Dorf Guorn im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen (c) Stadt Münsingen |
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| Sehnsuchtsorte im Sperrgebiet – Albgut Münsingen und Dorf Gruorn |
| Vor einigen Jahren rollten noch Panzer durch das ehemalige militärische Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes bei Münsingen. Inzwischen liegt hier einer der größten unzerschnittenen Naturräume Baden-Württembergs. Die jahrzehntelange Sperrung hat so manches Kuriosum hinterlassen, wie die Überreste des verlassenen Dorfs Gruorn: Seine Kirche, der Friedhof und das Schulhaus sind nur zu Fuß oder per Rad zu erreichen und erzählen die tragische Geschichte der Dorfbevölkerung. Infotafeln und ein kleines Museum im ehemaligen Schulhaus vermitteln Details zu ihrem Leben und ihrer Vertreibung. Dort kann man auch einkehren – ebenso wie im unweit gelegenen „Alten Lager“. Die einstige Generals- und Truppenunterkunft empfängt ihre Gäste heute als „Albgut“. In viele der historischen Gebäude sind inzwischen Hotels, Gastronomien, Manufakturen und Eventlocations eingezogen. In den entlegeneren Bereichen des weitläufigen Areals scheint die Zeit dagegen noch immer still zu stehen. |
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| Freiburg: Einbürgerungsfeier im Oktober |
151 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten
Für 151 Freiburger*innen aus 48 Herkunftsländern war der Mittwoch, 28. Oktober, ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 151 Eingebürgerten sind 19 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier im September haben 240 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für Mittwoch, 18. November geplant. |
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| Freiburg: ASF sammelt Schnittgut ein |
Vom 2. bis 20. November sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten Gärten ein. Die Gartenabfälle werden gehäckselt und kompostiert. Die Abholtermine für jede Straße sind im Abfallkalender, in der Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de (>Abfuhrtermine<) zu finden.
Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss mit Naturkordel (kein Plastik) zusammengebunden sein und darf eine Länge von maximal 120 cm und einen Astdurchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bündeln lässt, kann in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in Plastiksäcken wird von der ASF nicht mitgenommen. |
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Blick auf den Mummelsee (c) Schwarzwald Tourismus / Klaus Hansen |
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| Mummelsee: Tödliche Liebe |
| Der Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße ist bekannt für seine dunkle Tiefe und die Wassergeister, die darin hausen sollen. Wer in mondhellen Nächten genau hinschaut, kann die „Mümmlein“ tanzen sehen. Die sanften Nixen halfen früher den Menschen im Tal, mussten aber rechtzeitig bei Einbruch der Nacht zu ihrem kristallenen Schloss am Seegrund zurückkehren. Der Erzählung nach vergaß eine von ihnen beim verliebten Tanz mit einem Bauernsohn die Zeit und erreichte das Schloss zu spät. Kurz darauf brandete eine blutrote Welle auf. Das Mümmlein hatte für seinen Liebestanz mit dem Leben bezahlt. |
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| Freiburg: Arbeiten an einer Brücke . B3 / Isfahanallee nachts gesperrt |
Das Geländer der Brücke, welche die Hans-Bunte-Straße über die B3 führt, muss repariert werden. Die Arbeiten laufen nachts von Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr bis Freitag, 30. Oktober, 5 Uhr morgens.
Dafür wird die B3 auf Höhe der Brücke stadteinwärts voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Abfahrt zur Hans-Bunte-Straße abgeleitet. Es gibt eine Umleitung. Ebenfalls betroffen ist die linke Fahrspur stadtauswärts. Sie ist gesperrt, aber der Verkehr in Richtung Waldkirch läuft einspurig an der Baustelle vorbei. |
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© Zoo Karlsruhe, Timo Deible |
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| Hundewochenenden: viermal auf vier Pfoten durch den Zoo Karlsruhe |
Hunde dürfen in der kommenden Nebensaison an vier Wochenenden in den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mitgenommen werden. Die Termine sind der 7. und 8. November sowie der 12. und 13. Dezember 2026. Im neuen Jahr folgen der 16. und 17. Januar sowie der 13. und 14. Februar 2027.
„Mit den beiden bisherigen Hundewochenenden haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Angebot wurde hervorragend angenommen und die Regeln wurden von den Zoogästen mit Hund sehr gewissenhaft eingehalten“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der selbst Hundehalter ist. „Deshalb bieten wir erstmals vier Termine an und verteilen sie über die gesamten Wintermonate.“
Normalerweise dürfen Hunde nicht in den Zoologischen Stadtgarten mitgebracht werden. Grund dafür sind insbesondere die zahlreichen frei lebenden Vögel in der Anlage. „In den Herbst- und Wintermonaten sowie außerhalb der Brutzeit ist es für einzelne Wochenenden vertretbar, Hunde zuzulassen. Voraussetzung bleibt jedoch, dass sich alle an die Vorgaben halten und Rücksicht auf die Tiere sowie andere Zoogäste nehmen“, erläutert Reinschmidt.
Durchgehende Leinenpflicht
Während der Hundewochenenden gilt eine durchgehende Leinenpflicht. Erlaubt sind ausschließlich kurze Führleinen, Flexi- und Schleppleinen sind nicht gestattet. Die Hunde müssen während des gesamten Besuchs beaufsichtigt werden und dürfen weder allein gelassen noch angebunden werden. Kontaktgehege, Tierhäuser und Spielplätze bleiben für sie tabu.
Der Eintritt für einen Hund kostet fünf Euro. An den Eingängen werden Kotbeutel ausgegeben, Hinterlassenschaften müssen unmittelbar entsorgt werden. Zudem stehen an verschiedenen Stellen Wasserstellen für die Hunde bereit. Ihre Standorte sind auf einem Flyer eingezeichnet, der an den jeweiligen Wochenenden erhältlich ist.
Außerhalb der vier Aktionswochenenden ist die Mitnahme von Hunden in den Zoologischen Stadtgarten weiterhin nicht möglich. Im Tierpark Oberwald, der Dependance des Zoos mitten im Wald, sind angeleinte Hunde dagegen an allen Tagen des Jahres willkommen.
zum Bild oben:
Die bisherigen Hundewochenenden wurden sehr gut angenommen. Für Herbst und Winter sind nun vier weitere Termine geplant.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible |
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| Lange Badenächte im Faulerbad: Schwimmen bis 22 Uhr |
- Mehr Zeit im Wasser: Faulerbad verlängert am 23. Oktober und 27. November seine Öffnungszeiten bis 22 Uhr
- Entspannt in den Abend: Schwimmen und abschalten nach einem langen Tag
- Herbstliche Auszeit: Alle Freiburgerinnen und Freiburger sind zu den langen Badenächten eingeladen
Wenn es draußen längst dunkel ist, ist im Faulerbad noch Zeit für ein paar Bahnen: Am heutigen Freitag, 23. Oktober, und am Freitag, 27. November, lädt die Regio Bäder GmbH zu zwei langen Badenächten ein. An beiden Tagen bleibt das Faulerbad bis 22 Uhr geöffnet. Ob sportlich ein paar Bahnen ziehen oder einfach im Wasser entspannen – die verlängerten Öffnungszeiten bieten Gelegenheit, den Alltag hinter sich zu lassen und den Abend in aller Ruhe ausklingen zu lassen.
Eine kleine Auszeit
„Schwimmen ist für viele Menschen der ideale Ausgleich zum Alltag. Mit den langen Badenächten möchten wir unseren Badegästen die Möglichkeit geben, sich auch zu späterer Stunde Zeit für Bewegung und Entspannung zu nehmen. Wir laden alle Freiburgerinnen und Freiburger herzlich ein, dieses Angebot zu nutzen“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter Bäder und Freizeitanlagen.
Die erste lange Badenacht findet bereits am heutigen Freitag statt. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, hat am 27. November erneut Gelegenheit, das Faulerbad bis 22 Uhr zu besuchen.
Mehr Schwimmen? Informationen, Kursangebote und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online unter www.badeninfreiburg.de. |
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Karstquelle Blautopf (c) TMBW / Gregor Lengler |
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| Blautopf: Nix zu lachen |
| Mit seinem magischen Farbenspiel aus Grün- und Blautönen beflügelt der Blautopf seit Jahrhunderten die Fantasie. Eduard Mörike inspirierte er zu seiner „Historie von der schönen Lau“, einem Kunstmärchen um eine Nixe, die mit ihrem entenfüßigen Hofstaat am Grund der Karstquelle lebt. Verbannt von ihrem Mann, einem Donaunix, dem sie nur tote Kinder gebar. Um ihr Lachen beraubt und wankelmütig, provoziert die Lau Überschwemmungen, sucht aber zugleich die Nähe zur Dorfgemeinschaft, die am Ende auch zu ihrer Rettung wird: Aus einem Brunnen im Keller des Gasthauses belauscht sie die Wirtsfamilie, die sie so oft zum Lachen bringt, dass ihr Fluch schließlich gebrochen wird und sie fruchtbar zu ihrem Mann ins Schwarze Meer zurückkehren kann. |
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