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Montag, 1. März 2021
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Verschiedenes

Freiburg: UnwettereinsÀtze durch starken Schneefall
Freiburger Feuerwehr / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Freiburg: UnwettereinsÀtze durch starken Schneefall
Stadtgebiet Freiburg, 15.01.2021, ab 07:00 Uhr. Aufgrund des anhaltenden Schneefalls im Stadt- und Landkreis kam es vermehrt zu HilfeleistungseinsĂ€tzen durch Schneebruch von Ästen sowie BĂ€umen, die auf Gehwegen und Straßen fielen. Auf der Integrierten Leitstelle gingen ĂŒber die Notrufnummer 112 bei Einbruch des Tageslichtes jede Menge Anrufe ein. Bis 14:00 Uhr hat die Feuerwehr Freiburg seit 7:00 Uhr 68 EinsĂ€tzen hierzu abgearbeitet. Die gleiche Anzahl an EinsĂ€tzen wurde durch die Feuerwehr im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald abgearbeitet.

Beispiel:

- Högestraße, Baum droht auf Radweg zu stĂŒrzen.
- Langemarckstraße, Baum auf PKW.
- Erlenweg, Baum auf Stromleitung.
- Wintererstraße, baum blockiert komplette Straße.
- Schillhof, Wassernot/defekte Wasserleitung.

Weiterhin wurde durch die FĂŒhrung der Feuerwehr Freiburg eine Warnung an die Bevölkerung herausgeben. Aufgrund der derzeitigen Schneesituation ist der Aufenthalt im Wald, Trimm-dich-Pfaden sowie Wegen gefĂ€hrlich.

WÀhrend den HilfeleistungeinsÀtzen kam noch ein Stromausfall im Bereich Stegen / Ebnet hinzu, dieser konnte aber zeitnah durch die Badenova behoben werden.

Besonders hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit zwischen Garten- und Tiefbauamt sowie Forstamt, Badenova, Polizei. Bewundernswert ist das Engagement im Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr, die einen Großteil der EinsĂ€tze bedienten.

Die Feuerwehr Freiburg war mit 13 Fahrzeugen und 80 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
FußgĂ€nger und Radfahrer verletzen sich zwischen Rheinebene und Hochschwarzwald
DRK-Kreisverband Freiburg fÀhrt sogar im Rettungsdienst mit Allrad-Fahrzeugen

Freiburg/Titisee-Neustadt (drk). Es ist in diesen Tagen keine leichte Aufgabe fĂŒr die FahrerInnen der Rettungsdienstfahrzeuge im DRK-Kreisverband Freiburg durch die verschneiten Straßen zu eilen. Insbesondere im Hochschwarzwald (aber auch auf der DRK-Wache Kirchzarten) gibt es deshalb zur Erleichterung Allrad-Fahrzeuge sowohl fĂŒr die Rettungswagen als auch fĂŒr die Notarzteinsatzfahrzeuge. So kann auch im Winter der Patient flott bei EinsĂ€tzen erreicht werden.

Im Bereich der Krankentransporte kommen die DRK-Fahrzeuge nicht immer ganz so flott voran und gerade im bergigen Bereich bis hin zum Schauinsland kann es erforderlich sein, dass Schneeketten aufgezogen werden mĂŒssen. Immerhin umfasst das Einsatzgebiet im Bereich des Kreisverbandes auch viele abgelegene Orte oder Bauernhöfe. Und natĂŒrlich sind immer wieder die Gebiete mit den "Freizeitsportlern" anzufahren.

Vorwiegende Verletzungen in den vergangenen Tagen waren bis zur Stunde StĂŒrze von FußgĂ€ngern oder Radfahrern. Die genaue Anzahl der EinsĂ€tze kann noch nicht weiter prĂ€zisiert werden derzeit.

Allerdings sind die FahrzeugfĂŒhrer gerade auch im Hochschwarzwald nach Angaben des dortigen Bereichsleiters Rettungsdienst in Titisee-Neustadt, Markus König, "gut vorbereitet" auf die Situation und "fahren verantwortungsvoll" bei EinsĂ€tzen. König lobt auch den Winterdienst fĂŒr seine gute Arbeit.

Maik Lang, DRK-Wachenleiter Freiburg, fĂŒngt hinzu, dass es bei planbaren Krankentransporten derzeit "etwas lĂ€nger dauert".

Erfreut zeigt sich der Leiter des DRK-Rettungsdienstes im Kreisverband Freiburg, Andy Kaufmann, "ĂŒber das bislang besonnene Verhalten der BĂŒrger", weil zum GlĂŒck noch keine dramatischen winterlichen EinsĂ€tze zu verzeichnen seien. Damit verbunden hofft er, dass die Bevölkerung weiter vorsichtig bleibt angesichts der derzeit schwierigen VerhĂ€ltnisse auf den Straßen und Wegen der Region.
 
 

 
Schneebruchgefahr: Forstamt warnt eindringlich vor dem Aufenthalt im Stadtwald
Das Forstamt warnt eindringlich vor dem Aufenthalt in Waldbereichen im Stadtkreis Freiburg. Die ergiebigen SchneefĂ€lle der letzten 24 Stunden lassen ĂŒberall im Wald spontan Äste und BĂ€ume brechen.

Bitte nehmen Sie diese Warnung sehr ernst und meiden Sie alle Waldbereiche im Stadtkreis. BĂ€ume und Äste können ohne Vorwarnung jederzeit brechen. Das gilt auch fĂŒr alle Wege im und angrenzend an den Wald.

FĂŒr den Stadtkreis Freiburg und den Landkreis BreisgauHochschwarzwald wurde dies bereits ĂŒber die Warn-App „NINA“ des Bundesamtes fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn mitgeteilt.
 
 

 
Freiburg: HilfeleistungseinsÀtze nach Schneefall
Stadtgebiet Freiburg, 14.01.2021, ab 07:00 Uhr – bis 15.01.2021 um 06:30 Uhr: Starker und langanhaltender Schneefall sorgte fĂŒr zahlreiche EinsĂ€tze im Stadtgebiet Freiburg. Insgesamt musste die Feuerwehr am Donnerstag und am Freitag bis ca. 06:00 Uhr zu insgesamt 31 EinsĂ€tze ausrĂŒcken. 21 EinsĂ€tze waren dabei witterungsbedingt. BĂ€ume und Äste brachen durch die Schneelast und versperrten Straßen und Wege. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Auflistung der witterungsbedingten EinsÀtze der Feuerwehr Freiburg:

- Stein auf Fahrbahn, Freiburg-Munzingen
- Wurzelstock und Erdreich auf Fahrbahn, Freiburg-Kappel
- Ast auf PKW, Charlottenburger Straße
- Baum auf Fahrbahn, Freiburg-Kappel
- Mehrere BĂ€ume auf Fahrbahn, Opfinger Straße
- 2 BĂ€ume auf der Fahrbahn, Stephanienstraße
- Erkundung Schnee auf Zirkuszelt, Freiburg St. Georgen
- Baum auf Fahrbahn, B 31

Von 22:27 Uhr – 23:12 Uhr kam es im Stadtteil ZĂ€hringen zu einen Stromausfall. Die Badenova konnte die Versorgungsunterbrechung rasch beheben.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr der Abteilungen Oberstadt, Haslach, Lehen, Opfingen, Waltershofen, Munzingen und Kappel.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

 
Zur Verkehrssicherung in Freiburg: Kurzzeitige Sperrungen
Forstamt fĂ€llt nĂ€chste Woche BĂ€ume in der Immentalstraße.

Das Forstamt fĂŒhrt ab Montag, 18. Januar, dringend notwendige BaumfĂ€llungen entlang der Immentalstraße im Bereich oberhalb der Wintererstraße durch. Im Zuge der Verkehrssicherung sperren Mitarbeitende des Forstamtes bis Freitag, 22. Januar, die betroffenen Straßenabschnitte kurzzeitig. Diese FĂ€llungen sind notwendig, um die Sicherheit der Verkehrswege zu gewĂ€hrleisten.

Am Wochenende 23./24. Januar sind die betroffenen Straßenabschnitte wie gewohnt befahrbar.
 
 

Freiburg: Wasserrettung
Freiburger Feuerwehr / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Freiburg: Wasserrettung
Ebnet am Eschbach, Eschbachweg, 14.1.21., 11:26 Uhr. Ein Passant meldete ĂŒber den europaweiten Notruf 112 der Integrierten Leitstelle Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald einen Wasserrettungseinsatz am Eschbach in Freiburg–Ebnet. Es wurde gemeldet, dass ein Kind in den Bach gestĂŒrzt sei und sein Vater ebenfalls zur Rettung in den Bach gestiegen sei. Der Bach hatte eine starke Strömung und mĂŒndet in der Dreisam.

Daraufhin wurde die Feuerwehr Freiburg mit dem Stichwort „Wasserrettung 3“ alarmiert. Nach kurzer Zeit kam glĂŒcklicherweise die Mitteilung ĂŒber Telefon, dass das Kind vom Vater gerettet wurde. Das Kind wurde vom Notarzt untersucht, nach ersten Erkenntnissen kam es zu keinem Personenschaden. Der Einsatz fĂŒr die Feuerwehr Freiburg konnte somit abgebrochen werden.

Aktueller Hinweis der Feuerwehr Freiburg:

In diesem Zusammenhang ist besondere Vorsicht geboten an BÀchen mit starker Strömung, gerade der Uferbereich ist bei einer geschlossenen Schneedecke rutschig und unberechenbar.

Dasselbe gilt fĂŒr zugefrorene Seen. Das Betreten der EisflĂ€chen ist lebensgefĂ€hrlich.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

 
Freiburg: Betriebe mĂŒssen Teile ihres Angebots abtrennen
Neue Vorgaben in der Corona-Verordnung des Landes zum Verkauf von Mischsortimenten

In der neuen Corona-Verordnung des Landes wurden Vorgaben zu Betrieben mit Mischsortimenten konkretisiert. Der Betrieb von Einzelhandel, LadengeschĂ€ften und MĂ€rkten bleibt bis zum 31. Januar untersagt. Davon ausgenommen sind Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels - außerdem dĂŒrfen GeschĂ€fte geöffnet bleiben, die Produkte des tĂ€glichen Bedarfs anbieten. Bei Betrieben mit Mischsortimenten war die Rechtslage bislang nicht eindeutig. Bisher war es möglich, das Betriebe, die ĂŒberwiegend erlaubte Artikel im Sortiment haben, etwa Drogerieartikel, auch Waren verkaufen, die laut Verordnung nicht gestattet sind. Voraussetzung hierfĂŒr war lediglich, dass der erlaubte Sortimentsanteil ĂŒberwiegt.

Diese mangelnde Konkretisierung hat zu einem uneinheitlichen Bild im Einzelhandel und zu Kritik gefĂŒhrt. Jetzt hat die Landesregierung die Regelung genauer ausformuliert, der erlaubte Sortimentsanteil muss nun mindestens 60 Prozent betragen. Das hat Folgen: Betriebe mit Mischsortimenten, die diesen erlaubten Sortimentsanteil nicht erreichen, mĂŒssen den nicht erlaubten Sortimentsteil, etwa Spielwaren und Parfums, abtrennen und dĂŒrfen diese Waren nicht verkaufen.

Die Nachsteuerung des Landes wird von BĂŒrgermeister Stefan Breiter sehr begrĂŒĂŸt: „Der Einzelhandel hat nun Klarheit, was erlaubt ist und was nicht." Die genauere Definition sorgt dafĂŒr, dass jetzt nur die GeschĂ€fte komplett geöffnet bleiben dĂŒrfen, die der Grundversorgung dienen. Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung wird diese neue Regelung in Freiburg konsequent umsetzen.
 
 

 
Freiburger Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung der Corona-QuarantÀne
Mehr als 450 Kontrollen vor Ort oder per Telefon – drei VerstĂ¶ĂŸe festgestellt
Insgesamt hohe Akzeptanz fĂŒr die Kontrollen
Weitere Stichproben in den kommenden Wochen

Das Freiburger Ordnungsamt hat bei einer landesweiten Schwerpunktaktion die Einhaltung der hĂ€uslichen QuarantĂ€nepflicht ĂŒberprĂŒft. Die hĂ€usliche QuarantĂ€ne ist ein wesentlicher Faktor im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus. Die Kontrollen am 9. und 10. Dezember wurden zuvor öffentlich angekĂŒndigt. Die prĂ€ventive Überwachung der Einhaltung der QuarantĂ€ne ist Aufgabe der Ortspolizeibehörden. Sie kontrolliert, ob sich Betroffene zu Hause aufhalten. An den beiden Tagen hat der Vollzugsdienst in Freiburg 175 Menschen an der HaustĂŒr kontrolliert, 246 Menschen wurden telefonisch kontaktiert. Es wurden drei VerstĂ¶ĂŸe festgestellt, die inzwischen mit Bußgeld in Höhe von 500 bis 1000 Euro geahndet wurden. Weitere VerdachtsfĂ€lle werden derzeit noch geklĂ€rt.

Nach der landesweiten Aktion gab es in Freiburg eine weitere Schwerpunktkontrolle. Am 11. Januar fand diese Aktion statt. Hier wurde bei 46 Menschen geprĂŒft, ob sie die QuarantĂ€ne einhalten. Es gab bei einer Kontrolle AuffĂ€lligkeiten, ein Bußgeld wurde bisher noch keines verhĂ€ngt, da Nachkontrollen noch ausstehen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vollzugsdienstes berichten, dass bei den Menschen in QuarantĂ€ne eine deutliche Akzeptanz fĂŒr die Kontrollen zu spĂŒren war.

Doch nicht nur die QuarantĂ€ne wird ĂŒberprĂŒft, sondern auch, ob die neuen Einreisebestimmungen eingehalten werden. Denn mit der neuen Fassung der Corona-Verordnung „Einreise-QuarantĂ€ne und Testung“ des Landes gelten auch hier neue Regeln. Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, sind dazu verpflichtet sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise einen Corona-Test (Antigen oder PCR) zu unterziehen. Das Ergebnis muss fĂŒr zehn Tage innerhalb von zehn Tagen auf Verlangen der zustĂ€ndigen Behörde vorgelegt werden können.

Das Ordnungsamt wird auch in den kommenden Wochen weiter unangekĂŒndigt und stichprobenartig kontrollieren. Gleichzeitig wird an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger appelliert, die QuarantĂ€ne und die Testpflicht einzuhalten – denn diese Mittel dienen dem Schutz aller Mitmenschen, auch mit Blick auf die Mutationen des Virus.
 
 



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