Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Neuer Briefwahlrekord bei Landtagswahl
St├Ądtisches Wahlamt erinnert an Maskenpflicht bei der Urnenwahl

Das Interesse der Wahlberechtigten, ihre Stimme auf dem Weg der Briefwahl abzugeben, ist auch bei dieser Landtagswahl ungebrochen. Bereits bis Donnerstagvormittag, 25. Februar, haben die Mitarbeitenden des Wahlamtes etwa 77.000 Briefwahlunterlagen ausgestellt und versandt ÔÇô so viele wie noch nie zuvor bei einer Wahl in der F├Ącherstadt. Damit liegt die Zahl der Antr├Ąge beim jetzigen Zwischenstand um mehr als 40.000 ├╝ber der Gesamtzahl von 2016, so dass ein neuer H├Âchststand deutlich jenseits der Marke von 90.000 Antr├Ągen zu erwarten ist.

Auch bei der Landtagswahl 2021 ist das Stadtgebiet der Stadt Karlsruhe in die beiden Landtagswahlkreise 27 Karlsruhe I (Ost) und 28 Karlsruhe II (West) aufgeteilt. Zur Unterscheidung der Wahlkreise ist auch 2021 der Stimmzettel f├╝r den Wahlkreis 27 wieder wie gewohnt in gr├╝ner und der Stimmzettel f├╝r den Wahlkreis 28 in gelber Farbe gehalten. Am rechten oberen Stimmzettelrand befindet sich ein eingestanztes Loch als Tasthilfe f├╝r blinde und sehbehinderte W├Ąhlerinnen und W├Ąhler. Menschen mit einer Sehbeeintr├Ąchtigung k├Ânnen sich dar├╝ber hinaus auch bei dieser Wahl wieder einer Stimmzettelschablone zur Erleichterung der Stimmabgabe bedienen. Ausk├╝nfte zu Hilfsmitteln f├╝r blinde und sehbehinderte Personen gibt es unter der Telefonnummer 0761/36122.

Wahlberechtigte, die per Briefwahl w├Ąhlen m├Âchten, haben noch bis zum Freitag vor der Wahl, 12. M├Ąrz 2021, Gelegenheit, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Wer seine Briefwahlunterlagen pers├Ânlich beantragen und entgegennehmen m├Âchte, kann sich dazu an das zentrale Briefwahlb├╝ro der Stadt Karlsruhe (Kriegsstra├če 100, 76133 Karlsruhe) wenden. Die ├ľffnungszeiten des zentralen Briefwahlb├╝ros sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und am letzten ├ľffnungstag, Freitag, 12. M├Ąrz 2021, bis 18 Uhr.

Wahlberechtigte, die den elektronischen Antragsweg bevorzugen, finden unter www.karlsruhe.de den entsprechenden Link zum Online-Antrag. Online im Internet kann die Briefwahl noch bis Dienstag, 9. M├Ąrz 2021, 12 Uhr beantragt werden. Dar├╝ber hinaus bietet sich f├╝r Smartphonenutzer auch bei dieser Landtagswahl die M├Âglichkeit, den Internetantrag mittels individualisiertem, auf der R├╝ckseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckten QR-Code, aufzurufen.

Wahlbriefe rechzeitig zur├╝cksenden

F├╝r die R├╝cksendung der Wahlbriefe an das Wahlamt sollte unbedingt ausreichend Zeit eingeplant werden. Damit die Wahlbriefe bei einem Postversand dem Wahlamt rechtzeitig vor der Ausz├Ąhlung am Wahlsonntag, 18 Uhr, zugehen, empfiehlt es sich, diese bis sp├Ątestens Mittwoch, 10. M├Ąrz 2021, zur Post zu geben. Danach sollten Wahlbriefe direkt in den entsprechend gekennzeichneten Briefkasten am Briefwahlb├╝ro in der Kriegsstra├če 100 oder beim Wahlamt, Z├Ąhringerstra├če 61 eingeworfen werden.

Zur Kl├Ąrung von Fragen rund um die Briefwahl und Wahlberechtigung hat das Wahlamt eine zentrale Servicenummer eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0721/133-1250 ist das Briefwahlb├╝ro montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Alle wichtigen Infos zur Briefwahl finden sich auch unter www.karlsruhe.de/wahlen.

Sollten die beantragten Briefwahlunterlagen nicht zugestellt werden, kann nur noch bis Samstag, 13. M├Ąrz, 12 Uhr, Ersatz ausgestellt werden. Das Wahlamt bittet um fr├╝hzeitigen R├╝ckruf unter der oben genannten Nummer. Es ist nicht m├Âglich, nach der Beantragung und dem Nichterhalt der Briefwahlunterlagen an der Urne zu w├Ąhlen.

Mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz an Wahlurne

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung besteht jetzt die Pflicht f├╝r alle Wahlberechtigten, bei der Landtagswahl den Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen vor und im Wahlgeb├Ąude einzuhalten und eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, wie auch beim Betreten von Gesch├Ąften oder der Nutzung des ├Âffentlichen Nahverkehrs, zu tragen. Im Geb├Ąudeeingang sorgt ein Sicherheitsdienst f├╝r das Einhalten der Maskenpflicht, der Abst├Ąnde und das Desinfizieren der H├Ąnde. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht besteht nur f├╝r Personen, die durch ├Ąrztliche Bescheinigung nachweisen, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gr├╝nden nicht m├Âglich ist.

Im Wahlraum selbst k├Ânnen sich nur so viele Wahlberechtigte aufhalten, wie der Wahlraum Wahlkabinen bereith├Ąlt. Plexiglasw├Ąnde sch├╝tzen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Sie regulieren auch den Zugang, l├╝ften regelm├Ą├čig und reinigen die Wahlkabine in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden. Aus Hygienegr├╝nden liegt in der Wahlkabine selbst kein Schreibstift mehr bereit. Daher bittet das Wahlamt alle Wahlberechtigten, die an der Urne w├Ąhlen m├Âchten, Folgendes mitzubringen: Medizinischer Mund-Nasen-Schutz, Wahlbenachrichtigung, Personalausweis oder Reisepass, Kugelschreiber.

Personen, die selbst in den vergangenen 14 Tagen positiv auf Covid-19 getestet wurden oder unter Quarant├Ąne stehen, k├Ânnen faktisch nicht an die Urne treten, so dass auch sie umgehend Briefwahlunterlagen beantragen sollten. Der Zutritt zum Wahlgeb├Ąude ist au├čerdem Personen untersagt, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Personen stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt nicht 10 Tage vergangen sind, typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, St├Ârung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen oder keine Maske tragen, ohne dass eine Ausnahmebescheinigung vorliegt.

Bei auftretender Krankheit oder Quarant├Ąne-Anordnung kurz vor dem Wahltag, steht das Wahlamt, in der Z├Ąhringerstra├če 61, 76133 Karlsruhe, am Samstag, 13 M├Ąrz, von 8 bis 12 Uhr, sowie am Wahlsonntag von 8 bis 15 Uhr, zur Ausstellung von Wahlscheinen f├╝r die Briefwahl zur Verf├╝gung. Damit Briefwahlunterlagen ausgestellt werden k├Ânnen, wird ein Nachweis durch ein ├Ąrztliches Attest oder eine Bescheinigung der Quarant├Ąne-Anordnung ben├Âtigt. In den genannten F├Ąllen muss eine andere Person die Briefwahlunterlagen abholen; diese ben├Âtigt zur Abholung eine unterschriebene Vollmacht.
 
 

 
So viele Briefwahlantr├Ąge wie noch nie
Stadt Freiburg hat bereits 50.000 Mal Unterlagen versendet

Obwohl es noch zweieinhalb Wochen bis zur Landtagswahl sind, wurde heute, Mittwoch, der bisherige Freiburger Briefwahl-Rekord eingestellt. Exakt 50.000 Wahlberechtigte haben sich bereits jetzt daf├╝r entschieden, vor dem eigentlichen Wahltag abzustimmen. Der bisherige Rekord lag bei 47.843 (Bundestagswahl 2017), bei der Landtagswahl vor f├╝nf Jahren betrug die Zahl der Antr├Ąge noch 33.421. Bis zum Fristende am Freitag, 12. M├Ąrz erwartet das Wahlamt rund 66.000 Wahlbriefe, das w├Ąren doppelt so viele wie 2016.

Der Run auf die Briefwahl ist vor allem mit der Corona-Pandemie zu erkl├Ąren, da viele Wahlberechtigte den Gang ins Wahllokal scheuen und lieber kontaktlos abstimmen. Das ist aber nicht der einzige Grund: Bereits seit vielen Jahren nimmt der Anteil der Briefw├Ąhlenden zu. Was bei der Bundestagswahl 1957 mit einer Ausnahmeregelung f├╝r ├ältere und Kranke begann, war bei den letzten Wahlen f├╝r rund ein Drittel der W├Ąhlenden der bevorzugte Weg der Stimmabgabe. Bei der Landtagswahl wird der Anteil nun wahrscheinlich sogar erstmals ├╝ber 50 Prozent liegen.

Die Stadt Freiburg ist gut auf den Briefwahlansturm vorbereitet: Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit einem regionalen Mailing-Dienstleister und der Deutschen Post ist es gelungen, den W├Ąhlenden die Briefwahlunterlagen trotz des hohen Aufkommens innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Antragseingang zuzustellen. Dank zahlreicher Ma├čnahmen des Wahlamts zur Qualit├Ątssicherung wurden in Freiburg Unterlagen weder doppelt noch an falsche Adressen verschickt.

Wer noch Briefwahl beantragen m├Âchte, kann das bis Freitag, 12. M├Ąrz, 18 Uhr tun. Da der Wahlbrief am Wahlsonntag bis 18 Uhr zur├╝ck in der Berliner Allee 1 sein muss, r├Ąt das Wahlamt, ab Mittwoch, 10. M├Ąrz, direkt vorbeizukommen und die Unterlagen pers├Ânlich zu beantragen. Bis dahin ist der Online-Antrag unter www.freiburg.de/briefwahl der schnellste Weg.

Nat├╝rlich ist auch der Gang ins Wahllokal am Wahlsonntag m├Âglich. Dabei werden spezielle Sicherheitsvorkehrungen im Sinne der Corona-Verordnung des Landes getroffen:
Alle W├Ąhlenden sollen eigene Kugelschreiber zur Wahl mitbringen. Ins Geb├Ąude, in dem sich das Wahllokal befindet, d├╝rfen nur Personen eintreten, die nicht ansteckungsverd├Ąchtig sind und eine medizinische Maske tragen. Au├čerdem muss ein Mindestabstand zu den anderen W├Ąhlenden und den Wahlhelfenden von 1,50 Metern eingehalten werden.
Vor dem Wahllokal gibt es die M├Âglichkeit, sich die H├Ąnde zu desinfizieren.
Im Wahllokal d├╝rfen sich maximal vier W├Ąhlende gleichzeitig aufhalten, der Wahlraum wird mindestens alle 45 Minuten gel├╝ftet.

Kontrolliert werden diese ÔÇ×Corona-RegelnÔÇť von den Wahlhelferinnen und ÔÇôhelfern vor Ort. Diese sind besonders gesch├╝tzt: Im Wahlraum sitzen sie hinter Acryl-Schutzw├Ąnden und bekommen von der Stadt Freiburg FFP2-Masken und Einweghandschuhe gestellt.

Es konnten bereits alle Positionen in den Wahllokalen und Briefwahlbezirken besetzt werden.
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Die Stadtverwaltung empfiehlt weiterhin konsequent Maske zu tragen
Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung besteht in der Fu├čg├Ąngerzone weiterhin, wenn Abstand nicht sicher gewahrt werden kann

Die generelle Maskenpflicht in der Freiburger Innenstadt gilt nicht mehr ÔÇô doch das hei├čt nicht, dass keine Masken mehr getragen werden m├╝ssen. Eine kurze Erkl├Ąrung und ein Appell:

Die Freiburger Regelung war eine fr├╝he Reaktion auf die hohen Corona-Infektionszahlen. Jetzt, bei sinkenden Werten, wurde die entsprechende Allgemeinverf├╝gung in Bezug auf die generelle Maskenpflicht in Freiburg nicht verl├Ąngert. Das bedeutet, seit Samstag muss in der Fu├čg├Ąngerzone der Innenstadt nicht generell eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Allerdings gilt die Regelung des Landes weiterhin. Und in der Corona-Verordnung aus Stuttgart sind weitere Kriterien aufgef├╝hrt, wann in Fu├čg├Ąngerzonen eine Maske getragen werden muss. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht sicher eingehalten werden kann. Und das ist schnell passiert, wenn viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sind ÔÇô dann gilt auch hier wieder die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Bei dem Thema geht es nicht nur um Gesetze und Pflichten. Denn die Mund-Nasen-Bedeckung ist neben ausreichend Abstand derzeit immer noch der wirksamste Infektionsschutz. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb eindringlich, weiterhin durchweg eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Freiburger Fu├čg├Ąngerzone zu tragen. Zum eigenen Schutz und dem Schutz der anderen.

Bei dem fr├╝hlingshaften Wetter dieser Tage treffen nicht nur in der Innenstadt viele Menschen zusammen. Die Freiburgerinnen und Freiburger zieht es nach drau├čen, an die Dreisam, in die Parks. Auch hier gelten laut der Corona-Verordnung Regeln, die es zu beachten gilt. So muss im ├Âffentlichen Raum ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Ansammlungen, private Zusammenk├╝nfte und private Veranstaltungen sind derzeit zudem nur mit Angeh├Ârigen des eigenen Haushalts sowie einer weiteren Person erlaubt. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschlie├člich 14 Jahre z├Ąhlen dabei nicht mit.
 
 

Treppauf, treppab auf Kesseltour: St├Ąffele-Wandern in Stuttgart
Stuttgart: Hasenbergs (c) Stuttgart-Marketing GmbH / Thomas Niederm├╝ller
 
Treppauf, treppab auf Kesseltour: St├Ąffele-Wandern in Stuttgart
Stuttgart ist eine der gr├╝nsten Gro├čst├Ądte Deutschlands und gepr├Ągt von einer unverwechselbaren Topografie: Die Innenstadt liegt in einem Talkessel, umgeben von H├╝geln, W├Ąldern, Obstg├Ąrten und Weinbergen. Rund 25 Prozent der baden-w├╝rttembergischen Landeshauptstadt sind bewaldet und bieten damit beste Bedingungen f├╝r urbane Wandererlebnisse im und um den Kessel. Besonders authentisch l├Ąsst sich der Gro├čstadtdschungel zu Fu├č auf einem besonderen Wahrzeichen der Stadt erkunden: ├ťber 400 ehemalige Weinbergstaffeln durchziehen das Zentrum bis in die H├Âhenlagen. Eine Tour auf den ÔÇ×St├ĄffeleÔÇť verlangt zwar etwas Kondition, daf├╝r sind tolle Aussichten garantiert.
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Gr├╝ndung einer Genossenschaft K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg
Konkretisierte Planungen f├╝r zweite Stufe des Landeswettbewerbs eingereicht / Weitere Etappen auf Weg zu KI-Innovationsparkt zur├╝ckgelegt

Die Regionen Karlsruhe, Stuttgart und Neckar-Alb haben jetzt zwei weitere wichtige Etappen auf ihrem Weg zu einem gemeinsamen Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz (KI) Baden-W├╝rttemberg zur├╝ckgelegt. Am vergangenen Freitagabend (19. Februar) gr├╝ndeten insgesamt elf Partner aus den drei Regionen eine Genossenschaft, unter deren Dach sie das zukunftweisende Gemeinschaftsprojekt zur St├Ąrkung Baden-W├╝rttembergs als herausragender Standort von Wirtschaft und Wissenschaft weiter vorantreiben wollen.

Und am heutigen Montag (22. Februar) reichten die Partner beim Ministerium f├╝r Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ihre detaillierten Planungen zu Inhalten, Fl├Ąchen und Finanzierung des Vorhabens ein. Damit erf├╝llte die Allianz die in der zweiten Stufe des vom Land ausgeschriebenen Wettbewerbs "Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg" geforderten Vorgaben.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenh├Âhe

Die Oberb├╝rgermeister der beteiligten St├Ądte Stuttgart, T├╝bingen, Reutlingen, B├Âblingen und Karlsruhe lobten bei der Gr├╝ndungsversammlung die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenh├Âhe. "Seit dem 3. Dezember vergangenen Jahres kennen wir erst die Ausschreibungsbedingungen des Landes, und heute gr├╝nden wir bereits eine regionen├╝bergreifende Genossenschaft, die auf ein fundiertes Konzept f├╝r den KI-Standort aufbauen kann - das ist eine enorme Leistung", sagte Dr. Frank Mentrup, Karlsruher Oberb├╝rgermeister und frisch gew├Ąhlter Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft. Mentrup ist sich sicher, "dass die von zahlreichen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung unserer drei Regionen gemeinsam erstellten detaillierten Planungen auch in der zweiten Stufe ├╝berzeugen k├Ânnen". Der Aufsichtsratsvorsitzende unterstrich dabei auch die Offenheit des B├╝ndnisses f├╝r weitere Partner.

Neben der Innovationspark K├╝nstliche Intelligenz Baden-W├╝rttemberg eG gibt es auch Bewerbungen aus Heilbronn, Freiburg und Ulm um den Standort f├╝r den KI-Innovationspark Baden-W├╝rttemberg. Die endg├╝ltigen Gesamtkonzepte der Teilnehmer m├╝ssen dem Land bis zum 10. M├Ąrz vorgelegt werden. Welche Bewerbung als Sieger den Zuschlag und damit auch 47,5 Millionen Euro an F├Ârdermitteln f├╝r das Projekt vom Land erh├Ąlt, soll sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums abschlie├čend im zweiten Quartal 2021 entscheiden.

Zusammenschluss b├╝ndelt hochkar├Ątige KI-Kompetenzen

Der Zusammenschluss aus den Regionen Stuttgart, Karlsruhe und Neckar-Alb b├╝ndelt die hochkar├Ątige KI-Kompetenzen der Standorte mit dem Ziel, ein europaweit und international wettbewerbsf├Ąhiges und sichtbares Zentrum und ├ľkosystem f├╝r KI f├╝r Baden-W├╝rttemberg zu schaffen. Eine Genossenschaft als gemeinsames Dach verdeutlicht dabei die ├ťberzeugung und den Willen der Kooperation sowie die Offenheit f├╝r weitere Partner aus Kommunen, Regionen, Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-W├╝rttemberg und dar├╝ber hinaus. Miteinander vernetzte Standorte sollen dabei einen gemeinsamen KI-Experimentier- und Datenraum erm├Âglichen.

Das Konzept deckt die gesamte KI-Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen und gesellschaftlichen Anwendung ab und erm├Âglicht die Umsetzung von KI-Innovationen unmittelbar vor Ort, sodass sie f├╝r Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, Hidden Champions und Start-ups erreichbar und greifbar werden. So wird ein ├ľkosystem mit internationaler Strahlkraft geschaffen, das neue Talente aus Hochschulen und Unternehmen, Start-ups und Investitionen weltweit anzieht sowie eigenst├Ąndige inhaltliche Beitr├Ąge f├╝r europ├Ąisch souver├Ąne, nachhaltige und sichere KI-Technologien f├╝r Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und ├Âffentliche Hand hervorbringt.

OB Dr. Frank Mentrup ├╝bernimmt zun├Ąchst Aufsichtsratsvorsitz

Gr├╝ndungsgenossen sind f├╝r die Region Karlsruhe die Stadt Karlsruhe, die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH sowie die Digitale Innovationszentrum GmbH (DIZ). F├╝r die Region Neckar-Alb zeichneten zun├Ąchst die IHK Reutlingen neben den St├Ądten T├╝bingen und Reutlingen das Gr├╝ndungsprotokoll. Die Region Stuttgart ist vertreten durch die St├Ądte Stuttgart und B├Âblingen sowie durch den Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsf├Ârderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Den Aufsichtsratsvorsitz ├╝bernimmt zun├Ąchst der Karlsruher Oberb├╝rgermeister, Dr. Frank Mentrup. Seine Stellvertreter sind die Oberb├╝rgermeister aus Stuttgart und Reutlingen, Dr. Frank Nopper und Thomas Keck. Die Gesch├Ąfte der jungen Genossenschaft f├╝hrt der Vorstand. Der Aufsichtsrat w├Ąhlte hierzu am vergangenen Freitag die Gesch├Ąftsf├╝hrer der DIZ in Karlsruhe und der WRS aus Stuttgart, David Hermanns und Dr. Walter Rogg. Die Sprecherrolle soll der noch zu benennende Vertreter aus der Region Neckar-Alb ├╝bernehmen. Sitz der Genossenschaft ist Stuttgart.
 
 

 
Podiumsdiskussion mit den Landtags-Kandidat*innen zur Klimawahl 2021
Die Landtagswahlen in Baden-W├╝rttemberg stehen an und ihr wisst noch nicht was ihr w├Ąhlen sollt?

Am Freitag, dem 26. Februar diskutieren wir mit Freiburger Landtagskandidat*innen ├╝ber Klimagerechtigkeit und nachhaltige Politik. Hier k├Ânnt ihr erfahren, wie die Kandidierenden der CDU, der SPD, der Gr├╝nen, der FDP und der Linken zum 1.5 Gradziel stehen und wie wichtig ihnen unsere Zukunft wirklich ist. Mit dabei sind Nadyne Saint-Cast, Manuel Herder, Gabi Rolland, Pascal Blank, Helge Kaltenbach, Fridays for Future, Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg und Scientists for Future.

Freitag, 26. Februar um 19 Uhr

Aufgrund der Corona-Situation nat├╝rlich als Livestream.
Wenn du wissen willst, wie die Freiburger Landtagskandidat*innen zum Klima stehen, dann schau dir unsere Podiumsdiskussion am 26. Februar live via YouTube an:

Podiumsdiskussion #KlimaW├ĄhltGerechtigkeit - YouTube

Das Klima liegt dir am Herzen? Aber du wei├čt nicht, welche Partei sich am meisten daf├╝r einsetzt? Mach dir ein eigenes Bild in unserer Live Podiumsdiskussion mit den Freiburger Kandidierenden.

Unter dem Motto #KlimaW├ĄhltGerechtigkeit haken wir bei den Kandidierenden nach, damit die nachfolgenden Generationen bei den Landtagswahlen nicht in Vergessenheit geraten.



Zum Hintergrund

ÔÇ×KlimaW├ĄhltGerechtigkeitÔÇť, so lautet das Motto der Fridays for Future Bewegung f├╝r die anstehenden Landtagswahlen in Baden-W├╝rttemberg am 14. M├Ąrz.

Bereits im Dezember 2020 haben wir im Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg damit begonnen, den Kandidat*innen der Landtagswahlkreise Freiburg I, Freiburg II und Breisgau f├╝nf Fragen zu ihren Klimazielen zu stellen. Herausgekommen ist eine umfangreiche Sammlung von Antworten, die wir auf unserer Website klimaaktionsbuendnis.de unter dem Stichwort "Klimawahl" bereithalten.

Daran ankn├╝pfend nehmen das Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg und Fridays for Future die Wahlprogramme genau unter die Lupe: Wie viel Klimaschutz und Gerechtigkeit steckt da wirklich drin?

"Wenn wir einfach weiter machen wie bisher, steuern wir wohl wissend auf gef├Ąhrliche Kipppunkte zu .Das in Paris festgeschriebene 1,5┬░C-Ziel muss auch in Baden-W├╝rttemberg endlich als das behandelt werden, was es ist: Eine absolute Obergrenze des global Ertragbaren. 2021 ist das entscheidende Jahr in dem die Politik endlich ├ťberlebensnotwendige Entscheidungen treffen muss um einen Kollaps der ├ľkosysteme und eine drohende Klimakatastrophe aufzuhalten. Die Landtagswahl ist eine Klimagerechtigkeitswahl!" sagt Jule Pehnt, eine der Aktivistin von Fridays for Future in Freiburg.

Clara Sommer, frisch gew├Ąhltes Vorstandsmitglied vom Klimaaktionsb├╝ndnis Freiburg e.V. erg├Ąnzt: "Die jetzt gew├Ąhlten Abgeordneten sind die Letzten, die die entscheidenden Weichen f├╝r das 1,5┬░C-Ziel stellen k├Ânnen und m├╝ssen. Jetzt muss ein klarer Kurswechsel stattfinden ÔÇô von einem "├╝ber die Krise reden" zu einem konsequenten Handeln!"

Wir wollen mit dieser Diskussion herausfinden, welche Kandidierenden Klimagerechtigkeit tats├Ąchlich im Sinn haben und umsetzen wollen. W├Ąhrend der online stattfindenden Diskussion k├Ânnen auch die Teilnehmer*innen direkt Fragen stellen.

"W├Ąhlen ist dieses Jahr wichtiger denn je. Es ist die entscheidende Wahl f├╝r globale Klimagerechtigkeit und unsere Zukunft." sagt Emma Fohler (FfF Freiburg) und weiter "Wir steigen mit Klimagerechtigkeit in diesen Wahlkampf ein. Wir brauchen alle Menschen, ihre Wahlentscheidung basierend auf Klimagerechtigkeit zu machen. Basierend auf unserer Zukunft. Dieses Jahr ist unsere letzte Chance."

#KlimaW├ĄhltGerechtigkeit

#KeineLeerenVersprechungenMehr

#Freiburg #Klima #Klimagerechtigkeit #Politik
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Kreditkarten: F├╝nf sind Trumpf
Kunden k├Ânnen sparen, wenn sie die richtige Kreditkarte w├Ąhlen. Die Stiftung Warentest hat f├╝r ´╗┐28 weit verbreitete Kreditkarten berechnet, was ihr Einsatz im Jahr kostet. F├╝nf Kreditkarten ragen im Test heraus, weil ihr Einsatz nahezu keine Kosten verursacht. Die Ergebnisse f├╝r Kreditkarten mit und ohne Girokonto sind in der M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest ver├Âffentlicht. Die Preise reichen von 0 bis 136 Euro. Mit allen Karten im Test k├Ânnen Kunden auch kontaktlos bezahlen.

Eine Kreditkarte ist praktisch f├╝r Onlinek├Ąufe und sehr von Vorteil, wenn Urlaubsreisen wieder m├Âglich sind. F├╝r den Preisvergleich hat Finanztest zwei Modellkunden ausgew├Ąhlt: Die Standardnutzerin, die ihre Kreditkarte haupts├Ąchlich f├╝r Eink├Ąufe im Internet einsetzt und den Reisenden, der die Karte haupts├Ąchlich im Ausland zum Bezahlen und Geldabheben nutzt. Kreditkartenanbieter berechnen meist eine Jahresgeb├╝hr und Kunden m├╝ssen etwas bezahlen, wenn sie mit der Karte Geld am Automaten abheben oder im Ausland mit fremder W├Ąhrung bezahlen. Einige Banken erheben noch zus├Ątzlich eine Wechselkursgeb├╝hr. F├╝nf Karten im Test liegen vorn, weil sie kostenlos oder sehr preiswert im Einsatz sind.

Bei der Wahl sind Kunden nicht an ihre Hausbank gebunden und k├Ânnen eine g├╝nstige Karte auch bei anderen Anbietern w├Ąhlen.

Der Test findet sich in der ´╗┐M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter´╗┐www.test.de/kreditkarten abrufbar.
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Wohngeb├Ąudeversicherung: Ruin├Âse L├╝cken
 
Wohngeb├Ąudeversicherung: Ruin├Âse L├╝cken
Viele Vertr├Ąge f├╝r Wohngeb├Ąudeversicherungen haben gro├če L├╝cken. Das kann den finanziellen Ruin f├╝r Hausbesitzer bedeuten. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einem ´╗┐Test von 178 Tarifen von 70 Wohngeb├Ąudeversicherern. 79 Tarife sind wegen des eingeschr├Ąnkten Versicherungsschutzes bei grober Fahrl├Ąssigkeit mangelhaft, Eigent├╝mer sollten daher dringend ihre Police checken.

Die Wohngeb├Ąudeversicherung ist unverzichtbar und greift bei Feuer, Leitungswassersch├Ąden, Sturm/Hagel und Naturgefahren wie Starkregen oder ├ťberschwemmung. Dennoch stehen viele Versicherte im Ernstfall mit fast leeren H├Ąnden da. Das gilt, wenn sie schuldhaft den Schaden mitverursacht haben und dabei grob fahrl├Ąssig waren. Das kann schnell passieren: Gem├╝tlich Kerzen angez├╝ndet und auf dem Sofa eingeschlafen? Die Kinder haben in der Schublade ein Feuerzeug gefunden? Wenn dann das Haus brennt, wollen viele Versicherer ihre Entsch├Ądigung zumindest k├╝rzen. Das Problem betrifft vor allem ├Ąltere Vertr├Ąge. Eine Checkliste von Finanztest zeigt, worauf man dabei achten sollte.

68 Tarife waren sehr gut, das sind vor allem Premiumtarife mit erweiterten Leistungen. Doch ein sehr guter Tarif muss nicht teuer sein. Das g├╝nstigste sehr gute Angebot kostet f├╝r einen Neubau in Dresden 191 Euro im Jahr. Der teuerste mangelhafte Tarif kostet 705 Euro.

Der Test Wohngeb├Ąudeversicherungen findet sich in der ´╗┐M├Ąrz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ´╗┐www.test.de/wohngebaeudeversicherung abrufbar.
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369 370 371 372 373 
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