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Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Freiburg und die zweite Corona-Infektionswelle
Weitreichende EinschrÀnkungen im öffentlichen Leben sind die Folge

Museen, Theater, Planetarium, Mundenhof und BĂ€der sowie alle Gastronomiebetriebe werden geschlossen

OB Horn: „Die stetig steigenden Infektionszahlen lassen uns keine andere Wahl. Wir alle sind erneut gefordert unsere Kontakte stark zu reduzieren. Nur so wird es uns gelingen die Infektionszahlen zu senken“

Kitas, KindergĂ€rten und Schulen sowie WochenmĂ€rkte und GeschĂ€fte aller Branchen bleiben geöffnet – Nahverkehr lĂ€uft weiter, auch die Verwaltung bleibt offen

Die zweite Corona-Infektionswelle seit dem FrĂŒhjahr fĂŒhrt bundesweit zu weitreichenden EinschrĂ€nkungen im öffentlichen Leben. Vor dem Hintergrund der dramatisch steigenden Infektionszahlen haben sich Bund und LĂ€nder auf konkrete Maßnahmen geeinigt, die zunĂ€chst vier Wochen gelten.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „NatĂŒrlich sind die beschlossenen Maßnahmen ein großer Einschnitt in unsere persönliche Freiheit und unser gewohntes Leben. NatĂŒrlich stellen die Maßnahmen die Betroffenen vor große Herausforderungen. NatĂŒrlich sind Kunst, Kultur und Sport fĂŒr uns unverzichtbar. Und natĂŒrlich mĂŒssen VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit und Wirksamkeit von EinschrĂ€nkungen stets aufs Neue kritisch hinterfragt werden. Doch in Angesicht der steigenden Infektionszahlen bin ich froh, dass sich Bund und LĂ€nder auf die gemeinsamen EinschrĂ€nkungen einigen konnten. Ein geschlossenes und einheitliches Vorgehen ist in der aktuellen Situation angebracht.

Die hohen Infektionszahlen der letzten Tage zwingen uns jetzt verstĂ€rkt zu handeln, um alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu schĂŒtzen. Wir werden deshalb das öffentliche Leben jetzt auf ein Mindestmaß beschrĂ€nken mĂŒssen. Nur wenn sich alle Freiburgerinnen und Freiburger an die EinschrĂ€nkungen in den nĂ€chsten vier Wochen halten und die Kontakte entsprechend stark reduzieren, schaffen wir es gemeinsam, die Infektionszahlen wieder zu senken.“

Vor allem Kontakte vermeiden
Das Wichtigste ist jetzt Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Ansammlungen und private Veranstaltungen sind mit den Angehörigen des eigenen sowie denen eines weiteren Haushaltes mit maximal 10 Personen erlaubt. Ziel der BeschrÀnkungen ist, dass die persönlichen Kontakte deutlich reduziert werden.

Kitas, KindergÀrten und Schulen
Kitas, KindergĂ€rten und Schulen bleiben zunĂ€chst offen. Das Land Baden-WĂŒrttemberg wird ĂŒber weitere Schutzmaßnahmen entscheiden.

Nahverkehr und Verwaltung
Die VAG und der regionale Nahverkehr laufen unter Einhaltung der Hygieneregeln weiter. Der Nachverkehr wird eingeschrĂ€nkt. Dasselbe gilt fĂŒr die Stadtverwaltung, auch Kantinen bleiben unter Hygieneregeln geöffnet.

Gastronomie
Restaurants, Kneipen und Bars bleiben geschlossen. Lieferungen von Speisen oder die Mitnahme von Essen fĂŒr den Verzehr zu Hause sind weiterhin erlaubt. Betriebskantinen bleiben unter Hygiene-Auflagen weiterhin geöffnet.

Einzelhandel
Der Einzel- und Großhandel bleibt geöffnet. Auflagen zu Hygiene und Abstand mĂŒssen eingehalten werden. Pro 10 Quadratmeter VerkaufsflĂ€che darf sich nicht mehr als ein Kunde im GeschĂ€ft aufhalten. Warteschlangen sollen vermieden werden. MĂŒnstermarkt und WochenmĂ€rkte bleiben ebenfalls geöffnet.

Dienstleistungen
Friseursalons und medizinisch notwendige Behandlungen, wie Physio- und Ergotherapien sowie medizinische Fußpflege bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet. Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios mĂŒssen aber schließen.

Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen Dies betrifft in Freiburg unter anderem alle Theater, die Museen, das Planetarium oder den Mundenhof. Auch Kinos, Spielhallen und Wettannahmestellen sowie die Messe mĂŒssen geschlossen werden. Weiter sind Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, untersagt.

Die Volkshochschule (bis auf Sportangebote) und die Musikschule bleiben weiter unter der Beachtung der Hygieneregeln geöffnet. Dies gilt auch fĂŒr die Gottesdienste.

Öffentliche Sporteinrichtungen und Schulschwimmen
Der Betrieb von öffentlichen und privaten Sportanlagen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht lediglich bei der Nutzung fĂŒr den Freizeit- und Amateurindividualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts.

Auch Schwimm- und SpaßbĂ€der, Thermen sowie Saunen werden geschlossen. Dadurch wird das Schulschwimmen im November ausgesetzt. Auf weitlĂ€ufigen Sportanlagen wie Golf- oder TennisplĂ€tzen sowie Reitanlagen ist Individualsport unter Einhaltung der Abstandsregeln weiterhin möglich.

Tourismus und Reisen
Landesweit sind BĂŒrgerinnen und BĂŒrger angehalten, auf private Reisen sowie Besuche von Verwandten oder Freunden zu verzichten. Gleiches gilt fĂŒr ĂŒberregionale touristische AusflĂŒge. Übernachtungsangebote, zum Beispiel in Hotels, sind nur noch fĂŒr notwendige und nicht fĂŒr touristische Zwecke gestattet.

OB Horn: „Es ist richtig, jetzt entschlossen zu handeln, auch wenn dies fĂŒr viele Menschen gravierende und schmerzhafte Einschnitte bedeutet. Die Zusage von Bund und LĂ€ndern fĂŒr weitere wirtschaftliche Hilfen ist dringend notwendig und eine wichtige sowie richtige Entscheidung. Diese Hilfen mĂŒssen unbĂŒrokratisch und schnell dort ankommen, wo sie benötigt werden.“
 
 

 
Was kosten Lebensmittel wirklich?
WĂŒrden die Umweltfolgekosten, die bei der Herstellung von Lebensmitteln anfallen, in die Kalkulation der Verkaufspreise einfließen, wĂ€ren insbesondere tierische Produkte um einiges teurer.
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Die 16. Ausgabe von marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN findet nicht statt
Teil-Lockdown in der Corona-Krise trifft auch Freiburgs Traditionsmesse fĂŒr Ausbildung und Berufsorientierung in vollem Umfang

Die Messe marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN in der Messe Freiburg am 20. Und 21. November findet nicht statt. Grund ist der Teil-Lockdown in der Corona-Krise, der Messen und Ausstellungen im November 2020 nicht möglich macht. Eine Ersatzveranstaltung in den kommenden Monaten ist nicht geplant, nach jetzigem Stand wird marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN erst im November 2021 wieder durchgefĂŒhrt werden.

„NatĂŒrlich ist es frustrierend, wenn der Hallenplan steht und das Hygienekonzept erarbeitet ist, dennoch eine Veranstaltung absagen zu mĂŒssen“, so Veranstalter Manfred Kross. „Aber natĂŒrlich stehen wir auch voll und ganz hinter den Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Corona-Pandemie und hoffen nun vor allem, unsere Besucher im kommenden Jahr gesund wiedersehen zu dĂŒrfen.“

marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN ist seit 2005 fester Bestandteil der Messelandschaft in Freiburg und der Region. Als fest etablierte Traditionsmesse fĂŒr Karriere, Studium, Aus- und Weiterbildung haben weit ĂŒber 100.000 Menschen die Veranstaltung in den vergangenen Jahren besucht. Die 16. Ausgabe der Messe ist nun die erste seit 2005, die ausfallen muss.
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Neubau der Stadtbahn Waldkircher Straße geht voran
BaumfÀllungen stehen an
Tief-, Gleis- und Straßenbau beginnt im MĂ€rz

Freiburg, 3.11.2020. Die vorbereitenden Arbeiten fĂŒr den Neubau der Stadtbahn Waldkircher Straße schreiten weiter voran. So ist die Neuordnung der Ver- und Entsorgungsleitungen bereits grĂ¶ĂŸtenteils abgeschlossen. Und der Neubau der RoßgĂ€ĂŸlebachbrĂŒcke hat planmĂ€ĂŸig im September begonnen.

Nun stehen BaumfĂ€llungen an, bevor im MĂ€rz die Tief-, Gleis- und Straßenbauarbeiten beginnen können. Die Arbeit an den BĂ€umen und einigen Hecken startet am 10. November und wird etwa zwei Wochen dauern.

Bei der Planung der Strecke hat die BĂŒrgerbeteiligung gezeigt, dass Freiburgerinnen und Freiburgern der Erhalt und die Neupflanzung von BĂ€umen wichtig sind. Von den insgesamt 127 BĂ€umen im Plangebiet der Stadtbahn Waldkircher Straße können 65 BĂ€ume stehen bleiben, 62 BĂ€ume mĂŒssen weichen. FĂŒr die vorbereitenden Arbeiten wurden davon bereits elf gefĂ€llt. Im Rahmen des Neubaus der Stadtbahn werden 60 neue BĂ€ume gepflanzt. Da diese beidseits der Waldkircher Straße angeordnet sein werden, bekommt die Straße Alleecharakter.

WĂ€hrend der BaumfĂ€llarbeiten kann es immer wieder zu kurzzeitigen Verkehrsbinderungen kommen, lĂ€ngerfristige EinschrĂ€nkungen sind nicht zu erwarten. Bevor die Tief-, Gleis- und Straßenbauarbeiten zwischen Friedhofund ZĂ€hringer Straße beginnen, werden die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und das Garten- und Tiefbauamt (GuT) rechtzeitig informieren. AusfĂŒhrliche Informationen zum Stadtbahnbau, auch zum Bauablauf und zur BaustellenverkehrsfĂŒhrung, sind auf der Homepage der Stadt Freiburg zu finden. Außerdem bietet die VAG einen Newsletter an, der ĂŒber Aktuelles zur Stadtbahn Waldkircher Straße informiert. Anmeldung online ...
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VorĂŒbergehende Schließung der Tourist Information Freiburg
Aufgrund der ab Montag, 2. November 2020 deutschlandweit geltenden verstÀrkten KontaktbeschrÀnkungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie ist die Tourist Information am Rathausplatz bis voraussichtlich Ende November geschlossen. Sollte der Kommunikationsbedarf in dieser Zeit steigen, behÀlt sich die FWTM vor, die Tourist Information auch kurzfristig wieder zu öffnen.

Telefonisch erreichbar ist die Tourist Information weiterhin Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:30 Uhr. E-Mails, die unter der Adresse eingehen, werden in dieser Zeit weiterhin beantwortet. Die FWTM wird informieren, sobald die Tourist Information wieder geöffnet hat.
 
 

 
Kommentar der Programmkinos Friedrichsbau, Harmonie und Kandelhof
Unsere Kinos bleiben auf Wunsch von Bund und LĂ€ndern bis Ende November geschlossen. Dazu eine evidenzbasierte Anmerkung: Es ist weltweit seit Wiedereröffnung kein einziger Fall einer Übertragung im Kino belegt, unsere Hygienekonzepte haben sich bewĂ€hrt. Kinos zĂ€hlen zu den Orten mit dem geringsten Infektionsrisiko, hielt noch vor wenigen Tagen der Verwaltungsrat der staatlichen Filmförderungsanstalt fest. Aus der schwindenden Nachvollziehbarkeit von Infektionswegen zu folgern, man könne nun nicht mehr sagen, "dass ein bestimmter Bereich zur Infektion ĂŒberhaupt nicht beitrĂ€gt", wie es die Kanzlerin tat, verkehrt die Beweislast und maskiert die VersĂ€umnisse der Politik bei der Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Die Kinoschließung ist ein Placebo und die gewĂ€hlte BegrĂŒndung ein Armutszeugnis fĂŒr die Politik. Wir möchten uns bei allen, die zum Abschied noch einmal zu uns kamen und uns wissen ließen, wie sicher sie sich bei uns im Kino gefĂŒhlt haben, herzlich bedanken, Ihre Anerkennung unserer BemĂŒhungen ist uns ein willkommener Ansporn fĂŒr die Zukunft!
 
Autor: Ludwig Ammann

Rund 25.000 Besucher beim Freiburger HerbstvergnĂŒgen
HerbstvergnĂŒgen Riesenrad © FWTM
 
Rund 25.000 Besucher beim Freiburger HerbstvergnĂŒgen
Zum Freiburger HerbstvergnĂŒgen, das vom 16. Oktober bis einschließlich 1. November als Corona-konforme Ersatzveranstaltung zur Freiburger Herbstmess‘ auf dem MessegelĂ€nde stattfand, kamen an den insgesamt siebzehn Veranstaltungstagen rund 25.000 Besucherinnen und Besucher. Trotz der Besucherbegrenzung auf 100 Personen zeitgleich, die aufgrund der Änderungen der baden-wĂŒrttembergischen Corona-Verordnung ab Montag, 19. Oktober galt, hatten sich die Veranstalterin FWTM und die Schausteller dafĂŒr ausgesprochen, an der weiteren DurchfĂŒhrung der Veranstaltung festzuhalten und sind mit dem Veranstaltungsverlauf auch unter Corona-Bedingungen zufrieden.

„Nach den Corona-bedingten Absagen der Freiburger FrĂŒhjahrs- und Herbstmess‘ freut es die FWTM als Veranstalterin umso mehr, dass das Freiburger HerbstvergnĂŒgen bei den Besucherinnen und Besuchern auf positive Resonanz gestoßen ist und sich die Schausteller so entschlossen dafĂŒr ausgesprochen haben, nach der verĂ€nderten Besucherbegrenzung auf 100 Personen zeitgleich, an der Veranstaltung festzuhalten. Auch die Hygiene- und Abstandsregelungen wurden von den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Benjamin Buhmann vom Schaustellerverband Freiburg e.V. ergĂ€nzt: „Gerade in der aktuellen Lage sind Corona-konforme Umsetzungsmöglichkeiten solcher Veranstaltungen fĂŒr uns von essenzieller Bedeutung. FĂŒr viele Schausteller ist das Freiburger HerbstvergnĂŒgen die erste Einnahmemöglichkeit in diesem Jahr. Daher war es fĂŒr uns nach einem gelungenen ersten Veranstaltungswochenende klar, dass wir auch unter den neuen Voraussetzungen weitermachen möchten.“

Auch die Schausteller und Marktkaufleute ziehen ein insgesamt positives ResĂŒmee, wenn auch die Veranstaltung kein Vergleich zum Verlauf unter normalen Bedingungen darstelle: „Zu Beginn der CoronaPandemie und als die ersten Pop-up-Freizeitparks eröffnet wurden, war es fĂŒr uns anfangs nicht vorstellbar, eine Veranstaltung mit 500 Besucherinnen und Besuchern kostendeckend zu planen und durchzufĂŒhren. Nach Ă€hnlichen Veranstaltungsformaten im Sommer mit einer Begrenzung auf beispielsweise 1.500 Besucher_innen auf der FlĂ€che, konnten wir die neuen Bedingungen zunĂ€chst testen. Somit fiel die Entscheidung leichter, im Oktober nach Freiburg zu fahren und auch mit der Maßgabe von 500 Besucherinnen und Besuchern in Freiburg aufzubauen. Nach dem kostenintensiven Aufbau und dem ersten erfolgreichen Wochenende waren wir sehr glĂŒcklich ĂŒber die Option, das Freiburger HerbstvergnĂŒgen verlĂ€ngern zu können. Neben den bisher stattgefundenen Alternativveranstaltungen sind Veranstaltungen allerdings dennoch unter normalen Bedingungen wesentlich erfolgreicher“, so Tobias Göbel Schaustellerfamilie Göbel aus Worms.

Schausteller Manuel Reif, der mit dem KinderfahrgeschĂ€ft „Wild Kids“ auf dem Freiburger HerbstvergnĂŒgen prĂ€sent war, ergĂ€nzt: „Das Freiburger HerbstvergnĂŒgen ist fĂŒr uns erst der dritte Jahrmarkt in diesem Jahr. Generell haben die Pop-up-Freizeitparks in Mannheim, Paderborn und jetzt Freiburg es uns ermöglicht, Einnahmen zu generieren, dennoch stellen sie keinen Vergleich zu den Traditionsveranstaltungen, wie wir sie in ganz Deutschland kennen, dar. Unsere Erwartungen wurden mit 500 Besuchern und dem grandiosen Wetter am ersten Wochenende definitiv erfĂŒllt, allerdings waren die weiteren Begrenzungsmaßnahmen schwer hinzunehmen. Wir sind dankbar fĂŒr die herausragende UnterstĂŒtzung der FWTM, die uns daraufhin die Platzentgelte vollstĂ€ndig erlassen und eine VerlĂ€ngerung des Freiburger HerbstvergnĂŒgens ermöglicht hat. Die Absage vieler WeihnachtsmĂ€rkte und derer, die noch folgen werden, trifft uns sehr und wir blicken daher voller Hoffnung in das FrĂŒhjahr 2021.“

Mit UnterstĂŒtzung des Schaustellerverbands Freiburg e.V. entwickelte die FWTM das Konzept fĂŒr ein Corona-konformes Freiburger HerbstvergnĂŒgen, um einen Beitrag dazu zu leisten, die Schausteller und Marktkaufleute in der aktuell schwierigen Lage zu unterstĂŒtzen. Nach dem erfolgreichen ersten Veranstaltungswochenende, an dem bis zu 4.300 Besucher – bei einer Maßgabe von max. 500 Personen zeitgleich – zum HerbstvergnĂŒgen kamen, besuchten ab Montag, 19. Oktober – unter der Maßgabe von max. 100 Personen zeitgleich auf dem VeranstaltungsgelĂ€nde – tĂ€glich durchschnittlich 1.100 Besucher_innen das Freiburger HerbstvergnĂŒgen.

Auf dem GelĂ€nde galt der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern sowie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Im Bereich Essen und GetrĂ€nke wurden besondere Hygienemaßnahmen vorgegeben und umgesetzt, um die Kontakte bestmöglich zu minimieren. Desinfektionsspender waren ausreichend auf dem GelĂ€nde bereitgestellt, ebenfalls wurden FahrgeschĂ€fte, Sitzgelegenheiten, Tische usw. regelmĂ€ĂŸig gereinigt und desinfiziert. Da das Freiburger HerbstvergnĂŒgen nicht als Jahrmarkt, sondern als Veranstaltung gilt, ist zu Zwecken der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen gegenĂŒber den zustĂ€ndigen Behörden eine Personenregistrierung vor Ort vor Betreten des GelĂ€ndes erforderlich gewesen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf dem Facebook-Kanal der Freiburger Mess‘, online unter https://www.facebook.com/FreiburgerMess.
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Antisemitismus -
 
Antisemitismus - "An allem sind die Juden schuld"
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd | Ausgabe 381
(November/Dezember 2020)

Ob Antizionismus in Lateinamerika, antisemitische Israelbilder im Libanon oder in den Sozialen Medien: AntijĂŒdische Ressentiments ziehen sich durch alle LĂ€nder und Gesellschaften. JĂŒdinnen und Juden sind stets von Übergriffen bedroht, das wird nicht nur nach Pittsburgh, Poway oder Halle deutlich. Der Antisemitismus ist ein Weltbild, das ‚ErklĂ€rungen‘ fĂŒr das große Ganze liefert: Bestimmte MĂ€chte, letztlich „die Juden“, wĂŒrden im Geheimen die moderne Gesellschaft lenken.

Unser Schwerpunkt bringt verschiedene Aspekte antisemitischer Denkweisen und Verschwörungs-mythen zusammen, um zu einem tieferen VerstĂ€ndnis beizutragen: Womit haben wir es eigentlich zu tun und wie können uns dagegen stellen? Antisemitismus ist vielschichtig und global. Wir zeigen auf, welche unterschiedlichen AusprĂ€gungen er annehmen kann und werfen einen Blick nach Afrika, Europa und Lateinamerika. Gibt es einen „Neuen Antisemitismus“? Und welche Rolle spielen Anti-Judaismus und BDS?
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