Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Mit Wärmestube und Kältebus
Freiburg stellt sein Winterkonzept fĂĽr die Wohnungsnotfallhilfe vor

Die Lage der Menschen, die in Freiburg wohnungslos sind, ist ganz unterschiedlich. Einige sind ordnungsrechtlich in Wohnheimen oder Wohnungen untergebracht; andere schlafen in der Notunterkunft, bei Bekannten, Verwandten oder Freunden. Manche halten sich zeitweise oder über längere Zeiträume im öffentlichen Raum auf – das heißt: im Freien.

Nun, da der nächste Winter bevorsteht, hat das Amt für Soziales und Senioren (ASS) heute zusammen mit freien Trägern und Spenderinnen und Spendern auf einem Pressetermin das Winterkonzept 2021/22 für die kommunale Wohnungsnotfallhilfe vorgestellt. Dabei betonte Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Die Lebenslage und die Bedürfnisse wohnungsloser Menschen ändern sich ständig. Darauf muss sich die Wohnungsnotfallhilfe immer wieder neu einstellen. Für diesen Winter fühlen wir uns dank der Zusammenarbeit mit bewährten Trägern gut gerüstet.“

Die zuständigen Abteilungen im Amt für Soziales und Senioren haben zusammen mit den freien Trägern ein neues Winterkonzept entwickelt. Es besteht aus zwei Bausteinen: einer Aufwärmmöglichkeit am Nachmittag („Wärmestube“) in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und einem „Kältebus“, den das DRK einsetzt, um all jene zu betreuen, die im öffentlichen Raum nächtigen.

Um Wohnungslosen in diesem Winter frühzeitig zu jeder Tageszeit die Möglichkeit zum Aufwärmen anzubieten, bieten folgende Einrichtungen Angebote in den Monaten November bis März.

Die „Insel“ der Heilsarmee hat eine Kapazität für 34 Personen, unter Corona-Bedingungen für 20 Personen. Im Winter ist sie regulär freitags, samstags und sonntags von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Im kommenden Winter wird sie nun bei Bedarf auch am Montag und Dienstag zwischen 15 und 18 Uhr öffnen. Das Diakonische Werk bietet die Räume in seinem Ferdinand-Weiß-Haus am Mittwoch und Donnerstag zwischen 14 und 17 Uhr an. In der Notübernachtung OASE werden die Zimmer ab 14 Uhr geöffnet, Neuaufnahmen sind ab 19 Uhr möglich. Die Teeküchen in der OASE sind von 6 bis 23 Uhr für den Tagesaufenthalt zugänglich.

Zusätzlich wird von November bis März ein „Kältebus“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eingesetzt, und zwar von 21 bis 24 Uhr an Abenden mit Minus-Temperaturen. Nach Bedarf werden die Zeiten im Laufe des Winters angepasst. Eingesetzt werden eine Person, die den Einsatz koordiniert, und zwei Einsatzkräfte des DRK, davon eine mit Sanitätsausbildung. Das DRK will zudem Lebensmittelspenden akquirieren, die von der Gastronomie gespendet, zubereitet und unkompliziert ausgegeben werden können. Weiterhin gibt das DRK bei Bedarf Schlafsäcke aus.

Um die Ehrenamtlichen der Diakonie und der Heilsarmee optimal zu unterstützen, finanziert die Stadt eine halbe Personalstelle für eine hauptamtliche Sozialarbeiterin oder einen hauptamtlichen Sozialarbeiter. Die Stelle ist bei den freien Trägern angesiedelt.

Der städtische Personalkosten-Zuschuss für die „Wärmestube“ beläuft sich für die Monate November bis März auf rund 13.700 Euro. Hinzu kommen 2.000 Euro für Heißgetränke und Snacks. Das DRK erhält für den Einsatz des Kältebusses einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 5.500 Euro.

Gegenfinanziert wird das Konzept u.a. über die Einwerbung von Drittmitteln. Die Stiftung des erzbischöflichen Stuhls und die Homann-Stiftung steuern je 7.500 Euro, die Stiftungsverwaltung (Armenfonds) 2.000 Euro. Darüber hinaus konnten intern, insbesondere aus dem Spendenbereich des Oberbürgermeisters sowie aus den Mitteln für besondere soziale Zwecke des Ersten Bürgermeisters, weitere Finanzierungsmitteln generiert werden. Beim heutigen Pressetermin dankte EBM von Kirchbach den Spenderinnen und Spendern für ihre große Bereitschaft, bei der Verbesserung der Lage wohnungsloser Menschen in Freiburg mitzuwirken. Im Rahmen einer Evaluation mit den freien Trägern wird dann im Frühjahr 2022 geprüft, ob das Angebot den Zweck erreicht hat und entsprechend fortgeführt werden soll.
 
 

 
Private Krankenversicherung
Kosten sparen durch einen Tarifwechsel

Zum Jahresbeginn steigen oft die Beiträge für private Krankenversicherungen. Um Kosten einzusparen, haben langjährig privat Versicherte die Möglichkeit, in einen anderen günstigeren Tarif desselben Anbieters zu wechseln. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zeigt, worauf es beim Tarifwechsel ankommt.

Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse ist ab dem 55. Lebensjahr in der Regel nicht mehr möglich. Um dennoch steigenden Beiträgen zu entgehen, haben privat Versicherte das Recht, in einen günstigeren Tarif zu wechseln, der die gleichen Leistungsbereiche abdeckt.

Das Recht, in einen anderen Tarif zu wechseln, haben Versicherte jederzeit – unabhängig von einer Beitragserhöhung. Auch mehrmals zu wechseln ist möglich. Um keine Abstriche in Puncto Leistung machen zu müssen, raten die Finanztest-Expertinnen und Experten, nicht einfach dem ersten Vorschlag ihres Versicherers zu folgen. Es lohnt sich, beharrlich nachzufragen, um einen guten Alternativtarif zu erhalten. Oft brauchen Wechselwillige nicht auf Leistungen zu verzichten.

Die Zeitschrift Finanztest liefert eine Anleitung für den Tarifwechsel in acht Schritten. Bis alle nötigen Informationen gesammelt sind, brauchen Versicherte einen langen Atem. Wer sich hier Hilfe holen möchte, kann auch einen professionellen Wechsel-Dienstleister beauftragen.

Der ausführliche Beitrag zum PKV-Tarifwechsel ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zu finden und unter www.test.de/pkv-tarifwechsel online abrufbar.
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Erneut landesweite Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Verordnung
In Freiburg finden erneut Schwerpunktkontrollen in Gastronomiebetrieben zur Einhaltung der Corona-Verordnung statt. Die Kontrollen finden im Rahmen einer Schwerpunktaktion des Sozialministeriums und des Innenministeriums Baden-Württembergs statt. Im ganzen Land überprüfen die Ortspolizeibehörden, ob die Corona-Verordnung etwa in Bars und Restaurants eingehalten wird. In Freiburg ist das Amt für öffentliche Ordnung für die Kontrollaktion zuständig.

Es geht dabei nicht allein darum, mögliche Missstände aufzudecken. Sowohl die Betreiber als auch die Bürgerinnen und Bürger sollen sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung für den Infektionsschutz zu beachten sind. Auch deshalb werden die Kontrollen angekündigt.
 
 

 
Verkauf im Internet: Mit Secondhand Geld verdienen
In Corona-Zeiten haben viele ihr Herz fürs Entrümpeln entdeckt. Der Kleiderschrank kann wieder atmen, aber: Wohin mit all den ausrangierten Klamotten? Sie im Container zu entsorgen ist eine Möglichkeit, sie zu verkaufen eine andere. Finanztest hat sich elf Verkaufsportale angesehen, auf denen das mehr oder weniger gut klappt, und gibt Tipps auch für die Kleiderspende.

Im Grunde kommt es beim Verkaufen von Vintage-Kleidung im Netz auf das Gleiche an wie in großen Onlineshops: Ansprechende Fotos und treffende, detaillierte Beschreibungen sind ein Muss. Das alles variiert je nachdem, ob man kaum getragene Designer-Mode verkaufen will oder säckeweise Klamotten, die nicht mehr passen und die schon Macken haben. Doch wie legt man den Preis fest, wie kommuniziert man verkaufsfördernd, welche Versandmethode ist die beste? Und sind die eigenen Daten geschützt?

Noten hat die Stiftung Warentest nicht vergeben, aber sie beschreibt und kommentiert die elf vorgestellten Portale so, dass alle, die ins Verkaufsgeschäft einsteigen wollen, fündig werden. Zum einen werden Portale präsentiert, bei denen man einzelne Kleidungsstücke selbst verkauft, wie Ebay oder Vinted. Drei weitere Portale, die sich auf den Verkauf hochwertiger Marken und Designerteile spezialisiert haben wie Buddy & Selly, werden ebenfalls vorgestellt und schließlich Portale, die wie Sellply säckeweise oder wie Momox paketeweise Klamotten aufkaufen.

„Wer helfen will, kann natürlich seine Kleider auch spenden“, so Autorin Barbara Bückmann und empfiehlt, „auf die Beschriftung der Container zu achten, um soziale Zwecke zu unterstützen. Denn Container ist nicht Container.“ Die echte Recyclingquote ist durch den unaufhörlichen Nachschub an abgelegter Ware übrigens verschwindend gering.

Der vollständige Artikel findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/secondhand-kleidung.
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Theater Freiburg sucht Kinderstatisten!
LUST AUF THEATER?

Das Theater Freiburg sucht Jungen und Mädchen im Alter von 7-10 Jahren, die Interesse daran haben, in Oper und Schauspiel in der Kinderstatisterie, auch mit kleinen Sprechrollen mitzuwirken.

Interessenten wenden sich bitte an: Holger.Schmidt@theater.freiburg.de
 
 

 
Vom 8. bis 26. November: Schienenersatzverkehr nach GĂĽnterstal
Wegen des Austausches von Oberleitungsmasten, Weichen und Schienen wird der Stadtbahnbetrieb auf der Linie 2 zwischen der Haltestelle „Lorettostraße“ und der Endhaltestelle „Dorfstraße“ in Günterstal vom 8. bis zum 26. November eingestellt.

In dieser Zeit wird die Buslinie 21 von Günterstal kommend bis zur Lorettostraße verlängert, wobei die Endhaltestelle des Ersatzverkehrs in der Urachstraße – kurz vor deren Einmündung in die Günterstalstraße – zu finden sein wird.

An der Ersatzhaltestelle „Lorettostraße“ fährt im Anschluss an jede Stadtbahn ein Bus in Richtung Günterstal. Fahrgästen die Richtung Talstation oder Horben wollen rät die VAG vor dem Zustieg in den Bus auf das an diesem angeschriebene Fahrtziel zu achten:
Bis „Günterstal-Kyburg“ fahren die Zusatzbusse, die den Takt der Linie 21 verkürzen.

Busse bis „Talstation“ enden an der Ersatzhaltestelle „Friedrichshof“

Und „Horben“ steht an jenen Bussen angeschrieben, die bis dort fahren.

Die Schulbusse fahren teilweise ein paar Minuten frĂĽher als gewohnt, sind in den Ersatzverkehr integriert und machen einen Schlenker ĂĽber die Lorettoschule.

Bei den Bauarbeiten werden drei Weichen und rund 60 Meter Gleis ausgetauscht. Außerdem werden in Günterstal neun Betonmasten durch runde – etwas schlankere – Stahlmasten ersetzt, die auch neue Fundamente erhalten.
 
 

 
B-31-Tunnel wegen Arbeiten in zwei Nächten gesperrt
An den Tunnelanlagen der B31-Ost stehen Kontroll-, Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten an. Dafür wird der Tunnel in zwei Nächten, jeweils für eine Fahrtrichtung, voll gesperrt.

Die Arbeiten beginnen in der Nacht von Dienstag, 9. November, auf Mittwoch 10. November, hier ist die Röhre in Richtung stadteinwärts von etwa 20 Uhr bis 6.30 Uhr gesperrt. In der Nacht von Mittwoch, 10. November auf Donnerstag, 11. November wird dann in Richtung stadtauswärts gearbeitet. Hier ist die Tunnelröhre von circa 20.30 Uhr bis 7 Uhr voll gesperrt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderung.
 
 

„It’s a man’s world“ – Männlichkeit
 
„It’s a man’s world“ – Männlichkeit
iz3w – Zeitschrift zwischen Süd und Nord (November/Dezember 2021)

Sich mit Männlichkeit auseinanderzusetzen führt unweigerlich zu Diskussionen, häufig unschöne. Wieso ist das so? Geschlechterverhältnisse sind wirkmächtig und betreffen alle. Ihr Geschlecht tragen alle mit sich herum, ganz gleich, wie man sich dazu verhält. Der Mann und seine Männlichkeit stehen im Patriarchat auf der profitierenden Seite – was nicht heißt, dass Männer nicht auch darunter leiden.

Uns interessiert der kritische Blick auf und hinter die herrschenden Verhältnisse. Welche Rolle spielt Männlichkeit dabei? Wenn das Patriarchat global (geworden) ist, gilt das dann auch für Männlichkeit? Oder ist diese, wie so vieles, ein westliches Konzept? Wie sieht es mit Männlichkeitsvorstellungen im Globalen Süden aus? Geht Männlichkeit im Singular? Müssen wir nicht von Männlichkeiten sprechen?

Im Themenschwerpunkt fragen wir uns, ob Männlichkeit ein universelles Konzept ist. Dafür schauen wir unter anderem in den koreanischen Film, hören einen LGBTQI+ Podcaster aus Marokko und beschäftigen uns mit Männlichkeit und Sport in Südafrika.
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