Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Brunnen nur schrittweise in Betrieb
Fontänenbecken auf dem Friedrichsplatz spudelt wieder

In diesem Jahr werden die Karlsruher Brunnen wegen der Corona-Pandemie in mehreren Stufen angestellt. In einem ersten Schritt wurden im April solche Brunnen in Betrieb genommen, die für die Bevölkerung nicht besonders anziehend sind, jedoch Tieren eine wichtige Möglichkeit zur Wasseraufnahme bieten.

Jetzt folgen im nächsten Schritt auch große Brunnen, wie das Fontänenbecken auf dem Friedrichsplatz. Eine Ausnahme bilden weiterhin Brunnen in der Nähe von Kinder- oder Wasserspielplätzen, die zum Spielen animieren. So bleibt beispielsweise der Wassertisch auf dem Kirchplatz St. Stephan bis auf weiteres ohne Wasser.

Verantwortlich für die 132 öffentlichen Brunnenanlagen und Wasserspiele im Karlsruher Stadtgebiet ist das Gartenbauamt.
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Karlsruhe: Anmeldung zum Gartenträume-Wettbewerb verlängert
"Bäume prägen Räume": Bis 15. Juni sind Einreichungen möglich

"Bäume prägen Räume" lautet das Motto des diesjährigen Gartenträume-Wettbewerbs. Damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit einem besonders markanten und raumprägenden Baum oder auch mit einer Baumgruppe trotz der Corona-bedingten Neustrukturierung ihres Alltags teilnehmen können, verlängert das Gartenbauamt die Anmeldefrist bis zum 15. Juni.

Anmelden können sich neben Eigentümerinnen und Eigentümern auch Mieterinnen und Mieter sowie Firmen, soziale Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, sofern sich der Baum beziehungsweise die Baumgruppe auf Grundstücken befinden, die nicht städtisch gepflegt werden. Die Endbewertung der eingereichten Beiträge durch eine Fachjury findet voraussichtlich im Juli statt. Im Herbst werden die Preisträgerinnen und Preisträger dann bekannt gegeben und im Rahmen einer kleinen Feier ausgezeichnet.

Anmeldungen sind per Email an gartentraeume@gba.karlsruhe.de möglich, ebenso über den in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen ausliegenden Flyer. Eine Liste der Verteilerstellen entnehmen Interessierte der Website des Wettbewerbs (www.karlsruhe.de/gruener_wettbewerb). Wichtig ist, dass der Anmeldung ein Foto des Baumes beziehungsweise der Baumgruppe beilegt und die Baumart benannt wird.

zum Bild oben:
Bildprägender Kleinbaum im Eingangsbereich.
Foto: Stadt Karlsruhe
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Mundenhof: Gras und Möhren machen Eseldame Salome krank
Viele Besucherinnen und Besucher halten sich derzeit nicht an das FĂĽtterungsverbot

Viele Menschen werden am Pfingstwochenende wieder auf dem Mundenhof unterwegs sein, um Erdmännchen, Alpakas und Co. zu beobachten. Aus gegebenem Anlass weist die Mundenhof-Leitung nun darauf hin, dass niemand außer dem Mundenhof-Personal die Tiere auf dem Gelände füttern darf. In den letzten Wochen hatten sich häufig Besucherinnen und Besucher nicht an das Fütterungsverbot gehalten. Viele meinen es gut, schaden mit Gras, Möhren und Brot aber den Tieren, ohne es zu wissen.

Daher betont die Mundenhof-Leitung nun: Alle Tiere bekommen von ihren Pflegern genügend hochwertiges und artgerechtes Futter. Die Pfleger kennen ihre Schützlinge gut und wissen bei jedem Tier, wieviel von welchem Futter sinnvoll ist. So braucht zum Beispiel der Esel Michel weniger Eiweiß als seine Artgenossen, mit denen er sich das Gehege teilt. In der Hauseselgruppe ist deshalb für jedes Tier geregelt, wer wie viele Stunden auf die Weide darf. Zusätzlich erhält jedes Tier Futter, das auf sein Alter und seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Eseldame Salome war krank und durfte deshalb mehrere Wochen kein Gras fressen. Solche Besonderheiten eines jeden Tiers kennen nur die Pfleger.

Wenn Besucherinnen und Besucher den Tieren Futter zustecken, kann das schlimme Folgen haben. Falsches Futter oder zu große Mengen davon können Tiere krank machen. Schon mehreren Tieren wurde das zum Verhängnis. Ziegen starben an Kuchenresten oder altem Brot. Sie sind auf karge Ernährung ausgelegt, ihr Stoffwechsel kann mit den vielen Kohlenhydraten nicht umgehen. Ein Pferd starb im vergangenen Jahr beinahe an einer Schlundverstopfung. Zwei Wochen später mussten die Pfleger aus demselben Grund wieder den Tierarzt rufen. Der Fruchtzucker in Möhren kann alte Esel krank machen und sie letztendlich das Leben kosten. Immer wieder müssen die Mitarbeiter des Mundenhofs Tiere einschläfern lassen.

Besonders wichtig ist dem Mundenhof, die Tiere artgerecht zu zeigen. Jeder soll beobachten können, wie sie sich ungestört und natürlich verhalten. Werden die Tiere vom Zaun aus gefüttert, wirbelt das die Sozialstruktur in der Gruppe durcheinander. Es kommt zu Streitereien und Futterneid. Dabei können sich die Tiere verletzen. Deshalb gibt es auf dem Mundenhof keine Futterautomaten. Diese würden dazu führen, dass die Tiere sich unnatürlich verhalten.

Angriff auf Tierpfleger: Polizei bittet um Hinweise Immer wieder zeigen sich in jüngster Zeit Besucherinnen und Besucher aber uneinsichtig, wenn sie auf das Fütterungsverbot hingewiesen werden. Verbale Auseinandersetzungen sind derzeit an der Tagesordnung. Am Montag (25. Mai) gegen 12.50 Uhr kam es nun erstmals sogar zu einem körperlichen Angriff auf einen Pfleger. Als der Mundenhof-Mitarbeiter vor dem Damwildgehege einen Mann auf das Fütterungsverbot hinwies, stieß dieser ihn vom Fahrrad. Der Mitarbeiter verletzte sich dabei am Ellbogen und am Rücken. Nachdem der Mann ihm noch mit der Faust drohte, fuhr er mit einem Fahrrad mit Kinderanhänger in Richtung Rieselfeld davon.

Der Angreifer war etwa 35-40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, trug grau melierte kürzere Haare und war von sportlicher Statur. Wer etwas zum Tatgeschehen oder zur Identität des Mannes sagen kann, soll sich beim Polizeiposten Freiburg-Rieselfeld (Tel. 0761/476870-0) melden. Das Revier ist montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet. Zu anderen Zeiten ist das Polizeirevier Freiburg-Süd (Tel. 0761/882-4421) erreichbar.
 
 

 
Freiburg: Notbetreuung an Grundschulen auch in den Pfingstferien
Das Kultusministerium des Landes hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass die Schulen in den Pfingstferien eine Notbetreuung anbieten können. Ein Rechtsanspruch auf einen Platz bestehe allerdings nicht. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind gemäß des Schreibens der Kultusverwaltung aufgefordert, für ihre Schule zu entscheiden, ob und in welchem Umfang sie eine Notbetreuung ermöglichen können.

Die Staatliche Schulverwaltung, die geschäftsführende Schulleiterin der Grundschulen, die freien Träger und das städtische Amt für Schule und Bildung haben nun eine gemeinsame Lösung für eine weitreichende und verlässliche Notbetreuung in den Ferien erarbeitet:

In der ersten Pfingstferienwoche bietet die Stadt als Schulträger gemeinsam mit den freien Trägern an den Grundschulen, in denen ursprünglich eine Ferienbetreuung geplant war, eine ganztägige kostenpflichtige Notbetreuung an, um die Eltern zu unterstützen.

Für die zweite Ferienwoche entscheiden die Schulleitungen abhängig von den Gegebenheiten, ob die Lehrkräfte vor Ort Angebote unterbreiten. Die Eltern erhalten von den Schulen zeitnah weitere Details. Auch die Anmeldungen erfolgen direkt bei den Schulleitungen.

Nach wie vor handelt es sich um ein Angebot der erweiterten Notbetreuung durch den Schulträger. Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Kinder von Eltern, welche die Kriterien der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes erfüllen.

Bürgermeisterin Gerda Stuchlik unterstreicht: „Die bestehende gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort hat sich auch in der Krisensituation bewährt. Gemeinsam konnten wir als Schulträger eine tragfähige Lösung entwickeln, um betroffene Familien auch in den Pfingstferien mit Betreuungsangeboten zu entlasten.“
 
 

 
GrĂĽnes Licht fĂĽr digitales Kontaktforum
Digitales Kontaktforum fĂĽr genossenschaftliche Initiativen, gemeinschaftliche Wohnprojekte und Baugruppen jetzt auf der Homepage der Stadt Freiburg online

Freiburg, 27.05.2020, Am gestrigen Dienstag hat der Gemeinderat grünes Licht gegeben, heute ist die Plattform online: Unter www.freiburg.de/wohnprojekte startet heute das digitale Kontaktforum für gemeinschaftliches Wohnen. „Ziel des neuen Angebots ist es, Kontakte für Projekte und Initiativen für gemeinschaftliche Wohnprojekte in Freiburg zu vermitteln,“ erläutert Sabine Recker, Leiterin des Referats für bezahlbares Wohnen. Insbesondere für die Entwicklung des neuen Stadtteils Dietenbach und des Baugebiets Kleineschholz sind genossenschaftliche Initiativen oder Baugruppen von großer Bedeutung. Über das Kontaktforum können sich Interessierte vernetzen und ihre Ideen und Projekte austauschen - sei es, um eine Initiative zu gründen oder um sich einem bereits bestehenden Projekt anzuschließen. Dabei besteht die Möglichkeit, sowohl ein Gesuch, als auch ein Angebot unter Angabe verschiedener Kriterien wie bevorzugter Stadtteil, wichtige Merkmale der Projekte, aktueller Sachstand der Planung / Umsetzung etc. auf der Plattform einzustellen.

DarĂĽber hinaus besteht auch die Option, den Newsletter ĂĽber aktuelle Fortschritte und anstehende Veranstaltungen rund um den neuen Stadtteil Dietenbach zu abonnieren und perspektivisch auch ĂĽber das neue Quartier Kleineschholz. Das digitale Forum ist ab heute auf der Seite www.freiburg.de/wohnprojekte zu finden.
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Hackathon Freiburg 2020 und seine Gewinner
Von Mexiko bis Norwegen: Der Hackathon Freiburg 2020 war zum ersten Mal digital und international

Die Gewinner bei „Smart & Digital Health“ heißen Lea, Konzept Digitale Rehabilitation, App Alois und Team MedQuest

Der Hackathon Freiburg, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfand, ist ein besonderes Team-Event, bei dem das gemeinsame Entwickeln von innovativen Ideen und Lösungen für herausfordernde Themen im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig trägt er dazu bei, die Unternehmen der Region Südbaden bei der digitalen Transformation zu stärken.

Der Hackathon 2020 fand nun vom 22 bis 24. Mai unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Martin Horn statt. Mit seinem Augenmerk auf „Smart & Digital Health“ traf er nicht nur den Nerv der Zeit – Stichwort Covid-19 und die damit verbundenen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung. Er brachte auch neue Ideen und spannende Ansätze ein – in einer Region, für die das Gesundheitswesen mit über 40.000 Arbeitnehmern und nehmerinnen ein zentraler Wirtschaftsfaktor ist.

UrsprĂĽnglich als Vor-Ort-Event im Carl-Schurz-Haus geplant, haben die Veranstalter wegen der Coronakrise kurzerhand einen OnlineHackathon gestaltet. Inspiriert wurden sie vom groĂźen #WirvsVirusHackathon der Bundesregierung, UnterstĂĽtzung kam vom Chaos Computer Club Freiburg.

So entstanden in nur 48 Stunden in 12 internationalen Teams beeindruckende, vielfältige Konzepte, Apps und Programme. Das Teilnehmerfeld bestand aus einer bunten Mischung von Personen mit verschiedenen Hintergründen, Professionen und Kompetenzen. Viele Teams setzten sich interdisziplinär aus Entwicklern, Branchenspezialisten, Kreativen und anderen zusammen, so dass nicht nur Code geschrieben, sondern umfassende Konzepte entwickelt werden konnten. Das Event wurde besonders bereichert durch Teilnehmende aus aller Welt, von Mexiko bis Norwegen.

Die drei Gewinnerteams konnten sich über Geldpreise jeweils in Höhe von 1.000 Euro freuen. Mit Lea wurde ein digitaler Gesundheitsassistent geschaffen, der durch hilfreiche Funktionen den Menschen aktiv in die Gesundheitsvorsorge einbezieht. Mit dem Konzept Digitale Rehabilitation wurde ein spielerisches, logopädisches Training für Schlaganfallpatienten entworfen. Die App Alois dient als Anlaufstelle und Unterstützung bei der digitalen Behandlung von Depression. Den von BZ.medien gestifteten Sonderpreis im Wert von 1.000 Euro gewann das Team MedQuest mit einer Lösung zur beschleunigten Diagnose durch Einbinden von Medizinstudierenden. Die Sieger wurden gekürt von Manfred Neufang (BZ.medien), Prof. Jirka Dell'Oro-Friedl (HS Furtwangen), Nicole Battenfeld (Techniker Krankenkasse) und Peter Neske (Pfizer).

Dem Hackathon-Wochenende ging ein Workshop mit Branchenvertretern voraus, in denen die Herausforderungen diskutiert und Perspektiven aufgedeckt wurden. Auf deren Grundlage entwarfen die Hackathon-Teilnehmer/innen dann von Freitagabend bis Sonntagabend ihre digitalen Lösungen. Danach geht es in einer dritten Etappe darum, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu gestalten, damit der entworfene Prototyp zum marktreifen Produkt entwickelt werden kann. Hierbei wird BadenCampus die Gewinner des Hackathons nun mit dem Format des Start-up Lab unterstützen.

Veranstalter des Hackathons 2020 waren bwcon, Carl-Schurz-Haus, DIGIHUB SĂĽdbaden, digital.freiburg sowie die Hochschulen Furtwangen und Offenburg. Das Event konnte durch die freundliche UnterstĂĽtzung der GE Healthcare, der Techniker Krankenkasse, Pfizer, BZ.medien, highQ und kultwerk realisiert werden. Auch die UnterstĂĽtzung durch die Kooperationspartner BadenCampus, FWTM, Foundersclub Freiburg und dem Landkreis BreisgauHochschwarzwald trug zum Gelingen des Events bei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldungen gibt es online ...
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Neu erschienen im Jubiläumsjahr: Das „russische“ Freiburg
Ein Sachbuch von Elisabeth Cheauré

Pünktlich zum 900. Geburtstag der Stadt Freiburg hat der Rombach Verlag ein umfangreich bebildertes Sachbuch herausgebracht, das unter dem Titel „Das russische Freiburg“ nahezu sämtliche Ereignisse und Menschen, die Freiburg mit Russland historisch und kulturell verbindet, präsentiert. Vieles davon ist in Vergessenheit geraten und wird mit diesem Buch in Erinnerung gerufen. Ursprünglich war für Mitte Mai eine Buchpräsentation geplant, die wegen der Corona-Krise nun leider entfallen musste. Für den Herbst sind aber Lesungen und thematische Stadtrundgänge geplant.

Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Das Buch von Frau Cheauré ist ein wunderbarer Beitrag zum 900-jährigen Stadtjubiläum. Der Einfluss der russischen Kultur ist bis heute im Freiburger Kulturleben spürbar: Die Russischen Kulturtage, Ur- und Erstaufführungen im Stadttheater und der russische Chor sind nur einige wenige Beispiele, die von diesem reichen kulturellen Erbe zeugen.“

Das Buch enthält einen Stadtplan mit Legende, die auf die jeweiligen Kapitel verweist, so können die Leser den Spuren russischer Kultur durch Freiburg folgen. Die Spuren führen in die Stadtteile Günterstal, Herdern, Ebnet, Stühlinger und Wiehre, aber auch zum Münster, ins Colombischlössle, auf Friedhöfe, zu Universität und Hochschulen, in die Freiburger Museen, Theater und Konzertsäle.

Die Autorin Elisabeth Cheauré ist Professorin für Slavische Philologie und Gender Studies an der Albert-LudwigsUniversität Freiburg, Initiatorin des „Zwetajewa-Zentrums für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V.“, das gemeinsam von Universität und Stadt finanziert wird.

Elisabeth Cheauré
Das „russische“ Freiburg
Menschen – Orte – Spuren
Mit Gastbeiträgen von Marie-Luise Bott, Heiko Haumann
Peter Kalchthaler, Natalia Barannikova und Karin Mourik
464 S., zahlr. Abb., Hardcover mit SU, 34,– €
ISBN 978-3-7930-5188-6 Rombach Verlag 2020
 
 

 
NABU: Corona könnte Elektromobilität erheblich zurückwerfen
Krüger: Den Krisen-Neustart für Mobilitätswende nutzen

Berlin, 26.02.2020 – Corona könnte die Aussichten für den Verkauf von Elektrofahrzeugen deutlich verschlechtern, warnt eine aktuelle Studie von Transport & Environment, dem europäischen Mobilitäts-Dachverband des NABU. Demnach hatte der Absatz von Elektroautos dank der EU-Grenzwerte für den C02-Ausstoß von Pkw vor der Krise zuletzt stark zugenommen und lag im ersten Quartal bei einem Anteil von 7% aller Neufahrzeuge. Zeitgleich erhöhten die europäischen Hersteller im vergangenen Jahr auch ihre Investitionen in Produktionskapazitäten für Elektroautos und Batteriefertigung: 19-mal mehr im Vergleich zum Vorjahr und 3,5 mal mehr als in China. Insgesamt seien 60 Milliarden Euro in den Ausbau von Elektromobilität in Europa investiert worden, davon allein 40 Milliarden in Deutschland. Die Verkaufszahlen in Europa seien im letzten Quartal des Jahres 2019 europaweit um 80% gestiegen. Nun entscheidet sich, ob die Auswirkungen der Pandemie den aufstrebenden Markt für batterieelektrische Antriebe wieder abschwächt oder ob zielgerichtete Konjunkturmaßnahmen diesen Umwelt- und Ressourcenschonenden Trend noch unterstützen können.

Dazu NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: "Die Corona-Krise hat uns gelehrt, dass wir uns besser auf Krisen vorbereiten müssen. Die Pandemie stellt uns vor riesige Herausforderungen, sie bietet uns aber gleichzeitig die einmalige Chance, eine bessere Zukunft für uns alle zu gestalten. Wir fordern deshalb die Bundesregierung dazu auf, gerade jetzt in zukunftsweisende Elektromobilität zu investieren. Wenn wir jetzt nicht die Weichen für emissionsfreie Fahrzeuge stellen, dann schützen wir eine alte Technologie zulasten des Klimas und der zukünftigen Generationen. Kaufprämien auch für Verbrennungsmotoren, wie die Bundesregierung sie aktuell plant, können deshalb nicht die Antwort sein. Im Gegenteil: Sie würgen den Markt für E-Autos ab und untergraben so die Anstrengungen, den Übergang hin zu einer zukunftsfähigen Industrie zu bewältigen. Die Mobilitätswende ist ein wesentlicher Faktor für eine krisensichere Zukunft.“
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