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Montag, 4. Mai 2026
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Verschiedenes

Wahrzeichen mit Weitblick: Burg Hohenzollern
Grafensaal auf Burg Hohenzollern (c) Black Forest Production GmbH
 
Wahrzeichen mit Weitblick: Burg Hohenzollern
Mit ihrer charakteristischen Silhouette und einzigartigen Lage ist die Burg Hohenzollern am Rande der SchwĂ€bischen Alb das Wahrzeichen einer ganzen Region. Ab 1850 ließ das hochadlige Geschlecht der Hohenzollern die Anlage auf dem Areal ihrer Stammburg neu errichten. Sie ist bis heute im Besitz der Familie und bietet das ganze Jahr spannende FĂŒhrungen und stimmungsvolle Events: vom sommerlichen Open-Air-Kino im Burghof bis zum Königlichen Winterzauber mit Lichterglanz, GlĂŒhwein und Waffeln.
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SuchtprĂ€vention braucht UnterstĂŒtzung
PrÀRIE bildet im Mai wieder kostenlos Peer-Berater*innen aus

Nebenjob im pĂ€dagogischen Bereich: Praxiserfahrung sammeln, fit werden in GesprĂ€chsfĂŒhrung, Hilfe vermitteln – Jetzt anmelden!

„Du bist interessiert an einem attraktiven Nebenjob, der sich gut in Dein Studium integrieren lĂ€sst? Außerdem möchtest Du was Neues ausprobieren und stellst dich gerne kleinen Herausforderungen? Dann bist Du genau richtig bei uns!“ Mit diesem Appell sucht das Amt fĂŒr Soziales wieder Peer-Berater*innen fĂŒr die SuchtprĂ€vention. ZunĂ€chst erhalten sie eine kostenlose zweitĂ€gige Ausbildung. Dabei werden u.a. Wege der PrĂ€vention, Möglichkeiten der GesprĂ€chsfĂŒhrung und das örtliche Suchthilfenetzwerk erklĂ€rt. Die EinsĂ€tze in der Peer-Beratung folgen dann jeweils an Wochenenden (Freitag oder Samstag) etwa von 20 bis 24 Uhr.

Interessierte melden sich bis Freitag, 15. Mai, bei Konrad Lust (T. 0761 285830-0, konrad.lust@stadtmission-freiburg.de).

Peer-Berater*innen gehen auf Menschen jedes Alters, bevorzugt aber Jugendliche und junge Erwachsene zu. Sie bieten Raum fĂŒr GesprĂ€che, stellen Fragen und sind bereit, mit den Angesprochenen auf Augenhöhe Erfahrungen und Ansichten zum Thema Alkohol zu teilen. Bei EinsĂ€tzen sind sie stets in Teams unterwegs, in der Straßenbahn oder zu Fuß in der Innenstadt. Zwei professionelle FachkrĂ€fte mit Erfahrungen im Suchthilfebereich oder in der SuchtprĂ€vention stehen ihnen bei Fragen zur VerfĂŒgung. Im Vordergrund steht nicht die Belehrung des GegenĂŒbers. Vielmehr wird ein bewusster Umgang mit Substanz angestoßen. Bei Interesse wird aber gerne an professionelle Hilfe vermittelt.

In Freiburg findet die Arbeit der SuchtprĂ€vention und die kommunale Alkoholpolitik im Rahmen des PrĂ€RIE-Konzeptes statt. Diese AbkĂŒrzung steht fĂŒr PrĂ€vention (langfristig wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch und Gewalt), Relaxation (Entspannung der Lage in der Innenstadt, auch durch PrĂ€senz von Suchthilfe-Fachleuten und PeerBeratern), Intervention und Evaluation durch Externe.

Bei PrĂ€RIE arbeitet die Stadt Freiburg mit den fĂŒnf Psychosozialen Suchtberatungsstellen am Ort zusammen: Frauenzimmer, BWLV, AGJ, Drogenhilfe und Ausweg-Beratungsstelle fĂŒr Suchtfragen. Anhand diverser Bausteine werden Heranwachsende vor riskantem Alkoholkonsum geschĂŒtzt und an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol herangefĂŒhrt. Ein Baustein sind die Peer-Berater*innen, die an Wochenenden abends in der Innenstadt oder der Straßenbahn unterwegs sind und junge Menschen ansprechen.

Nach der Devise „Engagement ist die beste PrĂ€vention“ setzt PrĂ€RIE auf Jugendbeteiligung und KreativitĂ€t. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Peer-to-Peer-Ansatz. Sein Grundgedanke: Gleichaltrige lernen voneinander und tauschen Erfahrungen aus. DafĂŒr durchlaufen die Peer-Berater*innen eine fĂŒnftĂ€tige Ausbildung und arbeiten im Tandem mit FachkrĂ€ften aus der SuchtprĂ€vention. Zum Einsatz kommen vor allem Studierende und Auszubildende der FĂ€cher Soziale Arbeit, PĂ€dagogik, Sozialwissenschaften oder Psychologie.

In der Ausbildung zum/zur Peer-Berater*in geht es um Grundlagen im Bereich Sucht und SuchtprĂ€vention, Aspekte der aufsuchenden niedrigschwelligen Arbeit, Besonderheiten in der GesprĂ€chsfĂŒhrung und ein Deeskalationstraining mit externen Trainern. Der Fokus liegt auf Alkohol und dem Zusammenhang Konsum-Gewalt sowie auf dem Cannabis-Konsum. Peer-Berater*innen werden praxisnah auf abendliche EinsĂ€tze vorbereitet. Ihre Schulung leiten qualifizierte PĂ€dagog*innen.

Die Ausbildungstermine 2026 in der Peer-Beratung sind:
Freitag, 22. Mai, 15 bis 18 Uhr
Samstag, 23. Mai, 9 bis 16 Uhr

Die Ausbildung findet im Verwaltungsraum vom Ausweg/Stadtmission (JĂ€gerstraße 2) statt. Alles Übrige online
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Neue Straßenpiktogramme in der ZĂ€hringer Straße und in der Bötzinger Straße
Nicht ĂŒberall im Freiburger Hauptverkehrsstraßennetz ist Platz fĂŒr Radsteifen oder Radwege. Deshalb teilen sich Rad- und Autoverkehr an manchen Stellen die Fahrbahn. In diesen Straßen kommt es hĂ€ufig zu Überholmanövern mit zu geringem Abstand. Die Folge: Radfahrer*innen fahren zu nah am rechten Fahrbahnrand an parkenden Autos vorbei – oder weichen regelwidrig auf den Gehweg aus. Beides fĂŒhrt zu gefĂ€hrlichen Situationen. Deshalb hat das Garten- und Tiefbauamt neue Straßenpiktogramme in der ZĂ€hringer Straße angebracht. Die Bötzinger Straße folgt in den NĂ€chten von Dienstag, 28. April, auf Mittwoch, 29. April, sowie von Mittwoch, 29. April, auf Donnerstag, 30. April.

Die Piktogramme verdeutlichen den Mindestsicherheitsabstand von einem Meter. Sie sollen Radfahrer*innen ermutigen, genĂŒgend Abstand zu parkenden Autos zu halten. Die Piktogrammketten zeigen nicht nur den Radfahrer*innen, wo sie auf der Straße fahren können. Sie signalisieren gleichzeitig auch den Autofahrer*innen, dass Radfahrer*innen auf der Straße fahren dĂŒrfen, um den Sicherheitsabstand zu den parkenden Autos einzuhalten.

Autofahrer*innen mĂŒssen beim Überholen mindestens eineinhalb Meter Abstand zu Radfahrer*innen halten. In der ZĂ€hringer Straße bedeutet dies, dass zwischen der Isfahanallee und der Berggasse ein Überholen der Radfahrenden grĂ¶ĂŸtenteils nicht erlaubt ist. Dies galt bisher schon, mit den neuen Markierungen wird dies nochmal deutlicher. Der vorgeschriebene seitliche Mindestabstand von 1,50 m gilt auch dann, wenn mit unterbrochener Linie ein „Schutzstreifen“ fĂŒr den Radverkehr markiert ist. Die Stadt bittet die Autofahrer*innen und Autofahrer darum, diese Vorgabe einzuhalten. Auch Radfahrer*innen werden erinnert, dass das Fahren auf dem Gehweg nicht erlaubt ist.
 
 

 
VAG: Umleitung im Gewerbegebiet Haid
Von Montag, 4. Mai 2026, bis Montag, 11. Mai 2026, werden die Busse der Linien 14 und 34 wegen Straßenarbeiten umgeleitet. In Fahrtrichtung Munzinger Straße wird die Haltestelle Burkheimer Straße einige Meter weiter in die Burkheimer Straße verlegt. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen.
 
 

 
VAG: Weitreichende FahrplanÀnderungen der Buslinien im Freiburger Westen
Vom 4. Mai 2026 bis 14. Juni 2026 ist die Zufahrt zur Buswendeschleife Paduaallee aufgrund von Straßenbauarbeiten gesperrt. Das hat Auswirkungen auf den gesamten Busverkehr im Westen Freiburgs: die Buslinien 10, 19, 24, 32 der VAG Freiburg sowie Linie 700 des TunibergExpress‘.

Busse in Richtung SĂŒden (Lehen, Mundenhof und Haid) fahren am Außensteig an der Paduaallee (Steig 6) ab. Busse in Richtung Norden (Bissierstraße, Gundelfingen) fahren ab der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee.

Linie 10:
Busse mit Fahrtziel Paduaallee halten weiterhin an der Außenhaltestelle Paduaallee (Steig 6) direkt neben der Straßenbahnhaltestelle. Von dort fahren sie als Linie 19 weiter Richtung Mundenhof/Lehen.

In Richtung Bissierstraße fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es ĂŒber einen weiteren Ersatzhalt fĂŒr den Betzenhauser Torplatz (kurz nach EinmĂŒndung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Haltestelle Hofackerstraße und weiter der regulĂ€re Linienweg zur Bissierstraße.

Linie 19:
Die Haltestellen Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse fahren in beiden Richtungen eine Umleitung ĂŒber die B31a.

An der Paduaallee fahren die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) Richtung Mundenhof oder Lehen Ziegelei/Lehen Gewerbegebiet Nord ab. Busse mit der Zielanzeige Mundenhof fahren nicht ĂŒber Lehen, sondern direkt zum Mundenhof.

Aus der Gegenrichtung halten die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee in der Sundgauallee. Die meisten Busse werden dort zur Linie 10 Richtung Bissierstraße – wenn nicht, halten die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) an der Paduaallee.

Linie 24:
Richtung Haid fahren an der Paduaallee alle Busse vom Außensteig 6 ab. Richtung Gundelfingen fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle in der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es ĂŒber einen weiteren Ersatzhalt fĂŒr den Betzenhauser Torplatz (kurz nach EinmĂŒndung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Ersatzhaltestelle Hofackerstraße in der Hofackerstraße und folgt dann dem regulĂ€ren Linienweg.

Linie 32:
Die Haltestellen Paduaallee, Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse werden von Umkirch kommend zur Bissierstraße umgeleitet, und fahren von dort zurĂŒck nach Umkirch.

Die SchĂŒlerbusse von und zu den Wentzingerschulen bleiben hiervon unberĂŒhrt und fahren weiterhin ĂŒber die Paduaallee.

Linie 700:
Busse der Linie 700 halten von Umkirch kommend nach wie vor an der Paduaallee. Durch die Baustelle brauchen sie zwei Minuten lÀnger.

Umsteigetipps:
In Fahrtrichtung Norden: Wer vom Bus auf die Stadtbahnlinie 1 umsteigen möchte, nutzt die Haltestelle Betzenhauser Torplatz. Dort sind die Laufwege kĂŒrzer als an der Paduaallee. Zwischen den Buslinien 10 und 24 können mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte FahrgĂ€ste bei Hofackerstraße umsteigen.
 
 

VVK-Start fĂŒr Offenburger Weihnachtscircus
BARTIGGERZ (c) Zirkus Charles Knie
 
VVK-Start fĂŒr Offenburger Weihnachtscircus
Kartenverkauf fĂŒr die 29. Spielzeit des Offenburger Weihnachtscircus, welcher vom 18. Dezember 2026 bis 06. Januar 2027 auf dem Messeplatz stattfindet.

Über 60 junge Talente – ein echtes Welt-Ensemble kommt zusammen. Mehr als 45.000 kleine und große Zirkusfans fiebern, staunen, lachen und jubeln bei der schönsten Show zum Fest. Das Neue, das wirklich Außergewöhnliche, das Experimentelle – all das ist in den letzten Jahren zum Markenkern des Offenburger Weihnachtscircus geworden und hat die Ortenau zum Zentrum des modernen Circus gemacht. Am 1. Mai startet der Vorverkauf und der Run auf die besten Tickets kann beginnen. Parallel sickern bereits die ersten Fakten zum Programm durch – und eines ist sicher: Es wird gigantisch. Die besten Nummern des neuen, modernen Circus setzen den Maßstab – und genau diese kommen nach Offenburg. Sagenhafte Monocycle-Artisten aus Japan, die Weltmeister des Salsa-Dance aus Kolumbien, atemberaubende Ikarier aus Chile sowie Yahav Adar, die weltweit gefeierte Cyr-Wheel-Artistin aus Israel.

„Wir schaffen eine komplette Erlebniswelt, in der VisualitĂ€t, Akustik und Performance eine untrennbare Symbiose bilden“, erklĂ€rt Sascha Melnjak, seit 2012 Inhaber und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Offenburger Circusspektakels. Lag frĂŒher der Fokus allein auf den Artisten, sind in den heutigen, auf den modernen Circus ausgerichteten Produktionen die Bereiche Musik, Tanz, Licht und Sound mindestens ebenso bedeutend. Diese Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zu erheblichen VerĂ€nderungen und Neuerungen gefĂŒhrt. Standards, QualitĂ€tsmanagement und Professionalisierung in allen Bereichen sichern den anhaltenden Erfolg der Traditionsveranstaltung und bescheren dem Offenburger Weihnachtscircus auch im 29. Jahr seines Bestehens stetig steigende Besucherzahlen.
Vor allem die InternationalitĂ€t verleiht dem Weihnachtscircus seine besondere AtmosphĂ€re. „Wir wollen hier nur die Besten“, sagt Melnjak. „Und fĂŒr die Besten ist der globale Blick auf das, was in der Circuswelt gerade passiert, Grundvoraussetzung.“ Chile, Kolumbien und neuerdings auch Japan – das sind laut Melnjak die LĂ€nder, in denen derzeit die innovativsten Acts entstehen und sich die Circuskunst rasant weiterentwickelt.

So zum Beispiel die acht Artisten der Truppe MANRIQUE to the WORLD. Hier hat der Offenburger Weihnachtscircus keine Geringeren als die Weltmeister dieser mitreißenden sĂŒdamerikanischen Tanzdisziplin engagiert. Kaum zu glauben, wie viel Artistik im Salsa steckt. Die vier tanzverrĂŒckten Paare begeisterten bereits das Publikum in Las Vegas und auf großen ShowbĂŒhnen weltweit.
Oder die sechs Einradfahrerinnen der japanischen Truppe UniCircle Flow. „Amazing, unbelievable, fantastic“, urteilte Heidi Klum und votete sie als Jurorin bei „America’s Got Talent“ direkt ins Finale. Die auf dem Einrad tanzenden Japanerinnen gelten derzeit als absoluter Geheimtipp und als artistisches Highlight aus dem Land der aufgehenden Sonne. Mit ihrer einzigartigen Performance sind sie aktuell in Theatern und Manegen auf der ganzen Welt unterwegs.

Doch fĂŒr Melnjak und sein Team zĂ€hlt vor allem die Gesamtinszenierung – nicht die einzelne Darbietung. „Wir wollen mit dieser in Deutschland einmaligen und hochkarĂ€tigen Produktion Momente schaffen, die in bester Erinnerung bleiben. Es soll ein Höhepunkt sein, ohne den die Weihnachtszeit nicht komplett wĂ€re“, so Melnjak. FĂŒr Offenburg, die Ortenau und die gesamte Region ist der Weihnachtscircus untrennbar mit dem schönsten Fest des Jahres verbunden. Die Show soll keine Grenzen kennen. Jahr fĂŒr Jahr die hohen Erwartungen des Publikums zu ĂŒbertreffen – das ist der Anspruch der Macher. Und dass dies auch mit der neuen, 29. Ausgabe gelingt, daran hat Sascha Melnjak keinen Zweifel. Auch in puncto „Food & Drinks“ setzt der Offenburger Weihnachtscircus neue Akzente. Bereits im vergangenen Jahr wurde das gastronomische Angebot deutlich erweitert und auf Schlemmerkurs gebracht. Gesund und lecker, traditionell und modern – ergĂ€nzt durch die klassischen Circus-SpezialitĂ€ten. TĂ€glich wollen rund 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur mit einem erstklassigen Programm, sondern auch kulinarisch verwöhnt werden.

Premiere hat der 29. Offenburger Weihnachtscircus am Freitag, 18. Dezember mit einer großen Familienvorstellung um 15.30 Uhr, zu der Sonderpreise von 20, 25 und 30 Euro gelten. Die weiteren Vorstellungen sind bis zum 6. Januar tĂ€glich um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr, Heiligabend gibt es nur eine Vorstellung um 14.00 Uhr. Am Neujahrstag ist spielfrei und am Mittwoch, 06.01. sind die Vorstellungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr. Die Eintrittspreise liegen zwischen 28,- und 54,-€ (ermĂ€ĂŸigt zwischen 24,- und 50,-€). Eintrittskarten sind im Vorverkauf ab dem 1. Mai bei der Messe Offenburg-Ortenau und bei allen weiteren bekannten RESERVIX-Vorverkaufsstellen in Offenburg und der Region sowie im Online-Shop des Offenburger Weihnachtscircus auf www.offenburger-weihnachtscircus.de erhĂ€ltlich.
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Abschied und neue Perspektiven bei den BrillenbÀren
BrillenbÀrin Cashu © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Abschied und neue Perspektiven bei den BrillenbÀren
BĂ€rin Cashu verlĂ€sst die Wilhelma – Fokus liegt kĂŒnftig auf der Zucht mit ihrer Tochter Suyana

Stuttgart, 29. April 2026 – Die BrillenbĂ€rin Cashu ist heute in den italienischen Parco Natura Viva in Bussolengo umgezogen. Die am 20. Dezember 2002 im Zoo ZĂŒrich geborene BĂ€rin lebte seit MĂ€rz 2021 gemeinsam mit ihrer Tochter Suyana in der Wilhelma. Mit ihrem Weggang werden nun die Voraussetzungen geschaffen, um kĂŒnftig einen mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r dauerhaft im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart zu halten und die Zucht gezielt voranzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der mittlerweile achtjĂ€hrigen Suyana, die sich in einem optimalen Alter fĂŒr die Fortpflanzung befindet.

Mutter und Tochter waren im MĂ€rz 2021 gemeinsam in die Wilhelma eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden beide Tiere zunĂ€chst bewusst nicht zur Zucht eingesetzt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die Fortpflanzung der Tiere gezielt steuert. In der modernen Zoohaltung ist es ĂŒblich, nicht alle Individuen gleichzeitig zur Zucht zuzulassen, um eine möglichst hohe genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten.

Sichere Sozialstruktur fĂŒr eine erfolgreiche Zucht

Mit Blick auf ihre biologische Entwicklung befindet sich Suyana nun in einem Alter, in dem eine erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlich wird. „Um eine langfristig stabile und genetisch vielfĂ€ltige Population zu sichern, ist es entscheidend, dass zuchtfĂ€hige Tiere zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden“, erlĂ€utert Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Mit Suyana haben wir eine BĂ€rin im besten Zuchtalter, fĂŒr die nun ein geeigneter Partner vorgesehen ist.“

Ein erster Versuch, Suyana mit dem mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r HubĂ€rt aus dem österreichischen Tierpark Herberstein zu verpaaren, blieb im Jahr 2025 erfolglos. Trotz mehrfacher Paarungen kam es zu keiner TrĂ€chtigkeit, was unter anderem mit der vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer von HubĂ€rt von etwas mehr als zwei Monaten zusammenhĂ€ngen könnte. FĂŒr die kommende Zeit ist daher geplant, einen mĂ€nnlichen BrillenbĂ€r dauerhaft in der Wilhelma zu halten, um stabile soziale Bedingungen fĂŒr eine erfolgreiche Zucht zu schaffen.

Bedeutung fĂŒr den Artenschutz

Die koordinierten Erhaltungszuchtprogramme der EAZA (EEP) verfolgen das Ziel, eine gesunde Reservepopulation bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut aufzubauen und zu erhalten. Auch die Zucht von BrillenbĂ€ren erfolgt im Rahmen des EEP. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfĂ€ltigen Reservepopulation. In der Natur steht die Art unter Druck. Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Habitaten gefĂ€hrden die BestĂ€nde. Wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoos wie die Wilhelma leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag: Sie sichern nicht nur das Überleben einzelner Arten in menschlicher Obhut, sondern generieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten, Fortpflanzung und Haltung. Gleichzeitig fungieren sie als Bildungsorte, die Besucherinnen und Besucher fĂŒr die Bedeutung intakter Ökosysteme sensibilisieren und konkrete ZusammenhĂ€nge zwischen Artenschutz und menschlichem Handeln vermitteln.

Mit der geplanten Integration eines mĂ€nnlichen Tiers ergeben sich kĂŒnftig spannende Einblicke in das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser faszinierenden Andenbewohner – ein weiterer Schritt im Engagement der Wilhelma fĂŒr den globalen Artenschutz.

Biologie und Lebensweise der BrillenbÀren

Der BrillenbĂ€r (Tremarctos ornatus) ist die einzige heute noch lebende BĂ€renart SĂŒdamerikas. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Anden von Venezuela bis Bolivien, wo er vor allem in NebelwĂ€ldern und hochgelegenen Bergregionen lebt. Charakteristisch sind die hellen, individuell Fellzeichnungen im Gesichtsbereich, die an eine Brille erinnern und jedem Tier ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. BrillenbĂ€ren ernĂ€hren sich hauptsĂ€chlich von pflanzlicher Kost wie FrĂŒchten, Beeren, NĂŒssen und Samen sowie gelegentlich von tierischer Nahrung wie Insekten oder Kleintieren. BrillenbĂ€ren sind auf der Roten Liste der IUCN als gefĂ€hrdet eingestuft.
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Freiburg: Arbeiten fĂŒr die Hochspannungsleitungen Dietenbach
Tel-Aviv-Yafo Allee fĂŒr zwölf Wochen einspurig

FĂŒr den Bau eines neuen Hochspannungsmasts ist von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 24. Juli, ein Teil der Tel-Aviv-Yafo Allee gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Adelheid-Steinmann-Straße und der Opfinger Straße. WĂ€hrend der gesamten Bauzeit ist die Straße in beide Fahrtrichtungen einspurig.

Die aufwĂ€ndigen Arbeiten laufen auf den zwei Fahrspuren, die normalerweise Richtung Norden fĂŒhren. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen einspurig möglich: DafĂŒr wird in der ersten Woche der Mittelstreifen asphaltiert, damit der Verkehr in Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn wechseln kann.

Hintergrund: FĂŒr den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die kĂŒnftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31a verlĂ€uft. Die Arbeiten hierfĂŒr haben bereits Anfang MĂ€rz begonnen.
 
 



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