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Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Mainz - Herzlich willkommen beim Museums-PASS-Musées!
Ab dem 01. Januar 2016 erweitert sich das Gebiet des Museums-PASS-Musées: Vier Museen in Mainz treten dem trinationalen Verein bei.

Der Museums-PASS-MusĂ©es, ursprĂŒnglich entstanden im Gebiet des Oberrheins, ermöglicht seit nunmehr 15 Jahren den unlimitierten Zugang zu einer Vielzahl von Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Diesem Erfolgskonzept des grenzĂŒberscheitenden Kulturaustausches haben sich inzwischen 320 Museen der drei LĂ€nder angeschlossen. Die rund 44.000 Passinhaber freuen sich ĂŒber die stete Ausweitung des Gebiets; mittlerweile können sie zwischen Mannheim und Bern, Stuttgart und Metz den freien Eintritt zu den verschiedensten Museen, Schlössern und GĂ€rten geniessen.

Nun stĂ¶ĂŸt im neuen Jahr auch die Landeshauptstadt Mainz mit vier Museen zum MuseumsPASS-MusĂ©es! Das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum, das Gutenberg-Museum, das Landesmuseum und das Naturhistorische Museum öffnen ab dem 01.01.2016 ihre TĂŒren fĂŒr alle Passinhaber. Damit erweitert der Verein nicht nur sein bisheriges Gebiet, sondern eröffnet den Passinhabern auch neue Kunst- und KulturschĂ€tze wie zum Beispiel die Schatzkammer des Mainzer Domes, den Einblick in die Gutenberg-Werkstatt und das Studium zweier Originaler Gutenberg-Bibeln, die umfangreiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung des Landesmuseums sowie seltene Exponate des sĂŒdafrikanisches Steppenzebras im Naturhistorischen Museum, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Um dieses Ereignis gebĂŒhrend zu feiern, laden die Mainzer Museen und der MuseumsPASS-MusĂ©es am Mittwoch, dem 27.01.2016 um 18.30 Uhr zu einer gemeinsamen Eröffnungsfeier ins Gutenberg-Museum Mainz ein (Infos und Anmeldung direkt ĂŒber das Gutenberg-Museum unter gutenberg-museum@stadt.mainz.de). Neben einem Umtrunk und einem Rundgang durch das Museum wird auch der Museums-PASS-MusĂ©es an diesem Abend zu einem Sondertarif angeboten.

Mit dem Museums-PASS-MusĂ©es können die BĂŒrger aus Mainz und der Region ab 2016 nicht nur die vier Museen in Mainz kostenfrei besuchen, sondern auch namhafte HĂ€user in der NĂ€he wie z. B. die Reiss-Engelhorn Museen und die Kunsthalle in Mannheim oder das Historische Museum der Pfalz in Speyer. Aber auch Highlights in anderen Teilen des PassGebietes sind eine Reise wert. So zum Beispiel das Museum Frieder Burda (Baden-Baden), das Zentrum Paul Klee (Bern, Schweiz) und das Centre Pompidou (Metz, Frankreich).

Alle Vorteile des Museums-PASS-Musées auf einen BIick:

- Freier Eintritt fĂŒr 1 Jahr in 320 Museen in Deutschland, Frankreich, Schweiz
- Kinder können kostenlos mit ins Museum
- Informationen zu allen Museen und aktuellen Ausstellungen ĂŒber Newsletter und BroschĂŒre
- Einladung zu Kulturveranstaltungen, Museumsabenden und Reisen

Der Museums-PASS-MusĂ©es wird bei der Weiterentwicklung seines Angebots von seinen langjĂ€hrigen Sponsoren Helvetia und Endress+Hauser unterstĂŒtzt.
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Freiburg: Pkw-Brand in Tiefgarage
Lage: Die Feuerwehr Freiburg wurde mit dem Alarmstichwort „Brand 4“ zu einem PkwBrand in einer Tiefgarage in der Krozinger Straße am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) um 19:57 Uhr alarmiert. Vor Ort zeigte sich ein starker Rauchaustritt und Feuerschein aus der Tiefgarage. Aus dem darĂŒber befindlichen Wohnkomplex flĂŒchteten viele Menschen ins Freie. Kurz darauf kam es durch auslaufende Betriebsstoffe zu einer DurchzĂŒndung und schnellen Brandausbreitung.


Maßnahmen: Durch die Feuerwehr wurde die BrandbekĂ€mpfung unter Atemschutz mit zwei CRohren und dem Zusatz von Schaummittel aufgenommen. Gleichzeitig wurden die ZugĂ€nge vom Wohnkomplex zur Tiefgarage auf evt. verletzte Personen und Rauchverschleppung kontrolliert und anschließend gesperrt. Durch die Polizei wurden umfangreiche Absperrmaßnahmen und Verkehrsregelung um das Objekt vorgenommen. Der Rettungsdienst stand mit einem Notarztfahrzeug, einem Rettungswagen und dem organisatorischen Leiter ebenfalls in Bereitstellung um Patienten zu versorgen.

Nach der BrandbekĂ€mpfung wurde die Tiefgarage mittels BelĂŒftungsgerĂ€ten entraucht. Verletzte waren ĂŒber die gesamte Einsatzdauer keine zu verzeichnen. Die Feuerwehr Freiburg war mit insgesamt 17 Beamten, 30 ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€ften und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde zu weiteren kriminaltechnischen Ermittlungen der Polizei ĂŒbergeben. Die Ermittlungen dauern noch an.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz

 
Weihnachtspredigt Freiburg: Gottes wahres Gesicht "Humanitas"
Stadtdekan Engelhardt wĂŒrdigte an Weihnachten zivilgesellschaftliches Engagement

Freiburg (gh). In dem Kind in der Krippe und dem Mann am Kreuz „hat Gott sein wahres Gesicht gezeigt“. Das sagte Markus Engelhardt in seiner Predigt am ersten Weihnachtstag im Saal der Freiburger Christuskirche. (Die Kirche wird zurzeit innen aufwĂ€ndig saniert) Der evangelische Stadtdekan sprach zu einem Textabschnitt aus dem sehr kurzen, nur drei Kapitel umfassenden, „Brief des Paulus an Titus“ im Neuen Testament.

Dort werde von der Menschenliebe Gottes gesprochen erlĂ€uterte Engelhardt. Im Griechischen heißt das Wort an dieser Stelle „philanthropia“ im Lateinischen „humanitas“. Diese Philathropia, diese Menschenliebe habe „inmitten all dem FĂŒrchterlichen, was Menschen einander antun“ auch immer wieder „großartige Spuren und Zeichen“ hinterlassen. „Was in diesem Jahr an Engagement der Zivilgesellschaft fĂŒr die Hunderttausende an FlĂŒchtlingen aufgebrochen ist, das ist einfach grandios“, rief Engelhardt von der Kanzel. Er wĂŒrdigte die Arbeit der Menschen vor Ort, die sich fĂŒr FlĂŒchtlinge einsetzen und nannte dabei besonders das Engagement des BĂŒrgervereins Oberwiehre-Waldsee. Das alles mache ihm Hoffnung, dass die christlich-abendlĂ€ndische Kultur nicht nur eine missbrauchte Formel bei „dunkeldeutschen AufmĂ€rschen“ sei, sondern „viel lebendiger ist, als wir alle meinten“.

Die Kirche dĂŒrfe aber auch diejenigen „nicht ausblenden“, die sich „von dem großen Zustrom an Menschen ĂŒberfordert fĂŒhlen“. Die Ängste mĂŒssten gesehen und ernst genommen werden, freilich dĂŒrften Angst nicht das Handeln bestimmen. Das hieße das weihnachtliche „FĂŒrchtet euch nicht“ bestreiten, so Engelhardt. Er verwies darauf, dass es in den Nachkriegsjahren galt 14 Millionen Ost-FlĂŒchtlinge zu integrieren. „Das wurde damals geschafft“. Integration sei dabei keine Einbahnstraße. Es gĂ€be eine „Bringschuld“ der hierher geflĂŒchteten Menschen sich in das Gemeinwesen hier einzupassen und seine Werte zu akzeptieren, „vor allem Gleichberechtigung“, so der Stadtdekan. „Es gibt aber auch eine Gebeschuld von uns, ihnen dabei zu helfen.“ Dabei sei die wirksamste Hilfe „die kĂŒnftigen MitbĂŒrger“ am normalen Alltagsleben teilhaben zu lassen. Eine Möglichkeit sei dabei „hier im bĂŒrgerlichen Freiburger Osten“ in den hĂ€ufig sehr großen Wohnungen, in denen nicht nur Familien mit Kindern leben, FlĂŒchtlingspersonen aufzunehmen. „PrĂŒfen Sie bitte ernsthaft, sofern Ihre wohnlichen VerhĂ€ltnisse das hergeben, ob solches eine Option sein kann“, forderte Engelhardt die Gottesdienstbesucher auf.

Engelhardt verwies darauf, dass ĂŒber bloßes Ermutigen hinaus die Botschaft der Bibel aus „dem tödlichen Strudel“ und Hoffnungslosigkeit angesichts der Weltlage erretten will. Wer sich von der rettenden Menschfreundlichkeit Gottes berĂŒhren lasse, die warm und licht ĂŒber uns aufgeht, werde einander freund und nicht feind sein.
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Rauchmelder: Der teuerste ist „mangelhaft“
Der teuerste Rauchmelder im Test, ein GerĂ€t fĂŒr 103 Euro, ist „mangelhaft“. Als einziger blieb er trotz des dicken Rauchs im Brandtest still. Sieben von 14 Rauchmeldern sind hingegen „gut“, der Testsieger kostet nur 26,50. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, fĂŒr die sie geprĂŒft hat, wie zĂŒgig die GerĂ€te vor Rauch warnen und wie anfĂ€llig sie fĂŒr Fehlalarm sind.

Wenn Menschen bei BrĂ€nden ums Leben kommen, dann oft, weil sie im Schlaf ersticken. Schon fĂŒr wenige Euro schĂŒtzt ein Rauchmelder, der frĂŒhzeitig Alarm auslöst. „Gute“ Rauchmelder fĂŒr einzelne RĂ€ume gibt es ab 20 Euro. Rauchmelder, die ĂŒber Funk miteinander kommunizieren, können grĂ¶ĂŸere HĂ€user und Wohnungen optimal ĂŒberwachen. Im Test bewĂ€hrten sich dafĂŒr zwei Funkmelder zu Preisen von 65 und 94 Euro.

Unterschiede zwischen den Rauchmeldern entdeckten die Tester bei der LautstĂ€rke des Alarms, der Bedienungsfreundlichkeit und im Falltest. Fast alle Rauchmelder signalisieren einen Brand schnell und zuverlĂ€ssig. Doch ausgerechnet der teuerste Rauchmelder im Test, der Merten Argus MEG5480–1119 blieb still.

Die Lithiumbatterien in den Rauchmeldern versprechen eine Nutzungsdauer von mindestens 10 Jahren, was laut der Stiftung Warentest plausibel ist. Sie rĂ€t von billigen Rauchmeldern mit Alkalizellen ab, weil bei diesen die Batterien regelmĂ€ĂŸig gewechselt werden mĂŒssen und die Ersparnis allenfalls wenige Euro betrĂ€gt. Sie stehe in keinem VerhĂ€ltnis zum Aufwand fĂŒr das Wechseln der 9-Volt-Batterien und den hĂ€ufigeren Pieptönen bei schwacher Batterie.

Der ausfĂŒhrliche Test Rauchmelder erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 23.12.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/rauchmelder abrufbar.
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Freiburg: Brand in einer GaststÀtte im Untergeschoss
Am Dienstagabend 22:30 Uhr (22.12.) wurde der Feuerwehr ein Brand in der Merianstraße gemeldet. Die Erkundung des LöschzugfĂŒhrers ergab, dass es im Untergeschoss in einer GaststĂ€tte zu einer Verpuffung mit anschließendem Brand und starker Rauchentwicklung kam. Nach weiteren Befragungen stellte sich als Brandursache der Umgang mit FlĂŒssiggasflaschen heraus. Alle Personen in der GaststĂ€tte konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Das ganze GebĂ€ude wurde durch die Feuerwehr gerĂ€umt.

Die BrandbekÀmpfung wurde von zwei Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren aufgenommen. Alle Wohneinheiten und GewerberÀume wurden durch die Feuerwehr kontrolliert und sind bis auf die GaststÀtte im Untergeschoss nutzbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr Freiburg war mit 12 Fahrzeugen und insgesamt 65 Mann im Einsatz.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz

 
Rust: 30.000 Euro zugunsten des Freiburger MĂŒnsters
Benefiz-Dinner-Show im Europa-Park

Bereits zum fĂŒnften Mal hat der Europa-Park am vergangenen Montag, gemeinsam mit dem Freiburger MĂŒnsterbauverein e.V. zur traditionellen Benefiz-Dinner-Show zugunsten der Sanierung des Freiburger MĂŒnsterturms eingeladen. Bei der Dinner-Show „Cirque d’Europe“ brachten ĂŒber 30 internationale KĂŒnstler die rund 400 Freunde des MĂŒnsters durch artistische Meisterleistungen, Livemusik und Comedy ins Staunen. 2-Sterne-Koch Peter Hagen und der Europa-Park MaĂźtre JĂŒrgen Steigerwald verwöhnten die GĂ€ste mit herausragenden Gaumenerlebnissen. Im Verlauf der Benefizveranstaltung kam eine beeindruckende Spendensumme von 30.000 Euro zusammen. Damit wurden in den vergangenen fĂŒnf Jahren im Europa-Park weit ĂŒber 100.000 Euro fĂŒr die Sanierung des MĂŒnsters gespendet.

Der großzĂŒgige Erlös des Benefizabends im Europa-Park wird vom MĂŒnsterbauverein e.V. fĂŒr die aufwĂ€ndigen Sanierungsarbeiten des Freiburger MĂŒnstersturms genutzt. Bereits seit 125 Jahren kĂŒmmert sich der Verein um den Erhalt des Ă€ußeren Steinwerks des MĂŒnsters und erhĂ€lt damit das Symbol der Stadt Freiburg und Wahrzeichen der gesamten Region. Öffentliche Institutionen können die benötigten Maßnahmen fĂŒr die Sanierung des MĂŒnsters nicht alleine tragen, weshalb die motivierten Vereinsmitglieder eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des Bauwerks spielen. Seit 1890 kĂ€mpft der Freiburger MĂŒnsterbauverein e.V. mit einem eigenen Steinmetzbetrieb fĂŒr den architektonischen und kĂŒnstlerischen Erhalt des Wahrzeichens. Damit der gemeinnĂŒtzige Verein das Freiburger MĂŒnster auch weiterhin im ursprĂŒnglichen Zustand bewahren kann, wurden auch in diesem Jahr bei einem exklusiven Galaabend im Europa-Park fleißig Spenden gesammelt. Als besonderes Highlight des Abends konnte der Freiburger MĂŒnsterbauverein e.V., passend zum 40. Geburtstag des Europa-Park und dem 235-jĂ€hrigen Bestehen von Mack Rides, mit 125 Jahren Vereinsgeschichte zudem ein beeindruckendes JubilĂ€um feiern.

GlĂ€nzend und schillernd prĂ€sentiert sich noch bis zum 31. November 2016 die Dinner-Show „Cirque d’Europe“ in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark. WĂ€hrend einer spektakulĂ€ren Show mit vielen Highlights können sich die GĂ€ste bei einem exquisiten 4-GĂ€nge GalamenĂŒ des 2-Sterne Kochs Peter Hagen des Europa-Park Restaurants „Ammolite- The Lighthouse Restaurant“ und Europa-Park MaĂźtre JĂŒrgen Steigerwald verzaubern lassen.

Weitere Informationen unter www.europapark.de/dinnershow

Der Europa-Park ist in der Wintersaison vom 28. November 2015 bis zum 10. Januar 2016 (außer 24. und 25. Dezember) tĂ€glich von 11 bis 19 Uhr (am 31. Dezember bis 18.30 Uhr) geöffnet. VerlĂ€ngerte Öffnungszeiten bis 20 Uhr an allen Wochenenden und wĂ€hrend der Ferien in Baden-WĂŒrttemberg. Eintrittspreise: Erwachsene 36,50 Euro, Kinder (4-11 Jahre) 31,00 Euro. Abendticket ab 16 Uhr: Erwachsene 19,50 Euro, Kinder 15,00 Euro. Infoline: 07822/776688. Infos unter www.europapark.de.

zum Bild oben:
v.l.n.r. RegierungsprĂ€sident a.D. Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Europa-Park Inhaber Dr.-Ing. h.c. Roland Mack und MĂŒnsterbaumeisterin Yvonne Faller
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43. Freiburger Weihnachtsmarkt trotz milder Temperaturen sehr gut besucht
Zahlreiche Tagestouristen von jenseits der Alpen

Insbesondere bei den auslĂ€ndischen Besuchern stand der 43. Freiburger Weihnachtsmarkt hoch im Kurs - bis nach Italien und Spanien wirkte seine Anziehungskraft. Die Lage mitten in der Altstadt und der starke Fokus auf kunsthandwerklichen Angeboten machen den Freiburger Weihnachtsmarkt besonders attraktiv fĂŒr Tagestouristen. 122 Aussteller boten in diesem Jahr auf dem Rathausplatz, an den Unterlinden, auf dem Kartoffelmarkt und in der Franziskanergasse ihre Waren an.

Die Eröffnung des Freiburger Weihnachtsmarkts fand bei Wintertemperaturen statt. Es folgten jedoch frĂŒhlingshafte Temperaturen, die zu Beginn wenig Weihnachtsstimmung aufkommen ließen. Kalte FĂŒĂŸe waren Mangelware. So regten die milden Temperaturen allerdings zu lĂ€ngeren Verweildauern in den Abendstunden an und die GlĂŒhweinstĂ€nde waren jeweils bis zum Marktende gut besucht.

Neben dem frĂŒhlingshaften Wetter war befĂŒrchten worden, dass die Angst vor AnschlĂ€gen zu einem RĂŒckgang der Weihnachtsmarktbummlern fĂŒhren könnte. TatsĂ€chlich blieben zu Beginn einige französische Besucher dem Freiburger Weihnachtsmarkt fern. So sagten beispielsweise in der ersten Wochen fĂŒnf Schulklassen aus dem Nachbarland bei der Kerzenwerkstatt ihre Teilnahme am Kerzenziehen ab. Insgesamt hat sich der Anteil der französischen Besucher ab dem zweiten Adventswochenende wieder auf dem gewohnten Niveau ein gependelt.

Rund 70 Prozent der GĂ€ste, die den Freiburger Weihnachtsmarkt per Bus besuchten, kamen aus dem europĂ€ischen Ausland, insbesondere aus Italien, Spanien und der Schweiz. Seit der Eröffnung haben bis zum dritten Adventswochenende 1211 Busse Freiburg angesteuert, was bereits das Busaufkommen fĂŒr die gesamte Laufzeit des Weihnachmarktes im Jahr 2014 ĂŒbertrifft. „Erneut zeigt sich, dass der Freiburger Weihnachtsmarkt als Maßnahme zur Tourismusförderung Erfolg hat. In den letzten Jahren konnte insbesondere durch die steigende Anzahl an auslĂ€ndischen GĂ€sten die Übernachtungszahlen im frĂŒher schwachen Monat Dezember deutlich gesteigert werden“, so FWTMGeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann.

Die FWTM erhob dieses Jahr durch den Einsatz von neuen MessgerÀten und mehreren, parallelen Messmethoden die Anzahl der Weihnachtsmarktbesucher. Die Ergebnisse, d.h. die prÀzisen Besucherzahlen, werden nach ihrer Auswertung im neuen Jahr veröffentlicht. Bisher war die FWTM von ca. 500.000 Besucher ausgegangen.

Der Freiburger Weihnachtsmarkt wurde umfassend beworben. So wurde unter anderem Printwerbung in der Region, im Elsass und der Schweiz geschaltet und in ZĂŒgen, in Bussen und in Bahnhöfen wie z.B. Stuttgart, Köln und Mannheim hingen Großplakate aus.
 
 

 
Freiburger Schwabentor: Das GerĂŒst ist weg
Sanierung des Schwabentors nach dreieinhalb Jahren beendet

Als Kurzgeschichte war sie gestartet. Dann wurde die Sanierung des Schwabentors unverhofft zum Fortsetzungsroman – und fand nun doch ein Happyend. Heute wurde nach dreieinhalb Bau-Jahren das letzte GerĂŒst entfernt, und der Torturm am oberen Ende der Salzstraße erstrahlt nun frischer denn je.

Bei einem Ortstermin hat BaubĂŒrgermeister Martin Haag heute erlĂ€utert, warum die Oberstadt so lange auf die Freigabe ihres Wahrzeichens warten musste: „Beim Sanieren jahrhundertealter Bauwerke gibt es immer wieder Überraschungen. Selbst bei bester Vorbereitung weiß man nicht, wieviel noch kommt und was das fĂŒr den Zeitplan bedeutet.“ Haag dankte allen Anliegern in der Oberstadt fĂŒr das aufgebrachte VerstĂ€ndnis und betonte, dass durch die Sanierung das Denkmal fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte gesichert sei.

Überraschungen hat das Schwabentor dem GebĂ€udemanagement (GMF) reichlich geboten, seit im Sommer 2012 die ersten Handwerker anrĂŒckten. Damals war ihr Auftrag schlicht: Putz ausbessern, Tor neu streichen, nach sechs Monaten einpacken. Doch kaum war das FassadengerĂŒst aufgestellt und hohl liegender Putz entfernt, begannen die Schwierigkeiten, vor denen man bei einem ĂŒber 760 Jahre alten GemĂ€uer nicht gefeit ist. Plötzlich wurden teils durchgĂ€ngige Risse im Mauerwerk sichtbar.

Nun musste das GMF mit den ĂŒbrigen Beteiligten, vor allem Sabine Ott vom BauingenieursbĂŒro Mohnke/Höss, die Vorgehensweise grundlegend ĂŒberdenken. Zur Ursachenforschung begann zunĂ€chst ein „Risse-Monitoring“: Zwischen Dezember 2012 und April 2013 wurden die Risse und ihre Entwicklung systematisch erfasst und ĂŒberwacht. Erst die Beobachtung ĂŒber diesen Zeitraum hinweg lieferte belastbare Erkenntnisse.

Parallel dazu fanden geotechnische Untersuchungen des Baugrundes und Sondierungen an den Holzbalkendecken statt. Durch Kernbohrungen wurden Art und Zustand des historischen Bestandsmauerwerks erkundet. Systematisch nahm das Vermessungsamt Kontrollvermessungen vor, um die Geometrie des gesamten Schwabentor-Ensembles zu beobachten und zu ĂŒberwachen. Zugleich zog das GMF ĂŒber die Denkmalpflege einen Bauhistoriker hinzu, um die historische Konstruktion zu erforschen. Und dann kam der große Augenblick – die Ermittlung der Schadensursache. FĂŒr die tragwerksplanerische Beurteilung fĂŒgten das GMF und das BĂŒro Mohnke/Hoss alle Erkenntnisse aus den genannten Untersuchungen zusammen. Ihre Auswertung ergab, dass dem um 1250 errichteten Torturm anno 1901 ein wuchtiger Treppengiebel aufgesetzt (und erst 1954 wieder abgenommen) wurde. Zudem fĂ€hrt seit Oktober 1901 die Straßenbahn durch das Tor. Das zusĂ€tzliche Gewicht und die regelmĂ€ĂŸigen ErschĂŒtterungen haben wohl zu den Rissen in den Steinen gefĂŒhrt und auch das Fundament destabilisiert. Erschwerend kam hinzu (wie Bohrungen im April 2013 ergaben), dass nur die sĂŒdöstliche Ecke des Turm auf festem Schwarzwaldkies steht. Auf den anderen drei Seiten bestehen die Fundamente dagegen aus mittelalterlichen AufschĂŒttungen, die immer wieder zu leichten Setzungen fĂŒhrten.

UrsprĂŒnglich zum Erneuern des Putzes angetreten, stand das GMF nun vor der großen Aufgabe: Turm stabilisieren. Alle LösungsvorschlĂ€ge wurden mit der Denkmalpflege abgestimmt, ausgeschrieben – und dann ging es im Sommer 2014 los. Um die Fundamente zu hĂ€rten, wurden Stahllanzen unter die Torfundamente geschoben und expandierende Kunstharze in den Untergrund gepresst. Um das Mauerwerk zu stabilisieren, wurden an der Innenseite in fĂŒnf bis sieben Höhenmetern Abstand unsichtbare StahlstĂ€be verlegt. Um die Risse zu beseitigen, wurden HohlrĂ€ume im Mauerwerk geschlossen.

Erst als im Juli 2015 all dies abgehakt war, begann die ursprĂŒnglich geplante Putzsanierung. Dabei wurden auch SchĂ€den am sichtbaren Sandstein und den Mauerfugen repariert, die Turmuhren und der historische Balkon saniert, Blechnerarbeiten am Dach erledigt und die Wandmalereien auf Vordermann gebracht. Und jetzt, rechtzeitig zum Weihnachtsfest, ist das Schwabentor „fertig“.

Gekostet hat die Sanierung insgesamt etwa 2 Millionen Euro. Davon ĂŒbernimmt das Landesamt fĂŒr Denkmalpflege 212.000 Euro, gemĂ€ĂŸ Bescheid vom 16. Dezember 2015.
 
 



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