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Verschiedenes
(c) mitwelt.org | | | | | Regenrückhaltung: im Trockensommer vom Biber lernen ... | Der Hitze- und Trockensommer 2026 zeigt seine Folgen: Flüsse, Seen und Quellen führen deutlich weniger Wasser, viele Bäche trocknen aus. Die Gewässer erwärmen sich, Sauerstoffmangel und Fischsterben nehmen zu. Die Grundwasserstände sinken, die Trinkwasserversorgung gerät regional unter Druck. Landwirtschaft, Schifffahrt und Kraftwerke leiden unter Wassermangel. Atomkraftwerke werden abgestellt. Gleichzeitig steigen Waldbrandgefahr, Ernteausfälle und der Stress für Natur und Ökosysteme deutlich an.
Der von Fossil-Lobbyisten geleugnete und von der Wissenschaft und der Umweltbewegung angekündigte menschengemachte Klimawandel ist (nicht erst) im Hitzesommer 2026 in Deutschland angekommen.
Im Trockensommer vom Biber lernen ...
Ohne Erlaubnis, ohne Genehmigung, ohne Bauantrag und verbotenerweise macht der Biber das, was unsere Behörden schon lange machen müssten. Er sorgt für umweltfreundliche, dezentrale und nachhaltige Wasserrückhaltung und schafft einzigartige Biotope. Angesichts sommerlich trockenfallender Bäche und der damit verbundenen Vernichtung von Flora und Fauna benötigen wir schnell eine möglichst naturnahe Wasserrückhaltung für unsere Bäche im Gebirge, um Natur, Mensch, Fischen, Wasserkraftbetreibern und der Landwirtschaft zumindest mit einer Mindestwassermenge in Extremsommern dienen zu können. Wir brauchen viele, viele Teiche, Seen, Tümpel und aufgestaute Täler. Hochwasserschutz muss mit Regenwasserrückhaltung verbunden werden. Niederschlagswasser sollte im Gebirge und überall dezentral aufgefangen und in Trockenphasen kontrolliert ins Grundwasser und in die Fließgewässer abgeleitet werden.
Auch in Zeiten, in denen wir Menschen gerade täglich 100 bis 150 Arten ausrotten und unter Hitzesommern leiden, wird der Biber von manchen Menschen immer noch als Schädling dargestellt. Teilweise schwingt in den Debatten noch das alte, steinzeitliche Ausrottungsdenken mit. Doch der Biber macht ohne Bauantrag und verbotenerweise genau das, was eigentlich unsere Städte, Gemeinden und Behörden machen müssten, nämlich dezentrale Wasserrückhaltung.
Der Biber ist hier ein Vorbild und kein Schädling! Dort, wo er Probleme bereitet, finden sich Lösungen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Alt-)BUND-Geschäftsführer | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburgs neues Zentrum für Wiederverwendung | Die Fundfabrik öffnet ihre Türen
Das Gebrauchtwarenkaufhaus der ASF verbindet Secondhand, Reparatur, Umweltbildung und Begegnung
Auf 3000 Quadratmetern werden gebrauchte Waren angeboten
Mit der neuen Fundfabrik erhält Freiburg einen neuen Ort für gelebte Kreislaufwirtschaft. Das neu gebaute Gebrauchtwarenkaufhaus der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) öffnet am 8. August seine Türen für die Öffentlichkeit. Hier werden auf 3000 Quadratmetern gut erhaltene, gebrauchte Waren angeboten, die zuvor auf den Freiburger Wertstoffhöfen gespendet wurden. Nach einer Prüfung und Aufbereitung gehen sie zu fairen Preisen in den Verkauf.
Die Fundfabrik verfolgt ein innovatives Gesamtkonzept. Neben Wiederverwendung, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit wird sie auch zu einem Ort der Umweltbildung und sozialer Teilhabe. Denn auf den drei Etagen entstehen außer den Verkaufsflächen auch Räume und Angebote für Bildung, Begegnung sowie Reparaturwerkstätten.
Mit der Fundfabrik hat die ASF eines ihrer ambitioniertesten Vorhaben erfolgreich realisiert. Der neue Standort in der Liebigstraße 16, direkt neben dem Recyclinghof St. Gabriel, ist auch ein zentraler Baustein der Freiburger Abfallvermeidungsstrategie. Hier wird Wiederverwendung gefördert und werden die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in die Praxis umgesetzt. Gebrauchte Gegenstände erhalten ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont und Abfälle vermieden. In den Neubau investierte die ASF mehrere Millionen Euro. Zum Verkauf stehen über 120.000 gespendete Artikel bereit.
Vom Wertstoff zum Wertstück
Herzstück der Fundfabrik ist der Verkauf gut erhaltener Gebrauchtwaren. Möbel, Haushaltsartikel, Kleidung, Bücher, Fahrräder, Elektronik und viele weitere Alltagsgegenstände sind im Angebot. Die angebotenen Waren stammen größtenteils aus Spenden der Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Bereits seit 2023 verfügen alle städtischen Recyclinghöfe über eigene Annahmestellen, an denen gut erhaltene Gegenstände abgegeben werden können. Nach einem Qualitäts-Check, einer Reinigung und der Aufbereitung gelangen diese in den Verkauf. Über Pop-up-Stores auf Messen und Veranstaltungen, etwa auf dem ZMF oder der Greenflair, wurde das Konzept bereits vor der Eröffnung einem größeren Publikum vorgestellt.
Mehr als ein Gebrauchtwarenkaufhaus
Die Fundfabrik bietet ein nachhaltiges und modernes Einkaufserlebnis. Im Mittelpunkt stehen eine strukturierte Warenpräsentation und ein übersichtliches Sortiment. Die Bezahlung läuft bargeldlos. Gleichzeitig geht das Konzept über den klassischen Warenverkauf hinaus: So entstehen ein Repair-Café, Workshops, Upcycling-Angebote, Vorträge und weitere Veranstaltungen. Besucherinnen und Besucher erhalten hier praktische Anregungen, wie Produkte länger genutzt, repariert oder kreativ upgecycelt werden können. Die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Initiativen und lokalen Netzwerken macht die Fundfabrik zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs.
Das Veranstaltungs- und Bildungsprogramm wird nach der Eröffnung schrittweise aufgebaut. Zum Start liegt der Fokus zunächst auf dem Warenverkauf, welcher die Basis für einen langfristig tragfähigen Betrieb bildet.
Stimmen zur Fundfabrik
„Die Fundfabrik ist ein Gewinn für ganz Freiburg und ein weiterer Meilenstein der nachhaltigen Stadtentwicklung“, betont Oberbürgermeister Martin Horn. „Unser neues Gebrauchtwarenkaufhaus bringt viele Vorteile für Freiburg und vor allem für die Menschen der Stadt. Gutes landet nicht mehr auf dem Müll, das schont die Ressourcen. Und es entsteht ein großes neues Angebot an Waren zu fairen Preisen. Dazu kommt ein Bildungsangebot rund um die Themen Wiederverwendung, Reparatur und Upcycling. Die Fundfabrik macht deutlich, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen nicht Verzicht bedeuten muss, sondern neue Möglichkeiten eröffnet. Sie ist damit eine lokale Antwort auf viele große Fragen unserer Zeit.“
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit sieht die neue Fundfabrik als einen innovativen Ort der Kreislaufwirtschaft und hebt hervor: „Die Förderung der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit diesem neuen Angebot fördern wir die sogenannten 5 Rs Prinzipen „Refuse, Reduce, Reuse, Repair und Recycle“ und schaffen wir eine Kultur, in der Ressourcen wertgeschätzt und im Kreislauf gehalten werden. Upcycling zeigt, dass aus vermeintlichem Abfall neue Ideen, neue Produkte und neue Chancen entstehen können.“
„Mit der Fundfabrik hat die ASF eines ihrer ehrgeizigsten Projekte erfolgreich umgesetzt“, erklärt ASF-Geschäftsführer Michael Broglin. „Das innovative Konzept ist Synonym für aktiven Ressourcen- und Umweltschutz. Die Bauweise des Gebäudes gemäß Anforderungen der DGNB- und der QNG-Zertifizierung sowie des Effizienzgebäudestandards EG40 unterstreicht unseren Anspruch, Nachhaltigkeit konsequent umzusetzen – von der Planung über die Realisierung bis hin zum Nutzungskonzept. Dies umfasst neben ökologischen Aspekten auch soziale Verantwortung: Mit der Schaffung von Ausweicharbeitsplätzen in den Bereichen Verkauf, Werkstatt und Warenannahme bieten wir Beschäftigten, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen nicht mehr an ihrem bisherigen Arbeitsplatz tätig sein können, eine alternative Einsatzmöglichkeit.“
Darüber hinaus hat die gemeinnützige f.q.b. gGmbH Geschäftsflächen in der Fundfabrik für ihre eigene Kundschaft angemietet. Mit dem dort betriebenen Möbelladen schafft sie neue Chancen für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt häufig auf besondere Herausforderungen stoßen. Die Zusammenarbeit ergänzt das nachhaltige Konzept der Fundfabrik um eine weitere soziale Komponente.
Mit der Eröffnung der Fundfabrik, die sich in unmittelbarer Nähe des ASF-Betriebshofs befindet, fällt am Samstag, 8. August 2026, um 10 Uhr der Startschuss für Freiburgs neues Zentrum für Wiederverwendung und Nachhaltigkeit. Und eines ist schon jetzt ziemlich sicher: Wer kommt, wird fündig.
Öffnungszeiten der Fundfabrik:
Montag: geschlossen
Dienstag bis Freitag: 10 - 18 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen
Weitere Informationen gibt es unter www.Fundfabrik.de und www.abfallwirtschaft-freiburg.de. | | Mehr | | | |
| Vitu war zuletzt das älteste Okapi in ganz Europa © Wilhelma Stuttgart | | | | | Okapi-Senior Vitu in der Wilhelma verstorben | Ältester Okapi-Bulle Europas aus gesundheitlichen Gründen eingeschläfert
Ende Juli 2026 musste der Okapi-Bulle Vitu im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart aufgrund von alters- und krankheitsbedingten Leiden eingeschläfert werden. Der im Zoo von Basel zur Welt gekommene Vitu wurde 28 Jahre und 4 Monate alt. Vor seinem Tod war er das älteste Okapi in Europa. In den Wochen zuvor hatte sich Vitus Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert. Dr. Tobias Knauf-Witzens, leitender Tierarzt in der Wilhelma, erklärt: „Vitu konnte sich zuletzt nur noch schlecht fortbewegen. Er fraß kaum mehr und zeigte immer deutlichere Alterserscheinungen. Um unnötiges Leiden zu vermeiden, mussten wir die Entscheidung treffen, ihn zu euthanasieren. Nach der Obduktion wird sein Körper dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart für wissenschaftliche Zwecke übergeben.“
In die Wilhelma kam Vitu bereits 1999 im Alter von 1,5 Jahren. Zwischen 2005 und 2015 wurde er sechsmal Vater. Über verschiedene Zoos verteilt leben heute noch 17 seiner Nachkommen in insgesamt vier Generationen. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin verdeutlicht, warum das so bedeutsam ist: „In der Natur kommen Okapis ausschließlich in den Regenwäldern im Norden und Nordosten der Demokratischen Republik Kongo vor. Aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise und oft schwer zugänglicher Lebensräume weiß niemand genau, ob es von ihnen noch 10.000, 30.000 oder vielleicht doch mehr gibt. Fest steht jedoch: Lebensraumverlust, Wilderei und politische Instabilität bedrohen die Wildpopulation. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft das Okapi daher als „stark gefährdet“ ein. Eine Reservepopulation in menschlicher Obhut ist darum wichtig, um die Zukunft der Art zu sichern. Unser verstorbener Okapi-Bulle hat dafür einen wertvollen Beitrag geleistet.“
Bei Okapis handelt es sich um kurzhalsige Waldgiraffen. Sie erreichen eine Schulterhöhe von rund 1,5 Metern. Okapis ernähren sich fast ausschließlich von frischem Laub, was sie in zoologischen Gärten zu anspruchsvollen Pfleglingen macht. Trotz ihrer Größe wurde die Art, obwohl sie den Menschen im Kongo lange bekannt war, von europäischen Forschungsreisenden sehr spät entdeckt und erst Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich beschrieben. In Europa werden Okapis seit 1956 erfolgreich gezüchtet, in der Wilhelma seit 1989. Alle Zoos, die Okapis halten, leisten zudem einen alljährlichen finanziellen Beitrag für das Okapi Conservation Project, das sich im kongolesischen Ituri Forest für das Überleben der dortigen Okapi-Population einsetzt. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Carl-Kistner-Straße neu gestaltet | Breitere Gehwege, mehr Bäume und neue Radabstellplätze
Wünsche der Bürgerschaft sind zentral in die Arbeiten eingeflossen Breitere Gehwege, neue Radbügel und mehr Grün: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat die Carl-Kistner-Straße erfolgreich umgestaltet. Die Wünsche der Bürgerschaft spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Bauarbeiten liefen seit Ende Juni und wurden gestern im geplanten Zeitraum beendet. Auch die Kosten liegen im gesteckten Rahmen von rund 280.000 Euro.
Mit den Arbeiten hat die Stadt einen wichtigen Baustein des Verkehrskonzepts Haslach umgesetzt, in das die Ergebnisse einer großen Bürger*innenbeteiligung von 2023 bis 2025 eingeflossen sind. Das Konzept hat das Ziel, den Straßenraum im Stadtteil attraktiver zu gestalten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern.
Im Fokus der jetzigen Umgestaltung stand der Wunsch der Bürger*innen, die Carl-Kistner-Straße aufzuwerten. Daher gibt es nun an der Haltestelle „Dorfbrunnen“ breitere Gehwege, was dem Fußverkehr und der Barrierefreiheit zugutekommt. Außerdem sind zusätzliche Flächen entstanden, die mehr Nutzungsmöglichkeiten bieten.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Begrünung der Straße. Dazu hat das GuT sieben neue Bäume gepflanzt und bestehende Baumstandorte vergrößert, also versiegelte Flächen entsiegelt und zu Grünflächen umgewandelt. Die zusätzlichen Bäume verbessern das Stadtklima, spenden Schatten und erhöhen die Aufenthaltsqualität entlang der Straße.
Im Rahmen der Arbeiten wurden einzelne Kfz-Stellplätze in breitere Gehwege, Grünflächen und auch neue Fahrradabstellplätze umgestaltet.
Wie viele Parkplätze wo entfallen, war zuvor Thema in den Beteiligungsrunden mit Bewohner*innen, Gewerbetreibenden und Vertreter*innen des Stadtteils.
Die Veränderungen in der Carl-Kistner-Straße leistet einen wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität im Stadtteil. Das Verkehrskonzepts Haslach ist damit jedoch nicht beendet. Die Wünsche der Bürger*innen, wie zum Beispiel auch bessere Querungen, setzt das GuT Schritt für Schritt um. Als nächstes wird die Kreuzung Haslacher Straße / Markgrafenstraße fußgängerfreundlich und barrierefrei umgestaltet.
Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Anwohner*innen, Gewerbetreibenden sowie Verkehrsteilnehmenden für das Verständnis und die Geduld während der Bauzeit.
Weitere Infos gibt es online | | Mehr | | | |
| Sechslinge bei den Geparden © Zoo Basel | | | | | Zoo Basel: Sechslinge bei den Geparden | Die vom 4. auf den 5. Juni 2026 im Zoo Basel geborenen sechs Geparde wurden inzwischen tierärztlich untersucht, geimpft und gesext. Über die Geburt informierte der Zolli bereits Anfang Juli über die sozialen Medien. Allen sechs Jungtieren geht es gut, sie sind nun uneingeschränkt auf der Anlage zu sehen. Für Mutter Malaika (4), die im April 2024 aus Stuttgart in den Zoo Basel kam, ist es der erste Nachwuchs, um den sie sich aufmerksam und fürsorglich kümmert.
Die sechs Geparde, die Anfang Juni 2026 zur Welt gekommen sind, werden zunehmend aktiver. Sie erkunden die Anlage, tollen miteinander herum und ziehen sich zwischendurch in den Schatten unter dem Felsen zurück. Die Jungschar hält Malaika (4) auf Trab. Sie kümmert sich aufmerksam um ihren Nachwuchs, säugt und putzt ihn.
Vier Männchen und zwei Weibchen
Im Rahmen der tierärztlichen Untersuchung vor einigen Tagen wurden die sechs Jungtiere geimpft, ihr Geschlecht erkannt und ihr allgemeiner Gesundheitszustand überprüft. Allen sechs Tieren geht es gut. Es sind vier Männchen und zwei Weibchen. Zudem haben sie ihre Namen erhalten. Im Zolli beginnen alle Namen im selben Kalenderjahr geborener Tiere mit demselben Anfangsbuchstaben. 2026 ist das X-Jahr. Somit heissen die Männchen Xeros, Xolobeni, Xeric und Ximba, die Weibchen Xhosa und Xenia.
Gefährdete Art mit abnehmendem Bestand
Geparde (Acinonyx jubatus) werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet (vulnerable) eingestuft. Gemäss Schätzung leben in der Wildbahn weniger als 7’000 erwachsene Tiere und der Bestand nimmt weiter ab. Zu den grössten Bedrohungen zählen der Verlust ihres Lebensraums, Konflikte mit dem Menschen sowie der Rückgang ihrer Beutetiere.
Im Rahmen eines EAZA Ex-situ-Programms (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria) tragen Zoos dazu bei, langfristig eine genetisch gesunde Reservepopulation zu erhalten. Auch der Nachwuchs im Zolli ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Windrose am Schauinsland erneuert | Alle Gipfel und Landmarken sind jetzt verzeichnet und gut lesbar
Das Amt für Wohnraumentwicklung und Vermessung und das Forstamt haben gemeinsam die nicht mehr lesbare Windrose am Schauinsland ersetzt. Dabei wurden die Daten für die neue Platte auf dem Hausberg komplett überarbeitet und die Landmarken um die Freiburger Partnerstädte ergänzt. Man kann zwar nicht bis Wiwili oder Suwon schauen, aber es ist reizvoll zu sehen, in welche Himmelsrichtungen Freiburgs Partnerschaften reichen.
Die Windrose ist bereits seit Beginn des Sommers installiert und informiert beim Besuch des Gipfels über das Panorama. Tatsächlich sind alle sichtbaren Gipfel und Landmarken rund um den Schauinsland verzeichnet, dessen Gipfel 1284 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Den Sockel für die Windrose stellt die Interessengemeinschaft Natur- und Landschaftsschutzgebiet Schauinsland bis zum Winter fertig.
Für die neue Windrose musste das Amt für Wohnraumentwicklung und Vermessung die Vorlagen, die eine frühere Mitarbeiterin vor über 30 Jahren von Hand gezeichnet hatte, digitalisieren und redaktionell überarbeiten. Dann brachte eine Freiburger Fachfirma die Inhalte dauerhaft und witterungsbeständig auf die Tafel. In einem aufwendigen Verfahren wurden die Inhalte auf die Aluminiumoberfläche gedruckt, bevor sie dann eloxiert wurde. Die neue Windrose wird nun hoffentlich genauso viele Jahrzehnte überdauern wie die alte, die in den 90er Jahren installiert wurde.
Bei der derzeitigen Wetterlage muss man gar nicht bis in den goldenen Oktober warten: Bereits jetzt gab (und gibt) es Tage mit exzellenter Fernsicht, inklusive dem Alpen-Panorama von Montblanc bis Säntis, auf dem Freiburger Hausberg. | | | | | |
| (c) Amt für Brand- und Katastrophenschutz Freiburg | | | | | Freiburg: Barackenbrand in der Bettackerstraße | Am 6. August gegen 18:25 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle von einer Anrufenden über einen Brand in einem Gebäude in Freiburg informiert. Ein weiterer Anruf per Videocall bestätigte die Erstinformation.
Es brannte eine Baracke im Vollbrand. Der Brand konnte durch drei Atemschutztrupps mit Löschrohren der Feuerwehr Freiburg schnell gelöscht werden.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.
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| | | | | | Freiburg: Gefälschte Plakate zum Thema Hitze im Umlauf | Stadt prüft rechtliche Schritte - starker Kleber beschädigt Untergrund
In den vergangenen Tagen sind im Freiburger Stadtgebiet Plakate zum Thema Hitze aufgetaucht, die den Eindruck erwecken, von der Stadt Freiburg zu stammen. Sie verwenden unter anderem das Logo der Stadt sowie ein Bild von Oberbürgermeister Martin Horn. Die Stadtverwaltung stellt klar: Die Plakate stammen nicht von der Stadt Freiburg und wurden weder von ihr erstellt noch aufgehängt. Es handelt sich offenbar um eine politische Guerilla-Aktion.
Die Plakate werden von der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) entfernt. Dabei zeigt sich, dass sie mit sehr starkem Kleber angebracht wurden. Das erschwert nicht nur die Entfernung, sondern beschädigt zum Teil auch den Untergrund.
Die Stadt prüft rechtliche rechtliche Schritte. Dabei geht es etwa um die unbefugte Verwendung des städtischen Logos und Fotos des Oberbürgermeisters sowie vor allem um mögliche Sachbeschädigungen durch die Art der Anbringung.
Unabhängig davon nimmt die Stadt die Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger zum Thema Hitze, Klimawandel und Klimaanpassung sehr ernst. Nicht zuletzt die derzeitigen Hitzewellen zeigen, wie wichtig es ist, Städte an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Freiburg arbeitet seit vielen Jahren daran, Klimaschutz und Klimaanpassung voranzubringen.
Dass politische Botschaften mit einem scheinbar offiziellen Auftreten der Stadt verbreitet werden, ist leider kein neues Phänomen. Bereits in der Vergangenheit gab es vergleichbare Fälle, etwa mit gefälschten Anwohnerschreiben zum Stadttunnel, zu Parkplätzen oder gefälschten Plakaten im Zusammenhang mit dem Dietenbachwald.
Die Stadtverwaltung bedauert, dass Menschen getäuscht werden und missbilligt, dass durch die Anbringung der gefälschten Plakate Schäden entstehen. | | | | | |
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