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Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

„Freiburg liebt dich!“ zeichnet das Wohnprojekt „schwereLos“ aus
Nils Adolph, Sonja Neumaier vom Verein schwereLos e.V. (c) FWTM
 
„Freiburg liebt dich!“ zeichnet das Wohnprojekt „schwereLos“ aus
Das Projekt „schwereLos“ wurde von „Freiburg liebt dich!“ fĂŒr besonderes Engagement im Handlungsfeld ‚Stadtentwicklung‘ der Freiburger Nachhaltigkeitsziele ausgezeichnet.

Im Jahr 2018 haben ĂŒber 60 Bewohnerinnen und Bewohner das Wohnprojekt „schwereLos“ bezogen. Das Projekt ist in einem von drei HĂ€usern angesiedelt, die im Neubaugebiet Gutleutmatten im Rahmen der Struktur des MietshĂ€user Syndikats entstanden sind.

Das Projekt beherbergt Menschen von 0 bis 70 Jahren, von Einzelhaushalten ĂŒber Familienwohnungen bis zu Wohngemeinschaften. Bei aller Vielfalt in Herkunft, Beruf und Lebensentwurf, verbindet die Bewohnerinnen und Bewohner der Wunsch, selbstorganisiert und gemeinschaftlich zu leben.

Das Projekt steht mit seiner sozialpolitischen Ausrichtung stellvertretend fĂŒr viele Projekte in Freiburg, die mit Modellen des gemeinschaftlichen Wohnens bezahlbaren Wohnraum in Freiburg schaffen und auch fĂŒr Menschen offen sind, die es auf dem freien Wohnungsmarkt besonders schwer haben: In einer großen Wohnung des Projekts schwereLos lebt eine FlĂŒchtlingsfamilie und in zwei kleineren Wohnungen Menschen, die von der „Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.“ und von „FreiRaum - Hilfen fĂŒr Frauen in Wohnungsnot“ begleitet werden. Ebenfalls im Haus integriert ist eine Kita fĂŒr drei Gruppen, die von der Diakonie e.V. betrieben wird. Der große Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss wird auch von Gruppen und Menschen aus dem Stadtteil genutzt.

Von den HerzensĂŒberbringern FWTM, Stadt Freiburg und Wirtschaftsjunioren erhielt „schwereLos“ neben einer Urkunde, ein Holzherz, das von einer umgestĂŒrzten Eiche aus dem Mooswald stammt und von dem KĂŒnstler Thomas Rees geschnitzt wurde. Die Initiative „Freiburg liebt dich“ möchte damit auch ein Zeichen fĂŒr die Bedeutung von kreativen Projekten gegen die Wohnungsnot in Freiburg setzen. Die Übergabe fand aufgrund der Corona-Pandemie digital statt.

Projekt „Freiburg liebt dich“
Im Rahmen von „Freiburg liebt dich!“ wird im Laufe des Jahres 2020 jeden Monat eine Initiative ausgezeichnet, die sich in einem der zwölf Handlungsfelder der Freiburger Nachhaltigkeitsziele - Teilhabe, Lokales Management, NatĂŒrliche GemeinschaftsgĂŒter, Konsum und Lebensweise, Stadtentwicklung, MobilitĂ€t, Resiliente, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, Soziale Gerechtigkeit, Lebenslanges Lernen, Klima und Energie sowie Kultur und Sport – ĂŒber das normale Maß hinaus fĂŒr Freiburg engagiert und somit eine Vorbildfunktion hat. Die PreistrĂ€ger werden ĂŒberrascht und erfahren erst bei der Ehrung von ihrer Auszeichnung.
 
 

 
Neuer Stadtteil Dietenbach: Verwaltung legt Rahmenplan vor
Vorbereitungsarbeiten zur Erschließung gehen mit großen Schritten voran

Seit FrĂŒhjahr 2019 hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den SiegerbĂŒros (K9 Architekten aus Freiburg, Latz + Partner fĂŒr die Freiraumplanung aus Kranzberg und StetePlanung aus Darmstadt fĂŒr den Bereich Verkehr) einen detaillierten Rahmenplan erarbeitet, der am 8. Dezember dem Gemeinderat zum Beschluss vorgestellt wird.

FĂŒnf Jahre nach der ersten Testplanung, einem aufwendigen Wettbewerb und einer intensiven planerischen Vertiefung unter Einbeziehung der Öffentlichkeit, diverser Gutachten und FachĂ€mter kommt die Auseinandersetzung mit der stĂ€dtebaulichen, freirĂ€umlichen und verkehrlichen Grundstruktur des neuen Stadtteils damit nun zu ihrem Abschluss. Der Rahmenplan selbst besteht aus einem Planwerk und einem umfassenden ErlĂ€uterungsbericht, in dem die gezeichneten Strukturen und die vertiefenden DetailplĂ€ne erlĂ€utert werden. Er ist unter anderem Fundament fĂŒr die Bauleitplanung, den sogenannten Parzellierungsplan fĂŒr die spĂ€tere Vermarktung und auch wichtige Grundlage fĂŒr die weiteren Objekt- und Fachplanungen.

Der Rahmenplan beinhaltet ein bauliches Konzept sowie ein Nutzungs-, Verkehrs- und Freiraumkonzept. Im Vordergrund steht hier die Entwicklung eines barrierefreien, gut durchmischten, urbanen Stadtteils mit bezahlbarem Wohnraum, einschließlich 50 % gefördertem Mietwohnungsbau, ein umweltfreundliches MobilitĂ€ts- und ein klimaneutrales Energiekonzept.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Ich freue mich, dass wir bei der Planung des neuen Stadtteils Dietenbach einen großen Schritt vorangekommen sind. Der Rahmenplan ist ein Meilenstein. Wir brauchen Dietenbach, denn der neue Stadtteil ist von zentraler Bedeutung im Kampf gegen die Freiburger Wohnungsnot und steigende Mieten. Der Bedarf an bezahlbarem und attraktivem Wohnraum ist Freiburg riesengroß, insbesondere fĂŒr junge Familien.“

BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Der Rahmenplan hat konsequent die Inhalte des Siegerentwurfs weiterentwickelt, ihn konkretisiert und dabei auch viele Anregungen aus der BĂŒrgerschaft aufgenommen. Der neue Stadtteil nimmt jetzt immer mehr Gestalt an und es wird immer sichtbarer, wie die Menschen zukĂŒnftig im neuen Stadtteil Dietenbach leben werden: urban, grĂŒn, sozial gemischt und nachhaltig. Ich danke der Projektgruppe Dietenbach sowie den FachĂ€mtern fĂŒr die gute Zusammenarbeit.“

„Der Rahmenplan wurde unter BerĂŒcksichtigung stĂ€dtebaulicher, ökologischer, verkehrsplanerischer und ökonomischer Vorgaben weiterentwickelt. Er passt zu Freiburg und ist in vielfacher Hinsicht zukunftsweisend und modellhaft“, betont Projektleiter RĂŒdiger Engel.

Das GrundgerĂŒst des Stadtteils ist geprĂ€gt von drei großen grĂŒnen BĂ€ndern, die den neuen Stadtteil auch gliedern. Der grĂ¶ĂŸte Freiraum entsteht entlang des umgebauten Dietenbachs, hinzukommen GrĂŒn- und ParkflĂ€chen im KĂ€serbachpark, sowie Sport und FreizeitflĂ€chen und ein Waldband zwischen den Stadtteilen Rieselfeld und Dietenbach. Diese FreiraumbĂ€nder ĂŒbernehmen auch wichtige stadtklimatische Funktionen.

In der geografischen Mitte von Dietenbach befindet sich der zentrale Stadtteilplatz, in den alle wichtigen Verkehrs- und Blickachsen mĂŒnden. Um diese zentrale Stadtteilmitte sind weitere Quartiere angeordnet, die durch einen Boulevard (Erschließungsring) zusammengehalten werden. FĂŒr die Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird die Stadtbahnlinie 5 von der Endhaltestelle im Rieselfeld entlang des Bollerstaudenwegs in den neuen Stadtteil Dietenbach verlĂ€ngert.

Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sieht der Rahmenplan knapp 58 ha vermarktbares Bauland und mehr als 930 000 qm GeschossflĂ€che fĂŒr Wohnen, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen vor. So können bis 2042 knapp 6. 900 Wohneinheiten fĂŒr etwa 15.000 Menschen entstehen. Durch notwendige Optimierungen bei der öffentlichen Infrastruktur, der Verkehrs- und FreirĂ€ume, insbesondere aber durch den Erhalt eines rund 2 ha großen ökologisch wertvollen Teils des LangmattenwĂ€ldchens, ist der Anteil an Bauland zwischenzeitlich geschrumpft. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit der Entwicklungsmaßnahme erfolgten deshalb Quote von 58 ha Nettobauland sind zuletzt einige Anpassungen. Der Rahmenplan erfasst jetzt auch den Bereich des Bebauungsplans Untere Hirschmatten und das GelĂ€nde des Brieftaubenzuchtvereins. Dies fördert auch das Ziel, ein zusammenhĂ€ngendes Freiraumband zu entwickeln, das mit seinen Sport- und Freizeitanlagen sowohl Dietenbach als auch Rieselfeld zugutekommt.

Um die Quote von 50 % geförderten Wohnungen frĂŒhzeitig zu sichern, laufen bereits GesprĂ€che mit dem Studierendenwerk, dem UniversitĂ€tsklinikum und der Handwerkskammer. Das Studierendenwerk will einen Studierendencampus mit 660 WohnheimplĂ€tzen errichten, das UniversitĂ€tsklinikum plant ca. 600 Personal- und Auszubildendenwohnungen. Und die Handwerkskammer möchte im ersten Bauabschnitt in einer sogenannten „Handwerkermeile“ neben wohnaffinem, kleinteiligem Gewerbe auch ca. 50 bis 100 WohnheimplĂ€tze fĂŒr Auszubildende schaffen. Diese drei Bausteine werden einen großen Teil des dringenden Bedarfs an geförderten Wohnungen fĂŒr junge Menschen in Ausbildung abdecken. Hier entstehen ca. 900 geförderte Wohnungen fĂŒr rund 1.200 – 1.400 Menschen.

ErklĂ€rtes Ziel des neuen Stadtteils ist die Reduzierung des Autoverkehrs. Dietenbach soll „autoarm“ entwickelt werden – das gilt fĂŒr den fließenden sowie den ruhenden Kfz-Verkehr. Deshalb liegt der Fokus des MobilitĂ€tskonzepts auch auf dem Fuß- und Radverkehr. Um flĂ€chenschonend vorzugehen, sollen die Autos der Bewohnerinnen und Bewohner in Quartiersgaragen untergestellt werden, außerdem wird im neuen Stadtteil Dietenbach ein reduzierter StellplatzschlĂŒssel angesetzt. In den verkehrsberuhigten und stellplatzfreien Wohnstraßen sind lediglich Hol- und BringflĂ€chen vorgesehen, die auch von Handwerksbetrieben und Pflegediensten genutzt werden können. FĂŒr Kundinnen und Kunden sowie Angestellte der GeschĂ€fte und auch sonstiger gewerblicher Nutzungen sind im Zentrum ParkplĂ€tze in Tiefgaragen vorgesehen. Die Quartiersgaragen sollen von einer stĂ€dtischen Gesellschaft, die fĂŒr das MobilitĂ€tsmanagement im neuen Stadtteil Dietenbach zustĂ€ndig ist, betrieben werden. Carsharing, MietLastenfahrrĂ€der, LadestĂŒtzpunkte und Paketstationen finden hier ebenfalls ihren Platz.

Um die fĂŒr den neuen Stadtteil erforderlichen arten- und naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen außerhalb des Stadtgebietes zu sichern, konnte im August 2020 eine Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinde Bahlingen abgeschlossen werden.

Auch die vorbereitenden Maßnahmen fĂŒr die Erschließung gehen voran. Die GenehmigungsantrĂ€ge fĂŒr den GewĂ€sserausbau und das Erdaushubzwischenlager wurden eingereicht. Das Erdaushubzwischenlager soll bereits 2021 errichtet werden, fĂŒr die Verlegung der zwei Hochspannungsleitungen und der Gashochdruckleitung sind die VertrĂ€ge bereits abgeschlossen. Die Auslobung fĂŒr den Wettbewerb des Schul- und Sportcampus soll ebenfalls im Herbst 2021 stattfinden. Wettbewerbe sind vorgesehen fĂŒr öffentliche GebĂ€ude mit Quartiersausstrahlung und hoher ReprĂ€sentation wie zum Beispiel den Schul- und Sportcampus.

Die GrĂ¶ĂŸe des neuen Stadtteils erfordert es, ihn in insgesamt sechs Bauabschnitte aufzuteilen, die im Zwei-Jahres-Rhythmus erschlossen werden sollen. Der erste Bauabschnitt liegt zwischen Straßenbahn-Endhaltestelle, dem zentralen Platz der Dietenbachaue und dem KĂ€serbachpark. Zu ihm gehören auch die Straßenbahn und die Radwegeverbindung ĂŒber den Autobahnzubringer an die Rad-Vorrang-Route FR1. Die Erschließung dieses ersten Bauabschnittes soll im Idealfall 2023 beginnen, Ende 2025 folgt der Bau der ersten HĂ€user – 2033 könnte er abgeschlossen sein. Der erste Bauabschnitt ist ca. 43 ha groß und schafft Raum fĂŒr ca. 1.600 Wohneinheiten. Die förmliche Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zum ersten Bebauungsplan ist fĂŒr Herbst 2021 vorgesehen.

Auch im Hinblick auf den Grunderwerb ist man ein großes StĂŒck vorangekommen und liegt hier derzeit weit ĂŒber den Erwartungen: Bis zum Stichtag 30.09.2020 hat die Entwicklungsmaßnahme Dietenbach GmbH & Co. KG der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (EMD) bereits 73,7 ha FlĂ€chen optioniert. Ein förmliches Enteignungsverfahren war bisher nicht erforderlich.

Der neue Stadtteil ruht auf zwei Eckpfeilern: dem Rahmenplan und den konzeptionellen Vorgaben an die Vermarktung der GrundstĂŒcke. Die Öffentlichkeitsbeteiligung anlĂ€sslich der Erarbeitung eines Vermarktungskonzeptes hat im vergangenen Jahr bereits im Rahmen der Einwohnerversammlung begonnen und wird in wird derzeit in verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem in Videokonferenzen mit zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Freiburgerinnen und Freiburgern, den sogenannten DialogbĂŒrgerinnen und DialogbĂŒrgern, fortgefĂŒhrt.

Als erstes GebĂ€ude des neuen Stadtteils wird ein Informationspavillon in Holzbauweise entstehen. Dieser Pavillon dient als Diskussions- und Ausstellungsraum und gibt Einblick in nachhaltiges Bauen. Er soll nicht nur Anziehungspunkt fĂŒr zukĂŒnftige Stadtteilbewohnerinnen und Bewohner sein, sondern auch fĂŒr Architekturinteressierte, Planende und Touristinnen und Touristen. Der Info-Pavillon soll fĂŒr nachhaltiges Bauen sensibilisieren und Impulse setzen – und im „Kleinen“ reprĂ€sentieren, was Dietenbach im „Großen“ ausmacht. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem beigefĂŒgten ErlĂ€uterungsbericht zum Rahmenplan.
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PERSPEKTIVEN FÜR EIN KLIMAGERECHTES FREIBURG
Freitag können Sie und ganz Freiburg live dabei sein, wenn Fridays for Future, OberbĂŒrgermeister Horn und das Umweltdezernat ĂŒber Freiburgs klimagerechte Zukunft verhandeln. Corona macht es möglich.
Schauen Sie am Freitag Fridays for Future ĂŒber die Schulter und seien Sie live dabei, wenn es um Freiburgs klimagerechte Zukunft geht!
Mit dabei sind fĂŒr die Stadt: OberbĂŒrgermeister Martin Horn, UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik sowie der Leiter des Umweltschutzamtes, Klaus von Zahn. FĂŒr Fridays for Future: Sarah-Lea Kuner, Jule Pehnt und Lukas Gress.

Am Freitag, 27. November, 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr
https://fffutu.re/StreamForderungen
Der Stream wird nach der Aufzeichnung weiterhin unter dieser Adresse verfĂŒgbar sein.
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Erfolgreiche Blutspendeaktion bei der VAG
Zu einer Blutspedenaktion hatte das Gesundheitsmanagement der Freiburger Verkehres AG (VAG) die BeschÀftigten des Verkehrsbetriebes aufgerufen, um in Zeiten der Corona-Pandemie ihre SolidaritÀt mit dem Gesundheitssektor zu zeigen.

Die Aktion war ein voller Erfolg: Insgesamt haben 76 Kolleginnen und Kollegen daran teilgenommen, davon waren sogar 30 Erstspender, was die vor Ort anwesenden Verantwortlichen des DRK besonders erfreute.

Als Dankeschön erhielten alle Teilnehmenden eine Zeitgutschrift sowie einen Gutschein fĂŒr die VAG Kantine.
 
 

 
Karlsruhe: Einsatz fĂŒr verfolgte tĂŒrkische Kommunalpolitikerin
OB Mentrup bittet Außenminister Maas um UnterstĂŒtzung fĂŒr Bedia Özgökçe Ertan

Mit einem erneuten Schreiben an Bundesaußenminister Heiko Maas setzt sich der Karlsruher OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup fĂŒr seine Amtskollegin Bedia Özgökçe Ertan ein. In diesem Schreiben bittet der OB darum, die Einreise von Ertan in die Bundesrepublik zu unterstĂŒtzen, um ihr eine sichere Zuflucht bieten zu können. Bedia Özgökçe Ertan war im August 2019 als demokratisch gewĂ€hlte OberbĂŒrgermeisterin der tĂŒrkischen Stadt Van, mit der Karlsruhe eine Projektpartnerschaft unterhĂ€lt, ihres Amtes enthoben worden. Da sie als Menschenrechtsaktivistin in der TĂŒrkei mit bis zu 90 Jahren Haft bedroht wird, floh sie nach Griechenland, wo sie seit einigen Monaten im Exil lebt. Allerdings lĂ€uft die Aufenthaltsgenehmigung Ende Januar ab. Bedia Özgökçe Ertan fĂŒhlt sich in Griechenland nicht mehr sicher, weil Informationen vorliegen, dass sie auf der Zielfahndungsliste der tĂŒrkischen Regierung steht. Dies zog zunehmende Bedrohungen gegen ihre Person ĂŒber die sozialen Medien nach sich. DarĂŒber hinaus wurde der Reisepass von Ertan durch die TĂŒrkei international fĂŒr ungĂŒltig gelistet, was die Einreise nach Deutschland erschwert.

"Handeln ist geboten"
Vor diesem Hintergrund "ist Handeln geboten", schreibt OB Mentrup: "Bedia Özgökçe Ertan ist eine ausgewiesene Menschenrechtsaktivistin, die sich als AnwĂ€ltin, Abgeordnete und OberbĂŒrgermeisterin mit allen ihr zur VerfĂŒgung stehenden legalen Mitteln fĂŒr Menschenrechte, Rechte der Frauen und Rechte der Kurden in der TĂŒrkei eingesetzt hat. Die Stadt Karlsruhe steht an der Seite der gewĂ€hlten OberbĂŒrgermeisterin unserer Projektpartnerstadt Van". Ihre UnterstĂŒtzer in Deutschland, darunter der Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe, der Arbeitskreis Partnerstadt Karlsruhe – Van und die kurdische Gemeinde Deutschland bemĂŒhen sich derzeit, durch einen Arbeitsvertrag einen Aufenthaltstitel in Deutschland zu bewirken. Hierbei sei die UnterstĂŒtzung durch das Außenministerium von großer Wichtigkeit, betont das Karlsruher Stadtoberhaupt.
 
 

MĂŒhlburg: Mehr Sicherheit fĂŒr Radler
Neuer Radfahrstreifen in der Rheinstraße (c) Stadtplanungsamt Karlsruhe
 
MĂŒhlburg: Mehr Sicherheit fĂŒr Radler
Auf der nördlichen Fahrbahn der Rheinstraße wurde ein Radfahrstreifen markiert

Mehr Platz fĂŒr Radfahrer bietet seit kurzem die Rheinstraße im Stadtteil MĂŒhlburg in beiden Fahrtrichtungen. Nachdem im Rahmen der Sanierung MĂŒhlburg bereits die Fahrbahn Richtung Stadtmitte neu gestaltet worden war, folgte nun die gegenĂŒberliegende Seite. Anstelle des ĂŒberbreiten Kfz-Streifens, den Autofahrer zum Überholen nutzten, ist jetzt eine Fahrspur in normaler Breite markiert. Der dabei gewonnene Platz kommt den Zweiradfahrern zugute, indem der bisherige Schutzstreifen zu einem breiteren Radfahrstreifen aufgewertet wurde.

Starke ZuwÀchse beim Radverkehr
Die Stadtverwaltung trĂ€gt damit dem deutlich gestiegenen Anteil des Radverkehrs Rechnung. Schon die 2007 markierten Schutzstreifen hatten die Radverkehrszahlen in der Rheinstraße binnen weniger Wochen um fast 50 Prozent ansteigen lassen. Seither hat das Zweiradaufkommen noch weiter zugenommen, inzwischen wird fast jeder dritte Weg in Karlsruhe mit dem Rad zurĂŒckgelegt. Gleichzeitig wurden immer wieder Beschwerden laut, dass Autofahrer den Schutzstreifen mitbenutzten und beim Überholen zu wenig Abstand zu Fahrradfahrern hielten. Durch den breiteren, jetzt mit einer durchgehenden Linie auch optisch deutlich sichtbarer abgetrennten Radfahrstreifen wird die Sicherheit erhöht, was auch fĂŒr Ausweichmanöver bei ausparkenden Autos gilt.
 
 

 
Universale Geschwisterlichkeit!
Ein Appell des Papstes in Zeiten der Pandemie

Die von Papst Franziskus veröffentlichte „neue Enzyklika der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft“ diskutieren am Mittwoch, 2. Dezember um 19 Uhr die Freiburger Sozialethikerin Ursula Nothelle-Wildfeuer und der Siegener Ökonom Nils Goldschmidt online. In der Enzyklika kritisiert Papst Franziskus ein nur an Profit und Wachstum orientiertes Wirtschaftssystem und den in vielen LĂ€ndern der Welt herrschenden populistischen Politikstil, der vorrangig nationale Interessen im Blick hat und sich den Anforderungen des globalen Gemeinwohls verweigert. Die Covid-19 Pandemie habe dabei nicht nur falsche Sicherheiten offengelegt, sondern auch, so Franziskus, die „UnfĂ€higkeit hinsichtlich eines gemeinsamen Handelns“.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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GebĂ€udebrand in Freiburg-StĂŒhlinger, Whittierstraße 14
26.11.2020, 00:39 Uhr.Über den Notruf 112 ging die Meldung „Rauch aus GebĂ€ude“ ein. Dies war der Indikator fĂŒr das Einsatzstichwort „GebĂ€udebrand“. Alarmiert wurde daraufhin der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie zwei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg.

Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte war Rauch aus dem GebĂ€ude zu erkennen, eine Person stand an einem offenen Fenster der betroffenen Wohnung im 1. Obergeschoss. Das zweigeschossige GebĂ€ude hat jeweils zwei Wohnungen pro Etage. Das Feuer wurde vom Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Gebrannt hatte eine Matratze, welche ĂŒber ein Fenster ins Freie verbracht wurde. Die Person aus der Brandwohnung wurde mit Rauchgasintox dem Rettungsdienst ĂŒbergeben. Die weiteren Bewohner, der drei nicht vom Brand betroffenen Wohnungen, wurden vom Notarzt gesichtet und durften in ihren Wohnungen verbleiben. Die betroffenen Bereiche wurden maschinell belĂŒftet. Die Polizei ermittelt die Brandursache.
 
 



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