Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Leitungswechsel im Evangelischen Stift Freiburg
Der gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand des Evangelischen Stift Freiburg, Herr Hartmut von Sch├Âning, wird nach 10 ┬Ż Jahren zum 31.12.2019 seine Verantwortung als Vorstand und Gesch├Ąftsf├╝hrer des Evangelischen Stift Freiburg mit seinen 7 Tochtergesellschaften abgeben und in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Hartmut von Sch├Âning hat vor 10 Jahren die Leitung des damals desolaten Evangelischen Stift Freiburg ├╝bernommen und konnte das Unternehmen nicht nur aus der Krise f├╝hren, sondern hat auch daf├╝r gesorgt, dass das Sozialunternehmen zu einem ├╝berregionalen Pflegeanbieter gewachsen ist.

Schwerpunkte legte Hartmut von Sch├Âning vor allem auf die Stabilisierung des Unternehmens und die innovative Entwicklung von intergenerativen und kultursensiblen Angeboten.

Seine Nachfolge wird Herr Carsten Jacknau antreten, der ab dem 01.11.2019 von Herrn von Sch├Âning eingearbeitet wird und ab dem 01.01.2020 die Verantwortung ├╝bernehmen wird. Herr Jacknau ist derzeit Gesch├Ąftsf├╝hrer des Gemeinn├╝tzigen Verein f├╝r Sozialeinrichtungen in Blankenburg/Harz.

Eckdaten des Evangelischen Stift Freiburg:
880 Mitarbeitende
15 Senioreneinrichtungen mit ca. 800 Pflegepl├Ątzen
550 Betreute Wohnungen
5 Ambulante Dienste
Standorte in 7 Stadt- und Landkreisen:
Freiburg ┬Ě Aach ┬Ě Bretten ┬Ě Friesenheim-Oberweier ┬Ě Gundelfingen ┬Ě Hemsbach ┬Ě Hornberg ┬Ě Konstanz ┬Ě Lahr ┬Ě Linkenheim-Hochstetten ┬Ě Stockach ┬Ě Teningen
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Bad Mergentheim: Ein Traum f├╝r Astrofotografen
Zwar gibt es im Schwarzwald und auf der Schw├Ąbischen Alb vermutlich die meisten Orte mit geringer Lichtverschmutzung, die sich ausgezeichnet zum Sternegucken eignen. Doch fl├Ąchendeckend am dunkelsten ist es im ├Ąu├čersten Nordosten des Landes, in der Region um Bad Mergentheim. Hier finden sich die dunkelsten Pl├Ątze Baden-W├╝rttembergs. Besonders am Hachteler See ist es au├čergew├Âhnlich dunkel. In sternenklaren Sommern├Ąchten ├Âffnet sich hier der Blick auf die Milchstra├če, weshalb der See auch von Astrofotografen oft und gerne aufgesucht wird.
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Stadt Freiburg: Kontrollma├čnahmen im Freiburger Stadtgebiet
Im Rahmen der Partnerschaft ÔÇ×Sicherer AlltagÔÇť: Gemeinsame Aktion der Stadt Freiburg und des Polizeipr├Ąsidiums Freiburg zu Fahndungs- und Kontrollma├čnahmen im Freiburger Stadtgebiet

Im M├Ąrz 2017 wurde die Partnerschaft "Sicherer Alltag" zwischen dem Ministerium f├╝r Inneres, Digitalisierung und Migration und der Stadt Freiburg zur Bek├Ąmpfung der Gewaltkriminalit├Ąt, der Stra├čenkriminalit├Ąt und der Aggressionsdelikte im ├Âffentlichen Raum ins Leben gerufen.

Die Stadt Freiburg und das Polizeipr├Ąsidium Freiburg arbeiten dabei im engen Schulterschluss daran, die Sicherheitslage kontinuierlich zu verbessern, das Sicherheitsgef├╝hl der Bev├Âlkerung zu st├Ąrken und ├Âffentlichen Angstr├Ąumen entgegenzuwirken.

Um diese Ziele zu erreichen, hat das Polizeipr├Ąsidium Freiburg mit starker Unterst├╝tzung des Polizeipr├Ąsidiums, die Pr├Ąsenz im ├Âffentlichen Raum seit der Einrichtung der Partnerschaft "Sicherer Alltag" deutlich intensiviert. Im Zuge dessen, wurde auch die Durchf├╝hrung von konzentrierten Fahndungs- und Kontrollaktionen als ein Ma├čnahmenbaustein entwickelt.

Zum nunmehr vierten Mal stand daher das gesamte Freiburger Stadtgebiet in der Fahndungs- und Kontrollnacht von Donnerstag, 8. August, auf Freitag, 9. August im verst├Ąrkten Fokus der Polizei und der Stadt Freiburg.

Die eingesetzten Kr├Ąfte hatten hierbei ganz gezielt Personen im Visier, die nach wie vor ihren Beitrag leisten, das Sicherheitsgef├╝hl der Bev├Âlkerung negativ zu beeinflussen, beispielsweise indem sie sich bewusst ├╝ber die geltende Rechtslage hinwegsetzen.

Zum Auftakt wurden am Donnerstagabend Kontrollma├čnahmen auf dem St├╝hlinger Kirchplatz durchgef├╝hrt. Die sich dort aufhaltenden Personen ergriffen bei Eintreffen der Polizeikr├Ąfte die Flucht in verschiedene Richtungen, sie konnten jedoch angehalten und kontrolliert werden. Nachdem sich der Platz nach Eintreffen der Polizei deutlich geleert hatte, wurde mit einem Rauschgiftsp├╝rhund Nachschau nach Rauschgiftverstecken (sog. Bunkern) gehalten. Der vierbeinige Kollege konnte insgesamt zehn solcher Bunker auffinden, die jeweils mit mehreren Verkaufseinheiten Marihuana gef├╝llt waren.

Insgesamt wurden auf dem St├╝hlinger Kirchplatz 16 Straftaten erkannt und Ermittlungen gegen f├╝nf Tatverd├Ąchtige eingeleitet.

├ťber die Nachtstunden hinweg wurden im Anschluss fortw├Ąhrend Kontrollen im gesamten Freiburger Stadtgebiet durchgef├╝hrt. Ziel war es dabei auch, Personengruppen, die durch starken Alkoholkonsum oder aggressives Verhalten auffielen, fr├╝hzeitig die Konsequenzen aufzuzeigen und damit Gesetzes├╝bertritte zu verhindern. Bei den Kontrollen konnten weitere acht Straftaten erkannt werden, die sich ├╝berwiegend dem Deliktsfeld der Bet├Ąubungsmittelkriminalit├Ąt zuordnen lassen. Zu diesen F├Ąllen z├Ąhlt auch ein ausl├Ąnderrechtlicher Versto├č gegen einen 28-j├Ąhrigen algerischen Staatsangeh├Ârigen. Er wurde festgenommen, weil eine Ausweisungsverf├╝gung gegen ihn vorlag. Zwei M├Ądchen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden wegen Missbrauchs von Ausweispapieren angezeigt, weil sie sich bei einer Jugendschutzkontrolle mit den Ausweisen ihrer Schwestern auswiesen.

Der st├Ądtische Vollzugsdienst hat zudem verschiedene bestehenden rechtlichen Vorgaben und beh├Ârdlichen Auflagen eingehalten wurden. Schwerpunkte des Einsatzes waren f├╝r die Stadt u.a. die Kontrolle von Auflagen der Gastst├Ąttenerlaubnis und die Kontrolle der Einhaltung von allgemeinen Regelungen zum Landesnichtraucherschutzgesetz und zum Jugendschutz.

In f├╝nf F├Ąllen wurden in den kontrollierten Gastst├Ątten Verst├Â├če gegen Gastst├Ąttenauflagen erkannt, die in Folge ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen werden. Ebenfalls nicht folgenlos bleiben werden insgesamt zw├Âlf F├Ąlle von Ruhest├Ârungen, die der Vollzugsdienst im Rahmen seiner Kontrollt├Ątigkeit feststellen konnte. Auf dem Lederleplatz mussten gegen 3.00 Uhr morgens sechs lautstarke Personen des Platzes verwiesen werden. Ein Mann war dabei so uneinsichtig, dass er mit Zwang von der ├ľrtlichkeit weggebracht werden musste.

Da die Kontroll- und Fahndungsaktionen zwischenzeitlich zu einem festen Aktionsfeld im Rahmen der Pr├Ąsenz im und um das Freiburger Stadtgebiet geworden sind, werden diese auch in den kommenden Monaten ihre Fortsetzung finden.
 
 

 
Freiburg: Neue Piktogramme am Synagogenbrunnen
Hinweise f├╝r respektvolles Verhalten

Die Stadt Freiburg hat heute beim Synagogenbrunnen auf dem Platz der Alten Synagoge neue Tafeln mit Piktogrammen aufgestellt. Diese sollen die B├╝rgerinnen und B├╝rger dazu aufrufen, die Geschichte und damit die W├╝rde des Ortes zu achten.

Das Areal rund um den Synagogenbrunnen geh├Ârte urspr├╝nglich der J├╝dischen Gemeinde. Dort stand, neben der Synagoge, auch das Gemeindehaus. Dieses Grundst├╝ck wurde der J├╝dischen Gemeinde im Jahr 1939 durch das damalige Naziregime unrechtm├Ą├čig entzogen. Eine R├╝ck├╝bertragung fand nach dem II. Weltkrieg nicht statt. Vielmehr einigten sich 1948 die Stadt Freiburg sowie die J├╝dische Gemeinde vor der Restitutionskammer darauf, dass das Grundst├╝ck bei der Stadt verbleibt unter der Ma├čgabe, dass dort keine Profanierung, sprich keine Entweihung oder Entw├╝rdigung des sakralen Ortes erfolgen d├╝rfe.

Konzipiert war das Wasserbecken daher als Ort der Erinnerung an die j├╝dischen Opfer des Nationalsozialismus. Da der Brunnen jedoch, insbesondere an hei├čen Tagen, als Planschbecken genutzt wurde, hat der Gemeinderat am 7. Mai eine Reihe weiterer Ma├čnahmen beschlossen, um die Geschichte des Ortes besser wahrnehmbar zu machen.

Eine erste Ma├čnahme im Bereich des Brunnens nun ist die Installation der Piktogrammtafeln. Mit den darauf abgebildeten Verhaltenshinweisen macht die Stadt Freiburg deutlich, was sie sich unter einem respekt- und w├╝rdevollen Verhalten vorstellt und welches Verhalten dem Ort angemessen ist.

Die Tafeln haben heute Mitarbeitende des Garten- und Tiefbauamts an insgesamt 8 Stellen rund um den Synagogenbrunnen installiert.
 
 

 
Freiburg: Keine Gesundheitsgefahr im Sandfangweg
Im Sandfangweg 5 wird derzeit ein Hort zu einer 5-gruppigen Kita umgebaut. Dabei wird das Dach samt der aufgesetzten Shedd├Ącher saniert. In diesem Zuge werden auch die dort befindlichen alten und asbesthaltigen Fassadenplatten demontiert. Die erforderlichen Sicherheitsstandards werden wie vorgeschrieben eingehalten und durch einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator ├╝berwacht.

Aufgrund von Anfragen wurde die Baustelle heute Morgen von Vertreterinnen und Vertretern der Kita, der Caritas (Tr├Ąger), dem Gewerbeaufsichtsamt, der Polizei, der Baufirma, dem Architekturb├╝ro und dem Geb├Ąudemanagement ├╝berpr├╝ft. Dabei hat sich best├Ątigt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr f├╝r die Nachbarschaft oder f├╝r die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung bestand.

Die Arbeiten werden von einer Fachfirma ausgef├╝hrt. Diese hat die notwendigen Nachweise, die f├╝r das Arbeiten mit Asbest gefordert sind, erbracht. Das Verpacken und die Entsorgung der asbesthaltigen Fassadenplatten erfolgen vorschriftsm├Ą├čig entsprechend der geltenden Sicherheitsstandards. Das Gewerbeaufsichtsamt ist ├╝ber die Bauma├čnahmen, wie vorgeschrieben, informiert und eingebunden. Zum Schutz vor herabfallenden Bruchst├╝cken ist die Dachfl├Ąche vorsorglich mit Folien abgedeckt. Zur Bindung anfallender St├Ąube wurden und werden die Fl├Ąchen sauber abgesaugt und mit Restfaserbindemittel behandelt.

Insgesamt lie├č sich feststellen, dass die Sicherheitsvorkehrungen und die Sauberkeit auf der Baustelle vorbildlich sind. Es gibt es daher keinen Anlass zur Beunruhigung wegen irgendwelchen gesundheitlichen Beeintr├Ąchtigungen.
 
 

 
Radverkehr in Freiburg
Bilanz der letzten f├╝nf Jahre Radverkehrsf├Ârderung

Baub├╝rgermeister Martin Haag: ÔÇ×Der nun scheidende Gemeinderat hat viele Ma├čnahmen des Radkonzeptes 2020 auf den Weg gebracht, erfolgreich umgesetzt und damit viel Positives erreicht. Aber auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt von morgen gibt es noch einiges zu tun.ÔÇť

Im April 2013 hat der Gemeinderat das Freiburger Radkonzept 2020 beschlossen. Ziel war es zum einen, den Anteil des Radverkehrs in Freiburg auf ├╝ber 30 Prozent der Wege zu erh├Âhen und zum anderen, die Anzahl der Radunf├Ąlle deutlich zu reduzieren. Das erste Ziel wurde mit 34 Prozent sogar ├╝bertroffen, die Unfallzahlen jedoch stagnieren weiterhin auf hohem Niveau. Das Garten- und Tiefbaumamt hatte das umfangreiche Konzept zusammen mit einer Arbeitsgruppe von Gemeinder├Ąten und Verkehrsverb├Ąnden erarbeitet. Insgesamt wurden ├╝ber 170 Ma├čnahmen und Ma├čnahmenb├╝ndel, von Rad-Vorrang-Routen ├╝ber Radabstellpl├Ątze bis zum Marketing, beschrieben und priorisiert.

Baub├╝rgermeister Martin Haag betont: ÔÇ×In der letzten Legislaturperiode hat der nun scheidende Gemeinderat viele Ma├čnahmen und Ma├čnahmenb├╝ndel auf den Weg gebracht und viel erreicht: Die Rad-Vorrang-Routen boomen, das Radparken wurde deutlich ausgebaut und das Fahrradverleihsystem Frelo kommt super an. Aber auf dem Weg zur fahrradfreundlichen und klimaneutralen Stadt von morgen, gibt es noch einiges zu tun.ÔÇť

Rad-Vorrang-Routen:
Im Radkonzept wurde ein Netz fahrradfreundlicher Wege festgelegt, vor allem 13 Rad-Vorrang-Routen, auf denen z├╝gig und besonders komfortabel und sicher gefahren werden kann. Dieser Streckentyp - zwischen den noch gr├Â├čeren und l├Ąngeren Radschnellwegen und den normalen Radwegen - wurde in Freiburg erfunden und wird gerade in die bundesweiten Regelwerke aufgenommen. Von den 13 Vorrang-Routen sollten nach dem Willen des Gemeinderates zun├Ąchst drei Pilotrouten umgesetzt werden: FR1 entlang der Dreisam, FR2 entlang der G├╝terbahn und FR3 auf der Achse L├Ârracher ÔÇô Eschholz - Waldkircher Stra├če. Von diesen drei Pilotrouten wurden der FR1 und der FR2 zu gro├čen Teilen fertig gestellt, mit dem Ausbau des FR3 wurde begonnen. Dabei sind aufw├Ąndige Bauwerke wie der Durchstich des FR2 unter der Opfinger Stra├če entstanden - mit 2,8 Millionen Baukosten das mit Abstand teuerste Teilprojekt. Aufw├Ąndig waren auch die Rampen an der Schnewlinbr├╝cke, der Haslacher Stra├če, eine Br├╝cke ├╝ber die Ferdinand-Wei├čStra├če sowie der Durchstich unter dem M├╝hlenweg. Vorfahrt f├╝r den Radverkehr wurde eingerichtet ├╝ber den Sandfangweg und die Lehener Stra├če. Einige Strecken wurden beleuchtet und verbreitert. Zus├Ątzliche Gehwege am Sandfangweg und beim Schwabentorwehr entlasten die Radwege und schaffen f├╝r zu Fu├č Gehende ungest├Ârte Wege. Von den im Radkonzept beschlossenen 37 Teilprojekten auf den drei Routen sind bis Ende diesen Jahres 21 fertiggestellt. Die Kosten von rund 9 Millionen Euro konnten auch dank der gro├čz├╝gigen Unterst├╝tzung des Landes Baden-W├╝rttemberg von rund 2,8 Millionen Euro F├Ârdermitteln aufgebracht werden.

Verbesserte Verkehrsf├╝hrungen
Oft sind es auch kleinere Einzelma├čnahmen im Radnetz, die f├╝r sich genommen nur eine kleine Verbesserung bedeuten, aber in der Summe das Radfahren im Ganzen erleichtern und komfortabler machen. Wie beispielsweise die ├ľffnung aller geeigneten Einbahnstra├čen f├╝r Radfahrende in Gegenrichtung, die Kennzeichnung der zahlreichen Sackgassen, die f├╝r Fu├č- oder Radverkehr durchl├Ąssig sind oder auch die Einrichtung von 30 Radaufstellstreifen an Ampeln, die Radfahrenden eine ÔÇ×Pole-PositionÔÇť vor dem Autoverkehr erm├Âglichen.

Unterhalt der Radwege
Und auch f├╝r den laufenden Unterhalt wird gesorgt: In den letzten Jahren wurden viele Hunderttausend Euro in die Beseitigung von Sch├Ąden in Radwegen gesteckt, laufend werden Gr├╝nfl├Ąchen und Hecken zur├╝ck geschnitten, die Radwege werden st├Ąndig gereinigt und im Winter ein dichtes Radnetz vorrangig ger├Ąumt.

Ausbau des Radnetzes
Durch den energischen Ausbau der letzten Jahre ist das Freiburger Radnetz, auch unabh├Ąngig von den Rad-VorrangRouten, weiter gewachsen: es ist l├Ąnger geworden und hat an Qualit├Ąt gewonnen. L├╝cken wurden geschlossen, Abk├╝rzungen geschaffen, die Breite erh├Âht und der Belag verbessert. Insgesamt gibt es in Freiburg nun 190 Kilometer Radwege, 33 Kilometer Radfahr- und Schutzstreifen sowie 17 Fahrradstra├čen mit ├╝ber 6 Kilometern L├Ąnge. Allein deren L├Ąnge hat sich unter der ├ägide des letzten Gemeinderates fast verdoppelt. Wenn man die 240 Kilometer fahrradfreundlichen Stra├čen, Wirtschafts- und Forstwege aus dem Radstadtplan dazu rechnet, entsteht ein eindrucksvoll dichtes Netz von 470 Kilometern L├Ąnge - so kann nahezu jedes Ziel mit dem Rad auf attraktiven Wegen angesteuert werden - oft schneller als mit dem Auto.

Fahrradabstellpl├Ątze
Damit am Ziel auch ein sicherer Abstellplatz bereit steht, hat das Garten- und Tiefbauamt deren Anzahl deutlich erh├Âht. Allein in der Innenstadt wurden im doch sehr beschr├Ąnkten ├Âffentlichen Raum im letzten Jahr knapp 1.000 Abstellpl├Ątze neu errichtet ÔÇô damit erh├Âht sich die Gesamtzahl in der Innenstadt auf ├╝ber 7.000. Insgesamt gibt es ├╝ber alle Stadtteile und an Haltestellen von Bussen und Stadtbahnen ├╝ber 11.000 Radabstellpl├Ątze. Das ist im Vergleich mit anderen Baden-W├╝rttembergischen St├Ądten ein Spitzenplatz. Auch hier gilt, nicht nur die Quantit├Ąt wurde erh├Âht, sondern auch die Qualit├Ąt. In den letzten Jahren wurden die alten ÔÇ×FelgenkillerÔÇť nahezu komplett ausgetauscht durch die Freiburger Radb├╝gel, an denen man sein Rad sicher anschlie├čen kann.

Fahrradverleihsystem Frelo
Seit einiger Zeit gibt es auch vermehrt Radverleih- und Mietsysteme in der Stadt, die die unterschiedlichsten Nutzergruppen ansprechen. Zun├Ąchst tauchten die orangenen ÔÇ×DrahteselÔÇť von Donkey-Rebublic auf, dann kamen blaur├Ądrige Swap-Fiets dazu, seit Mai erobert die VAG mit den Freiburgroten Frelos die Stadt. Mit 400 R├Ądern und 56 Stationen hat die VAG ein dichtes und attraktives Angebot geschaffen, das den ├Âffentlichen Verkehr ideal erg├Ąnzt.

Freiburg im bundesweiten Vergleich an der Spitze
Rund 40 Prozent der im Radkonzept 2020 beschlossenen Vorhaben wurden bereits umgesetzt oder sind in Arbeit - und das zeigt Wirkung: In Freiburg werden inzwischen ├╝ber ein Drittel aller Wege innerhalb der Stadt mit dem Rad zur├╝ckgelegt. Damit ist das Radfahren aber nicht nur innerhalb Freiburgs die Nummer eins. Auch bundesweit steht Freiburg mit dieser hohen Radnutzung auf den vordersten R├Ąngen. Rechnet man den sogenannten Umweltverbund zusammen, also Fu├č- und Radwege sowie ├Âffentlicher Nahverkehr, liegt Freiburg auf Platz 1! 79 Prozent der Wege legen die Freiburgerinnen und Freiburger umweltfreundlich zur├╝ck - mehr als in jeder anderen Stadt in Deutschland.

Radaufkommen
Dass die Freiburgerinnen und Freiburger zunehmend gerne Radfahren, zeigt sich auch an den Fahrrad-Z├Ąhlstellen: Seit 2012 gibt es das Z├Ąhl-Display an der Wiwilibr├╝cke. Seitdem haben die dort registrierten Fahrr├Ąder um 55 Prozent zugelegt, in den letzten f├╝nf Jahren um 25 Prozent. Auf der VorrangRoute FR2, die in den letzten Jahren am st├Ąrksten ausgebaut wurde, stiegen die Zahlen sogar nur in den letzten vier Jahren um 55 Prozent an. Regelm├Ą├čig fahren jetzt ├╝ber 4.000 Menschen am Tag mit dem Rad hier entlang.

Bewertungen
Doch die Freiburgerinnen und Freiburger fahren nicht nur viel Rad, sie sind auch zufrieden dabei, wie Umfragen zeigen: Im Radklimatest des ADFC - einer bundesweiten Umfrage unter Radfahrenden ÔÇô ist Freiburg dieses Jahr zum vierten Mal unter den drei bundesweiten Spitzenreitern gelandet. In der B├╝rgerumfrage der Stadt waren 70 Prozent der Freiburgerinnen und Freiburger mit den Radwegen zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Greenpeace nannte Freiburg k├╝rzlich ein ÔÇ×Paradebeispiel einer deutschen Stadt,(ÔÇŽ) die das Auto nicht l├Ąnger zum Ma├č aller Dinge ├╝berh├ÂhtÔÇť.

Ausblick
Doch weitere Anstrengungen sind geboten: Ziel ist die deutliche Reduzierung des Aussto├čes des Klimakillers C02 im Verkehrsbereich ÔÇô da hat die Stadt in den n├Ąchsten Jahren noch viel vor. Das Rad-Marketing soll weiter verst├Ąrkt werden, um weitere Zielgruppen zum Radfahren zu animieren. Bei ausreichend Finanzen und Fachpersonal sollen die drei Pilotstrecken des Vorrang-Netzes in den n├Ąchsten Jahren fertig gebaut werden, um dann weitere Routen in Angriff zu nehmen. Neue Radschnellwege ├╝ber die Gemarkungsgrenze hinaus, die einen weiteren Fortschritt gegen├╝ber den VorrangRouten bedeuten, nach Norden bis Emmendingen und Waldkirch sowie nach Westen in die March werden in Zukunft auch den regionalen Verkehr noch st├Ąrker aufs Rad bringen. Auch abseits der Rad-Vorrang-Routen werden im n├Ąchsten Jahr wichtige L├╝cken im Freiburger Radnetz geschlossen: Unter anderem werden in der Tullastra├če im Rahmen der Sanierung neue und breitere Radwege ausgewiesen, in der G├╝nterstalstra├če wird gegen├╝ber der Johanneskirche eine sichere Radverkehrsf├╝hrung angelegt, in der Berliner Allee ein Radweg am Weststadion gebaut, in der Wiesentalstra├če das Linksabbiegen f├╝r die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Vauban erleichtert und vieles mehr.
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Seenachtsfest Schluchsee: 2 Transporte in Kliniken und 14 Patientenkontakte
Keine Zeit f├╝r Feuerwerk bei ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes in Schluchsee

Schluchsee (drk), 4. August. Das Feuerwerk im Rahmen des Seenachtsfestes Schluchsee (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) am Samstag abend (3.August 2019) ist zwar seit Jahren ein beschauliches Erlebnis f├╝r die B├╝rger und Ferieng├Ąste im Hochschwarzwald. Doch f├╝r die vielen ehrenamtlichen Helfer im Deutschen Roten Kreuz (DRK) des Kreisverbandes Freiburg blieb daf├╝r am Wochenende bislang wenig Zeit.

Die Neuauflage des Seenachtsfestes am Samstag abend in Schluchsee ist f├╝r die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kein Vergn├╝gen - gerade bei den (fast) sommerlichen Temperaturen und dann dazu noch in Einsatzkleidung.

Am Fest verweilten allein rund ums Feuerwerk am sp├Ąten Abend rund 10.000 Besucher. Das Deutsche Rote Kreuz hatte sich deshalb f├╝r diesen Sanit├Ątswachdienst gut vorbereitet und war bis zum Morgengrauen des Sonntages mit rund 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern pr├Ąsent. Diese kamen aus den umliegenden DRK Ortsvereinen wie Lenzkirch, Titisee-Neustadt, St. Blasien sowie nat├╝rlich Schluchsee-Feldberg. Unterst├╝tzung erhielten sie dabei (zeitweise) vom ├Ârtlichen Notarzt Winfried Grohmann. Zu versorgen hatte das DRK dann bei den 14 (2018 ├╝ber zehn) Patientenkontakten - bis zum Morgengrauen des Sonntages - vorwiegend Ersch├Âpfungszust├Ąnde, alkoholisch bedingte Ausfallerscheinungen oder Kopfplatzwunden. Von den 14 Patienten wurden dann vom DRK-Rettungsdienst zwei in umliegende Krankenh├Ąuser gebracht.

Am heutigen Sonntag sind seit 12 Uhr erneut knapp zehn Helferinnen und Helfer des DRK mit einem Rettungswagen am Fest. Sie werden bis in die Abendstunden erneut ehrenamtlich pr├Ąsent sein f├╝r die Sicherheit der Besucher.
 
 

 
5. Street Food Market
03. + 04. August 2019, Messe Freiburg

Der Street Food Market l├Ąutet die Sommerferien bei strahlendem Sonnenschein mit vielen kulinarischen Highlights ein.

Zufriedene Food Truck-Betreiber rollen vom Messegel├Ąnde.

Gestern Abend endete mit dem Street Food Market die f├╝nfte Auflage des beliebten Food Highlights auf dem Messegel├Ąnde in Freiburg mit rund 20.000 Besuchern. ÔÇ×Die Besucher verlie├čen mit guter Laune und vollgeschlagenen B├Ąuchen das Messegel├Ąnde und auch die Beschicker rollten zufrieden nach Hause.ÔÇť, so Daniel Strowitzki, Gesch├Ąftsf├╝hrer der FWTM.

Auch in diesem Jahr bot der Street Food Market jede Menge Neuheiten und pr├Ąsentierte den Besuchern abwechslungsreiche Speisen, die direkt vor Ort frisch zubereitet wurden.

Ein besonderes Highlight waren die s├╝├čen Churros der ÔÇ×Churros BrothersÔÇť, die erstmalig auf dem Street Food Market mit dabei waren. Au├čerdem sorgte die ÔÇ×UnkaputtbarÔÇť aus Freiburg mit ihren kreativen Drinks bei den Besuchern f├╝r eine ausgelassene Stimmung bis sp├Ąt in die Abendstunden. Auch der ÔÇ×B├╝ffel BillÔÇť z├Ąhlte mit zu den kulinarischen H├Âhepunkten, denn bei dieser Delikatesse steht nicht nur das leckere B├╝ffelfleisch und der hochwertige B├╝ffelmozzarella im Mittelpunkt, sondern sie begeistert auch durch eine artgerechte und nat├╝rliche Aufzucht der Tiere.

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben die Besucher am Samstag beim Schlemmen zudem die Startphase und die Zieleinfahrt der historischen Oldtimer der ADAC Schauinsland Klassik bestaunen k├Ânnen. Au├čerdem bot der erstmals ausgerichtete M├Ądelsflohmarkt in Halle 1 den Besuchern die M├Âglichkeit alte Sachen loszuwerden und neue Lieblingsteile zu finden. Das bunte Rahmenprogramm rundete den Street Food Market wieder einmal perfekt ab und auch die kleinsten Besucher konnten es sich auf der H├╝pfburg, dem Karussell sowie beim Kinderschminken gut gehen lassen. F├╝r die richtige Stimmung sorgte wie im vergangenen Jahr DJ Buddy Belpaso mit 7-Inch Schallplatten und seinem alten Jeep.
 
 



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