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Verschiedenes
| | | | | VAG: Umleitung im Gewerbegebiet Haid | | Von Montag, 4. Mai 2026, bis Montag, 11. Mai 2026, werden die Busse der Linien 14 und 34 wegen Straßenarbeiten umgeleitet. In Fahrtrichtung Munzinger Straße wird die Haltestelle Burkheimer Straße einige Meter weiter in die Burkheimer Straße verlegt. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen. | | | | | |
| | | | | | VAG: Weitreichende Fahrplanänderungen der Buslinien im Freiburger Westen | Vom 4. Mai 2026 bis 14. Juni 2026 ist die Zufahrt zur Buswendeschleife Paduaallee aufgrund von Straßenbauarbeiten gesperrt. Das hat Auswirkungen auf den gesamten Busverkehr im Westen Freiburgs: die Buslinien 10, 19, 24, 32 der VAG Freiburg sowie Linie 700 des TunibergExpress‘.
Busse in Richtung Süden (Lehen, Mundenhof und Haid) fahren am Außensteig an der Paduaallee (Steig 6) ab. Busse in Richtung Norden (Bissierstraße, Gundelfingen) fahren ab der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee.
Linie 10:
Busse mit Fahrtziel Paduaallee halten weiterhin an der Außenhaltestelle Paduaallee (Steig 6) direkt neben der Straßenbahnhaltestelle. Von dort fahren sie als Linie 19 weiter Richtung Mundenhof/Lehen.
In Richtung Bissierstraße fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es über einen weiteren Ersatzhalt für den Betzenhauser Torplatz (kurz nach Einmündung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Haltestelle Hofackerstraße und weiter der reguläre Linienweg zur Bissierstraße.
Linie 19:
Die Haltestellen Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse fahren in beiden Richtungen eine Umleitung über die B31a.
An der Paduaallee fahren die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) Richtung Mundenhof oder Lehen Ziegelei/Lehen Gewerbegebiet Nord ab. Busse mit der Zielanzeige Mundenhof fahren nicht über Lehen, sondern direkt zum Mundenhof.
Aus der Gegenrichtung halten die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee in der Sundgauallee. Die meisten Busse werden dort zur Linie 10 Richtung Bissierstraße – wenn nicht, halten die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) an der Paduaallee.
Linie 24:
Richtung Haid fahren an der Paduaallee alle Busse vom Außensteig 6 ab. Richtung Gundelfingen fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle in der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es über einen weiteren Ersatzhalt für den Betzenhauser Torplatz (kurz nach Einmündung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Ersatzhaltestelle Hofackerstraße in der Hofackerstraße und folgt dann dem regulären Linienweg.
Linie 32:
Die Haltestellen Paduaallee, Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse werden von Umkirch kommend zur Bissierstraße umgeleitet, und fahren von dort zurück nach Umkirch.
Die Schülerbusse von und zu den Wentzingerschulen bleiben hiervon unberührt und fahren weiterhin über die Paduaallee.
Linie 700:
Busse der Linie 700 halten von Umkirch kommend nach wie vor an der Paduaallee. Durch die Baustelle brauchen sie zwei Minuten länger.
Umsteigetipps:
In Fahrtrichtung Norden: Wer vom Bus auf die Stadtbahnlinie 1 umsteigen möchte, nutzt die Haltestelle Betzenhauser Torplatz. Dort sind die Laufwege kürzer als an der Paduaallee. Zwischen den Buslinien 10 und 24 können mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bei Hofackerstraße umsteigen. | | | | | |
| BARTIGGERZ (c) Zirkus Charles Knie | | | | | VVK-Start für Offenburger Weihnachtscircus | Kartenverkauf für die 29. Spielzeit des Offenburger Weihnachtscircus, welcher vom 18. Dezember 2026 bis 06. Januar 2027 auf dem Messeplatz stattfindet.
Über 60 junge Talente – ein echtes Welt-Ensemble kommt zusammen. Mehr als 45.000 kleine und große Zirkusfans fiebern, staunen, lachen und jubeln bei der schönsten Show zum Fest. Das Neue, das wirklich Außergewöhnliche, das Experimentelle – all das ist in den letzten Jahren zum Markenkern des Offenburger Weihnachtscircus geworden und hat die Ortenau zum Zentrum des modernen Circus gemacht. Am 1. Mai startet der Vorverkauf und der Run auf die besten Tickets kann beginnen. Parallel sickern bereits die ersten Fakten zum Programm durch – und eines ist sicher: Es wird gigantisch. Die besten Nummern des neuen, modernen Circus setzen den Maßstab – und genau diese kommen nach Offenburg. Sagenhafte Monocycle-Artisten aus Japan, die Weltmeister des Salsa-Dance aus Kolumbien, atemberaubende Ikarier aus Chile sowie Yahav Adar, die weltweit gefeierte Cyr-Wheel-Artistin aus Israel.
„Wir schaffen eine komplette Erlebniswelt, in der Visualität, Akustik und Performance eine untrennbare Symbiose bilden“, erklärt Sascha Melnjak, seit 2012 Inhaber und Geschäftsführer des Offenburger Circusspektakels. Lag früher der Fokus allein auf den Artisten, sind in den heutigen, auf den modernen Circus ausgerichteten Produktionen die Bereiche Musik, Tanz, Licht und Sound mindestens ebenso bedeutend. Diese Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zu erheblichen Veränderungen und Neuerungen geführt. Standards, Qualitätsmanagement und Professionalisierung in allen Bereichen sichern den anhaltenden Erfolg der Traditionsveranstaltung und bescheren dem Offenburger Weihnachtscircus auch im 29. Jahr seines Bestehens stetig steigende Besucherzahlen.
Vor allem die Internationalität verleiht dem Weihnachtscircus seine besondere Atmosphäre. „Wir wollen hier nur die Besten“, sagt Melnjak. „Und für die Besten ist der globale Blick auf das, was in der Circuswelt gerade passiert, Grundvoraussetzung.“ Chile, Kolumbien und neuerdings auch Japan – das sind laut Melnjak die Länder, in denen derzeit die innovativsten Acts entstehen und sich die Circuskunst rasant weiterentwickelt.
So zum Beispiel die acht Artisten der Truppe MANRIQUE to the WORLD. Hier hat der Offenburger Weihnachtscircus keine Geringeren als die Weltmeister dieser mitreißenden südamerikanischen Tanzdisziplin engagiert. Kaum zu glauben, wie viel Artistik im Salsa steckt. Die vier tanzverrückten Paare begeisterten bereits das Publikum in Las Vegas und auf großen Showbühnen weltweit.
Oder die sechs Einradfahrerinnen der japanischen Truppe UniCircle Flow. „Amazing, unbelievable, fantastic“, urteilte Heidi Klum und votete sie als Jurorin bei „America’s Got Talent“ direkt ins Finale. Die auf dem Einrad tanzenden Japanerinnen gelten derzeit als absoluter Geheimtipp und als artistisches Highlight aus dem Land der aufgehenden Sonne. Mit ihrer einzigartigen Performance sind sie aktuell in Theatern und Manegen auf der ganzen Welt unterwegs.
Doch für Melnjak und sein Team zählt vor allem die Gesamtinszenierung – nicht die einzelne Darbietung. „Wir wollen mit dieser in Deutschland einmaligen und hochkarätigen Produktion Momente schaffen, die in bester Erinnerung bleiben. Es soll ein Höhepunkt sein, ohne den die Weihnachtszeit nicht komplett wäre“, so Melnjak. Für Offenburg, die Ortenau und die gesamte Region ist der Weihnachtscircus untrennbar mit dem schönsten Fest des Jahres verbunden. Die Show soll keine Grenzen kennen. Jahr für Jahr die hohen Erwartungen des Publikums zu übertreffen – das ist der Anspruch der Macher. Und dass dies auch mit der neuen, 29. Ausgabe gelingt, daran hat Sascha Melnjak keinen Zweifel. Auch in puncto „Food & Drinks“ setzt der Offenburger Weihnachtscircus neue Akzente. Bereits im vergangenen Jahr wurde das gastronomische Angebot deutlich erweitert und auf Schlemmerkurs gebracht. Gesund und lecker, traditionell und modern – ergänzt durch die klassischen Circus-Spezialitäten. Täglich wollen rund 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur mit einem erstklassigen Programm, sondern auch kulinarisch verwöhnt werden.
Premiere hat der 29. Offenburger Weihnachtscircus am Freitag, 18. Dezember mit einer großen Familienvorstellung um 15.30 Uhr, zu der Sonderpreise von 20, 25 und 30 Euro gelten. Die weiteren Vorstellungen sind bis zum 6. Januar täglich um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr, Heiligabend gibt es nur eine Vorstellung um 14.00 Uhr. Am Neujahrstag ist spielfrei und am Mittwoch, 06.01. sind die Vorstellungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr. Die Eintrittspreise liegen zwischen 28,- und 54,-€ (ermäßigt zwischen 24,- und 50,-€). Eintrittskarten sind im Vorverkauf ab dem 1. Mai bei der Messe Offenburg-Ortenau und bei allen weiteren bekannten RESERVIX-Vorverkaufsstellen in Offenburg und der Region sowie im Online-Shop des Offenburger Weihnachtscircus auf www.offenburger-weihnachtscircus.de erhältlich. | | Mehr | | | |
| Brillenbärin Cashu © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Abschied und neue Perspektiven bei den Brillenbären | Bärin Cashu verlässt die Wilhelma – Fokus liegt künftig auf der Zucht mit ihrer Tochter Suyana
Stuttgart, 29. April 2026 – Die Brillenbärin Cashu ist heute in den italienischen Parco Natura Viva in Bussolengo umgezogen. Die am 20. Dezember 2002 im Zoo Zürich geborene Bärin lebte seit März 2021 gemeinsam mit ihrer Tochter Suyana in der Wilhelma. Mit ihrem Weggang werden nun die Voraussetzungen geschaffen, um künftig einen männlichen Brillenbär dauerhaft im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart zu halten und die Zucht gezielt voranzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der mittlerweile achtjährigen Suyana, die sich in einem optimalen Alter für die Fortpflanzung befindet.
Mutter und Tochter waren im März 2021 gemeinsam in die Wilhelma eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden beide Tiere zunächst bewusst nicht zur Zucht eingesetzt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die Fortpflanzung der Tiere gezielt steuert. In der modernen Zoohaltung ist es üblich, nicht alle Individuen gleichzeitig zur Zucht zuzulassen, um eine möglichst hohe genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten.
Sichere Sozialstruktur für eine erfolgreiche Zucht
Mit Blick auf ihre biologische Entwicklung befindet sich Suyana nun in einem Alter, in dem eine erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlich wird. „Um eine langfristig stabile und genetisch vielfältige Population zu sichern, ist es entscheidend, dass zuchtfähige Tiere zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden“, erläutert Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Mit Suyana haben wir eine Bärin im besten Zuchtalter, für die nun ein geeigneter Partner vorgesehen ist.“
Ein erster Versuch, Suyana mit dem männlichen Brillenbär Hubärt aus dem österreichischen Tierpark Herberstein zu verpaaren, blieb im Jahr 2025 erfolglos. Trotz mehrfacher Paarungen kam es zu keiner Trächtigkeit, was unter anderem mit der vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer von Hubärt von etwas mehr als zwei Monaten zusammenhängen könnte. Für die kommende Zeit ist daher geplant, einen männlichen Brillenbär dauerhaft in der Wilhelma zu halten, um stabile soziale Bedingungen für eine erfolgreiche Zucht zu schaffen.
Bedeutung für den Artenschutz
Die koordinierten Erhaltungszuchtprogramme der EAZA (EEP) verfolgen das Ziel, eine gesunde Reservepopulation bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut aufzubauen und zu erhalten. Auch die Zucht von Brillenbären erfolgt im Rahmen des EEP. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfältigen Reservepopulation. In der Natur steht die Art unter Druck. Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Habitaten gefährden die Bestände. Wissenschaftlich geführte Zoos wie die Wilhelma leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag: Sie sichern nicht nur das Überleben einzelner Arten in menschlicher Obhut, sondern generieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten, Fortpflanzung und Haltung. Gleichzeitig fungieren sie als Bildungsorte, die Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung intakter Ökosysteme sensibilisieren und konkrete Zusammenhänge zwischen Artenschutz und menschlichem Handeln vermitteln.
Mit der geplanten Integration eines männlichen Tiers ergeben sich künftig spannende Einblicke in das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser faszinierenden Andenbewohner – ein weiterer Schritt im Engagement der Wilhelma für den globalen Artenschutz.
Biologie und Lebensweise der Brillenbären
Der Brillenbär (Tremarctos ornatus) ist die einzige heute noch lebende Bärenart Südamerikas. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Anden von Venezuela bis Bolivien, wo er vor allem in Nebelwäldern und hochgelegenen Bergregionen lebt. Charakteristisch sind die hellen, individuell Fellzeichnungen im Gesichtsbereich, die an eine Brille erinnern und jedem Tier ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Brillenbären ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost wie Früchten, Beeren, Nüssen und Samen sowie gelegentlich von tierischer Nahrung wie Insekten oder Kleintieren. Brillenbären sind auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Arbeiten für die Hochspannungsleitungen Dietenbach | Tel-Aviv-Yafo Allee für zwölf Wochen einspurig
Für den Bau eines neuen Hochspannungsmasts ist von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 24. Juli, ein Teil der Tel-Aviv-Yafo Allee gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Adelheid-Steinmann-Straße und der Opfinger Straße. Während der gesamten Bauzeit ist die Straße in beide Fahrtrichtungen einspurig.
Die aufwändigen Arbeiten laufen auf den zwei Fahrspuren, die normalerweise Richtung Norden führen. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen einspurig möglich: Dafür wird in der ersten Woche der Mittelstreifen asphaltiert, damit der Verkehr in Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn wechseln kann.
Hintergrund: Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31a verläuft. Die Arbeiten hierfür haben bereits Anfang März begonnen. | | | | | |
| Seehund Gina lebte seit 1993 im Zoo © Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger | | | | | Seehund Gina im Zoo Karlsruhe gestorben | Tier aufgrund altersbedingter Beschwerden erlöst
Im Zoo Karlsruhe ist der weibliche Seehund Gina gestorben. Sie wurde am 13. Juli 1992 im Tierpark Bern in der Schweiz geboren und lebte seit dem 3. November 1993 in Karlsruhe. Mit einem Alter von 33 Jahren zählte sie zu den ältesten Seehunden im europäischen Zoobestand. Die Lebenserwartung von Seehunden liegt in der Regel bei etwa 30 bis 35 Jahren.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Zustand des Tieres zunehmend verschlechtert. Gina stand unter enger Beobachtung des Tierpflege-Teams sowie der Zootierärzte. Ihr Allgemeinzustand baute sichtbar ab, auch das Sehvermögen ließ deutlich nach. Zuletzt kam sie kaum noch aus dem Wasser und nahm seit einigen Tagen nahezu keine Nahrung mehr auf. Nach sorgfältiger Abwägung wurde das Tier von den Veterinären erlöst.
„Wenn solche Charaktertiere sterben, ist es immer ein trauriger Moment. Viele Generationen von Zoogästen haben sie kennenlernen dürfen. Es ist aber auch sehr schön, dass sie ein solch hohes Alter erreichen durfte“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Der Körper wird nun im Rahmen der üblichen veterinärmedizinischen Routine in der Pathologie untersucht, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Tieres zu gewinnen.
„Mit dem Tod von Gina endet eine jahrzehntelange Tradition der Seehundhaltung im Zoo Karlsruhe. Wir werden mittelfristig den Bereich etwas umbauen und ihn den Seelöwen zusätzlich zur Verfügung stellen. Damit werden diese mehr Platz bekommen“, erläutert Reinschmidt. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Mehr Grün für den Platz der Alten Synagoge | Drei Bäume in Kübeln bringen bald zusätzlichen Schatten
Zentral und urban gelegen ist der Platz der Alten Synagoge nicht nur wichtig für Veranstaltungen und Demonstrationen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort. An heißen Sommertagen konzentriert sich das Leben vor allem an den Rändern im Schatten der Platanen oder in der Nähe des Wasserspiels. Der Wunsch nach zusätzlichen Bäumen und mehr Schatten ist groß.
Kommende Woche stellt eine Fachfirma aus der Region im Auftrag der Verwaltung drei große Baumkübel mit Rundbänken auf, die über die Sommermonate hinweg zusätzlichen Schatten spenden und neue Aufenthaltsorte schaffen. Die Maßnahme ist Teil der Freiburger Grünoasen und läuft zunächst für sechs Monate. Wenn sich die Lösung in der Testphase bewährt, soll sie bleiben.
Zum Einsatz kommen Kübel, die zwei Kubikmeter Substrat fassen. Darin fühlen sich auch große Bäume, die viel Schatten werfen, lange wohl. Durch einen integrierten Wasserspeicher und ein Bewässerungssystem bekommen die Bäume auch im Sommer ausreichend Wasser. Die Rundbänke um die Bäume laden zum Treffen, Ausruhen und Verweilen im Schatten ein.
Auf dem Platz der Alten Synagoge sind zusätzliche Bäume, die im Boden wurzeln, nicht möglich: Unter der Oberfläche befindet sich ein komplexer Aufbau aus speziellem Beton mit einem ausgeklügelten Entwässerungssystem. Zudem befinden sich zahlreiche Schächte und Leitungen im Boden. Deshalb hat die Verwaltung nach einer alternativen Lösung gesucht.
Die Miete der drei Baumkübel inklusive Lieferung, Pflege und Wartung kostet für die sechs Monate insgesamt rund 28.000 Euro. Bei einer späteren Übernahme wird der Mietbetrag vollständig auf den Kaufpreis angerechnet. | | | | | |
| | | | | | Antisemitischer Vandalismus an Foodtruck im Colombipark Freiburg | Gemeinsames Statement mit Oberbürgermeister Martin Horn: Jede Form von Hass und Diskriminierung wird scharf verurteilt
An dem im Colombipark aufgestellten Foodtruck ist es zu antisemitischem Vandalismus gekommen. Die Stadt Freiburg sowie Vertrer*innen von zahlreichen Gemeinden und Institutionen verurteilen das entschieden. Der aktuelle Vorfall steht nicht für sich allein. Bereits Ende Februar kam es im Seepark zu Sachbeschädigungen an der dort erstmals eingerichteten Ramadan-Beleuchtung. Beide Fälle zeigen: Angriffe, die sich gegen Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Herkunft richten, treffen das friedliche Miteinander in der Stadtgesellschaft.
Der betroffene Foodtruck ist Teil eines neuen städtischen Probelaufs: Seit diesem Frühjahr testet die Stadt erstmals Standorte für mobile Gastronomie auf öffentlichen Grünflächen. Der Standort im Colombipark gehört zu den zentralen und gut sichtbaren Flächen.
Oberbürgermeister Martin Horn sagt: „Wir haben in Freiburg gestern einen antisemitischen Vorfall erlebt – und leider ist das nicht das erste Mal, dass sich Hass gegen Religionen richtet. Erst vor wenigen Monaten wurde unsere Ramadan-Beleuchtung gezielt beschädigt. Jetzt trifft es jüdisches Leben im öffentlichen Raum. Das ist inakzeptabel. Die antisemitischen Schmierereien verurteile ich aufs Schärfste. Für Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus oder jede andere Form von Hass und Hetze ist in Freiburg kein Platz. Wer Einrichtungen beschädigt und Menschen aufgrund ihrer Religion angreift, stellt sich gegen unsere Werte des respektvollen Miteinanders. Dem treten wir gemeinsam klar entgegen.“
Nikita Nikischin, Israelitische Gemeinde Freiburg: „Nicht mal eine Woche stand die erste koschere Einrichtung in Freiburg seit dem Holocaust und der Zerschlagung jeglicher jüdischen Infrastruktur in der Stadt vor über 80 Jahren ohne einen Fall von antisemitisch motivierter massiver Sachbeschädigung. Und das auch noch beinahe direkt gegenüber und keine 100 Meter entfernt vom NS-Dokumentationszentrum Freiburg. Ob die Täter sich dessen bewusst waren? Wir, als jüdische Gemeinde, fühlen uns jedenfalls an ältere und jüngere Geschichte erinnert. Wir bedanken uns bei Herrn Aloge und seiner Familie, dass sie dieses wunderbare und einzigartige Projekt realisierten und trotz aller Angriffe standhaft bleiben und weiter betreiben. Wir stehen bei jedem Schritt an ihrer Seite. Wir bedanken uns ebenfalls bei der Polizei für die schnelle Reaktion und umgehende Aufnahme der Ermittlungen und der Stadtgesellschaft für die Solidarität und den Zusammenhalt. All das ist gerade für uns weit mehr als nur Bekenntnis.“
Egalitäre Jüdische Gescher Gemeinde: „Wir, die Egalitäre Jüdische Gemeinde Gescher Freiburg, verurteilen den Vandalismus durch Graffiti und dem Bekleben von antizionistischen Stickern am Jaffa-Foodtruck. Wir sind sehr besorgt über die immer weiter voranschreitende Dekontextualisierung des Begriffes Zionismus. Zionismus bedeutet das Streben nach einem unabhängigen Jüdischen Staat. Zionist ist somit jeder, der sich für das Existenzrecht eines jüdischen Staates ausspricht – ob jüdisch, oder nicht. Israelbezogener Antisemitismus ist eine Gefahr für uns alle.“
Yakov Gitler, Chabad Lubawitsch Freiburg e.V: „Die Beschädigung des koscheren Foodtrucks in Freiburg ist ein Angriff auf jüdisches Leben und erfüllt uns mit großer Bestürzung. Wir danken Oberbürgermeister Martin Horn für seine fortlaufende Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft und sein klares Engagement für ein respektvolles Miteinander in Freiburg. Wir stehen für eine Stadt, in der jüdisches Leben – wie alle Gemeinschaften – willkommen ist und sich zuhause fühlen kann.“
Ahmadiyya Muslim Jamaat Freiburg: „Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Hass entschieden und lehnen insbesondere religiös oder rassistisch motivierten Hass in aller Deutlichkeit ab. Dies widersprecht den Werten des friedlichen Zusammenlebens und steht im klaren Widerspruch zum Islam – ganz im Sinne unseres Gründers, des Verheißenen Messias Mirza Ghulam Ahmad, der dazu aufforderte: ‚Verbreitet Frieden auf Erden.‘“
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit: „Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist empört über den neuerlichen antisemitischen Vorfall und bedauert sehr, dass Bilal Aloge in existenzielle Schwierigkeiten kommt. Wir erklären uns solidarisch mit ihm und sind bereit, ihn zu unterstützen.“
Angela Heidler, Dekanin der Evangelischen Kirche Freiburg: „Der Angriff auf den Foodtruck mit koscherem Essen ist viel mehr als die Sachbeschädigung eines Gegenstands. Es ist ein Zeichen von Hass. Diesen erschütternden Angriff auf jüdisches Leben und Religion in Freiburg verurteile ich zutiefst. Jüdisches Leben hat einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Bedrohung von Menschen und Missachtung von Religion und Lebensform haben keinen Platz. Solche Anschläge wollen Spalten und auseinandertreiben. Sie sind der Nährboden für Hass und Hetze. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir stehen für ein friedliches, respektvolles Miteinander, für Nächstenliebe und Offenheit, für Toleranz und Vielfalt. Diese Haltung schafft Raum für Zusammenhalt und lässt uns miteinander Menschen sein.“
Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg: „Wir stehen ganz klar solidarisch an der Seite aller Menschen jüdischen Glaubens – sie sind „unsere älteren Geschwister im Glauben“ (Johannes Paul II.)“, so Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br. „Politischer Dissens darf niemals mit Gewalt oder Hetzereien ausgetragen werden. Gewalt beginnt nicht erst dort, wo Menschen verletzt werden, sondern sie findet auch schon in Einschüchterung und Sachbeschädigung statt.“
Jörg Gräfingholt, Evangelische Allianz: „Wie sollen wir reagieren? Zuerst lasst uns für diese Menschen, die so etwas tun, beten. Und selber Gottes Liebe in unserer Stadt sichtbar machen. Sein Licht wird die Finsternis überwinden. Und unseren Freunden vom Jaffa werden wir umso mehr zur Seite stehen.“
Thomas Richter, Vorstand Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen: „Ich bin zutiefst betroffen, dass es in unserer Stadt Gewalt gegen jüdische Einrichtungen gibt. Menschen jüdischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen jeglichen Respekt. Zufällig war gestern die Vollversammlung der ACK; die Versammlung hat sich eindeutig und unmissverständlich gegen jeglichen Antisemitismus in Freiburg ausgesprochen. Die ACK steht für ein friedliches Freiburg und wird sich immer dafür einsetzen. | | | | | |
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