Prolixletter
Sonntag, 28. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Kanalbau in der Engelberger Stra├če
Verkehrseinschr├Ąnkungen ab 2. September im St├╝hlinger

Die Stadtentw├Ąsserung Freiburg beginnt am Montag, 2. September, mit Kanalbauarbeiten in der Engelberger Stra├če im Stadtteil St├╝hlinger. Der Mischwasserkanal wird auf einer L├Ąnge von rund 260 Metern in offener Bauweise erneuert. Die Arbeiten finden zwischen der Eschholz- und Wentzingerstra├če statt und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember.

W├Ąhrend der Bauarbeiten ist die Engelberger Stra├če f├╝r Kraftfahrzeuge nur bis zur Baustelle anfahrbar. Der Radverkehr wird ├╝ber die St├╝hlingerstra├če umgeleitet. F├╝r Fu├čg├Ąnger gibt es w├Ąhrend der gesamten Bauzeit immer eine sichere Durchgangsm├Âglichkeit.

F├╝r die Dauer der Baustelle transportiert die Baufirma die Abfallbeh├Ąlter der Anwohner zu Sammelpl├Ątzen und nach der Leerung zur├╝ck zu den Grundst├╝cken.
 
 

 
Karlsruhe: Neue Geschwindigkeitsmessung im Einsatz
Mobiler Anh├Ąnger blitzt auch nachts und am Wochenende

Seit dem 9. August blitzt es im Stadtgebiet auf eine in Karlsruhe noch ungewohnte Art. Wenn Autofahrerinnen und Autofahrer schneller unterwegs sind, als es die zul├Ąssige H├Âchstgeschwindigkeit erlaubt, m├╝ssen sie k├╝nftig auch au├čerhalb der Standorte von station├Ąren Geschwindigkeitsmessanlagen und auch au├čerhalb der ├╝blichen Dienstzeiten beim Ordnungs- und B├╝rgeramt damit rechnen, f├╝r Verkehrsverst├Â├če zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Denn seit wenigen Tagen ist ein Anh├Ąnger im Einsatz, mit dem mobile Geschwindigkeitsmessungen m├Âglich sind. "Wir wollen mit dem Einsatz dieses Anh├Ąngers, einer sogenannten Semistation, mobile Geschwindigkeitsmessungen auch zu Zeiten erm├Âglichen, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrs├╝berwachung nicht im Dienst sind", so Ordnungsamtsleiter Dr. Bj├Ârn Wei├če.

Nachts und am Wochenende

Insbesondere die Einf├╝hrung von n├Ąchtlichen Geschwindigkeitsreduzierungen auf 30 Stundenkilometer als L├Ąrmschutz hatte Forderungen aus der Bev├Âlkerung nach entsprechenden Kontrollen zur Folge. Bislang konnte diesen nur bedingt nachgekommen werden, da es keinen regelm├Ą├čigen n├Ąchtlichen Schichtdienst bei der Verkehrs├╝berwachung des Ordnungsamtes gibt. "Die Semistation soll k├╝nftig insbesondere dort zum Einsatz kommen, wo Hinweise darauf vorliegen, dass in den Abend- und Nachtstunden, aber auch an Sonn- und Feiertagen Geschwindigkeits├╝berschreitungen vorkommen", beschreibt Wei├če die Einsatzbereiche der Semistation. So soll auch die Berechenbarkeit von mobilen Geschwindigkeitskontrollen verringert werden.

Ziel ist, eine h├Âhere Akzeptanz der geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung und damit einen besseren L├Ąrmschutz f├╝r die Anwohnenden zu erreichen. Da die Semistation immer mehrere Tage am gleichen Standort bleibt, ist auch ein besserer ├ťberblick ├╝ber das Geschwindigkeitsverhalten der Verkehrsteilnehmenden m├Âglich.
 
 

 
Sozialstaaten ÔÇô "Beg├╝nstigte erhalten einen Zuschuss"
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und S├╝d | Ausgabe 374
(September/Oktober 2019)

Ausgesprochene GegnerInnen eines Mindestma├čes an Sozialstaatlichkeit finden sich heute kaum in der internationalen Staatenwelt. Doch wie steht es genau um den Sozialstaat im Globalen S├╝den? Welche Formen von sozialer Absicherung existieren, wie wird die ├Âkonomische Unsicherheit (nicht) aufgefangen? Wo hilft der Sozialstaat schon heute, wo kontrolliert und sanktioniert er? Kann soziale Absicherung transnationalisiert werden?

Unser Themenschwerpunkt zu all diesen Fragen zeigt: In Nord und S├╝d l├Ąsst die Existenz sozialer Sicherheit sehr zu w├╝nschen ├╝brig. In manchen Weltregionen w├╝rde die Sicherstellung der grundlegenden sozialen Absicherung einen immensen Fortschritt darstellen. Anderenorts wohnen den bestehenden Sozialstaaten hingegen autorit├Ąre und repressive Elemente inne. Die Schaffung und der Ausbau der Sozialstaatlichkeit bleiben dennoch weiterhin auf der Agenda der sozialen K├Ąmpfe.
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Girokonten: Online ist g├╝nstiger
Wer mehr als 60 Euro im Jahr f├╝r sein Girokonto bezahlt, sollte wechseln, so der Rat der Zeitschrift Finanztest in ihrer September-Ausgabe. Kunden, die ihre Bankgesch├Ąfte online erledigen, k├Ânnen sogar aus 22 Gratiskonten w├Ąhlen, wenn sie es als Gehalts- und Rentenkonto nutzen. Kontof├╝hrungspreise sind kein Muss, wie der Test von rund 290 Kontomodellen bei 122 Banken zeigt.

Gratiskonto hei├čt: Es gibt keinen monatlichen Grundpreis, alle Onlinebuchungen sind inklusive, die Girocard ist kostenlos und Kunden m├╝ssen keine Bedingungen erf├╝llen. Neben den 22 kostenlosen sind weitere 69 Girokonten mit Preisen von maximal 60 Euro pro Jahr noch recht g├╝nstig. Weisen Kunden einen bestimmten, von der Bank festgelegten Mindestgeldeingang nach oder kaufen sie wie bei einigen Sparda-Banken einen Genossenschaftsanteil, k├Ânnen sie unter weiteren 24 Angeboten w├Ąhlen.

G├╝nstig sind die Konten aber nur, wenn Kunden ihr Konto ausschlie├člich online f├╝hren. Denn die Preise f├╝r ├ťberweisungen, Dauerauftr├Ąge, Lastschriften und andere Posten sind von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Das gilt besonders, wenn Kunden auf Papier ├╝berweisen. Bei der Comdirekt Bank kostet das zum Beispiel satte 4,90 Euro. Beauftragt er hierf├╝r einen Mitarbeiter des Telefonservices, zahlt er etwa bei der Targobank 3,50 Euro. Damit jeder Kunde ein f├╝r sich passendes Konto finden kann, bietet die Stiftung Warentest einen Produktfinder an, mit dem man die Preise von 290 Kontomodellen vergleichen kann.

Ergibt der Vergleich, dass das Konto mehr als 60 Euro im Jahr kostet, sollte man wechseln. Wie das geht, wird Schritt f├╝r Schritt unter www.test.de/kontowechselservice erkl├Ąrt.

Der Test Girokonto findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/girokonto.
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Freiburg: 58 Hallen, 140 Sportvereine und Institutionen ...
Bilanz des Geb├Ąudemanagements (GMF) zur Hallenvermietung

GMF dankt Vereinen f├╝r gute und flexible Zusammenarbeit

Die Sommerferien laufen und der Andrang in den st├Ądtischen Sporthallen hat nachgelassen ÔÇô diesen Zeitpunkt m├Âchte Andrea Katzer-Hug, Leiterin des Geb├Ąudemanagements, daf├╝r nutzen, um Danke zu sagen: ÔÇ×Im vergangenen Schuljahr haben die Freiburger Vereine uns oft geholfen, Trainingseinheiten, die wegen Hallenschlie├čungen ausfallen mussten, in andere Hallen zu verlegen. Daf├╝r m├Âchten wir uns bedanken.ÔÇť Au├čerdem lobt sie die Bereitschaft der Vereine zusammenzur├╝cken oder Belegungszeiten zu tauschen: ÔÇ×Das zeigt den starken Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft.ÔÇť

Zurzeit hat die Hallenvermietung des GMF insgesamt 58 Hallen im Angebot. Dazu z├Ąhlen 39 Einzelhallen, 12 Doppelhallen und sieben dreiteilige Sporthallen. Diese Hallen sind an rund 140 unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer vermietet.

Ein Gro├čteil der Sportvereine hat einen langfristig geregelten Trainingsbetrieb. Es kommt aber vor, dass eine Halle beispielsweise wegen Sanierung geschlossen ist oder ein Verein mehr Trainingszeiten ben├Âtigt. Dann muss ein Weg gefunden werden, um den Nutzerinnen und Nutzern innerhalb k├╝rzester Zeit eine m├Âglichst standortnahe Ersatzhalle anzubieten ÔÇô doch das ist kompliziert.

Die Mitarbeiterinnen der Hallenvermietung im GMF pr├╝fen, um welche Sportart es sich handelt, da alle ihre eigenen Spielfeldmarkierungen brauchen, einige auch spezielle Lagerr├Ąume. Wenn die Sportgruppe Kinder umfasst, sollte das Training au├čerdem vor 20 Uhr stattfinden. Dass sich dann dennoch oft kurzfristige L├Âsungen finden, ist ein Verdienst der beteiligten Sportvereine, wie das GMF jetzt hervorhebt.
 
 

 
Abfallbilanz 2018 f├╝r Baden-W├╝rttemberg
Freiburg ist Vorreiter bei der Abfalltrennung

Freiburg behauptet seine Spitzenposition bei der Restabfallvermeidung und ist zugleich Vorreiter bei der Abfalltrennung. Zum wiederholten Male liegt die Stadt mit 109 Kilogramm Restabfall und Sperrm├╝ll pro Person an erster Stelle unter den kreisfreien Gro├čst├Ądten Deutschlands. Im Vergleich zum durchschnittlichen pro Kopf Aufkommen in Baden-W├╝rttemberg (140 Kilogramm pro Person) produzieren die Freiburgerinnen und Freiburger aufgrund ihres guten Sortierverhaltens deutlich weniger Restabfall. Diese Zahlen ver├Âffentlichte das Umweltministerium Baden-W├╝rttemberg Ende Juli.

Umweltb├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik zeigte sich erfreut ├╝ber das erneut gute Ergebnis, best├Ątigt es doch das zur Getrenntsammlung anregende Entsorgungskonzept der Stadt. Freiburgs haushaltsspezifisches Abfallgeb├╝hrensystem, das die Entsorgung geringer Restabfallmengen finanziell belohnt, wie auch die nutzerfreundlichen Entsorgungswege f├╝r die einzelnen Wertstofffraktionen, f├╝hren langfristig zum Erfolg. ÔÇ×Nicht zuletzt ist dies auch ein gro├čer Erfolg der B├╝rgerinnen und B├╝rger, denen ich daf├╝r herzlich danken m├ÂchteÔÇť, betont Stuchlik.

Auch beim Gesamtabfallaufkommen, das au├čer Restabfall und Sperrm├╝ll die getrennt gesammelten Wertstoffe, wie Bioabfall, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Altholz, Elektroger├Ąte, Altkleider und Metall einbezieht, liegt Freiburg im Landesvergleich der kreisfreien Gro├čst├Ądte auf Platz 1.

Eine Abfallmenge von insgesamt 331 Kilogramm pro Person im Jahr 2018 bietet jedoch auch Anlass zum Nachdenken. Umweltb├╝rgermeisterin Stuchlik m├Âchte daher gemeinsam mit den B├╝rgerinnen und B├╝rgern, das erfolgreiche Engagement bei der Getrenntsammlung zuk├╝nftig auch auf die M├Âglichkeiten der Abfallvermeidung ausweiten. ÔÇ×Wir werden im Rahmen sogenannter ÔÇ×Klimaschutz-QuartiereÔÇť - einem Leuchtturmprojekt f├╝r das Jubil├Ąumsjahr 2020 und einer Schl├╝sselma├čnahme aus dem aktuellen Klimaschutzkonzept - auch M├Âglichkeiten der Abfallvermeidung gemeinsam mit B├╝rgerinnen und B├╝rgern in den Stadtteilen umsetzen.ÔÇť

Zu den mengenrelevanten Systemen der separaten Erfassung und Verwertung von Wertstoffen z├Ąhlen insbesondere jene f├╝r Bioabf├Ąlle, Altpapier, Altglas und Leichtverpackungen. Diese sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Abfallwirtschaftskonzeptes.

Bereits seit 1997 k├Ânnen in Freiburg organische Abf├Ąlle ├╝ber die Biotonne entsorgt werden. Im Jahr 2018 wurden an der Verg├Ąrungsanlage der Reterra 15.545 Tonnen Bioabf├Ąlle angeliefert, eine Pro-Kopf-Menge von 68 Kilogramm. Damit rangiert Freiburg ebenfalls auf dem ersten Tabellenplatz unter den kreisfreien Gro├čst├Ądten.

Mit insgesamt 19.134 Tonnen Altpapier sammelten die Freiburgerinnen und Freiburger im Jahr 2018 pro Person 83 Kilogramm. Damit l├Ąsst sich ein R├╝ckgang von 10 Prozent innerhalb der letzten f├╝nf Jahre verzeichnen, ein Ausdruck der zunehmenden Nutzung von Digital- anstelle von Printmedien.

Keine Ver├Ąnderungen lie├čen sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen bei den einwohnerspezifischen Mengen an Altglas und Verpackungsabf├Ąllen verzeichnen. Mit 28 Kilogramm Altglas pro Einwohner liegt Freiburg rund 16 Prozent ├╝ber dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen BadenW├╝rttembergs.

Die im gelben Sack erfassten Verpackungsabf├Ąlle beliefen sich im Jahr 2018 auf 5.550 Tonnen. Die Finanzierung der privatwirtschaftlichen Entsorgung dieser Wertstoffmenge erfolgt nicht ├╝ber die kommunale Abfallgeb├╝hr. Stattdessen werden die Entsorgungskosten dieser pro Einwohner gesammelten 24 Kilogramm bereits mit dem Kaufpreis im Handel bezahlt. Der Vergleich mit dem Landesdurchschnitt von 31 Kilogramm pro Person legt nahe, dass die Freiburgerinnen und Freiburger sparsamer im Gebrauch von Einwegverpackungen sind als die Mehrzahl der Konsumenten Baden-W├╝rttembergs.

Die Abfallbilanz Baden-W├╝rttembergs zeigt es: Freiburgs Abfallwirtschaftskonzept, bestehend aus einer gezielten haushaltsnahen Erfassung in Kombination mit dezentralen Entsorgungsm├Âglichkeiten f├╝r Wertstoffe, das sind die Recyclingh├Âfe, Wertstoffinseln und Gr├╝nschnittsammelpl├Ątze, ist f├╝r die Umwelt und das Recycling von Wertstoffen ein absolutes Erfolgsmodell.
 
 

 
Karlsruhe: Voting f├╝r "F├Ârster des Jahres"
Wildpark-F├Ârster Martin Kurz in der Endausscheidung

Der Wald ist derzeit wegen der klimabedingten Waldsch├Ąden in aller Munde. ├ťber Generationen sorgen sich die Waldbesitzenden und die Forstleute um unsere W├Ąlder. Um dieses Engagement darzustellen, lobt der Deutsche Landwirtschaftsverlag zum zweiten Mal den Deutschen Waldpreis aus, um Menschen auszuzeichnen, die sich in besonderer Weise f├╝r die Forstbranche stark machen.

In der Kategorie der F├Ârsterinnen und F├Ârster hat der Karlsruher Martin Kurz den Sprung unter die letzten drei geschafft. Wer ihn bei der bundesweiten Wahl zum "F├Ârster des Jahres 2019" in der Endrunde unterst├╝tzen will, kann in einem Online-Voting bis Ende August seine Stimme f├╝r ihn unter www.deutscher-waldpreis.de/abstimmung-foerster-in-des-jahres abgeben.

Martin Kurz leitet im st├Ądtischen Forstamt seit fast 30 Jahren das stadtnahe Hardtwald-Revier "Wildpark" und ist Projektleiter f├╝r die Waldp├Ądagogik. Besonders am Herzen liegt dem erfahrenen und ├Ąu├čerst engagierten Forstmann die naturnahe Waldwirtschaft, um damit auch den umfangreichen ├Âkologischen Aufgaben wie Natura 2000 oder dem Artenschutz gerecht zu werden. Mit zu seinem Verantwortungsbereich geh├Ârt der beliebte Parkwald "Fasanengarten", mit intensiven Anspr├╝chen an die Verkehrssicherheit. Sein Revier ist f├╝r viele Karlsruherinnen und Karlsruher ein ausgesprochen beliebter Freizeit- und Erholungsraum. Dies pr├Ągt seinen Arbeitsalltag und viele Waldbesucherinnen und Waldbesucher kennen den freundlichen und hilfsbereiten Hardtwaldf├Ârster, der seinen Dienst ganz umweltfreundlich mit dem Fahrrad absolviert, wenngleich sein ben├Âtigtes Arbeitsmaterial zwei dicke Packtaschen f├╝llt.

Die Preisverleihung zum "F├Ârster des Jahres 2019" findet am 14. September im westf├Ąlischen Lichtenau im Rahmen der Waldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) statt.
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Freiburg: Neues SC-Stadion
Erschlie├čungsarbeiten auf dem neuen Stadionareal sind in vollem Gange

Auch der Stadionbau geht gut voran: Derzeit wird der Rohbau f├╝r das Hauptgeb├Ąude und die Trib├╝nen erstellt

B├╝rgermeister Martin Haag: ÔÇ×Wir sind gut im Zeitplan ÔÇô das gilt f├╝r die Erschlie├čungs- und Infrastrukturarbeiten, wie f├╝r den Stadionbau selbst. Ich bin zuversichtlich, dass das Stadion zur Saison 2020/21 fertiggestellt werden kann.ÔÇť

Die Bauarbeiten f├╝r das neue SC-Stadion laufen auf Hochtouren ÔÇô das betrifft die Arbeiten im Bereich des Stra├čenbaus und der Au├čenanlagen, die Erweiterung der Stadtbahn Messe und auch den Stadionbau selbst.
Freiburg, 14. August. Nachdem die Erdarbeiten im gesamten Plangebiet weitgehend abgeschlossen sind, finden derzeit wichtige Arbeiten f├╝r die sogenannte Planstra├če Ost statt, das ist die Verbindungsachse zwischen Granada- und Madisonallee. Da f├╝r die Abbiegespuren von der Granadaallee in die Planstra├če Ost ausreichend Platz ben├Âtigt wird und sich diese im Einschnittsbereich des Wolfsbucks befinden, ist hier die Errichtung von St├╝tzw├Ąnden n├Âtig. Diese erm├Âglichen, den Eingriff in den Wald und in den M├╝llberg so gering wie m├Âglich zu halten. ÔÇ×Der Eingriff in den M├╝llberg verlief unproblematischer als gedacht. Der allergr├Â├čte Teil des abgetragenen Materials konnte aufbereitet und wieder eingebaut werden. Nur rund 10 Prozent der Erdmasse aus dem Wolfsbuck mussten auf eine Deponie gebracht werden. Auf diese Weise konnten auch die kalkulierten Kosten f├╝r die Entsorgung unterschritten werdenÔÇť, so Richard Neymeyer vom Garten- und Tiefbauamt.

Bereits am gestrigen Dienstag wurde die Br├╝ckenkonstruktion f├╝r die neue Fu├č- und Radwegbr├╝cke ├╝ber der Planstra├če Ost eingehoben. Das in einem Stahlwerk vorgefertigte und durch Sondertransporte angelieferte Br├╝ckenteil wurde mit Hilfe eines 100Tonnen-Krans verankert.

Die Arbeiten zu den Planstra├čen Ost und Nord/West sollen bis Juli 2020 abgeschlossen sein, ebenso die s├╝dlich gelegenen Au├čenanalgen mit Verl├Ąngerung des Stadion-Boulevards und der Anschluss an die Stadtbahnhaltestelle. Derzeit laufen auch die Arbeiten zur Erweiterung der Stadtbahn Messe, diese soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen.

Auch beim Stadionbau selbst kommt man gut voran: Zurzeit laufen die Rohbauarbeiten f├╝r das Hauptgeb├Ąude und die Trib├╝nen. Pro Woche werden hier 80 bis 100 Fertigbetonteile verbaut. Die St├╝tzen f├╝r die Trib├╝nen sind komplett errichtet. Auf einzelnen Trib├╝nenseiten sind bereits die Betontrittstufen eingebaut, auf denen sich sp├Ąter die Zuschauerinnen und Zuschauer bewegen. Jochen Tuschter, Gesch├Ąftsf├╝hrer der Stadiongesellschaft: ÔÇ×Auch der Rohbau des Hauptgeb├Ąudes schreitet voran. Das Untergeschoss ist so gut wie fertig und derzeit laufen die Arbeiten am Erdgeschoss. Bei einigen Arbeitsschritten gab es wegen der Hitze leichte zeitliche Verz├Âgerungen, die aber bei einem solch komplexen Gro├čprojekt nicht ungew├Âhnlich sind und sich im Rahmen halten. Insgesamt funktionieren die Dinge bisher gut zusammen.ÔÇť Ein wichtiger, f├╝r den Herbst anstehender Schritt ist die Montage der Dachkonstruktion ÔÇô parallel findet die Errichtung der Au├čenanlagen und Trainingspl├Ątze statt.

Baub├╝rgermeister Martin Haag erg├Ąnzt: ÔÇ×Wir sind gut im Zeitplan. Es wird auch in der Sommerpause keine relevante Unterbrechung der Bauarbeiten geben ÔÇô das gilt f├╝r die Erschlie├čungs- und Infrastrukturarbeiten, wie f├╝r den Stadionbau selbst. Ich bin zuversichtlich, dass das Stadion zur Saison 2020/21 fertiggestellt werden kann. Unser Ziel ist ehrgeizig ÔÇô aber machbar.ÔÇť

Parallel zu den Bauarbeiten beginnen jetzt auch die Planungen zur Verkehrsregelung w├Ąhrend des Spielbetriebs im neuen Stadion. Hierzu m├Âchte die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Sportclub in den n├Ąchsten Monaten, in Abstimmung mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Gewerbetreibenden aus dem Stadtteil Mooswald, ein Anliegerverkehrskonzept erstellen.
 
 



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