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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Verschiedenes

 
Freiburg: Sicher und barrierefrei
Stadt modernisiert Ampeln an der Kreuzung Bismarckallee / Wilhelmstraße

Aktuell erneuert die Stadt in ganz Freiburg alte Ampeln und stellt sie auf moderne LED-Technik um. Als Nächstes ist die Anlage an der Kreuzung Bismarckallee / Wilhelmstraße beim Busbahnhof dran. Die Arbeiten starten zum Beginn der Herbstferien am Montag, 26. Oktober, und dauern voraussichtlich zwei Wochen.

Die neue Anlage leuchtet künftig mit LED – das spart Strom, senkt den CO₂-Ausstoß und macht die Ampeln heller und damit sichtbarer. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus. Außerdem wird die Kreuzung barrierefreier: Menschen mit Sehbehinderung und blinde Personen werden künftig durch akustische Signale und einen vibrierenden Taster darüber informiert, wann die Ampel Grün zeigt.

Während der Bauzeit sorgt eine Ersatz-Ampel für einen flüssigen Verkehr. Die neue Ampelanlage kostet rund 90.000 Euro, der Bund fördert den Umbau mit 21.000 Euro.
 
 

 
Gleisarbeiten am Bertoldsbrunnen und Stadttheater – Stadtbahnverkehr unterbroche
Instandhaltungsarbeiten an den am stärksten frequentierten Gleiskreuzen in der Innenstadt
Linie 1 bis 4 werden unterbrochen

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, und Donnerstag, 29. Oktober 2026, finden am Bertoldsbrunnen und in der Bertoldsstraße am Stadttheater Gleisarbeiten statt. Die Arbeiten dauern von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss. Der Stadtbahnverkehr ist in diesem Zeitraum in der Innenstadt unterbrochen. Davor und danach werden weitere Arbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt.

Die Knotenpunkte Stadttheater und Bertoldsbrunnen zählen zu den am stärksten belasteten Abschnitten im Freiburger Stadtbahnnetz. Täglich fahren mehr als 1000 Stadtbahnen dort über die Gleise. Eine regelmäßige Instandhaltung ist daher unerlässlich, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.

Linien werden geteilt

Die Stadtbahnlinien 1 bis 4 pendeln jeweils zwischen der Endhaltestelle bis zur Innenstadt.

Linie 1: Die Bahnen pendeln zwischen Littenweiler und Bertoldsbrunnen (Steig 6 vor der Nordsee) und Landwasser und Stadttheater (Steig 2 vor dem Eiscafé).

Linie 2: Die Bahnen fahren von Günterstal bis Holzmarkt (Steig 2, vor dem Friedrichsbau) und Brühl und Stadttheater (Steig 1, vor Schaub).

Linie 3 und 5: Die Linien 3 und 5 werden miteinander verknüpft, die Linie 3 geteilt: Die Linie 3 fährt von Zähringen zum Europaplatz und von dort als Linie 5 weiter Richtung Rieselfeld. Halt ist an Steig 13 (Friedrichsring) bzw. in Gegenrichtung am Steig 12 (Pavillon).
Die restliche Linie 3 pendelt zwischen Haid und Stadttheater (Steig 2, vor dem Eiscafé). Die Linie 5 ist darüber hinaus nicht betroffen.

Linie 4: Die Bahnen pendeln zwischen Vauban und Holzmarkt (Steig 1, vor dem Amtsgericht) sowie Messe und Stadttheater (Steig 1, vor Schaub).

Hinweise für Fahrgäste

Fahrgäste von Littenweiler und der Wiehre können alternativ zum Hauptbahnhof die Züge der Höllentalbahn (S1/(S10/S11) nutzen.

Alle Fahrzeiten sind in Echtzeit in der VAG-App sowie auf der Website www.vag-freiburg.de hinterlegt. Dort werden auch die jeweils besten Verbindungen angezeigt.
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Fahrbahnsanierung im Bereich Kronenbrücke/Lessingstraße
Vom 25. Oktober bis 30. Oktober 2026 führt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) Instandhaltungsarbeiten durch. Im Kreuzungsbereich Kronenbrücke/Lessingstraße wird die Fahrbahn saniert, da sich dort Spurrillen gebildet haben.

Die Lessingstraße (B31a) ist Richtung Kirchzarten an der Kreuzung Kronenbrücke/Lessingstraße für den Geradeausverkehr nur noch einspurig befahrbar. Links- und Rechtsabbiegende sind davon nicht betroffen. Während der Arbeiten kann es im Bereich der Baustelle zeitweise zu Rückstaus kommen.

Der Fußverkehr wird umgeleitet. Der Dreisamradweg sowie die Stadtbahnlinie 5 sind von den Einschränkungen nicht betroffen.
 
 

 
Freiburg: Bauarbeiten in der Tullastraße
Ab kommenden Donnerstag ist die Durchfahrt von Zähringen ins Industriegebiet Nord für Autos voll gesperrt

Ab Donnerstag, 22. Oktober, laufen im Bereich der Unterführung in der Tullastraße umfassende Bauarbeiten. Dafür muss der Straßenabschnitt für Autos voll gesperrt werden. Das Baufeld wandert: Zunächst betrifft die Sperrung die Kreuzung mit der Siemensstraße, später auch die Einmündung Karlsruher Straße und die Unterführung. Entscheidend ist aber: Autofahrer*innen müssen die ausgeschilderte Umleitung nutzen; eine Durchfahrt ist nicht möglich. Wer zu Fuß unterwegs ist oder sein Fahrrad schiebt, kommt jedoch immer durch.

Auf Höhe der Siemensstraße müssen mit den Arbeiten zwei Roteichen gefällt werden. Als Ersatz pflanzt die Stadt zwei weniger wuchsstarke Linden, die besser mit den beengten Verhältnissen im Untergrund zurechtkommen.

Die Baustelle ist zeitlich so abgestimmt, dass sie nicht zeitgleich zu den Gleisarbeiten der VAG in der Zähringer Straße läuft. Zunächst arbeitet Badenova Netze an einer Gasleitung, dann erneuert der Eigenbetrieb Stadtentwässerung einen Mischwasserkanal und im Anschluss verlegt Badenova Wärmeplus Fernwärmeleitungen. Bis Mai 2027 betrifft die Vollsperrung in der Tullastraße den Bereich der Unterführung. Ab Juni wandert die Vollsperrung dann in Abschnitten in Richtung Kreisverkehr zur Engesser Straße.

Die Arbeiten sind Teil des umfassenden Umbaus der Tullastraße, der seit August läuft. Wenn alle Leitungen im Untergrund verlegt sind, gestaltet das Garten- und Tiefbauamt voraussichtlich noch bis Herbst 2028 den gesamten Straßenraum grundlegend um. Dabei stehen mehr Sicherheit, Klimaanpassung und Barrierefreiheit im Fokus. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der städtischen Internetseite ausführliche Informationen: www.freiburg.de/tullastrasse
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Kanalsanierung an der B3
Linke Fahrspuren der Isfahanallee ab Mittwoch, 21. Oktober, gesperrt

Längere Fahrzeiten im Berufsverkehr

Die Stadt erneuert ab Mittwoch, 21. Oktober, die in die Jahre gekommenen Regenwasserkanäle entlang der B3. Die Bauarbeiten laufen im Abschnitt zwischen der Zinkmattenstraße und der Hans-Bunte-Straße und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Um die Kanäle auf die spätere Sanierung vorzubereiten, bessert die Stadt zunächst Schächte aus und baut neue. Stark beschädigte Kanalabschnitte müssen zudem geöffnet und ersetzt werden. Während der Bauarbeiten sind abschnittsweise die jeweils linken Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wird auf den verbleibenden Fahrspuren an den Baustellen vorbeigeführt. Insbesondere im Berufsverkehr ist mit längeren Fahrzeiten zu rechnen.

Die Stadt hat die Kanalsanierung zeitlich so geplant, dass sie sich nicht mit der VAG-Baustelle in der Zähringer Straße überschneidet. Der Berufsverkehr ist so zwar eingeschränkt, kommt jedoch nicht zwei Mal auf kurzer Strecke ins Stocken.
 
 

Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beginnt
Bad Feilnbach: Ehem. Baderanwesen Abachstraße 4 (c) DAD / Guido Siebert
 
Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beginnt
Hundertjährige Tradition an Heilberufen im Haus

An der Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale mit einem Fördervertrag über 60.000 Euro. lm Zuge der aktuellen Planung soll das Gebäude, das jahrzehntelang leer stand, als Wohnhaus für eine junge Familie mit kleiner Einliegerwohnung im früheren Heuboden revitalisiert werden.

Spätestens um 1720 entstand das Gebäude als zweigeschossiger Massivbau. 1759 war das Mittelflurhaus mit rückwärtigem Wirtschaftsteil in kirchlichem Besitz und diente als Kramerladen. Möglicherweise stehen die vermauerten, ungewöhnlich großzügigen Fensternischen in der nördlichen Außenwand des späteren Stallteils in Zusammenhang mit dieser Nutzung. 1811 wurde der Wohnteil umgebaut und mit zahlreichen Putz- und Stuckdetails versehen, etwa mit den bereits erwähnten Fensterumrahmungen oder den verzierten Mauerecken im Inneren.

Die Westwand des Wohnteils zeigt eine Putzlisene, die bereits 1815 durch Anbau bzw. Erneuerung des Wirtschaftsteils verdeckt wurde. Als Bauherr dieser zweiten Hauptbauphase gilt Vitus Hackl, der das Baderhandwerk in das Haus brachte und damit eine bis 1926 fortgesetzte Tradition von Heilberuflern im Haus – später meist promovierte Mediziner – begründete. Aus dieser Zeit sind einige geschnitzte Türstöcke an Wohn- und Wirtschaftsteil erhalten, die in den Datierungsinschriften Verweise auf die Heilkunde „verstecken“. Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch verschiedene eher bürgerlich wirkende Elemente wie eine neugotische Hausmadonna, ein Vordach über dem Haupteingang, gesägte Pfettenköpfe und dekorative Bleiverglasung im Wirtschaftsteil bereichert.

Ungewöhnlich sind vor allem Befunde im Bereich des ehemaligen Wirtschaftsteils, die sich möglicherweise durch Bezüge zur Nutzung erklären lassen: Die bereits erwähnten bleiverglasten Fenster und der geschnitzte Türstock an einem Raum mit hölzerner Stalldecke, ein annähernd quadratischer Raum mit profiliertem Deckenspiegel und besonders aufwändig geschnitztem Türstock, der nur vom Stall aus zugänglich war, oder zahlreiche Nischen rund um die Zugangstür dieses Gebäudeteils, die vielleicht auf eine frühere Pforten- bzw. Durchreiche-Situation hinweisen könnte.

Das ehemalige Baderanwesen gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
 
 

 
Freiburg: Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen
Aufgrund einer landesweiten Fortbildungsveranstaltung für Standesbeamte ist das Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen. Für Bestattungsunternehmen ist von 8.30 bis 12 Uhr ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.
 
 

 
Nach der Tigermückensaison ist vor der Tigermückensaison
Ab jetzt wichtig: Regentonnen ausbürsten, um Eier der Tigermücke zu entfernen

Das Ende des Sommers hat auch sein Gutes – die Tigermückensaison geht bald zu Ende. Doch gerade jetzt gilt es, aktiv zu werden, um die erste Generation des nächsten Jahres in Schach zu halten. Aktuell sind zwar schon weniger Mücken unterwegs – die verbliebenen Weibchen legen im Herbst aber spezielle Eier ab, die gegen Kälte und Trockenheit resistent sind. So können sie den Winter unbeschadet überstehen. Und wenn es ab Mitte April wieder wärmer wird, schlüpfen die Larven.

Wer sich den nächsten Sommer nicht durch die Tigermücke verderben lassen will, sollte deswegen jetzt Folgendes tun: Regentonnen leeren und mit einer Bürste oder einem Schwamm ausschrubben, um die Eier zu entfernen; im Anschluss mit Wasser nachspülen. Ideal ist heißes Wasser, denn bei 80 Grad werden auch verbliebene Eier abgetötet. Das Wasser dann auf keinen Fall im Gully entsorgen, sondern besser im Garten versickern lassen. Auch alle anderen nicht mehr benötigte Gefäße, Behälter und Untersetzer sollten geleert, gründlich gereinigt und über den Herbst und Winter trocken gelagert werden.

Die Stadt hatte gemeinsam mit der Firma Icybac Mitte April mit der Bekämpfung der Tigermücke begonnen und Bürger*innen aufgerufen, aktiv gegen Brutstätten im eigenen Garten vorzugehen und Vorkommen zu melden. Über den Sommer sind etwa 700 Fundmeldungen bei Icybac eingegangen.

„Die meisten Brutstätten befinden sich auf privaten Flächen. Daher ist mein dringender Appell an alle Freiburgerinnen und Freiburger: Werden Sie schon jetzt aktiv, machen Sie es der nächsten Mückengeneration schwer. Wenn alle Nachbarn an einem Strang ziehen, wird sich das im nächsten Sommer auszahlen“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner.

Weitere Infos gibt es online
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