Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
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Freiburgs gr├Â├čtes Kunstwerk ist fertig
320 Meter Graffiti mitten aus dem Freiburger Leben

Freiburgs vermutlich gr├Â├čtes Kunstwerk ist in mehr als dreimonatiger Arbeit entlang der neuen Trasse der Stadtbahn Messe entstanden. Der Freiburger Graffiti-K├╝nstler Tom Brane hat im Auftrag der Freiburger Verkehrs AG (VAG) das Aufsichtsgeb├Ąude bei der k├╝nftigen Stadionhaltestelle sowie die rund 320 Meter lange Beton-St├╝tzwand entlang dem Fu├č- und Radweg von der Wendeschleife Messe bis zur Stadionhaltestelle gestaltet und dabei gesch├Ątzt zwischen 300 und 400 Spraydosen verbraucht.

Stadt- und Naturlandschaften, Sehensw├╝rdigkeiten und Alltagsszenen, Menschen, Tiere und Gegenst├Ąnde, Stimmungen und Gef├╝hle ÔÇô kurzum, alles, was man beim Blick aus dem Stra├čenbahnfenster sehen kann, ist jetzt auf der zwischen 50 Zentimeter und 1,8 Metern hohen Mauer abgebildet. Beim Aufsichtsgeb├Ąude an der Stadionhaltestelle ├╝berwiegen Fu├čballmotive.

Die Idee des K├╝nstlers die Farbkodierungen der Freiburger Stadtbahnlinien Linien aufzugreifen und in diesen Farben dann die entlang des Weges liegenden gro├čen und kleinen Sehensw├╝rdigkeiten abzubilden, stie├č bei den Auftraggebern der VAG sofort auf gro├če Zustimmung. Den Betrachterinnen und Betrachtern wird also auffallen, dass einzelne Bereiche, in denen nur eine Linie verkehrt, fast komplett einfarbig sind. Je mehr Linien in einen bestimmten Abschnitt parallel verkehren, desto bunter wird die Szenerie. ÔÇ×Die Inspiration f├╝r die Motivauswahl stammt aus meinem Leben in Freiburg. Mit fast allen Locations verbinde ich Erinnerungen und habe diese in die Bilder einflie├čen lassen,ÔÇť erkl├Ąrt der K├╝nstler.

F├╝r Tom Brane war es das bislang gr├Â├čte und detailreichste Projekt, an dem er t├Ąglich bis zu sechs Stunden gearbeitet hat, und das bei Temperaturen von bis zu 37 Grad! Dabei, so sagt er, ÔÇ×musste ich immer wieder ├╝ber meine Grenzen gehen und mich neu finden. Ich liebe Herausforderungen, mit denen ich wachsen kann. F├╝r mich hat sich das Projekt wie eine Dissertation meiner bisherigen Arbeiten angef├╝hlt.ÔÇť

Die Idee f├╝r die Gestaltung von Aufsichtsgeb├Ąude und St├╝tzmauer entwickelten Andreas Blaudszun von der Neubauabteilung der VAG und Susanne Herzog, die Marketingleiterin des Unternehmens, gemeinsam. Ziel der Aktion war es, die gro├če Betonfl├Ąche von Anfang nach den VAG eigenen Vorstellungen zu gestalten: Die Freiburgerinnen und Freiburger will man beim neuen Stadion willkommen hei├čen und die ganze Vielfalt unserer Stadt und der VAG-Angebote darstellen.

In einer beschr├Ąnkten Ausschreibung, bei der die Erfahrung im Umgang mit gro├čen Fl├Ąchen und die ersten Gestaltungsideen des K├╝nstlers entscheidende Auswahlkriterien waren, entschied man sich schlie├člich f├╝r den in Freiburg ans├Ąssigen K├╝nstler Tom Brane.

zum Foto oben:
Im Hintergrund die R├╝ckseite des Aufsichtsgeb├Ąudes an der k├╝nftigen Stadionhaltestelle mit (v.l.:) Andreas Blaudszun, Bauabteilung VAG, Susanne Herzog, Marketingleiterin VAG und dem K├╝nstler Tom Brane.
(c) VAG
 
 

 
Freiburg: Ehrung f├╝r b├╝rgerschaftliches Engagement
St├Ądtische Festveranstaltung wird auf Fr├╝hjahr 2021 verschoben

Ob freiwillig oder im Ehrenamt: B├╝rgerschaftliches Engagement ist eine zentrale Grundlage f├╝r das gesellschaftliche Miteinander. Die Lebensqualit├Ąt und Liebensw├╝rdigkeit jeder Kommune ist eng verkn├╝pft mit Aktivit├Ąten von Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen, Selbsthilfegruppen oder Stiftungen. Um deren Leistung und Einsatzbereitschaft zu w├╝rdigen und ihre Wahrnehmung zu f├Ârdern, zeichnet die Stadt Freiburg allj├Ąhrlich beispielgebende Projekte und engagierte Personen aus.

Aufgrund der aktuellen Corona-Restriktionen wird die Stadt die 20. st├Ądtische Festveranstaltung zur Ehrung des b├╝rgerschaftlichen Engagements, die f├╝r Dezember geplant war, auf das kommende Fr├╝hjahr verschieben. Als Partner f├╝r die gemeinsame Ehrung b├╝rgerschaftlichen Engagements wurde der Sport-Club Freiburg gewonnen.

Der genaue Termin der Veranstaltung wird Anfang 2021 bekannt gegeben. Vorschl├Ąge von Personen oder Projekten f├╝r die Ehrung nimmt die st├Ądtische Stabsstelle B├╝rgerschaftliches Engagement (Gerhard Rieger, Fax 0761/201-3099, gerhard.rieger@stadt.freiburg.de) gerne schon jetzt entgegen. Es gen├╝gt eine Kurzbeschreibung der zu ehrenden Personen und des Projektes mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Im Rahmen der Festveranstaltung werden auch der Wilhelm-Oberle-Preis f├╝r herausragendes soziales Engagement und der Sonderpreis der AOK f├╝r gesundheitliches Engagement verliehen.
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Freiburg: Sicherer Schulweg f├╝r Kinder
Gemeindevollzugsdienst kontrolliert zum Schuljahresbeginn ÔÇô Wenige Beanstandungen

Sicherer Schulweg f├╝r Kinder. Zum Schuljahresbeginn kontrolliert der st├Ądtische Gemeindevollzugsdienst verst├Ąrkt im Umfeld von Schulen die Einhaltung der zul├Ąssigen H├Âchstgeschwindigkeit. In der ersten Schulwoche wurden 10 Kontrollen durchgef├╝hrt, die ├╝berwiegend erfreuliche Ergebnisse erbrachten. Bei 3 Messungen waren keine Beanstandungen festzustellen, bei 5 weiteren Kontrollen waren bei niedrigen Beanstandungsquoten bis zu 6 Prozent der Fahrzeuge zu beanstanden. Die allermeisten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer respektierten aber die zul├Ąssige H├Âchstgeschwindigkeit.

Auff├Ąllig waren lediglich zwei Messungen. Eine Messung in der Falkenbergerstra├če in der N├Ąhe der Wentzingerschulen. Hier mussten 13 von 83 Fahrzeugen beanstandet werden. Bei einer weiteren Messung im verkehrsberuhigten Bereich an der Lortzingschule waren sogar 47 von 121 Verkehrsteilnehmern mit mehr als Schrittgeschwindigkeit unterwegs, davon allerdings auch 27 Fahrradfahrer.

Weiterhin m├╝ssen Autofahrerinnen und Autorfahrer verst├Ąrkt mit Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld von Schulen rechnen.
 
 

 
Freiburg: Neuer Weg f├╝r Wohnraum in Weingarten
47 Wohnungen in Holzbauweise auf dem Parkdeck

In Weingarten wird ein neuer Weg eingeschlagen, um Wohnraum zu schaffen, das Quartier aufzuwerten und die Nahversorgung zu sichern: Auf dem Parkdeck des Einkaufzentrums Weingarten, dem Markt Carr├ę, sollen rund 47 neue Wohnungen entstehen, und das ├╝berwiegend in Holzbauweise.

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Denn Teile der Immobilie standen lange leer, das ehemalige EKZ wurde nicht gepflegt. Ladenbesitzer gaben in der Folge ihre Gesch├Ąfte auf. Es bestand die Gefahr des sogenannten Trading-Down-Effekts, einer Abw├Ąrtsspirale, die weiteren Leerstand bedeutet h├Ątte. Die Nahversorgung f├╝r Weingarten war zeitweise akut gef├Ąhrdet. Hier wird von der Stadt und der neuen Eigent├╝merin des Komplexes, der EGK Projektentwicklungs- & Beteiligungs-GmbH aus K├Âln, gegengesteuert.

ÔÇ×Ich bin sehr erfreut ├╝ber diese Entwicklung in Weingarten. Es ist eine Win-Win-Win-Situation. Die Immobilie wird aufgewertet, das hat positive Auswirkungen auf das Viertel und f├╝r die Menschen. Gleichzeitig entstehen neue Wohnungen ohne Grundst├╝cksfl├Ąchen zu verbrauchenÔÇť, so Baub├╝rgermeister Martin Haag.

Bei dem Vorhaben f├╝r die Entwicklung im Zentrum Weingartens wird ein ganzheitlicher Ansatz gew├Ąhlt. Dazu z├Ąhlt, dass die Ladenfl├Ąchen modernisiert werden und die Betreiber gezielt gesucht wurden. Als n├Ąchster Schritt steht der Bau der etwa 47 Wohnungen auf dem Parkdeck an. Die Eigent├╝mer und die Stadt Freiburg haben gleicherma├čen ein gro├čes Interesse an der k├╝nftigen Erscheinung dieses Herzst├╝cks in Weingarten, das Vorhaben wurde im Gestaltungsbeirat beraten und weiterentwickelt. Das nun vorliegende Konzept erm├Âglicht Mietwohnungen in unterschiedlicher Typologie und Gr├Â├če.

Christian Gernandt, Gesch├Ąftsf├╝hrer und Pressesprecher der EGK Gruppe aus K├Âln: ÔÇ×Wir sind sehr erfreut und stolz einen so innovativen Weg der Schaffung von neuen Wohnraum auf dem Parkdeck gemeinsam mit der Stadt Freiburg erarbeitet zu haben. Es ist ein Meilenstein f├╝r uns und f├╝r das Markt Carr├ę Weingarten (MCW).ÔÇť

Die Wohnungen sollen in Holzbauweise im KFW Standard 40 Plus errichtet werden. Der nachhaltige Baustoff schafft ein gesundes angenehmes Wohnklima und die Wohnungen werden unter anderem ├╝ber Sonnenenergie mit Strom und W├Ąrme versorgt. Obwohl Holzbauweise im Vergleich zur Massivbauweise teurer ist, erh├Ąlt diese aus gestalterischen und aus Gr├╝nden des geringeren Gewichts den Vorzug.

Gro├čen Wert wird beim Projekt auch auf die Freiraumqualit├Ąt gelegt. Zu einem fr├╝hen Zeitpunkt holten sich die Projektentwickler Fachleute aus Architektur, Freiraumplanung und Statiker hinzu. Die neuen Wohnungen gruppieren sich auf dem Dach um eine gemeinsame Freifl├Ąche, die sogar mit B├Ąumen bepflanzt werden kann. Das ist statisch m├Âglich, weil diese genau ├╝ber den St├╝tzen angeordnet werden.

Mit der Aufstockung wird in Weingarten ein erstes Pilotprojekt der Potentialstudie Dach umgesetzt, die von der Projektgruppe Neue Wohnbaufl├Ąchen erstellt wurde. Es entsteht neuer Wohnraum, ohne dass zus├Ątzliche Fl├Ąche versiegelt werden muss. F├╝r die Aufstockung in Form von zwei Vollgeschossen muss der bestehende Bebauungsplan ge├Ąndert werden. Eine B├╝rgerinformationsveranstaltung ist noch f├╝r dieses Jahr vorgesehen.
 
 

 
B├╝rgerbegehren zum Fu├č- und Radentscheid rechtlich unzul├Ąssig
Keine politische, sondern rein juristische Entscheidung
Stadt setzt weiter auf Dialog mit den Initiatoren und erneuert Kooperationsangebot
Klimaschutz und nachhaltige Verkehrspolitik wird weiterentwickelt

Die Stadtverwaltung sieht gemeinsame Ziele in der st├Ądtischen Mobilit├Ąts- und Klimapolitik mit den Initiatoren der B├╝rgerbegehren zum Fu├č- und Radentscheid. Doch stuft die Stadt Freiburg die beiden B├╝rgerbegehren nach eingehender Pr├╝fung als rechtlich unzul├Ąssig ein. Dabei handelt es sich um eine juristische und nicht um eine politische Bewertung. Insbesondere bedeutet die Einsch├Ątzung keine Ablehnung der grunds├Ątzlichen Zielsetzung der B├╝rgerbegehren. ÔÇ×Wir sind keine Gegner sondern Verb├╝ndete in der Sache. Die juristische Einstufung soll uns nicht vom Dialog und einer konkreten Kooperation abhaltenÔÇť, so Freiburgs Oberb├╝rgermeister Martin Horn.

Die Initiatoren der B├╝rgerbegehren wurden am Montag in einem pers├Ânlichen Gespr├Ąch ├╝ber die Einstufung informiert. Bereits im Vorfeld gab es mehrere Treffen, dieser Austausch soll fortgef├╝hrt und intensiviert werden. So wird den Initiatoren eine Beteiligung an der Fortschreibung der st├Ądtischen Mobilit├Ątsstrategie vorgeschlagen, die noch st├Ąrker als bisher auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt.

Die Stadtverwaltung sieht gemeinsame Ziele mit den Initiatoren der Entscheide: n├Ąmlich im Willen, den Klimaschutz und die Mobilit├Ątswende voranzutreiben. Freiburg engagiert sich seit mehr als 40 Jahren in einer stadtvertr├Ąglichen Verkehrsplanung und damit auch f├╝r Klima- und Umweltschutz. Das zeigt Wirkung: 79 Prozent aller innerst├Ądtischen Wege werden mit dem Rad, zu Fu├č oder mit ├Âffentlichen Verkehrsmitteln zur├╝ckgelegt - nur 21 Prozent mit dem Auto. Das ist ein Spitzenwert in Deutschland. Die Stadt verf├╝gt ├╝ber ein Radwegenetz von 470 Kilometern, das laufend konsequent erweitert wird. Es flie├čen Millionen in den ├ľffentlichen Nahverkehr, etwa in den Ausbau der Stadtbahn oder die Modernisierung der Breisgau-S-Bahn. Allein im laufenden Doppelhaushalt wurden jeweils siebenstellige Betr├Ąge pro Jahr in eine Vielzahl von Fu├č- und Radma├čnahmen im Stadtgebiet investiert. Auch vor Einschr├Ąnkungen f├╝r den Motorisierten Individualverkehr schreckt die Stadt nicht zur├╝ck: Es wurden Fahrstreifen verschm├Ąlert, rund 200 Parkpl├Ątze entfernt und die Parkgeb├╝hren im Stadtgebiet wurden zum Jahresbeginn deutlich erh├Âht.

Und die Stadt hat in Sachen Mobilit├Ątswende noch viel vor. Im November soll dem Gemeinderat die ÔÇ×Projektgruppe Mobilit├ĄtÔÇť mit zus├Ątzlichen Personalstellen vorgeschlagen werden. ÔÇ×Wir werden die Verkehrspolitik Freiburgs weiter st├Ąrken und die Strategie f├╝r nachhaltige Mobilit├Ąt fortentwickelnÔÇť, so Baub├╝rgermeister Martin Haag.

Das Rechtsamt der Stadtverwaltung hat die B├╝rgerbegehren gepr├╝ft und die rechtliche Bewertung aufgrund mehrerer Faktoren getroffen. So weisen die B├╝rgerbegehren an verschiedenen Punkten nicht die f├╝r einen B├╝rgerentscheid erforderliche Bestimmtheit auf, sind also nicht konkret genug formuliert. B├╝rgerinnen und B├╝rger m├╝ssen etwa schon aus der Fragestellung heraus erkennen, f├╝r oder gegen was sie ihre Unterschrift oder Stimme abgeben. Dies kann bei den vorgelegten Formulierungen nicht gew├Ąhrleistet werden. So ist nicht ausreichend erkennbar, auf welche Stra├čen im Stadtgebiet sich die Forderungen beziehen oder beziehen k├Ânnen. Auch ist f├╝r Unterzeichnende nicht erkennbar, welche Forderungen in den Zust├Ąndigkeitsbereich des Gemeinderats fallen und daher ├╝berhaupt nur zum Gegenstand eines B├╝rgerbegehrens gemacht werden k├Ânnen. Ebenso fehlt es Formulierungen wie ÔÇ×bessere ├ťbersicht f├╝r RadfahrendeÔÇť oder ÔÇ×soweit m├Âglich werden Stra├čenb├Ąume gepflanztÔÇť an der notwendigen Genauigkeit.

Ausschlusskriterium ist au├čerdem, wenn es sich um eine objektiv unm├Âgliche Ma├čnahme handelt, etwa, wenn die verkehrspolitischen Ziele zwangsl├Ąufig mit Planungsverfahren einhergehen w├╝rden. Einem solchen Verfahren kann nicht durch einen B├╝rgerentscheid vorgegriffen werden. Zudem ist die Kostendeckung nicht ausreichend dargestellt, da die angegebenen Kosten von der Verwaltung als wesentlich zu niedrig bewertet werden. Zusammenfassend kommt das Rechtsamt deshalb zu der Bewertung, dass die beiden B├╝rgerbegehren unzul├Ąssig sind.

Es ist davon auszugehen, dass das notwendige Quorum f├╝r die B├╝rgerbegehren erreicht wird. Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat eine Beschlussvorlage zum weiteren Vorgehen mit dem ÔÇ×RadentscheidÔÇť und zum zuk├╝nftigen Umgang mit den vielen Forderungen der Initiative vorlegen.

In Deutschland gab es bereits eine Reihe von Radentscheiden, die alle nicht in einen B├╝rgerentscheid m├╝ndeten, obwohl das erforderliche Quorum erreicht wurde. Auch in M├╝nchen, Stuttgart, Hamburg, D├╝sseldorf oder Frankfurt lag das daran, dass die B├╝rgerbegehren nicht den rechtlichen Voraussetzungen entsprochen haben.
 
 

 
Testament f├╝r behinderte Menschen: So kommt das Erbe beim Kind an
Mit dem Erbe wollen Eltern f├╝r die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen. Das gilt erst recht, wenn das Kind ÔÇô egal, ob minderj├Ąhrig oder vollj├Ąhrig ÔÇô eine Behinderung hat und nicht nur emotional, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht von den Eltern abh├Ąngig ist. Mit ´╗┐einem klugen Testament sorgen Eltern daf├╝r, dass ihr Verm├Âgen ihrem Kind zugute kommt und nicht dem Staat. Wie das Testament daf├╝r aussehen muss, erkl├Ąrt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Menschen mit Behinderung sind oft auf staatliche Hilfen angewiesen. Doch wer erbt, verliert seinen Anspruch auf Sozialhilfe, bis das Verm├Âgen auf das sogenannte Schonverm├Âgen geschrumpft ist. Die Erbschaft wird dann f├╝r die Kosten der Hilfe aufgebraucht. Mit einem sogenannten Behindertentestament k├Ânnen Eltern das verhindern: Ihr Kind erbt Verm├Âgen, ohne dass sein Anspruch auf ├Âffentliche Hilfe verloren geht.

Daf├╝r wird das Kind als Vorerbe eingesetzt und eine Testamentsvollstreckung angeordnet. ÔÇ×Damit bei der Gestaltung des Testaments nichts schiefgeht, sollte unbedingt ein Fachanwalt f├╝r Erbrecht oder ein Notar um Rat gefragt werden,ÔÇť so die Finanztest-Redakteurin Sophie Mecchia.

Keine L├Âsung ist es, das Kind zu enterben, damit es weiterhin Sozialhilfe beziehen kann. Dem Kind steht n├Ąmlich immer noch der Pflichtteil zu, der die H├Ąlfte des gesetzlichen Erbteils ausmacht. Auf den Pflichtteil kann der Sozialhilfetr├Ąger zugreifen.

Alles Infos zum Testament f├╝r Menschen mit Behinderungen gibt es in der Oktober-Ausgabe von Finanztest oder online ├╝ber ´╗┐www.test.de.
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Mit ÔÇ×Tu DuÔÇÖsÔÇť zu einem nachhaltigen Freiburg
Neues Nachhaltigkeitsportal f├╝r Freiburgs B├╝rgerinnen und B├╝rger

Konkrete Beispiele aus dem Alltag zu nachhaltigem Handeln auf www.freiburg.de/nachhaltigkeit

Online-Angebot rund um Nachhaltigkeit im Vorfeld der nationalen Aktionstage Nachhaltigkeit Ende des Monats

Auf dem neuen st├Ądtischen Nachhaltigkeitsportal wird jede und jeder f├╝ndig, um selber t├Ątig zu werden. Wer sich etwa fragt, an welcher Stelle der Anfang gemacht werden soll, scrollt sich in der Liste mit zahlreichen ÔÇ×Tu DuÔÇÖsÔÇť durch viele gute Ideen. Die vielf├Ąltigen M├Âglichkeiten des Engagements in Freiburg werden von aktiven Mitb├╝rger_innen in informativen Interviews erkl├Ąrt. F├╝r besondere Unterhaltung sorgen die f├╝nf kurzen Videos der Serie ÔÇ×Nachhaltigkeit geht uns alle anÔÇť, in denen verschiedene Pers├Ânlichkeiten aus Freiburg erkl├Ąren, was sie unter nachhaltigem Handeln verstehen und wo Nachhaltigkeit in Freiburg sichtbar wird.

Oberb├╝rgermeister Martin Horn freut sich ├╝ber das neue Informationsangebot: ÔÇ×Es besteht die Gefahr, dass der h├Ąufig genutzte Begriff Nachhaltigkeit zur leeren Worth├╝lse verkommt. Wir wollen den Begriff greifbarer machen und konkret zeigen, was in Freiburg l├Ąuft. ,Vom Wissen zum HandelnÔÇś ist das Motto und liefern wir zahlreiche konkrete Beispiele, was f├╝r ein noch nachhaltigeres Freiburg getan werden kann.ÔÇť

Die Stadt Freiburg hat sich Nachhaltigkeit gro├č auf die Fahnen geschrieben. Die st├Ądtischen Nachhaltigkeitsziele sollen bis 2030 umgesetzt werden. Zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele braucht es allerdings Engagement aus allen Richtungen. Die Stadtverwaltung kann den Wandel nicht alleine vollbringen. Auch Institutionen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und B├╝rger_innen der Stadt sind zum Mitmachen aufgerufen. Auf der neuen Webseite wird beispielhaft erkl├Ąrt, welche konkreten Aktivit├Ąten die Stadt bereits durchf├╝hrt, um die Ziele zu erreichen. Die T├Ątigkeiten und Projekte fallen in zw├Âlf verschiedene Handlungsfelder, die, von Teilhabe ├╝ber Konsum und Lebensweise hin zu Klima und Energie, alle relevanten Themen umfassen. Damit leistet die Stadt Freiburg auch ihren Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Diese globalen Ziele wurden 2015 beschlossen und werden auf allen Ebenen von Staaten ├╝ber Bundesl├Ąnder und Kommunen bis hin zu Unternehmen verfolgt, um auch zuk├╝nftigen Generationen noch einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Auf freburg.de/nachhaltigkeit wird veranschaulicht, welche Schnittstellen die SDGs und die Freiburger Nachhaltigkeitsziele teilen.

Schlie├člich geht es beim Thema Nachhaltigkeit nicht nur um den Schutz von Klima und Umwelt, sondern ebenso um die Themen soziale Gerechtigkeit, Teilhabe, Resilienz, Bildung und Kultur. Die Corona-Pandemie und ihre bisherigen Folgen haben schonungslos vor Augen gef├╝hrt, wie stark unsere heutige Welt vernetzt ist. F├╝r eine nachhaltige Entwicklung und eine widerstandsf├Ąhige Gesellschaft m├╝ssen Verbesserungen auf allen Ebenen angestrebt und interdisziplin├Ąr gedacht werden.
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