Prolixletter
Donnerstag, 4. Juni 2026
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Verschiedenes

 
Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen Fronleichnam
Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine jeweils auf den Folgetag. Das heißt, die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke erfolgt statt Donnerstag am Freitag und Samstag. Die Verwaltung, der Recyclinghof in Haslach und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.

Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
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Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Burg Wildenstein (c) Donaubergland GmbH / Gemeinde Leibertingen / Achim Mende
 
Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Die Bauzeit von Burg Wildenstein liegt weit zurück im 13. Jahrhundert. Heute empfängt sie ihre Gäste als frühneuzeitliche Festung, zu der sie im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die großflächigen Wandmalereien im Speisesaal der heute als Jugendherberge genutzten Anlage. Ihr Inneres ist wegen der ausladenden Burggräben nur über Brücken erreichbar. Während der grandiose Ausblick von der Spornburg den Burgherren einst als Frühwarnsystem diente, macht er jetzt in erster Linie Lust auf Ausflüge ins Donautal, das sich zu Füßen der Burg erstreckt.
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Die Wasserqualität in Freiburgs Badeseen ist „ausgezeichnet“
Dreißig Grad und Sonnenschein: Pünktlich zum Start der Badesaison spielt auch das Wetter kommende Woche mit. Bei warmen Temperaturen und viel Sonne lohnt sich ein Sprung ins kühle Nass. Dafür hat Freiburg neben den vielen Freibädern auch einige Badeseen. Damit man dort bedenkenlos baden kann, wird zwischen Juni und September regelmäßig die Wasserqualität der Seen überprüft.

Aktuell haben alle sieben Badeseen eine ausgezeichnete Wasserqualität. Freiburger*innen können im Flückiger See, im Moosweiher, im Opfinger Baggersee, im kleinen Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), im Tunisee, im Silbersee und im Dietenbachsee ohne Bedenken baden und plantschen.

Um die Qualität des Wassers zu kontrollieren, entnimmt das Gesundheitsamt Proben und analysiert sie auf Parameter, die auf Darmkeime hinweisen. Außerdem werden die Badestellen auch auf sichtbare Verschmutzungen (z.B. teerhaltige Rückstände, Plastik, Glas) und auf eine eventuelle Massenvermehrung von Algen überprüft.

Für die verschiedenen Qualitätskategorien gibt die Landesverordnung für Badegewässer unterschiedliche Grenzwerte vor. Diese werden in die Kategorien ausgezeichnet, gut, ausreichend und mangelhaft eingeteilt.

Weitere Informationen online
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Freiburg: Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1
Abschnitt zwischen Greiffeneggbrücke und Ganter Biergarten voll gesperrt

Am Mittwoch, 3. Juni, laufen zwischen 9 und 15.30 Uhr Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1. Währenddessen ist der Abschnitt zwischen der Greiffeneggbrücke und dem Ganter Biergarten voll gesperrt.

Für Radfahrer*innen gilt dieselbe Umleitung wie bei Dreisamhochwasser. Diese Route hat sich bereits bewährt. Sie ist mit blauen Umleitungsschildern „Umleitung Hochwasser Dreisam" gekennzeichnet.

Die Verwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die Einschränkungen.
 
 

 
OB Martin Horn bei internationaler Bürgermeisterkonferenz „Urban 7“ in Nancy
Kommunale Perspektiven sollen in G7-Gipfel einfließen

Oberbürgermeister Martin Horn nimmt am internationalen Bürgermeistergipfel Urban 7 (U7) in Nancy, Frankreich, teil. Das Treffen
findet im Rahmen der französischen G7-Präsidentschaft statt. Es bringt Bürgermeister*innen aus mehr als 15 Ländern sowie Vertreter*innen und internationaler Institutionen und Expert*innen vom 2. bis 4. Juni zusammen.

Dieses Jahr markiert einen historischen Meilenstein im G7-Prozess – der informellen Gruppe der sieben größten Industrienationen der Welt, die sich trifft, um wichtige globale Wirtschafts-, Politik- und Sicherheitsfragen zu erörtern: Erstmals werden Städte offiziell als wichtige Partner anerkannt. Diese Anerkennung spiegelt die wachsende internationale Erkenntnis wider, dass Städte nicht nur nationale Politik umsetzen, sondern auch unverzichtbare politische Akteure und Partner bei der Gestaltung einer nachhaltigen und demokratischen Zukunft sind.

Ziel des Treffens ist es, die Perspektive der Städte und Kommunen zu bündeln und als Impuls in den G7-Prozess einzubringen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die Städte weltweit betreffen – darunter Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, demokratische Resilienz, territoriale Sicherheit und öffentliche Innovation. Zum Abschluss des Gipfels soll die „Erklärung von Nancy“ verabschiedet und der französischen G7-Präsidentschaft vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Évian übergeben werden.

Martin Horn wird in Nancy auf einem Panel zum Thema Stärkung von Demokratie und Resilienz sprechen. „Städte sind Orte, an denen Demokratie jeden Tag konkret wird – im Zusammenleben, in Beteiligung, in der Lösung von Konflikten und in der Frage, wie wir Krisen gemeinsam bewältigen. Deshalb ist es wichtig, dass die kommunale Stimme auch auf oberster politischer Ebene gehört wird“, so der Freiburger Oberbürgermeister.

Bürgermeister Martin Horn wird in seiner Funktion als Präsident von ICLEI Europe, dem europäischen Sekretariat des globalen Netzwerks lokaler und regionaler Gebietskörperschaften für nachhaltige Stadtentwicklung, am U7-Gipfel teilnehmen. Der Urban7-Gipfel wird gemeinsam von ICLEI Europe und dem Globalen Parlament der Bürgermeister geleitet und findet in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der französischen Städteorganisation France Urbaine und den nationalen Gemeindeverbänden der G7-Staaten statt.
 
 

Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
Ein Thementag zur bunten Welt der Papageien

Ob farbenprächtiger Ara, geschickter Kakadu oder winziger Spechtpagagei – die intelligenten Krummschnäbel zählen zu den faszinierendsten Vogelgruppen der Erde. Anlässlich des Welt-Papageien-Tages rückt die Wilhelma diese außergewöhnlichen Tiere am Sonntag, 31. Mai 2026, im Rahmen der „Wilde Wochenenden“ mit einem eigenen Thementag in den Mittelpunkt. In der Wilhelmaschule geben Zoopädagoginnen und Zoopädagogen spannende Einblicke in ihre Lebensweise, Fähigkeiten und Gefährdung.

Papageien besiedeln in rund 350 Arten tropische und subtropische Regionen rund um den Globus. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre Farbenvielfalt, sondern auch durch ihre bemerkenswerte Intelligenz. Viele Arten verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, können komplexe Probleme lösen und nutzen ihre kräftigen Schnäbel und beweglichen Füße erstaunlich geschickt wie Werkzeuge. Viele Papageien verständigen sich über differenzierte Lautäußerungen und leben in engen sozialen Verbänden. Charakteristisch für alle Papageien ist der gebogene Schnabel, mit dem sie harte Samen, Nüsse oder Früchte knacken können. Unter den Papageien gibt es aber auch Nahrungsspezialisten: So verfügen beispielsweise Loris über eine borstige Pinselzunge, mit der sie Pollen und Nektar aus Blüten aufnehmen können. Während sich die meisten Papageien in erster Linie pflanzlich ernähren, steht beim neuseeländischen Kea sogar Aas auf dem Speiseplan.

Viele Papageienarten sind heute bedroht. Ursachen sind vor allem die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Abholzung, Landwirtschaft und Urbanisierung sowie der illegale Fang für den Heimtierhandel. Die Wilhelma engagiert sich ganz besonders für den Schutz der Taubenhalsamazone. Diese seltene Amazonenart lebt in den Wäldern Südbrasiliens sowie angrenzenden Regionen Argentiniens und Paraguays. Gemeinsam mit der Organisation Instituto Espaço Silvestre (IES) unterstützt die Wilhelma Schutzmaßnahmen vor Ort. Über den Artenschutz-Euro hilft die Wilhelma dabei, beschlagnahmte Tiere aus dem illegalen Handel zu pflegen, auf ein Leben in der Natur vorzubereiten und anschließend wieder auszuwildern. Zahlreiche Taubenhalsamazonen konnten so bereits erfolgreich im brasilianischen Araucárias-Nationalpark freigelassen werden.

Beim Aktionstag in der Wilhelmaschule können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Mitmach- und Infostationen mehr über die Lebensräume, Ernährung und Fortpflanzung der Papageien erfahren. Auch ihre besonderen Sinnesleistungen und ihre Kommunikationsfähigkeit werden thematisiert. Das Programm findet am 31. Mai 2026 von 11 bis 17 Uhr statt und ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma im regulären Eintrittspreis enthalten.

zum Bild oben:
Bei den Keas in der Wilhelma gibt es regelmäßig Nachwuchs.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Freiburg: Badeboom an Pfingsten
Sprung ins kühle Nass im Strandbad (c) Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Freiburg: Badeboom an Pfingsten
- Mehr als 25.500 Besucherinnen und Besucher in den Freiburger Bädern am Pfingstwochenende
- Pfingstmontag war mit knapp 10.000 Gästen der besucherstärkste Tag
- Spitzenreiter: Das Strandbad

Das sommerliche Pfingstwetter mit Temperaturen um die 30 Grad hat am vergangenen Wochenende für großen Andrang in den Freiburger Freibädern gesorgt. Mehr als 25.500 Gäste nutzten das erste richtig heiße Wochenende des Jahres zur Abkühlung in den drei Freibädern und im Kombibad Westbad. Damit entfiel mehr als die Hälfte der bisherigen Saisonbesuche auf das Pfingstwochenende: Seit Saisonstart wurden insgesamt rund 50.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Der besucherstärkste Tag über alle Bäder hinweg war der Pfingstmontag. Den höchsten Einzelwert erzielte das Strandbad am Pfingstsonntag mit knapp 4.000 Gästen.

Über das gesamte Pfingstwochenende hinweg verzeichneten die drei Freibäder und das Kombibad Westbad folgende Besucherzahlen:

- Strandbad: 10.220
- Kombibad Westbad: 6.402
- Lorettobad: 4.908
- Freibad St. Georgen: 4.003

„Das sonnige Pfingstwochenende hat für echte Freibadstimmung in Freiburg gesorgt“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter der Regio Bäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass unsere Freibäder zum Start in die warme Jahreszeit so gut angenommen werden.“

Apropos Abkühlung: Im Freibad im Westbad steht schon bald das nächste Highlight an. Noch in diesem Sommer wird die neue Strandbar West eröffnen. Sowohl die Gäste des Seeparks als auch des Freibads im Westbad können dann das Angebot mit kalten Getränken und allerhand Leckereien nutzen.

Und 2025? Ein direkter Vergleich mit dem Pfingstwochenende des vergangenen Jahres ist nur eingeschränkt möglich: Das Kombibad Westbad zählte 2025 noch nicht zur Statistik. Zudem spielte das Wetter im vergangenen Jahr nicht mit – damals kamen am Pfingstwochenende knapp 1.700 Gäste in die drei Freibäder.

Mehr Schwimmen: Informationen, Kursangebote und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online
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In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald
Hängebrücke Wildline in Bad Wildbad (c) Katrin Lehr
 
In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald
Sie ist 380 Meter lang, 60 Meter hoch und gerade mal etwas über einen Meter breit: Die Hängebrücke „Wildline“ in Bad Wildbad verbindet den Sommerberg mit dem Baumwipfelpfad und bietet spektakuläre Ausblicke über den Schwarzwald. Auch die „Blackforestline“ bei Todtnau fügt sich elegant in die Natur ein: Unter der Hängebrücke kann man den Todtnauer Wasserfall in die Tiefe stürzen sehen. Als neueste Konstruktion lädt ab Mai 2026 die „Neckarline“ in Rottweil in schwindelnde Höhen. Mit ihrer geschwungenen Form eröffnet sie neue Perspektiven auf die älteste Stadt Baden-Württembergs.
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