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Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Reservierungen fĂŒr Besuch im Zool. Stadtgarten ĂŒber den OnlineShop
Wiedereröffnung am Mittwoch / Sicherheitskonzept mit BesucherbeschrĂ€nkung / Vorerst nur fĂŒr Dauerkartenbesitzer

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe kann ab Mittwoch nach fast achtwöchiger Schließung durch die Corona-Pandemie wieder die ersten ZoogĂ€ste in die Anlage lassen. Allerdings werden es erst einmal nur Inhaber einer Dauerkarte sein. BeschrĂ€nkt ist die Anzahl an Personen zudem auf 2.000, die sich gleichzeitig in Zoo und Stadtgarten aufhalten dĂŒrfen.

DafĂŒr startet (heute, 4. Mai, 14 Uhr) ein Reservierungssystem im Online-Shop des Zoos. Dieser ist unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ erreichbar, auf der Homepage www.karlsruhe.de/zoo ist er verlinkt.
„Wir sind sehr froh, dass wir ĂŒberhaupt wieder Menschen in den Zoo lassen dĂŒrfen. Mir ist dennoch völlig klar, dass nicht alle erfreut ĂŒber die EinschrĂ€nkungen sind, aber zur Sicherheit unserer GĂ€ste und meiner Mitarbeiter ist es derzeit nicht anders möglich. Wir hoffen jedoch, schon bald diese EinschrĂ€nkungen weiter lockern zu können“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

Aktuell gibt es rund 38.000 Besitzer einer Dauerkarte (Jahreskarte). Diese können nun fĂŒr sich und ihre Kinder, die noch keine eigene Karte benötigen, weil sie jĂŒnger als sechs Jahre sind, eine Reservierung vornehmen. Buchen die Nutzer als Startzeit 9 Uhr, so können sie bis 13 Uhr ihren Besuch beginnen, buchen sie als Startzeit 13 Uhr, kann der Eintritt in die Anlage bis spĂ€testens 18 Uhr erfolgen. Ein Verbleib im Park ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich.

SchutzgebĂŒhr von einem Euro pro Reservierung

„Damit möglichst viele Jahreskarteninhaber in den Genuss eines Besuchs kommen und um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, erheben wir eine SchutzgebĂŒhr von einem Euro pro Reservierung“, berichtet Steffen Karcher, der fĂŒr die Kassen und EingĂ€nge sowie das Ticketsystem zustĂ€ndig ist. Die SchutzgebĂŒhr erhalten die ZoogĂ€ste gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. „Wir hoffen jedoch darauf, dass viele Besucher auf die RĂŒckgabe dieser SchutzgebĂŒhr verzichten und den Betrag stattdessen an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe spenden, der aktuell die Einnahmen fĂŒr die wichtigen Artenschutzprojekte fehlen“, ergĂ€nzt Reinschmidt. Entsprechende SpendenbehĂ€lter werden an den EingĂ€ngen aufgestellt.

Neben der Reservierung wurde der Online-Shop in den vergangenen Tagen um eine weitere Funktion ergĂ€nzt. Die VerlĂ€ngerung der Jahreskarte ist jetzt auch am Computer oder am mobilen EndgerĂ€t möglich, wenn das Ablaufdatum nicht lĂ€nger als drei Monate her ist. Liegt der Ablauf lĂ€nger zurĂŒck, sind die Kundeninformationen aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden gelöscht. Dann muss eine neue Dauerkarte an der Kasse ausgestellt werden. Als Nachweis ist die alte Karte vorzulegen. Jahreskarten, die in der Zeit der Schließung nicht genutzt werden konnten, bekommen automatisch eine VerlĂ€ngerung der Laufzeit um zwei Monate.

Wer noch keine Dauerkarte hat, muss sich etwas gedulden, der freie Verkauf startet erst dann wieder, wenn der Zoologische Stadtgarten auch wieder Einzeltickets anbietet. Sonderregelungen gibt es fĂŒr Kinder, die bislang wegen ihres Alters noch keine Karte benötigt hatten, jetzt aber die Altersgrenze von sechs Jahren erreicht haben. Sofern die Eltern ĂŒber eine Dauerkarte verfĂŒgen, kann diese auch den Kindern ausgestellt werden.

Inhaber eines Behindertenausweises, wenn er zum Eintritt in den Zoo berechtigt, sind den Dauerkarteninhabern in der ersten Phase der Wiedereröffnung gleichgestellt. Sie benötigen aber wie alle anderen Personen in jedem Alter eine Online-Reservierung. Ein Besuch ohne diese Voranmeldung ist nicht möglich. FĂŒr alle Nachfragen zum Einlass steht die E-Mail-Adresse besucherservice@zoo.karlsruhe.de zur VerfĂŒgung.

Alltagsmaske im Einlassbereich und an den Kassen Pflicht

Im Einlassbereich und an den Kassen ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten „Alltagsmaske“ Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch im gesamten Park. Aktuell mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden zudem auf einige Änderungen gegenĂŒber ihrem gewohnten Zoobesuch einstellen. Alle TierhĂ€user bleiben vorerst geschlossen, auch das Exotenhaus. Zudem sind die Gondolettas auf Stadtgarten- und Schwanensee außer Betrieb. Kommentierte TierfĂŒtterungen wird es in der ersten Zeit ebenso wenig geben wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten. Der Streichelzoo und Australienanlage sind aktuell nur von außen zu sehen, ein Tierkontakt nicht möglich.

SpielplÀtze in der Anlage geöffnet

Die SpielplĂ€tze sind dagegen geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstĂ€nde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Einer Verköstigung im Zoo steht nichts entgegen, die Gastronomen bieten Speisen und GetrĂ€nke zum Mitnehmen an, auch das Restaurant EXO ist unter neuer Leitung geöffnet. „Wir möchten, dass unsere Besucherinnen und Besucher einen schönen Tag bei uns erleben, mit der entsprechenden gegenseitigen RĂŒcksicht sollte das auch klappen. Wir freuen uns, dass wieder mehr Leben in den Zoo kommt“, sagt Reinschmidt.

zum Bild oben:
Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt ist froh, dass der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe wieder geöffnet werden darf – wenn auch mit starken EinschrĂ€nkungen. Auf dem Bild ist zudem Hyazinth-Ara Henry zu sehen
Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
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Lebensmittelkennzeichnung: Mit Bewegungsangabe zur Kalorieneinsparung?
WĂ€hrend in Deutschland die Weichen fĂŒr die Kennzeichnung von Lebensmitteln per NutriScore gestellt werden, verfolgen britische Wissenschaftler einen alternativen Ansatz. Laut ihren Berechnungen ließen sich bis zu 200 Kalorien pro Tag einsparen, wenn Lebensmittel mit einer Bewegungsangabe versehen wĂŒrden.
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NABU Forderungen an ein Corona-Erholungsprogramm
KrĂŒger: Wirtschaft und Politik mĂŒssen aus der Corona-Krise lernen

Berlin, 5. Mai 2020 – Der NABU hat heute seine Forderungen an Bundesregierung und EU zur BewĂ€ltigung der negativen Folgen der Corona-Pandemie veröffentlicht. In der 8-seitigen Stellungnahme formuliert die Umweltorganisation Anforderungen fĂŒr die politische Ausgestaltung von Erholungsmaßnahmen und macht konkrete VorschlĂ€ge, die zu einer gesunden, grĂŒnen und sicheren Zukunft beitragen. Aus der Sicht des NABU ist das oberste Ziel, dass der dringend notwendige Wandel in der Wirtschaftspolitik sozial gerecht, naturvertrĂ€glich und krisensicher gestaltet wird. Dazu NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger: „Es darf kein ZurĂŒck und kein Weiter so in der Wirtschaftspolitik und vielen weiteren Politikfeldern geben. Wir mĂŒssen den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft entschlossen gestalten und in eine sozial gerechte und naturfreundliche Zukunft investieren. Nur so können wir die Folgen der Corona-Krise bewĂ€ltigen und nur so schaffen wir es auch aus den großen Umweltkrisen.“

UnterstĂŒtzt werden die Forderungen des NABU von einer Umfrage der deutschen Bevölkerung, die der NABU in Auftrag gegeben hat. Die Umfrageergebnisse zeigen: Die Deutschen wĂŒnschen sich jetzt politische Anstrengungen hin zu einer klima- und umweltvertrĂ€glichen Wirtschaft (91 Prozent). 84 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland jetzt als Antwort auf die Corona-Krise in Bereiche investieren soll, die Umwelt und Klima schĂŒtzen und den Klimawandel deutlich verlangsamen. Sie befĂŒrworten zu 86 Prozent ein Konjunkturprogramm, das Unternehmen, die klima- und umwelfreundlich agieren, fördert. „Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen deutlich, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sich eine sichere und naturfreundliche Zukunft wĂŒnscht. Wir freuen uns ĂŒber so viel Zuspruch fĂŒr einen nachhaltigen Politikwandel, den der NABU schon lange einfordert.“ erklĂ€rt KrĂŒger, NABU-PrĂ€sident.

Der NABU fordert die Bundesregierung und die EuropĂ€ische Union dazu auf, bei den politischen Weichenstellungen fĂŒr die BewĂ€ltigung der Folgen der Corona-Pandemie weiterhin an den gemeinsamen Klima- und Umweltzielen ambitioniert festzuhalten. Der PrĂ€vention und BekĂ€mpfung der Klimakrise, dem Artensterben und dem Verlust der Lebensgrundlagen mĂŒssen ein weitaus grĂ¶ĂŸerer Stellenwert beigemessen werden. „Deutschland und die EU haben jetzt die Chance, den nachhaltigen Wandel in der Wirtschaft umzusetzen und sie krisensicherer und zukunftsfĂ€higer als je zuvor zu gestalten. Dazu gehört eine umweltvertrĂ€gliche und soziale MobilitĂ€ts- und Energiewende genauso wie eine Reform der europĂ€ischen Agrarpolitik und der intelligente und nachhaltige Umgang mit Ressourcen in der Industrie.“

Der NABU fordert weiterhin dazu auf, staatliche Subventionen an Unternehmen zu vergeben, die erstens natur- und klimafreundlich wirtschaften und zweitens gegenĂŒber allen Generationen gerecht sind. „Unternehmen, die sich nicht an die Regeln halten und der Umwelt und somit uns allen schaden, dĂŒrfen dafĂŒr nicht auch noch mit Steuergeldern belohnt werden. Unsinnige Maßnahmen wie die AbwrackprĂ€mie in der Finanzkrise vor gut 10 Jahren können wir uns jetzt weder finanziell noch fĂŒr den Klimaschutz leisten.“, mahnt NABU-PrĂ€sident KrĂŒger.

Der NABU macht VorschlĂ€ge fĂŒr konkrete Sofortmaßnahmen, die zu einer grĂŒnen gesunden und sicheren Zukunft in Deutschland beitragen können. Dazu gehören beispielsweise Fördermaßnahmen zum Ausbau der ElektromobilitĂ€t im lĂ€ndlichen Raum, die Gestaltung von einer Million klimafreundlicher und energieerzeugender DĂ€cher sowie ein Sonderprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien in der Landwirtschaft.
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Freiburg: Haiku-Info Stadtbibliothek
Freiburgerinnen und Freiburger können ihre „Haikus“ ab sofort auch von zuhause aus einreichen

Drei Kurzgedichte aus Freiburg wurden in der Partnerstadt Matsuyama mit einem Preis ausgezeichnet

Die Haiku-Box in der Stadtbibliothek kann ab sofort auch digital gefĂŒllt werden. Damit sind alle Freiburgerinnen und Freiburger herzlich eingeladen, sich auch in Coronazeiten zu beteiligen - und sich von zuhause aus im Gedichteschreiben zu ĂŒben.

Die schönsten Haikus werden dann in Freiburgs Partnerstadt Matsuyama ausgewĂ€hlt und mit einem Preis ausgezeichnet. Von den 153 Einsendungen des Jahres 2019, die aus Matsuyamas PartnerstĂ€dten aus aller Welt kamen, wurden kĂŒrzlich die besten zwölf Haikus prĂ€miert. Freiburg war dieses Jahr stark vertreten: Drei der ausgezeichneten Gedichte kamen von hier, gab Manabu Daimon, offizieller ReprĂ€sentant der Stadt Matsuyama in Freiburg, bekannt.

Neben der Box im Treppenhaus der Stadtbibliothek am MĂŒnsterplatz, die seit Dienstag, 28. April wieder gefĂŒttert werden kann, dĂŒrfen selbstverfasste Haikus auch an die jetzt neu eingerichtete E-Mail-Adresse haiku@stadt.freiburg.de geschickt werden.

AnlĂ€sslich des 25-jĂ€hrigen Bestehens der StĂ€dtepartnerschaft Freiburg-Matsuyama hatte OberbĂŒrgermeister Katsuhito Noshi im Jahr 2013 die Box als Gastgeschenk mitgebracht: Eine kunstvoll gestaltete kleine SĂ€ule, die in Matsuyama in einer Werkstatt von behinderten Menschen aus japanischem Zypressen- und Zedernholz angefertigt wurde. Oben auf der SĂ€ule thront eine geschnitzte Nachbildung des Schlosses, eines der Wahrzeichen unserer japanischen Partnerstadt.

In Matsuyama finden sich zahlreiche dieser „PoesieBriefkĂ€sten“, denen die Bevölkerung ihre lyrischen Werke anvertraut. Außerhalb von Japan war Freiburg seinerzeit die zweite Stadt, die so eine Einrichtung aufweisen konnte.

Was genau ein „Haiku“ ist und wie er aufgebaut sein sollte, erklĂ€rt Wilma KrĂ€tz von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Freiburg Matsuyama e.V.: "Ein Haiku ist ein kurzes Gedicht aus drei Zeilen, im Japanischen besteht es traditionell meist aus 17 Lauteinheiten bzw. Silben, angeordnet 5-7-5. Üblicherweise schildert ein Haiku sehr knapp und prĂ€gnant eine konkrete Szene aus der Natur, die sich in der Gegenwart abspielt. Übrigens spielt unsere japanische Partnerstadt Matsuyama in der Geschichte des Haiku eine nicht unbedeutende Rolle. Aus Matsuyama stammte einer der fĂŒhrenden Meister dieser Form, Masaoka Shiki (1867–1902). Shiki prĂ€gte nicht nur den Begriff "Haiku", sondern löste sich auch von dem traditionellen Schema und begrĂŒndete so das moderne Haiku. Vor dem Hauptbahnhof von Matsuyama erinnert deshalb ein Steinmonument mit einem seiner Haikus an ihn."

Wer sich jetzt inspiriert fĂŒhlt, kann sofort loslegen: Alle Freiburger Haiku-Versuche auf Deutsch, Englisch oder Japanisch sind herzlich willkommen. Der Inhalt der Box in der Stadtbibliothek und des neu eingerichteten HaikuMailpostfachs werden regelmĂ€ĂŸig geleert und nach Matsuyama geschickt. Dort werden alle Gedichte ins Japanische ĂŒbersetzt, besonders gelungene Werke werden dann in den ersten Monaten eines Jahres mit einem Preis ausgezeichnet.
 
 

 
Keine AbwrackprÀmie 2.0
vzbv fordert breit angelegte MobilitÀtsprÀmie

Bund und LĂ€nder wollen der Autoindustrie in der Coronakrise unter die Arme greifen. Auf dem nĂ€chsten Autogipfel am 5. Mai 2020 sollen konjunkturfördernde Maßnahmen verhandelt werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnt vor einer Förderung von Autos mit schlechter Klimabilanz und einer massenhaften Entsorgung noch funktionstĂŒchtiger Fahrzeuge

„Die Politik darf auf DrĂ€ngen der Autoindustrie nicht in alte Muster verfallen. Wir brauchen keine AbwrackprĂ€mie 2.0, die Verbrenner fördert und funktionstĂŒchtige Autos zum Wegwerfartikel macht. Bund und LĂ€nder mĂŒssen zukunftsgewandt handeln und umweltvertrĂ€gliche MobilitĂ€t fördern“, sagt Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv.
 
 

 
Stadt Freiburg: Stadtverwaltung öffnet ihre Ämter wieder
Nur nach vorheriger Terminvereinbarung, nur mit Mund-NasenSchutz und nur mit Mindestabstand - Freiburger Stadtverwaltung öffnet ihre Ämter, Dienststellen und Ortsverwaltungen ab heute stufenweise wieder

SpielplÀtze sind ab Mittwoch wieder auf

Mitte MĂ€rz wurden die meisten der ĂŒber 40 Ämter und Dienststellen der Freiburger Stadtverwaltung im Zuge der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie geschlossen. Nun werden sie stufenweise wieder geöffnet. Viele Ämter bieten der BĂŒrgerschaft ab Montag, 4. Mai, wieder erweiterte oder normale Öffnungszeiten.

Allerdings sind persönliche Vorsprachen nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Zudem mĂŒssen alle Besucherinnen und Besucher Mund-NasenSchutz („Maskenpflicht“) tragen und die Hygienebestimmungen, MindestabstĂ€nde usw. einhalten, die durch die Corona-Verordnung der Landesregierung festgelegt sind.

Im ĂŒbrigen weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass ab Mittwoch alle SpielplĂ€tze wieder öffnen. Das ermöglicht die am Samstag aktualisierte Corona-Verordnung der Landesregierung. Die BolzplĂ€tze folgen am Sonntag, 10. Mai.
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Windstrom hilft beim Corona-Shutdown
Windturbinen versorgen im Corona-Shutdown BĂŒrger mit heimischem Strom und zahlen fleißig Steuern

Auch in der Corona-Krise liefern die Windturbinen zuverlĂ€ssig heimischen Strom und sorgen fĂŒr betrĂ€chtliche Steuereinnahmen fĂŒr den Fiskus und ĂŒber die Gewerbesteuer fĂŒr die klammen Gemeinden. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) SĂŒdbaden vermeldet fĂŒr das 1. Tertial 2020 bei den 5 BĂŒrgerwindturbinen in Freiamt eine betrĂ€chtliche Steigerung der Stromproduktion: Im Vergleich zum Vorjahr 2019 wurde bereits im 1. Tertial 2020 fast 2/3 des letztjĂ€hrigen Ertrags produziert! So haben die 5 BĂŒrgerwindturbinen in Freiamt beireits in diesem Jahr etwa 10 Mio. kWh heimischen Strom geliefert, was fĂŒr 3.300 Haushalte den Jahresbedarf deckt. Bei etwa € 950.000.- Stromerlöse konnte der gebeutelte Fiskus ĂŒber € 180.000.- Mehrwertsteuer einstreichen. FĂŒr die hebeberechtigte Gemeinden flossen mehrere 10.000 € in die Kassen. Der zĂŒgige Ausbau der heimischen Windenergie ist fĂŒr unsere Gesellschaft existenziell wichtig und darf nicht weiter behindert werden.
 
Autor: Erhard Schulz, Vorsitzender des BWE-SĂŒdbaden

 
Karlsruher OB Dr. Frank Mentrup: „Ein großes StĂŒck LebensqualitĂ€t kehrt zurĂŒck“
Weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen große Erleichterung besonders fĂŒr Familien und Ältere / Maß an Eigenverantwortung steige / baldige Szenarien fĂŒr Gastronomie und Kitas gefordert

"Was fĂŒr eine Woche: Am Montag eröffnet der Einzelhandel auf breiter Front, die Schulen starten fĂŒr viele Klassen wieder, Gottesdienste und Gebetstreffen sind erlaubt und in den Friseursalons dĂŒrfen Schere und Kamm wieder wirbeln, ab Mittwoch kehrt dann mit der Öffnung der SpielplĂ€tze, der Museen und dem zoologische Stadtgarten endgĂŒltig ein großes StĂŒck LebensqualitĂ€t zurĂŒck in unsere Stadt", freut sich OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup ĂŒber die anstehenden weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Insbesondere fĂŒr Familien und Ă€ltere MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger seien diese Schritte eine große Erleichterung und fĂŒhrten aus möglicher Einsamkeit heraus. „Die Lockerung der AusgangsbeschrĂ€nkungen fĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime ist ein ganz wichtiger Schritt, diesem Personenkreis selbstverstĂ€ndliche BĂŒrgerrechte endlich wieder einzurĂ€umen“, Ă€ußert sich Mentrup.

Dass diese Lockerungen möglich seien, sei auch der bisherigen großen Disziplin der ĂŒberwiegenden Mehrheit der Bevölkerung zu verdanken. „Was die Karlsruherinnen und Karlsruher bisher geleistet haben, ist bewundernswert“, so Mentrup, „nie hĂ€tte ich vor Wochen daran geglaubt, dass die Zahl der Neuinfektionen in absehbarer Zeit auf einen solch niedrigen Stand gebracht werden könnte!“ Alle hĂ€tten gelernt, mit den nötigen Abstands- und Hygieneregeln zu leben, jetzt komme es darauf an, sich auch weiter konsequent daran zu halten und sich nun gleichzeitig mit großer Freude das öffentliche Leben zurĂŒckzuholen. „Denn in dem Maß, in dem die rĂ€umlichen BeschrĂ€nkungen zurĂŒckgefahren werden, steigt die Bedeutung der Verantwortung im Verhalten jeder und jedes einzelnen“, erinnert der OberbĂŒrgermeister.

DarĂŒberhinaus fordert das Karlsruher Stadtoberhaupt von der Bundes- und Landespolitik alsbald eine baldige und verbindliche Perspektive fĂŒr die Gastronomie, hier insbesondere die Außengastronomie, die FreibĂ€der, die Grundschulen und vor allem die KindertagesstĂ€tten. „Außer in Fußballstadien gibt es bislang keine mir bekannte Infektionskette, die etwas mit AktivitĂ€ten im Freien zu tun gehabt hĂ€tte, insbesondere nicht bei Sonne und sommerlichen Temperaturen. Gleiches gilt fĂŒr Grundschulen und KindertagesstĂ€tten. Hier wird es höchste Zeit, diese RealitĂ€ten endlich anzuerkennen. Und gerade fĂŒr jĂŒngere Kinder ist mittlerweile jeder Monat ohne Kita ein unverantwortliches Verwehren von Bildungs- und Entwicklungschancen“, so Mentrup, der sich vor seiner OB-Zeit als Arzt und Bildungspolitiker beruflich intensiv mit kindlicher Entwicklung beschĂ€ftigt hat.
 
 



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