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Verschiedenes
BrillenbĂ€rin Cashu © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Abschied und neue Perspektiven bei den BrillenbĂ€ren | BĂ€rin Cashu verlĂ€sst die Wilhelma â Fokus liegt kĂŒnftig auf der Zucht mit ihrer Tochter Suyana
Stuttgart, 29. April 2026 â Die BrillenbĂ€rin Cashu ist heute in den italienischen Parco Natura Viva in Bussolengo umgezogen. Die am 20. Dezember 2002 im Zoo ZĂŒrich geborene BĂ€rin lebte seit MĂ€rz 2021 gemeinsam mit ihrer Tochter Suyana in der Wilhelma. Mit ihrem Weggang werden nun die Voraussetzungen geschaffen, um kĂŒnftig einen mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r dauerhaft im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart zu halten und die Zucht gezielt voranzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der mittlerweile achtjĂ€hrigen Suyana, die sich in einem optimalen Alter fĂŒr die Fortpflanzung befindet.
Mutter und Tochter waren im MĂ€rz 2021 gemeinsam in die Wilhelma eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden beide Tiere zunĂ€chst bewusst nicht zur Zucht eingesetzt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die Fortpflanzung der Tiere gezielt steuert. In der modernen Zoohaltung ist es ĂŒblich, nicht alle Individuen gleichzeitig zur Zucht zuzulassen, um eine möglichst hohe genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten.
Sichere Sozialstruktur fĂŒr eine erfolgreiche Zucht
Mit Blick auf ihre biologische Entwicklung befindet sich Suyana nun in einem Alter, in dem eine erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlich wird. âUm eine langfristig stabile und genetisch vielfĂ€ltige Population zu sichern, ist es entscheidend, dass zuchtfĂ€hige Tiere zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werdenâ, erlĂ€utert Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. âMit Suyana haben wir eine BĂ€rin im besten Zuchtalter, fĂŒr die nun ein geeigneter Partner vorgesehen ist.â
Ein erster Versuch, Suyana mit dem mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r HubĂ€rt aus dem österreichischen Tierpark Herberstein zu verpaaren, blieb im Jahr 2025 erfolglos. Trotz mehrfacher Paarungen kam es zu keiner TrĂ€chtigkeit, was unter anderem mit der vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer von HubĂ€rt von etwas mehr als zwei Monaten zusammenhĂ€ngen könnte. FĂŒr die kommende Zeit ist daher geplant, einen mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r dauerhaft in der Wilhelma zu halten, um stabile soziale Bedingungen fĂŒr eine erfolgreiche Zucht zu schaffen.
Bedeutung fĂŒr den Artenschutz
Die koordinierten Erhaltungszuchtprogramme der EAZA (EEP) verfolgen das Ziel, eine gesunde Reservepopulation bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut aufzubauen und zu erhalten. Auch die Zucht von BrillenbĂ€ren erfolgt im Rahmen des EEP. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfĂ€ltigen Reservepopulation. In der Natur steht die Art unter Druck. Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Habitaten gefĂ€hrden die BestĂ€nde. Wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoos wie die Wilhelma leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag: Sie sichern nicht nur das Ăberleben einzelner Arten in menschlicher Obhut, sondern generieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten, Fortpflanzung und Haltung. Gleichzeitig fungieren sie als Bildungsorte, die Besucherinnen und Besucher fĂŒr die Bedeutung intakter Ăkosysteme sensibilisieren und konkrete ZusammenhĂ€nge zwischen Artenschutz und menschlichem Handeln vermitteln.
Mit der geplanten Integration eines mĂ€nnlichen Tiers ergeben sich kĂŒnftig spannende Einblicke in das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser faszinierenden Andenbewohner â ein weiterer Schritt im Engagement der Wilhelma fĂŒr den globalen Artenschutz.
Biologie und Lebensweise der BrillenbÀren
Der BrillenbĂ€r (Tremarctos ornatus) ist die einzige heute noch lebende BĂ€renart SĂŒdamerikas. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Anden von Venezuela bis Bolivien, wo er vor allem in NebelwĂ€ldern und hochgelegenen Bergregionen lebt. Charakteristisch sind die hellen, individuell Fellzeichnungen im Gesichtsbereich, die an eine Brille erinnern und jedem Tier ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. BrillenbĂ€ren ernĂ€hren sich hauptsĂ€chlich von pflanzlicher Kost wie FrĂŒchten, Beeren, NĂŒssen und Samen sowie gelegentlich von tierischer Nahrung wie Insekten oder Kleintieren. BrillenbĂ€ren sind auf der Roten Liste der IUCN als gefĂ€hrdet eingestuft. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Arbeiten fĂŒr die Hochspannungsleitungen Dietenbach | Tel-Aviv-Yafo Allee fĂŒr zwölf Wochen einspurig
FĂŒr den Bau eines neuen Hochspannungsmasts ist von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 24. Juli, ein Teil der Tel-Aviv-Yafo Allee gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Adelheid-Steinmann-StraĂe und der Opfinger StraĂe. WĂ€hrend der gesamten Bauzeit ist die StraĂe in beide Fahrtrichtungen einspurig.
Die aufwĂ€ndigen Arbeiten laufen auf den zwei Fahrspuren, die normalerweise Richtung Norden fĂŒhren. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen einspurig möglich: DafĂŒr wird in der ersten Woche der Mittelstreifen asphaltiert, damit der Verkehr in Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn wechseln kann.
Hintergrund: FĂŒr den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die kĂŒnftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31a verlĂ€uft. Die Arbeiten hierfĂŒr haben bereits Anfang MĂ€rz begonnen. | | | | | |
| Seehund Gina lebte seit 1993 im Zoo © Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger | | | | | Seehund Gina im Zoo Karlsruhe gestorben | Tier aufgrund altersbedingter Beschwerden erlöst
Im Zoo Karlsruhe ist der weibliche Seehund Gina gestorben. Sie wurde am 13. Juli 1992 im Tierpark Bern in der Schweiz geboren und lebte seit dem 3. November 1993 in Karlsruhe. Mit einem Alter von 33 Jahren zÀhlte sie zu den Àltesten Seehunden im europÀischen Zoobestand. Die Lebenserwartung von Seehunden liegt in der Regel bei etwa 30 bis 35 Jahren.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Zustand des Tieres zunehmend verschlechtert. Gina stand unter enger Beobachtung des Tierpflege-Teams sowie der ZootierÀrzte. Ihr Allgemeinzustand baute sichtbar ab, auch das Sehvermögen lieà deutlich nach. Zuletzt kam sie kaum noch aus dem Wasser und nahm seit einigen Tagen nahezu keine Nahrung mehr auf. Nach sorgfÀltiger AbwÀgung wurde das Tier von den VeterinÀren erlöst.
âWenn solche Charaktertiere sterben, ist es immer ein trauriger Moment. Viele Generationen von ZoogĂ€sten haben sie kennenlernen dĂŒrfen. Es ist aber auch sehr schön, dass sie ein solch hohes Alter erreichen durfteâ, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Der Körper wird nun im Rahmen der ĂŒblichen veterinĂ€rmedizinischen Routine in der Pathologie untersucht, um weitere Erkenntnisse ĂŒber den Zustand des Tieres zu gewinnen.
âMit dem Tod von Gina endet eine jahrzehntelange Tradition der Seehundhaltung im Zoo Karlsruhe. Wir werden mittelfristig den Bereich etwas umbauen und ihn den Seelöwen zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung stellen. Damit werden diese mehr Platz bekommenâ, erlĂ€utert Reinschmidt. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Mehr GrĂŒn fĂŒr den Platz der Alten Synagoge | Drei BĂ€ume in KĂŒbeln bringen bald zusĂ€tzlichen Schatten
Zentral und urban gelegen ist der Platz der Alten Synagoge nicht nur wichtig fĂŒr Veranstaltungen und Demonstrationen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort. An heiĂen Sommertagen konzentriert sich das Leben vor allem an den RĂ€ndern im Schatten der Platanen oder in der NĂ€he des Wasserspiels. Der Wunsch nach zusĂ€tzlichen BĂ€umen und mehr Schatten ist groĂ.
Kommende Woche stellt eine Fachfirma aus der Region im Auftrag der Verwaltung drei groĂe BaumkĂŒbel mit RundbĂ€nken auf, die ĂŒber die Sommermonate hinweg zusĂ€tzlichen Schatten spenden und neue Aufenthaltsorte schaffen. Die MaĂnahme ist Teil der Freiburger GrĂŒnoasen und lĂ€uft zunĂ€chst fĂŒr sechs Monate. Wenn sich die Lösung in der Testphase bewĂ€hrt, soll sie bleiben.
Zum Einsatz kommen KĂŒbel, die zwei Kubikmeter Substrat fassen. Darin fĂŒhlen sich auch groĂe BĂ€ume, die viel Schatten werfen, lange wohl. Durch einen integrierten Wasserspeicher und ein BewĂ€sserungssystem bekommen die BĂ€ume auch im Sommer ausreichend Wasser. Die RundbĂ€nke um die BĂ€ume laden zum Treffen, Ausruhen und Verweilen im Schatten ein.
Auf dem Platz der Alten Synagoge sind zusĂ€tzliche BĂ€ume, die im Boden wurzeln, nicht möglich: Unter der OberflĂ€che befindet sich ein komplexer Aufbau aus speziellem Beton mit einem ausgeklĂŒgelten EntwĂ€sserungssystem. Zudem befinden sich zahlreiche SchĂ€chte und Leitungen im Boden. Deshalb hat die Verwaltung nach einer alternativen Lösung gesucht.
Die Miete der drei BaumkĂŒbel inklusive Lieferung, Pflege und Wartung kostet fĂŒr die sechs Monate insgesamt rund 28.000 Euro. Bei einer spĂ€teren Ăbernahme wird der Mietbetrag vollstĂ€ndig auf den Kaufpreis angerechnet. | | | | | |
| | | | | | Antisemitischer Vandalismus an Foodtruck im Colombipark Freiburg | Gemeinsames Statement mit OberbĂŒrgermeister Martin Horn: Jede Form von Hass und Diskriminierung wird scharf verurteilt
An dem im Colombipark aufgestellten Foodtruck ist es zu antisemitischem Vandalismus gekommen. Die Stadt Freiburg sowie Vertrer*innen von zahlreichen Gemeinden und Institutionen verurteilen das entschieden. Der aktuelle Vorfall steht nicht fĂŒr sich allein. Bereits Ende Februar kam es im Seepark zu SachbeschĂ€digungen an der dort erstmals eingerichteten Ramadan-Beleuchtung. Beide FĂ€lle zeigen: Angriffe, die sich gegen Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Herkunft richten, treffen das friedliche Miteinander in der Stadtgesellschaft.
Der betroffene Foodtruck ist Teil eines neuen stĂ€dtischen Probelaufs: Seit diesem FrĂŒhjahr testet die Stadt erstmals Standorte fĂŒr mobile Gastronomie auf öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen. Der Standort im Colombipark gehört zu den zentralen und gut sichtbaren FlĂ€chen.
OberbĂŒrgermeister Martin Horn sagt: âWir haben in Freiburg gestern einen antisemitischen Vorfall erlebt â und leider ist das nicht das erste Mal, dass sich Hass gegen Religionen richtet. Erst vor wenigen Monaten wurde unsere Ramadan-Beleuchtung gezielt beschĂ€digt. Jetzt trifft es jĂŒdisches Leben im öffentlichen Raum. Das ist inakzeptabel. Die antisemitischen Schmierereien verurteile ich aufs SchĂ€rfste. FĂŒr Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus oder jede andere Form von Hass und Hetze ist in Freiburg kein Platz. Wer Einrichtungen beschĂ€digt und Menschen aufgrund ihrer Religion angreift, stellt sich gegen unsere Werte des respektvollen Miteinanders. Dem treten wir gemeinsam klar entgegen.â
Nikita Nikischin, Israelitische Gemeinde Freiburg: âNicht mal eine Woche stand die erste koschere Einrichtung in Freiburg seit dem Holocaust und der Zerschlagung jeglicher jĂŒdischen Infrastruktur in der Stadt vor ĂŒber 80 Jahren ohne einen Fall von antisemitisch motivierter massiver SachbeschĂ€digung. Und das auch noch beinahe direkt gegenĂŒber und keine 100 Meter entfernt vom NS-Dokumentationszentrum Freiburg. Ob die TĂ€ter sich dessen bewusst waren? Wir, als jĂŒdische Gemeinde, fĂŒhlen uns jedenfalls an Ă€ltere und jĂŒngere Geschichte erinnert. Wir bedanken uns bei Herrn Aloge und seiner Familie, dass sie dieses wunderbare und einzigartige Projekt realisierten und trotz aller Angriffe standhaft bleiben und weiter betreiben. Wir stehen bei jedem Schritt an ihrer Seite. Wir bedanken uns ebenfalls bei der Polizei fĂŒr die schnelle Reaktion und umgehende Aufnahme der Ermittlungen und der Stadtgesellschaft fĂŒr die SolidaritĂ€t und den Zusammenhalt. All das ist gerade fĂŒr uns weit mehr als nur Bekenntnis.â
EgalitĂ€re JĂŒdische Gescher Gemeinde: âWir, die EgalitĂ€re JĂŒdische Gemeinde Gescher Freiburg, verurteilen den Vandalismus durch Graffiti und dem Bekleben von antizionistischen Stickern am Jaffa-Foodtruck. Wir sind sehr besorgt ĂŒber die immer weiter voranschreitende Dekontextualisierung des Begriffes Zionismus. Zionismus bedeutet das Streben nach einem unabhĂ€ngigen JĂŒdischen Staat. Zionist ist somit jeder, der sich fĂŒr das Existenzrecht eines jĂŒdischen Staates ausspricht â ob jĂŒdisch, oder nicht. Israelbezogener Antisemitismus ist eine Gefahr fĂŒr uns alle.â
Yakov Gitler, Chabad Lubawitsch Freiburg e.V: âDie BeschĂ€digung des koscheren Foodtrucks in Freiburg ist ein Angriff auf jĂŒdisches Leben und erfĂŒllt uns mit groĂer BestĂŒrzung. Wir danken OberbĂŒrgermeister Martin Horn fĂŒr seine fortlaufende UnterstĂŒtzung der jĂŒdischen Gemeinschaft und sein klares Engagement fĂŒr ein respektvolles Miteinander in Freiburg. Wir stehen fĂŒr eine Stadt, in der jĂŒdisches Leben â wie alle Gemeinschaften â willkommen ist und sich zuhause fĂŒhlen kann.â
Ahmadiyya Muslim Jamaat Freiburg: âWir verurteilen jede Form von Gewalt und Hass entschieden und lehnen insbesondere religiös oder rassistisch motivierten Hass in aller Deutlichkeit ab. Dies widersprecht den Werten des friedlichen Zusammenlebens und steht im klaren Widerspruch zum Islam â ganz im Sinne unseres GrĂŒnders, des VerheiĂenen Messias Mirza Ghulam Ahmad, der dazu aufforderte: âVerbreitet Frieden auf Erden.ââ
Gesellschaft fĂŒr christlich-jĂŒdische Zusammenarbeit: âDie Gesellschaft fĂŒr christlich-jĂŒdische Zusammenarbeit ist empört ĂŒber den neuerlichen antisemitischen Vorfall und bedauert sehr, dass Bilal Aloge in existenzielle Schwierigkeiten kommt. Wir erklĂ€ren uns solidarisch mit ihm und sind bereit, ihn zu unterstĂŒtzen.â
Angela Heidler, Dekanin der Evangelischen Kirche Freiburg: âDer Angriff auf den Foodtruck mit koscherem Essen ist viel mehr als die SachbeschĂ€digung eines Gegenstands. Es ist ein Zeichen von Hass. Diesen erschĂŒtternden Angriff auf jĂŒdisches Leben und Religion in Freiburg verurteile ich zutiefst. JĂŒdisches Leben hat einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Bedrohung von Menschen und Missachtung von Religion und Lebensform haben keinen Platz. Solche AnschlĂ€ge wollen Spalten und auseinandertreiben. Sie sind der NĂ€hrboden fĂŒr Hass und Hetze. Das dĂŒrfen wir nicht zulassen. Wir stehen fĂŒr ein friedliches, respektvolles Miteinander, fĂŒr NĂ€chstenliebe und Offenheit, fĂŒr Toleranz und Vielfalt. Diese Haltung schafft Raum fĂŒr Zusammenhalt und lĂ€sst uns miteinander Menschen sein.â
Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg: âWir stehen ganz klar solidarisch an der Seite aller Menschen jĂŒdischen Glaubens â sie sind âunsere Ă€lteren Geschwister im Glaubenâ (Johannes Paul II.)â, so Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br. âPolitischer Dissens darf niemals mit Gewalt oder Hetzereien ausgetragen werden. Gewalt beginnt nicht erst dort, wo Menschen verletzt werden, sondern sie findet auch schon in EinschĂŒchterung und SachbeschĂ€digung statt.â
Jörg GrĂ€fingholt, Evangelische Allianz: âWie sollen wir reagieren? Zuerst lasst uns fĂŒr diese Menschen, die so etwas tun, beten. Und selber Gottes Liebe in unserer Stadt sichtbar machen. Sein Licht wird die Finsternis ĂŒberwinden. Und unseren Freunden vom Jaffa werden wir umso mehr zur Seite stehen.â
Thomas Richter, Vorstand Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen: âIch bin zutiefst betroffen, dass es in unserer Stadt Gewalt gegen jĂŒdische Einrichtungen gibt. Menschen jĂŒdischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen jeglichen Respekt. ZufĂ€llig war gestern die Vollversammlung der ACK; die Versammlung hat sich eindeutig und unmissverstĂ€ndlich gegen jeglichen Antisemitismus in Freiburg ausgesprochen. Die ACK steht fĂŒr ein friedliches Freiburg und wird sich immer dafĂŒr einsetzen. | | | | | |
| | | | | | Verwaltung legt Gestaltungskonzept fĂŒr Dietenbachaue vor | Seit Beschluss des Rahmenplans im Dezember 2020 werden bedeutsame Teilbereiche des neuen Stadtteils Dietenbach weiter konkretisiert. FĂŒr den Landschaftspark âDietenbachaueâ legt die Stadtverwaltung nun ein zukunftsweisendes Gestaltungskonzept vor. Es geht darum, einen der zentralen FreirĂ€ume des neuen Stadtteils zu einer naturnahen Parklandschaft unter Beachtung ökologischer Aspekte zu gestalten.
Dietenbach ist geprĂ€gt von drei groĂen GrĂŒnzĂŒgen, die den neuen Stadtteil gliedern. Neben dem Sport- und Bewegungspark, an der Schnittstelle zum Stadtteil Rieselfeld und dem zentral gelegenen KĂ€serbachpark, entsteht noch der 9,5 ha groĂen Stadteilpark âDietenbachaueâ. Die Dietenbachaue ist etwa drei Mal so groĂ wie der Stadtgarten und wird ein wichtiger Naherholungsraum fĂŒr die 16.000 Menschen im neuen Stadtteil. Der, von Auen- und WiesenflĂ€chen geprĂ€gte Freiraum, verbindet den alten bestehenden Dietenbachpark im SĂŒdosten mit der offenen Wald- und Wiesenlandschaft im Nordwesten und dient damit gleichzeitig als wichtiger Frischluftkorridor zur Klimaanpassung.
Um Hochwasserschutz zu sichern, musste der Dietenbach im Vorfeld durch den Bau von DĂ€mmen und RetentionsflĂ€chen ausgebaut werden, dabei wurde der GewĂ€sserlauf durch begleitende MaĂnahmen zudem ökologisch aufgewertet.
Beim Gestaltungskonzept fĂŒr die neue Dietenbachaue standen die Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen vor der Herausforderung den zu erwartenden Besucherandrang im zukĂŒnftigen Park mit den sensiblen Naturbereichen in Einklang zu bringen. HierfĂŒr werden unterschiedliche Gestaltungsbereiche angelegt, die in der NĂ€he des Bachlaufes dem Naturschutz gerecht werden, in der NĂ€he der Bebauung dagegen den Fokus auf die Freizeitnutzung legen.
Um den Dietenbach und den unmittelbaren Ufersaum zu schĂŒtzen, werden BĂ€ume, StrĂ€ucher und Wildstauden gepflanzt. Hier soll der respektvolle Umgang mit der Natur im Vordergrund stehen â nur an wenigen Uferstellen werden Besucher*innen gezielt an den Bach herangefĂŒhrt.
Neben dem ufernahen Auenbereich und von diesem durch arten-blĂŒtenreichen Langgraswiesen als Puffer getrennt, laden Parkwegen zum
Spazieren oder Joggen ein, dazu gibt es auch etliche Sitzgelegenheiten. Im Zentrum des Parks befinden sich dann groĂe RasenflĂ€chen fĂŒr Freizeitnutzungen wie Ballspiel, Yoga, Picknicken, Drachen steigen lassen und vieles mehr. An den ParkrĂ€ndern â direkt an den WohngebĂ€uden â werden ausgedehnte Promenaden, Rasen-Terrassen mit vielen Sitzgelegenheiten sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten angeboten, die barrierefrei ĂŒber Rampen und Wege zugĂ€nglich sein werden. Hier ist auch AuĂengastronomie geplant.
Die beigefĂŒgten Visualisierungen stellen den Charakter des Landschaftsparks in etwa 15 Jahren dar. Der erste Abschnitt des Parks soll allerdings mit Bezug der ersten Bewohner*innen zur Naherholung bereitgestellt werden. Zur genaueren Ausgestaltung der Freizeit- und Spielangebote wird es noch ein Beteiligungsverfahren geben. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Ănderung der MĂŒllabfuhr wegen dem 1. Mai | Wegen dem Tag der Arbeit am Freitag, 1. Mai, verschiebt sich die MĂŒllabfuhr am Freitag auf den Folgetag, also auf Samstag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und RestabfallbehĂ€lter und die Abholung der gelben SĂ€cke.
Das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck, der Recyclinghof Carl-Mez-StraĂe und die Verwaltung bleiben am 1. Mai geschlossen.
Alle Abfuhrtermine und Ăffnungszeiten sind auch in der Abfall-App oder auf unserer Homepage | | Mehr | | | |
| Minigolfanlage © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen | | | | | Freizeitspaà im Kurpark | Minigolfanlage in Bad Krozingen lÀdt zum Spiel ein
BAD KROZINGEN. Wenn die Tage lĂ€nger werden, lockt der Kurpark Bad Krozingen mit einem besonderen Freizeitangebot fĂŒr GroĂ und Klein: Die Minigolfanlage, idyllisch direkt neben dem Kinderspielplatz gelegen, hat ihre Tore fĂŒr die aktuelle Saison geöffnet. Die Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen eröffnet den Saisonstart der Minigolfanlage, am 1. Mai. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr kann hier wieder, passend zum FrĂŒhlingsstart, Minigolf gespielt werden. Interessierte Spielerinnen und Spieler sollten beachten, dass die letzte SchlĂ€gerausgabe um 17:15 Uhr erfolgt, um einen geregelten Spielablauf bis zum Ende der Ăffnungszeit zu ermöglichen.
Auch fĂŒr GĂ€ste, die nicht selbst zum SchlĂ€ger greifen möchten, bietet die Anlage einen Mehrwert: Der Eis- und GetrĂ€nkeverkauf ist wĂ€hrend der Spielzeiten ebenfalls fĂŒr externe Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Da das SpielvergnĂŒgen im Freien stattfindet, sind die Ăffnungszeiten maĂgeblich von der Witterung abhĂ€ngig. Die Kur und BĂ€der GmbH weist daher darauf hin, dass Ănderungen in AbhĂ€ngigkeit zur Wetterlage ausdrĂŒcklich vorbehalten bleiben.
FĂŒr weitere Informationen steht die Website www.bad-krozingen.info zur VerfĂŒgung. Telefonische AuskĂŒnfte erteilt die Tourist-Information unter der Nummer 07633/4008-163. | | Mehr | | | |
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