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Dienstag, 15. September 2026
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Verschiedenes

Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
Minigolf am Kurhaus (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
BAD KROZINGEN. Mit dem Beginn des Herbstes neigt sich die Freiluftsaison bei den Freizeiteinrichtungen im Bad Krozinger Kurpark langsam dem Ende zu. Für Minigolf-Freunde und Ausflugsgäste gibt es jedoch noch Gelegenheit, die spätsommerlichen Tage aktiv im Grünen zu genießen.

Endspurt auf der Minigolfanlage beim Kurhaus
Die Minigolfanlage direkt neben dem Kinderspielplatz beim Kurhaus hat noch bis einschließlich Sonntag, den 27. September 2026, geöffnet. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Schläger und Bälle jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr ausgeliehen werden (letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr). Auch für Passanten und externe Gäste stehen der Eis- und Getränkeverkauf während der Spielzeiten offen. Bitte beachten Sie, dass wetterbedingte Änderungen der Öffnungszeiten vorbehalten sind.

Café am See und Übungsgolfanlage bis November geöffnet
Wer darüber hinaus den Goldener Herbst im Kurpark genießen möchte, findet am kleinen See den idealen Anlaufpunkt: Das Café am See mit seiner integrierten Übungsgolf-Anlage sowie dem Kinderspielplatz hat seine Türen noch bis zum 1. November 2026 geöffnet.

Die moderne 14-Bahnen-Übungsgolfanlage kombiniert Elemente des Rasengolfs mit klassischem Minigolf und bietet Spaß sowie Geschicklichkeitsherausforderungen für Jung und Alt. Das Café lockt mit italienischen Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachtem Kuchen, kühlen Erfrischungen sowie Eisköstlichkeiten. Zudem steht Familien ein Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz und Kletterparcours zur Verfügung. Auch Frisbees für den beliebten DiscGolf-Parcours im Kurpark können hier gegen Pfand ausgeliehen werden.

Das Café am See und die Übungsgolfanlage sind dienstags bis freitags von 13:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag). Die letzte Schlägerausgabe erfolgt jeweils 60 Minuten vor Schließung.
 
 

Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Ulm: Münster (c) DSD / R.Rossner
 
Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Die treuhänderische Julius Rohm-Stiftung in der DSD macht die Unterstützung möglich

Am Mittwoch, den 9. September 2026 um 13.30 Uhr übergab Dr. Julius Rohm im Ulmer Münster einen Fördervertrag in Höhe von 32.582,20 Euro für die dortigen Voruntersuchungen zur Restaurierung des Weltgerichtsgemäldes am Triumphbogen an Dekan Dr. Torsten Krannich. Rohm ist Stifter der Julius Rohm Stiftung zu Ehren von Julius Rohm, dem ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister von Neu-Ulm, in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, für die er den Vertrag aushändigt.

Die Untersuchung ist mit dem Aufbau eines Großgerüsts verbunden, dessen Kosten in Höhe von 370.000 Euro ebenfalls die Rohm-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziert. Die Voruntersuchung schafft die Grundlage für die Erarbeitung eines Restaurierungskonzepts des gesamten Gemäldes, so dass auch die Kosten für die Gesamtrestaurierung ermittelt werden können. Die Julius Rohm-Stiftung möchte auch diese Restaurierung möglich machen.

Das Gemälde gilt als das größte mittelalterliche Wandgemälde nördlich der Alpen. Auftraggeber waren die Kaufmannsfamilie Rottengatter sowie der Rat der Stadt, der sich auch selbst dargestellt findet. Das Gemälde entstand 1471. In einer Höhe von 42 Metern beherrscht Christus als Weltenrichter das Bild, darunter umringen sieben heilige Jungfrauen ein Lamm. Dargestellt sind außerdem 24 Patriarchen und Propheten des Alten Bundes und die 12 Apostel, die Mutter Gottes und Johannes der Täufer. Auf der einen Bildseite werden Märtyrer und Bekenner von Petrus an der Paradiespforte empfangen, links vom Weltenrichter werden die Verdammten von Teufeln in den Höllenrachen gestoßen.

Die Rohm-Stiftung fördert neben Arbeiten im Ulmer Münster auch die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, deren Gesamtinstandsetzung, die vor einigen Jahren erfolgte, sie ermöglicht hat. Im Ulmer Münster förderte die Stiftung bisher vor allem die Restaurierung der wertvollen Innenausstattung.

Mit dem Bau des Ulmer Münster, der Pfarrkirche einer selbstbewussten Bürgerschaft, im Zentrum der Altstadt wurde 1377 begonnen. Zwischen 1844 und 1890 wurde das Bauvorhaben mit der Ausführung der beiden Osttürme sowie des 161 Meter hohen Westturms abgeschlossen. Die Dachstühle erneuerte man damals in Eisen. Der monumentale, spätgotische Kirchenbau besitzt den zweithöchsten Kirchturm der Welt.

Das Ulmer Münster gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

 
Arbeiten am Brunnentürmchen: Baustelle an der B31 geht weiter
Die Baustelle am Brunnentürmchen startet in die letzte Phase: Ab Mittwoch, 16. September, laufen wieder Arbeiten für den Wiederaufbau des Brunnentürmchens. Die Baustelle befindet sich an der B31, Fahrtrichtung Autobahn im Bereich zwischen der Schwabentorbrücke und der Greiffeneggbrücke. Beide Fahrstreifen bleiben während der Bauzeit von rund zwei Monaten befahrbar.

Hintergrund: Das denkmalgeschützte Türmchen an der Nordseite der Dreisam ist über 120 Jahre alt und wurde im vergangenen Jahr abgebaut und umfassend saniert, weil es nicht mehr sicher stand.
 
 

 
Freiburg: Kanalarbeiten am Hauptfriedhof
Dammweg für zwei Wochen gesperrt

Der mittlerweile über hundert Jahre alte Mischwasserkanal entlang des Hauptfriedhofs muss saniert werden. Er weist altersbedingte Schäden auf. Um am Kanal arbeiten zu können, baut der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (ESE) einen neuen begehbaren Schacht in den Fuß- und Radweg am Dammweg. Dafür muss der Dammweg komplett gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 15. September, und dauern bis Freitag, 2. Oktober. Der Eingang zum Hauptfriedhof bleibt zu Fuß erreichbar. Eine Umleitung für Radfahrende ist ausgeschildert.
 
 

Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
- Ab 2032 wird die VAG bis zu 3,7 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen

- Das deckt rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse

- Es entsteht eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs

Auf dem Betriebshof West der VAG entsteht eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Freiburg. Sie deckt ab 2031 rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) baut auf ihrem Betriebshof auf der Haid bis 2031 eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs. Dafür werden in vier Ausbaustufen alle geeigneten Dächer des Betriebshofs mit PV-Anlagen bestückt. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt. Mit einer Gesamtleistung von 3700 Kilowatt-Peak können 2031 bis zu 3,7 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Das wird rechnerisch rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse decken.

In der aktuellen Projektstufe werden eine von drei Straßenbahnabstellhallen sowie das neue Verwaltungsgebäude mit PV-Anlagen ausgestattet. Ein neues Technikgebäude bündelt den erzeugten Solarstrom. Über Trafostationen wird er je nach Bedarf im Betriebshof genutzt oder ins Stromnetz eingespeist. Die Arbeiten der ersten Projektstufe sind im Februar gestartet, der Netzanschluss ist für November 2026 geplant.

Das Projekt wurde bei einem Medientermin mit Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorständen Stephan Bartosch und Oliver Benz sowie Projektleiter Markus Burger vorgestellt.

Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 6,3 Millionen Euro. 4,1 Millionen fördert das Land Baden-Württemberg für Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie, 1,3 Millionen Euro bezuschusst die Stadt Freiburg mit dem Zukunftsfonds Klimaschutz.

Zudem ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1000 kWh geplant, der den produzierten Solarstrom speichern kann. Insgesamt können so zukünftig Schwankungen in der Stromproduktion und Preisschwankungen am Markt besser aufgefangen werden.

Lokaler Ökostrom unterstützt die Klimaziele Freiburgs

„Mit dem Projekt entsteht eine der größten Solaranlagen in Freiburg. Das zeigt, welches Potenzial vorhandene Dächer für die Energiewende haben“, sagte Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. „Freiburg will bis 2035 klimaneutral sein. Mit unserer Solaroffensive und Zuschüssen aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz unterstützen wir Investitionen in erneuerbare Energien ganz konkret vor Ort.“

„Durch die Umstellung der Busflotte auf Elektro – aber auch durch neue Stadtbahnstrecken wie Dietenbach – wird unser gesamter Strombedarf weiter steigen“, sagte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. „Der Strom aus der PV-Anlage wird direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird: im Betriebshof für das Laden der E-Busse.“

„Wir beziehen bereits 100 Prozent Ökostrom. Unser langfristiges Ziel ist es, so viel regionalen Ökostrom wie möglich zu nutzen“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach macht uns unabhängiger vom Energiemarkt und senkt langfristig die Energiekosten.“

PV-Anlagen in Ost-West-Richtung

Die PV-Anlagen sind nach Osten und Westen ausgerichtet. „Dadurch produzieren wir über den Tag verteilt mehr Strom als bei der klassischen Südausrichtung", sagte Projektleiter Markus Burger. „So kann etwa auch die Abendsonne genutzt werden, wenn viele Fahrzeuge auf dem Betriebshof sind.“

Einige Dachflächen sind aktuell von der VAG verpachtet. In den nächsten fünf Jahren laufen die Verträge aus, die alten Module werden von den Pächtern zurückgebaut und durch die VAG mit neuen und effektiveren Anlagen bestückt. Die PV-Module werden bei einem deutschen Unternehmen bestellt. Bei der Ausschreibung hat die VAG soziale und nachhaltige Kriterien berücksichtigt.

zum Bild oben:
Von links: VAG-Vorstand Stephan Bartosch, Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorstand Oliver Benz, VAG-Projektverantwortlicher Markus Burger
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
 

Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Nürnberg: Jüdischer Friedhof Nürnberg (c) Guido Siebert / DSD
 
Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Jugendstilbau mit historischer Innenausstattung aus den Jahren 1908/1910

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 15. September 2026 um 11.00 Uhr überbringt Dr. Andrea Kluxen, Ortskuratorin Nürnberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 64.480 Euro an die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg. Die Förderung dient restauratorischen Arbeiten an der Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs an der Schnieglingerstraße 155 in 90425 in Nürnberg, an einer Musterfläche als Grundlage für die weitere Restaurierung der historischen Wandmalereien. Die Förderung erfolgt aus zweckgebundenen Spenden.

Die Aussegnungshalle bildet das Zentrum des denkmalgeschützten Israelitischen Friedhofs in Nürnberg. Der Friedhof wurde ab 1905 angelegt, die Trauerhalle entstand 1908/1910 nach Plänen des Architekten Emil Hecht. Der großzügige Bau mit seiner charakteristischen Jugendstilgestaltung dient bis heute seiner ursprünglichen Funktion und prägt das Ensemble des Friedhofs wesentlich.

Besondere Bedeutung kommt dem reich ausgestatteten Innenraum zu. Nach aktuellem Forschungsstand stammen die Wandmalereien von dem Jugendstil-Künstler Friedrich Adler. Die bauzeitliche Ausmalung hat sich ebenso wie wesentliche Teile der historischen Ausstattung bemerkenswert vollständig erhalten. Auch der historische Fliesenboden, Fenster und Türen sind noch weitgehend original vorhanden. Die nun geförderten restauratorischen Untersuchungen und Musterarbeiten dienen dazu, die historischen Oberflächen fachgerecht zu dokumentieren und die Grundlage für weitere Erhaltungsmaßnahmen zu schaffen.

Der Israelitische Friedhof ist als Einzeldenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die denkmalrechtliche Würdigung hebt die dreiflügelige Anlage mit ihren verputzten Massivbauten, den Jugendstilformen sowie den zeitgleich entstandenen Wandmalereien hervor. Die Aussegnungshalle dokumentiert damit eindrucksvoll die jüdische Begräbniskultur des frühen 20. Jahrhunderts in Nürnberg.

Der Jüdische Friedhof gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
 
 

 
15. Freiburger Integrationspreis – jetzt bewerben!
Bewerbungsschluss: Sonntag, 18. Oktober

In Freiburg leben Menschen aus über 180 Nationen. Sie sind ein wichtiger Teil unserer offenen, vielfältigen und toleranten Stadtgesellschaft. Für ein gutes Miteinander braucht es Respekt, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung. Viele Freiburger*innen setzen sich jeden Tag für diese Werte und ihre Mitmenschen ein.

Der „Freiburger Integrationspreis – für eine offene Stadt“ wird seit 2012 jährlich an Freiburger*innen verliehen, die sich vor Ort für Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wird durch eine Jury aus Vertreter*innen des Gemeinderats und des Migrantinnenbeirats vergeben.

Wer kann sich bewerben?
Wer sich als Einzelperson, Initiative, Organisation, Verein oder im Rahmen eines Schulprojekts für Integration und Vielfalt engagiert, kann sich für den Integrationspreis bewerben. Auch Dritte können Projekte vorschlagen. Voraussetzung ist, dass der Wirkungskreis in Freiburg liegt und Bewerber*innen mindestens 16 Jahre alt sind.

Was wird ausgezeichnet?
Ausgezeichnet werden Aktivitäten, Initiativen und Projekte, die mit ihrem lokalen Engagement einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Leitziele des „Leitbilds Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“ leisten und sich hier für die Integration einsetzen. Mehr zum „Leitbild Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“: www.freiburg.de/leitbildintegration.

Wie kann man sich bewerben?
Bewerben kann man sich online unter www.freiburg.de/integrationspreis
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Radvorrangroute FR3 führt ab September vom Stühlinger nach Zähringen
Weniger Stopps für Rad und Auto dank neuer Ampel-Schaltung

Tempo 30 rund um die Uhr für weniger Lärm in Eschholzstraße, Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße

In diesem Herbst verändert sich einiges auf dem Straßenzug vom Stühlinger über das Güterbahnhofareal nach Zähringen: Der FR3 führt dort künftig als Radvorrangroute entlang, die Stadt passt die Ampelschaltungen an und außerdem gilt rund um die Uhr Tempo 30. Am Montag, 14. September, beginnen die Markierungsarbeiten für den FR3, und ab Montag, 21. September, stellt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Tempo-30-Schilder auf und passt die Ampelschaltungen an. Damit macht Freiburg auf dieser Straßenachse den nächsten Schritt: mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer*innen, weniger Lärm für die Anwohnenden und ein möglichst flüssiger Verkehr für alle.

Die neue Radvorrangroute FR3

Der Gemeinderat hat 2023 mit dem Radnetz-Plus beschlossen, die Radvorrangrouten in Freiburg weiter auszubauen. Nachdem FR1 und FR2 schon seit einigen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Radnetzes sind, kommt im Herbst der erste Abschnitt des FR3 hinzu.

Im September wird der Abschnitt nördlich der Dreisam auf 3,3 Kilometern fertig. Dieser führt vom FR1 (Dreisam-Radweg) über Eschholzstraße, Friedhofstraße, Waldkircher Straße und Stuttgarter Straße bis nach Zähringen. Dort schließt der FR3 am Burgdorfer Weg künftig an den Radschnellweg RS6 an.

Entlang der Strecke hat das Garten- und Tiefbauamt in den vergangenen Jahren viel verbessert: Radfahrstreifen wurden verbreitert, unter anderem in der Waldkircher Straße. In der Friedhof- und Hohenzollernstraße wurde der Straßenraum gesamthaft mit Stadtbahn umgestaltet. Dabei hat das Amt schmale Radwege durch breitere Radfahrstreifen ersetzt. In der Eschholzstraße sorgen neu eingerichtete Abstandsstreifen für mehr Sicherheit zwischen Radverkehr und parkenden Autos.

Mit diesen Verbesserungen erfüllt dieser Abschnitt jetzt die Qualität einer Radvorrangroute und wird als solche markiert. Blaue FR3-Piktogramme auf der Fahrbahn machen die Route künftig sichtbar.

Der FR3 verbindet im Endausbau St. Georgen und Vauban über Haslach und Stühlinger mit Zähringen. Entlang ihrer Strecke leben zehntausende Menschen, zudem befinden sich dort zahlreiche Arbeitsplätze. Die Erfahrungen mit den bestehenden Radvorrangrouten FR1 und FR2 zeigen, dass so ein Angebot sehr gut angenommen wird. Auf dem FR3 werden bis zu 5.000 Radfahrende pro Tag erwartet.

Weniger Lärm durch Tempo 30 – nicht nur in der Eschholzstraße

Zeitgleich mit dem FR3 kommen weitere Änderungen: Auf dem gesamten Straßenzug von der Eschholzstraße über Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße gilt künftig rund um die Uhr Tempo 30. Bisher galt die Geschwindigkeitsbegrenzung dort nur nachts. Die Stadt setzt damit eine Maßnahme aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Lärmaktionsplan um. So sinkt die Lärmbelastung für die Anwohnenden auch tagsüber. Gleichzeitig steigt die Verkehrssicherheit. Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online unter www.freiburg.de/laermaktionsplan.

Abgestimmte Ampeln für flüssigeren Verkehr

Zudem passt das GuT die Ampelschaltungen an. Zwischen Haslacher Straße und Zähringen gibt es an 17 Kreuzungen und Fußgängerquerungen Ampeln. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung stimmt die Stadt die Ampeln neu aufeinander ab. Dabei orientiert sich die Stadt an Geschwindigkeiten, die sowohl für Radfahrende mit etwa 20 km/h als auch für Autofahrende mit etwa 30 km/h gut funktionieren. Ziel ist es, die Zahl der Ampelstopps für beide Verkehrsarten zu verringern.

Die Ampeln entlang der Strecke erkennen, wie viel Verkehr gerade unterwegs ist – etwa über Induktionsschleifen oder Videokameras. So können sie ihre Schaltung an die aktuelle Verkehrssituation anpassen.

Auch wenn es Verbesserungen geben wird – eine durchgehende „Grüne Welle“ für alle ist nicht möglich. Grund dafür sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vielen Querungen und die unterschiedlichen Verkehrsströme. Außerdem kann eine Grüne Welle nicht gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen optimal abgestimmt werden. Stattdessen werden einzelne Gruppen von Ampeln gezielt miteinander koordiniert. So soll der Verkehr auf diesem ganzen Straßenzug sowohl für Radfahrer*innen als auch für Autofahrer*innen flüssiger werden.
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