
Finanztest hat bei der Bundesnetzagentur und bei Wechseldiensten für Strom- und Gastarife nachgefragt. Die Versorger lehnen überdurchschnittlich oft Stromkunden mit einem sehr hohen Stromverbrauch ab. Auch Kunden, die vorher bei einem Stromdiscounter unter Vertrag waren, kann es treffen. Besonders hohe Ablehnungsquoten fallen bei den Firmen Maingau Energie, Vattenfall und Immergrün auf. Für Anbieter, die mit hohem Bonus im ersten Jahr locken, sind Kunden nicht attraktiv, wenn sie gleich wieder wechseln.
Aktive Kunden, die jährlich wechseln, sollten deshalb den Wechselprozess nicht zu spät einleiten. Falls Kunden erst ein oder zwei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist wechseln, sollten sie ihren alten Vertrag selbst kündigen und ihren neuen Versorger darüber informieren. So können Kunden sicher sein, dass sich ihr alter Vertrag nicht automatisch verlängert, falls sie wegen eines abgelehnten Neuvertrages nicht rechtzeitig herauskommen. Finanztest rät auch, den ehemaligen Versorger aufzufordern, bestimmte Daten zu löschen und andere wenigstens zu sperren.
Der Bericht findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/stromversorger-wechseln abrufbar. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: 45 neue Fahrradbügel am Wiehre-Bahnhof | Ab Mittwoch, 17. Juli, installiert das Garten- und Tiefbauamt am Wiehre-Bahnhof sichere Abstellmöglichkeiten für 90 Fahrräder.
Als im vergangenen Jahr der Bahnhof umgebaut wurde, wurde auch ein neuer Aufzug zur Unterführung installiert. Bisher hatte die Deutsche Bahn geduldet, dass Fahrräder am Geländer des Treppenabgangs an Gleis 1 abgestellt werden. Das ist nun nach dem Umbau nicht mehr möglich, weil die abgestellten Räder den hindernisfreien Zugang zum Aufzug zustellen würden, der eigens für die barrierefreie Erreichbarkeit von Gleis 2 gebaut wurde. Daher war es nötig, Ersatz zu schaffen.
Die 45 neuen Fahrradbügel befinden sich auf einem Streifen zwischen Bahnsteig 1 und dem Parkplatz, der von der Deutschen Bahn im Zuge des Umbaus bereits für die Anlage von Fahrradabstellplätzen hergestellt wurde. Auch vor dem Umbau gab es an dieser Stelle bereits Fahrradabstellmöglichkeiten – allerdings waren die sehr in die Jahre gekommen. Die neuen Abstellplätze erreicht man am besten über den Parkplatz östlich des Bahnhofsgebäudes und nicht über die Bahnhofsvorfläche. Die Stadt ist der Deutschen Bahn sehr dankbar dafür, dass sie diese bahneigenen Flächen weiterhin zum Radabstellen zur Verfügung stellt. Die Stadt und die Deutsche Bahn bitten alle mit dem Rad kommenden Fahrgäste der Höllentalbahn, ihr Fahrrad nicht mehr im Bereich zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Aufzug auf Bahnsteig 1 abzustellen! Der Zugang zum Aufzug soll auch für breitere Rollstühle nicht behindert und vor allem sollen auch die im Boden verlegten Leiteinrichtungen für Blinde freigehalten werden.
Längerfristig sollen die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Bahnhof Wiehre in ihrer Quantität, aber auch in der Qualität weiter verbessert werden. Das GuT wird prüfen, inwieweit Überdachungen sowie weitere abschließbare Abstellmöglichkeiten geschaffen werden können. Diese Erweiterungen stehen aber planerisch sowie hinsichtlich der Finanzierung und möglicher Zuschüsse im Zusammenhang mit den Überlegungen zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Für diese ist ein längerer Planungsvorlauf erforderlich. | | | | | |
| | | | | | Pkw Brand in Tiefgarage | Freiburg, 16.07.2019, 01:06 Uhr, Schillhof. Ein Anrufer/in meldete der Integrierten Leitstelle über den Notruf 112, dass es in einer Tiefgarage im Freiburger Stadtteil Mooswald brennt und der Treppenraum bereits stark verraucht war. Sofort alarmierte der Disponent den Löschzug der Berufsfeuerwehr und zwei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr.
An der Einsatzstelle bot sich dem Einsatzleiter folgendes Bild: Aus der Tiefgarage drang erheblich Rauch der sich bereits auch in drei Treppenhäuser ausgebreitet hatte. Mehrere Bewohner der betroffenen Häuser flüchteten bereits aus ihren Wohnungen ins Freie. Durch die Unterstützung der Polizei konnten diese Person erfasst und betreut werden. Zwei Personen mussten dem Rettungsdienst mit Rauchgasinhalation übergeben werden. Beide Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Freiburger Krankenhaus eingeliefert.
Die Feuerwehr nahm in der Tiefgarage die Brandbekämpfung mit zwei Löschrohren unter Atemschutz an zwei in Brand geratenen Pkw´s auf. Gleichzeitig wurden die drei betroffenen Treppenhäuser kontrolliert. Unter massiven Einsatz von mehreren Druckbelüftern gelang es den Einsatzkräften die Treppenhäuser und die Tiefgarage wieder rauchfrei zu bekommen. Nach den Lösch- und Belüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen in Bekleidung von Einsatzkräften der Feuerwehr zurückkehren. Einige Wohnungen mussten dabei zusätzlich von der Feuerwehr geöffnet und kontrolliert werden. Nach rund zwei Stunden konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. Die Feuerwehr Freiburg war mit 11 Fahrzeugen und 45 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Die Polizei Freiburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. | | | | | | | Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz |
| | | | | | Rund 400 Patientenkontakte für Hilfsorganisationen in der Region Freiburg | Hohe Belastung für Helfer - Besuch von Oberbürgermeister Martin Horn
Freiburg (DRK). Das vergangene Wochenende dürfte für die Hilfsorganisationen in der Region Freiburg zu den arbeitsreichsten in diesem Jahr zählen. Dabei lag es sicherlich nicht nur an dem Wochenende mit vielen Veranstaltungen, dass die drei Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter reichlich Patientinnen und Patienten bei Veranstaltungen rund um Freiburg zu versorgen hatten. Vielmehr gab es seit Freitag erneut die beliebte Musik-Party Sea You in Freiburg, die allein am Samstag und Sonntag knapp 40.000 Besucher an den Tunisee lockte und damit die rund 220 ehrenamtlichen Einsatzkräfte stark beanspruchte. Dort waren mit angrenzendem Zeltplatz im benachbarten Reute/Vörstetten (Landkreis Emmendingen) bis am Sonntag um Mitternacht rund 300 Patientenkontakte - vorwiegend Erschöpfungen oder chirurgische Anlässe sowie Unterkühlungen (am Sonntag) - vor Ort registriert worden. Davon wurden 150 Personen in zwei Medical-Centern behandelt. Diese Personen wurden teilweise von mehreren Notärzten medizinisch versorgt. Bis zum Ende der Veranstaltung am Sonntag um kurz vor Mitternacht wurden von den 150 Patienten 10 in umliegende Kliniken transportiert. Für den Bereich Vörstetten/Reute gab es in diesem Jahr fünf Transporte und rund 90 Versorgungen/Patientenkontakte (bis Sonntag abend gegen 21.30 Uhr). Freiburgs DRK-Gesamtverantwortliche Matthias Weyand äußerte sich begeistert über das ehrenamtliche Engagement aller Einsatzkräfte und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen, den Behörden sowie dem Veranstalter.
Weitere Schwerpunkte waren bereits am Samstag der Triathlon in Schluchsee (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), der ebenfalls für zahlreiche weitere Versorgungen sorgte und so derzeit mit dem Tauzieh-Turnier am Samstag und Sonntag in Kirchzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) sowie am Samstag ein Jugendfußballturnier in Oberried (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) über 350 Patientenkontakte mit Sea You zu bilanzieren sind.
Als weitere Veranstaltung wurde am Sonntag noch ein Sanitätswachdienst am "Schauinsland-König" Freiburg/Oberried gestellt. Auch hier hatten die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Freiburg wieder einige Patientenkontakte.
An den weiteren Sanitätswachdiensten in Freiburg waren dann nochmals rund 50 Helferinnen und Helfer aus dem DRK-Kreisverband Freiburg beteiligt.
"Wir können damit", so der DRK-Pressesprecher im Kreisverband Freiburg, Matthias Reinbold, "von einem der umfänglichsten Sanitätswachdiensten für das Ehrenamt der Hilfsorganisationen in diesem Jahr sprechen". Deshalb hat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Einsatzkräfte am Tunisee besucht und ihnen für ihren vorbildlichen Dienst auch in seiner Eigenschaft als Aufsichtsrat im DRK Kreisverband Freiburg ein "herzliches Dankeschön" übermittelt. Er zeigte sich im Gespräch mit den Ehrenamtlichen beeindruckt von deren Arbeit. DRK-Vorstand Jochen Hilpert aus dem Kreisverband Freiburg zeigte sich vor Ort auf dem Sea You Gelände beeindruckt von dem Engagement der vielen Einsatzkräfte.
Wie umfangreich das Dienstgeschehen mittlerweile ist zeigt auch, dass für die Veranstaltung Sea You Helferinnen und Helfer bis aus den Landkreisen Waldshut oder Lörrach sowie Schwarzwald-Baar dabei waren.
Unser Bild zeigt Oberbürgermeister Martin Horn im Gespräch mit den Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, dem Veranstalter und Notärzten am Tunisee (Bild: DRK/Reinbold) | | | | | |
| | | | | | Onlinebanking: Sehr sicher – aber unbequem | Tausende Verbraucher bekommen in diesen Tagen Nachricht von ihren Banken. Denn spätestens ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren und die Bankkunden müssen sich beim Onlinebanking an neue Verfahren gewöhnen. Die Zeitschrift Finanztest hat die Verfahren von 22 Kreditinstituten unter die Lupe genommen und die Preise für die Kunden ermittelt. Ihr Fazit: Die neuen Verfahren sind tatsächlich sicherer, für viele Kunden werden die elektronischen Zahlungen aber weniger bequem. Außerdem können zusätzliche Kosten entstehen.
Das iTan-Verfahren für das Onlinebanking entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union. Auch das SMS-Tan-Verfahren wird von einigen Banken wie der Postbank abgeschafft. Das Verfahren hat nur eine mittlere Sicherheit.
Die meisten Banken bieten mehrere sichere Online-Banking-Verfahren an. Derzeit am sichersten sind laut Finanztest die Verfahren mit Chip-Tan, BestSign und PhotoTan – jeweils mit Lesegerät – sowie QR-Tan und App-Tan für die eine App auf einem Smartphone nötig ist. Ohne diese Zusatzgeräte bzw. Apps gibt es keine „Zwei-Faktoren-Authentifizierung“, die elektronische Zahlungen sicherer macht. Diese Sicherheit gibt es aber nicht immer kostenlos: Für die Lesegeräte sind einmalig zwischen 9 und 35 Euro fällig, alternative Geräte mit weiterem Funktionsumfang können bis zu 160 Euro kosten.
Die Untersuchung Onlinebanking findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online ... | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Pflegeeltern gesucht | Um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption geht es am Mittwoch, 17. Juli, um 18 Uhr im Amt für Kinder, Jugend und Familie am Europaplatz (Karlskaserne). Die Jugendämter Freiburg und BreisgauHochschwarzwald laden gemeinsam alle Interessierten zu dieser Informationsveranstaltung ein.
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die Kinder oder Jugendliche in ihren Haushalt aufnehmen wollen, können sich erste Einblicke zu folgenden Themen verschaffen: Rechtliche Hintergründe, finanzieller Rahmen, Bewerbungsverfahren, Vermittlungspraxis, Begleitung und Unterstützung für Pflegefamilien, Umgangsgestaltung mit der Herkunftsfamilie und Kooperation mit dem Jugendamt.
Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erste Informationen rund um das Thema Pflegekinder stehen auch online ... | | Mehr | | | |
| | | | | | Ehemaliges Technologiezentrum Freiburg (TZF) an Siedlungswerk verkauft | Der Aufsichtsrat der FWTM hat beschlossen, das ehemalige Technologiezentrum Freiburg – Georg Salvamoser (TZF) in der Wippertstraße an das Siedlungswerk zu verkaufen. Das Siedlungswerk ist im Eigentum des Bistums Rottenburg-Stuttgart sowie der Landesbank Baden-Württemberg. Es betreibt Geschäftsstellen in Heilbronn, Ulm, Ravensburg, Rottweil, Schwäbisch Gmünd und seit 2006 auch in Freiburg. Seit mehr als 70 Jahren verfolgt das Siedlungswerk sozialen, ökologischen und ökonomischen Immobilien- und Wohnungsbau. Auch in dem neuen Projekt will das Siedlungswerk seiner sozialen Verantwortung nachkommen und mindesten 50 Prozent geförderten Mietwohnungsbau sowie Kindergartenplätze anbieten.
Das Grundstück mit einer Fläche von 1.712 qm gehört der Stiftungsverwaltung Freiburg und wurde als Erbbaurecht bis 2034 im Jahr 2003 an die FWTM abgegeben. Das Siedlungswerk möchte eine gemischte Wohnbaunutzung mit Eigentumswohnungen, geförderten Mietwohnungen und einer Kita realisieren. Das Siedlungswerk hat Erfahrung im Umgang mit Erbbaurechten und entspricht den Zielsetzungen der Stiftungsverwaltung Freiburg. Das Gebäude wird auf Abbruch gekauft und das Siedlungswerk wird einen Neubau realisieren, dessen Gestaltung und Dimensionierung durch einen mit der Stadt abgestimmten Architektenwettbewerb entwickelt werden soll.
Das Gebäude in der Wippertstraße mit einer Nutzfläche von 1.168 qm, davon 934 qm Bürofläche war von 1966 bis 1984 Betriebsgebäude und Sitz des Unternehmens ESSILOR Ehinger, das im November 1984 seinen Neubau in der Bötzinger Straße im Industriegebiet Haid bezog. Das danach im Jahr 1985 eröffnete Technologiezentrum Freiburg – Georg Salvamoser (TZF) wurde Anfang 2016 aufgelöst. Das in die Jahre gekommene Gebäude entsprach nicht mehr den Anforderungen junger Unternehmen. Allen bisherigen Mietern konnten alternative Büroflächen oder aber ein Raumangebot im Gründer- und Innovationszentrum in der Engesserstraße 4a angeboten werden. Der Verkaufserlös des TZF subventioniert die Mieten in diesem Innovationszentrum sowie in dem neu entwickelten Kreativpark Lokhalle Freiburg auf dem Güterbahn-Areal.
Ab Juni 2016 wurde das Gebäude von der FWTM an die Stadt Freiburg vermietet, um als Notunterkunft für Familien zu dienen. Da die Stadt Freiburg aufgrund anderer Lösungen keinen Bedarf mehr an einer weiteren Anmietung des Gebäudes hatte, wurde der Mietvertrag zum 01. Juni 2018 aufgelöst. Die FWTM wurde daraufhin mit der Akquisition von Nachmietern beauftragt. Mietinteressenten konnten für das gesamte Objekt nicht gefunden werden: Das Objekt ist in einem zu schlechten baulichen Zustand, nicht barrierefrei und hat keine EDV-Verkabelung.
Angaben zu Verkaufspreisen werden keine gemacht.
Über das Siedlungswerk:
Das Siedlungswerk mit dem Hauptsitz in Stuttgart hat seit seiner Gründung 1948 in Baden-Württemberg mehr als 30000 Wohnungen gebaut. Das Bistum Rottenburg-Stuttgart, die LBBW u.a. halten das Stammkapital. Die Geschäftsstelle in Freiburg befindet sich in der Rieselfeldallee 1. Markante Bauvorhaben in Freiburg sind die Bebauung des ehemaligen Mez-Coats-Areals in der Kartäuserstraße, des ehemaligen VAG-Betriebshofs-Nord in der Komturstraße und der sogenannte "Gebäudespitz" im Rieselfeld. | | | | | |
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