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Samstag, 22. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Gr├╝ndung einer Genossenschaft K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg
Konkretisierte Planungen f├╝r zweite Stufe des Landeswettbewerbs eingereicht / Weitere Etappen auf Weg zu KI-Innovationsparkt zur├╝ckgelegt

Die Regionen Karlsruhe, Stuttgart und Neckar-Alb haben jetzt zwei weitere wichtige Etappen auf ihrem Weg zu einem gemeinsamen Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz (KI) Baden-W├╝rttemberg zur├╝ckgelegt. Am vergangenen Freitagabend (19. Februar) gr├╝ndeten insgesamt elf Partner aus den drei Regionen eine Genossenschaft, unter deren Dach sie das zukunftweisende Gemeinschaftsprojekt zur St├Ąrkung Baden-W├╝rttembergs als herausragender Standort von Wirtschaft und Wissenschaft weiter vorantreiben wollen.

Und am heutigen Montag (22. Februar) reichten die Partner beim Ministerium f├╝r Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ihre detaillierten Planungen zu Inhalten, Fl├Ąchen und Finanzierung des Vorhabens ein. Damit erf├╝llte die Allianz die in der zweiten Stufe des vom Land ausgeschriebenen Wettbewerbs "Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg" geforderten Vorgaben.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenh├Âhe

Die Oberb├╝rgermeister der beteiligten St├Ądte Stuttgart, T├╝bingen, Reutlingen, B├Âblingen und Karlsruhe lobten bei der Gr├╝ndungsversammlung die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenh├Âhe. "Seit dem 3. Dezember vergangenen Jahres kennen wir erst die Ausschreibungsbedingungen des Landes, und heute gr├╝nden wir bereits eine regionen├╝bergreifende Genossenschaft, die auf ein fundiertes Konzept f├╝r den KI-Standort aufbauen kann - das ist eine enorme Leistung", sagte Dr. Frank Mentrup, Karlsruher Oberb├╝rgermeister und frisch gew├Ąhlter Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft. Mentrup ist sich sicher, "dass die von zahlreichen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung unserer drei Regionen gemeinsam erstellten detaillierten Planungen auch in der zweiten Stufe ├╝berzeugen k├Ânnen". Der Aufsichtsratsvorsitzende unterstrich dabei auch die Offenheit des B├╝ndnisses f├╝r weitere Partner.

Neben der Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg eG gibt es auch Bewerbungen aus Heilbronn, Freiburg und Ulm um den Standort f├╝r den KI-Innovationspark Baden-W├╝rttemberg. Die endg├╝ltigen Gesamtkonzepte der Teilnehmer m├╝ssen dem Land bis zum 10. M├Ąrz vorgelegt werden. Welche Bewerbung als Sieger den Zuschlag und damit auch 47,5 Millionen Euro an F├Ârdermitteln f├╝r das Projekt vom Land erh├Ąlt, soll sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums abschlie├čend im zweiten Quartal 2021 entscheiden.

Zusammenschluss b├╝ndelt hochkar├Ątige KI-Kompetenzen

Der Zusammenschluss aus den Regionen Stuttgart, Karlsruhe und Neckar-Alb b├╝ndelt die hochkar├Ątige KI-Kompetenzen der Standorte mit dem Ziel, ein europaweit und international wettbewerbsf├Ąhiges und sichtbares Zentrum und ├ľkosystem f├╝r KI f├╝r Baden-W├╝rttemberg zu schaffen. Eine Genossenschaft als gemeinsames Dach verdeutlicht dabei die ├ťberzeugung und den Willen der Kooperation sowie die Offenheit f├╝r weitere Partner aus Kommunen, Regionen, Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-W├╝rttemberg und dar├╝ber hinaus. Miteinander vernetzte Standorte sollen dabei einen gemeinsamen KI-Experimentier- und Datenraum erm├Âglichen.

Das Konzept deckt die gesamte KI-Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen und gesellschaftlichen Anwendung ab und erm├Âglicht die Umsetzung von KI-Innovationen unmittelbar vor Ort, sodass sie f├╝r Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, Hidden Champions und Start-ups erreichbar und greifbar werden. So wird ein ├ľkosystem mit internationaler Strahlkraft geschaffen, das neue Talente aus Hochschulen und Unternehmen, Start-ups und Investitionen weltweit anzieht sowie eigenst├Ąndige inhaltliche Beitr├Ąge f├╝r europ├Ąisch souver├Ąne, nachhaltige und sichere KI-Technologien f├╝r Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und ├Âffentliche Hand hervorbringt.

OB Dr. Frank Mentrup ├╝bernimmt zun├Ąchst Aufsichtsratsvorsitz

Gr├╝ndungsgenossen sind f├╝r die Region Karlsruhe die Stadt Karlsruhe, die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH sowie die Digitale Innovationszentrum GmbH (DIZ). F├╝r die Region Neckar-Alb zeichneten zun├Ąchst die IHK Reutlingen neben den St├Ądten T├╝bingen und Reutlingen das Gr├╝ndungsprotokoll. Die Region Stuttgart ist vertreten durch die St├Ądte Stuttgart und B├Âblingen sowie durch den Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsf├Ârderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Den Aufsichtsratsvorsitz ├╝bernimmt zun├Ąchst der Karlsruher Oberb├╝rgermeister, Dr. Frank Mentrup. Seine Stellvertreter sind die Oberb├╝rgermeister aus Stuttgart und Reutlingen, Dr. Frank Nopper und Thomas Keck. Die Gesch├Ąfte der jungen Genossenschaft f├╝hrt der Vorstand. Der Aufsichtsrat w├Ąhlte hierzu am vergangenen Freitag die Gesch├Ąftsf├╝hrer der DIZ in Karlsruhe und der WRS aus Stuttgart, David Hermanns und Dr. Walter Rogg. Die Sprecherrolle soll der noch zu benennende Vertreter aus der Region Neckar-Alb ├╝bernehmen. Sitz der Genossenschaft ist Stuttgart.
 
 

 
Podiumsdiskussion mit den Landtags-Kandidat*innen zur Klimawahl 2021
Die Landtagswahlen in Baden-W├╝rttemberg stehen an und ihr wisst noch nicht was ihr w├Ąhlen sollt?

Am Freitag, dem 26. Februar diskutieren wir mit Freiburger Landtagskandidat*innen ├╝ber Klimagerechtigkeit und nachhaltige Politik. Hier k├Ânnt ihr erfahren, wie die Kandidierenden der CDU, der SPD, der Gr├╝nen, der FDP und der Linken zum 1.5 Gradziel stehen und wie wichtig ihnen unsere Zukunft wirklich ist. Mit dabei sind Nadyne Saint-Cast, Manuel Herder, Gabi Rolland, Pascal Blank, Helge Kaltenbach, Fridays for Future, Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg und Scientists for Future.

Freitag, 26. Februar um 19 Uhr

Aufgrund der Corona-Situation nat├╝rlich als Livestream.
Wenn du wissen willst, wie die Freiburger Landtagskandidat*innen zum Klima stehen, dann schau dir unsere Podiumsdiskussion am 26. Februar live via YouTube an:

Podiumsdiskussion #KlimaW├ĄhltGerechtigkeit - YouTube

Das Klima liegt dir am Herzen? Aber du wei├čt nicht, welche Partei sich am meisten daf├╝r einsetzt? Mach dir ein eigenes Bild in unserer Live Podiumsdiskussion mit den Freiburger Kandidierenden.

Unter dem Motto #KlimaW├ĄhltGerechtigkeit haken wir bei den Kandidierenden nach, damit die nachfolgenden Generationen bei den Landtagswahlen nicht in Vergessenheit geraten.



Zum Hintergrund

ÔÇ×KlimaW├ĄhltGerechtigkeitÔÇť, so lautet das Motto der Fridays for Future Bewegung f├╝r die anstehenden Landtagswahlen in Baden-W├╝rttemberg am 14. M├Ąrz.

Bereits im Dezember 2020 haben wir im Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg damit begonnen, den Kandidat*innen der Landtagswahlkreise Freiburg I, Freiburg II und Breisgau f├╝nf Fragen zu ihren Klimazielen zu stellen. Herausgekommen ist eine umfangreiche Sammlung von Antworten, die wir auf unserer Website klimaaktionsbuendnis.de unter dem Stichwort "Klimawahl" bereithalten.

Daran ankn├╝pfend nehmen das Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg und Fridays for Future die Wahlprogramme genau unter die Lupe: Wie viel Klimaschutz und Gerechtigkeit steckt da wirklich drin?

"Wenn wir einfach weiter machen wie bisher, steuern wir wohl wissend auf gef├Ąhrliche Kipppunkte zu .Das in Paris festgeschriebene 1,5┬░C-Ziel muss auch in Baden-W├╝rttemberg endlich als das behandelt werden, was es ist: Eine absolute Obergrenze des global Ertragbaren. 2021 ist das entscheidende Jahr in dem die Politik endlich ├ťberlebensnotwendige Entscheidungen treffen muss um einen Kollaps der ├ľkosysteme und eine drohende Klimakatastrophe aufzuhalten. Die Landtagswahl ist eine Klimagerechtigkeitswahl!" sagt Jule Pehnt, eine der Aktivistin von Fridays for Future in Freiburg.

Clara Sommer, frisch gew├Ąhltes Vorstandsmitglied vom Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg e.V. erg├Ąnzt: "Die jetzt gew├Ąhlten Abgeordneten sind die Letzten, die die entscheidenden Weichen f├╝r das 1,5┬░C-Ziel stellen k├Ânnen und m├╝ssen. Jetzt muss ein klarer Kurswechsel stattfinden ÔÇô von einem "├╝ber die Krise reden" zu einem konsequenten Handeln!"

Wir wollen mit dieser Diskussion herausfinden, welche Kandidierenden Klimagerechtigkeit tats├Ąchlich im Sinn haben und umsetzen wollen. W├Ąhrend der online stattfindenden Diskussion k├Ânnen auch die Teilnehmer*innen direkt Fragen stellen.

"W├Ąhlen ist dieses Jahr wichtiger denn je. Es ist die entscheidende Wahl f├╝r globale Klimagerechtigkeit und unsere Zukunft." sagt Emma Fohler (FfF Freiburg) und weiter "Wir steigen mit Klimagerechtigkeit in diesen Wahlkampf ein. Wir brauchen alle Menschen, ihre Wahlentscheidung basierend auf Klimagerechtigkeit zu machen. Basierend auf unserer Zukunft. Dieses Jahr ist unsere letzte Chance."

#KlimaW├ĄhltGerechtigkeit

#KeineLeerenVersprechungenMehr

#Freiburg #Klima #Klimagerechtigkeit #Politik
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Kreditkarten: F├╝nf sind Trumpf
Kunden k├Ânnen sparen, wenn sie die richtige Kreditkarte w├Ąhlen. Die Stiftung Warentest hat f├╝r ´╗┐28 weit verbreitete Kreditkarten berechnet, was ihr Einsatz im Jahr kostet. F├╝nf Kreditkarten ragen im Test heraus, weil ihr Einsatz nahezu keine Kosten verursacht. Die Ergebnisse f├╝r Kreditkarten mit und ohne Girokonto sind in der M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest ver├Âffentlicht. Die Preise reichen von 0 bis 136 Euro. Mit allen Karten im Test k├Ânnen Kunden auch kontaktlos bezahlen.

Eine Kreditkarte ist praktisch f├╝r Onlinek├Ąufe und sehr von Vorteil, wenn Urlaubsreisen wieder m├Âglich sind. F├╝r den Preisvergleich hat Finanztest zwei Modellkunden ausgew├Ąhlt: Die Standardnutzerin, die ihre Kreditkarte haupts├Ąchlich f├╝r Eink├Ąufe im Internet einsetzt und den Reisenden, der die Karte haupts├Ąchlich im Ausland zum Bezahlen und Geldabheben nutzt. Kreditkartenanbieter berechnen meist eine Jahresgeb├╝hr und Kunden m├╝ssen etwas bezahlen, wenn sie mit der Karte Geld am Automaten abheben oder im Ausland mit fremder W├Ąhrung bezahlen. Einige Banken erheben noch zus├Ątzlich eine Wechselkursgeb├╝hr. F├╝nf Karten im Test liegen vorn, weil sie kostenlos oder sehr preiswert im Einsatz sind.

Bei der Wahl sind Kunden nicht an ihre Hausbank gebunden und k├Ânnen eine g├╝nstige Karte auch bei anderen Anbietern w├Ąhlen.

Der Test findet sich in der ´╗┐M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter´╗┐www.test.de/kreditkarten abrufbar.
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Wohngeb├Ąudeversicherung: Ruin├Âse L├╝cken
 
Wohngeb├Ąudeversicherung: Ruin├Âse L├╝cken
Viele Vertr├Ąge f├╝r Wohngeb├Ąudeversicherungen haben gro├če L├╝cken. Das kann den finanziellen Ruin f├╝r Hausbesitzer bedeuten. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einem ´╗┐Test von 178 Tarifen von 70 Wohngeb├Ąudeversicherern. 79 Tarife sind wegen des eingeschr├Ąnkten Versicherungsschutzes bei grober Fahrl├Ąssigkeit mangelhaft, Eigent├╝mer sollten daher dringend ihre Police checken.

Die Wohngeb├Ąudeversicherung ist unverzichtbar und greift bei Feuer, Leitungswassersch├Ąden, Sturm/Hagel und Naturgefahren wie Starkregen oder ├ťberschwemmung. Dennoch stehen viele Versicherte im Ernstfall mit fast leeren H├Ąnden da. Das gilt, wenn sie schuldhaft den Schaden mitverursacht haben und dabei grob fahrl├Ąssig waren. Das kann schnell passieren: Gem├╝tlich Kerzen angez├╝ndet und auf dem Sofa eingeschlafen? Die Kinder haben in der Schublade ein Feuerzeug gefunden? Wenn dann das Haus brennt, wollen viele Versicherer ihre Entsch├Ądigung zumindest k├╝rzen. Das Problem betrifft vor allem ├Ąltere Vertr├Ąge. Eine Checkliste von Finanztest zeigt, worauf man dabei achten sollte.

68 Tarife waren sehr gut, das sind vor allem Premiumtarife mit erweiterten Leistungen. Doch ein sehr guter Tarif muss nicht teuer sein. Das g├╝nstigste sehr gute Angebot kostet f├╝r einen Neubau in Dresden 191 Euro im Jahr. Der teuerste mangelhafte Tarif kostet 705 Euro.

Der Test Wohngeb├Ąudeversicherungen findet sich in der ´╗┐M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ´╗┐www.test.de/wohngebaeudeversicherung abrufbar.
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KfW-Kredit Heizungsmodernisierung: Durch die Bank schlecht
Viele Banken haben kein Interesse, ´╗┐KfW-F├Ârderkredite f├╝r eine energetische Sanierung zu vergeben. Das zeigt ein Praxistest von Finanztest bei 16 Banken und Bausparkassen. Alle lehnten eine entsprechende Anfrage der Testperson zur Finanzierung einer Heizungsmodernisierung ab. Der entsprechende Kredit der KfW, den die Banken an Interessenten weiterleiten sollen, l├Ąuft so meist ins Leere.

Der Aufwand zu gro├č, die Provision zu klein ÔÇô diese Begr├╝ndung f├╝r eine Absage bekam die Testerin ├Âfter zu h├Âren. Konkret angefragt hatte sie f├╝r den Austausch einer alten ├ľlheizung durch eine effiziente Pelletheizung f├╝r rund 25.000 Euro mithilfe des KfW-Kredits Nr. 167 und eines Bafa-Zuschusses.

Parallel dazu erkundigte sich Finanztest bei 72 Kreditinstituten per Fragebogen, ob sie diesen Kredit vergeben. Immerhin 27 Institute antworteten mit ÔÇ×jaÔÇť. Darunter allerdings auch einige Banken, die im Praxistest der Testerin dann doch eine Absage erteilten.

Unter ´╗┐www.test.de/kfw-vermittlung haben die Tester aufgelistet, welche Banken KfW-Kredite zu welchen Bedingungen vergeben. In sechs Bundesl├Ąndern vermitteln auch die Landesf├Ârderinstitute die Kredite der KfW. Sanierungswillige haben zudem eine weitere Option: Statt eines Kredits k├Ânnen sie beim Bafa einen Zuschuss beantragen, ab Mitte des Jahres auch f├╝r Vollsanierungen.

Der vollst├Ąndige Test findet sich in der ´╗┐M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ´╗┐www.test.de/haussanierung abrufbar.
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Maskenpflicht in Freiburger Innenstadt ab Samstag angepasst
F├╝r jeden Tag eine neue Maske / Foto: Daniel J├Ąger
 
Maskenpflicht in Freiburger Innenstadt ab Samstag angepasst
In Fu├čg├Ąngerzonen, auf Wochenm├Ąrkten, bei Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen R├Ąumen bleibt MundNasen-Bedeckung vorgeschrieben

Von heute Mitternacht (19.2.) an besteht keine generelle Maskenpflicht mehr in der Freiburger Innenstadt. Die bisherige Allgemeinverf├╝gung war bis zum heutigen Tag befristet. Sie regelte eine generelle Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Freiburger Fu├čg├Ąngerzone und bei Veranstaltungen.

Wie bei allen Corona-Ma├čnahmen gilt auch hier, dass bei der Verl├Ąngerung die jeweils aktuelle Situation zu ber├╝cksichtigen ist. In Freiburg ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Dezember und zum Januar deutlich zur├╝ckgegangen. Hinzu kommt, dass in Fu├čg├Ąngerzonen bereits nach der baden-w├╝rttembergischen Corona-Verordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, au├čer wenn ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann. Auch auf Wochenm├Ąrkten gilt nach der Corona-Verordnung des Landes eine generelle Maskenpflicht.

Angesichts der momentanen Inzidenz ist eine kommunale Regelung, die ├╝ber die erw├Ąhnte landesrechtliche Maskenpflicht in Fu├čg├Ąngerzonen hinausgeht, f├╝r effektiven Infektionsschutz derzeit nicht erforderlich. Deshalb verl├Ąngert die Stadt Freiburg die generelle Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in der Fu├čg├Ąngerzone vorerst nicht.

Die Stadtverwaltung r├Ąt dennoch eindringlich, weiterhin durchweg eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Freiburger Fu├čg├Ąngerzone zu tragen. Neben einem ausreichenden Abstand ist die Mund-Nasen-Bedeckung derzeit immer noch der wirksamste Infektionsschutz.

Anders sieht es bei Versammlungen in geschlossenen R├Ąumen und bei Veranstaltungen aus: Hier besteht immer noch ein erh├Âhtes Ansteckungsrisiko, weil in diesen F├Ąllen zum einen Menschen h├Ąufig f├╝r l├Ąngere Zeit auf engem Raum zusammenkommen und zum anderen in geschlossenen R├Ąumen eine ausreichende Bel├╝ftung oft nicht durchweg gew├Ąhrleistet ist.

Im Stadtgebiet sind bisher rund 90 Personen bekannt, die von einer Virusmutation betroffen sind. Die britische B.1.1.7-Variante gilt als erheblich ansteckender. Erste Auswertungen des Robert-Koch-Instituts deuten laut Medienberichten darauf hin, dass selbst bei den geltenden Einschr├Ąnkungen wieder ein exponentieller Anstieg der Infektionszahlen die Folge sein kann. Daher bedarf es f├╝r einen umfassenden Schutz vor Ansteckungen bei diesen Ereignissen nach wie vor einer kommunalen Regelung, die ├╝ber die landesrechtlichen Vorgaben hinausgeht. In Freiburg gilt deshalb bei Versammlungen in geschlossenen R├Ąumen und bei Veranstaltungen weiterhin die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Bislang war das Gesundheitsamt, das im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald angesiedelt ist, f├╝r den Erlass von Allgemeinverf├╝gungen zust├Ąndig. Da die Inzidenz in Freiburg seit Ende Januar weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen betr├Ągt, liegen infektionsschutzrechtliche Ma├čnahmen nun in der Verantwortung der Stadt Freiburg als Ortspolizeibeh├Ârde.
 
 

 
Parship muss loslassen
vzbv pr├╝ft Musterfeststellungsklage und sucht daf├╝r Betroffene

Nicht nur am Valentinstag suchen viele Verbraucherinnen und Verbraucher ├╝ber das Online-Partnervermittlungsportal Parship nach der gro├čen Liebe. Doch langfristig gebunden sind sie am Ende oft nur an den Anbieter. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will deshalb feststellen lassen, dass die AGB-Klauseln zur Vertragsverl├Ąngerung von Parship unwirksam sind und dass Verbraucher jederzeit k├╝ndigen k├Ânnen. Zu diesem Zweck pr├╝ft der vzbv die Erhebung einer Musterfeststellungsklage und ist daf├╝r auf Fallschilderungen von Verbrauchern angewiesen.

ÔÇ×Wenn das Vertrauen nicht mehr da ist, muss man loslassen k├Ânnen ÔÇô dazu ist auch Parship verpflichtet. Kunden geben Parship ihr Innerstes preis und m├╝ssen dann auch selbst entscheiden d├╝rfen, ob sie bei dem Anbieter bleiben wollen. F├╝r Irritationen hatten vor kurzem Parships ge├Ąnderte Regeln zur Sichtbarkeit von Nutzerfotos gesorgtÔÇť, sagt Henning Fischer, Referent beim vzbv. ÔÇ×Gerade in den harten und einsamen Pandemiezeiten rechnen wir mit einer gro├čen Zahl betroffener Verbraucher, denen wir mit der Musterfeststellungsklage helfen k├Ânnten.ÔÇť
 
 

 
VAG: R├╝ckkehr zum Schulfahrplan
Nachtverkehr bleibt ausgesetzt

Die Bus- und Stra├čenbahnlinien der Freiburger Verkehrs AG kehren von kommendem Montag, 22. Februar, an wieder zum Schulfahrplan zur├╝ck. Mit diesem Schritt reagiert das Verkehrsunternehmen auf die stufenweise Einf├╝hrung des Pr├Ąsenzunterrichts in den Schulen. Dank des vollst├Ąndigen Fahrplanangebotes kann der mit den Schul├Âffnungen zu Erwartenden steigenden Zahl an Fahrg├Ąsten mehr Platz in den Fahrzeugen zur Verf├╝gung gestellt werden. Lediglich der durchgehende Nachtverkehr an den Wochenenden bleibt vorerst noch ausgesetzt.

In diesem Zusammenhang danken die Verantwortlichen der VAG allen Fahrg├Ąsten f├╝r die gro├če Bereitschaft, in den Fahrzeugen und an den Haltestellen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies tr├Ągt ebenso wie das permanente L├╝ften durch T├╝r├Âffnungen und Klimaanlagen und die relativ kurzen Aufenthaltszeiten in den Fahrzeugen dazu bei, dass im ├ľffentlichen Nahverkehr nur ein sehr geringes Risiko besteht, sich zu infizieren. Diese Einsch├Ątzung wird immer wieder durch Studien belegt, so wie j├╝ngst durch eine Untersuchung der TU Berlin (DepositOnce: Covid-19 Ansteckung ├╝ber Aerosolpartikel ÔÇô vergleichende Bewertung von Innenr├Ąumen hinsichtlich des situationsbedingten R-Wertes (tu-berlin.de)).

Auch die Regionalbuslinien im Gebiet des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF) kehren am 22. Februar wieder zum Schulfahrplan zur├╝ck.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan findet man in der App ÔÇ×VAGmobilÔÇť sowie in der App des RVF ÔÇ×FahrPlan+ÔÇť.
 
 



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