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Verschiedenes
Bruno © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Nashörner im Fokus: Aktionstag in der Wilhelma | Welt-Nashorn-Tag am 22. September
Wie schnell kann ein Nashorn laufen? Warum braucht es trotz seiner Kurzsichtigkeit keine Brille? Und was haben Nashörner eigentlich mit Zebras und Tapiren gemeinsam? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Dienstag, 22. September, in der Wilhelma. Anlässlich des internationalen Welt-Nashorn-Tags lädt der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart von 11 bis 17 Uhr zu einem Aktionsstand vor der Nashornanlage ein.
Das Team der Wilhelmaschule bringt dabei nicht nur Wissenswertes über die Biologie der imposanten Großtiere mit, sondern auch reichlich Anschauungsmaterial. Unter anderem können die Besucherinnen und Besucher das naturgetreue Replikat eines Spitzmaulnashorn-Horns aus nächster Nähe betrachten. Beim Nashorn-Memory und einem Quiz lässt sich das neu erworbene Wissen gleich testen. Dabei dürften einige Fakten selbst ausgewiesene Tierfans verblüffen: Nashörner gehören wie Zebras und Tapire zu den Unpaarhufern. Nashornkälber kommen zunächst ohne Horn zur Welt, schon wenige Tage nach der Geburt beginnt es jedoch zu wachsen. Und behäbig sind die massigen Tiere keineswegs: Nashörner können Geschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometern pro Stunde erreichen.
Auch ihre Sinne halten Überraschungen bereit. Nashörner sehen zwar nicht besonders gut, gleichen das aber durch ein ausgezeichnetes Gehör und einen ausgeprägten Geruchssinn aus. Kommunikation funktioniert zudem über gemeinsame Dungplätze: Anhand der dort hinterlassenen Duftinformationen können die Tiere feststellen, welche Artgenossen sich in der Umgebung aufhalten. Und selbst akustisch zeigen Nashörner eine unerwartete Seite – neben Keuchen und Zischen gehören auch hohe Quietschlaute zu ihrem Repertoire.
Hinter dem spielerischen Zugang steht allerdings ein ernstes Thema. Weltweit existieren heute fünf Nashornarten: Breitmaul- und Spitzmaulnashorn in Afrika sowie Panzernashorn, Sumatra-Nashorn und Java-Nashorn in Asien. Alle sind bedroht: Wilderei und Lebensraumverlust haben ihre Bestände massiv dezimiert. Begehrt ist vor allem das Horn. In pulverisierter Form wird ihm in Teilen Asiens eine angebliche medizinische Wirkung, z. B. in der Krebsbekämpfung, zugeschrieben. Außerdem wird gemahlenes Nashornhorn als Statussymbol konsumiert, einzig und allein, um den eigenen Reichtum zur Schau zur stellen. Dabei besteht es nur aus Keratin – demselben Stoff, aus dem auch menschliche Haare und Fingernägel aufgebaut sind.
Mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro engagiert sich die Wilhelma gleich bei drei Projekten für Nashörner in ihren natürlichen Lebensräumen. Im südafrikanischen Greater Kruger Nationalpark unterstützt sie die „Black Mambas“. Die rein weibliche Ranger-Einheit setzt sich gegen Wilderei ein und leistet zugleich wichtige Bildungsarbeit in den umliegenden Gemeinden. Als Teil der „Black Mamba Conservation Alliance“ hat die Wilhelma seit 2022 bereits mehr als 100.000 Euro zu ihrer Arbeit beigetragen.
Besonders dramatisch ist die Situation des Sumatra-Nashorns. Nur noch wenige Dutzend Tiere leben in freier Wildbahn. Seit 2019 ist die Wilhelma strategischer Partner der International Rhino Foundation und hat rund 270.000 Euro in das von der indonesischen Naturschutzorganisation YABI betriebene Sumatran Rhino Sanctuary investiert. Dort werden Sumatra-Nashörner gezielt nachgezüchtet. Fünf Kälber sind in dem Schutzzentrum bereits zur Welt gekommen – angesichts eines geschätzten weltweiten Bestands von nur noch rund 40 Tieren ist jede einzelne Geburt von enormer Bedeutung. Nach diesem Vorbild soll auch auf Java eine Zuchtstation für das ebenfalls vom Aussterben bedrohte Java-Nashorn entstehen. Die Namen Sumatra- und Java-Nashorn täuschen darüber hinweg, dass beide Arten einst über weite Teile Südostasiens verbreitet waren. Heute haben lediglich kleine Restbestände auf den beiden namensgebenden indonesischen Inseln überlebt. Ohne menschliche Hilfe drohen auch sie, zu verschwinden.
Einen lebenden Botschafter für seine bedrohten Verwandten können die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma direkt neben dem Aktionsstand erleben: Panzernashorn Bruno. Der in der Wilhelma geborene Nashorn-Senior ist das älteste Panzernashorn, das derzeit in einem europäischen Zoo lebt. Bruno selbst hat einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seiner Art in menschlicher Obhut geleistet. Mehrfach sorgte er in der Wilhelma für Nachwuchs. Seine mittlerweile 24 Nachkommen leben heute in verschiedenen europäischen Zoos, unter anderem in Frankreich, Spanien, Portugal, Polen und Großbritannien. Der Welt-Nashorn-Tag macht damit unmittelbar vor seiner Anlage deutlich, wie eng Zoohaltung, Umweltbildung und Artenschutz miteinander verbunden sein können.
zum Bild oben:
Bruno, ein über 40 Jahre altes Panzernashorn, hat in der Wilhelma schon mehrfach für Nachwuchs gesorgt.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
| | | | | | Klimaschutzpreis „Climate First“ und Naturschutzpreis | Bis zum 15. November bewerben
Im kommenden Jahr vergibt die Stadt Freiburg wieder den Klimaschutzpreis „Climate First“ und den Naturschutzpreis. Beide Preise sind in diesem Jahr mit insgesamt 16.000 Euro dotiert. Interessierte können sich ab sofort bis zum 15. November unter www.freiburg.de/umweltpreise bewerben.
Der Klimaschutzpreis ist mit 11.000 Euro dotiert und zeichnet ambitionierte und innovative Projektideen in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. Wettbewerbsbeiträge können in Freiburg ansässige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen einreichen, aber auch Bürger*innen, Vereine, Verbände, Schulklassen und - gruppen. Neben neuen Projekten können auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.
Der Naturschutzpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt außergewöhnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, Verbände, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen können auch Anerkennungen ausgesprochen werden.
Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury unter Leitung von Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. Ihr gehören Mitglieder des Gemeinderats und mehrere Umweltschutzverbände an.
Verliehen werden die Preise am 26. Februar 2027 im Rahmen der GETEC Freiburg.
Ausschreibungsunterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen stehen ab sofort online auf www.freiburg.de/umweltpreise. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 15. November. Weitere Informationen gibt es im Umweltschutzamt bei Manuela Schillinger Telefon: 201-6110 oder per E-Mail unter manuela.schillinger@freiburg.de. | | Mehr | | | |
| | | | | | Allgemeinverfügung: Badeverbot im Kleinen Opfinger See aufgehoben | Gesundheitsamt rät aber weiterhin vom Baden ab
Die Stadt Freiburg hebt das Badeverbot am Kleinen Opfinger See auf. Zu einem Badeverbot kam es, nachdem bei einer Untersuchung der Wasserqualität im Auftrag des Landesgesundheitsamts ein deutlich erhöhter Wert für Cyanotoxine festgestellt wurde. Diese können beim Menschen Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und allergische Reaktionen hervorrufen und werden von Blaualgen produziert.
Eine erneute Untersuchung der Wasserqualität hat ergeben, dass der Wert für Cyanotoxine wieder gesunken ist und unterhalb des Leitwerts des Umweltbundesamts liegt. Eine geringe Belastung ist aber weiterhin vorhanden. Das Gesundheitsamt stuft das Risiko als gering ein, rät jedoch weiterhin vom Baden im Kleinen Opfinger See ab. | | | | | |
| Minigolf am Kurhaus (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus | BAD KROZINGEN. Mit dem Beginn des Herbstes neigt sich die Freiluftsaison bei den Freizeiteinrichtungen im Bad Krozinger Kurpark langsam dem Ende zu. Für Minigolf-Freunde und Ausflugsgäste gibt es jedoch noch Gelegenheit, die spätsommerlichen Tage aktiv im Grünen zu genießen.
Endspurt auf der Minigolfanlage beim Kurhaus
Die Minigolfanlage direkt neben dem Kinderspielplatz beim Kurhaus hat noch bis einschließlich Sonntag, den 27. September 2026, geöffnet. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Schläger und Bälle jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr ausgeliehen werden (letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr). Auch für Passanten und externe Gäste stehen der Eis- und Getränkeverkauf während der Spielzeiten offen. Bitte beachten Sie, dass wetterbedingte Änderungen der Öffnungszeiten vorbehalten sind.
Café am See und Übungsgolfanlage bis November geöffnet
Wer darüber hinaus den Goldener Herbst im Kurpark genießen möchte, findet am kleinen See den idealen Anlaufpunkt: Das Café am See mit seiner integrierten Übungsgolf-Anlage sowie dem Kinderspielplatz hat seine Türen noch bis zum 1. November 2026 geöffnet.
Die moderne 14-Bahnen-Übungsgolfanlage kombiniert Elemente des Rasengolfs mit klassischem Minigolf und bietet Spaß sowie Geschicklichkeitsherausforderungen für Jung und Alt. Das Café lockt mit italienischen Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachtem Kuchen, kühlen Erfrischungen sowie Eisköstlichkeiten. Zudem steht Familien ein Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz und Kletterparcours zur Verfügung. Auch Frisbees für den beliebten DiscGolf-Parcours im Kurpark können hier gegen Pfand ausgeliehen werden.
Das Café am See und die Übungsgolfanlage sind dienstags bis freitags von 13:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag). Die letzte Schlägerausgabe erfolgt jeweils 60 Minuten vor Schließung. | | | | | |
| Ulm: Münster (c) DSD / R.Rossner | | | | | Erneute Förderung für das Ulmer Münster | Die treuhänderische Julius Rohm-Stiftung in der DSD macht die Unterstützung möglich
Am Mittwoch, den 9. September 2026 um 13.30 Uhr übergab Dr. Julius Rohm im Ulmer Münster einen Fördervertrag in Höhe von 32.582,20 Euro für die dortigen Voruntersuchungen zur Restaurierung des Weltgerichtsgemäldes am Triumphbogen an Dekan Dr. Torsten Krannich. Rohm ist Stifter der Julius Rohm Stiftung zu Ehren von Julius Rohm, dem ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister von Neu-Ulm, in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, für die er den Vertrag aushändigt.
Die Untersuchung ist mit dem Aufbau eines Großgerüsts verbunden, dessen Kosten in Höhe von 370.000 Euro ebenfalls die Rohm-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziert. Die Voruntersuchung schafft die Grundlage für die Erarbeitung eines Restaurierungskonzepts des gesamten Gemäldes, so dass auch die Kosten für die Gesamtrestaurierung ermittelt werden können. Die Julius Rohm-Stiftung möchte auch diese Restaurierung möglich machen.
Das Gemälde gilt als das größte mittelalterliche Wandgemälde nördlich der Alpen. Auftraggeber waren die Kaufmannsfamilie Rottengatter sowie der Rat der Stadt, der sich auch selbst dargestellt findet. Das Gemälde entstand 1471. In einer Höhe von 42 Metern beherrscht Christus als Weltenrichter das Bild, darunter umringen sieben heilige Jungfrauen ein Lamm. Dargestellt sind außerdem 24 Patriarchen und Propheten des Alten Bundes und die 12 Apostel, die Mutter Gottes und Johannes der Täufer. Auf der einen Bildseite werden Märtyrer und Bekenner von Petrus an der Paradiespforte empfangen, links vom Weltenrichter werden die Verdammten von Teufeln in den Höllenrachen gestoßen.
Die Rohm-Stiftung fördert neben Arbeiten im Ulmer Münster auch die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, deren Gesamtinstandsetzung, die vor einigen Jahren erfolgte, sie ermöglicht hat. Im Ulmer Münster förderte die Stiftung bisher vor allem die Restaurierung der wertvollen Innenausstattung.
Mit dem Bau des Ulmer Münster, der Pfarrkirche einer selbstbewussten Bürgerschaft, im Zentrum der Altstadt wurde 1377 begonnen. Zwischen 1844 und 1890 wurde das Bauvorhaben mit der Ausführung der beiden Osttürme sowie des 161 Meter hohen Westturms abgeschlossen. Die Dachstühle erneuerte man damals in Eisen. Der monumentale, spätgotische Kirchenbau besitzt den zweithöchsten Kirchturm der Welt.
Das Ulmer Münster gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
| | | | | | Arbeiten am Brunnentürmchen: Baustelle an der B31 geht weiter | Die Baustelle am Brunnentürmchen startet in die letzte Phase: Ab Mittwoch, 16. September, laufen wieder Arbeiten für den Wiederaufbau des Brunnentürmchens. Die Baustelle befindet sich an der B31, Fahrtrichtung Autobahn im Bereich zwischen der Schwabentorbrücke und der Greiffeneggbrücke. Beide Fahrstreifen bleiben während der Bauzeit von rund zwei Monaten befahrbar.
Hintergrund: Das denkmalgeschützte Türmchen an der Nordseite der Dreisam ist über 120 Jahre alt und wurde im vergangenen Jahr abgebaut und umfassend saniert, weil es nicht mehr sicher stand. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Kanalarbeiten am Hauptfriedhof | Dammweg für zwei Wochen gesperrt
Der mittlerweile über hundert Jahre alte Mischwasserkanal entlang des Hauptfriedhofs muss saniert werden. Er weist altersbedingte Schäden auf. Um am Kanal arbeiten zu können, baut der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (ESE) einen neuen begehbaren Schacht in den Fuß- und Radweg am Dammweg. Dafür muss der Dammweg komplett gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 15. September, und dauern bis Freitag, 2. Oktober. Der Eingang zum Hauptfriedhof bleibt zu Fuß erreichbar. Eine Umleitung für Radfahrende ist ausgeschildert. | | | | | |
| (c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG | | | | | Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus | - Ab 2032 wird die VAG bis zu 3,7 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen
- Das deckt rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse
- Es entsteht eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs
Auf dem Betriebshof West der VAG entsteht eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Freiburg. Sie deckt ab 2031 rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse.
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) baut auf ihrem Betriebshof auf der Haid bis 2031 eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs. Dafür werden in vier Ausbaustufen alle geeigneten Dächer des Betriebshofs mit PV-Anlagen bestückt. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt. Mit einer Gesamtleistung von 3700 Kilowatt-Peak können 2031 bis zu 3,7 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Das wird rechnerisch rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse decken.
In der aktuellen Projektstufe werden eine von drei Straßenbahnabstellhallen sowie das neue Verwaltungsgebäude mit PV-Anlagen ausgestattet. Ein neues Technikgebäude bündelt den erzeugten Solarstrom. Über Trafostationen wird er je nach Bedarf im Betriebshof genutzt oder ins Stromnetz eingespeist. Die Arbeiten der ersten Projektstufe sind im Februar gestartet, der Netzanschluss ist für November 2026 geplant.
Das Projekt wurde bei einem Medientermin mit Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorständen Stephan Bartosch und Oliver Benz sowie Projektleiter Markus Burger vorgestellt.
Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 6,3 Millionen Euro. 4,1 Millionen fördert das Land Baden-Württemberg für Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie, 1,3 Millionen Euro bezuschusst die Stadt Freiburg mit dem Zukunftsfonds Klimaschutz.
Zudem ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1000 kWh geplant, der den produzierten Solarstrom speichern kann. Insgesamt können so zukünftig Schwankungen in der Stromproduktion und Preisschwankungen am Markt besser aufgefangen werden.
Lokaler Ökostrom unterstützt die Klimaziele Freiburgs
„Mit dem Projekt entsteht eine der größten Solaranlagen in Freiburg. Das zeigt, welches Potenzial vorhandene Dächer für die Energiewende haben“, sagte Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. „Freiburg will bis 2035 klimaneutral sein. Mit unserer Solaroffensive und Zuschüssen aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz unterstützen wir Investitionen in erneuerbare Energien ganz konkret vor Ort.“
„Durch die Umstellung der Busflotte auf Elektro – aber auch durch neue Stadtbahnstrecken wie Dietenbach – wird unser gesamter Strombedarf weiter steigen“, sagte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. „Der Strom aus der PV-Anlage wird direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird: im Betriebshof für das Laden der E-Busse.“
„Wir beziehen bereits 100 Prozent Ökostrom. Unser langfristiges Ziel ist es, so viel regionalen Ökostrom wie möglich zu nutzen“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach macht uns unabhängiger vom Energiemarkt und senkt langfristig die Energiekosten.“
PV-Anlagen in Ost-West-Richtung
Die PV-Anlagen sind nach Osten und Westen ausgerichtet. „Dadurch produzieren wir über den Tag verteilt mehr Strom als bei der klassischen Südausrichtung", sagte Projektleiter Markus Burger. „So kann etwa auch die Abendsonne genutzt werden, wenn viele Fahrzeuge auf dem Betriebshof sind.“
Einige Dachflächen sind aktuell von der VAG verpachtet. In den nächsten fünf Jahren laufen die Verträge aus, die alten Module werden von den Pächtern zurückgebaut und durch die VAG mit neuen und effektiveren Anlagen bestückt. Die PV-Module werden bei einem deutschen Unternehmen bestellt. Bei der Ausschreibung hat die VAG soziale und nachhaltige Kriterien berücksichtigt.
zum Bild oben:
Von links: VAG-Vorstand Stephan Bartosch, Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorstand Oliver Benz, VAG-Projektverantwortlicher Markus Burger
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG | | | | | |
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