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Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Positive Halbzeitbilanz TANZPAKT Stadt-Land-Bund in Freiburg
Vision 2022: GrĂŒndung einer gUG fĂŒr die freie Tanzszene

Freiburg i. Breisgau, Juni 2020: Die Organisator*innen von TANZPAKT Stadt-LandBund in Freiburg ziehen eine positive Zwischenbilanz. Die freie Tanzszene erhielt einen Anschub, der sich deutlich bemerkbar macht: Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen haben gefruchtet und das Kulturamt verzeichnete in der Förderrunde 2019 deutlich mehr Antragssteller*innen fĂŒr freie Tanz-Projekte als noch 2017. Professionelle Strukturen wurden geschaffen, die Szene ist besser vernetzt. Nun stehen die Zeichen auf Zukunft. Die Vision 2022: die GrĂŒndung einer gUG fĂŒr die freie Tanzszene Freiburgs.

ZunĂ€chst ein Blick zurĂŒck*: Freiburg profitiert seit Herbst 2018 von TANZPAKT Stadt-LandBund. Die Exzellenzförderung im Tanz stellte Mittel des Bundes fĂŒr den Aufbau nachhaltiger Strukturen fĂŒr den freien professionellen Tanz in Deutschland zur VerfĂŒgung. Und Aufbauarbeit war und ist in vielen StĂ€dten nötig. Im „Kooperativen Tanzentwicklungskonzept“ arbeiten bis Herbst 2021 tanznetz|freiburg/bewegungs-art Freiburg, E-WERK Freiburg sowie das Kulturamt, als Koordinationsstelle, eng zusammen. *Weitere Informationen zu den Formaten im pdf Halbzeitbilanz TANZPAKT Stadt-Land-Bund in Freiburg.

FĂŒr die Weiterentwicklung der freien Szene engagieren sich bereits seit 2017 elf freischaffende KĂŒnstler*innen im tanznetz|freiburg. „Jahrelang fehlte es an Strukturen fĂŒr die Szene und der Austausch mit anderen StĂ€dten lag brach,“ so Dagny Borsdorf, Vorstand von bewegungs-art Freiburg e.V. und Mitglied der Initiativgruppe tanznetz|freiburg. „Die Gesamtsituation hat sich in den letzten zwei Jahren enorm verbessert – ein regelmĂ€ĂŸiges Trainingsangebot fĂŒr Profis, Fachberatung, Qualifizierungsangebote fĂŒr Nachwuchschoreograf*innen, ausgewĂ€hlte Workshops und Mentoring-Programme haben viel bewirkt“, so Borsdorf.

Der Aufwind machte sich auch beim Kulturamt bemerkbar: In den Jahren 2018 und 2019 gab es im Gegensatz zu den Vorjahren 2017 und 2016 eine deutliche Zunahme der QuantitĂ€t der AntrĂ€ge auf Projektförderung. Auch die QualitĂ€t der AntrĂ€ge ist in den letzten beiden Jahren gestiegen, sowohl was die kĂŒnstlerische Konzeption der Produktionen betrifft als auch auf deren ĂŒberzeugende Darstellung. Auch ist eine professionellere und spartenĂŒbergreifend gut vernetzte Organisationsstruktur innerhalb der Ensembles und freien Gruppen erkennbar. Klare Zeichen dafĂŒr, dass der strukturelle Aufbau von Qualifizierungsmaßnahmen und deren DurchfĂŒhrung gefruchtet hat. Nun muss die ĂŒberregionale Vernetzung weiter vorangetrieben werden. Die BĂŒrostrukturen des tanznetz|freiburg haben sich 2019 ausdifferenziert. Die KapazitĂ€ten sind noch ausbaufĂ€hig, aber die Basis steht.

Die bereits bestehende Verbindung zwischen E-WERK als AuffĂŒhrungs- und Produktionsort und freier Szene konnte sich festigen und ein StĂŒck weit neu erfinden – landesweit gesehen gibt es keine vergleichbare Struktur mit so enger Verbindung zwischen Haus und Freier Szene.

„Dank TANZPAKT Stadt-Land-Bund hat die freie Szene eindeutig wieder Fahrt aufgenommen, fĂŒr uns spĂŒrbar in QuantitĂ€t und QualitĂ€t der kĂŒnstlerischen Arbeiten und Anfragen“, so Laila Koller, Tanzkuratorin im E-WERK Freiburg. „NĂ€chster Schritt fĂŒr uns: Im November 2020 wird es erstmalig ein Projekt zur gezielten Vernetzung mit anderen HĂ€usern im SĂŒden Deutschlands und im DreilĂ€ndereck geben. Im Rahmen der ‚Dance Dates‘ trifft jeden Abend eine Produktion aus Freiburg auf eine Gastproduktion. Wir erhoffen uns einen fruchtbaren Austausch. Denn die ĂŒberregionale Vernetzung ist maßgeblich, damit die hier ansĂ€ssigen Choreograf*innen genug AuffĂŒhrungsmöglichkeiten haben,“ so Koller weiter.


Vision 2022 – die GrĂŒndung einer gUG* fĂŒr die freie Tanzszene *(GemeinnĂŒtzige Unternehmergesellschaft)

Aufgrund der positiven Entwicklung des Projektes nimmt die Vision fĂŒr die Zukunft immer klarere Formen an: Angestrebt wird die GrĂŒndung einer gUG im Rahmen eines möglichen TANZPAKT-Folgeantrags. Arbeitstitel derzeit: gUG Tanz Freiburg*. Die gUG Tanz Freiburg* soll den bisherigen Kooperationscharakter der relevanten Player beibehalten und noch verstĂ€rken. Durch die neue Struktur wĂŒrde sie ein eigener Akteur, der zukĂŒnftig vereinsĂŒbergreifend agieren kann und damit allen professionellen freien Tanzschaffenden eine Plattform und Interessensvertretung bietet. Diese verschreibt sich keinem bestimmten Stil. Kriterien sollen einzig sein: professionell, zeitgenössisch, tanzschaffend. *Arbeitstitel

Um das Know-How, die WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse der Tanzszene aktiv und nachhaltig miteinzubeziehen, kĂ€me neben den Gesellschaftern und der GeschĂ€ftsfĂŒhrung einem Beirat aus Tanzschaffenden eine besondere Rolle zu. Im Juli 2020 wird der Kulturausschuss ĂŒber die GrĂŒndung einer gUG fĂŒr die freie Tanzszene Freiburg im Rahmen einer Drucksache des Kulturamtes zu den Perspektiven ĂŒber die FortfĂŒhrung des Förderprogramms „TANZPAKT Stadt − Land − Bund“ informiert.

Gesellschafter der gUG Tanz* sind bewegungsart e.V. und E-WERK Freiburg (zukĂŒnftig um weitere Akteure erweiterbar). In der neuen gUG werden beide Gesellschafter weiterhin ihre aktive Rolle im zeitgenössischen Tanz ausfĂŒllen und dadurch eine tragfĂ€hige Struktur schaffen, welche die Beantragung der nötigen Fördermittel bei Stadt, Land und Bund in einem TANZPAKT-Folgeantrag ermöglicht.

Der Verein bewegungs-art Freiburg wirkt seit 40 Jahren zentral in der freien Szene und hatte dem Netzwerk tanznetz|freiburg zuvor seine Heimat geboten, fungierte als Antragsteller und Verwaltungsstruktur. ZukĂŒnftig wendet sich bewegungs-art aber wieder intensiver der Qualifizierung von TĂ€nzer*innen und Performer*innen sowie der Improvisation als BĂŒhnenkunstform zu.

Das soziokulturelle Zentrum E-WERK Freiburg blickt ebenso auf eine lange Zusammenarbeit mit der freien Szene zurĂŒck und schĂ€rft in Zukunft, wie bewegungsart e.V., erneut sein Profil. Mit regelmĂ€ĂŸigen Tanzproduktionen wird das E-Werk Freiburg verstĂ€rkt die Produzentenrolle ĂŒbernehmen. Weiterhin bietet das Haus der freien zeitgenössischen Tanzszene als Probe- und AuffĂŒhrungsstĂ€tte seine Strukturen.

Zur aktuellen Covid-19-Situation: Die ausgerufene Corona-Pandemie kann fĂŒr Kulturschaffende EinzelkĂŒnstler und Kulturinstitutionen wie das E-WERK existenzbedrohende Konsequenzen haben.

„Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sind wir besorgt, dass die Anstrengungen der letzten drei Jahre verpuffen könnten, falls es nicht im Anschluss zu einer angemessenen Förderung kommt, um die nĂ€chsten wichtigen Schritte zu gehen. Der Tanz als Sparte hat es ohnehin nicht leicht. Viele Freischaffende arbeiten immer noch fĂŒr sehr geringe Löhne und unter unsicheren Arbeitsbedingungen. Ein anstrengender Beruf, der natĂŒrlich ohne Passion nicht gewĂ€hlt wĂŒrde. Deshalb sollten Tanzschaffende aber nicht generell am Rande des Existenzminimums leben mĂŒssen. Vielleicht könnten sich aus der Krise sogar neue Förderstrukturen ergeben, zum Beispiel durch private Initiativen oder Stiftungen. Oder auch VerĂ€nderungen in den staatlichen Fördermodellen, wie z.B. in Frankreich, wo Freischaffende ĂŒber das Modell der ‚intermittents du spectacle’ finanziell auch in Recherchephasen abgesichert sind,“ so Laurence Nagel, Projektleiterin tanznetz|freiburg.
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Tourist Information Freiburg: GeĂ€nderte Öffnungszeiten
Ab kommenden Montag, 15. Juni 2020, Ă€ndern sich die Öffnungszeiten der Tourist Information Freiburg am Rathausplatz wie folgt: Die Tourist Information ist dann bis auf weiteres montags bis freitags anstatt von 10 Uhr bereits schon von 9:30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet und zusĂ€tzlich samstags von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr. Die Öffnungszeiten werden aufgrund der aktuellen Lage wöchentlich ĂŒberdacht. Die FWTM wird entsprechend informieren.

Auch innerhalb der RĂ€umlichkeiten der Tourist Information gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen im Hinblick auf die weltweite Corona-Pandemie: So mĂŒssen Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiter der Tourist Information innerhalb der RĂ€umlichkeiten Mund und Nase bedecken und die geltenden Abstandsregelungen einhalten. An den Informationsschaltern sind Spuckschutze in Form von Plexiglasscheiben sowie im GebĂ€ude Markierungen fĂŒr die Einhaltung der Abstandsregelungen angebracht.
 
 

 
Projekt „Navigation Baden-WĂŒrttemberg“ in Freiburg
Die Stadt dankt fĂŒr das Engagement: GeflĂŒchtete nĂ€hen Gesichtsmasken fĂŒr jĂŒdische Chabad Gemeinde

Dem Amt fĂŒr Migration und Integration ist es im April 2019 gelungen, das interreligiöse und multikulturelle Projekt „Navigation Baden-WĂŒrttemberg“ auch nach Freiburg zu holen. Bei dem Projekt initiieren GeflĂŒchtete soziale Hilfsaktionen, um selbst zur VerstĂ€ndigung und zum Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft beizutragen.

In den letzten Monaten hat eine interreligiöse Gruppe von GeflĂŒchteten Gesichtsmasken genĂ€ht. Die Masken vergeben sie als Spenden an gemeinnĂŒtzige Einrichtungen und bedĂŒrftige Menschen. In Freiburg hat beispielsweise die jĂŒdische Chabad Gemeinde Gesichtsmasken erhalten. Diese hat die Masken dann an jĂŒdische Senioren und Seniorinnen weiter verteilt. Das ist ein kleiner, aber symbolisch sehr wichtiger Baustein zum interreligiösen Dialog. Die Stadt Freiburg bedankt sich fĂŒr das Engagement der GeflĂŒchteten.

Hinter dem Projekt steht der Verein IsraAID Germany e.V. Die humanitĂ€re Hilfsorganisation ist TrĂ€gerin des „Nationalen Integrationspreises der Bundeskanzlerin 2018“. Das multikulturelle Team mit arabischen, jĂŒdischen und deutschen Wurzeln setzt sich seit 2016 fĂŒr einen ganzheitlichen Integrationsprozess ein. Die Mitglieder engagieren sich in der TraumabewĂ€ltigung und setzen sich fĂŒr gesellschaftliche Partizipation ein. Davon profitieren sowohl GeflĂŒchtete in Deutschland als auch die Aufnahmegesellschaft.
 
 

 
Wohnmobilstellplatz am neuen SC-Stadion
Eckhard Tigges und Familie werden den neuen Stellplatz betreiben

Der Wohnmobilstellplatz am neuen SC-Stadion hat einen Betreiber: Eckhard Tigges und seine Familie werden fĂŒr zunĂ€chst zehn Jahre die 1,7 ha große FlĂ€che, die Platz fĂŒr ca. 80 Wohnmobile bietet, bewirtschaften. Im Rahmen einer Ausschreibung hatte die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als PĂ€chterin der TeilflĂ€che des Parkplatzes einen Betreiber fĂŒr den dort vorgesehenen Wohnmobilstellplatz gesucht. Insgesamt zwei potenzielle Betreiber hatten sich fĂŒr die Bewirtschaftung der FlĂ€che vor dem SC-Stadion beworben.

Kriterien bei der Vergabeentscheidung waren unter anderem das Betriebskonzept fĂŒr den Wohnmobilstellplatz, die Gestaltung und das Betriebskonzept fĂŒr einen Kiosk sowie die Vorstellungen des kĂŒnftigen Betreibers zu einer Ver- und Entsorgungsstation. Den Zuschlag haben Eckhard Tigges und seine Familie erhalten, die seit 15 Jahren den Wohnmobilstellplatz an der Bissierstraße im Stadtteil StĂŒhlinger bewirtschaften.

„Überzeugt hat uns insbesondere die persönliche Anwesenheit der Betreiberfamilie vor Ort. Diese ist von entscheidender Bedeutung, da der neue Wohnmobilstellplatz an Spieltagen des SC Freiburgs gerĂ€umt werden muss, um als Stadionparkplatz zur VerfĂŒgung zu stehen“, sagt FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme. „Wir freuen uns, dass das bisherige Angebot aus der Bissierstraße nun in weiten Teilen im Freiburger Westen fortfĂŒhrt werden kann. Das Reisen per Wohnmobil ist beliebt wie nie zuvor und der Reisemobiltourismus stellt auch in Freiburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Daher ist es unabdingbar, dass weiterhin entsprechende StellplĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen.“

Um an Spieltagen des SC Freiburgs die AblĂ€ufe auf der FlĂ€che nahtlos planen und den Wohnmobilreisenden so wenig UmstĂ€nde wie nötig zu bereiten, werden die Betreiberfamilie und der SC Freiburg in engem Kontakt stehen und sich ĂŒber den Spielplan austauschen.

Damit ein Teil des Parkplatzes als Stellplatz fĂŒr Wohnmobile genutzt werden kann, hat die FWTM die Installation der Strom- und Wasserversorgung ĂŒbernommen. Die Erstellung einer sogenannten Dumpingstation, die dazu dient, Frischwasser zu tanken und Abwasser zu entsorgen, wurde aufgrund der fortgeschrittenen Bauarbeiten auf der FlĂ€che ebenfalls von der FWTM eingeleitet. Die Beleuchtung der ParkplĂ€tze erfolgt ĂŒber das intelligente Lichtsteuerungssystem „City Touch“. Damit lĂ€sst sich die Helligkeit beliebig dimmen oder fĂŒr einzelne ParkplĂ€tze ein- oder ausschalten. Der Betreiber kann fĂŒr die WohnmobilstellplĂ€tze eine gesonderte Markierung aufbringen lassen, die Zu- und Ausfahrt wird durch eine Schrankenanlage geregelt.

Eckhard Tigges und seine Familie werden voraussichtlich am 1. September 2020 den Betrieb am neuen SC-Stadion aufnehmen. Informationen zum neuen Stellplatz sowie zur Buchung werden interessierte Wohnmobilisten kĂŒnftig unter www.stellplatz-freiburg.de finden.
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VAG kehrt zum Regelfahrplan zurĂŒck
Nachtverkehr „Safer Traffic“ bleibt vorerst noch ausgesetzt

Mit dem Ende der Pfingstferien kehrt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) am 15. Juni zum regulĂ€ren Jahresfahrplan 2020 zurĂŒck. Lediglich der Nachtverkehr „Safer Traffic“ bleibt vorerst noch ausgesetzt. „Wir registrieren seit Wochen eine leichte, erfreulicherweise aber kontinuierlich steigende Nachfrage und erwarten mit dem erweiterten PrĂ€senzunterricht an den Schulen nochmals einen Anstieg der Fahrgastzahlen,“ erklĂ€rt VAG Vorstand Oliver Benz.
Infolge der Corona-Pandemie und der damit verbundenen AusgangsbeschrĂ€nkungen hatte die VAG ihre Angebote seit dem 23. MĂ€rz deutlich zurĂŒckgefahren, da die Zahl der FahrgĂ€ste zeitweise um bis zu 85 Prozent zurĂŒckgegangen war. Mit der Lockerung der Auflagen hatte die VAG ihre Angebote dann nach und nach wieder verstĂ€rkt.


Auch in der Hochphase der Krise hat die VAG dennoch etwa 70 Prozent der ĂŒblichen Bus- und Stadtbahnverkehre aufrechterhalten. „Dies entspricht unserer Philosophie eines angebotsorientierten Fahrplans“, so Benz, „da fĂŒr uns ein verlĂ€ssliches, regelmĂ€ĂŸiges und dicht getaktetes Fahrplanangebot auch in Krisenzeiten an erster Stelle steht.“ Der VAG Vorstand dankte in diesem Zusammenhang dem Bund und dem Land fĂŒr die angekĂŒndigten ÖPNV-Rettungsschirme, die deutlich zeigen, dass auch in der Bundes- und Landespolitik die Bedeutung eines guten öffentlichen Nahverkehrs fest verankert ist.
 
 

 
Freiburg: Erfolgreicher Testlauf
Der ĂŒberbreite Radfahrstreifen auf dem Friedrichring bleibt und wird erweitert

Freie Fahrt fĂŒr den Radverkehr: Nach erfolgreicher Testphase hat die Stadtverwaltung den ĂŒberbreiten Radfahrstreifen auf der SĂŒdseite des Friedrichrings nun dauerhaft markiert.

Mehrere Fraktionen hatten 2017 angeregt, einen solchen ĂŒberbreiten Radfahrstreifen auf dem Friedrichring zu prĂŒfen. 2018 hatte das Garten- und Tiefbauamt die Spur dann im Zuge des Neubaus der Stadtbahn Rotteckring angelegt und einen einjĂ€hrigen Testlauf gestartet. Dieser zeigte, dass sich der Radstreifen nicht negativ auf den Verkehrsfluss auswirkt. Daher hat das Garten- und Tiefbauamt den Radfahrstreifen nun dauerhaft angelegt.

Der Radfahrstreifen verlĂ€uft vom Fahnenbergplatz bis zum Siegesdenkmal und hat eine Breite von 2,65 Metern – 80 Zentimeter mehr als ursprĂŒnglich geplant. FĂŒr den Kfz-Verkehr bleibt damit eine Fahrbahnbreite von 5,50 Meter ohne Mittelmarkierung. So können zwei Autos noch nebeneinander fahren, LastwĂ€gen hintereinander.

„Aufgrund der positiven Erfahrungen legt die Stadtverwaltung nach der Sommerpause auch auf der Nordseite des Friedrichrings zwischen Habsburger- und Katharinenstraße einen ĂŒberbreiten Radfahrstreifen an“, verrĂ€t BaubĂŒrgermeister Martin Haag. „Damit gelingt uns ein weiterer Schritt, um das Radfahren in der Innenstadt attraktiver und sicherer zu machen.“
 
 

 
Sorge um Karstadt-Standort Karlsruhe
OB Mentrup: Gemeinsame Anstrengungen fĂŒr den Erhalt

Mit Sorge verfolgt Karlsruhes OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup das im April eingeleitete Schutzschirmverfahren und die derzeit diskutierte Schließung von 80 der 170 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof sowie von bis zu 20 Filialen der Karstadt Sports GmbH. Bereits vor Pfingsten hatte Mentrup sich in einem Schreiben an die KonzernfĂŒhrung gewandt und dabei besonders die großen Investitionen in die Infrastruktur zur Aufwertung der Karlsruher Innenstadt in die Waagschale geworfen.

Nach aktuellen GesprĂ€chen mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaft verdi und der örtlichen BetriebsrĂ€te aus beiden HĂ€usern in Karlsruhe will er sich weiter bei der Konzernzentrale in Essen fĂŒr den Erhalt des Standortes einsetzen: "In der Vergangenheit wurde mir aus ihrem Konzern immer wieder bestĂ€tigt, dass der Standort Karlsruhe einer der Topstandorte sei. Mit der neu gestalteten und schienenfreien FußgĂ€ngerzone sowie der erleichterten Erreichbarkeit wird sich der Standort Karlsruhe noch weiter verbessern", bat Mentrup die BemĂŒhungen der Stadt "zum Vorteil aller Beteiligten zu unterstĂŒtzen".

Das Kaufhaus Karstadt spiele in Karlsruhe seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle und sei "fĂŒr die weitere Entwicklung der FußgĂ€ngerzone unverzichtbar".
 
 

 
Erkrankte FlĂŒgelnuss im Stadtgarten muss gefĂ€llt werden
Freiburg, 8.06.2020. Das Garten- und Tiefbauamt hat heute schwere SchĂ€den an einem FlĂŒgelnussbaum im Stadtgarten entdeckt: Einer der drei HauptstĂ€mme ist ausgebrochen. Als Ursache wird ein Pilzbefall vermutet, der trotz regelmĂ€ĂŸiger PrĂŒfungen von außen bislang nicht sichtbar war. Da der Baum droht, weiter auseinander zu brechen und fĂŒr die SpaziergĂ€nger eine akute Gefahr darstellt, muss er morgen kurzfristig gefĂ€llt werden. In der kommenden Vegetationsperiode (Herbst /FrĂŒhling) wird als Ersatz ein neuer Baum gepflanzt
 
 



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