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Dienstag, 24. März 2026
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Verschiedenes

Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
(c) DZT / Francesco Carovillano
 
Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
„Tatort“, „4 Blocks“ oder „SOKO Stuttgart“ – die Landeshauptstadt bietet mit ihrem Mix aus urbanem Großstadtflair und beschaulichem Quartiers-Charme die perfekte Kulisse für beliebte nationale Serien, aber auch echte Hollywood-Kassenschlager: Im US-amerikanischen Action-Spielfilm „The Avengers“ von 2012 kommt es ausgerechnet in Stuttgart zum Showdown zwischen den Superhelden. Gedreht wurde allerdings nicht in der Schwaben-Metropole selbst, sondern in einem von Set-Designern nachgebauten Stuttgart in Cleveland (Ohio). Dabei hat sich so mancher kuriose Fehler eingeschlichen, genauer hinschauen lohnt sich also. Dasselbe gilt für Kenner der Region bei den deutschen Kino-Dramen „Freier Fall“ und „Novemberkind“, für die in Ludwigsburg und Kornwestheim gefilmt wurde.

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Stuttgarter Schlossplatz mit Kunstmuseum und Königsbau (c) DZT / Francesco Carovillano
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Linie 15 und 24: Umleitungen in Gundelfingen wegen Bauarbeiten
Ab Donnerstag, 26. März 2026, bis voraussichtlich Anfang Juni 2026 wird ein Teil der Alten Bundesstraße in Gundelfingen wegen Bauarbeiten gesperrt. Dadurch wird die Buslinie 24 sowie einzelne Fahrten der Buslinie 15 durch das Industriegebiet Gundelfingen umgeleitet.

Beide Buslinien halten in Fahrtrichtung Gundelfingen Bahnhof dadurch zusätzlich an den Haltestellen Industriestraße, Hansjakobstraße, Klosterweg und der zusätzlichen Haltestelle Lindenstraße, die südlich der Kreuzung Lindenstraße/Alte Bundesstraße liegt. Die Haltestellen Sonne-Platz und Rosenstraße entfallen Richtung Gundelfingen Bahnhof. Die Haltestellen Schwarzwaldstraße und Auf der Höhe entfallen auf beiden Linien in beide Richtungen ersatzlos.

Die Linie 15 ist davon nur zu Tagesrandzeiten sowie sonntags betroffen.

Die Linie 24 fährt in Richtung Gundelfinger Straße ab Sonne-Platz über die Haltestellen Rathaus West, Vörstetter Straße, Klosterweg, Hansjakobstraße und Industriestraße.

Alle Fahrten finden Sie in der VAG-App.
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Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Riesenrundgemälde "Amazonien" im Gasometer (c) Gasometer Pforzheim
 
Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Im denkmalgeschützten Gasometer in Pforzheim präsentiert der Künstler Yadegar Asisi auf 3.500 Quadratmetern seine monumentalen 360°-Panoramen, die er aus Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei am PC zu einem Gesamtwerk verschmelzen lässt. Auf Stoff gedruckt wird dieses dann in dem Rundgebäude installiert. Durch ihren Eins-zu-eins-Maßstab kann man beim Besuch ganz in die raumgreifenden Bilder eintauchen und sich in andere Welten versetzen lassen. Mit seinem aktuellen Werk holt Asisi die Dschungelwelt Amazoniens in den Schwarzwald. Welches Motiv folgt, ist noch offen. Seine Fans erwarten aber schon gespannt, wohin die nächste Reise gehen wird.
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Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Schloss Heidelberg im Nebel (c) Staatl.Schloesser und Gärten Ba-Wü / Ralf Kuhlen
 
Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Mit seiner Altstadt, dem Neckar und dem berühmten Schloss zählt Heidelberg zu den beliebtesten Locations in Baden-Württemberg: Sean Connery drehte hier für den Mittelalter-Blockbuster „Der Name der Rose“. Der Medizin-Thriller „Anatomie“ mit Franka Potente spielt an der Universität der Studentenstadt. In „Die Apothekerin“ mimt Katja Riemann eine Einheimische. Und die Netflix-Romcom „Isi und Ossi“ treibt die Klischees der ungleichen Neckarstädte Heidelberg und Mannheim auf die Spitze. Auch die alte Salzsieder-Stadt Schwäbisch Hall hat bereits mehrfach Filmgeschichte geschrieben: Teile des Schwarz-Weiß-Klassikers "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann spielen in der Altstadt und die internationale Produktion „Die Päpstin“ nutzte sie ebenfalls als Szenerie. Neben „Hallywood“ muss sich aber auch Öhringen-Michelbach nicht verstecken: Mit der Filmbiografie "Rush" über die Formel-1-Legenden James Hunt und Niki Lauda schaffte es das kleine Örtchen international auf die große Leinwand.
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Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
(c) Stadt Freiburg
 
Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
Freiburgs Forstamt bringt die Wegweiser für Mountainbike-Strecken im Stadtwald auf den neuesten Stand. Sie folgen weiterhin dem bewährten Zielwege-System, zeigen an jeder Kreuzung alle möglichen Routen, nennen Entfernungen und die Höhendifferenz dorthin. Neben der Orientierung dienen die Schilder auch als Rettungstreffpunkte im Notfall. Zusammen mit der Wanderwegweisung des Schwarzwaldverein, die demselben Prinzip folgt, findet man sich unterwegs auch ohne Karte oder Handy gut zurecht.

Seit der letzten Erneuerung der Schilder sind schon zehn Jahre vergangen. Die erste Beschilderung, damals noch mit liebevoll selbst hergestellten Holztäfelchen, hatte das Forstamt bereits 1996 angebracht. Seit 2004 sind die Mountainbike-Strecken nach Naturpark-Standard beschildert, 2016 erfolgte die erste Erneuerung. Seit es die Wegweiser gibt, erleichtern sie die Besucherlenkung; Konflikte zwischen Mountainbikenden und anderen Erholungssuchenden im Wald sind selten geworden.

Freiburgs Mountainbike-Streckennetz umfasst 166 Kilometer, ohne Anschlussstrecken an die Nachbarwegenetze. Ein knappes Sechstel der Strecken (15 Prozent) entfällt auf schmale Wege unter 2 Meter Breite – das ist regional wie überregional ein Rekordwert. Das Wanderwegenetz, das der Schwarzwaldverein beschildert, ist mit 238 Kilometer sogar noch länger.

Die nun anstehende Erneuerung der Wegweiser kostet 3.000 Euro und wird von der Stadtkasse bezahlt. Die erstmalige Beschilderung im Jahr 2004 hatte 6.400 Euro gekostet, davon hatte der Naturpark 3.400 Euro übernommen. Die Kontrolle der Wegweiser und den Ersatz defekter oder fehlender Wegweiser übernimmt Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk – natürlich klimafreundlich mit dem Lasten-E-Bike. Die Aktion soll etwa drei Wochen dauern.

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Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk (links) und Andreas Schäfer vom städt. Forstamt
(c) Stadt Freiburg
 
 

 
Beschäftigung fördern und Schulabbrüche verhindern
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) unterstützt Projekte

Wer Projektideen hat, kann bis Montag, 1. Juni, Zuschüsse für 2027 beantragen

Wie können Menschen in Ausbildung oder Beschäftigung gebracht werden, die es schwer am Arbeitsmarkt haben? Und wie lassen sich Schulabbrüche verhindern? Wer Projektideen hat, kann bis Montag, 1. Juni, beim Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) Zuschüsse für 2027 beantragen. Rund 188.000 Euro stehen für das kommende Jahr in Freiburg zur Verfügung.

ESF Plus ist das zentrale Instrument der Europäischen Union zur Beschäftigungsförderung. Es unterstützt benachteiligte Arbeitslose dabei, einen besseren Zugang zu Beschäftigung zu bekommen. Zudem will der Sozialfonds mit niedrigschwelligen außerschulischen Angeboten Schulabbrüche verhindern. Deshalb fördert ESF Plus verstärkt Angebote für Schüler*innen, die als „nicht praktikumsreif“ gelten oder nicht auf Unterstützungsangebote von Schule und Jugendhilfe reagieren.

In der kommenden Förderperiode liegt der Fokus auf Menschen mit psychischen Belastungen und schwer erreichbaren Personen – sowohl bei der Förderlinie für benachteiligte Schüler*innen und marginalisierte junge Menschen als auch bei der Förderlinie für besonders schwer zu vermittelnde Langzeitarbeitslose. Darüber hinaus sind Projekte, die Quartier- und Sozialraum berücksichtigen, willkommen.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und den Förderschwerpunkten gibt es unter www.freiburg.de/esf, telefonisch bei der ESF-Geschäftsstelle Freiburg (Christine Asal, 0761 201-3687) sowie unter www.esf-bw.de. Die Antragsunterlagen für die regionale Förderung 2027 finden Interessierte im ELAN-Portal (Elektronisches Antragsverfahren) unter https://elan.esf-bw.de. Hier gibt es auch umfassende Informationen zur Antragstellung. Eine Kopie des Antrags ist per E-Mail bei der ESF-Geschäftsstelle Freiburg einzureichen (esf@freiburg.de).

Gefördert werden Projekte mit ein- und zweijähriger Laufzeit und gesicherter Kofinanzierung. Sie müssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein und die EU-Charta der Grundrechte einhalten. Erwünscht sind Projekte, die nicht nur die Jobvermittlung, sondern auch die soziale und digitale Teilhabe in den Blick nehmen.

In der Förderperiode für das Jahr 2025 erhielten drei Projekte aus Freiburg Förderung vom ESF Plus. Eines davon war das Projekt „Neue Wege 4.0“ der Volkshochschule (VHS). Es richtete sich an Schüler*innen des zweiten Bildungswegs, die im bestehenden Fördersystem nicht berücksichtigt werden. Die VHS unterstützte die Teilnehmenden dabei, eine neue berufliche Perspektive zu entwickeln. Von den 16 Teilnehmenden konnten fünf eine Ausbildung beginnen oder eine Arbeitsstelle antreten, ein Teilnehmer hat ein FSJ begonnen und eine Teilnehmerin hat eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle gefunden. Besonders erfolgreich war die gemeinsame Erstellung von Online-Bewerbungsunterlagen. Diese sind mittlerweile meist Voraussetzung, um sich bei Unternehmen vorstellen zu können. Vielen Teilnehmenden fehlten dazu zu Projektbeginn noch die technischen Kompetenzen und die notwendige Ausstattung.

Zwei ESF Plus-Projekte der gemeinnützigen Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB) aus dem vergangenen Jahr zeigen, wie vielfältig das Förderspektrum ist. Mit dem Projekt „Berufsorientierung Richtung Ausbildung“ unterstützte die FQB junge Menschen dabei, Praktika zu finden. Die Teilnehmenden bekamen die Möglichkeit, sich auszuprobieren, aus Fehlern zu lernen und Erfahrung für den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu sammeln. Das Projekt „INDIGO – integrativ – digital – gesundheitsorientiert“ richtete sich hingegen an Langzeitarbeitslose, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. In der individuellen Betreuung ging es darum, die Bedürfnisse der Teilnehmenden herauszufinden und die Voraussetzungen für ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu benennen. Das Projekt führte die FQB mit dem Caritasverband Freiburg-Stadt und dem Diakonischen Werk Freiburg durch.

Hintergrund: Der Europäische Sozialfonds Plus
Der Europäische Sozialfonds Plus in der Förderperiode 2021 bis 2027 fördert den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa und unterstützt künftig auch das Politikziel „Ein sozialeres Europa“. Die Mittel decken Förderbedarfe, die nicht (allein) aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen finanziert werden können. In der Förderperiode 2021 bis 2027 stehen dem Land Baden-Württemberg knapp 220 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 76 Millionen in die Förderung von Projekten vor Ort zur Beschäftigungsförderung und zur Armutsbekämpfung. Sie werden anteilig zu 30 bis 40 Prozent finanziert. Eine Ko-Finanzierung mit anderen ESF-Mitteln ist nicht möglich. Die Mittel werden über das Sozialministerium des Landes an die Stadt- und Landkreise verteilt. Dort schlagen die regionalen ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten Anträge den Zuschlag bekommen.
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Mehr gegenseitige Rücksichtnahme im öffentlichen Raum
Schwerpunktwoche an der Dreisam:
Städtischer Vollzugsdienst hat bei Kontrollen 177 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Der Frühling ist da – das schöne Wetter lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Auch am Dreisamufer ist wieder deutlich mehr los. Doch nicht alle, die dort Erholung suchen, halten sich dabei an die Regeln – so gibt es auch vermehrt Beschwerden. Der städtische Vollzugsdienst (VD) des Amtes für öffentliche Ordnung hat deshalb in der vergangenen Woche im Zeitraum vom 2. bis zum 7. März verstärkt am Ufer der Dreisam kontrolliert.

Unter anderem hat der VD darauf geachtet, ob Gassigänger*innen die Leinenpflicht einhalten, ob sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen und ob sie gültige Hundemarken vorweisen können. Außerdem wurden verstärkt Fahrradfahrer*innen in den Blick genommen. 124 Radelnde haben eine kostenpflichtige Verwarnung erhalten, weil sie unerlaubt auf der Fußgängerseite gefahren sind und damit insbesondere ältere Menschen gefährdeten haben.

Insgesamt hat der VD 177 Verstöße gegen die Rechtsverordnung zum Schutz der Dreisam festgestellt, die mit Verwarnungs- oder Bußgeldern geahndet werden. Positiv fiel auf, dass es keine größeren Müllansammlungen gab.

„Dass wir in Freiburg die Dreisam und ihre Ufer als Erholungsgebiet haben, ist ein echtes Privileg. Ich habe wie viele andere auch aber kein Verständnis dafür, wenn Einzelne sich nicht an die Regeln halten, Hundehaufen liegen lassen oder mit dem Rad auf dem Fußweg Spaziergänger*innen in Gefahr bringen. Mit der Präsenz des Vollzugsdienstes wollen wir die Menschen ansprechen, aufklären und wenn nötig auch sanktionieren. Damit alle verstehen: Gegenseitige Rücksichtnahme – das ist das A und O“, so Bürgermeister Stefan Breiter.

Hinweise aus der Bevölkerung nimmt der städtische Vollzugsdienst weiterhin unter T. 0761 201-4923 entgegen.
 
 

 
Startschuss für die erste Freiburger Pilot-Schulstraße in Tiengen
Großer Aktionstag zum Auftakt am Samstag, 21. März

Mit einem bunten Aktionstag wird am Samstag, 21. März, die erste Freiburger Pilot-Schulstraße an der Markgrafenschule in Tiengen eröffnet. Von 11 bis 15 Uhr lädt die Schule gemeinsam mit der Kita Tausendfüßler sowie der Stadt-und Ortsverwaltung dazu ein, die Maierbuckstraße mit Leben zu füllen. Geboten ist ein buntes Mitmachprogramm mit Spielmobil, Kinderschminken, Kreidemalen, Feuerwehrlöschzug und weiteren Überraschungen. Auch für Essen, Trinken und Musik durch den Kinderchor und Jugendmusikverein ist gesorgt. Der Startschuss fällt mit einem kleinen Wettrennen, zu dem Oberbürgermeister Martin Horn, Baubürgermeister Martin Haag, Schulleiterin Sarah Puls, Ortvorsteher Oliver Schlatter und ausgewählte Kinder gegeneinander antreten.

Die erste Freiburger Schulstraße startet mit einem vorerst einjährigen Testlauf. Möglich wird die Umwidmung der Maierbuckstraße zur Schulstraße durch einen Erlass des Landesverkehrsministerium vom vergangenen August: Dieser definiert erstmals klar, was Schulstraßen und Schulzonen sind und enthält Vorschläge, wie Kommunen sie rechtssicher einführen können. Die Stadt Freiburg nutzt diesen Baustein nun, um die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen weiter zu verbessern.

Eine Schulstraße umfasst einen oder mehrere Straßenabschnitte vor einer Schule, der zu bestimmten Zeiten für den Autoverkehr gesperrt wird – typischerweise zu Schulbeginn und -ende. Nach eingehender Prüfung verschiedener Standorte fiel die Wahl für das erste Pilotprojekt auf die Markgrafenschule in Tiengen, da hier wiederholt gefährliche Situationen für Kinder im direkten Schulumfeld beobachtet wurden, besonders zu den Hol- und Bringzeiten. Die Schulstraße soll den Durchgangsverkehr vor der Schule reduzieren und so die Sicherheit und selbständige Mobilität der Kinder erhöhen.

Konkret wird die Maierbuckstraße deshalb ab Samstag, 21. März, zwischen der Tunibergstraße und der Maierbuckallee testweise für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Sperrung gilt Montag bis Freitag von 7.30 bis 8.30 Uhr sowie von 12.45 bis 14.15 Uhr. Eltern, die ihre Kinder weiterhin mit dem Auto bringen wollen, können die bestehende Hol- und Bringzone in der Maierbuckallee nutzen. Für Radfahrer*innen und Anwohner*innen des gesperrten Abschnitts gilt das Durchfahrtsverbot nicht. Ergänzend soll eine neue Parkordnung dazu beitragen, den Verkehr außerhalb der Sperrzeiten zu verlangsamen und Falschparken zu vermeiden.

Das Pilotprojekt wird durch vielfältige Info-, Mitmach- und Unterstützungsangebote begleitet: Während der einjährigen Testphase werden die Auswirkungen vor Ort beobachtet und evaluiert. So gibt es Verkehrszählungen und eine Online-Umfrage auf der städtischen Webseite, auf der alle Betroffenen Rückmeldungen geben können. Die Schulkinder werden zudem direkt befragt. Ebenso wird untersucht, wie sich die Schulstraße auf den Hol- und Bringverkehr der Eltern auswirkt. Auf Basis der fortlaufenden Erhebungen wird über die Fortführung oder notwendige Anpassungen entschieden. Kinder und Anwohner*innen waren vorab auch zu Begehungen eingeladen.

Die Stadt Freiburg setzt sich seit Jahren auf verschiedene Weise für sichere Schulwege und eine selbstständige Mobilität von Kindern ein, etwa durch den Bau von sicheren Querungsstellen, Tempo-30-Regelungen, Hol- und Bringzonen sowie Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr. Ergänzend werden aktuell Mobilitäts- und Infoangebote entwickelt, welche die Kinder motivieren sollen, selbst zu Fuß, mit dem Rad, ÖPNV oder Roller zur Schule kommen. Hinweise und Anfragen von Schulen und Eltern werden in einer eigens eingerichteten „Koordinierungsstelle für sichere Schulwege“ in der Stabsstelle Mobilität systematisch bearbeitet. Ziel ist es, gemeinsam mit den Beteiligten für jedes Schulumfeld passende Maßnahmen zu entwickeln. Um die sichere und selbstaktive Mobilität von Kindern auf dem gesamten Schulweg zu fördern, initiiert die Stadt zudem einen „Strategieprozess für ein schulisches Mobilitätsmanagement“ mit allen relevanten Akteuren*innen.

„Wir freuen uns, dass wir die Schulstraßen nun als neues Instrument in diesem Maßnahmenkatalog aufnehmen und erproben können. Die Beschränkung des motorisierten Verkehrs vor Schulen zu bestimmten Zeiten verbessert die Sicherheit für unsere Kinder“, so Oberbürgermeister Martin Horn. „Der Start für die erste Testphase markiert den Beginn eines Prozesses, dem weitere Schritte folgen werden“, ergänzt Baubürgermeister Martin Haag und verrät: „Aktuell laufen Prüfungen, ob sich im Mooswald der Bereich „Am Hägle“ mit den Wentzinger Schulen, der Paul Hindemith Grundschule und dem evangelischen Kindergarten als weiteres Pilotprojekt für eine Schulstraße eignet.“

Wer Fragen zur neuen Schulstraße hat, kann sich per Mail an die Stabsstelle Mobilität wenden: schulwege@freiburg.de.
 
 



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