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Dienstag, 21. April 2026
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Verschiedenes

ZKM Karlsruhe: Medienkunst der Zukunft
Hallenbau ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (c) ARTIS / Ulli Deck
 
ZKM Karlsruhe: Medienkunst der Zukunft
Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) ist weltweit einzigartig. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 wird in den Hallen einer ehemaligen Munitionsfabrik experimentiert, programmiert, geforscht, gesammelt – und natürlich vermittelt. Als eine der weltweit führenden Institutionen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft versteht sich das ZKM als Denk- und Entwicklungsraum für das digitale Zeitalter. Interaktive Medienkunst und raumgreifende Installationen und Experimente mit Künstlicher Intelligenz machen die Zukunft für die Besucherinnen und Besucher greifbar. Ergänzt werden die Ausstellungen und virtuellen Formate um Konzerte und Symposien, die neue Perspektiven auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen eröffnen.
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Bauarbeiten in Hochdorf: Brücke über den Mühlbach voll gesperrt
Freiburg. Ab Montag, 27. April, wird die Fuß- und Radwegbrücke nördlich der Mühlmattenschule in Richtung der Straße Alte Ziegelei repariert. Zudem erhält die Brücke über den Mühlbach ein neues Geländer und einen neuen Belag. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 18. Mai. Währenddessen ist die Brücke voll gesperrt.

Die Umleitung führt über die Fußwegbrücke und die Straße „Fuchswinkel“ 100 Meter weiter östlich. Der Zugang zur Mühlmattenschule oder Kita Löwenzahn von der Straße „Riedmatten“ oder „Alte Ziegelei“ entlang des Mühlbachs ist während der Bauphase nicht möglich.

Die Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert. Die Stadt bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
 
 

 
Tunnel der B31 Ost in den Nächten vom 27.-30.04. abwechselnd voll gesperrt
Freiburg. Das Garten- und Tiefbauamt wartet, repariert und reinigt die Tunnel der B31 Ost. Zusätzlich setzen die Fachleute die Tunnelsteuerung instand. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt.

Die Sperrungen sind wie folgt geplant:
• von Montag, 27. April, auf Dienstag, 28. April: stadtauswärts
• von Dienstag, 28. April, auf Mittwoch, 29. April: stadtauswärts
• von Mittwoch, 29. April, auf Donnerstag, 30. April: stadteinwärts

Zeitgleich laufen Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn der B31 zwischen der Einmündung Talstraße und Nägeleseestraße.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.
 
 

Festspielhaus Baden-Baden: Extravagante Klang-Kulisse
Saal des Festspielhauses (c) Festspielhaus Baden-Baden / Chr. Grund
 
Festspielhaus Baden-Baden: Extravagante Klang-Kulisse
Im Festspielhaus Baden-Baden, dem größten Opern- und Konzerthaus Deutschlands, geben sich internationale Stars und renommierte Orchester die Klinke in die Hand. Die besondere Spielstätte beeindruckt aber nicht nur mit 2.500 Plätzen und einer exzellenten Akustik, sondern auch mit ihrem historischen Charme: Ein ehemaliger Bahnhofsbau im neoklassizistischen Stil bildet das prachtvolle Entree. Architektur, Musik und Kulinarik verschmelzen hier zu einem Erlebnis der Extraklasse. Wo es früher Fahrkarten zu kaufen gab, gibt es heute Tickets für die große Bühne und das Zuschauerhaus steht auf dem ehemaligen Gleiskörper. Für das leibliche Wohl wird im Festspielhaus-Restaurant gesorgt. Inspiriert von Harald Wohlfahrt, kommt im „AIDA“ unter Stuck und Kristalllüster feine Küche auf den Tisch.
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EIN TURM, DREI LEBEN
Stuttgarter Fernsehturm (c) TMBW / Gregor Lengler
 
EIN TURM, DREI LEBEN
Heimatsymbol, Kompassnadel, Arbeitsplatz: Zum 70-jährigen Jubiläum erzählen drei Menschen, was ihnen der Stuttgarter Fernsehturm bedeutet

An klaren Tagen sieht man ihn schon von Weitem – den schlanken, silbernen Zeigefinger, der sich über die Baumwipfel von Degerloch erhebt: den Stuttgarter Fernsehturm. Er thront seit 70 Jahren über der Stadt und ist doch mehr als nur ein Wahrzeichen. Oben steht Desiree Sanchez und schaut auf ihre Stadt. „Das ist mein Lieblingsblick“, sagt sie leise, fast andächtig.

Seit zehn Jahren arbeitet sie als Kassiererin am SWR-Fernsehturm Stuttgart, fährt Gäste im Aufzug auf die Plattform, gibt Tipps, plaudert und verbreitet gute Laune. Sie kommt aus der Dominikanischen Republik und lebt schon so lange in Stuttgart, dass sie von sich selbst als Halbschwäbin spricht. Die Landeshauptstadt mochte sie sofort, wegen ihres internationalen Flairs und des riesigen Kulturangebots. Aber der Turm, erinnert sie sich, der war ihr allererster richtiger Sehnsuchtsort in Deutschland. „1994 stand ich zum ersten Mal auf der Plattform. Es war Sommer. Ich hatte einen weißen Rock an, der Wind hat ihn hochgeweht, ich habe gelacht und geweint vor Glück. Da wusste ich: Hier will ich bleiben.“

Heute lädt sie ihre Enkelkinder zum Kakao im Turm-Restaurant Leonhardts ein, zeigt ihnen die Stadt – und liest mit ihnen das Buch über den Fernsehturm. Da sind tolle Bilder und spannende Fakten über den Fernsehturm drin, findet sie. Und manchmal bleibt sie auch nach Feierabend oben, wenn Yoga-Matten ausgerollt werden oder ein Gin-Tasting beginnt. Der Turm ist längst nicht mehr nur Aussichtspunkt, sondern auch Erlebnisort.

Der Fernsehturm als Zuschauer

Nur wenige Meter entfernt sitzt Julian Leist allein auf den leeren Rängen und schaut auf das Fußballfeld. Direkt über dem Gazi-Stadion auf der Waldau erhebt sich die schlanke Silhouette des Fernsehturms. Der ehemalige Fußballprofi ist mittlerweile Übergangskoordinator bei den Stuttgarter Kickers. Er kennt diesen Ort seit Jugendtagen, hat hier viele Spiele absolviert – aber heute, ohne Publikum, ohne Mitspieler, spürt er die Geschichte des Stadions noch intensiver.

Leist steht auf, joggt an der Seitenlinie entlang, bleibt auf Höhe der Mittellinie stehen und schaut nach oben. „Bei jedem Training und Spiel schaue ich mindestens einmal zum Turm“, sagt er. „Der gehört einfach dazu.“ Der Fernsehturm ist für ihn mehr als ein architektonisches Wahrzeichen. Er ist emotionaler Fixpunkt im sportlichen Alltag, Orientierung, Heimatsymbol. „Wenn ich im Flugzeug sitze und den Turm sehe, weiß ich: Ich bin daheim.“

Vom Fernsehturm bis hinunter in die quirlige City sind es etwa 15 Minuten mit dem Auto oder der Stadtbahn. Und Stuttgart ist nicht nur eine weltoffene Landeshauptstadt, sondern auch Architektur-, Auto- und Kulturmetropole – mit der Weißenhofsiedlung, dem Neubau von Stadtbibliothek und Kunstmuseum, Mercedes-Benz- und Porsche-Museum sowie der renommierten Oper und dem Ballett. Wer Stuttgart per Rundfahrt kennenlernen möchte, nutzt die Hop-on-Hop- off-Linien der Stuttgart-City-Tour. Abends geht’s dann zum Marienplatz.

In einer Seitenstraße mixt Reiner Bocka dort Cocktails in seinem Café Galão. Die Fenster sind offen, die Sitzplätze fast alle belegt. Musik flirrt durch den Raum, Gläser klirren und die Band baut ihre Instrumente auf der Bühne auf. Seit 16 Jahren betreibt Bocka das Galão – einen Ort für Livemusik, für Begegnung und für improvisiertes Miteinander.

Ein Symbol für Weitblick und Vielfalt

Wenn Reiner zwischendurch rausgeht, um frische Luft zu schnappen, spaziert er gerne zum Marienplatz und hebt den Blick – nach oben, zum Fernsehturm. Sobald es warm wird, verwandelt sich der Platz hier unten zum Treffpunkt des Viertels. Wenn dann im Juli das Marienplatzfest beginnt, das Bocka selbst mitorganisiert, wird das Viertel zur Festivallocation mit Bands, Food-Ständen und Tanzflächen. Er schaut gerne auch hinter die schönen Fassaden: „Für mich ist der Fernsehturm auch eine Mahnung, dass Kommunikation in der Begegnung stattfindet – auf Augenhöhe. Botschaften zu senden, ist ein Leichtes. Aber sie so zu senden, dass sie ankommen, darauf kommt es an.“ Der Turm ist für ihn das Wahrzeichen für ein Stuttgart, das Stellung bezieht für ein vielfältiges, verbindendes und weitblickendes Miteinander. Und manchmal, wenn abends die Sonne untergeht und der Platz zum Hangout-Spot wird, denkt er: Der Turm sieht vielleicht alles. Aber der Marienplatz fühlt es.

zum Bild oben:
217 Meter ragt der Fernsehturm in den Himmel. Die Aussichtsplattform liegt auf 150 Metern
(c) TMBW / Gregor Lengler
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Bronzetafel erinnert künftig an Förderung für den Scheinfelder Torturm
Scheinfeld: Torturm (c) Verwaltungsgemeinschaft / Scheinfeld
 
Bronzetafel erinnert künftig an Förderung für den Scheinfelder Torturm
Plakette wird am 24. April 2026 von DSD-Ortskuratorin an Bürgermeister überreicht

Am Torturm in Scheinfeld wird künftig eine Bronzetafel zeigen, dass es für die Restaurierung des städtischen Wahrzeichens Unterstützung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) gegeben hat. Die Instandsetzung des Daches konnte dank der zahlreichen privaten Förderer und der Lotterie GlücksSpirale mit 30.000 Euro gefördert werden.

Die Bronzetafel wird am Freitag, den 24. April 2026, um 15.00 Uhr von Elisabeth Balk vom DSD-Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister an Bürgermeister Claus Seifert übergeben, um anschließend an der Fassade des Torturms an-gebracht zu werden. Zu lesen sein wird auf der bronzenen Plakette: „Gefördert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“.

Der Torturm gilt als Wahrzeichen der Stadt Scheinfeld und prägt das Stadtbild bis heute. Aufgrund seiner exponierten Lage am oberen Ende der Altstadt unmittelbar an der Staatsstraße kommt dem Bauwerk eine besondere städtebauliche Bedeutung zu. Mit der angebrachten Bronzetafel wird dauerhaft sichtbar gemacht, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Erhaltung dieses bedeutenden Denkmals beigetragen hat.

Zum Objekt
Der Obere Torturm ist Teil der ehemaligen bruchsteinernen Stadtbefestigung Scheinfelds und wurde vermutlich nach 1415 errichtet. Er ist ein gut erhaltenes und markantes Beispiel für ein im Kern spätmittelalterliches Gebäude, wie es für historische Kleinstädte in der Region typisch ist.

Weithin sichtbar markiert der Turm den Übergang von der Altstadt zur im 17. Jahrhundert angelegten Schwarzenberger Straße, deren Achse auf die West-front des Schlosses Schwarzenberg ausgerichtet ist. Der Torturm ist damit, über seine Funktion als Befestigung hinaus, ein wichtiger Bestandteil der repräsentativen Verbindung von Stadt und Schloss.

Der Turm erhebt sich über einem quadratischen Grundriss und ist etwa 23 Meter hoch. Charakteristisch sind die leicht spitzbogige Durchfahrt, durch die die Hauptstraße führt, das niedrige Fachwerkobergeschoss sowie das zeltförmige Dach mit Laterne, einem kleinen pavillonartigen, offenem Aufsatz mit darin befindlichen Glocken.

Die Turmfassaden stehen an drei Seiten frei, lediglich im Süden schließt ein Nachbargebäude an. Das Fachwerkgeschoss wurde 1605/1606 umgebaut. Eine schmale Treppe führt in den Innenbereich oberhalb der Durchfahrt. Die Deckenebenen bestehen aus einfach verbretterten Holzbalkendecken. Bei der Restaurierung konnten auf zwei Fachwerkwänden partielle figürliche Wandmalereien aus der Barockzeit freigelegt werden, die einen Mann, eine Frau und ein junges Mädchen zeigen.

Der Torturm gehört zu den über 680 Objekten, die die DSD dank ihrer Förderer, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
 
 

 
Tigermückensaison startet – jetzt ist Eigenverantwortung gefragt
Sie vermiest uns nicht nur laue Abende auf dem Balkon, sondern auch das Frühstück im Freien oder das Mittagsschläfchen unter den Bäumen in der Hängematte: Die Asiatische Tigermücke ist, anders als ihre altbekannten Verwandten, auch am Tag aktiv. Sie nervt, sie sticht und kann – im schlimmsten Fall –Krankheiten übertragen. In allen Stadtteilen ist sie mittlerweile zu Hause, nur wer in Günterstal oder Kappel wohnt, hatte die letzten Jahre noch Ruhe vor ihr. Die schlechte Nachricht: Es geht bald wieder los, die erste Tigermückengeneration des Jahres steht in den Startlöchern. Die gute Nachricht: Jede und jeder kann etwas tun. Und sollte das auch, denn eines ist sicher: Wer untätig bleibt, den wird die Mücke plagen.

Brutstätten beseitigen
Tigermückenweibchen wählen mit Vorliebe Regentonnen, Eimer, Gießkannen und Untersetzer von Blumentöpfen, um dort ihre Eier abzulegen. Auch Schirmständer und Sandspielzeug können zu Brutstätten werden, genauso wie verstopfte Regenrinnen oder alte Autoreifen. In stehendem Wasser können sich die Larven prächtig entwickeln. Deswegen gilt: Unnötige Wasseransammlungen unbedingt vermeiden und Gefäße trocken lagern. Dann können aus den Eiern, die hier überwintert haben, erst gar keine Larven schlüpfen. Dort wo Trockenlegen keine Option ist, helfen Bti-Tabletten, zum Beispiel in Regentonnen oder Gullys. Regentonnen müssen mit einem engmaschigen Netz abgedeckt werden. Belebte Gewässer wie Gartenteiche sind keine Brutstätten, hier gibt es ausreichend Fressfeinde. Auch Pfützen auf einem Garagendach sind kein Problem, das niedrige Wasser wird bei Sonne zu heiß, die Larven sterben.

Bti-Tabletten in den Quartiersbüros und im Rathaus im Stühlinger erhältlich
Bti-Tabletten erhalten Freiburger*innen ab Mittwoch, 22. April, gegen Vorlage eines Ausweisdokumentes kostenlos im Bürgerservicezentrum im Rathaus im Stühlinger. Auch in den Quartiersbüros werden die Tabletten wieder ausgegeben. Pro Haushalt ist jeweils nur eine Packung mit zehn Bti-Tabletten erhältlich – solange der Vorrat reicht. Die wasserlöslichen Tabletten enthalten einen biologischen Wirkstoff (Bacillus thuringensis israelensis), der Mückenlarven abtötet. Bei zusätzlichem Bedarf sind Bti-Tabletten in Bau- und Gartenmärkten sowie im Versandhandel erhältlich.

Anlaufstellen der Quartiersarbeit:
Quartiersarbeit Betzenhausen, Am Bischofskreuz 4
Quartiersarbeit Brühl, Tennenbacherstraße 36 / Konradin-Kreutzer-Straße 17
Quartiersarbeit Haid/ Weingarten, Am Lindenwäldle 38
Quartiersarbeit Haslach, Melanchthonweg 9b
Quartiersarbeit Hochdorf, Hochdorfer Straße 2
Quartiersarbeit Landwasser, Habichtweg 48
Quartiersarbeit Metzgergrün, Bissierstraße 26
Quartiersarbeit Mooswald, Elsässer Str. 6
Quartiersarbeit Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2
Quartiersarbeit St. Georgen, Blumenstraße 9
Quartiersarbeit Stühlinger, Ferdinand-Weiß Straße 117
Quartiersarbeit Unterwiehre, Merzhauser Straße 12
Quartiersarbeit Vauban, Vaubanallee 11
Quartiersarbeit Weingarten, Krozinger Straße 11/ Bugginger Str. 50
Quartiersarbeit Zähringen, Zähringer Str. 346

Wer Bti-Tabletten im Quartiersbüro abholen möchte, sollte sich vorab über die Öffnungszeiten sowie Verfügbarkeiten in den jeweiligen Anlaufstellen informieren. Eine Übersicht über alle Quartiersbüros findet sich unter www.freiburg.de/quartiersarbeit. Die Öffnungszeiten stehen auf den jeweils verlinkten Webseiten der zuständigen Träger.

Ruderfußkrebse kommen in Hotspots zum Einsatz
Da die Tigermücke mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen in ganz Freiburg verbreitet ist, beschränkt die von der Stadt beauftragte Firma Icybac Hausbesuche auf Hotspots. In besonders betroffenen Gebieten unterstützt Icybac die Bekämpfung der Mücken unter anderem durch das Aussetzen von Ruderfußkrebsen. Die winzigen Nützlinge sind natürliche Fressfeinde der Mücken. Bürger*innen sind weiter dazu angehalten, Mückenfunde bei Icybac zu melden: https://tigermuecke-icybac.de.

Wie erkenne ich die Tigermücke?
Die Asiatische Tigermücke ist etwa sechs Millimeter klein und anhand von drei Merkmalen gut zu erkennen: Sie hat fünf weiße Ringe an den Hinterbeinen, deren Ende weiß ist, einen weißen Längsstreifen auf dem Kopf und Rücken des Vorderkörpers, und ihre Taster haben ebenfalls weiße Enden. Sie fällt durch aggressives Stechverhalten am Tag auf und kann Krankheitserreger wie Dengue- und Zika-Viren übertragen – diese Gefahr ist hierzulande aber noch gering.

Weitere Informationen zur Tigermücke und deren Bekämpfung gibt es unter www.freiburg.de/tigermuecke. Hier sind auch Beispielfotos von Brutstätten, Antworten auf häufig gestellte Fragen und weitere Handlungstipps zu finden. Infos gibt es zudem unter https://tigermuecke-icybac.de. Bei Fragen hilft Christopher Huck weiter, Projektleiter Tigermückenbekämpfung bei ICYBAC, erreichbar unter 0157 58168798 oder per Mail an chrishuck@icybac.de.
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Speed-Marathon
Der Gemeindevollzugsdienst Freiburg hat 371 Verstöße festgestellt

Der Gemeindevollzugsdienst des Amtes für öffentliche Ordnung hat sich vorgestern, 15. April, wieder am europaweiten „Speed-Marathon“ beteiligt. Bei der Aktion wird schwerpunktmäßig die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwacht. Mit vier Messfahrzeugen fanden dabei an 16 Messstellen im Stadtgebiet 16 Geschwindigkeitskontrollen statt.

Insgesamt wurden 11.346 Fahrzeuge kontrolliert, von denen 371 (3,2 Prozent) zu schnell unterwegs waren. Neun Mal wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer überschritten; diese Fahrerinnen und Fahrer müssen mit einem Punkteeintrag im Fahreignungsregister rechnen.

Positiv festzuhalten ist, dass fast 97 Prozent der gemessenen Fahrzeuge nicht zu schnell unterwegs waren.
 
 



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