Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
NABU: Aktueller Bericht zur Lage der Natur ist alarmierend
KrĂŒger: Bund und LĂ€nder mĂŒssen jetzt handeln

Berlin, 19-05-2020 – AnlĂ€sslich des heute von BfN und BMU veröffentlichten Berichts Die Lage der Natur in Deutschland fordert der NABU Bund und LĂ€nder zu einem konsequenteren Einsatz fĂŒr den Naturschutz auf. Denn mehr als zwei Drittel der nach EU-Naturschutzrichtlinien zu schĂŒtzenden Arten befinden sich in einem ungĂŒnstigen Erhaltungszustand, mehr als ein Drittel dieser Arten und fast die HĂ€lfte der Lebensraumtypen weisen einen negativen Entwicklungstrend auf.

„Die Lage der Natur ist schlecht, und sie verschlechtert sich weiter. Die Vögel der Agrarlandschaft gehen zurĂŒck, in den letzten Jahrzehnten haben wir hier gut zehn Millionen Brutpaare verloren. Das fĂŒr Vögel und Insekten so bedeutende GrĂŒnland steht ebenso unter Druck wie die auch fĂŒr Klimaschutz und Klimawandelanpassung wichtigen GewĂ€sser- und FeuchtlebensrĂ€ume. Bund und LĂ€nder mĂŒssen dringend ihre Hausaufgaben machen und eine Renaturierungsoffensive starten. Wenn nicht endlich ernst gemacht wird, dann bleibt der Bericht nur eine weitere SOS-Meldung im Logbuch der untergehenden Arche Noah.“ so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

In der FlĂ€che besteht weiter dringender Handlungsbedarf, wie die Berichtsdaten zeigen. Vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof steht jetzt eine Anklageerhebung wegen unzureichender Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie kurz bevor. Till Hopf, NABU-Naturschutzexperte, dazu: „Schutzgebiete mĂŒssen wirklich schĂŒtzen, sich also positiv auf die Arten und LebensrĂ€ume auswirken, zu deren Schutz sie eingerichtet wurden. Wir brauchen deshalb den politischen Willen, konkreten Verordnungen mit spezifischen Zielen ein wirksames Management folgen zu lassen. Auch eine bedarfsgerechte Finanzierung fĂŒr die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen ist unabdingbar. Zudem muss die Bundesregierung endlich ernst machen mit ihrem Vorsatz, den Schutz der biologischen Vielfalt als alle Ressorts verpflichtende Querschnittsaufgabe anzugehen“. Der NABU bemĂ€ngelt zum Beispiel ganz konkret, dass die gesetzliche Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz durch die Bundesregierung immer noch nicht umgesetzt wurde. Auch gebe es zuletzt verstĂ€rkt Bestrebungen, die BerĂŒcksichtigung von Naturschutzbelangen in Planungsverfahren auszuhöhlen, rechtliche Standards abzusenken und die Verbandsbeteiligung aufzuweichen.

„Eingriffsregelung, FlĂ€chenverbrauch, Landnutzung, Biotopverbund, Schutzgebietsmanagement, Finanzierung – die Handlungsfelder sind so vielfĂ€ltig wie dringlich, und ĂŒberall liegt etwas im Argen“, mahnt NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

Besonders hervorzuhebende Ergebnisse des Berichtes zur Lage der Natur sind:

Massiver RĂŒckgang der Feldvögel seit 1980 (Kiebitz -93%, Rebhuhn -91%, Turteltaube -80%, Feldlerche -55%). Das sind ĂŒber zehn Millionen Brutpaare weniger.
Bei 10 von 24 in der kontinentalen Region vorkommenden Fledermausarten zeigt sich ein verschlechternder Gesamttrend. Die ErhaltungszustĂ€nde sind bereits ausschließlich unzureichend, beim Grauen Langohr sogar schlecht.
Alle Lebensraumtypen der BinnengewĂ€sser und des GrĂŒnlandes in der atlantischen und kontinentalen Region sind in einem ungĂŒnstigen Erhaltungszustand, ebenso die Lebensraumtypen der Ostsee.

Zum Hintergrund:
Die Mitgliedsstaaten mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig zur EU-Kommission nach BrĂŒssel berichten, wie es um den Zustand all jener Arten und LebensrĂ€ume steht, die von den EuropĂ€ischen Naturschutzrichtlinien (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Vogelschutzrichtlinie) geschĂŒtzt werden. Das Bundesamt fĂŒr Naturschutz hat die aktuellen, Ende 2019 bzw. Anfang 2020 veröffentlichten Berichte nun aufbereitet und die wesentlichen Erkenntnisse in einem Bericht zur Lage der Natur vorgestellt. Bereits seit dem Jahr 2015 lĂ€uft ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, das zuletzt im Februar noch einmal verschĂ€rft wurde. Bis zum
15. Juni hat Deutschland nun Zeit, eine Anklageerhebung vor dem Gerichtshof der EuropÀischen Union noch abzuwenden.
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Weltbienentag: Bienenschutz muss höchste PrioritÀt haben
Slow Food Deutschland nimmt den Weltbienentag am 20. Mai zum Anlass, um auf das gravierende Ausmaß des Bienen- und Insektensterbens hinzuweisen, denn Bienen und andere BestĂ€uber spielen fĂŒr unsere Lebensmittelproduktion, Umwelt und BiodiversitĂ€t eine zentrale Rolle. Ein politischer Richtungswechsel hin zu einem weitgreifenden Bienen- und Insektenschutz ist deshalb unabdingbar. Verbraucher*innen lĂ€dt Slow Food am Weltbienentag zu einer Online-Honigsprechstunde ein, bei der sie neben einem Input von Demeter-Imkermeistern zur Honigherstellung und wesensgemĂ€ĂŸen Bienenhaltung all das erfragen können, was sie schon immer ĂŒber Bienen und Honig wissen wollten.

75% unserer Nutzpflanzen sind von der BestĂ€ubung durch Insekten abhĂ€ngig, doch aktuell geraten ErnĂ€hrungssicherheit und -souverĂ€nitĂ€t sowie die biokulturelle Vielfalt zunehmend ins Schwanken durch den anhaltenden Verlust dieser bedeutenden Tiere. Laut Insektenatlas der Heinrich-Böll Stiftung (2020) ist die Menge der eingesetzten Pestizide weltweit seit 1950 um das FĂŒnfzigfache gestiegen. WĂ€hrend der ökologische Anbau weitestgehend ohne sie auskommt, werden in der konventionellen Landwirtschaft weltweit pro Jahr etwa vier Millionen Tonnen chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Die Zahlen verdeutlichen, dass der von der industriellen Landwirtschaft verfolgte Weg keineswegs im Sinne des Bienenschutzes ist, dass es aber eine zukunftsfĂ€hige Alternative gibt.

Dazu die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson: „Statt viel heißer Luft ist auf politischer Ebene die Umsetzung wirksamer Maßnahmen und das Schließen von Schlupflöchern fĂŒr bienenschĂ€dliche Insektizide gefragt, denn vom Bundeslandwirtschaftsministerium und der EU verkĂŒndete Handlungspunkte zum Bienenschutz stellen sich meist als unzureichend heraus. So hatte die EU zum Beispiel im Herbst 2019 entschlossen, das Neonikotinoid Thiacloprid zu verbieten. Die in Deutschland gebrĂ€uchlichen Mittel, Biscaya und Calypso, sind aber deshalb nicht sofort vom Markt verschwunden und es wurde geduldet, dass diese trotz ausgelaufener Genehmigung noch fast ein Jahr lang verwendet werden. So etwas darf es nicht geben! Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ließ 2019, entgegen ihrer Behauptung die Bienen schĂŒtzen zu wollen, weitere bienenschĂ€dliche Ackergifte zu“. Zum Erreichen einer bienenfreundlichen Landwirtschaft und zukunftsfĂ€higen Lebensmittelpolitik ist die Reduktion und ein schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden und Maßnahmen zur Erholung der BiodiversitĂ€t Voraussetzung.

Neben dem politisch forcierten Bienenschutz ist es auch grundlegend wichtig, dass Verbraucher*innen dem Lebensmittel Honig wieder mit mehr WertschĂ€tzung und Wissen um dessen QualitĂ€tsunterschiede begegnen. Gerade beim Honig ist es wichtig, Genuss und Verantwortung zusammenzubringen, denn eine gute, saubere und faire Produktion wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt, den Bestand der Bienenvölker und die faire Entlohnung von Imker*innen aus, sondern auch auf den Geschmack des Produkts, was das Genuss-Erlebnis beim Honig erhöht. Um Verbraucher*innen den Wert von Honig nĂ€herzubringen und ihnen Hilfestellung fĂŒr den Honig-Einkauf zu geben sowie ĂŒber die unterschiedlichen QualitĂ€ten von Honig zu informieren, organisiert Slow Food zum Weltbienentag die Honigsprechstunde.

Veranstaltungshinweis: Einladung zur moderierten Online-Honigsprechstunde von Slow Food Deutschland mit der Demeter Imkerei Summtgart am 20. Mai 2019 von 19:00-20:00

Wie erkenne ich eigentlich guten Honig? Worauf sollte ich beim Einkauf achten? Auf welche Angaben, Siegel, Label und Ă€hnliches kann ich vertrauen? Welche Arten eignen sich fĂŒrs Salatdressing, welche fĂŒrs Brötchen? Wird in Deutschland eigentlich ausreichend Honig fĂŒr den inlĂ€ndischen Verbrauch produziert? Und was können wir fĂŒr den Bienenschutz tun? Diese und andere Fragen werden an diesem Abend behandelt. AnlĂ€sslich des Weltbienentags am 20. Mai bieten wir Ihnen eine Honigsprechstunde an, bei der Sie in die Welt der Bienen und der Honigproduktion eintauchen und erfahren können, welche wichtige Funktion die Bienen fĂŒr Umwelt, BiodiversitĂ€t und Lebensmittelproduktion einnehmen. Nehmen Sie via Zoom an der offenen Fragerunde teil, um all das zu erfahren, was Sie schon immer ĂŒber die Bienen und Honig wissen wollten. Die Imkermeister Tobias Miltenberger und David Gerstmeier von Summtgart stehen Ihnen in einer offenen Fragerunde Rede und Antwort.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Leser*innen, Zuhörer*innen und Zuschauer*innen ĂŒber die Veranstaltung informieren.

Mehr Informationen zur Honigsprechstunde unter:
Webseite: https://www.slowfood.de/aktuelles/2020/weltbienentag-ein-hoch-auf-die-bienen-und-andere-bestaeuber
Facebook: https://www.facebook.com/events/239233170730923/

EU-BĂŒrgerinitiative „Bienen und Bauern retten“
Die EU-BĂŒrgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ wurde Ende 2019 ins Leben gerufen, um die EU-Kommission zum schrittweisen Ausstieg der EU-LĂ€nder aus synthetischen Pestiziden bis 2035, zur Erholung der BiodiversitĂ€t und der UnterstĂŒtzung von BĂ€uer*innen aufzufordern. Slow Food unterstĂŒtzt diese aktiv und ruft Verbraucher*innen auf, die Petition zu unterschreiben.
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Weltbienentag: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Mit dem UN-Weltbienentag unterstreicht die Weltgemeinschaft den dringenden Schutz der Bienen. Jeder kann dabei mitmachen.
 
 

 
Vorarbeiten zur Stadtbahnlinie Waldkircher Straße
Eigenbetrieb StadtentwÀsserung erneuert ab 2. Juni AbwasserkanÀle

Die Vorarbeiten zum Bau der geplanten Stadtbahnlinie Waldkircher Straße laufen an. Im Vorfeld lĂ€sst der stĂ€dtische Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung (ESE) die bestehenden AbwasserkanĂ€le umbauen und an die geplanten, neuen Gleise anpassen. Hiervon betroffen sind die teilweise ĂŒber 100 Jahre alten AbwasserkanĂ€le in der Waldkircher Straße von der Kreuzung Neunlindenstraße bis zur EinmĂŒndung der Kaiserstuhlstraße.

Der Kanalbau beginnt im Bereich der Kreuzung Neunlindenstraße. Eingebaut werden Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von einem Meter und tonnenschweren KontrollschĂ€chten. Die Baugruben sind ĂŒber 5 Meter tief. Daher kommen große BaugerĂ€te zum Einsatz.

Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 2. Juni, und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober. Den Durchgangsverkehr an der Kanalbaustelle sichert der ESE mittels Ampelsteuerung. FĂŒr FußgĂ€nger werden sichere WegfĂŒhrungen eingerichtet.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Der Eigenbetrieb StadtentwÀsserung bittet um VerstÀndnis.
 
 

 
Cyberversicherungen: Guten Schutz gibt es schon ab 49 Euro im Jahr
Online-Shopping, E-Mail, Facebook, YouTube oder Streaming-Dienste: Ein großer Teil unseres Lebens findet im Internet statt. Neue Versicherungen bieten Hilfe – etwa bei Datendiebstahl, Ärger beim Onlinekauf oder Cybermobbing. FĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest ï»ż19 Cyberversicherungen von 15 Anbietern untersucht. Das Ergebnis: FĂŒr diejenige, die keine Assistance-Leistungen etwa fĂŒr die Rettung von Daten oder dem Löschen beleidigender Inhalte im Netz in Anspruch nehmen wollen, ist so eine Versicherung unnötig. Denn viele Verbraucher sind schon ĂŒber ihre Rechtsschutz- oder Hausratversicherung abgesichert. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Vertragsabschluss erstmal alle schon vorhandenen Policen zu checken.

Cyberversicherungen helfen bei rechtlichem und technischem Ärger im Internet. „Ob sie so eine Police abschließen sollten, hĂ€ngt von ihrem BedĂŒrfnis nach Sicherheit ab und nach UnterstĂŒtzung – auch psychologischer“, so die Finanztest-Expertin EugĂ©nie Zobel. Denn gĂ€ngige Versicherungen, die viele schon haben, decken einen Teil der FĂ€lle ab, fĂŒr die Cyberschutz gedacht ist. Eine Rechtsschutzversicherung ĂŒbernimmt Anwalt und Prozesskosten. Eine private Haftplicht kommt fĂŒr SchĂ€den Dritter auf, falls beispielsweise eine E-Mail unbeabsichtigt einen Computervirus verbreitet. Manche Hausratsversicherung enthĂ€lt Schutz fĂŒr SchĂ€den bei Onlinebanking.

Cyberversicherungen eignen sich deshalb vor allem fĂŒr Internetnutzer, die im Ernstfall schnelle UnterstĂŒtzung benötigen und bisher keine Rechtsschutzversicherung haben. Guten Schutz gibt es dann schon ab 49 Euro im Jahr. Eine Versicherung entbindet aber nicht von der Pflicht, die ĂŒblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und die Devise, möglichst wenig Privates im Internet preiszugeben.

Der Test Cyberversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/cyberversicherungen abrufbar.
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900-Jahrfeier im Zeichen der Sonnenenergie
Mikrosolar-Anlagen auf dem JubilÀumscontainer

Mit der Installation von zwei kleinen Sonnenkraftwerken auf dem JubilĂ€ums-Container am Platz der Alten Synagoge setzt die Green City im JubilĂ€umsjahr ein Zeichen fĂŒr Klima und Umweltschutz. Pro Jahr erzeugen diese Mikrosolaranlagen bis zu 600 kWh Strom. So können die im Container befindlichen elektrischen GerĂ€te, wie Computer, Klimaanlage oder das Beleuchtungssystem, ausreichend mit regenerativ gewonnenem Strom versorgt werden.

Unter dem Motto „Dein Balkon kann mehr“ macht die Stadt Freiburg auf das Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ mit Beratung und ZuschĂŒssen fĂŒr die Stromerzeugung mit Solaranlagen aufmerksam. In Zusammenarbeit mit der badenova hat die Stadt ein Gewinnspiel organisiert, bei dem man eine von 30 Mikro-PV-Anlagen gewinnen kann. Wer Interesse hat, kann bis zum 25. Mai 2020 online am Gewinnspiel unter www.freiburg.de/klimawohnen teilnehmen.
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Banking-Apps: Nicht alle sind komfortabel
Viele BankgeschĂ€fte lassen sich heute per App auf dem Smartphone erledigen. Die Zeitschrift Finanztest hat von ï»ż19 dieser Apps jeweils die Versionen fĂŒr die Betriebssysteme Android und iOS getestet. Jeweils vier der Apps schneiden gut ab, vier sind nur ausreichend, der Rest ist befriedigend.

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Funktionen und Handhabung. Nutzer sollten zeitnah ĂŒber Transaktionen wie einen Zahlungseingang informiert werden, UmsĂ€tze filtern sowie kategorisieren können. Die Überweisungen sollten zudem einfach ablaufen und komfortabel sein. Drei Apps erhielten in dieser Kategorie die Note Sehr gut. Die Handhabung lag bei den meisten Apps zwischen den Noten Gut und Befriedigend. Das Schlusslicht im Test war die App Revolut mit schwachem Nutzungskomfort und sehr deutlichen MĂ€ngeln bei den AGB und der DatenschutzerklĂ€rung. Diese Dokumente gab es nur auf Englisch.

Entwarnung gab der Test im Punkt Sicherheit. Alle Apps im Test waren umfassend gegen Fremdangriffe geschĂŒtzt. Beim Datensendeverhalten und Werbetracking schnitten die iOS-Apps insgesamt schlechter ab als die Android-Apps. Negativer Spitzenreiter in Sachen Tracking war die iOS-App von N26 mit sechs unterschiedlichen Trackern, die Kundendaten lieferten.

Nur noch ein Drittel der Apps im Test bot Multibanking an. Mit dieser Funktion können die Konten unterschiedlicher Banken ĂŒber eine App verwaltet werden. FĂŒr Kunden, die diese Funktion benötigen und deren bisher genutzte Banking-App sie nicht bietet, sind Finanzblick Onlinebanking und Numbrs eine gute Wahl. Diese beiden Apps können von den Kunden unterschiedlicher Banken genutzt werden und gehören neben den Kunden-Apps der Sparkassen und GLS mBanking zu den Spitzenreitern der Untersuchung.

Der Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/bankingapps abrufbar.
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Gute Nachricht fĂŒr Wohnmobil-Reisende
Der Wohnmobil-Stellplatz der Kur und BĂ€der GmbH geht am Montag, 18. Mai, unter Auflagen wieder in Betrieb

BAD KROZINGEN. Das Land Baden-WĂŒrttemberg hat nun auch die inlĂ€ndischen touristischen AktivitĂ€ten mit Wohnmobilen und auf CampingplĂ€tzen neu starten lassen. Voraussetzung ist aber, grundsĂ€tzlich Abstand zu halten und die Desinfektionsregeln zu beachten. Auch dĂŒrfen den GĂ€sten keine Toilettenanlagen auf dem WohnmobilStellplatz zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Viele StammgÀste auf dem Wohnmobil-Stellplatz freuen sich auf die Lockerung. Sie bewegen sich innerhalb des Wohnmobils und nutzen das gastronomische Angebot, vor allem die Freiluftterrassen benachbarter Restaurants und die SitzflÀche des Weinbrunnens. Hier sind die AbstÀnde von mindestens 1,50 m bequem einzuhalten.

Die GÀste werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kur und BÀder GmbH betreut. Anmeldungen sind per E-mail möglich und direkt auf dem Platz beim Platzwart.
 
 

 
Videochat-Programme: Teams und Skype liegen vorn
Beim ï»żTest von 12 Videochat-Programmen liegt Microsoft doppelt vorn: Testsieger ist das Programm Teams, das im Testzeitraum noch kostenpflichtig war, inzwischen aber kostenlos verfĂŒgbar ist. Fast genauso gut schneidet die ebenfalls von Microsoft vertriebene Gratis-Software Skype ab. Zoom ist insgesamt befriedigend, hier kann die QualitĂ€t von Bild und Ton insbesondere bei langsamen Internet-Verbindungen nicht mit den Siegern mithalten. Die Tester stießen bei den Programmen auch auf zahlreiche juristische MĂ€ngel in den DatenschutzerklĂ€rungen und auf unverschlĂŒsselte Daten.

5 von 12 Videochat-Programmen schnitten gut ab, sie alle sind inzwischen kostenlos. FĂŒr die drei weiterhin kostenpflichtigen Videochat-Programme im Test lohnen sich die Ausgaben kaum, sie landen in der Tabelle recht weit hinten. Die Funktionsvielfalt der meisten geprĂŒften Programme ist groß: Nutzer können unter anderem zwischen Videochat, Audiochat und Textchat wĂ€hlen und Inhalte teilen. Teams unterstĂŒtzt Menschen mit SinneseinschrĂ€nkungen, indem es bei Bedarf Text in Sprache und Sprache in Text umwandelt – letzteres beherrscht auch Skype.

Wer eine relativ langsame Internet-Verbindung hat, setzt am besten auf Jitsi. Zoom ist die ungĂŒnstigste Variante bei Schneckentempo. Gar kein Bild vom GesprĂ€chspartner sahen die Tester bei Mikogo, das deshalb mit „Mangelhaft“ auf dem letzten Platz landet. Bis auf zwei haben alle Anbieter sehr deutliche MĂ€ngel in ihren DatenschutzerklĂ€rungen. Mikogo patzt außerdem bei der Datensicherheit: Hier können unter UmstĂ€nden Chats anderer Nutzer ausspioniert werden.

Der Test Videochat-Programme ist kostenlos online unter ï»żwww.test.de/videochat abrufbar.
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