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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Sicherheitskonzept Stühlinger | Stadt veranlasst Verbesserungen für mehr öffentliche Sicherheit zwischen Stühlinger Kirchplatz und Berliner Allee
Bessere Beleuchtung, intensivere Reinigung und Sicherheitsdienst für Pausenzeiten in Schulhöfen des Stühlinger Kirchplatzes
OB Salomon: „Zum Schutz der Schülerinnen und Schüler und der Bürgerschaft erhöhen wir den Druck auf die Drogenszene im Stühlinger“
Seit Mai 2015 ist nach Aussage der Polizei wieder eine Zunahme von Straftaten und Belästigungen vor allem rund um den Stühlinger Kirchplatzes festzustellen - aber auch auf der gesamten Achse entlang der Linie 1 bis zur VAG-Stadtbahnhaltestelle Runzmattenweg. Dies sieht die Stadt auch durch zahlreiche Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die sich besorgt über die öffentliche Sicherheitslage in diesem Teil des Stadtgebiets äußern, bestätigt. Schließlich war es dann auch ein Schreiben des Runden Tisches Stühlinger Kirchplatz, das Anlass unter anderem für ein Gespräch von Stadt und Polizeipräsidium war, bei dem nächste Schritte für Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Stühlinger Kirchplatzes vereinbart wurden.
Unter Federführung des Büros des Oberbürgermeisters fand daraufhin Ende November ein Ortstermin mit sämtlichen betroffenen Behörden wie Amt für öffentliche Ordnung (AFö), Garten- und Tiefbauamt (GuT), Gebäudemanagement Freiburg (GMF), Amt für Schule und Bildung (ASB), badenova Netze und Freiburger Verkehrs AG (VAG) sowie mit der Polizei, Vertretern der Kirche und den Schulleitungen von Hebelschule und Hansjakob-Realschule statt. Bei der rund vierstündigen Begehung waren zahlreiche konkrete Verbesserungsvorschläge für mehr Sicherheit und Sauberkeit vereinbart worden, von denen einige seit kurzem umgesetzt werden. Weitere werden Anfang nächsten Jahres folgen.
„Vor allem der Szene auf dem Stühlinger Kirchplatz wollen wir das Leben so schwer wie möglich machen. Zusammen mit der Polizei werden wir die öffentliche Sicherheitslage konkret verbessern und damit auch das Sicherheitsgefühl der Menschen im Stühlinger wieder stärken,“ resümiert OB Salomon, der sich bei allen beteiligten Ämtern, Behörden und Institutionen für ihr schnelles Handeln innerhalb von vierzehn Tagen bedankte. Im Mittelpunkt des Maßnahmenpakets steht der Stühlinger Kirchplatz, aber auch weiter entlang der Linie 1 Richtung Westen bis zur Berliner Allee wird es Verbesserungen geben. Hauptbestandteile des Sicherheitskonzepts sind die Beseitigung von dunklen Stellen und schlechten Sichtbeziehungen auf Wegen und Plätzen, mehr Reinigung und Kontrolle.
Bereits in den vergangenen Tagen ist auf dem Stühlinger Kirchplatz die Beleuchtung an den Aufgängen zur Stadtbahn verbessert worden, neue Lichtmasten wurden installiert und im östlichen Teil des Platzes die gelbliche Beleuchtung durch Weißlicht ersetzt. Im Januar wird es unter der Stadtbahnbrücke ergänzend neue, hellere Leuchten geben. Mit Dompfarrer Gaber, der zuständig ist für die Herz-Jesu-Kirche, ist die Verwaltung noch im Gespräch, ob die Beleuchtung an den drei Türen der Kirche möglichst ab Anbruch der Dämmerung bis Mitternacht und im Sommer bis 3 Uhr nachts eingeschaltet bleiben kann. Weiterhin wird es im Böschungsbereich zwischen Herz-Jesu-Kirche und Hebelschule/ HansjakobRealschule Bewegungsmelder für Leuchtstrahler bzw. Leuchtbänder geben.
Die Reinigungsintervalle des GUT und der ASF GmbH am Kirchplatz sind seit 1. Dezember bereits erhöht. An den Wochentagen ist die Reinigung des Platzes spätestens zu Schulbeginn erledigt. Außerdem sammelt der Verein Sprungbrett e.V.am Kirchplatz, aber auch im gesamten Stadtgebiet, gebrauchte Drogenspritzen ein. Die Stadt unterstützt den Verein dabei mit Personalmitteln.
Um die Kinder besser vor Belästigungen von Dealern und Junkies rund um die Hebel- und Hansjakob-Realschule zu schützen, werden demnächst in den Schulpausen und nach Schulschluss Sicherheitsleute zwischen 11 und 13.30 Uhr eingesetzt.
Für die Wiederinbetriebnahme der Toilettenanlage an der Stadtbahnbrücke (Reinigung und Aufwartung) wird noch nach geeigneten Lösungen gesucht. Schließlich wurden auch bereits die Wertstoffcontainer an der Wannerstraße Ecke Stadtbahnbrücke versetzt, um die Sichtbeziehungen zu den zu den Auf- und Abgängen der Stadtbahnbrücke zu verbessern.
Zu dem Sicherheitskonzept gehören auch weitere Orte, an denen es in den vergangenen Monaten immer öfter zu Belästigungen und Straftaten gekommen ist: In der Unterführung der Berliner Allee zwischen Telekom-Gebäude und Regierungspräsidium wurde die Beleuchtung wesentlich verbessert. An der Stadtbahnhaltestelle Runzmattenweg werden die drei vorhandenen verschmutzten Unterstände durch zwei neue transparente ausgetauscht und die Lichtverhältnisse verbessert. In den beiden Unterführungen sind bereits jeweils zwei Deckenleuten installiert sowie ein Lichtmast ersetzt. Ergänzend ist der Bewuchs an der Haltestelle zurückgeschnitten, um eine bessere Sichtbeziehung zum Dienstgebäude des Regierungspräsidiums zu schaffen.
Zwischen Stadt und Polizei ist schließlich auch besprochen, dass die Polizei im Stühlinger weiterhin verstärkt präsent ist. „Wir sind sicher, dass wir mit dem Gesamtkonzept und mit Hilfe aller Beteiligter die Lage im Stühlinger deutlich verbessern können“, so abschließend OB Salomon. | | | | | |
| | | | | | Einkaufen mit Rabatt | Im Internet mehr als zehn Prozent sparen dank Cashback
Millionen Kunden setzen beim Einkauf auf Rabattkarten wie Payback, Deutschlandcard oder Miles & More. Doch wer stattdessen im Internet einkauft, kann deutlich mehr sparen. So genannte Cashback-Portale geben häufig 3 bis 6 Prozent Rabatt – manchmal sogar mehr als 10. Die Stiftung Warentest hat in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest acht Cashback-Portale mit den drei großen Rabattkarten verglichen.
Zwar besitzen viele Deutsche eine Rabattkarte, aber die Cashback-Portale im Internet sind vielen noch unbekannt. Wenn sich Kunden dort anmelden, können sie beim Einkauf in hunderten von Online-Shops deutlich höhere Rabatte bekommen. Bei den drei großen Rabattkarten-Anbietern Payback, Deutschlandcard und Miles & More ist das Sparpotenzial deutlich geringer. Hier liegen die Rabatte häufig bei höchstens einem Prozent.
Cashback bekommt der Käufer auf viele unterschiedliche Waren und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Telefonverträge und Autoversicherungen. Zwar sind im besten Fall mehr als 10 Prozent Rabatt drin, in der Praxis unterscheidet sich die Höhe der Rabatte aber sehr stark – je nach Händler und Cashback-Anbietern gibt es häufig zwischen 3 und 6 Prozent.
Bei den meisten Cashback-Anbietern sind zudem deutlich mehr Onlinehändler angeschlossen als bei den Rabattkartensystemen. Spitze ist hier der Anbieter Qipu: 72 der 100 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland gehören zu seinem Rabattnetzwerk, darunter Zalando, Tchibo, Otto, aber auch Elektronikhändler wie notebooksbilliger.de. Bei Payback sind es nur 57 der umsatzstärksten Shops, bei Deutschlandcard und Miles & More sogar nur 47 und 42 Shops.
Die Experten der Stiftung Warentest haben auch den Datenschutz und die allgemeinen Geschäftsbedingungen überprüft. Von allen untersuchten Rabattkarten und Cashback-Anbietern haben sieben Regelungen zum Nachteil des Kunden. Nicht alle beachten Verjährungsfristen: Zum Beispiel streichen einige das Rabatt-Guthaben ersatzlos nach einer Kündigung.
Der ausführliche Test Rabattkarten und Rabattsysteme erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.12.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/cashback-portale abrufbar. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Müllabfuhr über Weihnachten | Die Weihnachtsfeiertage bringen auch in diesem Jahr erhebliche Verschiebungen der Müllabfuhrtermine mit sich. Da erster und zweiter Weihnachtstag auf Freitag und Samstag fallen, muss die Freiburger Abfallwirtschaft (ASF) alle Abfuhrtermine um einen Tag vorziehen. Dadurch ergeben sich folgenden Veränderungen:
Die Müllabfuhr vom Montag, 21. Dezember, wird auf Samstag, 19. Dezember, vorgezogen. Dies betrifft die östlichen Stadtteile von Kappel bis zur Wiehre und Günterstal.
Auch die Müllabfuhr von Dienstag, 22. Dezember, wird auf Montag, 21. Dezember, vorlegt. Die Stadtteile Unterwiehre, Vauban, St. Georgen, Haslach und Weingarten sind davon betroffen.
Die Abfuhr von Mittwoch, 23. Dezember, wird auf Dienstag, 22. Dezember vorgezogen. Betroffen sind die Innenstadt, Herdern, Zähringen und das Industriegebiet Nord.
Die Müllabfuhr vom Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, verlegt die ASF auf Mittwoch, 23. Dezember. Betroffen sind der Stühlinger, Freiburg-West, Betzenhausen, Rieselfeld, Landwasser und Lehen.
Die Abfuhr von Freitag, 25. Dezember, wird auf Donnerstag, 24. Dezember, vorgezogen. Die Regelung gilt Hochdorf und die Tuniberggemeinden.
An sämtlichen Tagen in der Weihnachtswoche beginnen die Teams der ASF bereits um 6 Uhr.
Am Heiligabend, 24. Dezember, sind zudem die AbfallUmladestation am Eichelbuck, der Recyclinghof in Haslach und die Beratungsstellen der ASF geschlossen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Freiburg: Perspektivplan - Vorschlag einer Denkrichtung | Leitidee „Starke Verbindungen“ als Hauptgrundlage für die weitere Entwicklung der Stadt bei Wohnbebauung und Freiraumgestaltung
Gemeinderat entscheidet heute
Einen Perspektivplan erarbeitet seit Frühjahr 2014 die Bauverwaltung in Zusammenarbeit mit einem externen Planungsteam. Der Plan soll der strategischen Steuerung für die Stadtentwicklung der Stadt in den kommenden fünfzehn Jahren dienen. Ziel ist es, den gestiegenen Wohnungsbedarf zu decken und gleichzeitig die Qualitäten der Stadtentwicklung zu halten und weiter zu entwickeln. Grundlage des Perspektivplans ist, dass die Planung von neuen Bauflächen und der Entwicklung von Freiräumen immer zusammen gedacht wird. In seiner heutigen Sitzung soll der Gemeinderat die räumliche Leitidee entscheiden, auf dessen Grundlage der Perspektivplan im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt und beschlossen werden kann.
Bestandteil der Erarbeitung des Perspektivplans ist eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Schon seit Mitte 2014 wurde der Plan in unterschiedlichen Formaten intensiv innerhalb der Stadtverwaltung, in der Politik und mit der Stadtgesellschaft diskutiert. Es gab vier sehr gut besuchte öffentliche Dialogveranstaltungen, Online-Umfragen, drei Workshops mit sogenannten Schlüsselakteurinnen und -akteuren sowie zahlreiche kleine Termine, zum Beispiel mit der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine (AFB), der Vereinigung Freiburger Wohnungs- und Gewerbeunternehmen (VFW) und der Architektenschaft. Dazu kamen bisher zwei zentrale Arbeitsgespräche mit den Ortschaftsräten und sechs Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses. Die Ergebnisse und Hinweise aus der Beteiligung wertete das Team des Perspektivplans aus und nahm es in das Projekt mit auf.
Es waren dann Leitideen für die zukünftige Stadtentwicklung erarbeitet worden. Grundlage war die Frage, welche Stadtstruktur am besten zu Freiburg passt, und an welchen räumlichen Merkmalen die Stadtentwicklung anknüpfen kann. Für das weitere Verfahren entwickelte das Perspektivplanteam drei Denkrichtungen und diskutierte sie mit Bürgerinnen und Bürgern, der Politik sowie den Fachämtern. Die drei Denkrichtungen haben die Titel: „Starke Verbindungen“, „Identitätsstiftende Parks“ und „Lebendige Ränder“. Alle drei Denkrichtungen orientieren sich an prägenden Strukturen für die Freiräume, und in allen Denkrichtungen können gleich viele Wohnungen geschaffen werden. Außerdem sind alle drei Denkrichtungen dadurch gekennzeichnet, dass sie mit qualitativer Dichte arbeiten, die als durchaus positiv beurteilt wird, anstelle von orientierungsloser Dichte.
In den Arbeitskreisen kristallisierte sich die erste Denkrichtung „Starke Verbindungen“ als Favorit heraus, ergänzt um Ideen der anderen beiden Denkrichtungen. Sie knüpft städtebaulich an vorhandene Strukturen an und bietet von allen Denkrichtungen die beste Orientierung. Das Modell schont die Naturräume, vernetzt Innen mit Außen und bietet die größten Potenziale bei der Verflechtung mit dem Umland. Außerdem entspricht das Modell dem Ansatz einer Stadt der kurzen Wege. Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat daher heute die Denkrichtung „Starke Verbindungen“ als Leitmodell für die weitere Entwicklung vor. Gleichzeitig sollen Ansätze aus den anderen Denkrichtungen, vor allem aus der Denkrichtung „Identitätsstiftende Parks“, auf Vereinbarkeit mit der Leitidee überprüft werden.
Oberbürgermeister Dieter Salomon dankte bei der Vorstellung des Vorschlags allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei der Erarbeitung bislang mit engagiert haben. Für ihn ist wichtig, dass die weitere Entwicklung der Stadt von den dort Lebenden mit getragen wird. Und dass die Weiterentwicklung sich auf einem guten Qualitätsniveau abspielt: „Der Perspektivplan zeigt neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung auf, die in fünf bis fünfzehn Jahren realisiert werden sollen. Dabei setzt er Qualitätsstandards und bietet einen Orientierungsrahmen für die die weitere Entwicklung.“
Auch für Baubürgermeister Prof. Martin Haag ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Stadt wichtig: „Wir haben uns für einen transparenten Beteiligungsprozess entschieden und werden das im nächsten Jahr weiterführen.“ Er informierte, dass vor der Sommerpause des nächsten Jahres der erste Entwurf des Perspektivplans in einer öffentlichen Dialogveranstaltung präsentiert werde. Leitlinie solle dabei weiterhin bleiben, so Haag, dass Freiflächen und bebaute Flächen zusammen geplant werden: „Wir wollen Stadtentwicklung mit Qualität, was für uns sowohl heißt, dass Freiräume und Gebäude immer zusammen gedacht werden als auch dass die Gebäude eine Qualität haben.“ Dies solle auch in die weiteren Schritte der Planung und Umsetzung von Flächen einfließen.
Der Leiter des Stadtplanungsamtes, Roland Jerusalem, in dessen Amt der Perspektivplan federführend erarbeitet wird, ergänzt: „Der Perspektivplan dient uns und dem Gemeinderat als strategisches Konzept. Das ist wichtig, weil bei Innenentwicklungsprojekten viele Akteurinnen und Akteure mitgenommen und überzeugt werden sollen.“ Es sei klar, so Jerusalem, dass die Projekte arbeitsintensiv sind. „Aber sie sorgen dafür, dass verfügbare Flächen intensiv und sinnvoll genutzt werden können.“ So könne Freiburg seine flächensparende Stadtentwicklung weiterführen.
Ziel des Perspektivplans ist es, deutlich mehr Potenziale für Wohnbauflächen heraus zu arbeiten, als bislang schon im Flächennutzungsplan 2020 enthalten sind. Dies gilt sowohl für Flächen innerhalb bebauter Gebiete als auch für Außenflächen. Aus strategischen Gründen wie zum Beispiel der Bodenpreisspekulation benennt der Perspektivplan keine grenzgenauen Flächen, sondern nur mögliche Potenziale.
Die anhaltend starke Nachfrage nach Wohnungen, vor allem im mittleren und unteren Preissegment, kam in den letzten Monaten mit der steil nach oben steigenden Zahl an zugewiesenen ehemaligen Flüchtlingen, die ebenfalls Wohnungen benötigen, zusammen. Deshalb hatte die Verwaltungsspitze im Sommer beschlossen, so schnell wie möglich die ersten Flächenvorschläge zu entwickeln und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen. Auch dazu soll der Gemeinderat heute entscheiden. Außerdem wurde im Herbst in der Verwaltung eine ämterübergreifende Projektgruppe neue Wohnbauflächen zur schnellen Umsetzung installiert. Über die Besetzung dieser „ProWo“ entscheidet der Gemeinderat ebenfalls heute.
Für OB Salomon ist die Einsetzung der ProWo sehr wichtig. Denn sie soll Vorschläge für mögliche Flächen aus dem Perspektivplan aufgreifen und sie konkretisieren hinsichtlich genauer Fläche, Umfang und Realisierbarkeit. Damit sollen kurzfristig zusätzliche Wohnungsbauflächen bis zur Realisierung des neuen Stadtteils Dietenbach umgesetzt werden. Salomon unterstreicht: „Das ist wesentlich für die weitere gute und stabile Entwicklung der Stadt.“ Im Laufe des nächsten Jahres soll die ProWo dem Gemeinderat noch weitere Flächenvorschläge vorlegen. Festgeschrieben werden sollen die Flächen, die durch den Perspektivplan herausgearbeitet wurden, in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans 2040.
Für den Abschluss des Perspektivplans sind folgende weitere Schritte geplant: In einer öffentliche Dialogveranstaltung noch vor der Sommerpause wird der vollständige Perspektivplan-Entwurf vorgestellt. Der Stadtentwicklungsausschuss wird ebenfalls den Entwurf beraten. Danach soll der Perspektivplan fertig gestellt und dann Ende des Jahres beschlossen werden.
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| | | | | | Der neue Tatort kommt aus Freiburg und dem südlichen Schwarzwald | Jubel im Schwarzwald: Der neue Tatort kommt aus Freiburg! Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH: „Das ist eine tolle Nachricht. Wir freuen uns auf die Serie. Der südliche Schwarzwald mit seinem Wechsel aus Stadt und Land, Reben und Wald ist eine hervorragende Kulisse für eine kraftvolle Serie. Wir erhoffen uns davon einen weiteren starken Imageeffekt für die Region.“ Er dankte Bad Wildbads Bürgermeister Mack für die Initiative, den Sonntagskrimi in die Region zu holen. „Die Unterstützung durch mehr als 100 Bürgermeister aus dem Schwarzwald, eine Facebook-Seite und die Initiativen der Schwarzwald Tourismus GmbH haben Wirkung gezeigt.“
Die Kommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau) und ihr Kollege Friedemann Berg (Hans Jochen Wagner) ermitteln von Freiburg aus „in den kleinen Dörfern, dunklen Wäldern und auf abgelegenen Höfen“. Ihr Chef ist Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer alias Harald Schmidt.
Die Schwarzwald Tourismus GmbH werde alles daran setzen, den positiven Effekt der Serie zu nutzen. „So blutig kann gar kein Krimi sein, dass die Bilder aus dem Schwarzwald nicht das Image der Region im In- und Ausland weiter befördern. „Dieser Tatort kann leicht zum Exportschlager werden, da der Schwarzwald international bekannt ist wie kaum eine andere deutsche Ferienregion und auch bei Urlaubern aus dem Ausland immer beliebter wird.“
zum Bild oben:
Der Bürgermeister von Bad Wildbad Klaus Mack und Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, zeigen Initiative. Copyright: Schwarzwald Tourismus | | | | | |
| | | | | | Fair Trade Town Freiburg: | Heute beginnt Plakataktion für fairen Handel
Ob Spielzeug oder Elektrogeräte: viele Produkte unseres täglichen Gebrauchs bergen eine Geschichte, die wir lieber verdrängen als hinzuschauen. Oft ist ihr Herstellungsprozess intransparent und von Verstößen gegen Mensch und Umwelt begleitet. Daher hat der UNMenschenrechtsrat vor vier Jahren 31 Leitprinzipien für Wirtschaftsund Menschenrechte ins Leben gerufen. Seit 2013 hält die Europäische Kommission die EU-Mitgliedstaaten an, nationale Aktionspläne für die Umsetzung der UN-Leitprinzipien zu entwickeln und sozialverantwortliches Handeln in Unternehmen zu verankern.
Dänemark, Italien, die Niederlande und Großbritannien haben dies bereits getan. Nun hat auch Deutschland einen Aktionsplan vorgelegt. Im kommenden Jahr geht es darum, ob er nur eine „Empfehlung“ für Firmen oder gesetzlich verankert wird. Um letzteres zu erreichen, haben das Forum Fairer Handel und der Dachverband der Weltläden die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“ ins Leben gerufen. Freiburger Bürgerinnen und Bürger unterstützen den Aktionsplan mit Aktionen und Maßnahmen.
Heute hat dazu eine Plakataktion im ganzen Stadtgebiet begonnen. Gleichzeitig werden Postkarten zum Weiterversenden verteilt. Informationen zum Fairen Handel gibt es im Agenda 21-Büro (Schwabentorring 2), in den drei Weltläden und vielen Einzelhandelsgeschäften. | | | | | |
| | | | | | Freiburg: Neue Flüchtlingsunterkunft in der Merzhauser Straße | Für Flüchtlinge und Asylbegehrende soll in der Merzhauser Straße eine neue Unterkunft errichtet werden. Die Stiftungsverwaltung hat der Stadtverwaltung hierfür eine Fläche im Bereich des Unteren Schlierbergs angeboten, die in Richtung Vauban auf der linken Seite vor der Brücke der Höllentalbahn liegt. Die Unterkunft soll in Holzmodulbauweise errichtet werden, im Juni 2016 bezugsfertig sein und etwa fünf Jahre genutzt werden. In das Gebäude werden voraussichtlich rund 300 Flüchtlinge unterkommen.
Der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre wurde bereits über die neue Flüchtlingsunterkunft informiert. Rechtzeitig vor Einzug der Flüchtlinge wird die Stadt die Bürgerinnen und Bürger sowie Helferkreise in einer Veranstaltung über die neue Unterkunft informieren. | | | | | |
| | | | | | 10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg eingerichtet | Ausbau der Kinderbetreuung gelungener Kraftakt für die Familienfreundlichkeit der Stadt
Einen echten Platz auf einem echten Stuhl hat heute Oberbürgermeister Dieter Salomon der Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Norsinger Weg in Weingarten als Symbol für den 10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg geschenkt. „Im Jahr 2010 hatten wir rund 7.000 Plätze für die Kinderbetreuung, in nur fünf Jahren haben wir nochmals fast fünfzig Prozent draufgesattelt“, erklärte OB Salomon bei der Übergabe. „Da ist der Stadt gemeinsam mit den vielen freien Trägern ein unglaublicher Kraftakt gelungen.“ Aber er war sich mit allen Anwesenden Festgästen einig, dass dieser Ausbau absolut notwendig und gut investiertes Geld ist. „Freiburg ist eine familienfreundliche Stadt, die Vätern wie Müttern ein Familienleben und Berufstätigkeit ermöglichen will und den Kindern eine qualitätsvolle Betreuung“, so Salomon. Die fünfstelligen Platzzahl feierten mit dem OB der Vorsitzende der AWO, Altbürgermeister Hansjörg Seeh, Bürgermeisterin Gerda Stuchlik, der Geschäftsführer der AWO, Jack Huttmann, die Leiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie, Marianne Haardt, die Leiterin der Kita, Gabriele Bernhard-Linke sowie Vertretungen der AWO und des städtischen Gebäudemangements und anderer Ämter.
Möglich wurde der Platzzuwachs durch ein neues Gebäude auf dem großen, am Bach gelegenen Gelände der Kita. Hier kommt eine neue Gruppe mit zehn Plätzen für Kinder bis drei Jahre unter. Im bisherigen Gebäude, das 1986 anstelle des abgebrannten Baus aus den 1970er Jahren entstanden war, sind drei Gruppen mit insgesamt 60 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren untergebracht.
Die Erweiterung um eine Gruppe für Unter-Dreijährige war schon seit mehreren Jahren angedacht worden. Zunächst hatte man überlegt, das Bestandsgebäudes aufzustocken. Dies erwies sich genauso wie ein Anbau als baulich nicht umsetzbar. Daher baute das städtische Gebäudemanagement die Solitärlösung auf dem Außengelände.
Um die räumliche Trennung der Gruppe von den anderen zu überwinden, können sich jeden Tag Kinder aus den Gruppen für Kinder ab drei Jahren für die Unter-Dreijährigen-Gruppe „anmelden“ und sie zum Spielen und gemeinsamen Erleben besuchen. Das generelle Konzept der Kita sieht außerdem vor, dass im Rahmen des Projekts „Begegnungen“ Kinder der Kita regelmäßig die Bewohnenden des Altenheims Martha-FacklerHeims besuchen. Das Projekt wurde von der Evangelischen Hochschule drei Jahre lang im Rahmen einer Projektförderung des Bundes wissenschaftlich begleitet und wird nun nach Auslaufen der Förderung weitergeführt. Außerdem nimmt die Kita an den Freiburger Qualitätsdialogen und der Werkstatt Inklusion teil.
Die Investitionen für den neuen Bau belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Rund 124.000 Euro davon sind aus dem Investitionsprogramm des Bundes gedeckt, den Rest übernimmt die Stadt. Darüber hinaus hat die Stadt der AWO einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro für die Innenausstattung gewährt.
Der Ausbau der Plätze für die Kinderbetreuung geht nun schon zwanzig Jahre. Für Kindergartenkinder war von der Bundesregierung ab 1996 ein Rechtsanspruch eingeführt worden. Seitdem lag das Platzangebot für diese Kinder immer bei rund 100 Prozent. Im Jahr 2000 gab es 6.300 Plätze für Kinder ab drei Jahren, aber nur 634 für Kinder unter drei Jahren. Für letztere Gruppe begann wenige Jahre danach der massive Ausbau. So gab es 2010 mit 1.619 Plätzen für 26 Prozent der Kinder dieses Alters einen Platz und zu Ende August 2015 mit 2.961 Plätzen für rund 45 Prozent. Die Stadt wird dieses Angebot in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Die Zahlen für die Kinder ab drei Jahren wuchsen ebenfalls: von 6.703 im Jahr 2010 auf 7.048 im letzten Jahr. Insgesamt gibt es in der Stadt Freiburg 207 Einrichtungen unterschiedlichster Träger zur Kinderbetreuung. Die Stadt Freiburg unterhält davon 19 Einrichtungen. | | | | | |
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