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Freitag, 9. Januar 2026
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Verschiedenes

 
Ergebnisse der Freiburg-Umfrage 2024
Hohe Lebensqualität in allen Freiburger Stadtbezirken

Positive Entwicklung in Brühl, fast ideale Verhältnisse in der Wiehre, höchstes Verbesserungspotenzial am Tuniberg

Im Rahmen der Freiburg-Umfrage 2024 hat die Stadt Freiburg rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Zufriedenheit mit der Lebensqualität in ihrer Stadt insgesamt und in ihren Nachbarschaften befragt. Die Analyse des Amtes für Bürgerservice und Informationsmanagement kann nun unter freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen heruntergeladen werden.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass Freiburg auf der Skala des Zufriedenheits-Index von 0 bis 100 stolze 67 Punkte erreicht; bei der Umfrage 2022 waren es 66 Punkte gewesen. Bürgermeister Stefan Breiter freut sich: „Die Stadt Freiburg wird von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für ihre hohe Lebensqualität geschätzt.“

Alle Stadtbezirke weisen positive Indexwerte auf, die Spanne zwischen den einzelnen Bezirken ist aber hoch. Nahezu ideale Verhältnisse herrschen aus Sicht der Befragten in den Quartieren Ober- und Mittelwiehre, hier wurden jeweils 94 von 100 Indexpunkte erreicht (2022: 90 Punkte). Das Quartier Vauban konnte bei 10 der 31 abgefragten Einzelaspekte den Zufriedenheits-Bestwert einfahren. Weingarten als Bezirk mit dem geringsten Index-Wert von 64 liegt zwar deutlich unter dem städtischen Top-Niveau, aber trotzdem klar im positiven Bereich (über 50 Punkte).

Die Schere zwischen den Nachbarschaften geht weiter auseinander. Stadtbezirke, die bisher an der Zufriedenheits-Tabellenspitze lagen, konnten in den vergangenen Jahren (mit Ausnahme von Günterstal, Waldsee und Ebnet) zulegen, während die Schlusslichter Weingarten, Haslach und Landwasser Einbußen hinnehmen mussten. Eine positive Ausnahme davon bilden die Stadtbezirke Brühl-Güterbahnhof und Brühl-Beurbarung, die durch die Neubebauung und nicht zuletzt die Verlegung der Stadtbahnlinie 2 mit den begleitenden städtebaulichen Maßnahmen deutlich an Boden gutmachen konnten, wenngleich die Lebensqualität dort immer noch als unterdurchschnittlich wahrgenommen wird.

Im Spätsommer 2024 barg in den Tuniberg-Ortschaften das Thema Internet-Zugang und in Günterstal, Waltershofen und Lehen das Thema Lebensmittelmittelversorgung das höchste Verbesserungspotenzial. Seit der Befragung hat in Waltershofen ein moderner Self-Service-Supermarkt eröffnet; zumindest in diesem Punkt dürfte sich bei der nächsten Befragung also Entspannung einstellen.
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Fünf Deutsche Nachhaltigkeitspreise gehen nach Freiburg
OB Martin Horn: „Dass 2025 so viele Auszeichnungen an Akteurinnen und Akteure aus Freiburg gehen, ist für uns kein Zufall. In Freiburg ist der Nachhaltigkeitsgedanke kein Modewort, sondern dauerhaft tief im Leben und Handeln unserer Stadt verankert.“

Gleich fünf der diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreise gehen nach Freiburg. Die Uniklinik Freiburg, die Digitalagentur re-lounge, das Fraunhofer ISE, das Mobilfunkunternehmen WEtell, und die Freiburger Verkehrs AG (VAG) haben die bundesweite Auszeichnung vergangene Woche entgegennehmen dürfen.

„Dass 2025 so viele Auszeichnungen an Akteurinnen und Akteure aus Freiburg gehen, ist für uns kein Zufall. In Freiburg ist Nachhaltigkeit kein Modewort, sondern dauerhaft tief im Leben und Handeln unserer Stadt verankert. Die fünf Auszeichnungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltiges Handeln und soziale Innovationen bei uns sind – und wie viele Akteurinnen und Akteure in Freiburg täglich daran arbeiten, Zukunft konkret zu gestalten“, so Oberbürgermeister Martin Horn.

Die Stadt Freiburg schafft seit vielen Jahren die Rahmenbedingungen für mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Gesellschaft. Die 65 Freiburger Nachhaltigkeitsziele wurden vom Gemeinderat 2024 als Leitlinien politischer Entscheidungen beschlossen, als ein übergeordnetes Zielsystem. Die Freiburger Nachhaltigkeitsziele wurden dabei explizit als gesamtstädtische Ziele formuliert, die nicht nur für die Stadtverwaltung gelten sollen, sondern auch für andere Akteur*innen und Institutionen der Stadt. Im Kern geht es bei den Nachhaltigkeitszielen darum, eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte, wirtschaftlich erfolgreiche und kulturell lebendige Entwicklung Freiburgs zu erreichen.

Nachhaltigkeit soll durch langfristige strategische Entscheidungen gestärkt und gefördert werden, durch die Förderung innovativer Projekte und durch die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die Begründungen der Jury

Das Universitätsklinikum Freiburg überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines Treibhausgasrechners für Krankenhäuser, Klinikbauten in Holzbauweise sowie der Umstellung auf klimafreundlichere Anästhesieverfahren. Ergänzt wird dies durch den Einsatz für eine klimafreundliche Energieversorgung, die Arbeit der Stiftung Viamedica und Bildungsangebote für Fachpersonal und Öffentlichkeit. Die Jury würdigt das Klinikum als Vorreiter für einen emissionsärmeren Gesundheitssektor.

Das digitale Tool „Purement“ der Agentur re-lounge wurde ausgezeichnet, weil es die CO₂-Emissionen von Websites, Apps und Plattformen messbar macht. Laut Jury schafft das Tool eine verlässliche Datengrundlage für gezielte Emissionsreduktionen. Besonders hervorgehoben wird, dass damit eine zentrale Datenlücke im Bereich digitaler Emissionen geschlossen wird.

Das Fraunhofer ISE überzeugte die Jury mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die den eigenen Betrieb ebenso einbezieht wie die Wirkung nach außen. Hervorgehoben wurden die Entwicklung eines Tandem-PV-Moduls mit Rekordwirkungsgrad, die transparenten „Energy Charts“ sowie die Nutzung der eigenen Gebäude als Reallabore für Energie-und Gebäudetechnologien.

WEtell erhielt die Auszeichnung für sein konsequent an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtetes Geschäftsmodell. Die Jury hebt insbesondere das klimaneutrale Wirtschaften, hohe Standards bei Datenschutz und Transparenz sowie die Gemeinwohl-Bilanzierung hervor. Damit setzt das Unternehmen Maßstäbe in einer Branche, in der ökologische und soziale Verantwortung bislang weniger verbreitet sind.

Die VAG erhält den Preis für den konsequenten Ausbau einer vollständig emissionsfreien E-Busflotte bis 2030 sowie dem starken Fokus auf selbst erzeugten erneuerbaren Strom, der die Klimabilanz deutlich verbessert und jährlich über 3000 Tonnen CO₂ einspart.
 
 

Weihnachtscircus-Countdown läuft - nächste Woche ist Premiere
"Flying Halcones" aus Chile (c) Zirkus Knie
 
Weihnachtscircus-Countdown läuft - nächste Woche ist Premiere
Seit vergangener Woche stehen die rot-weißen Zeltanlagen fertig aufgebaut auf dem Offenburger Messeplatz, doch jetzt geht der Stress für die Crew erst richtig los, bis nächste Woche Donnerstag die 28. Spielzeit beginnt.

"Die Zeltanlage inklusive Sitzeinrichtung und Gastrozelt zu errichten, ist natürlich viel Arbeit und trotz Teleskopstapler und Co. ist dafür weiterhin viel Muskelkraft notwendig", so Thorsten Brandstätter vom Weihnachtscircus, "aber unsere Crew vom Zirkus Charles Knie ist gut eingespielt und baut das Zelt während der Saison jede Woche in einer anderen Stadt auf. In Offenburg war das von Mittwochmorgen bis Donnerstagabend erledigt". Dagegen dauert die Feinarbeit deutlich länger, denn bis zur Premiere am 18. Dezember bleibt viel zu tun und ist laut Brandstätter "Action" angesagt. Zunächst muss im Gastrozelt roter Teppich verlegt und dieses weihnachtlich dekoriert werden. Dazu gehören auch ca. 40 Weihnachtsbäume, die am Montag von einem örtlichen Lieferanten zum Zirkus gebracht wurden und im Gastrozelt sowie im Außenbereich verteilt und geschmückt werden müssen. Zudem wurden zahlreiche Mietcontainer angeliefert, darunter die Besucher WCs und die Künstlergarderoben. Die meisten Artistinnen und Artisten müssen am Donnerstag und Freitag vom Frankfurter Flughafen abgeholt werden, u.a. die 14 chinesischen Fahrrad-Mädchen, die fünf Flugtrapezkünstler aus Chile und die neun äthiopischen Schleuderbrettartisten. Fast alle Künstler wohnen während der Spielzeit im Mercure-Hotel gegenüber vom Messeplatz, nur wenige reisen mit eigenem Wohnwagen an. "Sämtliche Kosten für Flüge, Transport der Requisiten und natürlich auch die Hotelkosten, sind von uns als Veranstalter zu tragen", so Thorsten Brandstätter. "Nur verpflegen müssen sich die Künstler selbst". Ab Freitag baut das achtköpfige Orchester aus Polen seine Technik auf dem Podium über dem roten Vorhang im Zelt auf und beginnt die ersten Musikstücke zu spielen, die Noten aller Darbietungen wurden bereits vor Wochen übermittelt. Ab Samstag ist Marek Jama vor Ort, welcher zum zweiten Mal die Regie übernimmt und die kniffelige Aufgabe hat, aus der internationalen Künstlerschar eine flüssig ablaufende Show zu formen, welche das Publikum begeistert. Für jede Darbietung müssen Technik, Musik, der Auf- und Abbau der Requisiten und die Lichteinstellungen durchgesprochen und geprobt werden. Probt jede Darbietung zunächst einzeln, werden später die komplette erste bzw. zweite Showhälfte geprobt. "Wichtig sind natürlich auch die Übergänge", weiß der Zirkussprecher, "es darf zwischen zwei Darbietungen keine Lücke entstehen, die das Tempo aus der Show nehmen würde". Mit dem gesamten Ensemble muss natürlich auch die Choreografie des Finales am Schluss der Vorstellung einstudiert werden. Alle Proben münden in der Generalprobe, welche am Vorabend des Premierentages stattfindet. "Es ist eigentlich eine ganz normale Vorstellung, alle Artisten tragen ihre Kostüme und sind geschminkt, nur das Publikum fehlt bzw. besteht aus allen Mitgliedern unserer Crew, die Zeit haben, sich die Generalprobe ganz oder teilweise anzuschauen. Nach der Generalprobe wird diese bewertet und festgelegt, wo ggf. noch Änderungen und Verbesserungen notwendig sind". Die Premierenvorstellung am 18. Dezember um 15.30 Uhr ist bereits ausverkauft, für alle anderen Vorstellungen sind noch Eintrittskarten über die Webseite des Offenburger Weihnachtscircus und die des Ticketssystems reservix erhältlich. Seit Montag hat zudem die Zirkuskasse auf dem Messeplatz täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 18. Dezember bis 20 Uhr.

In diesem Winter präsentiert der Offenburger Weihnachtscircus das größte Ensemble aller Zeiten, mit 60 Weltklasse-Artisten, Musikern, Tänzerinnen und Tänzern, einem Clown, einer Sängerin sowie dem Moderator, welche allesamt aus zehn Nationen stammen: Äthiopien, Argentinien, Chile, China, Finnland, Italien, Norwegen, Polen, Ukraine und Deutschland. Zum größten Live-Event der Ortenau werden wiederum mehr als 40.000 Besucher erwartet.
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Freiburg-Wiehre: Brücke in desolatem Zustand
Für den Neubau müssen Bäume gefällt werden

Schwimmbadstraße in der Wiehre für einen Tag gesperrt

Die Brücke über den Hölderlebach (auch Bohrerbach genannt) an der Einmündung zur Schwimmbadstraße ist in desolatem Zustand. Deshalb muss eine neue gebaut werden. Für den Bau der neuen Brücke müssen leider mehrere Bäume gefällt werden. Während der Arbeiten am Freitag, 12. Dezember, ist daher die Schwimmbadstraße auf Höhe der Einmündung Bayernstraße für den Auto- und Radverkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Loretto-, Goethe-, und Konradstraße wird ausgeschildert. Wer zu Fuß unterwegs ist, kann weiterhin den östlichen Gehweg der Schwimmbadstraße nutzen und kommt so an der Baustelle vorbei.

Ebenfalls betroffen ist der Abschnitt der Bayernstraße zwischen der Zufahrt zu Haus Nr. 18 bis zur Einmündung der Schwimmbadstraße. Die Straße wird für einen Tag zur Sackgasse. Die Sperrung in der Bayernstraße betrifft alle Verkehrsteilnehmer*innen – auch Fußgänger*innen.

Alle Zugänge und Zufahrten zu anliegenden Gebäuden bleiben frei. Der Bau der neuen Brücke startet im Frühsommer 2026. Wenn die Arbeiten fertig sind, pflanzt die Stadt neue Bäume.
 
 

 
Freiburg: Einschränkungen auf der Linie 36
VAG verstärkt als Ersatz die Linie 10

Die Buslinie 36 der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) fährt von Mittwoch, 10. Dezember, bis Freitag, 19. Dezember, nur zwischen Benzhausen/Hochdorf und „Moosweiher“. Der Abschnitt der Elsässer Straße am Roten Otto ist für mehrere Tage gesperrt, Busse können die Baustelle nicht umfahren.

Die VAG verdoppelt in diesem Zeitraum den Takt der Linie 10 zwischen „Paduaallee“ und „Bissierstraße“. Für den Anschluss an die Linie 10 ist die Fahrt mit der Linie 1 zwischen „Moosweiher“ und „Paduaallee“ nötig.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Bauarbeiten und wegen des Fahrplanwechsel am 14. Dezember ändern sich die Abfahrtszeiten der betroffenen Linien. Nutzende finden die Echtzeitdaten in der App VAG mobil sowie auf der Webseite der VAG.

Die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) weist auf verschiedene Besonderheiten während der Bauphase hin:

Schüler*innenverkehr
Schüler*innen der Wentzinger Schulen aus Benzhausen/Hochdorf steigen vormittags am „Moosweiher“ (Linie 1) und an der „Paduaallee“ (Linie 10) um. Bitte beachten Sie, dass sie früher in Benzhausen, Hochdorf und Landwasser losfahren müssen, um rechtzeitig zur Schule zu kommen. Nach Schulende fahren zwei Busse über Hochdorf nach Benzhausen. Die Abfahrten an der „Falkenbergerstraße“ sind wie gewohnt um 12.32 Uhr und 13.11 Uhr. Bei späterem Schulschluss nehmen die Schüler*innen die Linie 10 bis zur „Paduaallee“ und dann die Linie 1 bis zum „Moosweiher“. Ab dort fährt die Linie 36 nach Hochdorf und Benzhausen.

Linie /36 – morgendliche Verbindung ab Benzhausen zur Wirthstraße (weiter als Linie /34 ins Gewerbegebiet Haid)
Der Bus der Linie /36 um 6.14 Uhr ab Benzhausen („St.-Agatha-Weg“) fährt normalerweise zur „Wirthstraße“ und dann um 6.39 Uhr weiter als Linie /34 zum Gewerbegebiet Haid Süd („Schaub“). Diese Fahrtendet während der Bauarbeiten am „Moosweiher“.

Linie /25 – morgendliche Verbindung ab Hugstetten ins Gewerbegebiet Haid
Der Bus der Linie /25 um 7.16 Uhr ab Hugstetten Bahnhof zum Gewerbegebiet Haid Süd („Schaub“) fährt während der Sperrung über Hochdorf.

Linie /34 – Nachmittagsfahrt
Die Fahrt der Linie /34 um 15.49 Uhr ab „Schaub“ fährt während der Bauarbeiten fünf Minuten früher.
 
 

Schauinslandbahn nimmt Betrieb wieder auf
Schauinslandbahn (c) Anja Thölking / VAG Freiburg
 
Schauinslandbahn nimmt Betrieb wieder auf
Nach fünfwöchiger Revision mit Tragseiltausch

Fünf Wochen haben die Mitarbeitenden der Schauinslandbahn und Fachkräfte aus der Schweiz wichtige Arbeiten für den sicheren Betrieb ausgeführt. Ab Samstag, 6. Dezember , fährt die längste Umlaufseilbahn Deutschlands wieder regulär täglich von 9 bis 17 Uhr. Mit Ausnahme des 24. Dezembers bleibt die Schauinslandbahn nun bis zur nächsten Revision im März 2026 durchgehend in Betrieb. Auch das Bergrestaurant auf dem Freiburger Hausberg öffnet wieder.

Erfolgreich abgeschlossene Revision
Eine Besonderheit und Grund für die verlängerte Revision war in diesem Jahr der erfolgreiche Tausch eines der vier rund 27 Tonnen schweren Tragseile. Das ersetzte Seil war mehr als 50 Jahre zwischen Mittel- und Bergstation im Einsatz. Das neue Tragseil enthält integrierte Lichtwellenleiter und schafft eine stabile Datenverbindung zwischen allen Stationen. Diese Technik erhöht die Sicherheit der gesamten Anlage. Daneben fanden zahlreiche Prüfungen wie magnetinduktive Messungen und Wartungsarbeiten statt.

Arbeiten unter wechselnden Bedingungen
Der Start der Revision verlief bei ungewöhnlich mildem Wetter. Temperaturen von fast 20 Grad erleichterten den Beginn des Tragseiltauschs. In den zurückliegenden Tagen sanken die Werte während der Arbeiten teilweise deutlich unter den Gefrierpunkt. Die Teams setzten die Revision trotzdem ohne Verzögerung fort und schlossen alle sicherheitsrelevanten Schritte planmäßig ab.
 
 

 
Einmal alles neu: Die Rathausgasse bekommt eine Rundumerneuerung
Bauarbeiten in der Innenstadt beginnen im Januar

Freiburg. Stadt und badenovaNETZE haben in der Rathausgasse einiges vor. Sowohl unterirdisch als auch an der Oberfläche gibt es ein umfassendes Upgrade. Die Bauarbeiten starten im Januar 2026 und sollen im Oktober 2027 fertig sein. In der Zeit des Weihnachtsgeschäfts 2026 pausieren die Arbeiten für zwei Monate. Die Rathausgasse ist zu Fuß jederzeit passierbar und alle Geschäfte und Häuser bleiben erreichbar. Mit dem Auto ist während der Bauarbeiten keine Durchfahrt möglich.

badenovaNETZE ersetzt in die Jahre gekommene Gas- und Wasserleitungen und bei der Gelegenheit auch alle Hausanschlüsse. Zusätzlich werden neue Kabel für Glasfaser und die Straßenbeleuchtung verlegt. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) erneuert außerdem die Oberfläche. Das neue barrierefreie, abgeschliffene Naturstein-Pflaster sorgt künftig dafür, dass die Gasse sich harmonisch in das Stadtbild einfügt. Ein Streifen aus hellem Marmor hilft Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bei der Orientierung. Schöner wird’s auch deshalb, weil die Stadt Fassadenbegrünung ermöglicht, zwei neue Bäume pflanzt und das Bächle bis zum Rotteckring verlängert.

Los geht es am Montag, 12. Januar, im vorderen Teil der Gasse angrenzend an den Rotteckring. Dort arbeiten badenovaNETZE und GuT gemeinsam in einem Baufeld. Sobald die Arbeiten hier fertig sind, verlegt badenovaNETZE die Leitungen Abschnitt für Abschnitt Richtung Rathausplatz. Währenddessen beginnt das GuT auf dem Gehweg jenseits des Bächles bereits mit dem neuen Pflaster (versetzt zum Baufeld auf der Fahrbahn). Wenn alle Leitungen verlegt sind, beginnt das GuT Mitte Januar 2027 mit der Sanierung der Fahrbahn. Dabei geht es wieder in kleinen Bauabschnitten vom Rotteckring in Richtung Rathausplatz.

Für Laien wirkt der Bauablauf ungewöhnlich. Warum können Leitungsarbeiten und Sanierung nicht in einem Rutsch laufen? Das liegt vor allem daran, dass die Straße sehr schmal ist und sich so die verschiedenen Gewerke in die Quere kommen würden. Außerdem müssen die Baufelder relativ klein sein, damit Rettungskräfte und Feuerwehr jederzeit zu den Häusern in der Rathausgasse gelangen können. Und durch den versetzten Bau in der Fahrbahn und im Gehweg bleibt während der gesamten Bauzeit ein Weg für die Fußgänger*innen frei. Würden diese Arbeiten nicht versetzt laufen, wäre die Gasse insgesamt deutlich länger gesperrt.

Die Bauarbeiten des Garten- und Tiefbauamts kosten rund 1,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst den barrierefreien Umbau.

Das Garten- und Tiefbauamt und badenovaNETZE bitten um Verständnis für die Beeinträchtigungen.
 
 

 
Fahrplanwechsel bei der VAG
Kontinuität und gezielte Verbesserungen

- Zusätzliche Fahrt der Schnellbuslinie 37
- „Brühl“ statt „Hornusstraße“ als Zielanzeige
- Gleisarbeiten von Mai bis Oktober in Zähringen

Zum Fahrplanwechsel 2025/2026 setzt die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) weitgehend auf Kontinuität: Nach den umfangreichen Änderungen im vergangenen Jahr mit dem Tausch der Linienäste 3 und 4 gibt es ab Sonntag,14. Dezember, beim Angebot einzelne gezielte Verbesserungen.

Diese betreffen unter anderem die Freiburger Stadtteile am Tuniberg: Sie profitieren von einer zusätzlichen Fahrt der Schnellbuslinie 37 am Morgen in Richtung Innenstadt. Am Sonntagvormittag werden die Anschlüsse zwischen den Stadtbahnen am Bertoldsbrunnen verbessert. So sind durchgehende Verbindungen auch am Vormittag sichergestellt.

Außerdem: Die Zielanzeige der Linie 2 ändert sich. Auf den Fahrzeugen und auf den Abfahrtanzeigen an den Haltestellen (DFI) steht künftig „Brühl“ als Ziel statt „Hornusstraße“. Damit folgt die VAG dem Prinzip, auf den Linien die Stadtteile der Endhaltestellen anzuzeigen.

Frühmorgens profitieren Beschäftigte des Universitätsklinikums von einer zusätzlichen Stadtbahnfahrt aus Haslach über das Rathaus im Stühlinger in Richtung Messe. An Samstagen und Sonntagen fährt außerdem die Linie 14 mit zusätzlichen Fahrten zum Uniklinikum. Davon profitieren insbesondere Frühpendelnde und Beschäftigte.

Für Schüler*innen in St. Georgen fährt nach der 6. Unterrichtsstunde ein Schulbus über Tiengen, Munzingen und weiter nach Schallstadt.

Gleisarbeiten in Zähringen

Umfassende Gleissanierungen finden auch im Jahr 2026 statt. Diesmal betrifft es die Linie 3. Diese wird voraussichtlich von 26. Mai bis Mitte Oktober zwischen Hornusstraße und Gundelfinger Straße gesperrt. Auf dem gesperrten Linienast verkehren Ersatzbusse.

Digitale Fahrplanauskunft

Die neuen Verbindungen ab dem 14. Dezember sind bereits in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar – in den Apps VAG mobil und RVF mobil oder auf der Website der VAG unter www.vag-freiburg.de.
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