(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen |
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| Ein neuer „Park im Park“ für Bad Krozingen |
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH erweitert den Kurpark auf 40.000 Quadratmetern um ein zukunftsweisendes Areal. Mit 95 klimaangepassten Zukunftsbäumen, artenreichen Naturräumen und dem neuen Familienspielplatz „Krambamboul“ verbindet das Projekt Ökologie, Erholung und Freizeitspaß. Zur Feier lädt der Park am 21. August zu einem großen Entdeckungstag ein.
Bad Krozingen wächst – und mit ihm sein grünes Herz. Auf rund 40.000 Quadratmetern stellt die Kur und Bäder GmbH gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Dipl.-Ing. (FH) Ralf Wermuth die Weichen für die Zukunft. Das Ziel der Erweiterung ist ein harmonisches Zusammenspiel aus nachhaltigem Naturschutz, modernem Freizeitangebot und hoher Aufenthaltsqualität für alle Generationen.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist der Klimaschutz: Im Oktober / November 2026 werden 95 hitze- und trockenheitsresistente Zukunftsbäume gepflanzt. Ergänzt durch artenreiche Bienenweiden, Streuobstwiesen und geschützte Biotope entsteht ein neuer Lebensraum für heimische Tiere. Ein besonderes Highlight für Besucher: Künftig wird ein Schäfer mit seiner Herde als natürlicher Landschaftspfleger im Kurpark anzutreffen sein.
Neben ökologischen Aspekten bietet das neue Areal viel Raum für Entspannung und Bewegung. Der „Spanische Platz“ lädt mit mediterraner Bepflanzung, Wellnessbänken und Himmelsliegen zum Durchatmen ein. Erweiterte Rindenmulchwege bieten ideale Bedingungen für Läufer und Spaziergänger. Für Familien entsteht auf der anderen Seite des Neumagens ein echtes Paradies: Der neue Spielplatz „Krambamboul“ lädt zum Toben und Naturerleben ein.
Entdeckungstag am 21. August
Um das erweiterte Areal gebührend einzuläuten, findet am Freitag, den 21. August 2026, von 12:00 bis 17:00 Uhr ein großer Entdeckungstag statt. Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag sowohl die Übungsgolfanlage als auch DiscGolf zu vergünstigten Schnupperpreisen (Kinder bis 16 Jahre: 3,00 €, Erwachsene: 4,00 €) ausprobieren. Equipment gibt es gegen Pfand direkt beim Café am See, das Gäste wie gewohnt mit Erfrischungen und Snacks versorgt. |
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| Kanalarbeiten: Vollsperrung in der Haslacher Straße |
Die Stadtentwässerung Freiburg erweitert und erneuert ab Montag, 24. August, den Mischwasserkanal in der Haslacher Straße in offener Bauweise. Daher ist die Straße bis Mitte Dezember in Teilabschnitten voll gesperrt. Für Räder, Busse und Kraftfahrzeuge sind Umleitungen ausgeschildert. Lediglich der Fußverkehr kann an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Der erste Bauabschnitt befindet sich auf Höhe der Zufahrt zu den Parkplätzen des Nettocity. Im weiteren Verlauf erstrecken sich die Arbeiten von der Kreuzung Haslacher Straße / Markgrafenstraße bis zur Einmündung in die Bohlstraße, wo der neue Kanal an den bestehenden angeschlossen wird.
Die Kanalarbeiten laufen voraussichtlich bis Freitag, 18. Dezember. Danach übernehmen weitere Gewerke die Sanierung der Straße. Abschließend gestaltet das Garten- und Tiefbauamt die Kreuzung neu. Über die damit verbundenen weiteren Verkehrseinschränkungen wird im Vorfeld informiert.
Die Stadtentwässerung Freiburg bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Sperrungen. |
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PV-Anlage in der Hans-Bunte-Straße 9 (c) Stadt Freiburg. |
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| Stadt fördert Netzanschluss großer Photovoltaikanlagen |
Zukunftsfonds Klimaschutz hilft beim Ausbau von Solarenergie auf Freiburgs Dächern
Mehr Solarstrom für Freiburg: Ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral, damit Freiburg klimaneutral werden kann. Die Stadt unterstützt deshalb im Rahmen eines Projektes des Energieversorgers Badenova den Netzanschluss großer Photovoltaikanlagen. Die Förderung läuft über den Zukunftsfonds Klimaschutz. So hilft die Verwaltung dabei, große Solaranlagen wirtschaftlich möglich zu machen. Denn gerade die Kosten für den Anschluss ans Stromnetz können für Eigentümer*innen und Betreiber*innen eine große Hürde sein.
Das Förderprogramm setzt genau dort an. Betreiber*innen von Solaranlagen mit einer Leistung von mehr als 30 Kilowattpeak müssen den Anschluss ihrer Anlage bis zum Netzverknüpfungspunkt bislang selbst bezahlen. Je weiter dieser Punkt entfernt ist, desto höher fallen die Kosten aus. Das kann dazu führen, dass größere Anlagen gar nicht erst gebaut werden – obwohl auf Freiburgs Dächern noch viel Potenzial für erneuerbaren Strom liegt.
Das Förderprogramm bezuschusst die Kosten, die Anlagenbetreiber*innen für den Netzanschluss tragen müssen, mit bis zu 1000 Euro pro Kilowattpeak installierter Leistung. Pro Solaranlage können maximal 50.000 Euro gefördert werden. Das Programm hat die Stadt gemeinsam mit dem Energieversorger Badenova 2023 zunächst als Pilotprojekt gestartet und aufgrund des Erfolgs weitergeführt.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt eine große Photovoltaikanlage in der Hans-Bunte-Straße 9. Die Anlage hat eine installierte Leistung von rund 270 Kilowattpeak und ist seit November 2025 am Netz. Pro Jahr kann sie bis zu 350 Megawattstunden Strom erzeugen. Für den Netzanschluss erhielt der Betreiber eine Förderung in Höhe von 36.150 Euro; die Kosten für den Netzanschluss lagen bei 48.200 Euro.
Das Förderprogramm ist bereits gut angelaufen: Durch die Mittel aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz konnten bislang rund 1,3 Megawatt installierte PV-Leistung ermöglicht werden. Insgesamt stehen für das Programm 399.000 Euro zur Verfügung. Davon wurden bisher 278.867 Euro bewilligt und ausgezahlt.
Förderfähig sind Photovoltaikanlagen auf Freiburger Gemarkung, für die keine gesetzliche PV-Pflicht nach dem Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg gilt – also keine Neubauten und keine grundlegenden Dachsanierungen. Interessierte können den Zuschuss unter Einreichung der Schätzkostenkalkulation von Badenova Netze via Mail an netzanschlussfoerderung@badenova.de beantragen. Weitere Informationen zur Förderung gibt es unter https://www.freiburg.de/pb/2088466.html. |
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| Rauchen an Haltestellen und achtlos entsorgter Müll |
Städtischer Vollzugsdienst hat bei Schwerpunktkontrollen 32 Verstöße festgestellt
Der städtische Vollzugsdienst hat von Montag, 10. August, bis Freitag, 15. August, verstärkt die Einhaltung der Vorschriften des neuen Landesnichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Dieses gilt seit dem 1. Juni und verbietet unter anderem das Rauchen an Straßenbahnhaltestellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf achtlos weggeworfenem Müll.
Insgesamt haben die Einsatzkräfte 32 Verstöße gegen die neuen Landesvorschriften für Raucher*innen und gegen die Regeln zur Abfallentsorgung festgestellt. In mehreren Fällen haben sich die Betroffenen zunächst nicht einsichtig gezeigt. Dadurch waren wiederholt zeitintensive Gespräche erforderlich. In zwei Fällen haben die betroffenen Personen zudem die Angabe ihrer Personalien verweigert. Diese Verstöße wurden gesondert geahndet und können ein deutlich höheres Bußgeld zur Folge haben.
Die Schwerpunktaktion macht deutlich, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Die Stadt wird daher auch künftig verstärkt Kontrollen durchführen. Ziel ist es, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu verbessern, die Sauberkeit im Stadtgebiet zu fördern und insbesondere Kinder, Jugendliche und vulnerable Personen vor den Risiken des Passivrauchens zu schützen.
„Mit den Schwerpunkaktionen wollen wir bewusst dafür sorgen und sensibilisieren, dass alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Gäste verantwortlich mit ihrem Müll umgehen und diesen ordentlich entsorgen. Ein sauberes Stadtbild gehört zur Attraktivität Freiburgs dazu und ist für uns ein Muss. Deshalb bin ich dankbar, dass der städtische Vollzugsdienst bei seinen täglichen Rundgängen das Thema im Blick hat und mit Schwerpunktkontrollen wie diesen das Bewusstsein für das neue Landesnichtraucherschutzgesetz und die Gefahren von Passivrauchen schärft.“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner. |
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Lauffen: Alte Apotheke (c) Nina Probst / DSD |
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| Ausstattung der Alten Apotheke in Lauffen bleibt erhalten |
Das Gebäude stammt im Kern aus dem frühen 19. Jahrhundert
Bei einem Pressetermin am Mittwoch, den 19. August 2026 um 15.00 Uhr überbringt Claus Brechter, Ortskurator Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 40.000 Euro für Schlosserarbeiten sowie Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen im Eingangsfoyer und Apothekerraum und am Apothekerschrank der Alten Apotheke an Denkmaleigentümerin Iris Kurz. Das Gebäude liegt im Stadtteil Lauffen-Stadt exponiert am Ostufer des Neckarkanals an der zur Rathausinsel führenden Brücke.
Das Bauwerk stammt im Kern aus dem frühen 19. Jahrhundert. Eine Apotheke ist an diesem Standort seit 1826 nachweisbar. Das Gebäude wurde von 1888 bis 1892 unter Einbeziehung älterer Bauteile, wie Keller und Fassade, umgestaltet. In der Nachkriegszeit wurden die Oberflächen und Teile des Zubehörs unter der Verwendung der Ausstattung des späten 19. Jahrhunderts erneuert. Zudem wurde in dieser Zeit an der Südostecke ein hakenförmiger Anbau mit Terrasse angebaut.
Das freistehende und längliche Gebäude ist zweigeschossig und mit einem Satteldach versehen. Das Haus besitzt eine verputzte Fassade mit abgesetztem Sockel und reduzierter Gliederung. Zur Straßenseite hin befindet sich ein knapper Geschossvorsprung, der mit einem Gesims betont wird. Nach Westen hin schließt sich eine Mauer mit eisernem Tor an, welche den Garten von der Straße abschließt.
Im Erdgeschoss befinden sich die Eingänge zum Apothekenladen und zum Wohnbereich. Das Gebäude ist mit einem großen tonnengewölbten Keller aus Werksteinen versehen, der nachträglich durch Ziegelwände in kleinere Nutzungsbereiche eingeteilt wurde und im Zweiten Weltkrieg als Schutzraum diente.
Die Alte Apotheke in Lauffen gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. |
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| Weitere Straßenbauarbeiten in der Lörracher Straße starten |
Weiterer Ausbau der Radvorrangroute FR3
Am Montag, 7. September, beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit den Straßenbauarbeiten in der Lörracher Straße im Abschnitt zwischen der Wiesentalstraße und dem Schildackerweg. Der Straßenraum wird dabei neu aufgeteilt – zugunsten des Rad- und Fußverkehrs: Die Stadt baut die Radvorrangroute FR3 in diesem Abschnitt der Lörracher Straße auf einer Länge von rund 370 Metern aus.
Insgesamt sind die Arbeiten in neun Bauabschnitte gegliedert. Der jeweilige Abschnitt ist voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist in dieser Zeit nicht möglich. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr führt über die Wiesentalstraße und die Basler Straße. Die Zufahrten auf die einzelnen Grundstücke können nahezu immer (gegebenenfalls über Provisorien) gewährleistet werden. Das GuT ist hier intensiv mit den Gewerbetreibenden in Kontakt, um die Einschränkungen auf ein Minimum zu beschränken. Das Amt informiert betroffene Anlieger*innen rechtzeitig, wenn ein neuer Bauabschnitt ansteht.
Für alle, die mit dem Rad unterwegs sind, gibt es eine ausgeschilderte Umleitung. Diese führt je nach Bauabschnitt über die Schopfheimer Straße oder den Schildackerweg. Fußgänger*innen werden an der Baustelle entlanggeführt. Der Zugang zu den Grundstücken ist immer möglich.
Mit der Umgestaltung der Straße wird diese in Zukunft sicherer und besser für alle, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Die Fahrbahn für die Autos wird etwas reduziert, um dadurch die bestehenden, teilweise zu schmalen Radwege verbreitern zu können. Der Radweg auf der Ostseite wird auf die Fläche der heutige Parkstände verlegt und durch taktile Trennsteine vom Gehweg abgegrenzt. In den Einmündungsbereichen werden taktile Leitelemente und Übergangssteine eingebaut, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Im Bereich des Schildackerwegs wird die vorhandene Ampelquerung für Zu-Fuß-Gehende barrierefrei umgebaut.
Ein zentrales Ziel der Planung ist es außerdem, die alten und raumgreifenden Platanen zu erhalten. Diese prägen das Straßenbild und leisten einen wichtigen Beitrag zum Hitze- und Klimaschutz.
Die Radvorrangroute FR3 ist eine der drei Pilotrouten des Radvorrangnetzes. Mit den geplanten Arbeiten in der Lörracher Straße wird ein wichtiger Abschnitt dieser Route hergestellt. Der FR3 führt zentral durch die Stadtteile Haslach, Stühlinger und Brühl/Beurbarung. Im Süden bindet der FR3 St. Georgen und Vauban und im Norden Herdern und Zähringen an. Er erschließt wichtige Ziele wie das Gewerbegebiet Süd, das Rathaus im Stühlinger sowie Gewerbeschulen, das Behörden-Areal mit Regierungspräsidium, die Uni-Klinik und das Entwicklungsgebiet Güterbahnhof-Nord.
Die Maßnahme kostet rund 1.500.000 Euro und wird vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich im August 2027 abgeschlossen.
Die Verwaltung bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Informationen zu weiteren städtischen Baustellen in Freiburg gibt es online |
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| Fahrbahnsanierung: Holzhauser Straße & St. Nikolauser Straße kurzzeitig gesperrt |
Sperrung wegen Materialfehler verschoben
Eigentlich sollten die Holzhauser Straße in Hochdorf und die St. Nikolauser Straße in Opfingen bereits im Juli saniert werden – wegen eines Materialfehlers hat sich der Einbau des Fahrbahnbelags jedoch verschoben. Die Holzhauser Straße ist demnach am Dienstag, 18. August, voll gesperrt, die St. Nikolauser Straße am Mittwoch, 19. August.
Die St. Nikolauser Straße wird über die Tulpenstraße und Krautgärten umgeleitet. Autofahrer*innen auf der Holzhauser Straße fahren über die Seestraße und Am Gehöft. Am Friedhof in Hochdorf fallen wegen der Baustelle einige Parkplätze weg |
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Lindenberg: Bergfriedhof Lindenberg (c) DSD / Guido Siebert |
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| Dachwerkinstandsetzung auf dem Bergfriedhof in Lindenberg |
Möglichst detail- und damit denkmalgetreue Wiederherstellung angestrebt
Mit einem Fördervertrag über 30.000 Euro fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale die Sanierung des Schindeldachs der Aussegnungshalle auf dem Bergfriedhof in Lindenberg. Die Friedhofsanlage stellt in architekturhistorischer Hinsicht eine qualitätvolle Symbiose aus organisch modellierten Bauwerken und landschaftsplanerisch überlegt gegliederten Geländestrukturen dar. Die gesamtheitliche Verknüpfung von Bauweise und Landschaftsplanung verkörpert ein hohes Maß an architektonischen und landschaftsprägenden Denkmalwerten.
Der Bergfriedhof wurde zwischen 1969 und 1971 angelegt als in Teilen modellierter Landschaftsgarten auf einem natürlichen Höhenrücken. Das Wegenetz wird in Bögen geführt. Die Aussegnungshalle ist ein sich zum Vorplatz sichelförmig öffnender Massivbau mit Holzkonstruktion und überdachtem Freibereich, sie fasst ein weit ausschwingendes schindelgedecktes Dach zusammen. Ein freistehender Glockenturm an höchster Stelle des Höhenzuges mit offenem Tragwerk und keilförmiger, schindelgedeckter Bedachung und eine Brunnenanlage aus behauenen Steinquadern und Muschelkalk schließen das Ensemble ab.
Die architektonisch bewusst eingesetzten Holzschindeldächer tragen einen wesentlichen Anteil des gesamtheitlich naturnahen Erscheinungsbildes. Ihre in wesentlichen Baudetails komplexen handwerklichen Ausführungen sind teils mitursächlich für den heute festzustellenden schlechten Erhaltungszustand. Die erforderliche Dachwerkinstandsetzung mit Neueindeckung zielt auf die möglichst detail- und damit denkmalgetreue Wiederherstellung ab.
Der Bergfriedhof gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte. |
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