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Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

Bioökonomie findet Stadt
Bauzaunausstellung in neun deutschen StÀdten © proWissen
 
Bioökonomie findet Stadt
Karlsruhe ab Mai Teil von bundesweiter Open-Air-Ausstellung

In Zeiten, in denen Museen geschlossen sind, geht die Wissenschaft auf die Straße. Dazu prĂ€sentiert der Verein "proWissen Potsdam" gemeinsam mit dem Verein "science2public – Gesellschaft fĂŒr Wissenschaftskommunikation" in Halle (Saale) ab Mai bundesweit die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung an BauzĂ€unen in neun deutschen StĂ€dten. Die Aktion lĂ€uft unter dem Titel "Bioökonomie findet Stadt".

In Karlsruhe können sich Vorbeigehende dann unter anderem ĂŒber das Projekt "reFuels – Kraftstoffe neu denken" informieren. Hierbei geht es um regenerative biogene oder strombasierte Kraftstoffe, welche dazu beitragen, eine CO₂-neutrale MobilitĂ€t zu erzielen. Vorgestellt wird das Projekt vom Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT) in Zusammenarbeit mit dem WissenschaftsbĂŒro der Stadt Karlsruhe.

Auch in den StĂ€dten Bochum, Bielefeld, Bremen, Halle (Saale), Oldenburg, Potsdam, Regensburg und Siegen können sich Interessierte ĂŒber spannende urbane Projekte informieren. Alle StĂ€dte sind Mitglieder im Strategiekreis "Wissenschaft in der Stadt!" (WISTA). Neben den Bauzaunausstellungen wird es in allen neun teilnehmenden StĂ€dten Veranstaltungen rund um das Thema "Bioökonomie findet Stadt" geben. Diese werden gestreamt, aufgezeichnet und sind spĂ€ter als audiovisuelle BeitrĂ€ge im Internet auf www.wissenschaft-in-der-stadt.de verfĂŒgbar.

Nachhaltig geht es bei diesem Projekt nicht nur inhaltlich zu: Die Bauzaunbanner bestehen zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen und werden nach Ende der Ausstellung im Rahmen von Kunst-Projekten wiederverwertet.

Hintergrund:
Wie können wir nachhaltiger leben, Ressourcen schonen und gleichzeitig unseren hohen Lebensstandard erhalten? Das Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie hĂ€lt Antworten auf diese Frage bereit. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind dazu eingeladen, im Dialog mit Wissenschaft und Forschung den Wandel hin zu nachhaltigen, biobasierten Produktions- und Konsumweisen zu diskutieren. In vielfĂ€ltigen Formaten wird das Konzept der Bioökonomie mit all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Weitere Informationen unter wissenschaftsjahr.de und wis-potsdam.de.
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Neue Landingpage fĂŒr den Freiburger Einzelhandel der Innenstadt
Neues Angebot fĂŒr den Freiburger Innenstadteinzelhandel sowie Freiburgerinnen und Freiburger:
Landingpage www.shopping.freiburg.de

Um die GeschĂ€fte der Freiburger Innenstadt wĂ€hrend des Lockdowns und der damit verbundenen unklaren Öffnungsperspektive zu unterstĂŒtzen, hat die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) eine neue Landingpage erstellt, die seit dem Wochenende online ist. Vertreterinnen und Vertreter des lokalen Einzelhandels hatten Anfang MĂ€rz den Wunsch an die FWTM herangetragen, eine entsprechende Homepage zu erstellen, die dem Innenstadteinzelhandel die Möglichkeit bietet, seine Click & Meet-, Click & Collect- und Pick & Eat-Angebote online ĂŒbersichtlich aufzufĂŒhren. In wenigen Wochen ist so die Seite www.shopping.freiburg.de entstanden. Die Intention, eine solche Landingpage fĂŒr den Innenstadteinzelhandel zur VerfĂŒgung zu stellen, wird auch in einem aktuellen Antrag, der von fĂŒnf gemeinderĂ€tlichen Fraktionen nach §34 Gemeindeordnung zur Belebung von Kultur, Handel und Tourismus gestellt wurde, aufgegriffen.

Um die Seite mit den entsprechenden Inhalten fĂŒllen zu können, hatte die FWTM ca. 300 in der Innenstadt ansĂ€ssige EinzelhĂ€ndlerinnen und -hĂ€ndler kontaktiert und um Übersendung ihrer individuellen Angebote und Kontaktinformationen fĂŒr eine PrĂ€senz auf der Landingpage gebeten. Bisher haben sich 60 GeschĂ€fte zurĂŒckgemeldet und das kostenfreie Angebot in Anspruch genommen. Auf www.shopping.freiburg.de können sich die Frei burgerinnen und Freiburger in den Kategorien „Einkaufen“ und „Kulinarik“ ganz einfach ĂŒber die Einkaufsmöglichkeiten und Abholangebote der teilnehmenden HĂ€ndlerinnen und HĂ€ndler informieren und gelangen ĂŒber entsprechende Verlinkungen direkt auf die Webseiten der GeschĂ€fte.

Die FWTM hatte bereits im April vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Fachamt fĂŒr Digitales und IT der Stadt Freiburg die Landingpage www.wirfuerfreiburg.de initiiert, um wĂ€hrend der Coronapandemie zahlreiche Angebote der Freiburger Wirtschaft zu bĂŒndeln. So wurden dort ĂŒbersichtlich Serviceleistungen aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst und Verlinkungen zu bestehenden lokalen Plattformen, wie zum Beispiel fĂŒr ehrenamtliche Hilfen oder digitale Angebote fĂŒr Bildung und Kultur, hinterlegt, die anschließend die Möglichkeit hatten, sich langfristig im Stadtnetzwerk www.freiburghaeltzusammen.de zu prĂ€sentieren. Die Angebote des Innenstadteinzelhandels sind nun zentral auf www.shopping.freiburg.de zu finden.

„Mit www.shopping.freiburg.de bieten wir den HĂ€ndlerinnen und HĂ€ndlern der Innenstadt die Möglichkeit, ihr GeschĂ€ft auf einer zentralen Plattform zu prĂ€sentieren, die den Kontakt zwischen Verbraucher und Handel herstellt. Insbesondere in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten soll dies eine wichtige UnterstĂŒtzung bieten. DarĂŒber hinaus wird die Seite im Hinblick auf den stetig wachsenden Online-Handel auch langfristig zur VerfĂŒgung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme.

Die Landingpage wird regelmĂ€ĂŸig aktualisiert. Wer ein GeschĂ€ft in der Innenstadt betreibt und das Angebot bisher noch nicht in Anspruch genommen hat, sein GeschĂ€ft aber noch auf www.shopping.freiburg.de prĂ€sentieren möchte, kann mit der FWTM in Kontakt treten und eine E-Mail an team@fwtm.de senden.
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Neuer FußgĂ€ngerĂŒberweg ĂŒber die Schwarzwaldstraße
Barrierefrei und sicher zur Dreisam

Sandfangweg wird fĂŒr fĂŒnf Wochen zur Sackgasse. Lastwagen werden ĂŒber die Hansjakobstraße umgeleitet

An der Schwarzwaldstraße, auf Höhe des Sandfangwegs, wird ein neuer FußgĂ€ngerĂŒberweg gebaut. „Viele Freiburgerinnen und Freiburger kommen genau hier ĂŒber die Schwarzwaldstraße, wenn Sie zur Dreisam oder den SportstĂ€tten in der NĂ€he wollen. Darum schaffen wir einen sicheren, barrierefreien Übergang genau an der Stelle, an der er gebraucht wird“, so BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Der neue Zebrastreifen wird auf Höhe der EinmĂŒndung des Sandfangwegs ĂŒber die Schwarzwaldstraße fĂŒhren. Er ist dort fĂŒr alle Verkehrsteilnehmenden gut einsehbar und wird zudem mit einer verbreiterten Mittelinsel und einer neu installierten Beleuchtung ausgestattet. Zudem wird der Übergang mit Blindenleitplatten und abgesenkten Bordsteinen barrierefrei ausgebaut.

Die Arbeiten beginnen am 12. April, dafĂŒr wird die EinmĂŒndung in den Sandfangweg fĂŒr circa fĂŒnf Wochen gesperrt. In dieser Zeit ist es nicht möglich, von der Schwarzwaldstraße in den Sandfangweg einzubiegen. Der Sandfangweg wird zur Sackgasse. Autos und der Radverkehr werden an der Baustelle vorbeigeleitet und können auf der Schwarzwaldstraße ohne EinschrĂ€nkungen vorbeifahren. Der LKW-Verkehr wird ĂŒber die Hansjakobstraße umgeleitet. Die Umbauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr mögliche Behinderungen.

Ein bestehender FußgĂ€ngerĂŒberweg liegt zwischen Emil-Gött-Straße und Wilhelm-DĂŒrr-Straße. Der Zebrastreifen soll erhalten bleiben, auch hier wird die Querung barrierefrei umgebaut.
 
 

 
Gleissanierung in der Salzstraße: Bauen auf stadthistorischem Grund
Vom 12. April bis voraussichtlich zum 15. August werden in der Salzstraße zwischen Schwabentor und Bertoldsbrunnen die ĂŒber 40 Jahre alten Gleise samt deren Unterbau erneuert. Im Zuge der Arbeiten wird die Haltestelle „Oberlinden“ so umgebaut, dass sie mittels Rampen dann auch Personen im Rollstuhl einen Zustieg ermöglichen. In dieser Zeit wird die Stadtbahnlinie 1 in der Innenstadt unterbrochen. Schienenersatzverkehr (SEV) und zusĂ€tzliche Frelo-Leihradstationen werden eingerichtet. FĂŒr zu Fuß Gehende ist die Passage der Baustelle immer möglich. Alle anliegenden GeschĂ€fte sind jederzeit zugĂ€nglich.

Es ist wahrlich stadthistorischer Grund auf dem die Freiburger Verkehrs AG vom 12. April an beginnt, Gleise zu erneuern. Der Bereich rund um Oberlinden bildet den Ursprungspunkt der Freiburger Siedlungsentwicklung. Und auch das Straßenbahnnetz hatte an dieser Stelle im Jahr 1901 einen seiner Ausgangspunkte. Damals fuhren die Linien „B“ und „C“ – im 10-Minuten-Takt! – schon durch das Schwabentor.

Im Laufe der Jahrhunderte gab es hier aus heutiger Sicht teilweise geradezu tollkĂŒhn anmutende Bauvorhaben, wie zum Beispiel ein Blick in die mehrstöckigen Kellergewölbe des Gasthauses „Roter BĂ€ren“ noch heute sichtbar macht: Um das Jahr 1180 wurden im Stadtgebiet einige Straßen um bis zu drei Meter mit Kies aufgeschĂŒttet, vermutlich, um auf diese Weise ein besseres GefĂ€lle fĂŒr den Verlauf der BĂ€che zu erzeugen. Dadurch wurden Erdgeschosse einiger HĂ€user zu Kellergeschossen.

Derart gravierend werden die Eingriffe nicht sein, wenn vom 12. April an wieder einmal BaugerĂ€te in den Bereich zwischen Schwabentor und Bertoldsbrunnen Einzug halten. Die Gleise und der Schienenunterbau in der Salzstraße sind aus dem Jahr 1978, stark verschlissen und unbedingt erneuerungsbedĂŒrftig.

Warum die Gleiserneuerung notwendig ist

Die Schienen sind komplett abgefahren und weisen eine massive Höhenabnutzung und spĂŒrbare Spurerweiterungen auf. Der Schienenfuß ist teilweise stark korrodiert, was die TragfĂ€higkeit der Schienen vermindert. Auch der Unterboden ist dringend sanierungsbedĂŒrftig und gemĂ€ĂŸ eines Bodengutachten nicht mehr ausreichend tragfĂ€hig. Aufgrund der verschiedenen Schadensbilder ist eine gesicherte SpurfĂŒhrung der Straßenbahnen in naher Zukunft nicht mehr in ausreichendem Maße gewĂ€hrleistet, sodass bei einem noch lĂ€nger andauernden Betrieb ohne Erneuerung Entgleisungen drohen können.

UrsprĂŒnglich war die Sanierung der Salzstraße fĂŒr das Jahr 2018 vorgesehen. Um eine HĂ€ufung der Baustellen im Innenstadtbereich – zum Beispiel in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße – zu vermeiden und, um die geplanten Feierlichkeiten zum StadtjubilĂ€um mit den erwarteten Besucherströmen nicht zu behindern, wurde die Gleiserneuerung in der Salzstraße letztmöglich in das Jahr 2021 geschoben.

Bauablauf in drei Abschnitten

WĂ€hrend der Bauarbeiten ist stets immer nur etwa ein Drittel der gesamten Baustecke von den Arbeiten betroffen. Dabei wandern die Baufelder von der Kaiser-Joseph-Straße in Richtung Schwabentor.

Der erste Bauabschnitt, der am 12. April startet und voraussichtlich bis zum 29. Mai andauert, betrifft den Abschnitt von der EinmĂŒndung des AnnengĂ€ssle bis zum Augustinerplatz.

Die zweite Bauphase betrifft den Bereich vom Augustinerplatz bis zur EinmĂŒndung der Herrenstraße. Hier soll vom 31. Mai bis zum 10. Juli gearbeitet werden.

Der letzte Bauabschnitt, der fĂŒr die Zeit vom 11. Juli bis zum 15. August vorgesehen ist, erstreckt sich von der Herrenstraße bis zum Schwabentor.

Eine wesentliche Verbesserung fĂŒr in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkte Menschen und fĂŒr Sehbehinderte wird die umgebaute Haltestelle „Oberlinden“ kĂŒnftig bieten. Bisher war hier das Ein- und Aussteigen fĂŒr Personen im Rollstuhl aufgrund der Haltestellenlage in einer Kurve und der hohen Einstiegshöhe nicht möglich. Bei der neuen Haltestelle wird der Bahnsteig auf 12 Zentimeter angehoben, sodass ein Zustieg mittels Klapprampe ermöglicht werden kann. FĂŒr seheingeschrĂ€nkte Personen werden zudem taktile Leitelemente eingebaut, um eine Orientierungshilfe zu geben.

Im Zuge des Umbaus wird in der Salzstraße an vier Stellen das Kopfsteinpflaster eben gefrĂ€st, sodass vier barrierefreie Übergangsbereiche entstehen, die einen möglichst ebenen Übergang ermöglichen werden.

Wenn alles wie geplant lĂ€uft, und die Baustelle keine unerwarteten Überraschungen bereithĂ€lt, wird die Stadtbahnlinie 1 Mitte August die neuen Gleise erstmals wieder befahren können.

Um die Baustelle möglichst schnell zu Ende zu bringen, wird an allen Werktagen von 6 bis 22 Uhr gearbeitet.

SEV, Frelo und Salzstraßen-Bummel

WĂ€hrend der Bauzeit entfĂ€llt die Haltestelle „Oberlinden“. Die Stadtbahnlinie 1 biegt von Landwasser kommend am Bertoldsbrunnen zum Europaplatz ab. Von dort fĂ€hrt sie dann als Linie 5 weiter in Richtung Rieselfeld. In der Gegenrichtung wechseln die Bahnen der Linie 5, die vom Rieselfeld kommen, an der Haltestelle Europaplatz die Liniennummer und fahren durch die Kaiser-Joseph-Straße zum Bertoldsbrunnen und von dort als Linie 1 weiter Richtung Landwasser.

Von Littenweiler kommend fĂ€hrt die Linie 1 bis zur SchwabentorbrĂŒcke und dann weiter in die Wendeschleife auf dem Schwabentorplatz. Dort wird eine – nicht barrierefreie –Haltestelle zum Aus- und Einsteigen eingerichtet. Von dort fĂ€hrt sie wieder zur Haltestelle SchwabentorbrĂŒcke und zurĂŒck nach Littenweiler.

Zwischen den barrierefreien Haltestellen SchwabentorbrĂŒcke und Europaplatz wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. In Richtung Europaplatz fĂ€hrt der Bus ohne Zwischenhalt. In der Gegenrichtung gibt es noch einen Zwischenhalt am Schwabentorplatz.

Aber natĂŒrlich besteht fĂŒr nicht in der MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkte Personen auch die Möglichkeit zwischen Schwabentor und Bertoldsbrunnen entlang zu bummeln, die dortige GeschĂ€ftswelt zu erkunden und den Baustellenfortschritt zu begutachten.
An allen End- und Umsteigepunkten der unterbrochenen Linie 1 stehen auch Frelo-LeihrĂ€der fĂŒr die Weiterfahrt zur VerfĂŒgung.

AnschlĂŒsse

Die Abfahrtzeiten der Buslinien 17, 18, 19, 31, 32, 33 und 36, die an den Endhaltestellen der Linien 1 und 5 anschließen, werden an die leicht verĂ€nderten Fahrtzeiten der Stadtbahnlinien 1 und 5 angepasst. Diese Änderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft der VAG abgebildet.

Wissenswertes

Die Baustelle wird mit einem Zwei Meter hohen Gitter eingezĂ€unt auf dessen Planen Informationen ĂŒber die Baustelle und die Laufwege aufgedruckt sind. Außerdem wird darauf aufmerksam gemacht, dass die EinzelhandelsgeschĂ€fte – sofern es die Pandemie zulĂ€sst –geöffnet sind.

Um Corona bedingte EngpĂ€sse zu vermeiden wurden die benötigten Schienen und Weichen bereits frĂŒhzeitig bestellt, sodass die Baustelle aller Voraussicht nach planmĂ€ĂŸig laufen kann.

Schon im September 2020 wurden die Anliegenden erstmals ĂŒber das Bauvorhaben informiert. Eine letzte virtuelle Besprechung, an der rund die HĂ€lfte der anliegenden Gewerbetreibenden teilgenommen hat, fand Anfang MĂ€rz 2021 statt.

Auf Wunsch der Gewerbetreibenden wurde die Baustelle um einen Monat vorgezogen, sodass sie jetzt Mitte April und nicht erst Mitte Mai startet und entsprechend frĂŒher beendet sein wird.

Die Investitionssumme fĂŒr die Gleiserneuerung inklusive der neuen Bahnsteige betrĂ€gt rund 4,3 Millionen Euro. Zuwendungen fĂŒr die Sanierung und des barrierefreien Ausbaus sind bei Bund und Land beantragt.
 
 

Vogel des Jahres lebt auch in Karlsruhe
Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021 © Marcus Bosch/NABU
 
Vogel des Jahres lebt auch in Karlsruhe
Rotkehlchen mag es unordentlich

Auch in den Karlsruher WĂ€ldern, naturnahen GrĂŒnanlagen und auf den Karlsruher Friedhöfen hĂ€lt sich der frisch gekĂŒrte Vogel des Jahres 2021 - das Rotkehlchen - das ganze Jahr auf. Erstmals hat nicht der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) diese Wahl getroffen, sondern BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben das Rotkehlchen mit 59.338 Stimmen vor der Rauchschwalbe und dem Kiebitz platziert. Bislang ungefĂ€hrdet gehört das Rotkehlchen zu den Singvögeln.

Singvogel versteckt sich gerne im GestrĂŒpp
Um seine Art weiterhin zu schĂŒtzen, können die Karlsruherinnen und Karlsruher ihren Garten naturnah gestalten. Denn das Rotkehlchen mag es gerne wie viele andere Singvögel unordentlich. Unter Laub und Zweigen findet es Futter und es versteckt sich gerne im GestrĂŒpp. In einem naturbelassenen und strukturreichen Garten mit dichten Hecken oder efeubewachsenen WĂ€nden fĂŒhlen sich Rotkehlchen pudelwohl. Gar nicht mögen sie gemĂ€ĂŸ NABU hingegen "sterile" GartenflĂ€chen, monotone SteingĂ€rten oder asphaltierte Wege.

Zudem ist es wichtig sich rĂŒcksichtsvoll in der Natur und den naturnahen GrĂŒnanlagen zu bewegen. Das Rotkehlchen zĂ€hlt zu den BodenbrĂŒtern, das Nest wird an WegrĂ€ndern, Uferböschungen, Höhlungen oder in Bodenmulden angelegt.
 
 

 
Testen in Freiburg
Schnelltestzentren im Augustinermuseum und Konzerthaus haben erweiterte TestkapazitÀten und bieten zusÀtzliche Termine an

Am Ostersamstag sind beide Zentren in der Innenstadt zusÀtzlich geöffnet - Vier bis sechs Termine pro 10 Minuten

Die beiden Schnelltestzentren im Augustinermuseum und im Konzerthaus haben erweiterte TestkapazitĂ€ten und bieten daher zusĂ€tzliche Termine an. Zudem sind beide Testzentren auch am Ostersamstag, 3. April, von 8 bis 16 Uhr geöffnet. An diesem Tag werden vier Termine pro 10 Minuten angeboten. Damit sind an Ostern ĂŒber 400 Tests möglich.

Außerdem werden beide Schnelltestzentrum nach Ostern ab Dienstag, 6. April, die Terminmöglichkeiten von Montag bis Freitag auf sechs Termine pro 10 Minuten erhöhen.

Die Abstrichstelle an der Freiburger Messe ist auch am Karfreitag wie gewohnt von 17 bis 20 Uhr geöffnet.

Alle Informationen zu den Schnelltestzentren sowie Terminvergaben sind unter freiburg.de/schnelltestzentren zu finden.
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Kunstprojekt des ART Bad Krozingen e. V. im Kurpark
Foto: Veranstalter
 
Kunstprojekt des ART Bad Krozingen e. V. im Kurpark
BAD KROZINGEN. In Kooperation mit dem Kunstverein ART Bad Krozingen e. V. wurden vergangene Woche in der UnterfĂŒhrung, die von der Schlatter Straße in den Kurpark fĂŒhrt, sechs große WandgemĂ€lde angebracht. Diese sechs sehr unterschiedlichen Bilder thematisieren unter anderem die Stadt Bad Krozingen, den Kurpark, die Vita Classica-Therme, das Open Air im Park sowie das Freizeitbad aquarado.

Das Kunstprojekt des ART Bad Krozingen e. V. wurde von dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kur und BĂ€der GmbH Rolf Rubsamen initiiert. Auf seine Anfrage hin wurde die UnterfĂŒhrung, welche von der Schlatter Straße in den Kurpark fĂŒhrt, vom Bad Krozinger Kunstverein gestaltet. Der ART Bad Krozingen e. V. wurde 2014 als Kunstverein im Kurhaus Bad Krozingen gegrĂŒndet. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, daneben soll der Verein aber auch eine Basis fĂŒr KĂŒnstler und Kunstinteressierte schaffen. Dabei versteht er sich als Schnittstelle zwischen verschiedenen Kunstformen.

Kreiert wurden die sechs großen WandgemĂ€lde von dem KĂŒnstler Dieter Riesterer. Der aus dem MĂŒnstertal stammende Kunstmaler verwendete fĂŒr die GemĂ€lde aneinander angebrachte Holzplatten, da die Übermalung der Fliesen in der UnterfĂŒhrung hohe Kosten mit sich gebracht hĂ€tte. Dieter Riesterer ist vor allem fĂŒr seine FlexibilitĂ€t im Zeichnen bekannt, denn er ist u. a. Kulissenmaler und verwendet als Untergrund zur Malerei sowohl Holz als auch Papier, WĂ€nde, Garagentore oder klassische LeinwĂ€nde.

Die Wandmalereien in der UnterfĂŒhrung sind in zwei Kategorien eingeteilt. Auf der einen Seite sind drei Bilder zu sehen, die vor allem Kinder ansprechen sollen. In den Bildern sind viele Details versteckt und bekannte Figuren der Filmindustrie zu sehen. Figuren aus den Filmen „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Findet Nemo“ sind so z. B. auf dem GemĂ€lde fĂŒr das Freizeitbad aquarado zu sehen. Auf der anderen Seite der UnterfĂŒhrung sind bekannte Persönlichkeiten aus der Musik-, Kunst- und Schauspielszene zu erkennen. So ist auf einem der Bilder Luciano Pavarotti zu sehen, einer der berĂŒhmtesten Tenöre seiner Zeit. Neben ihm singt der Frontmann der Band „The Rolling Stones“ Mick Jagger und zwischen diesen beiden Musikern ist der britische SĂ€nger Robbie Williams erkennbar.

Die Meinungen der vorbeiziehenden Passanten, Bad Krozinger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie GĂ€ste, waren positiv. Die neuen Wandbemalungen bilden einen Blickfang und verschönern die UnterfĂŒhrung.

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer +49 7633 / 4008 – 120 erhĂ€ltlich. Mehr Informationen zum Kunstverein ART Bad Krozingen e. V. sind unter www.art-bad-krozingen.de zu finden.
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Planungen fĂŒr neuen Radschnellweg RS 6 werden vergeben
Suche nach der optimalen Trasse fĂŒr das Breisgau Y

Radverbindung nach Waldkirch und Emmendingen das Fahrradfahren fĂŒr Pendler attraktiver machen

Bund sagt 75 Prozent Förderung zu

Die Planung fĂŒr den Radschnellweg (RS 6) zwischen Freiburg und Gemeinden im Norden schreitet voran. Das sogenannte Breisgau Y
soll eine schnelle Radverbindung zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen ermöglichen.

Das Garten- und Tiefbauamt hat jetzt ein PlanungsbĂŒro beauftragt, verschiedene Trassenvarianten zu prĂŒfen, also wo genau der Radschnellweg spĂ€ter durch die Stadt fĂŒhren könnte. Alle Varianten sollen dabei mithilfe einer Bewertungsmatrix verglichen werden. Die zwei bis drei am besten geeigneten Varianten werden dann im nĂ€chsten Planungsschritt detaillierter untersucht. Dabei werden auch die zahlreichen Hinweise aus der BĂŒrgerbeteiligung berĂŒcksichtigt. Mehr als 800 RĂŒckmeldungen sind eingegangen.

„Die Region arbeitet hier gemeinsam an einem Projekt, dass mehr Klimaschutz im Verkehr ermöglicht und fĂŒr Entlastung auf den Straßen sorgen kann. Dass Interesse bei der BĂŒrgerbeteiligung zeigt, wie groß das Potential des Radschnellwegs ist. So kann es gelingen, dass noch mehr Pendler aus dem Umland auf das Fahrrad umsteigen. Das Breisgau Y ist ein wichtiger Teil eines modernen Verkehrskonzepts“, so BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

FĂŒr Planung, Bau und Unterhalt des Radschnellwegs in Freiburg ist die Stadt zustĂ€ndig, auf der Gemarkung der Landkreise das Land Baden-WĂŒrttemberg. Der Bund hat Förderung fĂŒr die Planung des Breisgau Y zugesagt, 75 Prozent der Kosten werden ĂŒbernommen. ZunĂ€chst lag die Förderzusage nur fĂŒr das Land vor, jetzt gibt es einen entsprechenden Bescheid auch fĂŒr die Stadt.

Radschnellwege sind eine neue Kategorie von Radverbindungen, die direktes, zĂŒgiges Vorankommen ermöglichen. Das soll durch eine breite und durchgĂ€ngige Trasse erreicht werden. Dadurch soll Radfahren attraktiver werden, auch ĂŒber lĂ€ngere Distanzen hinweg. Damit sollen vor allem Pendler motiviert werden, auf das Rad umzusteigen. Die Stadt erhofft sich vom rund 21 Kilometer langen RS 6 einen spĂŒrbaren Impuls fĂŒr klimavertrĂ€gliche MobilitĂ€t in der Region. Etwa fĂŒnf Kilometer der Strecke liegen auf Freiburger Gemarkung. Berechnungen haben gezeigt, dass das Verkehrspotenzial auf dem RS 6 bei 12.000 Radfahrenden pro Tag liegt. Ziel ist, dass der Radschnellweg bis 2028 gebaut wird. Unproblematische Streckenabschnitte sollen jedoch vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden.

Aktuelle Informationen rund um das Projekt können jederzeit ĂŒber die Webseite www.breisgau-y.de bezogen werden
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