Prolixletter
Donnerstag, 25. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg ĂŒberarbeitet seine Waldkonvention
Klimaschutz rĂŒckt als Waldfunktion gleichrangig neben wirtschaftlichen Nutzen, ökologischen Schutz und Erholung

Der Wald von morgen wird nicht mehr der Wald von heute sein. Der Klimawandel wird das Waldbild stark verĂ€ndern, und Waldbesitzer wie die Stadt Freiburg tragen Verantwortung, den Wald auf diese VerĂ€nderungen vorzubereiten. Das haben UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, das Leitungs-Duo des Forstamtes, Nicole Schmalfuß und Berno Menzinger, sowie Rainer Wossidlo, Forsteinrichter beim RegierungsprĂ€sidium, heute auf einem Ortstermin klargemacht.

Dabei betonte BĂŒrgermeisterin Stuchlik: „Unseren Wald fĂŒr die Zukunft fit zu machen, ist eine Herkulesaufgabe. Ihre Details regelt unsere Waldkonvention, ĂŒber die der Gemeinderat morgen entscheidet. Freiburg hat hier den Anspruch, Vorreiter zu sein und wesentliche Impulse zu setzen fĂŒr den Klimaschutz.“ Die Stadt sieht sich hier besonders auch als große kommunale Waldbesitzerin mit ĂŒber 5.000 Hektar Stadtwald in der Pflicht.

Die Waldkonvention ist die EigentĂŒmerzielsetzung fĂŒr den Stadtwald. Seine erste Waldkonvention hat Freiburg 2001 aufgestellt. Im Jahr 2010 wurde sie ĂŒberarbeitet. Jetzt steht im Vorfeld der neuen Forsteinrichtung, dem „Zehn-Jahres-Plan“ fĂŒr die Waldbewirtschaftung, der erneute Beschluss ĂŒber das Strategiepapier an. Die ĂŒberarbeitete Konvention verankert erstmals den Klimaschutz gleichrangig als vierte Funktion des Stadtwalds; bisher stand er vor allem als Nutzraum fĂŒr die Forstwirtschaft, als Schutzraum fĂŒr die Tier- und Pflanzenwelt sowie als Erholungsraum fĂŒr die Menschen im Blickpunkt.

Beim heutigen Ortstermin stellten Forstamt und Forsteinrichter auch die Arbeit der Forsteinrichtung vor. Die Zehnjahresplanung ist eines der wichtigsten Steuerungsinstrumente fĂŒr die Umsetzung der Ziele und die nachhaltige Waldbewirtschaftung. Sie basiert auf einer umfangreichen Stichprobeninventur. Nicht etwa am Schreibtisch, sondern vor Ort in jedem einzelnen Waldbestand werden dann die Ziele und Planungen fĂŒr das nĂ€chste Jahr vom Forsteinrichter gemeinsam mit dem Forstamt konkretisiert – eine Arbeit, die mit der Inventur schon 2019 begann und erst zu Beginn des kommenden Jahres abgeschlossen sein wird.

Beim Ortstermin diente ein lichter Bestand im Forstrevier Waldsee als Beispiel fĂŒr die langfristige Anpassung des Stadtwaldes an den Klimawandel. Dabei wurde deutlich, dass inzwischen mehrere Baumarten, auch die Tanne, Probleme bekommes und sich in unserer Region nicht mehr als fĂŒhrende Baumart eignen.

Daher zielt das stĂ€dtische Forstamt auf MischwĂ€lder mit noch grĂ¶ĂŸerer Baumartenpalette. Je nach Mikro-Standort sind dies Buche, Tanne, Douglasie, einzelne Eichen, Esskastanien, Linden, Ahorn und Kiefer aus NaturverjĂŒngung. Die NaturverjĂŒngung ist der Grundstock fĂŒr die Baumartenmischung des Folgebestands. Eiche, Esskastanie, Linde und ggf. weitere einzeln in der VerjĂŒngung beigemischte Baumarten brauchen Pflege, damit sie Bestand haben. Diese und weitere Baumarten werden in die verbleibenden LĂŒcken gepflanzt. Die Pflanzung, Sicherung und Pflege der Jungbestandpflege ist aufwĂ€ndig, da die „neuen“ Baumarten in der Konkurrenz aktuell noch unterlegen sind.

Alle Beteiligten waren sich heute einig, dass die Stadt alles dafĂŒr tun muss, ihren Wald in seiner Vielfalt als Lebens- und Erholungsraum zu erhalten. Zugleich stellt sich die Aufgabe, das Potenzial zu nutzen, das der Wald und die Waldbewirtschaftung fĂŒr die Minderung des CO2-Anstiegs in der AtmosphĂ€re bergen. Hierzu zĂ€hlt neben dem vitalen Erhalt des Waldes die naturnahe, regionale und nachhaltige Produktion des Rohstoffes Holz, der stofflich genutzt CO2 bindet und beim Holzbau energieintensive Materialien ersetzt.

Mit der Waldkonvention wird ein Leitbild fĂŒr den Stadtwald beschlossen und in zehn Zielen konkretisiert.

Teilweise prÀgen sie schon seit Jahrzehnten die Bewirtschaftung des Stadtwaldes, wie etwa der naturnahe Waldbau, die FSC-Zertifizierung und das Totholzkonzept.

Weitere Instrumente wie der Aktionsplan BiodiversitĂ€t und die Integration der Natura2000-Managementplanung kamen in den vergangenen fĂŒnf Jahren hinzu.

Auch der gestiegenen Bedeutung von Angeboten fĂŒr Erholungssuchende und der Information und Lenkung der Waldbesucher trĂ€gt das Leitbild Rechnung.

Zudem hebt sie das große Potenzial des Stadtwaldes fĂŒr die Waldund UmweltpĂ€dagogik hervor, aber auch fĂŒr Wissenschaft und Forschung.

Zu guter Letzt beschreibt die Waldkonvention den Weg, den Freiburger Stadtwald langfristig und behutsam auf verÀnderte klimatische Bedingungen vorzubereiten.
 
 

 
Bewertungen im Internet
Manipulierte Sterne bei Amazon, Google und Co

Nach einem ï»żUndercover-Test bei sieben Agenturen, die Top-Bewertungen im Internet verkaufen, zeigt die Stiftung Warentest, mit welchen Methoden die Sterne-Bewertungen bei Amazon, Google und Co manipuliert werden. Bei ihrem Undercover-Einsatz verfassten die Tester Dutzende Rezensionen – alle mittelprĂ€chtig mit nur drei Sternen. Weniger wollten sie nicht vergeben, um keinem Produkt zu schaden. Bei 63 Prozent der von ihnen verfassten Bewertungen griffen die Agenturen teils massiv ein, etwa indem sie auf eine FĂŒnf-Sterne-Bewertung bestanden.

Die Tester der Stiftung Warentest meldeten sich inkognito bei sieben Agenturen als Rezensenten an und verfassten Dutzende von Bewertungen. Sie sind dabei auf verschiedene Manipulationsmethoden gestoßen. Manchmal bekamen sie nur ein Foto als Vorlage und sollten bewerten, wie gut sie die Ware fanden. Oder sie sollten sich ein Produkt nur vorstellen und dann dazu eine Rezension schreiben. Teils wurden sie von den Agenturen aufgefordert, mindestens vier oder fĂŒnf Sterne zu vergeben. HĂ€ufig mussten sie Produkte ĂŒber das eigene Amazon-Konto bestellen – Amazon kennzeichnet das dann als „verifizierten Kauf“ – so dass alles wie bei einem echten Kunden ablĂ€uft. Die Ausgaben fĂŒr das Produkt erstattete die Agentur teils erst, nachdem die Bewertung, wie von der Agentur gewĂŒnscht, geschönt wurde.

Das GeschĂ€ft mit den Sterne-Bewertungen im Internet floriert. Denn viele Nutzer orientieren sich bei ihren Kaufentscheidungen an den Bewertungen anderer Kunden. Profiteure des Manipulations-GeschĂ€ftes sind die Bewertungsagenturen und deren Kunden. Die Produktbewerter der Agenturen mĂŒssen sich dagegen mit Cent-BetrĂ€gen pro Auftrag begnĂŒgen oder können die Ware gĂŒnstiger kaufen. Meist handelt es sich um Privatleute, die die Texte im „Nebenjob“ schreiben.

ZusĂ€tzlich hat die Stiftung Warentest geprĂŒft, wie leicht OnlinehĂ€ndler Top-Bewertungen kaufen können. Dazu bestellte ein InternethĂ€ndler fĂŒr sein Google-Profil bei mehreren Agenturen im Auftrag der Stiftung positive Bewertungen – alles ging ganz einfach. Eine Bewertung kostete meist um die 10 Euro. Verkauft wurden sie im Paket, zum Beispiel zehn Bewertungen fĂŒr 99 Euro. Wenige Tage nach dem Bezahlen trudelten die ersten Spitzenbewertungen ein, die erschreckend echt klangen.

Den kompletten Artikel „Bewertungen im Internet“ mit Tipps, wie man unseriöse Bewertungen erkennen kann, gibt es in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online ...
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Neuer Imageclip mit Freiburg GefĂŒhl: Bis bald in Freiburg!
In den vergangenen Wochen hat die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Black Forest Collective GmbH einen Imageclip fĂŒr Freiburg erstellt. Mit dem neuen Film soll gezeigt werden: Auch mit Corona geht hier das „Freiburg GefĂŒhl“ nicht verloren und jeder ist dazu eingeladen, daran teilzuhaben. So sollen auch in der aktuellen Situation potenzielle GĂ€ste dafĂŒr begeistert werden, nach Freiburg zu kommen. Mit leichtem Augenzwinkern tragen daher bekannte Freiburger Statuen, wie das Holbeinpferd oder das Krokodil im Gewerbebach im Clip eine Maske. Zu sehen ist der Imageclip auf dem visit.freiburg Youtube-Kanal unter https://youtu.be/pO7t6P8AQM8 sowie auf Instagram und Facebook und auf www.visit.freiburg.de.

Die Kombination aus Natur, Genuss und Stadterlebnis fĂŒr die ganze Familie bietet Freiburg als StĂ€dtereise-Destination in Deutschland einen einzigartigen Stand. Daher soll der neue Imageclip auch das „bunte Kaleidoskop“ von Freiburgs Spektrum an Angeboten aufzeigen, ob kulinarischer Genuss in der Freiburger Altstadt, Action pur in der Natur oder Entspannung im GrĂŒnen. Potenzielle Besucherinnen und Besucher finden außerdem auf der Website www.visit.freiburg.de alle touristischen Angebote und Erlebnisse, die trotz der aktuell vorhandenen BeschrĂ€nkungen möglich sind.
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Tablets: Gute Modelle gibt es ab 139 Euro
TV-Streaming, Videochats oder Homeschooling: Das können alle ï»żTablets im Test. Sie unterscheiden sich sehr in GrĂ¶ĂŸe und Preis. Beim grĂ¶ĂŸten ist der Bildschirm rund viermal so groß wie beim kleinsten Modell – kostet dafĂŒr aber auch fast 13 mal so viel. FĂŒr ihren aktuellen Test hat die Stiftung Warentest 17 Tablets geprĂŒft. Die Ergebnisse erscheinen in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Gute Displays, starke Akkus, hohe FunktionalitĂ€t – in ihren Grundeigenschaften unterscheiden sich die neuen Tablets kaum von ihren VorgĂ€ngern. GegenĂŒber den Ă€lteren Modellen haben sie einen wichtigen Vorteil: ein aktuelles Betriebssystem und das verspricht mehr Sicherheit. Zwar schließen Anbieter in der Regel SicherheitslĂŒcken bei Ă€lteren Tablets und reichen neue Funktionen als Softwareaktualisierungen nach – allerdings nur zeitlich begrenzt.

Keiner der Neulinge ĂŒbertrumpft die Top-VorgĂ€ngermodelle. Das zeigt der Vergleich der neuen Tablets mit guten und noch erhĂ€ltlichen Modellen aus den letzten Untersuchungen der Warentester. Apple bietet nach wie vor die besten, aber auch die teuersten Tablets. Es finden sich aber auch in diesem Test zahlreiche gute und deutlich gĂŒnstigere Alternativen, los gehts ab 139 Euro.

Der Test Tablets findet sich in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/tablets abrufbar.
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Karlsruhe: Offene Pforte - GrĂŒne Pracht in PrivatgĂ€rten
Knielingen und Wolfartsweier laden zur Besichtigung / weitere GĂ€rten nach Absprache

Auch in der außergewöhnlichen Corona-Saison ist die "Offene Pforte" mit ihrem Angebot im Juni gestartet. Obwohl einige GĂ€rten in diesem Jahr geschlossen bleiben mĂŒssen, öffnen am kommenden Wochenende zwei grĂŒne Oasen in Knielingen und Wolfartsweier ihre Tore.

Zahlreiche weitere GÀrten sind in diesem Jahr jederzeit nach telefonischer Vereinbarung zugÀnglich. Alle aktualisierten Termine und Details zu den GÀrten gibt es online unter www.karlsruhe.de/offenepforte.

"Der Soziale Garten"
Mit mehr als 6.000 Quadratmetern FlĂ€che prĂ€sentiert der "soziale Garten" in der Wettersteinstraße Wolfartsweier (Gewann Im BrĂŒhl) am Samstag, 27. Juni, von 13 bis 17.30 Uhr einen Schaugarten mit Blumen, KrĂ€uterspirale sowie GemĂŒsepflanzen. Ein besonderer Augen- und Gaumenschmaus sind die mehr als 60 Tomatensorten. Der "soziale Garten" ist eine von der Stadt Karlsruhe mitfinanzierte soziale Einrichtung. Im Rahmen der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess arbeiten dort BeschĂ€ftigte mit Suchthintergrund und psychischen Erkrankungen.

Sommerblumen und Weinreben
In der Knielinger Dreikönigstraße 22 öffnet ebenfalls am Samstag, 27. Juni, von 14 bis 18 Uhr ein Paradies zwischen Sommerblumen und Weinreben. Der rund 210 Quadratmeter große Innenhof, zwischen Scheune und Wohnhaus gelegen, wird durch das Ambiente der GebĂ€ude, die FassadenbegrĂŒnungen und eine Vielzahl von Töpfen mit KĂŒbelpflanzen, KrĂ€utern und Sommerblumen geprĂ€gt. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Allgemeine Hygiene- und Kontaktvorschriften

Es gelten fĂŒr die Gartenbesuche die allgemeinen KontaktbeschrĂ€nkungen und Hygienevorschriften, sprich ein Mindestabstand von eineinhalb Metern. Gegebenenfalls sind Sonderregelungen fĂŒr separate Wegenutzungen zu berĂŒcksichtigen. Es wird um VerstĂ€ndnis gebeten, dass die teilnehmenden Gartenbesitzerinnen und -besitzer dazu angehalten sind, darauf zu achten, dass sich maximal 20 Personen gleichzeitig im Garten aufhalten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten Angaben zu ihrem Namen, der Adresse sowie eine Rufnummer zu hinterlassen, um mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können. Diese Regelungen sind immer vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von COVID-19 zu betrachten und können sich situationsbedingt in den kommenden Wochen und Monaten Ă€ndern.
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Ein Pumptrack fĂŒr Freiburg
In ZĂ€hringen ist ein neuer Spaßpark fĂŒr Mountainbikes und Co. entstanden

Egal ob Mountainbike, BMX, Tretroller, Skateboard, Laufrad oder Inlineskates: Mit allem was rollt, lĂ€sst sich auf dem neuen Pumptrack in ZĂ€hringen Spaß haben. Heute hat die Stadtverwaltung den Spaß- und Sportpark auf der GrĂŒnflĂ€che zwischen Isfahanallee und AlbanStolz-Straße an die Nutzerinnen und Nutzer ĂŒbergeben.

Ein Pumptrack ist ein asphaltierter Rundkurs mit Bodenwellen und ĂŒberhöhten Kurven. Mit ein wenig Übung kann man ihn befahren, ohne in die Pedale zu treten. Der nötige Schwung wird durch geschickte Gewichtsverlagerung und HochdrĂŒcken (englisch: pumping, daher Pumptrack) des Oberkörpers erzeugt. So wirken nur die KrĂ€fte, die die Fahrerinnen und Fahrer selbst aufbauen. Das Befahren ist leicht zu erlernen, macht Freude und schult Ausdauer, KörpergefĂŒhl und Gleichgewichtssinn.

Die Anlage eignet sich fĂŒr alle Altersgruppen ab drei Jahren. Es lassen sich viele Routen kombinieren. Eine auf Pumptracks spezialisierte Fachfirma, deren Team selbst begeistert Mountainbike fĂ€hrt, plante und baute eine Anlage, die die vielfĂ€ltigen BedĂŒrfnisse von AnfĂ€ngern, Fortgeschrittenen und ambitionierten Mountainbikern erfĂŒllt. Unter anderem bietet der Park 1,20 Meter große ĂŒberhöhte Kurven, eine lange "Jumpline" mit vielen Möglichkeiten fĂŒr SprĂŒnge und eine "Bowl", also eine halbschalige Kurve. Außerdem gibt es einen eigenen Parcours fĂŒr Kinder.

Bereits im Sommer 2016 hatte der Verein Mountainbike Freiburg eine Initiative fĂŒr einen Pumptrack gegrĂŒndet und die Idee dann in den Beteiligungshaushalt 2017/2018 eingebracht. Die Resonanz war so gut, dass der Vorschlag direkt mit den meisten Stimmen auf Platz eins landete. Das Projekt wurde allerdings nicht sofort, sondern erst im zweiten Anlauf ĂŒber den Beteiligungshaushalt 2019/2020 im stĂ€dtischen Haushalt aufgenommen. Der Gemeinderat belohnte die Ausdauer der Initiative und stellte die benötigten Mittel bereit.

Die Suche nach einem geeigneten Standort war zunĂ€chst nicht einfach. Ein öffentlicher Pumptrack ist baurechtlich vergleichbar mit einem Bolzplatz. Es gilt Faktoren wie GrĂ¶ĂŸe, Erreichbarkeit, EigentumsverhĂ€ltnisse, EbenflĂ€chigkeit oder die entstehende LĂ€rmbelastung zu berĂŒcksichtigen. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) prĂŒfte verschiedene FlĂ€chen, darunter auch die VorschlĂ€ge des Mountainbike-Vereins (bei der ehemaligen Stadthalle sowie sĂŒdlich der Wiwili-BrĂŒcke), doch kein Platz erfĂŒllte die Vorgaben.

Im Herbst 2018 stellte sich dann der seitliche Bereich der GrĂŒnflĂ€che an der Alban-Stolz-Straße als perfekte Lösung heraus. Die FlĂ€che liegt verkehrsgĂŒnstig am Radweg FR2, gehört der Stadt, und die Topografie eignet sich gut fĂŒr den Pumptrack. Zudem ist sie im Bebauungsplan bereits als Spiel- und Freizeitanlage definiert.

Im April dieses Jahres begannen die Bauarbeiten, in zwölf Wochen hat das Garten- und Tierbauamt (GuT) das familienfreundliche Projekt nun in enger Abstimmung mit den Initiatoren verwirklicht. Der Pumptrack erweitert das in der Alban-Stolz-Anlage vorhandene Freizeitangebot mit Kinderspielplatz und Bolzplatz nun um eine weitere Attraktion. Der Pumptrack umfasst eine FlÀche von 1.800 Quadratmetern (davon 1.100 Quadratmeter asphaltiert) und hat inklusive Planung 250.000 Euro gekostet.

Bei der heutigen Eröffnung dankte OberbĂŒrgermeister Martin Horn den Beteiligten fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung: „Nach dem Skatepark im Dietenbach eröffnen wir nun heute ein weiteres Highlight fĂŒr unsere junge und lebendige Sportstadt Freiburg. Der neue Pumptrack ist ein Musterbeispiel dafĂŒr, was BĂŒrgerbeteiligung bewirken kann und wie sie gelingt. Ein großer Dank gilt den Initiatoren, die die Idee ĂŒber lange Zeit vorangetrieben haben. Zudem danke ich dem Gemeinderat, der das große Engagement der Freiburgerinnen und Freiburger ernst genommen und die Mittel bereitgestellt hat.“

Auch BaubĂŒrgermeister Martin Haag freut sich, dass das Projekt nach kurzer Bauzeit erfolgreich gelungen ist: „Es ist toll, dass wir mit der Anlage einen Beitrag fĂŒr den Sport, die Jugend und den Freizeitwert in Freiburg leisten können. Wie man sieht, können die kĂŒnftigen Nutzerinnen und Nutzer den Startschuss kaum erwarten.“

In vielen deutschen StĂ€dten haben sich Pumptracks bereits als vielseitige Treffpunkte fĂŒr alle Altersklassen bewĂ€hrt. Kinder und Jugendliche können spielend die Freude am Radfahren entdecken. FĂŒr AnfĂ€nger jeden Alters besteht der Reiz darin, den Rundkurs mit möglichst wenigen Kurbelumdrehungen zu durchfahren. Fortgeschrittene Biker ĂŒberspringen einzelne Bodenwellen oder feilen an ihrer Kurventechnik.
 
 

 
Karlsruhe: Mitsprache "Deine Stadt – Deine Rechte"
Beteiligungsaktion fĂŒr Kinder und Jugendliche in der Corona-Zeit

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Wochen aufgrund des Corona-Virus verÀndert. Zur Schule oder in den Kindergarten gehen, Freundinnen und Freunde treffen, auf dem Spielplatz toben, JugendhÀuser besuchen oder am Leben des (Sport-) Vereins teilnehmen - all dies war und ist auch teilweise immer noch nicht möglich.

Die Möglichkeit mitzusprechen, sich einzubringen und wahrgenommen zu werden, gerade wenn es um Entscheidungen geht, die sie unmittelbar betreffen, war und ist Kindern und Jugendlichen aktuell wenig bis gar nicht gegeben. Mit den schrittweisen Lockerungen ist es nun an der Zeit sich aktiv mit den BedĂŒrfnissen von Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen, ihnen zuzuhören und ihre Sicht auf die Geschehnisse der vergangenen Wochen in die Öffentlichkeit zu tragen.

Gemeinsame Aktion fĂŒr Kinder
Das KinderbĂŒro ruft in einer gemeinsamen Aktion mit der Schulsozialarbeit und dem Stadtjugendausschuss alle Karlsruher Kinder und Jugendlichen ab drei Jahren dazu auf, sich kreativ in Wort, Bild und Ton mit der Corona-Zeit auseinanderzusetzen.

Inspiriert von den Corona-Chroniken des KinderbĂŒros Weimar können Kinder und Jugendliche in den kommenden Wochen ihre Werke per E-Mail oder per Post an das KinderbĂŒro der Stadt Karlsruhe senden. Teile der eingereichten Arbeiten werden der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Diese besondere Zeit fĂŒr Karlsruhe soll aus Kinder- und Jugendsicht dokumentiert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des KinderbĂŒros www.karlsruhe.de/kinderbuero oder direkt im KinderbĂŒro unter 0721/133-5111.

zum Bild oben:
Das KinderbĂŒro möchte wissen, wie es Kindern- und Jugendlichen in der Corona-Zeit geht und ruft in einer gemeinsamen Aktion mit der Schulsozialarbeit und dem Stadtjugendausschuss Kinder und Jugendliche dazu auf kreativ zu werden.
© Stadt Karlsruhe
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Wiedereröffnung Freizeitbad aquarado
BAD KROZINGEN. Seit Montag, den 15. Juni 2020 ist das Freizeitbad aquarado wieder geöffnet. Der Außenbereich hĂ€lt fĂŒr die Besucher eine ca. 12.000 mÂČ große LiegeflĂ€che bereit und bietet Kindern, Jugendlichen und Familien ein vielfĂ€ltiges Freizeitangebot. Der Mindestabstand von 1,5 m kann somit problemlos eingehalten werden.

Der Schwerpunkt liegt im Freibadbereich und es wird auch empfohlen, die Umkleidekabinen im Außenbereich zu nutzen.

In Betrieb sind die Riesenröhren-Rutsche, die Trio-Slide-Rutsche im Außenbereich und der Wasser-Spraypark. Der Sprungturm wird zu bestimmten Zeiten geöffnet. Außerdem stehen vier statt sechs Matten der Trampolin-Anlage sowie das Fußballfeld, mit der Möglichkeit drei gegen drei zu spielen, zur VerfĂŒgung.

Der Kinderspielplatz mit Spielschiff bietet mit Kletterwand und -netz, Steuerrad und Fernrohr, Kletterrutschstange, kleiner Anbaurutschbahn sowie drehbarem Sandkran Spiel und Spaß.

Seit Montag, den 22. Juni 2020 findet wieder das Funktionstraining im aquarado statt. Auch der Turnerbund und die DLRG haben das Schwimmtraining wieder aufgenommen. Schwimmkurse fĂŒr Kinder werden ebenfalls wieder angeboten.

Die Kur und BĂ€der GmbH hat den Abiturientinnen und Abiturienten auch Trainingsmöglichkeiten eingerĂ€umt, damit die AbiturprĂŒfung im Schwimmen Ende Juni problemlos stattfinden kann.

Im gastronomischen Bereich gilt die Corona-Verordnung fĂŒr GaststĂ€tten.

Der Schutz und die Gesundheit der GĂ€ste und Mitarbeiter hat stets höchste PrioritĂ€t. Die Kur und BĂ€der GmbH hat alle Maßnahmen umsichtig und mit grĂ¶ĂŸter Sorgfalt umgesetzt, damit die GĂ€ste eine möglichst unbeschwerte Zeit verbringen können. Durch die Corona-Auflagen des Landes Baden-WĂŒrttemberg wird es einige Änderungen im Betriebsablauf geben. Wichtig ist, Eigenverantwortung und auf die Hygiene- & Sicherheitsregeln zu achten, die bis auf Weiteres gelten.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 07633 4008-510 oder online ...
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