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| Pilotprojekt „gemeinschaftliches Gärtnern“ gestartet |
Erweiterung der Kleingartenanlage „Moosacker“ in Freiburg St. Georgen: 2.400 Quadratmeter für Gemeinschaftsgartenprojekte
Viel Platz für innovatives Gärtnern: Seit Jahresbeginn ist die Erweiterung der Kleingartenanlage „Moosacker III“ fertiggestellt. Neben 54 neuen klassischen Kleingärten entstand hier eine große Fläche für Gemeinschaftsgartenprojekte oder Urban Gardening. Im Rahmen des Konzepts „Gärtnern in Freiburg“ startet das Pilotprojekt „Gemeinschaftliches Gärtnern“. Auf insgesamt 2.400 Quadratmetern können verschiedene Formen des Gärtnerns ausprobiert werden.
Die öffentliche Ausschreibung startete im Frühjahr. Bisher konnte die Hälfte der Fläche an sieben verschiedene Gruppen vergeben werden, darunter Sozialeinrichtungen und ein Aktionsbündnis zur Förderung von Migration und Integration. Die Einzelparzellen sind zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß. Hier können die Gartengemeinschaften Gemüse, Beerenobst oder andere Lebensmittel zur Selbsternte anbauen.
„Für das Gärtnern in Freiburg gibt es auch in Zukunft Platz. Ich freue mich, dass wir neben klassischen Schrebergärten auch Flächen für neue Formen des Gärtnerns anbieten. So können noch mehr Menschen das passende Angebot finden, um ihrer Leidenschaft fürs Gärtnern in der Stadt nachzukommen“, so Baubürgermeister Martin Haag.
Mit dem Pilotprojekt begeben sich alle Beteiligten auf Neuland: Unter dem Sammelbegriff des „gemeinschaftlichen Gärtnerns“ fallen verschiedenste Formen und Möglichkeiten; Regeln müssen den unterschiedlichen Interessen angepasst werden, weshalb hier andere gelten als in klassischen Kleingärten. Deswegen vergibt die Stadt die Flächen zunächst für jeweils ein Jahr – eine Verlängerungsoption ist vorgesehen. Das hat für beide Seiten Vorteile: Die Verwaltung kann bei Bedarf nachsteuern und die Gemeinschaftsgartenprojekte können reagieren, wenn sich die Gruppe verändert oder sich neue Bedarfe ergeben.
Das Pilotprojekt „Gemeinschaftliches Gärtnern“ entstand auf Basis des Konzepts „Gärtnern in Freiburg“, das der Gemeinderat 2018 beschlossen hat. Der Bedarf ist groß: Rund ein Viertel aller Freiburgerinnen und Freiburger hat den Wunsch in Stadtnähe zu Gärtnern und bevorzugen dabei ganz unterschiedliche Gartenformen: Die eine Hälfte wünscht sich private Klein- oder Mietgärten, die andere Gemeinschaftsgärten oder Urban Gardening Projekte.
Solange noch Flächen verfügbar sind, können sich interessierte Personengruppen beim Garten- und Tiefbauamt bewerben. |
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| Immobilienpreise und Zinsschock |
Vielerorts platzt der Traum vom Eigenheim
Rekordanstieg bei Immobilienpreisen und gleichzeitiger Zinsschock – in vielen Orten platzt der Traum vom Eigenheim. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung der bezahlten Kaufpreise in allen 401 Landkreisen und kreisfreien Städten und dem Vergleich der aktuellen Zinskonditionen.
Von Ende 2020 bis Ende 2021 wurde selbst genutztes Eigentum in Deutschland im Schnitt um 12,4 Prozent teurer. Das ist der höchste Anstieg seit Beginn des Immobilienbooms im Jahr 2010. Noch dramatischer: Seit Jahresbeginn haben sich die Zinsen für Hypothekendarlehen verdreifacht. Bei einem Kredit von 85% des Kaufpreises werden daher nun 60% mehr für Zins und Tilgung fällig als noch im Januar 2021.
Kaufen ist auch im Vergleich zur Miete ungünstiger geworden. Die Kaufpreise sind allein in den vergangenen drei Jahren um durchschnittlich mehr als 30 Prozent gestiegen, die Neuvertragsmieten nur um 10 Prozent. In vielen Städten kosten Eigentumswohnungen inzwischen mehr als das 30-Fache der Jahresmiete für eine vergleichbare Mietwohnung.
„In Hochpreis-Städten wie München, Hamburg, Frankfurt am Main oder Berlin können sich Normalverdiener heute kein Eigentum mehr leisten“, sagt Finanztest-Expertin Heike Nicodemus. Anderswo sehe es für Käufer aber längst nicht so düster aus. In 173 der 401 untersuchten Landkreise und kreisfreien Städte gibt es auch in guten Lagen noch Eigentumswohnungen für weniger als 2500 Euro pro Quadratmeter. In fast der Hälfte aller Kreise kosten Wohnungen in guten Lagen weniger als 25 Jahresmieten. Bei der Auswertung stützt sich die Stiftung Warentest auf Preisdaten von vdpResearch, dem Forschungsinstitut des Verbands deutscher Hypothekenbanken (vdp).
Alle Details der Untersuchungen finden sich unter www.test.de/immobilienpreise und www.test.de/immobilienkredit sowie in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. |
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| Die Waldbrandgefahr ist in den nächsten Tagen sehr hoch |
Grillen und Rauchen im Wald bis auf Weiteres verboten
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ab heute die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe. Daher bittet das Forstamt Freiburg alle Waldbesucherinnen und Besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Rauchen, offenes Feuer und Grillen ist bis auf Weiteres verboten – auch an den offiziellen Grillstellen. Waldbrandgefahr geht auch von achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesuchenden werden zudem gebeten, Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs oder laubbedeckten Flächen und trockenem Gras parken, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.
Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂĽglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.
Insbesondere die schnelle Information über einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete Bekämpfung trägt dazu bei, das Ausmaß des Schadens einzuschränken und Gefahren für Natur und Mensch zu vermeiden.
Dabei kommt es auf eine präzise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen, und die Wegweiser von Wanderwegen und Mountainbikestrecken.
Mehr Informationen zum Waldbrandgefahrenindex des deutschen Wetterdienstes sind online zu finden. |
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Globale Erklärung für Demokratie / Archivfoto: Stadt Karlsruhe / Sabine Enderle |
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| Karlsruhe: Stadtoberhäupter verfassen gemeinsam Globale Erklärung für Demokratie |
Mehr als 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus fünf Kontinenten erkennen entscheidende Rolle der Städte bei der Stärkung der Demokratie an
Der German Marshall Fund (GMF) gab am 29. Juni bekannt, dass sich 51 Stadtoberhäupter aus fünf Kontinenten zusammengeschlossen haben, um in Zusammenarbeit mit dem Global Parliament of Mayors, GMF Cities und dem Pact of Free Cities die "Globale Erklärung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für Demokratie" zu verabschieden. Auch die Stadt Karlsruhe ist darunter.
Karlsruhe in besonderer Verantwortung
"Der Pakt der freien Städte ist zu einer globalen Bewegung von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geworden, die sich gezielt in ihren Städten für die Stärkung demokratischer Rechte und Werte einsetzen. Als Stadt des Rechts sieht sich Karlsruhe hier in einer besonderen Verantwortung", betont Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup
Angriffe auf Meinungsfreiheit abwehren
Die Städte stehen nicht nur aus Sicht des Karlsruher OBs an vorderster Front, wenn es darum geht, die liberale Demokratie zu bewahren und Angriffe auf die Meinungsfreiheit abzuwehren. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bekräftigen in der Erklärung ihr starkes Engagement für die Stärkung der Demokratie und die Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit auf allen Regierungsebenen.
Zweier Gipfel fĂĽr Demokratie im FrĂĽhjahr 2023
Die Erklärung geht auf die Verpflichtungen zurück, die die Stadtoberhäupter auf dem Gipfel für Demokratie im Jahr 2021 eingegangen sind. Sie wurde durch einen vom Chicago Council on Global Affairs und GMF Cities veranstalteten Dialog zum Thema Demokratie untermauert und treibt das Aktionsjahr der zusammengeschlossenen Städte im Vorfeld des zweiten Gipfels für Demokratie im Frühjahr 2023 voran.
zum Bild oben:
Karlsruhe ist dabei: Ingesamt 51 Stadtoberhäuper aus fünf Kontinenten erkennen gemeinsam die entscheidende Rolle der Städte bei der Stärkung der Demokratie an.
Archivfoto: Stadt Karlsruhe / Sabine Enderle |
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| vzbv und HDE fordern Gaspreisdeckel |
vzbv und HDE legen 7-Punkte-Plan zur Bewältigung der Energiepreiskrise vor
- Verbände befürchten steigende Zahl von Unternehmensinsolvenzen und Haushalten, die Heizkosten nicht mehr stemmen können.
- Kostendämpfend wären insbesondere ein EU-weites Preislimit beim Gas-Einkauf und Energiesparen.
- Verbände kritisieren: Begrenzung der Kosten für Privathaushalte und Handel bei Gasmangellage ist bislang nicht vorgesehen.
„Die steigenden Energiepreise haben die größte Verbraucherkrise seit Jahrzehnten ausgelöst. Fast alles wird derzeit teurer. In dieser Situation muss die Politik bereit sein, auch neue Wege zu gehen“, sagt Jutta Gurkmann, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik. „Die EU könnte zum Beispiel ihr starkes Marktgewicht gegenüber Gas-exportierenden Ländern und auf den globalen Spotmärkten für Flüssiggas einsetzen, um eine Preisobergrenze von 50 Euro pro Megawattstunde für Gas-Einkäufe festzulegen. Allein damit ließen sich die Kosten für den Gas-Einkauf um rund 240 Milliarden Euro pro Jahr minimieren.“
„Für den Einzelhandel sind die steigenden Energiepreise eine doppelte Herausforderung. Zum einen bringen die hohen Kosten viele Handelsunternehmen in ernstzunehmende Schwierigkeiten. Zum anderen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher weniger finanzielle Mittel für ihre Einkäufe zur Verfügung. Die Händlerinnen und Händler kommen folglich gleich von zwei Seiten unter Druck“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Deshalb ist es für den Einzelhandel von existenzieller Bedeutung, dass die Bundesregierung die Preisanstiege zielgerichtet und rasch abfedert.“ |
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| 70 Jahre Landesgeschichte – eine Zeitleiste |
Neu im Angebot der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) ist ab sofort eine Zeitleiste zur Landesgeschichte. 2022 feiert Baden-Württemberg Geburtstag. 1952 entstand das Bindestrichland nach einer Volksabstimmung – einen „Glücksfall der Geschichte“ nennt es der erste Bundespräsident Theodor Heuss. Baden-Württemberg kann auf 70 Jahre spannende und wechselvolle Jahre zurückblicken. Die Zeitleiste präsentiert sie in kurzen Texten und Bildern.
Der historische Bogen verläuft entlang prägender Wegmarken der Landesgeschichte und Landespolitik und greift den Wandel in Gesellschaft und Kultur auf. Markiert werden zudem Ereignisse der Geschichte in Deutschland, Europa und der Welt.
Die Zeitleiste im handlichen DIN A 5-Format ist in Zickzackfaltung angelegt. Ausgeklappt eröffnet sie auf sieben Doppelseiten einen Überblick über sieben Jahrzehnte. Jede Seite enthält vielfältige Impulse, sich mit der Landesgeschichte näher zu befassen, zu vertiefen, Bezüge vor Ort und zur persönlichen Lebensgeschichte zu finden.
Die Zeitleiste richtet sich an alle Interessierten, an Einzelpersonen ebenso wie an Gruppen oder Einrichtungen wie etwa Bildungsinstitutionen, Bibliotheken, Verwaltungen und viele andere mehr. Sie kann im Unterricht verwendet werden und ist zudem als Mitnahme-Geschenk ideal – bei Partnerschafts- und Vereinstreffen oder Begegnungen im überregionalen wie internationalen Austausch.
„70 Jahre Landesgeschichte – eine Zeitleiste“ ist kostenlos und im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich. Kostenlose Einzelexemplare und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. |
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Matthias MĂĽller (Foto: Patrick Seeger) |
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| Matthias Müller wird neuer Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau |
Matthias Müller wird der neue kaufmännische Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau (FSB). Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählte heute der Gemeinderat den bisherigen Leiter des Rechtsamts, der zum Jahresbeginn 2023 seine neue Funktion antreten und gemeinsam mit Magdalena Szablewska die Leitung der städtischen Wohnbaugesellschaft übernehmen wird. Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer, Ralf Klausmann, wird zum 1. Januar 2023 in den Ruhestand gehen.
Matthias Müller wurde 1974 geboren und stammt aus Neuenburg am Rhein. Er studierte und promovierte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der hiesigen Albert-Ludwigs-Universität. Nach Referendariat und Assistenzzeit kam Müller im Jahr 2006 erstmals zum Rechtsamt der Stadt, wo er unter anderem die rechtliche Vertretung des Sozial- und Jugendamts übernahm. Im Jahr 2011 wechselte er als stellvertretende Amtsleitung in das neu gegründete Amt für Soziales, wo er die kommunale Steuerung für das Jobcenter neu einrichtete und verschiedene Projekte wie die Umwandlung des kommunalen Beschäftigungsträgers zur städtischen Gesellschaft FQB leitete. Im Jahr 2013 wurde Müller in die Amtsleitung des Rechtsamts berufen. Neben der Gesamtverantwortung für die Rechtsvertretung der Stadt war er seitdem immer wieder in wichtigen städtischen Projekten tätig, wie beispielsweise bei der rechtlichen und strategischen Begleitung des Stadionprojekts, bei der Einrichtung des Referats für bezahlbares Wohnen oder als Leiter der Projektgruppe FSB 2030. Zudem ist Müller seit 2018 Geschäftsführer der Stadtwerke Freiburg.
Matthias MĂĽller ist verheiratet und hat zwei Kinder. |
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| Zahnpasta: FĂĽnf Zahncremes sind sehr gut |
Regelmäßiges Putzen ist wichtig für gesunde Zähne. Welche Zahncremes sich dafür am besten eignen, hat die Stiftung Warentest für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test untersucht. Von 31 getesteten Pasten schützen 4 nicht ausreichend vor Karies, ihnen fehlt Fluorid. Viele andere enthalten den kritischen Farbstoff Titandioxid. Fünf sehr gute Zahncremes kommen ohne diesen aus.
Das strahlende Weiß der Zahnpasta erreichen die Hersteller häufig mit dem Farbstoff Titandioxid. Doch ab August 2022 ist das Pigment EU-weit in Lebensmitteln verboten. Es steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen, wenn es in den Körper gelangt. In Kosmetika ist es weiterhin erlaubt. Von den 31 getesteten Zahncremes enthalten 21 Titandioxid. Da Zahncreme beim Putzen zum Teil verschluckt werden kann und Titandioxid für die Zahnpflege unnötig ist, rät die Stiftung Warentest aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zu Zahnpasten ohne den Farbstoff.
Für unverzichtbar hält das Expertenteam der Stiftung Warentest dagegen Fluorid. Es stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren, die von Plaque-Bakterien gebildet werden. In vier Zahncremes ist der wichtigste Inhaltsstoff zur Kariesvorbeugung nicht enthalten. Die Tester bewerten sie daher mit mangelhaft. Immerhin fünf Pasten sind sehr gut. Sie beugen sehr gut Karies vor und beinhalten kein kritisches Titandioxid. Die günstigsten kosten sogar weniger als 1 Euro pro 100 Milliliter: Dontodent Zahncreme antibakteriell von dm und Bevola Zahncreme fresh von Kaufland.
Die ausfĂĽhrlichen Ergebnisse zum Zahnpasta-Test finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/zahnpasta. |
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