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Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Ratenkredite: Kriterien fĂŒr die Kreditvergabe oft nicht nachvollziehbar
Ein Ratenkredit ist kein SelbstlĂ€ufer. Es kommt vor, dass Banken KreditantrĂ€ge ohne ErklĂ€rung ablehnen, obwohl Kundin oder Kunde glaubt, sich den Kredit leisten zu können. Oder sie verlangen einen viel höheren Zins als in der Werbung. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest ï»żbei 21 Banken und Sparkassen nachgefragt, welche Kriterien fĂŒr die Kreditvergabe wichtig sind, welche Rolle die Schufa dabei spielt, und informiert ĂŒber die Konditionen der Ratenkredite.

Wer einen Kredit aufnehmen will, muss volljĂ€hrig sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Wird der Kredit nicht ĂŒber die Hausbank beantragt, mĂŒssen meistens eine Gehaltsabrechnung der vergangenen drei Monate, aktuelle KontoauszĂŒge fĂŒr die Ermittlung der Einnahmen und Ausgaben vorliegen. FĂŒr die Ausgaben setzen einige Banken hĂ€ufig nicht die tatsĂ€chlichen Werte an, sondern Erfahrungswerte, denn sie fragen die Ausgaben der Kunden nicht einzeln ab. Wenn der Kreditantrag abgelehnt wird, sollten Kunden das GesprĂ€ch mit der Bank suchen und persönlich Einnahmen und Ausgaben erlĂ€utern.

Finanztest warnt vor „Schufa-freien“ Krediten. Anbieter dieser Kredite wissen, dass in der Regel nur Kunden kommen, die anderswo erfolglos einen Kredit beantragt haben. Ein solcher Vertrag hat oft deutlich höhere Zinsen, denn diese Banken haben – bedingt durch ihre Klientel – ein grĂ¶ĂŸeres Ausfallrisiko. Das kompensieren Sie durch höhere Zinsen.

Mehr zum Thema Ratenkredite findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter ï»żwww.test.de/ratenkredite.
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Selbstjustiz statt Dialog
Unbekannte errichten gefÀhrliche Hindernisse auf Mountainbikestrecken

Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbikeverein verurteilen dieses Vorgehen und mahnen RĂŒcksichtnahme und Toleranz an

Unbekannte haben vor einer Woche auf verschiedenen Wegen im Stadtwald mit Ästen und Kronenteilen Barrieren gebaut. Unter anderem geschah dies auch an schwer einsehbaren Stellen auf schmalen Wegen, die fĂŒr das Radfahren freigegeben, als solche ausgeschildert sind und gemeinsam genutzt werden dĂŒrfen. Betroffen war selbst eine Downhill-Strecke, die Mountainbikes vorbehalten ist. Das stĂ€dtische Forstamt, der Schwarzwaldverein und der Mountainbike-Verein Freiburg verurteilen dieses Vorgehen scharf. Wer statt konstruktiver Kritik den Weg der Selbstjustiz einschlĂ€gt, handelt kriminell und gefĂ€hrdet Leib und Leben Dritter.

Wer den Wald besucht, muss immer mit waldtypischen Gefahren wie abgebrochenen Ästen oder Kronenteilen rechnen. Also muss man die Aufmerksamkeit beim Wandern oder die Geschwindigkeit beim Radfahren anpassen, um natĂŒrlichen Gefahren ausweichen zu können. Mutwillig auf Wanderwegen Hindernisse zu errichten, die eine gravierende Gefahr darstellen und UnfĂ€lle provozieren, ist aber in keiner Weise hinnehmbar. Im Einzelfall kann es strafrechtliche Konsequenzen haben.

Die bereits am Wochenende vor Christi Himmelfahrt entdeckten Barrieren wurden glĂŒcklicherweise nach ihrer Entdeckung weitgehend beseitigt, bevor Schlimmeres passieren konnte. In einem Fall am Hirzberg wurde auch ein Brett mit NĂ€geln verwendet. Einen der FĂ€lle hat der Entdecker bereits zur Anzeige gebracht.

In den vergangenen Monaten ist, auch pandemiebedingt, die Zahl der Waldbesucherinnen und -besucher stark gestiegen. Dadurch kommt es leider immer wieder zu Konflikten. Insbesondere der ungewöhnlich starke Trend zum Radfahren im Wald trifft auf Menschen, die wandernd oder spazierend Erholung in ungestörter Natur suchen. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, sind aber RĂŒcksichtnahme und Toleranz gefragt. Das Forstamt, der Schwarzwaldverein und der Mountainbike-Verein appellieren stets gemeinsam, einander mit Respekt zu begegnen und die geltenden Regeln einzuhalten. Dabei sollten Radfahrende auf Wegen, die fĂŒr die gemeinsame Nutzung freigegeben sind (breite Forstwege, schmale Wege mit entsprechender Beschilderung), bei Begegnungen besonders umsichtig fahren. Auch im Wald gilt nicht das Recht des StĂ€rkeren.

Nochmals bitten Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbike-Verein nun alle Wanderer und SpaziergĂ€nger, die beschilderten Downhill-Strecken nicht zu betreten, und alle Radfahrenden, Wege zu meiden, die schmaler als 2 Meter und nicht fĂŒr die gemeinsame Nutzung freigegeben sind. Das Forstamt hat fĂŒr alle Personen, die den Wald besuchen, viele attraktive Angebote geschaffen, die klar ausgeschildert sind. Nur durch ihre rĂŒcksichtsvolle Nutzung kann ein Miteinander im Wald auch in dieser schwierigen Zeit gelingen.
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Das neue Rathaus im StĂŒhlinger ist europaweit grĂ¶ĂŸtes NullenergiegebĂ€ude
Messungen von Fraunhofer ISE belegen nun: Das ehrgeizige Konzept funktioniert

Freiburgs Rathaus im StĂŒhlinger, das am 21. November 2017 mit höchsten energetischen Zielen den Betrieb aufnahm, hĂ€lt, was es verspricht. Es wurde als Netto-NullenergiegebĂ€ude geplant und gebaut. Nun belegen Messungen des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme ISE: Das enorm ehrgeizige Konzept funktioniert tatsĂ€chlich.

Nach seiner Fertigstellung vor vier Jahren hat ein Fraunhofer-Team das GebĂ€ude in den ersten Betriebsjahren detailliert vermessen und analysiert. Inzwischen liegt dessen Fazit vor – und es ist rundum positiv: Die Zielwerte aus der Planung und die tatsĂ€chlichen Verbrauchsdaten im RIS stimmen weitgehend ĂŒberein. GebĂ€ude und Anlagentechnik sind hocheffizient, der Energieverbrauch zur GebĂ€udekonditionierung (Heizung, LĂŒftung, Beleuchtung, TrinkwassererwĂ€rmung, was dem PrimĂ€renergiebedarf entspricht) wird vollstĂ€ndig durch lokale Nutzung erneuerbarer Energien gedeckt.

Das Ziel „NullenergiegebĂ€ude“ ist damit erreicht. Ein NullenergiegebĂ€ude ist ein GebĂ€ude, das primĂ€renergetisch bilanziert im Verlauf eines Jahres so viel Energie selbst generiert wie es benötigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat Freiburg mit seinem neuen Verwaltungszentrum damit das europaweit grĂ¶ĂŸte VerwaltungsgebĂ€ude (22.000 Quadratmeter NutzflĂ€che) als NullenergiegebĂ€ude umgesetzt.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag freut sich ĂŒber die nun vorliegende BestĂ€tigung: „Wir haben mit unserem Rathaus im StĂŒhlinger tatsĂ€chlich erreicht, woran sich in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung zuvor niemand gewagt hat. Wir haben ein zukunftsorientiertes Energiekonzept mit innovativer, aber schlanker GebĂ€udetechnik realisiert, bei hohen Anforderungen an den Komfort fĂŒr die BĂŒrgerschaft wie fĂŒr unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und sehr ansehnlich ist das Bauwerk obendrein.“

Das RIS ist der erste von drei geplanten Bauabschnitten fĂŒr ein Projekt, bei dem die Stadt Freiburg verschiedene Dienststellen, die zuvor in 16 Standorten ĂŒber die Stadt verteilt waren bzw. noch sind, im Rahmen einer Verwaltungskonzentration an einem Standort bĂŒndeln will. Im Sommer 2017 zogen 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das GebĂ€ude ein, im November folgten die Öffnung des BĂŒrgerservicezentrums und damit der Publikumsverkehr.

Als Bemessungsgrundlage fĂŒr die PrimĂ€renergiebilanz dient laut Fraunhofer ISE die Energieeinsparverordnung (EnEV), die zum Zeitpunkt der GebĂ€udeerrichtung gĂŒltig war. Sie definiert den zu berechnenden Energiebedarf fĂŒr Heizung, LĂŒftung, Beleuchtung, KĂŒhlung und TrinkwassererwĂ€rmung. NutzungsabhĂ€ngiger Bedarf, etwa fĂŒr ArbeitsgerĂ€te, EDV oder die Kantine, wird beim Bilanzieren nicht berĂŒcksichtigt.

Will man bei großen GebĂ€uden eine ausgeglichene PrimĂ€renergiebilanz durch Energiegewinnung am GebĂ€ude erreichen, stehen Bauherrin und Ingenieure vor einer großen Herausforderung: Je mehr Geschosse es gibt, desto stĂ€rker wĂ€chst die NutzflĂ€che im GebĂ€ude und damit der Energiebedarf. Die GesamtflĂ€che auf Dach und Fassaden, die zur Energiegewinnung zur VerfĂŒgung steht, nimmt dagegen nur moderat zu. Das Rathaus im StĂŒhlinger begegnet dieser Fragestellung, indem es nahezu die gesamte GebĂ€udehĂŒlle zur Energiegewinnung nutzt. In die Fassade integrierte Photovoltaik dient der aktiven Energiegewinnung, ergĂ€nzt durch photovoltaisch-thermische Kombi-Kollektoren und einen Gas-Kessel.

Die WĂ€rmeversorgung basiert auf einem Niedertemperatur-Konzept. Dabei kommen grundwasser-gekoppelte WĂ€rmepumpen zum Einsatz. Heizung und KĂŒhlung erfolgen ĂŒber FlĂ€chensysteme, d.h. Betonkernaktivierung in Kombination mit Deckensegeln. Die KĂŒhlung wird nahezu vollstĂ€ndig mit Umweltenergie ĂŒber einen Grundwasserbrunnen realisiert. Die Deckung von Hochtemperatur-WĂ€rme zur TrinkwassererwĂ€rmung – fĂŒr Kantine und sanitĂ€re Anlagen – erfolgt ĂŒber einen solarthermisch unterstĂŒtzten Gaskessel.

Das Fraunhofer ISE hat das GebĂ€ude mit einem Forschungsprojekt jahrelang intensiv begleitet, von der Planungsphase ĂŒber die Umsetzung bis hin zu den ersten Betriebsjahren. Das minutiöse Monitoring ergibt nun ein positives Ergebnis: die meisten ermittelten Kennzahlen stimmen mit den Zielwerten der Planung ĂŒberein. Das ist bei neuen GebĂ€uden mit komplexer Anlagentechnik beileibe keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Doch das Fraunhofer-Team fand auch zwei Haare in der Suppe: So sind bei der HeizwĂ€rme die Verbrauchswerte zwar niedrig, bieten aber noch mehr Optimierungspotenzial. Auch die BeitrĂ€ge aus der solarthermischen Anlage liegen noch unter den Erwartungen. In den ersten Betriebsjahren 2018 und 2019 hat das RIS innerhalb der anhand der EnEV definierten Bilanzgrenze knapp 5 Prozent mehr PrimĂ€renergie verbraucht als lokal erzeugt. Aus diesen Erfahrungen lassen sich SchlĂŒsse zur weiteren Optimierung des RIS ziehen.

Peter Engelmann, Gruppenleiter GebĂ€udesystemtechnik am Fraunhofer ISE, betont: „Dennoch ist das Ergebnis als großer Erfolg zu werten, denn das Rathaus im StĂŒhlinger stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass ein GebĂ€ude dieser GrĂ¶ĂŸenordnung die Anforderungen an KlimaneutralitĂ€t erfĂŒllen kann.“

Das Forschungsprojekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE ist mit mehr als 1200 Mitarbeitenden das grĂ¶ĂŸte europĂ€ische Solarforschungsinstitut. Im Rahmen der Forschungsschwerpunkte Energieeffizienz, Energiegewinnung, Energieverteilung und Energiespeicherung schafft es technische Voraussetzungen fĂŒr eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung. Hierzu entwickelt das Institut Materialien, Komponenten, Systeme und Verfahren in insgesamt fĂŒnf GeschĂ€ftsfeldern. Eine Besonderheit des Fraunhofer ISE ist seine hervorragende technische Infrastruktur, die sich derzeit in acht Laborzentren und vier produktionsnahe Technologie-Evaluationszentren gliedert. DarĂŒber hinaus verfĂŒgt das Institut ĂŒber mehrere akkreditierte Testzentren. Das Institut ist Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, der grĂ¶ĂŸten Organisation fĂŒr anwendungsorientierte Forschung in Europa. www.ise.fraunhofer.de
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Stadt unterstĂŒtzt Gastronomie und Einzelhandel in der Corona-Krise
Keine GebĂŒhren fĂŒr Nutzung öffentlicher FlĂ€chen

Erweiterte AußenflĂ€chen fĂŒr die Gastronomie sind auch 2021 wieder möglich - auch auf ParkplĂ€tzen

Sperrzeiten fĂŒr AußenflĂ€chen werden vereinheitlicht, unter der Woche ist um 23 Uhr Schluss, Freitagabend, Samstagabend und vor Feiertagen um 24 Uhr

Gastronomie auf ParkplatzflĂ€chen auch 2022 – PrĂŒfung, ob das auch darĂŒber hinaus möglich ist

Die Corona-Pandemie trifft die Gastronomie und den Einzelhandel hart, die Auswirkungen sind teilweise existenzgefĂ€hrdend, zahlreiche ArbeitsplĂ€tze sind gefĂ€hrdet. Die Stadtverwaltung wird deshalb auch diese Branchen weiterhin unterstĂŒtzen. So sollen etwa fĂŒr die Gastronomie auch 2021 grĂ¶ĂŸere AußenflĂ€chen möglich gemacht werden, die auf Wegen, PlĂ€tzen und öffentlichen ParkplĂ€tzen genehmigt werden. FĂŒr die Gastronomie und den Einzelhandel sollen in diesem Jahr zudem keine SondernutzungsgebĂŒhren fĂŒr die Nutzung öffentlicher FlĂ€chen erhoben werden. Diese Regeln sollen fĂŒr das ganze Jahr gelten.

„Die AttraktivitĂ€t unserer Stadt lebt auch von der Vielfalt der Gastronomie und des Einzelhandels. Die GebĂŒhren zu erlassen und die Möglichkeit, die AußenflĂ€chen zu vergrĂ¶ĂŸern, hilft den Menschen, die in den Branchen arbeiten. So können wir als Stadt in dieser Krise weiter unbĂŒrokratisch unterstĂŒtzen und zu einer lebendigen Innenstadt beitragen“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

2020 hatte die Stadt Freiburg bereits Ă€hnliche Sonderregeln ins Leben gerufen. Das hat maßgeblich zur UnterstĂŒtzung der GeschĂ€fte, Kneipen und Restaurants beigetragen. Betriebe des Einzelhandels nutzen öffentliche FlĂ€che etwa fĂŒr die Auslage ihrer Waren und von WerbetrĂ€gern neben ihren GeschĂ€ften. Gastronomische Betriebe konnten durch neue FlĂ€chen mehr GĂ€ste bewirten, als das sonst unter den gĂŒltigen Corona-Regeln möglich gewesen wĂ€re. Durch den Erlass von GebĂŒhren der Gastronomie und den Mindereinnahmen bei den ParkplĂ€tzen verzichtet die Stadt im Jahr 2021 auf knapp 325.000 Euro. Im Bereich Einzelhandel nimmt die Stadt rund 60.000 Euro weniger GebĂŒhren fĂŒr Warenlager und WerbetrĂ€ger auf öffentlichen FlĂ€chen ein. Im Jahr 2022 sollen die GebĂŒhren wieder regulĂ€r erhoben werden.

ZukĂŒnftig gelten dieselben Sperrzeiten fĂŒr alle gastronomischen FreisitzflĂ€chen. Unter der Woche ist um 23 Uhr Schluss, Freitagabend, Samstagabend und vor Feiertagen um 24 Uhr. Bislang galt die Sperrzeit von 22 Uhr fĂŒr die erweiterten AußenflĂ€chen und die FlĂ€chen auf ParkplĂ€tzen. Auf den anderen FlĂ€chen galten hingegen die oben genannten Zeiten. Jetzt wird das einheitlich geregelt.

Gastronomie auf ParkplatzflÀchen
Außerdem soll geprĂŒft werden, ob das Konzept „Gastronomie auf ParkplĂ€tzen“ auch nach der Corona-Krise in Freiburg eine Zukunft hat. Auch 2022 soll das möglich gemacht werden. Dann soll eine Evaluation stattfinden, die die Erfahrungen von 2020 bis 2022 unter die Lupe nimmt.

Bei der Auswertung sollen deshalb die Erfahrungen mit den FreisitzflĂ€chen auf ParkplĂ€tzen fĂŒr die Jahre 2020 bis einschließlich 2022 ausgewertet und geprĂŒft werden. Dabei sollen unter anderem die rĂ€umlichen, stĂ€dtebaulichen und verkehrlichen Aspekte geprĂŒft werden. Genauso geht es aber um die Interessen der Anwohnenden sowie der dort ansĂ€ssigen Betriebe. Es soll anschließend betrachtet werden, wo ParkplĂ€tze dauerhaft fĂŒr Gastro-AußenflĂ€chen infrage kommen und wo weiterhin nur eine temporĂ€re Nutzung (maximal fĂŒr sechs Monate) möglich wĂ€re.

„Wir werden die Situation genau analysieren. Dort, wo es sinnvoll ist, wollen wir auch in Zukunft gastronomische Nutzung ermöglichen“, so BaubĂŒrgermeister Martin Haag.
 
 

 
Negativzinsen: Wie sich Strafzinsen umgehen lassen
Immer mehr Banken und Sparkassen verlangen schon fĂŒr kleine Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten ï»żNegativzinsen. Doch Sparwillige können Strafzinsen vermeiden und sogar noch etwas Zins bekommen. Das zeigen die Bestenlisten von Finanztest.

Die Degussa Bank berechnet vom 1. Juli an zum Beispiel schon fĂŒr Kontoguthaben ab 5.000 Euro ein so genanntes Verwahrentgelt von 0,5 Prozent jĂ€hrlich. Die Commerzbank hat angekĂŒndigt, dass sie ab 1. August fĂŒr BetrĂ€ge ĂŒber 50.000 Euro Negativzinsen von Neukunden verlangen will.

Dass es auch noch anders geht, zeigen die Bestenlisten von Finanztest. Bei Tagesgeld ist noch eine Verzinsung von bis zu 0,2 Prozent drin. Wer nicht tĂ€glich ĂŒber sein Geld verfĂŒgen muss, kann eine Festzinsanlage wĂ€hlen: FĂŒr ein einjĂ€hriges Festgeld gibt es bis zu 0,55 Prozent, bei zwei Jahren Laufzeit sind es bis zu 0,65 Prozent jĂ€hrlich.

Bei sehr hohen AnlagebetrĂ€gen wird das Angebot dĂŒnner. Hier sollten Interessierte auch auf die Höhe der Einlagensicherung achten, rĂ€t Finanztest. Unter ï»żwww.test.de/festgeld können sie im Rechner „Einlagensicherung“ prĂŒfen, bis zu welchem Betrag die eigene Bank Spargeld im Pleitefall schĂŒtzt. Übersteigt der Anlagebetrag die Sicherungsgrenze, sollten sie das Geld auf mehrere Banken verteilen.

Der Zinstest findet sich online und in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest, die Konditionen der Banken laufend aktualisiert unter ï»żwww.test.de/zinsen.
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SC Freiburg erneuert UnterstĂŒtzung fĂŒr lokales  Kulturprojekt #inFreiburgzuhause
ScheckĂŒbergabe #inFreiburgzuhause (c) Achim Keller SC Freiburg
 
SC Freiburg erneuert UnterstĂŒtzung fĂŒr lokales Kulturprojekt #inFreiburgzuhause
In diesem Jahr unterstĂŒtzt der SC Freiburg, der zu den ersten Sponsoren der Online-Kulturplattform #inFreiburgzuhause zĂ€hlt, das Projekt erneut mit einer Beteiligung in Höhe von 10.000 Euro. Durch UnterstĂŒtzungen wie diese wird den von den Folgen der Coronapandemie gebeutelten Freiburger Kultureinrichtungen ermöglicht, ihre Veranstaltungen und Konzerte direkt aus den SpielstĂ€tten in die Wohnzimmer zu ĂŒbertragen.

ZusĂ€tzlich zu den BeitrĂ€gen der UnterstĂŒtzer, zu denen neben dem SC Freiburg auch die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau, die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, die Falk Pharma GmbH und der Rotary Club Freiburg gehören, stellt die Bereitschaft des Publikums eine weitere wichtige SĂ€ule dar. Anstelle eines Eintrittsgeldes können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Leistung der KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler durch freiwillige BeitrĂ€ge honorieren und so ihren Anteil zum Erhalt der lokalen Kultur leisten. Auch hier hat #inFreiburgzuhause einen Erfolg zu verzeichnen: Von Beginn des Projektes im Mai 2020 bis Ende April 2021 haben sich kulturbegeisterte Freiburgerinnen und Freiburger mit BeitrĂ€gen in Höhe von insgesamt rund 100.000 Euro beteiligt.

Die GrĂŒndung von #inFreiburgzuhause geht auf die Initiative der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau zurĂŒck. Gemeinsam mit der FWTM hat diese wĂ€hrend des ersten Lockdowns eine Online-Kulturplattform erstellt, die in den letzten 11 Monaten ĂŒber 90 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz, Literatur und Talk ĂŒbertragen hat.

Bis Mitte Juli 2021 ist bereits eine Vielzahl an Veranstaltungen ĂŒber #inFreiburgzuhause geplant, die auch in Zeiten geschlossener SpielstĂ€tten Kulturgenuss versprechen. Alle Termine sowie Informationen zur Plattform sind unter www.infreiburgzuhause.de zu finden.
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Aktuelle Corona-Verordnung
Medizinische Maskenpflicht gilt weiterhin in der FußgĂ€ngerzone Freiburg

Durch die neue Corona-Verordnung, die ab Samstag, 15. Mai, gilt, werden mehr Menschen in der Innenstadt erwartet

OB Horn: Wir freuen uns sehr ĂŒber den ersten Öffnungsschritt und damit eine Wiederbelebung in den Bereichen des Einzelhandels, der Gastronomie und der Kultur

Weiterhin gilt eine Maskenpflicht mit medizinischen Mund-Nasen-Schutz in der Freiburger FußgĂ€ngerzone. Die aktuelle Corona-Verordnung verlangt ĂŒberall dort, wo ein Mund-Nasen-Schutz (MNB) getragen werden muss, einen medizinischen MNB oder einen Atemschutz mit FFP2- oder vergleichbarem Standard (§ 3 Abs. 1). Wie bisher hat das Gesundheitsamt ergĂ€nzend per AllgemeinverfĂŒgung festgelegt, dass in der FußgĂ€ngerzone durchweg eine medizinische Maske getragen werden muss.

Die Stadtverwaltung appelliert deshalb eindringlich, den Vorgaben zufolgen und durchweg eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung in der FußgĂ€ngerzone zu tragen, zum eigenen Schutz und dem Schutz der anderen. VerstĂ¶ĂŸe gegen diese Vorgaben werden durch den stĂ€dtischen Vollzugsdienst und die Landespolizei konsequent geahndet.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Ich bedanke mich bei allen Freiburgerinnen und Freiburger, die sich seit Monaten an die Regelungen der Verordnungen halten. Weil sich die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger so diszipliniert verhalten, ist die 7-Tages-Inzidenz in Freiburg seit vielen Tagen erfreulicherweise kontinuierlich unter 100. Wir freuen uns sehr ĂŒber den ersten Öffnungsschritt und damit eine Wiederbelebung in den Bereichen des Einzelhandels, der Gastronomie und der Kultur. Nur wenn die Inzidenz weiter sinkt, sind weitere Öffnungsschritte möglich.“Zur Orientierung hinsichtlich der aktuellen Corona-VO bietet die Stadt Freiburg im Corona-Portal unter www.freiburg.de/coronavirus ("Was gilt aktuell") jeweils entsprechende Informationen an.
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Freiburg: Aufatmen in Haslach
Toiletten in Josef-Brandel-Anlage sind wieder betriebsbereit

Die Toiletten in der Josef-Brandel-Anlage im Stadtteil Haslach, zwischen Uffhauser und Feldbergstraße, sind wieder betriebsbereit und stehen der notleidenden Bevölkerung ab morgen von 9 bis 20 Uhr zur VerfĂŒgung.

Vor ĂŒber zehn Jahren hatte die Stadt die stark sanierungsbedĂŒrftigenToiletten außer Betrieb genommen. Sie waren nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen und wurden durch eine Sickergrube entwĂ€ssert, was heute nicht mehr zulĂ€ssig ist. Nun hat das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF) einen Förderantrag ĂŒber das Bund-LĂ€nder-Programm „Soziale Stadt“ gestellt. FörderfĂ€hig sind demnach rund 60 Prozent der Gesamtkosten von 190.000 Euro.

Unterdessen hat das GMF die Toiletten an das Kanalisationsnetz angeschlossen, im Inneren komplett saniert und die Fassade neu gestaltet. Um die Toiletten herum wird noch mit Hochdruck gearbeitet. Das Garten- und Tiefbauamt gestaltet die GrĂŒnflĂ€chen der Josef-Brandel-Anlage komplett um; diese Arbeiten sind voraussichtlich im Sommer abgeschlossen, der Weg zur Toilette ist aber schon ab heute Abend (14.5.21) begehbar.
 
 



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