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Verschiedenes
| | | | | Ja zu Vielfalt und friedlichem Miteinander | Nein zu Hass und Hetze, Gewalt und Spaltung.
Ein Bündnis aus christlichen, muslimischen und jüdischen Gemeinden sowie dem Oberbürgermeister Freiburgs bekennt sich klar zu diesem Kurs nach der vorsätzlichen Beschädigung der Ramadan-Beleuchtung im Seepark.
Anhänger einer rechtsextremen Bewegung hatten am Wochenende ein Leucht-Schild der Licht-Installation überhängt; auch Stromkabel wurden durchtrennt. Es handelt sich um die erste öffentliche Beleuchtung zum muslimischen Fastenmonat in Freiburg.
„Wir verurteilen die Beschädigung aufs Schärfste“, so Oberbürgermeister Horn. „Solche Aktionen zielen auf Spaltung, aber das lassen wir nicht zu.“ Freiburg sei eine vielfältige Stadt, ein Drittel habe einen internationalen Hintergrund. Alle gehörten dazu, unabhängig von Glauben und Herkunft.
„Wir Musliminnen und Muslime sind ein fester Teil von Freiburg. Wir verurteilen den Angriff auf unsere Ramadan-Beleuchtung, denn sie steht für unseren selbstverständlichen Platz in dieser Stadt“, so Hüseyin Özbek, stellvertretend für vier Freiburger Moschee-Gemeinden. „Hass hat weder in Freiburg noch irgendwo sonst einen Platz. Wir stehen gemeinsam für ein respektvolles Miteinander ein.“ Was passiert sei, mache besonders muslimischen Frauen Angst, sagt Senay Awad vom Sozialdienst muslimischer Frauen. „Viele haben eine Fluchtgeschichte hinter sich; da kommen jetzt wieder große Ängste hoch.“
Auch die jüdischen Gemeinden verurteilen die Beschädigung. „Wir als jüdische Gemeinde waren auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Angriffen ausgesetzt. Ob links, rechts oder vermeintlich religiös motiviert – gemeinsam liegt den Angriffen eine extremistische und intolerante Haltung zugrunde“, so Nikita Nikischin von der Israelitischen Gemeinde. Ein demokratisches Miteinander in Vielfalt sei darum mehr als nur Bekenntnis.
„Es ist unsere Existenzgrundlage. Als Juden, Christen und Muslime müssen wir uns solchen Angriffen stets gemeinsam entgegenstellen.“
Die Ramadan-Beleuchtung ist ein erstes Projekt des Interreligiösen Austauschs in Freiburg. Zu diesem hatte Oberbürgermeister Horn im vergangenen November erstmals muslimische, jüdische und christliche Gemeinden gemeinsam an einen Tisch ins Freiburger Rathaus geladen.
„Wir stehen dafür ein, dass Religion nicht spaltet“, sagt Angela Heidler, Dekanin der evangelischen Kirche in Freiburg. „Ziel ist ein stabiles Miteinander, nicht nur ein friedliches Nebeneinander, wie es unsere Religionsfreiheit im Grundgesetz garantiert. Unser Miteinander darf durch solche bewussten Beschädigungen nicht gespalten werden.“
Die Beleuchtung im Seepark ist ein Zeichen der Wertschätzung der Menschen muslimischen Glaubens in Freiburg (schätzungsweise rund 13.000) und Einladung, miteinander statt übereinander zu sprechen. „Ich selbst bin Christ und Pfarrerssohn, das ist kein Geheimnis“, so Oberbürgermeister Horn. „Die Ramadan-Beleuchtung nimmt mir als Christ meinen Glauben nicht weg. Im Gegenteil: Es wird sichtbar, dass es Gemeinsames gibt. Die christliche wie die muslimische Fastenzeit dienen der Besinnung. Und wir teilen die Aufforderung zur Nächstenliebe.“
Das sieht auch der stellvertretende Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br., Siegfried Huber, so. „Das Bekenntnis zur Nächstenliebe zieht sich durch alle Weltreligionen. Wir teilen gemeinsame Werte und begrüßen das Miteinander der Gemeinden ausdrücklich. Über den Interreligiösen Austausch stehen wir als Katholische Kirche mit muslimischen Gemeinden in guter Verbindung. Wir setzen uns nachdrücklich für die in Freiburg bereits erlebbare Offenheit gegenüber allen Religionen ein – und erteilen Aktionen wie dieser eine klare Absage. Als christliche Kirche lassen wir uns nicht diktieren, was christlichen Glauben ausmacht.“
Im Rahmen des Interreligiösen Austauschs sind weitere Projekte geplant, wie etwa gegenseitige Besuche jüdischer und christlicher Gemeinden zu Pessach und Gründonnerstag. Auch gemeinsame kulturelle und soziale Projekte sowie Aktionen mit Jugendlichen seien denkbar, so Vertreter jüdischer und muslimischer Gemeinden. Genau das sei Ausdruck unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, und nicht ihre Unterwanderung oder ihr Untergang, so Horn.
„Demokratie zu leben, bedeutet andere Ansichten und Lebensweisen zu tolerieren, auch - oder gerade - wenn dies nicht der eigenen Meinung, den eigenen Werten, oder der eigenen Orientierung entspricht“, so Nicole Elias von der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde. „In Zeiten, in denen Demokratie und friedliches Zusammenleben von so vielen Seiten bedroht zu sein scheint, ist es für uns alle umso wichtiger zusammenzustehen und Toleranz zu üben, uns als Menschen zu sehen und gegenseitig unsere Bedürfnisse anzuerkennen und zu respektieren. Nicht Hass und Hetze gehören in den Fokus, sondern Mensch und Miteinander.“ | | | | | |
| | | | | | Ganztagsbetreuung in Grundschulen | Eltern von Erstklässler*innen müssen Anspruch bis zum 15. März anmelden
Zum kommenden Schuljahr beginnt für die neuen Erstklässler*innen nicht nur die Grundschulzeit, sondern auch ihr Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Damit die Stadt diesen Anspruch erfüllen kann, müssen Eltern ihren genauen Betreuungsbedarf anmelden. Das geht online unter www.freiburg.de/rechtsanspruchgrundschule. Eine Registrierung ist erforderlich. Achtung: Die Anmeldung muss bis Sonntag, 15. März, erfolgt sein.
Eltern von Schulanfänger*innen sollten sich daher unbedingt beteiligen. Außerdem benötigt die Stadt die Daten, um den täglichen Betreuungsbedarf möglichst exakt zu ermitteln. Nur so lassen sich die Angebote passgenau für die Erstklässler*innen planen.
Beim Ausfüllen des Formulars stellen Eltern durch Auswahl ihrer Schule fest, ob die dortige (entgeltpflichtige) Schulkindbetreuung in städtischer oder in freier Trägerschaft läuft. Ist die Betreuung städtisch, genügt das Ausfüllen des digitalen Formulars. Wichtig: Ist die Betreuung in freier Trägerschaft ersetzt die Erklärung des Anspruchs im Online-Formular nicht die konkrete Anmeldung des Kindes in der jeweiligen Schulkindbetreuung, (Privat-) Schule oder sonstigen Institution vor Ort. Diese läuft dann direkt an der jeweiligen Schule, bei der das Kind angemeldet ist. Das bedeutet, bei nicht-städtischer Trägerschaft muss das Online-Formular ausgefüllt werden und das Kind zusätzlich beim Träger der Betreuung angemeldet werden.
Die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung und die damit verbundenen Ferienangebote legt die Stadt Freiburg zentral fest. Die Anmeldung zum Betreuungsbedarf bedeutet nicht automatisch, dass die Betreuung am gewünschten Ort stattfinden kann | | Mehr | | | |
| Heidelberg: Kath.Pfarrkirche St.Vitus und Georg (d) NinaProbst / DSD | | | | | Restaurierungsarbeiten in der St. Vituskirche in Heidelberg | Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert
Für die Restaurierung und Konservierung der Wandmalereien im südlichen Seitenschiff der St. Vituskirche in Heidelberg überbringt Bernd Müller, Ortskurator Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 13. Februar 2026 um 16.30 Uhr im Beisein von Petra Görlach von Lotto Baden-Württemberg dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 30.000 Euro an Pfarrer Dr. Marius Fletschinger. Die Kirche gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
Im Zentrum von Handschuhsheim, einem nördlichen Stadtteil von Heidelberg, befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Vitus und Georg. Die ältesten sichtbaren Bauteile der Kirche datieren in die Mitte des 11. Jahrhunderts. Es gibt Hinweise darauf, dass sich auch Substanz des seit dem 8. Jahrhundert belegten Vorgängerbaus erhalten hat. Erste große Umbauten der Kirche fanden 1483 statt, in späterer Zeit mussten auch Kriegszerstörungen repariert werden. 1933/1934 erfolgte ein Um- und Erweiterungsbau nach Plänen des Heidelberger Architekten Franz Sales Kuhn.
Zum Objekt:
Die dreischiffige Basilika mit quadratischem Westturm, Beinhaus und St.-Nikolauskapelle südlich des Chors erhielt durch den nördlichen Erweiterungsbau der 1930er Jahre eine grundlegende Neuausrichtung. Dabei integrierte man das alte Kirchenschiff als eine Art breit gelagerte Vorhalle und den gotischen Chor als Taufkapelle. Im südlichen Seitenschiff wurden 1911 Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts freigelegt. | | | | | |
| | | | | | Freiburger Stadtbau zweimal für den Deutschen Baupreis 2026 nominiert | • Bergäckerstraße in Holzmodulbauweise für „Einfaches Bauen“ und
• Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof in der Kategorie „Bauen im Bestand“ in der Endrunde
Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) ist für den Deutschen Baupreis 2026 gleich in zwei Kategorien nominiert worden: Das Holzmodulprojekt Bergäckerstraße geht in der Kategorie „Einfaches Bauen“ und die Sanierung der Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof in der Kategorie „Bauen im Bestand“ in die Endrunde. Der Deutsche Baupreis wird jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vom Bauverlag in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal vergeben. In insgesamt fünf Sonderkategorien kürt eine Jury aus renommierten Experten innovative Ansätze und Ideen, die Impulse für das Bauen liefern. Die Preisverleihung findet am 24. März 2026 im Rahmen der digitalBAU in Köln statt.
Mit dem Quartiersprojekt in der Bergäckerstraße setzte die FSB auf eine innovative, serielle Holzmodulbauweise mit sehr hohem Vorfertigungsgrad. Vier dreigeschossige Gebäude mit insgesamt 33 Wohnungen sowie 300 m²Büro-, Sozial-, und Gemeinschaftsräumen wurden in kurzer Bauzeit errichtet. Das Projekt erfüllt den KfW-Effizienzhausstandard 40 EE, kombiniert Photovoltaik mit Dach- und Fassadenbegrünung und integriert ein soziales Nutzungskonzept, das gemeinschaftliches Engagement fördert. Das Zukunftspotenzial der modularen Bauweise wurde dabei deutlich: Sie ermöglicht wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und skalierbare Lösungen – insbesondere für Projekte mit spezifischen zeitlichen, funktionalen oder sozialen Anforderungen.
Im Breisacher Hof verfolgt die FSB einen anderen, ebenso anspruchsvollen Ansatz: Die denkmalähnlichen Gebäude aus der Kaiserzeit in der Elsässer Straße mit insgesamt 139 Wohnungen werden sukzessive umfassend modernisiert und energetisch ertüchtigt. Statt eines Neubaus wurde bewusst die Sanierung im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ gewählt, um die städtebauliche Identität und historische Bedeutung des Quartiers zu bewahren und zugleich Energieverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich zu senken sowie durch die Finanzmittel des Bundes, Landes und der Stadt Freiburg die Mieten dauerhaft bezahlbar zu gestalten. Der erste Bauabschnitt mit den Gebäuden Elsässer Straße 2f und 2g wird aktuell finalisiert. Durch technische Erneuerung, energetische Sanierung auf KfW 85-Standard, barrierefreie Erschließung und sozialverträgliches Umzugsmanagement steigt nicht nur die Wohnqualität, sondern auch die Zahl der Wohnungen von 52 auf 56 – bei weiterhin bezahlbaren Mieten.
„Diese beiden Nominierungen zeigen eindrucksvoll die strategische Bandbreite unseres Unternehmens“, erklären Dr. Magdalena Szablewska, technische FSBGeschäftsführerin und Dr. Matthias Müller, kaufmännischer FSB-Geschäftsführer. „Mit der seriellen Holzmodulbauweise in der Bergäckerstraße entwickeln wir ein zukunftsfähiges Instrument für besondere Bauaufgaben – schnell, nachhaltig und flexibel einsetzbar. Gleichzeitig beweisen wir in der Elsässer Straße, dass auch denkmalähnliche Bestandsgebäude sensibel und technisch auf höchstem Niveau modernisiert werden können. Diese Kombination aus Innovation und verantwortungsvollem Umgang mit dem Bestand steht exemplarisch für die Vielfalt unseres Handelns.“ | | | | | |
| | | | | | Hell und effizient: Ampelanlage an der Wiesentalstraße bekommt LED-Technik | Das Garten- und Tiefbauamt rüstet derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik um. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Anlage an der Wiesentalstraße / Ecke Schildackerweg dran. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 24. Februar, und dauern voraussichtlich eine Woche. Währenddessen ist die Anlage außer Betrieb. Für eine sichere Querung der Wiesentalstraße wird es einen provisorischen Zebrastreifen geben.
Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart nicht nur Strom und senkt die CO₂-Emissionen. Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.
Aber mit den neuen Ampeln wird nicht nur Strom gespart – auch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf der stark frequentierten Verbindung über den Schildackerweg profitieren in Zukunft von der neuen Technik: Die Ampel zeigt künftig länger grün, die Wartezeiten werden kürzer und die Sensortaster sind leichter zu bedienen. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert. Seheingeschränkte oder blinde Personen erkennen durch ein akustisches Signal und den vibrierenden Taster, dass die Ampel Grün zeigt. Durch einen zusätzlichen Ton, den Pilotton, können sie den Ampelmasten besser finden und Grün anfordern.
Die Modernisierung der Ampelanlage kostet rund 23.000 Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Umbau mit 8.000 Euro aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“. | | | | | |
| | | | | | Kritik am Zulassungsstopp bei Integrationskursen | Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach teilt die massive Kritik des Deutschen Städtetags an der kurzsichtigen Kürzungsentscheidung der Bundesregierung bei den Integrationskursen: „Menschen, die sich integrieren möchten und Deutsch lernen wollen, vom Angebot der Integrationskurse auszuschließen, ist ein Unding. Wir haben in Freiburg viel dafür getan, Integration voranzubringen, diese Kürzung ist für uns ein herber Rückschlag.“
Nach Einschätzung des Amts für Migration und Integration wird der Zulassungsstopp in Freiburg rund die Hälfte der Teilnehmenden betreffen. 2024 gab es in Freiburg 500 bis 600 freiwillige Teilnehmer*innen, vor allem EU-Bürger*innen und Drittstaatsangehörige, die über einen Antrag beim BAMF zu einem Integrationskurs zugelassen wurden. Wenn diese Personengruppen nicht mehr zugelassen werden, wird sich das negativ auf das Kursangebot auswirken. Werden die Mindestteilnehmendenzahlen zukünftig nicht mehr erreicht, kann das bisherige bedarfsgerechte Kursangebot nicht aufrechterhalten werden.
Gravierende Auswirkungen hat diese Entscheidung insbesondere für Geflüchtete aus der Ukraine. Ohne die bisher kostenfreien Sprachkurse ist für sie auch der Zugang zum Arbeitsmarkt eingeschränkt, viele werden damit tendenziell dauerhaft im Leistungsbezug verbleiben.
Bürgermeister Ulrich von Kirchbach betont: „Mit dieser politischen Ad-hoc-Entscheidung wird eine funktionierende und auf den Bedarf vor Ort bezogene Angebots- und Trägerstruktur zerstört. Auch bei einer Korrektur der neuen politischen Vorgaben wird diese so schnell nicht wieder hergestellt werden können.“
Aktuell laufen 62 Integrationskurse bei acht Kursträgern. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass sich durch die geringeren Teilnehmendenzahlen das Kursangebot um 25 bis 30 Integrationskurse jährlich reduzieren wird. Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Die Finanzierungslücke, die sich durch wegfallende Bundesmittel ergibt, liegt schätzungsweise zwischen 1,6 und 1,9 Millionen Euro. Weder über kommunale Mittel noch über Landesmittel für Sprachförderung lässt sich diese Lücke kompensieren.“ | | | | | |
| Eselspinguin © Zoo Basel | | | | | Vorbereitungen für die Brutsaison | Während der Wintermonate bereiten die Tierpfleger:innen im Zoo Basel die Vogelanlagen für die Brutsaison vor. Volieren werden neu eingerichtet, Nistkästen gereinigt und Pflanzen zurückgeschnitten. Aber auch neue Verpaarungen werden durchgeführt. Ausserdem erfolgt die Futterumstellung, welche die Brutaktivität der Vögel anregt, bevor Brut und Aufzucht beginnen.
Im Winter brüten im Zolli nur wenige Vogelarten. Diese Zeit nutzen die Tierpfleger:innen für Arbeiten wie Rückschnitte an Bepflanzungen oder Reinigungen, die während der Brutsaison die Vögel stören könnten. Auch Nistkästen, die nach der Brutzeit abgehängt wurden, werden gereinigt, kontrolliert und bei Bedarf instand gestellt. Zudem richten sie Volieren und Anlagen neu ein.
Nistplätze frisch hergerichtet
Mit dem Abschluss der winterlichen Unterhaltsarbeiten richtet sich der Fokus im Zoo Basel auf die bevorstehende Brutsaison. In den kommenden Wochen werden in den Volieren des Vogelhauses wieder Nistkästen für Höhlenbrüter angebracht. Zusätzlich platzieren die Tierpfleger:innen gezielt kleine Körbe oder Gitterplattformen in der Bepflanzung. Einen Grossteil des benötigten Baumaterials finden die Vögel in ihren Anlagen selbst. Pflanzenfasern, kleine Zweige oder geschnittenes Schilf stehen zur Verfügung. Ergänzend stellen die Tierpfleger:innen weiteres Material bereit. Während viele Vogelarten ihre Nester eigenständig und ohne Hilfsmittel bauen, nehmen einige vorbereitete Nisthilfen gerne an. So erhalten Eselspinguine (Pygoscelis papua) beispielsweise kleine Steine für den Nestbau, während Visayas-Hornvögel (Penelopides panini) Lehm für den Verschluss ihrer Bruthöhlen bekommen.
Neue Paarbildungen
Die Wintermonate bringen nicht nur Arbeiten innerhalb der Anlagen, sondern auch Veränderungen bei den Vögeln mit sich. Paare, die nicht harmonieren oder keinen Bruterfolg gehabt haben, werden nach Möglichkeit neu verpaart. Dabei gibt es mehrere Vorgehensweisen: Bei Arten, von denen im Zoo Basel mehrere Paare gehalten werden, erfolgt die Neuverpaarung bevorzugt mit Tieren aus dem eigenen Bestand. Ist eine Neuverpaarung aus dem eigenen Bestand nicht möglich, tauscht der Zoo Basel Vögel mit anderen Zoos aus – insbesondere im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen und auf Empfehlung der zuständigen Koordinatorinnen bzw. Koordinatoren. In manchen Fällen genügt es auch, Partnertiere in eine andere Voliere zu setzen.
Ernährungsumstellung
Zu Beginn des Frühlings passt der Zolli das Futter bei verschiedenen Vogelarten an. Viele Arten ziehen ihre Jungvögel mit Insekten auf oder benötigen während der Brutsaison mehr Protein als im restlichen Jahr. Die Futterumstellung signalisiert den Vögeln, dass ausreichend Nährstoffe für die Aufzucht von Küken vorhanden sind, was bei manchen Arten den Brutbeginn auslösen kann.
Brutstimmung
Ab März steigt bei den Zoo-Vögeln die Brutstimmung. Flamingos verbringen immer mehr Zeit mit ihrem ritualisierten Balztanz, Singvögel werben mit ihrem Gesang um Partner und eifrig wird Nistmaterial an geeignete Plätze getragen und verbaut. Danach heisst es für die Tierpfleger:innen zu beobachten, welche Arten in diesem Jahr erfolgreich aufziehen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Projekt „Wohnen – Obdach – Migration – Integration“ | WOMI-Team unterstützt und berät Personen, die zugewandert oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind
Sprechzeiten haben sich geändert
Wer kann mir helfen? Die Stelle mit dem passenden Unterstützungsangebot zu finden, ist für Menschen, die Hilfe benötigen, nicht leicht. Das Amt für Migration und Integration und das Amt für Soziales haben im Juli 2025 zusammen das Projekt „Wohnen – Obdach – Migration – Integration“ (WOMI) ins Leben gerufen. Es richtet sich an Personen, die vor kurzem aus der EU zugewandert und/oder von Wohnungslosigkeit bedroht bzw. schon wohnungslos sind. Sie werden beraten, begleitet und in andere Unterstützungsangebote vermittelt.
Angesprochen werden insbesondere Menschen, die gute Voraussetzungen für eine Reintegration in den Wohnungs- und Arbeitsmarkt mitbringen, aber dennoch Unterstützung benötigen. Die Kontaktaufnahme ist niederschwellig: in Unterkünften, Notschlafstellen, Tagesstätten, Jugendberatungsstellen. Ob beim Beantragen eines Wohnberechtigungsscheins, bei Mietschulden, Problemen mit der Arbeit oder der Krankenversicherung sowie in sozialhilferechtlichen und ausländerrechtlichen Fragen, zum Beispiel zum Thema Freizügigkeit, – das WOMI-Team berät, unterstützt und vermittelt. WOMI ergänzt damit bestehende lokale Angebote und reduziert Lücken im Hilfesystem. Gemeinsam mit dem Amt für Migration und Integration und dem Amt für Soziales arbeitet das WOMI-Team daran, Hürden abzubauen – so dass Klient*innen schneller geholfen werden kann.
Neue Sprechzeiten des WOMI-Teams:
Amt fĂĽr Migration und Integration (Berliner Allee 1, 8. Obergeschoss):
Montag 13 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr;
KontaktNetz (EschholzstraĂźe 86, 1. OG):
Dienstag 9 bis 12 Uhr, und nach Vereinbarung.
Telefonisch erreichbar ist die Beratungsstelle unter 0761/201-3219:
Mittwoch 9 bis 11 Uhr, Donnerstag 14 bis 16 Uhr.
Schriftliche Anfragen sind möglich, per Mail an womi@freiburg.de oder per Post an WOMI, Eschholzstraße 86, 79115 Freiburg.
Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/womi. Das Projekt wird im Rahmen des Programms "EhAP Plus" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. | | Mehr | | | |
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