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Verschiedenes

 
Freiburger Herbstmess‘ vom 18. bis 28. Oktober 2019
Vom 18. bis 28. Oktober 2019 ist das Freiburger MessegelĂ€nde wieder voll von bunten Lichtern und dem Geruch gebrannter Mandeln: Die Herbstmess' bringt fĂŒr 11 Tage Spaß und Adrenalin nach Freiburg. Dieses Jahr sorgen rund 121 Schausteller und Marktkaufleute fĂŒr ein abwechslungsreiches Angebot. Außerdem gibt es wieder exklusiv Karten fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒck im Riesenrad am Sonntag, 20. Oktober zu gewinnen.

Am Eröffnungsabend, 18. Oktober beginnt die Herbstmess' ab 17:00 Uhr mit einer halben Stunde voller Freifahrten, um 19:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung mit dem Fassanstich statt und gegen 22:30 Uhr erhellt das große Eröffnungsfeuerwerk den Himmel. Wer es nostalgisch mag, kann wieder sonntags ab 14:00 Uhr kostenfrei mit der OldtimerStraßenbahn vom Bertoldsbrunnen zur Freiburger Mess‘ fahren.

Ein Highlight bei den FahrgeschĂ€ften der diesjĂ€hrigen Herbstmesse ist die 52 Meter lange „Super Rutsche“. Auch Kettenkarussel-Fans kommen auf ihre Kosten: Mit einer Höhe von 60 Metern bietet das Kettenkarussel „Around the World“ einen tollen Blick ĂŒber das MessegelĂ€nde. Die Freiburger Herbstmess‘ lĂ€dt außerdem wieder am 20. Oktober um 10:00 Uhr 100 Personen zu einem exklusiven FrĂŒhstĂŒck im Riesenrad ein. Ab dem 10. Oktober kann man sich ĂŒber die FacebookSeite der Herbstmess‘ fĂŒr dieses besondere Event bewerben, die Karten werden im Zweierpack verlost.

Mitten im bunten Treiben der Mess‘ gelegen, lĂ€dt der Warenmarkt zum Durchstöbern ein. Mit 30 Marktkaufleuten bietet dieser ein vielseitiges Angebot an Kleidung, Schmuck, Haushaltswaren und vielem mehr. Bunte GewĂŒrze fĂŒr abwechslungsreiche Speisen oder hochwertige Lederwaren wie GĂŒrtel und Taschen finden Besucherinnen und Besucher der Herbstmess‘ ebenfalls auf dem Warenmarkt.

FĂŒr das leibliche Wohl ist dabei bestens gesorgt: Die Auswahl auf der Herbstmess‘ reicht vom traditionellen Imbiss mit Gegrilltem und Gebratenem ĂŒber Pizza bis zu mexikanischen, asiatischen und ungarischen SpezialitĂ€ten. Bei den SĂŒĂŸwaren werden den Besucherinnen und Besuchern Minidonuts, Softeis, Zuckerwatte sowie schokokandierte FrĂŒchte geboten. Nicht zu vergessen sind natĂŒrlich die klassischen Lebkuchenherzen, Magenbrot und gebrannte Mandeln.

Auch die beliebten Aktionstage finden wieder statt: Am 22. Oktober ist Kinder- und Familientag, bei dem alle Fahr- und BelustigungsgeschĂ€fte halbe Fahrpreise anbieten. Am 23. Oktober ist Studententag. Alle Besitzer eines gĂŒltigen Studentenausweises kommen an diesem Tag durch viele Rabatte auf ihre Kosten.

Der SchnĂ€ppchen- und Aktionstag findet am 24. Oktober statt und bietet den ganzen Tag ĂŒber verschiedene Angebote und Aktionen, bei denen auch Aktionslose verteilt werden. Bei der großen Verlosung um 21:00 Uhr am Riesenrad können die Besucherinnen und Besucher mit etwas GlĂŒck unter anderem zwei Reisegutscheine vom ADAC im Wert von je 250,00 Euro und einen Flachbildfernseher gewinnen.

Am 25. Oktober findet der Oma-Opa-Enkel-Tag statt. Auf die ersten 100 Enkel, die mit ihren Großeltern zum Riesenrad kommen, wartet eine bunte ÜberraschungstĂŒte mit Freifahrten. Am selben Tag findet auch der Seniorennachmittag um 14 Uhr in „Kurzes“ Festzelt statt, der von der FWTM gemeinsam mit dem SeniorenbĂŒro der Stadt Freiburg geplant und vorbereitet wird. Die ersten 100 Senioren erhalten zu den bekannten GetrĂ€nke- und Verzehrgutscheinen zusĂ€tzlich ein StĂŒck Kuchen und eine Tasse Kaffee kostenfrei. Ein tolles Unterhaltungsprogramm zum Mitsingen und Mittanzen sorgt ĂŒber den ganzen Nachmittag fĂŒr gute Stimmung. Die Senioren, die am besten beim kniffligen Quiz abschneiden, dĂŒrfen sich ĂŒber hochwertige Sachpreise freuen, wie zum Beispiel Eintrittskarten fĂŒr das VarietĂ© am Seepark oder den Circolo Weihnachtscircus, Gutscheine fĂŒr das Schlossbergrestaurant Dattler, Freikarten fĂŒr die Schauinslandbahn und vieles mehr.

Als Highlight am Ende der Veranstaltung erhellt das große Abschlussfeuerwerk am Montag, 28. Oktober gegen 22:30 Uhr mit bunten Lichtern den Himmel ĂŒber dem MessegelĂ€nde.
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Vollzugsdienst wird verstÀrkt die Dreisam kontrollieren
Glasscherben und achtlos zurĂŒckgelassener Abfall liegen vermehrt im Naherholungsgebiet - Beschwerden auch von freilaufenden Hunden sowie deren Hinterlassenschaften

Der Vollzugsdienst (VD) wird verstĂ€rkt die Dreisam kontrollieren. Nachdem der VD im Juli verstĂ€rkt KinderspielplĂ€tze kontrolliert hatte, findet auf vielfachen Wunsch von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eine Schwerpunktwoche von Montag, 30. September bis Sonntag, 6. Oktober, an der Dreisam statt.

An diesem Fluss treffen sich viele Menschen unterschiedlichen Alters, um dort zu entspannen, zu baden oder auch zu grillen. Viele Freiburgerinnen und Freiburger, aber auch etliche Besucherinnen und Besucher erfreuen sich entlang der Dreisam von Lehen bis nach Ebnet an der Erholungsmöglichkeit in der Natur.

Leider erreichen das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AföO) unter anderem auch immer wieder Beschwerden ĂŒber die zunehmende VermĂŒllung, besonders durch Glasscherben oder durch achtlos zurĂŒckgelassenen Abfall. Gerade Kinder können sich beispielsweise durch die hinterlassenen Glasscherben, die man sogar im Wasser findet, verletzen.

Zudem wurden dem AföO auch gefĂ€hrliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden gemeldet. Hunde mĂŒssen aber angeleint werden. Das Anleinen verhindert, dass sie ihr GeschĂ€ft nicht unbemerkt verrichten und ihre Besitzerinnen und Besitzer die Hinterlassenschaften dann nicht beseitigen können. Unter anderem will der VD direkt Hundehalterinnen und -halter wegen der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ansprechen, um langfristig zu verhindern, dass vor allem spielende Kinder mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner in Kontakt geraten und hierdurch gegebenenfalls erkranken können.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich bei Hinweisen beim VD telefonisch unter der 201-4923 melden.
 
 

 
Kinderschutz bei Spiele-AppsNaziparolen und Pornografie in Handyspielen
Keines der 14 geprĂŒften Handyspiele fĂŒr Kinder kann die Stiftung Warentest empfehlen. 13 stuft sie sogar als inakzeptabel ein. Die Tester stießen auf Verweise auf Pornoseiten, Mitspieler mit rechtsextremen Pseudonymen wie „SiegHeil“ und ein Spiel, in dem „böse Juden“ getötet werden sollen. Viele Apps verleiten auch zu teuren In-App-KĂ€ufen, denn nur wer zahlt, kommt schnell voran. Die Untersuchung zum Kinderschutz in Spiele-Apps fĂŒhrten die Tester gemeinsam mit Jugendschutz.net durch, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und LĂ€ndern fĂŒr den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

Die untersuchten Spiele heißen Minecraft, Clash of Clans, Brawl Stars oder Fortnite. GeprĂŒft wurde aus der Perspektive 10-jĂ€hriger Kinder. Die Ergebnisse sind alarmierend. 13 bieten inakzeptablen Kinderschutz, das am wenigsten schlimme, PokĂ©mon Go, stufen die Tester als bedenklich ein. In einer App fĂŒr 6-jĂ€hrige gab es Werbung fĂŒr ein Spiel, in dem unablĂ€ssig Menschen erschossen werden, in anderen Apps fanden sich Naziparolen und Verweise auf Pornoseiten.

In vielen Apps gibt es Anreize zu teuren In-App-KĂ€ufen etwa fĂŒr Rohstoffe oder KostĂŒme fĂŒr Spielfiguren, teilweise werden Nutzer direkt oder indirekt zum Kauf aufgefordert. Bei Angry Birds 2 können Spieler mit einem Kauf rund 110 Euro fĂŒr virtuelle Edelsteine verplempern. Oft sind die Kosten sehr intransparent. Darauf beruht das GeschĂ€ftsmodell, wenn die App selbst gratis ist.

Die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen der meisten Apps enthalten unzulĂ€ssige Klauseln und lassen sich etwa bestĂ€tigen, dass man einer Überwachung zustimmt und keine PrivatsphĂ€re erwartet. Keine einzige DatenschutzerklĂ€rung erfĂŒllt die gesetzliche Forderung, die Hinweise und Informationen zum Datenschutz in einer einfachen und fĂŒr Kinder verstĂ€ndlichen Sprache zu geben.

Wie Kinder geschĂŒtzt werden können und wie man In-App-KĂ€ufe verhindert, wird in sieben Tipps fĂŒr Eltern aufgelistet. Die Untersuchung Kinderschutz in Spiele-Apps ist kostenfrei online unter www.test.de/spieleapps abrufbar und findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.
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Leih-E-Tretroller VOI geht in Karlsruhe an den Start
Vereinbarung zwischen Stadt und E-Roller-Anbieter ĂŒber Regeln fĂŒr den Scooterverleih in Karlsruhe

In Karlsruhe geht am 20.September 2019 mit dem schwedischen E-Tretroller-Sharing-Dienst VOI der erste Anbieter von Leih-E-Rollern an den Start. Mit einem LOI (Letter of Intent) einigten sich Stadt und VOI auf die Regeln fĂŒr den Scooterverleih in Karlsruhe. Dabei geht es insbesondere um das Thema Nachhaltigkeit, die Verkehrssicherheit, Parkverbotszonen und die Anzahl der E-Tretroller im Kernbereich der Stadt.

"Unser Ziel ist, mit dieser Vereinbarung ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum zu ermöglichen", betont BaubĂŒrgermeister Fluhrer. E-Roller können eine sinnvolle ErgĂ€nzung einer nachhaltigen, urbanen MobilitĂ€tskette sein, so Fluhrer: "Wie bei allen Verkehrsmitteln gilt dabei, dass sich Nutzerinnen und Nutzer an die Regeln halten mĂŒssen." Einig ist er sich dabei mit Claus Unterkircher, General Manger fĂŒr die DACH-Region von VOI: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe den Grundstein fĂŒr eine moderne umweltfreundliche MobilitĂ€t zu legen und dabei zu helfen, die StĂ€dte von morgen zu gestalten“, betont Claus Unterkircher. Karlsruhe sei fĂŒr VOI ein interessanter Markt, weil hier viel Wert auf einen guten MobilitĂ€ts-Mix mit Fokus auf dem Umweltverbunds gelegt wird .

Neben VOI haben in den letzten Wochen weitere E-Scooter-Verleiher mit der Stadt Karlsruhe Kontakt aufgenommen. Sollten diese ebenfalls in Karlsruhe aktiv werden, strebt die Stadt auch hier an, sich vorab auf entsprechende ModalitĂ€ten zu einigen und möglichst einen LOI abzuschließen. Die Karlsruher "E-Roller-Spielregeln" hat die Stadt fĂŒr interessierte Unternehmen in einem Merkblatt zusammengefasst, welches sie den E-Roller-Anbietern zur Information an die Hand gibt.
 
 

 
Karlsruhe: "Dach Gesucht!"-Kampagne zieht Bilanz
Trotz erfolgreicher Zimmervermittlungen bleibt die Wohnungssituation angespannt

Die Kampagne DACH GESUCHT! konnte auch in diesem Jahr die angespannte Wohnungssituation fĂŒr Studierende etwas entspannen. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Kampagnenstart gingen rund 500 Zimmer- und Wohnungsangebote beim Studierendenwerk Karlsruhe ein, die kostenlos an Studierende vermittelt werden. Die Initiatoren der Kampagne, das WissenschaftsbĂŒro der Stadt Karlsruhe und das Studierendenwerk Karlsruhe, zeigen sich mit dem Ergebnis der Kampagne zufrieden, appellieren aber auch weiterhin an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, freien Wohnraum bereitzustellen.

In diesem Jahr tourte die Wohnraumkampagne vom 2. bis 13. September mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil durch Karlsruhe. Auf Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz konnten Vermieterinnen und Vermieter mit Studierenden in Kontakt kommen. DarĂŒber hinaus gab es im Info-Bus tagesaktuelle Wohnungsangebote und nĂŒtzliche Tipps rund um die Wohnungssuche. Mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil sollten verstĂ€rkt potenzielle Vermieterinnen und Vermieter in den Karlsruher Stadtteilen erreicht werden.

Wohnraumsituation bleibt zum Semesterstart angespannt

"Wir sind sehr dankbar fĂŒr die zahlreichen Mietangebote, die wir ĂŒber das Internet und telefonisch bekommen haben", kommentiert Michael Postert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Studierendenwerks Karlsruhe. "Durch die PrĂ€senz auf den Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz haben wir wieder viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erreicht und konnten den wohnungssuchenden Studierenden eine Ă€hnliche Zahl an Zimmern und Wohnungen vermitteln wie im letzten Jahr", erlĂ€uterte er den Erfolg der Kampagne. Zusammen mit den rund 4.400 Wohnheimzimmern in Karlsruhe konnte man die große Nachfrage zwar nicht komplett auffangen, aber zumindest etwas lindern.

Ein Wohnheimneubau auf dem Campus Ost des KIT wird mit 256 PlĂ€tzen die Situation weiter entlasten. "Hierzu fand bereits im FrĂŒhjahr 2019 ein Architektenwettbewerb statt, die entsprechende Beauftragung wird voraussichtlich noch bis Jahresende erfolgen, danach beginnt die AusfĂŒhrungsplanung", erklĂ€rte Postert.

Stadt appelliert weiterhin an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger

"Es freut uns, dass mit der Kampagne zusĂ€tzlicher Wohnraum auf dem rar gesĂ€ten Markt erschlossen wurde. Viele Angebote kommen von Privatvermietenden, die erstmalig ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten wollen, oder auch fĂŒr den Übergang ihr GĂ€stezimmer fĂŒr die Erstsemester zur VerfĂŒgung stellen. Das ist ein positives Signal fĂŒr die Hilfsbereitschaft und offene Kultur in Karlsruhe und fĂŒr die Arbeit der Wohnraumkampagne", bilanziert Clas Meyer, Leiter des WissenschaftsbĂŒros der Stadt Karlsruhe. "Die großen Zahlen der kostenlosen Zimmervermittlungs-Hotline 6 90 91 92 sind weiterhin ein Appell an alle Karlsruherinnen und Karlsruher, diesem Problem gemeinsam zu begegnen und freien Wohnraum, seien es leerstehende Kinderzimmer, ungenutzte Arbeitszimmer oder Privatimmobilien, an Studierende und Auszubildende zur Vermietung anzubieten", so Meyer abschließend.
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Freiburg: GewerbeflÀchen Mangelware
IG Nord und Stadtplanungsdezernat stoßen Diskussion an
Expertinnen und Experten blicken ĂŒber den Tellerrand

Über 100 Mitglieder der Interessengemeinschaft Industriegebiet Nord (IG Nord) in Freiburg haben sich zusammen mit Vertretern der Immobilienbranche in der Stadt und der Verwaltung am vergangenen Donnerstag bei einem FachgesprĂ€ch zum Thema flĂ€chensparender Gewerbebau in Freiburg ausgetauscht. Als Fachreferentinnen konnten Ulrike Wolf vom Deutschen Institut fĂŒr Urbanistik (DIfU) in Berlin und Christiane MĂŒller vom PlanungsbĂŒro “Studio/Stadt/Region” in MĂŒnchen gewonnen werden. Zudem nahmen Freiburgs Wirtschaftsförderin Hanna Böhme (FWTM), ihr Heidelberger Kollege Marc Massoth, der Karlsruher Stadtplaner Philipp Krass und der Freiburger Immobilien-Experte Matthias Sasse (MSI-Gewerbe-Immobilien) an der Diskussion teil, in deren Verlauf klar wurde: Freiburg hat einen eklatanten Mangel an GewerbeflĂ€chen zu verzeichnen. Es gibt praktisch keine Entwicklungspotenziale mehr. Und: Die Debatte ĂŒber die Wohnsituation in der Stadt muss um die Diskussion ĂŒber die Zukunft Freiburgs als Gewerbestandort erweitert werden.

In ihrem Vortrag “Unternehmensstandorte flĂ€chensparend entwickeln” machte DIfU-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Ulrike Wolf dabei ĂŒberdeutlich, dass Freiburg mit seinen FlĂ€chenproblemen nicht alleine ist. Allerdings gewinne das Thema GewerbeflĂ€chen derzeit zunehmend an Brisanz, so Wolf. FlĂ€chenknappheit und die Konkurrenz zwischen Gewerbe- und WohnflĂ€chen brĂ€chten es mit sich, dass die StĂ€dte ihre Planungen neu ausrichten und zu einer eigenen Liegenschafts- und FlĂ€chenpolitik zurĂŒckkehren wĂŒrden. Nachverdichtung, flexible und nachhaltige Baukonzepte, die Verbindung von Ökologie und Ökonomie und vor allem das “Stapeln” von GewerbeflĂ€chen seien die Kernthemen, bei denen Unternehmen, Verwaltungen, VerbĂ€nde und Politik gemeinsam gefordert seien. Am Beispiel des Forschungsprojekts “Gewerbe & Stadt” verdeutlichte Stadtplanerin Christiane MĂŒller, worum es geht: “MĂŒnchen hat kaum FlĂ€chen, aber viel Entwicklungsdruck”, das Gewerbe sei dabei im “Kampf um FlĂ€chen” immer in einer schwĂ€cheren Position. Man mĂŒsse also eine Stadtentwicklung verfolgen, bei der “RĂ€ume und Funktionen” verdichtet und somit FlĂ€chen gespart werden können.

Auch in Freiburg gelte, dass die Konkurrenz um stĂ€dtische FlĂ€chen die Wirtschaftsförderung in den vergangenen Jahren “wahnsinnig beschĂ€ftigt” habe, so Hanna Böhme: Lediglich 2,1 Prozent der FlĂ€chen in der Stadt seien Gewerbeareale, in den vergangenen knapp 25 Jahren seien gerade einmal knapp 15 Hektar GewerbeflĂ€chen im Vergleich zu rund 200 Hektar WohnflĂ€che entwickelt worden und die aktuelle Reserve liege bei lediglich zwei Hektar.

Dabei gibt es dringenden Handlungsbedarf, zum Beispiel bei der Bereitstellung von FlĂ€chen fĂŒr Handwerksbetriebe im Stadtgebiet. Heidelberg macht es vor, wie Marc Massoth erlĂ€uterte: dort gehören “Handwerkerhöfe” zum Entwicklungskonzept fĂŒr die Innenentwicklung. Allerdings gibt es dort auch durch den Abzug der US-StreitkrĂ€fte Potenziale, die in Freiburg bei aller Vergleichbarkeit der beiden StĂ€dte fehlen. Der Trend, das Gewerbe zurĂŒck in die Stadt zu holen und mit anderen Infrastruktureinrichtungen wie KindertagesstĂ€tten in Verbindung zu bringen, statt auf der GrĂŒnen Wiese weiter zu expandieren, sei auch in Karlsruhe da, bestĂ€tigten Matthias Sasse und Philipp Krass. “Die verschiedenen Akteure wurden aber bisher zu wenig eingebunden.”

Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag bestĂ€tigte, dass es in Freiburg “Defizite” beim Thema GewerbeflĂ€chen gibt. “Wir brauchen daher den FlĂ€chennutzungsplan 2040. Das Thema Wohnen allein reicht nicht aus, wir mĂŒssen Gewerbe und Wohnen miteinander verbinden.” In vielerlei Hinsicht stehe die Stadt da noch am Anfang der Diskussion. Das sieht auch Hanna Böhme so: “Die Freiburger hadern zu sehr mit dem Thema Höhe”, so die FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, die damit auch die Sicht der Unternehmerseite bestĂ€tigte, so IG-Nord/IG-Haid Vorstand Christian Schulz: “Das Thema GewerbeflĂ€chen brennt uns Unternehmern auf den NĂ€geln, der Nachholbedarf ist riesig, und wir mĂŒssen zwingend endlich die Möglichkeit bekommen, mehr GewerbeflĂ€chen durch mehr GeschossflĂ€che zu generieren.” Dazu gehöre es auch, Quartiersgaragen fĂŒr mehr Parkraum zu schaffen, wie beispielsweise das Park-Chaos im Gewerbegebiet Haid belege. Die Stadt stehe unter Zugzwang, so Christian Schulz, zumal die Gemeinden im Umland der Ansiedlung von Gewerbe und der Bereitstellung der entsprechenden FlĂ€chen positiv gegenĂŒber stĂŒnden. “Es ist daher sehr gut, wenn die Verwaltung, die Unternehmen und die Akteure aus der Immobilienbranche hier endlich in den Dialog miteinander treten”, so Christian Schulz weiter. “Die Debatte um mehr Wohnraum in Freiburg muss endlich um das Thema GewerbeflĂ€chen erweitert werden!”

INFO: Die IG Nord wurde 1996 ins Leben gerufen und versteht ich seither als Sprachrohr und Informations- und Kommunikationsplattform fĂŒr ihre rund 150 Mitgliedsfirmen. Die IG Haid wurde 2011 durch den Unternehmer Christian Schulz nach dem Vorbild der IG Nord gegrĂŒndet. Beide wollen ihren Mitgliedern ein Forum bieten, in dem man sich nicht nur gegenseitig in einem möglichst ungezwungenen Rahmen austauschen kann, und sie vertreten die Interessen der Betriebe nach außen gegenĂŒber der Stadt und der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt wollen die IG Nord und die IG Haid auch umgekehrt Ansprechpartner fĂŒr die Öffentlichkeit im Austausch mit der Wirtschaft in Freiburg bieten. Infos ĂŒber eine Mitgliedschaft finden Sie online ...
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Gelingende Begegnungen
„FamiliencafĂ© bei Thomas“ und Thomaskindergarten feierten JubilĂ€um

Freiburg. „In den letzten Jahren sind Begegnungen, das Miteinander im Quartier und die Vernetzung deutlich gewachsen“. Das sagte Birgitt Marquard umgeben von rund hundert GĂ€sten, darunter viele Kinder. Sie feierten miteinander den zehnten Geburtstag des "FamiliencafĂ©s bei Thomas" und das 60-jĂ€hrige JubilĂ€um des Thomaskindergartens im Gemeindehaus in der Tullastraße. Marquard hatte mit anderen das CafĂ© als Begegnungs- und GesprĂ€chsort ins Leben gerufen. Immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat ist es geöffnet. Zum JubilĂ€um sang der Chor der Tulla-Schule unter der Leitung von Claudia Kunz und lieferte mehrere StĂ€ndchen. Ein international bestĂŒcktes Buffet wurde angeboten, im Freien gab es palĂ€stinensische KreistĂ€nze, ein Gospelchor sang in der Kirche und ein Film mit historischen Aufnahmen wurde gezeigt. Und natĂŒrlich gab es nette interkulturelle Begegnungen mit internationalem Flair und viele GesprĂ€che.
 
 

 
Kostenloses Training fĂŒr Eltern von Drei- bis ZehnjĂ€hrigen
Neuer Mittwochskurs ab 9. Oktober

Freiburg. Wie stĂ€rke ich das Selbstvertrauen meines Kindes? Wie setze ich klare Regeln? Und wie lĂ€sst sich Stress im Erziehungsalltag vermeiden? Fragen wie diese beantwortet das „EFFEKTTraining“, ein bundesweites Kursangebot fĂŒr Eltern von Kindern zwischen 3 und 10 Jahren. Am Mittwoch, 9. Oktober, startet ein neuer Kurs in der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Freiburg, Krozinger Straße 19b. Die insgesamt sechs Treffen finden mittwochs von 10 bis 12 Uhr statt. Die Teilnahme ist fĂŒr alle interessierten Eltern kostenfrei.

Das vom Bundesfamilienministerium geförderte Programm „EFFEKT“ steht fĂŒr „Entwicklungsförderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training“. Die UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg hat die Wirksamkeit wissenschaftlich bestĂ€tigt und bildet die Kursleiterinnen aus.

BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik freut sich, dass die kostenlose Teilnahme am Programm auch in Freiburg möglich ist: „In dem wissenschaftlich fundierten Training erhalten Eltern hilfreiche Tipps fĂŒr den Erziehungsalltag und können ihre Erfahrungen mit anderen Eltern austauschen.“ Kursleiterinnen sind die ausgebildeten EFFEKT-Trainerinnen Elisabeth Meyer-de Biasi und Elke Pompeuse-Unseld vom Verein Freiburger Sozialarbeit.

Anmeldung: Interessierte Eltern können sich ab sofort bei der Psychologischen Beratungsstelle fĂŒr Eltern, Kinder und Jugendliche unter Tel. 0761 / 201-8531 anmelden.
 
 



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