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Freitag, 31. Juli 2026
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Verschiedenes

Maßstäbe setzen für die Wilhelma von morgen
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohan
 
Maßstäbe setzen für die Wilhelma von morgen
Wilhelma verabschiedet Masterplan 2035+ als fachbereichsübergreifende Zukunftsstrategie

Am Dienstag, den 28. Juli 2026 hat Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin im Rahmen einer Pressekonferenz den neuen Wilhelma Masterplan 2035+ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Seit ihrer Gründung hat sich die Wilhelma immer weiterentwickelt und auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Mit dem Masterplan 2035+ schlagen wir nun ein neues Kapitel unserer Geschichte auf. Erstmals haben alle Fachbereiche und Stabsstellen gemeinsam ein Zukunftsbild für die Wilhelma konzipiert. Unser Ziel ist es, Bewährtes zu bewahren, unsere besonderen Stärken weiter auszubauen und gleichzeitig den Mut zu haben, neue Maßstäbe zu setzen. Mein besonderer Dank gilt dem Land Baden-Württemberg als Träger der Wilhelma für die verlässliche Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit. Ebenso danke ich dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma und seiner mittlerweile rund 38.000 Mitglieder. Der Förderverein unterstützt uns schon seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement und erheblichen Summen. Damit hat er zahlreiche Projekte ermöglicht entscheidend zur Weiterentwicklung der Wilhelma und dem Artenschutz in aller Welt beigetragen.“

Der Masterplan versteht sich als strategischer Entwicklungsrahmen. Sämtliche dargestellten Projekte stehen dabei unter dem Vorbehalt der Finanzierung, zumal sie nur im Rahmen vorhandener finanzieller Mittel und personeller Kapazitäten vorangebracht werden können.

Weichenstellungen für die Zukunft

Der Masterplan beschreibt die Wilhelma gemäß der Welt- Zoo- Naturschutzstrategie Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als international anerkanntes Zentrum für Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung und formuliert den Anspruch, ihre zoologischen und botanischen Sammlungen, den historischen Park sowie ihre wissenschaftlichen Aktivitäten gleichermaßen weiterzuentwickeln. Tierwohl, Nachhaltigkeit, Klimaanpassung, Biodiversität und moderne Infrastruktur gehören dabei ebenso zu den zentralen Handlungsfeldern wie eine zeitgemäße Besuchendenorientierung. Ziel ist es nicht nur, die Wilhelma weiterzuentwickeln, sondern neue Maßstäbe zu setzen. Fokus wird dabei auf Nachhaltigkeit gelegt, ganz besonders, was einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Energie und der Vermeidung von Emissionen angeht. Die Vision der Wilhelma ist es, dass eine Zukunft in der Natur geschätzt, geschützt und bewahrt wird. Sie sieht es als ihre Mission, für Umwelt und Natur zu begeistern, um gemeinsam Arten zu schützen.

Vom Leitbild zur Umsetzung

Die strategischen Ziele werden im Masterplan durch konkrete Entwicklungsschritte ergänzt – von der bereits im Juli 2026 eröffneten Anlage für Kalifornische Strumpfbandnattern bis hin zu Zukunftsvisionen, die erst nach 2035 auf dem Plan stehen sollen. Gemeinsam verfolgen diese Projekte das Ziel, naturnahe Lebensräume zu schaffen, Tierwohl und Ex Situ-Artenschutz weiter zu stärken und den Besucherinnen und Besuchern ökologische Zusammenhänge noch anschaulicher zu vermitteln.

Aktuell ist die Entstehung der neuen Elefantenwelt „Kui Buri“, deren Spatenstich im Januar 2026 begangen wurde, ein wegweisendes Leuchtturmprojekt: Als erste so genannte Fission-Fusion-Anlage für Asiatische Elefanten wird sie nach einer Bauzeit von rund 3,5 bis 4 Jahren optimale Bedingungen für Zucht und Haltung der stark gefährdeten Art bieten. Sie wird dem Sozialverhalten der Tiere Rechnung tragen, bei dem sich Elefantengruppen immer wieder trennen und neu formieren. Um einen naturgetreuen Lebensraumausschnitt des namensgebenden Kui Buri Nationalpark in Thailand abbilden zu können, wurde schon 2020 mit der Aussaat und Anzucht von Baumarten begonnen, die in dem Gebiet natürlicherweise vorkommen. Das Gesamtprojekt umfasst ein modernes Elefantenhaus, großzügige Außenanlagen sowie Gastronomie- und Serviceangebote. Das Land Baden-Württemberg investiert in den Neubau rund 68,5 Millionen Euro. Hiervon werden 15 Millionen Euro durch den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma übernommen.

Die bestehende Themenwelt Terra Australis wird zudem schon zeitnah mit den Bereichen Narawntapu und Tasmanien weiterentwickelt, u. a. mit einer teilweise begehbaren Anlage für Südliche Nacktnasenwombats, Tasmanische Östliche Graue Riesenkängurus und Bennett-Kängurus. Grundlage bleibt das Prinzip „100 % Habitat“, das natürliche Lebensräume mit den dazugehörigen Pflanzen- und Tierarten möglichst vollständig nachbildet. Vor dem Amazonienhaus ist zudem ein Krallenaffenbaum geplant, der Einblick in das Leben der possierlichen Primaten geben wird. Über die kommenden Jahre hinweg werden im Rahmen des Projekts „Luftige Bergwelten“ sukzessive neue Volieren für Greifvögel und Eulen entstehen.

Die Sanierung des Nashornhauses und die Gestaltung einer größeren Außenanlage wird erfolgen, sobald die benachbarte alte Elefantenanalage nicht mehr bewohnt ist. Mittelfristig soll auf der Fläche des heutigen Raubtierhauses mit der Themenwelt Gir Forest ein neuer Lebensraum für Asiatische Löwen, Streifenhyänen und Rostkatzen entstehen. Langfristig muss das noch aus dem Jahr 1960 stammende Gebäude des Aquariums/Terrariums umfassend modernisiert oder ggf. neu errichtet werden.

Ein wesentliches Ziel des Masterplans ist die behutsame Erhaltung und Weiterentwicklung der denkmalgeschützten Gebäude und Anlagen aus der Zeit von König Wilhelm I. Dazu gehören unter anderem die bereits begonnene stufenweise Sanierung der Subtropenterrassen und der dortigen Errichtung neuer Volieren sowie langfristig die Transformation des Maurischen Landhauses – eines der architektonischen Kleinode der Wilhelma – zu einem Madagaskar-Trockenwaldhaus mit Nachttierbereichen.

Perspektiven über 2035 hinaus

Der Masterplan endet bewusst nicht mit dem Jahr 2035. Er formuliert darüber hinaus Entwicklungsperspektiven für die Zeit danach. Dazu gehören unter anderem eine neue afrikanische Savanne, die Umgestaltung des heutigen Flusspferdhauses zu einer Südostasien-Anlage mit Schabrackentapiren, Hirschebern, Orang-Utans und Gibbons sowie eine vom Förderverein der Wilhelma geplante, frei zugängliche Anlage für Zwergflusspferde am Neckar.

Mit dem Masterplan 2035+ richtet die Wilhelma ihren Blick weit über einzelne Bauvorhaben hinaus. Er verbindet die Geschichte eines einzigartigen zoologisch-botanischen Gartens inmitten historischer Anlagen mit den Herausforderungen der Zukunft und formuliert einen klaren Anspruch: Die Wilhelma will Maßstäbe setzen – im Artenschutz, in der Umweltbildung, in der nachhaltigen Entwicklung und als moderne wissenschaftliche Einrichtung im Dienst der biologischen Vielfalt.

Eine Institution internationaler Bedeutung

Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands. Auf dem historischen Gelände, dessen Wurzeln in einer privaten Parkanlage von König Wilhelm I. von Württemberg liegen, werden heute rund 1.200 Tierarten und mehr als 8.500 Pflanzenarten und -sorten gepflegt. Über 330 Beschäftigte in der Wilhelma selbst und den Außenstellen des Fachbereichs Parkpflege sorgen täglich dafür, dass Zoologie, Botanik, Parkpflege, Verwaltung, Technik, Umweltbildung und Artenschutz innerhalb und außerhalb der Wilhelma erfolgreich zusammenwirken. Mit mehr als 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich zählt der zoologisch-botanische Garten zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen Baden-Württembergs und ist zugleich der größte außerschulische Lernort der Landeshauptstadt Stuttgart. Darüber hinaus engagiert sich die Wilhelma weltweit mit jährlich mehr als einer Million Euro für über 40 internationale Artenschutzprojekte.

zum Bild oben:
Zu den Leuchtturmprojekten in der Wilhelma gehört die Elefantenwelt „Kui Buri“, deren Spatenstich im Januar 2026 erfolgt ist.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Arbeiten der Deutschen Bahn: FR2 auf kurzem Abschnitt voll gesperrt
Freiburg. Ab Montag, 3. August, arbeitet die Deutsche Bahn im Bereich des Bahndamms entlang der Straße Hagelstauden. Währenddessen muss die Fahrradstraße und damit der FR2 voll gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Wochen. Vor Ort gibt es eine kleinräumige Umleitung über die Gebhard-Kromer-Straße und die Alice-Salomon-Straße.
 
 

Unsere nächsten Verwandten entdecken
(c) Wilhelma Stuttgart
 
Unsere nächsten Verwandten entdecken
Menschenaffen im Mittelpunkt der Wilden Wochenenden

Spannende Mitmachaktionen und Wissenswertes rund um Bonobos, Gorillas, Orang-Utans & Co.

Am Sonntag, 2. August 2026, dreht sich in der Wilhelma alles um unsere nächsten tierischen Verwandten. Im Rahmen der zoopädagogischen Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ lädt das Team der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr zu einem abwechslungsreichen Thementag rund um die Großen Menschenaffen ein. Wie unterscheiden sie sich von anderen Primaten? Wo leben Bonobos, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans in der Natur – und wie sieht ihr Alltag aus? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Zoopädagoginnen und Zoopädagogen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach. Dabei werden alle heute lebenden Menschenaffenarten vorgestellt, ihre natürlichen Lebensräume erläutert und spannende Einblicke in ihre Lebensweise vermittelt.

Auch ihre Ernährung hält manche Überraschung bereit: Während Gorillas sich überwiegend pflanzlich ernähren, gehören bei Schimpansen und Bonobos gelegentlich auch kleinere Tiere zum Speiseplan. Zudem erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Wilhelmaschule, dass Menschenaffen gezielt Heilpflanzen einsetzen können – ein beeindruckendes Beispiel für ihre ausgeprägten Fähigkeiten. An zahlreichen Mitmachstationen wird das Wissen unmittelbar erlebbar. Abgüsse von Affenhänden laden zum Vergleichen ein, Beschäftigungsmaterialien können selbst ausprobiert werden. Außerdem lernt man, die Körpersprache der Menschenaffen zu entschlüsseln.

Der Thementag zeigt außerdem, wie eng das Leben der großen Primaten mit unserem eigenen Alltag verknüpft ist. Anhand von Palm- und Kokosöl erfährt man, in welchen Alltagsprodukten diese Rohstoffe stecken und welche Folgen ihr Anbau für die Regenwälder, besonders in Südostasien, haben kann. Gleichzeitig gibt das Team der Wilhelmaschule praktische Hinweise, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen kann.

Menschenaffen zählen zu den intelligentesten Tieren der Welt und verfügen über bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Damit sie auch in menschlicher Obhut geistig und körperlich gefordert bleiben, sind abwechslungsreiche Gehege, das Leben in sozialen Gruppen und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten unverzichtbar. Wie solche Beschäftigungsangebote entstehen, können die Gäste selbst ausprobieren: Gemeinsam gestalten sie aus Holzwolle, gesunden Leckerbissen und weiteren Materialien Beschäftigungselemente für die Menschenaffen der Wilhelma.

Alle heute lebenden Menschenaffenarten sind in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Deshalb engagiert sich die Wilhelma gemeinsam mit ihren Partnern weltweit für ihren Schutz. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt die Orangutan Foundation jährlich mit 35.000 Euro, um auf Borneo gerodete Waldflächen wieder aufzuforsten und wertvollen Lebensraum für Orang-Utans zurückzugewinnen. Zusätzlich fließen durch den Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Eintritt entrichten, jedes Jahr weitere Mittel in Projekte zum Schutz von Bonobos und Gorillas in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2026 bereits 40.000 €.

Der Thementag findet am Sonntag, 2. August 2026, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme einschließlich des Bastelangebots für Tierbeschäftigung ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma kostenfrei und im regulären Eintrittspreis enthalten.

zum Bild oben:
Westliche Flachlandgorillas sind eine von zwei Menschenaffenarten in der Wilhelma.
(c) Wilhelma Stuttgart
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Alarmstufe grün!
Wald-Parcours mit Tablets rund um das Waldhaus am Sonntag, 2. August

Warum sind Wälder und naturnahe Landschaften in Zeiten des Klimawandels so wichtig? Das erfahren Groß und Klein bei der Familienveranstaltung „Alarmstufe grün“ am Sonntag, 2. August, zwischen 11 und 14 Uhr. Ausgestattet mit Tablets durchlaufen die Teilnehmer*innen einen Wald-Parcours rund um das Waldhaus. Er dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Parcours ist geeignet für Familien oder Gruppen mit Kindern von 6 bis 15 Jahren. Mithilfe der Tablets lösen sie spannende Aufgaben, machen Experimente und fördern Kreativität und Teamwork. Spielerisch erfahren die Teilnehmenden dabei, welche Handlungen und Aktionen helfen, das Klima zu schützen und nachhaltiger zu konsumieren.

Während eventueller Wartezeiten gibt es am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Spannendes zu entdecken. Bitte an wetterangepasste Kleidung, Getränke, gegebenenfalls Sonnenschutz und Verpflegung denken. Das Waldhaus-Café ist sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter franz.irrenberg@sdw-bw.de oder telefonisch unter 0176 50740721. Die Veranstaltung wird von der Baden-Württemberg Stiftung und der Heidehofstiftung gefördert.

Die Öffnungszeiten des Waldhauses mit Ausstellung: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntage und Feiertage 12 bis 17 Uhr.
 
 

 
Brandschutzmaßnahmen im Innenstadtrathaus Freiburg
Die Bürgerberatung am Rathausplatz und die Tourist-Info der FWTM schließen vom 31. Juli bis 13. September

Im Sommer führt das Immobilienmanagement im „Alten Rathaus“ (rotes Gebäude) am Rathausplatz umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durch. Deswegen bleibt die Bürgerberatung von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 13. September, geschlossen. Die Dienstleistungen der Bürgerberatung werden in diesem Zeitraum an anderer Stelle angeboten:

Gelbe Säcke werden im weiterhin zugänglichen Eingangsbereich (Foyer zur Bürgerberatung) ausgelegt. Rote Müllsäcke gibt es in den Ortsverwaltungen und Ausgabestellen der ASF. Öffentliche Bekanntmachungen werden im zugänglichen Bereich im Innenstadtrathaus ausgehängt. Alle weiteren Leistungen der Bürgerberatung, zum Beispiel Beglaubigungen, bietet der Bürgerservice im Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) an. Die Tourist-Info der FWTM zieht von Freitag, 31. Juli, bis Freitag, 11. September, provisorisch in das Gebäude Rathausgasse 14.

Auf all diese Änderungen weist ein großes Schild im Eingangsbereich hin. Ab Montag, 14. September, sind die Bürgerberatung und die Tourist-Info wie gewohnt wieder vor Ort.

Der Zugang zu den Ämtern im Innenstadtrathaus ist über den Haupteingang und das Foyer zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin möglich.

Während der Schließung ist die Bürgerberatung telefonisch (0761/201-0) und per Mail (buergerberatung@freiburg.de) zu erreichen.
 
 

Nahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald
Schellsch halt mol (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH / Chris Keller
 
Nahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald
In jeder Region im Süden liegen versteckte Ecken, die nur die Einheimischen kennen. Ein Glück, dass es im Hochschwarzwald herzliche Gastgeber gibt, die dazu einladen, ihre Geheimtipps zu entdecken. Wo geklingelt werden darf, finden Gäste ein „Schellsch halt mol“-Schild vor der Haustür, denn „schellen“ ist das alemannische Wort für „klingeln“. Wenn der Winter Einzug hält, rückt man in der Region noch näher zusammen: Bei der „Stubede“ wird am Kachelofen gemeinsam Karten gespielt, musiziert, gewerkelt, erzählt und schnabuliert – ganz gleich ob einheimisch oder „neigschmeckt“.
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Zum Schutz von Igeln und anderen Kleintieren
Stadt untersagt nächtlichen Betrieb von Mährobotern per Allgemeinverfügung

Die Stadt Freiburg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den nächtlichen Betrieb von Mährobotern untersagt, um Igel und andere dämmerungs- und nachtaktive kleine Wirbeltiere zu schützen. Das Nachtfahrverbot gilt im gesamten Stadtgebiet. Konkret heißt das: Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ist für den Mähroboter Feierabend. Weitergemäht werden darf dann am Morgen des Folgetags eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Die Regelung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

Eine Ausnahme gilt für Rasenflächen auf begrünten Dächern. Auf Antrag kann die Stadt außerdem eine Befreiung erteilen, wenn der Betrieb eines Mähroboters im öffentlichen Interesse liegt. Die Allgemeinverfügung ist online unter www.freiburg.de/bekanntmachungen einsehbar. Informationen gibt es außerdem unter www.freiburg.de/maehroboter.

Hintergrund für den Erlass der Allgemeinverfügung ist, dass es in Deutschland immer weniger Igel gibt. In den letzten 30 Jahren hat sich der Bestand fast halbiert. Intensive Landwirtschaft und Insektensterben machen ihm das Leben auf dem Land zunehmend schwer. Ein Großteil der verbliebenen Igel-Populationen hat sich aufgrund dessen in die Städte und Dörfer verlagert. Gärten bieten Igeln, anders als Ackerland, oft gute Bedingungen. Ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter ist daher eine einfache Möglichkeit, die bedrohten Tiere im urbanen Bereich zu schützen.
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Südbadische Gebrauchtwagen Messe wird eingestellt
Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) wird die Südbadische Gebrauchtwagen Messe nicht weiterführen. Die Entscheidung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen sowie vor dem Hintergrund einer strategischen Weiterentwicklung des Messeportfolios.

In den vergangenen Jahren hat sich der Markt für Gebrauchtfahrzeuge deutlich gewandelt: Digitale Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen hat sich verändert und klassische Vertriebsformate vor Ort verlieren an Relevanz. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Gebrauchtwagen Messe wider, die zuletzt von einer deutlich geringeren Zahl teilnehmender Autohäuser und einer reduzierten Besucherzahl geprägt
war.

Die FWTM steht bereits im Austausch mit den zuletzt teilnehmenden Autohäusern und bedankt sich ausdrücklich für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement.
 
 



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