Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Historisches Kaufhaus Freiburg: Neue Klimaanlage im Einsatz
Mit den heißen Sommertagen kommt nun die neue Klimaanlage im Historischen Kaufhaus zum Einsatz. FĂŒr den Kaisersaal und das Foyer im ersten Obergeschoß wurde im vergangenen Jahr eine KĂŒhlung in die bestehende LĂŒftungsanlage eingebaut. Mit der KĂŒhlanlage, die eine Leistung von 40 KW aufweist, kann die Raumtemperatur um 6 Grad Celsius unter der bestehenden Außentemperatur gehalten werden. HierfĂŒr wurden zwei AußengerĂ€te, die mit dem Zuluftkanal verbunden sind, im Innenhof des GebĂ€udes installiert.

Die Luft im Historischen Kaufhaus wurde zuvor oft als zu warm und stickig empfunden. Mit der neuen Klimaanlage haben sich das Raumklima und somit auch die QualitĂ€t des Hauses als Veranstaltungsort deutlich verbessert. Die Kosten in Höhe von 40.000 Euro fĂŒr die Klimaanlage wurden von der Stadt Freiburg getragen.

Die FWTM betreibt im Auftrag der Stadt Freiburg das Historische Kaufhaus. Die Bauunterhaltung wird von der Stadt Freiburg, Amt fĂŒr Liegenschaften und Wohnungswesen, geleistet. Das um 1520 fĂŒr die stĂ€dtische Marktverwaltung erbaute GebĂ€ude ist ein beliebter Austragungsort fĂŒr Tagungen, VortrĂ€ge und Veranstaltungen. Das Convention Bureau der FWTM vermittelt die RĂ€umlichkeiten an Veranstalter.
 
 

 
Appell zur Aufnahme von FlĂŒchtlingen
Evangelische Kirche in Freiburg bittet Vermieter

Freiburg. Mit einem Appell zur Aufnahme von FlĂŒchtlingen wendet sich die Evangelische Kirche in Freiburg an ihre Mitglieder und an Hausbesitzer und Vermieter. Der von Stadtdekan Markus Engelhardt und Jennifer WĂ€gerle, Kirchenbezirksbeauftragten Migration und Flucht, verfasste zweiseitige Text trĂ€gt den Titel „Bringen wir Vielfalt in unsere HĂ€user!“. Er soll am kommenden Sonntag in allen evangelischen Kirchen verlesen werden. "Als Dekan und Kirchenbezirksbeauftragte richten wir an die Christinnen und Christen in Freiburg, besonders auch Verantwortliche fĂŒr Immobilien in christlicher TrĂ€gerschaft, und alle Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger die dringende Bitte, frei werdenden oder ungenutzten Wohnraum an geflĂŒchtete Menschen zu vermieten.", heißt es in dem Appell.
In dem Aufruf wird auch eingeladen zu einer Informationsveranstaltung fĂŒr potentielle Vermieterinnen und Vermieter am Dienstag, 26. Juli ab 18 Uhr im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstraße 2. Auch das Amt fĂŒr Wohnraumversorgung und das Wohn-Patenschaftsprojekt. stehen hier fĂŒr AuskĂŒnfte zur VerfĂŒgung. Daneben wird auch die Begleitmöglichkeit durch „Willkommen fĂŒr FlĂŒchtlinge“ vorgestellt.
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Freiburg: Ferienpass macht Kindern und Jugendlichen 335 tolle Angebote
Programm steht auf www.freiburger-ferienpass.de. Verkauf beginnt am Montag, 11. Juli. Anmelden ab Mittwoch, 20. Juli

Ferienbetreuung fĂŒr Schulkinder an vielen Schulen

Sechs Wochen Sommerferien sind fĂŒr Schulkinder toll. Aber fĂŒr die Eltern sind sie manchmal schwierig zu ĂŒberbrĂŒcken, wenn sie selbst noch arbeiten mĂŒssen. Zum 39. Mal legt auch dafĂŒr der Freiburger Ferienpass ein dickes ProgrammbĂŒchlein auf. An vielen Freiburger Schulen gibt es zudem eine Ferienbetreuung. Beide Angebote hat BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik am Donnerstag (7.7.) mit den fĂŒr die Programme Verantwortlichen vorgestellt.

Wer ein Abenteuer in der Wildnis erleben, BĂ€chle-Biber loslassen, Leckeres mit Hefe backen, tanzen, malen, basteln, ins Fußballcamp oder einen Babysitterkurs machen will, der ist richtig beim reichhaltigen Programm des Freiburger Ferienpasses. Insgesamt sind es 335 Angebote mit 3.422 PlĂ€tzen fĂŒr Menschen zwischen 6 und 17 Jahren. Dazu kommen vom 30. August bis 2. September Ferientage des Spielmobils im Eschholzpark und ein einwöchiges offenes Angebot vom 5. bis 9. September auf dem Abenteuerspielplatz.

Wieder mit dabei: die ErmĂ€ĂŸigung auf 70 Cent fĂŒr den Eintritt in die Freiburger SchwimmbĂ€der. Sie gilt in diesem Jahr vom 1. August bis zum 9. September. Neu ist in diesem Jahr ein Hinweis auf behindertengerechte und barrierefreie Angebote. Insgesamt 77 Angebote (23 Prozent) sind behindertengerecht, 80 Angebote finden in barrierefreien RĂ€umen statt.

Der Ferienpass ist an 16 Stellen in der ganzen Stadt zu kaufen (siehe Liste am Ende dieser Meldung). Wie in den Vorjahren zahlt ein Freiburger Kind fĂŒr den Ferienpass 11,50 Euro, jedes Geschwisterkind 9,50 Euro. Kinder aus den Umlandgemeinden zahlen 17,50 Euro, jedes Geschwisterkind 14,50 Euro.

Wer den Pass erwerben will, muss ein Passfoto, den Kinder-, Personal- oder SchĂŒlerausweis sowie Bargeld (möglichst passend) oder Gutscheine fĂŒr Bildung und Teilhabe (werden nur bei Freiburger Kindern und Jugendlichen anerkannt) mitbringen. Bei Vorlage der Freiburger FamilienCard, zusammen mit dem Kinder-, Personal- oder SchĂŒlerausweis, erhĂ€lt jedes Freiburger Kind 2,50 Euro Rabatt auf den Kaufpreis.

Alles steht wie immer im kleinen, dicken ProgrammbĂŒchlein oder auf www.freiburger-ferienpass.de. Verkaufsstart fĂŒr den Pass ist am Montag, 11. Juli. Anmeldungen sind ab Mittwoch, 20. Juli, 10 Uhr, telefonisch oder online möglich.

Das Programm beginnt mit dem großen Eröffnungsfest im Stadtgarten am Montag, 1. August, von 15 bis 18 Uhr.

Dem Ferienpassprogramm stehen wie im Vorjahr 75.800 Euro Sachmittel zur VerfĂŒgung. Im vergangenen Jahr wurden 1.154 FerienpĂ€sse verkauft (Einnahmen: 11.151 Euro). Damals haben die Sechs- bis ZehnjĂ€hrigen das Angebot mit 56 Prozent (643 PĂ€sse) am hĂ€ufigsten genutzt.

BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik dankte allen, die am Zustandekommen des Programms beteiligt waren: „Das vielfĂ€ltige und bunte Programm lĂ€sst keine WĂŒnsche offen und ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen spannende und ereignisreiche Ferien.“ Sie verwies auch auf die weiteren Angebote der Stadt Freiburg, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern an Freiburger Schulen offen stehen. Auch sie werden teilweise von freien TrĂ€gern veranstaltet.

Ferienbetreuung an den Schulen
Seit Sommer 2009 bietet das Amt fĂŒr Schule und Bildung (ASB) in Kooperation mit freien TrĂ€gern an verschiedenen Standorten in Freiburg eine Ferienbetreuung an. Die Angebote finden standortabhĂ€ngig in den Fastnachts-, Oster-, Pfingst-, Sommerund Herbstferien statt. In diesem Sommer gibt es Angebote an der Anne-Frank-Schule, der Turnseeschule, der Weiherhofschule, dem Waldhaus und auf dem Mundenhof. Alle Grundschulkinder der Klassen 1 bis 4 können angemeldet werden, egal, ob sie in Freiburg wohnen oder nur zur Schule gehen. Auch Kinder, die nach den Sommerferien in die erste Klasse kommen, können die Betreuung nutzen. Die Angebote sind unabhĂ€ngig vom Schulbezirk. Wo noch freie Stellen sind, werden auch SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klassenstufen 5 und 6 aufgenommen, sofern sie aus Freiburg kommen.

Die Angeboteselbst und auch die Anmeldungen organisieren die TrÀger. Je nach Standort gehen die Angebote von 8 bis 14 oder 17 Uhr. Pro Tag und Kind kosten sie 15 Euro inclusive Mittagessen. Familien, die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherungsleistungen, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Arbeitslosengeld II erhalten, bezahlen unter Vorlage des aktuellen Leistungsbescheids nur 9 Euro pro Kind und Tag. Die Differenz zum regulÀren Beitrag bezuschusst die Stadt Freiburg.

ZusĂ€tzlich hierzu gibt es fĂŒr Schulkinder noch eine Ferienbetreuung an den Grundschulen, die am Betreuungskonzept teilnehmen, welches das ASB zum Schuljahr 2014/2015 eingefĂŒhrt hatte. Hier können Eltern jeweils zum Schuljahresbeginn ihr Kind fĂŒr drei oder sieben festgelegte Ferienwochen im Gesamtpaket anmelden.

Diese Ferienbetreuung steht allen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der jeweiligen Grundschule offen, sofern sie in der Betreuung angemeldet sind. Hier kostet die Teilnahme von 8 bis 14 Uhr 35 Euro, von 8 bis 17 Uhr 50 Euro pro Woche. Geschwisterkinder zahlen 23 oder 32 Euro fĂŒr die lĂ€ngere Betreuungszeit. FĂŒr Eltern, die Sozialleistungen beziehen, oder Familien mit geringem Einkommen, die einen aktuellen Bescheid vorlegen, ĂŒbernimmt die Stadt die Kosten.

Das ASB verteilt jĂ€hrlich im Februar oder MĂ€rz eine Übersicht der Angebote fĂŒr die Ferienbetreuung an alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der öffentlichen Freiburger Grundschulen. Die genannten Angebote sowie weitere zur Ferienbetreuung stehen auf www.infokiosk-freiburg.de unter dem Button „Tolle Ferien“.


Verkaufsstellen des Ferienpasses / Verkaufsstellen und Zeitraum:

BĂŒrgerberatung, Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg
11. Juli bis 2. September
Mo-Do 8 bis 17 Uhr und Fr 8 bis 15.30 Uhr

Freiburger BĂŒndnis fĂŒr Familie, Kaiser-Joseph-Str. 268 (3. OG), 79098 Freiburg
12. Juli bis 17. August
Di 10 bis 12 Uhr undMi 16 bis 18 Uhr

Haus der Begegnung, Habichtweg 48, 79110 Freiburg
13. Juli bis 26. Juli
Mo-Do 8 bis 12 Uhr und Di und Do auch 15 bis 18 Uhr

Jugend- und Kinderhaus St. Georgen, Bozener Str. 18, 79111 Freiburg
14. Juli: 17 bis 19 Uhr und 15. Juli: 14 bis 16 Uhr

JuKS Vauban im Haus 037, Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg
12. Juli bis 13. Juli
Di/Mi 17 bis 19 Uhr

Kinder- und Jugendhaus Hochdorf, Riedmatten 6, 79108 Freiburg
13. Juli bis 22. Juli
Mi 15 bis 18 Uhr und Fr 10 bis 12 Uhr

Kinder- und Jugendzentrum Weingarten, Bugginger Str. 42, 79114 Freiburg
11. Juli bis 21. Juli
Mo-Do 9.30 bis 12 Uhr

K.I.O.S.K. Rieselfeld e.V., Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg
11. Juli bis 29. Juli
Mo/Mi/Fr 10 bis 12.30 Uhr und Mi auch 16 bis 18 Uhr

Ortsverwaltung Kappel, Großtalstr. 45, 79117 Freiburg
11. Juli bis 29. Juli
Mo-Fr 8 bis 12 Uhr und Mo/Mi auch 14 bis 17 Uhr

Ortsverwaltung Opfingen, DĂŒrleberg 2, 79112 Freiburg
11. Juli bis 29. Juli
Mo-Fr 8 bis 12 Uhr und Mo auch 18 bis 20 Uhr

Ortsverwaltung Tiengen, Freiburger Landstr. 28, 79112 Freiburg
11. Juli bis 29. Juli
Mo-Fr 8 bis 11.30 Uhr und Mi auch 13.30 bis 17.30 Uhr

Ortsverwaltung Waltershofen, Schulhalde 12, 79112 Freiburg
11. Juli bis 29. Juli
Mo-Fr 8 bis 12 Uhr und Mi auch 13.30 bis 18 Uhr

StadtteilbĂŒro Haslach, Melanchthonweg 9b, 79115 Freiburg
11. Juli bis 20. Juli
Mo/Mi 13 bis 16 Uhr

StadtteilbĂŒro Weingarten, Krozinger Str. 11, 79114 Freiburg
11. Juli bis 23. Juli
Mo-Sa 10 bis 12 Uhr und Fr auch 16 bis 18 Uhr

Stadtteiltreff Betzenhausen-Bischofslinde, Sundgauallee 9, 79114 Freiburg
12. Juli bis 21. Juli
Di 14 bis 18 Uhr, Mi 9 bis 14 Uhr und Do 9 bis 12.30 Uhr

Stadtteiltreff BrĂŒhl-Beurbarung, Tennenbacher Str. 36, 79106 Freiburg
11. Juli bis 28. Juli
Mo/Do 9 bis 11 Uhr und Di 18 bis 19.30 Uhr

Ab Montag, 8. August, kann der Pass nach telefonischer Terminvereinbarung auch im Ferienpass-BĂŒro (Auf der Zinnen 1, 2. Obergeschoss im Karlsbau; Tel. 0761/201-8588) gekauft werden.
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ÖKO-TEST Alternativen zu BerufsunfĂ€higkeitsversicherungen
Versicherungen mit Leistungslöcher

BerufsunfĂ€higkeitsversicherungen sind fĂŒr viele kaum bezahlbar oder nicht zu bekommen. Als Alternative bieten Assekuranzen ErwerbsunfĂ€higkeits-, GrundfĂ€higkeits- oder Multi-Risk-Policen an. ÖKO-TEST hat nun 54 dieser Tarife durchgecheckt und kommt zum Ergebnis, dass diese zwar besser sind als gar nichts, doch sie bieten magere Leistungen und sind zudem oft auch noch teuer.

BerufsunfĂ€higkeitsversicherungen sind gerade fĂŒr solche ErwerbstĂ€tige, die sie am dringendsten brauchen, also Krankenschwestern, Dachdecker oder andere hart arbeitende Berufe, unbezahlbar. Auch fĂŒr Menschen mit Vorerkrankungen sind diese Policen nicht zu bekommen. Viele Menschen treffen deshalb keine Vorsorge. ÖKO-TEST wollte wissen, ob zurecht oder ob man besser einen alternativen Tarif wie Multi-Risk-Policen, GrundfĂ€higkeits- oder ErwerbsunfĂ€higkeitsversicherungen abschließen sollte. Das ResĂŒmee des Verbrauchermagazins: Diese sind zwar besser als nichts, doch die Leistungen sind stark verbesserungswĂŒrdig.

Bei einer ErwerbsunfĂ€higkeitsversicherung beispielsweise hat der Versicherte erst einen Anspruch auf Zahlung, wenn er keine drei Stunden mehr arbeiten kann. Und es muss schon sehr viel passieren, bis man ĂŒberhaupt keiner ErwerbstĂ€tigkeit mehr nachgehen kann. Die anderen Policen sind noch knausriger: Nur wer fast blind, stumm oder taub ist, erhĂ€lt auf Anhieb eine Leistung. Ansonsten gibt es erst Geld, wenn Betroffene „den Kopf unter dem Arm tragen“. Selbst eine QuerschnittslĂ€hmung fĂŒhrt nur bei wenigen Tarifen direkt zur Zahlung. Es besteht zudem ein hohes Risiko, dass man die „falsche“ Krankheit hat und deshalb leer ausgeht. Seelische Erkrankungen etwa sind in der Regel nur in der ErwerbsunfĂ€higkeitsversicherung abgedeckt.

Die BeitrĂ€ge sind dafĂŒr umso saftiger. Und dabei gilt: Bei ErwerbsunfĂ€higkeitsversicherungen etwa bekommt man nicht unbedingt den besseren Versicherungsschutz, wenn man höhere BeitrĂ€ge bezahlt.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es seit dem 30. Juni 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
BroschĂŒre „Leben in Deutschland“
Landeszentrale fĂŒr politische Bildung veröffentlicht neue Materialien fĂŒr Orientierungskurse mit FlĂŒchtlingen

„Leben in Deutschland“ heißt eine neue BroschĂŒre mit Materialien fĂŒr Orientierungskurse mit FlĂŒchtlingen. Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) ist sie soeben erschienen. Sie eignet sich auch fĂŒr Gruppen, die gerade beginnen, Deutsch zu lernen. Alle Texte sind in einfacher Sprache verfasst und mit einer Vielzahl von Fotos und Zeichnungen kombiniert. „Leben in Deutschland“ enthĂ€lt die wichtigsten Themen fĂŒr die Erstorientierung, darunter Bausteine zu „Bildung & Beruf“, „Toleranz & Zusammenleben“, „Familie & Erziehung“ und „Demokratie & Grundrechte“.

Die 96-seitige BroschĂŒre vermittelt unabdingbares Basiswissen zu diesen Themen, will aber mehr: Einfache Beispiele aus dem Alltag bieten die Grundlage fĂŒr den Austausch ĂŒber Werte und wechselseitige Erwartungen von Migranten und der Aufnahmegesellschaft. Im Vordergrund steht dabei die Bedeutung von Freiheit, Toleranz fĂŒr ein selbstbestimmtes Leben und konstruktives Miteinander in der Gesellschaft. Die Inhalte sind auf die Vorgaben des Bundesamtes fĂŒr Migration und FlĂŒchtige (BAMF) fĂŒr Orientierungskurse abgestimmt.

Das Lehrbuch kostet 5,- Euro zzgl. 3,- Euro Versandkosten und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop (auch von außerhalb Baden-WĂŒrttembergs).
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Karlsruhe: Förderung fĂŒr Kultur- und Medienschaffende
Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie / Abgabeschluss 31. Oktober

Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, können sich auch dieses Jahr um eine finanzielle Förderung beim KulturbĂŒro Karlsruhe bewerben. Auch Studierende mit entsprechenden Projektideen ab dem 5. Studiensemester sind zur Teilnahme eingeladen und interdisziplinĂ€re Partnerprojekte willkommen. Die maximale Förderhöhe pro Projekt betrĂ€gt 5.000 Euro, ĂŒber die Projektauswahl entscheidet eine Fachjury. Abgabeschluss ist der 31. Oktober 2016.

Mit dieser Förderung unterstreicht die Stadt Karlsruhe erneut die Bedeutung und die Chance, die im kreativ-kĂŒnstlerischen sowie auf neuen Technologien basierenden Arbeiten liegt. Der Fördertopf ist zudem eine Maßnahme zur Umsetzung des 2014 verabschiedeten Karlsruher Kulturkonzepts.

Weitere Infos zur Ausschreibung ....
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Karlsruhe: Sprachförderung in Grundschulen unverzichtbar
Migrationsbeirat spricht sich fĂŒr Budgeterhöhung aus

Mit der im Karlsruher Integrationsplan verankerten Sprachförderung an Grundschulen korrigiert die Stadt Karlsruhe eine Schieflage im Bildungssystem. Denn Kinder aus bildungsfernen und anderssprachigen Familien haben weniger Chancen, sind hĂ€ufig arm und in der Schule benachteiligt. Den Kreislauf unterbrechen wollen die Projekte „Bildungsberatung fĂŒr junge Migranten und deren Eltern“ des Internationalen Bunds (IB) und „Bildungschancen und Zukunft fĂŒr Kinder“ (BiZuKi) des Vereins fĂŒr Jugendhilfe (VfJ). Beide TrĂ€ger bieten seit langem unterrichtsergĂ€nzende Deutschförderung fĂŒr Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, fĂŒr Muttersprachler, die mehrsprachig aufwachsen sowie jene, die UnterstĂŒtzung brauchen, seit 2014 arbeiten sie zusammen. Der Förderbedarf steigt und damit die Kosten. Der von der Verwaltung empfohlenen Budgeterhöhung um rund 20 000 Euro fĂŒr 2016 aus Integrationsmitteln hat der nicht öffentlich tagende Migrationsbeirat unter der Leitung von BĂŒrgermeister Martin Lenz am gestrigen Donnerstagnachmittag zugestimmt.

Der VfJ will damit unter anderem die PrĂŒfung des individuellen sprachlichen Niveaus bei Kindern verbessern und ausweiten, der IB weitere Förderklassen einrichten. Der Sprachförderung in Grundschulen komme umfassende Bedeutung zu, die Anpassung an aktuelle Bedarfe sei unverzichtbar, lautete der Tenor im Beirat. 2015 haben 22 Grundschulen mit 648 MĂ€dchen und Jungen in Kleingruppen vor oder nach dem Unterricht das Angebot genutzt; damit wird mit rund der HĂ€lfte aller Grundschulen in Karlsruhe kooperiert. Deren RĂŒckmeldungen sind positiv. Die Kinder „können nun mutiger vor der Klasse sprechen und freier formulieren“, erklĂ€rt dazu etwa die Tullaschule bei der Evaluation. Besonders aufgefallen sei dies „bei Buchvorstellungen in Deutsch und kleinen PrĂ€sentationen im Sachunterricht.“.
 
 

 
Historische Entscheidung beim UN-Menschenrechtsrat
Votum fĂŒr UnabhĂ€ngige Expert_innenstelle zum Schutz der Menschenrechte von LSBTI

AnlĂ€sslich der Entscheidung des UN-Menschenrechtsrates am 30. Juni in Genf, die Resolution “Protection against violence and discrimination based on sexual orientation, and gender identity” anzunehmen und somit den Weg zu Etablierung einer Expert_innenstelle zum Schutz der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen (LSBTI) Menschen frei zu machen, erklĂ€rt Gabriela LĂŒnsmann, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Das Votum ist eine historische Entscheidung fĂŒr den Menschenrechtsschutz. Die Entscheidung macht den Weg frei fĂŒr eine unabhĂ€ngige Institution bei den VN, die die Wahrung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen (LSBTI) Menschen ĂŒberwachen wird. Sie stĂ€rkt so die Menschenrechtsverteidiger_innen in aller Welt bei ihrer schwierigen Arbeit und wird die Entkriminalisierung von HomosexualitĂ€t in vielen Verfolgerstaaten voranbringen. Die Entscheidung bedeutet mehr Schutz fĂŒr LSBTI in aller Welt vor Gewalt und Diskriminierung. DarĂŒber hinaus wird die Menschenrechtslage von LSBTI nun regelmĂ€ĂŸig bei den VN thematisiert werden und nicht nur in Kontext von ResolutionsentwĂŒrfen.

628 Nichtregierungsorganisationen aus 151 Staaten, darunter auch der LSVD, hatten im Vorfeld der gestrigen Entscheidung den Menschenrechtsrat aufgefordert, die Resolution zu verabschieden. Dieser Aufforderung kamen 23 Staaten nach, 18 Staaten stimmten dagegen und sechs enthielten sich.

Nun ist es an der Zeit, dass Mandat des Rates schnell umzusetzen und die Stelle auch finanziell angemessen auszustatten."
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