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Samstag, 23. Mai 2026
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Verschiedenes

Zwölf Monate Vielfalt – eingefangen von Besucherinnen und Besuchern
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Zwölf Monate Vielfalt – eingefangen von Besucherinnen und Besuchern
Bilder für den 75. Wilhelma-Kalender gesucht

Seit 1953 präsentiert der Wilhelma-Kalender alljährlich einzigartige Impressionen von Tieren, Pflanzen und Gebäuden der Wilhelma. Der Zoologisch-Botanische Garten vereint auf einzigartige Weise eine Vielfalt von rund 1.200 Tier- und 8.500 Pflanzenarten inmitten beeindruckender Parkanlagen und historischer Architektur und bietet damit eine unermessliche Vielfalt an Motiven. Für 2027 setzt die Wilhelma erneut auf die Perspektiven ihrer Gäste. Viele von ihnen nehmen sich Zeit, besondere Momente festzuhalten – sei es ein Tier bei einer charakteristischen Verhaltensweise, eindrucksvolle Blüten, detailreiche Pflanzenstrukturen oder stimmungsvolle Ansichten historischer Gebäude. Gerade diese Bandbreite an Motiven macht den Reiz des Kalenders aus.

Der Wettbewerb für den Wilhelma-Kalender 2027 ist am 1. Mai 2026 gestartet. Noch bis zum 15. August können Besucherinnen und Besucher ihre Beiträge einreichen. Pro Person sind bis zu drei aktuelle Fotos aus der Wilhelma zugelassen. Eine Jury trifft daraus eine vielfältige und repräsentative Bildauswahl für alle zwölf Kalendermonate und ein Titelbild. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ausschließlich Motive aus der Wilhelma gezeigt werden. Aus Gründen des Datenschutzes dürfen keine Personen auf den Bildern erkennbar sein.

Der Wilhelma-Kalender 2027 wird nicht verkauft, sondern geht an die Mitglieder im Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma. Alle Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs erhalten außerdem zehn Exemplare des Kalenders. Die Veröffentlichung ist für Ende 2027 im Format DIN A4 quer vorgesehen.

Detaillierte Informationen sowie die Teilnahmebedingungen sind unter www.wilhelma-kalender.de abrufbar.

zum Bild oben:
Gesucht werden Bilder von Pflanzen, Tieren und Parkstimmungen aus allen vier Jahreszeiten.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Trinkwasser für heiße Tage
Neuer Brunnen in Waltershofen geht in Betrieb
Auftakt für weitere Standorte im ganzen Stadtgebiet
Wichtiger Baustein der Klimaanpassung

Freiburg erweitert sein Angebot an frei zugänglichem Trinkwasser im öffentlichen Raum: In Waltershofen ist heute ein neuer Trinkwasserbrunnen in Betrieb gegangen. Er ist der erste seiner Art in einer Ortschaft – und steht damit beispielhaft für den weiteren Ausbau im gesamten Stadtgebiet.

Der neue Brunnen ist Teil der städtischen „Grünoasen“-Kampagne. Ziel ist es, öffentliche Plätze aufzuwerten und die Stadt besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Dazu gehören neben Trinkwasserangeboten auch mehr Schatten, zusätzliche Sitzgelegenheiten sowie Maßnahmen zur Entsiegelung und besseren Versickerung von Regenwasser.

„Gerade an heißen Tagen ist frei zugängliches Trinkwasser ein echter Mehrwert für die Menschen in Freiburg. Mit dem Brunnen in Waltershofen starten wir den weiteren Ausbau im ganzen Stadtgebiet. Gleichzeitig ist der Auftakt für den Ausbau in Waltershofen ein klares Signal: Wir haben bei der wichtigen Klimaanpassung die ganze Stadt im Blick“, sagt Oberbürgermeister Martin Horn.

Aktuell gibt es in Freiburg 41 ausgewiesene Trinkwasserbrunnen und - stelen. In den kommenden fünf Jahren sollen weitere zahlreiche Standorte hinzukommen. Grundlage dafür ist eine fachliche Bewertung, bei der unter anderem Bevölkerungsdichte, Nutzung von Plätzen, Nähe zu Freizeitflächen sowie Hitze-Hotspots berücksichtigt werden. Auch die technischen Voraussetzungen vor Ort spielen eine Rolle.

Wasser im öffentlichen Raum wird zunehmend wichtiger – als Trinkangebot und für die Aufenthaltsqualität insgesamt. Deshalb wird es bei Platzgestaltungen konsequent mitgedacht, wo es sinnvoll und möglich ist.

Für den Bau neuer Trinkwasserbrunnen sowie den Unterhalt bestehender Anlagen stehen im Rahmen der Grünoasen jährlich rund 120.000 Euro zur Verfügung, davon sind circa 70.000 Euro für den Bau und 50.000 Euro für den Betrieb von Trinkwasserbrunnen vorgesehen. Je nach Standortbedingungen können so etwa fünf bis sechs neue Brunnen pro Jahr realisiert werden. Die Kosten für den Brunnen in Waltershofen liegen bei rund 12.000 Euro.

Weitere neue Standorte sind bereits geplant und sollen noch 2026 umgesetzt werden – unter anderem im Stadtgarten, am Stühlinger Kirchplatz, auf der Dreieckswiese an der Dreisam (beim Sandfang) sowie im Eschholzpark. Auch bei größeren Platzumgestaltungen, etwa am Zollhallenplatz, am Platz der Zähringer und am Platz am ZO, sind neue Trinkwasserangebote vorgesehen.

Bei der Standortsuche für Trinkwasserstellen sind auch die Wünsche aus der Jugendbeteiligung eingeflossen. Vom 8-er-Rat wurden mögliche Standorte bewertet und drei davon priorisiert – alle drei können realisiert werden. Die gewünschten Trinkwasserbrunnen am Stadtgarten und an der Dreisam werden noch dieses Jahr gebaut. Der dritte vom 8-er-Rat gewünschte Trinkwasserbrunnen in der Joseph-Brandel-Anlage soll 2027 folgen.

Eine Übersicht aller bestehenden Trinkwasserbrunnen gibt es auf der Website der Stadt Freiburg
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DEM HIMMEL SO NAH
Von hier aus schauten einst Mönche in den Himmel (c) TMBW / Isabela Pacini
 
DEM HIMMEL SO NAH
Kunstgenuss an der Oberschwäbischen Barockstraße – zu Besuch in der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen

Thomas Fischer spielt und die Töne steigen die weißen Stuckwände hinab bis zum Altar, fließen über die Bänke und berühren die Herzen der Zuhörerinnen. Die sehen ganz klein aus in dem 80 Meter langen, riesigen Kirchenschiff. Der Kirchenmusiker sitzt weit oben in der Klosterkirche St. Georg in Ochsenhausen am Spieltisch und seine Finger fliegen über die Tasten der vier Manuale. Die Aussicht ist einzigartig: Fischer schaut zum Altar und kann das Stuckwerk und die barocken Deckengemälde bewundern, die Geschichten aus dem einstigen Klosterleben in Ochsenhausen erzählen. Es fühlt sich durchaus so an, als ob man hier dem Himmel ein Stückchen näher ist. Und auch die Töne, die der Kirchenmusiker der berühmten Orgel entlockt, klingen fast überirdisch.

Joseph Gabler hat die Orgel von 1728 bis 1734 für seinen Heimatort Ochsenhausen in der Region Oberschwaben-Allgäu gebaut, zu einer Zeit, in der die ursprünglich gotische Kirche barockisiert wurde. Thomas Fischer sagt über ihn: „Gabler war nicht nur Orgel­bauer, sondern auch Fantast. Er hat Orgeln gebaut, die sich perfekt in den Raum einfügen, egal wie schwierig das vor Ort im einzelnen Fall war. Einfache Lösungen haben diesen Menschen nicht interessiert.“

Das Instrument mit dem frei stehenden Spieltisch wirkt wie eine barocke Theaterkulisse. Ein ganzes Orchester aus weißen, goldigen Engeln ist rund um die Pfeifen platziert. Die Gabler-Orgel sieht aber nicht nur gut aus, auch ihr Klang ist besonders. Der Organist schwärmt: „Dieses Instrument bietet eine große Palette an Klangfarben, insbesondere die Streicher- und Flötenregister sind in allen Schattierungen vorhanden. Fast könnte man von barockem Überfluss sprechen. Die hervorragende Akustik der Basilika unterstützt diesen klanglichen Kosmos zusätzlich.“ Zuhören kann man den Klängen beim sonntäglichen Gottesdienst oder zu besonderen Anlässen wie dem Orgelsommer.

Jungen Musikern beim Proben lauschen

Nicht nur in der Klosterkirche, auch in der ehemaligen Reichsabtei der Benediktiner, spielt Musik eine wichtige Rolle. Dort ist nämlich seit 40 Jahren die Landesmusikakademie untergebracht. Wenn man im Rahmen einer Führung durch den barocken Prachtbau spaziert, kann man still und heimlich jungen Musikern beim Üben zuhören. Das klingt mal zart nach Streichern hinter den Türen der Probenräume – und dann wieder schmissig, wenn Pauken und Trompeten die Flure fast zum Vibrieren bringen. Mittags kommen die Musiker, Lehrkräfte und die Mitarbeitenden der Landesmusikakademie im vielleicht schönsten Speisesaal des Landes zusammen. Man isst dort unter Fresken.

Aber wieso eigentlich fürstlich? Ist das nicht ein Kloster? Bibliothekar und Guide Andreas Kreißig erklärt, dass die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei sich einst politisch selbst verwaltet hat. Der Abt war also auch Landesherr und Fürst. Neben der Bibliothek mit ihren wertvollen alten Büchern faszinieren Andreas Kreißig die barocken Details in dem Prachtbau. Die illusionistisch gemalten Fresken über der Fischertreppe zum Beispiel, die ein erstaunliches Gefühl von räumlicher Tiefe vermitteln. Der in die Holzdecke geschnitzte Jesus am Kreuz, der im Vorraum der Prälatur darauf hinweist, dass am Ende trotz weltlicher Macht nur der Glaube zählt. Oder der Mönch auf dem Deckengemälde in der Bibliothek, der das Fernrohr falsch herum hält – ein Auch außen erhielt die gotische Klosterkirche ein barockes Kleid Pausen-Brücklein am Krummbach in Ochsenhausen Fingerzeig, dass man durch die Wissenschaft keine letzten Wahrheiten erkennen kann. Das Kloster Ochsenhausen ist dabei nur ein Schatz von vielen an der Oberschwäbischen Barockstraße, die dieses Jahr 60-jähriges Jubiläum feiert.

Wer mit einem Guide wie Andreas Kreißig unterwegs ist, der unternimmt eine Zeitreise in jene spannende Zeit, als der Dreißigjährige Krieg den Menschen noch im Gedächtnis war. Seine Schrecken prägten die Themen: Genuss, Lebensfreude und Prunk stehen im Barock oft in einem harten Kontrast zum Bewusstsein, dass alles vergänglich – oder wie man damals sagte – eitel ist. Vielleicht machen gerade diese Gegensätze die Faszination jener Epoche aus, die so viele Spuren in Oberschwaben hinterlassen hat. Kunstinteressierte können hier staunen und schwelgen.

In Ochsenhausen führen manche Klostertouren sogar auf den Dachboden. Die Benediktinermönche forschten nämlich auch und bauten sich dafür eine Sternwarte. Interes- sant, wie man damals Himmelskörper beobachtete. Andreas Kreißig erklärt, dass die Mönche über ein Fernrohr mit zehnfacher Vergrößerung durch eine Luke im Kuppeldach schauten. Und die Sterne auf der anderen Seite? Für sie drehte man das Dach samt Guckloch einfach – es war auf einem Zahnkranz montiert. Das geht schon lange nicht mehr. Wer heute dem Himmel ein Stückchen näher sein möchte, der lauscht den Orgeltönen in der Klosterkirche, bewundert die barocke Kunst oder spaziert am lauschigen Krummbach entlang, der einst das Kloster mit Wasser versorgte. In dem Wäldchen haben früher die Mönche meditiert. Still ist es dort auch heute noch. Und der Bach ist an heißen Tagen eine himmlisch schöne Abkühlung für die Füße.
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Silbernes Stadtsiegel für Shigeko Maeda
Jahrzehntelanges Engagement für die deutsch-japanische Verständigung

Die Stadt Freiburg verleiht Shigeko Maeda das Silberne Stadtsiegel. Damit wird ihr jahrzehntelanges Engagement für die deutsch-japanische Verständigung und insbesondere für die Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Matsuyama gewürdigt.

Shigeko Maeda hat die Kontakte zwischen beiden Städten über viele Jahre maßgeblich aufgebaut und geprägt – lange bevor die Partnerschaft 1989 offiziell besiegelt wurde. Als Dolmetscherin, Vermittlerin und Organisatorin brachte sie Menschen, Institutionen und Kulturen zusammen und ermöglichte zahlreiche Begegnungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Bürgerschaft.

Darüber hinaus engagiert sie sich seit Jahrzehnten im fachlichen Austausch, insbesondere zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Mit von ihr initiierten Formaten wie den Freiburger Umweltseminaren vermittelte sie die Umweltpolitik Freiburgs an japanische Fach- und Führungskräfte und stärkte so die internationale Zusammenarbeit. Auch zivilgesellschaftlich hat sie bleibende Impulse gesetzt: Sie gründete die Deutsch-Japanische Gesellschaft Freiburg-Matsuyama und trug mit vielfältigen kulturellen Angeboten dazu bei, japanische Kultur in Freiburg sichtbar und erlebbar zu machen.

Mit dem Silbernen Stadtsiegel dankt die Stadt Freiburg Shigeko Maeda für ihr herausragendes Wirken und ihren nachhaltigen Beitrag zur internationalen Verständigung.
 
 

Wahrzeichen mit Weitblick: Burg Hohenzollern
Grafensaal auf Burg Hohenzollern (c) Black Forest Production GmbH
 
Wahrzeichen mit Weitblick: Burg Hohenzollern
Mit ihrer charakteristischen Silhouette und einzigartigen Lage ist die Burg Hohenzollern am Rande der Schwäbischen Alb das Wahrzeichen einer ganzen Region. Ab 1850 ließ das hochadlige Geschlecht der Hohenzollern die Anlage auf dem Areal ihrer Stammburg neu errichten. Sie ist bis heute im Besitz der Familie und bietet das ganze Jahr spannende Führungen und stimmungsvolle Events: vom sommerlichen Open-Air-Kino im Burghof bis zum Königlichen Winterzauber mit Lichterglanz, Glühwein und Waffeln.
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Suchtprävention braucht Unterstützung
PräRIE bildet im Mai wieder kostenlos Peer-Berater*innen aus

Nebenjob im pädagogischen Bereich: Praxiserfahrung sammeln, fit werden in Gesprächsführung, Hilfe vermitteln – Jetzt anmelden!

„Du bist interessiert an einem attraktiven Nebenjob, der sich gut in Dein Studium integrieren lässt? Außerdem möchtest Du was Neues ausprobieren und stellst dich gerne kleinen Herausforderungen? Dann bist Du genau richtig bei uns!“ Mit diesem Appell sucht das Amt für Soziales wieder Peer-Berater*innen für die Suchtprävention. Zunächst erhalten sie eine kostenlose zweitägige Ausbildung. Dabei werden u.a. Wege der Prävention, Möglichkeiten der Gesprächsführung und das örtliche Suchthilfenetzwerk erklärt. Die Einsätze in der Peer-Beratung folgen dann jeweils an Wochenenden (Freitag oder Samstag) etwa von 20 bis 24 Uhr.

Interessierte melden sich bis Freitag, 15. Mai, bei Konrad Lust (T. 0761 285830-0, konrad.lust@stadtmission-freiburg.de).

Peer-Berater*innen gehen auf Menschen jedes Alters, bevorzugt aber Jugendliche und junge Erwachsene zu. Sie bieten Raum für Gespräche, stellen Fragen und sind bereit, mit den Angesprochenen auf Augenhöhe Erfahrungen und Ansichten zum Thema Alkohol zu teilen. Bei Einsätzen sind sie stets in Teams unterwegs, in der Straßenbahn oder zu Fuß in der Innenstadt. Zwei professionelle Fachkräfte mit Erfahrungen im Suchthilfebereich oder in der Suchtprävention stehen ihnen bei Fragen zur Verfügung. Im Vordergrund steht nicht die Belehrung des Gegenübers. Vielmehr wird ein bewusster Umgang mit Substanz angestoßen. Bei Interesse wird aber gerne an professionelle Hilfe vermittelt.

In Freiburg findet die Arbeit der Suchtprävention und die kommunale Alkoholpolitik im Rahmen des PräRIE-Konzeptes statt. Diese Abkürzung steht für Prävention (langfristig wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch und Gewalt), Relaxation (Entspannung der Lage in der Innenstadt, auch durch Präsenz von Suchthilfe-Fachleuten und PeerBeratern), Intervention und Evaluation durch Externe.

Bei PräRIE arbeitet die Stadt Freiburg mit den fünf Psychosozialen Suchtberatungsstellen am Ort zusammen: Frauenzimmer, BWLV, AGJ, Drogenhilfe und Ausweg-Beratungsstelle für Suchtfragen. Anhand diverser Bausteine werden Heranwachsende vor riskantem Alkoholkonsum geschützt und an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol herangeführt. Ein Baustein sind die Peer-Berater*innen, die an Wochenenden abends in der Innenstadt oder der Straßenbahn unterwegs sind und junge Menschen ansprechen.

Nach der Devise „Engagement ist die beste Prävention“ setzt PräRIE auf Jugendbeteiligung und Kreativität. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Peer-to-Peer-Ansatz. Sein Grundgedanke: Gleichaltrige lernen voneinander und tauschen Erfahrungen aus. Dafür durchlaufen die Peer-Berater*innen eine fünftätige Ausbildung und arbeiten im Tandem mit Fachkräften aus der Suchtprävention. Zum Einsatz kommen vor allem Studierende und Auszubildende der Fächer Soziale Arbeit, Pädagogik, Sozialwissenschaften oder Psychologie.

In der Ausbildung zum/zur Peer-Berater*in geht es um Grundlagen im Bereich Sucht und Suchtprävention, Aspekte der aufsuchenden niedrigschwelligen Arbeit, Besonderheiten in der Gesprächsführung und ein Deeskalationstraining mit externen Trainern. Der Fokus liegt auf Alkohol und dem Zusammenhang Konsum-Gewalt sowie auf dem Cannabis-Konsum. Peer-Berater*innen werden praxisnah auf abendliche Einsätze vorbereitet. Ihre Schulung leiten qualifizierte Pädagog*innen.

Die Ausbildungstermine 2026 in der Peer-Beratung sind:
Freitag, 22. Mai, 15 bis 18 Uhr
Samstag, 23. Mai, 9 bis 16 Uhr

Die Ausbildung findet im Verwaltungsraum vom Ausweg/Stadtmission (Jägerstraße 2) statt. Alles Übrige online
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Neue Straßenpiktogramme in der Zähringer Straße und in der Bötzinger Straße
Nicht überall im Freiburger Hauptverkehrsstraßennetz ist Platz für Radsteifen oder Radwege. Deshalb teilen sich Rad- und Autoverkehr an manchen Stellen die Fahrbahn. In diesen Straßen kommt es häufig zu Überholmanövern mit zu geringem Abstand. Die Folge: Radfahrer*innen fahren zu nah am rechten Fahrbahnrand an parkenden Autos vorbei – oder weichen regelwidrig auf den Gehweg aus. Beides führt zu gefährlichen Situationen. Deshalb hat das Garten- und Tiefbauamt neue Straßenpiktogramme in der Zähringer Straße angebracht. Die Bötzinger Straße folgt in den Nächten von Dienstag, 28. April, auf Mittwoch, 29. April, sowie von Mittwoch, 29. April, auf Donnerstag, 30. April.

Die Piktogramme verdeutlichen den Mindestsicherheitsabstand von einem Meter. Sie sollen Radfahrer*innen ermutigen, genügend Abstand zu parkenden Autos zu halten. Die Piktogrammketten zeigen nicht nur den Radfahrer*innen, wo sie auf der Straße fahren können. Sie signalisieren gleichzeitig auch den Autofahrer*innen, dass Radfahrer*innen auf der Straße fahren dürfen, um den Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos einzuhalten.

Autofahrer*innen müssen beim Überholen mindestens eineinhalb Meter Abstand zu Radfahrer*innen halten. In der Zähringer Straße bedeutet dies, dass zwischen der Isfahanallee und der Berggasse ein Überholen der Radfahrenden größtenteils nicht erlaubt ist. Dies galt bisher schon, mit den neuen Markierungen wird dies nochmal deutlicher. Der vorgeschriebene seitliche Mindestabstand von 1,50 m gilt auch dann, wenn mit unterbrochener Linie ein „Schutzstreifen“ für den Radverkehr markiert ist. Die Stadt bittet die Autofahrer*innen und Autofahrer darum, diese Vorgabe einzuhalten. Auch Radfahrer*innen werden erinnert, dass das Fahren auf dem Gehweg nicht erlaubt ist.
 
 

 
VAG: Umleitung im Gewerbegebiet Haid
Von Montag, 4. Mai 2026, bis Montag, 11. Mai 2026, werden die Busse der Linien 14 und 34 wegen Straßenarbeiten umgeleitet. In Fahrtrichtung Munzinger Straße wird die Haltestelle Burkheimer Straße einige Meter weiter in die Burkheimer Straße verlegt. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen.
 
 



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