Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Gleichgeschlechtliche Beziehungen und hÀusliche Gewalt in Namibia
In Namibia kĂ€mpfen Frauen* und LGBTIQs fĂŒr die Ankerkennung ihrer Rechte. Dabei machen sie auf vielen Ebenen sichtbar, welche Repressionen, institutionellen Diskriminierungen und Alltagsaggressionen sie erfahren und nicht lĂ€nger hinnehmen wollen. Um die Sichtbarkeit von Frauen* und LBTIs in der namibischen Öffentlichkeit zu stĂ€rken und auf ihre Belange und Rechte aufmerksam zu machen, gehen Aktivist*innen auf die Straße, organisieren Festivals, schreiben Schattenberichte, veröffentlichen BĂŒcher, lancieren Bildungsprogramme.

Eine von ihnen ist Liz Frank, die Programmkoordinatorin des Women‘s Leadership Centre. Der sĂŒdnordfunk sprach mit ihr unter anderem ĂŒber die (kolonialen) UrsprĂŒnge von Homophobie und Frauen*- & Lesbenfeindlichkeit in Namibia. â–ș Ein Interview von Martina Backes ...
Mehr
 

 
Freiburg: VielfÀltiges Engagement einer offenen Stadt
Verleihung des Integrationspreises findet zum neunten Mal statt
OberbĂŒrgermeister Martin Horn und Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach wĂŒrdigen die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger

Der Freiburger Integrationspreis - FĂŒr eine offene Stadt geht dieses Jahr an das Kooperationsprojekt „Project One World“ der Klinik fĂŒr PĂ€diatrische HĂ€matologie und Onkologie Freiburg und dem WordcafĂ© Freiburg. Weitere PreistrĂ€ger sind „Zeugen der Flucht e.V.“ fĂŒr das Projekt "Miteinander sprechen: Zeitzeugenberichte von GeflĂŒchteten" und das „Mosaik Netzwerk“. Sie erhalten insgesamt 5000 Euro fĂŒr ihre wertvolle Arbeit.

Wegen der Corona-Pandemie findet dieses Jahr keine EinbĂŒrgerungsfeier im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses statt. In diesem Rahmen ĂŒberreichten der OberbĂŒrgermeister und der Erste BĂŒrgermeister in den letzten Jahren die Preise. Den gegebenen UmstĂ€nden geschuldet, gab es dieses Jahr eine PreisĂŒbergabe unter freiem Himmel. OberbĂŒrgermeister Martin Horn und Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach ĂŒberreichten dem ersten PreistrĂ€ger, dem „Project One World“ gemeinsam mit Dr. Katja Niethammer, Leiterin des Amtes fĂŒr Migration und Integration, und Meral GrĂŒnder, Mitglied im Beirat fĂŒr Migrantinnen und Migranten, bei einem Pressetermin einen Scheck ĂŒber 3000 Euro. Anschließend fand ohne Presse, aber mit EBM Ulrich von Kirchbach, die PreisĂŒbergabe an die Ehrenamtlichen von „Zeugen der Flucht e.V.“ und dem „Mosaik Netzwerk“ statt.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Ich bedanke mich herzlich bei allen Menschen, die sich in unserer Stadt mit den verschiedensten Projekten und AnsĂ€tzen fĂŒr Integration einsetzen. Dieser Preis soll solches Ehrenamt wĂŒrdigen und die einzelnen Projekte stĂ€rker ins Rampenlicht rĂŒcken.“

Der Preis wurde 2011 auf Initiative von Alt-StadtrĂ€tin Dr. Sylvie Nantcha aus dem Gemeinderat heraus ins Leben gerufen und 2012 erstmals vergeben. Eine Jury aus Mitgliedern des Gemeinderats und des Beirats fĂŒr Migrantinnen und Migranten unter Vorsitz von Ulrich von Kirchbach haben alle Bewerbungen gesichtet und schließlich gemeinsam in einer Online-Konferenz die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger ausgewĂ€hlt. Die diesjĂ€hrigen Einreichungen fĂŒr den Integrationspreis zeigen den großen ehrenamtlichen Einsatz der Menschen, die hinter den Projekten, Vereinen und Initiativen stehen. Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Die Freiburgerinnen und Freiburger engagieren sich auf ganz unterschiedliche Weise, aber alle eint das Ziel einer offenen und lebendigen Gemeinschaft. Das freut die Jury und mich jedes Jahr bei der Auswahl der PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger.“

Erster Preis
One World Project e.V. – Preisgeld 3000 €
Sprachbarrieren machen keine Ausnahme fĂŒr Familien in medizinischen NotfĂ€llen. Daher entschied die Ă€rztliche Direktorin der Klinik fĂŒr PĂ€diatrische HĂ€matologie und Onkologie, Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, diesen Familien die Möglichkeit zu geben, die deutsche Sprache von Behandlungsbeginn an zu lernen. Wendy ZĂ€hringer-Hardy, GrĂŒnderin des WordcafĂ©s, setzte das in die Praxis um und startete das Kooperations-Projekt „One World" an der Kinderklinik. Dieses richtet sich an junge auslĂ€ndische Patient*innen der Freiburger Kinderklinik und die sie begleitenden Familien, die zur lebensrettenden Krebsbehandlung nach Deutschland kommen. Oft sprechen sie kein oder kaum Deutsch und die Behandlung kann viele Monate dauern. Das „One World Project“ bietet maßgeschneiderten Spracherwerb fĂŒr Kinder und Eltern. Dabei lernen Eltern, die BedĂŒrfnisse ihrer Kinder zu kommunizieren und mit medizinischem Personal zu besprechen. Auch die Kinder lernen beispielsweise zu sagen, wann und wo sie Schmerzen haben. Aber im Sprachunterricht soll es sich nicht ausschließlich um Krankenhaus und Körperbefinden drehen, sondern auch um AlltĂ€gliches. Oft sind Vokabeln wie „Tabletten gegen Übelkeit“ schon bekannt, „die Sonne scheint“ aber noch nicht. SprachfĂ€higkeiten ermöglichen darĂŒber hinaus den Aufbau eines sozialen Netzwerkes mit anderen Patientinnen und Paten, Familien, medizinischem Personal und alltĂ€glichen Bekanntschaften. Der Sprachendienst kostet nichts und das WordcafĂ© möchte den Service nach der Pilotphase in der gesamten Klinik anbieten – ĂŒberall dort, wo UnterstĂŒtzung benötigt wird. Das „One World Project“ hilft Menschen, die gleich zwei IntegrationshĂŒrden zu ĂŒberwinden haben.

Antirassistisches Bildungsangebot: Zeugen der Flucht e.V. Preisgeld 1000 Euro
Der Verein „Zeugen der Flucht e.V.“ grĂŒndete sich als Reaktion auf die gesellschaftliche Situation im Jahr 2015 und 2016. Er leistet mit dem Projekt "Miteinander sprechen: Zeitzeugenberichte von GeflĂŒchteten" antirassistische Bildungsarbeit, die sich auf sozialwissenschaftliche Erkenntnisse stĂŒtzt. Er ermöglicht GeflĂŒchteten und SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern Austausch und Begegnung auf Augenhöhe. Dazu gehen ehrenamtliche Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter und junge Menschen mit Fluchterfahrung in Schulklassen, um mit den Kindern und Jugendlichen ĂŒber das sensible Thema Flucht zu sprechen. ZunĂ€chst geht es bei einer kurzen inhaltlichen EinfĂŒhrung um globale Fluchtbewegungen, Herkunfts- und ZiellĂ€nder sowie die vielfĂ€ltigen Ursachen von Flucht. Die Beschreibung der weltweiten Lage GeflĂŒchteter soll deutlich machen, ĂŒber wen und was die gesellschaftliche Debatte gefĂŒhrt wird. Mit der Frage, was fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler individuelle BeweggrĂŒnde fĂŒr eine Flucht sein könnten, startet die gemeinsame GesprĂ€chsrunde. Es folgt ein offener Austausch mit geflĂŒchteten Menschen im Stuhlkreis. In den Begegnungen geht es nicht darum, Mitleid zu erregen, sondern darum, dass geflĂŒchtete Menschen ihre Sichtweise darstellen können. So werden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler fĂŒr deren Lebenssituationen sensibilisiert und eine differenzierte Meinungsbildung gelingt. Persönliche Geschichten sollen das mediale Bild ergĂ€nzen. Des Weiteren will der Verein Ängsten und Unsicherheiten entgegenwirken, welche oftmals zu Diskriminierungen und Vorurteilen fĂŒhren. Das Angebot richtet sich an SchĂŒlerinnen und SchĂŒler unterschiedlicher Schulformen.

Begegnungsnetzwerk: Mosaik Netzwerk Preisgeld 1000 Euro
Beim BegegnungscafĂ© "Mosaik am Mittwoch“ treffen sich seit fĂŒnf Jahren bis zu 60 einheimische und geflĂŒchtete Menschen wöchentlich zum Austausch, Lernen, gemeinsamen Basteln, Backen und Musizieren. Aus den Treffen heraus sind weitere Projekte wie ein wöchentlich reservierter Tisch im CafĂ© Satz zum Austausch und Deutsch lernen entstanden. Über die BegegnungscafĂ©s haben sich ĂŒber die Jahre auch sehr viele Lernpatenschaften gefunden. Außerdem gibt es Patenschaften fĂŒr die Hilfe bei der Wohnungssuche, Begleitung bei BehördengĂ€ngen, Vermittlung von Praktika und Hilfe bei der Jobsuche. Ehrenamtliche haben allein in diesem Bereich in fĂŒnf Jahren ĂŒber tausend Stunden geleistet. Zudem gibt es jedes Jahr ein Programm mit Bildungsfahrten und Freizeitangeboten wie zum Beispiel der Besuch des Landtages, WanderausflĂŒge, Theaterbesuche, Bowling oder AusflĂŒge an den Bodensee. Mehrmals im Jahr kocht ein Team aus dem Mosaik Netzwerk ein warmes Gericht aus deren Heimatland fĂŒr bis zu 60 Personen und im zwei-Wochen Rhythmus trifft sich eine NĂ€hgruppe in den RĂ€umen des Stadtteiltreffs. Wer sich als geflĂŒchteter Mensch in das Mosaik Netzwerk einbringt, kann von der integrativen Wirkung auf ganz unterschiedliche Weise profitieren.
 
 

 
Vorschlag fĂŒr Modellversuch "Tempo 30 in ganz Freiburg"
Harmonisierung auf Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in der ersten deutschen Stadt
Landesverkehrsminister Hermann unterstĂŒtzt Freiburger Initiative
Vorteile fĂŒr alle Verkehrsteilnehmende

OB Horn appelliert an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer fĂŒr mehr kommunalen Handlungsspielraum und Freiburg als Modellkommune

Seit lĂ€ngerem schon liegt es aus verschiedenen GrĂŒnden nahe, in der ganzen Stadt Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit einzufĂŒhren. Das ist auch schon seit Jahren die Forderung des Deutschen StĂ€dtetags. Denn von einheitlichen Regelungen profitieren alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Die STVO sieht aber als innerörtliche Höchstgeschwindigkeit grundsĂ€tzlich Tempo 50 vor – Tempo 30 oder andere GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkungen sind daher zu begrĂŒndende Ausnahmen von dieser Regel. Nur in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten oder Kitas oder auch aus LĂ€rmschutzgrĂŒnden kann Tempo 30 momentan begrĂŒndet werden. Durch unterschiedliche BegrĂŒndungen entstehen auf Straßenabschnitten heute unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten mit teilweise unterschiedlichen Zeitfenstern – ein Wirrwarr, das viele Verkehrsteilnehmer verunsichert und auch verĂ€rgert. OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat deshalb nun Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einem Brief den Vorschlag gemacht, Freiburg als erste deutsche Modellkommune fĂŒr Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit zu benennen und hierfĂŒr ĂŒber die STVO eine Sonderregelung fĂŒr Kommunen einzufĂŒhren.

„Mit dieser Initiative möchten wir vorangehen. Es gibt zahlreiche ĂŒberzeugende GrĂŒnde fĂŒr eine Harmonisierung auf Tempo 30 in der Stadt. Deshalb hoffe ich sehr, dass das Bundesverkehrsministerium unser Angebot annimmt und mit uns gemeinsam diesen Weg einschlĂ€gt. Wir reden alle ĂŒber nachhaltige MobilitĂ€t und mehr Verkehrssicherheit. Von dem Modellversuch wĂŒrden wir alle profitieren. Autofahrer hĂ€tten Klarheit und der Verkehr wĂŒrde besser fließen. Fahrradfahrer und FußgĂ€nger wĂ€ren besser integriert und verkehrstechnisch geschĂŒtzt. Und es wĂ€re ein wichtiger Beitrag fĂŒr eine nachhaltige Verkehrswende, fĂŒr die Sicherheit und die LebensqualitĂ€t“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

Auch Landesverkehrsminister Winfried Hermann unterstĂŒtzt den Freiburger Vorschlag:

„Eine solche Regelung fĂŒr die StĂ€dte ist im Interesse der Verkehrssicherheit ĂŒberfĂ€llig. Seit vielen Jahren setze ich mich schon dafĂŒr ein, die Regelgeschwindigkeit innerorts von 50 auf 30 km/h zu senken. Dann wĂŒrde die alte Regel Tempo 50 zur Ausnahme fĂŒr die großen Durchgangsstraßen und der Flickenteppich aus zahllosen Tempo-30-Zonen verbunden mit einem betrĂ€chtlichen Schilderwald hĂ€tte ein Ende. Autofahrer mĂŒssten dann innerhalb der Stadt nicht immer wieder darĂŒber nachdenken: ‚Bin ich noch in einer Tempo-30-Zone oder nicht?‘ Und alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer hĂ€tten Klarheit bezĂŒglich der Regeln und vor allem mehr Sicherheit und VerkehrsqualitĂ€t. Ich begrĂŒĂŸe ausdrĂŒcklich diesen neuartigen Freiburger Vorstoß“

BaubĂŒrgermeister Martin Haag erlĂ€utert, dass bei einer einheitlichen Regelung Tempo-30 innerorts wĂŒrden wenige ĂŒbergeordnete Straßen von einer Geschwindigkeitsreduzierung ausgenommen. Auch StĂ€dtetag und ADAC SĂŒdbaden haben sich fĂŒr eine Vereinheitlichung der Geschwindigkeitsanordnungen ausgesprochen. „Ebenfalls belegt ist, dass geringeres Tempo zu weniger schweren Unfallfolgen und damit weniger Unfalltoten fĂŒhrt. Durch die Möglichkeit fĂŒr Kommunen, Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren, wĂŒrde das Ziel eines stadtvertrĂ€glichen Verkehrs nĂ€her rĂŒcken“, so BaubĂŒrgermeister Haag.
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "MERIAN Freiburg und der Breisgau"
Der Jahreszeiten Verlag veröffentlicht mit „MERIAN Freiburg und der Breisgau“ im November die fĂŒnfte Spezial-Ausgabe ĂŒber die Green City Vor 900 Jahren hat Freiburg das Marktrecht erhalten. FĂŒr das lebenswerte Zentrum im SĂŒdwesten Deutschlands ist das lĂ€ngst nicht der einzige Anlass zu feiern: So ist Freiburg heute ein wichtiger Ort fĂŒr Bildung, Forschung und Nachhaltigkeit. Und schon seit jeher Mittelpunkt der reizvollen Genussregion Breisgau, die direkt vor den Toren der Stadt beginnt. GenĂŒgend gute GrĂŒnde fĂŒr MERIAN, dem fĂŒhrenden deutschen Reise- und Kulturmagazin, der Stadt und seiner Umgebung eine eigene Ausgabe zu widmen. Trotz der schwierigen UmstĂ€nde durch das Coronavirus ist es der Redaktion gelungen, in der mittlerweile fĂŒnften Freiburg-Ausgabe alle geplanten Wunschthemen umzusetzen – auch ein Portrait des Freiburger Barockorchester ist mit von der Partie.

Auf 132 Seiten warten auf die Leserinnen und Leser spannende Themen, wie zum Beispiel „BlĂŒhendes GemĂŒse“, „Champignons aus dem Bunker“, „Ein Erfolgsrezept fĂŒr KĂ€sekuchen: zu Besuch bei den Machern vom MĂŒnstermarkt“ oder „Die Welt in einer Kirche: GesprĂ€ch mit MĂŒnster-Experte Konrad Kunze ĂŒber ein Meisterwerk der Gotik und seine Geheimnisse“. Auch Freiburgs PopularitĂ€t als Öko-Vorzeigestadt und die Planungen zum neuen Stadtteil Dietenbach werden thematisiert. Die Geschichte der BĂ€chle und des Bergwerks Schauinsland sowie Impressionen des historischen Stadtbildes mit seinen prachtvollen Jugendstil-GebĂ€uden spiegeln eindrucksvoll den nostalgischen Charme, den Freiburg bis heute versprĂŒht, wider. Ein Überblick ĂŒber die schönsten WeingĂŒter rund um Freiburg, charmante Hotels und eine Genusstour, die vom FrĂŒhstĂŒck bis zum letzten Drink die kulinarischen lokalen Highlights prĂ€sentiert, machen Lust auf einen Besuch der Stadt am Fuße des Schwarzwaldes.

Die Ausgabe „MERIAN Freiburg und der Breisgau“ ist ab sofort in einer Auflage von 60.000 Exemplaren fĂŒr 9,90 Euro deutschlandweit im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie online erhĂ€ltlich.
 
 

 
Grenzenloser Ärger statt bequemer Online-Kauf
Umfrage des vzbv ergibt: Verbraucher haben bei außereuropĂ€ischen Bestellungen ĂŒber Online-MarktplĂ€tze vielfĂ€ltige Probleme

Gut vier von zehn Befragten (41 Prozent), die schon einmal etwas im außereuropĂ€ischen Ausland bestellt haben, geben an, dass dabei etwas schiefgelaufen ist. Dazu gehören lange oder ausbleibende Lieferungen, schwieriger Widerruf oder vereinzelt sogar gefĂ€hrliche und unsichere Waren. Das ergab eine reprĂ€sentative Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv sieht die Verantwortung hier auch bei den Online-MarktplĂ€tzen. Dazu veröffentlicht der vzbv ein neues Positionspapier und setzt sich fĂŒr die Reform der Produktsicherheitsrichtlinie ein.

„Verbraucher sagen ‚ich kaufe bei dem Online-Marktplatz‘ und nicht ‚ich kaufe bei einem Anbieter in China‘,“ sagt Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv. „Diese prominente Rolle von Online-MarktplĂ€tzen muss sich auch in ihrer Verantwortung fĂŒr die angebotenen Produkte widerspiegeln. Online-MarktplĂ€tze mĂŒssen fĂŒr die Einhaltung von Verbraucherrechten haften, wenn sie einen beherrschenden Einfluss auf die Anbieter ausĂŒben und kei-ne ausreichenden Sorgfaltspflichten ĂŒbernehmen.“
 
 

 
Baustelle optimiert: B 31 nur wenige Tage einspurig befahrbar
Freiburg, 1.12.2020. Der Dreisamuferradweg ist derzeit auf Höhe der OchsenbrĂŒcke gesperrt. Dort wurde eine Anlage eingebaut, die dafĂŒr sorgt, dass weniger Schadstoffe in die Dreisam gelangen. Jetzt wird die Baustelle abgebaut. ZunĂ€chst sollte die B 31 deshalb vom 30. November bis zum 18. Dezember dort in Richtung Innenstadt nur einspurig befahrbar sein. Jetzt wurden die AblĂ€ufe fĂŒr den RĂŒckbau der Baustelle nochmals optimiert. Deshalb wird die Bundesstraße nur vom 14. bis zum 19. Dezember einspurig befahrbar sein. In dieser Zeit muss bei viel Verkehr mit RĂŒckstau gerechnet werden.
 
 

 
Studie zu Langlebigkeit von Produkten: QualitÀt zahlt sich aus
Langlebige Produkte schonen Umwelt und Geldbeutel

Fernseher, Smartphones, Waschmaschinen und Notebooks: Kaufentscheidungen fĂŒr haltbare Produkte und deren lange Nutzung bergen ein enormes finanzielles Einsparpotential fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher und könnten erheblich zur Reduktion von schĂ€dlichen Klimagasen beitragen. Das zeigt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv fordert die Bundesregierung deshalb auf, auf nationaler und europĂ€ischer Ebene die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit Verbraucher sich fĂŒr langlebige Produkte entscheiden können.

„Mit der VerlĂ€ngerung der Lebensdauer von Produkten gehen Klimaschutz und Verbraucherschutz Hand in Hand. Schon vier Produktgruppen haben ein Einsparpotential von 3,93 Millionen Tonnen CO2e jĂ€hrlich. Das entspricht dem Ausstoß von 1,85 Millionen Autos. Die Bundesregierung muss handeln und fĂŒr Verbraucher klimavertrĂ€gliches Verhalten vereinfachen“, sagt Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv.
 
 

 
Finanztest Spezial Anlegen mit ETF
Anlagetipps fĂŒr Einsteiger und Profis

In Zeiten magerer Zinsen fĂŒr Festgeld legen viele Sparer ihr Geld in ETF an, das sind börsengehandelte Indexfonds. Das neue ï»żFinanztest Spezial Anlegen mit ETF gibt Anlagetipps fĂŒr Einsteiger und Profis, zeigt, wie man ETF gĂŒnstig kaufen und verwahren kann, gibt Empfehlungen fĂŒr nachhaltige ETF und zeigt die Testergebnisse von knapp 1000 Indexfonds.

Im Finanztest Spezial finden sich die wichtigsten Informationen zu Börsenindizes, Anlagestrategien und Wertpapierdepots. Da immer mehr Anleger nachhaltige Geldanlagen besonders am Herzen liegen, gibt es fĂŒr diese ein eigenes Kapitel. Der Tabellenteil enthĂ€lt alle ETF, die Anleger aktuell an einer der deutschen Börsen kaufen können. Von diesen 1700 ETF aus 341 Fondsgruppen erhalten 925 eine Finanztest-Bewertung.

Dass das Anlegen mit ETF keine kurzfristige Angelegenheit ist, hat einmal mehr die Corona-Pandemie gezeigt. Derart schnelle und heftige Kursbewegungen, wie sie im FrĂŒhjahr vorkamen, sind in der jĂŒngeren Geschichte beispiellos. Doch die AusschlĂ€ge spiegeln sich in der Statistik kaum wider. Die Renditezahlen wirken so, als habe es den Corona-Crash nicht gegeben. Dass Anleger in turbulenten Zeiten Ruhe bewahren sollten, hat sich einmal mehr bestĂ€tigt.

Das Finanztest Spezial Anlegen mit ETF hat 161 Seiten und kostet 12,90 Euro. Es ist im Zeitschriftenhandel erhĂ€ltlich und kann online bestellt werden unter ï»żwww.test.de/buch-etf.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger