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Verschiedenes
| | | Rund eine Million Euro aus Freiburg für die ukrainische Partnerstadt Lviv | Freiburger Spenden ermöglichen den Aufbau eines Traumahilfezentrums
OB Martin Horn: „Wir helfen gezielt dort, wo es am dringendsten gebraucht wird. Und leider gibt es einen riesigen Bedarf für eine bessere Versorgung von Kriegstraumata. Ich bin stolz auf die riesige Solidarität der Freiburgerinnen und Freiburger und danke allen, die diese Förderung möglich machen.“
Lvivs OB Andrij Sadovyj: „Der Krieg bringt unermessliches Leid über die Menschen in unserem Land – sichtbar durch körperliche Verletzungen, aber auch durch tiefe seelische Wunden. Lviv weiß die Zusammenarbeit mit Freiburg sehr zu schätzen, besonders in diesen schwierigen Zeiten.“
Freiburg baut seine Unterstützung für die ukrainische Partnerstadt Lviv weiter aus. Dank der großzügigen Spenden kann dort ein dringend benötigtes Trauma- und Rehabilitationszentrum für Kriegsverwundete entstehen. Insgesamt sollen rund eine Million Euro aus Freiburg in dieses Großprojekt fließen.
„Wir sind seit dem Beginn des fürchterlichen Angriffskrieges in noch engerem Kontakt mit unserer Partnerstadt, um gezielt dort zu helfen, wo es am dringendsten benötigt wird. Der Krieg hat Folgen, der viele Menschen noch lange begleiten wird, es gibt leider einen riesigen Bedarf für eine bessere Versorgung von Kriegstraumata. Deshalb ist diese Unterstützung so wichtig. Ich bin stolz auf die riesige Solidarität der Freiburgerinnen und Freiburger und danke allen, die diese Förderung möglich machen, wir stärken damit einen so dringend benötigten Ort der Heilung und Hoffnung. Und neben unserer konkreten Hilfe setzen wir damit auch ein gemeinsames Zeichen: Freiburg steht fest an der Seite von Lviv“, so Oberbürgermeister Martin Horn.
„Der Krieg bringt unermessliches Leid über die Menschen in unserem Land – sichtbar durch körperliche Verletzungen, aber auch durch tiefe seelische Wunden. Lviv weiß die Zusammenarbeit mit Freiburg sehr zu schätzen, besonders in diesen schwierigen Zeiten. Es geht hier nicht allein um die finanzielle Unterstützung, sondern auch um ein echtes Zeichen der Solidarität, das Tausende von Menschen spüren. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem verwundete Soldatinnen und Soldaten sowie vom Krieg betroffene Zivilisten die dringend benötigte medizinische Versorgung sowie psychologische Betreuung erhalten. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie internationale Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene das Leben von Menschen konkret verbessern kann. Wir in Lviv sind den Menschen in Freiburg für diese Unterstützung außerordentlich dankbar“, so Andrij Sadovyj, der Oberbürgermeister Lvivs.
Ein Schwerpunkt der Freiburger Hilfe liegt schon länger auf dem Rehabilitationszentrum Unbroken. „Unbroken“ ist ein Rehazentrum für physisch und psychisch Verletzte. Es hat eine große Bedeutung für die gesamte Ukraine, hier wurden bereits fast 20.000 Kriegsverletzte aus dem ganzen Land versorgt. Freiburg stellte bereits 2022 Spenden in Höhe von 500.000 Euro bereit. Zum Dank wurde ein Stockwerk der Klinik nach Freiburg benannt.
Nun wird Unbroken um ein spezialisiertes Traumahilfezentrum erweitert. Dieses neue Angebot ergänzt die medizinische Versorgung um dringend benötigte psychosoziale Therapiemöglichkeiten, die langfristige Heilungschancen bieten. Verwundete Soldaten, zivile Opfer und Familien erhalten dort umfassende psychologische Unterstützung – unter anderem durch Kunstherapie –, um wieder ins Leben und in die Gesellschaft zurückzufinden. Freiburg leistet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern ist auch eng in die Planung und Umsetzung des Projekts eingebunden.
Auf akute Nothilfe folgt nachhaltige Unterstützung
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges steht Freiburg an der Seite seiner Partnerstadt Lviv. Anfangs lag der Fokus auf akuter Nothilfe – etwa durch die Bereitstellung von Klinikmaterial, Medikamenten, Gütern des täglichen Bedarfs und Generatoren. Dabei arbeitete Freiburg eng mit Partnern wie dem Land Baden-Württemberg, der Uniklinik Freiburg und dem Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit zusammen.
Heute richtet sich der Blick verstärkt auf den nachhaltigen Wiederaufbau und strukturelle Unterstützung. Wie dringend diese Hilfe benötigt wird, zeigte sich im September 2024 auf tragische Weise: Ein russischer Raketenangriff auf das Stadtzentrum von Lviv forderte mehrere Todesopfer und zerstörte Gebäude – darunter eine Schule. Freiburg reagierte schnell und stellte 100.000 Euro aus Spendengeldern für den Wiederaufbau bereit. Anfang dieses Jahres konnte die Schule ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen.
Möglich wird das durch die enorme Hilfsbereitschaft aus der Freiburger Stadtgesellschaft. Diese Solidarität mit Lviv zeigt sich in einem Rekord-Spendenaufkommen. Die Stadtverwaltung entschied 2022 zudem, jede
Spende bis zu einer Gesamtsumme von einer Million Euro zu verdoppeln. Bislang sind so insgesamt rund 2,5 Millionen Euro an Hilfsmitteln zusammengekommen.
Auch aus der Freiburger Wirtschaft gibt es Unterstützung. Gerade hat die Firma Jobrad eine großzügige Spende bekanntgegeben. Mit 20.000 Euro fördert Jobrad Freiburgs Lviv-Hilfe und das neue Traumahilfezentrum. Dieses Engagement zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft für die kontinuierliche Unterstützung der Partnerstadt ist.
Solidaritätsaktion beim SC Freiburg
Der SC Freiburg wird im Stadionvorprogramm des Bundesliga-Heimspiels gegen den 1. FC Heidenheim ein starkes Zeichen der Solidarität in die Ukraine senden. Vor dem Anpfiff der Partie wird im Europa-Park Stadion ein interaktives Live-Performance-Format stattfinden. Ukrainische Künstler*innen werden über die Stadionleinwände zu sehen sein, während sie live in Lviv das Lied „You’ll never walk alone“ spielen. Die Fans im Stadion haben die Gelegenheit, durch ihr Mitsingen einen Moment des Zusammenhalts und der Verbindung mit der Ukraine zu schaffen. Die Idee geht auf die Initiative „OneVoice“ zurück, die von Rüdiger Linhof, dem Bassisten der Sportfreunde Stiller, und der ehemaligen SC-Spielerin Carmen Höfflin ins Leben gerufen wurde. Beide werden am Samstag im Stadionvorprogramm zu Gast sein und über die Aktion informieren und gemeinsam mit Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn und Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, über das Thema sprechen.
Spendenkonto
Lviv ist weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Spenden sind auf folgendes Konto der Stadt möglich
Spendenkonto Nothilfe Lviv:
IBAN: DE75 6805 0101 0000 1919 19
Stichwort: „Nothilfe Lviv | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Foto: Felix Grünschloß | | | Medienkunststadt Karlsruhe wächst weiter | Neue Projekte und stärkere Vernetzung
Karlsruhe blickt auf fünf erfolgreiche Jahre als bislang einzige deutsche UNESCO Creative City of Media Arts zurück. Im vergangenen Jahr hat die Stadt eine Reihe neu konzipierter Projekte umgesetzt und bereits bestehende, erfolgreiche Formate weiterentwickelt. Auch 2025 setzt Karlsruhe diese Arbeit fort – sowohl durch beeindruckende Installationen im öffentlichen Raum als auch durch internationale Austauschprojekte.
2024 verwandelte die Medienkunstausstellung "Media art is here" im Sommer den öffentlichen Raum in eine Bühne für 13 Projekte, die die Stadt zu einem Zentrum digitaler Kreativität machten. Auch auf der internationalen Kunstmesse art karlsruhe präsentierte die UNESCO City of Media Arts ihre künstlerische Strahlkraft. Im letzten Jahr konnten 17 geförderte Projekte umgesetzt und sechs Ausschreibungen veröffentlicht werden. Ein weiterer Meilenstein war die Eröffnung des studio hö in Kooperation mit der Hoepfner Stiftung, das nicht nur als Produktionsort, sondern auch als Ausstellungsraum für Medienkunst neue Impulse setzt.
Außerdem war 2024 geprägt von einem intensiven Austausch und der erfolgreichen Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Internationale Projekte und Netzwerkarbeit spielten dabei eine zentrale Rolle, um globale Herausforderungen anzugehen, innovative Lösungen zu entwickeln und interkulturelles Lernen zu fördern. Durch den Aufbau und die Pflege starker Partnerschaften konnten wertvolle Synergien entstehen, sowohl im UNESCO Creative Cities Network als auch mit den deutschen Kreativstädten.
In dieser Hinsicht sieht das Jahr 2025 mit diversen internationalen Projekten noch vielversprechender aus. Das CULT-Austauschprojekt mit der Medienkunststadt Modena in Italien fördert die Verbindung zwischen kulturellem Erbe und Medienkunst im Kontext der nachhaltigen Entwicklung und bietet Bürgerinnen und Bürgern, Kunstschaffenden und Kreativen die Möglichkeit, an zwei Besuchen teilzunehmen – einem in ihrer Heimatstadt und einem in der Partnerstadt.
Mit Media art is here und den weltberühmten Schlosslichtspielen kehren zwei Publikumslieblinge zurück – größer und fesselnder denn je. Eine der Schlosslichtspiele-Shows wird 2025 erneut der Gewinner des internationalen dm-Awards connecting worlds sein. Der Award prämiert ein herausragendes Projekt, das den digitalen und analogen Raum verbindet, und setzt gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Verbindung von lokalem Engagement und internationalem Austausch – ein Erlebnis, das die Schlosslichtspiele um eine neue Dimension erweitert.
Aktuell findet eine Medienkunst-Präsentation auf der art karlsruhe statt, die durch das Engagement der Werner-Stober-Stiftung realisiert wird. Mit einer Medienkunstinstallation im Mittelpunkt des Forum Karlsruhe in Halle 3 wird die Verbindung von Kunst, Technologie und Kreativität erlebbar.
Wer mehr über das Thema Medienkunst in Karlsruhe erfahren möchte, findet unter www.cityofmediaarts.de umfassende Informationen, spannende Projekte, Ausschreibungen und aktuelle Veranstaltungen.
zum Bild oben:
Ev. Stadtkirche Karlsruhe bei Nacht mit Medienkunstprojektion auf den Säulen
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Foto: Felix Grünschloß | Mehr | | | |
| | | | Freiburg: Briefwahlversand beginnt | Rund 50.000 Personen haben ihre Unterlagen bisher angefordert
Ab Freitag, 7. Februar, öffnet das Briefwahlbüro in der Berliner Allee 1
Die Stimmzettel für die Bundestagswahl werden derzeit gedruckt - dieses Mal sehr spät, da die Einreichungsfrist für Parteien bei der vorgezogenen Bundestagswahl vier Wochen später endete als bei einer regulären Wahl. Kurz nachdem die ersten Stimmzettel die Druckmaschine verlassen haben, beginnt der Briefwahlversand. Rund 50.000 Personen haben ihre Unterlagen bisher angefordert. Bis zum Wochenende werden rund 4.000 Sendungen, die ins Ausland gehen, auf den Weg gebracht. Gleich am Montag folgen weitere 46.000 innerdeutsche Sendungen.
Der Stimmzettel hat zwei Spalten. In jeder Spalte kann eine Stimme abgegeben werden. Auf der linken Seite kann die Erststimme an einen oder eine der zehn Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis Freiburg vergeben werden, auf der rechten Seite die Zweitstimme für eine der 16 Parteien, die in Baden-Württemberg die Zulassung erhalten haben. Auf www.freiburg.de/bundestagswahl steht ein Musterstimmzettel zur Ansicht bereit.
Wer noch Briefwahlunterlagen beantragen möchte, sollte dies möglichst bald tun, da die Zeit bis zum Wahltag knapp ist. Beantragen kann man die Briefwahl am schnellsten mit dem QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung. Scannt man diesen ein, wird ein vorausgefüllter Antrag angezeigt, den man nur noch um das Geburtsdatum ergänzen muss. Infos zu den verschiedenen Antragswegen stehen unter www.freiburg.de/briefwahl. Der Wahlbrief mit den ausgefüllten Wahlunterlagen muss bis zum Wahltag, 23. Februar, um 18 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein. Das Wahlamt empfiehlt, ihn spätestens am Donnerstag, 20. Februar, in einen gelben Briefkasten der Deutschen Post AG einzuwerfen.
Ab Freitag, 7. Februar, öffnet das Briefwahlbüro in der Berliner Allee 1. Auch dort können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Falls gewünscht, stehen vor Ort Wahlkabinen zur Verfügung, um gleich die Stimmen abzugeben. Mitbringen muss man dazu nur die Wahlbenachrichtigung. Falls diese nicht vorliegt, reicht ein Personalausweis oder Reisepass. Wer die Unterlagen für eine andere Person beantragen will, muss dazu eine schriftliche Vollmacht mitbringen.
Das Briefwahlbüro in der Berliner Allee 1 öffnet montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Am Freitag, 21. Februar, ist es nur bis 15 Uhr geöffnet, da zu diesem Zeitpunkt die Antragsfrist für die Briefwahl endet. | Mehr | | | |
| Kamelienblüte in der Wilhelma / Foto: Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann | | | Stuttgart: Blütenzauber im Kamelienhaus | Die Kamelien in der Wilhelma zeigen sich in voller Pracht
Die Historische Gewächshauszeile der Wilhelma präsentiert sich das ganze Jahr über in stetig wechselnden Facetten. Zum Start in den Februar sorgt die Blüte der Kamelien für ein beeindruckendes Farbenspiel, verbunden mit einem betörenden Blütenduft. Den Besucherinnen und Besucher des zoologisch-botanischen Gartens bietet sich damit die Gelegenheit, die Kameliensammlung der Wilhelma in ihrer vollen Pracht zu bewundern.
Die Vielfalt der Kamelien ist kaum zu beschreiben: In ihrer Heimat, den kühlen Gebirgsregionen Ostasiens, existieren rund 200 unterschiedliche Arten. Durch Zucht entstanden über Jahrhunderte hinweg über 30.000 verschiedene Sorten. Die meisten von ihnen stammen zwar nur von einer einzigen Art ab – der Camellia japonica – unterscheiden sich aber sowohl in Duft, Form und Farbe der Blüten oft deutlich voneinander. Alleine die 20 Arten und 150 Sorten der in der Wilhelma gepflegten Kamelien sorgen für ein Meer aus weißen, gelblichen, rosafarbenen und roten Blüten.
Eine Kamelienart fällt aus der Reihe. Sie hat nur kleine, weiße Blüten. Obwohl sie eher schlicht wirkt und von vielen nicht als Kamelie erkannt wird, ist sie buchstäblich in aller Munde: Es handelt sich um die Teepflanze (Camellia sinensis). Auch sie ist in der Kamelienschau zu sehen, öffnet ihre Blüte allerdings meist erst im Mai.
Die ersten Kamelien gelangten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Europa. Auch König Wilhelm I. von Württemberg (1781-1864) ließ sich von der Begeisterung für die attraktiv blühenden Sträucher anstecken. 1845 beauftragte er seinen Hofgärtner mit der Beschaffung von 200 Kamelien für sein privates Refugium am Neckar – die 1846 eröffnete Wilhelma. Die Kamelien haben daher die Geschichte des heutigen Zoologisch-Botanischen Gartens von Anfang an begleitet. 23 der noch heute erhaltenen Exemplare stammen aus königlichen Zeiten und sind damit Kleinode, von nicht nur botanischem, sondern auch historischem Wert.
Anfang März werden einige der schönsten Blüten der Wilhelma auf Reisen gehen – nämlich nach Sachsen. Im Landschloss Pirna-Zuschendorf findet zum 22. Mal die Deutsche Kamelienblütenschau statt. Die Wilhelma beteiligt sich hierbei seit 2014 regelmäßig. Zu den größten Erfolgen gehörte 2023 der 1. Platz unter den schönsten Kamelienblüten Deutschlands für die Sorte „Wilhelma Nr. 20“. Die Gärtnerinnen und Gärtner des zoologisch-botanischen Gartens blicken schon jetzt mit Spannung auf die diesjährige Preisverleihung. | | | | |
| | | | Freiburg: Linie 18 nach Ebnet zeitweise eingeschränkt | Anfang Februar wird die Schwarzwaldstraße in Freiburg-Ebnet aufgrund von Bauarbeiten der Stadt Freiburg voll gesperrt. Davon ist auch die Buslinie 18 der VAG Freiburg betroffen.
Von Donnerstag, 6., bis einschließlich Sonntag, 9. Februar, wird die Linie 18 umgeleitet. Von der Endhaltestelle Langmatten kommend entfallen die Haltestellen Ebneter Rathaus, Hirschhofweg, Unteres Grün und Zartener Straße. Die Busse fahren ab der Haltestelle Pfarrheim direkt zu Ebneter Nepomukbrücke. Von Littenweiler kommend werden alle Haltestellen wie gewohnt bedient. Durch die Umleitung verschieben sich jedoch die Abfahrtszeiten leicht.
Von Donnerstag, 13., bis einschließlich Sonntag, 16. Februar, ist die Schwarzwaldstraße ab der Nepomukbrücke für den Verkehr voll gesperrt. In dieser Zeit fahren keine Busse der Linie 18. Es wird stattdessen ein Linientaxi eingerichtet, das stündlich von der Haltestelle Laßbergstraße über die B31 und Stegen nach Ebnet fährt. Das Linientaxi hat nur eine eingeschränkte Kapazität.
Die geänderten Fahrpläne sind für beide Bauphasen jeweils kurz vor Baustellenbeginn online in der Fahrplanauskunft abrufbar. | | | | |
| | | | Kostenlose Veranstaltungsreihe „Musik im Stadtteil“ geht ins dritte Jahr | Anmeldung der Musikgruppen für „Musik in Littenweiler“ bis zum 15. März
Fünf Bühnen, 20 Stunden Live-Musik: Die Veranstaltungsreihe „Musik im Stadtteil“ macht erstmals Halt in Littenweiler. Am Sonntag, 25. Mai, von 14 bis 18 Uhr bringen Amateurmusikgruppen aus ganz Freiburg auf fünf Open-Air-Bühnen unverstärkt musikalische Vielfalt in den Stadtteil im Freiburger Osten. Ab morgen, 1. Februar, bis zum 15. März können sich interessierte Musiker*innen aus Freiburg online über folgenden Link anmelden:
www.freiburg.de/musik-im-stadtteil.
„Musik in Littenweiler“ knüpft an den Erfolg der Ausgaben in Zähringen und St. Georgen an, die 2023 und 2024 die Freiburgerinnen und Freiburger auf die Straßen lockten. Ob Akkordeon, Bandura, Oud, Geige, Trompete oder Gesang: Alle Hobbykünstler*innen sind eingeladen, die musikalische Vielfalt der Stadt auf ihre Weise hörbar zu machen. Für 30-, 45- oder 60-minütige Auftritte gibt es eine Aufwandsentschädigung. „Musik in Littenweiler“ ist eine Veranstaltung des Kulturamts in Kooperation mit dem Musikverein Littenweiler, dem MigrantInnenbeirat der Stadt Freiburg sowie lokalen Vereinen.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Musik im Stadtteil“ findet jedes Jahr in einem anderen Stadtteil ein lokales Musikfest statt – hier bekommen Ensembles, Orchester, Chöre und Musikprojekte von Amateur*innen eine Bühne. Doch das Format setzt nicht nur bei der Musik aufs Mitmachen, sondern auch bei der Organisation. Akteur*innen aus dem Viertel entscheiden gemeinsam mit dem Kulturamt über Termin, Orte und Programm. Das Kulturamt organisiert und finanziert die Veranstaltung. | Mehr | | | |
| | | | Eiskalter Trend: Winterbaden nur in ausgewiesenen Badegewässern erlaubt | Schutz der Fischlaichzeit beachten
Für manche spaßiges Hobby, für viele unvorstellbar: Das Winterschwimmen, oder auch Eisbaden genannt, wird immer beliebter – angeblich hat sogar Johann Wolfgang von Goethe das Eis der Ilm aufgebrochen, um bei frostigen Temperaturen zu schwimmen. Das Baden bei Wassertemperaturen nahe dem Gefrierpunkt soll die Durchblutung fördern, das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen. Doch Achtung: Das Eisbaden kann der Natur schaden und ist daher nicht überall erlaubt.
Im Herbst und Winter beginnt die Laichzeit vieler Fische. So legt beispielsweise die Bachforelle ihre Eier in der Dreisam. Dabei ist es wichtig, den Laichbetrieb nicht zu stören und die gelegten Fischeier nicht zu zerstören. Deshalb gilt vom 1. Oktober bis zum 30. April die Schonzeit; Gewässer dürfen grundsätzlich nicht betreten werden, damit gefährdete Fischbestände geschützt werden und nicht noch weiter zurückgehen.
Aber keine Panik, Eisbad-Enthusiasten können aufatmen: In Badeseen (Flückigersee, Tunisee, Silbersee, Moosweiher, kleiner Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), großer Opfinger See und Dietenbachsee) ist der Winterspaß erlaubt und für Fische ungefährlich.
In der Dreisam ist das Eisbaden hingegen nur in einem kleinen Bereich erlaubt. Zwischen der Kronenbrücke und dem Cafe Extrablatt ist ein Teil des Flussbetts gepflastert. Hier dürfen Einzelpersonen und Kleingruppen Eisbaden, der Bereich darf aber nicht verlassen werden. Fehlverhalten führt dazu, dass Eisbaden auch hier in der Schonzeit verboten wird.
In allen anderen Freiburger Gewässern und Flüssen ist das Eisbaden verboten, da diese noch kleiner und somit empfindlicher gegenüber Störungen sind. | | | | |
| | | | Ändere-dein-Passwort-Tag | Experten erklären: So ändern Sie Ihr Passwort zum letzten Mal
Passwörter nerven. Doch sie sind wichtig, um Datenraub und Identitätsdiebstahl zu verhindern. Allerdings: Nach aktuellem Sicherheitsstand sollen Passwörter nicht regelmäßig geändert werden. Die Expertinnen und Experten der Stiftung Warentest zeigen zum eigentlich obsoleten „Ändere-dein-Passwort-Tag“, wie starker Passwortschutz im Netz heute aussieht. Das Ziel: Starker Schutz von Internet-Konten und das Passwort zum letzten Mal ändern.
Nie wieder das Passwort wechseln: Diesen Wunschtraum können sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher am diesjährigen „Ändere-dein-Passwort-Tag“ am 1. Februar 2025 selbst erfüllen. Denn Fachleute sind sich seit langem einig: Anlassloses Wechseln von Passwörtern gibt keinen Zugewinn an Sicherheit. Sondern führt am Ende oft nur zu einfachen und unsicheren Passwörtern. Wichtig für einen starken Schutz der Internet-Konten: Jeder Account bekommt ein individuelles Passwort und wird am besten mit Zwei-Faktor-Schutz oder mit Passkeys geschützt.
„Die neueste, sicherste und dazu noch bequemste Alternative zum klassischen Passwort ist Passkey. Nach einer biometrischen Prüfung wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung wird auf dem Smartphone oder Computer ein kryptographisches Verfahren gestartet, das den Anwender gegenüber der Webseite authentifiziert. Der Clou: Passkeys funktionieren nur auf der Webseite, für die sie eingerichtet wurden. Das verhindert, dass dubiose Nachbildungen von Banking-Seiten die Login-Daten abgreifen können“, so Markus Bieletzki, IT-Sicherheitsexperte der Stiftung Warentest. Er ergänzt: „Wird keine Passkey-Option angeboten, so sollte jede und jeder wenigstens die wichtigsten Internet-Konten mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung sichern. Hierbei wird ein starkes Passwort um ein zweites Element, meist ein Zahlencode aus einer App, ergänzt.“
Passwortmanager sind das Mittel der Wahl für sichere und individuelle Passwörter. Denn sie lösen zwei Probleme gleichzeitig: Die damit erstellten Passwörter sind sehr lang und komplex – und Nutzende müssen sich nur noch ein Masterpasswort merken, mit dem sich der Passwortmanager aufschließen lässt. Potenzielles Problem mit dem Passwortmanager: Vergisst man das Masterpasswort oder verliert man Handy oder PC, auf dem er installiert ist, ist man möglicherweise aus den eigenen Accounts ausgesperrt, da man die einzelnen Passwörter nicht mehr kennt.
Markus Bieletzki empfiehlt: „Nutzen Sie die Tipps der Stiftung Warentest, um sichere Passwörter zu erstellen und ändern Sie Ihre Passwörter zum 1. Februar ein letztes Mal. Und wenn Sie bereits sichere Passwörter haben, aktivieren sie den Zwei-Faktor-Schutz oder Passkeys.“
Tipps für starke Passwörter, Infos rund um sichere Internet-Konten sowie Testergebnisse zu Apps für Zwei-Faktor Schutz und Passwortmanagern bietet die Stiftung Warentest unter www.test.de/passwort-tag. | Mehr | | | |
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