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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Warum die Grünpflege keinen Sommerurlaub macht | Die Stadt mäht Wiesen auch bei Hitze und Trockenheit
In den heißen Sommermonaten wundern sich viele Bürger*innen, warum die städtischen Betriebe auch bei Trockenheit Langgraswiesen und artenreiche Blühflächen mähen. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, folgt einem durchdachten Konzept, das Ökologie, Sicherheit und straffe logistische Abläufe vereint.
Die HauptgrĂĽnde fĂĽr die Sommermahd:
- Ökologie und Artenvielfalt: Artenreiche Wiesen benötigen nährstoffarme Böden. Wird das Gras im Sommer nicht gemäht und abgeräumt, verrottet es im Herbst und überdüngt den Boden. Die Folge wäre, dass dominante, nährstoffliebende Gräser in den nächsten Jahren die seltenen Wildblumen verdrängen, welche nur auf nährstoffärmeren Standorten konkurrenzfähig sind.
- Verkehrssicherheit und Brandschutz: Sichtachsen an Kreuzungen, Kurven sowie Rad- und Gehwegen müssen für die Verkehrssicherheit dringend freigehalten werden. Zudem stellt vertrocknetes, hohes Gras eine erhebliche Brandgefahr dar – eine weggeworfene Zigarette reicht oft aus, um ein Feuer zu entfachen.
- Strikte Arbeitsabläufe im Jahresverlauf: Die Pflegeprogramme der Stadt sind personell und zeitlich genau durchgetaktet und an gesetzliche Fristen gebunden. Eine Verschiebung der Mahd nach hinten ist logistisch nicht möglich, da ab Herbst nahtlos andere Aufgaben anstehen. Dann macht das Herbstlaub viel Arbeit, der Winterdienst wird vorbereitet und ab Oktober ist der Gehölz- und Baumschnitt wieder erlaubt.
Die Stadt geht bei der Mahd so behutsam wie möglich vor. Wo das umsetzbar ist, werden Wiesen so gemäht, dass Langgrasstreifen über den Winter stehen bleiben. Das bietet Insekten Rückzugsräume und lässt Futter für Tiere wie zum Beispiel Vögel. Zudem wird die Schnitthöhe so hoch wie technisch möglich angesetzt. Der verbleibende Aufwuchs kann den Boden so weiterhin beschatten und vor extremer Austrocknung schützen. Zudem schont eine hohe Schnitthöhe die Insekten, Amphibien und Kleinsäuger, die sich am Boden aufhalten. Des Weiteren ist die Stadt dabei, die Mähwerke auf insektenfreundlichere Modelle umzustellen. Wo dies technisch und logistisch möglich ist, sind Balkenmäher statt Mulchern (Maschinen zum Mähen und gleichzeitigen Zerkleinern des Mahdguts) im Einsatz. Zudem werden nach und nach Insekten-Abstreifvorrichtungen nachgerüstet.
Wo Balkenmäher bereits genutzt werden, lassen die Mitarbeiter*innen das Mahdgut mehrere Tage liegen, bevor sie es aufnehmen. So haben die darin lebenden Insekten Zeit, herauszukrabbeln und Zuflucht in den Reststreifen oder am Wiesenrand zu suchen. | | | | | |
| (c) Ute Nostadt (DLRG) und Matthias Weyand (DRK Freiburg) | | | | | Sea You Festival Freiburg | DRK, Malteser und DLRG behandeln beim Sea You Festival wieder mehr Patientinnen und Patienten
– Zahl der Kliniktransporte bleibt auf niedrigem Niveau
– Mehr als 3.000 ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet
Freiburg (DRK/DLRG). Hinter den Rettungs- und Hilfsorganisationen liegt erneut ein arbeitsreiches Wochenende beim Sea You Festival am Tunisee. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten im Vergleich zum Vorjahr etwas anstieg, blieb die Zahl der notwendigen Transporte in umliegende Kliniken weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
An den ersten beiden Veranstaltungstagen verzeichneten die Einsatzkräfte eine deutlich höhere Zahl an Hilfeleistungen und umfangreicheren medizinischen Versorgungen in den beiden Medical Centern als noch im vergangenen Jahr. Gleichzeitig zeigte sich erneut die eingespielte und organisationsübergreifende Zusammenarbeit von Deutschem Roten Kreuz, Maltesern und der DLRG Wasserrettung im Bezirk Breisgau.
Die Johanniter waren währenddessen für die sanitätsdienstliche Betreuung des parallel stattfindenden Zelt-Musik-Festivals in Freiburg verantwortlich.
Von Freitag bis Sonntag (17. bis 19. Juli) waren beim Sea You Festival mehr als 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte von DRK und Maltesern sowie rund 50 Wasserretterinnen und Wasserretter der DLRG Breisgau im Einsatz. Sie sorgten für die medizinische Versorgung und die Sicherheit der rund 70.000 Festivalbesucherinnen und -besucher an Land und auf dem Wasser.
Allein die DLRG leistete mit 85 Einsatzschichten mehr als 700 ehrenamtliche Einsatzstunden. Die Einsatzkräfte von DRK und Maltesern kamen gemeinsam auf rund 2.480 Stunden. Insgesamt wurden damit mehr als 3.180 Stunden ehrenamtlicher Dienst für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher erbracht.
Bis Sonntagabend wurden in den beiden Medical Centern 273 Patientinnen und Patienten behandelt. Zum Vergleich: 2025 waren es 199, 2024 insgesamt 329, 2023 206 und 2022 insgesamt 299 behandelte Personen. Teilweise wurden die Patientinnen und Patienten durch mehrere Ärztinnen, Ärzte und Notärzte gleichzeitig versorgt.
Lediglich fünf Patientinnen und Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert werden. Damit blieb die Zahl der Kliniktransporte trotz der gestiegenen Patientenzahlen weiterhin niedrig. Im Vorjahr waren zehn Transporte erforderlich, 2024 waren es acht und 2023 insgesamt zwölf.
Insgesamt verzeichneten die beteiligten Hilfsorganisationen und die DLRG 699 Patientenkontakte (2025: 670; 2024: 850; 2023: 759). In dieser Zahl sind auch kleinere Hilfeleistungen wie die Versorgung kleinerer Verletzungen oder die Ausgabe von Pflastern enthalten.
Behandelt wurden unter anderem Platz- und Schnittwunden, Insektenstiche, Erschöpfungszustände sowie alkohol- oder substanzbedingte Beschwerden.
Jochen Hilpert, Vorstand des DRK-Kreisverbands Freiburg, zeigte sich vor Ort beeindruckt vom Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen: „Ich bin den vielen Helferinnen und Helfern außerordentlich dankbar. Sie leisten an solchen Wochenenden Großartiges und verdienen höchsten Respekt.“
Auch Matthias Weyand, Gesamtverantwortlicher des DRK Freiburg für den Sanitätsdienst beim Festival, zog eine positive Bilanz: „Das intensive ehrenamtliche Engagement aller Einsatzkräfte und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen, den Behörden und dem Veranstalter haben erneut maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen.“
Dieser Einschätzung schloss sich Mirko Bahr, Verantwortlicher Leiter Einsatz der DLRG im Bezirk Breisgau, an: „Dass eine Großveranstaltung dieser Größenordnung so reibungslos verläuft, ist das Ergebnis einer hervorragend funktionierenden Teamarbeit der 14 beteiligten DLRG-Ortsgruppen sowie der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen. Die kurzen Abstimmungswege und das große gegenseitige Vertrauen machen diesen gemeinsamen Einsatz jedes Jahr aufs Neue erfolgreich.“
Wie groß der personelle Aufwand inzwischen ist, zeigt auch der Blick auf die Herkunft der Einsatzkräfte: Unterstützt wurden die Freiburger Organisationen unter anderem von Helferinnen und Helfern aus den Landkreisen Ortenau, Rottweil, Lörrach, Waldshut und dem Schwarzwald-Baar-Kreis.
Für die Ehrenamtlichen von DRK und Maltesern geht der Einsatz bereits am kommenden Wochenende weiter. Beim Open-Air-Konzert der Toten Hosen in Freiburg werden sie erneut mit einem umfangreichen Sanitätsdienst für die Sicherheit von rund 50.000 Besucherinnen und Besuchern sorgen. | | | | | |
| Team-Work im Weingut Makalié (c) TMBW / Gregor Lengler | | | | | Gastarbeit im Weinberg: Weingut Makalié Müllheim | | Seit 2019 bewirtschaften Max Frölich und Karoline Linka das Weingut Makalié im Markgräflerland. Der Name vereint das indigene Wort „Maka“ („Erde“) mit dem französischen „lié“ („verbunden“) und steht für ihre Philosophie, die einen respektvollen Umgang mit der Natur, Entschleunigung und Rückbesinnung auf das Wesentliche vereint. Passend dazu wird auf dem Weingut biodynamisch und mit wenig Technik gearbeitet. Helfende Hände sind daher immer gerne gesehen, vor allem zur Lesezeit. Fürs Mitanpacken gibt es Logis und Kost in Form gemeinsamer Mahlzeiten und dem einen oder anderen geteilten Glas Wein. So wird aus dem Weinberg ein echter Mitmach- und Begegnungsort. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: EinbĂĽrgerungsfeier im Juli | 168 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche StaatsbĂĽrgerschaft erhalten
Für 168 Freiburger*innen aus 46 Herkunftsländern war der Mittwoch, 22. Juli ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus ihre deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 168 Eingebürgerten sind 11 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier im Juni haben 155 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist für Mittwoch, 30. September, geplant. | | | | | |
| Die Teufelsbrücke im Fürstlichen Park in Inzigkofen (c) Long-Nong Huang | | | | | Zwischen Himmel und Hölle: Fürstlicher Park Inzigkofen | | Amalienfelsen und Eremitage, Hänge- und Teufelsbrücke, Himmelsleiter und Höll-Schlucht: Der Inzigkofer Park bietet viele Highlights mit klingenden Namen. Im frühen 19. Jahrhundert von Fürstin Amalie Zephyrine von Salm-Kyrburg im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, lädt der Park an der Donau auch heute noch zum Lustwandeln ein. Einen der schönsten Ausblicke über das Donautal bietet der Aussichtspunkt „Känzele“. Er liegt über den „Inzigkofer Grotten“, die über Jahrmillionen vom Wasser aus dem Kalkgestein gewaschen wurden. Auf verschiedenen Wander- und Spazierwegen kann man die spektakuläre Anlage erkunden. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Dorfbrunnen Haslach – Stadt stellt zweite Bank wieder auf | Sitzen oder Nichtsitzen, das ist hier die Frage. Am Haslacher Dorfbrunnen waren im vergangenen Sommer Bänke verschwunden, nachdem es dort vermehrt zu Konflikten zwischen Platznutzenden gekommen war. Ob die Sitzgelegenheiten wieder aufgestellt werden sollen, darüber gab es im Stadtteil geteilte Meinungen. Zwischenzeitlich hat sich die Lage am Dorfbrunnen beruhigt. Die Bank in Richtung Uffhauser Straße hat die Stadt bereits im Herbst 2025 ersetzt.
Nun ist klar: Auch die zweite Bank wird zurückkehren. Bei einer Informationsveranstaltung des Lokalvereins Haslach am Montagabend hat das Amt für öffentliche Ordnung über die aktuelle Situation am Dorfbrunnen informiert. Lokalverein und viele Anwohner*innen haben sich dafür ausgesprochen, auch die zweite Bank in Richtung Kiosk wieder zu installieren. Der Platz soll so wieder hergestellt werden, wie es sich Haslacher*innen bei einer Bürgerbeteiligung im Jahr 2018 gewünscht hatten. Die Stadt wird die Bänke zunächst für eine Testphase aufstellen.
Das Amt für öffentliche Ordnung wird die Situation vor Ort weiter beobachten. Nicht nur am Dorfbrunnen, sondern auch auf anderen Plätzen ihres Stadtteils sollen sich die Haslacher*innen gerne aufhalten und sicher fühlen können. Dafür bleibt die Stadt weiterhin mit allen Akteur*innen im Austausch. Anregungen, Nachfragen und Hinweise sind willkommen an konfliktmanagement@freiburg.de. | | | | | |
| Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance @ Ingo Hilger | | | | | Genuss braucht Qualität und Qualität braucht nachhaltige Landwirtschaft | Slow Food Deutschland kritisiert die Kampagne 'Iss was dir schmeckt' der Initiative Fleisch
Juli 2026: Sind es wirklich die mahnenden Blicke von Vegetarier*innen und Veganer*innen, die vielen Menschen den Appetit auf Fleisch verderben? Wohl kaum. Dennoch baut die Kampagne „Iss was dir schmeckt“ des Deutschen Bauernverbandes und des Verbandes der Fleischwirtschaft genau auf diesem Bild auf. Damit lenkt sie vom eigentlichen Thema ab, denn gerade Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung machen gutes Fleisch zu einem besonderen Genuss.
Entspann dich! Iss, was du willst, und denkt nicht nach! Dies ist in etwa der Ton der Kampagne „Iss was dir schmeckt“, hinter der die Initiative Fleisch steht. Sie möchte die anscheinend bedrohten Fleischliebenden in Schutz nehmen und sie ermuntern, sich von Bedenkenträger*innen aller Art den Geschmack nicht vermiesen zu lassen. „Freiheit“, „Vielfalt“ und „individuell“ sind die Begriffe, die am meisten bemüht werden, „Essen und essen lassen“ wird zum Schlüssel zu mehr „Genuss, Respekt und Miteinander“ erklärt. Kritische Gedanken über Fleischkonsum führen hingegen zu Konflikten in Familien und Gesellschaft und stehen Verständnis und Versöhnung im Wege - so die Botschaft.
GenieĂźen braucht Wissen
Erstaunlich ist, zu welchen inhaltlichen Verbiegungen die Werbebranche fähig ist, um verunsicherte Verbraucher*innen im Auftrag der Fleischwirtschaft die Absolution zu erteilen. Besonders bemerkenswert erscheint uns die Aussage, Essen sei lediglich „eine Frage des Geschmacks“, als seien Genuss und Nachdenken Gegensätze. Als würde das Wissen um die Herkunft von Lebensmitteln die Freude daran verderben. Dabei gilt gerade das Gegenteil.
Weniger, dafĂĽr besser
Slow Food hat nie gefordert, auf Fleisch zu verzichten. Die Idee war immer eine andere: weniger, aber besser. Lieber ein gutes Stück Fleisch aus einer Landwirtschaft, die ihre Landschaft erhält, als industriell erzeugte Massenware aus der Intensivtierhaltung, die überall austauschbar ist und Böden sowie Klima auf Kosten künftiger Generationen belastet. Das Slow-Food-Motto „gut, sauber und fair“ ist kein moralischer Maßstab, sondern ein Genuss- und Qualitätsversprechen – für Verbraucher*innen ebenso wie für diejenigen, die Lebensmittel erzeugen.
Weide statt Megastall
Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., ist praktizierender Tierarzt und weiß, was bei Fleisch von Rindern, Schweinen und Geflügel Qualität ausmacht:
„Wer einmal Fleisch von einem Tier gegessen hat, das langsam gewachsen ist, artgerecht gehalten, stressfrei geschlachtet und handwerklich verarbeitet wurde, kennt den Unterschied. Aroma, Struktur, Charakter und Vielfalt entstehen dort, wo Tiere unter guten Bedingungen gehalten werden – nicht in Megaställen. Deshalb geht es gar nicht um die Frage, ob wir Fleisch mit oder ohne schlechtes Gewissen essen. Die entscheidende Frage lautet: Welches Fleisch verspricht Genuss und Vielfalt, und welche Landwirtschaft macht diesen Genuss auch künftig möglich?“
Fleischwirtschaft unter Konkurrenzdruck
Sicher verdienen die Sorgen vieler deutscher Bäuerinnen und Bauern Respekt. Sie stehen unter enormem wirtschaftlichem Druck. Wenn Handelsabkommen wie Mercosur dazu führen, dass noch mehr preisgünstiges Fleisch aus Südamerika auf den europäischen Markt gelangt, wächst die Sorge, auf den eigenen Produkten sitzen zu bleiben. Diese Sorge ist real. Aber sie lässt sich nicht dadurch lösen, dass man allein an die nationale Herkunft appelliert, die Sorge um Umwelt, Klima und Tierwohl als unliebsames Streitthema bagatellisiert und um das entscheidende Thema der Qualität einen Bogen macht.
Qualität als Wettbewerbsvorteil
Qualität entsteht dort, wo Tiere artgerecht gehalten werden, wo Böden gepflegt statt ausgelaugt werden, wo Futter aus vielfältigen Fruchtfolgen wächst und wo Metzger*innen ihr Handwerk verstehen. Nachhaltiges Wirtschaften ist deshalb kein Luxus für gute Zeiten. Es ist die Voraussetzung dafür, sich dauerhaft von anonymer Massenware abzusetzen. Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., sieht es so:
„Wer den Menschen Lust auf Fleisch machen will, sollte ihnen zeigen, wie gut Fleisch schmecken kann, wenn Landwirtschaft Natur erhält, statt sie zu verbrauchen. Was unsere Böden schützt, Tiere respektiert und bäuerliche Betriebe stärkt, schmeckt fast immer besser: nicht aus Prinzip, sondern weil Qualität dort entsteht, wo Menschen und Natur zusammen statt gegeneinander arbeiten. Wer die Zukunft der heimischen Landwirtschaft sichern will, sollte den besten Geschmack fördern. Denn Qualität ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den niemand günstig importieren kann“.
Tierarzt Dr. Rupert Ebner aus Ingolstadt ist seit 2024 Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V. Er publizierte zuletzt "Pillen vor die Säue - Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden" (oekom Verlag, 2021).
 Der studierte Tiermediziner war lange Zeit Vizepräsident der Bayerischen Landestierärztekammer sowie Umwelt- und Gesundheitsreferent der Stadt Ingolstadt. | | | | | |
| | | | | | VAG: Fahrplanänderungen in Opfingen und Gundelfingen | Linie 32: Umleitungen durch Bauarbeiten in Freiburg-Opfingen
Am 24. und 25. Juli 2026 finden StraĂźenarbeiten in Freiburg-Opfingen statt. Dadurch muss die Buslinie 32 umgeleitet werden.
Am Freitag, 24. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen und Tiengen für den Verkehr gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren von 6 bis 18 Uhr eine Umleitung über das Gewerbegebiet Opfingen. Die Haltestellen werden regulär angefahren, es kommt dadurch allerdings zu kleineren Verspätungen.
Am Samstag, 25. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen-Unterdorf und St. Nikolaus gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren zwischen 6 und 18 Uhr eine Umleitung über den Fänchelenweg. Die Haltestelle St. Nikolaus wird in die Schlossgasse verlegt. Die Haltestelle Opfingen Unterdorf wird in diesem Zeitraum nur noch von der Buslinie 33 angefahren.
Busumleitung durch Gundelfinger Dorffest
Für das Gundelfinger Dorffest wird die Ortsdurchfahrt gesperrt. Dadurch müssen vom 23. Juli 2026, 20 Uhr, bis 26. Juli 2026, 24 Uhr, die Buslinien 15 und 24 umgeleitet werden. Die Haltestelle Sonne Platz entfällt, dafür wird die Haltestelle Rathaus Ost angefahren.
FĂĽr die Linie 15 wird in Fahrtrichtung Wildtal zudem eine Ersatzhaltestelle in der FeldbergstraĂźe eingerichtet. | | | | | |
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