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Donnerstag, 3. April 2025
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Verschiedenes

Achtung Krötenwechsel!
(c) Foto: Jonathan Fieber
 
Achtung Krötenwechsel!
Der NABU bittet Autofahrende um Rücksicht auf verliebte Lurche

Berlin, 21.2.25 – Endlich ein Hauch von Frühling: Nach der kleinen Eiszeit im Spätwinter können es Kröten und Molche in vielen Regionen Deutschlands kaum erwarten, sich in Sachen Liebe auf den Weg zu machen. Der NABU bittet darum Autofahrende um Rücksicht.

„Steigt die Nachttemperatur mehrere Nächte hintereinander über fünf Grad, kommen die Tiere aus den Winterquartieren und wandern zu ihren Laichgewässern. Dabei überqueren sie auch Lebensraum zerschneidende Landstraßen, wo leider jedes Jahr Tausende Amphibien getötet werden“, sagt Sascha Schleich, stellvertretender Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik.

Einzelne wandernde Amphibien wurden bereits gesichtet. Aufgrund der aktuell stark schwankenden und regional sehr unterschiedlichen Temperaturen wird der Beginn der großen Massenwanderung noch etwas dauern. In wärmebegünstigten Lagen ist mit den ersten Wandergeschehen jedoch bereits ab dem Wochenende zu rechnen.

An entsprechend gekennzeichneten Amphibienwanderstrecken sollten darum höchstens 30 Stundenkilometer gefahren werden. Diese Fahrweise kann viele Leben retten, denn die Tiere sterben nicht nur unter Autoreifen, sondern auch wenn Fahrzeuge sehr schnell unterwegs sind. „Große Geschwindigkeit erzeugt einen hohen Luftdruck, dadurch können die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen oder durch den Mund nach außen gestülpt werden. Die Tiere verenden qualvoll“, so Schleich. Angesichts der aktuellen starken Rückgänge der Amphibien gelte es, weitere Verluste möglichst zu vermeiden.

Vorsichtiges Fahren ist auch wegen der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wichtig. Schleich: „Warnschilder und Tempolimits müssen unbedingt beachtet werden, auch weil die Einsätze in der Dämmerung stattfinden, wenn die meisten Tiere unterwegs sind.“

Seit vielen Jahren kämpfen Naturfreundinnen und -freunde gegen den Amphibientod an Straßen. Sie stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Für diese ehrenamtliche Arbeit sind zahlreiche Helferinnen und Helfer nötig. Der NABU informiert darum unter www.NABU.de/Kroetenwanderung über das bundesweite Wandergeschehen. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen über besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die über den Standort von Krötenzäunen und Aktionen informiert. Helfende sind immer willkommen ebenso wie Meldungen von nicht durch Schutzzäune und Schilder gesicherte und gekennzeichnete Wanderstrecken.

Aktuelle Infos zur Krötenwanderung online
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Ehrenamtliche Richterinnen und Richter gesucht
Bewerbungen für die Amtsperiode 2025 bis 2030 sind von Dienstag, 25. Februar, an möglich

Alle fünf Jahre wieder sucht die Stadtverwaltung im Auftrag des Verwaltungsgerichts ehrenamtliche Richterinnen und Richter, die an Gerichtsverfahren beteiligt sind. Dadurch soll das Vertrauen der Bürgerschaft in die Justiz gestärkt und eine lebensnahe Rechtsprechung erreicht werden.

Das Wahlamt stellt für die Wahl der ehrenamtlichen Richter*innen in der Strafgerichtsbarkeit (Schöffinnen und Schöffen) und am Verwaltungsgericht die Vorschlagslisten auf. Dabei werden jeweils doppelt so viele Personen benannt wie später gewählt werden können. Die Auswahl erfolgt dann im zweiten Schritt durch die Wahlausschüsse an den Gerichten.

Bei den Schöffinnen und Schöffen wurden alle Posten vor zwei Jahren besetzt; ihre derzeitige Amtsperiode läuft noch bis 2028. Bei den ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern am Verwaltungsgericht endet die Amtsperiode dagegen am 6. September 2025. Die Wahl für die nächste Amtsperiode (2025 bis 2030) findet in diesem Sommer statt. Bewerbungen hierfür werden ab Dienstag, 25. Februar, entgegengenommen. Dazu wird auf www.freiburg.de ein Online-Formular freigeschaltet. Die Bewerbungsfrist endet am 25. März.

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter wirken bei mündlichen Verhandlungen und der Urteilsfindung am Verwaltungsgericht mit. Sie haben die gleichen Rechte wie die/der Richter. Vom Verwaltungsgericht werden öffentlich-rechtliche Streitigkeiten zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen und Behörden auf der anderen Seite verhandelt und entschieden. In der Regel soll eine belastende Verwaltungsmaßnahme aufgehoben oder eine begünstigende Entscheidung erreicht werden.

Um auf die Vorschlagsliste der Stadt Freiburg aufgenommen zu werden, muss man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, den Wohnsitz in Freiburg und das 25. Lebensjahr vollendet haben. Juristische Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Vom Amt ausgeschlossen sind gemäß Verwaltungsgerichtsordnung vier Personengruppen: Menschen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind; gegen die Anklage wegen einer Tat erhoben ist, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann; die nicht das Wahlrecht zum Landtag besitzen; oder die in Vermögensverfall geraten sind.

Nicht zugelassen sind zudem Richter*innen, Beamt*innen und Angestellte im öffentlichen Dienst, soweit sie nicht ehrenamtlich tätig sind; Berufssoldat *innen und Soldat*innen auf Zeit; Rechtsanwält*innen, Notar*innen und Personen, die fremde Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig besorgen.

Der Zeitaufwand umfasst etwa 12 Sitzungstage pro Jahr. Die Entschädigung umfasst u.a. Verdienstausfall, Fahrtkosten und Aufwand.

Die Stadt Freiburg überprüft die Daten der Bewerberinnen und Bewerber und erstellt aus den Bewerbungen eine Vorschlagsliste mit 30 Personen, die die Zusammensetzung der Freiburger Bürgerschaft nach Alter, Geschlecht und Beruf widerspiegelt. Diese Vorschlagsliste wird vom Gemeinderat verabschiedet und geht dann an den Präsidenten des Verwaltungsgerichts.

Hier endet die Zuständigkeit der Stadtverwaltung; das weitere Verfahren liegt in der Verantwortung des Verwaltungsgerichts, das einen Ausschuss zur Wahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter bestellt. Der Ausschuss wählt aus den Vorschlagslisten der zum Gerichtsbezirk gehörenden Kreise und kreisfreien Städte mit einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der Stimmen die erforderliche Zahl von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern. Die gewählten und die nicht gewählten Personen werden vom Verwaltungsgericht benachrichtigt.
 
 

 
Mundenhofer Straße gesperrt
Fuß- und Radverkehr wird durchs Langmattenwäldchen umgeleitet

Ab Montag, 24. Februar, wird wegen der Verlegung der Erdgashochdruckleitung die Mundenhofer Straße zwischen dem Bollerstaudenweg und dem Mundenhof-Parkplatz für den Fuß- und Radverkehr gesperrt. Während der Sperrung wird der Fuß- und Radverkehr über den Forstweg durch das Langmattenwäldchen umgeleitet.

Die Arbeiten dauern bis ca. Ende April/Anfang Mai. Je nach Baufortschritt kann die Sperrung zwischendurch auch wieder aufgehoben werden.
 
 

Neue Technik für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen
 
Neue Technik für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen
Bis zu 200 Sensoren in der Innenstadt liefern Informationen in Echtzeit zu großen Menschenmassen – schnelle Reaktion auf mögliche Gefahren

Sensornetzwerk nutzt Signale, die von Mobiltelefonen ausgehen

Lösung mit höchsten Anforderungen an den Datenschutz

Mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen durch digitale Technik. Das ist der Ansatz des Projekts FreiburgRESIST. Dafür sollen in der Freiburger Innenstadt jetzt bis zu 200 Sensoren angebracht werden, die auf Basis von anonymisierten Handydaten messen können, wo sich wie viele Menschen aufhalten und in welche Richtung sie strömen. Dabei werden höchste Standards des Datenschutzes angewandt.

Der Weihnachtsmarkt, Konzerte auf dem Münsterplatz oder große Demonstrationen – in Freiburgs mittelalterlichen Innenstadt gibt es regelmäßig Anlässe, bei denen sich Tausende Menschen in und um die engen Gassen versammeln. Sicherheitstechnisch ist das eine besondere Herausforderung. Denn wo viele Menschen zusammenkommen, ist eine gute Sicherheitsstrategie entscheidend. Das Projekt FreiburgRESIST setzt auf innovative Sensorik, um Personendichte und Bewegungsströme in Echtzeit zu erfassen. So können Notfallsituationen schneller erkannt werden und darauf reagieren werden, bevor es zu einer Gefahrenlage kommt.

Bei Großveranstaltungen wird schon heute auf sogenanntes „Crowd Management“ gesetzt. Dabei geht es darum, frühzeitig zu erkennen, ob sich möglicherweise zu viele Menschen in eine potentiell kritische Richtung bewegen. Wie wichtig gutes Crowd Management ist, zeigt das tragische Beispiel der Loveparade 2010, bei der in Duisburg 21 Menschen ums Leben kamen.

Bislang werden in Freiburg bei Großveranstaltungen Sicherheitsdienste engagiert, die kontrollieren und melden, wann sich wo wie viele Menschen aufhalten. Dafür soll jetzt eine präzisere technische Lösung getestet werden. Mit den Sensoren können Daten in Echtzeit von Polizei und Feuerwehr eingesehen und analysiert werden. Die Informationen dienen aber auch der Nachbereitung und damit später auch der besseren Planung von Veranstaltungen. Hauptnutzer sollen Polizei und Feuerwehr, das Amt für öffentliche Ordnung sowie im Nachgang auch die Freiburger Wirtschafts- und Tourismusförderung (FWTM) sein.

Angebracht werden sollen die Sensoren etwa an Verteilerkästen oder an Straßenlaternen. Der Aufbau soll voraussichtlich Ende des Jahres beginnen. Die Sensoren erfassen WLAN- oder Bluetoothsignale von Mobiltelefonen oder Smartwatches. Die Signale werden technisch vollkommen anonymisiert und erst dann übertragen und ausgewertet. Daraus lassen sich Personendichten und Bewegungsströme erstellen, mit denen Einsatzkräfte schneller auf kritische Situationen reagieren können, Fluchtwege einrichten und schneller Hilfe im Notfall leisten können.

Mit den Daten kann kein direkter Bezug zum Besitzenden hergestellt werden. Es werden keine persönlichen Bewegungsprofile erstellt, sondern lediglich ein Überblick über die Anzahl und Bewegung aller möglich gemacht. Die aktuellen Daten werden dabei nur den Behörden zur Verfügung gestellt. Die Sensoren und statischen Modelle zur Messung werden vom Projektpartner Fraunhofer Institut für Kurzzeitdynamik, EMI, entwickelt. Besonderer Fokus bei der Verwendung der Daten liegt dabei auf Datensparsamkeit, Zweckbindung und Transparenz. Sowohl die Städtische Datenschutzbeauftragte und das Centre for Security and Society der Uni Freiburg wurden im Vorfeld einbezogen.

In Freiburg werden schon in mehreren Bereichen Sensoren eingesetzt, um mit Echtzeit-Daten zu arbeiten. Zwei Beispiele: Auf Park & Ride-Parkplätzen wird erfasst, wie viele Parkplätze noch frei sind. Diese Infos werden den Bürgerinnen und Bürgern live zur Verfügung gestellt. Auch die Freiburger Abfallwirtschaft hat ein Projekt am Laufen, bei dem Sensoren in abgelegenen Glascontainern den Füllstand messen. Damit lassen sich die Routen der Müllfahrzeuge optimieren, es werden keine halb vollen Behälter mehr angesteuert, das spart Zeit und Sprit.

Hintergrund: Das Projekt FreiburgRESIST
Digitale Lösungen für den Katastrophenfall entwickeln – darum geht es bei dem Projekt „Sicher Leben in Freiburg: Resilienzmanagement für die Stadt“ (FreiburgRESIST)“. Seit Sommer 2021 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das städtische Digitalprojekt. Das System vereint mehrere Sicherheitsaspekte. Einige Beispiele: Sicherheitsbehörden können untereinander digital kommunizieren. Das System kann hier

außerdem Handlungsempfehlungen und Einschätzungen zur Einordnung der Lage geben. Es kann zudem Daten über die Besucherdichte von Veranstaltungen liefern. Auch soll es dazu beitragen, dass sich Sicherheitsbehörden und Veranstaltende zukünftig auf Katastrophenlagen noch besser vorbereiten können. Sie können Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen etwa digital bearbeiten, teilen und einreichen.

Neben technischen Lösungsansätzen geht es auch um Strategien zur Stärkung der gesellschaftlichen Eigeninitiative. Schulungen sollen Bürgerinnen und Bürger besser auf mögliche Krisenlagen vorbereiten. Das erarbeitete Konzept soll am Ende idealerweise auch auf andere Städte übertragbar sein.

FreiburgRESIST ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Leitung liegt bei der Stadtverwaltung, hier beim Amt für Digitales und IT. Zudem sind das Amt für Brand- und Katastrophenschutz und das Amt für öffentliche Ordnung beteiligt. Weitere Partner sind: Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (Ernst-Mach-Institut), Centre for Security and Society (CSS), Materna Information & Communications SE, accu:rate GmbH, Freiburg Wirtschaft Tourismus Messe GmbH & Co.KG (FWTM), Region der Lebensretter e.V.. Das Polizeipräsidium Freiburg beteiligt sich als assoziierter Partner am Projekt.
 
 

 
Netzwerk wirbt in „Demokratie-Tram“ für besseres Miteinander
Am Sonntag, 16. Februar, fährt die „Demokratie-Tram“ zum zweiten Mal durch Freiburg. Ziel der Aktion „Demokratie in Fahrt“ ist es, Menschen in der Straßenbahn zu Gesprächen und zum Nachdenken über das gesellschaftliche Miteinander anzuregen. Fensterplakate geben den Fahrgästen dabei Impulse, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Unterwegs ist die Tram am Sonntag, 16. Februar, auf der Linie 1 von 10 bis 17 Uhr.

Getragen wird die Aktion von „dranbleibenJETZT - Netzwerk für lebendige Demokratie“. Das Netzwerk wurde im vergangenen Jahr zur Vernetzung und zur Stärkung der Demokratie in der Region Freiburg gegründet.

Als Unterstützung dieser parteipolitisch unabhängigen Aktion für eine Stärkung der Demokratie stellt die Freiburger Verkehrs AG die sogenannte Vielfaltsbahn als Raum für den Austausch zur Verfügung. Die Straßenbahn vom Typ GT8Z ist an den geschwungenen Mustern in den Farben Grün, Blau, Lila und Rot sowie dem Schriftzug „Vielfalt verbindet“ und der Nummer 262 zu erkennen.

Die genauen Abfahrtzeiten der Demokratie-Tram hat die VAG auf ihrer Webseite veröffentlicht
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Buchtipp:
 
Buchtipp: "Kritisches Denken und Argumentieren für Dummies"
Die Kunst des kritischen Denkens

Kritisches Denken ist in einer von vielen als unübersichtlich empfundenen Zeit von großer Bedeutung. Martin Cohen führt in seinem neuen Buch "Kritisches Denken und Argumentieren für Dummies" anhand theoretischer Grundlagen und praktischer Anwendungen in das spannende Thema ein. So hilft der Experte seinen Lesern, das reflektierende Denken zu schärfen, den Sinn für kritische Analysen zu verbessern und effektive Argumente zu finden.

„Kritisches Denken ist keineswegs nur den Besserwissern vorbehalten, sondern vor allem für die Neugierigen, die Fantasievollen, die Kreativen gemacht“, so der Philosophie-Dozent Martin Cohen. Unter „kritischem Denken“ versteht man die Fähigkeit, sich einen Überblick über eine Situation oder ein Thema zu verschaffen, Informationen gezielt zu analysieren und Argumente herauszuarbeiten, um sich ein fundiertes Urteil zu bilden. Es ist eine grundlegende Fertigkeit, die zu schulen gleichermaßen herausfordernd wie lohnenswert ist.

Wer seine Fähigkeiten in Analyse und Argumentation weiter ausbauen möchte, verschafft sich mit dem Buch „Kritisches Denken und Argumentieren für Dummies“ einen fundierten Überblick, um den eigenen Kopf zu fordern. Kritisches Denken setzt ein Bündel erlernbarer Fähigkeiten voraus, das man für einen Anlass erlernt, aber mit dem gleichen Nutzen auch auf andere Anlässe anwenden kann. Diese Fähigkeiten decken die gesamte Bandbreite akademischer Disziplinen ab und lassen sich in allen Bereichen menschlichen Handelns nutzbringend anwenden. Deshalb ist kritisches Denken in allen Lebensbereichen nützlich, in der Wirtschaft ebenso wie beim Sport. „Es ist ein Werkzeugkasten, mit dem man das Beste aus seinem Leben machen kann“, davon ist Cohen überzeugt.

Abgerundet wird der Band mit hilfreichen Schummel-Seiten für einen schnellen Überblick und einem amüsanten Test zur Bewertung der eigenen Denkfähigkeiten.

Verlag Wiley-VCH, 320 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-527-72246-4
 
 

 
Verdi bestreikt die VAG erneut
- Zweiter Warnstreik im Tarifkonflikt: Kein Stadtbahnverkehr und nur einzelne Busfahrten am 13. Februar
- VAG-Vorstände: Umsetzung aller Forderungen würde mehrere Millionen Euro Mehrkosten für die VAG pro Jahr bedeuten

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am Donnerstag, 13 Februar, erneut von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss durch die Gewerkschaft Verdi bestreikt. Auch die Schauinslandbahn sowie das Kundenzentrum Pluspunkt, das VAG-Fundbüro und die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt im Pluspunkt bleiben geschlossen.

Von den Omnibuslinien in Freiburg bleiben lediglich die Linien 15 und 32 weitgehend in Betrieb sowie etwa die Hälfte der Fahrten auf den Linien 24, 33 und 34, weil diese von privaten Auftragsunternehmen gefahren werden. Alle anderen VAG Buslinien fahren nicht. Alle stattfindenden Fahrten werden in der elektronischen Fahrplanauskunft verzeichnet sein. Ein Notfallfahrplan ist nicht möglich.

Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG bieten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den Linien der Breisgau-S-Bahn sowie über die innerstädtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn und mit einigen Linien der im Umland verkehrenden Busgesellschaften Ziele in der Stadt Freiburg erreichbar sind.

Die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch verwiesen auf die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Personalkosten bei der VAG – zuletzt aufgrund der zurückliegenden Einigung auf einen neuen Manteltarifvertrag von April 2024. „Allein die dabei vereinbarten Zusatzausgaben für die Nahverkehrszulage und für Arbeitszeitreduzierungen sowie weitere Leistungen summieren sich in diesem Jahr auf 5 Millionen Euro. Müssten wir sämtliche neue ver.di-Forderungen umsetzen, kämen für die VAG weitere Mehrkosten in Millionenhöhe hinzu“, erklärte VAG-Vorstand Oliver Benz. Sein Vorstandskollege, Stephan Bartosch, bezeichnete den zweiten Warnstreiktag im ÖPNV in Freiburg als „bedauerlich und unverhältnismäßig“. „Nach den ersten Gesprächen starten die eigentlichen Verhandlungen erst am 17. und 18. Februar in Potsdam. Vor diesem Hintergrund fehlt uns das Verständnis für einen weiteren Warnstreiktag.“

Aufgrund der zurückliegenden Tarifrunden sei das Durchschnittsgehalt im Fahrdienst bei der VAG auf deutlich mehr als 50.000 Euro brutto im Jahr gestiegen. Dazu habe es Verbesserungen wie beispielsweise eine Arbeitszeitreduzierung gegeben, betonten die Vorstände und erklärten weiter: „Wie in vielen anderen Städten lässt die Haushaltslage in Freiburg keinen Spielraum für weitere Gehaltssprünge“.

Hinweis für die Fahrgäste:
Die Freiburger Verkehrs AG streikt nicht selbst, sondern wird von der Gewerkschaft Verdi bestreit. Daher greift keine Mobilitätsgarantie, und es gibt keinen Ersatzanspruch.
 
 

 
Sanierung der Bahnhofsgarage: Ein Fahrstreifen der Bismarckallee gesperrt
Aktuell läuft die Sanierung der Bahnhofsgarage und ab Dienstag baut das Garten- und Tiefbauamt den Asphalt im dritten Untergeschoss ein. Dafür muss von Dienstag, 11. Februar, bis einschließlich Montag, 17. Februar, jeweils von 6 bis 21 Uhr der rechte Fahrstreifen der Bismarckallee in Fahrtrichtung Süden gesperrt werden. Die Sperrung betrifft einen kurzen Abschnitt an der Einfahrt zur Bahnhofsgarage.
 
 



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