Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Nikolaus f├╝r Radler mit Licht
Radsicherheitskampagne/rund 200 vorbildliche Radler in der Erbprinzenstra├če belohnt

Sie haben sich sichtbar gemacht, wurden gesehen ÔÇô und mit einem Nikolaus belohnt. Rund 200 Radfahrerinnen und Radfahrer, die mit Licht unterwegs waren, ÔÇ×fischtenÔÇť Stadtr├Ątin Bettina Lisbach und Stadtrat Karl-Heinz Joo├č sowie das Radplaner-Team des Stadtplanungsamts am fr├╝hen Freitagmorgen (4. Dezember) in der Erbprinzenstra├če aus den Rad-Pendlerstr├Âmen heraus. Auf H├Âhe von St. Stephan wurden so etwa Patrick Dannecker, Ute Stegmann, Petra Fath oder auch Andreas Wirth mit seinen Kindern gestoppt: ÔÇ×Sie fahren auf Nummer sicherÔÇť, lobten Lisbach und Joo├č und ├╝berreichte als kleines Dankesch├Ân einen Schokoladennikolaus. "Ich fahre jeden Morgen mit dem Rad von zu Hause zur Uni. Ich habe Licht, damit man mich siehtÔÇť, betonte Patrick Dannecker, dass f├╝r ihn ein Rad-Licht selbstverst├Ąndlich ist. Gleiches gilt f├╝r Petra Fath, die das ganze Jahr mit dem Rad von der S├╝dstadt zur Arbeit in die Innenstadt f├Ąhrt: ÔÇ×Mich ├Ąrgert, wenn andere ohne Licht radeln und ich sie nicht rechtzeitig erkenne.ÔÇť Die Aktion finde sie gut, denn es wird nicht bestraft, sondern es werden einmal diejenigen belohnt, die es richtig machen. Und Ute Stegmann freut sich: "Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Und ich bin immer mit dem Rad unterwegs. Gerade gestern habe ich mein Licht reparieren lassen und werde heute schon belohnt.ÔÇť Familienvater Andreas Wirth bringt zuerst seine Kinder zur Schule, ÔÇ×denn sie d├╝rfen noch nicht alleine radelnÔÇť. Danach f├Ąhrt er weiter zur Arbeit. ÔÇ×Ich finde die Aktion toll, sie erinnert an das Thema Fahrradlicht. Und sie funktioniert: Letztes Mal bekam ich keinen Nikolaus, weil ich kein Licht hatte, aber diesmal wurde ich belohnt", so Wirth.

F├╝r die diesj├Ąhrige Aktion im Zuge der Radsicherheitskampagne war unter anderem Stadtrat Karl-Heinz Joo├č schon ab 6.30 Uhr zur Stelle: ÔÇ×Ich unterst├╝tze die Aktion gerne, bin selbst viel als Radfahrer unterwegs und finde es leichtfertig, im Dunkeln ohne Licht zu radeln. Man gef├Ąhrdet sich selbst und andereÔÇť, so der passionierte Radfahrer Joo├č. Mit gutem Licht, erg├Ąnzt am besten durch eine helle, reflektierende Kleidung investiert jeder Radler in seine eigene Sicherheit.

Und wer momentan gerade ein kaputtes oder fehlendes Licht an seinem Rad zu beklagen hat: Die Aktion ÔÇ×Mach Dich sichtbarÔÇť l├Ąuft noch bis Ende Januar. Wer bis dahin sein Licht auf Vordermann bringt bei einem der beteiligten Radh├Ąndler, kann an einer Verlosung von 20 Gep├Ącktaschen teilnehmen. Beteiligte H├Ąndler: Bicibene, Zur Gie├čerei; GrunerÔÇśs Gute Fahrr├Ąder, Pennsylvaniastra├če 2; MikeÔÇśs Bike, Sophienstra├če 180; MK Bikes, Bahnhofstra├če 9; only highend, Veilchenstra├če 12; RADLER MARTIN, Steinstra├če 23; RAD + TAT, Waldstra├če 58; Strebel & Co, Zirkel 27 und Velorep, Auer Stra├če 10.
 
 

 
Kein Licht am Rad kann teuer werden ÔÇô Radkontrollen in der Innenstadt Freiburgs
Erhellend waren die Ergebnisse der insgesamt neun Radkontrollen des Amts f├╝r ├Âffentliche Ordnung im November in der Innenstadt. Denn mit 207 von insgesamt 353 Beanstandungen lag das fehlende Licht an den R├Ądern mit Abstand vorne. Es gab 91 Beanstandungen wegen Fahrens in die falsche Richtung und 54, weil ├╝berhaupt keine Lichteinrichtungen am Rad vorhanden war. Nur ein Mal beanstandeten die Beamten, dass mit dem Handy am Ohr geradelt wurde. Den Beanstandungen folgen die Verwarngelder, die sich auf rund 7.000 Euro summieren.

Das Amt f├╝r ├Âffentliche Ordnung macht regelm├Ą├čig, auch mit der Polizei gemeinsam, Radkontrollen in der Innenstadt. Auf dass den Radlerinnen und Radlern ein Licht aufgehe ÔÇô nicht nur im Interesse f├╝r die eigenen Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmender.
 
 

 
BAW├ť VOR DER WAHL 2016
Wen w├Ąhle ich und wenn ja wie viele: 3, 4, 5 oder 6 Parteien?

Artikel 26, Absatz 3, Landesverfassung Baden-W├╝rttemberg: "Die Aus├╝bung des Wahl- und Stimmrechts ist B├╝rgerpflicht"

Die Wahl in Baden-W├╝rttemberg am 13. M├Ąrz 2016 verspricht die spannendste der ganzen Landesgeschichte zu werden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erhofft sich ein gr├╝ner Ministerpr├Ąsident mit seinem sozialdemokratischen Koalitionspartner eine Best├Ątigung vom W├Ąhler.

Doch auch wenn au├čen- und migrationspolitische Fragen nicht auf Landesebene entschieden werden, das Megathema des Wahlkampfes wird wohl vom F-Wort bestimmt werden: Fl├╝chtlinge und nicht wie 2011 Fukushima k├Ânnten die Landtagswahl und ├╝ber das politische Schicksal Winfried Kretschmanns entscheiden.

Dabei ist es durchaus m├Âglich, dass die sich selbst als B├╝rgerregierung bezeichnete gr├╝n-rote Koalition eine zweite Legislaturperiode vom W├Ąhler erhoffen kann. Ein beliebter, nahezu ├╝ber den eigenen Kabinettskollegen schwebender Landesvater und Ministerpr├Ąsident Winfried Kretschmann, eine wenig kr├Ąftige Oppositionspolitik der tr├Ągen und beh├Ąbigen CDU, die gute Konjunkturlage und eine pragmatisch unideologische Regierungspolitik f├╝hrten dazu, dass im Land bis zum heutigen Tage keine gro├če Wechselstimmung zu verzeichnen ist.

Die zunehmende Belastung der Kommunen und die von manchen heraufbeschworenen oder erreichten Grenzen der Integrationsf├Ąhigkeit aufgrund der Fluchtbewegungen lie├čen aber eine Partei mit Namen AFD (Alternative f├╝r Deutschland) erstarken, deren politisches Ende durch ihre Spaltung eigentlich schon besiegelt schien. Glaubt man jedoch j├╝ngsten Umfragen scheint ihr Einzug in den baden-w├╝rttembergischen Landtag ziemlich sicher.

Auch die FDP wird im Stammland des Liberalismus alles daran setzen, um weiterhin im Parlament vertreten zu sein und gemeinsam mit der Union wieder die Regierung bilden zu k├Ânnen. Selbst der erstmalige Sprung der Linken ├╝ber die 5%-H├╝rde ist m├Âglich und damit ist - zwar rein hypothetisch - der Fall einer gr├╝n-rot-roten Koalition sogar denkbar, auch wenn Ministerpr├Ąsident Kretschmann und Wirtschaftsminister Schmid dies ausschlie├čen.

Soviel Ungewissheit wie 2016 war also noch nie vor einer Landtagswahl. Auch wenn Koalitionsarithmetiken und ÔÇôverhandlungen f├╝r die W├Ąhler somit sehr ungewiss und m├Âgliche Parteienb├╝ndnisse so unvorhersehbar wie noch nie sind, d├╝rfte es im Interesse jedes Stimmberechtigten liegen zur Wahl zu gehen, unabh├Ąngig mit welcher Partei und welchem Lager man sympathisiert.

Selbst von der lange g├╝ltigen Theorie eines Lagerwahlkampfes von gr├╝n-rot gegen schwarzgelb muss man sich verabschieden, denn vor allem um die Gunst der Sozialdemokraten buhlen sowohl Gr├╝ne als auch die CDU. Insofern ist ein Szenario durchaus realistisch, dass die SPD mit dem schlechtesten Wahlergebnis, das sie in der Landesgeschichte je erzielen wird, weiterhin in der Regierung vertreten sein wird.

Eher auszuschlie├čen ist hingegen eine gro├če Koalition von schwarz-gr├╝n (auch an diesen Namen mit diesen beiden Parteifarben muss man sich erst einmal gew├Âhnen. Eine solche Koalition h├Ątte ├╝brigens interessanterweise nach aktuellen Umfragen sogar eine 2/3-Mehrheit im Landtag!).

Hingegen scheint eine ÔÇ×umgekehrte AmpelkoalitionÔÇť aus Gr├╝nen, FDP und SPD aus staatspolitischer Verantwortung realistischer f├╝r den Fall, dass die CDU deutlich unter 40% abschneiden w├╝rde.

Da alle gerade genannten Parteien eine Koalition mit der AFD ausschlie├čen, wird es f├╝r die Regierungsbeteiligung und die ÔÇ×Farben der RegierungÔÇť von entscheidender Bedeutung sein, wie viele Parteien im kommenden Landtag vertreten sein werden (3, 4, 5 oder gar 6) und wie gro├č die ÔÇ×prozentuale Sperrminorit├ĄtÔÇť der AFD sein wird.

F├╝r den blass wirkenden Spitzenkandidaten der Union, Guido Wolf, scheint trotz des schlechten Abschneidens im Direktvergleich mit Ministerpr├Ąsident Kretschmann der Einzug in die Staatskanzlei in greifbarer N├Ąhe. Und dies obwohl die Verantwortung f├╝r eine als zu offen und liberal bewerteten Fl├╝chtlingspolitik ja urs├Ąchlich seiner Parteifreundin und Kanzlerin Angela Merkel zugeschrieben wird.

Besonders schwer vorherzusagen wird der Stimmenanteil sein, den die AFD bei der Wahl im M├Ąrz bekommen wird. Angesichts der Bewertung der AFD als rechtspopulistisch und fremdenfeindlich, getraut sich bei Befragungen nicht jeder, seine Sympathie f├╝r diese euro- und zuwanderungskritische Partei zu bekunden, um dann doch die etablierten Parteien am Wahltag abzustrafen. Landtagswahlen gelten bei Politikwissenschaftlern als sogenannte Wahlen zweiter Ordnung, die angesichts ihrer geringeren Bedeutung im Vergleich zur Bundestagswahl gerne von den Stimmberechtigten dazu benutzt werden, den regierenden Parteien - und im diesem Fall der Allparteien-Koalition in Sachen Fl├╝chtlingspolitik - mit Hilfe der AFD einen Denkzettel zu verpassen.

Besonders f├╝r die als fl├╝chtlingsfreundlich geltenden Gr├╝nen k├Ânnte sich diese vom W├Ąhler zu geschriebene Wahrnehmung als Fallstrick erweisen. Besonders tragisch ist dies aus Sicht der Gr├╝nen besonders deshalb, da sie in Baden-W├╝rttemberg in den Umfragen H├Âhenfl├╝ge und Zuspruch ungeahnten Ausma├čes erfahren und bei noch nie erreichten 27-28% liegen, die vor allem aber zu Lasten des arg schw├Ąchelnden Koalitionspartners, der SPD, gehen.

Von entscheidender Bedeutung wird also sein wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und wen das Thema Zuwanderung besonders motiviert zur Wahl zu gehen. Da Integrationsskepsis eher bei ├Ąlteren W├Ąhlerinnen und W├Ąhlern und in l├Ąndlichen Gemeinden zu vermuten ist und diese und dort h├Ąufiger CDU w├Ąhlen, wird es vor allem f├╝r die Gr├╝nen darum gehen, eine Wahlkampagne zu pr├Ąsentieren, die j├╝ngere W├Ąhler mobilisieren kann.

Bei all den ├ťberlegungen und Szenarien sollte allerdings nicht vergessen werden, dass bei Landtagswahlen ├╝ber die Bilanz einer Landesregierung abgestimmt wird. Es sollte also auch und vor allem darum gehen, seine Wahlentscheidung davon abh├Ąngig zu machen, welche Bewertung und L├Âsungskompetenzen man den Parteien in den typisch landespolitischen Fragen der Bildungs-, Wirtschafts- und Haushalts-, Energie- oder Verkehrspolitik zuweist.

Einen guten ├ťberblick ├╝ber die L├Âsungsans├Ątze und Programme der zur Wahl antretenden Parteien bietet die Internetseite der ├╝berparteilichen Landeszentrale f├╝r politische Bildung www.landtagswahlbw.de und ab 18. Februar das ÔÇ×ParteienvergleichsportalÔÇť www.wahlomat.de.

Bedauerlicherweise steht ein Wahlergebnis trotz aller Unw├Ągbarkeiten und Unvorhersehbarkeiten bereits fest. Die Nichtw├Ąhler werden leider zahlenm├Ą├čig wieder die Wahl gewinnen und die ÔÇ×gr├Â├čte ParteiÔÇť stellen. Sie werden aber im Parlament weder Stimme noch Einfluss haben.
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Freiburg: Stadt mietet ehemalige ADAC-Gesch├Ąftsstelle in der Haslacher Stra├če an
Rund 130 Fl├╝chtlinge sollen bis Ende 2016 untergebracht werden

Die Stadt Freiburg mietet die ehemalige ADACGesch├Ąftsstelle in der Haslacher Stra├če an. Dieser Tage werden Stadt und ADAC einen Vertrag dazu unterschrieben. Das Geb├Ąude wird als Notunterkunft genutzt werden. Nach jetziger Planung sollen ab M├Ąrz 2016 n├Ąchsten Jahres etwa 130 Fl├╝chtlinge einziehen und bis Ende 2016 dort bleiben.

├ťber die Pl├Ąne zur neuen Unterkunft hat B├╝rgermeister Ulrich von Kirchbach bereits den Vorsitzenden des Lokalvereins, Haslach Markus Schupp, und dessen Stellvertreter, Hubert Nixdorf, informiert. Rechtzeitig vor Bezug der neuen Unterkunft wird die Stadt ein Treffen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern organisieren sowie Interessierten, die in Helferkreisen aktiv sein m├Âchten, um ├╝ber die neue Unterkunft zu berichten. B├╝rgermeister Kirchbach wird zudem beim traditionellen Haslacher Dreik├Ânigstreffen am 6. Januar, 10 Uhr im Melanchthonsaal, unter anderem auch ├╝ber die Unterkunft f├╝r Fl├╝chtlinge in der Haslacher Stra├če sprechen.
 
 

 
Freiburgs modernster Car Wash Park geht an den Start
Unternehmer Christian Schulz startet den ÔÇ×Treff CentralÔÇť auf dem Freiburger G├╝terbahnareal

Mit dem hochmodernen Car Wash Park am Freiburger G├╝terbahnareal startet der Freiburger Unternehmer Christian Schulz ab morgen nicht nur ein besonderes Angebot f├╝r Auto affine Menschen in der Stadt, die beim Autowaschen gern selbst aktiv werden. Der Car Wash Park ist auch der Auftakt f├╝r die Entwicklung des attraktiven Praxis-, B├╝ro- und Gewerbezentrums ÔÇ×Treff CentralÔÇť, welches das G├╝terbahnareal im Norden der Stadt von der Ostseite her erschlie├čt: ÔÇ×Der Car Wash Park wird Freiburgs modernste SB-Waschanlage sein, mit sieben ger├Ąumigen Waschboxen und der modernsten, innovativsten Technik, die es auf diesem Markt derzeit gibtÔÇť, so Schulz im Vorfeld der Er├Âffnung am morgigen Samstag. Autofahrer, die selbst Hand anlegen wollen und zu einem g├╝nstigen Preis ein optimales Waschergebnis erzielen, seien hier dank der neuen ÔÇ×3-Lanzen-TechnologieÔÇť in den Waschboxen genau an der richtigen Adresse: ÔÇ×Das Auto erh├Ąlt einen bisher im SB-Segment nicht erreichten Glanzeffekt und ReinlichkeitsgradÔÇť, betont Christian Schulz.

Das Gel├Ąnde am Ostrand des G├╝terbahnareals in Freiburg ist ein idealer Standort f├╝r den Car Wash Park, da es direkt an die B 3 angeschlossen ist. Es handle sich um ÔÇ×ein Sahnest├╝ck des G├╝terbahngel├Ąndes, den k├╝nftigen Dreh- und Angelpunkt des ViertelsÔÇť, so Schulz, der hier als Bauherr auch das Projekt ÔÇ×Treff CentralÔÇť realisiert, das bis in einem Jahr bezugsfertig sein wird: Geplant sind B├╝ros und Gesch├Ąfte, f├╝r die eine gro├če Anzahl an Parkpl├Ątzen direkt am Haus vorhanden sind. Die B├Ąckerei ÔÇ×Kaiser┬┤s Gute BackstubeÔÇť wird hier mit ihrem Flag-Ship-Store f├╝r Freiburg, mit Au├čenterrasse einziehen. Ebenso sind ein Shop, eine Apotheke, ein Fris├Âr, B├╝ros und Praxen im Attikageschoss auf einer Gesamtfl├Ąche von knapp 1.600 m┬▓ auf drei Stockwerken geplant. ÔÇ×Durch drei gro├čz├╝gige Ein- und Ausfahrten wird das Projekt ideal erschlossen werdenÔÇť, so Christian Schulz, der sich sicher ist, dass die Gesch├Ąftslage und Erschlie├čung des ÔÇ×Treff CentralÔÇť, der f├╝r bis zu 5.000 Kunden am Tag ausgelegt ist, f├╝r Freiburg einmalig ist: ÔÇ×Solch eine Frequenz mit diesem Parkplatzangebot vor der T├╝re wird es in Freiburg nicht mehr in vergleichbarer Lage geben.ÔÇť
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Freiburg: Besch├Ąftigte in jeder Lebenslage unterst├╝tzen
FWTM und B├╝ndnis f├╝r Familie informierten ├╝ber lebensphasenorientierte Personalpolitik

In Zeiten des demografischen Wandels gewinnen Strategien an Bedeutung, die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden. Rund 60 Unternehmensvertreter folgten der Einladung der FWTM und des Forums familienbewusste Unternehmenspolitik im Freiburger B├╝ndnis f├╝r Familie zur neunten Veranstaltung in der Reihe ÔÇ×Standortfaktor FamilienfreundlichkeitÔÇť in die R├Ąume der IHK S├╝dlicher Oberrhein am 30. November.

Mit dem Konzept des lebensphasenorientierten Personalmanagements tragen Unternehmen den unterschiedlichen Lebensphasen der Menschen am besten Rechnung und mildern gleichzeitig Effekte des demographischen Wandels wie alternde Belegschaften, Fachkr├Ąftemangel und niedrige Frauenerwerbsquote ab. Davon ist Christiane Fl├╝ter-Hofmann, Projektleiterin beim Institut der deutschen Wirtschaft in K├Âln ├╝berzeugt, die in ihrem Hauptvortrag die Handlungsfelder der Lebensphasenorientierung vorstellte. Die lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung beispielsweise, so f├╝hrte Fl├╝ter-Hoffmann aus, nutzt Modelle wie Lebensarbeitszeitkonten, Sabbaticals, Telearbeit und Job-Sharing und verwirklicht damit eine alters- und alternsgerechte Arbeitszeitgestaltung umfassend und wirkungsvoll.

Dass Lebensphasenorientierung in der Praxis auch erfolgreich und f├╝r die Unternehmen gewinnbringend umgesetzt werden kann, legten die vier geladenen Unternehmensvertreter auf dem Podium eindrucksvoll dar. Schon der Weg hin zu einem lebensphasenorientierten Personalmanagement lohnt sich und kann durchaus auch von kleineren Unternehmen umgesetzt werden.

Henrike Beck vom Bettenhaus Stiegeler in Freiburg berichtete von Karrierewegen, die vom Minijob zur Abteilungsleitung f├╝hren k├Ânnen und auch nach dem Erreichen des Rentenalters nicht abrupt enden m├╝ssen.

F├╝r Bettina Sabath gesch├Ąftsf├╝hrende Gesellschafterin von Sabath Media in Kandern sind Angebote wie Telearbeit, Job Sharing und F├╝hren in Teilzeit eine Selbstverst├Ąndlichkeit. Die Verlagerung des Blicks von der Pr├Ąsenzkultur zur Ergebnisorientierung sei notwendig, deshalb ist sogar Vertrauensarbeitszeit f├╝r sie ein praktikables Instrument.

Matthias Lehmann, Personalleiter der Firma Hekatron in Sulzburg berichtete von der Bedeutung strategischer Verankerung des ├ťbergangs in den Ruhestand f├╝r die Besch├Ąftigten. Wichtig ist aber nicht nur die Umsetzung im Unternehmen, sondern auch die Pr├Ąsentation nach Au├čen als attraktiver Arbeitgeber. Teilnahme an Arbeitgeberwettbewerben k├Ânnten helfen, sich als starke Arbeitgebermarke zu pr├Ąsentieren.

F├╝r Stephan-Christian K├Âhler, Director Human Resources von Endress+Hauser Conducta sind dar├╝ber hinaus auch Bildungspartnerschaften mit Schulen und Hochschulen wichtige Instrumente, um k├╝nftige Fachkr├Ąfte auf das Unternehmen und seine Personalpolitik aufmerksam zu machen. Zudem sind f├╝r ihn ein strategisches Gesundheitsmanagement und eine Feedbackkultur zur Verankerung der Lebensphasenorientierung wesentliche Mittel, um alle Berufsphasen in den Fokus zu nehmen.

Die betrieblichen Anforderungen und die Bed├╝rfnisse der Besch├Ąftigten gleicherma├čen in den Blick zu nehmen und den Weg zu flexiblen L├Âsungen ebnen, darin war man sich auf dem Podium einig, ist f├╝r jedes Unternehmen k├╝nftig ├Âkonomische Notwendigkeit.
 
 

 
Gerechter Welthandel? Freihandel, Protektionismus und Nachhaltigkeit
Neues Themenheft der Zeitschrift ÔÇ×Deutschland & EuropaÔÇť

Die neue Ausgabe der Zeitschrift ÔÇ×Deutschland & EuropaÔÇť der Landeszentrale f├╝r politische Bildung Baden-W├╝rttemberg (LpB) tr├Ągt den Titel ┬╗Gerechter Welthandel? Freihandel, Protektionismus und Nachhaltigkeit┬ź. Acht Beitr├Ąge thematisieren unterschiedliche Aspekte des Freihandels und der Nachhaltigkeit im globalisierten Welthandel.

Das Heft dokumentiert die Diskussion ├╝ber das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europ├Ąischen Union und den USA und die Zukunftschancen von Handelsabkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO). Es befasst sich zudem mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstrategien und deren Spannungsverh├Ąltnis zueinander: Welche Rolle spielt der ÔÇ×faire HandelÔÇť? Gibt es realistische Chancen gerechter globaler Regulierung? Diese Frage wird vor dem Hintergrund der Verhandlungen zur nachhaltigen Nutzung der Arktis diskutiert.

Zu der Frage, ob die Bundesrepublik Deutschland ihre Handels├╝bersch├╝sse drosseln soll, wie dies aus den USA und von s├╝dlichen EU-Mitgliedsstaaten gefordert wird, enth├Ąlt das Heft Beitr├Ąge aus unterschiedlichen Perspektiven vor. Sie werden erg├Ąnzt von einer Dokumentation unterschiedlicher Stimmen aus Presse und Wissenschaft. Abschlie├čend wird ein Planspiel der Landeszentrale ├╝ber die Welthandelsorganisation (WTO) vorgestellt, das interessierte Schulen als Veranstaltung ├╝ber die Landeszentrale buchen k├Ânnen.

Das Heft ist kostenlos und kann (auch als Klassensatz) ausschlie├člich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Hintergrund:

Mit ÔÇ×Deutschland & EuropaÔÇť unterst├╝tzt die Landeszentrale f├╝r politische Bildung Baden-W├╝rttemberg (LpB) den Unterricht zu europapolitischen Fragen. Die zweimal j├Ąhrlich erscheinende Fachzeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenstufen 10 bis 12/13 der weiterf├╝hrenden Schulen in Baden-W├╝rttemberg.
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Freiburg: Stadtsynode w├Ąhlt einen neuen Schuldekan
Herbsttagung des Kirchenparlaments informiert sich auch ├╝ber Ma├čnahmen f├╝r Fl├╝chtling

Die Wahl des neuen Schuldekans mit der Vorstellung der beiden Kandidaten sowie Ma├čnahmen der Evangelischen Kirche f├╝r Fl├╝chtlinge in der Stadt, sind die beiden gro├čen Themen der Herbsttagung der Stadtsynode am kommenden Samstag, 21. November. Au├čerdem geht es um den Teilhaushalt des Diakonischen Werks, Informationen zum Haushalt 16/17, eine ├änderung der Gesch├Ąftsordnung und weitere kleinere Tagesordnungspunkte.
Die ganzt├Ągige, ├Âffentliche Tagung am beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Markuskirche, Am H├Ągle (Seepark). Gegen 10 Uhr tritt das Kirchenparlament im Gemeindesaal gegen├╝ber der Markuskirche in die Tagesordnung ein. Die Stadtsynode, mit knapp ├╝ber 70 gew├Ąhlten Delegierten aus allen Ortsgemeinden sowie einigen berufenen Mitgliedern, ist das h├Âchste beschlie├čende Gremium in der Stadtkirche. Das Gremium wird h├Ąufig als Kirchenparlament bezeichnet und vertritt rund 54.000 Evangelische in Freiburg.

Zwei Kandidaten f├╝r die Schuldekanswahl

Peter Schock und Dr. Christian Stahmann hei├čen die beiden Kandidaten, die sich am 21. November der Stadtsynode zur Wahl f├╝r die Nachfolge des langj├Ąhrigen Schuldekans des Stadtkirchenbezirks Manfred Jeub stellen.
Peter Schock (50) ist in Freiburg kein Unbekannter. Nach der Ausbildung zum Landwirt studierte der geb├╝rtige Kurpf├Ąlzer Theologie in Bethel, Hamburg und Heidelberg. Sein Lehrvikariat absolvierte Schock in Freiburg in der damaligen Matth├Ąusgemeinde. Nach dem Pfarrvikariat in L├Ârrach war Schock in Stellenteilung mit seiner Frau sieben Jahre Gemeindepfarrer in Konstanz. 2007 folgte der Wechsel nach Freiburg und in den Schuldienst. Seit achteinhalb Jahren ist Schock hauptamtlicher Religionslehrer am Rotteck-Gymnasium. Dar├╝ber hinaus geh├Ârt er als Vertreter der Religionslehrer_innen der Stadtsynode an und ist stellvertretendes Mitglied des Stadtkirchenrates.

Dr. Christian Stahmann (50) stammt aus Pforzheim. Nach dem Theologiestudium in Heidelberg und T├╝bingen schrieb er bei Prof. Wolfgang Huber eine Dissertation zum Thema "Islamische Menschenrechtskonzepte". Nach dem Lehrvikariat in Mannheim-Vogelstang und Offenburg war er Pfarrvikar und dann Pfarrer im benachbarten Kirchenbezirk Emmendingen, zuletzt in Mundingen-Landeck. Zus├Ątzlich zum Gemeindepfarramt fertigte Stahmann in den vergangenen Jahren eine Habilitationsschrift an ("Protestantische Orientalistik"). Er wurde im Mai 2015 von der Theologischen Fakult├Ąt der Universit├Ąt Heidelberg habilitiert.

Der amtierende Schuldekan Manfred Jeub (64) wird mit Ablauf des laufenden Schuljahres zum 2.9.2016 nach 15 Amtsjahren in den Ruhestand treten.
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