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Donnerstag, 15. Januar 2026
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Verschiedenes

 
Freiburg: Zweite Einbürgerungsfeier im neuen Format
123 Menschen haben im Dezember die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

Gesamtbilanz 2025: Freiburg freut sich über 735 neue Mitbürger*innen

Ein wichtiger Moment: 123 Freiburger*innen aus 43 Herkunftsländern haben am Samstag, 13. Dezember, bei einem Festakt im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden.

Die Veranstaltung im Live-Format fand bereits zum zweiten Mal statt: Neue Mitbürger*innen werden nicht nur geehrt, sondern während der Veranstaltung selbst eingebürgert. Vorher gab es einmal jährlich Einbürgerungsfeiern zu Ehren aller, die im Laufe des Jahres die deutsche Staatsbürgerschaft erworben hatten.

Insgesamt haben – inklusive der am Samstag Eingebürgerten – im Jahr 2025 735 Menschen aus 80 Herkunftsländern einen deutschen Pass bekommen. Am häufigsten sind die Herkunftsländer Syrien (123), Rumänien (28) und Russland (24) vertreten. Dicht dahinter folgen die Ukraine (23) und die Türkei (22). Auch die Altersspanne der neuen Mitbürger*innen ist sehr weit: Die jüngste Person ist ein Jahr, die älteste 83 Jahre alt. Auch 2025 waren Herkunftsländer dabei, die seltener in der Statistik auftauchen, darunter Madagaskar, Nepal, Peru, Sri Lanka und Taiwan.
 
 

 
Freiburg: Mehr Sitzplätze für die Stadt
Online-Beteiligung startet

Bänke in der Stadt lassen einen zur Ruhe kommen – egal, ob nach dem Schaufensterbummel oder einem Spaziergang im Park. Nun sollen mehr davon in Freiburg stehen. Im Rahmen einer Online-Beteiligung können Bürger*innen Vorschläge machen, wo die nächsten Sitzmöbel hinkommen. Bis Mittwoch, 14. Januar 2026, haben Interessierte die Möglichkeit, auf www.mitmachen.freiburg.de/sitzplatz Ideen einzureichen.

Auf einer interaktiven Stadtkarte können registrierte Nutzer*innen per Mausklick auswählen, wo sie gerne eine Sitzmöglichkeit hätten. Danach beschreiben sie den Ort, den sie ausgewählt haben, und welche Möbel sie sich wünschen. Die Auswahl ist groß: Neben der klassischen Parkbank gibt es auch Varianten mit erhöhter Sitzfläche sowie Himmelsliegen und Podeste. Auch Jugendliche haben die Möglichkeit, sich für ihre „Ecken“ zu engagieren und sich für Standorte und Jugendbänke stark zu machen.

„Bänke und Liegen machen Orte lebenswerter. Damit alle etwas davon haben, freuen wir uns über konstruktive Vorschläge von den Freiburger*innen. So haben auch Flächen in der Stadt eine Chance, welche die Verwaltung noch nicht auf dem Schirm hatte. Ich danke dem Gemeinderat für die Initiative, er hat für dieses Projekt 300.000 Euro bewilligt“, sagt Baubürgermeister Martin Haag.

Im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht die Verwaltung ihre Bewertung, welche Wunschmöbel möglich sind und umgesetzt werden. Die ersten Bänke kommen dann im vierten Quartal. Spätestens im Frühjahr 2027 sollen alle Sitzbänke aufgestellt sein. Insgesamt wird es etwa 40 bis 50 neue Sitzmöbel geben.
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Klimabäume bereichern den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
© Timo Deible, Zoo Karlsruhe
 
Klimabäume bereichern den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe
Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe werden noch in diesem Jahr insgesamt 15 neue Bäume gepflanzt. Sie sollen nicht nur die grüne Vielfalt des Parks erweitern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Besonders im Fokus stehen klimaresistente Baumarten, die den Herausforderungen des sich wandelnden Klimas gewachsen sind und den Stadtgarten auf lange Sicht bereichern sollen.

Unter den Neupflanzungen befindet sich unter anderem eine rotlaubige Albizia (Schlafbaum), die an einem prominenten Platz im Park ihren neuen Standort finden wird. Dieser auffällige Baum mit seiner filigranen Blattstruktur ist sehr gut an die wärmer werdenden Temperaturen angepasst.

Ein weiteres Glanzlicht ist der Sciadopitys (Sicheltanne), der im Japangarten des Zoologischen Stadtgartens bereits gepflanzt wurde. Dieser außergewöhnliche Baum aus Japan ist ebenfalls für seine Widerstandsfähigkeit gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels bekannt und wird mit seiner markanten Form und langen Lebensdauer eine dauerhafte Bereicherung des Gartens darstellen.

Die Pflanzungen erfolgen auch als Ersatz für Bäume, die im vergangenen Frühjahr einem Sturm zum Opfer fielen. Besonders bedauerlich war der Verlust einer alten Sophora (Schmetterlingsbaum) im Japangarten, die nun ebenfalls nachgepflanzt wird.

zum Bild oben:
Insgesamt 15 neue Bäume werden aktuell im Stadtgarten gepflanzt.
© Timo Deible, Zoo Karlsruhe
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Sportabzeichen-Tour kommt 2026 nach Freiburg
Hobbysportler*innen können jedes Jahr das Deutsche Sportabzeichen vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ablegen. Eine besondere Gelegenheit dafür gibt es 2026 in Freiburg: Am Freitag, 3. Juli kommt die Sportabzeichen-Tour ins Seeparkstadion. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben die Gelegenheit, das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold abzulegen.

„Als Sportbürgermeister freue ich mich ganz besonders, dass die Deutsche Sportabzeichen-Tour 2026 in unserer Sportstadt Freiburg Halt macht. An diesem Tag haben alle Sportbegeisterten die Möglichkeit, über sich hinaus zu wachsen und im Team unvergessliche Momente zu erleben. Ich freue mich besonders, dass das neue Außenbecken im Westbad für die Schwimmdisziplinen genutzt wird - eine tolle Möglichkeit! Menschen mit und ohne Handicap aller Altersklassen werden sich begegnen und gemeinsam die sportliche Herausforderung annehmen. Also seien Sie am 3. Juli dabei und machen Sie mit!“, sagt Sportbürgermeister Stefan Breiter.

Auch dem Präsidenten des Badischen Sportbundes Freiburg, Herrn Gundolf Fleischer ist es ein wichtiges Anliegen, dass dieser Tag ein voller Erfolg wird: „Das Deutsche Sportabzeichen bietet die Möglichkeit, dass Menschen aller Generationen und Hintergründe zusammen trainieren und wetteifern können. Einen besonderen Schwerpunkt wollen wir auch auf das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung legen. Es bietet die idealen Rahmenbedingungen, damit Inklusion funktioniert. Und auch die Jüngsten möchten wir nicht vergessen: Seit kurzem können auch die Allerkleinsten (Drei- bis Sechsjährige) das Mini-Sportabzeichen ablegen und werden so schon von klein auf herangeführt. Lassen Sie uns diesen Sporttag als gemeinsame Veranstaltung nutzen und im Nachgang die Motivation in die Vereine tragen.“

Die Sportabzeichen-Tour macht jährlich in bis zu sechs Städten halt. Freiburg hatte sich für 2026 erfolgreich beworben. Das Sportreferat der Stadt bereitet zusammen mit dem Badischen Sportbund Freiburg das lokale Event im Seeparkstadion vor.

Schüler*innen versuchen sich vormittags an den Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens, nachmittags gibt es ein inklusives „Sportfest für alle“ mit Team-Wettbewerb. Darüber hinaus kümmern sich lokale Sportvereine und Sponsoren um ein Rahmenprogramm rund um den Flückingersee.

Mit dem Deutschen Sportabzeichen können auch Hobbysportler*innen für vielseitige und überdurchschnittliche sportliche Leistungen ausgezeichnet werden. Wer Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination beweist, bekommt einen Anstecker in den klassischen Medaillen-Farben und eine Urkunde.
 
 

 
Ergebnisse der Freiburg-Umfrage 2024
Hohe Lebensqualität in allen Freiburger Stadtbezirken

Positive Entwicklung in Brühl, fast ideale Verhältnisse in der Wiehre, höchstes Verbesserungspotenzial am Tuniberg

Im Rahmen der Freiburg-Umfrage 2024 hat die Stadt Freiburg rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Zufriedenheit mit der Lebensqualität in ihrer Stadt insgesamt und in ihren Nachbarschaften befragt. Die Analyse des Amtes für Bürgerservice und Informationsmanagement kann nun unter freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen heruntergeladen werden.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass Freiburg auf der Skala des Zufriedenheits-Index von 0 bis 100 stolze 67 Punkte erreicht; bei der Umfrage 2022 waren es 66 Punkte gewesen. Bürgermeister Stefan Breiter freut sich: „Die Stadt Freiburg wird von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für ihre hohe Lebensqualität geschätzt.“

Alle Stadtbezirke weisen positive Indexwerte auf, die Spanne zwischen den einzelnen Bezirken ist aber hoch. Nahezu ideale Verhältnisse herrschen aus Sicht der Befragten in den Quartieren Ober- und Mittelwiehre, hier wurden jeweils 94 von 100 Indexpunkte erreicht (2022: 90 Punkte). Das Quartier Vauban konnte bei 10 der 31 abgefragten Einzelaspekte den Zufriedenheits-Bestwert einfahren. Weingarten als Bezirk mit dem geringsten Index-Wert von 64 liegt zwar deutlich unter dem städtischen Top-Niveau, aber trotzdem klar im positiven Bereich (über 50 Punkte).

Die Schere zwischen den Nachbarschaften geht weiter auseinander. Stadtbezirke, die bisher an der Zufriedenheits-Tabellenspitze lagen, konnten in den vergangenen Jahren (mit Ausnahme von Günterstal, Waldsee und Ebnet) zulegen, während die Schlusslichter Weingarten, Haslach und Landwasser Einbußen hinnehmen mussten. Eine positive Ausnahme davon bilden die Stadtbezirke Brühl-Güterbahnhof und Brühl-Beurbarung, die durch die Neubebauung und nicht zuletzt die Verlegung der Stadtbahnlinie 2 mit den begleitenden städtebaulichen Maßnahmen deutlich an Boden gutmachen konnten, wenngleich die Lebensqualität dort immer noch als unterdurchschnittlich wahrgenommen wird.

Im Spätsommer 2024 barg in den Tuniberg-Ortschaften das Thema Internet-Zugang und in Günterstal, Waltershofen und Lehen das Thema Lebensmittelmittelversorgung das höchste Verbesserungspotenzial. Seit der Befragung hat in Waltershofen ein moderner Self-Service-Supermarkt eröffnet; zumindest in diesem Punkt dürfte sich bei der nächsten Befragung also Entspannung einstellen.
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Fünf Deutsche Nachhaltigkeitspreise gehen nach Freiburg
OB Martin Horn: „Dass 2025 so viele Auszeichnungen an Akteurinnen und Akteure aus Freiburg gehen, ist für uns kein Zufall. In Freiburg ist der Nachhaltigkeitsgedanke kein Modewort, sondern dauerhaft tief im Leben und Handeln unserer Stadt verankert.“

Gleich fünf der diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreise gehen nach Freiburg. Die Uniklinik Freiburg, die Digitalagentur re-lounge, das Fraunhofer ISE, das Mobilfunkunternehmen WEtell, und die Freiburger Verkehrs AG (VAG) haben die bundesweite Auszeichnung vergangene Woche entgegennehmen dürfen.

„Dass 2025 so viele Auszeichnungen an Akteurinnen und Akteure aus Freiburg gehen, ist für uns kein Zufall. In Freiburg ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern dauerhaft tief im Leben und Handeln unserer Stadt verankert. Die fünf Auszeichnungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltiges Handeln und soziale Innovationen bei uns sind – und wie viele Akteurinnen und Akteure in Freiburg täglich daran arbeiten, Zukunft konkret zu gestalten“, so Oberbürgermeister Martin Horn.

Die Stadt Freiburg schafft seit vielen Jahren die Rahmenbedingungen für mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Gesellschaft. Die 65 Freiburger Nachhaltigkeitsziele wurden vom Gemeinderat 2024 als Leitlinien politischer Entscheidungen beschlossen, als ein übergeordnetes Zielsystem. Die Freiburger Nachhaltigkeitsziele wurden dabei explizit als gesamtstädtische Ziele formuliert, die nicht nur für die Stadtverwaltung gelten sollen, sondern auch für andere Akteur*innen und Institutionen der Stadt. Im Kern geht es bei den Nachhaltigkeitszielen darum, eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte, wirtschaftlich erfolgreiche und kulturell lebendige Entwicklung Freiburgs zu erreichen.

Nachhaltigkeit soll durch langfristige strategische Entscheidungen gestärkt und gefördert werden, durch die Förderung innovativer Projekte und durch die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die Begründungen der Jury

Das Universitätsklinikum Freiburg überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines Treibhausgasrechners für Krankenhäuser, Klinikbauten in Holzbauweise sowie der Umstellung auf klimafreundlichere Anästhesieverfahren. Ergänzt wird dies durch den Einsatz für eine klimafreundliche Energieversorgung, die Arbeit der Stiftung Viamedica und Bildungsangebote für Fachpersonal und Öffentlichkeit. Die Jury würdigt das Klinikum als Vorreiter für einen emissionsärmeren Gesundheitssektor.

Das digitale Tool „Purement“ der Agentur re-lounge wurde ausgezeichnet, weil es die CO₂-Emissionen von Websites, Apps und Plattformen messbar macht. Laut Jury schafft das Tool eine verlässliche Datengrundlage für gezielte Emissionsreduktionen. Besonders hervorgehoben wird, dass damit eine zentrale Datenlücke im Bereich digitaler Emissionen geschlossen wird.

Das Fraunhofer ISE überzeugte die Jury mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die den eigenen Betrieb ebenso einbezieht wie die Wirkung nach außen. Hervorgehoben wurden die Entwicklung eines Tandem-PV-Moduls mit Rekordwirkungsgrad, die transparenten „Energy Charts“ sowie die Nutzung der eigenen Gebäude als Reallabore für Energie-und Gebäudetechnologien.

WEtell erhielt die Auszeichnung für sein konsequent an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtetes Geschäftsmodell. Die Jury hebt insbesondere das klimaneutrale Wirtschaften, hohe Standards bei Datenschutz und Transparenz sowie die Gemeinwohl-Bilanzierung hervor. Damit setzt das Unternehmen Maßstäbe in einer Branche, in der ökologische und soziale Verantwortung bislang weniger verbreitet sind.

Die VAG erhält den Preis für den konsequenten Ausbau einer vollständig emissionsfreien E-Busflotte bis 2030 sowie dem starken Fokus auf selbst erzeugten erneuerbaren Strom, der die Klimabilanz deutlich verbessert und jährlich über 3000 Tonnen CO₂ einspart.
 
 

Weihnachtscircus-Countdown läuft - nächste Woche ist Premiere
"Flying Halcones" aus Chile (c) Zirkus Knie
 
Weihnachtscircus-Countdown läuft - nächste Woche ist Premiere
Seit vergangener Woche stehen die rot-weißen Zeltanlagen fertig aufgebaut auf dem Offenburger Messeplatz, doch jetzt geht der Stress für die Crew erst richtig los, bis nächste Woche Donnerstag die 28. Spielzeit beginnt.

"Die Zeltanlage inklusive Sitzeinrichtung und Gastrozelt zu errichten, ist natürlich viel Arbeit und trotz Teleskopstapler und Co. ist dafür weiterhin viel Muskelkraft notwendig", so Thorsten Brandstätter vom Weihnachtscircus, "aber unsere Crew vom Zirkus Charles Knie ist gut eingespielt und baut das Zelt während der Saison jede Woche in einer anderen Stadt auf. In Offenburg war das von Mittwochmorgen bis Donnerstagabend erledigt". Dagegen dauert die Feinarbeit deutlich länger, denn bis zur Premiere am 18. Dezember bleibt viel zu tun und ist laut Brandstätter "Action" angesagt. Zunächst muss im Gastrozelt roter Teppich verlegt und dieses weihnachtlich dekoriert werden. Dazu gehören auch ca. 40 Weihnachtsbäume, die am Montag von einem örtlichen Lieferanten zum Zirkus gebracht wurden und im Gastrozelt sowie im Außenbereich verteilt und geschmückt werden müssen. Zudem wurden zahlreiche Mietcontainer angeliefert, darunter die Besucher WCs und die Künstlergarderoben. Die meisten Artistinnen und Artisten müssen am Donnerstag und Freitag vom Frankfurter Flughafen abgeholt werden, u.a. die 14 chinesischen Fahrrad-Mädchen, die fünf Flugtrapezkünstler aus Chile und die neun äthiopischen Schleuderbrettartisten. Fast alle Künstler wohnen während der Spielzeit im Mercure-Hotel gegenüber vom Messeplatz, nur wenige reisen mit eigenem Wohnwagen an. "Sämtliche Kosten für Flüge, Transport der Requisiten und natürlich auch die Hotelkosten, sind von uns als Veranstalter zu tragen", so Thorsten Brandstätter. "Nur verpflegen müssen sich die Künstler selbst". Ab Freitag baut das achtköpfige Orchester aus Polen seine Technik auf dem Podium über dem roten Vorhang im Zelt auf und beginnt die ersten Musikstücke zu spielen, die Noten aller Darbietungen wurden bereits vor Wochen übermittelt. Ab Samstag ist Marek Jama vor Ort, welcher zum zweiten Mal die Regie übernimmt und die kniffelige Aufgabe hat, aus der internationalen Künstlerschar eine flüssig ablaufende Show zu formen, welche das Publikum begeistert. Für jede Darbietung müssen Technik, Musik, der Auf- und Abbau der Requisiten und die Lichteinstellungen durchgesprochen und geprobt werden. Probt jede Darbietung zunächst einzeln, werden später die komplette erste bzw. zweite Showhälfte geprobt. "Wichtig sind natürlich auch die Übergänge", weiß der Zirkussprecher, "es darf zwischen zwei Darbietungen keine Lücke entstehen, die das Tempo aus der Show nehmen würde". Mit dem gesamten Ensemble muss natürlich auch die Choreografie des Finales am Schluss der Vorstellung einstudiert werden. Alle Proben münden in der Generalprobe, welche am Vorabend des Premierentages stattfindet. "Es ist eigentlich eine ganz normale Vorstellung, alle Artisten tragen ihre Kostüme und sind geschminkt, nur das Publikum fehlt bzw. besteht aus allen Mitgliedern unserer Crew, die Zeit haben, sich die Generalprobe ganz oder teilweise anzuschauen. Nach der Generalprobe wird diese bewertet und festgelegt, wo ggf. noch Änderungen und Verbesserungen notwendig sind". Die Premierenvorstellung am 18. Dezember um 15.30 Uhr ist bereits ausverkauft, für alle anderen Vorstellungen sind noch Eintrittskarten über die Webseite des Offenburger Weihnachtscircus und die des Ticketssystems reservix erhältlich. Seit Montag hat zudem die Zirkuskasse auf dem Messeplatz täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 18. Dezember bis 20 Uhr.

In diesem Winter präsentiert der Offenburger Weihnachtscircus das größte Ensemble aller Zeiten, mit 60 Weltklasse-Artisten, Musikern, Tänzerinnen und Tänzern, einem Clown, einer Sängerin sowie dem Moderator, welche allesamt aus zehn Nationen stammen: Äthiopien, Argentinien, Chile, China, Finnland, Italien, Norwegen, Polen, Ukraine und Deutschland. Zum größten Live-Event der Ortenau werden wiederum mehr als 40.000 Besucher erwartet.
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Freiburg-Wiehre: Brücke in desolatem Zustand
Für den Neubau müssen Bäume gefällt werden

Schwimmbadstraße in der Wiehre für einen Tag gesperrt

Die Brücke über den Hölderlebach (auch Bohrerbach genannt) an der Einmündung zur Schwimmbadstraße ist in desolatem Zustand. Deshalb muss eine neue gebaut werden. Für den Bau der neuen Brücke müssen leider mehrere Bäume gefällt werden. Während der Arbeiten am Freitag, 12. Dezember, ist daher die Schwimmbadstraße auf Höhe der Einmündung Bayernstraße für den Auto- und Radverkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Loretto-, Goethe-, und Konradstraße wird ausgeschildert. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann weiterhin den östlichen Gehweg der Schwimmbadstraße nutzen und kommt so an der Baustelle vorbei.

Ebenfalls betroffen ist der Abschnitt der Bayernstraße zwischen der Zufahrt zu Haus Nr. 18 bis zur Einmündung der Schwimmbadstraße. Die Straße wird für einen Tag zur Sackgasse. Die Sperrung in der Bayernstraße betrifft alle Verkehrsteilnehmer*innen – auch Fußgänger*innen.

Alle Zugänge und Zufahrten zu anliegenden Gebäuden bleiben frei. Der Bau der neuen Brücke startet im Frühsommer 2026. Wenn die Arbeiten fertig sind, pflanzt die Stadt neue Bäume.
 
 



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