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Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: "Dach Gesucht!"-Kampagne zieht Bilanz
Trotz erfolgreicher Zimmervermittlungen bleibt die Wohnungssituation angespannt

Die Kampagne DACH GESUCHT! konnte auch in diesem Jahr die angespannte Wohnungssituation fĂŒr Studierende etwas entspannen. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Kampagnenstart gingen rund 500 Zimmer- und Wohnungsangebote beim Studierendenwerk Karlsruhe ein, die kostenlos an Studierende vermittelt werden. Die Initiatoren der Kampagne, das WissenschaftsbĂŒro der Stadt Karlsruhe und das Studierendenwerk Karlsruhe, zeigen sich mit dem Ergebnis der Kampagne zufrieden, appellieren aber auch weiterhin an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, freien Wohnraum bereitzustellen.

In diesem Jahr tourte die Wohnraumkampagne vom 2. bis 13. September mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil durch Karlsruhe. Auf Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz konnten Vermieterinnen und Vermieter mit Studierenden in Kontakt kommen. DarĂŒber hinaus gab es im Info-Bus tagesaktuelle Wohnungsangebote und nĂŒtzliche Tipps rund um die Wohnungssuche. Mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil sollten verstĂ€rkt potenzielle Vermieterinnen und Vermieter in den Karlsruher Stadtteilen erreicht werden.

Wohnraumsituation bleibt zum Semesterstart angespannt

"Wir sind sehr dankbar fĂŒr die zahlreichen Mietangebote, die wir ĂŒber das Internet und telefonisch bekommen haben", kommentiert Michael Postert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Studierendenwerks Karlsruhe. "Durch die PrĂ€senz auf den Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz haben wir wieder viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erreicht und konnten den wohnungssuchenden Studierenden eine Ă€hnliche Zahl an Zimmern und Wohnungen vermitteln wie im letzten Jahr", erlĂ€uterte er den Erfolg der Kampagne. Zusammen mit den rund 4.400 Wohnheimzimmern in Karlsruhe konnte man die große Nachfrage zwar nicht komplett auffangen, aber zumindest etwas lindern.

Ein Wohnheimneubau auf dem Campus Ost des KIT wird mit 256 PlĂ€tzen die Situation weiter entlasten. "Hierzu fand bereits im FrĂŒhjahr 2019 ein Architektenwettbewerb statt, die entsprechende Beauftragung wird voraussichtlich noch bis Jahresende erfolgen, danach beginnt die AusfĂŒhrungsplanung", erklĂ€rte Postert.

Stadt appelliert weiterhin an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger

"Es freut uns, dass mit der Kampagne zusĂ€tzlicher Wohnraum auf dem rar gesĂ€ten Markt erschlossen wurde. Viele Angebote kommen von Privatvermietenden, die erstmalig ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten wollen, oder auch fĂŒr den Übergang ihr GĂ€stezimmer fĂŒr die Erstsemester zur VerfĂŒgung stellen. Das ist ein positives Signal fĂŒr die Hilfsbereitschaft und offene Kultur in Karlsruhe und fĂŒr die Arbeit der Wohnraumkampagne", bilanziert Clas Meyer, Leiter des WissenschaftsbĂŒros der Stadt Karlsruhe. "Die großen Zahlen der kostenlosen Zimmervermittlungs-Hotline 6 90 91 92 sind weiterhin ein Appell an alle Karlsruherinnen und Karlsruher, diesem Problem gemeinsam zu begegnen und freien Wohnraum, seien es leerstehende Kinderzimmer, ungenutzte Arbeitszimmer oder Privatimmobilien, an Studierende und Auszubildende zur Vermietung anzubieten", so Meyer abschließend.
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Freiburg: GewerbeflÀchen Mangelware
IG Nord und Stadtplanungsdezernat stoßen Diskussion an
Expertinnen und Experten blicken ĂŒber den Tellerrand

Über 100 Mitglieder der Interessengemeinschaft Industriegebiet Nord (IG Nord) in Freiburg haben sich zusammen mit Vertretern der Immobilienbranche in der Stadt und der Verwaltung am vergangenen Donnerstag bei einem FachgesprĂ€ch zum Thema flĂ€chensparender Gewerbebau in Freiburg ausgetauscht. Als Fachreferentinnen konnten Ulrike Wolf vom Deutschen Institut fĂŒr Urbanistik (DIfU) in Berlin und Christiane MĂŒller vom PlanungsbĂŒro “Studio/Stadt/Region” in MĂŒnchen gewonnen werden. Zudem nahmen Freiburgs Wirtschaftsförderin Hanna Böhme (FWTM), ihr Heidelberger Kollege Marc Massoth, der Karlsruher Stadtplaner Philipp Krass und der Freiburger Immobilien-Experte Matthias Sasse (MSI-Gewerbe-Immobilien) an der Diskussion teil, in deren Verlauf klar wurde: Freiburg hat einen eklatanten Mangel an GewerbeflĂ€chen zu verzeichnen. Es gibt praktisch keine Entwicklungspotenziale mehr. Und: Die Debatte ĂŒber die Wohnsituation in der Stadt muss um die Diskussion ĂŒber die Zukunft Freiburgs als Gewerbestandort erweitert werden.

In ihrem Vortrag “Unternehmensstandorte flĂ€chensparend entwickeln” machte DIfU-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Ulrike Wolf dabei ĂŒberdeutlich, dass Freiburg mit seinen FlĂ€chenproblemen nicht alleine ist. Allerdings gewinne das Thema GewerbeflĂ€chen derzeit zunehmend an Brisanz, so Wolf. FlĂ€chenknappheit und die Konkurrenz zwischen Gewerbe- und WohnflĂ€chen brĂ€chten es mit sich, dass die StĂ€dte ihre Planungen neu ausrichten und zu einer eigenen Liegenschafts- und FlĂ€chenpolitik zurĂŒckkehren wĂŒrden. Nachverdichtung, flexible und nachhaltige Baukonzepte, die Verbindung von Ökologie und Ökonomie und vor allem das “Stapeln” von GewerbeflĂ€chen seien die Kernthemen, bei denen Unternehmen, Verwaltungen, VerbĂ€nde und Politik gemeinsam gefordert seien. Am Beispiel des Forschungsprojekts “Gewerbe & Stadt” verdeutlichte Stadtplanerin Christiane MĂŒller, worum es geht: “MĂŒnchen hat kaum FlĂ€chen, aber viel Entwicklungsdruck”, das Gewerbe sei dabei im “Kampf um FlĂ€chen” immer in einer schwĂ€cheren Position. Man mĂŒsse also eine Stadtentwicklung verfolgen, bei der “RĂ€ume und Funktionen” verdichtet und somit FlĂ€chen gespart werden können.

Auch in Freiburg gelte, dass die Konkurrenz um stĂ€dtische FlĂ€chen die Wirtschaftsförderung in den vergangenen Jahren “wahnsinnig beschĂ€ftigt” habe, so Hanna Böhme: Lediglich 2,1 Prozent der FlĂ€chen in der Stadt seien Gewerbeareale, in den vergangenen knapp 25 Jahren seien gerade einmal knapp 15 Hektar GewerbeflĂ€chen im Vergleich zu rund 200 Hektar WohnflĂ€che entwickelt worden und die aktuelle Reserve liege bei lediglich zwei Hektar.

Dabei gibt es dringenden Handlungsbedarf, zum Beispiel bei der Bereitstellung von FlĂ€chen fĂŒr Handwerksbetriebe im Stadtgebiet. Heidelberg macht es vor, wie Marc Massoth erlĂ€uterte: dort gehören “Handwerkerhöfe” zum Entwicklungskonzept fĂŒr die Innenentwicklung. Allerdings gibt es dort auch durch den Abzug der US-StreitkrĂ€fte Potenziale, die in Freiburg bei aller Vergleichbarkeit der beiden StĂ€dte fehlen. Der Trend, das Gewerbe zurĂŒck in die Stadt zu holen und mit anderen Infrastruktureinrichtungen wie KindertagesstĂ€tten in Verbindung zu bringen, statt auf der GrĂŒnen Wiese weiter zu expandieren, sei auch in Karlsruhe da, bestĂ€tigten Matthias Sasse und Philipp Krass. “Die verschiedenen Akteure wurden aber bisher zu wenig eingebunden.”

Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag bestĂ€tigte, dass es in Freiburg “Defizite” beim Thema GewerbeflĂ€chen gibt. “Wir brauchen daher den FlĂ€chennutzungsplan 2040. Das Thema Wohnen allein reicht nicht aus, wir mĂŒssen Gewerbe und Wohnen miteinander verbinden.” In vielerlei Hinsicht stehe die Stadt da noch am Anfang der Diskussion. Das sieht auch Hanna Böhme so: “Die Freiburger hadern zu sehr mit dem Thema Höhe”, so die FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, die damit auch die Sicht der Unternehmerseite bestĂ€tigte, so IG-Nord/IG-Haid Vorstand Christian Schulz: “Das Thema GewerbeflĂ€chen brennt uns Unternehmern auf den NĂ€geln, der Nachholbedarf ist riesig, und wir mĂŒssen zwingend endlich die Möglichkeit bekommen, mehr GewerbeflĂ€chen durch mehr GeschossflĂ€che zu generieren.” Dazu gehöre es auch, Quartiersgaragen fĂŒr mehr Parkraum zu schaffen, wie beispielsweise das Park-Chaos im Gewerbegebiet Haid belege. Die Stadt stehe unter Zugzwang, so Christian Schulz, zumal die Gemeinden im Umland der Ansiedlung von Gewerbe und der Bereitstellung der entsprechenden FlĂ€chen positiv gegenĂŒber stĂŒnden. “Es ist daher sehr gut, wenn die Verwaltung, die Unternehmen und die Akteure aus der Immobilienbranche hier endlich in den Dialog miteinander treten”, so Christian Schulz weiter. “Die Debatte um mehr Wohnraum in Freiburg muss endlich um das Thema GewerbeflĂ€chen erweitert werden!”

INFO: Die IG Nord wurde 1996 ins Leben gerufen und versteht ich seither als Sprachrohr und Informations- und Kommunikationsplattform fĂŒr ihre rund 150 Mitgliedsfirmen. Die IG Haid wurde 2011 durch den Unternehmer Christian Schulz nach dem Vorbild der IG Nord gegrĂŒndet. Beide wollen ihren Mitgliedern ein Forum bieten, in dem man sich nicht nur gegenseitig in einem möglichst ungezwungenen Rahmen austauschen kann, und sie vertreten die Interessen der Betriebe nach außen gegenĂŒber der Stadt und der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt wollen die IG Nord und die IG Haid auch umgekehrt Ansprechpartner fĂŒr die Öffentlichkeit im Austausch mit der Wirtschaft in Freiburg bieten. Infos ĂŒber eine Mitgliedschaft finden Sie online ...
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Gelingende Begegnungen
„FamiliencafĂ© bei Thomas“ und Thomaskindergarten feierten JubilĂ€um

Freiburg. „In den letzten Jahren sind Begegnungen, das Miteinander im Quartier und die Vernetzung deutlich gewachsen“. Das sagte Birgitt Marquard umgeben von rund hundert GĂ€sten, darunter viele Kinder. Sie feierten miteinander den zehnten Geburtstag des "FamiliencafĂ©s bei Thomas" und das 60-jĂ€hrige JubilĂ€um des Thomaskindergartens im Gemeindehaus in der Tullastraße. Marquard hatte mit anderen das CafĂ© als Begegnungs- und GesprĂ€chsort ins Leben gerufen. Immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat ist es geöffnet. Zum JubilĂ€um sang der Chor der Tulla-Schule unter der Leitung von Claudia Kunz und lieferte mehrere StĂ€ndchen. Ein international bestĂŒcktes Buffet wurde angeboten, im Freien gab es palĂ€stinensische KreistĂ€nze, ein Gospelchor sang in der Kirche und ein Film mit historischen Aufnahmen wurde gezeigt. Und natĂŒrlich gab es nette interkulturelle Begegnungen mit internationalem Flair und viele GesprĂ€che.
 
 

 
Kostenloses Training fĂŒr Eltern von Drei- bis ZehnjĂ€hrigen
Neuer Mittwochskurs ab 9. Oktober

Freiburg. Wie stĂ€rke ich das Selbstvertrauen meines Kindes? Wie setze ich klare Regeln? Und wie lĂ€sst sich Stress im Erziehungsalltag vermeiden? Fragen wie diese beantwortet das „EFFEKTTraining“, ein bundesweites Kursangebot fĂŒr Eltern von Kindern zwischen 3 und 10 Jahren. Am Mittwoch, 9. Oktober, startet ein neuer Kurs in der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Freiburg, Krozinger Straße 19b. Die insgesamt sechs Treffen finden mittwochs von 10 bis 12 Uhr statt. Die Teilnahme ist fĂŒr alle interessierten Eltern kostenfrei.

Das vom Bundesfamilienministerium geförderte Programm „EFFEKT“ steht fĂŒr „Entwicklungsförderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training“. Die UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg hat die Wirksamkeit wissenschaftlich bestĂ€tigt und bildet die Kursleiterinnen aus.

BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik freut sich, dass die kostenlose Teilnahme am Programm auch in Freiburg möglich ist: „In dem wissenschaftlich fundierten Training erhalten Eltern hilfreiche Tipps fĂŒr den Erziehungsalltag und können ihre Erfahrungen mit anderen Eltern austauschen.“ Kursleiterinnen sind die ausgebildeten EFFEKT-Trainerinnen Elisabeth Meyer-de Biasi und Elke Pompeuse-Unseld vom Verein Freiburger Sozialarbeit.

Anmeldung: Interessierte Eltern können sich ab sofort bei der Psychologischen Beratungsstelle fĂŒr Eltern, Kinder und Jugendliche unter Tel. 0761 / 201-8531 anmelden.
 
 

 
MIKROABENTEUER VOR DER HAUSTÜR
Wie aktuelle Outdoor-Trends den Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg verĂ€ndern

STUTTGART, 18. September 2019 – AktivitĂ€ten in der Natur gehören schon lange zu den wichtigsten Reisemotiven in Baden-WĂŒrttemberg. Welche Outdoor-Trends aktuell den Naturtourismus verĂ€ndern und wie sich Urlaubsanbieter darauf einstellen können, darĂŒber informierten sich Reisefachleute am heutigen Mittwoch bei der Kooperationsbörse der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) in Stuttgart.

TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun erwartet vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte eine wachsende Nachfrage nach Urlaubsreisen im eigenen Land: „Wer unberĂŒhrte Landschaften und wilde Natur erkunden möchte, braucht dafĂŒr nicht weit zu fliegen. Deutschlands SĂŒden bietet mit seinen Mittelgebirgen, WĂ€ldern oder Auenlandschaften endlose Möglichkeiten fĂŒr naturnahe Entdeckungen.“ Aus diesem Grund werde man 2020 mit dem Themenschwerpunkt „Wilder SĂŒden“ fĂŒr Naturerlebnisse in Baden-WĂŒrttemberg werben.

Neben den Klassikern Wandern oder Radfahren gebe es im Outdoor-Tourismus eine wachsende Nachfrage nach ungewöhnlichen, authentischen Erlebnissen. Das könne zum Beispiel eine Nacht unter freiem Himmel oder eine Tour durch eine wilde Schlucht sein. Sogenannte Mikroabenteuer, fĂŒr die man nicht um die halbe Welt reisen muss, erfreuten sich einer stĂ€ndig wachsenden Beliebtheit, so Braun.

Ausgelöst wurde der Hype um die kleinen Abenteuer von dem britischen Globetrotter Alastair Humphreys, der die Philosophie der „Microadventures“ in Stuttgart vorstellte. WĂ€hrend die großen Expeditionen und Abenteuer in Alaska oder der Mongolei fĂŒr die meisten ein schöner Traum bleiben, so Humphreys, brauche es nicht viel, um ein unvergessliches Mikroabenteuer vor der HaustĂŒr zu erleben. „Einen Baum hochklettern, auf einem HĂŒgel schlafen oder in einem Fluss schwimmen“, das könne man fast ĂŒberall machen.

Auch in Deutschland sucht eine wachsende Zahl von Naturliebhabern nach diesen authentischen Erlebnissen und teilt ihre eigenen Abenteuer in sozialen Medien mit Hashtags wie #Microadventure. Destinationen und Urlaubsanbieter in Baden-WĂŒrttemberg stellen sich auf den Trend zunehmend ein. Dazu gehören etwa eine wachsende Zahl legaler ÜbernachtungsplĂ€tze im Wald, Survival-Camps oder Wanderstrecken mit hoher ErlebnisqualitĂ€t und ohne feste Wege.

Auch die Frage, was Touristiker darĂŒber hinaus noch tun können, um auf die wachsende Nachfrage nach Mikroabenteuern zu reagieren, wurde diskutiert. Wichtiger als die Entwicklung neuer Angebote ist fĂŒr Alastair Humphreys, die Abenteuerlustigen auf der Suche nach geeigneten Orten zu unterstĂŒtzen und ihnen zu zeigen, wie viel Natur es in nĂ€chster Umgebung gibt: „Die Wildnis ist nĂ€her, als man denkt!“
 
 

 
Schimmelbefall in Kita ImmergrĂŒn im Stadtteil Vauban
Mitte Juli wurde im Erdgeschoss der Kita ImmergrĂŒn im Stadtteil Vauban ein Wasserschaden festgestellt. Bei der direkt angelaufenen Reparatur wurde ein Schimmelbefall festgestellt. Das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF) gab umgehend ein Fachgutachten in Auftrag, das seit Montag vorliegt. Gestern fand eine Begehung mit Vertretern des Gesundheitsamtes, des Kita-TrĂ€gers Diakonieverein, des Amtes fĂŒr Kinder und Jugend und des GMF statt. Die Kita ImmergrĂŒn ist in einem stĂ€dtischen GebĂ€ude untergebracht, das an einen privaten TrĂ€ger vermietet ist.

Ergebnis der gestrigen Begehung: Zwei GruppenrĂ€ume und der Schlafraum im Erdgeschoss gehen ab sofort außer Betrieb. Die betroffenen Kinder werden intern auf andere Gruppen verteilt. Dank der GrĂ¶ĂŸe der Kita ist diese Umverteilung vorĂŒbergehend möglich; eine Dauerlösung ist sie nicht. Das GMF, das AKI und der TrĂ€ger suchen parallel nach Ausweichmöglichkeiten.

Derweil beginnt das GMF mit dem RĂŒckbau im betroffenen Bereich. Die Holzkonstruktion wird so weit freigelegt, bis die Ursachen des Wasserschadens und das Ausmaß des Schimmelbefalls zu erkennen sind. Erst danach sind Aussagen dazu möglich, wie die Sanierung aussehen soll, wie lange sie dauern und was sie kosten wird. PrioritĂ€t bei allen weiteren Maßnahmen hat der Schutz der Kinder und der Mitarbeitenden. Dieses Vorgehen wurde einvernehmlich mit allen Beteiligten abgestimmt. Die Kita-Leitung hat bereits mittels eines Elternbriefs alle ImmergrĂŒn-Eltern informiert.

Die Kita ImmergrĂŒn besteht aus sechs Gruppen (5 Kindergarten-, 1 Hortgruppe), 110 Kindern im Alter von ein bis zehn Jahren und 30 Mitarbeitenden. Sie wurde vor 19 Jahren in HolzstĂ€nderbauweise errichtet und 2001 eröffnet.
 
 

 
Online-Voting fĂŒr das Leitbild Migration und Integration startet
Alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind aufgerufen unter mitmachen.freiburg.de teilzunehmen

Die Aktualisierung des stÀdtischen Leitbilds Migration und Integration schreitet voran.

Der Anstoß fĂŒr eine Neuauflage des Leitbildes Migration und Integration kam aus dem Gemeinderat, gemeinsam von allen Fraktionen und Gruppierungen. Das vorhandene Leitbild stammt aus dem Jahr 2004. Damals gab es keine Möglichkeit fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der Stadt, am Inhalt des Leitbildes mitzuwirken. Außerdem soll mit der Aktualisierung auch diskutiert werden, wie man die Inhalte nachhaltig mit Leben fĂŒllen kann.

Nun sind die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gefragt: was ist Ihnen am wichtigsten? Welche SĂ€tze mĂŒssen dringend ins Leitbild, welche Handlungsfelder sind fĂŒr die Umsetzung am dringlichsten? DarĂŒber kann ab morgen, Freitag, den 20. September, 10 Uhr, bis einschließlich 6. Oktober per Online-Voting abgestimmt werden unter mitmachen.freiburg.de. Das Ergebnis fließt direkt in die Endfassung des Leitbildes und dessen Umsetzung mit ein.

Zum Auftakt des Prozesses diskutierte OberbĂŒrgermeister Horn am 26. November 2018 im Historischen Kaufhaus mit rund 270 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger darĂŒber, wo es in Freiburg bereits gut lĂ€uft in der Integration und wo man noch nachsteuern mĂŒsste. Danach wurden Visionen eines idealen Zusammenlebens in Freiburg entwickelt.

Anhand dieser „Zukunftsvisionen“ wurde eine WorkshopPhase mit insgesamt drei großen Workshops zwischen Februar und Mai 2019 konzipiert. Ziel dieser Workshops war es, erste Formulierungen fĂŒr das neu entstehende Leitbild zu finden. Das ist gelungen und am Ende waren es ĂŒber 140 Formulierungen, die die Teilnehmenden erarbeiteten. Diese wurden ĂŒber den Sommer von der Begleitgruppe des Prozesses, bestehend zu jeweils einem Drittel aus Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, redaktionell ĂŒberarbeitet und in Handlungsfelder zusammengefasst.

Am 13. November stellt Herr OB Martin Horn das neue Leitbild im Konzerthaus Freiburg vor. Hierzu möchten wir schon jetzt alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ganz herzlich einladen. Anmeldungen sind ab dem 14. Oktober ĂŒber www.eveeno.com/leitbildintegrationfreiburg oder telefonisch unter 0761 / 201 6341 möglich.

Weitere Informationen und alle Teilergebnisse des Beteiligungsprozesses sind unter www.freiburg.de/leitbildintegration abrufbar oder per E-Mail unter leitbildintegrati-on@stadt.freiburg.de sowie telefonisch unter der Nummer 0761 / 201-6341 erhÀltlich.
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Geldanlage fĂŒr Kinder: Die besten Depots, Festgeld- und Girokonten
Ausbildungsversicherungen fĂŒr Kinder sind keine gute Wahl, so die Stiftung Warentest – zu teuer und unflexibel. Wenn Eltern oder Großeltern fĂŒr Kinder Geld ansparen möchten, sollten sie lieber auf Aktienfonds oder Festgeld setzen. Finanztest stellt die besten Angebote vor.

Wer viel Zeit hat, spart am besten mit Aktien-ETF. Kinder können Kursschwankungen und Börsen-Crashs einfach aussitzen. Finanztest stellt 18 Online- und Filialbanken mit kostenlosen Depots fĂŒr Kinder vor. Nur die AusfĂŒhrung eines Sparplans kostet GebĂŒhren, die sich jedoch stark unterscheiden. Bei einer monatlichen Sparrate von 50 Euro liegen sie zwischen 0 und rund 35 Euro pro Jahr.

Wer das Risiko von Kursschwankungen meiden oder weniger als zehn Jahre sparen möchte, fĂŒr den ist Festgeld geeignet. Der beste Zins fĂŒr Kinder bei 10 Jahren Anlagedauer liegt bei 1,4 Prozent pro Jahr, bei 5 Jahren Laufzeit bei 1,2 Prozent.

FĂŒr kleines Geld taugen auch Girokonten fĂŒr MinderjĂ€hrige. Die KontofĂŒhrung ist oft kostenlos und auf Guthaben gibt es sogar bis zu 3 Prozent Zinsen – allerdings nur bis zu einem gewissen Anlagebetrag. So können Kinder schon frĂŒh den Umgang mit Geld ĂŒben und bekommen bis zu 30 Euro Zinsertrag pro Jahr. Finanztest klĂ€rt auch die rechtlichen und steuerlichen Folgen, wenn das Konto auf den Namen des Kindes lĂ€uft.

Der Test findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/sparen-fuer-kinder abrufbar.
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