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| Abfallbilanz 2025: Wenig Restmüll, viel Potenzial beim Bioabfall |
Freiburg bleibt Spitzenreiterin beim Abfall vermeiden
Erneut nimmt Freiburg eine Vorreiterrolle bei der Abfallvermeidung und der Abfalltrennung ein. Mit 111 Kilogramm Restabfall und Sperrmüll pro Person liegt Freiburg wieder an erster Stelle unter den kreisfreien Großstädten Baden-Württembergs. Das entspricht einem leichten Anstieg von zwei Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr. Die Abfallverwertungsquote blieb stabil bei 69 Prozent. Die Freiburger*innen sortieren gut und produzieren so deutlich weniger Restabfall als andere Städte und Kommunen – und bestätigen damit den Trend der letzten Jahre.
Zum Vergleich: Die zweitplatzierte Stadt Ulm kommt auf 128 Kilogramm pro Person; landesweit lag das Pro-Kopf-Aufkommen 2025 in Baden-Württemberg bei durchschnittlich 136 Kilogramm (Vorjahr: 138 Kilogramm). Verglichen mit diesen Werten schneidet Freiburg sehr gut ab.
Obwohl die Freiburger*innen Jahr für Jahr Spitzenergebnisse erzielen und so zeigen, dass ihnen die Umwelt am Herzen liegt, ist das Durchschnittsabfallaufkommen zugleich aber trotzdem beachtlich: Dieses liegt bei 360 Kilogramm pro Kopf – ein leichter Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben Restabfall und Sperrmüll zählen dazu auch die getrennt gesammelten Wertstoffe wie Bioabfälle, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Kunststoffe, Altholz, Elektrogeräte und Metalle.
Die Menge an Papierabfällen ging leicht von 54 Kilogramm auf 52 Kilogramm zurück, genau wie beim Altglas: Hier sank die Pro-Kopf-Menge von 28 Kilogramm auf 27 Kilogramm. Die Menge an Leichtverpackungen blieb im Jahresvergleich konstant (jeweils 23 Kilogramm). Dagegen stieg die Menge der erfassten Elektro- und Elektronikaltgeräte minimal von 5,2 auf 5,6 Kilogramm pro Person, während Grünabfälle witterungsbedingt leicht von 60 auf 58 Kilogramm zurückgingen.
Seit mehr als 25 Jahren können in Freiburg organische Abfälle über die Biotonne entsorgt werden. 2025 wurden an der Vergärungsanlage der Reterra rund 15.000 Tonnen Bioabfälle aus Freiburg angeliefert. Die Pro-Kopf-Menge lag bei 64 Kilogramm und damit leicht unter dem Vorjahreswert von 67 Kilogramm. Trotzdem liegt Freiburg weiterhin deutlich über dem landesweiten Durchschnitt von 55 Kilogramm je Einwohner*in und damit auch hier auf Platz eins unter den kreisfreien Großstädten.
Aber gleichzeitig zeigt die Freiburger Restabfallanalyse: Es landen noch immer zu viele Bioabfälle im Restmüll – rund 42 Prozent des Freiburger Restabfalls bestehen aus organischen Abfällen. Dabei ist Biomüll ein echtes Recyclingwunder: In Freiburgs Vergärungsanlagen entstehen daraus Biogas für Strom und Wärme sowie Kompost für die Landwirtschaft. Landen organische Abfälle stattdessen im Restmüll, werden sie verbrannt – so gehen wertvolle Ressourcen verloren.
Deshalb betont Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit: „Die Abfallbilanz zeigt, dass wir bereits auf einem sehr guten Weg sind. Die Freiburger*innen produzieren weniger Müll als der Landesdurchschnitt und trennen ihren Abfall schon in vielen Fällen vorbildlich. Es gibt aber noch Luft nach oben. Deshalb meine Bitte: Noch mehr richtig sortierten Bioabfall in die Biotonne werfen. Mein großer Dank geht an die vielen Freiburger*innen, die das bereits machen.“
Die Kampagne #wirfuerbio wird weiter fortgesetzt, um die Bürger*innen zu informieren und so die Qualität des Bioabfalls durch die Vermeidung von Plastik- oder biologisch abbaubaren Tüten weiter zu optimieren. Gleichzeitig sollen mehr organische Abfälle aus dem Restmüll in die getrennte Sammlung wandern. |
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| Untersuchungsarbeiten auf der B31 |
Von Montag bis Freitag zwischen der Brauerei Ganter und der Schreiberstraße und an der Leo-Wohleb-Brücke
Am Montag, 31. August, prüft das Garten- und Tiefbauamt (GuT) von 9 bis 15.30 Uhr die Leo-Wohleb-Brücke und untersucht den Straßenbelag. Dafür kommt ein spezielles Brückenbesichtigungsfahrzeug zum Einsatz. Anschließend folgen von Dienstag, 1. September, bis Freitag, 4. September, jeweils von 7 bis 15.30 Uhr Untersuchungsarbeiten am Asphalt auf der B31 zwischen der Brauerei Ganter und der Schreiberstraße.
Die Arbeiten auf der B31 in Richtung A5 finden fahrstreifenweise und in kurzen Abschnitten von maximal 200 Meter statt. Eine Spur bleibt jederzeit frei. Das GuT legt die Arbeiten bewusst in die Ferienzeit mit weniger Verkehr, trotzdem ist mit Rückstau zu rechnen.
Das GuT bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis. |
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| Freiburg: Stadt stellt weiteren Wasser-Vernebler am Kartoffelmarkt auf |
Im Colombipark sorgt er bereits für Abkühlung und Erfrischung auf Knopfdruck, jetzt stellt die Stadt über die Freiburger Grünoasen einen weiteren Vernebler in der Innenstadt auf. Am Kartoffelmarkt steht ab Freitag, 28. August, ein Pflanzkübel mit integrierten Nebeldüsen, der Begrünung, Verdunstung und Wassernebel kombiniert.
„Im Colombipark kam der Vernebler gut an. Und auch wenn die größte Hitze erst einmal vorbei ist, sind wir gespannt, ob sich die neue Variante im Praxistest ebenso bewährt“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. „Solche Testläufe sind enorm wichtig, um herauszufinden, wie wir Freiburg bestmöglich auf weitere Hitzeperioden vorbereiten können.“
Bereits seit einigen Wochen testet die Stadt einen Vernebler im Colombipark. Dort sorgen feine Nebeldüsen an einer Stahlseilkonstruktion für Abkühlung. Die Rückmeldungen der Bürger*innen sind positiv, das Angebot wird gut angenommen und insbesondere an heißen Tagen gerne genutzt. Vernebler funktionieren über feine Hochdruckdüsen, die Wasser in winzige Tröpfchen zerstäuben. So entsteht ein angenehm kühlender Effekt, ganz ohne nass zu werden.
Mit den Wasser-Verneblern sammelt die Stadt praktische Erfahrungen für den künftigen Einsatz von solchen Systemen: Wie werden sie von der Bevölkerung angenommen? Welche Anforderungen ergeben sich für Betrieb und Unterhalt? Und welche Auswirkungen haben sie auf das Mikroklima vor Ort?
Wasser spielt eine wichtige Rolle bei der Stadtentwicklung und trägt dazu bei, die Stadt langfristig klimafit zu halten. Trinkbrunnen, Wasserspiele wie auf dem Platz der Alten Synagoge und nun auch Vernebler bringen zusätzliche Erfrischung in die Stadt.
Weitere fest installierte Vernebler sind bei der Umgestaltung des Zollhallenplatz und im Sanierungsgebiet Sulzburger eingeplant. Der Vernebler mit Pflanzkübel kostet 30.000 Euro. |
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(c) mitwelt.org |
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| Drei wunderbare Zitate aus dem Hitzesommer 2026 |
- AfD-Chef Tino Chrupalla im ARD-„Sommerinterview“ vom 23. August 2026: „Für mich war das ein ganz normaler Sommer.“
- Die „BILD“-Zeitung titelte am 14. Mai 2026: „Prognosen völlig falsch! Klimaforscher streichen ihr schlimmstes Angst-Szenario.“ Die rechtslibertäre Springerpresse hat schon die perfekt organisierte „Heizungs-Hammer-Kampagne“ der Fossilisten organisiert. Erneut argumentiert sie im Sinne von Öl, Gas, Kohle und Klimawandelleugnern.
- Eine Tatsachen-Umkehrung gab es am 10.08.2026 in der FAZ: „Wenn nun Klimaschützer und Umweltaktivisten folgern, die Politik habe noch immer nicht begriffen, was die Klimakrise bedeute, richtet sich ihre Kritik in Wahrheit gegen sie selbst. Zu lange wurde das Phänomen dämonisiert, ohne die Symptome zu bekämpfen.“
Das Problem der Umweltbewegung: Sie bekommt diese Desinformationskampagnen teilweise nicht mehr mit, weil sie sich fast nur noch in der eigenen Blase bewegt und informiert. Und sie hat z.Bsp die „Heizungs-Hammer-Kampagne“ der Fossilisten beinahe widerspruchsfrei ertragen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein |
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| Busumleitungen in Gundelfingen: Linie 15 und 24 betroffen |
Aufgrund von kurzfristig angekündigten Bauarbeiten werden die Linien 15 und 24 ab sofort bis voraussichtlich 4. September 2026 im Bereich Gundelfingen umgeleitet.
Die Haltestelle Am Waldfriedhof entfällt– als Ersatz kann die Haltestelle Gundelfingen Bahnhof verwendet werden. Die Haltestelle Waldstraße wird auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegt.
Um Verspätungen im Busverkehr zu vermeiden, fahren die Busse an der Haltestelle Gundelfingen Bahnhof teilweise bis zu zwei Minuten früher ab. Dennoch kann es auf den gesamten Linien teilweise zu Verspätungen kommen. |
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| Fußgängerampel an der Andreas-Hofer-Straße bekommt LED-Technik |
Hell und effizient
Das Garten- und Tiefbauamt modernisiert derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Fußgängerampel an der Andreas-Hofer-Straße (westlich der Innsbrucker Straße) dran. Die Arbeiten starten am Montag, 31. August und dauern voraussichtlich eine Woche.
Während des Umbaus ist die Ampel außer Betrieb. Eine sichere Querung der Andreas-Hofer-Straße ist durch die 3,50 Meter breite Mittelinsel weiterhin gewährleistet.
Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart aber nicht nur Strom oder senkt die CO₂-Emissionen: Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.
Aber mit den neuen Ampelanlagen wird nicht nur Strom gespart – auch Fußgänger*innen profitieren zukünftig von der neuen Technik: Kurze Wartezeiten mit längeren Grünzeiten für den Fußverkehr, die sich bei Bedarf automatisch verlängern können, gewährleisten eine komfortable und natürlich weiterhin sichere Querung. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert: Seheingeschränkte und blinde Personen erkennen durch ein akustisches Signal und den vibrierenden Taster, dass die Ampel grün zeigt. Im Zuge der Erneuerung werden auch die Anforderungstaster an der Ampel in leichter zu bedienenden Sensortaster ausgetauscht.
Die Modernisierung dieser Ampelanlage kostet rund 25.000 Euro. Gefördert wird der Umbau mit 7.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“. |
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(c) mitwelt.org |
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| Atomdeal Saudi-Arabien USA |
Nicht autorisiertes, sinngemäßes Vorwort des französischen Staatspräsidenten Macron aus dem Februar 2020:
„Ohne zivile Atomenergie gibt es keine militärische Nutzung der Technologie – und ohne militärische Nutzung gibt es auch keine Atomenergie“.
Gegen den Iran wird gerade ein Krieg um Rohstoffe und ein Atomkraftwaffenkrieg geführt. In der westlichen Welt wird befürchtet, dass die autoritär geführte Theokratie mithilfe der zivilen Nutzung der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommen könnte. Jetzt will die Trump-Regierung der "guten, nützlichen" Autokratie Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms helfen. Auch die Lieferung einer Urananreicherungsanlage in die Kriegsregion ist möglich. |
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| Linie 14: Umleitung durch Baustelle in der Haslacher Straße |
Linientaxis als Ersatz
Vom 24. August 2026 bis 19. Dezember 2026 finden in der Haslacher Straße Bauarbeiten statt. Dadurch ergeben sich Fahrplanänderungen auf der Buslinie 14. Die Arbeiten finden in zwei Bauabschnitten statt.
In beiden Bauabschnitten entfallen die Haltestellen Laufener Straße, Mathias-Blank-Straße und Haslacher Straße. Als Ersatz wird ein Linientaxi zwischen den Haltestellen Laufener Straße und Rohrgraben eingerichtet. Dort können Fahrgäste auf die Straßenbahnlinie 3 umsteigen.
Der zweite Bauabschnitt beginnt voraussichtlich am 28. September 2026. Dann entfallen zusätzlich die Haltestellen Mühle und Markgrafenstraße. Die Haltestelle Scherrerplatz wird in die Feldbergstraße verlegt, die Haltestelle Marienmattenweg in die Eschholzstraße. Der Schülerbus zur Markgrafenstraße ist davon nicht betroffen. |
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