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Verschiedenes
München: Damenstiftskirche St.Anna (c) Julia Pohl / DSD | | | | | Neuer Fördervertrag für die Damenstiftskirche St. Anna in München | Eine Kirche aus drei Einzelräumen
Dank einer Spende und einer Zuwendung der Adolf Feizlmayer-Stiftung erreicht in diesen Tagen ein Fördervertrag über 40.000 Euro für die Restaurierung der Kirchenfenster der Damenstiftskirche St. Anna in München die Bauherren vor Ort. Das Gotteshaus gehört zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
St. Anna befindet sich im Hackenviertel der historischen Altstadt am Altheimer Eck. Kurfürst Karl Albrecht ließ 1733 den Grundstein für die neue Klosterkirche der Salesianerinnen legen. Architekt der spätbarocken Kirche war Johann Baptist Gunetzrhainer, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1735 wurde die Kirche eingeweiht. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf. Daraufhin gründete Kurfürstin Maria Anna den St.-Anna-Orden, dem das Kloster übertragen wurde. Nach der faktischen Säkularisierung des Damenstifts 1802 wurden in den Stiftsgebäuden Wohnungen und Schulgebäude untergebracht. Die Damenstiftskirche wurde während der Luftangriffe auf München 1944 bis auf die Außenmauern zerstört. Der neobarocke Wiederaufbau erfolgte 1980 unter Erwin Schleich.
Die Damenstiftskirche besteht aus drei Einzelräumen: einem Eingangsjoch und einer Vorhalle mit Empore, einem Zentralraum mit kurzen Seitenarmen und dahinter einem rechteckigen Chorraum. Die Räume werden jeweils von flachen Kuppeln überwölbt. Dadurch wirkt der Kirchenraum auf der einen Seite geschlossen, auf der anderen Seite wird die gewünschte Trennung zwischen Laien und Ordensfrauen erreicht, die in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Gottesdienste feiern wollten. Die Kirche verfügt über drei Altäre, der Hauptaltar zeigte ein Bildnis der Anna Selbdritt von Joseph Ruffini sowie Figuren zu beiden Seiten. Die beiden Seitenaltäre wurden mit Altarbildern von Balthasar Augustin Albrecht und George Desmarées ausgestattet. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Müllabfuhr am Rosenmontag | Wegen des arbeitsfreien Rosenmontags am 16. Februar verschieben sich alle kommunalen Abfuhrtermine ab Montag auf den jeweiligen Folgetag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfalltonnen sowie die Abholung der gelben Säcke.
Die Verwaltung der ASF und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Montag geschlossen. Die Abholtermine für alle Freiburger Straßen sind in der Abfall-App oder unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Jugendschutzkontrollen im Handel | Das Amt für öffentliche Ordnung (AföO) hat am Donnerstag, 5. Februar, erneut kontrolliert, ob in Freiburg die Vorgaben zum Jugendschutz eingehalten werden. Anlass der aktuellen Überprüfung waren unter anderem Hinweise, dass Jugendliche an einzelnen Verkaufsstellen Zigaretten oder E-Zigaretten kaufen können.
Eine 17-jährige städtische Auszubildende hatte sich dazu bereit erklärt, als Testperson bei der Kontrollaktion mitzumachen. Die Eltern der Jugendlichen hatten im Vorfeld der Aktion zugestimmt. Die Teilnahme war freiwillig, zwei Begleitpersonen des AföO waren jederzeit in ihrer Nähe, Zoll- und Polizeibeamte haben die Kontrollen ebenfalls begleitet.
Im Fokus standen drei Kiosk-Betriebe. Wegen Hinweisen während der laufenden Kontrollen wurde zudem ein vierter Kiosk kontrolliert. Ergebnis: Alle Betriebe haben gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Zwei von ihnen hatten sich bereits bei der vergangenen Überprüfung nicht korrekt verhalten. Bei den vier registrierten Verstößen hat das Verkaufspersonal E-Zigaretten an die 17-jährige verkauft. In zwei Fällen wurde davor der Ausweis kontrolliert.
Die Verstöße haben für die Verkäufer*innen ein Bußgeldverfahren zur Folge. Direkt vor Ort wurde außerdem ein Sensibilisierungsgespräch geführt. Der Bußgeldkatalog des Landes Baden-Württemberg sieht für diese Verstöße im Regelfall eine Geldbuße von 300 Euro vor. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Benvenuti Bambini! | Stadt eröffnet Deutsch-Italienische Kita im Stadtteil Brühl-Güterbahnhof – es gibt noch freie Plätze
Toben, spielen, lernen und entdecken, Geschichten lauschen, gemeinsam essen, singen und Quatsch machen: Für all das und noch viel mehr gibt es seit Anfang Februar einen neuen Ort in Freiburg: die Deutsch-Italienische Kita in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße 12 im Güterbahnhofareal. Es ist die 24. städtische Kita in Freiburg – in Brühl ist es die erste Kindertageseinrichtung der Stadt. Das Besondere an der neuen Einrichtung: Hier wird nicht nur deutsch, sondern auch italienisch gesprochen. In einer bilingualen Gruppe fördern teils muttersprachliche Fachkräfte die Kinder auch in der italienischen Sprachentwicklung. Die gute Nachricht für alle Familien: Es gibt noch freie Plätze.
Oberbürgermeister Martin Horn zeigt sich erfreut: „Die neue Kita im Güterbahnhofareal ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Freiburg. Zugleich steht sie für eine moderne, offene und bilinguale Bildung von Anfang an. Das Angebot unterstreicht die deutsch-italienische Freundschaft, die wir in Freiburg in vielen Bereichen leben – auch in unseren Kitas.“ Bürgermeisterin Christine Buchheit ergänzt: „Das bilinguale Konzept ist ein wichtiges Signal an die große italienische Community in Freiburg. Mein Dank gilt daher auch dem italienischen Konsulat für die vertrauensvolle und gelungene Kooperation.“
Gestartet hat der Kitabetrieb mit einer vorerst altersgemischten Gruppe. Ein- und zweijährige Kinder können die Kita von 7.30 bis 14.30 Uhr besuchen. Die größeren Kinder werden bis 15.30 Uhr betreut. In den nächsten Monaten sollen drei weitere Gruppen hinzukommen. Perspektivisch soll es auch weitere zweisprachige Gruppen geben. Eltern können Ihre Kinder in der Einrichtung anmelden, unabhängig davon, ob bereits italienische Sprachkenntnisse vorhanden sind.
Alle städtischen Kitas arbeiten nach dem Infans-Konzept: Die individuellen Interessen und persönlichen Themen der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt. Außerdem ermutigen die Erzieher*innen die Kleinen dazu, sich bei Entscheidungen einzubringen und über ihren Kita-Alltag mitzubestimmen. Zum Entdecken und Ausprobieren laden im offenen Konzept unterschiedliche Themenbereiche ein, vom Mal-Atelier über Bibliothek und Bewegungsraum bis zur Theaterwerkstatt.
Dafür bietet die Kita im Erdgeschoss eines neu errichteten Wohngebäudes der Freiburger Stadtbau gute räumliche Bedingungen. Neben einem Mehrzweckraum, den nicht nur die Kleinen zum Bewegen nutzen können, sondern auch die Großen für Teamsitzungen und Elternabende, gibt es auch ein Kinderbistro mit Essensausgabetheke.
Die Freiburger Stadtbau hat die Räumlichkeiten im Dezember 2025 an die Stadt übergeben. Der Kaufpreis für die Kita inklusive Planung und Umsetzung der Außenanlage und einiger Festeinbauten (z.B. Garderoben, Wickeltische, Kinder-Lernküche, Teeküche) betrug rund 4,8 Millionen Euro. | | | | | |
| Schauinslandbahn (c) VAG / Anja Thölking | | | | | Die Schauinslandbahn fährt ab Donnerstag wieder | Reparatur erfolgreich abgeschlossen, Störung behoben: Die Schauinslandbahn nimmt am Donnerstag, 12. Februar, wieder den regulären Betrieb auf. Bei einer Routinekontrolle war Anfang Februar ein defekter Frequenzumrichter am Notstromantrieb festgestellt worden. Ohne diesen waren Fahrten nicht zulässig.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Schadens hatte die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) Kontakt mit dem Steuerungshersteller aufgenommen und eine Expresslieferung für das nötige Ersatzteil aus Finnland in die Wege geleitet. In den zurückliegenden Tagen bauten Monteure aus der Schweiz das Spezialteil ein, und es fanden noch Testfahrten und Einstellungen unter Maximallast statt – mit Spezialgewichten des Eichamts. Am Mittwochnachmittag gab die Betriebsleitung die Strecke wieder frei.
Dank der Flexibilität und dem schnellen Handeln aller beteiligten Partnern und Dienstleistern konnte der Schaden somit in wenigen Tagen behoben werden. | | | | | |
| (c) mitwelt.org | | | | | Achtstundentag verteidigen! | CDU, CSU, FDP, AfD, Großkonzerne & marktlibertäre Lobbygruppen wollen mithilfe der Springerpresse den Achtstundentag abschaffen. Die geplante Gesetzesänderung der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz würde nicht nur für die Tourismusbranche gelten, sondern betrifft das gesamte Arbeitszeitgesetz. Laut Verdi wären mit dem Plan der Bundesregierung Arbeitstage von bis zu 13 Stunden möglich, ein Rückfall in die arbeitszeitpolitische Steinzeit.
Beeindruckend sind das zuckersüße Neusprech (Flexibilisierung) und die perfekten Durchsetzungsstrategien, mit dem dieser politische und soziale Rückschritt durchgesetzt werden soll.
Gefordert wurde der Achtstundentag erstmals 1810. In Deutschland wurde er im Jahr 1918 erkämpft und durchgesetzt. Der Achtstundentag ist ein, in vielen frühen Kämpfen der Arbeiterbewegung durchgesetztes arbeitsrechtliches Prinzip, das die tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzt, um Gesundheit und Erholung zu sichern.
Doch nicht nur der Achtstundentag wird von Marktradikalen und vom Wirtschaftsflügel der CDU (Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Wirtschaftsrat) angegriffen:
- Der Wirtschaftsflügel will das Recht auf Teilzeit einschränken.
- Die CDU fordert, die Steuern für Unternehmen senken.
- CDU, CSU und AfD wollen massive Einschnitte ins Sozialsystem.
- Das Arbeitslosengeld soll künftig nur noch ein Jahr statt wie bisher bis zu zwei Jahre gezahlt werden.
- Zahnarztbesuche würden dann nicht mehr von der Versicherung bezahlt.
- Mütterrente und Rente mit 63 sollen gestrichen werden.
Während diese massiven Einschnitte gefordert werden, ist das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardärinnen und Milliardäre 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar gestiegen.
Solange die Konzerne und Superreichen, die BILD-Zeitung und marktradikale, libertäre und rechte Parteien es schaffen, dass die Menschen nach oben buckeln und nach unten treten, wird der politische Rückschritt weiter gehen.
Wir müssen uns auch selbstkritisch fragen, warum Konzerne, Milliardäre und rechte, marktradikale Parteien die Hegemonie über die veröffentlichte Debatte und die öffentliche Meinung haben. Demokratie, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Bewegungen und Gewerkschaften, drohen im Übergang zum neoliberalen Finanzmarktkapitalismus unter die Räder zu geraten, wie das Beispiel USA deutlich zeigt.
Die soziale, ökologische & politische „Zeitenwende rückwärts“ muss gestoppt werden. Notfalls auch mit massiven Streiks. Die unterschiedlichen sozialen Bewegungen (Gewerkschaften, Umweltbewegung, Frauenbewegung ...) müssen zusammen stehen.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein | | Mehr | | | |
| (c) Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) | | | | | Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl ist online | Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert
Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg ist gestartet. Von heute an steht das interaktive Tool, das von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) angeboten wird, online zur Verfügung.
Der Wahl-O-Mat ist ein Instrument der politischen Bildung. Er will Interesse an Politik wecken und über die zur Landtagswahl antretenden Parteien und deren Programme informieren. Mit dem Wahl-O-Mat können seine Nutzerinnen und Nutzer auf spielerische Weise herausfinden, mit welchen Positionen sich die Parteien am 8. März 2026 zur Wahl stellen. Sie können dabei ihre eigenen politischen Ansichten zu unterschiedlichen Themen mit den Positionen der Parteien abgleichen. Eine Wahlempfehlung gibt das interaktive Tool nicht ab.
Alle 21 Parteien, die zu dieser Landtagswahl antreten, sind im Wahl-O-Mat vertreten. Er umfasst 38 Thesen zu landespolitischen Themen, so zum Beispiel diese beiden Aussagen: „Die Landesregierung soll Unternehmen unterstützen, die in Baden-Württemberg Rüstungsgüter herstellen“ und „Das mehrgliedrige Schulsystem (Werkrealschule/Hauptschule, Realschule, Gemeinschaftsschule, Gymnasium) soll erhalten bleiben“. Die Thesen können mit „stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“ beantwortet werden. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die persönlichen Bewertungen mit den Positionen der Parteien zu vergleichen. Die Antworten und Erläuterungen zu den 38 Thesen sind von den Parteien selbst formuliert.
Die Thesen wurden auf einem dreitägigen Workshop Ende November 2025 von einer Redaktion entwickelt, der junge Wahlberechtigte und Fachleute aus Wissenschaft und Journalismus sowie Verantwortliche der LpB und der BpB angehörten. Insgesamt achtzig Thesen wurden erarbeitet und an die Parteien zur Beantwortung weitergegeben. Auf Grundlage der Antworten fand am 28. Januar 2026 die Endauswahl der 38 Wahl-O-Mat-Thesen statt. Ziel dabei war, die wichtigsten Themen aufzugreifen, die Unterscheidbarkeit der Parteien durch die Thesenauswahl darzustellen und gleichzeitig eine breite thematische Abdeckung sicherzustellen.
Bereits zum fünften Mal geht der Wahl-O-Mat zu einer Landtagswahl in Baden-Württemberg an den Start. Bei der Landtagswahl im Jahr 2021 erreichte er mehr als 1,8 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Seit Einführung des Wahl-O-Mat durch die Bundeszentrale für politischen Bildung im Jahr 2002 wurde das Tool bei Wahlen zum Europäischen Parlament sowie bei Landtags- und Bundestagswahlen mehr als 160 Millionen Mal angewendet. | | Mehr | | | |
| | | | | | Nemo – gefunden! | Der Mundenhof melden einen neuen Erfolg bei der Nachzucht exotischer Fische
20 junge Clownfische sind ab sofort im Aquarium zu bestaunen
Findet Nemo? Kein Problem! Mit dem Pixar-Film von 2003 sind Clownfische aus der Gattung der Anemonenfische weltweit zu Berühmtheit gelangt. Jetzt schwimmen 20 von ihnen in einem Salzwasserbecken des Aquariums auf dem Mundenhof. Das ist schon wieder ein beachtlicher Zuchterfolg des Aquarienvereins, der wiederum alles aus seinen begrenzten technischen Möglichkeiten herausgeholt hat. Im vergangenen Jahr hatte der Verein bereits mit der Nachzucht von Piranhas und Kauderni-Barschen Aufsehen erregt – und besonders Kindern viel Freude bereitet.
Die Jungtiere sind zwar noch winzig, werden aber bald auf Nemos Größe aus den Filmen heranwachsen. Amphiprion ocellaris oder auch „Falsche Clownfische“ erkennt man an der leuchtend orangenen Farbe, die von zwei bis drei weißen Querstreifen unterbrochen wird. Ihr Habitat erstreckt sich von den Riffen Südostasiens bis zum Nordwesten Australiens. Sie sind aber im gesamten Indischen Ozean und im Pazifik weit verbreitet und leben meist zusammen in einer Gruppe. Kurios: Die Fische werden zuerst männlich geboren. Das stärkste Tier aus dem Schwarm wird zum Weibchen, das zweitstärkste zeugt die Nachkommen mit der nun weiblichen Anführerin.
Nemos leben im Gruppenverbund und gehen eine außergewöhnliche Symbiose mit Anemonen ein. Die Fische dürfen sich zwischen den sonst giftigen Tentakeln der Anemone verstecken und werden nicht gestochen. Das schützt sie vor Gefahren. Zum Dank versorgen sie die Anemone mit Futter und vertreiben ihre Fressfeinde.
Auch ihre Eier beschützt die Mutter mit ihrem Leben. Sie legt die Eier am Fuß der Anemone ab, etwa 200 Stück an der Zahl. Dann schlüpfen die Tiere als Larven und werden mit der Strömung ins weite Meer hinausgetrieben. Weil sie in diesem Stadium fast durchsichtig sind, sind sie für Fressfeinde kaum zu erkennen. Schwierig wird es nach der Metamorphose, mit der sie ihre charakteristische Färbung bekommen. Der Weg zum rettenden Riff ist oft weit und mit Gefahren gespickt. Daher ist es schon ein Erfolg, wenn es zwei von 200 überhaupt zurück in eine Anemone schaffen.
Das versuchen die Hobbyzüchter*innen vom Aquarienverein nachzumachen – selbstredend ohne Strömung und ohne hungrige Raubfische. An einer Blasenanemone kann das Weibchen seine Eier ablegen. Nach acht Tagen schlüpfen die Larven und brauchen gleich Futter. Dabei sind sie recht wählerisch: Die Aquaristiker*innen züchten dafür Rädertierchen – und auch hier ist ganz viel Liebe zum Detail nötig. Das Futter muss nämlich genau die richtige Größe für die Mini-Nemos haben. Um das hinzubekommen ist vor allem eines wichtig: Timing.
Die Züchter*innen haben das hinbekommen. Nach der Metamorphose waren die Nemos etwa so groß wie die „1“ auf der Ein-Cent-Münze. Drei Wochen später schwimmen nun 20 Jungtiere durch das Einhängebecken des Aquariums auf dem Mundenhof. Mittlerweile sind sie größer als die „2“ auf der Zwei-Euro-Münze. Wer sich beim nächsten Besuch die Tiere anschaut und sich fragt: „Warum sind die Fische so eng zusammen? Haben sie zu wenig Platz?“, sieht ein natürliches Verhalten der Nemos. Sie knäueln sich zusammen, um Feinde zu täuschen.
Eine große Inspiration für die Nachzucht waren die Kinder. Denn sie haben die Betreiber*innen der Aquarien am häufigsten nach zwei Fischarten gefragt: Piranhas und Nemos. Nun finden sie auf dem Mundenhof beides. | | | | | |
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