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Verschiedenes
| | | Freiburg: Geänderte Müllabfuhr an Ostern | Wegen des Feiertags Karfreitag am 18. April verlegt die ASF die Müllabfuhr auf Donnerstag, 17. April. An diesem Tag beginnt die Müllabfuhr bereits um 6 Uhr. Die Terminverschiebung betrifft die Gemeinden am Tuniberg sowie Hochdorf.
Auch am Ostermontag, 21. April, findet keine Müllabfuhr statt. Sie wird am Dienstag nachgeholt, dadurch verschieben sich alle weiteren Abfuhrtermine in der Osterwoche um einen Tag.
Geleert werden die grauen, braunen sowie grünen Tonnen, auch die gelben Säcke werden abgeholt. Die Abfall-Umladestation am Eichelbuck und der Recyclinghof St. Gabriel bleiben am Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Dagegen sind alle Recyclinghöfe am Samstag, 19. April, geöffnet. | | | | |
| | | | Freiburg: Feuerschein im Wald | BAB 5 Richtung Basel zwischen FR-Mitte und FR-Süd
Am Montag Abend gingen bei der Integrierten Leitstelle Freiburg über den europaweiten Notruf 112 mehrere Meldungen über einen starken Feuerschein am Rande der Bundesautobahn BAB 5 kurz nach der Anschlussstelle Freiburg-Mitte in Fahrtrichtung Basel ein.
Unter dem Einsatzstichwort „Brand 3 außerorts“ wurde daraufhin der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen St. Georgen und Hochdorf der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.
Dem Einsatzleiter bot sich vor Ort folgendes Lagebild: In einem Waldstück, ca. 30 Meter von der Fahrbahn entfernt, brannte ein Motorrad. Das Feuer hatte das Unterholz bereits auf einer Fläche von 10 x 10 Meter entfacht. Da zunächst nicht geklärt werden konnte, wie das Motorrad in Brand geraten war, musste von einem Unfall ausgegangen werden.
Daraufhin wurden weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr nachgefordert. Da sich die Abteilung Opfingen zu einer Ausbildung auf der Feuerwache befand, konnten dem Einsatz sehr schnell drei weitere Fahrzeuge zugeteilt werden. Unterdessen nahm das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr die Brandbekämpfung mit 2 C-Löschrohren auf und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Von den Abteilungen Hochdorf und St. Georgen wurde das angrenzende Waldstück ausgeleuchtet und mit 30 Einsatzkräften nach dem Fahrer des Motorrades gesucht. Nach 30 Minuten konnte im näheren Umkreis keine Person gefunden werden. Die Abteilung Opfingen erhielt den Einsatzauftrag die rückwärtigen Waldwege im Bereich des Waltershofener Baggersees zu kontrollieren, auch hier blieb die Suche erfolglos.
Über das Fahrzeugkennzeichen stellte die Polizei im Verlauf fest, dass es sich um ein gestohlenes Motorrad handelte. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizei Freiburg aufgenommen.
Die Feuerwehr Freiburg war mit 74 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Einsatzleiter war der diensthabende Inspektionsdienst, er wurde an der Einsatzstelle vom Direktionsdienst und dem Stadtbrandmeister unterstützt. | | | | |
| | | | Freiburg: Phil“ eröffnen die Open Air Saison in Schloss Reinach | - Die Hits von „Genesis“ und Phil Collins ganz nah am Original erleben
- Nur das Original klingt „echter“ als „Phil“!
Seit 16 Jahren unterwegs und auf zig Bühnen im In- und Ausland daheim: Die elfköpfige Band „Phil“ aus Bruchsal hat die Musik von „Genesis“ und Phil Collins längst so sehr verinnerlicht, dass selbst der „echte“ Superstar und Namensgeber der Band, Phil Collins, seinen Fans schon den Konzertbesuch bei den Süddeutschen ans Herz gelegt hat. Jahr für Jahr locken ihre Open Air Konzerte in ihrer Heimatstadt Bruchsal einige Tausend Fans aufs Flugplatzgelände. Nun kommen sie auch ein weiteres Mal zum Start der Open Air Saison 2014 in den historischen Innenhof von Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen.
Das Motto dieses Konzertabends steht schon fest: Nur das Original klingt „echter“ als „Phil“! Publikumsnähe, Ausstrahlung, Begeisterung und nicht zuletzt der „Sound“ stimmen hier bis aufs I-Tüpfelchen. „Die Detailliebe, die klangliche Nähe zum Original und die Stimmung, die sie entfachen, das alles begeistert uns als Veranstalter und das Publikum bei „Phil“ Konzerten immer wieder aufs Neue“, freut Schloss Reinach Hotelier René Gessler sich schon im Vorfeld des Konzerts am verlängerten Wochenende nach dem Maifeiertag. „Nur davon zu schwärmen reicht aber nicht, man muss „Phil“ einfach gesehen, gehört und erlebt haben!“ Dass „Phil“ so authentisch klingen, haben sie – neben der durchweg hervorragenden musikalischen Besetzung - vor allem ihrem charismatischen Sänger und musikalischen Kopf Jürgen Mayer zu verdanken. Der Mann teilt nicht nur die „Frisur“ mit seinem Vorbild, er hat auch dessen Stimme bis ins Detail verinnerlicht. Musikalischer Schwerpunkt der „Phil“ Konzerte sind denn auch die Hits von „Genesis“ von den späten Siebzigern bis in die Neunzigerjahre hinein, darunter Klassiker wie „Carpet Crawler“, „Mama“ oder „I Can´t Dance“, sowie die zahlreichen Solo-Hits von Phil Collins, wie „In The Air Tonight“ oder „Another Day In Paradise“. Wie nah „Phil“ dabei ihren musikalischen Vorbildern kommen, zeigt dieses Video aus dem Jahr 2009:
„Phil“ spielen am Freitag, 2. Mai 2014 um 20 Uhr (Einlass ab 18 Uhr!) auf der großen Open Air Bühne im historischen Innenhof in Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen. Der Eintritt kostet 16,- € (Vvk.) bzw. 18,- € (Ak.). Reservierungen sind möglich unter 07664-407 0 und über www.reservix.de . | Mehr | | | |
| | | | Freiburg: Konzert von OK KID fällt aus | Das Konzert von OK KID am 17.04.2014 um 20:00 Uhr im Waldsee Freiburg wurde abgesagt und deshalb müssen wir unsere Verlosung leider stornieren ... Der örtliche Veranstalter schreibt uns, dass das Management mitteilt: „Aufgrund eines Unfalls und der damit verbundenen schweren Knieverletzung des Sängers muss der Termin leider abgesagt werden!“ | | | | |
| | | | Freikartenverlosung: 2 x 2 Tickets für BRAND NEW | Wir verlosen 2 x 2 Freikarten für einen KonzertAbend am 28.04.2014 um 19:00 Uhr im Waldsee, Freiburg. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte einschreiben bis 21.4.14. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel Glück.
Nach zwei Shows vergangenen August in deutschen Clubs, kommen Brand New im April/Mai für sechs weitere Konzerte nach Detuschland. Im Jahr 2000 gegründet, hat sich die Alternative-Rock-Band aus Merrick im US-Bundesstaat New York rasch eine große Bekanntheit erspielt. Schon nachdem man eine erste EP aufnimmt, tourt man unter anderem mit bekannteren Bands wie den New Found Glory durch die USA. Nach dem noch stark an poppigen Punk angelehnten Debütalbum „Your Favorite Weapon“ weist schon der Nachfolger „Deja Entendu“ einen eigenen, breiteren Stil Richtung Alternative und Emo auf. Album Nummer Drei „The Devil And God Are Raging Inside Me“ wird ihr Meister. 2007 wählt zum Beispiel das deutsche „Visions“ die Platte zum „Album des Jahres“. Mit „Daisy“ erscheint zwei Jahre später ein weiteres Album. 2011 wurde das Debüt wiederveröffentlicht.
Live machen sich Sänger Jesse Lacey und seine Band hierzulande eher rar. Die wenigen Shows, die Brand New in deutschen Clubs spielen, sind jedoch meist brechend voll und die Fans aus dem Häuschen. | Mehr | | | |
| | | | Ausstellungstipp: JÖRG IMMENDORFF - VERSUCH ADLER ZU WERDEN | Werke aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Sammlung von Stephan und Susanne Böninger
in der PINAKOTHEK DER MODERNE
Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg
16. Mai 2014 – 17. Mai 2015
Die Pinakothek der Moderne zeigt in ihrer Zweiggalerie in Augsburg eine umfassende Ausstellung mit rund 50 Werken von Jörg Immendorff (1945-2007), der zu den provozierendsten Künstlern der jüngsten Vergangenheit zählt. Seine Arbeiten entstanden in engagierter Auseinandersetzung mit den politischen und ästhetischen Bedingungen im geteilten Nachkriegsdeutschland. Bis heute sind sie Stachel im Fleisch der Gesellschaft und fordern zur Debatte über die Aufgabengebiete und Möglichkeiten des Künstlers auf. Der gedrängte, dissonante, sich jeder einfachen Deutung entziehende Figurenreichtum der Bilder lässt bei einer explizit zeitgenössischen Thematik subtile Dialoge mit der Kunstgeschichte anklingen – von den Visionen des Hieronymus Bosch über Pieter Bruegel d. Ä. und William Hogarth bis hin zu Vertretern des Surrealismus, von den Bildergeschichten Wilhelm Buschs bis hin zu den mit „dem Volk“ kommunizierenden Werken des Sozialistischen Realismus. Die konzentrierte Betrachtung dieses singulären, widerständigen Werks ist nun für ein Jahr in der Staatsgalerie Moderne Kunst in Augsburg möglich.
„Versuch Adler zu werden“ zeigt Hauptwerke der verschiedenen Schaffensperioden aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die dank der großzügigen Leihgaben von Stephan und Susanne Böninger zu einer Ausstellung von fast retrospektiver Dimension wird. Der museale Bestand ist dabei nachdrücklich geprägt durch die Sammlungen von Prinz Franz von Bayern (seit 1984 Wittelsbacher Ausgleichsfonds), die Dauerleihgaben von Michael und Eleonore Stoffel, die Ankäufe von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne sowie die Erwerbung eines zentralen „Café Deutschland“-Bildes aus öffentlichen Mitteln.
Stephan und Susanne Böninger haben seit 1995 eine der eindrucksvollsten Immendorff-Sammlungen in Deutschland zusammengetragen, die hier erstmals in großem Umfang der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Mit ihrem Schwerpunkt auf den seit der Mitte der 1980er Jahren entstandenen Arbeiten, ergänzt die Sammlung Böninger auf vortreffliche Weise die Exponate des Museums, deren Fokus auf den frühen LIDL-Werken und den um 1980 entstandenen Bildern liegt.
Ergänzend zu den Bildern und Skulpturen wird das Filmdokument „The Rake’s Progress“ zu sehen sein. Für diese von William Hogarth (1697-1764) inspirierte Oper Igor Strawinskys entwarf Immendorff, der sich zeitlebens den darstellenden Künsten besonders verbunden fühlte, das Bühnenbild und die Kostüme. Mit der Hauptfigur der 1994 in Salzburg aufgeführten Oper identifizierte sich der Künstler selbst. In weiteren Rollen ließ er, wie in seinen Gemälden, Zeitgenossen wie Georg Baselitz, Joseph Beuys, Markus Lüpertz, A.R. Penck oder seinen langjährigen Galeristen Michael Werner auftreten – ein Kaleidoskop der deutschen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Sprache im Verlag der Buchhandlung Walther König mit Abbildungen der ausgestellten Arbeiten und sieben Essays von Tilman Spengler. Für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen hat der Schriftsteller, ein Freund des Künstlers, den Facettenreichtum von Werk und Persönlichkeit Immendorffs auf zutiefst persönliche, kongeniale Weise pointiert. Corinna Thierolf verfasste einen Katalogbeitrag, Karen Appel Bildtexte zu ausgewählten Werken.
Kuratorin der Ausstellung: Corinna Thierolf, Assistenz: Karen Appel
Programm
Tilman Spengler liest aus „Da hilft nur Kunst“,
seinen Geschichten für den Ausstellungskatalog
Glaspalast Augsburg, Staatsgalerie Moderne Kunst
DO 15.05.2014 | 19.00
„Ich Immendorff“
Ein Film von Nicola Graef, 2007, Lona•media
Filmmatinee in der Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium
SO 01.02.2015 | 11.00
Podiumsgespräch über Jörg Immendorff
mit Tilman Spengler, Corinna Thierolf und Michael Werner
in der Pinakothek der Moderne, Ernst von Siemens-Auditorium
DO 29.01.2015 | 18.30
Die Ausstellung wurde gefördert von den International Patrons of the Pinakothek
Der Katalog wurde ermöglicht durch PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne
Staatsgalerie Moderne Kunst im Glaspalast Augsburg
Eine Zweiggalerie der Pinakothek der Moderne, München
Beim Glaspalast 1 | 86153 Augsburg
Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 10.00 – 17.00
Eintrittspreise: 7 Euro für Erwachsene | 5,50 Euro ermäßigt
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| | | | Freiburg: Brückenarbeiten wegen der Stadtbahn Messe | Nachtarbeiten an den Brücken in der Breisacher Straße und der Berliner Allee
Sperrpause der Breisacher Bahn
Buchstäblich wegweisende Arbeiten stehen beim Bau der Stadtbahn Messe in den kommenden Tagen an. Die Rede ist von wichtigen Bauphasen an den Brückenbauwerken in der Breisacher Straße und in der Berliner Allee. Bei diesen Arbeiten, für die die Breisacher Bahn und die Güterbahn Sperrpausen einlegen müssen, wird auch nachts gearbeitet. Dabei kann es auch laut werden.
Güterbahnbrücke Breisacher Straße
Vor mehr als einem halben Jahr, am 29. September 2013, war die alte, in Stücke zerteilte, Brückenplatte der Güterbahnüberführung in der Breisacher Straße herausgehoben und entfernt worden. Nachdem in den vergangenen Monaten der gesamte Unterbau der Brücke neu gebaut wurde, können nun 24 Spannbetonfertigteile mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen für das Tragwerk der neuen Brückenplatte eingehoben werden. Dies geschieht zwischen Freitag, 11. April, und Sonntag, 13. April.
Am Freitag werden durch einen Teleskopkran westlich der Güterbahn (Richtung Berliner Allee) in Tagarbeit die Fertigteile für das westliche Randfeld der Brücke eingehoben.
Am Samstag, 12.04., werden östlich der Güterbahn (Richtung Innenstadt) ebenfalls in Tagarbeit die Fertigteile für das östliche Randfeld der Brücke eingehoben.
In einer Nachtschicht von Samstag auf Sonntag werden dann in einer nächtlichen Streckensperrpause der Güterbahnlinie die Spannbetonfertigteile im Mittelfeld der Brücke über die Güterbahngleise eingehoben. Bei diesen Arbeiten sind Lärmbelastungen nicht zu vermeiden.
Die alte Brücke aus den 70er Jahren war baufällig und hätte ohnehin erneuert werden müssen. Um nun zusätzlich die Stadtbahn aufnehmen zu können wird die neue Brücke rund 4,5 Meter breiter sein als die bisherige. Die Länge bleibt mit 22 Metern gleich. Im Spätsommer soll die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Eisenbahnüberführung Berliner Allee
Um die Trasse für die Stadtbahn Messe unter der Breisacher Bahnlinie durchführen zu können, muss die bestehende Eisenbahnüberführung um eine Brückenöffnung erweitert werden. Die Deutsche Bahn führt im Auftrag der VAG dafür seit November 2013 Arbeiten zum Ausbau der bestehenden Eisenbahnbrücke durch. Um den Verkehr auf der S-Bahn-Linie zwischen Freiburg und Breisach nur möglichst kurz unterbrechen zu müssen, entstand in den vergangenen Monaten ein neue Brückentragplatte, das neben der bestehenden Brücke gebaut wurde. Bevor dieses Brückenteil in seine endgültige Lage eingeschoben werden kann ist es nicht zu vermeiden, dass einige Bauarbeiten in den Nachtstunden und an Wochenenden stattfinden. Unter anderem werden Betonabbrucharbeiten mit Baggern stattfinden. Diese Arbeiten konzentrieren sich auf eine Bauphase vom 11. bis zum 21. April. In dieser Zeit kann die Breisacher Bahn diesen Streckenabschnitt nicht passieren.
Um die Sperrpause der Breisacher Bahn möglichst kurz zu halten laufen die notwendigen Arbeiten rund um die Uhr. Dabei lässt sich auch in den Nachtstunden der Einsatz von Baumaschinen und lärmintensiven Geräten nicht vermeiden. | | | | |
| | | | Ausstellungstipp: "S WIE SCHLACHTENBILDER …" | Pinakotheken im Kunstareal
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Kunstareal | Barer Straße 29 | D 80799 München
09.04.–08.09.2014
Innerhalb der Gattung des Historienbildes nimmt das Schlachtengemälde eine besondere Position ein. Es ruft die Heldentaten von Kaisern und Königen in Erinnerung oder markiert historische Wendepunkte in der Geschichte einzelner Länder und ganzer Kontinente.
Im 19. Jahrhundert tritt zur Glorifizierung der Helden und der Ereignisse der Charakter sachlicher Berichterstattung in den Darstellungen hinzu. Herausragend sind hier die beiden Schlachtenzyklen Wilhelm von Kobells in der Sammlung der Neuen Pinakothek, welche wechselnde Allianzen in den napoleonischen Kriegen scheinbar mühelos unter einem gemeinsamen landschaftlichen Aspekt zusammenfassen.
Mit »S wie Schlachtenbilder …« zieht die Ausstellung in der Studiengalerie (Saal C und Saal 2), wie zuvor schon die Präsentation »M wie Mythen, Märchen …«, gleichsam ein Register aus dem umfangreichen Sammlungsbestand der Neuen Pinakothek zur genaueren Betrachtung hervor. Die Präsentation stellt dabei weniger die Ereignisse in den Mittelpunkt, die sich 2014 zum zweihundertsten Male jähren, sondern vielmehr die Frage nach der sich wandelnden Funktion des Genres im Bildgefüge des 19. Jahrhunderts.
Die Auswahl von ca. 45 Werken beschränkt sich daher nicht nur auf Schlachtendarstellungen, sondern folgt auch dem Motivwandel und der veränderten Bildsprache, mit der die Kunst ein durchaus kriegerisches Jahrhundert begleitete. Verweise auf die in der Studiengalerie ausliegenden Bestandskataloge erlauben einen vertiefenden Zugang zur Sammlung der Neuen Pinakothek.
Die Themenführungen zur Ausstellung vertiefen die historischen und kunsthistorischen Aspekte des Genres »Schlachtenbilder«. Frank Wernitz beleuchtet unter dem Titel »Mythos und Wirklichkeit. Schlachtenbilder als historische Quelle?« die heute oft schwer nachvollziehbaren, militärhistorischen Aspekte der Gemälde. Die Führungen von Julia Thoma fragen unter der Überschrift »Verewigt – vergessen: Militärbilder im 19. Jahrhundert « nach Ruhm und Nachruhm von Kaiser, König und Künstler.
KURATORENFÜHRUNGEN
mit Joachim Kaak
MI 07.05., 25.06. | 18.30
THEMENFÜHRUNGEN
„Verewigt – vergessen: Militärbilder im 19. Jahrhundert“ mit Julia Thoma
MO 26.05., 09.06., 30.06. | 15.00
MI 11.06. | 18.30
„Mythos und Wirklichkeit. Schlachtenbilder als historische Quelle?“ mit Frank Wernitz
MO 21.04., 12.05., 02.06. | 15.00
zum Bild oben:
Wilhelm von Kobell, Die Schlacht bei Bar-sur-Aube, 1817
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, München | Mehr | | | |
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