Prolixletter
Samstag, 22. Januar 2022
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Verschiedenes

 
FlĂŒchtlinge durch den Konsumdschungel lotsen
Das vzbv-Integrationsprojekt „Verbraucherinformationen fĂŒr FlĂŒchtlinge“

FlĂŒchtlinge in Deutschland kommen langsam im Alltag an. Hier beginnt die eigentliche Herausforderung – sowohl fĂŒr die GeflĂŒchteten, als auch fĂŒr die deutsche Gesellschaft: Integration als Langzeitprojekt fĂŒr alle. vzbv leistet mit dem Projekt „Verbraucherinformationen fĂŒr FlĂŒchtlinge“ einen wichtigen Beitrag zur Integration. Doch politischer Handlungsbedarf besteht ĂŒber dieses Projekt hinaus.
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Sicherheit im Freiburger Nachtleben
Runder Tisch mit Clubbetreibern, TĂŒrstehern, DEHOGA, Polizei, Frauengruppen, Migrantenvertreter/innen und Stadtverwaltung erarbeitet ein PrĂ€ventions- und Sicherheitskonzept

Der Große Sitzungssaal im Technischen Rathaus war gut gefĂŒllt, als vergangenen Dienstag von 14 bis 16 Uhr der Runde Tisch „Sicherheit im Freiburger Nachtleben“ tagte. SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach hatte zum dritten Mal Vertreterinnen und Vertreter der Clubs, der Polizei, von FrauenverbĂ€nden, Migrantenbeirat, VAG und aus der Stadtverwaltung eingeladen, um gemeinsam am PrĂ€ventions- und Sicherheitskonzept weiter zu arbeiten. Vertreten waren diesmal die Clubs Jazzhaus, Cohibar, Kagan, Karma, The Great RĂ€ng Teng Teng und Waldsee.

Mit UnterstĂŒtzung der Initiative „Kommunale FlĂŒchtlingsdialoge“ wurde beim Runden Tisch am 17. MĂ€rz bereits die Sicherheit im Nahbereich der Clubs und die Sicherheit auf den Wegen thematisiert. So wurde das Hausverbot, das schon vor einigen Jahren von Ordnungsamt, Polizei und Dehoga entwickelt wurde, wiederbelebt. Beim Treffen am 25. April fand ein Austausch zur guten Praxis der Clubs statt. Anschließend bildeten sich unter FederfĂŒhrung der kommunalen KriminalprĂ€vention Kleingruppen (AGs), die seither vor allem an den Themen „Fortbildung“ und „Förderung der Zivilcourage“ arbeiten. Am Dienstag haben sie ihre bisherigen Ergebnisse vorgestellt.

Zur AG Fortbildung haben sich das Netzwerk fĂŒr Gleichbehandlung, Pro Familia, Freiburgs Frauenbeauftragte, Frauenhorizonte und das Jazzhaus zusammengeschlossen. Auch mit VertreterInnen der Awareness-Gruppe des White Rabbit wurde konstruktiv zusammengearbeitet. Die AG hat fĂŒr TĂŒrstehende und Thekenpersonal je ein vierstĂŒndiges Fortbildungsmodul erarbeitet. Nun kam aus den Clubs die RĂŒckmeldung, beide Module seien hilfreich, kĂ€men aber noch besser an, wenn die Mitarbeitenden sie in zwei Teilen quasi vor Dienstbeginn absolvieren könnten. Wegen des hohen Migrantenanteils des Personals wird die AG ihre Module zudem sprachlich einfacher halten. Da die Fluktuation beim Thekenpersonal deutlich höher ist, kommt den TĂŒrstehern eine SchlĂŒsselfunktion bei Erhalt und Weitergabe des Gelernten zu.

Das Grundmodul fĂŒr TĂŒrsteher beginnt mit Selbstreflexionen ĂŒber die Themen Rassismus/Kultur, Frauen/MĂ€nnerbild, Alter, sexuelle Vielfalt, Körperlichkeit und Grenzen zu sexueller Gewalt. Unter anderem kommen die Motivation und das SelbstverstĂ€ndnis als TĂŒrsteher zur Sprache, aber auch Fragen, welche Anweisungen seitens der GeschĂ€ftsfĂŒhrung bestehen und wo die Grenzen sind. Zuletzt informiert dieses Modul ĂŒber rechtliche Grundlagen, die Reform des Sexualstrafrechts, örtliche Hilfsangebote und Notrufe.

Im Grundmodul Fortbildung fĂŒr Thekenpersonal und ServicekrĂ€fte umfasst die Selbstreflexion auch Themen wie Sexuelle Gewalt/Anmache/Flirt und den Umgang mit Drogen und Alkohol. Als Pilotprojekt soll noch in diesem Jahr das erste Fortbildungsmodul getestet werden.

Die AG Zivilcourage, in der das KriminalprĂ€ventionsteam von Stadt und Polizei eng zusammenarbeitet, wird sich mit einem Online-Quiz, Postkarten und bedruckten Bierdeckeln in der Abend- und Nachtgastronomie prĂ€sentieren. Die Marschroute ist auf den Postkarten klar formuliert: 1) Ruf die Polizei. 2) Schaff Dir VerbĂŒndete. 3) Beobachte genau. 4) Fordere andere direkt auf, Dir zu helfen.

Zudem befindet sich eine Webseite „Freiburg zeigt Zivilcourage“ im Aufbau, die dem Team als Plattform fĂŒr die geplante Zivilcourage-Kampagne dient. Unter anderem werden hier Infos und spezifische Grundregeln fĂŒr das Freiburger Nachtleben aufgestellt.

Des Weiteren wurde das Themenfeld Zivilcourage im Rahmen der polizeilichen GewaltprĂ€vention in den Stundenplan der Schulklassen 6-8 aufgenommen. Angesprochen werden z. B. auch die Themen KO-Tropfen, Antanzen, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung. Spontan wurde rĂŒckgemeldet, dass es fĂŒr die höheren Klassen und die BerufsschĂŒler, die ja rege am Nachtleben teilnehmen, auch ein derartiges Angebot an Schulen geben sollte.

Alle Teilnehmenden am Runden Tisch kamen ĂŒberein, den Button „Sicherheit im Freiburger Nachtleben“ auf der neuen Homepage, die beim Verein Sicheres Freiburg angedockt ist, in den nĂ€chsten sechs Wochen eifrig zu befĂŒllen. DemnĂ€chst gibt es hier Angebote, allgemeine Hilfen und das erwĂ€hnte Quiz, aber auch Links, etwa zur PolizeiprĂ€senz in der Innenstadt, zur Hausverbotsregelung, zum Kooperationsprojekt fĂŒr Alkohol- und GewaltprĂ€vention (PrĂ€RIE), zu ordnungsrechtlichen Fragen oder den Nachtfahrten der VAG. Auch mit privat organisierten Communities, die sich fĂŒr die Sicherheit im Freiburger Nachtleben einsetzen, soll kĂŒnftig zusammengearbeitet werden, ĂŒber persönlichen Kontakt und ĂŒber soziale Medien.

BĂŒrgermeister von Kirchbach dankte den Mitgliedern beider AGs fĂŒr ihren Einsatz beim Erarbeiten einer ganzheitlichen PrĂ€ventionsstrategie. Bis alle VorschlĂ€ge erprobt und umgesetzt sind, arbeiten die AGs weiter eng zusammen. Bei der Schlussdiskussion wurde bekrĂ€ftigt, dass auch kĂŒnftig ein enger Austausch stattfinden soll. Die Clubs, die am Dienstag nicht, aber zum Teil bei vorherigen Sitzungen dabei waren, werden schriftlich ĂŒber die Ergebnisse des Runden Tisches informiert und dabei zur Teilnahme an den geplanten Aktionen befragt. BĂŒrgermeister von Kirchbach wird im ersten Halbjahr 2017 alle Clubbetreiber und Beteiligten erneut zu einem Runden Tisch einladen.
 
 

 
Neuauflage des StudienfĂŒhrers frisch erschienen
Freiburg. Die Printausgabe des Freiburger StudienfĂŒhrers aus dem Prolix Verlag ist frisch erschienen. Alles rund umÂŽs Studium in Freiburg finden die Studierenden im Erstsemester. FĂŒr Studenten aller Semester gibt es aber darĂŒber hinaus auch noch Informationen zu Bildungsangeboten, Geld & Arbeit, Wohnen, Essen & Trinken, Verkehr, Freizeit, Kultur, Medienlandschaft, Stadtgeschichte sowie Gruppen & Adressen. Dazu Sonderseiten zum Wassersport und zur Badekultur. Soweit möglich, wurden die Informationen, Adressen und Tipps zum neuen Semester aktualisiert.

Die dicke BroschĂŒre liegt an ĂŒber 200 Stellen in Freiburg zur kostenlosen Mitnahme aus und ist bei den InfoPoints im Studentenwerk in der Schreiberstraße, in den Mensen I, II und PH im ganzen Oktober vorrĂ€tig. Beim AOK-Studentenservice in der Sedanstraße und im BĂŒrgeramt in der Baslerstraße (BĂŒrgerservice im EG) ist er auch ganzsemestrig erhĂ€ltlich.

Die neue Ausgabe kann auch als eBook gelesen werden ... (klicke auf "mehr")
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Friedensdienst im Ausland
Infoveranstaltung im Evangelischen Jugendwerk am 7. Oktober

Freiburg. Auch nĂ€chstes Jahr ist es wieder möglich, einen „Freiwilligen ökumenischen Friedensdienst“ im Ausland zu leisten. Im Herbst lĂ€dt die badische Landeskirche junge Erwachsene ins Evangelische Jugendwerk, Sundgauallee 31 ein, die verschiedenen Stellen kennenzulernen. Am 7. Oktober ab 16 Uhr gibt es die Gelegenheit ehemalige Freiwillige zu treffen und sich ĂŒber die Rahmenbedingungen des Dienstes zu informieren.

In sieben GastlĂ€ndern - Italien, RumĂ€nien, Israel/PalĂ€stina, Argentinien, Costa Rica, Nicaragua und Uruguay - bietet die badische Landeskirche 40 Freiwilligen die Möglichkeit, einen Friedensdienst von zwölf Monaten zu leisten. Die Jugendlichen arbeiten in sozialen und pĂ€dagogischen Projekten, etwa in Altenheimen, Gemeindezentren oder Behinderteneinrichtungen mit. „Das fordert heraus - neue Sprachen zu lernen, andere Kulturen zu begreifen und eigene Grenzen zu ĂŒberwinden“, erlĂ€utert Koordinatorin Milena Hartmann. Der Einsatz ist Teil des „weltwĂ€rts“-Programms und als solches staatlich gefördert.

Damit der Dienst fĂŒr den Frieden ein Erfolg wird, sei es der Landeskirche wichtig, die jugendlichen Interessentinnen und Interessenten gut zu informieren und umfassend zu betreuen, betont Milena Hartmann. Das sollen bereits die Infoveranstaltungen zeigen, die außer in Freiburg auch in Offenburg, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim und Mannheim stattfinden. Wer sich dort fĂŒr den Friedensdienst begeistert aber nicht an der Infoveranstaltung teilnehmen kann, hat die Möglichkeit sich bis zum 20. November 2016 bewerben. Der Auswahltag ist im Januar 2017. Nach mehreren Vorbereitungsseminaren beginnt dann im Sommer 2017 das Jahr im Freiwilligen Friedensdienst.

Weitere Infos auf: www.freiwillige-vor.org. FĂŒr Fragen steht die Arbeitsstelle Frieden, die den Auslandsdienst der Landeskirche organisiert, gerne zur VerfĂŒgung.
Ansprechpartnerin: Milena Hartmann, Tel. 0721 9175 469, milena.hartmann@ekiba.de
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Geburtsjahrgang 2000
Wer keine DatenĂŒbermittlung an die Bundeswehr wĂŒnscht, kann jetzt bei der stĂ€dtischen Meldebehörde Widerspruch einlegen

Einmal jĂ€hrlich ĂŒbermitteln die deutschen StĂ€dte und Gemeinden der Bundeswehr Daten jeder Person mit deutscher Staatsangehörigkeit, die demnĂ€chst volljĂ€hrig wird. Das ist vom Soldatengesetz so geregelt und geschieht jeweils im MĂ€rz.

FĂŒr die Stadt Freiburg leistet die Meldebehörde (Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung) diese Aufgabe. Dabei teilt sie dem Personalmanagement der Bundeswehr Vornamen, Familiennamen und gegenwĂ€rtige Anschrift des jungen Menschen mit. Die Bundeswehr sendet dann den Betroffenen Info-Material zu.

Im MĂ€rz 2017 werden die Daten jener deutscher Staatsangehörigen ĂŒbermittelt, die im Jahr 2018 volljĂ€hrig werden, also dem Geburtsjahrgang 2000. Dies geschieht nicht, wenn der oder die Betroffene gemĂ€ĂŸ Bundesmeldegesetz Widerspruch einlegt.

Wer dem Jahrgang 2000 angehört und keine Übermittlung seiner Daten wĂŒnscht, sollte dies dem Amt fĂŒr BĂŒrgerservice (Basler Str. 2, 79100 Freiburg) bis zum 24. Februar 2017 mitteilen – schriftlich oder online auf www.freiburg.de (Pfad: BĂŒrgerservice > Formulare > Meldewesen > DatenĂŒbermittlung an das Personalmanagement der Bundeswehr).
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Karlsruhe: Dank fĂŒr schöne Begegnungen und gutes Miteinander
OB wĂŒnscht JĂŒdischer Kultusgemeinde zu Rosch ha-Schana ein friedliches Jahr 5777

Der jĂŒdische Neujahrstag Rosch ha-Schana fĂ€llt in diesem Jahr auf den 2. Oktober. An diesem Tag beginnt im jĂŒdischen Kalender das Jahr 5777. In einem Brief an Petr Kupershmidt, den Vorsitzenden der JĂŒdischen Kultusgemeinde Karlsruhe, wĂŒnscht OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup den Mitgliedern der Gemeinde „ein schönes Fest im Kreise ihrer Familien und ein gutes, fĂŒr uns alle friedliches Jahr 5777".

Das Stadtoberhaupt nimmt in seinem Schreiben Rosch ha-Schana auch „gerne zum Anlass, der JĂŒdischen Kultusgemeinde fĂŒr die bisherigen schönen Begegnungen und das gute Miteinander zu danken“.
 
 

 
Hausratversicherung: Wichtiger denn je
Wer eine teure Hausratversicherung hat, kann durch einen Wechsel schnell 100 Euro und mehr im Jahr sparen. In Zeiten von zunehmenden EinbrĂŒchen und Unwettern ist aber auch der richtige Tarif besonders wichtig. Die Stiftung Warentest hat 108 Hausrattarife von 52 Versicherern untersucht und zeigt, welche am meisten leisten. Veröffentlicht ist die Untersuchung in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online auf www.test.de/hausrat.

Enorme Unterschiede bei den Tarifen fĂŒr eine Hausratversicherung fanden die Tester in den ModellstĂ€dten MĂŒnchen und Köln. Im gĂŒnstigsten Fall zahlt ein Kunde fĂŒr dieselbe Wohnung in MĂŒnchen 64 Euro im Jahr und im teuersten Fall 313 Euro. Das ist fast fĂŒnfmal so viel. Extrem ist auch der Unterschied in Köln, in dem die Policen wegen des grĂ¶ĂŸeren Einbruchrisikos wesentlich teurer sind: Ein Hausratversicherer verlangt 143 Euro, eine andere 544 Euro Jahresbeitrag. Wer teuer versichert ist, kann durch einen Wechsel schnell 100 Euro und mehr sparen.

Erstmals hat Finanztest auch Zusatzschutz fĂŒr Unwetter mitgetestet. Was vielen nicht klar ist: Geht es um Wasser, springt die Hausratversicherung standardmĂ€ĂŸig nur bei LeitungswasserschĂ€den ein. Wer Mobiliar oder elektronische GerĂ€te auch vor Naturgefahren wie eine Überschwemmung durch Starkregen versichern will, benötigt Elementarschutz. Der Test zeigt, was die Tarife kosten.

Auch FahrrĂ€der gehören heute in vielen Haushalten dazu. Finanztest empfiehlt, das Rad ĂŒber die Hausratpolice gegen Diebstahl mitzuversichern. Extra ausgewiesen sind dabei Tarife fĂŒr FahrrĂ€der, die abgesichert draußen parken.

Die Stiftung Warentest bietet auch eine individuelle Analyse an, um fĂŒr den eigenen Wohnort und Bedarf einen gĂŒnstigen Tarif zu finden, unter test.de/analyse-hausrat, fĂŒr 7,50 Euro.

Der ausfĂŒhrliche Test Hausratversicherung erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist bereits unter www.test.de/hausrat abrufbar.
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Schulen mĂŒssen Orte des Respekts und der Vielfalt werden
LSVD zeichnet offenen Brief an Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

AnlĂ€sslich der Neufassung der „Richtlinien fĂŒr die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen“ hat der LSVD Bayern zusammen mit dem LSVD Bundesverband den offenen Brief des AktionsbĂŒndnisses „Vielfalt statt Einfalt“ an den bayrischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle unterzeichnet. Hierzu erklĂ€ren Hannah Lea, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Landesverband Bayern und Axel Hochrein, Sprecher des LSVD-Bundesverbands:

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hĂ€lt es fĂŒr dringend erforderlich, dass das Kultusministerium mit dem neuen Richtlinienentwurf nun endlich auch einen ersten Schritt zu mehr „Respekt und Vielfalt“ in Schulen geht. Der Ansatz, Sexualerziehung als fĂ€cherĂŒbergreifendes Thema in Schule zu begreifen und die Achtung und das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Situation junger Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, begrĂŒĂŸen wir ausdrĂŒcklich.

Sexualerziehung im engeren und eine PĂ€dagogik der Vielfalt im weiteren Sinn, sind wichtige Bestandteile der Demokratie- und Menschenrechtsbildung und grundlegende Kernaufgaben von Schulen in Deutschland. Kinder und Jugendliche mĂŒssen darin bestĂ€rkt werden, ein positives und akzeptiertes Selbstbild zu entwickeln - Schule soll sie auch befĂ€higen sich selbstbewusst gegen Diskriminierung und Ausgrenzung behaupten können. Dieses Vorhaben kann jedoch nur gelingen, wenn ĂŒber die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher IdentitĂ€ten sachlich und angemessen in Schulen informiert wird. Der neue Richtlinienentwurf leistet hierzu einen entscheidenden ersten Beitrag, er bedarf aber bei den Themen Trans- und Intergeschlechtlichkeit der Vertiefung und ErgĂ€nzung. Hier fordern wir von der Landesregierung und dem Bayrischen Kultusministerium die Richtlinie entsprechend nachzubessern.

Mit Befremdung haben wir von dem ArbeitsgesprĂ€ch zwischen Vertreter_innen der homophoben „Demo fĂŒr Alle“, um Hedwig von Beverfoerde und dem Bayrischen Kultusministerium erfahren. Der unsachliche Umgang mit sexueller Vielfalt und das gefĂ€hrliche Spiel mit Vorurteilen, wie es diese Menschen betreiben, steht im direkten Widerspruch zu einer modernen PĂ€dagogik. Ihnen darf kein Einfluss auf die Richtlinie gewĂ€hrt werden, mit welcher die bayerische Staatsregierung den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Nur durch Implementation einer PĂ€dagogik der Vielfalt in die LehrplĂ€ne wird das bayerische Bildungssystem auch in Zukunft erfolgreich bestehen und zudem dafĂŒr sorgen, dass Homo- und Transphobie schon so frĂŒhzeitig wie möglich bekĂ€mpft werden.

Hintergrund
Rechtlichen Vorgaben fĂŒr den Sexualkundeunterricht (klicke auf "mehr") ...
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