Prolixletter
Donnerstag, 25. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Wenn Erdmännchen für Südkorea hibbeln
Mundenhof-Tiere sind begehrte Gäste bei Videokonferenzen

Tiere vom Mundenhof als strubblige Teilnehmer einer Videokonferenz? Selten fand ein Angebot der Stadtverwaltung auf Anhieb ein mehrstimmigeres Medien-Echo als diese Idee aus dem Freiburger Tier-Natur-Erlebnispark mitten im Corona-Lockdown (PM im Anhang). In den ersten zwei Tagen nach seiner Bekanntgabe gab es dazu ĂĽber 20 Presseanfragen, vom Fernsehsender RTL bis zur Evangelischen Nachrichten-Agentur EPD.

Doch auch bei der Zielgruppe des Angebots – den Veranstaltern von Videokonferenzen – hat sich herumgesprochen, dass es erfrischend sein kann, auf dem Bildschirm nicht nur in die Gesichter der Kolleginnen und Kollegen zu schauen, sondern auch mal ins Antlitz eines Wollschweins oder einer Wasserbüffelin.

Nach zwei Wochen zieht der Mundenhof eine erfreuliche Zwischenbilanz. Bisher liefen fünf Videokonferenzen erfolgreich ab. Dabei waren die Mundenhoftiere bei Schulklassen zugeschaltet, bei einer Geburtstagsfeier, einer Beschläge-Firma und einer Gemeinderats-Besprechung. Technische Probleme, die es anfangs beim Ton gab, sind überwunden. Das Feedback der menschlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv.

Vor der Kamera standen in diesen Konferenzen Alpakas, Erdmännchen (je zwei Mal) und Wollsäue. Einige Tiere legten ihre Rolle hibbelig oder glotz/schmatzend an, andere gaben sich entspannt-minimalistisch.

Mindestens sechs weitere Meetings sind in der Warteschleife. Unter anderem ist ein Video-Meeting nach SĂĽdkorea in Planung, auch wenn dabei wegen der Zeitverschiebung eine der beiden Seiten wohl nicht ihre Tagesform erreichen wird.

Die Spendensumme, die der Mundenhof durch seine Video-Idee erzielt, nähert sich der Vierstelligkeit. Dank des großen Einsatzes von Paul Zimpfer, der seinen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) am Hof leistet und beri dieser Aktion vom FÖJ-ler Finn Reimold unterstützt wird, ist die Zuschaltung inzwischen nach Absprache über diverse Videokonferenz-Dienste möglich (anfangs ging es nur über GoToMeeting).

Auch wenn der Mundenhof seit Mittwoch seine Pforten wieder geöffnet hat, wird die erfolgreiche Aktion fortgesetzt. Auch nach dem ursprünglich angekündigten Schluss-Termin 11. Mai kann es gegen Spenden ab 250 Euro noch Videokonferenzen mit Tieren geben.
 
 

 
Karlsruhe soll wieder blĂĽhen
Kostenlose Samentüten werden auf Wochenmärkten verteilt

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr setzen der Karlsruher Blumengroßmarkt und die Karlsruher Wochenmärkte ihre Aktion "Wir lassen Karlsruhe blühen" fort. Allen Blumen- und Honigständen auf den Wochenmärkten werden 15.000 Samentüten mit aufgedruckten Sammelbildern zum kostenlosen Verteilen an die Kundschaft zur Verfügung gestellt. Mit vier regionalen Mischungen in vier verschiedenen Designs sollen nicht nur die Bienen, sondern alle Insekten und Vögel auf ihrer Nahrungssuche unterstützt und damit geschützt werden.

Der Blumengroßmarkt Karlsruhe bedient den Blumenfachhandel seit 1967 auf dem Großmarktgelände der Stadt Karlsruhe mit Topfpflanzen und Schnittblumen aus überwiegend regionaler Produktion in hoher Qualität. Zu den Kunden gehören unter anderem Gärtnereien, Pflanzengeschäfte und Wochenmarkthändler.
 
 

 
Karlsruhe schickt Botschaft der Freundschaft nach Krasnodar
OB schreibt an russische Partnerstadt zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

Zum 75. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945, die das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bedeutete, schickt Karlsruhe ein Signal des Friedens und der Freundschaft nach Krasnodar. In seiner Botschaft, in der er auch an das Leid erinnert, das Deutsche über ganz Europa, vor allem auch Russland gebracht hatten, versichert Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup seinem russischen Amtskollegen Evgeny A. Pervyshov die Solidarität der Karlsruherinnen und Karlsruher mit der Partnerstadt.

"Im Bewusstsein unserer bitteren Erfahrungen", schreibt der OB, "wollen wir die Gegenwart und Zukunft mit aller Kraft politisch verantwortungsvoll gestalten, um der Freiheit und dem Frieden in der Welt zu dienen". Mentrup: "Gemeinsam mit den Menschen in Krasnodar, denen wir aus tiefstem Herzen verbinden sind, werden wir weiter BrĂĽcken der Freundschaft zwischen Ost und West bauen."
 
 

 
E-Book-ReaderGroĂźe: Unterschiede bei den Extras
Amazon Kindle gegen Tolino & Co.: Zwei Systeme konkurrieren um die Leser digitaler Bücher. Die E-Book-Reader beider Systeme schneiden im Test gut ab. Doch sie unterscheiden sich in der Ausstattung. Einige punkten mit vielen Extras wie zum Beispiel Umblättertasten, Linkshändermodus und Wasserschutz. Die Stiftung Warentest hat für die Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test neun E-Book-Reader sowie zwei Leseapps geprüft und zeigt, welche Geräte und welche Lesewelt am besten zur Leserin oder zum Leser passen.

E-Book-Reader bieten einen hohen Lesekomfort, die Bücher werden jedoch nur schwarz-weiß dargestellt. Nutzer von Amazon Kindle E-Book-Readern können E-Books fast nur bei Amazon kaufen, kopiergeschützte Titel nicht weitergeben und auch keine Bücher in der Bibliothek leihen. Die Lesewelt von Tolino, Pocketbook und Kobo bietet da mehr Freiheiten.

Die Preise der Reader im Test reichen rund 90 bis 300 Euro. Den meisten Lesespaß bereitet ein Reader von Tolino. Das große Display besticht mit toller Bildqualität und der Reader bietet zahlreiche Extras, ist jedoch mit 298 Euro das teuerste Gerät im Test. Die beiden Preis-Leistungs-Sieger sind dagegen kompakter und kosten nur rund 140 bis 160 Euro.

Die Leseapps für Tablets und Handys im Test sind nur befriedigend, sie funktionieren zwar gut, sind jedoch nicht so komfortabel. Der Bildschirm lässt sich in der Sonne schlecht ablesen, Tablets sind meist auch schwerer als E-Book-Reader, Mails und andere Nachrichten lenken von der Buchlektüre ab.

Der Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/e-book-reader abrufbar.
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Stadtbahnausbau 2030
Verwaltung schlägt Ausbauprogramm für die nächsten zehn Jahre vor

Vier Projekte in erster Priorität:

Stadtbahnverlängerung Littenweiler, Stadtbahn Dietenbach, Stadtbahn Messe 2.BA, und Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Stadt will höhere Förderquoten von Bund und Land nutzen

Oberbürgermeister Martin Horn: Die Mobilitätswende darf nicht ins Stocken geraten – gerade in einer wachsenden Stadt wie Freiburg. Deshalb müssen wir jetzt die nächsten Prioritäten klären und den weiteren Ausbau der Stadtbahnen planen. Wir gestalten damit die Zukunft unserer Stadt.

Im vergangenen Jahrzehnt hat die Stadt Freiburg ein umfangreiches Programm beim Bau neuer Stadtbahnlinien realisiert. Die Investitionen umfassten den Umbau der Linien Habsburger Straße, der Schwarzwaldstraße, die Verlängerung der Stadtbahn Zähringen, den Bau der Stadtbahn Rotteckring sowie den ersten Bauabschnitt der Messelinie. Dazu gehört ebenso der Bau der Stadtbahn Waldkircher Straße, die in der zweiten Jahreshälfte 2020 beginnt. Damit ist das alte Ausbauprogramm erfolgreich abgeschlossen.

Das umfangreiche Freiburger Stadtbahnnetz hat einen großen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in den letzten Jahren geleistet. Um die Verkehrswende weiter voranzutreiben, muss nun das Programm für die kommenden zehn Jahre aufgestellt werden. Die Rathausspitze ist überzeugt, dass weitere Straßenbahnplanungen nötig sind. Hierfür macht die Verwaltung nun einen Vorschlag, der am 27. Mai im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Trotz der aktuell schwierigen Umstände durch die Corona-Krise sollten dringende politische Vorhaben der Stadtpolitik nicht aus dem Blick verloren werden. Dazu gehört auch der Ausbau der Stadtbahnlinien, wie OB Horn heute in einem Pressegespräch deutlich machte:

„Die umweltfreundliche Verkehrswende darf nicht ins Stocken geraten. Gerade in unserer wachsenden Stadt müssen wir weiter an der Zukunft unserer Stadt arbeiten. Und zwar stets auch im Hinblick auf Klimawende und nachhaltige Mobilität. Deshalb schlagen wir dem Gemeinderat ein Rahmenkonzept für den weiteren Stadtbahnausbau für die nächsten zehn Jahre vor.“ In dem Konzept sollen Prioritäten politisch festgelegt und die Zeitschiene der nächsten Planungsschritte geklärt werden, so OB Horn. Das vorgelegte Paket ersetze aber weder konkrete Beschlüsse zum Bau von Stadtbahnlinien noch den Beschluss über deren Finanzierung. Dementsprechend müsse die Finanzierbarkeit für jedes dieser Projekte durch gesonderte Baubeschlüsse sichergestellt werden.

Und Baubürgermeister Martin Haag ergänzt: „Angesichts der großen verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen müssen wir beim Stadtbahnausbau weiter voran gehen. Wir brauchen auch Klarheit für die nächsten Jahre, damit wir jetzt die weitere Planung und Umsetzung von Stadtbahnlinien in Angriff nehmen können.“ Zumal Bund und Land die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs deutlich aufgestockt haben, wie Bürgermeister Haag weiter ausführt. „Der Bund hat angekündigt, die Mittel in den nächsten Jahren zu versechsfachen und auch das Land habe die Mittel deutlich erhöht, um die Verkehrswende zu schaffen. Neben dem zusätzlichen Geld sind auch höhere Förderquoten zugesagt. Diese deutlich verbesserten Bedingungen müssen wir jetzt nutzen.“

Die Vorstände der Freiburger Verkehrs AG (VAG) Stephan Bartosch und Oliver Benz führen dazu aus: „Nachhaltige Verlagerungseffekte der Mobilität weg von der Straße lassen sich durch den Ausbau der schnellen, leistungsstarken und umweltfreundlichen Schiene erreichen. Das belegen alle Neubaustrecken der vergangenen Jahre auf eindrucksvolle Art und Weise. Außerdem geht mit Stadtbahnneubauten auch stets eine städtebauliche Erneuerung bestehender Quartiere einher.“

Die Verwaltung schlägt nun folgende vier Projekte in der ersten Priorität und der groben Angabe von Bauzeiten vor:

 Stadtbahnverlängerung Littenweiler (Bauzeit 2024-2026)

Als erstes soll die Stadtbahn Littenweiler bis zum Kappler Knoten verlängert werden, weil sie noch vor dem Bau des Stadttunnels fertiggestellt sein muss. Der Bau des Stadttunnels wird den Verkehr im Dreisamtal insbesondere auf der B31 drastisch einschränken. Deshalb ist eine Entlastung durch die Linie 1 bis Kappler Knoten mit Bau eines Park&Ride-Platzes von besonderer Bedeutung. Der Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 muss hierfür überarbeitet werden. Als regional bedeutsame Stadtbahnstrecke kann die Stadtbahnverlängerung durch den Zweckverband Regio-Nahverkehr (ZRF) mitfinanziert werden. Ein Baubeginn scheint momentan im Jahr 2024 und eine Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2026 möglich.

ď‚· Stadtbahn Dietenbach (Bauzeit 2025-2027)

Die Stadtbahn Dietenbach soll als neues Projekt in das Stadtbahnausbauprogramm aufgenommen werden. Der beschlossene neue, innovative Stadtteil beinhaltet ein nachhaltiges Mobilitätskonzept und ist insofern nicht ohne die Anbindung einer Stadtbahnlinie denkbar. Das städtebauliche Konzept für den neuen Stadtteil sieht den Stadtbahnanschluss als Verlängerung der Rieselfeld-Linie vor. Derzeit ist von einem Baubeginn im Jahr 2025 und von einer Inbetriebnahme frühestens im Jahr 2027 auszugehen.

ď‚· Stadtbahnmesse 2.BA (2027-2029)

Der 2. Bauabschnitt der „Stadtbahn Messe“ ist eine Verbindung zwischen Fahnenbergplatz und Breisacher Straße und stellt eine wichtige Ergänzung des Stadtbahnnetzes dar. Zum einen wird dadurch die durch mehrere Linien stark belastete Achse über die Hauptbahnhofbrücke entlastet. Gleichzeitig wird der Hauptbahnhof als zentrale Drehscheibe im regionalen ÖPNV auf der Nordseite zusätzlich erschlossen. Im Jahr 2023 soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, ein Baubeginn wäre perspektivisch 2027 möglich. Eine Fertigstellung ist frühestens 2029 denkbar.

ď‚· Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Der Stadtteil St.Georgen ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Freiburgs ohne direkten Anschluss an das Stadtbahnnetz. Seit den 90er Jahren ist diese Linie im Gespräch und sie ist sowohl im Verkehrsentwicklungsplan als auch im Flächennutzungsplan grundsätzlich enthalten. Bislang gibt es verschiedene Trassenvarianten, für die Vorhaltetrassen freigehalten werden.
Um einen Schritt näher zur Planung zu kommen, soll zunächst eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2021 klären, welche Trassenvarianten weiterverfolgt werden. Damit kann dann auch geklärt werden, welche Trassen zur weiteren städtebaulichen Entwicklung freigegeben werden können.


ď‚· Planungsmittel 2021 und 2022

Für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 sollen Planungsmittel für Stadtbahn Littenweiler und für die Machbarkeitsstudie St.Georgen in Höhe von 600 000 Euro berücksichtigt werden. Die Planungsmittel für die Stadtbahn Dietenbach von 300 000 Euro für die Jahre 2021 und 2022 sind bereits in der Kosten- und Finanzierungsrechnung des Stadtteils Dietenbach enthalten.

Die Zuschüsse können bis zu einer Maximalförderung von 95 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten nach den neuen Förderrichtlinien betragen. Da die VAG ihren Finanzierungsanteil nicht aus höheren Einnahmen kompensieren werden kann, muss der städtische Haushalt diese Mittel für die VAG bereitstellen. Bereits jetzt werden Verluste der VAG über die Querfinanzierung der Stadtwerke GmbH abgefedert. Die Vorstände der VAG, Stephan Bartosch und Oliver Benz, verweisen in diesem Zusammenhang auf die Steigerung des Leistungsangebots der VAG in den vergangenen Jahren: „Unser Angebot ist in den letzten fünf Jahren durch den Stadtbahnausbau um ein Viertel gewachsen, die Beförderungskapazitäten um 20 Prozent. Wir tragen damit in hohem Maße zur umwelt- und klimafreundlichen Mobilität in Freiburg bei.“

Zum Abschluss betonte OB Horn noch einmal das wichtige Signal, das von einem Beschluss des Stadtbahnausbaus 2030 ausgehen soll: „Damit hätten wir eine klare Auftragslage für die weiteren Planungsschritte sowie eine gute Grundlage für die anstehenden Aufgaben beim Stadtbahnausbau in diesem Jahrzehnt. Das Paket ist ein Grundstein für unser ambitioniertes Freiburger Mobilitätskonzept 2030 und bedeutet einen wichtigen Schritt für eine klimafreundliche, attraktive Mobilität in unserer Stadt.“
 
 

 
Lockerungen beim GrenzĂĽbertritt dringend gefordert!
TechnologieRegion Karlsruhe appelliert an Bundesinnenminister Seehofer

Karlsruhe, 8. Mai 2020. Zahlreiche Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH aus Politik und Wirtschaft haben heute an die Bundesregierung fĂĽr eine schnelle Lockerung bei GrenzĂĽbertritten appelliert.

In einem Schreiben, initiiert von Stadt und Landkreis Rastatt, an Bundesinnenminister Horst Seehofer erklären sie, die Grenzkontrollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seien anfangs mit den unterschiedlichen Infektionszahlen in Deutschland und Frankreich begründbar gewesen. Nachdem sich Übertragungswerte und Infektionsverläufe zwischenzeitlich aber angeglichen hätten, sei das nicht mehr nachvollziehbar.

„Für unsere französischen Freunde, die oftmals in kritischen Infrastrukturen und an systemrelevanten Positionen in Deutschland arbeiten, besteht ein mit Geldstrafen belegtes Verbot in Deutschland einzukaufen, erklären die Unterzeichner. „Auch die Einreisekontrollen führen in Teilen der TechnologieRegion Karlsruhe bei französischen Berufspendlern zu weiterhin unzumutbar langen Wartezeiten.“

Über diese Zustände brächten immer mehr Menschen aus der Region ihre Sorge, Enttäuschung oder gar Verbitterung zum Ausdruck. Die deutsch-französische Freundschaft werde an der gemeinsamen Grenze im Südwesten von Deutschland ganz real zwischen den Menschen auf beiden Seiten des Rheins gelebt und dürfe nun nicht durch erschwerte Mobilität zwischen den beiden Ländern gefährdet werden, schreibt die TechnologieRegion Karlsruhe an Horst Seehofer: „Wir bitten Sie daher, setzen Sie sich für eine Anpassung der Grenzübertrittsregelungen ein. Eine Lockerung – die zwischenzeitlich für viele Bereiche des öffentlichen Lebens erfolgt ist – sollte in einem gemeinsamen Europa auch für unseren grenzüberschreitenden Verflechtungsraum möglich sein.“
 
 

 
Nachjustierungen bei Lockerungen im Pflegebereich dringend benötigt
Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigen die Coronainfektionen in Senioreneinrichtungen besonders schnell an. Daher warnen wir vor den möglichen Folgen der verfrühten Lockerungen (in Bezug auf die Ausgangsregelungen vom 04.05.2020 und die angekündigten Besuchslockerungen ab dem 11.05.2020) im Pflegebereich als verfrüht. Das Evangelische Stift Freiburg bittet die Politik daher um drei konkrete Nachjustierungen bei den Lockerungen.

1.) FrĂĽhzeitige Information der Pflegeeinrichtungen

Als Pflegeeinrichtung und Sozialunternehmen haben wir eine erhöhte gesellschaftliche Verantwortung, die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten, aber auch unseren Mitarbeitenden gegenüber.
Zuletzt hat der Gesetzgeber den Einrichtungen über das Wochenende nur zwei Tage eingeräumt, um die Änderungen der Verordnung umzusetzen. Um die Verordnung wirksam und rechtskonform umzusetzen, benötigen Pflegeeinrichtungen mehr Zeit.
Eine vorherige Information ist vor allem wichtig, da wir sicherstellen müssen, dass wir unseren Schutzauftrag vollumfänglich übernehmen müssen und unsere Seniorinnen und Senioren – soweit möglich – vor einer Covid-19-Erkrankung geschützt werden. Wenn wir, wie jetzt geschehen, zur gleichen Zeit wie die breite Öffentlichkeit informiert werden, können wir nicht reagieren und den verständlichen Anfragen der Angehörigen nicht zufriedenstellend nachkommen.

2.) Langfristige Stärkung des Altenpflegebereichs

Selbstverständlich verstehen wir das Bedürfnis nach Besuchen, die aber durchdacht und geplant stattfinden müssen. Es geht um den Schutz der Gesundheit und die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten für Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende. Für Planung und Durchführung wird Zeit und Personal benötigt. Beides ist nicht erst seit Ausbruch der Pandemie, besonders aber im Moment, knapp.
Das Evangelische Stift Freiburg freut sich über die positiven Zeichen aus der Politik in Sachen Anerkennung des Pflegebereichs – zu nennen ist hier vor allem die sogenannte Corona-Prämie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Um den Pflegenotstand zu beheben, der alle Altenpflegeeinrichtungen und die ambulanten Pflegedienste trifft, werden jedoch weitere langfristige Zeichen der Wertschätzung benötigt. Dies bedeutet auch, dass es einer Verbesserung der (finanziellen-) Rahmenbedingungen für die Pflegebranche bedarf.

3.) Ausarbeitung einer Strategie, um Pflegepersonal zu schĂĽtzen

Im Evangelischen Stift Freiburg mit allen Verbundseinrichtungen haben wir konkrete Hygienekonzepte erarbeitet und eine Risikobewertung der Arbeitsplätze vorgenommen. Alle Mitarbeitende können derzeit mit ausreichend Schutzkleidung versorgt.
Dennoch bleibt für Pflegepersonal in allen Branchen ein Restrisiko bestehen. In Pflegeeinrichtungen ist es schlicht unmöglich, das in Corona-Zeiten empfohlene Abstandsgebot durchgängig zu beachten, da die Seniorinnen und Senioren bei uns zu Hause sind. Die Auswertungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Berufstätigen im Gesundheitswesen in den letzten zwei Wochen deutlich angestiegen ist.
Unsere bis jetzt ergriffene MaĂźnahmen und Anstrengungen werden ausgehebelt und wir befĂĽrchten und erleben bereits, dass dies zu Frustrationen in der Mitarbeiterschaft fĂĽhrt. Wir wĂĽnschen uns eine klare Strategie von der Politik im Sinne unserer drei Forderungen.
 
Autor: Evangelisches Stift Freiburg

 
Mit der Buslinie 22 samstags wieder zur Möbelmeile
Die Omnibuslinie 22 der Freiburger Verkehrs AG (VAG) fährt von sofort an auch wieder an Samstagen zwischen „Bissierstraße“ und „Gundelfinger Straße“. Der Verkehr auf dieser Linie startet samstags dann gegen 5.21 Uhr ab „Bissierstraße“ und endet gegen 20 Uhr. Die Busse fahren bis 9 Uhr alle 30 Minuten, danach alle 45 Minuten. Von 15 bis 20 Uhr wird dann wieder auf den 30-Minuten-Takt verdichtet.

Hintergrund der Wiederaufnahme ist die Öffnung der Möbelhäuser
 
 



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