Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Stadtbahnausbau 2030
Verwaltung schlĂ€gt Ausbauprogramm fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre vor

Vier Projekte in erster PrioritÀt:

StadtbahnverlÀngerung Littenweiler, Stadtbahn Dietenbach, Stadtbahn Messe 2.BA, und Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Stadt will höhere Förderquoten von Bund und Land nutzen

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: Die MobilitĂ€tswende darf nicht ins Stocken geraten – gerade in einer wachsenden Stadt wie Freiburg. Deshalb mĂŒssen wir jetzt die nĂ€chsten PrioritĂ€ten klĂ€ren und den weiteren Ausbau der Stadtbahnen planen. Wir gestalten damit die Zukunft unserer Stadt.

Im vergangenen Jahrzehnt hat die Stadt Freiburg ein umfangreiches Programm beim Bau neuer Stadtbahnlinien realisiert. Die Investitionen umfassten den Umbau der Linien Habsburger Straße, der Schwarzwaldstraße, die VerlĂ€ngerung der Stadtbahn ZĂ€hringen, den Bau der Stadtbahn Rotteckring sowie den ersten Bauabschnitt der Messelinie. Dazu gehört ebenso der Bau der Stadtbahn Waldkircher Straße, die in der zweiten JahreshĂ€lfte 2020 beginnt. Damit ist das alte Ausbauprogramm erfolgreich abgeschlossen.

Das umfangreiche Freiburger Stadtbahnnetz hat einen großen Beitrag zur klimafreundlichen MobilitĂ€t in den letzten Jahren geleistet. Um die Verkehrswende weiter voranzutreiben, muss nun das Programm fĂŒr die kommenden zehn Jahre aufgestellt werden. Die Rathausspitze ist ĂŒberzeugt, dass weitere Straßenbahnplanungen nötig sind. HierfĂŒr macht die Verwaltung nun einen Vorschlag, der am 27. Mai im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Trotz der aktuell schwierigen UmstÀnde durch die Corona-Krise sollten dringende politische Vorhaben der Stadtpolitik nicht aus dem Blick verloren werden. Dazu gehört auch der Ausbau der Stadtbahnlinien, wie OB Horn heute in einem PressegesprÀch deutlich machte:

„Die umweltfreundliche Verkehrswende darf nicht ins Stocken geraten. Gerade in unserer wachsenden Stadt mĂŒssen wir weiter an der Zukunft unserer Stadt arbeiten. Und zwar stets auch im Hinblick auf Klimawende und nachhaltige MobilitĂ€t. Deshalb schlagen wir dem Gemeinderat ein Rahmenkonzept fĂŒr den weiteren Stadtbahnausbau fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre vor.“ In dem Konzept sollen PrioritĂ€ten politisch festgelegt und die Zeitschiene der nĂ€chsten Planungsschritte geklĂ€rt werden, so OB Horn. Das vorgelegte Paket ersetze aber weder konkrete BeschlĂŒsse zum Bau von Stadtbahnlinien noch den Beschluss ĂŒber deren Finanzierung. Dementsprechend mĂŒsse die Finanzierbarkeit fĂŒr jedes dieser Projekte durch gesonderte BaubeschlĂŒsse sichergestellt werden.

Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Angesichts der großen verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen mĂŒssen wir beim Stadtbahnausbau weiter voran gehen. Wir brauchen auch Klarheit fĂŒr die nĂ€chsten Jahre, damit wir jetzt die weitere Planung und Umsetzung von Stadtbahnlinien in Angriff nehmen können.“ Zumal Bund und Land die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs deutlich aufgestockt haben, wie BĂŒrgermeister Haag weiter ausfĂŒhrt. „Der Bund hat angekĂŒndigt, die Mittel in den nĂ€chsten Jahren zu versechsfachen und auch das Land habe die Mittel deutlich erhöht, um die Verkehrswende zu schaffen. Neben dem zusĂ€tzlichen Geld sind auch höhere Förderquoten zugesagt. Diese deutlich verbesserten Bedingungen mĂŒssen wir jetzt nutzen.“

Die VorstĂ€nde der Freiburger Verkehrs AG (VAG) Stephan Bartosch und Oliver Benz fĂŒhren dazu aus: „Nachhaltige Verlagerungseffekte der MobilitĂ€t weg von der Straße lassen sich durch den Ausbau der schnellen, leistungsstarken und umweltfreundlichen Schiene erreichen. Das belegen alle Neubaustrecken der vergangenen Jahre auf eindrucksvolle Art und Weise. Außerdem geht mit Stadtbahnneubauten auch stets eine stĂ€dtebauliche Erneuerung bestehender Quartiere einher.“

Die Verwaltung schlÀgt nun folgende vier Projekte in der ersten PrioritÀt und der groben Angabe von Bauzeiten vor:

 StadtbahnverlĂ€ngerung Littenweiler (Bauzeit 2024-2026)

Als erstes soll die Stadtbahn Littenweiler bis zum Kappler Knoten verlĂ€ngert werden, weil sie noch vor dem Bau des Stadttunnels fertiggestellt sein muss. Der Bau des Stadttunnels wird den Verkehr im Dreisamtal insbesondere auf der B31 drastisch einschrĂ€nken. Deshalb ist eine Entlastung durch die Linie 1 bis Kappler Knoten mit Bau eines Park&Ride-Platzes von besonderer Bedeutung. Der Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 muss hierfĂŒr ĂŒberarbeitet werden. Als regional bedeutsame Stadtbahnstrecke kann die StadtbahnverlĂ€ngerung durch den Zweckverband Regio-Nahverkehr (ZRF) mitfinanziert werden. Ein Baubeginn scheint momentan im Jahr 2024 und eine Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2026 möglich.

 Stadtbahn Dietenbach (Bauzeit 2025-2027)

Die Stadtbahn Dietenbach soll als neues Projekt in das Stadtbahnausbauprogramm aufgenommen werden. Der beschlossene neue, innovative Stadtteil beinhaltet ein nachhaltiges MobilitĂ€tskonzept und ist insofern nicht ohne die Anbindung einer Stadtbahnlinie denkbar. Das stĂ€dtebauliche Konzept fĂŒr den neuen Stadtteil sieht den Stadtbahnanschluss als VerlĂ€ngerung der Rieselfeld-Linie vor. Derzeit ist von einem Baubeginn im Jahr 2025 und von einer Inbetriebnahme frĂŒhestens im Jahr 2027 auszugehen.

 Stadtbahnmesse 2.BA (2027-2029)

Der 2. Bauabschnitt der „Stadtbahn Messe“ ist eine Verbindung zwischen Fahnenbergplatz und Breisacher Straße und stellt eine wichtige ErgĂ€nzung des Stadtbahnnetzes dar. Zum einen wird dadurch die durch mehrere Linien stark belastete Achse ĂŒber die HauptbahnhofbrĂŒcke entlastet. Gleichzeitig wird der Hauptbahnhof als zentrale Drehscheibe im regionalen ÖPNV auf der Nordseite zusĂ€tzlich erschlossen. Im Jahr 2023 soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, ein Baubeginn wĂ€re perspektivisch 2027 möglich. Eine Fertigstellung ist frĂŒhestens 2029 denkbar.

 Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Der Stadtteil St.Georgen ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Freiburgs ohne direkten Anschluss an das Stadtbahnnetz. Seit den 90er Jahren ist diese Linie im GesprĂ€ch und sie ist sowohl im Verkehrsentwicklungsplan als auch im FlĂ€chennutzungsplan grundsĂ€tzlich enthalten. Bislang gibt es verschiedene Trassenvarianten, fĂŒr die Vorhaltetrassen freigehalten werden.
Um einen Schritt nÀher zur Planung zu kommen, soll zunÀchst eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2021 klÀren, welche Trassenvarianten weiterverfolgt werden. Damit kann dann auch geklÀrt werden, welche Trassen zur weiteren stÀdtebaulichen Entwicklung freigegeben werden können.


 Planungsmittel 2021 und 2022

FĂŒr die Haushaltsjahre 2021 und 2022 sollen Planungsmittel fĂŒr Stadtbahn Littenweiler und fĂŒr die Machbarkeitsstudie St.Georgen in Höhe von 600 000 Euro berĂŒcksichtigt werden. Die Planungsmittel fĂŒr die Stadtbahn Dietenbach von 300 000 Euro fĂŒr die Jahre 2021 und 2022 sind bereits in der Kosten- und Finanzierungsrechnung des Stadtteils Dietenbach enthalten.

Die ZuschĂŒsse können bis zu einer Maximalförderung von 95 Prozent der zuwendungsfĂ€higen Kosten nach den neuen Förderrichtlinien betragen. Da die VAG ihren Finanzierungsanteil nicht aus höheren Einnahmen kompensieren werden kann, muss der stĂ€dtische Haushalt diese Mittel fĂŒr die VAG bereitstellen. Bereits jetzt werden Verluste der VAG ĂŒber die Querfinanzierung der Stadtwerke GmbH abgefedert. Die VorstĂ€nde der VAG, Stephan Bartosch und Oliver Benz, verweisen in diesem Zusammenhang auf die Steigerung des Leistungsangebots der VAG in den vergangenen Jahren: „Unser Angebot ist in den letzten fĂŒnf Jahren durch den Stadtbahnausbau um ein Viertel gewachsen, die BeförderungskapazitĂ€ten um 20 Prozent. Wir tragen damit in hohem Maße zur umwelt- und klimafreundlichen MobilitĂ€t in Freiburg bei.“

Zum Abschluss betonte OB Horn noch einmal das wichtige Signal, das von einem Beschluss des Stadtbahnausbaus 2030 ausgehen soll: „Damit hĂ€tten wir eine klare Auftragslage fĂŒr die weiteren Planungsschritte sowie eine gute Grundlage fĂŒr die anstehenden Aufgaben beim Stadtbahnausbau in diesem Jahrzehnt. Das Paket ist ein Grundstein fĂŒr unser ambitioniertes Freiburger MobilitĂ€tskonzept 2030 und bedeutet einen wichtigen Schritt fĂŒr eine klimafreundliche, attraktive MobilitĂ€t in unserer Stadt.“
 
 

 
Lockerungen beim GrenzĂŒbertritt dringend gefordert!
TechnologieRegion Karlsruhe appelliert an Bundesinnenminister Seehofer

Karlsruhe, 8. Mai 2020. Zahlreiche Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH aus Politik und Wirtschaft haben heute an die Bundesregierung fĂŒr eine schnelle Lockerung bei GrenzĂŒbertritten appelliert.

In einem Schreiben, initiiert von Stadt und Landkreis Rastatt, an Bundesinnenminister Horst Seehofer erklĂ€ren sie, die Grenzkontrollen zur EindĂ€mmung der Corona-Pandemie seien anfangs mit den unterschiedlichen Infektionszahlen in Deutschland und Frankreich begrĂŒndbar gewesen. Nachdem sich Übertragungswerte und InfektionsverlĂ€ufe zwischenzeitlich aber angeglichen hĂ€tten, sei das nicht mehr nachvollziehbar.

„FĂŒr unsere französischen Freunde, die oftmals in kritischen Infrastrukturen und an systemrelevanten Positionen in Deutschland arbeiten, besteht ein mit Geldstrafen belegtes Verbot in Deutschland einzukaufen, erklĂ€ren die Unterzeichner. „Auch die Einreisekontrollen fĂŒhren in Teilen der TechnologieRegion Karlsruhe bei französischen Berufspendlern zu weiterhin unzumutbar langen Wartezeiten.“

Über diese ZustĂ€nde brĂ€chten immer mehr Menschen aus der Region ihre Sorge, EnttĂ€uschung oder gar Verbitterung zum Ausdruck. Die deutsch-französische Freundschaft werde an der gemeinsamen Grenze im SĂŒdwesten von Deutschland ganz real zwischen den Menschen auf beiden Seiten des Rheins gelebt und dĂŒrfe nun nicht durch erschwerte MobilitĂ€t zwischen den beiden LĂ€ndern gefĂ€hrdet werden, schreibt die TechnologieRegion Karlsruhe an Horst Seehofer: „Wir bitten Sie daher, setzen Sie sich fĂŒr eine Anpassung der GrenzĂŒbertrittsregelungen ein. Eine Lockerung – die zwischenzeitlich fĂŒr viele Bereiche des öffentlichen Lebens erfolgt ist – sollte in einem gemeinsamen Europa auch fĂŒr unseren grenzĂŒberschreitenden Verflechtungsraum möglich sein.“
 
 

 
Nachjustierungen bei Lockerungen im Pflegebereich dringend benötigt
Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigen die Coronainfektionen in Senioreneinrichtungen besonders schnell an. Daher warnen wir vor den möglichen Folgen der verfrĂŒhten Lockerungen (in Bezug auf die Ausgangsregelungen vom 04.05.2020 und die angekĂŒndigten Besuchslockerungen ab dem 11.05.2020) im Pflegebereich als verfrĂŒht. Das Evangelische Stift Freiburg bittet die Politik daher um drei konkrete Nachjustierungen bei den Lockerungen.

1.) FrĂŒhzeitige Information der Pflegeeinrichtungen

Als Pflegeeinrichtung und Sozialunternehmen haben wir eine erhöhte gesellschaftliche Verantwortung, die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu gewĂ€hrleisten, aber auch unseren Mitarbeitenden gegenĂŒber.
Zuletzt hat der Gesetzgeber den Einrichtungen ĂŒber das Wochenende nur zwei Tage eingerĂ€umt, um die Änderungen der Verordnung umzusetzen. Um die Verordnung wirksam und rechtskonform umzusetzen, benötigen Pflegeeinrichtungen mehr Zeit.
Eine vorherige Information ist vor allem wichtig, da wir sicherstellen mĂŒssen, dass wir unseren Schutzauftrag vollumfĂ€nglich ĂŒbernehmen mĂŒssen und unsere Seniorinnen und Senioren – soweit möglich – vor einer Covid-19-Erkrankung geschĂŒtzt werden. Wenn wir, wie jetzt geschehen, zur gleichen Zeit wie die breite Öffentlichkeit informiert werden, können wir nicht reagieren und den verstĂ€ndlichen Anfragen der Angehörigen nicht zufriedenstellend nachkommen.

2.) Langfristige StÀrkung des Altenpflegebereichs

SelbstverstĂ€ndlich verstehen wir das BedĂŒrfnis nach Besuchen, die aber durchdacht und geplant stattfinden mĂŒssen. Es geht um den Schutz der Gesundheit und die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten fĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende. FĂŒr Planung und DurchfĂŒhrung wird Zeit und Personal benötigt. Beides ist nicht erst seit Ausbruch der Pandemie, besonders aber im Moment, knapp.
Das Evangelische Stift Freiburg freut sich ĂŒber die positiven Zeichen aus der Politik in Sachen Anerkennung des Pflegebereichs – zu nennen ist hier vor allem die sogenannte Corona-PrĂ€mie fĂŒr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Um den Pflegenotstand zu beheben, der alle Altenpflegeeinrichtungen und die ambulanten Pflegedienste trifft, werden jedoch weitere langfristige Zeichen der WertschĂ€tzung benötigt. Dies bedeutet auch, dass es einer Verbesserung der (finanziellen-) Rahmenbedingungen fĂŒr die Pflegebranche bedarf.

3.) Ausarbeitung einer Strategie, um Pflegepersonal zu schĂŒtzen

Im Evangelischen Stift Freiburg mit allen Verbundseinrichtungen haben wir konkrete Hygienekonzepte erarbeitet und eine Risikobewertung der ArbeitsplÀtze vorgenommen. Alle Mitarbeitende können derzeit mit ausreichend Schutzkleidung versorgt.
Dennoch bleibt fĂŒr Pflegepersonal in allen Branchen ein Restrisiko bestehen. In Pflegeeinrichtungen ist es schlicht unmöglich, das in Corona-Zeiten empfohlene Abstandsgebot durchgĂ€ngig zu beachten, da die Seniorinnen und Senioren bei uns zu Hause sind. Die Auswertungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten BerufstĂ€tigen im Gesundheitswesen in den letzten zwei Wochen deutlich angestiegen ist.
Unsere bis jetzt ergriffene Maßnahmen und Anstrengungen werden ausgehebelt und wir befĂŒrchten und erleben bereits, dass dies zu Frustrationen in der Mitarbeiterschaft fĂŒhrt. Wir wĂŒnschen uns eine klare Strategie von der Politik im Sinne unserer drei Forderungen.
 
Autor: Evangelisches Stift Freiburg

 
Mit der Buslinie 22 samstags wieder zur Möbelmeile
Die Omnibuslinie 22 der Freiburger Verkehrs AG (VAG) fĂ€hrt von sofort an auch wieder an Samstagen zwischen „Bissierstraße“ und „Gundelfinger Straße“. Der Verkehr auf dieser Linie startet samstags dann gegen 5.21 Uhr ab „Bissierstraße“ und endet gegen 20 Uhr. Die Busse fahren bis 9 Uhr alle 30 Minuten, danach alle 45 Minuten. Von 15 bis 20 Uhr wird dann wieder auf den 30-Minuten-Takt verdichtet.

Hintergrund der Wiederaufnahme ist die Öffnung der MöbelhĂ€user
 
 

 
900 Jahre Stadtgeschichte im Überblick
Zeitstrahl am Bauzaun in der Bertoldstraße

Seit gestern hĂ€ngt am Bauzaun in der Bertoldstraße, direkt an der Straßenbahnhaltestelle „Stadttheater“, ein 50 Meter langes Banner. Der Zeitstrahl zeigt 900 Jahre Freiburger Stadtgeschichte im Überblick.

Im JubilĂ€umsjahr gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich ĂŒber die Freiburger Stadtgeschichte zu informieren: Beispielsweise in der jetzt wieder eröffneten Ausstellung im Augustinermuseum, auf der Homepage des StadtjubilĂ€ums oder auch mit dem 365 Tage Quiz des Breisgauer Geschichtsvereins. Das StadtjubilĂ€um hat zudem einen Falter herausgegeben, der einen Überblick ĂŒber die wichtigsten Daten der Stadtgeschichte bietet. Eine Zusammenfassung dieses Überblicks zeigt der Zeitstrahl am Bauzaun in der Bertoldstraße.
 
 

 
Brand im Diakoniekrankenhaus
Freiburg, 07.05.2020. Die EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr Freiburg wurden zu einer Rauchentwicklung aus einem BelĂŒftungsrohr einer Abwasserleitung im GebĂ€ude des Diakoniekrankenhaus in Landwasser alarmiert. Die Erkundung ergab, dass die Rauchentwicklung im Abwassersystem der Klinik entstand. Um die Ursache zu finden wurden der Energieversorger badenova sowie ein private Rohreinigungsfirma mit Kanalkameras zur Hilfe gerufen. Mit diesen Kameras konnte herausgefunden werden, dass ein glimmender Gegenstand im Abwasserrohr Ursache fĂŒr diese Rauchentwicklung gewesen sein muss. Nach dem Öffnen einer weiteren Revisionöffung (PutzstĂŒck) im Abwasserrohr konnte keine weitere Verrauchung im Abwassersystem mehr festgestellt werden. Die verantwortlichen Mitarbeiter des Diakoniekrankenhauses wurden angehalten, die Situation weiterhin zu beobachten und zu kontrollieren. WeiterfĂŒhrend soll eine Fachfirma die Abwasserrohre kontrollieren. Eine Gefahr besteht nach jetzigem Stand nicht. Eine weitere Kontrolle wird seitens der Feuerwehr nochmalig durchgefĂŒhrt.

Parallel zum Einsatz im Diakoniekrankenhaus mussten von der Berufsfeuerwehr Freiburg vier weitere EinsĂ€tze abgeleistet werden: Einmal handelte es sich um eine TĂŒröffnung. Zwei Mal wurden die KrĂ€fte zu kleineren BrandeinsĂ€tzen gerufen. Ein weiteres Mal lautete die Meldung „feststeckende Person in zwei Meter tiefem LĂŒftungsschacht“. Maßnahmen wurden an der Einsatzstelle allerdings nicht erforderlich, da die Person bereits wieder vor dem Eintreffen befreit werden konnte.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

 
Stadt eröffnet weiteres Wohnheim fĂŒr Obdachlose in der Wiesentalstraße
Die mobile KĂŒche des Vereins Zusammen leben e.V. versorgt die Bewohnerinnen und Bewohner mit warmen Mahlzeiten

Ein ehemaliges FlĂŒchtlingswohnheim in der Wiesentalstraße steht seit April als Unterkunft fĂŒr obdachlose Menschen zur VerfĂŒgung. Damit begegnet die Stadt Freiburg dem gewachsenen Bedarf an sicheren, geschĂŒtzten UnterkĂŒnften angesichts der Coronakrise.

Seit Dienstag, 5. Mai versorgt der Verein Zusammen leben e.V. an fest vereinbarten Terminen die Bewohnerinnen und Bewohner mit seiner mobilen KĂŒche. Der Verein ist mit dieser Idee auf die Wohnungsnotfallhilfe zugekommen und wird die Gerichte selbst frisch zubereiten. Die Lebensmittel werden ĂŒber eine Projektförderung der „Aktion Mensch“ finanziert. Die mobile KĂŒche wird kĂŒnftig dienstags in der Wiesentalstraße, mittwochs in der OASE und donnerstags das Wohnheim in der Tullastraße versorgen. Der Einsatz ist zunĂ€chst bis Anfang Oktober geplant.

Der Bedarf an ÜbernachtungsplĂ€tzen fĂŒr Obdachlose war in letzter Zeit deutlich gestiegen, so dass die PlĂ€tze in der OASE bei weitem nicht mehr ausreichten. Mit Beginn der Pandemie wurde es noch dringlicher, die Menschen von der Straße zu holen und ihnen geschĂŒtzte RĂ€ume zu bieten. Statt wie ursprĂŒnglich geplant 20 bis 30 Menschen in die Wiesentalstraße zu verlegen, sind es nun 55. WĂ€hrend in der NotĂŒbernachtung in der OASE als Standard 2 bis 3 Personen in einem Zimmer untergebracht werden, sollen in dem Wohnheim Wiesentalstraße nach Möglichkeit Einzelzimmer bereitgestellt werden.

Der Komplex in der Wiesentalstraße besteht aus drei GebĂ€udeteilen. Einer davon wird derzeit umgebaut, um kĂŒnftig auch Paare unterzubringen, was bisher nicht möglich war. Ein weiterer Teil wurde seit Beginn der Pandemie fĂŒr den Notfall als QuarantĂ€nebereich zur VerfĂŒgung gehalten. Eine Eröffnungsfeier der neuen RĂ€umlichkeiten ist aufgrund der Coronapandemie derzeit leider nicht möglich.

Die provisorische OASE-Außenstelle in der Stadthalle am alten Messplatz konnte dank des neuen Wohnheims nun geschlossen werden. Die Sozialbetreuung des Diakonischen Werks ist mit ihren Mitarbeitenden von der Stadthalle mit umgezogen in die Wiesentalstraße. Die aufgestockte Sozialbetreuung unterstĂŒtzt auch am neuen Standort die obdachlosen Menschen mit professioneller und zugewandter Sozialarbeit.

FĂŒr viele wohnungslose Menschen ist es aufgrund ihrer sozialen Lage sehr schwierig, sich mit gesunden Mahlzeiten zu versorgen. DarĂŒber hinaus setzt die Arbeit der Ehrenamtlichen von Zusammen leben e. V. ein Zeichen der SolidaritĂ€t, das ĂŒber die Essensausgabe hinaus Kontakt und GesprĂ€che ermöglicht. Der Verein Zusammen leben wurde 2017 fĂŒr seine ehrenamtliche Arbeit mit dem Integrationspreis der Stadt Freiburg ausgezeichnet.
 
 

 
Stadt Freiburg setzt auch im Mai die GebĂŒhren fĂŒr die Kinderbetreuung aus
Die Stadt Freiburg setzt fĂŒr den Monat Mai erneut die ElternbeitrĂ€ge fĂŒr stĂ€dtische Kitas, Schulkindbetreuung, Horte und Kindertagespflege aus. Wie bereits im April empfiehlt die Verwaltung den freien TrĂ€gern, im Mai ebenfalls die ElternbeitrĂ€ge in Höhe der stĂ€dtischen GebĂŒhren auszusetzten.

Ausgenommen sind BeitrĂ€ge fĂŒr Kinder, die die Notbetreuung an Kitas oder in der Kindertagespflege genutzt haben: FĂŒr Kinder, die bis zu 50 Prozent der vereinbarten Betreuungszeit in Anspruch genommen haben, haben Eltern die HĂ€lfte des regulĂ€ren Beitrags zu zahlen. Wurde die Notbetreuung fĂŒr mehr als 50 Prozent der regulĂ€r vereinbarten Betreuungszeit genutzt, ist der volle Elternbeitrag zu leisten. Diese Regelung gilt fĂŒr die stĂ€dtischen Einrichtungen. Um die Gleichbehandlung der Eltern sicherzustellen, empfiehlt die Stadt den freien TrĂ€gern dasselbe Vorgehen.

Tagespflegepersonen, die wegen den Corona-Verordnungen keine Betreuung anbieten können, sollen rĂŒckwirkend ab 17. MĂ€rz den vollen stĂ€dtischen Zuschuss erhalten, sofern sie keine anderen Hilfen beanspruchen können. Die Regelung geht damit ĂŒber die vom StĂ€dtetag empfohlene Geldleistung in Höhe von 80 Prozent hinaus. „Wir sind erleichtert, dass uns das Land in dieser Situation unterstĂŒtzt, damit wir nun eine erneute Entlastung fĂŒr die Freiburger Familien ermöglichen können“, so BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat den PlĂ€nen am Montag zugestimmt. Der Gemeinderatsbeschluss folgt voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen in Form einer Offenlage.

Die Stadtverwaltung finanziert das Aussetzen der GebĂŒhren durch das erneute Soforthilfe-Paket des Landes zur Entlastung von Familien in Gesamthöhe von 100 Millionen Euro. Sofern der bisherige Verteilmodus zugrunde gelegt wird, fallen davon erneut 2,6 Millionen Euro auf Freiburg. Mit dieser Summe muss die Stadt neben den ElternbeitrĂ€gen unter anderem auch EinnahmeausfĂ€lle an der VHS, der Musikschule sowie in der Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe kompensieren.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
jenne_web_dez2015.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger