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Montag, 2. Februar 2026
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Verschiedenes

Buchtipp:
 
Buchtipp: "MERIAN Freiburg und der Breisgau"
Der Jahreszeiten Verlag veröffentlicht mit „MERIAN Freiburg und der Breisgau“ im November die fünfte Spezial-Ausgabe über die Green City Vor 900 Jahren hat Freiburg das Marktrecht erhalten. Für das lebenswerte Zentrum im Südwesten Deutschlands ist das längst nicht der einzige Anlass zu feiern: So ist Freiburg heute ein wichtiger Ort für Bildung, Forschung und Nachhaltigkeit. Und schon seit jeher Mittelpunkt der reizvollen Genussregion Breisgau, die direkt vor den Toren der Stadt beginnt. Genügend gute Gründe für MERIAN, dem führenden deutschen Reise- und Kulturmagazin, der Stadt und seiner Umgebung eine eigene Ausgabe zu widmen. Trotz der schwierigen Umstände durch das Coronavirus ist es der Redaktion gelungen, in der mittlerweile fünften Freiburg-Ausgabe alle geplanten Wunschthemen umzusetzen – auch ein Portrait des Freiburger Barockorchester ist mit von der Partie.

Auf 132 Seiten warten auf die Leserinnen und Leser spannende Themen, wie zum Beispiel „Blühendes Gemüse“, „Champignons aus dem Bunker“, „Ein Erfolgsrezept für Käsekuchen: zu Besuch bei den Machern vom Münstermarkt“ oder „Die Welt in einer Kirche: Gespräch mit Münster-Experte Konrad Kunze über ein Meisterwerk der Gotik und seine Geheimnisse“. Auch Freiburgs Popularität als Öko-Vorzeigestadt und die Planungen zum neuen Stadtteil Dietenbach werden thematisiert. Die Geschichte der Bächle und des Bergwerks Schauinsland sowie Impressionen des historischen Stadtbildes mit seinen prachtvollen Jugendstil-Gebäuden spiegeln eindrucksvoll den nostalgischen Charme, den Freiburg bis heute versprüht, wider. Ein Überblick über die schönsten Weingüter rund um Freiburg, charmante Hotels und eine Genusstour, die vom Frühstück bis zum letzten Drink die kulinarischen lokalen Highlights präsentiert, machen Lust auf einen Besuch der Stadt am Fuße des Schwarzwaldes.

Die Ausgabe „MERIAN Freiburg und der Breisgau“ ist ab sofort in einer Auflage von 60.000 Exemplaren für 9,90 Euro deutschlandweit im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie online erhältlich.
 
 

 
Grenzenloser Ärger statt bequemer Online-Kauf
Umfrage des vzbv ergibt: Verbraucher haben bei außereuropäischen Bestellungen über Online-Marktplätze vielfältige Probleme

Gut vier von zehn Befragten (41 Prozent), die schon einmal etwas im außereuropäischen Ausland bestellt haben, geben an, dass dabei etwas schiefgelaufen ist. Dazu gehören lange oder ausbleibende Lieferungen, schwieriger Widerruf oder vereinzelt sogar gefährliche und unsichere Waren. Das ergab eine repräsentative Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv sieht die Verantwortung hier auch bei den Online-Marktplätzen. Dazu veröffentlicht der vzbv ein neues Positionspapier und setzt sich für die Reform der Produktsicherheitsrichtlinie ein.

„Verbraucher sagen ‚ich kaufe bei dem Online-Marktplatz‘ und nicht ‚ich kaufe bei einem Anbieter in China‘,“ sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Diese prominente Rolle von Online-Marktplätzen muss sich auch in ihrer Verantwortung für die angebotenen Produkte widerspiegeln. Online-Marktplätze müssen für die Einhaltung von Verbraucherrechten haften, wenn sie einen beherrschenden Einfluss auf die Anbieter ausüben und kei-ne ausreichenden Sorgfaltspflichten übernehmen.“
 
 

 
Baustelle optimiert: B 31 nur wenige Tage einspurig befahrbar
Freiburg, 1.12.2020. Der Dreisamuferradweg ist derzeit auf Höhe der Ochsenbrücke gesperrt. Dort wurde eine Anlage eingebaut, die dafür sorgt, dass weniger Schadstoffe in die Dreisam gelangen. Jetzt wird die Baustelle abgebaut. Zunächst sollte die B 31 deshalb vom 30. November bis zum 18. Dezember dort in Richtung Innenstadt nur einspurig befahrbar sein. Jetzt wurden die Abläufe für den Rückbau der Baustelle nochmals optimiert. Deshalb wird die Bundesstraße nur vom 14. bis zum 19. Dezember einspurig befahrbar sein. In dieser Zeit muss bei viel Verkehr mit Rückstau gerechnet werden.
 
 

 
Studie zu Langlebigkeit von Produkten: Qualität zahlt sich aus
Langlebige Produkte schonen Umwelt und Geldbeutel

Fernseher, Smartphones, Waschmaschinen und Notebooks: Kaufentscheidungen für haltbare Produkte und deren lange Nutzung bergen ein enormes finanzielles Einsparpotential für Verbraucherinnen und Verbraucher und könnten erheblich zur Reduktion von schädlichen Klimagasen beitragen. Das zeigt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv fordert die Bundesregierung deshalb auf, auf nationaler und europäischer Ebene die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit Verbraucher sich für langlebige Produkte entscheiden können.

„Mit der Verlängerung der Lebensdauer von Produkten gehen Klimaschutz und Verbraucherschutz Hand in Hand. Schon vier Produktgruppen haben ein Einsparpotential von 3,93 Millionen Tonnen CO2e jährlich. Das entspricht dem Ausstoß von 1,85 Millionen Autos. Die Bundesregierung muss handeln und für Verbraucher klimaverträgliches Verhalten vereinfachen“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.
 
 

 
Finanztest Spezial Anlegen mit ETF
Anlagetipps für Einsteiger und Profis

In Zeiten magerer Zinsen für Festgeld legen viele Sparer ihr Geld in ETF an, das sind börsengehandelte Indexfonds. Das neue Finanztest Spezial Anlegen mit ETF gibt Anlagetipps für Einsteiger und Profis, zeigt, wie man ETF günstig kaufen und verwahren kann, gibt Empfehlungen für nachhaltige ETF und zeigt die Testergebnisse von knapp 1000 Indexfonds.

Im Finanztest Spezial finden sich die wichtigsten Informationen zu Börsenindizes, Anlagestrategien und Wertpapierdepots. Da immer mehr Anleger nachhaltige Geldanlagen besonders am Herzen liegen, gibt es für diese ein eigenes Kapitel. Der Tabellenteil enthält alle ETF, die Anleger aktuell an einer der deutschen Börsen kaufen können. Von diesen 1700 ETF aus 341 Fondsgruppen erhalten 925 eine Finanztest-Bewertung.

Dass das Anlegen mit ETF keine kurzfristige Angelegenheit ist, hat einmal mehr die Corona-Pandemie gezeigt. Derart schnelle und heftige Kursbewegungen, wie sie im Frühjahr vorkamen, sind in der jüngeren Geschichte beispiellos. Doch die Ausschläge spiegeln sich in der Statistik kaum wider. Die Renditezahlen wirken so, als habe es den Corona-Crash nicht gegeben. Dass Anleger in turbulenten Zeiten Ruhe bewahren sollten, hat sich einmal mehr bestätigt.

Das Finanztest Spezial Anlegen mit ETF hat 161 Seiten und kostet 12,90 Euro. Es ist im Zeitschriftenhandel erhältlich und kann online bestellt werden unter www.test.de/buch-etf.
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Tracking-Cookies nur mit Einwilligung erlaubt
vzbv gewinnt Klage gegen Anwaltssuchdienst advocado

Ohne Einwilligung der Nutzerinnen und Nutzer dürfen Webseitenbetreiber keine Cookies für Analyse- und Marketingzwecke einsetzen, die personenbezogene Daten an Dritte übermitteln und diesen die Nachverfolgung des Surf- und Nutzungsverhaltens ermöglichen. Eine voreingestellte Erlaubnis, die lediglich über einen „OK“-Button bestätigt werden soll, reicht nicht aus. Das hat das Landgericht Rostock nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Anwaltssuchdienst advocado entschieden.

„Verbraucherinnen und Verbraucher müssen bewusst darüber entscheiden können, ob und welchen Unternehmen sie die Nachverfolgung ihres Surfverhaltens und die kommerzielle Nutzung ihrer Daten erlauben“, sagt Rosemarie Rodden, Rechtsreferentin beim vzbv.
 
 

 
Hochhaus: Wohnungsbrand 8.OG
Freiburg-Landwasser, Auwaldstraße; 29.11.2020. Kurz nach 22 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Integrierten Leitstelle über den Notruf 112, dass Flammen und Rauch aus dem Fenster einer Wohnung im 8. Obergeschosses eines Hochhauses in der Auwaldstraße zu sehen seien. Daraufhin alarmierte die Leitstelle sofort den Löschzug und den Direktionsdienst der Berufsfeuerwehr sowie drei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr inklusive einer weiteren Drehleiter.

Bei der Erkundung vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte ein brennendes Sofa im Treppenraum des 8.OG. Über die Einspeisung wurde die Steigleitung zur Brandbekämpfung genutzt. Die Brandbekämpfung wurde mit einem C-Rohr unter Atemschutz vorgenommen. Eine Person, welche die ersten Löschversuche unternahm, wurde aus dem Gefahrenbereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Zwei weitere Personen meldeten sich im Verlauf des Einsatzes und wurden mit eventueller Rauchgasvergiftung auch an den Rettungsdienst verwiesen Die Einsatzstelle wurde der Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben. Die Feuerwehr Freiburg war mit 12 Fahrzeugen und ca. 60 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.
 
Autor: Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

Atompropaganda: Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?
 
Atompropaganda: Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?
Der neue ZDF-Film "Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?" erinnert nicht nur von der Machart her an den alten, gut gemachten Propagandafilm aus dem Jahr 1953 "Unser Freund das Atom" von Walt Disney. "Unser Freund das Atom" ist sauber, absolut risikolos, unendlich vorhanden, und es wird die endliche und schmutzige Energie aus Kohle und Öl ersetzen, war die Botschaft des alten Disney-Films. Heute wird geschickter vorgegangen und der Klimawandel zum Greenwash für Atomkraft genutzt. Der Film ist Teil einer geschickten, weltweiten neuen Werbekampagne für AKW-Laufzeitverlängerung, neue AKW wie den Thorium Reaktor und "grüne Atomkraft".

Produktplatzierung (engl. product placement), gezielte, verdeckte Produktwerbung ist in öffentlich-rechtlichen Medien eigentlich verpönt. Im ZDF-Film "Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?" war tatsächlich keine Werbung versteckt. Der Film selber ist ein einziger Werbespot, nur der Hinweis zu "Risiken und Nebenwirkungen" des beworbenen Produktes fehlt. Es wäre falsch, "ausgewogene" Filme zu fordern und es gibt auch kritische ZDF-Filme zum Atom-Thema. Doch wenn wichtige Aspekte gezielt verschwiegen werden und eine Hochrisikotechnologie mit vorgeschobenen Öko-Argumenten schöngefilmt wird, dann ist das Propaganda und Greenwash.

Eine zentrale Frage wurde gezielt ausgespart: Warum sollen wir auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie wie z. Bsp. den neuen Thorium-Reaktor setzen, wenn wir kostengünstige und umweltfreundliche Alternativen haben?

Atomkraft kann tatsächlich einen Beitrag zur Abkühlung der Erde und des Klimas leisten! Wer, wie die Macher des ZDF-Films "Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?" die Laufzeit der AKW verlängern und neue Atomkraftwerke bauen und weltweit exportieren will, der sorgt dafür, dass immer mehr Länder in den Besitz von "Atomkraftwaffen" kommen. Wenn schon heute "sonnenarme" Länder wie Iran, Saudi-Arabien, Jordanien, Türkei, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate neue, teure AKW bauen wollen, dann geht es weniger um Energie als um einen nordkoreanischen Machtzuwachs. Jedes neue Land das über Atomkraftwaffen verfügt erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges und des damit verbundenen atomaren Winters. So könnte die Atomkraft tatsächlich einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Laufzeitverlängerung für AKW bringt Atomunfälle und der Neubau und weltweite AKW-Export ist ein globales Selbstmordprogramm.

Neue AKW & Klimaschutz?
Die Energy Watch Group hat schon längst vorgerechnet:
"Um mit Atomenergie nur 10% der heutigen globalen CO2-Emissionen bis 2050 zu senken, müssten bis dahin 2184 neue Atomkraftwerke je 1 GW, neu gebaut werden, also jeden Monat etwa 8 neue Atomkraftwerke ans Netz gehen."
Diese 2.184 neuen AKW bräuchten Uran, sie würden die Zahl der schweren Atomunfälle vervielfachen und Atommüll produzieren der eine Million Jahre strahlt und 33.000 Generationen gefährdet. Der weltweite Neubau von AKW brächte immer mehr Länder in den mörderischen Besitz von Atomkraft-Waffen und sie wären im Gegensatz zu Energie aus Wind & Sonne unbezahlbar teuer.

Diese wichtigen Aspekte, aber auch die Gefahren des Atommülls und die satten Konzerngewinne einer AKW-Gefahrzeitverlängerung werden im Propaganda-Film "Können wir den Klimawandel ohne Atomenergie stoppen?" leider ausgeblendet. Der Kampagnen-Film will ein veraltetes System der Stromerzeugung und des Wirtschaftens weiter künstlich am Leben erhalten. Je deutlicher die Klimakatastrophe und die Artenausrottung werden, desto stärker preisen alte Seilschaften neue, alte "Wunderwaffen".
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Autor: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein



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