Leibfriedscher Garten mit Villa Moser in Stuttgart (c) SMG / Sarah Schmid |
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| Kulturdenkmal im Grünen U: Villa Moser Stuttgart |
| Die imposante Landhausvilla des Schokoladenfabrikanten Eduard Otto Moser wurde in den 1870er-Jahren von Architekt Johann Wendelin Braunwald im Park des Leibfriedschen Gartens erbaut. Ein Luftangriff im Jahr 1944 zerstörte sie dann bis auf ihre Grundmauern. Zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 hauchte man dem Gelände über Kunstinstallationen und die Verbindung mit dem „Grünen U“, das Grünanlagen vom Schlossgarten bis zum Killesbergpark einschließt, neues Leben ein. Die „Kunststation Villa Moser“ des Architekten Hans Dieter Schaal macht die Überreste des Baus im Renaissance-Stil und ihren verwilderten Park durch Laufstege für das Publikum zugänglich. Bei einem Spaziergang kann man sich in der denkmalgeschützten Gartenanlage auf Spurensuche begeben. |
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| Bau des Radschnellwegs RS6 rückt in die Weiherhofstraße vor |
Der Bau des RS6 geht voran. Anfang November sind die Arbeiten auf der Höhe des Stadtgartens weitestgehend abgeschlossen und die Baustelle rückt in die Weiherhofstraße vor.
Am Montag, 2. November, starten Bauarbeiten rund um die Einmündung Weiherhofstraße/Wölflinstraße. Dort entsteht eine Gehwegüberfahrt. Der Gehweg führt in Zukunft niveaugleich entlang der Weiherhofstraße über die Fahrbahn der Wölflinstraße. Rampen auf beiden Seiten bremsen querende Fahrzeuge aus. Das sichert die Vorfahrt des RS6. Für alle Fußgänger*innen entlang der Weiherhofstraße sorgt die Gehwegüberfahrt außerdem für Barrierefreiheit und mehr Sicherheit – etwa für den Schulverkehr zum Friedrich-Gymnasium. Was eine Gehwegüberfahrt ist, sieht man schon jetzt entlang der Stadtstraße an mehreren Stellen. Im Zuge der Arbeiten vergrößert das Garten- und Tiefbauamt auch die Baumbeete der beiden angrenzenden Bäume. Außerdem entsteht nördlich der Einmündung eine neue barrierefreie Querungsmöglichkeit über den Radschnellweg.
Ansonsten beschränken sich die Arbeiten in der Weiherhofstraße auf Markierungen und Beschilderungen, die den Verkehr neu regeln: Das Parken ist zukünftig auf der Westseite der Fahrbahn möglich. Neu markierte Sicherheitstrennstreifen sorgen für mehr Abstand zwischen Radfahrer*innen und Autoverkehr. Auch die beidseitige grüne Begleitlinie kommt wieder zum Einsatz. Sie führt perspektivisch bis nach Waldkirch und Emmendingen. Zudem wird der Bereich nördlich der Weiherhofstraße als Einbahnstraße (Radverkehr frei) in Richtung Süden ausgewiesen. Das ist Teil des Verkehrskonzepts, das den Kfz-Durchgangsverkehr aus der RS6-Achse heraushalten soll. Die Verwaltung will so gezielt den Verkehr rund um Schulen beruhigen, wie hier am Friedrich-Gymnasium.
Bis voraussichtlich Ende November sind die Bauarbeiten in der Weiherhofstraße fertig und es geht am Heinrich-Rosenberg-Platz weiter. |
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Dorf Guorn im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen (c) Stadt Münsingen |
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| Sehnsuchtsorte im Sperrgebiet – Albgut Münsingen und Dorf Gruorn |
| Vor einigen Jahren rollten noch Panzer durch das ehemalige militärische Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes bei Münsingen. Inzwischen liegt hier einer der größten unzerschnittenen Naturräume Baden-Württembergs. Die jahrzehntelange Sperrung hat so manches Kuriosum hinterlassen, wie die Überreste des verlassenen Dorfs Gruorn: Seine Kirche, der Friedhof und das Schulhaus sind nur zu Fuß oder per Rad zu erreichen und erzählen die tragische Geschichte der Dorfbevölkerung. Infotafeln und ein kleines Museum im ehemaligen Schulhaus vermitteln Details zu ihrem Leben und ihrer Vertreibung. Dort kann man auch einkehren – ebenso wie im unweit gelegenen „Alten Lager“. Die einstige Generals- und Truppenunterkunft empfängt ihre Gäste heute als „Albgut“. In viele der historischen Gebäude sind inzwischen Hotels, Gastronomien, Manufakturen und Eventlocations eingezogen. In den entlegeneren Bereichen des weitläufigen Areals scheint die Zeit dagegen noch immer still zu stehen. |
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| Freiburg: Einbürgerungsfeier im Oktober |
151 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten
Für 151 Freiburger*innen aus 48 Herkunftsländern war der Mittwoch, 28. Oktober, ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 151 Eingebürgerten sind 19 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier im September haben 240 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für Mittwoch, 18. November geplant. |
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| Freiburg: ASF sammelt Schnittgut ein |
Vom 2. bis 20. November sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten Gärten ein. Die Gartenabfälle werden gehäckselt und kompostiert. Die Abholtermine für jede Straße sind im Abfallkalender, in der Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de (>Abfuhrtermine<) zu finden.
Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss mit Naturkordel (kein Plastik) zusammengebunden sein und darf eine Länge von maximal 120 cm und einen Astdurchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bündeln lässt, kann in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in Plastiksäcken wird von der ASF nicht mitgenommen. |
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Blick auf den Mummelsee (c) Schwarzwald Tourismus / Klaus Hansen |
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| Mummelsee: Tödliche Liebe |
| Der Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße ist bekannt für seine dunkle Tiefe und die Wassergeister, die darin hausen sollen. Wer in mondhellen Nächten genau hinschaut, kann die „Mümmlein“ tanzen sehen. Die sanften Nixen halfen früher den Menschen im Tal, mussten aber rechtzeitig bei Einbruch der Nacht zu ihrem kristallenen Schloss am Seegrund zurückkehren. Der Erzählung nach vergaß eine von ihnen beim verliebten Tanz mit einem Bauernsohn die Zeit und erreichte das Schloss zu spät. Kurz darauf brandete eine blutrote Welle auf. Das Mümmlein hatte für seinen Liebestanz mit dem Leben bezahlt. |
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| Freiburg: Arbeiten an einer Brücke . B3 / Isfahanallee nachts gesperrt |
Das Geländer der Brücke, welche die Hans-Bunte-Straße über die B3 führt, muss repariert werden. Die Arbeiten laufen nachts von Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr bis Freitag, 30. Oktober, 5 Uhr morgens.
Dafür wird die B3 auf Höhe der Brücke stadteinwärts voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Abfahrt zur Hans-Bunte-Straße abgeleitet. Es gibt eine Umleitung. Ebenfalls betroffen ist die linke Fahrspur stadtauswärts. Sie ist gesperrt, aber der Verkehr in Richtung Waldkirch läuft einspurig an der Baustelle vorbei. |
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© Zoo Karlsruhe, Timo Deible |
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| Hundewochenenden: viermal auf vier Pfoten durch den Zoo Karlsruhe |
Hunde dürfen in der kommenden Nebensaison an vier Wochenenden in den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mitgenommen werden. Die Termine sind der 7. und 8. November sowie der 12. und 13. Dezember 2026. Im neuen Jahr folgen der 16. und 17. Januar sowie der 13. und 14. Februar 2027.
„Mit den beiden bisherigen Hundewochenenden haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Angebot wurde hervorragend angenommen und die Regeln wurden von den Zoogästen mit Hund sehr gewissenhaft eingehalten“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der selbst Hundehalter ist. „Deshalb bieten wir erstmals vier Termine an und verteilen sie über die gesamten Wintermonate.“
Normalerweise dürfen Hunde nicht in den Zoologischen Stadtgarten mitgebracht werden. Grund dafür sind insbesondere die zahlreichen frei lebenden Vögel in der Anlage. „In den Herbst- und Wintermonaten sowie außerhalb der Brutzeit ist es für einzelne Wochenenden vertretbar, Hunde zuzulassen. Voraussetzung bleibt jedoch, dass sich alle an die Vorgaben halten und Rücksicht auf die Tiere sowie andere Zoogäste nehmen“, erläutert Reinschmidt.
Durchgehende Leinenpflicht
Während der Hundewochenenden gilt eine durchgehende Leinenpflicht. Erlaubt sind ausschließlich kurze Führleinen, Flexi- und Schleppleinen sind nicht gestattet. Die Hunde müssen während des gesamten Besuchs beaufsichtigt werden und dürfen weder allein gelassen noch angebunden werden. Kontaktgehege, Tierhäuser und Spielplätze bleiben für sie tabu.
Der Eintritt für einen Hund kostet fünf Euro. An den Eingängen werden Kotbeutel ausgegeben, Hinterlassenschaften müssen unmittelbar entsorgt werden. Zudem stehen an verschiedenen Stellen Wasserstellen für die Hunde bereit. Ihre Standorte sind auf einem Flyer eingezeichnet, der an den jeweiligen Wochenenden erhältlich ist.
Außerhalb der vier Aktionswochenenden ist die Mitnahme von Hunden in den Zoologischen Stadtgarten weiterhin nicht möglich. Im Tierpark Oberwald, der Dependance des Zoos mitten im Wald, sind angeleinte Hunde dagegen an allen Tagen des Jahres willkommen.
zum Bild oben:
Die bisherigen Hundewochenenden wurden sehr gut angenommen. Für Herbst und Winter sind nun vier weitere Termine geplant.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible |
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