Prolixletter
Freitag, 4. April 2025
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Verschiedenes

 
Freiburg: Brandmeldealarm im Kappler Tunnel
Am Mittwoch (8.3.) um 08:49 Uhr wurde über Telefon der ILS ein PKW Brand in der Nordröhre des Kappler Tunnel gemeldet. Die Erkundung vor Ort ergab, dass es aus einem Motorraum eines Fahrzeuges brannte. Personenschaden konnte ausgeschlossen werden. Der Brand konnte durch die, unter Atemschutz, vorgehende Einsatzkräfte schnell gelöscht werden. Personen die die Tunnelröhre verließen, wurden betreut und konnten nach Beendigung des Einsatz wieder zur ihren Fahrzeugen. Es befanden sich Kräfte des Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Sanitätsdienstes sowie Garten und Tiefbauamt im Einsatz.
 
Autor: Amt für Brand- und Katastrophenschutz

 
Radikale Umgestaltung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik gefordert
Anknüpfend an die von der EU Kommission kürzlich gestartete öffentliche Umfrage zur "Modernisierung und Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik" (GAP), fordert ein Bündnis aus über 130 europäischen Zivilgesellschaftsorganisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung, Klima, artgerechte Tierhaltung und Lebensmittelsystem einen radikalen Kurswechsel hin zu einem ökologisch nachhaltigen Ernährungssystem.

Zivilgesellschaftsorganisationen aus 25 EU-Ländern, darunter Slow Food, haben die EU-Entscheidungsträger heute in einem Positionspapier dazu aufgefordert die Gemeinsame Agrarpolitik mit der Reform 2020 radikal umzugestalten und sich mit der EU-Agrarpolitik gutem Essen und zukunftsfähigen landwirtschaftlichen Praktiken in Europa zuzuwenden. Der Aufruf richtet sich vor allem an die EU-Landwirtschaftsminister, die sich heute bei einem Treffen in Brüssel zur GAP-Reform beraten.

"Slow Food und viele weitere Organisationen aus dem Bereich Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung, Klima, artgerechte Tierhaltung und Ernährungssystem sind der Meinung, dass die Gemeinsame Agrarpolitik mit der Reform 2020 dringend neu ausgerichtet werden muss, denn weder die aktuelle noch die GAP der Vergangenheit sind die Herausforderungen im Bereich Landwirtschaft und Umwelt ganzheitlich und mit Blick auf Zukunftsfähigkeit angegangen und haben auch die dadurch vielfältig entstandenen systemimmanenten Probleme nicht beheben können," so die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson. "Wenn wir in Europa wirklich auf ein ökologisch nachhaltiges Ernährungssystem hinarbeiten wollen - und wir müssen - , dann müssen wir die Probleme an der Wurzel und entlang der ganzen Wertschöpfungskette bekämpfen. Fest steht: Wir brauchen ein Ernährungssystem, das Lebensmittel im kulturellen, gesellschaftlichen und ökologischen Kontext sieht, ebenso wie im sozialen und im wirtschaftlichen, und wir brauchen politischen Willen, um dies zu unterstützen. Um dies zu erreichen ist die Umsetzung einer ganzheitlichen Gemeinsamen Nachhaltigen EU-Ernährungspolitik unausweichlich."

Die über 130 unterzeichnenden Organisationen des Positionspapiers sind der Meinung, dass Europas aktuelles Lebensmittelsystem nicht mehr funktioniert und dass es fundamental umstrukturiert werden muss, um dessen unzählige Probleme zu bewältigen, angefangen beim Höfesterben, der Existenzsicherung der Erzeuger und den Auswirkungen der Landwirtschaft auf die lokale Wirtschaft, bis hin zu den großen Umweltproblemen, den Tierwohlfragen und vielem mehr.

Die Auswirkungen der GAP und von Agrarpolitiken, die die industrielle Lebensmittelproduktion begünstigen, sind besorgniserregend:

Bauernhöfe verschwinden mit alarmierender Geschwindigkeit: 1 von 4 Bauernhöfen in der EU hat zwischen 2003 und 2013 aufgegeben.
Die intensive Landnutzung trägt zum Biodiversitätsverlust innerhalb Europa bei und bedroht die landwirtschaftliche Bodennutzung.
Global gesehen sind schon über 90% der Sorten- und Artenvielfalt von den Feldern verschwunden und 75% aller Lebensmittel werden aus nur 12 Pflanzensorten und 5 Tierarten gewonnen.
Europas Landnutzung-Fußabdruck beläuft sich auf 269 Millionen Hektar - davon werden allerdings 40 % der Landfläche nicht auf dem eigenen Kontinent, sondern außerhalb Europas Grenzen genutzt und in Anspruch genommen (insgesamt eine Fläche der Länder Frankreich und Italien zusammen).
Die Landwirtschaft macht konservativ angesetzt 10% der gesamten EU-Treibhausgasemissionen aus.
20% aller in der EU erzeugten Lebensmittel (88 Millionen Tonnen) werden jedes Jahr verschwendet, während 43 Millionen EU-Bürger (8.5%) es sich nicht leisten können sich jeden zweiten Tag eine qualitativ hochwertige Mahlzeit zu kaufen.
Um die oben angesprochenen Probleme zu lösen und den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) gemäß des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden muss die EU die GAP dringend von grundauf reformiert werden. Statt der Agrarindustrie Vorteile zuzugestehen, sollten agrarökologische Strukturen und Erzeuger begünstigt werden, die ökologisch nachhaltig wirtschaften.

Das Organisationsbündnis ruft dazu auf die GAP auf folgende Ziele auszurichten:

Ein gerechteres Lebensmittelsystem zu schaffen, welches die regionale Wirtschaft im ländlichen Raum stärkt und welches Erzeugern eine angemessene Entlohnung und akzeptable Arbeitsbedingungen zusichert.
Ein Lebensmittelsystem, das die Umwelt schützt statt schädigt und das aus landwirtschaftlichen Produktionsweisen besteht, die mit Respekt gegenüber Umwelt, Tier und Mensch arbeiten.
Mehr Mitspracherecht für die Zivilgesellschaft und die Abwendung vom aktuell unverhältnismäßig hohen Einfluss der Industrie.
Das Organisationsbündnis ruft dazu auf, schädlichen Subventionen ein Ende zu setzen und fordern Unterstützung und Anreize für sozial, ökologisch, ökonomisch zukunftsfähig arbeitende Betriebe.

Für das komplette Positionspapier klicke auf "mehr" ...
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Freiburg: Weitere Entwicklungsschritte für das Stadtteil Dietenbach
Zwei weitere wichtige Voraussetzungen für den städtebaulichen Wettbewerb des neuen Stadtteils Dietenbach können erfüllt werden:

Mit dem bereits vorgestellten Kooperationsmodell liegt eine Lösung für die privaten Grundstückseigentümer vor

Durch die jüngst erarbeiteten Optimierungen kann eine ausgeglichene Finanzierung des Stadtteils vorgelegt werden

Das nun vorgestellte Wettbewerbsverfahren soll in der ersten Jahreshälfte starten und bis Ende 2018 mit der Auswahl eines Siegerentwurfs abgeschlossen sein

Nachdem man mit Hilfe des bereits vorgestellten Kooperationsmodells in der Grundstücks- und Eigentümerfrage einen großen Schritt vorangekommen ist, kann das Bürgermeisteramt dem Gemeinderat nun auch einen Vorschlag zu einer ausgeglichenen Finanzierung des neuen Stadtteils vorlegen. Damit sind zwei weitere wichtige Voraussetzungen erfüllt, um in diesem Frühjahr den städtebaulichen Wettbewerb für Dietenbach zu starten. Dieser wird, vorbehaltlich des Gemeinderatsbeschlusses, im Zeitraum zwischen April und Mai europaweit ausgelobt. Nach Abschluss eines mehrstufigen Verfahrens wird voraussichtlich Ende 2018 der Siegerentwurf feststehen.

Wettbewerbsgegenstand sind die städtebaulich-freiräumliche Planung sowie die Konzeption der Verkehrserschließung für den neuen Stadtteil Dietenbach. Ziel des Verfahrens ist es, ein nachhaltiges und attraktives neues Stadtquartier für rund 5.500 Wohneinheiten zu entwickeln.

„Nach Vauban und Rieselfeld soll Dietenbach erneut Maßstäbe setzen, was nachhaltiges Bauen und sozial und ökologisch verantwortungsvolle Stadtentwicklung betrifft. Der neue Stadtteil wird über eine zukunftsweisende Infrastruktur verfügen, die die Bedürfnisse aller Generationen und Einkommensschichten berücksichtigt. Mit dem größten Planungsprojekt der jüngeren Stadtgeschichte wollen wir den Freiburgerinnen und Freiburgern ein attraktives Zuhause anbieten. Der Wettbewerb soll ein städtebauliches Grundgerüst für eine gute soziale Durchmischung sicherstellen. Hier soll ein Stadtteil mit kurzen Wegen und einem lebendigen, urbanen Charakter entstehen – mit Stadtbahnanschluss, Radschnellstraßen, Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten, Sportangeboten, Kultureinrichtungen und vielen attraktiven Grün- und Freiflächen“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Salomon.

Aufgrund der hohen Komplexität des Gesamtverfahrens zur Entwicklung des neuen Stadtteils hat die Verwaltung ein gezielt darauf abgestimmtes innovatives Verfahren entwickelt:

In der ersten Stufe können sich 22 Teams aus dem In- und Ausland bewerben. Acht Teams werden aufgrund ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben von Verwaltung und Fachbeirat bestimmt. Die Bewerberteams sollen sich aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsplanern zusammensetzen.

In der zweiten Stufe wählt eine Jury aus externen Fachleuten und städtischen Vertretern die besten 3 bis 7 Entwürfe aus Phase eins aus. Den Bürgerinnen und Bürgern wird im Rahmen einer InfoVeranstaltung die Möglichkeit gegeben, den ausgewählten Büros ihre Wünsche und Anliegen mitzugeben. In dieser Phase soll auch der Runde Tisch, der mit vielen gesellschaftlichen Gruppierungen und Interessenvertretungen besetzt ist, Vorschläge machen. Schon im Vorfeld konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger sich an der Erarbeitung des Auslobungstextes beteiligen.

In der dritten Stufe überarbeiten die ausgewählten Büros ihre Entwürfe in Begleitung durch die Stadtverwaltung. In dieser Arbeitsphase müssen die Teams zusätzlich einen Verkehrsplaner und einen Energieberater hinzuziehen, um in ihrem Wettbewerbsbeitrag auch diese Themenfelder ausreichend zu berücksichtigen. Ende 2018 ist mit der Kür des Siegerentwurfes durch die Jury zu rechnen.

Durch den engen Austausch aller Beteiligten in der dritten Stufe wird ein hohes Niveau der Entwürfe sichergestellt. Dieses neue innovative Verfahren soll die städtebauliche Qualität und eine rechtssichere Planung gewährleisten“, so Baubürgermeister Martin Haag.

Auch mit Blick auf den notwendigen Grunderwerb im Baugebiet und die komplexen Eigentümerstrukturen ist die Stadt auf einem guten Weg, denn mit den Grundstückseigentümern bahnt sich eine Lösung an: Rund 50% der Grundstücke der für den neuen Stadtteil geplanten Fläche gehören Privatpersonen. Wegen der zersplitterten Eigentumsverhältnisse kann eine zügige Realisierung des Stadtteils nur im Rahmen einer sogenannten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme erfolgen. Ein Kooperationsmodell bietet die Möglichkeit, dass die Eigentümer durch die Sparkasse einen deutlich höheren als den gutachterlich festgestellten Preis für ihre Grundstücke erhalten und somit ein Großteil der Enteignungen vermieden werden kann.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für den Start des Wettbewerbs war die Reduzierung des Defizits der Entwicklungsmaßnahme, das zuletzt bei 56 Mio. € lag. Die Verwaltung hat in den vergangenen eineinhalb Jahren viele Optimierungen an den Planungen des neuen Stadtteils unternommen, um das Defizit weiter zu drücken. Mit den aktuellen Planungsüberarbeitungen kann das Bürgermeisteramt eine ausgeglichene Finanzierung vorlegen. Bei den Vorschlägen geht es unter anderem um die Anpassung der schulischen Infrastruktur. Die in Zukunft über den errechneten Bedarf hinaus entstehenden Kapazitäten an zusätzlichem Schulraum für die Sekundarstufen-1- Schulen werden im gesamten Stadtgebiet verteilt. Dadurch können die entwicklungsbedingten Kosten stark reduziert werden. Hinzu kommen Optimierungen beim Straßenbau, der Verlegung der Hochspannungsleitungen und der Absenkung der baulichen Risikozuschläge.

„Insgesamt rechnet das Bürgermeisteramt durch die Optimierungen mit einem verbleibenden Defizit in einer Spanne von -6,5 Mio. € bis zu +3 Mio. €“, so Projektleiterin Annette Schubert zu den oben aufgeführten Positionen.

Baubürgermeister Martin Haag verweist darauf, dass die Verwaltung in den letzten vier Jahren alle wichtigen Voraussetzungen zum Beschluss der Entwicklungsmaßname und damit zur Realisierung des Neuen Stadtteils nachgewiesen hat. „Ziel des Bürgermeisteramtes ist es, so schnell wie möglich in die Phase der baulichen Umsetzung zu kommen, um den dringenden Bedarf an Wohnraum zu stillen.“

Das Kooperationsmodell, die Vorschläge zur Einsparung und die Ausführung des Wettbewerbs werden dem Gemeinderat am 4. April 2017 zur Abstimmung vorgelegt.
 
 

 
Freiburg: Siebter Urbos eingetroffen
In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar ist das siebte Stadtbahnfahrzeug vom Typ Urbos 100 nach mehrtägiger Reise im Betriebshof der Freiburger Verkehrs AG (VAG) eingetroffen. Es wird voraussichtlich zwei bis vier Wochen dauern, bis Wagen 307 erstmals in den Fahrgastbetrieb gehen kann. In den kommenden Monaten werden die noch ausstehenden fünf weiteren Fahrzeuge folgen.

Im Jahre 2013 war nach europaweiter Ausschreibung der Vertrag zwischen der VAG und dem spanischen Hersteller „Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles“ (CAF) über den Kauf von 12 Stadtbahnfahrzeugen unterzeichnet worden. Dieser sah vor, dass die ersten sechs Stadtbahnwagen im Laufe des Jahres 2015 und sechs weitere im Jahr 2017 ausgeliefert werden. Die neuen Fahrzeuge werden wegen anstehender Netzerweiterungen und zur Modernisierung des Fahrzeugparks benötigt.

Die sechs neuen Fahrzeuge erhalten die Betriebsnummern 307 bis 312.
 
 

 
Methode Jens Spahn: Probleme ansprechen, Lösungen blockieren
LSVD-Forderungen zur Bekämpfung von homophober Gewalt stießen auf taube Ohren

In einem Interview mit der Welt beklagt der CDU-Politiker Jens Spahn, dass der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Gewalt gegen Lesben und Schwule nicht laut genug kritisieren würde. Dazu erklärt Stefanie Schmidt, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt es, dass endlich auch mal ein CDU-Politiker Homophobie und Gewalt gegen Lesben und Schwule deutlich kritisiert. Leider bleibt es jedoch nur bei bloßer, undifferenzierter Kritik. Lösungen werden von Jens Spahn nicht angeboten, oder gar von seiner Partei, der CDU, regelmäßig blockiert.

So ist es in diesem Zusammenhang skandalös, dass die Bundesregierung 2015 eine Reform des Hasskriminalitätsgesetzes verabschiedet hat, in der Homophobie im Gesetz als Motiv noch nicht mal genannt werden durfte. Das hatten wir mehrmals eingefordert, stießen aber auf taube Ohren. Auch bei Jens Spahn. Dass dieser sich als Teil der Bundesregierung beim Innenminister de Mazière oder beim Justizminister Maas dafür stark gemacht hätte, haben wir nicht mitbekommen.

Eine zentrale Forderung des LSVD war und ist ein Bund-Länder-Programm gegen homo- und transphobe Gewalt sowie die Förderung und Aufstockung von Präventions- und Anti-Gewaltprojekten Es gibt in Deutschland keine wissenschaftlichen Erhebungen über ihr Ausmaß, ihre Erscheinungsformen und Motive. Diese wären jedoch Grundlage für zielgruppenspezifische und genaue Konzeptionen zur Gewaltprävention. Dafür sollte sich auch Jens Spahn stark machen.

Zudem haben wir auch immer wieder betont, dass sämtliche Programme zur Integration sowie Materialien zum Spracherwerb auch darauf auszurichten sind, dass sie für Demokratie, Vielfalt und individuelle Freiheitsrechte einschließlich des Respekts für Lesben, Schwule, bisexuelle und trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) werben. Die Rechte und die Situation von LSBTI müssen verpflichtendes Thema in den Integrationskursen sein und dort angemessen breit thematisiert werden. Auch dort ist politisch nicht viel geschehen.

Seit vielen Jahren fordert der LSVD auch Bildungs- und Aktionspläne gegen Homophobie sowie die rechtliche Gleichstellung LSBTI. Solange auch der Staat diese als Staatsbürger*innen zweiter Klasse behandelt, werden homo- und transphobe Einstellungen legitimiert. Dass es an all diesen Sachen fehlt, daran sind nicht Geflüchtete, Einwanderer*innen oder Muslim*innen schuld. Das liegt in der Verantwortung der Bundesregierung.

Wer mit den Themen Homo- und Transphobie Ängste vor Flüchtlingen oder Muslim*innen schürt, gleichzeitig aber Lösungen und die volle rechtliche Gleichstellung blockiert oder gegen eine Pädagogik der Vielfalt kämpft, handelt scheinheilig. Der LSVD verwahrt sich entschieden gegen eine solche Instrumentalisierung der Themen Homo- und Transphobie."

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Mit Ihrer Spende und / oder Mitgliedschaft können Sie uns und unsere Arbeit für "Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt" unterstützen. Vielen Dank.
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Freiburg: Wohnungsnotfallhilfe
Ab Ende März kommen bis zu 30 Obdachlose in der Stadthalle unter

Der Nord- und der Ostflügel der Stadthalle am Alten Messplatz wird von Ende März an als Übernachtungsstätte für bis zu 30 wohnungslose Menschen genutzt. Diese Lösung war nötig geworden, weil die übergangsweise Nutzung der Räume im ehemaligen ADAC-Gebäude (Haslacher Straße 199) am 27. März endet, die Notübernachtung in der OASE (Haslacher Straße 11) aber weiterhin dringend entlastet werden muss.

Eine Landesstudie über Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg hatte kürzlich auch für Freiburg erstmals statistische Zahlen zur Anzahl obdachloser Personen vorgelegt. Demnach haben zum Stichtag 1. Oktober 2014 etwa 822 Wohnungslose in Freiburg gelebt. Seither ist diese Zahl wegen verschiedener Entwicklungen nachweislich gestiegen.

Das Amt für Soziales und Senioren (ASS) führt eine Liste zur Bedarfsplanung in der Wohnungsnotfallhilfe und schreibt sie monatlich fort. Laut dieser Planungsliste sind in diesem März insgesamt 433 Plätze belegt: 64 in der OASE, 195 in Wohnheimen der Wohnungslosenhilfe und 174 an verschiedenen Standorten der Wohnungssicherung. Bedarf besteht heute aber nach 176 weiteren Plätzen.

Die OASE ist als Notübernachtung für 40 Personen ausgelegt, in den vergangenen Wochen war sie aber mit bis zu 70 Personen (über)belegt. Da sich dieser Arbeitsbereich sehr dynamisch entwickelt, entsteht oftmals kurzfristig Handlungsbedarf. Daher hatte das ASS im Januar bis zu 14 Personen zusätzlich in der Haslacher Straße 199 (ehem. ADAC-Gebäude) untergebracht, um einen provisorischen Erfrierungsschutz zu gewährleisten. Von Anfang an war klar, dass dieser Standort aber bis zum 27. März zu räumen ist.

Nun war dringend eine Anschlusslösung nötig. Die bietet die Stadthalle ab Ende März für bis zu 30 Personen. Die Nutzung ihres Nord- und Ostflügels ist mit geringen Umbaukosten in Höhe von maximal 15.000 Euro möglich. Nötig ist zum Beispiel der Einbau rettungsrelevanter Türen, die nur einseitig zu öffnen sind und den Zutritt in den Haupttrakt der Halle verwehren. Die Stadthalle soll demnach jede Nacht von 20 bis 9 Uhr betrieben werden. Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr vor Ort. Außerhalb dieser Zeiten können sich Obdachlose in der OASE aufhalten, duschen und essen.

Um die Platzzahlen in der Wohnungsnotfallhilfe der Entwicklung anzupassen, sollen in Freiburg in den nächsten 12 Monaten weitere Standorte für die Versorgung wohnungsloser Menschen hinzukommen. Darüber wird die Stadtverwaltung frühzeitig informieren, sobald die notwendigen Voraussetzungen vorliegen.
 
 

 
Sicherheitssoftware: Auch Gratisprogramme bieten guten Schutz
Schutz vor Attacken aus dem Internet – das soll Sicherheitssoftware leisten. Im Test von 18 Antivirenprogrammen schützen 12 von 18 Programmen gut. Die Gratissoftware von zwei Anbietern kann mit der kostenpflichtigen Konkurrenz mithalten. Keiner schnappt alle, doch der Testsieger erwischte die meisten Schädlinge und ist mit 23 Euro günstig zu haben.

Viele Windowsnutzer sind verunsichert: Manche Experten raten, lediglich auf das in Windows integrierte Schutzprogramm Defender zu vertrauen, andere empfehlen ein separates Sicherheitsprogramm. Im Test ist der Defender das Schlusslicht – er schützt nur mittelmäßig. Nutzer sollten sich zusätzlich eine gute Antivirensoftware besorgen.

Im Test kamen unter anderem mehr als 14.000 Schädlinge wie Viren, Würmer und Trojaner zum Einsatz. Keines der Programme bietet hundertprozentigen Schutz, da sich ständig neue Schadsoftware im Umlauf befindet. Die Herausforderung besteht darin, dass die Softwareprogramme mit den beiden Hauptkomponenten Wächter und Scanner ständig auf dem aktuellen Stand sein müssen. Norton gelingt dieser Balanceakt derzeit am besten: Es stoppte die Mehrzahl der eindringenden Schädlinge und konnte alle Erpresserprogramme bis auf eines in ihre Schranken verweisen.

Im Vergleich zu früheren Tests zeigt sich, dass die meisten Pakete einen Sprung nach vorne gemacht haben, einen besseren Schutz liefern und zudem die Rechner nicht mehr so stark verlangsamen.

Der ausführliche Test Sicherheitssoftware erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 23.02.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/internetsicherheit abrufbar.
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DVB-T2-Außenantennen: Guten Empfang schon ab 40 Euro
Ende März 2017 startet die nächste Ära des Antennenfernsehens. Wer dabei sein will, braucht neben einem für DVB-T2 HD gerüsteten Fernseher oder Empfänger eine gute Antenne. Bei schlechtem Empfang empfiehlt sich statt einer Zimmerantenne eine Außen- oder sogar Dachantenne. Für die März-Ausgabe der Zeitschrift test hat sich die Stiftung Warentest zwölf DVB-T2-Außenantennen zu Preisen von 26 bis 99 Euro genauer angesehen.

Außenantennen empfangen die TV-Signale ohne weiteren Verlust durch Hindernisse wie Wände oder Fenster. Doch nicht alle Antennen im Test nutzen diesen Vorteil aus. Zwei liefern nur mangelhaften Empfang.

Einer Antenne macht die Witterung zu schaffen, die Muttern waren so festgerostet, dass sie von Hand nicht mehr lösbar waren.

Vor dem Start ins TV-Vergnügen sind handwerkliche Fähigkeiten gefragt. Laien sind aber in der Lage Antennenkabel mit passenden Steckern zu komplettieren und die Antenne an leicht zugänglichen Orten wie dem Balkongeländer zu montieren.

Das umfangreiche DVB-T2-Special der Stiftung Warentest mit allen Tipps und Testergebnissen findet sich unter www.test.de/dvbt2. Der ausführliche Test zu DVB-T2 Außenantennen erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 23.02.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/dvbt2-antennen abrufbar.
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