|
|

Verschiedenes
| | | | | Radvorrangroute FR3 führt ab September vom Stühlinger nach Zähringen | Weniger Stopps für Rad und Auto dank neuer Ampel-Schaltung
Tempo 30 rund um die Uhr für weniger Lärm in Eschholzstraße, Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße
In diesem Herbst verändert sich einiges auf dem Straßenzug vom Stühlinger über das Güterbahnhofareal nach Zähringen: Der FR3 führt dort künftig als Radvorrangroute entlang, die Stadt passt die Ampelschaltungen an und außerdem gilt rund um die Uhr Tempo 30. Am Montag, 14. September, beginnen die Markierungsarbeiten für den FR3, und ab Montag, 21. September, stellt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Tempo-30-Schilder auf und passt die Ampelschaltungen an. Damit macht Freiburg auf dieser Straßenachse den nächsten Schritt: mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer*innen, weniger Lärm für die Anwohnenden und ein möglichst flüssiger Verkehr für alle.
Die neue Radvorrangroute FR3
Der Gemeinderat hat 2023 mit dem Radnetz-Plus beschlossen, die Radvorrangrouten in Freiburg weiter auszubauen. Nachdem FR1 und FR2 schon seit einigen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Radnetzes sind, kommt im Herbst der erste Abschnitt des FR3 hinzu.
Im September wird der Abschnitt nördlich der Dreisam auf 3,3 Kilometern fertig. Dieser führt vom FR1 (Dreisam-Radweg) über Eschholzstraße, Friedhofstraße, Waldkircher Straße und Stuttgarter Straße bis nach Zähringen. Dort schließt der FR3 am Burgdorfer Weg künftig an den Radschnellweg RS6 an.
Entlang der Strecke hat das Garten- und Tiefbauamt in den vergangenen Jahren viel verbessert: Radfahrstreifen wurden verbreitert, unter anderem in der Waldkircher Straße. In der Friedhof- und Hohenzollernstraße wurde der Straßenraum gesamthaft mit Stadtbahn umgestaltet. Dabei hat das Amt schmale Radwege durch breitere Radfahrstreifen ersetzt. In der Eschholzstraße sorgen neu eingerichtete Abstandsstreifen für mehr Sicherheit zwischen Radverkehr und parkenden Autos.
Mit diesen Verbesserungen erfüllt dieser Abschnitt jetzt die Qualität einer Radvorrangroute und wird als solche markiert. Blaue FR3-Piktogramme auf der Fahrbahn machen die Route künftig sichtbar.
Der FR3 verbindet im Endausbau St. Georgen und Vauban über Haslach und Stühlinger mit Zähringen. Entlang ihrer Strecke leben zehntausende Menschen, zudem befinden sich dort zahlreiche Arbeitsplätze. Die Erfahrungen mit den bestehenden Radvorrangrouten FR1 und FR2 zeigen, dass so ein Angebot sehr gut angenommen wird. Auf dem FR3 werden bis zu 5.000 Radfahrende pro Tag erwartet.
Weniger Lärm durch Tempo 30 – nicht nur in der Eschholzstraße
Zeitgleich mit dem FR3 kommen weitere Änderungen: Auf dem gesamten Straßenzug von der Eschholzstraße über Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße gilt künftig rund um die Uhr Tempo 30. Bisher galt die Geschwindigkeitsbegrenzung dort nur nachts. Die Stadt setzt damit eine Maßnahme aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Lärmaktionsplan um. So sinkt die Lärmbelastung für die Anwohnenden auch tagsüber. Gleichzeitig steigt die Verkehrssicherheit. Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online unter www.freiburg.de/laermaktionsplan.
Abgestimmte Ampeln für flüssigeren Verkehr
Zudem passt das GuT die Ampelschaltungen an. Zwischen Haslacher Straße und Zähringen gibt es an 17 Kreuzungen und Fußgängerquerungen Ampeln. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung stimmt die Stadt die Ampeln neu aufeinander ab. Dabei orientiert sich die Stadt an Geschwindigkeiten, die sowohl für Radfahrende mit etwa 20 km/h als auch für Autofahrende mit etwa 30 km/h gut funktionieren. Ziel ist es, die Zahl der Ampelstopps für beide Verkehrsarten zu verringern.
Die Ampeln entlang der Strecke erkennen, wie viel Verkehr gerade unterwegs ist – etwa über Induktionsschleifen oder Videokameras. So können sie ihre Schaltung an die aktuelle Verkehrssituation anpassen.
Auch wenn es Verbesserungen geben wird – eine durchgehende „Grüne Welle“ für alle ist nicht möglich. Grund dafür sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vielen Querungen und die unterschiedlichen Verkehrsströme. Außerdem kann eine Grüne Welle nicht gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen optimal abgestimmt werden. Stattdessen werden einzelne Gruppen von Ampeln gezielt miteinander koordiniert. So soll der Verkehr auf diesem ganzen Straßenzug sowohl für Radfahrer*innen als auch für Autofahrer*innen flüssiger werden. | | Mehr | | | |
| | | | | | Infoabend zu Pflegekindern | Jetzt anmelden
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafür interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Mittwoch, 30. September, von 18 bis 20 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt.
Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer mehr über die Begleitung und Unterstützung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt.
Anmeldungen per Mail an Pflegekinderdienst@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-8687. Informationen rund um das Thema Pflegekinder gibt es auch unter www.freiburg.de/pflegefamilie. | | Mehr | | | |
| | | | | | Kanalarbeiten führen zu Änderungen im Fahrplan der Linien 2, 3, 15 und SEV | Zeitgleich zu den Gleisarbeiten der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in der Zähringer Straße finden externe Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Zähringer Straße/Waldkircher Straße statt. Vom 14. September bis zum Ende der VAG-Gleisarbeiten am 18. Oktober, jeweils montags bis donnerstags von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss, kommt es dadurch zu Fahrplanänderungen bei den Stadtbahnlinien 2 und 3 sowie dem SEV.
In diesem Zeitraum fährt die Linie 3 nur bis Okenstraße und die Linie 2 nur bis Eugen-Martin-Straße. Die Haltestelle Hornusstraße entfällt für beide Straßenbahnlinien. Eine zusätzliche Ersatzhaltestelle auf der Zähringer Straße wird eingerichtet und vom SEV bedient. Dieser fährt aus Zähringen kommend über die Hornusstraße, Okenstraße, Zollhallenplatz und Eugen-Martin-Straße zurück zur Hornusstraße. Von dort fahren die meisten Busse zurück nach Zähringen. Fahrgäste können an der Haltstelle Okenstraße zwischen SEV und Linie 3 umsteigen und am Zollhallenplatz zwischen SEV und Linie 2.
Bei der Buslinie 15 kommt es in diesem Zeitraum zu Abweichungen der Abfahrtszeit sowie vereinzelten Fahrtausfällen.
Die VAG empfiehlt die Nutzung der Fahrplanauskunft in der VAG-App oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de. Weitere Infos zu den Gleisarbeiten der VAG unter www.vag-baustelle.de. | | Mehr | | | |
| Schauinslandbahn Freiburg (c) VAG Freiburg / Anja Thölking | | | | | Schauinslandbahn macht Technikgeschichte erlebbar | Tag des offenen Denkmals am 13. September
Wie funktioniert eine fast 100 Jahre alte Seilbahn im täglichen Betrieb? Mitarbeitende geben Einblicke
Kostenlose Technikführungen und Schaffnertour
Zu Gast bei einer 96 Jahre alten Dame: Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, gibt die Schauinslandbahn Einblicke, die Besucher*innen sonst verborgen bleiben. Die 1930 eröffnete Anlage war die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn der Welt. Im Mittelpunkt stehen Führungen durch die Technikbereiche sowie Angebote, die die fast 100-jährige Geschichte der Bahn lebendig machen.
Von 11 bis 16 Uhr geben die Betriebsleitung und Mitarbeitende persönliche Einblicke in die Geschichte und Technik der Schauinslandbahn. Dabei erläutern sie unter anderem, wie das Tragseil gewartet wird und welche Aufgaben das Kabinenlaufwerk erfüllt.
Werkstatt, Maschinenraum mit Antriebsrad sowie der historische Fahrstand können bei den Technikführungen besichtigt werden. Diese finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr statt und dauern jeweils 45 Minuten. Eine Zeitreise in die Geschichte der Schauinslandbahn versprechen die Schaffner-Touren um 13 Uhr und 14.30 Uhr. Die Rundgänge dauern jeweils eine Stunde.
Eine Anmeldung bis Donnerstag, 10. September, per E-Mail an info@schauinslandbahn.de erforderlich. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Lediglich die Fahrt mit der Schauinslandbahn wird zum regulären Tarif angeboten.
Über den Tag des offenen Denkmals:
Dieser ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Bundesweit öffnen historische Gebäude, technische Anlagen und andere Denkmale ihre Türen und ermöglichen Einblicke, die sonst oft nicht möglich sind. Ziel des Aktionstags ist es, Geschichte erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Erhalt von Denkmalen zu stärken. Organisiert wird der Tag bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur,
| | | | | |
| | | | | | Start der zwölften Beratungswoche zum Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ | Informationsveranstaltungen am 15. und 18. September
Programm für eine artenreichere, kühlere und klimaangepasste Stadt
Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt seit Oktober 2021 Gebäudeeigentümer*innen, Vereine, Mieter*innen und Unternehmen bei der Begrünung von Gebäuden und der Entsiegelung von Flächen. Die zwölfte Beratungswoche findet in der bundesweiten Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 18. September statt.
Im Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ können Freiburger*innen bis zu 60 Prozent der Kosten für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Entsiegelungen und Regenwasserrückhalt als Zuschuss bekommen: Ein grünes Carportdach kann so günstiger sein als ein neues Kiesdach. Bei Kombination verschiedener Maßnahmen aus unterschiedlichen Fördermodulen sind bis zu 25.000 Euro Förderung pro Grundstück möglich. Zusätzliche Förderung gibt es beispielsweise auch für Solar-Gründächer, der Kombination von Photovoltaik und Gründach. Ebenfalls interessant: Wer selbst Hand anlegt, bekommt ebenfalls Geld – Eigenleistungen werden auch gefördert.
Die zwölfte Fachberatungswoche startet am Dienstag, den 15. September: Ab 17 Uhr stellt das Umweltschutzamt in einer Online-Veranstaltung unter dem Titel „Trägt ihr Haus schon grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses“ das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ vor. Es gibt umfangreiche Informationen zur Dach- und Fassadenbegrünung, zur Entsiegelung, zum Regenwasserrückhalt sowie Praxisbeispiele und alles Wissenswerte rund um den Antrag zur Förderung eigener Begrünungsmaßnahmen.
Am Freitag, 18. September, können sich Interessierte von 10 bis 16 Uhr individuell beraten lassen. Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Bürgerhaus Zähringen statt. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer*innen, interessierte Mieter*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Freiburger Stadtgebiet, die ihr Dach, ihre Fassade oder ihren Hof entsiegeln und begrünen wollen oder Maßnahmen zur Speicherung von Regenwasser auf Ihrem Grundstück umsetzen möchten. Zudem findet ein Begrünungsspaziergang im Rahmen des Klimaquartier Zähringen statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Platz der Zähringer. Eine Anmeldung für den Informationsabend, die individuelle Begrünungsberatung sowie den Begrünungsspaziergang ist unter https://www.gebaeudegruen.info/freiburg möglich.
Interessierte können auch außerhalb der Beratungswochen immer Förderanträge für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelungs- und Regenwasserrückhaltungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare, die neuen Förderbedingungen sowie Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung beim Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es unter www.freiburg.de/gg3. | | | | | |
| | | | | | Sirenenprobe am Donnerstag, 10. September | Nicht ausgelöste Sirenen bei der Stadt melden
Am Donnerstag, 10. September, findet zum bundesweiten Warntag im gesamten Stadtkreis eine Sirenenprobe statt. Um 11 Uhr sind zwei Signale zu hören: Ein Heulton, der 60 Sekunden lang an- und abschwillt, signalisiert „Bevölkerungswarnung – Rundfunkgerät einschalten – auf Durchsagen achten“. Um 11.45 Uhr folgt das Signal „Entwarnung“, ein Dauerton von 60 Sekunden Länge. Eine Ankündigung der Sirenenprobe sendet die Bundes-Warn-App NINA. Zudem erscheint eine Warnmeldung auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt.
Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) bittet alle Bürger*innen, nicht ausgelöste Sirenen unter www.freiburg.de/sirenen zu melden.
Sirenenproben finden zweimal im Jahr statt, meist Ende März und am bundesweiten Warntag, dem zweiten Donnerstag im September. Das ABK testet dabei die Warngeräte und informiert die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale. Im tatsächlichen Ernstfall sollen die Sirenen alle Bürger*innen warnen und den Austausch wichtiger Informationen beschleunigen. Wer die Warnsignale hört, sollte das Radio einschalten und auch die Nachbarschaft informieren. Regionale Radiosender übermitteln je nach Lage Hinweise und Verhaltensregeln.
Auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt erscheinen zusätzlich Warnmeldungen. Zwei von ihnen stehen in der Bismarckallee in Bahnhofsnähe, die übrigen befinden sich an der Ecke Rotteckring/Friedrichstraße, am Friedrichring zwischen Merian- und Raustraße sowie am Schwabentorplatz. Die Tafeln gehören (wie auch die Warn-Apps NINA und Cell Broadcast) zum modularen Warnsystem MoWaS, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe deutschlandweit betreibt. Wird das Warnsystem vom ABK in Freiburg oder vom Bundesamt in Berlin aus aktiviert, erscheinen auf dem Display der digitalen Tafeln Informationen zur jeweiligen Gefahrenlage.
Hörbeispiele der Sirenensignale und weiterführende Informationen gibt es unter www.freiburg.de/sirenenprobe. Ein FAQ zur Sirenenprobe steht auf www.feuerwehr-freiburg.de/notfall-beratung/faq/fragen-kats/#Warnung. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Gutachterausschuss neu bestellt | Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Freiburg ist für die neue Amtsperiode 2026 bis 2030 neu bestellt worden. Der Erste Bürgermeister Martin Haag hat die Bestellung im Auftrag von Oberbürgermeister Martin Horn vorgenommen.
Der seit 1961 bestehende Gutachterausschuss nimmt aufgrund seiner gesetzlich übertragenen Aufgaben eine besondere Stellung auf dem Freiburger Immobilienmarkt ein. Seine zentrale Aufgabe ist es, für Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu sorgen, dazu gehören insbesondere die Ermittlung von Bodenrichtwerten sowie die Erstellung des Immobilienmarktberichts.
Grundlage der Arbeit sind die tatsächlich abgeschlossenen Kaufverträge und die darin vereinbarten Kaufpreise. Diese werden systematisch ausgewertet und sachverständig analysiert und durch weitere Informationen, beispielsweise Eigentümerbefragungen, ergänzt. Der Gutachterausschuss gestaltet damit nicht den Grundstücks- und Immobilienmarkt, sondern bildet das tatsächliche Marktgeschehen ab, um den Marktteilnehmer*innen Orientierung zu bieten. Seit der Grundsteuerreform haben die Bodenrichtwerte darüber hinaus auch Bedeutung für die Ermittlung der Grundsteuer.
Für diese Aufgaben ist der Gutachterausschuss bewusst interdisziplinär besetzt. Die Mitglieder verfügen über besondere Sachkunde und Erfahrung, unter anderem in den Bereichen Architektur, Bankenwesen, Bauwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Landwirtschaft, Rechtswissenschaft und Vermessungswesen. Der Ausschuss agiert unabhängig, wird aber in seiner Arbeit von einer Geschäftsstelle unterstützt, die Teil der Stadtverwaltung ist.
Mit Beginn der neuen Amtsperiode wurden sechs langjährige Mitglieder verabschiedet: Michael Geis nach 44 Jahren, Thomas Körber und Günter Zancanella nach jeweils 24 Jahren sowie Roland Butz nach 12, Anja Dziolloß nach acht und Wolfgang Seitz nach sieben Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit. Neu bestellt wurden Rolf Dieffenbacher, Melanie Markstein, Dana Mebus und Katy Schube.
Auch an der Spitze des Gremiums gibt es einen Wechsel. Hugo Sprenker, der dem Gutachterausschuss seit 1986 angehörte und seit 2018 dessen Vorsitzender war, gibt den Vorsitz ab. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dirk Schemmer bestellt. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige gehört dem Gutachterausschuss bereits seit 2010 an. Der Erste Bürgermeister, Martin Haag betont: „Wir danken Herrn Sprenker herzlich für seinen langjährigen und engagierten Einsatz. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement und seiner hohen fachlichen Kompetenz hat er den Gutachterausschuss maßgeblich geprägt und ihn durch herausfordernde Zeiten begleitet. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Herrn Schemmer nun einen hoch qualifizierten und überaus erfahrenen Nachfolger finden konnten. Allen Mitgliedern des Gremiums und den Kolleg*innen der Geschäftsstelle wünsche ich eine erfolgreiche und gute Arbeit in den kommenden Jahren!“
Die Tatsache, dass die Stadtverwaltung den Vorsitz nicht für sich beansprucht, soll die Unabhängigkeit des Gremiums auch von städtischen Interessen unterstreichen. Die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden werden künftig Kathrin Schonefeld und Tina Gering wahrnehmen. Beide sind Bedienstete der Stadtverwaltung und unterliegen bei ihrer Tätigkeit im Gutachterausschuss den besonderen Anforderungen an Unparteilichkeit und Verschwiegenheit. | | | | | |
| Entfernung der Weide mit Autokran © Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt | | | | | Karlsruhe: Gondoletta im Zoologischen Stadtgarten wieder in Betrieb | Gartenbauamt und Fachfirma bergen umgestürzte Weide am Stadtgartensee
Nach der Meldung am frühen Montagmorgen über die umgestürzte Weide am See wurde die Bergung des Baumes durch das Gartenbauamt unmittelbar vorbereitet. Bereits gestern Morgen fand ein Ortstermin mit der beauftragten Firma statt, um den geeigneten Autokran sowie die erforderliche Aufstellfläche abzustimmen. Nachdem feststand, wo der Kran sicher positioniert werden kann, wurde am Montagvormittag ein baumverträglicher Korridor zwischen zwei Platanen in der Platanenallee freigeschnitten. Am Dienstagmorgen konnte dann die Weide restlos entfernt werden. Bei der Bergung war auch die Seilklettergruppe vor Ort.
Nach Entfernung der Weide wurde im Anschluss eine Sicherheitsfahrt der Gondoletta durchgeführt. Die Anlage ist damit wieder betriebsbereit.
Äußerlich vital, innerlich von Pilz befallen
Die umgestürzte Weide war im Rahmen der jährlich stattfindenden Regelkontrolle regelmäßig überprüft worden, diese erfolgen im Wechsel im belaubten und unbelaubten Zustand. Bei der zuletzt im Mai 2025 durchgeführten Kontrolle wies der Baum äußerlich keinerlei Defektsymptome auf und zeigte sich vital. Aufgrund seiner Neigung in Richtung See war die Weide bereits vor rund drei Jahren im Kronenbereich zurückgeschnitten worden. Ein weiterer Kronenschnitt war für den kommenden Winter vorgesehen.
Am nun liegenden Baum ist im Bereich des Wurzelstocks eine Fäule erkennbar. Die Art der Holzzersetzung deutet auf einen Befall mit dem Brandkrustenpilz hin.
Dabei handelt es sich um einen aggressiven Fäuleerreger, der sich über längere Zeit unbemerkt im Wurzelstock ausbreiten kann. Äußerlich sichtbare Anzeichen einer Vitalitätsabnahme in der Krone müssen dabei nicht zwingend vorhanden sein.
Neben der jährlichen Regelkontrolle werden durch das Gartenbauamt auch tägliche Sichtkontrollen auf den Wegen und Zugangsbereichen durchgeführt. Dabei werden die Bäume und Anlagen regelmäßig auf offensichtliche Veränderungen oder akute Gefahrenlagen überprüft.
Trotz regelmäßiger Kontrollen bleiben Schäden manchmal unsichtbar
Die Auswirkungen des Klimawandels stellen Bäume zunehmend vor zusätzliche Herausforderungen. Insbesondere sehr heiße und trockene Sommer führen zu erheblichem Stress und können die Vitalität und Widerstandsfähigkeit von Bäumen beeinträchtigen. Trotz der regelmäßigen Kontrollen und der daraus abgeleiteten Maßnahmen lassen sich natürliche Entwicklungen und insbesondere verborgene Schäden im Inneren eines Baumes nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Eine hundertprozentige Sicherheit kann daher bei Bäumen trotz fachgerechter und regelmäßiger Kontrolle nicht garantiert werden. | | Mehr | | | |
|
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518 519 520 521 522 523 524 525 526 527 528 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 540 541 542 543 544 545 546 547 548 549 550 551
|
|
|