|
| | |
| Sattelglück für Groß und Klein: Urlaubsreiterhof Trunk in Reckerstal |
| Das Glück liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Diejenigen, die es in den Ferien finden möchten, können auf dem Urlaubsreiterhof im Lieblichen Taubertal einchecken. Ob Einsteigerin oder Profi, ob auf dem Schulpferd oder dem eigenen Ross: Alle sind bei Alexander Trunk und seinem Team herzlich willkommen. Auf gute alte Reiterart kann man die Abende zusammen am Lagerfeuer verbringen, denn Gemeinschaftsleben wird hier großgeschrieben. Ausflüge in die nähere Umgebung mit der Solymar-Therme, Europas artenreichstem Wildtierpark oder Schloss Weikersheim bieten Abwechslung. |
| Mehr | |
| |
|
Tropischen Seerosen in voller Blüte. © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann |
| | |
| Blütezeit der tropischen Seerosen in der Wilhelma |
Sommerliches Farbenspiel am Seerosenteich
In den kommenden Wochen zeigt sich einer der stimmungsvollsten Orte der Wilhelma von seiner schönsten Seite: Der Seerosenteich im Maurischen Garten erreicht seine Hochblüte. Um die 40 unterschiedliche Arten und Sorten von Seerosen verwandeln das 650 Quadratmeter große Wasserbecken in ein buntes Blütenmeer.
Das Besondere: Nicht alle von ihnen blühen gleichzeitig. Während die Nachtblüher ihre meist weißen oder rosafarbenen Blüten bereits am späten Nachmittag öffnen und bis in den Vormittag hinein geöffnet halten, übernehmen anschließend die Tagblüher mit ihren gelben und blauen Farbtönen. Wer den Seerosenteich zu unterschiedlichen Tageszeiten besucht, erlebt daher immer wieder ein anderes Bild.
Etwas später als bei den Seerosen setzt die Blüte des Indischen Lotos ein. Bis weit in den September hinein setzt die Wappenpflanze der Wilhelma am Rande des Seerosenteichs farbenprächtige Akzente. Einen weiteren Blickfang bilden die Viktorien, die Riesenseerosen aus dem Amazonasgebiet. Ihre runden Schwimmblätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen und erinnern an Wagenräder. Ebenso faszinierend sind ihre Blüten: Sie öffnen sich am Abend zunächst in strahlendem Weiß. Bestäubende Käfer werden von Duft und Wärme angelockt und verbringen die Nacht im Inneren der Blüte. Erst am folgenden Abend öffnet sie sich erneut – nun rosafarben –, bevor sich der Lebenszyklus dieser einzelnen Blüte beendet.
Gärtnermeister Achim Bauer-Henriques und sein Team pflegen die tropischen Wasserpflanzen während der gesamten Saison. Damit die Seerosen ihre volle Pracht entfalten können, werden verwelkte Blätter regelmäßig entfernt und besonders stark wachsende Pflanzen zurückgeschnitten. Dafür steigen die Gärtnerinnen und Gärtner zwei bis dreimal pro Woche in das bis zu 30 Grad warme Wasser des Beckens. Gefüllt ist der Seerosenteich mit rund 800.000 Litern Mineralwasser aus der historischen Quelle im Maurischen Garten.
Nicht nur die Besucherinnen und Besucher schätzen den Seerosenteich. Auch heimische Tiere profitieren von diesem besonderen Lebensraum. Selbst Graureiher nutzen die riesigen Blätter der Viktorien gelegentlich als Ansitz. Zwischen den Schwimmblättern der Seerosen bauen Teichrallen regelmäßig ihre Nester und ziehen dort ihren Nachwuchs auf. Die auf der Roten Liste von Baden-Württemberg mittlerweile als gefährdet geltende Art ist in der Wilhelma ein regelmäßiger Brutvogel.
Die Wilhelma kann nicht nur mit den Viktorien als einigen der größten Vertreter der Seerosenwelt aufwarten – sondern auch mit der kleinsten: Bereits vor einem Jahr ist hinter den Kulissen die Nymphaea thermarum eingezogen. Ihre Blüten sind gerade einmal so groß wie eine 1-Cent-Münze. Seit Frühjahr 2026 ist die winzige Seerose in der Historischen Gewächshauszeile in der Sonderausstellung „Afrikanische Landschaften“ zu sehen. Die aus dem Südwesten Ruandas stammende Art galt seit 2008 als in der Natur ausgestorben, konnte aber in botanischen Gärten erfolgreich kultiviert werden. In ihrem natürlichen Lebensraum wurde die Art seit 2023 an zwei Standorten wiederentdeckt – dennoch erstreckt sich ihr gesamtes Verbreitungsgebiet auf nur 4 km². Damit handelt es sich nicht nur um die kleinste, sondern auch um eine der seltensten Seerosen der Welt.
zum Bild oben:
In der Wilhelma stehen die tropischen Seerosen in voller Blüte.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann |
| Mehr | |
| |
|
Erlangen: Hugenottenkirche (C) DSD / Peter Schabe |
| | |
| Kirchenturm der Hugenottenkirche in Erlangen wird restauriert |
Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Kirche seit 2024 bereits mehrfach
Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 15. Juli 2026 um 14.30 Uhr überbringt Gerd Sommer, Mitglied im Ortskuratorium Erlangen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 40.000 Euro für die Restaurierung der Sandsteinfassade des Kirchenturms an Pfarrerin Susanne Gillmann. Die Förderung wurde möglich dank zahlreicher Spenden sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale.
Die an der westlichen Schmalseite des heutigen Hugenottenplatzes stehende Pfarrkirche ist ein unverputzter eingeschossiger Sandsteinquaderbau. Die Fassaden erhalten durch Ecklisenen und ein umlaufendes Traufgesims ihre strukturierte und betonte Erscheinung. Der hochbarocke, dreigeschossige Fassadenturm nimmt im Erdgeschoss den durch ein Säulenportal hervorgehobenen Haupteingang auf. Die durch kräftige Gesimse getrennten Hauptgeschosse werden im Erdgeschoss durch Ecklisenen, im ersten Obergeschoss durch Eckpilaster und im zweiten Obergeschoss durch Dreiviertelsäulen gegliedert. Der Innenraum besteht aus einem querrechteckigen Saal. Die Decke, über kräftig ausgebildeten Hohlkehlen, ist mit schlichtem Rahmenstuck geschmückt. Die einzige historische Ausstattung sind die vermutlich zur Erstausstattung gehörende Kanzel und die um 1760 hinzugekommene Orgel mit Rocaille-Werk.
Das Gotteshaus gehört seit 2024 zu den über 680 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat. |
| | |
| |
|
(c) TMBW / Udo Bernhart |
| | |
| Zum „Mehr des Lebens“: Wege der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb |
Dass das Biosphärengebiet Schwäbische Alb viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Wandertouren bietet, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass man im Raum Ehingen nicht nur wandern, sondern auch das „Mehr des Lebens“ entdecken kann, mag dagegen überraschen. Die „Wege der Besinnung und Einkehr der Ehinger Alb“ führen als Rundweg durch die Landschaft und laden dazu ein, den Alltag Schritt für Schritt zurückzulassen und neue Lebensqualität zu gewinnen. Tafeln am Wegesrand regen dazu an, Altes und Gewohntes zu überdenken und geben mit „Besinnungsgedanken“ neue Impulse. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“.
zum Bild oben:
Skulptur "Enger und weiter Horizont" von Martin Burchard auf dem Ehinger Besinnungsweg
(c) TMBW / Udo Bernhart |
| Mehr | |
| |
|
Danieltanne im Hochschwarzwald (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH |
| | |
| Waldbaden unter Giganten: Wanderweg „Wäldersinn“ bei Rothaus |
| Zwischen den mächtigen Tannen des Südschwarzwalds steht eine, die ist noch etwas mächtiger. Die „Danieltanne“ besitzt den größten Umfang aller Schwarzwald-Tannen und ist mit einem geschätzten Alter von über 400 Jahren die älteste Tanne der Republik. Seit Mai 2026 trägt sie daher auch den Titel „Nationalerbe-Baum“. Auf dem Rundwanderweg „Wäldersinn“ zwischen Rothaus und Grafenhausen lässt sich das Nadeldach, das das Naturdenkmal gemeinsam mit seinen Nachbarinnen bildet, auch aus der Horizontalen bewundern: Mehrere Holzliegen laden gemeinsam mit dem verlockenden Nadelduft zu einem wohltuenden Bad inmitten der Holzriesen ein. |
| Mehr | |
| |
|
|
| | |
| Freiburg: Starkregen-Vorsorge - Fragen stellen, Häuser schützen |
Infomobil erneut zu Besuch vor dem Rathaus im Stühlinger
Die Gefahr vor Starkregen bleibt. Extreme Wetterereignisse werden mit dem Klimawandel immer häufiger vorkommen und Menschen und Gebäude gefährden. Eine gute Vorsorge kann jedoch vor größeren Schäden schützen. Deshalb gibt es für das gesamte Stadtgebiet Starkregengefahrenkarten. Jede*r kann darauf ablesen, wie gefährdet die eigene Wohnung oder das eigene Haus im Ernstfall sein könnte. Auch dieses Jahr gibt es für die Freiburger*innen zudem wieder die Möglichkeit sich kostenlos und unkompliziert zu informieren: Am Dienstag, 21. Juli, von 14 bis 19 Uhr und am Mittwoch, 22. Juli, von 9 bis 13 Uhr ist das Infomobil vom Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) zu Gast auf dem Platz vor dem Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12.
Die geschulten Fachleute haben dort Antworten auf viele Fragen: Wie schütze ich mein Haus am besten? Was kostet das circa? Befindet sich mein Haus oder meine Wohnung in einem besonders gefährdeten Bereich? Was mache ich am besten, wenn in meinem Keller das Wasser steht?
Mehr Informationen zum Thema und die Starkregengefahrenkarten gibt es online |
| Mehr | |
| |
|
(c) mitwelt.org |
| | |
| Atomkraftwerke im Hitzesommer in Frankreich und der Schweiz |
Atomkraftwerke erzeugen Atommüll, der eine Million Jahre strahlt. Tschernobyl und Fukushima haben die Gefahren aufgezeigt.
AKW sind nicht nur teuer und gefährlich, sie sind auch gigantische "Tauchsieder". Sie erhitzen gerade in Hitzesommern unsere europäischen Flüsse und gefährden das Leben in den Gewässern.
Wenn ein Kernkraftwerk 1000 Megawatt elektrischen Strom erzeugt, gibt es gleichzeitig bis zu 2000 MW an Wärme an die Umwelt ab. Das liegt an den Gesetzen der Physik: Jedes Wärmekraftwerk wandelt Wärme nur teilweise in Strom um (Wirkungsgrad von ca. 33 %). Der Rest ist unvermeidbare (und unvorstellbare!) Abwärme und wird über Kühltürme an die Atmosphäre oder bei Flusswasserkühlung direkt an die Gewässer abgegeben.
Der Unterschied zwischen elektrisch und thermisch:
- Thermische Leistung (MWth) = die Wärme, die der Reaktor durch die Kernspaltung erzeugt.
- Elektrische Leistung (MWe) = der Strom, den der Generator daraus produziert.
In einer Zeit, in der 5321 Tonnen Atommüll der Schweiz noch im Meer versenkt wurden, war die Gefährdung von Gewässern noch kein Thema für die Schweizer und französischen AKW-Betreiber. Viele überalterte AKW, wie das älteste AKW der Welt im Schweizer Beznau an der Aare, haben immer noch die veraltete Flusswasserkühlung. In Frankreich müssen bei sommerlicher Hitze häufig die Atomkraftwerke Bugey, Golfech, Nogent-sur-Seine, Saint-Alban und Blayais abgeschaltet oder heruntergeregelt werden.
Doch auch wenn es nicht ganz so heiß ist, schadet die AKW-Abwärme den Flüssen und Fischen. Für den Lachs und andere Salmoniden sind die dauererhitzten Gewässer einfach zu warm.
In Hitzesommern wie 2003, 2010, 2015, 2018, 2022 und aktuell 2026 müssen immer mehr flusswassergekühlte AKW abgeschaltet werden und gefährden so die Stromversorgung. Zusätzlich geben die Atomkraftwerke auch große Mengen radioaktives Tritium an die Gewässer ab, da Tritium nicht zurückgehalten werden kann.
Es ist unverständlich, warum rechte, konservative und marktradikale Parteien immer noch auf die gefährliche und teure Atomkraft setzen, wo es doch kostengünstige und umweltfreundliche Energiequellen gibt.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein |
| Mehr | |
| |
|
|
| | |
| Die Freiburg-Umfrage 2026 läuft an |
6.000 Freiburger*innen wurden ausgewählt und mit Brief von OB Horn angeschrieben
Verwaltung bittet, die Fragebogen am besten online auszufüllen
Die Freiburg-Umfrage, die das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (ABI) regelmäßig alle zwei Jahre durchführt, ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtverwaltung. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse sind zentral für eine Politik, die sich an den Interessen der Bürgerschaft orientiert.
Nun läuft die Umfrage 2026 an. Durch ein repräsentatives Zufallsverfahren wurden dafür 6.000 Freiburger*innen ausgewählt und mit einem Brief von OB Martin Horn angeschrieben. In der diesjährigen Umfrage will die Stadt erfahren, wie sich die Befragten in Freiburg bzw. in ihrem Wohnviertel fühlen und wie zufrieden sie mit ihrer Wohnsituation sind. Zudem gibt es Fragen zu Mobilität und Verkehr, zu den Leistungen der Stadtverwaltung und zur Frage, wofür die Stadt mehr Geld ausgeben oder Geld einsparen sollte.
Die Beantwortung der Umfrage dauert etwa eine halbe Stunde. Am einfachsten beantworten die ausgewählten Teilnehmer*innen die Fragen auf einem Endgerät mit einem großen Bildschirm (PC, Tablet). Wer nicht online antworten kann oder will, erhält nach den Sommerferien mit einer Erinnerung an die Umfrage einen Papierfragebogen mit frankiertem Rückumschlag. Es erleichtert dem ABI aber die Arbeit, wenn die Befragten den Fragebogen online ausfüllen.
In seinem Anschreiben weist OB Horn darauf hin, dass die Antworten jedes und jeder Teilnehmer*in stellvertretend für viele Mitbürger*innen stehen.
Wer Fragen oder Wünsche zur Freiburg-Umfrage hat, kann sie gerne an umfragen@freiburg.de senden. Das Umfrage-Team ist montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr zudem telefonisch unter der Rufnummer 0761 201-5770 erreichbar. |
| | |
| |
|