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Das Land erkunden: Die neue digitale Plattform „BW-entdecken.de“ ist online |
Für den Unterricht und zur individuellen Nutzung
Die neue Plattform „BW-entdecken.de“ bietet Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern als auch weiteren Interessierten die Möglichkeit, das Land in all seinen Facetten auf interaktive Weise zu erkunden. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat die innovative Anwendung entwickelt. Unter „BW-entdecken.de“ ist sie verfügbar und kann sowohl im Unterricht als auch individuell vielfältig genutzt werden.
Das Online-Angebot stellt Baden-Württemberg in seiner Vielfalt und seinen Chancen vor und enthält Informationen und Aufgaben in einer ganzen Bandbreite von Kategorien: Geschichte, Politik und Verwaltung, Geografie und Topografie, Werte, Infrastruktur, Wirtschaft oder Innovationen. Vertreten sind ebenso die Bereiche Kulinarik, Kuriositäten sowie Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Sport.
In der digitalen Handhabung überraschen unterhaltsame und abwechslungsreiche Elemente, die das Angebot aufweist. Die Seiten zeichnen sich durch eine reich bebilderte Ausstattung und Aufgabenstellungen in elementarisierter Form aus. Verwendet wird eine klare und einfache Sprache, die auf junge Zielgruppen zugeschnitten ist. Durch die Verknüpfung mit Google Earth können verschiedene Orte besucht und visuell erlebt werden, beispielsweise über eine „BW-Flugreise“: historische Orte, prägende Landschaften oder pulsierende Städte. Direkte Verlinkungen führen zu weiteren Informationen, die es ermöglichen, Themen auch zu vertiefen. Schülerinnen und Schüler können so etwa digitale Museen besuchen oder auf Internetseiten von Städten stöbern – ganz nach individuellen Wünschen und Wissensstand oder nach einer Aufgabenstellung durch Lehrkräfte.
Zusatzinformation für Lehrkräfte:
Die Inhalte von „BW-entdecken.de“ ergänzen den aktuellen Bildungsplan und sind auf drei Niveaustufen abgestimmt. Die Themenfelder eignen sich für nahezu alle Schulfächer. Die Ergebnisse der Aufgaben lassen sich als PDF-Datei heruntergeladen. Schülerinnen und Schüler können damit ihre Fortschritte dokumentieren, präsentieren und aufbewahren.
Das Online-Angebot „BW-entdecken.de“ ist kostenlos. Es startet in einer Anfangsversion, die rasch ausgebaut wird. |
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Schiltacher Trachten auf dem Flößerfest (c) TMBW / Andreas Weise |
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Treideln und Staken: Schwarzwälder Flößerei |
Die Flößerei blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und zählt seit Dezember 2022 zum „Immateriellen Kulturerbe der Menschheit“. Auch im Schwarzwald wurden bis ins 19. Jahrhundert tausende Tannen über Bäche und Flüsse transportiert und gelangten mit dem Rhein bis nach Holland. Im Kinzig- und Nagoldtal wird die Tradition gepflegt und kann in Museen, auf Themenwanderwegen und bei Festen erfahren werden. Das internationale Flößerfest an der Monhardter Wasserstube in Altensteig gibt einen Einblick in historische Waldberufe und Handwerkskünste wie das „Wiedendrehen“. Bei der Fahrt durch die "Wassergasse" der Wasserstube demonstrieren die Mitglieder der Flößerzunft Oberes Nagoldtal ihr Können. |
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Rudern und Beten: Allensbacher Seeprozession |
Den Nikolaus kennt jedes Kind. Dass es sich bei dem Heiligen auch um den Patron der Seefahrer handelt, wissen heute aber nur noch wenige. In Allensbach am Bodensee wurde dem Märtyrer um das Jahr 1300 eine kleine Kirche geweiht. Da die Gemeinde zum Kloster Reichenau gehörte, mussten die Gläubigen zum Besuch der Heiligen Messe und an den hohen Feiertagen trotzdem weiter mit dem Boot über den Gnadensee zur Inselkirche St. Peter und Paul in Niederzell übersetzen. Heute führt die Seeprozession am ersten Sonntag im Juli zum Reichenauer Münster St. Maria und Markus in Mittelzell, erinnert aber noch immer an die Zusammengehörigkeit von Allensbach und der Reichenau. Eine theologische Aufwertung erfuhr die Festzeremonie durch die Verknüpfung mit dem religiösen Brauch der Verehrung der Heiligblutreliquie. Seit den 1970er-Jahren wird sie am „Monatssonntag“ im Münster ausgestellt. |
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Eigenbetrieb Friedhöfe am Rosenmontag geschlossen |
Der Eigenbetrieb Friedhöfe der Stadt Freiburg bleibt am Rosenmontag, 12. Februar, geschlossen. Grabauskünfte sowie Terminvergaben können ab Dienstag, 13. Februar, wieder eingeholt werden. Auf den Friedhöfen finden an dem Tag keine Bestattungen statt, ebenso sind die Friedhofsverwaltungen auf den Friedhöfen Bergäcker und St. Georgen geschlossen.
Bei aktuellen Sterbefällen ist der Bestattungsdienst der Stadt Freiburg wie gewohnt rund um die Uhr telefonisch unter der 0761/273044 erreichbar. |
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Verzögerung der Wiedereröffnung des aquarado Freizeitbades |
BAD KROZINGEN. Das aquarado Freizeitbad gibt bekannt, dass aufgrund unerwarteter technischer Probleme eine Verzögerung bei der Wiedereröffnung des Bades eingetreten ist. Ursprünglich geplant, am 9. Februar 2024 wieder zugänglich zu sein, wird das aquarado Freizeitbad am Dienstag, den 13. Februar 2024, seine Türen für die Öffentlichkeit öffnen.
Die Öffnungszeiten nach der Wiedereröffnung lauten:
Montag: 06.00 - 08.00 Uhr / 09.30 - 11.30 Uhr / 15.00 - 18.00 Uhr
Dienstag: 09.30 - 11.30 Uhr / 15.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch: 06.00 - 08.00 Uhr / 15.00 - 20.00 Uhr
Donnerstag: 09.30 - 11.30 Uhr / 15.00 - 20.00 Uhr
Freitag: 06.00 - 08.00 Uhr / 15.00 - 20.00 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertag: 10.00 - 19.00 Uhr |
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Heckenschnitt nur noch bis Ende Februar erlaubt |
Wer seinen Garten für das Frühjahr vorbereiten will, muss sich sputen: Nur noch bis Ende Februar dürfen Hecken, Gebüsche oder andere Gehölze deutlich zurückgeschnitten werden. Vom 1. März bis zum 30. September gilt ein Verbot, um die Nist- und Brutzeit von Vögeln zu schützen.
Grundlage ist Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes: Büsche oder Hecken dürfen ab März nicht mehr gerodet, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden dürfen. Auch erhebliche Verjüngungsschnitte sind verboten. Deshalb sollten notwendige große Gehölzarbeiten noch bis Ende Februar erledigt werden.
Ausgenommen sind lediglich schonende Form- oder Pflegeschnitte, beispielsweise wenn einzelne Äste herausstehen oder dürre und kranke Äste herausgeschnitten werden. Der frische Zuwachs des Gartenjahrs darf auch über den Sommer zurückgeschnitten werden, beispielsweise um eine Buchsbaumkugel in Form zu halten oder Wege und Sichtachsen frei zu halten.
Ebenfalls ausgenommen sind Schnitt und Fällung von größeren Bäumen in privaten Nutzgärten und öffentlichen Gärten. Allerdings empfiehlt das Umweltschutzamt auch hier, sich an die Schutzzeit von Anfang März bis Ende September zu halten. Denn: Sobald in zu fällenden Bäumen ein Vogel nistet, sich Fledermäuse einquartiert haben oder der Baum Lebensräume wie Totholz oder Stamm- und Asthöhlen aufweist, müssen die Regeln des Artenschutzes beachtet werden. In diesen Fällen sollte die Untere Naturschutzbehörde beim Umweltschutzamt (Tel. 201-6125 / 6126 / 6127) zu Rate gezogen werden |
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Felix Rothenhäusler (c) Foto: privat |
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Intendanz am Theater Freiburg |
Gemeinderat hat Felix Rothenhäusler gewählt
In seiner heutigen Sitzung (30.1.24) hat der Freiburger Gemeinderat Felix Rothenhäusler zum neuen Intendanten des Theater Freiburg gewählt. Die gemeinderätliche Findungskommission hatte sich in ihrer letzten Sitzung vor Weihnachten mit großer Mehrheit für Felix Rothenhäusler ausgesprochen und dem Gemeinderat zur Wahl vorgeschlagen. Der Theater- und Opernregisseur Felix Rothenhäusler wird damit zur Spielzeit 2025/2026 die Nachfolge von Peter Carp antreten.
Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach zeigt sich erfreut über die Entscheidung: „Mit Felix Rothenhäusler kommt ein erfahrener Theatermacher an unser Mehrspartenhaus, der sowohl Erfahrungen im Schauspiel als auch in der Oper mitbringt. Mit seinem Spielplan möchte er alle Teile der Stadtgesellschaft ansprechen und steht damit für eine Form des modernen Volkstheaters. Ein wichtiges Anliegen ist ihm eine starke Vernetzung mit der reichen Kulturszene unserer Stadt.“
Insgesamt hatten sich über 70 Bewerberinnen und Bewerber um die Intendanz am Theater Freiburg beworben. Die Findungskommission unter Vorsitz von Kulturbürgermeister von Kirchbach hat insgesamt fünf Vorstellungsgespräche mit Einzelpersonen, und erstmals auch mit Teams geführt. Mit der heutigen Entscheidung des Gemeinderats ist die künstlerische Zukunft des Theaters gesichert.
Felix Rothenhäusler ist Theater- und Opernregisseur, Autor und Dozent. Er studierte Theater- und Medienwissenschaft in Bayreuth und an der Sorbonne Paris sowie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seine Arbeiten waren u. a. zu sehen an der Staatsoper Stuttgart, dem Theater Neumarkt, den Münchner Kammerspielen, dem Theater Luzern oder dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Am Theater Bremen war er von 2012-2023 als Hausregisseur engagiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind themenbasierte Stückentwicklungen. Er befragte aber auch klassische Werke und Opernstoffe neu. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburgist er seit 2017 als Dozent tätig. |
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Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2023 |
Landesweite Studie zur Jugend- und Kinderbeteiligung erschienen –
Angebote in 68 Prozent der Kommunen vorhanden – Tendenz seit Mitte der neunziger Jahre deutlich steigend
Seit der letzten Befragung 2018 ist die Zahl der Kommunen mit einem Jugendbeteiligungsangebot von 53 auf 68 Prozent gestiegen. In der Kinderbeteiligung fällt der Zuwachs noch stärker aus: von 23 auf über 55 Prozent.
Das sind die Ergebnisse der Studie „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2023“, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erarbeitet hat. Von 1.101 Kommunen im Land haben sich 988 an der Studie beteiligt. Die Erhebung fand im Zeitraum von Dezember 2022 bis Juni 2023 statt.
Seit der Gesetzesänderung der Gemeindeordnung Baden-Württemberg (Paragraf 41a) im Jahr 2015 hat die Kinder- und Jugendbeteiligung einen deutlichen Aufschwung erlebt. In Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern haben 96 Prozent ein Jugendbeteiligungsangebot. Projektbezogene Beteiligungsformen kommen dabei am häufigsten vor. Seit der Pandemie haben auch digitale Beteiligungsmethoden zugelegt: in knapp 300 Kommunen gehören sie mittlerweile dazu.
Die Zahlen zeigen auch, dass für diese kommunale Aufgabe nur selten Fachkräfte oder feste Stellenanteile zur Verfügung stehen, für Kinderbeteiligung noch seltener als für Jugendbeteiligung. In großen Kommunen wird der Personalbedarf häufiger genannt als in kleineren. Neben einer besseren personellen Ausstattung bemängeln die kommunalen Mitarbeitenden allerdings die fehlende Motivation der Jugendlichen. Seit der Pandemie ist es schwieriger geworden, Jugendliche zu erreichen – das sagen 45 Prozent der Studien-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. Lediglich 37 Prozent der Befragten denken, dass Jugendbeteiligung einen hohen Stellenwert in ihrem Ort hat, nur knapp 17 Prozent sind es bei der Kinderbeteiligung.
Trotzdem sprechen die Zahlen für sich: Das Thema Kinder- und Jugendbeteiligung ist in den Kommunen in Baden-Württemberg angekommen, die Aufmerksamkeit für diese Aufgabe ist wesentlich höher als noch vor einigen Jahren.
Die Studie weist in einem zweiten Teil die Daten auf Landkreisebene aus. Damit ist ein individuelleres Bild möglich. Die Landkreise Tübingen und Böblingen liegen an der Spitze: Jeweils über 90 Prozent der Kommunen in diesen beiden Landkreisen machen den Jugendlichen ein Beteiligungsangebot. Das ist die mit Abstand größte Abdeckung im Landesvergleich. Zudem wertet die Studie Aussagen zur Kinder- und Jugendbeteiligung aus, zu denen sich die Kommunen positioniert haben.
Die Studie „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2023“ ist kostenlos und steht zum Herunterladen bereit unter https://www.lpb-bw.de/publikation-anzeige/studie-kommunale-kinder-und-jugendbeteiligung-in-baden-wuerttemberg-2023-3414
Druckfassungen können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop |
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