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Sonntag, 18. Oktober 2026
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Verschiedenes

VAG Freiburg: Linie 3 fährt bald wieder wie gewohnt
Baustelle im Sommer / c) VAG Freiburg / Foto: Anja Thölking
 
VAG Freiburg: Linie 3 fährt bald wieder wie gewohnt
VAG schließt Gleissanierung in Brühl und Zähringen erfolgreich ab

- Fahrgäste profitieren von mehr Komfort, barrierefreien Haltestellen und kürzeren Fahrzeiten
- Arbeiten werden pünktlich abgeschlossen
- Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, Schwankungen der Bahnen beseitigt

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird die umfassende Gleissanierung in Brühl und Zähringen planmäßig abschließen. Ab Montag, 19. Oktober, verkehren die Stadtbahnen der Linie 3 wieder ohne Einschränkungen und nach dem regulären Fahrplan. Auch die während der Bauzeit notwendigen Fahrplananpassungen auf weiteren Linien entfallen.

Für die Fahrgäste bringt die Modernisierung spürbare Verbesserungen: Die Stadtbahnen fahren komfortabler, die zuvor aus Sicherheitsgründen eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung ist aufgehoben und die modernisierten Haltestellen bieten mehr Barrierefreiheit. Zudem profitiert die Strecke von einer leistungsfähigeren Infrastruktur.

Mit der Baumaßnahme erneuerte die VAG einen stark genutzten Streckenabschnitt grundlegend. Modernisiert wurden die Gleisanlagen, die Haltestellen Hornusstraße und Tullastraße, die Entwässerung sowie die Signaltechnik. Darüber hinaus baute die VAG zusätzliches Grüngleis ein.

Mehr Rasengleis für weniger Verkehrsgeräusche

Die Baumaßnahme verbessert nicht nur die Infrastruktur, sondern stärkt auch die Klimaanpassung entlang der Strecke. Wo es möglich war, hat die VAG Rasengleis angelegt oder Flächen mit Fugengittersteinen teilentsiegelt. So sind inzwischen rund 50 Prozent des Abschnitts entsiegelt oder teilentsiegelt. Die Maßnahmen wurden mit 40.000 Euro Fördermittel des Bundes und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Grüngleis kann Regenwasser besser aufnehmen, trägt zur Kühlung der Umgebung bei und mindert die Verkehrsgeräusche.

„Hitzewellen und Starkregen werden künftig häufiger auftreten. Begrünte Gleise leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen“, erläuterte VAG-Vorstand Oliver Benz.

Mehr Komfort auf der Linie 3

Die neuen Gleise sorgen für ein ruhigeres Fahrverhalten der Stadtbahnen. Das bislang bekannte Schwanken der Fahrzeuge zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Reutebachgasse“ gehört der Vergangenheit an.

Die Sanierungsarbeiten waren notwendig, da Teile der Gleisanlage bereits mehrere Jahrzehnte alt waren. Mit der Erneuerung verbessert die VAG die Zuverlässigkeit der Strecke und verringert zugleich den künftigen Wartungsaufwand. Zudem trägt die neue Infrastruktur dazu bei, die Lärmbelastung für Anwohnende zu reduzieren.

Großes Projekt bleibt im Zeitrahmen

Während der Bauarbeiten führten unter anderem mehrere starke Hitzephasen und zusätzlich nötige Bodenarbeiten zu zusätzlichem Aufwand. Die VAG schloss die Baumaßnahme dennoch innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens ab. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund sieben Millionen Euro. Die finale Abschlussrechnung steht noch aus. Das Projekt wird im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) mit rund vier Millionen Euro gefördert.

VAG-Vorstand Stephan Bartosch betonte: „Große Infrastrukturprojekte sind für Fahrgäste und Anwohnende immer mit Einschränkungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass wir die Arbeiten wie geplant abschließen konnten. Das zeigt, dass die intensive Vorbereitung und die enge Abstimmung mit sehr vielen Beteiligten erfolgreich waren.“

Dank für Geduld und Verständnis

Während der Bauarbeiten hatte die VAG einen umfassenden Schienenersatzverkehr angeboten. Gleichzeitig war es aufgrund verschiedener Baumaßnahmen unterschiedlicher Akteure über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen gekommen für Fahrgäste, Anwohnende und den Straßenverkehr. Die VAG bedankte sich deshalb ausdrücklich für das Verständnis und die Geduld der Anwohnenden, der Gewerbetreibenden sowie ihrer Fahrgäste.

„Die Investition kommt unseren Fahrgästen unmittelbar zugute. Mit den erneuerten Gleisen und Haltestellen schaffen wir die Grundlage für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Stadtbahnverkehr im Freiburger Norden“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz.
 
 

 
Baustart für neuen Gehweg in der Heiliggeiststraße
Das Garten- und Tiefbauamt startet am Montag, 19. Oktober, mit dem Lückenschluss des Gehweges in der Heiliggeiststraße entlang der ehemaligen Kinderklinik. Die Arbeiten laufen voraussichtlich bis Mitte November. Der Kfz- und Radverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen, Fußgänger*innen werden an der Baustelle vorbeigeführt.

In den Jahren 2022 und 2023 wurden bereits die Radwege in der Friedhof- und der Heiliggeiststraße ausgebaut. Nun folgen Verbesserungen für den Fußverkehr. Für den neuen Gehweg auf der östlichen Seite muss die Heiliggeiststraße verbreitert werden. Die Stadt hat dafür den Grundstücksstreifen entlang der Baumallee von der Uniklinik erworben. Die dortigen Stellplätze werden durch den Umzug der Kinderklinik nicht mehr in voller Anzahl benötigt. Stattdessen kann hier nun ein 2,5 Meter breiter, baulich getrennter Gehweg entstehen.

Während der Bauphase bleibt der angrenzende Parkplatz der Uniklinik weiterhin befahrbar, da die Arbeiten lediglich einen Teil der Stellplätze betreffen. Die Zufahrt erfolgt per Einbahnregelung weiterhin über die Heiliggeiststraße. Die Ausfahrt ist über die Mathildenstraße möglich.

Fußgänger*innen werden über den Parkplatz an der Baustelle vorbeigeführt. Für eine kurze Zeit von rund einer Woche ist der Überweg in der Heiliggeiststraße auf Höhe der Mathildenstraße gesperrt. Die Fahrbahn lässt sich aber weiterhin auf dem etwa 80 Meter entfernten Überweg in der Friedhofstraße auf Höhe der Lortzingstraße queren.

Die Kosten für die Bauarbeiten liegen bei rund 80.000 Euro.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen durch die Arbeiten. Informationen zu weiteren städtischen Baustellen in Freiburg gibt es unter www.freiburg.de/baustellen.
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Nordrach: Geist des Waldes
Klosterruine Allerheiligen in Oppenau (c) Renchtal Tourismus GmbH / Florian Orth
 
Nordrach: Geist des Waldes
Im Walgebiet Moos bei Nordrach im Schwarzwald streift bei Nacht der „Moospfaff“ umher, um den sich viele Geschichten ranken. Eine besagt, er sei ein Mönch im Kloster Gengenbach gewesen, der den Freitod wählte und daher keine Ruhe findet. Eine andere beschreibt ihn als Gengenbacher Abt, der das irdische wie das himmlische Gericht zu täuschen suchte und bis heute dafür büßt. Eine weitere Legende verortet ihn im Kloster Allerheiligen und berichtet, er habe auf dem Weg zur Heilung eines Kranken in einem entlegenen Dorf versehentlich eine heilige Hostie verloren, nach der er noch immer suche. Im „Moospfaffmonat“ Oktober dreht sich in Nordrach alles um die geheimnisvolle Sagengestalt. Das ganze Jahr genießen kann man dort Moospfafftorte, Moospfaffkugeln und Moospfafflikör.
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Wichtiger Knotenpunkt wird sicherer für den Fuß- und Radverkehr
Bauarbeiten an der Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße beginnen

Sperrungen und Einschränkungen in den kommenden Monaten

Das städtische Garten- und Tiefbauamt beginnt am Montag, 19. Oktober, mit der Umgestaltung des Knotenpunkts Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Kreuzung soll übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmer*innen werden. Der Umbau ist besonders wichtig, da sich im Umfeld mehrere Schulen und das Studierendenwohnheim Händelstraße befinden. Dort sind also viele Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Ziel der Verwaltung ist es, dass diese bald sicherer über die Habsburgerstraße kommen.

Damit das gelingt, ordnet die Stadt den heute sehr komplexen Knotenpunkt neu. Zwischen Okenstraße und Händelstraße entsteht eine neue Fläche mit Ampeln für den Fuß- und Radverkehr. Fußgänger*innen können dort die Habsburgerstraße künftig in beide Richtungen queren. Für den Radverkehr schafft die Stadt damit eine direkte Verbindung von der Händel- und Okenstraße in Richtung Stefan-Meier-Straße.

Die neue Verkehrsführung bringt auch Veränderungen für den Kfz-Verkehr
mit sich. Eine direkte Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Händelstraße ist künftig nicht mehr möglich; die Ausfahrt aus der Händelstraße in die Zähringer Straße aber weiterhin. Die Zufahrt zur Händelstraße erfolgt künftig über die Okenstraße und die Haydnstraße. Außerdem wird die Okenstraße in Richtung Habsburgerstraße zur Sackgasse für den Autoverkehr. Dadurch entfällt das bisher mögliche, aber gefährliche Linkseinbiegen aus der Okenstraße in die Habsburgerstraße. Die Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Okenstraße bleibt weiterhin möglich. Für den Rad- und Fußverkehr bleibt die Verbindung in beide Richtungen offen.

Auch die Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße wird sicherer. Eine neue Ampel ermöglicht künftig ein gesichertes Einbiegen aus der Stefan-Meier-Straße in die Habsburgerstraße. Für den Fußverkehr sichert eine Ampel das Queren am nördlichen Ende der Stefan-Meier-Straße.

Die Arbeiten laufen in vier Bauabschnitten; die Habsburgerstraße bleibt jederzeit frei:

- Der erste Bauabschnitt betrifft die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Ein- und Ausfahrt aus Okenstraße und Händelstraße ist dann nicht möglich. Für alle, die mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs sind, gibt es eine ausgeschilderte Umleitung. Fußgänger*innen werden an der Baustelle entlanggeführt.

- Im zweiten Bauabschnitt werden die Gehwege im Kreuzungsbereich gebaut. Die Fußgänger*innen werden über die bereits fertige Fahrbahn geführt. Die Ein- und Ausfahrt aus Oken- und Händelstraße ist weiterhin nicht möglich.

- Im dritten Bauabschnitt folgt der Umbau der Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße. Während der Arbeiten ist der Einmündungsbereich der Stefan-Meier-Straße voll gesperrt. Die Umleitung führt über die Habsburgerstraße und den Rennweg. Die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße ist dann bereits mit den neuen Verkehrsrichtungen offen.

- Im vierten und letzten Bauabschnitt werden die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Habsburgerstraße aufgebracht. Das klappt ohne größere Verkehrseinschränkungen.

Auch der öffentliche Nahverkehr ist von den Arbeiten betroffen. Die Haltestelle Nordstraße entfällt während der Bauzeit. Die Haltestelle Sonnenstraße bleibt regulär in Betrieb. Die Buslinien X1, X4 und 200 sowie die Direktfahrten zwischen dem Landkreis Emmendingen und Freiburg werden über Engesserstraße, Kaiserstuhlstraße und Rennweg umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 5 bleibt von den Bauarbeiten unberührt.

Der Umbau dauert voraussichtlich sechs Monate. Mitte April 2027 soll alles fertig sein. Informationen zu weiteren Baustellen im Stadtgebiet gibt es online: www.freiburg.de/baustellen.
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Neue Mitte Littenweiler-Waldsee: Dritter Bürgerschaftsdialog
Wie geht es weiter mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie für die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee? Beim dritten Bürgerschaftsdialog stellt die Stadt am Mittwoch, 21. Oktober, um 18 Uhr die nächsten Schritte für die Entwicklung der Teilflächen vor. Im Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Straße 12, haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Gedanken und Ideen einzubringen. Der Einlass ist um 17.30 Uhr, eine Anmeldung bis Montag, 19. Oktober, unter www.freiburg.de/littenweiler-waldsee ist nötig.

Die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee fokussiert sich auf die Bereiche rund um den Bahnhof Littenweiler und die heutige Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 1, die sogenannte Laßbergschleife. Ziel ist es, beide Bereiche zeitgemäß und funktional zu gestalten und so eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.

Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Alternativen auf, wie die Gebäude und Freiräume genutzt und gestaltet werden können. Die Ergebnisse der vorangegangenen Bürgerschaftsdialoge sind dabei mit eingeflossen. Die Studie ist der erste Schritt bei der Entwicklung der Laßbergschleife und des Bahnhofsareals und bildet die Grundlage für die anschließende Planung. Sie wurde im September direkt vor Ort vor- und ausgestellt. Mehr Informationen rund um das Projekt gibt es online
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Tunnel der B31 Ost in den Nächten vom 19. bis 23. Oktober voll gesperrt
Das Garten- und Tiefbauamt kontrolliert und wartet die Tunnel der B31 Ost. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt.

Die Sperrungen sind wie folgt geplant:

• von Montag, 19. Oktober, auf Dienstag, 20. Oktober: stadtauswärts
• von Dienstag, 20. Oktober, auf Mittwoch, 21. Oktober: stadteinwärts
• von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober: beide Röhren
• von Donnerstag, 22. Oktober, auf Freitag, 23. Oktober: beide Röhren

Die Nacht vom 22. auf den 23. Oktober ist dabei als Reservenacht eingeplant wird nur bei Bedarf genutzt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.
 
 

 
Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen
Jetzt bewerben für das Förderprogramm „Demokratie leben!“

Die Partnerschaft für Demokratie Freiburg fördert auch im nächsten Jahr wieder zivilgesellschaftliches Engagement für Vielfalt und Demokratie – gegen Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft. Ermöglicht wird das durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ab sofort können Anträge für das Jahr 2027 gestellt werden. In diesem Jahr gibt es bei zwei Terminen die Möglichkeit, beim Antrag unterstützt zu werden und sich zu vernetzen.

Für das kommende Jahr liegt der Förderschwerpunkt auf Projekten, die Menschen im Alltag dort zusammenbringen, wo sie ohnehin sind: in der Nachbarschaft, in Schulen, Vereinen, beim Einkaufen oder bei der Arbeit. Gefragt sind niedrigschwellige, einladende Formate, die Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ins Gespräch und in gemeinsame Aktionen bringen. Durch direkte Begegnungen entstehen Vertrauen und neue Netzwerke. Vorurteile und Berührungsängste können abgebaut werden und das demokratische Miteinander wird praktisch erfahrbar.

Besonders willkommen sind Anträge, die von mehreren Kooperationspartner*innen gemeinsam entwickelt werden und neue Zielgruppen erreichen. Bevorzugte Kriterien sind außerdem Vernetzung und Kooperation auf Augenhöhe, Förderung von Eigeninitiative und Selbstorganisation der Zielgruppen und Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement.

Die Frist für Anträge läuft bis Montag, 2. November. Die Höchstfördersumme liegt bei 5000 Euro. Im Einzelfall können Projekte mit größerer Reichweite, die von mehreren Kooperationspartner*innen umgesetzt werden, nach einem Beratungsgespräch mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Projekte müssen im Jahr 2027 stattfinden.

Bewerben können sich nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen, Träger oder Vereine. Wichtig ist, dass die Projekte als solche erkennbar und in sich abgeschlossen sind – eine strukturelle Förderung ist nicht möglich.

Zur Unterstützung bei der Antragstellung und zum Austausch über erste Projektideen finden in diesem Jahr zwei Antragswerkstätten statt: Am Montag, 19. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus im Stühlinger, Raum Kaiserstuhl.

Interessierte können sich unter demokratie-leben@freiburg.de für die Antragswerkstatt anmelden. Über diese Adresse kann auch der Link zum Antragsformular angefordert werden. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es auf der Website der Partnerschaft für Demokratie www.pfd-freiburg.de.
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Ende der Vogelschutzzeit
Grundstückseigentümer*innen müssen ihre Pflanzen zurückschneiden

Wenn üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, kann das gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, dass Grundstückseigentümer*innen ihre Pflanzen zurückschneiden. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben.

Mit dem Ende der Vegetationsperiode ist das Beschneiden der Pflanzen seit dem 1. Oktober, wieder zulässig. Nach Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte nur von Oktober bis einschließlich Februar erlaubt. Von März bis Ende September dürfen Hecken und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Dieses Verbot gilt jedoch nicht, wenn der Rückschnitt wegen der Verkehrssicherungspflicht notwendig ist. Falls sich in den Hecken oder Bäumen aber Nester mit Eiern oder Jungvögel befinden, gilt: Schere oder Säge beiseitelegen und das weitere Vorgehen mit der unteren Naturschutzbehörde abstimmen (0761/ 201 – 6125, -6126, - 6127, - 6157). Formschnitte sind ganzjährig möglich und zum Teil auch nötig, um den Verkehrsraum freizuhalten.

Das baden-württembergische Straßengesetz schreibt vor, dass Anpflanzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfen. Der Luftraum über Fahrbahnen muss bis 4,50 Meter und jener über Geh- und Radwegen bis 2,50 Meter freigehalten werden. Auch dürfen Büsche und Bäume nicht in den Straßenraum ragen. Das Garten- und Tiefbauamt fordert daher alle Grundstückseigentümer*innen oder deren Beauftragte auf, die Pflanzen auf ihren Grundstücken jetzt außerhalb der Vogelschutzzeit bis an die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Andernfalls können sie haftbar gemacht werden, wenn beispielsweise jemand durch überhängende Bepflanzung oder herabfallende Äste zu Schaden kommt.
 
 



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