Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Dreister Diebstahl im Stadtwald
Neue Sitzbank kurz nach dem Aufstellen entwendet

Den dreisten Diebstahl einer gerade erst installierten Sitzbank meldet das stĂ€dtische Forstamt aus dem Stadtwald im Weiherfeld zwischen der Albschule und den KleingĂ€rten am BahngelĂ€nde. Dort hatten Forstwirte des zustĂ€ndigen Reviers das aus heimischem Holz selbst gebaute natĂŒrliche MöbelstĂŒck fĂŒr Erholungssuchende aufgestellt und zusĂ€tzlich im Boden verankert. Als Schutz gegen Unwetter, Vandalismus - und Diebstahl. Nur wenige Tage spĂ€ter haben Unbekannte die Bank nun entwendet.

Nicht nur Forstamtsleiter Ulrich Kienzler zeigte sich Ă€ußerst verĂ€rgert, hatten die Forstwirte doch neben ihren umfassenden TĂ€tigkeiten einen kleinen, aber wichtigen Beitrag fĂŒr den Wald als WohlfĂŒhlort geleistet. Diese egoistische Tat motivere nicht gerade dazu, weitere Erholeinrichtungen zu bauen und aufzustellen, so Kienzler.

Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib der Sitzbank nimmt das Forstamt per E-Mail an forstamt@karlsruhe.de entgegen.
 
 

 
Kaninchenseuche am DietenbachgelÀnde nachgewiesen
Stadt empfiehlt Privatpersonen, Kaninchen zu impfen

Krankheit nicht auf Menschen ĂŒbertragbar

Am DietenbachgelĂ€nde und angrenzenden Gebieten wurde das RHD2-Virus (Rabbit Haemorrhagic Disease) nachgewiesen, die sogenannte Kaninchenseuche. Mehrere BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben sich seit Ende Juli an die Stadt gewandt, da immer wieder verendete Kaninchen gefunden wurden. Bislang wurden rund 100 tote Tiere gezĂ€hlt. Es muss aber wohl von einer wesentlich höheren Anzahl ausgegangen werden, da wohl lĂ€ngst nicht alle verendeten Tiere aufgefunden werden. Auf dem GelĂ€nde leben viele Kaninchen in freier Wildbahn. KaninchenzĂŒchter oder Privatpersonen haben sich bislang nicht wegen einer möglichen Erkrankung ihrer Tiere gemeldet. Kadaver wurden daraufhin ins Chemische VeterinĂ€runtersuchungsamt Freiburg (CVUA) gebracht, hier wurde das RHD2-Virus festgestellt.

Die Stadt empfiehlt Kaninchenhaltern ihre Tiere gegen das Virus zu impfen. Es ist die einzige Möglichkeit, Tiere vor der Krankheit zu schĂŒtzen. Seit 2017 gibt es dafĂŒr ein in Deutschland zugelassenes Mittel. Die Impfung darf nur von TierĂ€rzten vorgenommen werden. Bei dem Virus handelt es sich um einen Keim, der nur fĂŒr Kaninchen und Feldhasen gefĂ€hrlich ist. Menschen und andere Tiere sind nicht ansteckungsgefĂ€hrdet. Das Virus wird durch Insekten, aber auch Sekrete der Tiere ĂŒbertragen. Die Kaninchen erkranken innerhalb kĂŒrzester Zeit schwer, der Verlauf ist fast immer tödlich. Das Virus fĂŒhrt zu einer hochgradigen Störung der Blutgerinnung, deshalb können bei befallenen Tieren Blutungen an den Körperöffnungen festgestellt werden. Die Symptome treten meist sehr plötzlich auf, die Tiere sterben dann hĂ€ufig innerhalb weniger Stunden. RHD2 kommt in Deutschland noch nicht sehr lange vor. Inzwischen werden aber bundesweit FĂ€lle dokumentiert .
 
 

 
Stadtverwaltung appelliert Reisen in Risikogebiete zu ĂŒberdenken
Freiburger Urlauberinnen und Urlauber aus einem Risikogebiet mĂŒssen nach der Einreise sofort in eine 14-tĂ€gige QuarantĂ€ne

Viele Freiburgerinnen und Freiburger nutzen die Sommerferien, um ins Ausland verreisen, um dort den Urlaub zu verbringen oder die Familie zu besuchen. In manchen Regionen gibt es aktuell neue Infektionsherde.

Wer in einem Risikogebiet war, muss sich sofort nach der Einreise in eine 14-tĂ€gige QuarantĂ€ne begeben. Die QuarantĂ€nepflicht gilt fĂŒr alle Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise auch nur zeitweise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Das regelt die baden-wĂŒrttembergische Corona-Verordnung Einreise-QuarantĂ€ne vom 14. Juli.

Die Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Sozialministerium aktuell auf seiner Internetseite. Derzeit zĂ€hlen unter anderem die USA, weite Teile von Lateinamerika, Asien und Afrika zu den Risikogebieten, aber auch Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Albanien und weite Teile der TĂŒrkei, insbesondere ist hier Spanien zu nennen.

Die aus einem Risikogebiet eingereisten Personen sind verpflichtet umgehend das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung zu kontaktieren. Die Behörde benötigt die Angaben der eingereisten Personen (Vorname, Name, Anschrift, eventuell den davon abweichenden Aufenthaltsort), das Einreisedatum sowie eine Telefonnummer. Die betroffenen Personen sollen sich am besten per E-Mail an polizei@stadt.freiburg.de wenden.

WÀhrend der QuarantÀnezeit darf man sich nur daheim aufhalten. Auch ist es ist nicht gestattet, Besuch zu empfangen.

Die QuarantĂ€nepflicht entfĂ€llt fĂŒr Personen, die ĂŒber ein Ă€rztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfĂŒgen, welches bestĂ€tigt, dass keine Anhaltspunkte fĂŒr das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Ă€rztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stĂŒtzen, die in einem Mitgliedstaat der EuropĂ€ischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgefĂŒhrt worden ist. Das Testergebnis darf bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht Ă€lter als 48 Stunden sein. Das Ă€rztliche Zeugnis ist fĂŒr mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Freiburgerinnen und Freiburger, Reisen in Risikogebiete zu ĂŒberdenken. Weil die Infektionszahlen sich stĂ€ndig Ă€ndern, wird die Liste der Risikogebiete laufend angepasst. Deshalb rĂ€t das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung bei einer Reise ins Ausland dringend dazu, sich nicht nur vor der Reise, sondern auch auf der RĂŒckreise ĂŒber die aktuellen Bestimmungen im Internet zu informieren.

Über den folgenden Link gelangt man zur Liste der Risikogebiete ...
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Girokonto: Kartenzahlung kann teuer werden
Bei 55 der ï»ż294 getesteten Girokonten wird fĂŒr jede Bezahlung per Girocard eine GebĂŒhr fĂ€llig. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift Finanztest von Gehaltskonten bei 125 Banken in Deutschland. Die gute Nachricht: 20 Kontomodelle im Test bleiben komplett gratis.

SpĂ€testens mit der Corona-Pandemie ist kontaktloses Bezahlen zum Trend geworden. Nicht alle Banken machen es ihren Kunden dabei leicht. FĂŒr rund ein Sechstel der getesteten Girokonten verlangen Banken eine GebĂŒhr – bis zu 50 Cent werden pro Kartenzahlung fĂ€llig.

Der Girokonto-Test umfasst die Konditionen von 294 Gehalts- und Rentenkontomodellen. 20 von ihnen sind Gratiskonten – vorausgesetzt, die BankgeschĂ€fte werden online erledigt. Bei vielen Konten entfĂ€llt der monatliche Grundpreis, wenn regelmĂ€ĂŸig ein Mindestbetrag an Gehalt, Rente, Arbeitslosengeld oder BAföG eingeht. Elf online gefĂŒhrte Kontomodelle sind sogar ohne einen Eingang kostenlos, neun davon gibt es bundesweit.

FĂŒr alle anderen Kontomodelle zahlt der Modellkunde GebĂŒhren. „60 Euro im Jahr inklusive Girocard ist ein akzeptabler Preis fĂŒr ein Girokonto“, so Finanztest-Expertin Heike Nicodemus. Wer mehr bezahlt, sollte ĂŒber einen Wechsel nachdenken. Auch Geldabheben am Automaten oder beleghafte Überweisungen können hohe Kosten verursachen. Die Sparda West beispielsweise verlangt fĂŒnf Euro fĂŒr eine Überweisung am Terminal oder auf Papier. Wer Geld an einem Automaten zieht, der nicht zum Pool der Kundenbank gehört, zahlt bis zu sechs Euro.

Der Test „Girokonto“ findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/girokonten abrufbar.
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NABU: Lieber vielfĂ€ltige grĂŒne GĂ€rten statt SteinwĂŒsten
SchottergĂ€rten sind laut Landesbauordnung in den meisten BundeslĂ€ndern nicht zulĂ€ssig – Der NABU wirbt fĂŒr naturnahe GĂ€rten

Berlin, 17.08.2020 - Klare, moderne Formen und wenig Pflegeaufwand. Beides wird hĂ€ufig als Grund fĂŒr einen Schottergarten genannt. Doch SchottergĂ€rten sind nicht nur ein optisches Ärgernis, sie sind ökologisch auch völlig nutzlos. Dennoch nimmt die Zahl der SchottergĂ€rten seit Jahren zu. Der NABU klĂ€rt daher mit seiner Kampagne „Gönn dir Garten“ ĂŒber die negativen Auswirkungen von SchottergĂ€rten auf und gibt Tipps, wie sich ein Garten pflegeleicht gestalten lĂ€sst.

„Insekten, Vögel und KleinsĂ€uger finden in SchottergĂ€rten kein Futter und Lebensraum. Die Steine heizen sich auf und tragen zur ErwĂ€rmung der Umgebung bei“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. Weniger Arbeit machen SchottergĂ€rten auch nicht - im Gegenteil. „Die Steine vermoosen mit den Jahren, Laub und Staub bleiben auf den FlĂ€chen liegen, dann muss der Schotter aufwendig gereinigt oder sogar ausgetauscht werden.“ HĂ€ufig wird unter dem Schotter Plastikfolie oder Vlies eingesetzt, die das Versickern von Regenwasser fast vollstĂ€ndig verhindern. Das fĂŒhrt zu einer erheblichen Belastung der kommunalen Abwasserentsorgung. Auch der Boden und das Bodenleben werden stark gestört. „Wer einen pflegeleichten Garten möchte, sollte auf grĂŒn statt auf grau setzen“, so Rottleb, „Wenn sie gut geplant sind, brauchen grĂŒne GĂ€rten wenig Pflege und bieten Vögeln und Insekten Lebensraum und Nahrung. Sie tragen damit zum Arten- und Klimaschutz bei.“ So unterdrĂŒcken beispielsweise Pflanzen, die den Boden bedecken unerwĂŒnschte WildkrĂ€uter und brauchen selbst kaum Pflege. Mehr Tipps gibt es unter www.NABU.de/schottergarten.

Auch bei Politik und Verwaltung rĂŒckt das Thema Schottergarten inzwischen zunehmend in den Fokus. Baden-WĂŒrttemberg hat kĂŒrzlich sogar ein Verbot ausgesprochen. NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Fast alle Landesbauordnungen schreiben ohnehin vor, dass nicht bebaute FlĂ€chen wasserdurchlĂ€ssig zu gestalten und zu begrĂŒnen sind. Damit ist das Verbot in Baden-WĂŒrttemberg im Grunde lediglich eine Klarstellung bereits geltenden Rechts.“ Leider wĂŒrden diese Vorschriften bisher aber selten durchgesetzt.

Der NABU empfiehlt Kommunen ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen und öffentliche FlĂ€chen naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Zudem sollten sie ĂŒber den Schaden, den SchotterwĂŒsten anrichten, aufklĂ€ren und Anreize schaffen, SchottergĂ€rten zurĂŒckzubauen und stattdessen naturfreundliche GĂ€rten anzulegen.

Die Versiegelung von wertvollen Böden wird auch durch §13b Baugesetzbuch gefördert, der ein beschleunigtes Ausschreiben von Baugebieten ermöglicht und geltendes Umweltrecht aushebelt. Der NABU kÀmpft darum gegen die VerlÀngerung des Gesetzes mit einer Petition unter https://mitmachen.nabu.de/flaechenfrass .
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Corona-Hilfen abrechnen: Das dicke Ende kommt noch
Zu frĂŒh gefreut haben sich viele, die Corona-Hilfen vom Bund oder den LĂ€ndern erhalten und das Geld komplett fĂŒr alltĂ€gliche Ausgaben oder ihren Betrieb verplant haben: ï»żFinanztest rechnet fĂŒr Angestellte, SelbststĂ€ndige, Familien, Arbeitnehmer, Rentner und Nebenjobber vor, was das Finanzamt an Steuern fordern könnte. Denn beispielsweise mĂŒssen SelbststĂ€ndige, die Soforthilfen erhalten haben, diese als Betriebseinnahmen abrechnen. Dadurch kann ihre Steuerlast steigen.

„SelbststĂ€ndige sollten mit ihrem Steuerberater klĂ€ren, wie hoch die Belastung kĂŒnftig ist“, empfiehlt Finanztest-Autorin Isabell Pohlmann. Mit dem Steuerbescheid fĂŒr 2020 könnte eine böse Überraschung auf sie zukommen, so dass ein Teil der erhaltenen Mittel wieder verloren geht. Darauf sollten Betroffene vorbereitet sein, ebenso auf nachtrĂ€gliche Forderungen, etwa wenn sie die Chance genutzt haben, Zahlungen ans Finanzamt stunden zu lassen. Denn die Forderungen sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Ebenso können Berufspendler nach der SteuererklĂ€rung enttĂ€uscht sein, da sich viele wegen Corona gar nicht aus dem Homeoffice wegbewegt haben. Sie können entsprechend weniger Fahrtkosten abrechnen und bekommen weniger zurĂŒck als sonst. Viele Bezieher von Kurzarbeitergeld mĂŒssen mit Nachforderungen des Finanzamts rechnen – der Lohnersatz ist zwar steuerfrei, doch durch das Kurzarbeitergeld kann der Steuersatz fĂŒr die ĂŒbrigen EinkĂŒnfte steigen.

Besondere Vorteile stehen Eltern zu, etwa ein deutlich erhöhter Steuerfreibetrag fĂŒr Alleinerziehende oder der Familienbonus von 300 Euro pro Kind fĂŒr alle Eltern, die Anspruch auf Kindergeld haben. Den Bonus erhalten zwar alle Familien, doch die Zahlung wird im Zuge der SteuererklĂ€rung mit den SteuerfreibetrĂ€gen fĂŒr den Nachwuchs verrechnet. Dann zeigt sich: Je höher das Einkommen der Eltern ist, desto weniger bleibt letztlich vom Familienbonus ĂŒbrig. Zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Kinderbetreuung, sind immerhin 600 Euro im Jahr steuerfrei, bei höheren Zahlungen ist der darĂŒber liegende Anteil aber steuerpflichtig.

Der vollstÀndige Artikel findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar ...
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NABU: Immer mehr Menschen fordern ambitionierteren Naturschutz
KrĂŒger: Die Bundesregierung muss die Naturschutzinteressen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bei allen Gesetzesvorhaben berĂŒcksichtigen

Zur heute veröffentlichten Naturbewusstseinsstudie des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz (BfN) erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„Die Deutschen sorgen sich immer mehr um ihre Natur, das zeigt die aktuelle Naturbewusstseinsstudie deutlich. Die ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit der Deutschen wĂŒnscht sich mehr Schutzgebiete, in denen die Natur sich erholen und frei entwickeln kann. Wir beim NABU wollen das Management und die Besucherinformation von Schutzgebieten durch ein Einstellungsprogramm von Rangern fördern. Es freut uns außerdem, dass mehr als die HĂ€lfte der Befragten sich mehr Artenkenntnis ĂŒber die heimischen Tier- und Pflanzenarten wĂŒnscht. Der NABU setzt genau da an: Wir informieren die Menschen ĂŒber die Natur vor der eigenen HaustĂŒr und bieten mit unseren bundesweit ĂŒber 2.000 Ortsgruppen viele Möglichkeiten, sich aktiv fĂŒr den Naturschutz einzusetzen.

Auch beim Thema Agrar- und Energiewende haben die Befragten klare Forderungen: 85 Prozent der Befragten spricht sich fĂŒr ein Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft aus. Außerdem wĂŒnschen sich viele den Ausbau von erneuerbaren Energien, sofern dieser nicht zu Lasten der Natur geht. Der NABU setzt sich schon lange fĂŒr eine klimafreundliche Energiewende ein und vermittelt vor Ort in den Kommunen, um konstruktive Lösungen zur NaturvertrĂ€glichkeit zu ermöglichen.

Der Naturschutz muss auch in der Politik endlich zur PrioritÀt gemacht werden.

Die Bundesregierung trĂ€gt Verantwortung fĂŒr die jetzige und fĂŒr kommende Generationen. Entwicklungen wie der rasante FlĂ€chenverbrauch und Gesetze wie die Planungsbeschleunigung, die potentielle Gefahren fĂŒr den Naturschutz beinhalten, machen uns Sorgen. Die Bundesregierung muss die Naturschutzinteressen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ernst nehmen und alles fĂŒr eine krisensichere Zukunft tun.“
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VAG: Große rote Aufkleber als ErinnerungsstĂŒtze fĂŒr die Maskenpflicht
Große rote Aufkleber auf dem Boden der Eingangsbereiche erinnern seit dieser Woche die FahrgĂ€ste der Freiburger Verkehrs AG daran, dass in Bussen und Bahnen Maskenpflicht herrscht. „Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und die gute DurchlĂŒftung unserer Busse und Stadtbahnfahrzeuge sind Eckpfeiler fĂŒr die sichere Beförderung unserer Kundinnen und Kunden in Zeiten wie diesen,“ sagt Stephan Bartosch, Vorstand der Freiburger Verkehrs AG. Sein Vorstandskollege Oliver Benz ergĂ€nzt: „Der öffentliche Nahverkehr war und ist sicher und wir freuen uns, dass der weit ĂŒberwiegende Teil der FahrgĂ€ste solidarisch, achtsam und rĂŒcksichtvoll ist und damit dafĂŒr sorgt, dass dies so bleibt.“

Die roten Aufkleber sollen die Passagiere grundsÀtzlich daran erinnern, die AHA-Regeln zu beherzigen:

Abstand wahren, Hygiene einhalten und dort Alltagsmasken zu tragen, wo kein Abstand möglich ist. Die Aufkleber ergĂ€nzen ein BĂŒndel an Informationen, die der Verkehrsbetrieb seinen Kundinnen und Kunden breitstellt. Auf die Einhaltung der Regeln wird unter anderem an den Informationsdisplays der Haltestellen und auf den Monitoren in den Fahrzeugen hingewiesen. Auch regelmĂ€ĂŸigen automatischen Durchsagen in den Fahrzeugen erinnern an die Maskenpflicht.

„Unsere FahrausweisprĂŒferinnen und -prĂŒfer, die derzeit nicht nur die Fahrscheine, sondern auch die Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren, berichten immer wieder, dass bei dem ein oder anderen Fahrgast schlichtweg die Vergesslichkeit der Grund fĂŒr den fehlenden Schutz war und man fĂŒr die freundliche Erinnerung auch durchaus einmal Dankbarkeit erntet,“ berichtet Oliver Benz. Stephan Bartosch greift diesen Faden auf: „Fast alle sind sich ihrer Selbstverantwortung und ihrer Verantwortung den Mitmenschen gegenĂŒber bewusst und handeln dementsprechend. DafĂŒr sind wir auch fĂŒr unsere Mitarbeitenden und FahrgĂ€ste extrem dankbar“.

Auch die Mitarbeitenden des stĂ€dtischen Vollzugsdienstes (VD), kontrollieren regelmĂ€ĂŸig in Bussen und Bahnen, und belegen die Personen, die gegen die Maskenpflicht in den Fahrzeugen verstoßen, mit einem entsprechenden Bußgeld.

Der Leiter des Amtes fĂŒr Öffentliche Ordnung, RenĂ© Funk, bekrĂ€ftigt diese Aussage: “Die Kolleginnen und Kollegen des stĂ€dtischen Vollzugsdienstes werden bei ihren Kontrollen in Bussen und Stadtbahnen bei Personen, die die Maske nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ oder gar nicht tragen ein Bußgeld von 75 Euro erheben. Dies ist notwendig, um einen ordnungsgemĂ€ĂŸen Infektionsschutz fĂŒr alle FahrgĂ€ste zu gewĂ€hrleisten. Wir können es nicht zulassen, dass einige wenige den Schutz aller ĂŒbrigen FahrgĂ€ste gefĂ€hrden.“

Zu guter Letzt haben die VAG VorstĂ€nde noch eine Bitte an alle Personen, die aus medizinischen GrĂŒnden keine Maske tragen können: Ein griffbereites schriftliches Attest trĂ€gt zur umgehenden KlĂ€rung eines solchen Umstandes bei.
 
 



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