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Samstag, 26. September 2026
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Verschiedenes

Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Nürnberg: Jüdischer Friedhof Nürnberg (c) Guido Siebert / DSD
 
Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Jugendstilbau mit historischer Innenausstattung aus den Jahren 1908/1910

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 15. September 2026 um 11.00 Uhr überbringt Dr. Andrea Kluxen, Ortskuratorin Nürnberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 64.480 Euro an die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg. Die Förderung dient restauratorischen Arbeiten an der Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs an der Schnieglingerstraße 155 in 90425 in Nürnberg, an einer Musterfläche als Grundlage für die weitere Restaurierung der historischen Wandmalereien. Die Förderung erfolgt aus zweckgebundenen Spenden.

Die Aussegnungshalle bildet das Zentrum des denkmalgeschützten Israelitischen Friedhofs in Nürnberg. Der Friedhof wurde ab 1905 angelegt, die Trauerhalle entstand 1908/1910 nach Plänen des Architekten Emil Hecht. Der großzügige Bau mit seiner charakteristischen Jugendstilgestaltung dient bis heute seiner ursprünglichen Funktion und prägt das Ensemble des Friedhofs wesentlich.

Besondere Bedeutung kommt dem reich ausgestatteten Innenraum zu. Nach aktuellem Forschungsstand stammen die Wandmalereien von dem Jugendstil-Künstler Friedrich Adler. Die bauzeitliche Ausmalung hat sich ebenso wie wesentliche Teile der historischen Ausstattung bemerkenswert vollständig erhalten. Auch der historische Fliesenboden, Fenster und Türen sind noch weitgehend original vorhanden. Die nun geförderten restauratorischen Untersuchungen und Musterarbeiten dienen dazu, die historischen Oberflächen fachgerecht zu dokumentieren und die Grundlage für weitere Erhaltungsmaßnahmen zu schaffen.

Der Israelitische Friedhof ist als Einzeldenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die denkmalrechtliche Würdigung hebt die dreiflügelige Anlage mit ihren verputzten Massivbauten, den Jugendstilformen sowie den zeitgleich entstandenen Wandmalereien hervor. Die Aussegnungshalle dokumentiert damit eindrucksvoll die jüdische Begräbniskultur des frühen 20. Jahrhunderts in Nürnberg.

Der Jüdische Friedhof gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
 
 

 
15. Freiburger Integrationspreis – jetzt bewerben!
Bewerbungsschluss: Sonntag, 18. Oktober

In Freiburg leben Menschen aus über 180 Nationen. Sie sind ein wichtiger Teil unserer offenen, vielfältigen und toleranten Stadtgesellschaft. Für ein gutes Miteinander braucht es Respekt, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung. Viele Freiburger*innen setzen sich jeden Tag für diese Werte und ihre Mitmenschen ein.

Der „Freiburger Integrationspreis – für eine offene Stadt“ wird seit 2012 jährlich an Freiburger*innen verliehen, die sich vor Ort für Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wird durch eine Jury aus Vertreter*innen des Gemeinderats und des Migrantinnenbeirats vergeben.

Wer kann sich bewerben?
Wer sich als Einzelperson, Initiative, Organisation, Verein oder im Rahmen eines Schulprojekts für Integration und Vielfalt engagiert, kann sich für den Integrationspreis bewerben. Auch Dritte können Projekte vorschlagen. Voraussetzung ist, dass der Wirkungskreis in Freiburg liegt und Bewerber*innen mindestens 16 Jahre alt sind.

Was wird ausgezeichnet?
Ausgezeichnet werden Aktivitäten, Initiativen und Projekte, die mit ihrem lokalen Engagement einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Leitziele des „Leitbilds Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“ leisten und sich hier für die Integration einsetzen. Mehr zum „Leitbild Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“: www.freiburg.de/leitbildintegration.

Wie kann man sich bewerben?
Bewerben kann man sich online unter www.freiburg.de/integrationspreis
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Radvorrangroute FR3 führt ab September vom Stühlinger nach Zähringen
Weniger Stopps für Rad und Auto dank neuer Ampel-Schaltung

Tempo 30 rund um die Uhr für weniger Lärm in Eschholzstraße, Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße

In diesem Herbst verändert sich einiges auf dem Straßenzug vom Stühlinger über das Güterbahnhofareal nach Zähringen: Der FR3 führt dort künftig als Radvorrangroute entlang, die Stadt passt die Ampelschaltungen an und außerdem gilt rund um die Uhr Tempo 30. Am Montag, 14. September, beginnen die Markierungsarbeiten für den FR3, und ab Montag, 21. September, stellt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Tempo-30-Schilder auf und passt die Ampelschaltungen an. Damit macht Freiburg auf dieser Straßenachse den nächsten Schritt: mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer*innen, weniger Lärm für die Anwohnenden und ein möglichst flüssiger Verkehr für alle.

Die neue Radvorrangroute FR3

Der Gemeinderat hat 2023 mit dem Radnetz-Plus beschlossen, die Radvorrangrouten in Freiburg weiter auszubauen. Nachdem FR1 und FR2 schon seit einigen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Radnetzes sind, kommt im Herbst der erste Abschnitt des FR3 hinzu.

Im September wird der Abschnitt nördlich der Dreisam auf 3,3 Kilometern fertig. Dieser führt vom FR1 (Dreisam-Radweg) über Eschholzstraße, Friedhofstraße, Waldkircher Straße und Stuttgarter Straße bis nach Zähringen. Dort schließt der FR3 am Burgdorfer Weg künftig an den Radschnellweg RS6 an.

Entlang der Strecke hat das Garten- und Tiefbauamt in den vergangenen Jahren viel verbessert: Radfahrstreifen wurden verbreitert, unter anderem in der Waldkircher Straße. In der Friedhof- und Hohenzollernstraße wurde der Straßenraum gesamthaft mit Stadtbahn umgestaltet. Dabei hat das Amt schmale Radwege durch breitere Radfahrstreifen ersetzt. In der Eschholzstraße sorgen neu eingerichtete Abstandsstreifen für mehr Sicherheit zwischen Radverkehr und parkenden Autos.

Mit diesen Verbesserungen erfüllt dieser Abschnitt jetzt die Qualität einer Radvorrangroute und wird als solche markiert. Blaue FR3-Piktogramme auf der Fahrbahn machen die Route künftig sichtbar.

Der FR3 verbindet im Endausbau St. Georgen und Vauban über Haslach und Stühlinger mit Zähringen. Entlang ihrer Strecke leben zehntausende Menschen, zudem befinden sich dort zahlreiche Arbeitsplätze. Die Erfahrungen mit den bestehenden Radvorrangrouten FR1 und FR2 zeigen, dass so ein Angebot sehr gut angenommen wird. Auf dem FR3 werden bis zu 5.000 Radfahrende pro Tag erwartet.

Weniger Lärm durch Tempo 30 – nicht nur in der Eschholzstraße

Zeitgleich mit dem FR3 kommen weitere Änderungen: Auf dem gesamten Straßenzug von der Eschholzstraße über Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße gilt künftig rund um die Uhr Tempo 30. Bisher galt die Geschwindigkeitsbegrenzung dort nur nachts. Die Stadt setzt damit eine Maßnahme aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Lärmaktionsplan um. So sinkt die Lärmbelastung für die Anwohnenden auch tagsüber. Gleichzeitig steigt die Verkehrssicherheit. Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online unter www.freiburg.de/laermaktionsplan.

Abgestimmte Ampeln für flüssigeren Verkehr

Zudem passt das GuT die Ampelschaltungen an. Zwischen Haslacher Straße und Zähringen gibt es an 17 Kreuzungen und Fußgängerquerungen Ampeln. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung stimmt die Stadt die Ampeln neu aufeinander ab. Dabei orientiert sich die Stadt an Geschwindigkeiten, die sowohl für Radfahrende mit etwa 20 km/h als auch für Autofahrende mit etwa 30 km/h gut funktionieren. Ziel ist es, die Zahl der Ampelstopps für beide Verkehrsarten zu verringern.

Die Ampeln entlang der Strecke erkennen, wie viel Verkehr gerade unterwegs ist – etwa über Induktionsschleifen oder Videokameras. So können sie ihre Schaltung an die aktuelle Verkehrssituation anpassen.

Auch wenn es Verbesserungen geben wird – eine durchgehende „Grüne Welle“ für alle ist nicht möglich. Grund dafür sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vielen Querungen und die unterschiedlichen Verkehrsströme. Außerdem kann eine Grüne Welle nicht gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen optimal abgestimmt werden. Stattdessen werden einzelne Gruppen von Ampeln gezielt miteinander koordiniert. So soll der Verkehr auf diesem ganzen Straßenzug sowohl für Radfahrer*innen als auch für Autofahrer*innen flüssiger werden.
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Infoabend zu Pflegekindern
Jetzt anmelden

Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafür interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Mittwoch, 30. September, von 18 bis 20 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt.

Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer mehr über die Begleitung und Unterstützung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt.

Anmeldungen per Mail an Pflegekinderdienst@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-8687. Informationen rund um das Thema Pflegekinder gibt es auch unter www.freiburg.de/pflegefamilie.
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Kanalarbeiten führen zu Änderungen im Fahrplan der Linien 2, 3, 15 und SEV
Zeitgleich zu den Gleisarbeiten der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in der Zähringer Straße finden externe Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Zähringer Straße/Waldkircher Straße statt. Vom 14. September bis zum Ende der VAG-Gleisarbeiten am 18. Oktober, jeweils montags bis donnerstags von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss, kommt es dadurch zu Fahrplanänderungen bei den Stadtbahnlinien 2 und 3 sowie dem SEV.

In diesem Zeitraum fährt die Linie 3 nur bis Okenstraße und die Linie 2 nur bis Eugen-Martin-Straße. Die Haltestelle Hornusstraße entfällt für beide Straßenbahnlinien. Eine zusätzliche Ersatzhaltestelle auf der Zähringer Straße wird eingerichtet und vom SEV bedient. Dieser fährt aus Zähringen kommend über die Hornusstraße, Okenstraße, Zollhallenplatz und Eugen-Martin-Straße zurück zur Hornusstraße. Von dort fahren die meisten Busse zurück nach Zähringen. Fahrgäste können an der Haltstelle Okenstraße zwischen SEV und Linie 3 umsteigen und am Zollhallenplatz zwischen SEV und Linie 2.

Bei der Buslinie 15 kommt es in diesem Zeitraum zu Abweichungen der Abfahrtszeit sowie vereinzelten Fahrtausfällen.

Die VAG empfiehlt die Nutzung der Fahrplanauskunft in der VAG-App oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de. Weitere Infos zu den Gleisarbeiten der VAG unter www.vag-baustelle.de.
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Schauinslandbahn macht Technikgeschichte erlebbar
Schauinslandbahn Freiburg (c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
Schauinslandbahn macht Technikgeschichte erlebbar
Tag des offenen Denkmals am 13. September

Wie funktioniert eine fast 100 Jahre alte Seilbahn im täglichen Betrieb? Mitarbeitende geben Einblicke
Kostenlose Technikführungen und Schaffnertour

Zu Gast bei einer 96 Jahre alten Dame: Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, gibt die Schauinslandbahn Einblicke, die Besucher*innen sonst verborgen bleiben. Die 1930 eröffnete Anlage war die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn der Welt. Im Mittelpunkt stehen Führungen durch die Technikbereiche sowie Angebote, die die fast 100-jährige Geschichte der Bahn lebendig machen.

Von 11 bis 16 Uhr geben die Betriebsleitung und Mitarbeitende persönliche Einblicke in die Geschichte und Technik der Schauinslandbahn. Dabei erläutern sie unter anderem, wie das Tragseil gewartet wird und welche Aufgaben das Kabinenlaufwerk erfüllt.

Werkstatt, Maschinenraum mit Antriebsrad sowie der historische Fahrstand können bei den Technikführungen besichtigt werden. Diese finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr statt und dauern jeweils 45 Minuten. Eine Zeitreise in die Geschichte der Schauinslandbahn versprechen die Schaffner-Touren um 13 Uhr und 14.30 Uhr. Die Rundgänge dauern jeweils eine Stunde.

Eine Anmeldung bis Donnerstag, 10. September, per E-Mail an info@schauinslandbahn.de erforderlich. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Lediglich die Fahrt mit der Schauinslandbahn wird zum regulären Tarif angeboten.

Über den Tag des offenen Denkmals:
Dieser ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Bundesweit öffnen historische Gebäude, technische Anlagen und andere Denkmale ihre Türen und ermöglichen Einblicke, die sonst oft nicht möglich sind. Ziel des Aktionstags ist es, Geschichte erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Erhalt von Denkmalen zu stärken. Organisiert wird der Tag bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur,


 
 

 
Start der zwölften Beratungswoche zum Förderprogramm GebäudeGrün hoch³
Informationsveranstaltungen am 15. und 18. September
Programm für eine artenreichere, kühlere und klimaangepasste Stadt

Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt seit Oktober 2021 Gebäudeeigentümer*innen, Vereine, Mieter*innen und Unternehmen bei der Begrünung von Gebäuden und der Entsiegelung von Flächen. Die zwölfte Beratungswoche findet in der bundesweiten Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 18. September statt.

Im Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ können Freiburger*innen bis zu 60 Prozent der Kosten für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Entsiegelungen und Regenwasserrückhalt als Zuschuss bekommen: Ein grünes Carportdach kann so günstiger sein als ein neues Kiesdach. Bei Kombination verschiedener Maßnahmen aus unterschiedlichen Fördermodulen sind bis zu 25.000 Euro Förderung pro Grundstück möglich. Zusätzliche Förderung gibt es beispielsweise auch für Solar-Gründächer, der Kombination von Photovoltaik und Gründach. Ebenfalls interessant: Wer selbst Hand anlegt, bekommt ebenfalls Geld – Eigenleistungen werden auch gefördert.

Die zwölfte Fachberatungswoche startet am Dienstag, den 15. September: Ab 17 Uhr stellt das Umweltschutzamt in einer Online-Veranstaltung unter dem Titel „Trägt ihr Haus schon grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses“ das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ vor. Es gibt umfangreiche Informationen zur Dach- und Fassadenbegrünung, zur Entsiegelung, zum Regenwasserrückhalt sowie Praxisbeispiele und alles Wissenswerte rund um den Antrag zur Förderung eigener Begrünungsmaßnahmen.

Am Freitag, 18. September, können sich Interessierte von 10 bis 16 Uhr individuell beraten lassen. Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Bürgerhaus Zähringen statt. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer*innen, interessierte Mieter*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Freiburger Stadtgebiet, die ihr Dach, ihre Fassade oder ihren Hof entsiegeln und begrünen wollen oder Maßnahmen zur Speicherung von Regenwasser auf Ihrem Grundstück umsetzen möchten. Zudem findet ein Begrünungsspaziergang im Rahmen des Klimaquartier Zähringen statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Platz der Zähringer. Eine Anmeldung für den Informationsabend, die individuelle Begrünungsberatung sowie den Begrünungsspaziergang ist unter https://www.gebaeudegruen.info/freiburg möglich.

Interessierte können auch außerhalb der Beratungswochen immer Förderanträge für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelungs- und Regenwasserrückhaltungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare, die neuen Förderbedingungen sowie Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung beim Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es unter www.freiburg.de/gg3.
 
 

 
Sirenenprobe am Donnerstag, 10. September
Nicht ausgelöste Sirenen bei der Stadt melden

Am Donnerstag, 10. September, findet zum bundesweiten Warntag im gesamten Stadtkreis eine Sirenenprobe statt. Um 11 Uhr sind zwei Signale zu hören: Ein Heulton, der 60 Sekunden lang an- und abschwillt, signalisiert „Bevölkerungswarnung – Rundfunkgerät einschalten – auf Durchsagen achten“. Um 11.45 Uhr folgt das Signal „Entwarnung“, ein Dauerton von 60 Sekunden Länge. Eine Ankündigung der Sirenenprobe sendet die Bundes-Warn-App NINA. Zudem erscheint eine Warnmeldung auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) bittet alle Bürger*innen, nicht ausgelöste Sirenen unter www.freiburg.de/sirenen zu melden.

Sirenenproben finden zweimal im Jahr statt, meist Ende März und am bundesweiten Warntag, dem zweiten Donnerstag im September. Das ABK testet dabei die Warngeräte und informiert die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale. Im tatsächlichen Ernstfall sollen die Sirenen alle Bürger*innen warnen und den Austausch wichtiger Informationen beschleunigen. Wer die Warnsignale hört, sollte das Radio einschalten und auch die Nachbarschaft informieren. Regionale Radiosender übermitteln je nach Lage Hinweise und Verhaltensregeln.

Auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt erscheinen zusätzlich Warnmeldungen. Zwei von ihnen stehen in der Bismarckallee in Bahnhofsnähe, die übrigen befinden sich an der Ecke Rotteckring/Friedrichstraße, am Friedrichring zwischen Merian- und Raustraße sowie am Schwabentorplatz. Die Tafeln gehören (wie auch die Warn-Apps NINA und Cell Broadcast) zum modularen Warnsystem MoWaS, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe deutschlandweit betreibt. Wird das Warnsystem vom ABK in Freiburg oder vom Bundesamt in Berlin aus aktiviert, erscheinen auf dem Display der digitalen Tafeln Informationen zur jeweiligen Gefahrenlage.

Hörbeispiele der Sirenensignale und weiterführende Informationen gibt es unter www.freiburg.de/sirenenprobe. Ein FAQ zur Sirenenprobe steht auf www.feuerwehr-freiburg.de/notfall-beratung/faq/fragen-kats/#Warnung.
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