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Samstag, 22. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Freiburg: Start f├╝r die Lolli-Pooltests in Kindertageseinrichtungen
In den kommenden Wochen wird das PCR-Corona-Testsystem auf 188 Kitas ausgeweitet
Sicherer Betrieb und mehr Schutz f├╝r Kinder und Familien
Bilanz der Tests nach den ersten Wochen an 36 Schulen: 40.000 Lolli-Tests und 28 infizierte Kinder

Die Inzidenzzahlen sinken ÔÇô doch die Corona-Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Die Stadtverwaltung erweitert die Teststrategie der PCRPooltests jetzt auch auf 188 Kindertageseinrichtungen. Seit Mitte dieser Woche haben mehr als 30 Kindertageseinrichtungenmit dem Lolli-Testverfahren begonnen. Parallel laufen die Schulungen und Vorbereitungen in weiteren Einrichtungen. In den kommenden Wochen sollen immer mehr Kitas an dem Testverfahren teilnehmen - bis Mitte Juni insgesamt 188 Einrichtungen. Das sind rund 7500 Kinder, die an der Testung teilnehmen und die damit jede Woche zwei Mal mit der PCR-Methode getestet werden.

ÔÇ×Besonders f├╝r Kinder und deren Familien braucht es eine Strategie, die einen sicheren Besuch von Kitas und Kinderg├Ąrten m├Âglich macht. Eine Impfung gegen das Coronavirus ist f├╝r sie vorerst nicht in Sicht. Um die j├╝ngsten Freiburgerinnen und Freiburger und ihre Familien zu sch├╝tzen, gehen wir mit der Einf├╝hrung der Lolli-Tests an Kitas jetzt einen weiteren gro├čen SchrittÔÇť, sagt Christine Buchheit, Freiburgs Schul-, Jugend- und Umweltb├╝rgermeisterin.

Ein Pilotversuch in Freiburg hat gezeigt, dass sich die Lolli-Tests wegen ihrer einfachen Anwendung besonders f├╝r Kleinkinder eignen. In Freiburg gibt es insgesamt 244 Kindertageseinrichtungen (st├Ądtische Einrichtungen und freier Tr├Ąger). Darunter sind 24 Waldkinderg├Ąrten, die aus logistischen Gr├╝nden nicht an der Testung teilnehmen k├Ânnen. Einige Kinderg├Ąrten haben mitgeteilt, dass sie nicht teilnehmen wollen, vereinzelt gab es in Einrichtungen auch zu wenige Einverst├Ąndiserkl├Ąrungen der Eltern. Nur wenn mehr als 50 Prozent der Eltern dem Lolli-Test-Verfahren zustimmen, kommt eine Kita in das Programm. Insgesamt erreicht die Stadtverwaltung aber ein sehr positives Feedback. Das zeigt sich unter anderem daran, wie viele Kindertageseinrichtungen dabei sein wollen. Die Zustimmungsquote der Eltern in diesen Einrichtungen liegt dort im Schnitt bei rund 80 Prozent. F├╝r die Einrichtungen und Kinder, die nicht teilnehmen, stehen wie bisher Antigen-Schnelltests zur Verf├╝gung.

Pool-Projekt w├Ąchst schnell
Das Pool-Projekt w├Ąchst. Mitte M├Ąrz wurde mit wenigen Schulen und einer Kita in einer Pilotphase gestartet, Ende April wurden die Pooltests auf insgesamt 36 Schulen ausgeweitet, darunter fast alle Grundschulen und Sonderp├Ądagogischen Bildungszentren. Jede Woche werden hier derzeit mehr als 9400 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sowie Schulpersonal mit der PCR-Methode auf das Corona-Virus getestet. Mittlerweile gab es so ca. 40.000 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in etwa 2300 Pools. Insgesamt wurden dabei 28 Kinder positiv getestet. Und der n├Ąchste Schritt f├╝r das Projekt ist bereits geplant: Nach den Kitas sollen die weiterf├╝hrenden Schulen und die Privatschulen die M├Âglichkeit bekommen, sich an den PCR-Pooltests zu beteiligen.

Das schnelle Wachsen des Projekts bedeutet einen hohen logistischen Aufwand und ist nur dank der engen Zusammenarbeit der beteiligten Fach├Ąmter und der engen Abstimmung mit dem Verwaltungsstab m├Âglich. Um das Material an die Einrichtungen zu verteilen und die Tests ins Labor zu bringen, engagieren sich sehr viele Helferinnen und Helfer aus der Stadtverwaltung und der der Freiwilligen Feuerwehr.

R├╝ckmeldungen aus teilnehmenden Schulen zeigen, dass sich das Verfahren gut etabliert hat. Nat├╝rlich waren zu Beginn zahlreiche Detailfragen zu kl├Ąren. Die Schulen sind jetzt vor allem sehr zufrieden mit der speziell entwickelten Software, die viel Erleichterung im Alltag bringt. Die digitale Infrastruktur ist eine besondere St├Ąrke des Projekts. Eltern, Schulen und jetzt auch Kindertageseinrichtungen werden automatisiert und datenschutzkonform ├╝ber die Testergebnisse informiert. Wenn ein Pool positiv ist, bekommen Eltern eine Anleitung ├╝bermittelt, was zu tun ist.

Auswirkungen bei positivem Pool in der Kita
Das System der Pooltests ist in Schulen und Kitas dasselbe. Und doch gibt es Unterschiede ÔÇô n├Ąmlich dann, wenn ein Pool positiv getestet wird. In Schulen werden in diesem Fall alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler nachgetestet. Wer einen negativen Test vorweisen kann, darf zur├╝ck in den Pr├Ąsenzunterricht. In Kitas ist das anders. Wenn ein Pool positiv ist, sollen auch hier alle Kinder einzeln getestet werden. Doch m├╝ssen alle Kinder eines positiven Pools in der Regel f├╝r zwei Wochen in Quarant├Ąne, auch wenn ihr Einzelergebnis negativ ist. Die Anordnung von Quarant├Ąne ist immer eine Einzelfallentscheidung des Gesundheitsamtes. Anders als in Schulen werden in Kitas aber keine Masken getragen und kein Abstand gehalten. Somit werden wohl alle Kinder als enge Kontaktpersonen eingestuft. Auch mit einem negativen PCR-Test k├Ânnen die Kinder erst nach der Quarant├Ąne wieder in die Kitagehen.

Es gibt allerdings eine Ausnahme dieser Regel. Wenn der Pool positiv getestet wird, folgt die einzelne Nachtestung. Hier stellt sich heraus, welches Kind infiziert ist. Sollte die Viruslast des Kindes sehr niedrig sein (diese Werte liefert die PCR-Methode), kann ein zweiter Test nach wenigen Tagen folgen. Ist die Viruslast hier erneut geringer, ist nachgewiesen, dass das Kind zum Zeitpunkt des Pooltests nicht mehr ansteckend war. Dann d├╝rfen die Kinder der Gruppe zur├╝ck in die Kita.

Hintergrund: der Lolli-Test
Das Prinzip des Lolli-Tests ist einfach und effektiv: In Pooltests werden ganze Klassen oder Kita-Gruppen gemeinsam getestet. Wattest├Ąbchen werden dabei wie Lollis gelutscht und anschlie├čend gemeinsam ins Labor f├╝r die PCR-Untersuchung gegeben. Eine Klasse oder eine Kindergartengruppe bildet einen Pool, nur wenn ein Pool positiv ist, muss einzeln nachgetestet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit Uniklinik Freiburg und dem Gesundheitsamt entwickelt.
 
 

WRF startet regionales Projekt zur Gewinnung von Fachkr├Ąften
Offizieller Projektstart: WRF FAMIGO (c) FWTM
 
WRF startet regionales Projekt zur Gewinnung von Fachkr├Ąften
Die Gewinnung und Bindung von Fachkr├Ąften stellt viele Unternehmen vor eine gro├če Herausforderung. Um Bewerberinnen und Bewerber zu motivieren, ihren Lebensmittelpunkt f├╝r den Wechsel des Arbeitsplatzes zu verlegen, m├╝ssen diese nicht nur von den Vorz├╝gen des Unternehmens, sondern auch von der Lebensqualit├Ąt des Standortes ├╝berzeugt werden. Insbesondere die lokalen Bildungs- und Freizeitm├Âglichkeiten stellen f├╝r junge Familien mit Kindern wichtige Faktoren dar. Um Standorte optimal bewerben und die Unternehmen in der Region bei der Suche nach qualifiziertem Personal unterst├╝tzen zu k├Ânnen, hat die Wirtschaftsregion Freiburg e.V. (WRF) f├╝r ihre Mitglieder ein neues Projekt initiiert. Gemeinsam mit Alexander Feldberger, Gesch├Ąftsf├╝hrer und Gr├╝nder von FAMIGO, hat die WRF nun den offiziellen Projektstart besiegelt.

Ziel des Projektes ist es, die Vorteile der Region Freiburg auf einen Blick zusammenzufassen und f├╝r die Interessierten online leicht zug├Ąnglich zu machen. Daf├╝r nutzt die WRF ein Online-Tool der FAMIGO GmbH aus Kenzingen. Das im Jahr 2018 in Offenburg gegr├╝ndete Start-up hat eine browserbasierte Anwendung entwickelt, die Angebote f├╝r Familien in St├Ądten und Gemeinden aufbereitet und zielgerichtet verteilt. Die sogenannte Standort-Info-Grafik wird auf den Internetseiten von Kommunen oder Unternehmen installiert und stellt ├╝bersichtlich Informationen zu Betreuungseinrichtungen, Schulen, Spielpl├Ątzen und ├ärzten oder tagesaktuellen Freizeitangeboten zur Verf├╝gung. Ein Beispiel der Stadt Offenburg kann unter folgendem Link angesehen werden: https://familienwegweiser.offenburg.de/offenburg/familienwegweiser

Die Erstellung, die Implementierung sowie die anschlie├čende Nutzung der Online-Module sind f├╝r die Mitgliedskommunen der WRF kostenfrei. Neben Kommunen aus der Ortenau werden die Produkte von FAMIGO unter anderem von den St├Ądten Sigmaringen und Vaihingen an der Enz genutzt. Mitglieder der WRF, die das Tool zeitnah nutzen werden, sind die St├Ądte M├╝llheim, Emmendingen und Titisee-Neustadt. Weitere Mitglieder folgen in den n├Ąchsten Wochen und Monaten. K├╝nftig k├Ânnen sich auch Kommunen beteiligen, die noch nicht Mitglied der WRF sind.

├ťber die Wirtschaftsf├Ârderung Region Freiburg (WRF):
Die im Jahr 1994 gegr├╝ndete WRF z├Ąhlt 57 Mitglieder, darunter neben der Stadt Freiburg und den beiden angrenzenden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, 32 St├Ądte und Gemeinden sowie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aus den beiden Landkreisen und Kammern, Verb├Ąnde, Institutionen. Das Hauptanliegen der WRF ist die Vernetzung von Politik und Wirtschaft, die Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Potenziale, das nationale und internationale Standortmarketing und die F├Ârderung regionaler St├Ąrken wie Biotechnologie, Umweltwirtschaft, Mikrosystem- und Elektrotechnik, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Tourismus.

Auf dem Bild oben zu sehen sind (v.l.n.r): Hannah Schr├Âder-Jung (Leiterin WRF-Gesch├Ąftsstelle), Thorsten Kille (WRF-Gesch├Ąftsf├╝hrer), Hanna B├Âhme (WRF-Hauptgesch├Ąftsf├╝hrerin), Dr. Ralf Binder (WRF-Gesch├Ąftsf├╝hrer) und Alexander Feldberger (Gesch├Ąftsf├╝hrer und Gr├╝nder von FAMIGO)
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Pfingstmontag und Fronleichnam: Termine der M├╝llabfuhr werden verschoben
Wegen zwei Feiertagen in der kommenden und der ├╝bern├Ąchsten Woche verschieben sich die Termine f├╝r die M├╝llabfuhr. Am 24. Mai ist Pfingstmontag, die Abfuhrtermine verschieben sich in dieser Woche jeweils um einen Tag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfalltonnen sowie die Abholung der gelben S├Ącke. Das Service Center der ASF und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Pfingstmontag geschlossen.

Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 3. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine von Donnerstag und Freitag ebenfalls jeweils auf den Folgetag. Auch hier sind die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfalltonnen und die Abholung der gelben S├Ącke betroffen. Das Service Center der ASF, der Recyclinghof in Haslach sowie das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.

Alle Abfuhrtermine und ├ľffnungszeiten finden Sie auch digital in der ASF App oder online
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Waldkircher Stra├če: Erste Schienen werden eingebaut
Die Arbeiten zum Bau der Stadtbahn in der Waldkircher Stra├če sowie des gesamten weiteren Verkehrsraumes liegen weiterhin genau im Zeitplan.
Nachdem seit Mitte M├Ąrz der R├╝ckbau, Erd-und Tiefbauarbeiten erledigt wurden, werden nun die ersten Gleise angeliefert und eingebaut. Der aktuelle Bauabschnitt reicht etwa von halber Strecke zwischen Einfahrt Rennweg / Einfahrt Neunlindenstra├če bis zum Kaufland. Auf dieser 505 Meter langen Strecke liegen der Kreisverkehr H├Âhe Neunlindenstra├če, die beiden Haltestellen ÔÇ×ZollenhallenplatzÔÇť und ÔÇ×Eugen- Martin- Stra├čeÔÇť, sowie ein Gleiswechsel vor der Haltestelle ÔÇ×Eugen- Martin- Stra├čeÔÇť.
Abgeschlossen sind mittlerweile die Arbeiten an der Rossg├Ąsslebachbr├╝cke.
Auf die bestehenden Umleitungsverkehre haben die fortschreitenden Bauzust├Ąnde derzeit noch keine Auswirkungen.
Der 1. Bauabschnitt (BA 1a) endet voraussichtlich Anfang August 2021.
Insgesamt sollen die Bauarbeiten f├╝r die neue Stadtbahn in der Waldkircher Stra├če bis ins Fr├╝hjahr 2023 dauern, die Inbetriebnahme ist f├╝r Mitte 2023 vorgesehen.

Umleitungen
Derzeit kann die Waldkircher Stra├če im genannten Abschnitt nur noch in stadtausw├Ąrtiger Fahrtrichtung befahren werden. Die Einm├╝ndungen der Neunlindenstra├če und der G├╝terhallenstra├če sind voll gesperrt.
Der stadteinw├Ąrts f├╝hrende Verkehr wird ├╝ber die Stefan-Meier-Stra├če gef├╝hrt. Das G├╝terbahnhofgel├Ąnde kann von der B 3 aus ├╝ber die Ingeborg-Krummer-Schroth-Stra├če und r├╝ckw├Ąrtig ├╝ber Hartmann-/Neunlindenstra├če erreicht werden. Alle Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Zu-Fu├č-Gehende und Radfahrende k├Ânnen die Waldkircher Stra├če auf H├Âhe ÔÇ×KauflandÔÇť, im Bereich G├╝terhallenstra├če/Eichstetter Stra├če und am Rennweg queren.
Radfahrende fahren stadtausw├Ąrts mit dem ├╝brigen Verkehr auf der Stra├če. Stadteinw├Ąrts werden sie ├╝ber die Komturstra├če gef├╝hrt.
Informationen zum Neubau der Stadtbahn Waldkircher Stra├če sind auch im Internet unter www.freiburg.de abrufbar. Unter https://www.vag-freiburg.de/aktuelles/vag-bauprojekte ist es zus├Ątzlich m├Âglich, sich f├╝r einen Newsletter bei der VAG anzumelden, dann werden Interessierte automatisch ├╝ber Aktuelles zur ÔÇ×Stadtbahn Waldkircher Stra├čeÔÇť informiert.
Die Baukosten liegen bei rund 19,4 Mio. ÔéČ (netto), wobei das Land Baden-W├╝rttemberg etwa 10,6 Mio. ÔéČ beisteuert.
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Jugoslawien: Was bleibt? - 30 Jahre Zerfall Jugoslawiens
 
Jugoslawien: Was bleibt? - 30 Jahre Zerfall Jugoslawiens
iz3w ÔÇô Zeitschrift zwischen S├╝d und Nord (Mai/Juni 2021)

Vor drei├čig Jahren zerfiel Jugoslawien. Welches Ereignis man als ÔÇÜAnfang vom EndeÔÇś Jugoslawiens definiert, h├Ąngt von der Perspektive der Betrachter*in ab. Zur Auswahl stehen:

Die Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung von Slowenien und Kroatien im Juni 1991, der krachende Abbruch des Kongresses der Kommunistischen Partei im Januar 1990 oder Slobodan Milo┼íevi─çs Besuch im Kosovo 1987, wo er den ÔÇÜserbischenÔÇś Standpunkt vertrat.

Der Beginn der Zerfallskriege ist hingegen eindeutig. Am 26. Juni 1991 begann der 10-Tage-Krieg in Slowenien. Erst zehn Jahre sp├Ąter, im August 2001, endete die m├Ârderische Zerfallsgewalt mit dem Rahmenabkommen von Ohrid, wodurch auch die Aufst├Ąnde in Mazedonien ihr Ende fanden.

In unserem Themenschwerpunkt fragen wir: Wie sieht die Region heute aus? Wie werden die Zerfallskriege bearbeitet? Was sollte erinnert werden? Welche Projektionsfl├Ąchen stellt/e (Ex)Jugoslawien f├╝r die deutsche Linke dar? Es geht um Nationalismus, Fu├čball, Frauenrechte oder Punkrock ÔÇŽ
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Corona Pandemie: Stadt unterst├╝tzt Kultureinrichtungen
Gemeinderat beschlie├čt ÔÇ×Nothilfefonds KulturÔÇť in H├Âhe von 300.000 Euro
Antr├Ąge k├Ânnen bis 7. Juni beim Kulturamt eingereicht werden.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung gestern den ÔÇ×Nothilfefonds KulturÔÇť beschlossen. Der Fonds soll finanziell stark gef├Ąhrdete Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe unterst├╝tzen und ist mit 300.000 Euro ausgestattet.

Der Kunst- und Kulturbereich ist seit Monaten heruntergefahren. Kultureinrichtungen sind f├╝r den Publikumsverkehr geschlossen, gemeinsame Kunstaus├╝bung war bis Ende letzter Woche nahezu vollst├Ąndig untersagt. Gemeinderat und Stadtverwaltung bef├╝rchten, dass viele Kultureinrichtungen und Kulturbetriebe in eine finanzielle Schieflage kommen - und sich die Situation auch durch m├Âgliche Lockerungen so schnell nicht ├Ąndert.

F├Ârderantr├Ąge f├╝r den Fonds k├Ânnen ab sofort und bis zum 7. Juni beim Kulturamt gestellt werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Hauptzweck der Einrichtung oder des Kulturbetriebes deutlich auf Kunst und Kultur fokussiert ist. Au├čerdem m├╝ssen die Kultureinrichtung oder der Kulturbetrieb eine Sichtbarkeit und regelm├Ą├čige Wirksamkeit in der Freiburger Kulturszene haben. Antragsberechtigt sind daher auch solche Einrichtungen und Betriebe, die keine institutionelle F├Ârderung durch die Stadt Freiburg erhalten.

Alle weiteren Angaben zu den Voraussetzungen und den Vergabemodalit├Ąten sowie das Antragsformular sind auf der Seite www.freiburg.de/kulturamt ver├Âffentlicht. Weitere Informationen sind beim Kulturamt telefonisch erh├Ąltlich unter 0761/2012101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de

Es wird dazu geraten, sich umgehend mit den Antrags- und Vergabemodalit├Ąten zu besch├Ąftigen, um die Unterlagen rechtzeitig und in dem erforderlichen Umfang einreichen zu k├Ânnen.
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Forschung f├╝r mehr Sicherheit im Radverkehr
Stadt Freiburg ist enge Kooperationspartnerin der Bundesanstalt f├╝r Stra├čenwesen (BASt)
Forschungsprogramm ÔÇ×Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Stra├čenraumÔÇť
Konflikte zwischen Radfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmenden sollen reduziert werden

Immer mehr Menschen steigen auf das Rad. Und Kommunen, L├Ąnder und auch der Bund wollen den Anteil des Fahrradverkehrs als ├Âkologische und gesunde Mobilit├Ątsform weiter steigern. Die F├Ârderung des Radverkehrs kann einen wesentlichen Beitrag beim Erreichen wichtiger verkehrspolitischer Ziele leisten: CO2-Emmissionen und innerst├Ądtische Verkehrsprobleme werden verringert, die Lebensqualit├Ąt in den verdichteten St├Ądten wird erh├Âht.

Radfahren findet in der Stadt in der Regel in einem gemeinsam genutzten Stra├čenraum statt. Dabei ist der Platz begrenzt, verschiedene Mobilit├Ątsformen konkurrieren um den Raum. Es m├╝ssen deshalb L├Âsungen gefunden werden, die hohe Sicherheit gew├Ąhrleisten und breite Akzeptanz aller Verkehrsteilnehmenden finden.

Das Sicherheitsforschungsprogramm der BASt ÔÇ×Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Stra├čenraumÔÇť greift diese Fragestellungen auf. Im Fokus des Forschungsprogramms stehen dieEntwicklung und Erforschung von Ma├čnahmen zur Verbesserung des Verkehrsklimas, der Regelkenntnis, der Sichtbarkeit sowie des Schutzes von Radfahrenden.

In diesem Rahmen wurde eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg vereinbart. Konkret sollen Infrastrukturma├čnahmen untersucht werden, die das Potenzial haben, Konflikte zwischen Radverkehr und anderen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Angedacht ist beispielsweise, die objektive und subjektive Sicherheit auf Radfahrstreifen entlang von sogenannten ├╝berbreiten KFZ-Richtungsfahrbahnen zu untersuchen. Diese gibt es etwa am Friedrichring. Hier wurde aus ehemals zwei Spuren f├╝r den Autoverkehr eine ├╝berbreite Spur gemacht. So konnte der Radweg deutlich verbreitert werden. Auf der ├╝berbreiten KfZ-Spur k├Ânnen zwei Autos nebeneinander fahren, neben einem Lastwagen ist hingegen kein Platz
f├╝r ein zweites Auto.

ÔÇ×Ich bin davon ├╝berzeugt, dass wir gemeinsam ÔÇô egal ob wir zu Fu├č gehen, mit dem Rad oder im Auto unterwegs sind ÔÇô dazu in der Lage sind, durch r├╝cksichtsvolles Verhalten zur Sicherheit Aller entscheidend beizutragenÔÇť, so Baub├╝rgermeister Martin Haag. ÔÇ×Dieses Forschungsprogramm wird hierf├╝r wichtige und richtungsgebende Erkenntnisse liefern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auf die ersten Ergebnisse.ÔÇť

ÔÇ×Mit unserem Sicherheitsforschungsprogramm unterst├╝tzen wir die in 2019 begonnene Radverkehrsoffensive des BMVIÔÇť, sagt Dr. Ingo Ko├čmann, Leiter der BASt-Abteilung Verhalten und Sicherheit. Auch er begr├╝├čt die anstehende Zusammenarbeit. ÔÇ×Um den Radverkehr sicherer zu machen, m├╝ssen wir auch neue Wege ausprobieren. Mit der Stadt Freiburg haben wir hierf├╝r eine kompetente und engagierte Partnerin an unserer Seite.ÔÇť

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm ÔÇ×Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Stra├čenraumÔÇť gibt es online ...
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Auslandskrankenversicherung: Urlaub unterm Corona-Schirm
Bei Auslandskrankenversicherungen gibt es viele sehr gute und g├╝nstige Tarife f├╝r den unverzichtbaren Schutz auf Auslandsreisen. Doch nicht alle decken eine Covid-19-Erkrankung ab. Die Stiftung Warentest hat f├╝r die Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest weltweit geltende ´╗┐Jahresvertr├Ąge von Auslandskrankenversicherungen f├╝r Familien (43 Tarife) und Einzelpersonen (52 Tarife) ├╝berpr├╝ft. Es lohnt sich, die Tarife zu vergleichen.

Selbst f├╝r Reisen ins europ├Ąische Ausland ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam. Der Schutz der gesetzlichen Krankenkasse reicht oft nicht und greift bei Reisen, die noch weiter weg f├╝hren, gar nicht. Das kann f├╝r Reisende sehr teuer werden. Ein medizinischer R├╝cktransport nach Deutschland kostet zum Beispiel im schlimmsten Fall mehrere Tausend Euro.

Einige Reiseveranstalter bieten einen kostenfreien Covid-19-Zusatzschutz an. Die Angebote sind aber an bestimmte Buchungs- und Reisezeiten gebunden und greifen nicht bei anderen Erkrankungen. Daher ist bei Auslandsreisen eine zus├Ątzliche Auslandskrankenversicherung, die Covid-19 einschlie├čt, besser geeignet.

Viele Tarife aus unserem Vergleich bieten Reisenden in diesen F├Ąllen Sicherheit f├╝r wenig Geld. So kostet der g├╝nstigste sehr gute Jahrestarif f├╝r unter 50-j├Ąhrige Alleinreisende nur 7,92 Euro. F├╝r junge Familien ist das preiswerteste sehr gute Angebot f├╝r 18,60 Euro zu haben. Die Preise zu vergleichen lohnt sich vor allem f├╝r Senioren, da sie im Alter steigen: Das g├╝nstigste Angebot f├╝r ├╝ber 65-J├Ąhrige kostet nur 8 Euro.

Der Test Auslandsreisekrankenversicherung findet sich in der ´╗┐Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ´╗┐www.test.de/reisekrankenversicherung abrufbar.
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