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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Schritt für Schritt zu mehr Ruhe | Verwaltung setzt Lärmaktionsplan weiter um
Tempo 30 künftig auch in Breisacher Straße
Ab kommender Woche wird es an der Breisacher Straße ruhiger: Künftig gilt im Abschnitt von der Berliner Allee bis zur Eisenbahnüberführung der Rheintalbahn rund um die Uhr Tempo 30. Als Lückenschluss wird auch die Straße Zur Unterführung bis zur Friedrichstraße / Bismarckallee in die neue Regelung einbezogen. Bisher gilt dort Tempo 50. Die Verwaltung passt die Ampelsteuerung und die Beschilderung entsprechend an.
Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online | | Mehr | | | |
| (c) mitwelt.org | | | | | Fußball-WM 2026: Trump, Infantino, FIFA & Gier | Fußball kann eine wunderbare Sportart sein, und er begeistert Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Das Spiel verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft, fördert Teamgeist, Fairness und Bewegung. Durch seine einfachen Regeln kann es fast überall gespielt werden und schafft gemeinsame Erlebnisse, die Grenzen von Sprache, Kultur und Alter überwinden. Gerade deshalb gilt Fußball als eine der beliebtesten Sportarten der Welt.
Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht nicht für die oben genannten Werte und nicht für Fair Play.
Schon die Fußball-Weltmeisterschaften in den Autokratien Russland und Katar zeigten, dass der FIFA Profite wichtiger sind als Menschenrechte. Dies gilt auch für die kommende Weltmeisterschaft 2034 in der „guten Diktatur“ Saudi-Arabien.
Auch 2026 stellt die FIFA (wieder einmal) wirtschaftliche Interessen und Gier über die sportlichen und gesellschaftlichen Aspekte. Sie prognostiziert für den Vierjahreszyklus (2023–2026) Einnahmen von über 13 Milliarden US-Dollar und peilt damit erneut einen historischen Rekordgewinn an. Die Eintrittspreise liegen deutlich höher als bei früheren Weltmeisterschaften. Grund ist ein höchst profitables dynamisches Preissystem („Dynamic Pricing“), das sich an der Nachfrage orientiert.
Um die Profite zu erhöhen, wurde das Turnier aufgebläht. Die WM 2026 wird erstmals mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Das bringt Qualitätsverluste und eine höhere Belastung für die Spieler. Nach Berechnungen der britischen Organisation „Scientists for Global Responsibility“ (SGR) wird die Drei-Länder-WM 2026 die klimaschädlichste in der bisherigen Geschichte des Turniers. Die Treibhausgasemissionen werden sich im Vergleich zum Durchschnitt der vorherigen vier Endrunden nahezu verdoppeln. Grund sind neben der Erweiterung des Turniers von 32 auf 48 Mannschaften vor allem die großen Distanzen, die meist mit Flugzeugen zurückgelegt werden müssen.
Drei-Länder-WM: Gegeneinander statt miteinander
Die Fußball-WM findet in einer Zeit statt, in der US-Präsident Donald Trump Kanada mit Annexion und Mexiko mit Militärschlägen droht. Trump hat an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen lassen, und beide Länder werden mit hohen Strafzöllen überzogen. Vor den Spielen ist die Menschenrechtslage nur in Kanada gut. Mexikos Alltag ist geprägt von 133.500 verschwundenen Menschen, organisierten Kartellen, korrupten Behörden und fortschreitender Militarisierung. Die USA, in denen drei Viertel aller WM-Spiele stattfinden, befinden sich in einem regelrechten Menschenrechts- und Demokratienotstand. Die Menschenrechtsorganisation Sport and Rights Alliance hat kurz vor Turnierbeginn vor einer WM in einem „Klima der Angst“ gewarnt.
Infantino & Trump
Der verhaltensoriginelle US-Präsident Trump steht für eine rechtslibertäre Politik der Gier, der Demokratiegefährdung und Klimazerstörung, für Menschenrechtsverletzungen und für Kriege.
Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino steht zu Recht regelmäßig in der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs massiv voranzutreiben. Er führt den Verband autoritär und sichert sich durch intransparente Geldflüsse an kleinere Verbände seine Macht.
Infantino und Trump passen insoweit sehr gut zueinander. Der erste "FIFA-Friedenspreis", überreicht von Infantino, ging an den Mann, der nur wenige Wochen später den Iran militärisch angriff. Doch laut Infantino soll Trump „sieben bis neun Kriege beendet“ haben. Mehr Peinlichkeit ist schwer denkbar.
Die WM passt gut in unser Zeitalter global explodierender Gier. Eine Gier, die nicht nur den Fußball zerstört.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen Fronleichnam | Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine jeweils auf den Folgetag. Das heißt, die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke erfolgt statt Donnerstag am Freitag und Samstag. Die Verwaltung, der Recyclinghof in Haslach und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.
Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden. | | Mehr | | | |
| Burg Wildenstein (c) Donaubergland GmbH / Gemeinde Leibertingen / Achim Mende | | | | | Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein | | Die Bauzeit von Burg Wildenstein liegt weit zurück im 13. Jahrhundert. Heute empfängt sie ihre Gäste als frühneuzeitliche Festung, zu der sie im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die großflächigen Wandmalereien im Speisesaal der heute als Jugendherberge genutzten Anlage. Ihr Inneres ist wegen der ausladenden Burggräben nur über Brücken erreichbar. Während der grandiose Ausblick von der Spornburg den Burgherren einst als Frühwarnsystem diente, macht er jetzt in erster Linie Lust auf Ausflüge ins Donautal, das sich zu Füßen der Burg erstreckt. | | Mehr | | | |
| | | | | | Die Wasserqualität in Freiburgs Badeseen ist „ausgezeichnet“ | Dreißig Grad und Sonnenschein: Pünktlich zum Start der Badesaison spielt auch das Wetter kommende Woche mit. Bei warmen Temperaturen und viel Sonne lohnt sich ein Sprung ins kühle Nass. Dafür hat Freiburg neben den vielen Freibädern auch einige Badeseen. Damit man dort bedenkenlos baden kann, wird zwischen Juni und September regelmäßig die Wasserqualität der Seen überprüft.
Aktuell haben alle sieben Badeseen eine ausgezeichnete Wasserqualität. Freiburger*innen können im Flückiger See, im Moosweiher, im Opfinger Baggersee, im kleinen Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), im Tunisee, im Silbersee und im Dietenbachsee ohne Bedenken baden und plantschen.
Um die Qualität des Wassers zu kontrollieren, entnimmt das Gesundheitsamt Proben und analysiert sie auf Parameter, die auf Darmkeime hinweisen. Außerdem werden die Badestellen auch auf sichtbare Verschmutzungen (z.B. teerhaltige Rückstände, Plastik, Glas) und auf eine eventuelle Massenvermehrung von Algen überprüft.
Für die verschiedenen Qualitätskategorien gibt die Landesverordnung für Badegewässer unterschiedliche Grenzwerte vor. Diese werden in die Kategorien ausgezeichnet, gut, ausreichend und mangelhaft eingeteilt.
Weitere Informationen online | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1 | Abschnitt zwischen Greiffeneggbrücke und Ganter Biergarten voll gesperrt
Am Mittwoch, 3. Juni, laufen zwischen 9 und 15.30 Uhr Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1. Währenddessen ist der Abschnitt zwischen der Greiffeneggbrücke und dem Ganter Biergarten voll gesperrt.
Für Radfahrer*innen gilt dieselbe Umleitung wie bei Dreisamhochwasser. Diese Route hat sich bereits bewährt. Sie ist mit blauen Umleitungsschildern „Umleitung Hochwasser Dreisam" gekennzeichnet.
Die Verwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die Einschränkungen. | | | | | |
| | | | | | OB Martin Horn bei internationaler Bürgermeisterkonferenz „Urban 7“ in Nancy | Kommunale Perspektiven sollen in G7-Gipfel einfließen
Oberbürgermeister Martin Horn nimmt am internationalen Bürgermeistergipfel Urban 7 (U7) in Nancy, Frankreich, teil. Das Treffen
findet im Rahmen der französischen G7-Präsidentschaft statt. Es bringt Bürgermeister*innen aus mehr als 15 Ländern sowie Vertreter*innen und internationaler Institutionen und Expert*innen vom 2. bis 4. Juni zusammen.
Dieses Jahr markiert einen historischen Meilenstein im G7-Prozess – der informellen Gruppe der sieben größten Industrienationen der Welt, die sich trifft, um wichtige globale Wirtschafts-, Politik- und Sicherheitsfragen zu erörtern: Erstmals werden Städte offiziell als wichtige Partner anerkannt. Diese Anerkennung spiegelt die wachsende internationale Erkenntnis wider, dass Städte nicht nur nationale Politik umsetzen, sondern auch unverzichtbare politische Akteure und Partner bei der Gestaltung einer nachhaltigen und demokratischen Zukunft sind.
Ziel des Treffens ist es, die Perspektive der Städte und Kommunen zu bündeln und als Impuls in den G7-Prozess einzubringen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die Städte weltweit betreffen – darunter Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, demokratische Resilienz, territoriale Sicherheit und öffentliche Innovation. Zum Abschluss des Gipfels soll die „Erklärung von Nancy“ verabschiedet und der französischen G7-Präsidentschaft vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Évian übergeben werden.
Martin Horn wird in Nancy auf einem Panel zum Thema Stärkung von Demokratie und Resilienz sprechen. „Städte sind Orte, an denen Demokratie jeden Tag konkret wird – im Zusammenleben, in Beteiligung, in der Lösung von Konflikten und in der Frage, wie wir Krisen gemeinsam bewältigen. Deshalb ist es wichtig, dass die kommunale Stimme auch auf oberster politischer Ebene gehört wird“, so der Freiburger Oberbürgermeister.
Bürgermeister Martin Horn wird in seiner Funktion als Präsident von ICLEI Europe, dem europäischen Sekretariat des globalen Netzwerks lokaler und regionaler Gebietskörperschaften für nachhaltige Stadtentwicklung, am U7-Gipfel teilnehmen. Der Urban7-Gipfel wird gemeinsam von ICLEI Europe und dem Globalen Parlament der Bürgermeister geleitet und findet in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der französischen Städteorganisation France Urbaine und den nationalen Gemeindeverbänden der G7-Staaten statt. | | | | | |
| © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule | Ein Thementag zur bunten Welt der Papageien
Ob farbenprächtiger Ara, geschickter Kakadu oder winziger Spechtpagagei – die intelligenten Krummschnäbel zählen zu den faszinierendsten Vogelgruppen der Erde. Anlässlich des Welt-Papageien-Tages rückt die Wilhelma diese außergewöhnlichen Tiere am Sonntag, 31. Mai 2026, im Rahmen der „Wilde Wochenenden“ mit einem eigenen Thementag in den Mittelpunkt. In der Wilhelmaschule geben Zoopädagoginnen und Zoopädagogen spannende Einblicke in ihre Lebensweise, Fähigkeiten und Gefährdung.
Papageien besiedeln in rund 350 Arten tropische und subtropische Regionen rund um den Globus. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre Farbenvielfalt, sondern auch durch ihre bemerkenswerte Intelligenz. Viele Arten verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, können komplexe Probleme lösen und nutzen ihre kräftigen Schnäbel und beweglichen Füße erstaunlich geschickt wie Werkzeuge. Viele Papageien verständigen sich über differenzierte Lautäußerungen und leben in engen sozialen Verbänden. Charakteristisch für alle Papageien ist der gebogene Schnabel, mit dem sie harte Samen, Nüsse oder Früchte knacken können. Unter den Papageien gibt es aber auch Nahrungsspezialisten: So verfügen beispielsweise Loris über eine borstige Pinselzunge, mit der sie Pollen und Nektar aus Blüten aufnehmen können. Während sich die meisten Papageien in erster Linie pflanzlich ernähren, steht beim neuseeländischen Kea sogar Aas auf dem Speiseplan.
Viele Papageienarten sind heute bedroht. Ursachen sind vor allem die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Abholzung, Landwirtschaft und Urbanisierung sowie der illegale Fang für den Heimtierhandel. Die Wilhelma engagiert sich ganz besonders für den Schutz der Taubenhalsamazone. Diese seltene Amazonenart lebt in den Wäldern Südbrasiliens sowie angrenzenden Regionen Argentiniens und Paraguays. Gemeinsam mit der Organisation Instituto Espaço Silvestre (IES) unterstützt die Wilhelma Schutzmaßnahmen vor Ort. Über den Artenschutz-Euro hilft die Wilhelma dabei, beschlagnahmte Tiere aus dem illegalen Handel zu pflegen, auf ein Leben in der Natur vorzubereiten und anschließend wieder auszuwildern. Zahlreiche Taubenhalsamazonen konnten so bereits erfolgreich im brasilianischen Araucárias-Nationalpark freigelassen werden.
Beim Aktionstag in der Wilhelmaschule können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Mitmach- und Infostationen mehr über die Lebensräume, Ernährung und Fortpflanzung der Papageien erfahren. Auch ihre besonderen Sinnesleistungen und ihre Kommunikationsfähigkeit werden thematisiert. Das Programm findet am 31. Mai 2026 von 11 bis 17 Uhr statt und ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma im regulären Eintrittspreis enthalten.
zum Bild oben:
Bei den Keas in der Wilhelma gibt es regelmäßig Nachwuchs.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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