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Samstag, 8. August 2026
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Verschiedenes

Unsere nächsten Verwandten entdecken
(c) Wilhelma Stuttgart
 
Unsere nächsten Verwandten entdecken
Menschenaffen im Mittelpunkt der Wilden Wochenenden

Spannende Mitmachaktionen und Wissenswertes rund um Bonobos, Gorillas, Orang-Utans & Co.

Am Sonntag, 2. August 2026, dreht sich in der Wilhelma alles um unsere nächsten tierischen Verwandten. Im Rahmen der zoopädagogischen Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ lädt das Team der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr zu einem abwechslungsreichen Thementag rund um die Großen Menschenaffen ein. Wie unterscheiden sie sich von anderen Primaten? Wo leben Bonobos, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans in der Natur – und wie sieht ihr Alltag aus? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Zoopädagoginnen und Zoopädagogen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach. Dabei werden alle heute lebenden Menschenaffenarten vorgestellt, ihre natürlichen Lebensräume erläutert und spannende Einblicke in ihre Lebensweise vermittelt.

Auch ihre Ernährung hält manche Überraschung bereit: Während Gorillas sich überwiegend pflanzlich ernähren, gehören bei Schimpansen und Bonobos gelegentlich auch kleinere Tiere zum Speiseplan. Zudem erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Wilhelmaschule, dass Menschenaffen gezielt Heilpflanzen einsetzen können – ein beeindruckendes Beispiel für ihre ausgeprägten Fähigkeiten. An zahlreichen Mitmachstationen wird das Wissen unmittelbar erlebbar. Abgüsse von Affenhänden laden zum Vergleichen ein, Beschäftigungsmaterialien können selbst ausprobiert werden. Außerdem lernt man, die Körpersprache der Menschenaffen zu entschlüsseln.

Der Thementag zeigt außerdem, wie eng das Leben der großen Primaten mit unserem eigenen Alltag verknüpft ist. Anhand von Palm- und Kokosöl erfährt man, in welchen Alltagsprodukten diese Rohstoffe stecken und welche Folgen ihr Anbau für die Regenwälder, besonders in Südostasien, haben kann. Gleichzeitig gibt das Team der Wilhelmaschule praktische Hinweise, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen kann.

Menschenaffen zählen zu den intelligentesten Tieren der Welt und verfügen über bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Damit sie auch in menschlicher Obhut geistig und körperlich gefordert bleiben, sind abwechslungsreiche Gehege, das Leben in sozialen Gruppen und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten unverzichtbar. Wie solche Beschäftigungsangebote entstehen, können die Gäste selbst ausprobieren: Gemeinsam gestalten sie aus Holzwolle, gesunden Leckerbissen und weiteren Materialien Beschäftigungselemente für die Menschenaffen der Wilhelma.

Alle heute lebenden Menschenaffenarten sind in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Deshalb engagiert sich die Wilhelma gemeinsam mit ihren Partnern weltweit für ihren Schutz. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt die Orangutan Foundation jährlich mit 35.000 Euro, um auf Borneo gerodete Waldflächen wieder aufzuforsten und wertvollen Lebensraum für Orang-Utans zurückzugewinnen. Zusätzlich fließen durch den Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Eintritt entrichten, jedes Jahr weitere Mittel in Projekte zum Schutz von Bonobos und Gorillas in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2026 bereits 40.000 €.

Der Thementag findet am Sonntag, 2. August 2026, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme einschließlich des Bastelangebots für Tierbeschäftigung ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma kostenfrei und im regulären Eintrittspreis enthalten.

zum Bild oben:
Westliche Flachlandgorillas sind eine von zwei Menschenaffenarten in der Wilhelma.
(c) Wilhelma Stuttgart
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Alarmstufe grün!
Wald-Parcours mit Tablets rund um das Waldhaus am Sonntag, 2. August

Warum sind Wälder und naturnahe Landschaften in Zeiten des Klimawandels so wichtig? Das erfahren Groß und Klein bei der Familienveranstaltung „Alarmstufe grün“ am Sonntag, 2. August, zwischen 11 und 14 Uhr. Ausgestattet mit Tablets durchlaufen die Teilnehmer*innen einen Wald-Parcours rund um das Waldhaus. Er dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Parcours ist geeignet für Familien oder Gruppen mit Kindern von 6 bis 15 Jahren. Mithilfe der Tablets lösen sie spannende Aufgaben, machen Experimente und fördern Kreativität und Teamwork. Spielerisch erfahren die Teilnehmenden dabei, welche Handlungen und Aktionen helfen, das Klima zu schützen und nachhaltiger zu konsumieren.

Während eventueller Wartezeiten gibt es am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Spannendes zu entdecken. Bitte an wetterangepasste Kleidung, Getränke, gegebenenfalls Sonnenschutz und Verpflegung denken. Das Waldhaus-Café ist sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter franz.irrenberg@sdw-bw.de oder telefonisch unter 0176 50740721. Die Veranstaltung wird von der Baden-Württemberg Stiftung und der Heidehofstiftung gefördert.

Die Öffnungszeiten des Waldhauses mit Ausstellung: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntage und Feiertage 12 bis 17 Uhr.
 
 

 
Brandschutzmaßnahmen im Innenstadtrathaus Freiburg
Die Bürgerberatung am Rathausplatz und die Tourist-Info der FWTM schließen vom 31. Juli bis 13. September

Im Sommer führt das Immobilienmanagement im „Alten Rathaus“ (rotes Gebäude) am Rathausplatz umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durch. Deswegen bleibt die Bürgerberatung von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 13. September, geschlossen. Die Dienstleistungen der Bürgerberatung werden in diesem Zeitraum an anderer Stelle angeboten:

Gelbe Säcke werden im weiterhin zugänglichen Eingangsbereich (Foyer zur Bürgerberatung) ausgelegt. Rote Müllsäcke gibt es in den Ortsverwaltungen und Ausgabestellen der ASF. Öffentliche Bekanntmachungen werden im zugänglichen Bereich im Innenstadtrathaus ausgehängt. Alle weiteren Leistungen der Bürgerberatung, zum Beispiel Beglaubigungen, bietet der Bürgerservice im Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) an. Die Tourist-Info der FWTM zieht von Freitag, 31. Juli, bis Freitag, 11. September, provisorisch in das Gebäude Rathausgasse 14.

Auf all diese Änderungen weist ein großes Schild im Eingangsbereich hin. Ab Montag, 14. September, sind die Bürgerberatung und die Tourist-Info wie gewohnt wieder vor Ort.

Der Zugang zu den Ämtern im Innenstadtrathaus ist über den Haupteingang und das Foyer zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin möglich.

Während der Schließung ist die Bürgerberatung telefonisch (0761/201-0) und per Mail (buergerberatung@freiburg.de) zu erreichen.
 
 

Nahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald
Schellsch halt mol (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH / Chris Keller
 
Nahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald
In jeder Region im Süden liegen versteckte Ecken, die nur die Einheimischen kennen. Ein Glück, dass es im Hochschwarzwald herzliche Gastgeber gibt, die dazu einladen, ihre Geheimtipps zu entdecken. Wo geklingelt werden darf, finden Gäste ein „Schellsch halt mol“-Schild vor der Haustür, denn „schellen“ ist das alemannische Wort für „klingeln“. Wenn der Winter Einzug hält, rückt man in der Region noch näher zusammen: Bei der „Stubede“ wird am Kachelofen gemeinsam Karten gespielt, musiziert, gewerkelt, erzählt und schnabuliert – ganz gleich ob einheimisch oder „neigschmeckt“.
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Zum Schutz von Igeln und anderen Kleintieren
Stadt untersagt nächtlichen Betrieb von Mährobotern per Allgemeinverfügung

Die Stadt Freiburg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den nächtlichen Betrieb von Mährobotern untersagt, um Igel und andere dämmerungs- und nachtaktive kleine Wirbeltiere zu schützen. Das Nachtfahrverbot gilt im gesamten Stadtgebiet. Konkret heißt das: Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ist für den Mähroboter Feierabend. Weitergemäht werden darf dann am Morgen des Folgetags eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Die Regelung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Eine Ausnahme gilt für Rasenflächen auf begrünten Dächern. Auf Antrag kann die Stadt außerdem eine Befreiung erteilen, wenn der Betrieb eines Mähroboters im öffentlichen Interesse liegt. Die Allgemeinverfügung ist online unter www.freiburg.de/bekanntmachungen einsehbar. Informationen gibt es außerdem unter www.freiburg.de/maehroboter.

Hintergrund für den Erlass der Allgemeinverfügung ist, dass es in Deutschland immer weniger Igel gibt. In den letzten 30 Jahren hat sich der Bestand fast halbiert. Intensive Landwirtschaft und Insektensterben machen ihm das Leben auf dem Land zunehmend schwer. Ein Großteil der verbliebenen Igel-Populationen hat sich aufgrund dessen in die Städte und Dörfer verlagert. Gärten bieten Igeln, anders als Ackerland, oft gute Bedingungen. Ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter ist daher eine einfache Möglichkeit, die bedrohten Tiere im urbanen Bereich zu schützen.
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Südbadische Gebrauchtwagen Messe wird eingestellt
Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) wird die Südbadische Gebrauchtwagen Messe nicht weiterführen. Die Entscheidung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen sowie vor dem Hintergrund einer strategischen Weiterentwicklung des Messeportfolios.

In den vergangenen Jahren hat sich der Markt für Gebrauchtfahrzeuge deutlich gewandelt: Digitale Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen hat sich verändert und klassische Vertriebsformate vor Ort verlieren an Relevanz. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Gebrauchtwagen Messe wider, die zuletzt von einer deutlich geringeren Zahl teilnehmender Autohäuser und einer reduzierten Besucherzahl geprägt
war.

Die FWTM steht bereits im Austausch mit den zuletzt teilnehmenden Autohäusern und bedankt sich ausdrücklich für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement.
 
 

Grüne Mystik: Spirituelle Touren im Nationalpark Schwarzwald
Schwarzwaldberge und Belchen (c) TMBW / Achim Mende
 
Grüne Mystik: Spirituelle Touren im Nationalpark Schwarzwald
Mit seinen dunklen Tannen, unergründlichen Seen und nebelverhangenen Anhöhen erscheint der Schwarzwald vielen als mystischer Ort. Wer hier gezielt nach spirituellen Angeboten sucht, wird auch schnell fündig. Etwa im Nationalpark: Verschiedene Touren führen zu den Kirchen und Kapellen entlang der Schwarzwaldhochstraße. Zwei „Schöpfungswege“ geben die Möglichkeit, „In himmlischer Ruhe“ und „Dem Himmel nahe“ zu wandern. Oder man begibt sich auf einen geistlichen Rundgang um den Mummelsee. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich den Outdoorangeboten des ökumenischen Netzwerks „Kirche im Nationalpark Schwarzwald“ anschließen.
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Verwaltung erweitert Bewohnerparkgebiet „Holbeinviertel“
Neue Regelung gilt ab Ende Juli

Im Süden des Holbeinviertels ist es für Anwohner*innen schwierig, einen Parkplatz zu finden, weil dort viele Autos aus anderen Quartieren sowie Pendler*innen parken. Deshalb erweitert die Stadtverwaltung das bestehende Bewohnerparkgebiet ab Dienstag, 28. Juli, bis zur Hans-Thoma-Straße.

Das erweiterte Bewohnerparkgebiet Holbeinviertel wird künftig begrenzt durch die Lorettostraße im Norden, die Hans-Thoma-Straße und den Roßhaldeweg im Süden, den Roßhaldeweg und die Matthias-Grünewald-Straße im Westen sowie weiterhin durch die Günterstalstraße im Osten. In der Lorettostraße gibt es ebenfalls eine Änderung: Die Hausnummern 1 bis 35 und die Günterstalstraße 56 gehören künftig nicht mehr zum Bewohnerparkgebiet „Unterwiehre 2“, sondern ebenfalls zum „Holbeinviertel“. Die alten Ausweise bleiben aber bis zum regulären Ablaufdatum gültig und können bis dahin in beiden Gebieten genutzt werden. Bewohner*innen der Lorettostraße können auf beiden Straßenseiten parken, egal ob sie einen Ausweis für die „Unterwiehre 2“ oder das „Holbeinviertel“ haben.

Der Platz um das Holbeinpferd bleibt von der neuen Regel ausgenommen, damit Pendler*innen weiterhin auf den ÖPNV umsteigen können. Das bislang tolerierte Parken auf dem unbefestigten Seitenstreifen in der Matthias-Grünewald-Straße und in der Holbeinstraße ist nach der Erweiterung nicht länger erlaubt, um die Situation für Fußgänger*innen zu verbessern und den Grünstreifen wieder herzurichten.

Wer im bisherigen Bewohnerparkgebiet „Holbeinviertel“ wohnt, muss nichts unternehmen. Bestehende Parkausweise gelten ab Dienstag, 28. Juli, für das ganze Gebiet. Wer im Erweiterungsgebiet wohnt, also dort gemeldet ist und nicht über einen privaten Stellplatz verfügt, kann ab Dienstag, 28. Juli, unter www.freiburg.de/bewohnerparkausweis für sein Fahrzeug einen Bewohnerparkausweis beantragen. Dieser kostet 100 Euro für sechs Monate und 200 Euro für zwölf Monate.

Personen mit einem blauen Behindertenparkausweis brauchen keinen Bewohnerparkausweis. Dasselbe gilt für Motorräder, Mofas und Mopeds, die auf dafür ausgewiesenen Stellplätzen parken, sowie für Elektroautos, die während des Ladens an Ladesäulen stehen. Das geht allerdings nur für maximal vier Stunden mit Parkscheibe.

Wer keinen Bewohnerparkausweis hat, muss künftig werktags zwischen 9 und 19 Uhr einen Parkschein lösen – am Automaten oder per Handy-App. Das Holbeinviertel gehört zur Gebührenzone 3. Damit sind pro Stunde 1,80 Euro und neun Euro für bis zu 24 Stunden fällig. Nach 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Parken kostenlos. Mehr Informationen auf online
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